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Hier ins Mix???? Hunde beißen Kinder....

22. Januar 2003 um 14:51

Hallo Ihr Lieben,

dieses Thema beschäftigt mich nun schon eine ganze Weile. Ich weiß zwar nicht, ob das hier reingehört, aber egal...

Vor ein paar Tagen kam wieder mal die Meldung, das ein Kleinkind von einem "sonst so lieben Nachbarshund" angefallen und zerbissen wurde.

Dieses Mal war es kein "Kampfhund" sondern ein Golden Retriever!

Ich frage mich dann immer, ob es gerechtfertigt ist, den Hund und seine Halter dafür verantwortlich zu machen?

Kleine Kinder sind ziemlich ruppig, kennen oft keine Angst, auch vor großen Hunden nicht, sie kennen die Drohgebärden nicht....

Es ist doch eigentlich kein Wunder, wenn ein Tier dann zurückbeißt, oder? Wenn es geärgert wird, der Hund sich in die Enge gedrängt fühlt, dann kann aus einem noch so lieben Haushund eben doch ein Tier werden.

Das Kleinkind in dem obrigen Fall war , glaube ich, 2 Jahre alt. Es war mit dem Hund " nur kurz" im Flur alleine. Niemand kann da sagen, wie es zu dem " Übergriff" gekommen sein könnte.

Ist es egal? Sollten diese "Beißerhunde" auf jedenfall eingeschläfert werden?

Was denkt Ihr darüber?

Eure Romara

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22. Januar 2003 um 15:00

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen...
... dass man das nie zu einseitig betrachten sollte.

Liebe Romara,

wir haben zuhause mittlerweile den dritten Hund, und alle waren eigenlich sehr liebe Gesellen. Und trotzdem gab esmanchmal kritische Situationen.
Unser erster Hund beispielsweise hatte eine absolute Abneigung gegen zwei Nachbarskinder und hat ie immer angeknurrt. Mehr nicht. Hintergrund: Als er noch ein kleiner Welpe war, haben die beiden sich einen Spaß daraus gemacht, ihn mit Wasserpistolen Nasszuspritzen (und er hasste wasser) und mit Steinen zu beschmeißen...
Der nächste war nicht der allergrößte Kinderfreund, weil er es nicht haben konnte, wenn man kreischend auf ihn zugelaufen kam und ihn am Fell gezerrt hat...
Und der jetzige hat schlicht Angst. Kinder sind ihm zu hektisch, und er ist halt sehr ängstlich, weiß nicht, wie er mit ihnen umgehen soll...
Trotzdem hätte ich auch nie daran gedacht, dass einer von den dreien, einem Kind was tun könnte. Haben sie ja auch nie.
Ich denke, wenn man weiß, dass der Hund in irgendeiner Hinsicht unsicher ist, oder schlecht Erfahrungen gemacht hat, dann sollte man ihn nicht mit Kindern alleine lassen. Zumindest solange sie noch so klein sind, dass sie die Grenzen des Hundes nicht akzeptieren können.
Wer letzten Endes an solchen Übergriffen schuld ist, ist schwer zu sagen. Aber die Schuld pauschal auf den Hund zu schieben, ist nicht immer richtig. Und ich bin auch gegen das einschläfern, wenn ein Hund mal gebissen hat. Klingt vielleicht blöd, aber in zivilisierten Ländern bringt man Menchen ja auch nicht gleich um, wenn sie einen Fehler gemacht haben. Man sollte immer versuchen, die Hintergründe zu untersuchen. Und vor allem sollte man sich als Halter seiner Verantwortung bewußt sein, und darauf achten, dass es gar nicht erst zu gefährlichen Situationen kommen kann.

Liebe Grüße,
nindscha

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23. Januar 2003 um 18:57

Einschläfern, am besten gleich alle...
... sämtliche Rassen, vom Dackel bis zum Dobermann, von jeder Art einen ausstopfen und ins städtische Museum stellen, damit spätere Generationen wissen, von was für schrecklichen Untieren wir heimgesucht wurden...

Wie wär's, wenn man Hundehaltern bei nicht artgerechter Haltung auf die Finger klopft und Anzeigen ernstgenommen werden - auch in Sachen Tierschutz - und Eltern ihre Kinder a) beaufsichtigen und b) hundefreundlich erziehen?

Wenn von beiden Seiten was kommt, dann klappt's vielleicht auch.

LG Chata, die selbst 7 grosse Hunde hat, alle aufgesammelt, da vorher ausgesetzt... - und deren Hunde allemal friedlicher sind als so manch kleine Blage!!!

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23. Januar 2003 um 20:24

Hallo

ich bin aufgewachsen mit Hunden, meine Oma hatte Hunde, wir hatten in der Familie 2 Hunde und jetzt hab ich wieder einen Hund.
Bei uns gab es noch nie einen Fall, bei dem ein Hund irgendeine Familienmitglied angegriffen hätte.
Wenn ich jetzt so spazierengehe, fällt mir auf, wie viele Menschen doch Angst vor Hunden haben. (Sogar vor Welpen).
Ich denke mal, dass es auch daran liegt, dass die meisten Erwachsenen nie gelernt haben, mit Hunden umzugehen, und deshalb auch den Kindern nichts vermitteln können.
Ich halte es genauso für falsch, den Kindern Angst einzutrichtern, wie wenn Eltern nicht eingreifen, wenn die eigenen Kinder auf einen wildfremden Hund losgehen.
Ein Hund ist ein Tier und kein Spielzeug.
Und man sollte gewisse Verhaltensregeln beachten.
Ich kann mein Hund bedenkenlos mit meinen Kindern alleine lassen (auch mit Freunden von meinen Kindern, die alle schon über 8 sind), aber bei fremden Kindern wäre ich doch vorsichtig, wenn sie noch so klein sind.
Ich finde es schade, dass durch die Vorfälle mit den Kampfhunden die Abneigung gegen Hunde stark gewachsen ist. Und auch durch die Achtlosigkeit mancher Hundebesitzer, die ihren Hund überall hinkacken und pinkeln lassen. (Die gehörten eingeschläfert, und nicht die Hunde )
Denn ich denke, dass ein Tier einen guten Einfluss auf die Entwicklung von Kindern hat und ein Hund ist doch etwas besonderes, es muss ja nicht unbedingt der eigene sein.
Ich bin nicht der Meinung, dass man jeden Hund der beißt einschläfern muss. Dazu muss man wissen, wie es dazu gekommen ist.
Wie ist es dann mit den Hunden die eine Schutzhundeausbildung machen ?
Die werden doch darauf getrimmt, dass sie im Notfall einen Menschen angreifen, oder ?
(Was ich total überflüssig finde, genauso wie Kampfhunde)
Und zuletzt sollte man das Ganze in einer Relation sehen (ist meine Meinung). Die Menschen regen sich auf, wie gefährlich Hunde sind, und transportieren gleichzeitig ihre Kinder ohne Autositz im Auto.

Viele Grüße MissBumblebee


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23. Januar 2003 um 21:19

Ich bin total wütend..
wenn ich so was höre oder wie in diesem Fall sehe. Das arme Kind..ich habe selber 2 Kinder. 1. Würde ich niemals ein Kind mit einem Tier allein lassen, egal wie lieb es ist.Kinder sind nun mal ruppig, manche aus unbedacht aber auch viele die es darauf anlegen. 2. Die Eltern..als ich die Mutter sagen hörte: Der Hund muss weg-sofort! Hätte ich am liebsten gesagt: Und Du auch-sofort-lern erst mal mit Kindern umgehen-ich sags ja die Eltern verbokens, oder die Hundehalter und das Tier darf drunter leiden.

Sorry-aber das! macht mich echt wütend!! Mich machen auch Hundehalter wütend die ihren Hund auf die Straße scheißen lassen!! Ich lass mein Kind ja auch nicht aufm Gehweg kacken...

Grumelige Grüße
Petersilia

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23. Januar 2003 um 22:15

Servus romara
mhm... meines erachtens sind hunde, die kinder zerfleischen oder sich in kindern verbeißen psychopathen... und psychopathische hunde gehören eingeschläfert... punkt aus...

ein hund darf sich türlich wehren... er kann drohen (knurren, zähne fletschen) und auch mal SCHNAPPEN... aber zubeißen darf er bei einem kind NIEMALS... so wie hundewelpen einen "freifahrtschein" haben, so haben auch menschenkinder einen "freifahrtschein"... kein gesunder hund würde ein kind richtig beißen... wird es ihm zu eng, dann wird er knurren, vielleicht auch noch schnappen, aber dann hat er das weite zu suchen... ohne wenn und aber...

ich lieb meine frau hund wirklich... aber würde sie ein kind beißen oder einen menschen ohne ersichtlichen grund anfallen, dann wäre es zeit lebe wohl zu sagen... frau hund würd in die ewigen jagdgründe eingehen... ich möcht mich auf meinen besten kameraden verlassen können... ich kann es nicht haben, wenn ich eine tickende zeitbombe an meiner seite hab... nana... s is nix für frau pain...

so denkt frau pain und herr schatzl drüber... da sind wir uns 1oo pro einig...

liebe grüße, pain

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23. Januar 2003 um 22:39
In Antwort auf pili_12879431

Hallo

ich bin aufgewachsen mit Hunden, meine Oma hatte Hunde, wir hatten in der Familie 2 Hunde und jetzt hab ich wieder einen Hund.
Bei uns gab es noch nie einen Fall, bei dem ein Hund irgendeine Familienmitglied angegriffen hätte.
Wenn ich jetzt so spazierengehe, fällt mir auf, wie viele Menschen doch Angst vor Hunden haben. (Sogar vor Welpen).
Ich denke mal, dass es auch daran liegt, dass die meisten Erwachsenen nie gelernt haben, mit Hunden umzugehen, und deshalb auch den Kindern nichts vermitteln können.
Ich halte es genauso für falsch, den Kindern Angst einzutrichtern, wie wenn Eltern nicht eingreifen, wenn die eigenen Kinder auf einen wildfremden Hund losgehen.
Ein Hund ist ein Tier und kein Spielzeug.
Und man sollte gewisse Verhaltensregeln beachten.
Ich kann mein Hund bedenkenlos mit meinen Kindern alleine lassen (auch mit Freunden von meinen Kindern, die alle schon über 8 sind), aber bei fremden Kindern wäre ich doch vorsichtig, wenn sie noch so klein sind.
Ich finde es schade, dass durch die Vorfälle mit den Kampfhunden die Abneigung gegen Hunde stark gewachsen ist. Und auch durch die Achtlosigkeit mancher Hundebesitzer, die ihren Hund überall hinkacken und pinkeln lassen. (Die gehörten eingeschläfert, und nicht die Hunde )
Denn ich denke, dass ein Tier einen guten Einfluss auf die Entwicklung von Kindern hat und ein Hund ist doch etwas besonderes, es muss ja nicht unbedingt der eigene sein.
Ich bin nicht der Meinung, dass man jeden Hund der beißt einschläfern muss. Dazu muss man wissen, wie es dazu gekommen ist.
Wie ist es dann mit den Hunden die eine Schutzhundeausbildung machen ?
Die werden doch darauf getrimmt, dass sie im Notfall einen Menschen angreifen, oder ?
(Was ich total überflüssig finde, genauso wie Kampfhunde)
Und zuletzt sollte man das Ganze in einer Relation sehen (ist meine Meinung). Die Menschen regen sich auf, wie gefährlich Hunde sind, und transportieren gleichzeitig ihre Kinder ohne Autositz im Auto.

Viele Grüße MissBumblebee


Hoi miss
den begriff kampfhund find ich daneben... es gibt keine kampfhunde... es gibt rassen, die von menschen MISSBRAUCHT werden und auf andere tiere und menschen gehetzt werden... aber KEINE rasse ist von natur aus ein kampfhund...

auch die "gefährlichen" rassen sind erst so durch menschenhand geworden... die aggressivsten viecher wurden/werden gepaart und auf das potentierte ergebnis war/ist man dann furchtbar stolz... und irgendwann rastet die tickende zeitbombe aus und tut, wofür sie gezüchtet wurde... nämlich töten...

meine schwester hatte einen sogenannten kampfhund... einen bullterrier... und ich kann dir sagen, dass man sich auf sie (hündin) 1oo pro verlassen konnte... sie hat NIEMALS gebissen... weder mensch, noch tier... der konnten fremde sogar futter aus dem maul nehmen, ohne dass sie auch nur geknurrt hätte! großteils ist für psychopathenhunde a) die züchtung und b) die erziehung verantwortlich... beides liegt in menschenhand... und als potentieller käufer eines hundes MUSS ich mich VORHER schlau machen, welche züchtung es ist und welche erziehung diese rasse braucht... dann kann so gut wie nichts schief gehen!

mit der schutzausbildung sprichst du auch etwas wesentliches an! meines erachtens sollte man privatpersonen nicht gestatten, aus einem welpen einen kampfmaschine zu machen... wozu um himmelswillen braucht eine privatperson einen schutzhund *mir net einleuchtet*... ich weiß aus eigener erfahrung, dass ein hund sehr genau spürt, wenn der besitzer in not ist und hilfe braucht... das braucht man einem hund nicht zu lernen... als kind und jugendliche hatte ich immer labrador retriever... wirkliche seelen... einmal hatte ich eine brenzlige situation und frau hund zeigte ihre zähnchen und knurrte wie die böse, ohne dass es ihr jemals gelehrt wurde... sie spürte, dass ich ihre hilfe benötig und half mir wozu dann auf den menschen abrichten? schutzhunde lernen auf KOMMANDO menschen anzufallen, nicht aus dem instinkt, wenn der besitzer (=alphatier) hilfe benötigt...

sehr viele menschen nicht wirklich ahnung mit hunden umzugehen... egal ob hundebesitzer oder fremde viele benutzen ihre hunde als prestige... als statussymbol... voll daneben, aber leider nicht zu ändern...

liebe grüße von pain & frau hund

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24. Januar 2003 um 7:36
In Antwort auf gae_12878788

Einschläfern, am besten gleich alle...
... sämtliche Rassen, vom Dackel bis zum Dobermann, von jeder Art einen ausstopfen und ins städtische Museum stellen, damit spätere Generationen wissen, von was für schrecklichen Untieren wir heimgesucht wurden...

Wie wär's, wenn man Hundehaltern bei nicht artgerechter Haltung auf die Finger klopft und Anzeigen ernstgenommen werden - auch in Sachen Tierschutz - und Eltern ihre Kinder a) beaufsichtigen und b) hundefreundlich erziehen?

Wenn von beiden Seiten was kommt, dann klappt's vielleicht auch.

LG Chata, die selbst 7 grosse Hunde hat, alle aufgesammelt, da vorher ausgesetzt... - und deren Hunde allemal friedlicher sind als so manch kleine Blage!!!

Hoi chata...
dein kinderhass ist wirklich schon extrem... kannst du selbst keine kinder bekommen, weil du so verbittert bist, was kleine menschen betrifft?

alleine deine titulierung für kleine menschen "blage" ist verachtend, verletzend und beleidigend... du selbst warst einmal so eine kleine blage (in ö sagt man balg)... wie kann man seine vergangenheit so ignorieren?

ich mag hunde auch sehr... bin mit hunden aufgewachsen und hatte mir bei erster gelgenheit einen zugelegt... aber menschenkinder kommen immer noch VOR dem hund... und wenn ein hund ein kind beißt, dann gehört er weg... da gibt es keine diskussion... ein gesunder hund, würde kein kind und keinen welpen beißen... so hat es mutter natur eingerichtet... so soll es sein!

aber mutter natur hat auch bei den menschen eingerichtet, dass sie kinder mögen... bei manchen läuft das programm einfach falsch ab und sie hassen kinder... die ursachen sind meist, weil mensch nicht bekommt, was er sich so sehr wünscht, oder dass kind etwas hat, was mensch nie hatte...

liebe grüße, pain4me

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24. Januar 2003 um 8:00
In Antwort auf lynne_12661553

Hoi chata...
dein kinderhass ist wirklich schon extrem... kannst du selbst keine kinder bekommen, weil du so verbittert bist, was kleine menschen betrifft?

alleine deine titulierung für kleine menschen "blage" ist verachtend, verletzend und beleidigend... du selbst warst einmal so eine kleine blage (in ö sagt man balg)... wie kann man seine vergangenheit so ignorieren?

ich mag hunde auch sehr... bin mit hunden aufgewachsen und hatte mir bei erster gelgenheit einen zugelegt... aber menschenkinder kommen immer noch VOR dem hund... und wenn ein hund ein kind beißt, dann gehört er weg... da gibt es keine diskussion... ein gesunder hund, würde kein kind und keinen welpen beißen... so hat es mutter natur eingerichtet... so soll es sein!

aber mutter natur hat auch bei den menschen eingerichtet, dass sie kinder mögen... bei manchen läuft das programm einfach falsch ab und sie hassen kinder... die ursachen sind meist, weil mensch nicht bekommt, was er sich so sehr wünscht, oder dass kind etwas hat, was mensch nie hatte...

liebe grüße, pain4me

Hi Pain
Servus!
Ich mal dir mal nen Vorschlag:
Lass sie einfach! (Chata)

Wir wissen ja nun alle, dass sie Kinder hasst, auch wenn sie selbst einmal eins gewesen ist und nach Menschen lechzte, die Kinder mögen.
Stell dir mal vor, sie bekäme ein Kind. Dann würde sie ihr eigenes abgöttisch lieben, aber die anderen immer noch hassen, die anderen, die ihr Kind zu Freunden haben wollte, fatal...

Gott sei Dank haben wir Menschen die Freiheit, auch fehlgeleitete Programme zwischen uns so zu integrieren, dass sie keinen größeren Schaden anrichten, Chata entschied sich deshalb gegen ein Baby. Wenn sie konsequent dabei bleibt - Respekt.

Den Hunden bleiben da nicht so viele Möglichkeiten, weil der Hund nicht entscheiden kann, dass er lieber nicht mit einem Kind in Flur alleine sein möchte...

Verzauberin grüßt

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24. Januar 2003 um 8:09

Kleine Geschichte
Hallo Tress, was du von Überzüchtung sagst, stimmt unbedingt.
Ich traf mit meiner dominanten Hündin mal auf ein Hundchen, hübsch, zart, hellbraun. Die meine stellte sich auf und ich dachte schon, es würde gleich ein Gebelle und Gefletsche losgehen, denn sie misst sich mit anderen Hündinnen gnadenlos.
Da legte sich die Zarte auf den Rücken und bot ihren Bauch. Sie war kein Welpe mehr, sondern schon erwachsen und von der Größe ähnlich meiner. Die ließ es gut sein und wedelte *wunder*

Der Besitzer erklärte mir, dass sein Hund ein Golden Retriever ist, der kleinste und hässlichste des Wurfes und deshalb eingeschläftert werden sollte. Er habe ihn genommen, um ihm den Tod zu ersparen, das ist der liebste Hund, den du dir vorstellen kannst - Ausschuss!

Verzauberin grüßt

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24. Januar 2003 um 8:37
In Antwort auf lynne_12661553

Hoi miss
den begriff kampfhund find ich daneben... es gibt keine kampfhunde... es gibt rassen, die von menschen MISSBRAUCHT werden und auf andere tiere und menschen gehetzt werden... aber KEINE rasse ist von natur aus ein kampfhund...

auch die "gefährlichen" rassen sind erst so durch menschenhand geworden... die aggressivsten viecher wurden/werden gepaart und auf das potentierte ergebnis war/ist man dann furchtbar stolz... und irgendwann rastet die tickende zeitbombe aus und tut, wofür sie gezüchtet wurde... nämlich töten...

meine schwester hatte einen sogenannten kampfhund... einen bullterrier... und ich kann dir sagen, dass man sich auf sie (hündin) 1oo pro verlassen konnte... sie hat NIEMALS gebissen... weder mensch, noch tier... der konnten fremde sogar futter aus dem maul nehmen, ohne dass sie auch nur geknurrt hätte! großteils ist für psychopathenhunde a) die züchtung und b) die erziehung verantwortlich... beides liegt in menschenhand... und als potentieller käufer eines hundes MUSS ich mich VORHER schlau machen, welche züchtung es ist und welche erziehung diese rasse braucht... dann kann so gut wie nichts schief gehen!

mit der schutzausbildung sprichst du auch etwas wesentliches an! meines erachtens sollte man privatpersonen nicht gestatten, aus einem welpen einen kampfmaschine zu machen... wozu um himmelswillen braucht eine privatperson einen schutzhund *mir net einleuchtet*... ich weiß aus eigener erfahrung, dass ein hund sehr genau spürt, wenn der besitzer in not ist und hilfe braucht... das braucht man einem hund nicht zu lernen... als kind und jugendliche hatte ich immer labrador retriever... wirkliche seelen... einmal hatte ich eine brenzlige situation und frau hund zeigte ihre zähnchen und knurrte wie die böse, ohne dass es ihr jemals gelehrt wurde... sie spürte, dass ich ihre hilfe benötig und half mir wozu dann auf den menschen abrichten? schutzhunde lernen auf KOMMANDO menschen anzufallen, nicht aus dem instinkt, wenn der besitzer (=alphatier) hilfe benötigt...

sehr viele menschen nicht wirklich ahnung mit hunden umzugehen... egal ob hundebesitzer oder fremde viele benutzen ihre hunde als prestige... als statussymbol... voll daneben, aber leider nicht zu ändern...

liebe grüße von pain & frau hund

Kann nur beipflichten!
Ich habe beides - eine große Hündin und zwei Kinder.
Als wir den Hund bekamen, war meine kleine Tochter gerade drei Jahre alt und hat den Hund trotz aller möglicher Aufsicht und vielen Erklärungen mehrfach heftig geärgert, mal am Schwanz gezogen, mal am Ohr...
Jedesmal ist das Kind ausgeschimpft worden, wenn wir sie erwischt haben und der Hund wurde beruhigt, gelobt, usw.
Es hat weder ein Knurren, noch ein Stubsen, noch ein Davonlaufen gegeben! Sie hat die Behandlung durch das Kleinkind einfach so ertragen. Allerdings ist sie auch heute (5 Jahre später) noch ein wenig zurückhaltend gegenüber meiner Tochter, auch wenn die sie seit 4 Jahren schon nicht mehr ärgert.

Das gleiche Verhalten legt sie übrigens auch bei fremden Kindern an den Tag. Letzten Sommer stand ihr ein fremdes Kind auf dem Schwanz. Und sie hat nichts gesagt, sondern einfach nur immer wieder versucht, mit Blickkontakt darauf hinzuweisen.

Wenn allerdings jemand den Kindern oder mir zu nahe tritt, wird der Hund zum Tier!
Wir hatten mehrfach Situationen, in denen jemand meine Kinder gekitzelt hat, so daß sie laut gekreischt haben. Als der Hund nicht sicher war, hat er mal angefangen, zu knurren. Dann lauteres Knurren, dann Zähnefletschen - wenn der Punkt erreicht ist, läßt jeder die Kinder freiwillig in Ruhe!

Der Hund hat weder beigeracht bekommen, daß man Kindern nichts tun darf, noch, daß er uns beschützen soll - und tut doch beides.
Natürlich sollen möglichst alle Kinder den vernünftigen Umgang mit Tieren lernen, aber beibrigen kann ich es nur meinen eigenen und bei fremden bin ich dafür zuständig, daß mein Hund ihnen nichts tut.

Sollte meine Bille jemals jemanden beißen, wird sie sofort eingeschläfert.

Liebe Grüße, harter Kern

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24. Januar 2003 um 8:51
In Antwort auf lynne_12661553

Hoi chata...
dein kinderhass ist wirklich schon extrem... kannst du selbst keine kinder bekommen, weil du so verbittert bist, was kleine menschen betrifft?

alleine deine titulierung für kleine menschen "blage" ist verachtend, verletzend und beleidigend... du selbst warst einmal so eine kleine blage (in ö sagt man balg)... wie kann man seine vergangenheit so ignorieren?

ich mag hunde auch sehr... bin mit hunden aufgewachsen und hatte mir bei erster gelgenheit einen zugelegt... aber menschenkinder kommen immer noch VOR dem hund... und wenn ein hund ein kind beißt, dann gehört er weg... da gibt es keine diskussion... ein gesunder hund, würde kein kind und keinen welpen beißen... so hat es mutter natur eingerichtet... so soll es sein!

aber mutter natur hat auch bei den menschen eingerichtet, dass sie kinder mögen... bei manchen läuft das programm einfach falsch ab und sie hassen kinder... die ursachen sind meist, weil mensch nicht bekommt, was er sich so sehr wünscht, oder dass kind etwas hat, was mensch nie hatte...

liebe grüße, pain4me

Hallo Frau Pain,
möchte mich kurz dazu äussern - wenn ich darf..
Ich kann Dir leider nur bedingt zustimmen.
Dass Chatas Ansicht sehr extrem ist, da stimme ich Dir zu.
Ich denke allerdings nicht, dass pauschal jeder Hund eingeschläfert werden sollte, der ein Kind beisst. Man muss die Situation an sich sehen.
Klar gehören Hunde erzogen. Ein Hund, der nicht aufs Wort gehorscht, sollte nicht frei rumlaufen und gehört an die Leine - keine Frage. Und Hunde, die wirklich sehr aggressiv und bissig sind, sollten einen Maulkorb tragen oder man sollte halt als Hundehalter dafür sorgen, dass sie niemandem schaden können.
Ich bin allerdings auch der Ansicht, dass es die Aufgabe der Eltern ist, ihren Kindern den verantwortungsvollen Umgang mit Tieren zu lehren. Viele Leute holen sich ein Tier ins Haus, ohne darüber nachzudenken, was das an Zeit und Verantwortung mit sich bringt (z. B. Tiere als Weihnachtsgeschenk - ein paar Wochen später ausgesetzt oder im Tierheim abgegeben).
Ich bin selber mit Tieren grossgeworden. Wir hatten Zuhause immer Hunde und momentan bin ich stolze Katzenmama...Ich bin sehr tierlieb und wenn ich sehe, wie manche Leute mit ihren Tieren umgehen, blutet mir das Herz...
Tiere sind kein Spielzeug. Aber gerade Kinder vergessen das sehr häufig. Ein Tier sollte niemals geärgert oder gequält werden. Auch nicht von Kindern. Kinder haben nicht das Recht, einem Tier am Schwanz zu ziehen oder am Fell zu reissen. Dafür müssen die Eltern sorgen...Wenn ein Tier nicht will, dann will es nicht. Klar kommt immer erst die Vorwarnung in Form von Knurren oder vielleicht Schnappen. Aber dann muss das Kind und jeder andere die Finger von dem Tier lassen. Ich stelle das Kind nicht automatisch über das Tier. Wenn das Kind die Warnzeichen ignoriert, dann darf es sich nicht wundern...
Beispiel: meine Katzen (ok, Katzen sind generell andere Tiere, sehr eigenständig, aber dennoch...)kommen zu mir, wenn sie schmusen wollen. Wenn sie nicht schmusen wollen, kommen sie nicht. Wenn man eine Katze auf den Arm nimmt und sie will nicht, dann fängt sie an zu strampeln. Und dann sollte jeder (auch ein Kind)das Tier wieder auf den Boden setzen und nicht zwingen. Ansonsten darf man sich nicht wundern, wenn man angefaucht wird oder mit der Kralle eins durchs Gesicht gezogen bekommt...ähnlich ist das mit Hunden. Auch Hunde verteidigen ihr Revier, gute Erziehung hin oder her. Und Kinder müssen das respektieren...Das Problem ist heutzutage einfach, dass die wenigsten Leute Ahnung von artgerechter Tierhaltung haben. Da werden Tiere als Kuscheltiere gekauft ohne dass sich die Leute über die Konsequenzen und die Arbeit bewusst sind. Und wenn man keine Ahnung von Tieren hat, sollte man es einfach lassen. Und niemand, wirklich niemand, sollte ein Tier quälen - auch nicht ein Kind. Da muss ich Chata recht geben, auch wenn ich es nicht so ausdrücke wie sie...

Liebe Grüsse
Parfum

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24. Januar 2003 um 9:28

Liebe Temptress,
da stimme ich Dir zu...solche Leute sollten erst gar nicht so ein Tier haben dürfen (das können wir aber nicht verhindern) und wenn es wahllos Leute anfällt, gehört es eingeschläfert...
Ich habe das jetzt eher auf die Situation bezogen, wo ein, nun ja sagen wir mal, normaler Familienhund (kein sog. Kampfhund), der soweit immer lieb und nett ist, mit Kindern in Kontakt kommt (seien es nun die eigenen Kinder oder Kinder, die zu Besuch kommen).
Meine Eltern haben mir immer beigebracht, nicht einfach so fremde Tiere anzufassen, und wenn doch, dann auf eigene Gefahr. Wenn ich also mit meiner Mutter früher einkaufen war (ich war noch klein) und da kam jemand mit einem Hund, dann habe ich den Hundehalter gefragt, ob ich das Tier streicheln darf bzw. ob der beisst. Und wenn der Halter sagte "ist ok", dann habe ich das Tier gestreichelt (!) und mehr nicht. Nicht am Schwanz gezogen oder ähnliches. Und so handhabe ich das heutzutage immer noch. Ich kann an keinem süssen Tier vorbeigehen (vor allem, wenn es Welpen sind), wenn ich es in der Stadt sehe. Aber fragen sollte man schon. Ich frage mich, warum so viele Leute nicht in der Lage sind, ihre Kinder verantwortungsbewusst zu erziehen. Früher war es irgendwie anders, da hiess es immer "was du nicht willst, das man dir tut, das füg auch keinem anderen zu". Und da ich nicht wollte, dass man mir an den Haaren zieht, habe ich das bei Tieren auch nicht gemacht...man sollte Kindern klar machen, das auch ein Tier Schmerzen empfindet...

Wenn so ein gestörter Pitbull einfach auf einem Spielplatz Kinder reisst, gehört er natürlich eingeschläfert bzw. erschossen. Gar keine Frage.

Ich verstehe Dich sehr gut, Temptress, ist manchmal nicht so einfach.

LG
Parfum

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24. Januar 2003 um 12:44

Leute, Leute...
Vor 2 Tagen noch dachte ich, das das Thema niemanden interessiert... und dann bin ich mal einen Tag nicht am PC und schon tanzt hier der Bär

Nun, mir scheint, das es doch von Fall zu Fall entschieden werden sollte, was mit Hunden passiert, die ein Kind gebissen haben. Eigentlich bin ich aber der Meinung, das jeder, der sich ein Tier, vorallem einen Hund ( egal welche Rasse) einen Führerschein machen sollte.

Ich selbst bin, wie viele von Euch mit Tieren groß geworden. Auch wir hatten einen altdeutschen Schäferhund, der nicht "gut" genug war. Sie war unser Babysitter und Beschützer und hatte die übliche Abneigung gegenüber Postboten *gg*

Seit wir unsere Tochter haben, gibt es aus dem gleichen Jahrgang einen Boardercollie bei den Großeltern. Die beiden verstehen sich ganz gut, aber wie lassen sie auch nicht alleine in den Garten oder greifen auch ein, wenn unsere kleine Hexe den Hund nicht in Ruhe läßt, obwohl er gar nicht spielen will. Er knurrt nicht und ich habe ihn noch nie schnappen sehen.

Natürlich wünscht sich unser Kind ein Haustier. Am liebsten einen Bauernhof mit Hunden, Katzen, Pferden, Kanninchen und Meerschweinchen.

Für eine Tierhaltung haben wir aber zu wenig Zeit. Ein Tier braucht Pflege und Zuwendung. Die haben wir nicht, schon gar nicht für die größeren Tiere.
Wir lesen zusammen Bücher, in der die Haltung und Pflege der einzelnen Tiere erklärt ist. und ich habe ihr ein Buch geschenkt, in dem ein Mädchen ein Meerschweinchen aussetzt, weil die Freunde meinen, das das ein Tier für Babys sei.

Ich hoffe, das der Umgang mit den Tieren meiner Familie im weitesten Sinne und diese Lesestunden ihr ein verantwortliches Verständiss für Tiere beibringt. und wer weiß, wenn sie etwas älter ist, kann ich vielleicht doch noch über die Anschaffung eines Tieres nachdenken.

LG von Romara

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24. Januar 2003 um 14:04
In Antwort auf lynne_12661553

Servus romara
mhm... meines erachtens sind hunde, die kinder zerfleischen oder sich in kindern verbeißen psychopathen... und psychopathische hunde gehören eingeschläfert... punkt aus...

ein hund darf sich türlich wehren... er kann drohen (knurren, zähne fletschen) und auch mal SCHNAPPEN... aber zubeißen darf er bei einem kind NIEMALS... so wie hundewelpen einen "freifahrtschein" haben, so haben auch menschenkinder einen "freifahrtschein"... kein gesunder hund würde ein kind richtig beißen... wird es ihm zu eng, dann wird er knurren, vielleicht auch noch schnappen, aber dann hat er das weite zu suchen... ohne wenn und aber...

ich lieb meine frau hund wirklich... aber würde sie ein kind beißen oder einen menschen ohne ersichtlichen grund anfallen, dann wäre es zeit lebe wohl zu sagen... frau hund würd in die ewigen jagdgründe eingehen... ich möcht mich auf meinen besten kameraden verlassen können... ich kann es nicht haben, wenn ich eine tickende zeitbombe an meiner seite hab... nana... s is nix für frau pain...

so denkt frau pain und herr schatzl drüber... da sind wir uns 1oo pro einig...

liebe grüße, pain

Muss noch mal was einwerfen...
Liebe Pain,

prinzipiell stimme ich dir völlig zu, dass ein Hund, der Kinder regelrecht zerfleischt, ein Psychopath" ist.
Aber: Unser zweiter Hund war aus dem Tierheim. Er war schon mehrere Male abgegeben worden, unter anderem auch, weil er angeblich ein Nachbarskind gebissen haben sollte. Ich sage ausdrücklich "angeblich", weil die ganzen sonstigen Umstände dieser "Rückgabe" auch im Tierheim als sehr merkwürdig aufgefasst wurden, und einem sich der Gedanke aufgrängte, dass es sich hierbei um eine Ausrede handelte.
Als wir unseren Süßen dann allerdings hatten, mussten wir leider feststellen, dass er in manchen Situationen sehr aggressiv reagierte und sofort anfing zu knurren und die Zähne zu fletschen. Manchmal wollte er auch schnappen. Man musste dann schlicht die Ruhe bewahren, ihn in seine Schranken weisen und dann ist er mit eingezogenem Schwanz abgedampft. Interessanterweise waren diese Situationen immer dann, wenn man, aus welchem Grund auch immer, die Hand gehoben hat, oder womöglich sogar eine Zeitung rumgetragen hat... Sowas lässt ja Rückschlüsse zu...
Seine zweite "Macke" war, dass er immer ersucht ht zu klauen, und seine Beute dann auch intensiv verteidigt hat...
Nun ja. Am Anfang dachten wir auch: Oh GOtt. Vielleicht hat er das Kind doch gebissen. Und wir waren uns auch nicht sicher, ob wir diesen Hund wirklich auf Jahre als Begleiter haben wollen. Dann haben wir uns aber überlegt, dass man ihn nicht noch einmal ins Tierheim zurückschicken kann, und haben es versucht. Und was soll ich sagen? Es hat ein paar Monate gedauert, die sehr anstrengend waren und in denen er uns immer wieder herausgefordert hat, aber dann war er der beste Hund, den man sich denken kann. Er hat uns respektiert, er wußte, wo sein Platz ist, er hat sich (relativ) anstandslos seine Beute abnehmen lassen, er hat sich in jeder irgendwie bedrohlichen Situation sofort vor uns gestellt... Ein ganz toller Hund.
Ich denke, bei ihm war wirklich das Problem, dass er in seiner Welpenzeit die falschen Herrchen hatte. Er ist geschlagen worden, hat eine schwere Krankheit nur knapp überlebt, weil er nicht zum Tierarzt gebracht wurde, und wurde schlicht nicht erzogen. Er hatte keinerlei Vertrauen zu Menschen und ein sehr negatives Bild von ihnen.
Gebissen hat er übrigens dann auch nie mehr, manchmal noch versucht zu schnappen, sich dann aber immer sofort verzogen und "geschämt".
Ich weiß nicht, ob er damals wirklich ein Kind gebissen hat, und wenn ja, wie doll. Und ich will es auch gar nicht so genau wissen, glaube ich.
Aber ich denke, dass man IMMER die Umstände betrachten muss. Ein gesunder Hund beisst nicht richtig, dass ist klar. Aber manchmal muss man halt einfach ein bischen Zeit und Liebe investieren um aus einem potenziellen "Beisser" einen ganz tollen Hund zu machen.

Liebe Grüße,
nindscha

PS: Auch immer interessant: Es gibt Leute, die einen Hund, der schwanzwedeld auf sie zuläuft, so beschreiben: Der wollte mich anfallen und beissen...
Wo genau liegt denn der Unterschied zwischen beißen und schnappen? Und woher weiß ich, dass ein schnappen nicht einfach als Beißen ausgelegt wird?

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24. Januar 2003 um 16:27
In Antwort auf lynne_12661553

Hoi chata...
dein kinderhass ist wirklich schon extrem... kannst du selbst keine kinder bekommen, weil du so verbittert bist, was kleine menschen betrifft?

alleine deine titulierung für kleine menschen "blage" ist verachtend, verletzend und beleidigend... du selbst warst einmal so eine kleine blage (in ö sagt man balg)... wie kann man seine vergangenheit so ignorieren?

ich mag hunde auch sehr... bin mit hunden aufgewachsen und hatte mir bei erster gelgenheit einen zugelegt... aber menschenkinder kommen immer noch VOR dem hund... und wenn ein hund ein kind beißt, dann gehört er weg... da gibt es keine diskussion... ein gesunder hund, würde kein kind und keinen welpen beißen... so hat es mutter natur eingerichtet... so soll es sein!

aber mutter natur hat auch bei den menschen eingerichtet, dass sie kinder mögen... bei manchen läuft das programm einfach falsch ab und sie hassen kinder... die ursachen sind meist, weil mensch nicht bekommt, was er sich so sehr wünscht, oder dass kind etwas hat, was mensch nie hatte...

liebe grüße, pain4me

Beissende Hunde ... Schuld hat IMMER der Hund???
Also, nur, weil ich keine Kinder leiden kann, heisst das nicht, dass ich sie nicht bekommen kann, falls Dir das schlaflose Náchte bereiten sollte. Ich würde um nichts in der Welt welche haben wollen, so steht die Sache.

Ausserdem: wenn ein Hund beisst, dann kann das z.B. auch aus dem Schmerz heraus sein, dem die Blage ihm vorher zugeführt hat; wir kennen doch wohl alle die gutgemeinten Kinderhändchen, die dem Hund am Schwanz und den Ohren ziehen... - und der soll aushalten, weil die Eltern ihre Kinder nicht erziehen können?

Ich denke, wenn Dir jemand Schmerz zufügt, dann wehrst Du Dich... und die Waffen eines Hundes sind nun mal die Zähne. Ich denke, Eltern könnten ihren Kindern das ruhig beibringen, dann gäb's weniger Probleme. Respekt heisst auch Respekt vor der Natur und dem, was da so kreucht und fleucht, vor allem auch ARTGERECHT. So schwer isses ja wohl nicht...

Chata.

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24. Januar 2003 um 16:29

Hmmmm, dann muss ich wohl ...
... ein Fabeltier sein, denn ich habe Katzen, Hunde, Enten, ... welches Schweinerl hätten's denn gern???

Chata

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24. Januar 2003 um 16:38
In Antwort auf alexus_12900916

Leute, Leute...
Vor 2 Tagen noch dachte ich, das das Thema niemanden interessiert... und dann bin ich mal einen Tag nicht am PC und schon tanzt hier der Bär

Nun, mir scheint, das es doch von Fall zu Fall entschieden werden sollte, was mit Hunden passiert, die ein Kind gebissen haben. Eigentlich bin ich aber der Meinung, das jeder, der sich ein Tier, vorallem einen Hund ( egal welche Rasse) einen Führerschein machen sollte.

Ich selbst bin, wie viele von Euch mit Tieren groß geworden. Auch wir hatten einen altdeutschen Schäferhund, der nicht "gut" genug war. Sie war unser Babysitter und Beschützer und hatte die übliche Abneigung gegenüber Postboten *gg*

Seit wir unsere Tochter haben, gibt es aus dem gleichen Jahrgang einen Boardercollie bei den Großeltern. Die beiden verstehen sich ganz gut, aber wie lassen sie auch nicht alleine in den Garten oder greifen auch ein, wenn unsere kleine Hexe den Hund nicht in Ruhe läßt, obwohl er gar nicht spielen will. Er knurrt nicht und ich habe ihn noch nie schnappen sehen.

Natürlich wünscht sich unser Kind ein Haustier. Am liebsten einen Bauernhof mit Hunden, Katzen, Pferden, Kanninchen und Meerschweinchen.

Für eine Tierhaltung haben wir aber zu wenig Zeit. Ein Tier braucht Pflege und Zuwendung. Die haben wir nicht, schon gar nicht für die größeren Tiere.
Wir lesen zusammen Bücher, in der die Haltung und Pflege der einzelnen Tiere erklärt ist. und ich habe ihr ein Buch geschenkt, in dem ein Mädchen ein Meerschweinchen aussetzt, weil die Freunde meinen, das das ein Tier für Babys sei.

Ich hoffe, das der Umgang mit den Tieren meiner Familie im weitesten Sinne und diese Lesestunden ihr ein verantwortliches Verständiss für Tiere beibringt. und wer weiß, wenn sie etwas älter ist, kann ich vielleicht doch noch über die Anschaffung eines Tieres nachdenken.

LG von Romara

Führerschein...
Fällt mir nur so zum Thema "Führerschein" ein..., wovon ich übrigens nur bedingt was halte. Vielmehr sollte man eher die Hundehalter unter die Lupe nehmen und die Behausung, wie und wo man den Hund hält, denn das sagt schon einiges aus. Wenn ich einen Rottweiler in einem Zwinger halte, dann weiss ich, dass ich dort eine Kraftmaschine einsperre, die in freier Natur jedoch viel rennen und sich bewegen müsste, um diese Energie erst mal loszuwerden. Logischerweise staut sich diese Energie, und somit auch eine mogliche Aggression. Wär ja beim Menschen wohl nicht anders. Wenn Du sehr sportlich bist, und auf einmal sperrt man Dich für den Rest Deines Lebens in eine Wohnung... sollst mal sehen, wie Dir das gefallen täte. Aber komischerweise sehen wir Menschen ja nur, was UNS interessiert.

Interessanterweise viel mir bei dem Führerschein ein... es ist doch seltsam, dass niemand die Tauglichkeit von WERDENDEN Eltern unter die Lupe nimmt! Da täte es wohl mehr Not, denn, wenn ich mir das so überlege, dann gibt es ja wohl mehr Tote und Misshandelte Kinder durch UNFÄHIGE ELTERN, die nie hätten Eltern werden dürfen, als Unfälle durch falsch gehandhabte Hunde, wobei ich nochmals betone, dass es schade ist, dass das Tier ja immer noch als Sache angesehen wird und somit Misstände in Haltung und Erziehung gar nicht erst aufgegriffen werden.

LG Chata

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24. Januar 2003 um 17:16
In Antwort auf gae_12878788

Führerschein...
Fällt mir nur so zum Thema "Führerschein" ein..., wovon ich übrigens nur bedingt was halte. Vielmehr sollte man eher die Hundehalter unter die Lupe nehmen und die Behausung, wie und wo man den Hund hält, denn das sagt schon einiges aus. Wenn ich einen Rottweiler in einem Zwinger halte, dann weiss ich, dass ich dort eine Kraftmaschine einsperre, die in freier Natur jedoch viel rennen und sich bewegen müsste, um diese Energie erst mal loszuwerden. Logischerweise staut sich diese Energie, und somit auch eine mogliche Aggression. Wär ja beim Menschen wohl nicht anders. Wenn Du sehr sportlich bist, und auf einmal sperrt man Dich für den Rest Deines Lebens in eine Wohnung... sollst mal sehen, wie Dir das gefallen täte. Aber komischerweise sehen wir Menschen ja nur, was UNS interessiert.

Interessanterweise viel mir bei dem Führerschein ein... es ist doch seltsam, dass niemand die Tauglichkeit von WERDENDEN Eltern unter die Lupe nimmt! Da täte es wohl mehr Not, denn, wenn ich mir das so überlege, dann gibt es ja wohl mehr Tote und Misshandelte Kinder durch UNFÄHIGE ELTERN, die nie hätten Eltern werden dürfen, als Unfälle durch falsch gehandhabte Hunde, wobei ich nochmals betone, dass es schade ist, dass das Tier ja immer noch als Sache angesehen wird und somit Misstände in Haltung und Erziehung gar nicht erst aufgegriffen werden.

LG Chata

Liebe Chata,
Das paßt jetzt vielleicht nicht zum Thema, aber mir fällt immer wieder auf, dass du eine Persönlichkeit bist, die heftige Kontroversen auslöst. Ich bin nicht immer deiner Ansicht, lese deine Ausführungen jedoch immer gern, weil ich das Gefühl habe, daraus spricht ein Mensch, der sich nicht verbieen läßt und mit allem konform geht.
Zu unserem Thema in dieser Diskussion... Ich denke, es ist völlig unerheblich, ob man Kinder mag, oder nicht, solange man sich an die Tasachen hält. Und mal abgesehen davon, dass Blag nun nicht gerade nett ist, hast du schon recht, dass viele Kinder sich falsch verhalten. Aber nicht alle. Manchmal ist tatsächlich auch der Hund fehlgeleitet, so traurig das ist.
Und ich denke, beide Parteien, Hundehalter und Eltern brauchen keinen Führerschein, sondern sollten einfach nach ihrem gesunden Menschenverstand handeln. Und die meisten tumn das auch. Es sind nur leider immer die traurigen AUsnahmen, die an die Öffentlichkeit dringen und uns dadurch im Bewußtsein haften bleiben.

Liebe Grüße,
nindscha

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25. Januar 2003 um 13:47
In Antwort auf murphy_12162602

Hi Pain
Servus!
Ich mal dir mal nen Vorschlag:
Lass sie einfach! (Chata)

Wir wissen ja nun alle, dass sie Kinder hasst, auch wenn sie selbst einmal eins gewesen ist und nach Menschen lechzte, die Kinder mögen.
Stell dir mal vor, sie bekäme ein Kind. Dann würde sie ihr eigenes abgöttisch lieben, aber die anderen immer noch hassen, die anderen, die ihr Kind zu Freunden haben wollte, fatal...

Gott sei Dank haben wir Menschen die Freiheit, auch fehlgeleitete Programme zwischen uns so zu integrieren, dass sie keinen größeren Schaden anrichten, Chata entschied sich deshalb gegen ein Baby. Wenn sie konsequent dabei bleibt - Respekt.

Den Hunden bleiben da nicht so viele Möglichkeiten, weil der Hund nicht entscheiden kann, dass er lieber nicht mit einem Kind in Flur alleine sein möchte...

Verzauberin grüßt

*sich mal schützend vor Chata stellt*
Hallo

Kinder und Hunde resp. Tiere dürfen nicht alleine zusammen sein !!!!!!!!!!!!!
All das, worüber ihr auf die Hunde schimpft, leite ich um auf den Besitzer bzw. Führer.

Der Schäferhund, den ich damals hatte, hat mir auch des öfteren mit dem Schädel auf meine Nase geschlagen.
Einer anderen Hundebesitzerin wäre von ihrem Hund fast mal ein Auge ausgeschlagen worden.

Was den Kot angeht: wie sagte da mal ein Trainer:"Ein verantwortungsvoller Führer hat immer Tüten bei sich"!!!!

Noch Fragen ?

Mauerblume

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25. Januar 2003 um 13:59
In Antwort auf beat_12643474

Liebe Chata,
Das paßt jetzt vielleicht nicht zum Thema, aber mir fällt immer wieder auf, dass du eine Persönlichkeit bist, die heftige Kontroversen auslöst. Ich bin nicht immer deiner Ansicht, lese deine Ausführungen jedoch immer gern, weil ich das Gefühl habe, daraus spricht ein Mensch, der sich nicht verbieen läßt und mit allem konform geht.
Zu unserem Thema in dieser Diskussion... Ich denke, es ist völlig unerheblich, ob man Kinder mag, oder nicht, solange man sich an die Tasachen hält. Und mal abgesehen davon, dass Blag nun nicht gerade nett ist, hast du schon recht, dass viele Kinder sich falsch verhalten. Aber nicht alle. Manchmal ist tatsächlich auch der Hund fehlgeleitet, so traurig das ist.
Und ich denke, beide Parteien, Hundehalter und Eltern brauchen keinen Führerschein, sondern sollten einfach nach ihrem gesunden Menschenverstand handeln. Und die meisten tumn das auch. Es sind nur leider immer die traurigen AUsnahmen, die an die Öffentlichkeit dringen und uns dadurch im Bewußtsein haften bleiben.

Liebe Grüße,
nindscha

Wißt Ihr...
... es wird wohl immer nicht Perfekte Erzeihungsmethoden geben, sowohl bei Hunden als auch bei Kindern. Und diese Sache mit dem Führerschein irgendwie kam mir auch schon der Gedanke, das für alles mögliche eine Prüfung abgelegt werden muß, nur für die Erzeihung von Kindern und fähigen Eltern nicht.

*grübel*

Aber wie weit sollte die Kontrolle da gehen? Und wer soll kontrollieren? Wer legt die Maßstäbe für solche Prüfungen fest?

Sicher, der Großteil der Menschen erziehen ihre Hunde und Kinder so, das es wenig Grund zum meckern gibt! Das was wir in den Medien zu hören oder lesen bekommen, sind Einzelfälle. Und bei diesen Einzelfällen, egal ob es um Hundehalter oder Eltern geht, sind die Maßstäbe des gesunden Menschenverstandes wohl nicht die gleichen, wie sie beim Durchschnittsbürger angelegt werden.

LG von Romara

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25. Januar 2003 um 22:40
In Antwort auf gae_12878788

Beissende Hunde ... Schuld hat IMMER der Hund???
Also, nur, weil ich keine Kinder leiden kann, heisst das nicht, dass ich sie nicht bekommen kann, falls Dir das schlaflose Náchte bereiten sollte. Ich würde um nichts in der Welt welche haben wollen, so steht die Sache.

Ausserdem: wenn ein Hund beisst, dann kann das z.B. auch aus dem Schmerz heraus sein, dem die Blage ihm vorher zugeführt hat; wir kennen doch wohl alle die gutgemeinten Kinderhändchen, die dem Hund am Schwanz und den Ohren ziehen... - und der soll aushalten, weil die Eltern ihre Kinder nicht erziehen können?

Ich denke, wenn Dir jemand Schmerz zufügt, dann wehrst Du Dich... und die Waffen eines Hundes sind nun mal die Zähne. Ich denke, Eltern könnten ihren Kindern das ruhig beibringen, dann gäb's weniger Probleme. Respekt heisst auch Respekt vor der Natur und dem, was da so kreucht und fleucht, vor allem auch ARTGERECHT. So schwer isses ja wohl nicht...

Chata.

Hoi chata...
keine angst... meinereine hat die frage, ob du kinder bekommen kannst oder nicht keine schlaflose nacht bereitet...

"Ich denke, wenn Dir jemand Schmerz zufügt, dann wehrst Du Dich..."

korrekt! ich wehre mich... erstmal VERBAL, dann werde ich das gegenüber daran hindern, mir weiter weh zu tun... sei es durch EINEN schlag oder durch die taktik, das weite zu suchen...

wenn dir jemand auf die zehen steigt, ziehst du dann die pumpgun und ballerst ihm die rübe vom kopf?

"die Waffen eines Hundes sind nun mal die Zähne."

fast richtig... hunde haben die fähigkeit zu knurren und ihre zähne zu fletschen, womit sie mitteilen, dass sie diese behandlung nicht wünschen... auch schaffen es hunde, einfach zu gehen (davonzulaufen)... und wenn all das nicht reicht, dann kann hund SCHNAPPEN... spricht absolut NICHTS dagegen... hier ging es aber um beißen und zerfleischen... und so sehr du dir es vielleicht wünscht... es ist kein normales und gesundes verhalten eines hundes, ein kind zu beißen und es uU zu töten...

ich selbst wurde als kind DREI MAL von ein und dem selben hund OHNE grund gebissen... "den einzigen fehler, den ich mir vorwerfen kann" war, dass ich zufällig vorbei kam... weder tratzte ich ihn, noch schaute ich ihn intensiv an oder tat sonst etwas... ich ging ca. 3 m von ihm entfernt in einer öffentlichen anlage und er kam angejappelt und biß... einmal zwischen die brüstln... einmal in der achselhöhle und einmal in den unterarm... alle drei bisse sind heute (ca. 27 jahre später) noch immer sichtbar...

hunde solcher psychischer verfassung gehören imho eingeschläfert... btw... ich war nicht das einzige kind, dass von dem scheißvieh gebissen wurde...

und so wie dieses beispiel, gibt es noch viele andere und vorallem auch wesentlich drastischere... was zb. hat der säugling im elterlichen garten im kindwagen liegend gemacht, dass der nachbarshund ihn aus dem kinderwagen holte und totbiß? *fragend schau*

kann es sein, dass dieser hund psychisch gestört war? hat dieser hund deiner meinung nach eine lebensberechtigung? man MUSS mit menschlichen psychopathen leben, die menschen mißbrauchen und töten, aber man muss nicht mit psychopathischen hunden leben... das kann man zum glück verhindern...

grüßle, pain4me

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25. Januar 2003 um 23:02
In Antwort auf vada_12683779

Hallo Frau Pain,
möchte mich kurz dazu äussern - wenn ich darf..
Ich kann Dir leider nur bedingt zustimmen.
Dass Chatas Ansicht sehr extrem ist, da stimme ich Dir zu.
Ich denke allerdings nicht, dass pauschal jeder Hund eingeschläfert werden sollte, der ein Kind beisst. Man muss die Situation an sich sehen.
Klar gehören Hunde erzogen. Ein Hund, der nicht aufs Wort gehorscht, sollte nicht frei rumlaufen und gehört an die Leine - keine Frage. Und Hunde, die wirklich sehr aggressiv und bissig sind, sollten einen Maulkorb tragen oder man sollte halt als Hundehalter dafür sorgen, dass sie niemandem schaden können.
Ich bin allerdings auch der Ansicht, dass es die Aufgabe der Eltern ist, ihren Kindern den verantwortungsvollen Umgang mit Tieren zu lehren. Viele Leute holen sich ein Tier ins Haus, ohne darüber nachzudenken, was das an Zeit und Verantwortung mit sich bringt (z. B. Tiere als Weihnachtsgeschenk - ein paar Wochen später ausgesetzt oder im Tierheim abgegeben).
Ich bin selber mit Tieren grossgeworden. Wir hatten Zuhause immer Hunde und momentan bin ich stolze Katzenmama...Ich bin sehr tierlieb und wenn ich sehe, wie manche Leute mit ihren Tieren umgehen, blutet mir das Herz...
Tiere sind kein Spielzeug. Aber gerade Kinder vergessen das sehr häufig. Ein Tier sollte niemals geärgert oder gequält werden. Auch nicht von Kindern. Kinder haben nicht das Recht, einem Tier am Schwanz zu ziehen oder am Fell zu reissen. Dafür müssen die Eltern sorgen...Wenn ein Tier nicht will, dann will es nicht. Klar kommt immer erst die Vorwarnung in Form von Knurren oder vielleicht Schnappen. Aber dann muss das Kind und jeder andere die Finger von dem Tier lassen. Ich stelle das Kind nicht automatisch über das Tier. Wenn das Kind die Warnzeichen ignoriert, dann darf es sich nicht wundern...
Beispiel: meine Katzen (ok, Katzen sind generell andere Tiere, sehr eigenständig, aber dennoch...)kommen zu mir, wenn sie schmusen wollen. Wenn sie nicht schmusen wollen, kommen sie nicht. Wenn man eine Katze auf den Arm nimmt und sie will nicht, dann fängt sie an zu strampeln. Und dann sollte jeder (auch ein Kind)das Tier wieder auf den Boden setzen und nicht zwingen. Ansonsten darf man sich nicht wundern, wenn man angefaucht wird oder mit der Kralle eins durchs Gesicht gezogen bekommt...ähnlich ist das mit Hunden. Auch Hunde verteidigen ihr Revier, gute Erziehung hin oder her. Und Kinder müssen das respektieren...Das Problem ist heutzutage einfach, dass die wenigsten Leute Ahnung von artgerechter Tierhaltung haben. Da werden Tiere als Kuscheltiere gekauft ohne dass sich die Leute über die Konsequenzen und die Arbeit bewusst sind. Und wenn man keine Ahnung von Tieren hat, sollte man es einfach lassen. Und niemand, wirklich niemand, sollte ein Tier quälen - auch nicht ein Kind. Da muss ich Chata recht geben, auch wenn ich es nicht so ausdrücke wie sie...

Liebe Grüsse
Parfum

Servus parfum
"möchte mich kurz dazu äussern - wenn ich darf."

türlich darfst du! davon lebt das forum

"Und Hunde, die wirklich sehr aggressiv und bissig sind, sollten einen Maulkorb tragen oder man sollte halt als Hundehalter dafür sorgen, dass sie niemandem schaden können."

das ist für mich selbstverständlich... nur geh ich da einen schritt weiter... sollte jemand zu schaden kommen, dann gehört a) der hund eingeschläfert und b) der besitzer bestraft und ihm ein bedingungsloses hundeverbot auferlegt...

"Ich bin allerdings auch der Ansicht, dass es die Aufgabe der Eltern ist, ihren Kindern den verantwortungsvollen Umgang mit Tieren zu lehren."

auch das ist eine selbstverständlichkeit (sollte eine sein)...

"Klar kommt immer erst die Vorwarnung in Form von Knurren oder vielleicht Schnappen. Aber dann muss das Kind und jeder andere die Finger von dem Tier lassen. Ich stelle das Kind nicht automatisch über das Tier. Wenn das Kind die Warnzeichen ignoriert, dann darf es sich nicht wundern..."

SOLLTE... ist aber leider nicht die norm und DIESE hunde (die nicht vorwarnen) gehören imho ausnahmslos eingeschläfert... detto hunde, die nicht aufhören zu beißen (sich verbeißen)... spätestens auf kommando MUSS der hund ablassen!

"Wenn man eine Katze auf den Arm nimmt und sie will nicht, dann fängt sie an zu strampeln. Und dann sollte jeder (auch ein Kind)das Tier wieder auf den Boden setzen und nicht zwingen. Ansonsten darf man sich nicht wundern, wenn man angefaucht wird oder mit der Kralle eins durchs Gesicht gezogen bekommt..."

keine frage, parfum... nur ist es für mich ein riesen unterschied, ob ein mensch von einem hund lebensgefährlich verletzt oder getötet wird oder ob eine katze eine bleibende erinnerung hinterlässt...

die erziehung und haltung von tieren ist eine andere (oftmals sehr traurige) geschichte...

und bevor ich nun wirklich nicht schlafen kann, wende ich mich schöneren gedanken zu

liebe grüße, pain

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25. Januar 2003 um 23:08
In Antwort auf murphy_12162602

Hi Pain
Servus!
Ich mal dir mal nen Vorschlag:
Lass sie einfach! (Chata)

Wir wissen ja nun alle, dass sie Kinder hasst, auch wenn sie selbst einmal eins gewesen ist und nach Menschen lechzte, die Kinder mögen.
Stell dir mal vor, sie bekäme ein Kind. Dann würde sie ihr eigenes abgöttisch lieben, aber die anderen immer noch hassen, die anderen, die ihr Kind zu Freunden haben wollte, fatal...

Gott sei Dank haben wir Menschen die Freiheit, auch fehlgeleitete Programme zwischen uns so zu integrieren, dass sie keinen größeren Schaden anrichten, Chata entschied sich deshalb gegen ein Baby. Wenn sie konsequent dabei bleibt - Respekt.

Den Hunden bleiben da nicht so viele Möglichkeiten, weil der Hund nicht entscheiden kann, dass er lieber nicht mit einem Kind in Flur alleine sein möchte...

Verzauberin grüßt

*ggggggg*
über den ersten teil des postings musste ich furchtbar grinsen... obgleich er eigentlich nicht lustig ist...

"Den Hunden bleiben da nicht so viele Möglichkeiten, weil der Hund nicht entscheiden kann, dass er lieber nicht mit einem Kind in Flur alleine sein möchte..."

es spricht ja nichts dagegen, dass sich der hund durch knurren und schnappen (ein hundeschnapper kann furchtbar weh tun!) wehrt! und ich glaub kaum, dass ein kind einen hund weiter tratzt, nachdem der hund geknurrt und geschnappt hat...

ich weiß, dass meine frau hund nur einmal ein kind beißen darf... ein zweites mal gibt es dazu keine gelegenheit... das ist meine verantwortung und pflicht meinen mitmenschen gegenüber...

liebe grüße, pain

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25. Januar 2003 um 23:28
In Antwort auf beat_12643474

Muss noch mal was einwerfen...
Liebe Pain,

prinzipiell stimme ich dir völlig zu, dass ein Hund, der Kinder regelrecht zerfleischt, ein Psychopath" ist.
Aber: Unser zweiter Hund war aus dem Tierheim. Er war schon mehrere Male abgegeben worden, unter anderem auch, weil er angeblich ein Nachbarskind gebissen haben sollte. Ich sage ausdrücklich "angeblich", weil die ganzen sonstigen Umstände dieser "Rückgabe" auch im Tierheim als sehr merkwürdig aufgefasst wurden, und einem sich der Gedanke aufgrängte, dass es sich hierbei um eine Ausrede handelte.
Als wir unseren Süßen dann allerdings hatten, mussten wir leider feststellen, dass er in manchen Situationen sehr aggressiv reagierte und sofort anfing zu knurren und die Zähne zu fletschen. Manchmal wollte er auch schnappen. Man musste dann schlicht die Ruhe bewahren, ihn in seine Schranken weisen und dann ist er mit eingezogenem Schwanz abgedampft. Interessanterweise waren diese Situationen immer dann, wenn man, aus welchem Grund auch immer, die Hand gehoben hat, oder womöglich sogar eine Zeitung rumgetragen hat... Sowas lässt ja Rückschlüsse zu...
Seine zweite "Macke" war, dass er immer ersucht ht zu klauen, und seine Beute dann auch intensiv verteidigt hat...
Nun ja. Am Anfang dachten wir auch: Oh GOtt. Vielleicht hat er das Kind doch gebissen. Und wir waren uns auch nicht sicher, ob wir diesen Hund wirklich auf Jahre als Begleiter haben wollen. Dann haben wir uns aber überlegt, dass man ihn nicht noch einmal ins Tierheim zurückschicken kann, und haben es versucht. Und was soll ich sagen? Es hat ein paar Monate gedauert, die sehr anstrengend waren und in denen er uns immer wieder herausgefordert hat, aber dann war er der beste Hund, den man sich denken kann. Er hat uns respektiert, er wußte, wo sein Platz ist, er hat sich (relativ) anstandslos seine Beute abnehmen lassen, er hat sich in jeder irgendwie bedrohlichen Situation sofort vor uns gestellt... Ein ganz toller Hund.
Ich denke, bei ihm war wirklich das Problem, dass er in seiner Welpenzeit die falschen Herrchen hatte. Er ist geschlagen worden, hat eine schwere Krankheit nur knapp überlebt, weil er nicht zum Tierarzt gebracht wurde, und wurde schlicht nicht erzogen. Er hatte keinerlei Vertrauen zu Menschen und ein sehr negatives Bild von ihnen.
Gebissen hat er übrigens dann auch nie mehr, manchmal noch versucht zu schnappen, sich dann aber immer sofort verzogen und "geschämt".
Ich weiß nicht, ob er damals wirklich ein Kind gebissen hat, und wenn ja, wie doll. Und ich will es auch gar nicht so genau wissen, glaube ich.
Aber ich denke, dass man IMMER die Umstände betrachten muss. Ein gesunder Hund beisst nicht richtig, dass ist klar. Aber manchmal muss man halt einfach ein bischen Zeit und Liebe investieren um aus einem potenziellen "Beisser" einen ganz tollen Hund zu machen.

Liebe Grüße,
nindscha

PS: Auch immer interessant: Es gibt Leute, die einen Hund, der schwanzwedeld auf sie zuläuft, so beschreiben: Der wollte mich anfallen und beissen...
Wo genau liegt denn der Unterschied zwischen beißen und schnappen? Und woher weiß ich, dass ein schnappen nicht einfach als Beißen ausgelegt wird?

Servus nindscha
ich bin ja nicht dafür, dass man einen hund, der sich mit schnappen wehrt einschläfert... es ist klar, dass sich ein hund mit knurren und schnappen wehrt... das ist auch sein gutes recht!

was eurem hund passiert ist, ist leider kein einzelfall...

es zeigt, dass aus dem hund gemacht wurde, was er war und dass man dies mit viel geduld und liebe wieder korrigieren kann...

eurem hund hat nichts besseres passieren können, als dass er zu euch kommt

die wahrscheinlichkeit, dass euer hund einmal wirklich zugebissen hätte, wenn er weiter bei seinen alten besitzern geblieben wäre... ich glaube nicht, dass nach jahrelangen misshandlungen der hund wieder vertrauen in menschen schöpfen hätte können... und in so einem fall ist es dann imho das beste, wenn der hund eingeschläfert wird...

die familie von herr schatzl bekam mal von einem tierarzt ein "problemkind", dass von den vorbesitzern zum einschläfern oder weitergeben freigegeben wurde, weil er so bissig war... der tierarzt glaubte es nicht und gab ihn an schatzls familie, weil sie hundeerfahren sind... nunja... man hat es probiert... nachdem der hund aber zum zweiten mal muttern beim vorbeigehen gebissen hat, gab familie schatzl auf und brachte ihn wieder zum tierarzt, der ihn dann einschläferte... der hund hätte nicht mehr werden können

" Aber manchmal muss man halt einfach ein bischen Zeit und Liebe investieren um aus einem potenziellen "Beisser" einen ganz tollen Hund zu machen."

da geb ich dir 1oo pro recht... nur wenn er schon beißer ist, dann ist die wahrscheinichkeit sehr gering, dass es noch mal ein toller hund wird...

liebe grüße, pain

für mich ist der unterschied zwischen schnappen und beißen, dass beim schnappen hauptsächlich mit den schneidezähnen "zugepackt" wird... beim beißen wird der ganze kiefer "eingesetzt"... auch ist schnappen nicht so fest, wie beißen... was nicht heißt, dass auch durch schnappen blut rinnen kann...

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25. Januar 2003 um 23:36
In Antwort auf wlodek_12840466

*sich mal schützend vor Chata stellt*
Hallo

Kinder und Hunde resp. Tiere dürfen nicht alleine zusammen sein !!!!!!!!!!!!!
All das, worüber ihr auf die Hunde schimpft, leite ich um auf den Besitzer bzw. Führer.

Der Schäferhund, den ich damals hatte, hat mir auch des öfteren mit dem Schädel auf meine Nase geschlagen.
Einer anderen Hundebesitzerin wäre von ihrem Hund fast mal ein Auge ausgeschlagen worden.

Was den Kot angeht: wie sagte da mal ein Trainer:"Ein verantwortungsvoller Führer hat immer Tüten bei sich"!!!!

Noch Fragen ?

Mauerblume

Servus mauerblume...
chata ist schon so groß, dass sie sich selbst schützen kann

wenn kind weiß, wie es mit einem tier umzugehen hat und kind und tier einander kennen und man sich auf das tier verlassen kann, dann kann man das kind mit dem tier ohne bedenken alleine lassen...

keine frage, dass der hundebesitzer die verantwortung trägt... aber die kann man nun mal nicht einschläfern und so muss man wohl den hund entfernen... weiters gehört imho eine hohe strafe und hundverbot verhängt...

"Der Schäferhund, den ich damals hatte, hat mir auch des öfteren mit dem Schädel auf meine Nase geschlagen.
Einer anderen Hundebesitzerin wäre von ihrem Hund fast mal ein Auge ausgeschlagen worden."

ähm... was willst du uns damit sagen? was hat das mit beißen zu tun?

"Was den Kot angeht: wie sagte da mal ein Trainer:"Ein verantwortungsvoller Führer hat immer Tüten bei sich"!!!!"

irgendwie löst das wort "führer" negative assoziationen in mir aus... aber in der stadt etwas zum hundegacke entfernen mithaben ist gut... keine frage...

gruß, pain4me

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26. Januar 2003 um 13:31
In Antwort auf lynne_12661553

Servus mauerblume...
chata ist schon so groß, dass sie sich selbst schützen kann

wenn kind weiß, wie es mit einem tier umzugehen hat und kind und tier einander kennen und man sich auf das tier verlassen kann, dann kann man das kind mit dem tier ohne bedenken alleine lassen...

keine frage, dass der hundebesitzer die verantwortung trägt... aber die kann man nun mal nicht einschläfern und so muss man wohl den hund entfernen... weiters gehört imho eine hohe strafe und hundverbot verhängt...

"Der Schäferhund, den ich damals hatte, hat mir auch des öfteren mit dem Schädel auf meine Nase geschlagen.
Einer anderen Hundebesitzerin wäre von ihrem Hund fast mal ein Auge ausgeschlagen worden."

ähm... was willst du uns damit sagen? was hat das mit beißen zu tun?

"Was den Kot angeht: wie sagte da mal ein Trainer:"Ein verantwortungsvoller Führer hat immer Tüten bei sich"!!!!"

irgendwie löst das wort "führer" negative assoziationen in mir aus... aber in der stadt etwas zum hundegacke entfernen mithaben ist gut... keine frage...

gruß, pain4me

Servus Frau Pain ....
Hallo

... und hier ein paar Antworten
"... Chata ist schon so groß ..." Wie groß ? Vielleicht größer als ich ? *gg*
Aber nochwas, in einem obenstehenden Thread wurde geschrieben "... ein Kind, das von einem Hund gezwickt,gebissen (?) wurde, wird den Hund nicht nochmal ärgern,was antun ..." (weiß denn genauen Text nich) - Ich bin mir da nicht so sicher. Womöglich will Kind Rache üben ....

Was ich sonst sagen will: auch wenn kind weiß, wie es mit einem tier umzugehen hat und kind und kier untereinander kennen und man sich auf das kind,nee, das tier einsam, äh ich meine verlassen (mann ist das komblizirt) tann, dann kann mann das tind mit dem dem kier äh tier ohne bedenken alleine lassen (puh,geschafft - wenn ich nur wüßte, wie das mit dem papieren äh kopieren geht) *g* [äh, was wollte ich jetzt eigentlich sagen ?] nee, jetzt wieder ernsthaft: selbst wenn das so ist - das hat dann auch mit dem Beissen DIREKT weniger zu tun - das Hund kein Spielzeug, sondern trotzdem gefährlich sein kann. Immerhin litt meine Nase während des SPIELENS, genauso wie fast das Auge der genannten Hundebesitzerin (möchtest Du Details ?)
Also auch im normalen, spielerischen Umgang können Verletzungen entstehen, nicht nur durch Beissen, wie Du siehst.

Das will ich damit sagen. Noch Fragen, Kienzle äh, Pain ?

"Führer" hab ich nur aus Schreibfaulheit getippt, ich mein natürlich "Hundeführer", ist immerhin 5 Buchst. kürzer. Vielleicht sollte ich gleich "HuFü" schreiben.

*g*

§->--

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26. Januar 2003 um 18:49
In Antwort auf lynne_12661553

Servus nindscha
ich bin ja nicht dafür, dass man einen hund, der sich mit schnappen wehrt einschläfert... es ist klar, dass sich ein hund mit knurren und schnappen wehrt... das ist auch sein gutes recht!

was eurem hund passiert ist, ist leider kein einzelfall...

es zeigt, dass aus dem hund gemacht wurde, was er war und dass man dies mit viel geduld und liebe wieder korrigieren kann...

eurem hund hat nichts besseres passieren können, als dass er zu euch kommt

die wahrscheinlichkeit, dass euer hund einmal wirklich zugebissen hätte, wenn er weiter bei seinen alten besitzern geblieben wäre... ich glaube nicht, dass nach jahrelangen misshandlungen der hund wieder vertrauen in menschen schöpfen hätte können... und in so einem fall ist es dann imho das beste, wenn der hund eingeschläfert wird...

die familie von herr schatzl bekam mal von einem tierarzt ein "problemkind", dass von den vorbesitzern zum einschläfern oder weitergeben freigegeben wurde, weil er so bissig war... der tierarzt glaubte es nicht und gab ihn an schatzls familie, weil sie hundeerfahren sind... nunja... man hat es probiert... nachdem der hund aber zum zweiten mal muttern beim vorbeigehen gebissen hat, gab familie schatzl auf und brachte ihn wieder zum tierarzt, der ihn dann einschläferte... der hund hätte nicht mehr werden können

" Aber manchmal muss man halt einfach ein bischen Zeit und Liebe investieren um aus einem potenziellen "Beisser" einen ganz tollen Hund zu machen."

da geb ich dir 1oo pro recht... nur wenn er schon beißer ist, dann ist die wahrscheinichkeit sehr gering, dass es noch mal ein toller hund wird...

liebe grüße, pain

für mich ist der unterschied zwischen schnappen und beißen, dass beim schnappen hauptsächlich mit den schneidezähnen "zugepackt" wird... beim beißen wird der ganze kiefer "eingesetzt"... auch ist schnappen nicht so fest, wie beißen... was nicht heißt, dass auch durch schnappen blut rinnen kann...

Stimme dir völlig zu.
Hallo pain.

Eigentlich kann ich dir in jedem Punkt zustimmen. Ein echter Beisser wird immer einer bleiben. Man sollte halt nur verschen zu verhindern, dass ein potenzieller zu einem wird.
Es ist immer schade, wenn man merkt, man kann nicht machen. Aber letzten Endes ist es wohl manchmal einfach das Beste, ein Tier tatsächlich einzuschläfern... So traurig das ist.

Liebe grüße,
Nindscha

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26. Januar 2003 um 19:12

Hochwohlgeborener Robse
Ihr seid der Größte !!!!!!!!!!!!

Seid ihr gnädigerweise damit einverstanden, wenn ich alles Leben um Umkreis von 100 Kilometern um Euer prachtvolles Schloß vernichte ?

Ich werde die Atombombe auch gaaaaanz vorsichtig einsetzen !!!!!

§->--

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26. Januar 2003 um 20:08

Lieber Robse,
Zunächst mal heißt das nicht Köter, sondern Hund.

Außerdem bin ich der Ansicht, dass jeder Mensch, ob er nun Hundeerfahrung hat oder nicht, in der Lage sein sollte, seinem Kind zu erklären, dass man Hunde nicht ärgert und ungefragt betatscht. Mehr ist ja zunächst mal auch gar nicht nötig.

Nindscha

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26. Januar 2003 um 22:48

Endlich mal jemand .....
......... der nicht meiner Meinung zu sein scheint. Ich freu mich schon auf lange, heiße Diskussionen *ernst gemeint ist*

Heutzutage ist es ja so, das man die Tiere vor den Menschen schützen muß, weil andere eben meinen, sie sind die Könige. Es wird absolut nicht mehr unterschieden zwischen verantwortungsvollem und nicht verantwortungsvollem Hundehalter. Jeder, der sich erdreistet, mit einem Hund aufzutauchen, ist automatisch der Böse (außer er ist in der CSU, wahrscheinlich). Ich hab früher mit dem Hund immer abseits liegende Strecken zum Spazierengehen gesucht, war immer genervt, wenn ich zum Hunderttausendsten Male den Hund anleinen mußte. Aber er wurde angeleint !!! Und dann werd ich blöd angequatscht, weil er vorher abgeleint war !!!!!!!

Genauso wenig interessierts, das ich Tüten dabeihabe (zur Erklärung: in der Gegend, in der ich Hause, gibt´s Säulen, aus denen man sich - kostenlos - einfach Plastiktüten rausziehen kann zur Aufnahme von Hundekot, und diese Säulen werden sogar regelmäßig wieder aufgefüllt). Aber nein, ich habe ja einen Hund, und da ja alle Hunde alles vollkacken und sich keiner drum kümmert, bin ich der Bösewicht.
Aber was soll dieser Satz "... verlange, das erwachsene Hunde sich an die gleichen Regeln halten, die von kleinen Kindern ja so selbstverständlich erwartet werden - nämlich sich von dem jeweils anderen fern zu halten und nicht in desses Garten oder Einfahrt zu kacken..."

HALLLOOOOOOOOOOOOOO
Es sind Hunde und keine kleinen Menschen. Es liegt im Naturell des Hundes, seinen Haufen da zu machen, wo er ist. Man kann den Hund nicht dafür verdammen, es ist Aufgabe des Hundehalters bzw. HuFü, diesen Haufen zu beseitigen.
Und das nächste Mal, wenn ein freilaufender Hund auftaucht, wie wäre es denn, wenn DU dann mal Dein Kind beschützen würdest ?

Ich hab in meinem vorhergehenden Beitrag die Form der Satire gewählt, um meine Meinung kundzutun.

Und ich schätze Euch als jemand ein, der einen Skireiseveranstalter verklagt, weil am Urlaubsort kein Schnee liegt. Oder (schon mal in der Zeitung gelesen) wie einen Gast, der einen Wirt verklagt, weil er sich an der bestellten Suppe verbrannt hat. Schätze ich Euch richtig ein ?

§->--

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27. Januar 2003 um 11:53

Na gut.
Fie Entschuldigung willich noch mal gelten lassen.

Ich als quasi "Hundebesitzerin" kann ehrlich gesagt auch oft nicht verstehen, wie gedankenlos manche Leute mit ihren Hunden sind. Ich gestehe, der unsrige ist auch meist nicht an der Leine, aber erstens ist er superklein, zweitens wohnen wir aufm Land, da trifft man eh kaum mal jemanden auf der Strasse, und drittens ist das so ein Schisser, dass er sofort zurückgerannt kommt, wenn ihm jemand entgegenkommt... Ankläffen oder anspringen ist nicht erlaubt. Und macht er auch nicht (es sei denn natürlich er will jemanden begrüßen, den er kennt).

Wenn deine Kinder wissen, wie man sich einem Hund gegenüber verhält 8was aus deinen Worten herausklingt) braucst du dir auch keine Gedanken bezüglich deiner Befähigung zu machen. Ich glaube nicht, dass man die große Erfahrung braucht, nur die Grundbegriffe sollte man vermitteln. So.

Insgesamt sollten sich naürlich auch die Hundebesitzer an die Nase packen und besser u ihre Lieblnge aufpassen. Ich krieg halt nur Allergie, wenn man abwertend über Hunde redet, weil ich Hunde über alles liebe und mir soooooooo doll einen eigenen hier wünsche (der unsrige lebt bei meinen Eltern). Und viele Leute regen sich halt selbst dann auf, wenn der hund ganz bravneben einem hertrottet. So geschehen im örtlichen Stadtwald, als mein Kleiner als Welpe an der Leine mit mir dort spazierenging... Kann sowas nicht verstehen. *kopfschüttel*

Liebe grüße an dich,
Nindscha

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27. Januar 2003 um 11:57
In Antwort auf wlodek_12840466

Endlich mal jemand .....
......... der nicht meiner Meinung zu sein scheint. Ich freu mich schon auf lange, heiße Diskussionen *ernst gemeint ist*

Heutzutage ist es ja so, das man die Tiere vor den Menschen schützen muß, weil andere eben meinen, sie sind die Könige. Es wird absolut nicht mehr unterschieden zwischen verantwortungsvollem und nicht verantwortungsvollem Hundehalter. Jeder, der sich erdreistet, mit einem Hund aufzutauchen, ist automatisch der Böse (außer er ist in der CSU, wahrscheinlich). Ich hab früher mit dem Hund immer abseits liegende Strecken zum Spazierengehen gesucht, war immer genervt, wenn ich zum Hunderttausendsten Male den Hund anleinen mußte. Aber er wurde angeleint !!! Und dann werd ich blöd angequatscht, weil er vorher abgeleint war !!!!!!!

Genauso wenig interessierts, das ich Tüten dabeihabe (zur Erklärung: in der Gegend, in der ich Hause, gibt´s Säulen, aus denen man sich - kostenlos - einfach Plastiktüten rausziehen kann zur Aufnahme von Hundekot, und diese Säulen werden sogar regelmäßig wieder aufgefüllt). Aber nein, ich habe ja einen Hund, und da ja alle Hunde alles vollkacken und sich keiner drum kümmert, bin ich der Bösewicht.
Aber was soll dieser Satz "... verlange, das erwachsene Hunde sich an die gleichen Regeln halten, die von kleinen Kindern ja so selbstverständlich erwartet werden - nämlich sich von dem jeweils anderen fern zu halten und nicht in desses Garten oder Einfahrt zu kacken..."

HALLLOOOOOOOOOOOOOO
Es sind Hunde und keine kleinen Menschen. Es liegt im Naturell des Hundes, seinen Haufen da zu machen, wo er ist. Man kann den Hund nicht dafür verdammen, es ist Aufgabe des Hundehalters bzw. HuFü, diesen Haufen zu beseitigen.
Und das nächste Mal, wenn ein freilaufender Hund auftaucht, wie wäre es denn, wenn DU dann mal Dein Kind beschützen würdest ?

Ich hab in meinem vorhergehenden Beitrag die Form der Satire gewählt, um meine Meinung kundzutun.

Und ich schätze Euch als jemand ein, der einen Skireiseveranstalter verklagt, weil am Urlaubsort kein Schnee liegt. Oder (schon mal in der Zeitung gelesen) wie einen Gast, der einen Wirt verklagt, weil er sich an der bestellten Suppe verbrannt hat. Schätze ich Euch richtig ein ?

§->--

Bis auf den letzten Absatz...
... gibt obige Aussage auch meine Meinung wieder.

Nun ja, vielleicht gestaltet es sich doch etwas schwierig, Kind vor freilaufendem Hund zu schützen, wenn dieser es auf Konfrontation anlegt. Doch das tun ja zum Glück nur die wenigsten. Jedenfalls meiner Erfahrung nach.

Nindscha

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27. Januar 2003 um 13:51

Wenn ich mich mal einmischen darf!
Hallo ihr beiden,
Hundehalter und normale Menschen! Nein, solch eine Kategorisierung lasse ich nicht zu. Ich bin Hundehalterin UND normaler Mensch. Ich weiß, du willst den Ausdruck normal als Nichthundehalter verstanden wissen.

Ich muss hier mal ganz nachdrücklich betonen: Ich streite mich gleichermaßen mit unvernünftigen Hundehaltern, sowie mit voreingenommenen Nichthundehaltern herum.

Die ersteren lassen ständig ihre Hunde frei herumlaufen. Sie belästigen mich mit meinem angeleintem Hund. Ihr Hinweis "der tut nichts" von weitem gerufen, bringt mir gar nichts, wenn ihr Hund ihnen nicht gehorcht und nicht sofort zum Herrn zurückgeht, wenn ich den Kontakt verwehren will. Denn mein Hund tut was!!!
Ich gestikuliere ein NEIN, aber der Hund ist schon bei uns. Was passiert?
Eine wilde Bellerei und Schnapperei, denn meine Hündin ist durchaus nicht jedem fremden Hund grün. Ich muss sehen, sie möglichst nicht an der Leine zu ziehen, damit sie ihr Gesicht nicht verliert. Zieht sich der andere zurück, hat er Glück gehabt, ist es eine aggressive Hündin werden die beiden sich ineinander verbeißen, da hab ich keine Chance.
So mancher schockierte Hundebesitzer schüttelte schon über uns den Kopf, weil mein Hund seinen vertrieb. Dabei kenne ich meinen Hund und weiß, dass ich sie nicht von der Leine lassen darf, solange ich nicht sehe, dass sie sich mit einem fremden verträgt. Mit Leine hätte auch der andere kein Problem gehabt.
Mit so manchem habe ich jedoch ein Gespräch angefangen, aus sicherer Entfernung mit zwei angeleinten Hunden, und ihm die Lage erklärt und er hat begriffen.
Es gibt also solche und solche.

Voreingenommenen Nichthundebesitzern begegne ich ständig. Sie kucken verächtlich und schütteln die Köpfe, wenn ich nur durch die Straßen laufe, wohlgemerkt: ohne dass mein Hund irgendwo einen Haufen hinterlässt. Nun ja, er könnte ja... denken die sich, also Verachtung!

Mein Hund macht seine Haufen in den Garten, die ich regelmäßig entferne. Da ich einen kleinen Reihenhausgarten habe, habe ich auch Nachbarn. Da passierte es jedoch, dass in meinem Garten lauter kleine Papierflieger lagen mit Aufschriften von wegen vollgeschissener Garten und unschöner Anblick. (Die Haufen räume ich regelmäßig weg).
Was soll ich machen? Mich schämen, dass ich einen Hund habe??

Zum Thema Kinder und Hunde:
Es passiert mir immer wieder, dass kleine Kinder begeistert auf uns zulaufen und den Hund streicheln wollen. Ich greife hier stets ein, das lasse ich nicht zu. Meistens habe ich dann einen kurz angeleinten Hund in der einen und ein sich sträubendes Kind an der anderen Hand, bis Papa oder Mama angekommen sind und mich von dem Sprössling befreien.

Es kommt aber auch vor, dass mich Eltern tatsächlich vorher fragen, ob das Kind den Hund mal streicheln darf. Das erlaube ich, habe meinen Hund aber höchst konzentriert unter Beobachtung und vor allem das Kind, dass ich rechtzeitig eingreifen kann, wenn das Kind zwickt oder schreit oder stolpert. Der Hund bleibt an der kurzen Leine, aber ohne Zug.

Wohl ist mir bei solchen Aktionen nie und ich beende sie möglichst schnell wieder.
Mein Hund liebt Kinder über alles und möchte von kleinen Kinderhänden gestreichtelt werden, legt sich vor ihnen sogar auf den Rücken, damit sie auch den Bauch erreichen können.
Ich würde jedoch nie meine Hand dafür ins Feuer legen, bei erschreckenden Geräuschen welcher Art auch immer, könnte es sein, dass ein scharfer Zahn mit einer kleinen Kinderhand in Berührung kommt und dann ist das Geschrei groß, auch wenn es nur eine offene, schnell herumgerissene Schnauze war und überhaupt kein Schnappansatz da war.

Ich versuche immer, mit den Leuten zu reden, ob Hundehalter oder Nichthundehalter, manche können einsehen, manche nie.

Sorry, es wurde ein ganzer Roman, aber das musste mal raus.

Verzauberin grüßt

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27. Januar 2003 um 14:27

Hier!
Lieber Robse,

wenn du es denn so gerne hören wilst:

MEIN HUND DARF ÜBERALL HINSCHEISSEN, SCHLIESSLICH ZAHL ICH HUNDESTEUER!!!!

So, zufrieden? *lacht*

Ich finde, über sowas muss man nicht diskutieren, dass versteht sich von selbst, dass man die Sch... wegmacht...

Liebe Grüße,
Nindscha

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27. Januar 2003 um 15:05


Ich wohne in Oldenburg, und habe nicht die geringste Ahnung, ob es da noch Baugrundstücke gibt...


LG,
Nindscha

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27. Januar 2003 um 16:42

Muss vielleicht noch hinzufügen...
hallo Temptress,

Der Ehrlichkeit halber muss ich gestehen, dass unser Kleiner im Dorf wohnt. Und da geht man meist eher durch Feld und Flur wo es völlig schnurz ist, ob ein Häufchen liegenbleibt, oder nicht. Und da mach ich auch nix weg. Wo die Strasse eh voller Kuhfladen, etc. ist find ich das überflüssig.

Ganz anders ist es hingegen in bewohnten Gebieten. Da sollte man dann doch "etwas" aufpassen und immer ein Tütchen dabeihaben... Wobei es bei uns dann erst richtig unangenehm wird, weil es absolut nirgends öffentlich Mülleimer gibt...

Am allerliebsten macht er allerdings in den Garten... Als Welpe wurde er nämlich immer schön gelobt, wenn er es da verrichtet hat, und nicht im Haus...

Liebe Grüße,
Nindscha

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27. Januar 2003 um 17:18

So´n Scheißthema
Hallo

sei froh, das Du nicht im Jahre 18xy lebst.
Stell Dir nur vor, allüberall Pferdeäpfel. (Das ist nix zum Essen)

§->--

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27. Januar 2003 um 17:27

*nur kurz meld*
muß mich für jetzt genauer "vorstellen"
bin EX - Hundehalter, der Hund, der jetzt im Hause ist, ist so gut wie ausschließlich nur bei meiner Mutter. Und "-halter", nicht "-halterin".
Melde mich am WE und schreib ausführlicher !!!!

§->--

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4. März 2003 um 9:54

Soso ....
Hallo

.... Du wohnst doch in Berlin stimmts ?
In einer Mietwohnung; davon geh ich mal aus ?

Berlin = wenig Auslaufmöglichkeiten
Mietwohnung = beengt

wenig Auslaufmöglichkeiten + beengt = TIERQUÄLERIN !!!!

Der Mauerblumerich

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4. März 2003 um 20:29

Sei doch froh...
Hallo

... aufgesetzt hab ichs ...
ich schlage vor, Du kommst mal mit auf ein CT und verprügelst mich dann einfach. Vielleicht halte ich sogar still dabei.

Der Mauerblumerich

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