Home / Forum / Gesellschaft & Leben / Heikles Thema: Ausländer!

Heikles Thema: Ausländer!

16. April 2009 um 18:30

Also.

Da ich gemerkt habe, dass es heutzutage schwierig ist über dieses Thema zu sprechen und auch die Meinungen da sehr weit auseinander gehen, möchte ich mich hier mal dazu äußern bzw. umhören.

Es ist nunmal heutzutage schwierig sich zu äußern, ohne gleich als ,,Rassist" oder Kulturenverachter abgestempelt zu werden.

Ich würde einfach gerne mal wissen was ihr wirklich über die Zahl, der Ausländer die hier in Deutschland leben denkt. Vielleicht kann man hier auch mal seine Vorurteile loswerden, die eigentlich garnicht so stimmen.


Bei mir ist das z.B. so.

Als ich jünger war, so mit 15 oder 16,habe ich sehr viele schlechte Erfahrungen mit Ausländern gehabt. Egal ob männlich oder weiblich. Mittlerweile weiß ich dass auch viele deutsche sich genauso ,,asozial" und ,,provokant" benehmen. Dennoch habe ich regelrecht eine Wut in mir, über die ich kaum sprechen kann aufgrund diesen ,,abstempelns"

Ich beobachte immerwieder Ausländische Mitbürger in der Stadt die sich prügeln oder deutsche, meist schwächere anpöbeln.

nun denkt man: Na klar! Das machen deutsche doch genauso?!


Aber, wenn wir den Spieß mal umdrehen? würden wir z.B. in der Türkei leben? Würden wir uns so benehmen?
Selbst wenn ich persönlich in der Türkei aufgewachsen wäre, würde ich mich niemals trauen die Türkischen Einwohner zu beleidigen oder in der Schule ein solch angemessenes Verhalten aufzuweisen wie so manch einer hier.


Damals in der Schule hatte meine Lehrerin regelrecht Angst vor gewissen Ausländern. Ist niemandem aufgefallen dass all diese Dinge, zwar auch von deutschen, jedoch viiiiel mehr von Ausländern geschehen?

Hat jemand schon oft von einem "deutschen" Mädchen gehört : Was guckse misch so dumm an?
Ich nicht! Ich errinere mich nur an eine Situation, bei der ich einer ausländischen Mitbewohnerin auf ihre tollen lockigen Haare geschaut habe und mir oben genannten Spruch anhören konnte.


Alle Menschen haben eine Chance verdient, eine Chance auf ein gutes Leben.
Aber ist das Boot denn nicht langsam mal voll?

Egal wohin man geht, es gibt nurnoch Ausländische Imbissbuden (Das heißt nicht dass es mir nicht schmeckt, so ists nicht )
Man hört kaum noch ein Wort Deutsch in der Stadt (Bei uns in Wuppertal jedenfalls!) und wird immerwieder im Bus doof angequatscht ohne Grund.


Sollte man das Einwandern nicht wie in anderen Länern begrenzen? Reicht der Einbürgerungstest? Und was heißt eigentlich Integration wenn das halbe Land schon ,,ausländisch" ist und von der eigenen Kultur kaum noch was übrig ist?


Ich würde gerne mal eure Meinungen hören, ich bin jedenfalls dafür dass es leider etwas zu weit gegangen ist mit unserem Land..


Mehr lesen

16. April 2009 um 20:06

Naja..


Wieder solch dummen Antworten.

Dieses Thema war weder zum provozieren gedacht, noch bin ich, oder mein text ein Fake.

Ich wollte einfach mal nachforschen was andere denken und suche nicht Leute die Meiner Meinung, sondern auch welche die anderer Meinugn sind. Damit habe ich garkein Problem


Ich sag ja: Schwierig über sowas zu sprechen und seine Meinugn zu äußern. Man sieht ja was für Antworten kommen.

Schade.

Gefällt mir

16. April 2009 um 20:08

Ich
verstehe nicht ganz worauf du hinaus willst. Ist es aggressives Verhalten? Wenn ja, von wem? Da fallen lange nicht alle Gruppen auf. Wen meinst du überhaupt mit "Ausländer", Österreicher auch? Oder sind es dir egal bei welchem Verhalten zu viele?
Verstehe ich nicht, es klingt auch irgendwie seltsam...ich schließe mich daher der herrschenden Meinung an, dass du ein Fake bist.

Gefällt mir

16. April 2009 um 20:33

Die Deutschen sind also besser
als die Menschen anderer Hautfarbe? Guckst Du eigentlich ab und zu mal Nachrichten oder nur was Dir Deine Truppe sagt. Ansonsten sollte es doch für einen jeden menschen möglich sein zu differenzieren. Erstens gibt es hie genügend Brutalität und schlimme Dinge die passieren und zweitens fallen die Deutschen in einigen Ländern ziemlich unangenehm auf und sind nicht immer gern gesehen als Touristen.
Es liegt nicht an der Hautafrbe eines Menschen sondern an seiner Erziehung und seinen Möglichkeiten die er in einem Land habe darf.

Gefällt mir

16. April 2009 um 20:38

Das geht mir bisweilen auch auf den Keks.
das liegt aber nicht an der Dönerbude, dass es keine Spätzle gibt.
mach doch einen Laden auf und schon gibt es sie.

Gefällt mir

16. April 2009 um 21:20

Du nicht unbedingt
wir essen sogar meistens deutsches Essen, allerdings zu Hause. Unterwegs bekomme ich nur bei Nichtdeutschen das was ich an Fleisch essen kann. Oder ich esse rein vegetarisch.
Und ich habe einen Imbiß gesehen der schon am frühen morgen typisch deutsche warme Gerichte anbietet. Wahrscheinlich für die Fernfahrer und Bauarbeiter die da in Strömen vorbeikommen. War selber erstaunt, dass eine so ungeöhnliche Idee so gut läuft.

Gefällt mir

17. April 2009 um 7:25

Naja
für turkstämmige weiß ich nicht, bei Russlanddeutschen aber läuft es anders (übrigens NICHT mit Russen zu verwechseln wie es meistens getan wird, das ist auch in Russland eine eigene Gesellschaft mit eigenen Maßstäben gewesen, dass sie überhaupt russisch sprechen hat mit der Russifizierungspolitik seit Stalin zu tun. Russen gibt es in Deutschland kaum).
Das ist weniger eine bewusste respektlosigkeit, denn ein Gefühl der Ausgeschlossenheit. In Russland waren sie stets "die Deutschen" gewesen, die man kaum irgendwo akzeptierte. Nun kamen sie hierher, und hier sind sie plötzlich "die Russen" die man schon wieder nicht akzeptiert. Plus kulturelle integrationsschwierigkeiten, die meisten (es gibt Ausnahmen, aber eher wenige) kommen nicht aus den Städten sondern aus tiefstem Dorf, und das kann man nicht mit dem winzigen Unterschied zwischen Dorf und Stadt hier vergleichen...das sind Welten. Im Endeffekt verkriecht sich ein großer Teil der Leute überfordert und verletzt in ihre eigenen Getthos, und die Kinder wachsen mit entsprechender "Programmierung" auf.

Anfangs war es aber sicherlich ein sehr großer Fehler der deutschen Integrationspolitik. Man holte sie rein, gab ihnen direkt die Staatsbürgerschaft etc, aber man integrierte sie nie. Das gilt - bis auf die Staatsbürgerschaft - aber übrigens für die gesamte Behandlung der Ausländer damals.

Sprachkurse waren zum Beispiel bis auf ganz rudimentäre freiwillig, irgendwelche Infos zur Kultur oder schlicht zum Thema "Wie benehme ich mich hier" gab es überhaupt nicht. Ich weiß nicht ob es sich heute gebessert hat, aber damals waren sowohl Russlanddeutsche, als auch andere Einwanderer bei der Integration ich selbst überlassen. Mit damals meine ich Anfang der 90er...da erlebte es ja auch meine Familie live mit, auch die Russlanddeutschen, deren Wohnheim stand neben unserem. Wir saßen da drin und innerhalb der Wonheimkreise kursierten irgendwelche wilden Gerüchte zu den Gebräuchen von Deutschland, teilweise wirklich wilde. Und man versuchte sich dann ja ernsthaft danach zu richten...gut ein paar Monate später hatten wir zumindest die ersten Sprachkenntnisse drin und lösten uns schnell von der Suppe, aber vielen ging es auch nicht so. Und auch nach Gewöhnung an die Gepflogenheiten hier bleiben sie dann doch irgendwo außen vor. Man kann nicht erst Leute aus einer fremden Kultur ins Land lassen und dann erwarten, dass sie sich so auf Anhieb selbst zurechtfinden. Das tut eher die Minderheit...der Rest rutscht irgendwann ab.

Gefällt mir

17. April 2009 um 7:44
In Antwort auf polmanina

Naja
für turkstämmige weiß ich nicht, bei Russlanddeutschen aber läuft es anders (übrigens NICHT mit Russen zu verwechseln wie es meistens getan wird, das ist auch in Russland eine eigene Gesellschaft mit eigenen Maßstäben gewesen, dass sie überhaupt russisch sprechen hat mit der Russifizierungspolitik seit Stalin zu tun. Russen gibt es in Deutschland kaum).
Das ist weniger eine bewusste respektlosigkeit, denn ein Gefühl der Ausgeschlossenheit. In Russland waren sie stets "die Deutschen" gewesen, die man kaum irgendwo akzeptierte. Nun kamen sie hierher, und hier sind sie plötzlich "die Russen" die man schon wieder nicht akzeptiert. Plus kulturelle integrationsschwierigkeiten, die meisten (es gibt Ausnahmen, aber eher wenige) kommen nicht aus den Städten sondern aus tiefstem Dorf, und das kann man nicht mit dem winzigen Unterschied zwischen Dorf und Stadt hier vergleichen...das sind Welten. Im Endeffekt verkriecht sich ein großer Teil der Leute überfordert und verletzt in ihre eigenen Getthos, und die Kinder wachsen mit entsprechender "Programmierung" auf.

Anfangs war es aber sicherlich ein sehr großer Fehler der deutschen Integrationspolitik. Man holte sie rein, gab ihnen direkt die Staatsbürgerschaft etc, aber man integrierte sie nie. Das gilt - bis auf die Staatsbürgerschaft - aber übrigens für die gesamte Behandlung der Ausländer damals.

Sprachkurse waren zum Beispiel bis auf ganz rudimentäre freiwillig, irgendwelche Infos zur Kultur oder schlicht zum Thema "Wie benehme ich mich hier" gab es überhaupt nicht. Ich weiß nicht ob es sich heute gebessert hat, aber damals waren sowohl Russlanddeutsche, als auch andere Einwanderer bei der Integration ich selbst überlassen. Mit damals meine ich Anfang der 90er...da erlebte es ja auch meine Familie live mit, auch die Russlanddeutschen, deren Wohnheim stand neben unserem. Wir saßen da drin und innerhalb der Wonheimkreise kursierten irgendwelche wilden Gerüchte zu den Gebräuchen von Deutschland, teilweise wirklich wilde. Und man versuchte sich dann ja ernsthaft danach zu richten...gut ein paar Monate später hatten wir zumindest die ersten Sprachkenntnisse drin und lösten uns schnell von der Suppe, aber vielen ging es auch nicht so. Und auch nach Gewöhnung an die Gepflogenheiten hier bleiben sie dann doch irgendwo außen vor. Man kann nicht erst Leute aus einer fremden Kultur ins Land lassen und dann erwarten, dass sie sich so auf Anhieb selbst zurechtfinden. Das tut eher die Minderheit...der Rest rutscht irgendwann ab.

Nachtrag
Mit Integrationsmaßnahmen meinte ich übrigens tatsächlich keine groß aufgezogenen Aktionen, sondern - zumindest damals - einfach jemanden, der einmal die Woche kommt und die Leute verständlich darüber aufklärt, was hier im neuen Land läuft. Eine Art "Kulturkurs" wenn man es so will, also wirklich kein großer Aufwand.
Diese Bildungslücke was Benehmen angeht macht glaube ich sogar den schwersten Punkt in den Schwierigkeiten aus. Man kommt her...dann macht man irgendwas falsch auf der Straße oder beim Amt oder was weiß ich. Man MERKT ja dass man etwas falsch gemacht, dass die Leute schief gucken. Man merkt es, es ist einem auch furchtbar peinlich, aber man weiß nicht WAS man falsch machte, und wie man es ändern soll. Es ist keiner da, der einen aufklärt, und das Gefühl ist fürchterlich.
Ich hab das im Grunde bis heute als "Minitrauma" zurückbehalten. Ich kann es überhaupt ertragen, in irgendeine mir fremde Situation (Behörde die ich noch nicht kannte, Empfang bei wenig Bekannten, etc) zu gehen, ohne mich vorher pedantisch darüber informiert zu haben, was da konkret passiert, wo die etwaige Warteschlange beginnt, etc. Und das nicht, weil ich sonst ein pedantischer Mensch wäre

Gefällt mir

17. April 2009 um 13:29

Eine Erde - eine Art
Hallo Ihr Lieben
erst einmal frage ich mich warum es schwierig sein sollte mit Lebewesen einer Art auf einem Planeten auszukommen?
Trotz kultureller Unterschiede sind wir doch auf dieselben Grundbedürfnisse (atmen, schlafen, essen,ausscheiden,fortpflanzen ) verdammt.

Wo entsteht die Angst?

Die Basis aus der sich Menschen entwickeln ist individuell verschieden.
Einige begreifen das Respekt zu Ihrer Umwelt auch dem eigenen Selbst zu gute kommt.
Andere brauchen etwas mehr Zeit.
karmisch gesehen spielen wir alle mit den selben Karten.
Wir tragen in unserer Gefühlswelt die Quittung für unser Handeln.

Utopisch betrachtet wäre es mir recht wenn man Grenzen abschafft und sich nur noch als Nord- Süd- West- und Ostbewohner dieser Welt versteht.
Die Sache mit den Grenzen hat ja in 2000 Jahren nicht viel Gutes gebracht.
Sollte nicht jeder Mensch der auf dieser Erde geboren wird das Recht haben unabhängig von Kultur und Status seinen Aufenthaltsort zu bestimmen?
Alles Gute Eschenkreis.

Gefällt mir

17. April 2009 um 13:30


Haha, guter Witz:

""Aber, wenn wir den Spieß mal umdrehen? würden wir z.B. in der Türkei leben? Würden wir uns so benehmen?
Selbst wenn ich persönlich in der Türkei aufgewachsen wäre, würde ich mich niemals trauen die Türkischen Einwohner zu beleidigen oder in der Schule ein solch angemessenes Verhalten aufzuweisen wie so manch einer hier.""

Warst du schon mal in Mallorca? Hast du dir mal Gegenden á la Ballermann oder Calla Ratjada angeschaut? Ich würd mich für meine deutschen Landsleute schämen, wie sie sich im Ausland (ja, Mallorca ist nicht mehr Deutschland!) daneben benehmen! Und ich war auch schon in der Türkei: Wie haben sich da Deutsche und Russen daneben benommen: Torkeln durch die Straßen und machen Einheimische blöd an!

Ich möchte nicht leugnen, dass es hier auch Ausländer gibt, die sich daneben benehmen. Das ist aber generell ein Problem der Unterschicht und nicht von Ausländern! Ich und mein Mann (beide Araber) sind aus guten Elternhäusern mit guten Einkommen. Aus ALLEN unseren Geschwistern und uns ist was geworden. Und so ist das auch in unserem Bekanntenkreis.

Übrigens: Wenn ein Ausländer sich daneben benimmt, dann geht er nicht nur auf Deutsche los. Musste ich selber schon erleben (Siehe Threat:"Er hat uns Hurensohn genannt").

Gefällt mir

17. April 2009 um 14:02
In Antwort auf eschenkreis

Eine Erde - eine Art
Hallo Ihr Lieben
erst einmal frage ich mich warum es schwierig sein sollte mit Lebewesen einer Art auf einem Planeten auszukommen?
Trotz kultureller Unterschiede sind wir doch auf dieselben Grundbedürfnisse (atmen, schlafen, essen,ausscheiden,fortpflanzen ) verdammt.

Wo entsteht die Angst?

Die Basis aus der sich Menschen entwickeln ist individuell verschieden.
Einige begreifen das Respekt zu Ihrer Umwelt auch dem eigenen Selbst zu gute kommt.
Andere brauchen etwas mehr Zeit.
karmisch gesehen spielen wir alle mit den selben Karten.
Wir tragen in unserer Gefühlswelt die Quittung für unser Handeln.

Utopisch betrachtet wäre es mir recht wenn man Grenzen abschafft und sich nur noch als Nord- Süd- West- und Ostbewohner dieser Welt versteht.
Die Sache mit den Grenzen hat ja in 2000 Jahren nicht viel Gutes gebracht.
Sollte nicht jeder Mensch der auf dieser Erde geboren wird das Recht haben unabhängig von Kultur und Status seinen Aufenthaltsort zu bestimmen?
Alles Gute Eschenkreis.

Utopisch
Das ginge gut, wenn alle Menschen quer durch die Bank gut, ehrlich, und auch noch mit ähnlichen Vorstellungen von Moral und Kultur gesegnet wären.

Davon ab: der Mensch ist ein Herdentier. Die "Herde" in Form einer Gruppe, der man sich zugehörig fühlt, darf nicht unüberschaubar groß sein, da man sie auch zur Identifikation braucht. Man braucht das "wir". Und zusammen mit dem "wir" wird man sich auch immer ein "die" schaffen...frei nach dem Prinzip dass man nicht vom Tag sprechen kann, wenn es keine Nacht gibt. Die Abschaffung der Grenzen, sogar unter den oben genannten Umständen, würde also dennoch dazu führen dass sich jeder nach und nach seine Nische, seine Gruppe, seine Abgrenzung schafft.

Das ist unsere Psychologie. Da hilft alles Karma nichts.

Gefällt mir

17. April 2009 um 14:02
In Antwort auf polmanina

Utopisch
Das ginge gut, wenn alle Menschen quer durch die Bank gut, ehrlich, und auch noch mit ähnlichen Vorstellungen von Moral und Kultur gesegnet wären.

Davon ab: der Mensch ist ein Herdentier. Die "Herde" in Form einer Gruppe, der man sich zugehörig fühlt, darf nicht unüberschaubar groß sein, da man sie auch zur Identifikation braucht. Man braucht das "wir". Und zusammen mit dem "wir" wird man sich auch immer ein "die" schaffen...frei nach dem Prinzip dass man nicht vom Tag sprechen kann, wenn es keine Nacht gibt. Die Abschaffung der Grenzen, sogar unter den oben genannten Umständen, würde also dennoch dazu führen dass sich jeder nach und nach seine Nische, seine Gruppe, seine Abgrenzung schafft.

Das ist unsere Psychologie. Da hilft alles Karma nichts.

Ach Mist...
Unsere Psyche natürlich, nicht unsere Psychologie...isch heute nix Deutsch...

Gefällt mir

17. April 2009 um 14:09

Mag sein
Sicher hat man einschlägige Erfahrungen, obwohl ich es trotzdem nicht verallgemeinern würde.
Aber auch bei solchen Herren ist das Problem, denke ich, dass die Erstgeneration hier unbewusst ausgegrenzt wurde, wie oben beschrieben. Den Sprung über die Schwelle der Zurückweisung und des Gefühls einfach nicht "Hineinzupassen" schaffen ja leider lange nicht alle...die Bildung spielt hier auch eine größere Rolle nach meinen Beobachtungen. Jedenfalls...die einen integrieren sich, und die anderen, die schaffens nicht und fühlen sich von der Außenwelt angegriffen, herabgewürdigt, etc. Dann schließen sie sich ein und erziehen natürlich auch ihre Kinder im "Deutschland scheiße"-Sinne. Und dann steht irgendwann so ein gegelter Herr vor dir und hat tatsächlich weder Anstand oder Respekt - nur die Ursprünge liegen eben nicht in der boshaften Natur dieses Herrn, sondern zu einem guten Teil im völlig verpassten Beginn der Integration.

Gefällt mir

17. April 2009 um 16:20

Ah
mag sein dass wir davon mal wegevolutionieren, aber wie lange dauert das? Unser Gehirn ist schnell gewachsen, die Instinkte haben sich nicht verändert. Ergo - sie brauchen deutlich, deutlich länger als unsere geistigen Fähigkeiten. Also rechnen wir mal in vielen 100 Tausend Jahren...wenn wir es bis dahin überleben und nicht doch jemand meint, mit einer Atombombe herumspielen zu müssen.

So oder so sehe ich das nicht als eine auch nur annähernd erreichbare oder für uns relevante Zukunft an. WIR können das nicht, unsere Kinder werden das nicht können, und unsere Enkel auch nicht. Insofern fände ich Gedanken zu einem geregelten, friedlichen Umgang und Austausch der "Grüppchen" mtieinander produktiver, als direkt den ganz großen Sprung zu wagen den man eindeutig nicht schaffen kann. Ich gehöre da wohl eher zum Lager der Praktiker

Gefällt mir

17. April 2009 um 20:17

Solange
man sich dabei an die Realitäten hält und nicht anfängt, in den Menschen etwas zu vermuten, was vielleicht einmal in der Zukunft eintreten mag - können wir uns darauf einigen

Gefällt mir

17. April 2009 um 22:22

Übrings:

München: In U-Bahn wurde Pärchen aus Marokko von Betrunkenen heftig verprügelt
In der vergangenen Sonntagnacht kam es erneut zu einem Überfall in einer U-Bahn in der Münchner Innenstadt. Die Täter waren drei betrunkene Männer sowie eine Frau, die ein marokkanisches Pärchen verprügelten. Der Mann erlitt Wunden im Gesicht und schrie nach Zeugenaussagen: "Hilfe, Nazis".

Ein Auswärtiger kam mit seiner Freundin in den frühen Morgenstunden aus einer Disko und fuhr mit ihr ebenfalls in dieser U-Bahn. Der Mann sah die drei Männer mit Bomberjacken und sagte: "die haben zu viert auf den Mann eingeprügelt". Er hat dann seine Freundin gebeten, die Notbremse zu ziehen.

Der Auswärtige ersuchte um Hilfe, aber es reagierte keiner. Danach splitterte Glas im Waggon und der Marokkaner lag blutüberströmt darin. Nur ein Fahrgast mit Sanitäterausbildung half dann. Die Täter (18 bis 25 Jahre) wurden der Polizei übergeben und diese ließ sie nach Anzeigenaufnahme wieder laufen.

Quelle: SZ

Gefällt mir

18. April 2009 um 14:49

!
,,Die Threadeinstellerin" hat zufälligerweise nicht täglich Zugang zum Internet und wollte auch nicht diskutieren. daher sollte man vorher überlegen was man schreibt.


Die Threadstellerin wollte lediglich Meinungen sehen, und liest diese durch Meine meinung habe ich ja schon Preis gegeben

Gefällt mir

18. April 2009 um 17:21

Es kommt
glaube ich aber auch auf die Größe des "wir" und "die" an... Im Kleinen ist mein "wir" zB Familie und Freunde. "Die" sind alle anderen. Gibt es Demos rechts gegen psychisch Gesunde in der Stadt, zählen zu "wir" plötzlich sämtliche Leute, die nicht zu "denen", also den Rechten gehören. Das "wir" kann auch die ganze Stadt sein im Gegensatz zu einer anderen, oder das Bundesland, dann Deutschland, und schließlich sind "wir" Europa vs Amerika, etc...das schachtelt sich. Das "wir" entsteht, sobald es einen entsprechenden Gegensatz gibt, und dann kann die Größe auch stark anwachsen.
Ich wette daher, würden hier eines Tages Aliens vorbeiflattern (oder sich als solche bemerkbar machen) würden wir sehr schnell zu Terranern zusammenwachsen...es bräuchte nur ein entsprechend Globales "die".

Gefällt mir

19. April 2009 um 0:36


Hallo, ich hab dein Beitrag gelesen und muss echt sagen das du schon recht hast.
ich sag es mal so. bin eine Türkin und 17 jahre alt. bin in berlin geboren und lebe weiterhin hier. deine meinung ist echt irgendwo korrekt. was zumindestens die sache angeh tmit respekt gegebüber mit menschen und auch alles andere. ob man vll so etwas wie eine begrenzunh machen sollte kann ich nichts sagen. hab nie darüber nacht gedacht.

aber ich persöhnlich schäme mich wirklich manchmal dafür das ich türkin bin,weil es einfach eklig ist wenn ich sehe wie sich viele benehemen.dann wird gesagt typisch türkisch,mag sein viele sind so aber nicht alle... naklar gibt es auch solche deutsche und auch andere nationalitäten-ich red jetzt von türkin weil ich selbst eine bin.

ich muss echt sagen das du recht hast. und ich würd gern vieles dafür tun damit es nicht so ist aber was ist die frage.
an alle türken hier nimmt es mir bitte nicht übel wenn ihr eine andere meinung habt. es ist nunmal fakt.das wir mehr auffallen also türken-kurde-araber am meisten.

bye Feyza

Gefällt mir

19. April 2009 um 12:51


könnt ihr mal aufhören immer türken als beispiel zu nehemen es reicht langsam ....

Gefällt mir

Frühere Diskussionen

Beliebte Diskussionen

Hydro Boost

Teilen
Lust auf mehr Farbe in deinem Leben?
wallpaper

Das könnte dir auch gefallen