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Ich hasse meine kinder - einige antworten

18. Dezember 2003 um 11:37

hallo
für ganz viele beiträge (die meisten) möchte ich mich einfach nur bedanken. es hat sehr gut getan zu lesen, was ihr an einstellungen und an konstruktiven vorschlägen oder eigenen erfahrungen habt. ich bin sicher, dass ich davon in der nächsten zeit ganz viel profitieren werde.

nun aber zu denen, die mich ja so überhaupt nicht verstehen (und mich natürlich trotzdem gut einschätzen können) und mir einiges vorwerfen.

überlegt mal, was gerade ihr frauen sagen würdet, die am anfang einer schwangerschaft zweifel äussern?

sobald du es in den armen liegen hast, ist das alles vergessen. Du willst dich dann überhaupt nicht mehr davon trennen.

Mir sind eure vorhaltungen überhaupt nicht fremd uns sie kommen alle von den menschen, die meine zweifel von vornherein nicht ernst genommen haben milde darüber gelächelt haben und meinten, dass die natur das alles schon richten würdet. Interessant, dass der gleiche typ frau hier nun besser als ich weiss, dass ich meine kinder als puppen zum angeben wollte.

Überlegt mal, was ihr männern erzählt, die sich um ihre kinder nur von ihrem betrieb aus kümmern wollen? Die aber lauthals verkünden, sie würden ihre kinder lieben?

Das beispiel, das reddevil von ihrem kollegen erzälhlte, ist mir überhaupt nicht fremd. Wenn die kollegen in der kantine mittags die doppelte zeit haben, wenn sie gerne noch freiwillig einen job übernehmen, wenn sie abends aufeinmal ganz viel zeit haben, die kasse oder die unterlagen noch mal durchzugehen wettet drauf, dass die kinder zu hause zahnen, krank sind oder gerade eingeschult. Oder neu im kindergarten sind und alle bisherigen erziehungsversuche fehltgeschlagen zu sein scheinen und sie fluchen und frech sind.

Überlegt mal, warum neue väter aufeinmal länger arbeiten als vorher? Glaubt ihr im ernst, weil sie um die finanzielle situation besorgt sind? ich arbeite seit 15 jahren in meinem betrieb und seit euch sicher, dass da ganz andere dinge eine rolle spielen.
Ich kann darüber überhaupt nicht lachen ich finde das verantwortungslos. Aber seid euch sicher, sie würden euch immer erzählen, dass sie ihre kinder lieben.

Seit 12 jahren ist jeder meiner tage von der verantwortlichkeit für meine kinder durchzogen und zwar nicht nur dadurch, dass ich geld für neue jeans und musikunterricht verdiene.
Jeden tag könnte ich locker 3 h im job abends dran hängen. Ich tue es dennoch höchstens einmal im monat. Wenn ich mir arbeit mit nach hause nehmen muss, dann lese ich sie nicht wenn die kinder noch auf sind nein, sondern nachts oder morgens.

Trotzdem hole sie nicht nur vom kindergarten oder der schule oder von freunden ab ich verstehe verantwortlichkeit noch anders es reicht meines erachtens nicht, nur zu pusten, zu kochen, zu füttern, zu windels, einzukaufen, aufzuräumen, schulaufgaben zu untersuchen.
Nein, ich frage nach, ich höre zu und erzälhle selbst ich diskutiere über die neueste schlechte beste freundin über den neusten doofen lehrer ich gehe auch walderkundungsspaziergänge, ich trockne tränen, ich tröste, ich bleibe abends in schwierigen zeiten am bett, bis sie schlafen ich bin sonntags morgens zum kuscheln da, ich muss an meinen geliebten Samstag nachmittagen mit zur sportaufführung, stolz gucken und klatschen und hinterher zu hause jeden einzelnen schritt oder jeden einzelnen mitspieler durchhecheln, wer wie geguckt hat und und und.

Ich bin eine gute mutter ich habe nur keinen spass daran. Und meine kinder, die mich zu einem leben mit einer solchen täglichen verantwortung zwingen, weil sie ja schliesslich nichts dafür können, weil sie es ja verdient haben ja, die liebe sie dafür nicht. und an schlimmen tagen hasse ich sie auch dafür.

Und ich wette mit euch, dass ihr alle mütter oder väter kennt, zu denen ihr sagen müsstet: sie übernehmen wesentlich weniger verantwortung, sie sagen, sie lieben ihre kinder, aber sie leben ihr leben nicht danach, sie bleiben gerne länger im büro, sie schliessen sich abends oder in den ferien im hobbykeller ein was auch immer.

Aber sie würden sagen, dass sie ihre kinder lieben.
Und glaubt mir, dass ich weiss, dass es sich nach aussen hin besser damit lebt.

Und hier muss ich mir von leuten anhören, dass sie ja auch arbeiten ich hatte es eher in errinnerung aus dem letzten jahr in diesem forum, dass einige von den müttern noch nicht gearbeitet haben, die heut stolz verkünden, dass sie bei doppelbelastung mitreden können.

und da ihr mich ja so gut einschätzen könnt: nein, ich arbeite nicht nur, weil ich verquere vorstellungen davon habe, was kinder brauchen. wir haben eine kleine wohnung, wir haben ein kleines auto, wir können nicht jedes jahr in urlaub fahren. es gibt selten markenjeans, es gibt keine teuren angeber-geburtstagsparties.

sandra

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18. Dezember 2003 um 12:25

Wenn ausgerechnet du meinst
dass du nach nicht einmal einem jahr arbeit mitreden kannst...

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18. Dezember 2003 um 12:43

Hallo nochmal
Ja vielleicht hast du die falsche Entscheidung getroffen, vielleicht wärst Du ohne Kinder glücklicher. Wobei ich nicht ganz verstehe, wieso Du noch ein zweites Kind bekommen hast, dann Sohn ist ja schon aus dem Gröbsten raus.

Ich glaube auch nicht, daß Du Deine Kinder haßt. Du hast nur nicht die ausgeprägten Muttergefühle, die du glaubst haben zu müssen. Wenn einem Deiner Kinder was passieren würde, wärst Du garantiert nicht glücklich.

Beim Lesen Deines neuen Postings bekam ich den Eindruck, das Du gerade wegen Deiner fehlenden Muttergefühel versuchst alles besonderes gut zu machen, immer für sie da zu sein, vielleicht aus schlechtem Gewissen deinen Kindern gegenüber , vielleicht aus Angst das jemand etwas merkt.

Was wäre so schlimm daran, wenn Du mal keine Lust zum Zuhören hast, zu sagen, erzählt das doch Papa, Mama ist müde, was wäre so schlimm daran mal nicht mit zum Samstagnachmittagspiel zu gehen?

Vielleicht gibt es als ausgleich dineg, die Du gerne tust, die du mit Deinen kindern teilen kannst. Meine Mutter hat z.b. gerne mit mir Brettspiele gespielt, ich habe ihr immer beim Kuchenbacken "geholfen" und sie konnte tolle Geschichten erzählen.
Für Sachen wie basteln, malen, singen, rumtoben, Tränen trockenen war eher mein Vater zuständig. das war nicht ihr Ding.
Ich denke trotzdem, daß meine Mutter mich leibt und immer geliebt hat, nur war sie von typischen Kinderdingen sehr schnell genervt.
Ich habe als Kind trotzdem nie gedacht, daß meine Mutter mich nicht liebt.
Manchmal ist weniger mehr und Du darfst ruhig ab und zu keine Lust haben.

LG

Reddevil

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18. Dezember 2003 um 12:49

Hallo Nenja.........
weißt Du, daß wir beide miteinander wohl ein Problem haben, ist nichts Neues. Aber daß Du generell so hart gegen Leute angehst, die sich im Gegensatz zu Dir trauen, ihre Probleme und Gefühle offen an den Tag zu legen und die sich dann von Leuten wie Dir derbe beschimpfen lassen müssen, finde ich alles andere als fair.

Und das hat - denn dieser Einwand wird sicher von Dir kommen - nichts mehr damit zu tun, daß jeder seine Meinung zu allem sagen darf. Natürlich darf jedermann zu allem seine Meinung sagen, aber manchmal habe ich so das Gefühl, daß einige Leute (unter anderem auch Du) sowas von überhaupt kein Feingefühl dafür haben, wie man mit anderen Leuten in manchen Situationen besser umgehen sollte bzw. wann man sich besser seine Kommentare sparen sollte, weil diese die Leute eher noch verunsichern und verletzen als ihnen zu helfen.

Tritts Du auf Leute, die sowieso schon am Boden liegen, noch drauf? Gehst Du etwa zu einem Bettler hin und sagst ihm noch "bist doch selbst schuld an Deiner Lage"? Weißt Du, Deinen postings nach zu urteilen KÖNNTE diesen Eindruck bekommen .....

Auch wenn es Dir jetzt nicht gefallen sollte: aber ich kann hilfe3 in vielen Punkten nur Recht geben (auch wenn ich keinen konstruktiven Ratschlag für sie parat habe): manchmal meinen andere Leute wirklich, anhand des Geschriebenen könnten sie eine Person RUNDUM und ZWEIFELSFREI beurteilen - und übersehen dabei, daß sie diese Person im Grunde gar nicht kennen bzw. sich an irgendwelchen Sätzen festbeißen, die ihnen nicht in den Kram passen.

Versuche doch mal bitte ein wenig gelassener damit umzugehen, wenn AUCH LEUTE DIR MAL IHRE MEINUNG sagen anstatt immer nur umgekehrt!!!!

Liebe Grüße

Miltonia

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18. Dezember 2003 um 12:58
In Antwort auf RedDevil1

Hallo nochmal
Ja vielleicht hast du die falsche Entscheidung getroffen, vielleicht wärst Du ohne Kinder glücklicher. Wobei ich nicht ganz verstehe, wieso Du noch ein zweites Kind bekommen hast, dann Sohn ist ja schon aus dem Gröbsten raus.

Ich glaube auch nicht, daß Du Deine Kinder haßt. Du hast nur nicht die ausgeprägten Muttergefühle, die du glaubst haben zu müssen. Wenn einem Deiner Kinder was passieren würde, wärst Du garantiert nicht glücklich.

Beim Lesen Deines neuen Postings bekam ich den Eindruck, das Du gerade wegen Deiner fehlenden Muttergefühel versuchst alles besonderes gut zu machen, immer für sie da zu sein, vielleicht aus schlechtem Gewissen deinen Kindern gegenüber , vielleicht aus Angst das jemand etwas merkt.

Was wäre so schlimm daran, wenn Du mal keine Lust zum Zuhören hast, zu sagen, erzählt das doch Papa, Mama ist müde, was wäre so schlimm daran mal nicht mit zum Samstagnachmittagspiel zu gehen?

Vielleicht gibt es als ausgleich dineg, die Du gerne tust, die du mit Deinen kindern teilen kannst. Meine Mutter hat z.b. gerne mit mir Brettspiele gespielt, ich habe ihr immer beim Kuchenbacken "geholfen" und sie konnte tolle Geschichten erzählen.
Für Sachen wie basteln, malen, singen, rumtoben, Tränen trockenen war eher mein Vater zuständig. das war nicht ihr Ding.
Ich denke trotzdem, daß meine Mutter mich leibt und immer geliebt hat, nur war sie von typischen Kinderdingen sehr schnell genervt.
Ich habe als Kind trotzdem nie gedacht, daß meine Mutter mich nicht liebt.
Manchmal ist weniger mehr und Du darfst ruhig ab und zu keine Lust haben.

LG

Reddevil

Huhuuuuuuu.......
Hallo Reddevil,

zu Deinem Satz:

"Was wäre so schlimm daran, wenn Du mal keine Lust zum Zuhören hast, zu sagen, erzählt das doch Papa, Mama ist müde, was wäre so schlimm daran mal nicht mit zum Samstagnachmittagspiel zu gehen?"

Weißt Du (ich weiß jetzt zwar nicht wo hilfe3 wohnt...) in manchen Gegenden und vielfach auf dem Land ist es einfach "untypisch" wenn der Mann mehr Erziehungsaufgaben als die Frau übernimmt. In den meisten Fällen ist es dann ja so, daß der Vater dann ja auch davon erzählt, was ER zu Hause alles machen muß, weil seiner Frau danach nicht zumute war. Sehr schnell gerät man dann zwischen die Fronten der Frauen, die natürlich und "selbstverständlich" alles besonders toll machen ohne sich zu beschweren und es überhaupt nicht verstehen können, wenn irgendetwas bei anderen Frauen anders ist.

Oftmals ist es dann so, daß man selbst versucht, seine Rolle so gut wie möglich auszuführen (um nicht aus dem Rahmen zu fallen) und am Ende merkt, daß man total ausgelaugt ist und einem die Rolle nicht so gut gefällt wie man dachte.

Eine Alternative wäre natürlich, dem Mann etliche Aufgaben zu übertragen (z.B. organisatorische Dinge) und dem althergebrachten Bild einer Frau und Mutter einfach zu trotzen. Aber das ist schwierig. Und wenn man hier so sieht, welcher Wind einem in diesem Frauenforum schon entgegenbläst, wenn man ein klein wenig anders ist als andere Frauen, kamm man sehr schnell vor diesem Schritt zurückschrecken - und bleibt dann ziemlich allein mit seinen Problemen!

Liebe Grüße

Miltonia

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18. Dezember 2003 um 13:24

Jetzt muss ich auch mal was sagen
erstmal, ich finde nicht, dass hier irgendwer irgendwen beschimpft hat.
ich kann zwar nicht aus erfahrung sprechen, weil ich ja noch keine kinder habe, aber ich kann wohl verstehen, dass man da mal überfordert ist. andererseits find ich es auch etwas krass zu sagen, dass man seine kinder hasst. wenn ich beim ersten kind schon merke, dass ich nicht klar komme, dann schaff ich mir nicht noch eins an. naja, dafür ist es ja jetzt hier aber zu spät. ich finde das mit der therapie auch ne sinnvolle sache, denn anscheinend klappt es nicht anders.
meine mutter hat meine beiden geschwister und mich alleine großgezogen und das war mit sicherheit auch nicht einfach, aber sie hätte niemals gesagt, dass sie uns hasst. wenn ihr mal was zu viel war, wenn sie gestresst war oder wenn wir irgendwas haben wollten, aber keine geld da war, dann hat sie uns das erklärt. wir haben dass dann auch meistens verstanden und haben aufgehört zu quengeln. kinder sind ja nicht blöd. aber woher sollen die denn wissen, wann schluss ist, wenn mans ihnen nicht sagt?
ich finds auch reichlich übertrieben, dass hier schon wieder rumgemeckert wird, nur weil mal jemand seine meinung hier sagt. wo ist das problem? was bringt es denn, auf so nen beitrag mit "ach du arme, du tust mir ja sooo leid, aber hilfe brauchst du bestimmt nicht" zu antworten? ist damit etwa irgendwem geholfen? hilfe bedeutet ja nicht immer ne therapie, aber so ganz ohne hilfe wird sich an der situation nichts ändern. niemand hört gerne, dass er ne therapie machen sollte, das ändert aber nichts an der notwendigkeit.
karicia

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18. Dezember 2003 um 13:39

Weißt Du....
für so eine, na ich sage mal "Außenseiterrolle" braucht man schon ein entsprechendes Nervenkostüm. Das hat nicht jeder, schon gar nicht dann, wenn man sich vielleicht sowieso schon überfordert fühlt. Es ist nun verdammt nicht einfach, "gegen den Strom" zu schwimmen, den negativen Kommentaren, die man zu hören bekommt, zu trotzen und dann am Ende nicht an sich selbst zu zweifeln! Oftmals sind es ja auch noch die eigenen Freundinnen, die überhaupt kein Verständnis für einen erübrigen.

Wie gesagt: dann trotzdem stark zu sein und sein Ding einfach durchzuziehen, kann verdammt schwer sein und mancheiner schreckt gerade deshalb davor zurück!

Beste Grüße

Miltonia

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18. Dezember 2003 um 14:18
In Antwort auf taryn_12186530

Huhuuuuuuu.......
Hallo Reddevil,

zu Deinem Satz:

"Was wäre so schlimm daran, wenn Du mal keine Lust zum Zuhören hast, zu sagen, erzählt das doch Papa, Mama ist müde, was wäre so schlimm daran mal nicht mit zum Samstagnachmittagspiel zu gehen?"

Weißt Du (ich weiß jetzt zwar nicht wo hilfe3 wohnt...) in manchen Gegenden und vielfach auf dem Land ist es einfach "untypisch" wenn der Mann mehr Erziehungsaufgaben als die Frau übernimmt. In den meisten Fällen ist es dann ja so, daß der Vater dann ja auch davon erzählt, was ER zu Hause alles machen muß, weil seiner Frau danach nicht zumute war. Sehr schnell gerät man dann zwischen die Fronten der Frauen, die natürlich und "selbstverständlich" alles besonders toll machen ohne sich zu beschweren und es überhaupt nicht verstehen können, wenn irgendetwas bei anderen Frauen anders ist.

Oftmals ist es dann so, daß man selbst versucht, seine Rolle so gut wie möglich auszuführen (um nicht aus dem Rahmen zu fallen) und am Ende merkt, daß man total ausgelaugt ist und einem die Rolle nicht so gut gefällt wie man dachte.

Eine Alternative wäre natürlich, dem Mann etliche Aufgaben zu übertragen (z.B. organisatorische Dinge) und dem althergebrachten Bild einer Frau und Mutter einfach zu trotzen. Aber das ist schwierig. Und wenn man hier so sieht, welcher Wind einem in diesem Frauenforum schon entgegenbläst, wenn man ein klein wenig anders ist als andere Frauen, kamm man sehr schnell vor diesem Schritt zurückschrecken - und bleibt dann ziemlich allein mit seinen Problemen!

Liebe Grüße

Miltonia

Mag ja sein
dass es in manchen gegenden so ist, aber hier geht es doch um das wohl der kinder und um das wohl von hilfe3 selbst und dann ist es doch scheißegal, ob irgendwelche dummen tucken, die eh immer alles perfekt machen, dumme kommentare abgeben. das wäre in so einer situation, das letzte, worüber ich mir sorgen machen würde. sollen die doch reden. das ist für mich kein argument.
der vergleich mit dem forum finde ich allerdings auch ziemlich daneben, denn niemand hat ihr hier vorwürfe gemacht, weil sie anders ist, sondern weil sie sagt, dass sie ihre kinder manchmal hasst. das ist nicht einfach nur anders sein, das kann ernsthafte konsequenzen haben. außerdem sind hier doch nicht alle gleich.
karicia

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18. Dezember 2003 um 15:06
In Antwort auf taryn_12186530

Huhuuuuuuu.......
Hallo Reddevil,

zu Deinem Satz:

"Was wäre so schlimm daran, wenn Du mal keine Lust zum Zuhören hast, zu sagen, erzählt das doch Papa, Mama ist müde, was wäre so schlimm daran mal nicht mit zum Samstagnachmittagspiel zu gehen?"

Weißt Du (ich weiß jetzt zwar nicht wo hilfe3 wohnt...) in manchen Gegenden und vielfach auf dem Land ist es einfach "untypisch" wenn der Mann mehr Erziehungsaufgaben als die Frau übernimmt. In den meisten Fällen ist es dann ja so, daß der Vater dann ja auch davon erzählt, was ER zu Hause alles machen muß, weil seiner Frau danach nicht zumute war. Sehr schnell gerät man dann zwischen die Fronten der Frauen, die natürlich und "selbstverständlich" alles besonders toll machen ohne sich zu beschweren und es überhaupt nicht verstehen können, wenn irgendetwas bei anderen Frauen anders ist.

Oftmals ist es dann so, daß man selbst versucht, seine Rolle so gut wie möglich auszuführen (um nicht aus dem Rahmen zu fallen) und am Ende merkt, daß man total ausgelaugt ist und einem die Rolle nicht so gut gefällt wie man dachte.

Eine Alternative wäre natürlich, dem Mann etliche Aufgaben zu übertragen (z.B. organisatorische Dinge) und dem althergebrachten Bild einer Frau und Mutter einfach zu trotzen. Aber das ist schwierig. Und wenn man hier so sieht, welcher Wind einem in diesem Frauenforum schon entgegenbläst, wenn man ein klein wenig anders ist als andere Frauen, kamm man sehr schnell vor diesem Schritt zurückschrecken - und bleibt dann ziemlich allein mit seinen Problemen!

Liebe Grüße

Miltonia

Sie sagt aber selber
das ihr Mann und sie keine klassische Rollenverteilung leben und das er sich zum gleichen Teil an der Erziehung beteiligt. Also dürfte das eigentlich kein Problem sein.

Gruß

Reddevil

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18. Dezember 2003 um 16:10

Mehr Freiraum
Hallo Sandra,

ich habe nicht alle Beiträge zu Deinem posting gelesen. Hoffentlich schreib ich nix, was Dir schon mehrfach angeraten wurde.

Unsere Tochter ist jetzt 14 Monate alt und sie war ein Wunschkind. Mit meinen 35 Jahren bin ich nun nicht die jüngste Mami. Umso schwieriger war es für mich, plötzlich nur noch für das Kind da zu sein. Ich geniesse es zwar sehr, aber ich benötige auch sehr viel Zeit für mich selbst.
Seit die Kleine da ist, hat das natürlich rapide nachgelassen, aber mit der Zeit habe ich gelernt, auch auf meine Auszeiten zu bestehen.
Und da ich aus finanziellen Gründen auch nicht auf mein Hobby verzichten möchte, gehe ich jetzt morgens in der Früh für 2 Stunden arbeiten. So habe ich nicht das Gefühl, dass ich zuviel für mein Kind aufgeben musste.
Meine Tochter und ich arrangieren uns quasi.
Sie hat lernen müssen (und lernt immer noch
!), dass sie zu unserem Leben dazu gekommen ist. Es dreht sich nicht alles um sie, obwohl wir sie beide natürlich von Herzen lieben.

Vielleicht ist es wirklich bei Dir an der Zeit, dass Du Dir ebenfalls mehr Freiraum schaffen musst und Dir der Umgang mit Deinen Kindern wieder Freude macht. Vor allem das Gefühl, dass Du auch Rechte hast und nicht nur von Dir genommen wird.
Das, so kann ich mir vorstellen, macht auch müde.
Ich hoffe, Du verstehst was ich meine!

Dir alles Gute, viola


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18. Dezember 2003 um 17:25

Hallo Sandra,

ich kann gut verstehen, wenn man seine Kinder nicht immer liebt.
Ich habe auch zwei Kinder, und habe keine Verwandten in der Nähe, die die Kinder mal genommen hätten. Jetzt sind sie ja schon relativ groß, und es läuft eigentlich ganz gut.
Aber manchmal schleicht sich doch der Gedanke ein, dass ich ohne Kinder besser dran wäre, bzw. eigentlich gar nicht geeignet bin, für die Mutterrolle. Das Schlimme ist, dass man nicht mit anderen darüber reden kann. Bei anderen läuft alles wie am Schnürchen. Da gibt es keine Probleme, die räumen immer auf, essen was auf den Tisch kommt, sind immer artig. Weißt du was? Ich denke, keine getraut sich mal zuzugeben, dass sie ihre Kinder auch manchmal hasst. Sowas hat einfach nicht vorzukommen. Auch denke ich, dass der Druck von außen heutzutage extrem hoch ist. Das fängt schon vor der Geburt an, was man alles machen soll, bzw. lassen soll, damit das Baby gesund, intelligent etc ist und es nimmt immer mehr zu, je älter die Kinder werden.
Dazu kommt wie du schreibst, diese ständige Verantwortung. Vielleicht nehmen das andere Menschen nicht so wahr bzw. können lockerer damit umgehen.
Hast du mal daran gedacht eine Mutter Kind Kur zu machen? Habe vor letztes Jahr eine gemacht und könnte schon wieder gehen. Das schöne daran war, dass die Kinder fast den ganzen Tag betreut wurden, und die Erwachsenen die Mahlzeiten ohne Kinder eingenommen haben.

erstmal viele Grüße
MissBumblebee


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18. Dezember 2003 um 17:30

Hallo, liebe Sandra,
zuerst einmal vielen Dank für diesen interessanten Thread. Nach langer Zeit mal wieder ein Thema, über das man richtig nachdenken kann und sollte.

Du bist sehr ehrlich (könntest glatt eine Schütze-Frau sein), Du liebst Deine Freiheit - und Du hast ein Problem, dass die meisten gar nicht ansprechen möchten, weil sie sonst von der Gesellschaft fertiggemacht werden.

Was Du schreibst - und wie Du es schreibst - ist für mich als Nicht-Mutter so nachvollziehbar, denn ich sehe nicht eine hassende Mutter, sondern eine überforderte Frau. Ich glaube nicht, dass Du einen Therapeuten brauchst - Viola hat's gesagt, Temptress hat's gesagt: Du brauchst Zeit für Dich selber.

"Manchmal hasst man das, was man doch liebt" ist ein bekannter Spruch, der in diversen Texten vorkommt. Jetzt befindest Du Dich in dieser Phase, und jetzt musst Du Dir selber die Zeit, die Ruhe, die Pflege NEHMEN, die Du dringend brauchst.

Als Frau wird man gerne beladen mit dem Alltagsmüll der anderen. Mir kommt es oft vor, als stünde uns Frauen auf der Stirn geschrieben: "Komm, lad mir Deinen ganzen Kram auf, bin ne Frau, mache es gerne..."

Liebe Sandra, jetzt befinden wir uns auch noch in der Vor-Weihnachtszeit - es ist doch die absolute Hölle, was in dieser Zeit den meisten Frauen zugemutet wird.

Vor einigen Jahren habe ich mal ein Plakat gesehen mit einer Frau drauf: "Ich will alles - Kind UND Karriere". Ich habe damals noch gedacht: "Schön blöd, wie soll denn das funktionieren. Ich mach das nicht."

Ich glaube, Frauen sollten auch endlich mal zugeben, dass im Namen der Emanzipation viele einfach nur zu Sklavinnen wurden.

Ich glaube, da drückt der Schuh. Und ich glaube auch, dass Du völlig normal reagierst, weil Du einfach an Deine Grenzen gestoßen bist.

Würde mich sehr interessieren, wie Du Dich fühlen würdest, wenn Du mal richtig viel Zeit für Dich selber hättest.

Alles Gute (und sei gut zur Dir selbst)

Anne

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18. Dezember 2003 um 21:07
In Antwort auf karicia

Jetzt muss ich auch mal was sagen
erstmal, ich finde nicht, dass hier irgendwer irgendwen beschimpft hat.
ich kann zwar nicht aus erfahrung sprechen, weil ich ja noch keine kinder habe, aber ich kann wohl verstehen, dass man da mal überfordert ist. andererseits find ich es auch etwas krass zu sagen, dass man seine kinder hasst. wenn ich beim ersten kind schon merke, dass ich nicht klar komme, dann schaff ich mir nicht noch eins an. naja, dafür ist es ja jetzt hier aber zu spät. ich finde das mit der therapie auch ne sinnvolle sache, denn anscheinend klappt es nicht anders.
meine mutter hat meine beiden geschwister und mich alleine großgezogen und das war mit sicherheit auch nicht einfach, aber sie hätte niemals gesagt, dass sie uns hasst. wenn ihr mal was zu viel war, wenn sie gestresst war oder wenn wir irgendwas haben wollten, aber keine geld da war, dann hat sie uns das erklärt. wir haben dass dann auch meistens verstanden und haben aufgehört zu quengeln. kinder sind ja nicht blöd. aber woher sollen die denn wissen, wann schluss ist, wenn mans ihnen nicht sagt?
ich finds auch reichlich übertrieben, dass hier schon wieder rumgemeckert wird, nur weil mal jemand seine meinung hier sagt. wo ist das problem? was bringt es denn, auf so nen beitrag mit "ach du arme, du tust mir ja sooo leid, aber hilfe brauchst du bestimmt nicht" zu antworten? ist damit etwa irgendwem geholfen? hilfe bedeutet ja nicht immer ne therapie, aber so ganz ohne hilfe wird sich an der situation nichts ändern. niemand hört gerne, dass er ne therapie machen sollte, das ändert aber nichts an der notwendigkeit.
karicia

Ich auch, ich auch....
also, ich finde, du solltest mal eine therapie machen. ich kann dir da auch einen sehr guten psycholiogen empfehlen.... .

psycholioge sagt: sie sollten ihren hass auf ihren mann projizieren, so kann sichergestellt werden, dass sie ihre kinder nicht mehr hassen. ihr mann ist schuld, dass sie die gören am hals haben. sein sperma und seine geilheit.

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18. Dezember 2003 um 21:12
In Antwort auf cramer

Ich auch, ich auch....
also, ich finde, du solltest mal eine therapie machen. ich kann dir da auch einen sehr guten psycholiogen empfehlen.... .

psycholioge sagt: sie sollten ihren hass auf ihren mann projizieren, so kann sichergestellt werden, dass sie ihre kinder nicht mehr hassen. ihr mann ist schuld, dass sie die gören am hals haben. sein sperma und seine geilheit.

Machts spaß?
...

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18. Dezember 2003 um 21:20

Warum ich kinder habe...
das erste kind hat sich ganz normal angekündigt. es war auch genug zeit, zu überlegen, ob und wie ...

wie ich schon angedeutet habe, hat es niemanden gegeben, der mir das gefühl gegeben hat, dass meine zweifel sich bewahrheiten könnten. "Du wirst es nicht wieder hergeben wollen und es dir gar nicht mehr anders vorstellen können..."

mia hat sich erst mal viele wochen lang versteckt. ich hatte normale blutungen, ich war in der zeit sogar beim frauenarzt (routine) - der hat auch kein kind gesehen. es gab aber auch keine ultraschal untersuchungen, ganz normaler besuch mit abtasten.

als es irgendwann doch zutage trat, dass ich erneut schwanger bin, war ich sehr geschockt, peter war gerade aus dem alter raus, in dem es so arg nervenaufreibend ist...

es war zuspät, zu überlegen - ich weiss aber auch nicht, ob ich es übers herz gebracht hätte.

verhütet hatten wir. wir waren auch nie leichtsinnig. sonst hätten wir in 20 jahren wohl mehr als 2 kinder gekriegt.

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18. Dezember 2003 um 21:24
In Antwort auf hilfe3

Warum ich kinder habe...
das erste kind hat sich ganz normal angekündigt. es war auch genug zeit, zu überlegen, ob und wie ...

wie ich schon angedeutet habe, hat es niemanden gegeben, der mir das gefühl gegeben hat, dass meine zweifel sich bewahrheiten könnten. "Du wirst es nicht wieder hergeben wollen und es dir gar nicht mehr anders vorstellen können..."

mia hat sich erst mal viele wochen lang versteckt. ich hatte normale blutungen, ich war in der zeit sogar beim frauenarzt (routine) - der hat auch kein kind gesehen. es gab aber auch keine ultraschal untersuchungen, ganz normaler besuch mit abtasten.

als es irgendwann doch zutage trat, dass ich erneut schwanger bin, war ich sehr geschockt, peter war gerade aus dem alter raus, in dem es so arg nervenaufreibend ist...

es war zuspät, zu überlegen - ich weiss aber auch nicht, ob ich es übers herz gebracht hätte.

verhütet hatten wir. wir waren auch nie leichtsinnig. sonst hätten wir in 20 jahren wohl mehr als 2 kinder gekriegt.

Textende fehlt...

ich bedauere auch nicht, dass die kinder zur welt gekommen sind. ich möchte nur nicht ihre mutter mit all diesen pflichten sein. wenn ich ihre tante sein könnte, würde ich mich wahrscheinlich sehr über sie freuen.

sandra.
(ich möchte mich noch mal für viele der neuen antworten bedanken, insbesondere anne und missbumble...(?). es tut mir sehr gut, von euch zu lesen.)

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18. Dezember 2003 um 21:49
In Antwort auf karicia

Machts spaß?
...

Weshalb ...
fühlst du dich angesprochen?

ja, ich habe zwei steuerkarten, eine davon ist die "ersatzkarte".

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18. Dezember 2003 um 22:09

Ja...
hast ja recht.
gute nacht, karicia

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18. Dezember 2003 um 22:11
In Antwort auf cramer

Weshalb ...
fühlst du dich angesprochen?

ja, ich habe zwei steuerkarten, eine davon ist die "ersatzkarte".

Hab dir
doch nur ne frage gestellt. das heißt doch nicht, dass ich mich angesprochen gefühlt hab. so wichtig biste ja nun auch wieder nicht.

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18. Dezember 2003 um 22:17
In Antwort auf karicia

Hab dir
doch nur ne frage gestellt. das heißt doch nicht, dass ich mich angesprochen gefühlt hab. so wichtig biste ja nun auch wieder nicht.


scheinbar schon, siehe deine "ja" -Antwort

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18. Dezember 2003 um 22:22
In Antwort auf cramer


scheinbar schon, siehe deine "ja" -Antwort

Dann erklär ich dir das mal
ich hab mich geärgert über deinen unqualifizierten beitrag. ich habe mich allerdings nicht persönlich angesprochen gefühlt. wieso auch? für mich ist das ein großer unterschied. so ne klugscheißer wie dich kann ich heute echt noch gebrauchen.

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18. Dezember 2003 um 22:28
In Antwort auf karicia

Dann erklär ich dir das mal
ich hab mich geärgert über deinen unqualifizierten beitrag. ich habe mich allerdings nicht persönlich angesprochen gefühlt. wieso auch? für mich ist das ein großer unterschied. so ne klugscheißer wie dich kann ich heute echt noch gebrauchen.

Als wenn ...
.... du qualifizierte beitraege schreibst.


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19. Dezember 2003 um 13:14

Ja,
wenn auch kein problem. ich finde dich hochgradig unsympatisch und das nicht nur, weil du mir nicht nach dem mund redest.

ich habe auch nichts gegen kritik, z.B. gegen die von traumfee.

du und andere - ihr kritisiesrt nicht, sondern ihr teilt aus, aus einem "ich mache alles richtig-gefühl heraus. einfach, weil etwas nicht in euer weltbild passt. alles das ist dann bäh-bäh.
und das mag ich nicht. ich mag dich allerdings sowieso nicht.

und woher weisst du, ob du schon mal härter gearbeitet hast? das zum beispiel ist meines erachtens ein typisches nenja-ding.

sandra.

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19. Dezember 2003 um 13:36

Was ich
nie verstehe, sind deinen vielen vielen lächelnden smilies, wenn du fiese sachen schreibst.

ist das deine art zu demonstrieren, dass du die dinge ' leicht nimmst' ?

nein, ich bin kein fan von dir. überhaupt nicht. ich bin auch nicht neidisch auf dich. ich will dir nicht mal den tag versauen. wieso sollte ich und wie kommst du darauf?

aber auch wenn du mich nicht kennst, so lese ich doch schon recht lange hier. und dabei stolpert man häufig über dich - ob man will oder nicht. und wenn du über mich schreibst, dann antworte ich halt - nicht immer, aber diesmal.

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20. Dezember 2003 um 4:55

Hallo Sandra...
Zu Deinem..."
Trotzdem hole sie nicht nur vom kindergarten oder der schule oder von freunden ab ich verstehe verantwortlichkeit noch anders es reicht meines erachtens nicht, nur zu pusten, zu kochen, zu füttern, zu windels, einzukaufen, aufzuräumen, schulaufgaben zu untersuchen.
Nein, ich frage nach, ich höre zu und erzälhle selbst ich diskutiere über die neueste schlechte beste freundin über den neusten doofen lehrer ich gehe auch walderkundungsspaziergänge, ich trockne tränen, ich tröste, ich bleibe abends in schwierigen zeiten am bett, bis sie schlafen ich bin sonntags morgens zum kuscheln da, ich muss an meinen geliebten Samstag nachmittagen mit zur sportaufführung, stolz gucken und klatschen und hinterher zu hause jeden einzelnen schritt oder jeden einzelnen mitspieler durchhecheln, wer wie geguckt hat und und und.""""
- drückt noch lange keine gute Mutter aus, wenn das Innere sich eigentlich dagegen wehrt...du schaust stolz auf die Leistung eines deiner kinder, aber du fühlst keinen Stolz, Du trocknest Tränen, und fühlst kein Betrösten usw.
Ich fand Deinen ersten Threat ziemlich krass, weil Du Worte gebraucht hast, die ich weder meinen Kindern noch anderen Menschen (außer die mich richtig verletzt haben) gebrauchen würde, und die will ich auch nicht wiederholen.
Ich finde es einerseits gut, wenn du dazu sozusagen öffentlich stehen kannst, allerdings nicht gut...wenn Du es so darstellst als ob Du trotzdem Muttergefühle hättest, sie meiner Meinung nach aber einfach nicht hast!
Eine Überschrift a la " Ich hasse es Mutter zu sein" wäre für mich da ehrlicher gewesen...
Denn es scheint dir nicht gegeben zu sein, innerlich, nicht äußerlich, Gefühle, wahre richitge Gefühle für Deine Kinder aufzubringen...
Woran das liegt weiß ich weder bei Frauen noch bei Männern, aber es gibt es definitiv...
Nur sollte man sich da einfach keine Kinder anschaffen...wenn sie nun mal da sind,so viel Verantwortung haben, wenn man mit etwas nicht klar kommt, daran etwas zu ändern...Du suchst hier, für meine Begriffe zu sehr Unterstützung um deine nichtvorhandenen Liebesgefühle oder vorhandenen Hassgefühle zu rechtfertigen, und als "normal" zu verpacken, anstatt zu fragen, wie kann ich das ändern, wo liegt mein Problem in mir drin, warum hasse ich meine Kinder?
Aber wenn ich Deine Beiträge lese, sorry wirds mir einfach kalt..innerlich...
Meine Mutter war so ähnlich, und ich habe sehr darunter gelitten, und hätte ich nicht die ersten Jahre meines Lebens eine "Amme" gehabt..wüßte ich gar nicht was Liebe ist...meine Mutter z e i g t e auch Stolz, fütterte uns, sprach mit uns...aber eins habe ich definitiv nie gespürt: richtige Anteilnahme an meinem Leben, richtiges Annehmen meines Daseins, ich kann dir das nicht erklären, aber ich habe gespürt, daß ich meiner Mutter immer lästig bin!!

Ich verurteile Dich weder für Dein Empfinden, noch stelle ich Dich sonst wie an einen Pranger, noch sage ich Du wirst irgendwann mal auf deine Kinder eindreschen oder noch schlimmer, dazu gibst du zu sehr deine hassgefühle zu...oder kann ich nicht beurteilen, aber darum gehts ja jetzt auch gar nicht erst einmal.....
aber ich bleib dabei...eine Therapie wäre bei Dir angebracht, für Dich und für Deine Kinder..
und dazu zu stehen, ich bin K E I N E gute Mutter, auch wenn ich es sein müßte!!
Denn das bist Du in meinen Augen einfach nicht..wie oben schon erwähnt..
Und darin liegt auch keine Bewertung, es gibt Frauen, die sich niemals Kinder wünschen..und es ist sicherlich nicht naturgegeben, daß jede Frau Muttergefühle haben muß..
was man daran ändern, oder ob Du überhaupt etwas ändern willst weiß ich nicht, da wie gesagt es mir so vorkommt, als ob du zwar über Deine Hassgefühle sprechen willst...aber ich vermisse leider den Satz " was kann ich tun?"
Rainbow



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20. Dezember 2003 um 5:03

Dir voll recht gebe!!
rainbow die Dich und Deine smilies )
grüßt

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20. Dezember 2003 um 5:32
In Antwort auf elspet_12846780

Hallo Sandra...
Zu Deinem..."
Trotzdem hole sie nicht nur vom kindergarten oder der schule oder von freunden ab ich verstehe verantwortlichkeit noch anders es reicht meines erachtens nicht, nur zu pusten, zu kochen, zu füttern, zu windels, einzukaufen, aufzuräumen, schulaufgaben zu untersuchen.
Nein, ich frage nach, ich höre zu und erzälhle selbst ich diskutiere über die neueste schlechte beste freundin über den neusten doofen lehrer ich gehe auch walderkundungsspaziergänge, ich trockne tränen, ich tröste, ich bleibe abends in schwierigen zeiten am bett, bis sie schlafen ich bin sonntags morgens zum kuscheln da, ich muss an meinen geliebten Samstag nachmittagen mit zur sportaufführung, stolz gucken und klatschen und hinterher zu hause jeden einzelnen schritt oder jeden einzelnen mitspieler durchhecheln, wer wie geguckt hat und und und.""""
- drückt noch lange keine gute Mutter aus, wenn das Innere sich eigentlich dagegen wehrt...du schaust stolz auf die Leistung eines deiner kinder, aber du fühlst keinen Stolz, Du trocknest Tränen, und fühlst kein Betrösten usw.
Ich fand Deinen ersten Threat ziemlich krass, weil Du Worte gebraucht hast, die ich weder meinen Kindern noch anderen Menschen (außer die mich richtig verletzt haben) gebrauchen würde, und die will ich auch nicht wiederholen.
Ich finde es einerseits gut, wenn du dazu sozusagen öffentlich stehen kannst, allerdings nicht gut...wenn Du es so darstellst als ob Du trotzdem Muttergefühle hättest, sie meiner Meinung nach aber einfach nicht hast!
Eine Überschrift a la " Ich hasse es Mutter zu sein" wäre für mich da ehrlicher gewesen...
Denn es scheint dir nicht gegeben zu sein, innerlich, nicht äußerlich, Gefühle, wahre richitge Gefühle für Deine Kinder aufzubringen...
Woran das liegt weiß ich weder bei Frauen noch bei Männern, aber es gibt es definitiv...
Nur sollte man sich da einfach keine Kinder anschaffen...wenn sie nun mal da sind,so viel Verantwortung haben, wenn man mit etwas nicht klar kommt, daran etwas zu ändern...Du suchst hier, für meine Begriffe zu sehr Unterstützung um deine nichtvorhandenen Liebesgefühle oder vorhandenen Hassgefühle zu rechtfertigen, und als "normal" zu verpacken, anstatt zu fragen, wie kann ich das ändern, wo liegt mein Problem in mir drin, warum hasse ich meine Kinder?
Aber wenn ich Deine Beiträge lese, sorry wirds mir einfach kalt..innerlich...
Meine Mutter war so ähnlich, und ich habe sehr darunter gelitten, und hätte ich nicht die ersten Jahre meines Lebens eine "Amme" gehabt..wüßte ich gar nicht was Liebe ist...meine Mutter z e i g t e auch Stolz, fütterte uns, sprach mit uns...aber eins habe ich definitiv nie gespürt: richtige Anteilnahme an meinem Leben, richtiges Annehmen meines Daseins, ich kann dir das nicht erklären, aber ich habe gespürt, daß ich meiner Mutter immer lästig bin!!

Ich verurteile Dich weder für Dein Empfinden, noch stelle ich Dich sonst wie an einen Pranger, noch sage ich Du wirst irgendwann mal auf deine Kinder eindreschen oder noch schlimmer, dazu gibst du zu sehr deine hassgefühle zu...oder kann ich nicht beurteilen, aber darum gehts ja jetzt auch gar nicht erst einmal.....
aber ich bleib dabei...eine Therapie wäre bei Dir angebracht, für Dich und für Deine Kinder..
und dazu zu stehen, ich bin K E I N E gute Mutter, auch wenn ich es sein müßte!!
Denn das bist Du in meinen Augen einfach nicht..wie oben schon erwähnt..
Und darin liegt auch keine Bewertung, es gibt Frauen, die sich niemals Kinder wünschen..und es ist sicherlich nicht naturgegeben, daß jede Frau Muttergefühle haben muß..
was man daran ändern, oder ob Du überhaupt etwas ändern willst weiß ich nicht, da wie gesagt es mir so vorkommt, als ob du zwar über Deine Hassgefühle sprechen willst...aber ich vermisse leider den Satz " was kann ich tun?"
Rainbow



Absatz vergessen..
zum Lösungsanzatz einiger Forumler hier, dir mehr Freiräume zu schaffen, damit Du Entlastung hast, denke ich ist ein Schuß nach hinten...
Du wirst nach jedem "Freigang" (denn wie Du beschreibst ist es ja schon gleich einem Gefängis) zu 100 % noch mehr das Bedürfnis bekommen ohne Deine Kinder zu sein...
Je mehr Du das wieder erleben wirst, wie es ohne Kinder ist, um so mehr wirst Du sie hassen, wenn Du wieder mit ihnen zusammen bist.
Dir fehlt die Grundlage, die Grundbasis, die wichtig ist, dann kann mal loslassen oder losgelassen werden, bei Dir wäre es eine Flucht...in die Freiheit, und wenn Du diese immer mehr atmest, wirst Du Dein Gefängis noch mit höheren Mauern erleben...da bin ich mir sehr sicher!
Ich wiederhole mich, aber geh an Deinen Ursprung Deiner Problematik..hier hilft kein äußerliches Programm...

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20. Dezember 2003 um 8:11
In Antwort auf elspet_12846780

Hallo Sandra...
Zu Deinem..."
Trotzdem hole sie nicht nur vom kindergarten oder der schule oder von freunden ab ich verstehe verantwortlichkeit noch anders es reicht meines erachtens nicht, nur zu pusten, zu kochen, zu füttern, zu windels, einzukaufen, aufzuräumen, schulaufgaben zu untersuchen.
Nein, ich frage nach, ich höre zu und erzälhle selbst ich diskutiere über die neueste schlechte beste freundin über den neusten doofen lehrer ich gehe auch walderkundungsspaziergänge, ich trockne tränen, ich tröste, ich bleibe abends in schwierigen zeiten am bett, bis sie schlafen ich bin sonntags morgens zum kuscheln da, ich muss an meinen geliebten Samstag nachmittagen mit zur sportaufführung, stolz gucken und klatschen und hinterher zu hause jeden einzelnen schritt oder jeden einzelnen mitspieler durchhecheln, wer wie geguckt hat und und und.""""
- drückt noch lange keine gute Mutter aus, wenn das Innere sich eigentlich dagegen wehrt...du schaust stolz auf die Leistung eines deiner kinder, aber du fühlst keinen Stolz, Du trocknest Tränen, und fühlst kein Betrösten usw.
Ich fand Deinen ersten Threat ziemlich krass, weil Du Worte gebraucht hast, die ich weder meinen Kindern noch anderen Menschen (außer die mich richtig verletzt haben) gebrauchen würde, und die will ich auch nicht wiederholen.
Ich finde es einerseits gut, wenn du dazu sozusagen öffentlich stehen kannst, allerdings nicht gut...wenn Du es so darstellst als ob Du trotzdem Muttergefühle hättest, sie meiner Meinung nach aber einfach nicht hast!
Eine Überschrift a la " Ich hasse es Mutter zu sein" wäre für mich da ehrlicher gewesen...
Denn es scheint dir nicht gegeben zu sein, innerlich, nicht äußerlich, Gefühle, wahre richitge Gefühle für Deine Kinder aufzubringen...
Woran das liegt weiß ich weder bei Frauen noch bei Männern, aber es gibt es definitiv...
Nur sollte man sich da einfach keine Kinder anschaffen...wenn sie nun mal da sind,so viel Verantwortung haben, wenn man mit etwas nicht klar kommt, daran etwas zu ändern...Du suchst hier, für meine Begriffe zu sehr Unterstützung um deine nichtvorhandenen Liebesgefühle oder vorhandenen Hassgefühle zu rechtfertigen, und als "normal" zu verpacken, anstatt zu fragen, wie kann ich das ändern, wo liegt mein Problem in mir drin, warum hasse ich meine Kinder?
Aber wenn ich Deine Beiträge lese, sorry wirds mir einfach kalt..innerlich...
Meine Mutter war so ähnlich, und ich habe sehr darunter gelitten, und hätte ich nicht die ersten Jahre meines Lebens eine "Amme" gehabt..wüßte ich gar nicht was Liebe ist...meine Mutter z e i g t e auch Stolz, fütterte uns, sprach mit uns...aber eins habe ich definitiv nie gespürt: richtige Anteilnahme an meinem Leben, richtiges Annehmen meines Daseins, ich kann dir das nicht erklären, aber ich habe gespürt, daß ich meiner Mutter immer lästig bin!!

Ich verurteile Dich weder für Dein Empfinden, noch stelle ich Dich sonst wie an einen Pranger, noch sage ich Du wirst irgendwann mal auf deine Kinder eindreschen oder noch schlimmer, dazu gibst du zu sehr deine hassgefühle zu...oder kann ich nicht beurteilen, aber darum gehts ja jetzt auch gar nicht erst einmal.....
aber ich bleib dabei...eine Therapie wäre bei Dir angebracht, für Dich und für Deine Kinder..
und dazu zu stehen, ich bin K E I N E gute Mutter, auch wenn ich es sein müßte!!
Denn das bist Du in meinen Augen einfach nicht..wie oben schon erwähnt..
Und darin liegt auch keine Bewertung, es gibt Frauen, die sich niemals Kinder wünschen..und es ist sicherlich nicht naturgegeben, daß jede Frau Muttergefühle haben muß..
was man daran ändern, oder ob Du überhaupt etwas ändern willst weiß ich nicht, da wie gesagt es mir so vorkommt, als ob du zwar über Deine Hassgefühle sprechen willst...aber ich vermisse leider den Satz " was kann ich tun?"
Rainbow



Hallo Rainbow,
nur mal so als Denkanstoß:

weißt Du wieviele Leute in Deutschland Kinder bekommen ohne groß darüber nachzudenken, ob sie dafür geeignet sind oder nicht? "Kinder", die selbst schon Kinder bekommen, Frauen, die aufgrund eines Hormonschubes auf einmal meinen, sie müßten unbedingt Kinder haben und einige Beispiele mehr. Damit will ich ganz AUSDRÜCKLICH NICHT sagen, daß ich da hilfe3 irgendetwas unterstelle! Was mir nur bei vielen postings hier und auch bei Deinem enorm auf den Keks geht, ist diese besserwisserische Haltung und dieses "meine Güte, da muß man sich vorher Gedanken drüber machen....".

Hilfe 3 wird sich vorher sicherlich genügend Gedanken gemacht haben, aber das theoretische Gedankenspiel vor dem Kinderkriegen ist eben nur theoretisch. Und wie in vielen anderen Lebensbereichen auch: die Situation kann man erst dann vernünftig einschätzen, wenn sie da ist!

Abgesehen davon: woran machst Du denn eine gute Mutter fest? Daran, daß sie sich um das Kind kümmert? Daran, daß sie die warmherzigsten Gefühle für das Kind entwickelt (und wie drücken die sich dann FÜR DAS KIND aus)? Oder woran genau?

Weißt Du, ich habe schon viele Familien gesehen, wo Frauen ein ganzes Rudel Kinder in die Welt setzen, weil sie - wie sie sagen - ja Kinder lieben. Aber irgendwie konnte ich da meist nicht erkennen, auf welche Arten die Kinder dort geliebt wurden. Dadurch, daß man sie einfach gewähren ließ? Daß man morgens die Tür auf machte, damit die kids herauskonnten und abends wieder alle einsammelten? Daß auch diese Frauen heftigst herumschrieen, mitunter auch bei den kleinsten Kleinigkeiten? Und nicht zu vergessen sind ja tatsächlich auch die Fälle, in denen Mütter ja soooo mütterlich tun und im Endeffekt die Kinder tatsächlich "an die Wand klatschen".

Ich denke, hier sieht es jeder anders mit dem Thema Mutterliebe. Und jedes Kind wird es sicherlich erst Recht anders sehen, was es sich von seiner Mutter am meisten wünschen würde.

Beste Grüße

Miltonia

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20. Dezember 2003 um 9:12
In Antwort auf taryn_12186530

Hallo Rainbow,
nur mal so als Denkanstoß:

weißt Du wieviele Leute in Deutschland Kinder bekommen ohne groß darüber nachzudenken, ob sie dafür geeignet sind oder nicht? "Kinder", die selbst schon Kinder bekommen, Frauen, die aufgrund eines Hormonschubes auf einmal meinen, sie müßten unbedingt Kinder haben und einige Beispiele mehr. Damit will ich ganz AUSDRÜCKLICH NICHT sagen, daß ich da hilfe3 irgendetwas unterstelle! Was mir nur bei vielen postings hier und auch bei Deinem enorm auf den Keks geht, ist diese besserwisserische Haltung und dieses "meine Güte, da muß man sich vorher Gedanken drüber machen....".

Hilfe 3 wird sich vorher sicherlich genügend Gedanken gemacht haben, aber das theoretische Gedankenspiel vor dem Kinderkriegen ist eben nur theoretisch. Und wie in vielen anderen Lebensbereichen auch: die Situation kann man erst dann vernünftig einschätzen, wenn sie da ist!

Abgesehen davon: woran machst Du denn eine gute Mutter fest? Daran, daß sie sich um das Kind kümmert? Daran, daß sie die warmherzigsten Gefühle für das Kind entwickelt (und wie drücken die sich dann FÜR DAS KIND aus)? Oder woran genau?

Weißt Du, ich habe schon viele Familien gesehen, wo Frauen ein ganzes Rudel Kinder in die Welt setzen, weil sie - wie sie sagen - ja Kinder lieben. Aber irgendwie konnte ich da meist nicht erkennen, auf welche Arten die Kinder dort geliebt wurden. Dadurch, daß man sie einfach gewähren ließ? Daß man morgens die Tür auf machte, damit die kids herauskonnten und abends wieder alle einsammelten? Daß auch diese Frauen heftigst herumschrieen, mitunter auch bei den kleinsten Kleinigkeiten? Und nicht zu vergessen sind ja tatsächlich auch die Fälle, in denen Mütter ja soooo mütterlich tun und im Endeffekt die Kinder tatsächlich "an die Wand klatschen".

Ich denke, hier sieht es jeder anders mit dem Thema Mutterliebe. Und jedes Kind wird es sicherlich erst Recht anders sehen, was es sich von seiner Mutter am meisten wünschen würde.

Beste Grüße

Miltonia

Ich brauche keinen
denkanstoß, denn was da so in der realität abläuft, weiß ich auch aus eigener erfahrung..
was haben deine thesen aber mit sandra zu tun..
für mich individuell...sie schreibt was
und ich sage meine meinung dazu...punkt..
was mir bei ihr fehlt daß habe ich oben
beschrieben, und besserwisserisch sicherlich nicht, da ich sagte, wenn sie jetzt mit der situation nicht klar kommt, dann muß halt eine lösung her..
egal wie die auch immer aussehen mag!
was mich grundsätzlich störte, war die tatsache, daß sie sich nicht entnervt gefühlt hat, da einer ihrer kinder nächtelang schreit, oder ein absoluter troztkopf ist..usw..
die sachen die sie schon stören, sind dinge die zum lieben alltag eines kindes gehören..
es fällt man tröstet...
es hat eine schulaufführung...und man ist voller liebe sein kind dabei zu sehen usw...
ich hatte nicht eine sekunde das gefühl, die kinder sind auch ziemliche stresskinder wo man permanent ausrasten könnte.(tempress beispiel finde ich einfach etwas anderes..)die sachen von sandra sind alltägliches zusammenleben mit kindern..
sie haben halt ihre kleinen und großen sorgen, für die wir nun mal auch da sind..
und wenn mich diese schon in meiner freiheit einengen bzw. mir die verantwortung zuviel ist..muß ich was ändern...auch punkt...
ich nenne es für mich mutterliebe, wenn du eine andere defniition dazu hast, dein recht...
und was mein beitrag im großen eigentlich sollte, war, daß mir die frage nicht klar war, ob sie daran was ändern will...oder ob sie nur bestätigung will, daß alles "ordnung" mit ihr ist....
man kann sich schon auch mal hinterfragen, wenn man laut und deutlich schreibt: "ich hasse meine kinder"...
und danach kommt aber nicht eine klare aussage, aber "ich liebe sie auch" sondern einfach mal so dahin gesagt..
sie muß damit rechnen, daß hier manche die ansicht vertreten, daß es nicht normal ist..
bg
rainbow

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20. Dezember 2003 um 16:28
In Antwort auf elspet_12846780

Hallo Sandra...
Zu Deinem..."
Trotzdem hole sie nicht nur vom kindergarten oder der schule oder von freunden ab ich verstehe verantwortlichkeit noch anders es reicht meines erachtens nicht, nur zu pusten, zu kochen, zu füttern, zu windels, einzukaufen, aufzuräumen, schulaufgaben zu untersuchen.
Nein, ich frage nach, ich höre zu und erzälhle selbst ich diskutiere über die neueste schlechte beste freundin über den neusten doofen lehrer ich gehe auch walderkundungsspaziergänge, ich trockne tränen, ich tröste, ich bleibe abends in schwierigen zeiten am bett, bis sie schlafen ich bin sonntags morgens zum kuscheln da, ich muss an meinen geliebten Samstag nachmittagen mit zur sportaufführung, stolz gucken und klatschen und hinterher zu hause jeden einzelnen schritt oder jeden einzelnen mitspieler durchhecheln, wer wie geguckt hat und und und.""""
- drückt noch lange keine gute Mutter aus, wenn das Innere sich eigentlich dagegen wehrt...du schaust stolz auf die Leistung eines deiner kinder, aber du fühlst keinen Stolz, Du trocknest Tränen, und fühlst kein Betrösten usw.
Ich fand Deinen ersten Threat ziemlich krass, weil Du Worte gebraucht hast, die ich weder meinen Kindern noch anderen Menschen (außer die mich richtig verletzt haben) gebrauchen würde, und die will ich auch nicht wiederholen.
Ich finde es einerseits gut, wenn du dazu sozusagen öffentlich stehen kannst, allerdings nicht gut...wenn Du es so darstellst als ob Du trotzdem Muttergefühle hättest, sie meiner Meinung nach aber einfach nicht hast!
Eine Überschrift a la " Ich hasse es Mutter zu sein" wäre für mich da ehrlicher gewesen...
Denn es scheint dir nicht gegeben zu sein, innerlich, nicht äußerlich, Gefühle, wahre richitge Gefühle für Deine Kinder aufzubringen...
Woran das liegt weiß ich weder bei Frauen noch bei Männern, aber es gibt es definitiv...
Nur sollte man sich da einfach keine Kinder anschaffen...wenn sie nun mal da sind,so viel Verantwortung haben, wenn man mit etwas nicht klar kommt, daran etwas zu ändern...Du suchst hier, für meine Begriffe zu sehr Unterstützung um deine nichtvorhandenen Liebesgefühle oder vorhandenen Hassgefühle zu rechtfertigen, und als "normal" zu verpacken, anstatt zu fragen, wie kann ich das ändern, wo liegt mein Problem in mir drin, warum hasse ich meine Kinder?
Aber wenn ich Deine Beiträge lese, sorry wirds mir einfach kalt..innerlich...
Meine Mutter war so ähnlich, und ich habe sehr darunter gelitten, und hätte ich nicht die ersten Jahre meines Lebens eine "Amme" gehabt..wüßte ich gar nicht was Liebe ist...meine Mutter z e i g t e auch Stolz, fütterte uns, sprach mit uns...aber eins habe ich definitiv nie gespürt: richtige Anteilnahme an meinem Leben, richtiges Annehmen meines Daseins, ich kann dir das nicht erklären, aber ich habe gespürt, daß ich meiner Mutter immer lästig bin!!

Ich verurteile Dich weder für Dein Empfinden, noch stelle ich Dich sonst wie an einen Pranger, noch sage ich Du wirst irgendwann mal auf deine Kinder eindreschen oder noch schlimmer, dazu gibst du zu sehr deine hassgefühle zu...oder kann ich nicht beurteilen, aber darum gehts ja jetzt auch gar nicht erst einmal.....
aber ich bleib dabei...eine Therapie wäre bei Dir angebracht, für Dich und für Deine Kinder..
und dazu zu stehen, ich bin K E I N E gute Mutter, auch wenn ich es sein müßte!!
Denn das bist Du in meinen Augen einfach nicht..wie oben schon erwähnt..
Und darin liegt auch keine Bewertung, es gibt Frauen, die sich niemals Kinder wünschen..und es ist sicherlich nicht naturgegeben, daß jede Frau Muttergefühle haben muß..
was man daran ändern, oder ob Du überhaupt etwas ändern willst weiß ich nicht, da wie gesagt es mir so vorkommt, als ob du zwar über Deine Hassgefühle sprechen willst...aber ich vermisse leider den Satz " was kann ich tun?"
Rainbow



Hallo rainbow,
auch ich mag deine art zu schreiben.

weisst du, ich habe nie geschrieben, dass ich mutterliebe empfinde. nein, ich liebe sie nicht. und es wird dich noch mehr erschrecken: ich liebe meine eltern sehr, ich liebe meinen mann sehr, sogar meine kätzchen habe ich mehr geliebt - denn sie alle liessen mir noch mehr raum zum atmen, als es meine kinder von anfang taten. ich liebe sie nicht wegen der grausamen geburt, nach der ich mehrere wochen nur unter schmerzen laufen konnte, wegen der schrecklichen stillzeit, in denen sie auf mir herumgebissen haben, wegen der vielen ungezählten nächte, die sie mich nicht haben schlafen lassen.

niemand hat mich in meinem leben so gequält. dazu muss ich sagen, dass ich recht schlimme dinge in meiner kindheit und jugend erlebt habe, aber nie hat mich jemand so völlig vereinnahmt, jahraus und ein, tagtäglich und auch noch jede nacht. und wenn du ein schreikind hat, dann erzähl mir, wo du etwas in 45 langen stunden etwas "zurückbekommen" hast.

es tut mir leid, dass ich dich so "erschreckt" habe mit dem thema - geniesse es, dass du es mit deinen kindern anderes erlebst. dass du kleine sportaufführungen geniessen kannst und nicht permanent denkst, du seist im falschen film.

trotzdem glaube ich nicht, dass ich eine "kranke person" bin, die man besten schnellstmöglichst ab in die klapse steckt.
ich finde es auch nicht in ordnung von dir, zu verallgemeinern, dass ich sie selbstverständlich irgendwann mal quälen würde. glaub mir, ich hättee die ersten 5 jahre im leben meiner kinder mehr gründe dazu gehabt, als jetzt. jetzt nerven sie mich mit den kleinen dingen des alltags, die du liebst und die ich nervig finde. früher haben sie mich körperlich bis aufs blut gequält mit ihren permanenten forderungen nach meiner brust und meinem schlaf. dagegeb ist der jetztige zustand schon fast gut.

wenn du schlimme erfahrungen gemacht hast mit einer gleichgültigen mutter - das tut mir leid, ich hatte eine wundervolle mutter - aber verallgemeinere nicht. es gibt massen an eltern, vätern oft, die sehr gleichgülitig sind und denen auch öfter die hand "ausrutscht". und das ist etwas, was ich an dieser diskussion hier halt etwas falsch und wiedersprüchlich finde.

Ich habe auch nie behauptet, dass meine kinder die beste mutter auf der welt haben. Wo bitte lest ihr das alle? Was ich behaupte ist, dass sie diejenigen sind, die an der situation am wenigsten leiden. Und das finde ich ziemlich stark von mir. Es wäre viel, viel einfacher für mich, sie zu schlagen oder einfach zu vernachlässigen. Oder, ja, einfach eine andere wohnung zu nehmen lach nicht, ich habe von männern gehört, die das tun. Manchmal heisst es dann auch: die 2 stunden fahrt pro tag, das geht auf dauer nicht, deshalb wohne ich dieses jahr nicht in der stadt meiner familie (da kann ich ja nur drüber lachen). Komisch nur, dass sie auch am wochenende immer nur für einen tag kommen.

Und verrate mir, welche kinder zwischen 15 und 25 nicht manchmal im nachhinein enttäuscht sind?? Sich nicht genug geliebt, nicht genug verstanden, nicht genug gefördert fühlen? Und wie viele davon haben aus ihrer subjektiven perspektive heraus damit recht? Ich bin weiss gott nicht die schlechteste variante.

ach, und was ich mit diesem beitrag wollte: ich wollte ratschläge von frauen, die es nachvollziehen können, wie ich mich fühle - denn was hilft es mir, zu hören: du bist nur krank und gemeingefährlich ? ich weiss, dass das nicht stimmt. wie soll ich mich mit einer frau, die meine situation nicht nachvollziehen kann austauschen, um herauszufinden, wie man es ändern kann? vorwürfe und unverständnis finde ich in meiner umgebung genug, danach muss ich im netz nicht suchen.

sandra.

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20. Dezember 2003 um 17:16
In Antwort auf hilfe3

Hallo rainbow,
auch ich mag deine art zu schreiben.

weisst du, ich habe nie geschrieben, dass ich mutterliebe empfinde. nein, ich liebe sie nicht. und es wird dich noch mehr erschrecken: ich liebe meine eltern sehr, ich liebe meinen mann sehr, sogar meine kätzchen habe ich mehr geliebt - denn sie alle liessen mir noch mehr raum zum atmen, als es meine kinder von anfang taten. ich liebe sie nicht wegen der grausamen geburt, nach der ich mehrere wochen nur unter schmerzen laufen konnte, wegen der schrecklichen stillzeit, in denen sie auf mir herumgebissen haben, wegen der vielen ungezählten nächte, die sie mich nicht haben schlafen lassen.

niemand hat mich in meinem leben so gequält. dazu muss ich sagen, dass ich recht schlimme dinge in meiner kindheit und jugend erlebt habe, aber nie hat mich jemand so völlig vereinnahmt, jahraus und ein, tagtäglich und auch noch jede nacht. und wenn du ein schreikind hat, dann erzähl mir, wo du etwas in 45 langen stunden etwas "zurückbekommen" hast.

es tut mir leid, dass ich dich so "erschreckt" habe mit dem thema - geniesse es, dass du es mit deinen kindern anderes erlebst. dass du kleine sportaufführungen geniessen kannst und nicht permanent denkst, du seist im falschen film.

trotzdem glaube ich nicht, dass ich eine "kranke person" bin, die man besten schnellstmöglichst ab in die klapse steckt.
ich finde es auch nicht in ordnung von dir, zu verallgemeinern, dass ich sie selbstverständlich irgendwann mal quälen würde. glaub mir, ich hättee die ersten 5 jahre im leben meiner kinder mehr gründe dazu gehabt, als jetzt. jetzt nerven sie mich mit den kleinen dingen des alltags, die du liebst und die ich nervig finde. früher haben sie mich körperlich bis aufs blut gequält mit ihren permanenten forderungen nach meiner brust und meinem schlaf. dagegeb ist der jetztige zustand schon fast gut.

wenn du schlimme erfahrungen gemacht hast mit einer gleichgültigen mutter - das tut mir leid, ich hatte eine wundervolle mutter - aber verallgemeinere nicht. es gibt massen an eltern, vätern oft, die sehr gleichgülitig sind und denen auch öfter die hand "ausrutscht". und das ist etwas, was ich an dieser diskussion hier halt etwas falsch und wiedersprüchlich finde.

Ich habe auch nie behauptet, dass meine kinder die beste mutter auf der welt haben. Wo bitte lest ihr das alle? Was ich behaupte ist, dass sie diejenigen sind, die an der situation am wenigsten leiden. Und das finde ich ziemlich stark von mir. Es wäre viel, viel einfacher für mich, sie zu schlagen oder einfach zu vernachlässigen. Oder, ja, einfach eine andere wohnung zu nehmen lach nicht, ich habe von männern gehört, die das tun. Manchmal heisst es dann auch: die 2 stunden fahrt pro tag, das geht auf dauer nicht, deshalb wohne ich dieses jahr nicht in der stadt meiner familie (da kann ich ja nur drüber lachen). Komisch nur, dass sie auch am wochenende immer nur für einen tag kommen.

Und verrate mir, welche kinder zwischen 15 und 25 nicht manchmal im nachhinein enttäuscht sind?? Sich nicht genug geliebt, nicht genug verstanden, nicht genug gefördert fühlen? Und wie viele davon haben aus ihrer subjektiven perspektive heraus damit recht? Ich bin weiss gott nicht die schlechteste variante.

ach, und was ich mit diesem beitrag wollte: ich wollte ratschläge von frauen, die es nachvollziehen können, wie ich mich fühle - denn was hilft es mir, zu hören: du bist nur krank und gemeingefährlich ? ich weiss, dass das nicht stimmt. wie soll ich mich mit einer frau, die meine situation nicht nachvollziehen kann austauschen, um herauszufinden, wie man es ändern kann? vorwürfe und unverständnis finde ich in meiner umgebung genug, danach muss ich im netz nicht suchen.

sandra.

Hallo Sandra,
ich kann schon nachfühlen wie Du Dich fühlst, daran liegt es nicht. Wer kennt nicht Hass in sich..vielleicht gerade deshalb meine Betroffenheit....
Und vorweg...es gibt für mich nicht die Kranke oder Gemeingefährliche, ich habe selbst Therapie hinter mir, und nenne mich nicht krank..vielleicht sogar das Gegenteil, denn ich denke Menschen, die bereit sind, in ihre Innenwelt zu schauen, sind mutiger und "gesünder" als manch nach außen hin erscheinender "normale" Mensch.
Also für mich ist Therapie kein "in die Klapse stecken" oder Anzeichen von Geisteskrankheit.

Ich denke, Du siehst diesen Ratschlag eben als abwertend, und das ist so nicht gemeint, im Gegenteil.

Ich kann Dir auch sagen, daß ich Hassmomente (wenn man Wut gemischt mit Verzweiflung, Genervtheit zu einer Summe macht- obwohl Hass ja sicherlich die "schlimmste" Form aller destruktiv empfundenen Gefühle ist)auch bei meinen Kindern hatte, vielleicht auch nur für eine Sekunde, da ich auch vom Kopf und nicht nur vom Bauch der Meinung bin, man sollte manche Gefühle schon in den Griff bekommen und sich ihnen nicht ausliefern..
Auch kam bei mir eben sehr schnell wieder mein Gefühl von Liebe hoch..ist eben bei mir so gewesen, und wenn ich mich überfordert gefühlt habe, und Zeiten hatte, wo ich auch nicht fähig war etwas zu geben, oder mich ausgepowert gefühlt habe, habe ich sie einfach für ein paar Tage zu den Großeltern gesteckt, um mal wieder nur für mich zu sein, das habe ich natürlich auch gebraucht, und stell Dir vor, nach manchen freien Tagen dacht ich mir "könnte ruhig ein bißchen länger sein" !
Ich kenne das auch, aber eben nicht so durchgängig wie bei Dir, und ich würde trotz allem um oder für meine Kinder morden wenn es sein müßte...
Mir ist bei Dir aufgefallen, daß Du sehr oft fragst, "was bekomme ich zurück".
Ich zitiere Dich einmal:
"niemand hat mich in meinem leben so gequält. dazu muss ich sagen, dass ich recht schlimme dinge in meiner kindheit und jugend erlebt habe, aber nie hat mich jemand so völlig vereinnahmt, jahraus und ein, tagtäglich und auch noch jede nacht. und wenn du ein schreikind hat, dann erzähl mir, wo du etwas in 45 langen stunden etwas "zurückbekommen" hast.
"
Ich bin der Meinung, daß wir als Eltern nicht das Recht haben, von unsern Kindern etwas zurückzubekommen, und wenn man schon so denkt, dann langt für mich ein Säuglingslächeln, das erste Mama, oder wenn sie größer sind, das Vertrauen, daß sie einem Liebeskummer erzählen usw.- das ist bei mir so..stelle ich aber nicht als Allgemeinregel hin.
Ich habe das Gefühl, daß Du sehr verzweifelt bist, und finde im Nachhinein, daß Du hier im Forum vielleicht an der falschen Stelle bist um Dir helfen zu lassen(Hilfe auch in Form von Ratschlägen), denn bei Dir geht das viel tiefer.. fühle ich irgendwie..
Aber was bringt Dir das, wenn Du weißt anderen Frauen geht es ähnlich?
Vielleicht für den Moment etwas weniger Qual, und dennoch ist Dein Problem damit nicht weg..
Auch sehe ich, hast Du hier von einigen Frauen auch Rückhalt bekommen hast, die das nicht so betroffen gemacht hat oder?
Apropos Betroffenheit...ich weiß daß viele Kinder geschlagen, mißbraucht, mißhandelt werden, und das alles hinter verschlossener Tür..und das ist schlimm genug..
von daher hast Du sicherlich recht..wird es Deinen Kindern besser gehen.
Aber ich könnte mit so einem Hass weder leben noch in irgendeiner Form umgehen, und deshalb würde ich mit allen Mitteln versuchen, dies zu ändern, egal wie..und es ist sicher daß es hinter jedem unangenehmen Gefühl auch ein Warum gibt, wenn Du nicht bereit bist, und das meine ich jetzt nicht als Kritik, das als erstes zu ergründen, sehe ich eben keine Chance für Dich, daß es Dir besser geht.

Und das ist genau das was ich Dir eigentlich vermitteln wollte, daß ich Dich nicht dafür verurteile, sondern daß mir Dein Versuch des Lösungsansatzes fehlt..

Liebe Grüße
Rainbow

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21. Dezember 2003 um 12:34

Hallo hilfe3,
jetzt möchte ich mich doch auch mal an Dich wenden. Grundsätzlich kann ich Dich bzw. Deine Situation verstehen und nachvollziehen - habe aber leider kein Patentrezept, wie man sie ändern könnte.

Auch ich hatte das Gefühl, nichts von meinen Kindern "zurückzubekommen", und konnte es nie verstehen, was denn andere alles von ihren kids zurückzubekommen meinten. Nein, ein "Lächeln" entschädigte mich auch nicht für die vielen Momente, in denen ich mich einfach nur genervt fühlte und manchmal fühle. Und ein Trost waren/sind die kids mir auch nie. Aber vielleicht habe bzw. hatte ich da auch einfach selbst die verkehrte Brille aufgezogen. Meiner Meinung nach projiziert man auf die Kinder oftmals Dinge, die einen unzufrieden machen, ohne daß die Kinder wirklich der eigentliche Auslöser dafür sind.

Ich fing dann irgendwann an, mich zu fragen, ob es überhaupt die Aufgabe der Kinder sein kann, einem das zu geben, was man "braucht", wonach man sich sehnt (und was einem fehlt, um die eigene unglückliche Lage zu ändern) und stellte fest, daß das natürlich nicht der Fall ist und der Knackpunkt einfach woanders liegt. Ich weiß nicht, ob es Dir helfen kann, aber überlege doch für Dich einfach einmal, was Dir genau fehlt (z.B. Liebe, Fürsorge, Verständnis? Oder einfach Freiheit?) und dann schau' mal, was Du ändern/verbessern kannst. Leicht gesagt, aber gehe doch einfach mal in Dich und forsche dort nach. Kann Dein Partner eigentlich Deine Gefühle nachvollziehen? Und wie verhält er sich? Verständnisvoll? Ablehnend oder wie?

So ganz grundsätzlich denke ich, wäre es vielleicht besser, sich mal mit jemandem der Schreiberinnen in den Chat zurückzuziehen und sich zu unterhalten. Da lassen sich Dinge weitaus besser besprechen als hier (wie ich aus eigener Erfahrung weiß) und man gibt anderen weniger Anlaß, ihr Unverständnis hier kundzutun und mit dem Therapeuten-Ratschlag zu winken.

Ich wünsche Dir und Deiner Familie einen schönen 4. Advent!

Miltonia

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21. Dezember 2003 um 12:36

Hallo hilfe3,
jetzt möchte ich mich doch auch mal an Dich wenden. Grundsätzlich kann ich Dich bzw. Deine Situation verstehen und nachvollziehen - habe aber leider kein Patentrezept, wie man sie ändern könnte.

Auch ich hatte das Gefühl, nichts von meinen Kindern "zurückzubekommen", und konnte es nie verstehen, was denn andere alles von ihren kids zurückzubekommen meinten. Nein, ein "Lächeln" entschädigte mich auch nicht für die vielen Momente, in denen ich mich einfach nur genervt fühlte und manchmal fühle. Und ein Trost waren/sind die kids mir auch nie. Aber vielleicht habe bzw. hatte ich da auch einfach selbst die verkehrte Brille aufgezogen. Meiner Meinung nach projiziert man auf die Kinder oftmals Dinge, die einen unzufrieden machen, ohne daß die Kinder wirklich der eigentliche Auslöser dafür sind.

Ich fing dann irgendwann an, mich zu fragen, ob es überhaupt die Aufgabe der Kinder sein kann, einem das zu geben, was man "braucht", wonach man sich sehnt (und was einem fehlt, um die eigene unglückliche Lage zu ändern) und stellte fest, daß das natürlich nicht der Fall ist und der Knackpunkt einfach woanders liegt. Ich weiß nicht, ob es Dir helfen kann, aber überlege doch für Dich einfach einmal, was Dir genau fehlt (z.B. Liebe, Fürsorge, Verständnis? Oder einfach Freiheit?) und dann schau' mal, was Du ändern/verbessern kannst. Leicht gesagt, aber gehe doch einfach mal in Dich und forsche dort nach. Kann Dein Partner eigentlich Deine Gefühle nachvollziehen? Und wie verhält er sich? Verständnisvoll? Ablehnend oder wie?

So ganz grundsätzlich denke ich, wäre es vielleicht besser, sich mal mit jemandem der Schreiberinnen in den Chat zurückzuziehen und sich zu unterhalten. Da lassen sich Dinge weitaus besser besprechen als hier (wie ich aus eigener Erfahrung weiß) und man gibt anderen weniger Anlaß, ihr Unverständnis hier kundzutun und mit dem Therapeuten-Ratschlag zu winken.

Ich wünsche Dir und Deiner Familie einen schönen 4. Advent!

Miltonia

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21. Dezember 2003 um 13:31
In Antwort auf cramer

Ich auch, ich auch....
also, ich finde, du solltest mal eine therapie machen. ich kann dir da auch einen sehr guten psycholiogen empfehlen.... .

psycholioge sagt: sie sollten ihren hass auf ihren mann projizieren, so kann sichergestellt werden, dass sie ihre kinder nicht mehr hassen. ihr mann ist schuld, dass sie die gören am hals haben. sein sperma und seine geilheit.

LOL
)

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21. Dezember 2003 um 14:40
In Antwort auf taryn_12186530

Hallo hilfe3,
jetzt möchte ich mich doch auch mal an Dich wenden. Grundsätzlich kann ich Dich bzw. Deine Situation verstehen und nachvollziehen - habe aber leider kein Patentrezept, wie man sie ändern könnte.

Auch ich hatte das Gefühl, nichts von meinen Kindern "zurückzubekommen", und konnte es nie verstehen, was denn andere alles von ihren kids zurückzubekommen meinten. Nein, ein "Lächeln" entschädigte mich auch nicht für die vielen Momente, in denen ich mich einfach nur genervt fühlte und manchmal fühle. Und ein Trost waren/sind die kids mir auch nie. Aber vielleicht habe bzw. hatte ich da auch einfach selbst die verkehrte Brille aufgezogen. Meiner Meinung nach projiziert man auf die Kinder oftmals Dinge, die einen unzufrieden machen, ohne daß die Kinder wirklich der eigentliche Auslöser dafür sind.

Ich fing dann irgendwann an, mich zu fragen, ob es überhaupt die Aufgabe der Kinder sein kann, einem das zu geben, was man "braucht", wonach man sich sehnt (und was einem fehlt, um die eigene unglückliche Lage zu ändern) und stellte fest, daß das natürlich nicht der Fall ist und der Knackpunkt einfach woanders liegt. Ich weiß nicht, ob es Dir helfen kann, aber überlege doch für Dich einfach einmal, was Dir genau fehlt (z.B. Liebe, Fürsorge, Verständnis? Oder einfach Freiheit?) und dann schau' mal, was Du ändern/verbessern kannst. Leicht gesagt, aber gehe doch einfach mal in Dich und forsche dort nach. Kann Dein Partner eigentlich Deine Gefühle nachvollziehen? Und wie verhält er sich? Verständnisvoll? Ablehnend oder wie?

So ganz grundsätzlich denke ich, wäre es vielleicht besser, sich mal mit jemandem der Schreiberinnen in den Chat zurückzuziehen und sich zu unterhalten. Da lassen sich Dinge weitaus besser besprechen als hier (wie ich aus eigener Erfahrung weiß) und man gibt anderen weniger Anlaß, ihr Unverständnis hier kundzutun und mit dem Therapeuten-Ratschlag zu winken.

Ich wünsche Dir und Deiner Familie einen schönen 4. Advent!

Miltonia

Ich finde es schlichtweg
unverschämt von Dir mit versteckten Seitenhieben unser Versuch zu helfen,
ironisch abzutun!
Denkst du ich würde mich hier hinsetzen und mal kurz mit dem Therapeutenratschlag winken
mir Mühe geben, ihr das in einer nicht angreifenden Art rüberzubringen, nur um hier mein Unverständnis kundzutun.
Was bist denn du für eine? Fiel mir schon in Beiträgen zwischen Dir und Nenja auf..
diese ironisch, agressive Art geht mir höllisch auf den Nerv...wenn Du Sandra was zu sagen hast, sag es ihr!!!! Spiel dich nicht als ihre Verteidigerin auf, die den "Anklägerinnen" auch gleichzeitig noch was drüberbrät..
Niemand hat dich hier mit Deinem Verständnis versucht niederzumachen..
Echt sauer über so viel Selbstgefälligkeit***

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21. Dezember 2003 um 15:03

Hallo traumfee..
..ich denke für mich ist das Thema hier jetzt um..stößt auf zu viel Gegenwehr..
nichtsdestotrotz
liebe grüße
und Dir auch einen schönen 4. Advent
Rainbow*

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21. Dezember 2003 um 16:35
In Antwort auf elspet_12846780

Ich finde es schlichtweg
unverschämt von Dir mit versteckten Seitenhieben unser Versuch zu helfen,
ironisch abzutun!
Denkst du ich würde mich hier hinsetzen und mal kurz mit dem Therapeutenratschlag winken
mir Mühe geben, ihr das in einer nicht angreifenden Art rüberzubringen, nur um hier mein Unverständnis kundzutun.
Was bist denn du für eine? Fiel mir schon in Beiträgen zwischen Dir und Nenja auf..
diese ironisch, agressive Art geht mir höllisch auf den Nerv...wenn Du Sandra was zu sagen hast, sag es ihr!!!! Spiel dich nicht als ihre Verteidigerin auf, die den "Anklägerinnen" auch gleichzeitig noch was drüberbrät..
Niemand hat dich hier mit Deinem Verständnis versucht niederzumachen..
Echt sauer über so viel Selbstgefälligkeit***

Hallo rainbow32....
....weißt Du, was mir höllisch auf den Keks geht? Und - das sage ich jetzt im Allgemeinen und meine NICHT Dich im Besonderen: die Art und Weise, wie manche Leute hier ihr eigenes Ego aufzupolieren versuchen dadurch, daß sie anderen Leuten mehr oder weniger deutlich sagen: "geh' doch mal zum Therapeuten, Du bist doch nicht normal!"

Ich persönlich finde soetwas verdammt unverschämt und habe da verflixt kein Verständnis dafür!!!! Scheinbar brauchen diese Leute es aber, um sich selbst als die supertolle Mutter zu fühlen, die natürlich selbstverständlich alles besser macht!

Aber abgesehen davon war es mir schon klar, daß auch mein Beitrag hier nicht ohne verbale Attacken bleibt. Erst Recht deshalb, weil ich hilfe3 mit ihren Problemen verstehen kann.

Werde mich daher aus dieser Diskussion ausklinken. Habe keine Lust, nur weil ich selbst einen Ratschlag geben und Anderen sagen wollte, daß sie es sich wohl mit ihrer Verurteilung ein wenig zu einfach machen, hier auch im Kreuzfeuer zu stehen.

Wünsche noch einen schönen Sonntag und frohe Weihnachten.

Tschüß,

Miltonia

P.S.: Die Beiträge zwischen Nenja und mir haben mit dieser Diskussion überhaupt nichts zu tun. Und wenn ich nun mal an Menschen gerate, die sich ihrerseits auch nicht mit Beiträgen und vorschnellen Reaktionen zurückhalten können, kommt es zu solchen Wortgefechten wie zwischen ihr und mir. Ich kritisiere Deine Art und Weise der Kommunikation mit Anderen ja auch nicht generell, ok?

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21. Dezember 2003 um 16:37
In Antwort auf mervin_12249485

Hallo rainbow32....
....weißt Du, was mir höllisch auf den Keks geht? Und - das sage ich jetzt im Allgemeinen und meine NICHT Dich im Besonderen: die Art und Weise, wie manche Leute hier ihr eigenes Ego aufzupolieren versuchen dadurch, daß sie anderen Leuten mehr oder weniger deutlich sagen: "geh' doch mal zum Therapeuten, Du bist doch nicht normal!"

Ich persönlich finde soetwas verdammt unverschämt und habe da verflixt kein Verständnis dafür!!!! Scheinbar brauchen diese Leute es aber, um sich selbst als die supertolle Mutter zu fühlen, die natürlich selbstverständlich alles besser macht!

Aber abgesehen davon war es mir schon klar, daß auch mein Beitrag hier nicht ohne verbale Attacken bleibt. Erst Recht deshalb, weil ich hilfe3 mit ihren Problemen verstehen kann.

Werde mich daher aus dieser Diskussion ausklinken. Habe keine Lust, nur weil ich selbst einen Ratschlag geben und Anderen sagen wollte, daß sie es sich wohl mit ihrer Verurteilung ein wenig zu einfach machen, hier auch im Kreuzfeuer zu stehen.

Wünsche noch einen schönen Sonntag und frohe Weihnachten.

Tschüß,

Miltonia

P.S.: Die Beiträge zwischen Nenja und mir haben mit dieser Diskussion überhaupt nichts zu tun. Und wenn ich nun mal an Menschen gerate, die sich ihrerseits auch nicht mit Beiträgen und vorschnellen Reaktionen zurückhalten können, kommt es zu solchen Wortgefechten wie zwischen ihr und mir. Ich kritisiere Deine Art und Weise der Kommunikation mit Anderen ja auch nicht generell, ok?

Sorry,
.... das kommt davon, wenn man zu zweit am PC sitzt und dann unter dem nickname des Partners weiterschreibt

Miltonia

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21. Dezember 2003 um 17:16
In Antwort auf taryn_12186530

Hallo hilfe3,
jetzt möchte ich mich doch auch mal an Dich wenden. Grundsätzlich kann ich Dich bzw. Deine Situation verstehen und nachvollziehen - habe aber leider kein Patentrezept, wie man sie ändern könnte.

Auch ich hatte das Gefühl, nichts von meinen Kindern "zurückzubekommen", und konnte es nie verstehen, was denn andere alles von ihren kids zurückzubekommen meinten. Nein, ein "Lächeln" entschädigte mich auch nicht für die vielen Momente, in denen ich mich einfach nur genervt fühlte und manchmal fühle. Und ein Trost waren/sind die kids mir auch nie. Aber vielleicht habe bzw. hatte ich da auch einfach selbst die verkehrte Brille aufgezogen. Meiner Meinung nach projiziert man auf die Kinder oftmals Dinge, die einen unzufrieden machen, ohne daß die Kinder wirklich der eigentliche Auslöser dafür sind.

Ich fing dann irgendwann an, mich zu fragen, ob es überhaupt die Aufgabe der Kinder sein kann, einem das zu geben, was man "braucht", wonach man sich sehnt (und was einem fehlt, um die eigene unglückliche Lage zu ändern) und stellte fest, daß das natürlich nicht der Fall ist und der Knackpunkt einfach woanders liegt. Ich weiß nicht, ob es Dir helfen kann, aber überlege doch für Dich einfach einmal, was Dir genau fehlt (z.B. Liebe, Fürsorge, Verständnis? Oder einfach Freiheit?) und dann schau' mal, was Du ändern/verbessern kannst. Leicht gesagt, aber gehe doch einfach mal in Dich und forsche dort nach. Kann Dein Partner eigentlich Deine Gefühle nachvollziehen? Und wie verhält er sich? Verständnisvoll? Ablehnend oder wie?

So ganz grundsätzlich denke ich, wäre es vielleicht besser, sich mal mit jemandem der Schreiberinnen in den Chat zurückzuziehen und sich zu unterhalten. Da lassen sich Dinge weitaus besser besprechen als hier (wie ich aus eigener Erfahrung weiß) und man gibt anderen weniger Anlaß, ihr Unverständnis hier kundzutun und mit dem Therapeuten-Ratschlag zu winken.

Ich wünsche Dir und Deiner Familie einen schönen 4. Advent!

Miltonia

Hallo miltona
es ist schön, von dir zu lesen.

ich muss zu dem "zurückbekommen" sagen, dass ich mir vor den kindern darüber gar nicht so viele gedanken gemacht hatte. nicht mehr halt, als dass man sich an ihnen freut, wie man sich halt an anderen menschen freut.

aber als ich schon bei der geburt (die sich bei mir noch lange danach bemerkbar machte) merkte, dass ich NICHT so einfach von den schmerzen abschalten konnte, wie mir das alle immer erzählt hatten. "wenn du sie im arm hast, fühlst du nix mehr".

bin konfus. was ich meine ist: alle sagten mir immer, dass man die entsagen locker wegstecken kann, eben WEIL man etwas zurückbekommt. ein vertrauensseeliges lächeln, eingelullt im kindchenschema .... und anderes.
zurückbekommen meinte ich nur im hinblick darauf. nicht im sinne von: ich kriege nur kinder, weil ich will, dass sie mich glücklich machen.
es ist bei mir nicht so, dass die kinder mir etwas geben sollten, was ich sonst nicht habe - es erscheint mir ehr so, dass sie mir alles nehmen, was mir vorher und nunmal auch jetzt noch wichtig ist.

aber deinen ansatz versuche ich trotzdem mal für mich zu durchdenken.
was fehlt mir?

was mir hauptsächlich fehlt ist das gefühl, noch mir zu gehören - noch irgendetwas im leben zu haben, das nicht für die kinder oder durch die kinder anders und damit auch oft schlechter geworden ist.

- mein beruf ist anstrengender geworden und durch die geringe stundenzahl bei gleichen aufgaben stressiger und macht dadurch weniger spass als vorher. ein lockerer austausch mit kollegen wie vor den kidnern ist nicht mehr so leicht zu machen. dadurch bleibe ich bei manchem aussen vor und das tut mir sehr leid. ich habe meinen beruf sehr geliebt.

- freundinnen zu treffen und sport und musik zu machen sind natürlich auch immer von kinderverfplichtungen und kinderkrankheiten und kinder-hobbies eingeschränkt. bei uns ist das auch noch mit dem geld nicht so leicht, "einfach mal" babysitter zu buchen oder einfach einen kurs für mich zu bezahlen. diese familien-gruppen-treffen finde ich da nicht immer ausreichend, weil ich die einfach oft auch anstrengend finde (so viel trubel und kinder werden meistens etwas aufgedreht, wenn es mehr als 5 sind - wirst du kennen). ein so intensiver austausch wie wenn man freunde alleine trifft geht mit kindern bei uns nicht so gut. hast du da andere erfahrungen? vielleicht machen wir ja uach irgendetwas falsch?

- meine beziehung zu meinem mann ist bestimmt nicht schlechter geworden durch die kinder. sie ist intensiver und noch liebevoller - aber zeit nur füreinander, so wie früher, ist schwieriger zu managen - das kennen ja wohl alle eltern. wir brauchten immer schon sehr intensiven austausch miteinander, der hat uns immer schon sehr gut getan. und es sind nur wenige male im jahr, wo das völlig ohne kinder-störungen (albträume, aufwachen, durst, .....) gelingt.
das schmerzt mich am meisten. denn das vermisse ich manchmal über wochen. die kleinen fluchten zu zweit, die wir uns in der badewanne oder abends alleine organisieren können meine sehnsucht nach ihm alleine gar nicht mehr decken. nach einem wochenende schmerzt mich das manchmal die ganze woche.

zu meinem mann muss ich sagen: er ist ein sehr liebevoller mensch - ganz besonders zu mir und den kindern. ich muss nicht mal eifersüchtig sein - er hat soviel liebe für uns , dass ich nur von der zeit her das gefühl habe, zu kurz zu kommen.
er kennt meine ambivalente einstellung zu unseren kindern und toleriert sie - darüber bin ich sehr dankbar. allerdings würde ich auch nicht in so harten und offenen worten zu ihm über die kinder sprechen, wie ich das hier tue.
er weiss aber durchaus, dass ich mich sehr schwer in vielen dingen mit ihnen tue, insbesondere in der stillzeit und schreizeit hat er das sehr deutlich mitbekommen.
er hat da immer versucht, so gut zu helfen wie möglich. aber leider konnte er die kinder ja selbst nicht stillen! (unsere kinder wollten beide keine flaschen)
er ist ein ganz besonders begeisterter vater.

ach, mein mann ist wunderbar. das ist auf keinen fall das problem. es ist eher so, dass uns immer etwas dazwischen kommt, endlich mal wieder nur paar zu sein.

dir auch einen s chönen advent und danke, dass du mir so offen s chreibst.

sandra

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21. Dezember 2003 um 17:30
In Antwort auf hilfe3

Hallo miltona
es ist schön, von dir zu lesen.

ich muss zu dem "zurückbekommen" sagen, dass ich mir vor den kindern darüber gar nicht so viele gedanken gemacht hatte. nicht mehr halt, als dass man sich an ihnen freut, wie man sich halt an anderen menschen freut.

aber als ich schon bei der geburt (die sich bei mir noch lange danach bemerkbar machte) merkte, dass ich NICHT so einfach von den schmerzen abschalten konnte, wie mir das alle immer erzählt hatten. "wenn du sie im arm hast, fühlst du nix mehr".

bin konfus. was ich meine ist: alle sagten mir immer, dass man die entsagen locker wegstecken kann, eben WEIL man etwas zurückbekommt. ein vertrauensseeliges lächeln, eingelullt im kindchenschema .... und anderes.
zurückbekommen meinte ich nur im hinblick darauf. nicht im sinne von: ich kriege nur kinder, weil ich will, dass sie mich glücklich machen.
es ist bei mir nicht so, dass die kinder mir etwas geben sollten, was ich sonst nicht habe - es erscheint mir ehr so, dass sie mir alles nehmen, was mir vorher und nunmal auch jetzt noch wichtig ist.

aber deinen ansatz versuche ich trotzdem mal für mich zu durchdenken.
was fehlt mir?

was mir hauptsächlich fehlt ist das gefühl, noch mir zu gehören - noch irgendetwas im leben zu haben, das nicht für die kinder oder durch die kinder anders und damit auch oft schlechter geworden ist.

- mein beruf ist anstrengender geworden und durch die geringe stundenzahl bei gleichen aufgaben stressiger und macht dadurch weniger spass als vorher. ein lockerer austausch mit kollegen wie vor den kidnern ist nicht mehr so leicht zu machen. dadurch bleibe ich bei manchem aussen vor und das tut mir sehr leid. ich habe meinen beruf sehr geliebt.

- freundinnen zu treffen und sport und musik zu machen sind natürlich auch immer von kinderverfplichtungen und kinderkrankheiten und kinder-hobbies eingeschränkt. bei uns ist das auch noch mit dem geld nicht so leicht, "einfach mal" babysitter zu buchen oder einfach einen kurs für mich zu bezahlen. diese familien-gruppen-treffen finde ich da nicht immer ausreichend, weil ich die einfach oft auch anstrengend finde (so viel trubel und kinder werden meistens etwas aufgedreht, wenn es mehr als 5 sind - wirst du kennen). ein so intensiver austausch wie wenn man freunde alleine trifft geht mit kindern bei uns nicht so gut. hast du da andere erfahrungen? vielleicht machen wir ja uach irgendetwas falsch?

- meine beziehung zu meinem mann ist bestimmt nicht schlechter geworden durch die kinder. sie ist intensiver und noch liebevoller - aber zeit nur füreinander, so wie früher, ist schwieriger zu managen - das kennen ja wohl alle eltern. wir brauchten immer schon sehr intensiven austausch miteinander, der hat uns immer schon sehr gut getan. und es sind nur wenige male im jahr, wo das völlig ohne kinder-störungen (albträume, aufwachen, durst, .....) gelingt.
das schmerzt mich am meisten. denn das vermisse ich manchmal über wochen. die kleinen fluchten zu zweit, die wir uns in der badewanne oder abends alleine organisieren können meine sehnsucht nach ihm alleine gar nicht mehr decken. nach einem wochenende schmerzt mich das manchmal die ganze woche.

zu meinem mann muss ich sagen: er ist ein sehr liebevoller mensch - ganz besonders zu mir und den kindern. ich muss nicht mal eifersüchtig sein - er hat soviel liebe für uns , dass ich nur von der zeit her das gefühl habe, zu kurz zu kommen.
er kennt meine ambivalente einstellung zu unseren kindern und toleriert sie - darüber bin ich sehr dankbar. allerdings würde ich auch nicht in so harten und offenen worten zu ihm über die kinder sprechen, wie ich das hier tue.
er weiss aber durchaus, dass ich mich sehr schwer in vielen dingen mit ihnen tue, insbesondere in der stillzeit und schreizeit hat er das sehr deutlich mitbekommen.
er hat da immer versucht, so gut zu helfen wie möglich. aber leider konnte er die kinder ja selbst nicht stillen! (unsere kinder wollten beide keine flaschen)
er ist ein ganz besonders begeisterter vater.

ach, mein mann ist wunderbar. das ist auf keinen fall das problem. es ist eher so, dass uns immer etwas dazwischen kommt, endlich mal wieder nur paar zu sein.

dir auch einen s chönen advent und danke, dass du mir so offen s chreibst.

sandra

Noch etwas miltona,
mir tut schon alleine dieser kleine austausch sehr gut - einige andere schrieben ja auch,d ass sie manchmal hass fühlen und gerne zwischendurch alles hinschmeissen würden. das ist z.B. etwas, was meinen freundinnen oder in der familie bei uns niemandem so geht. sie empfinden keine opfer und verstehen mich daher nicht mal im ansatz.

aber auch, was andere hier so negativ formulieren - vorwürfe und alles - auch das hilft mir irgendwie.
diese vorwürfe von freunden und verwandten - die sind an mich heran gegangen, die habe ich schmerzlich und voller zweifel an mir selbst empfunden.
die vorwürfe hier - ich musste sogar manchmal schmunzeln - die waren so völlig an den haaren herbeigezogen für meine situation, die hatten einfach nichts mit mir zu tun.

und auch das hat mir sehr gut getan, denn es verdeutlicht ein wenig meine situation und meine gefühle vor mir selbst. ich kann das gar nicht besesr beschreiben.

ich fühle mich viel gefestigter in meinen gefühlen seit dem: "nein, ich bin nicht gerne mutter. der zwang, der dieses muttersein auf mich ausübt führt dazu, dass ich für meine kinder keine liebe empfinde. und manchmal empfinde ich ganz eindeutigen hass für sie."

aber es scheint mir dass es der austausch im forum, insb. der negative - die grenzen dieser gefühle in mir auch gezeigt hat. ich bin niemand, der schlägt, nur als beispiel. ich strafe noch nicht mal mit lieblosigkeit.
ich kann meine gefühle viel beser als noch vor einigen tagen vor mir hertragen - und empfinde allein dadurch eine wesentlich grössere freiheit.

vielleicht ist diese gedankliche freiheit ja ein kleiner schritt in die richtung, in der ich auch andere dinge in meinem leben wieder als freier empfinden kann und nicht nur als auferlegte pflicht.

viele grüsse an dich.

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21. Dezember 2003 um 17:54
In Antwort auf hilfe3

Hallo miltona
es ist schön, von dir zu lesen.

ich muss zu dem "zurückbekommen" sagen, dass ich mir vor den kindern darüber gar nicht so viele gedanken gemacht hatte. nicht mehr halt, als dass man sich an ihnen freut, wie man sich halt an anderen menschen freut.

aber als ich schon bei der geburt (die sich bei mir noch lange danach bemerkbar machte) merkte, dass ich NICHT so einfach von den schmerzen abschalten konnte, wie mir das alle immer erzählt hatten. "wenn du sie im arm hast, fühlst du nix mehr".

bin konfus. was ich meine ist: alle sagten mir immer, dass man die entsagen locker wegstecken kann, eben WEIL man etwas zurückbekommt. ein vertrauensseeliges lächeln, eingelullt im kindchenschema .... und anderes.
zurückbekommen meinte ich nur im hinblick darauf. nicht im sinne von: ich kriege nur kinder, weil ich will, dass sie mich glücklich machen.
es ist bei mir nicht so, dass die kinder mir etwas geben sollten, was ich sonst nicht habe - es erscheint mir ehr so, dass sie mir alles nehmen, was mir vorher und nunmal auch jetzt noch wichtig ist.

aber deinen ansatz versuche ich trotzdem mal für mich zu durchdenken.
was fehlt mir?

was mir hauptsächlich fehlt ist das gefühl, noch mir zu gehören - noch irgendetwas im leben zu haben, das nicht für die kinder oder durch die kinder anders und damit auch oft schlechter geworden ist.

- mein beruf ist anstrengender geworden und durch die geringe stundenzahl bei gleichen aufgaben stressiger und macht dadurch weniger spass als vorher. ein lockerer austausch mit kollegen wie vor den kidnern ist nicht mehr so leicht zu machen. dadurch bleibe ich bei manchem aussen vor und das tut mir sehr leid. ich habe meinen beruf sehr geliebt.

- freundinnen zu treffen und sport und musik zu machen sind natürlich auch immer von kinderverfplichtungen und kinderkrankheiten und kinder-hobbies eingeschränkt. bei uns ist das auch noch mit dem geld nicht so leicht, "einfach mal" babysitter zu buchen oder einfach einen kurs für mich zu bezahlen. diese familien-gruppen-treffen finde ich da nicht immer ausreichend, weil ich die einfach oft auch anstrengend finde (so viel trubel und kinder werden meistens etwas aufgedreht, wenn es mehr als 5 sind - wirst du kennen). ein so intensiver austausch wie wenn man freunde alleine trifft geht mit kindern bei uns nicht so gut. hast du da andere erfahrungen? vielleicht machen wir ja uach irgendetwas falsch?

- meine beziehung zu meinem mann ist bestimmt nicht schlechter geworden durch die kinder. sie ist intensiver und noch liebevoller - aber zeit nur füreinander, so wie früher, ist schwieriger zu managen - das kennen ja wohl alle eltern. wir brauchten immer schon sehr intensiven austausch miteinander, der hat uns immer schon sehr gut getan. und es sind nur wenige male im jahr, wo das völlig ohne kinder-störungen (albträume, aufwachen, durst, .....) gelingt.
das schmerzt mich am meisten. denn das vermisse ich manchmal über wochen. die kleinen fluchten zu zweit, die wir uns in der badewanne oder abends alleine organisieren können meine sehnsucht nach ihm alleine gar nicht mehr decken. nach einem wochenende schmerzt mich das manchmal die ganze woche.

zu meinem mann muss ich sagen: er ist ein sehr liebevoller mensch - ganz besonders zu mir und den kindern. ich muss nicht mal eifersüchtig sein - er hat soviel liebe für uns , dass ich nur von der zeit her das gefühl habe, zu kurz zu kommen.
er kennt meine ambivalente einstellung zu unseren kindern und toleriert sie - darüber bin ich sehr dankbar. allerdings würde ich auch nicht in so harten und offenen worten zu ihm über die kinder sprechen, wie ich das hier tue.
er weiss aber durchaus, dass ich mich sehr schwer in vielen dingen mit ihnen tue, insbesondere in der stillzeit und schreizeit hat er das sehr deutlich mitbekommen.
er hat da immer versucht, so gut zu helfen wie möglich. aber leider konnte er die kinder ja selbst nicht stillen! (unsere kinder wollten beide keine flaschen)
er ist ein ganz besonders begeisterter vater.

ach, mein mann ist wunderbar. das ist auf keinen fall das problem. es ist eher so, dass uns immer etwas dazwischen kommt, endlich mal wieder nur paar zu sein.

dir auch einen s chönen advent und danke, dass du mir so offen s chreibst.

sandra

Hallo Sandra
möchte noch etwas anmerken, was mir hier aufgefallen ist.
Du schreibst, du hast nur wenige male im Jahr Zeit, einen Abend ungestört mit deinem Mann zu verbringen. Deine Tochter ist doch 5 oder? und dein Sohn noch älter, eigentlich sollten sie doch die Nacht durchschlafen. (nimm das jetzt nicht als Vorwurf). Meine Kinder haben z.B. eine Flasche Sprudel nachts neben sich stehen, gegen den Durst. Ansonsten wird nachts geschlafen, basta. (Außer sie sind krank).Ich glaube fast, du versuchst eine Übermutter zu sein, bedingt durch dein schlechtes Gewissen sie nicht so zu lieben, wie es "sein sollte". Du schreibst, unsere Kinder wollten keine Flasche. Auch wenn es für andere hart erscheint. Aber wenn ich stille, und ich möchte mal ein paar Stunden für mich alleine, dann nimmt das Kind auch die Flasche oder es hungert eben, wenn es sie verweigert.
Es scheint mir, dass du zu wenig Grenzen für dich setzt, dass du dich völlig von ihnen vereinnahmen lässt. Bringst du deine Tochter mittags in den Kindergarten?
Lass sie doch mal bei einer Freundin übernachten. Kannst du sie nirgends mal für ein Wochenende unterbringen? Oder hast du dabei ein schlechtes Gewissen?
Entschuldige, wenn ich damit falsch liege.
Nimm dir Zeit für dich.
Gruß MissBumblebee

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21. Dezember 2003 um 17:57

Hopfen und malz verloren....
mir tun die Kinder leid...!!!!

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21. Dezember 2003 um 20:08

Paß auf dass du nicht zu arg schüttelst!
sie ist wenigstens ehrlich.
Und ich glaube auch nicht, dass ihre Kinder einem leid zun müssen.
Da gibt es andere, die wirklich arm dran sind.

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21. Dezember 2003 um 20:26
In Antwort auf pili_12879431

Paß auf dass du nicht zu arg schüttelst!
sie ist wenigstens ehrlich.
Und ich glaube auch nicht, dass ihre Kinder einem leid zun müssen.
Da gibt es andere, die wirklich arm dran sind.

Sagt mal
ihr redet hier ständig davon, dass es anderen kindern schlechter geht. heißt das etwa, dass man seine kinder schlecht behandeln kann, solange es noch welche gibt, die noch schlechter behandelt werden? so'n quatsch hab ich ja lange nicht gehört.
ich finde es schon sehr arm, wenn man sich kinder anschafft und dann hinterher sagt, man sei nicht gerne mutter? die tatsache, dass sie ehrlich ist, macht die sache auch nicht besser. ist doch alles nur schönrederei, was ihr hier macht.
karicia

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21. Dezember 2003 um 20:39
In Antwort auf pili_12879431

Hallo Sandra
möchte noch etwas anmerken, was mir hier aufgefallen ist.
Du schreibst, du hast nur wenige male im Jahr Zeit, einen Abend ungestört mit deinem Mann zu verbringen. Deine Tochter ist doch 5 oder? und dein Sohn noch älter, eigentlich sollten sie doch die Nacht durchschlafen. (nimm das jetzt nicht als Vorwurf). Meine Kinder haben z.B. eine Flasche Sprudel nachts neben sich stehen, gegen den Durst. Ansonsten wird nachts geschlafen, basta. (Außer sie sind krank).Ich glaube fast, du versuchst eine Übermutter zu sein, bedingt durch dein schlechtes Gewissen sie nicht so zu lieben, wie es "sein sollte". Du schreibst, unsere Kinder wollten keine Flasche. Auch wenn es für andere hart erscheint. Aber wenn ich stille, und ich möchte mal ein paar Stunden für mich alleine, dann nimmt das Kind auch die Flasche oder es hungert eben, wenn es sie verweigert.
Es scheint mir, dass du zu wenig Grenzen für dich setzt, dass du dich völlig von ihnen vereinnahmen lässt. Bringst du deine Tochter mittags in den Kindergarten?
Lass sie doch mal bei einer Freundin übernachten. Kannst du sie nirgends mal für ein Wochenende unterbringen? Oder hast du dabei ein schlechtes Gewissen?
Entschuldige, wenn ich damit falsch liege.
Nimm dir Zeit für dich.
Gruß MissBumblebee

Hallo missbumblebee,
ja, ich denke schon, dass du recht hast. da ich permanent versuche aufpassen, was richtig oder falsch für die kinder wäre und möchte, dass sie sich wohl fühlen und nicht unter meinen gefühlen leiden, verliere ich schon oft den rahmen aus den augen, was eigentlich gehen müsste.
ein gutes beispiel sind z.B. diese nächtlichen wünsche an uns. es fällt mir schon sehr schwer, dann streng zu sein und ihnen das zu verbieten. wie setzt du denn solche regelungen durch? (bei anderen dingen - ich sag mal normalen dingen habe ich keine schweirigkeiten, grenzen zu setzen. aber bei ihrem anspruch auf unsere zeit bin ich da immer sehr unsicher, was ok ist und was nicht.)

ich habe auch probleme damit, die kinder nachts woanders unterzubringen. nicht, dass ich es nicht begrüssen würde, wenn sie mal beide gleichzeitig bei grosseltern und oder freunden schlafen würden, weil ich glaube, dass es hauptsächlich das ist, was uns sehr fehlt. da ich die familien der freunde gut kenne, hätte ich auch nix dagegen.

aber bei uns ist das so, dass die freunde meiner kinder lieber bei uns schlafen. unsere kinder schlafen nicht sehr gut, wenn sie woanders schlafen und tun es nach den ersten versuchen nicht sehr gerne. zunächst war es zwar toll, weil aufregend, aber selbst mit mitgenommenen teddy haben sie woanders nie durchgeschlafen.
und irgendwie sind wir sehr beliebt, was das freunde treffen angeht - auch nachmittags haben unsere kinder mehr besuch, als das sie mal weg wären. und diese kinder bleiben dann gerne auch über nacht.
damit will ich nicht sagen, dass wir permanent nachgäste haben - da setze ich schon grenzen. aber besonders gerne ziehen unsere kinder halt nicht über nacht aus.

viele grüsse,
sandra

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21. Dezember 2003 um 20:47
In Antwort auf hilfe3

Hallo missbumblebee,
ja, ich denke schon, dass du recht hast. da ich permanent versuche aufpassen, was richtig oder falsch für die kinder wäre und möchte, dass sie sich wohl fühlen und nicht unter meinen gefühlen leiden, verliere ich schon oft den rahmen aus den augen, was eigentlich gehen müsste.
ein gutes beispiel sind z.B. diese nächtlichen wünsche an uns. es fällt mir schon sehr schwer, dann streng zu sein und ihnen das zu verbieten. wie setzt du denn solche regelungen durch? (bei anderen dingen - ich sag mal normalen dingen habe ich keine schweirigkeiten, grenzen zu setzen. aber bei ihrem anspruch auf unsere zeit bin ich da immer sehr unsicher, was ok ist und was nicht.)

ich habe auch probleme damit, die kinder nachts woanders unterzubringen. nicht, dass ich es nicht begrüssen würde, wenn sie mal beide gleichzeitig bei grosseltern und oder freunden schlafen würden, weil ich glaube, dass es hauptsächlich das ist, was uns sehr fehlt. da ich die familien der freunde gut kenne, hätte ich auch nix dagegen.

aber bei uns ist das so, dass die freunde meiner kinder lieber bei uns schlafen. unsere kinder schlafen nicht sehr gut, wenn sie woanders schlafen und tun es nach den ersten versuchen nicht sehr gerne. zunächst war es zwar toll, weil aufregend, aber selbst mit mitgenommenen teddy haben sie woanders nie durchgeschlafen.
und irgendwie sind wir sehr beliebt, was das freunde treffen angeht - auch nachmittags haben unsere kinder mehr besuch, als das sie mal weg wären. und diese kinder bleiben dann gerne auch über nacht.
damit will ich nicht sagen, dass wir permanent nachgäste haben - da setze ich schon grenzen. aber besonders gerne ziehen unsere kinder halt nicht über nacht aus.

viele grüsse,
sandra

P.s.
ich bin über jeden praktishen erziehungsratschlag was das angeht sehr dankbar.

andere eltern, auch mein mann, haben ein viel besseres "gefühl" dafür , was kinder brauchen und was nicht, insbesondere, wenn es darum geht, grenzen zu setzen. ich kann sehr schwer damit umgehen, wenn ich merke, dass meine kinder mit irgendetwas, was sie von mir wollen und nicht kriegen unglücklich sind.
bei spielzeug und ü-eiern ist das ja sehr einfach - aber bei nachts in bett kommen oder abends kuscheln finde ich das unheimlich schwierig abzuschätzen.

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21. Dezember 2003 um 20:51
In Antwort auf hilfe3

P.s.
ich bin über jeden praktishen erziehungsratschlag was das angeht sehr dankbar.

andere eltern, auch mein mann, haben ein viel besseres "gefühl" dafür , was kinder brauchen und was nicht, insbesondere, wenn es darum geht, grenzen zu setzen. ich kann sehr schwer damit umgehen, wenn ich merke, dass meine kinder mit irgendetwas, was sie von mir wollen und nicht kriegen unglücklich sind.
bei spielzeug und ü-eiern ist das ja sehr einfach - aber bei nachts in bett kommen oder abends kuscheln finde ich das unheimlich schwierig abzuschätzen.

Noch ein p.s.
ganz konkret: würdest du denn deine kinder - gegen ihren willen - ein wochenende zu den grosseltern verfrachten?

entgegen allen verabredungen, im-zimmer-prödel-wünschen und und und ?

und wenn, wie?

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21. Dezember 2003 um 20:57
In Antwort auf hilfe3

Hallo miltona
es ist schön, von dir zu lesen.

ich muss zu dem "zurückbekommen" sagen, dass ich mir vor den kindern darüber gar nicht so viele gedanken gemacht hatte. nicht mehr halt, als dass man sich an ihnen freut, wie man sich halt an anderen menschen freut.

aber als ich schon bei der geburt (die sich bei mir noch lange danach bemerkbar machte) merkte, dass ich NICHT so einfach von den schmerzen abschalten konnte, wie mir das alle immer erzählt hatten. "wenn du sie im arm hast, fühlst du nix mehr".

bin konfus. was ich meine ist: alle sagten mir immer, dass man die entsagen locker wegstecken kann, eben WEIL man etwas zurückbekommt. ein vertrauensseeliges lächeln, eingelullt im kindchenschema .... und anderes.
zurückbekommen meinte ich nur im hinblick darauf. nicht im sinne von: ich kriege nur kinder, weil ich will, dass sie mich glücklich machen.
es ist bei mir nicht so, dass die kinder mir etwas geben sollten, was ich sonst nicht habe - es erscheint mir ehr so, dass sie mir alles nehmen, was mir vorher und nunmal auch jetzt noch wichtig ist.

aber deinen ansatz versuche ich trotzdem mal für mich zu durchdenken.
was fehlt mir?

was mir hauptsächlich fehlt ist das gefühl, noch mir zu gehören - noch irgendetwas im leben zu haben, das nicht für die kinder oder durch die kinder anders und damit auch oft schlechter geworden ist.

- mein beruf ist anstrengender geworden und durch die geringe stundenzahl bei gleichen aufgaben stressiger und macht dadurch weniger spass als vorher. ein lockerer austausch mit kollegen wie vor den kidnern ist nicht mehr so leicht zu machen. dadurch bleibe ich bei manchem aussen vor und das tut mir sehr leid. ich habe meinen beruf sehr geliebt.

- freundinnen zu treffen und sport und musik zu machen sind natürlich auch immer von kinderverfplichtungen und kinderkrankheiten und kinder-hobbies eingeschränkt. bei uns ist das auch noch mit dem geld nicht so leicht, "einfach mal" babysitter zu buchen oder einfach einen kurs für mich zu bezahlen. diese familien-gruppen-treffen finde ich da nicht immer ausreichend, weil ich die einfach oft auch anstrengend finde (so viel trubel und kinder werden meistens etwas aufgedreht, wenn es mehr als 5 sind - wirst du kennen). ein so intensiver austausch wie wenn man freunde alleine trifft geht mit kindern bei uns nicht so gut. hast du da andere erfahrungen? vielleicht machen wir ja uach irgendetwas falsch?

- meine beziehung zu meinem mann ist bestimmt nicht schlechter geworden durch die kinder. sie ist intensiver und noch liebevoller - aber zeit nur füreinander, so wie früher, ist schwieriger zu managen - das kennen ja wohl alle eltern. wir brauchten immer schon sehr intensiven austausch miteinander, der hat uns immer schon sehr gut getan. und es sind nur wenige male im jahr, wo das völlig ohne kinder-störungen (albträume, aufwachen, durst, .....) gelingt.
das schmerzt mich am meisten. denn das vermisse ich manchmal über wochen. die kleinen fluchten zu zweit, die wir uns in der badewanne oder abends alleine organisieren können meine sehnsucht nach ihm alleine gar nicht mehr decken. nach einem wochenende schmerzt mich das manchmal die ganze woche.

zu meinem mann muss ich sagen: er ist ein sehr liebevoller mensch - ganz besonders zu mir und den kindern. ich muss nicht mal eifersüchtig sein - er hat soviel liebe für uns , dass ich nur von der zeit her das gefühl habe, zu kurz zu kommen.
er kennt meine ambivalente einstellung zu unseren kindern und toleriert sie - darüber bin ich sehr dankbar. allerdings würde ich auch nicht in so harten und offenen worten zu ihm über die kinder sprechen, wie ich das hier tue.
er weiss aber durchaus, dass ich mich sehr schwer in vielen dingen mit ihnen tue, insbesondere in der stillzeit und schreizeit hat er das sehr deutlich mitbekommen.
er hat da immer versucht, so gut zu helfen wie möglich. aber leider konnte er die kinder ja selbst nicht stillen! (unsere kinder wollten beide keine flaschen)
er ist ein ganz besonders begeisterter vater.

ach, mein mann ist wunderbar. das ist auf keinen fall das problem. es ist eher so, dass uns immer etwas dazwischen kommt, endlich mal wieder nur paar zu sein.

dir auch einen s chönen advent und danke, dass du mir so offen s chreibst.

sandra

Darf ich auch mal was sagen ? *g*
Hallo, ich hab jetzt nur den Titel und die ersten 2 Antworten gelesen, jetzt möcht ich einfach mal meine Meinung schreiben.

(Zunächst zu mir: bin eine frischgebackene Mami (mit einem 3monatigem Sonnenschein)...)

Also meiner Meinung nach ist es sehr wichtig, mit sich selbst im Reinen zu sein, ausgeglichen zu sein. Wenn mein Kleiner schreit, obwohl alle seine Bedürfnisse erfüllt sind und er gesund ist, hilfts nicht - ich muß ihn einfach schreien lassen. Und da ist dann das, was ich meine: ich muß darüber stehen. Wenn er mir die Ohren vollbrüllt (Gehörschutz nehm *g) WICHTIG: alle Bedürfnisse erfüllt - dann hol ich tief Luft, mach Augen zu und bin wieder ok, auf keinen Fall käm ich dann darauf agressiv zu agieren.

OK, das wars, was ich sagen wollte

*winke*

SisDa

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21. Dezember 2003 um 21:31
In Antwort auf hilfe3

Hallo miltona
es ist schön, von dir zu lesen.

ich muss zu dem "zurückbekommen" sagen, dass ich mir vor den kindern darüber gar nicht so viele gedanken gemacht hatte. nicht mehr halt, als dass man sich an ihnen freut, wie man sich halt an anderen menschen freut.

aber als ich schon bei der geburt (die sich bei mir noch lange danach bemerkbar machte) merkte, dass ich NICHT so einfach von den schmerzen abschalten konnte, wie mir das alle immer erzählt hatten. "wenn du sie im arm hast, fühlst du nix mehr".

bin konfus. was ich meine ist: alle sagten mir immer, dass man die entsagen locker wegstecken kann, eben WEIL man etwas zurückbekommt. ein vertrauensseeliges lächeln, eingelullt im kindchenschema .... und anderes.
zurückbekommen meinte ich nur im hinblick darauf. nicht im sinne von: ich kriege nur kinder, weil ich will, dass sie mich glücklich machen.
es ist bei mir nicht so, dass die kinder mir etwas geben sollten, was ich sonst nicht habe - es erscheint mir ehr so, dass sie mir alles nehmen, was mir vorher und nunmal auch jetzt noch wichtig ist.

aber deinen ansatz versuche ich trotzdem mal für mich zu durchdenken.
was fehlt mir?

was mir hauptsächlich fehlt ist das gefühl, noch mir zu gehören - noch irgendetwas im leben zu haben, das nicht für die kinder oder durch die kinder anders und damit auch oft schlechter geworden ist.

- mein beruf ist anstrengender geworden und durch die geringe stundenzahl bei gleichen aufgaben stressiger und macht dadurch weniger spass als vorher. ein lockerer austausch mit kollegen wie vor den kidnern ist nicht mehr so leicht zu machen. dadurch bleibe ich bei manchem aussen vor und das tut mir sehr leid. ich habe meinen beruf sehr geliebt.

- freundinnen zu treffen und sport und musik zu machen sind natürlich auch immer von kinderverfplichtungen und kinderkrankheiten und kinder-hobbies eingeschränkt. bei uns ist das auch noch mit dem geld nicht so leicht, "einfach mal" babysitter zu buchen oder einfach einen kurs für mich zu bezahlen. diese familien-gruppen-treffen finde ich da nicht immer ausreichend, weil ich die einfach oft auch anstrengend finde (so viel trubel und kinder werden meistens etwas aufgedreht, wenn es mehr als 5 sind - wirst du kennen). ein so intensiver austausch wie wenn man freunde alleine trifft geht mit kindern bei uns nicht so gut. hast du da andere erfahrungen? vielleicht machen wir ja uach irgendetwas falsch?

- meine beziehung zu meinem mann ist bestimmt nicht schlechter geworden durch die kinder. sie ist intensiver und noch liebevoller - aber zeit nur füreinander, so wie früher, ist schwieriger zu managen - das kennen ja wohl alle eltern. wir brauchten immer schon sehr intensiven austausch miteinander, der hat uns immer schon sehr gut getan. und es sind nur wenige male im jahr, wo das völlig ohne kinder-störungen (albträume, aufwachen, durst, .....) gelingt.
das schmerzt mich am meisten. denn das vermisse ich manchmal über wochen. die kleinen fluchten zu zweit, die wir uns in der badewanne oder abends alleine organisieren können meine sehnsucht nach ihm alleine gar nicht mehr decken. nach einem wochenende schmerzt mich das manchmal die ganze woche.

zu meinem mann muss ich sagen: er ist ein sehr liebevoller mensch - ganz besonders zu mir und den kindern. ich muss nicht mal eifersüchtig sein - er hat soviel liebe für uns , dass ich nur von der zeit her das gefühl habe, zu kurz zu kommen.
er kennt meine ambivalente einstellung zu unseren kindern und toleriert sie - darüber bin ich sehr dankbar. allerdings würde ich auch nicht in so harten und offenen worten zu ihm über die kinder sprechen, wie ich das hier tue.
er weiss aber durchaus, dass ich mich sehr schwer in vielen dingen mit ihnen tue, insbesondere in der stillzeit und schreizeit hat er das sehr deutlich mitbekommen.
er hat da immer versucht, so gut zu helfen wie möglich. aber leider konnte er die kinder ja selbst nicht stillen! (unsere kinder wollten beide keine flaschen)
er ist ein ganz besonders begeisterter vater.

ach, mein mann ist wunderbar. das ist auf keinen fall das problem. es ist eher so, dass uns immer etwas dazwischen kommt, endlich mal wieder nur paar zu sein.

dir auch einen s chönen advent und danke, dass du mir so offen s chreibst.

sandra

Melde mich doch noch einmal.....
Hallo hilfe3,

danke, daß Du auf mein posting geantwortet hast, daher schreibe ich Dir - entgegen meinem ursprünglichen Vorhaben - doch noch ein paar Zeilen.

Weißt Du, was ich spontan gedacht habe, als ich Deine Antwort las? Daß Ihr, Du und Dein Mann, einfach mal Urlaub (zu zweit) braucht. Habt Ihr nächstes Jahr bereits Urlaub geplant? Was ich z.B. sehr empfehlen kann, ist Urlaub in einem speziellen Kinderhotel. Da gibt es mittlerweile eine Vielzahl von Hotelketten (manche sind allerdings verhältnismäßig teuer, muß ich leider sagen), in denen wird für die Kinder eine extra Kinderbetreuung zu bestimmten Zeiten (meist vormittags und nachmittags) nach Alter der Kinder eingeteilt, angeboten. So etwas kann sehr gut tun, denn die Kinder fühlen sich nicht "abgeschoben", da sie erfahrungsgemäß auch im Urlaub gerne Kontakt mit anderen Kindern haben, sie sind gut aufgehoben und man hat als Paar auch wieder einige Stunden am Stück füreinander Zeit. Und in den Zeiten, in denen keine Kinderbetreuung ist, kann man mit den Kindern zusammen etwas unternehmen oder z.B. im Hotel schwimmen gehen. Mittlerweile wird diese Kinderbetreuung auch schon in manchen Pensionen angeboten - schau doch einfach mal im Internet nach solchen Angeboten. Auch verschiedene Reiseveranstalter haben sich bereits auf Urlaub mit Kinderbetreuung eingestellt.

Wie es für mich rüberkommt, scheinst Du Deine Kinder zur Zeit als eine Art "Eindringlinge" zu empfinden, die die gewohnte Zweisamkeit empfindlich gestört haben und stören. Das kann ich gut nachvollziehen. Vielleicht fehlt hier ein wenig das Familien- und Zusammengehörigkeitsgefühl...? Weiß' nicht, das kannst Du besser beurteilen als ich.

Aber vielleicht brauchst Du auch ein wenig (geistige) Abwechslung?! Und die bekommt man natürlich nicht, wenn man alle möglichen Termine für die kids einhalten muß und selbst für eigene Termine keine Zeit oder Gelegenheit hat. Andererseits kenne ich diese Versuche der Treffen mit Freundinnen (die dann auch Kinder haben) auch verdammt gut. Ich hatte immer das Gefühl, ich könne überhaupt keinen Satz vernünftig zu Ende erzählen, weil ständig irgendein Kind "dazwischenfunkte" und ich im Endeffekt vergessen hatte, was ich eigentlich erzählen wollte. Und die Treffen in irgendwelchen Krabbel- und Kindergruppen nervten mich auch irgendwann, weil über die Themen "Kinder, Haushalt und Küche" hinaus selten über etwas "anspruchsvolleres" geredet wurde.

Schade ist auch, daß Du so wenig Austausch mit Deinen Arbeitskollegen hast. Ließe sich das nicht ein wenig intensivieren? Z.B. dadurch, daß Du Dich einfach einmal nach Feierabend mit einer Arbeitskollegin triffst und Dein Mann abends die Kinder ins Bett bringt?

Bei einem Deiner (Teil-)Sätze mußte ich schmunzeln: "was mir hauptsächlich fehlt ist das gefühl, noch mir zu gehören". Weißt Du, dieses Gefühl habe ich auch lange Zeit gekannt. Ich habe - wenn ich mich dann bei irgendwelchen Freundinnen mal beklagt habe, immer zu hören bekommen, "wenn man Kinder hat, muß man sich halt zurücknehmen". Nur irgendwie hatte ich das Gefühl, mich selbst schon soweit zurückgenommen zu haben, daß ich mir vorkam, als sei ich gar nicht mehr da und als würde ich am Leben gar nicht mehr richtig teilnehmen. Aber so ein Gefühl ist nicht für jedermann nachvollziehbar, wie ich aus eigener (leidvoller) Erfahrung weiß. Wahrscheinlich sind wir diesbezüglich tatsächlich "Exoten" .

Aber sei froh, daß Du so einen verständnisvollen Partner hast!!! Den hatte ich nicht. Zudem haben mein (Ex-)Mann und ich vieles total verkehrt gemacht: wir haben uns für die Kinder aufgegeben und uns nicht umeinander gekümmert. Und im Endeffekt driftete das "Paarverhältnis" immer weiter auseinander, sodaß lediglich noch eine Lebensgemeinschaft übrigblieb. Aber da mag ich auch gar nicht näher drauf eingehen.

Versuche, den Kontakt zu Gleichgesinnten in Deiner Nähe zu finden und Dir (zusammen mit Deinem Mann) Ruhezonen zu schaffen. Vielleicht auch dadurch, daß Ihr mal explizit den kids erklärt "jetzt ist mal UNSERE Stunde und wir möchten nicht gestört werden". Ich denke, Deine Kinder müßten schon alt genug sein, um das zu verstehen. Ein Versuch ist es aber sicherlich wert!

Ihr schafft Das schon! *maldiedaumenganzfestdrücke*

Liebe Grüße

Miltonia

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22. Dezember 2003 um 9:51
In Antwort auf hilfe3

Noch ein p.s.
ganz konkret: würdest du denn deine kinder - gegen ihren willen - ein wochenende zu den grosseltern verfrachten?

entgegen allen verabredungen, im-zimmer-prödel-wünschen und und und ?

und wenn, wie?

Schreibe hier unten,
auch wenn du Temptress gefragt hast, aber passt hier besser.
Als ich würde meine "abschieben". Auch wenn sie mal stur sind. Und meistens ist das nur solange die Mutter dabei ist. Wenn sie dann mal alleine sind mit den Großeltern klappt das wunderbar. Du machst dir darüber viel zu viele Sorgen. Aber stell dir mal vor, du wärst morgen nicht mehr da, dann müssten sie doch auch ohne Mutter zurecht kommen. Ich bin der Meinung, das es durchaus gut ist, wenn man sich als Mutter/Vater auch mal rar macht, und sie anderen Menschen überlässt. Abnabelung kommt nicht erst wenn sie 18 sind.
Und was das nächtliche schlafen betrifft, ich sag einfach nein. Kinder merken schon, wann sie ihren Willen durchsetzten können, und wann nicht. Ich glaube da hab ich etwas mit Temptress gemeinsam. Ich brauche auch viel Freiraum für mich, bin gerne alleine.
Denk einfach, alles was dir gut tut, kommt auch deinen Kindern wieder zugute.
Ich habe noch eine Frage. Wie glaubst du eigentlich, dass deine Gefühle zu den Kindern auszusehen hätten? Welche Gefühle glaubst du haben zu müssen? Glaubst du, du wärst eine schlechte Mutter, nur weil du deine Kindern manchmal, manchmal jeden Tag auf den Mond schießen könntest? Ich könnts. Manchmal kommt man von einer Auseinandersetzung in die andere. Und ich bin kein Mensch, der das so leicht nimmt, dass nach fünf Minuten nach einem Streit schon wieder Friede, Freude, Eierkuchen ist.
Und wie glaubst du, haben die Gefühle deiner Kinder auszusehen? Denkst du nicht, dass sie manchmal ihre Mütter auch hassen? Für ein Nein? (Dass die Mutter doch nur gut meint!)
Ich wollt noch eine Anmerkung machen, vielleicht lesen das hier auch welche die gerade stillen. Gegen wunde Brustwarzen helfen wunderbar Stillhütchen. Leider sagt einem das kein Mensch.
Viele Grüße MissBumblebee

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