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Hallo Menschen mit moslemischen Glauben

3. Dezember 2007 um 20:22
In Antwort auf juhana_12129472

Das ist die halbe Wahrheit.
"Viele wollen sich gar nicht in unsere Gesellschaft integrieren, sondern erwarten von uns dass wir ihren Staat im Staat einfach akzeptieren. Wenn wir das nicht tun, fühlen sie sich dann abgelehnt."

Das stimmt für einen Teil, aber es gibt auch die Zuwanderer, die sich in die Gemeinschaft einbringen würden, sich aber jetzt wieder verstärkt der eigenen Gruppe zuwenden, weil sich sich hier abgelehnt fühlen. Das ist ein Trend, der seit einiger Zeit deutlich spürbar ist und natürlich auch von denen ausgenutzt wird, die eine Parallelgesellschaft begrüßen würden.
Wo die Toleranz ihr Ende findet, da kommt es zum Abwenden und zur Konfrontation. Diese kindliche Reaktion "wenn du nicht mit mir spielst, WILL ich auch nicht mehr mit dir spielen" scheint tief im Menschen begründet zu sein. Vor Jahren hatten wir jugendliche Migranten, die kein/kaum Deutsch sprechen konnten, somit schlechte oder keine Schulabschlüsse hatten und damit auch keine beruflichen Chancen bekamen. Auch wenn der Auslöser dieser Kettenreaktion in der einzelnen Person liegt (zumindest zu einem großen Teil), fühlt er sich vom System abgewiesen und geringschätzt.
Die Folge ist, dass wir heute Jugendliche haben, die die deutsche Sprache erst gar nicht mehr lernen WOLLEN. Das ist aber keine Frage des Islams, bei den Zuwanderern aus dem Osten gibt es das ebenso. Es haben sich in den Städten "Türkenviertel" und "Russenviertel" (mit all den dadurch bedingten Problemen) gebildet, in denen unsere Medien natürlich fleißig filmen, denn dort lassen sich gut Schlagzeilen machen. Ursache für diese Entwicklung ist aber nicht/nicht nur die Integrationsunwilligkeit der Zuwanderer.

"Glaubst du wirklich dass die deutsche Gesellschaft Menschen ablehnt die sich integrieren wollen?"

Ja, die gibt es durchaus. Aber auch hier gibt es beide Seiten und fließende Grenzen. Der eine akzeptiert einen Zuwanderer in seiner ganzen Andersartigkeit, ein zweiter erwartet, dass Zuwanderer ihre kulturelle Identität völlig aufgeben müssen und ein dritter lehnt sie pauschal in jeder Form ab.
Ein Fremder ist ein Exot, mit dem sich viele sogar noch schmücken, eine Gruppe von Fremden erzeugt Argwohn: "Wieso müssen die in unser schönes Land kommen, die nehmen uns nur die Arbeit weg und leben von unsern Steuern ..." Mit den Sprüchen ist in Deutschland immer einer sehr schnell zur Hand.
Es gibt für mich ganz klare Forderungen, die jeder Zuwanderungswillige erfüllen sollte - da hat die Politik leider jahrelang untätig zugeschaut und die Integrationsunwilligen haben es auch ausgenutzt. Wir leben heute in einer Zeit, in der sich die Integrationsunfähigkeit in eine Integrationsunwilligkeit wandelt. Deshalb ist es höchste Zeit zu handeln, bevor diese Tendenz die Mehrheit der Zuwanderer erreicht.

"Man muss gar nicht 5 Mal am Tag beten und in die Moschee gehen, um die patriarchalische Kultur auszuleben."

Schön, aber beides sind Bekenntniszeichen, die vom Islam eigentlich "zwingend" gefordert werden. Wenn nur noch 12% der Zuwanderer dieser Forderung folgen, zeigt das doch schon ganz deutlich, wie sehr sich die Verwurzelung in der ursprünglichen Kultur schon gelockert hat, obwohl die Integration keineswegs so gelaufen ist, wie es hätte sein können und wie es wünschenswert wäre. Aber grundsätzlich hat sich da in den wenigen Jahren schon unglaublich viel bewegt. Das zerstören wir gerade wieder mit der derzeit wachsenden Ablehnung.
Wir sollten auch nicht vergessen, dass es noch gar nicht lange her ist, dass wir selbst in einem absolut patriarchischem System gelebt haben und leichtbekleidete Frauen wurden noch kurz vor den 50'er Jahren auch hier im Westen als Flittchen oder Schlampen tituliert, teilweise sogar noch heute.
Und auf der anderen Seite: Leben wir nicht tatsächlich in einer Gesellschaft, die in einigen Bereichen tatsächlich sehr dekadent ist? Jeder dritte Jugendliche trinkt regelmäßig exzessiv Alkohol, es gibt kaum eine Schule, an der nicht gedealt wird, immer häufiger verwahrlosen Kinder, weil sich die Mütter nicht mehr kümmern und fast regelmäßig wird irgendwo ein Kind von den Eltern zu Tode gequält oder als Neugeborene verscharrt. Unsere Gesellschaft ist auch nicht in allen Aspekten "gut" oder uneingeschränkt erstrebenswert.

"Ich verstehe zwar was du meinst, aber ich weiß nicht wie du dir die Akzeptanz und Toleranz gegenüber solchen Menschen vorstellst. Sollen wir einfach ein Paar Ehrenmorde wortlos akzeptieren, bis sie irgendwann einsehen dass das doch nicht so toll ist?"

Natürlich akzeptieren wir keine solchen Straftaten, das lässt unser Gesetz auch nicht zu. Was änderst du aber an solchen Verbrechen, wenn du Zuwanderer nicht akzeptierst? Ein Mensch kann mit dem Grenzübertritt doch nicht seine gesamte (bisherige) kulturelle Identität abgeben. Zurückschicken willst du sie nicht, hier aber auch nicht tolerieren - das ist doch genau der Mechanismus, der die vielbeschworene Parallelgesellschaft tatsächlich fördert!
Positiv Einfluss nehmen kann man nur, wenn es ein Miteinander gibt.

@felimy
"Diese kindliche Reaktion "wenn du nicht mit mir spielst, WILL ich auch nicht mehr mit dir spielen" scheint tief im Menschen begründet zu sein."

Natürlich, und so schlimm ist das auch nicht. Wenn Muslime unsere Kultur nicht respektieren, gibt es für uns keinen Grund, ihre zu respektieren. Warum sollten wir das auch?


"Auch wenn der Auslöser dieser Kettenreaktion in der einzelnen Person liegt (zumindest zu einem großen Teil), fühlt er sich vom System abgewiesen und geringschätzt."

Genau. Wenn jemand sich nicht integriert hat, ist es seine eigene Schuld und die Ablehnung in nur die logische Konsequenz.


"Wir leben heute in einer Zeit, in der sich die Integrationsunfähigkeit in eine Integrationsunwilligkeit wandelt."

Warum sollte ein Mensch unfähig sein, sich zu integrieren?


"Und auf der anderen Seite: Leben wir nicht tatsächlich in einer Gesellschaft, die in einigen Bereichen tatsächlich sehr dekadent ist?"

Im Vergleich zu anderen Gesellschaftsformen ist unsere Gesellschaft bei weitem die beste. Hier hat man die WAHL, sein Leben so zu leben wie man will. In islamischen Ländern kannst du davon nur träumen. Jugendliche Alkoholiker sind bei uns bestimmt nicht die Norm, und schon gar nicht Mütter die ihre Kinder misshandeln.

Wenn du unsere Maßstäbe auf muslimische Familien anwendest, kriegst du bestimmt über 90% misshandelte Kinder, weil es bei ihnen vollkommen normal ist, Kinder zu schlagen. Dafür kommt keiner ins Gefängnis, es sei denn, das Kind überlebt es nicht.


"Was änderst du aber an solchen Verbrechen, wenn du Zuwanderer nicht akzeptierst?"

Ich weiß nicht ob ich das jetzt richtig verstehe, aber deiner Meinung nach soll ich solche Menschen in meinem Umfeld einfach wortlos akzeptieren. Das kann ich leider nicht selbst wenn ich es versuchen würde. Wenn ein Mann seine Frau oder seine Kinder schlägt, wenn er ein Antisemit ist und auf meine Kultur spuckt, ist er für mich ein Idiot und das sage ich ihm direkt ins Gesicht. Da kann er beleidigt sein und mich ausländerfeindlich nennen, es ist mir vollkommen egal. Ich weiß wie ich bin und mit solchen Menschen will ich nichts zu tun haben.


"Ein Mensch kann mit dem Grenzübertritt doch nicht seine gesamte (bisherige) kulturelle Identität abgeben. Zurückschicken willst du sie nicht, hier aber auch nicht tolerieren - das ist doch genau der Mechanismus, der die vielbeschworene Parallelgesellschaft tatsächlich fördert!"

Ich erwarte nur dass jemand der sich freiwillig entschieden hat, in Deutschland zu leben, die negativen Aspekte seiner Kultur aufgibt, die mit unserer Gesellschaft und der Demokratie nicht kompatibel sind. Wenn er das nicht kann, wäre es für ihn vielleicht doch besser, sich ein anderes Land zu suchen das seinem Lebensstil besser entspricht.

Zum Schluss möchte ich dich direkt fragen wie du dir diese Akzeptanz vorstellst. Was soll ich in meinem Leben im Umgang mit Muslimen anders machen? Wenn mir ein Moslem sagt dass er Juden nicht ausstehen kann und ich ihn nicht davon abbringen kann, soll ich mich trotzdem mit ihm abgeben und das Beste hoffen? Soll ich es akzeptieren dass muslimische Männer mich für eine Schlampe halten wenn ich einen Minirock anhabe?

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4. Dezember 2007 um 12:35
In Antwort auf emmyn

@felimy
"Diese kindliche Reaktion "wenn du nicht mit mir spielst, WILL ich auch nicht mehr mit dir spielen" scheint tief im Menschen begründet zu sein."

Natürlich, und so schlimm ist das auch nicht. Wenn Muslime unsere Kultur nicht respektieren, gibt es für uns keinen Grund, ihre zu respektieren. Warum sollten wir das auch?


"Auch wenn der Auslöser dieser Kettenreaktion in der einzelnen Person liegt (zumindest zu einem großen Teil), fühlt er sich vom System abgewiesen und geringschätzt."

Genau. Wenn jemand sich nicht integriert hat, ist es seine eigene Schuld und die Ablehnung in nur die logische Konsequenz.


"Wir leben heute in einer Zeit, in der sich die Integrationsunfähigkeit in eine Integrationsunwilligkeit wandelt."

Warum sollte ein Mensch unfähig sein, sich zu integrieren?


"Und auf der anderen Seite: Leben wir nicht tatsächlich in einer Gesellschaft, die in einigen Bereichen tatsächlich sehr dekadent ist?"

Im Vergleich zu anderen Gesellschaftsformen ist unsere Gesellschaft bei weitem die beste. Hier hat man die WAHL, sein Leben so zu leben wie man will. In islamischen Ländern kannst du davon nur träumen. Jugendliche Alkoholiker sind bei uns bestimmt nicht die Norm, und schon gar nicht Mütter die ihre Kinder misshandeln.

Wenn du unsere Maßstäbe auf muslimische Familien anwendest, kriegst du bestimmt über 90% misshandelte Kinder, weil es bei ihnen vollkommen normal ist, Kinder zu schlagen. Dafür kommt keiner ins Gefängnis, es sei denn, das Kind überlebt es nicht.


"Was änderst du aber an solchen Verbrechen, wenn du Zuwanderer nicht akzeptierst?"

Ich weiß nicht ob ich das jetzt richtig verstehe, aber deiner Meinung nach soll ich solche Menschen in meinem Umfeld einfach wortlos akzeptieren. Das kann ich leider nicht selbst wenn ich es versuchen würde. Wenn ein Mann seine Frau oder seine Kinder schlägt, wenn er ein Antisemit ist und auf meine Kultur spuckt, ist er für mich ein Idiot und das sage ich ihm direkt ins Gesicht. Da kann er beleidigt sein und mich ausländerfeindlich nennen, es ist mir vollkommen egal. Ich weiß wie ich bin und mit solchen Menschen will ich nichts zu tun haben.


"Ein Mensch kann mit dem Grenzübertritt doch nicht seine gesamte (bisherige) kulturelle Identität abgeben. Zurückschicken willst du sie nicht, hier aber auch nicht tolerieren - das ist doch genau der Mechanismus, der die vielbeschworene Parallelgesellschaft tatsächlich fördert!"

Ich erwarte nur dass jemand der sich freiwillig entschieden hat, in Deutschland zu leben, die negativen Aspekte seiner Kultur aufgibt, die mit unserer Gesellschaft und der Demokratie nicht kompatibel sind. Wenn er das nicht kann, wäre es für ihn vielleicht doch besser, sich ein anderes Land zu suchen das seinem Lebensstil besser entspricht.

Zum Schluss möchte ich dich direkt fragen wie du dir diese Akzeptanz vorstellst. Was soll ich in meinem Leben im Umgang mit Muslimen anders machen? Wenn mir ein Moslem sagt dass er Juden nicht ausstehen kann und ich ihn nicht davon abbringen kann, soll ich mich trotzdem mit ihm abgeben und das Beste hoffen? Soll ich es akzeptieren dass muslimische Männer mich für eine Schlampe halten wenn ich einen Minirock anhabe?

Konkrete Maßnahmen
sind eigentlich die Anstöße, die im Programm zur "Innovation in der kommunalen Integrationsarbeit" und ähnlichen Programmen unternommen werden, was man natürlich von Anfang an hätte tun sollen.
Um es auf einen einfachen Nenner zu briingen: Miteinander fördern, in jeder Beziehung.

Es gab kürzlich den Vorstoß eines hessischen Wohningsbauunternehmens, dass "Themenhäuser" nach ethnischer Gruppierung vermieten wollte - ein Haus für die Moslems, ein anderes für Zuwanderer aus dem Osten und noch ein getrenntes für soziel schwache deutschstämmige Bewohner. Vielleicht ist das Leben in einem Haus tatsächlich friedlicher, wenn Gruppen derart getrennt sind - was passiert aber, wenn sie dann auf der Straße aufeinandertreffen? Im Leben außerhalb der Wohnung müssen sie doch auch miteinander auskommen! Zum Glück wurde dieses Projekt nicht genehmigt, es ist ohnehin schlimm genug, dass man der Bildung solcher Wohnghettos nicht von Anfang an entgegengewirkt hat.
Ich persönlich würde mir nebenher auch noch eine eindeutige Abgrenzung wünschen; der Vorstoß, Juden und Moslems das Schächten zu erlauben geht mir deutlich zu weit. Die Abgrenzung gegenüber bestimmten kulturellen/religiösen Forderungen kann ja auch durchaus förderlich für ein friedliches Miteinander sein. Es darf nur nicht zu einer Ablehnung der Menschen werden.


" "Diese kindliche Reaktion "wenn du nicht mit mir spielst, WILL ich auch nicht mehr mit dir spielen" scheint tief im Menschen begründet zu sein."
Natürlich, und so schlimm ist das auch nicht. Wenn Muslime unsere Kultur nicht respektieren, gibt es für uns keinen Grund, ihre zu respektieren. Warum sollten wir das auch? "

Doch, das ist schon schlimm, denn es ist ein typisch kindliches Verhalten und das kann doch nicht Grundlage unseres Verhaltens sein.
Wenn du überzeugt bist, das du besser bist oder dass deine Kultur oder Weltanschauung besser ist - wie passt dann ein Verhalten dazu, dass genau dem entspricht, dass du doch kritisierst?

"Warum sollte ein Mensch unfähig sein, sich zu integrieren? "

Ganz einfach: weil er von der Gesellschaft, in die er sich integrieren will/soll abgelehnt wird. Integration erfordert Mitarbeit von beiden Seiten.

"Wenn du unsere Maßstäbe auf muslimische Familien anwendest, kriegst du bestimmt über 90% misshandelte Kinder, weil es bei ihnen vollkommen normal ist, Kinder zu schlagen. "

Kann sein, muss nicht - so pauschal ist das eine Unterstellung. Ich habe nie erlebt, dass der Vater eines seiner Kinder geschlagen hat und ich habe während meiner Aufenthalte dort mit im Haus gelebt. Geben tut es das sicher. Ebenso gibt es dort aber auch die positive Familienorientierung, Kinderfreundlichkeit, Respekt vor älteren Menschen u.a.

"Ich erwarte nur dass jemand der sich freiwillig entschieden hat, in Deutschland zu leben, die negativen Aspekte seiner Kultur aufgibt, die mit unserer Gesellschaft und der Demokratie nicht kompatibel sind."

Und wer legt fest, was ein "negativer Aspekt" ist?
Das deutsche Gesetz gilt uneingeschränkt auch für moslemische Mitbürger, was du nicht darfst, darf er auch nicht.

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4. Dezember 2007 um 16:34
In Antwort auf juhana_12129472

Konkrete Maßnahmen
sind eigentlich die Anstöße, die im Programm zur "Innovation in der kommunalen Integrationsarbeit" und ähnlichen Programmen unternommen werden, was man natürlich von Anfang an hätte tun sollen.
Um es auf einen einfachen Nenner zu briingen: Miteinander fördern, in jeder Beziehung.

Es gab kürzlich den Vorstoß eines hessischen Wohningsbauunternehmens, dass "Themenhäuser" nach ethnischer Gruppierung vermieten wollte - ein Haus für die Moslems, ein anderes für Zuwanderer aus dem Osten und noch ein getrenntes für soziel schwache deutschstämmige Bewohner. Vielleicht ist das Leben in einem Haus tatsächlich friedlicher, wenn Gruppen derart getrennt sind - was passiert aber, wenn sie dann auf der Straße aufeinandertreffen? Im Leben außerhalb der Wohnung müssen sie doch auch miteinander auskommen! Zum Glück wurde dieses Projekt nicht genehmigt, es ist ohnehin schlimm genug, dass man der Bildung solcher Wohnghettos nicht von Anfang an entgegengewirkt hat.
Ich persönlich würde mir nebenher auch noch eine eindeutige Abgrenzung wünschen; der Vorstoß, Juden und Moslems das Schächten zu erlauben geht mir deutlich zu weit. Die Abgrenzung gegenüber bestimmten kulturellen/religiösen Forderungen kann ja auch durchaus förderlich für ein friedliches Miteinander sein. Es darf nur nicht zu einer Ablehnung der Menschen werden.


" "Diese kindliche Reaktion "wenn du nicht mit mir spielst, WILL ich auch nicht mehr mit dir spielen" scheint tief im Menschen begründet zu sein."
Natürlich, und so schlimm ist das auch nicht. Wenn Muslime unsere Kultur nicht respektieren, gibt es für uns keinen Grund, ihre zu respektieren. Warum sollten wir das auch? "

Doch, das ist schon schlimm, denn es ist ein typisch kindliches Verhalten und das kann doch nicht Grundlage unseres Verhaltens sein.
Wenn du überzeugt bist, das du besser bist oder dass deine Kultur oder Weltanschauung besser ist - wie passt dann ein Verhalten dazu, dass genau dem entspricht, dass du doch kritisierst?

"Warum sollte ein Mensch unfähig sein, sich zu integrieren? "

Ganz einfach: weil er von der Gesellschaft, in die er sich integrieren will/soll abgelehnt wird. Integration erfordert Mitarbeit von beiden Seiten.

"Wenn du unsere Maßstäbe auf muslimische Familien anwendest, kriegst du bestimmt über 90% misshandelte Kinder, weil es bei ihnen vollkommen normal ist, Kinder zu schlagen. "

Kann sein, muss nicht - so pauschal ist das eine Unterstellung. Ich habe nie erlebt, dass der Vater eines seiner Kinder geschlagen hat und ich habe während meiner Aufenthalte dort mit im Haus gelebt. Geben tut es das sicher. Ebenso gibt es dort aber auch die positive Familienorientierung, Kinderfreundlichkeit, Respekt vor älteren Menschen u.a.

"Ich erwarte nur dass jemand der sich freiwillig entschieden hat, in Deutschland zu leben, die negativen Aspekte seiner Kultur aufgibt, die mit unserer Gesellschaft und der Demokratie nicht kompatibel sind."

Und wer legt fest, was ein "negativer Aspekt" ist?
Das deutsche Gesetz gilt uneingeschränkt auch für moslemische Mitbürger, was du nicht darfst, darf er auch nicht.

@felimy
"Ganz einfach: weil er von der Gesellschaft, in die er sich integrieren will/soll abgelehnt wird. Integration erfordert Mitarbeit von beiden Seiten."

Du gehst davon aus dass die deutsche Gesellschaft keine Lust hat, integrationswillige Ausländer zu akzeptieren, und das stimmt einfach nicht. Mein Freund hat sich in kürzester Zeit so gut integriert dass kein Mensch es glaubt, dass er erst seit 4 Jahren in Deutschland ist. Nirgendwo ist er auf Ablehnung gestoßen: weder in der Uni, noch auf der Arbeit, bei meiner Familie oder Freunden. Alle haben ihn aufgenommen ohne zu fragen, woher er kommt. Wenn er allerdings von mir verlangt hätte, mich zu bedecken und ohne ihn nicht mehr aus dem Haus zu gehen, dann wäre es natürlich schnell mit der Akzeptanz vorbei gewesen.


"Kann sein, muss nicht - so pauschal ist das eine Unterstellung. Ich habe nie erlebt, dass der Vater eines seiner Kinder geschlagen hat und ich habe während meiner Aufenthalte dort mit im Haus gelebt. Geben tut es das sicher. Ebenso gibt es dort aber auch die positive Familienorientierung, Kinderfreundlichkeit, Respekt vor älteren Menschen u.a."

Zum Glück habe ich einen Freund der die negativen Seiten seiner Kultur nicht verstecken will, sondern sie offen ausspricht. Von ihm habe ich erfahren dass er, seine Brüder, seine Cousins und alle seine Freunde von den Eltern geschlagen wurden, weil es eben normal ist. Wenn mal die Super-Nanny läuft, sagt er dass solche Kinder bei arabischen Eltern nicht überleben würden. Und ich glaube ihm.


"Doch, das ist schon schlimm, denn es ist ein typisch kindliches Verhalten und das kann doch nicht Grundlage unseres Verhaltens sein.
Wenn du überzeugt bist, das du besser bist oder dass deine Kultur oder Weltanschauung besser ist - wie passt dann ein Verhalten dazu, dass genau dem entspricht, dass du doch kritisierst?"

Nun, wie sollen wir uns dann verhalten? Muslime sagen: lasst uns unsere Moscheen und unsere muslimischen Viertel, unser Halalfleisch und die Koranschulen, wir wollen mit euch und eurer Kultur nichts zu tun haben. Und wir: Nein, bitte, bitte, seid unsere Freunde und lebt mit uns zusammen. Muslime: NEIN! Wir: bitte, bitte, doch....

Wie soll das denn gehen uns was soll es bringen? Außerdem habe ich keine Lust, einen Idioten aus mir zu machen.


"Und wer legt fest, was ein "negativer Aspekt" ist?
Das deutsche Gesetz gilt uneingeschränkt auch für moslemische Mitbürger, was du nicht darfst, darf er auch nicht."

Das deutsche Gesetz gibt Muslimen Sonderrechte von denen wir nur träumen können. So darf ein Moslem seine Zweit- oder Drittfrau nach Deutschland holen und sie bei seiner Krankenkasse mitversichern. Das finanzieren natürlich du und ich, nicht der deutsche Staat. Da hört für mich die Toleranz auf.

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4. Dezember 2007 um 21:25
In Antwort auf emmyn

@felimy
"Ganz einfach: weil er von der Gesellschaft, in die er sich integrieren will/soll abgelehnt wird. Integration erfordert Mitarbeit von beiden Seiten."

Du gehst davon aus dass die deutsche Gesellschaft keine Lust hat, integrationswillige Ausländer zu akzeptieren, und das stimmt einfach nicht. Mein Freund hat sich in kürzester Zeit so gut integriert dass kein Mensch es glaubt, dass er erst seit 4 Jahren in Deutschland ist. Nirgendwo ist er auf Ablehnung gestoßen: weder in der Uni, noch auf der Arbeit, bei meiner Familie oder Freunden. Alle haben ihn aufgenommen ohne zu fragen, woher er kommt. Wenn er allerdings von mir verlangt hätte, mich zu bedecken und ohne ihn nicht mehr aus dem Haus zu gehen, dann wäre es natürlich schnell mit der Akzeptanz vorbei gewesen.


"Kann sein, muss nicht - so pauschal ist das eine Unterstellung. Ich habe nie erlebt, dass der Vater eines seiner Kinder geschlagen hat und ich habe während meiner Aufenthalte dort mit im Haus gelebt. Geben tut es das sicher. Ebenso gibt es dort aber auch die positive Familienorientierung, Kinderfreundlichkeit, Respekt vor älteren Menschen u.a."

Zum Glück habe ich einen Freund der die negativen Seiten seiner Kultur nicht verstecken will, sondern sie offen ausspricht. Von ihm habe ich erfahren dass er, seine Brüder, seine Cousins und alle seine Freunde von den Eltern geschlagen wurden, weil es eben normal ist. Wenn mal die Super-Nanny läuft, sagt er dass solche Kinder bei arabischen Eltern nicht überleben würden. Und ich glaube ihm.


"Doch, das ist schon schlimm, denn es ist ein typisch kindliches Verhalten und das kann doch nicht Grundlage unseres Verhaltens sein.
Wenn du überzeugt bist, das du besser bist oder dass deine Kultur oder Weltanschauung besser ist - wie passt dann ein Verhalten dazu, dass genau dem entspricht, dass du doch kritisierst?"

Nun, wie sollen wir uns dann verhalten? Muslime sagen: lasst uns unsere Moscheen und unsere muslimischen Viertel, unser Halalfleisch und die Koranschulen, wir wollen mit euch und eurer Kultur nichts zu tun haben. Und wir: Nein, bitte, bitte, seid unsere Freunde und lebt mit uns zusammen. Muslime: NEIN! Wir: bitte, bitte, doch....

Wie soll das denn gehen uns was soll es bringen? Außerdem habe ich keine Lust, einen Idioten aus mir zu machen.


"Und wer legt fest, was ein "negativer Aspekt" ist?
Das deutsche Gesetz gilt uneingeschränkt auch für moslemische Mitbürger, was du nicht darfst, darf er auch nicht."

Das deutsche Gesetz gibt Muslimen Sonderrechte von denen wir nur träumen können. So darf ein Moslem seine Zweit- oder Drittfrau nach Deutschland holen und sie bei seiner Krankenkasse mitversichern. Das finanzieren natürlich du und ich, nicht der deutsche Staat. Da hört für mich die Toleranz auf.

So nicht.
"Zum Glück habe ich einen Freund der die negativen Seiten seiner Kultur nicht verstecken will, sondern sie offen ausspricht. Von ihm habe ich erfahren dass er, seine Brüder, seine Cousins und alle seine Freunde von den Eltern geschlagen wurden, weil es eben normal ist. Wenn mal die Super-Nanny läuft, sagt er dass solche Kinder bei arabischen Eltern nicht überleben würden. Und ich glaube ihm."

Nach deiner eigenen These lügen und täuschen Moslems andersgläubige Menschen ständig. Warum glaubst du diesem einen dann? Und warum glaubst du, mehr als eine Milliarde Menschen nach dem beurteilen bzw vorverurteilen zu können, allein aufgrund einer Aussage? Vielleicht entstammt dein Freund einfach einer gewalttätigen Familie?

"wir wollen mit euch und eurer Kultur nichts zu tun haben. Und wir: Nein, bitte, bitte, seid unsere Freunde und lebt mit uns zusammen. Muslime: NEIN! Wir: bitte, bitte, doch...."

Wie gesagt: ein kindliches Verhalten. Für das Niveau musst du dir andere Diskussionspartner suchen.

"Das deutsche Gesetz gibt Muslimen Sonderrechte von denen wir nur träumen können. So darf ein Moslem seine Zweit- oder Drittfrau nach Deutschland holen und sie bei seiner Krankenkasse mitversichern. Das finanzieren natürlich du und ich, nicht der deutsche Staat. Da hört für mich die Toleranz auf."

Auch das ist eine nachweislich falsche Behauptung, eine Lüge, die immer wieder auftaucht.

Ich zitier einfach mal den Landesbeauftragten für Integration NRW, Thomas Kufen (Wikipedia oder die Versicherungsbedingungen der gesetzl. Kassen tun's natürlich auch):

" ... In Deutschland gelten Mehrehen, die Migranten in ihren Herkunftsländern legal geschlossen haben, als gültig. Allerdings kann nur eine Ehefrau daraus Rechtsansprüche ableiten.
Polygamie ist in Deutschland verboten. Das heißt, wer verheiratet ist, darf hier nicht noch ein weiteres Mal die Ehe schließen. Kommt aber ein Marokkaner, Iraner oder Nigerianer in die Bundesrepublik, der in seiner Heimat legal mehrere Ehefrauen hat, so muss er die Verbindungen natürlich nicht auflösen. Allerdings hat er keine Chance, sein polygames Familienleben hier in Deutschland weiter zu führen: Ein Nachzugs- oder Aufenthaltsrecht hat nur eine seiner Ehefrauen.
Das Prinzip "Nur eine Ehe zählt" gilt auch für das Sozialrecht. In der Gesetzlichen Krankenversicherung etwa ist nur eine Ehefrau kostenlos mitversichert, die anderen müssen sich selbst versichern ..."

Passt schlecht ins Konzept, ist aber so.

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4. Dezember 2007 um 22:07
In Antwort auf juhana_12129472

So nicht.
"Zum Glück habe ich einen Freund der die negativen Seiten seiner Kultur nicht verstecken will, sondern sie offen ausspricht. Von ihm habe ich erfahren dass er, seine Brüder, seine Cousins und alle seine Freunde von den Eltern geschlagen wurden, weil es eben normal ist. Wenn mal die Super-Nanny läuft, sagt er dass solche Kinder bei arabischen Eltern nicht überleben würden. Und ich glaube ihm."

Nach deiner eigenen These lügen und täuschen Moslems andersgläubige Menschen ständig. Warum glaubst du diesem einen dann? Und warum glaubst du, mehr als eine Milliarde Menschen nach dem beurteilen bzw vorverurteilen zu können, allein aufgrund einer Aussage? Vielleicht entstammt dein Freund einfach einer gewalttätigen Familie?

"wir wollen mit euch und eurer Kultur nichts zu tun haben. Und wir: Nein, bitte, bitte, seid unsere Freunde und lebt mit uns zusammen. Muslime: NEIN! Wir: bitte, bitte, doch...."

Wie gesagt: ein kindliches Verhalten. Für das Niveau musst du dir andere Diskussionspartner suchen.

"Das deutsche Gesetz gibt Muslimen Sonderrechte von denen wir nur träumen können. So darf ein Moslem seine Zweit- oder Drittfrau nach Deutschland holen und sie bei seiner Krankenkasse mitversichern. Das finanzieren natürlich du und ich, nicht der deutsche Staat. Da hört für mich die Toleranz auf."

Auch das ist eine nachweislich falsche Behauptung, eine Lüge, die immer wieder auftaucht.

Ich zitier einfach mal den Landesbeauftragten für Integration NRW, Thomas Kufen (Wikipedia oder die Versicherungsbedingungen der gesetzl. Kassen tun's natürlich auch):

" ... In Deutschland gelten Mehrehen, die Migranten in ihren Herkunftsländern legal geschlossen haben, als gültig. Allerdings kann nur eine Ehefrau daraus Rechtsansprüche ableiten.
Polygamie ist in Deutschland verboten. Das heißt, wer verheiratet ist, darf hier nicht noch ein weiteres Mal die Ehe schließen. Kommt aber ein Marokkaner, Iraner oder Nigerianer in die Bundesrepublik, der in seiner Heimat legal mehrere Ehefrauen hat, so muss er die Verbindungen natürlich nicht auflösen. Allerdings hat er keine Chance, sein polygames Familienleben hier in Deutschland weiter zu führen: Ein Nachzugs- oder Aufenthaltsrecht hat nur eine seiner Ehefrauen.
Das Prinzip "Nur eine Ehe zählt" gilt auch für das Sozialrecht. In der Gesetzlichen Krankenversicherung etwa ist nur eine Ehefrau kostenlos mitversichert, die anderen müssen sich selbst versichern ..."

Passt schlecht ins Konzept, ist aber so.

@felimy
"Nach deiner eigenen These lügen und täuschen Moslems andersgläubige Menschen ständig. Warum glaubst du diesem einen dann? Und warum glaubst du, mehr als eine Milliarde Menschen nach dem beurteilen bzw vorverurteilen zu können, allein aufgrund einer Aussage? Vielleicht entstammt dein Freund einfach einer gewalttätigen Familie?"

Ich bin mit meinem Freund seit 4 Jahren zusammen und weiß genau was für ein Mensch er ist. Er redet offen über seine Kultur und sagt manchmal auch Sachen die übertolerante Menschen nicht wahrhaben wollen. Ich glaube dass jemand, der 20 Jahre lang in einem islamischen Land gelebt hat und mit dieser Kultur aufgewachsen ist, mehr zu sagen hat als jemand der mal bei einer toleranten muslimischen Familie zu Besuch war.

Mein Freund entstammt keiner gewalttätigen Familie, sondern einer durschnittlichen muslimischen Familie, für die Schläge eine normale Erziehungsmaßname sind. Das heißt nicht dass Eltern ihre Kinder krankenhausreif zusammenschlagen, aber mit harten Ohrfeigen haben die meisten schon Bekanntschaft gemacht.


"Wie gesagt: ein kindliches Verhalten. Für das Niveau musst du dir andere Diskussionspartner suchen."

Gut, dann erkläre mir bitte konkret wie ich mich verhalten soll wenn ein Moslem mit mir nichts zu tun haben will. Bisher hast du noch keine Alternative für mein kindliches Verhalten vorgeschlagen.


"Auch das ist eine nachweislich falsche Behauptung, eine Lüge, die immer wieder auftaucht."

Vielleicht solltest du dich besser informieren. Ich zitiere (Wikipedia, kannst du aber auch woanders finden):

"So entschied das Oberverwaltungsgericht von Rheinland-Pfalz am 12. März 2004 unter dem Aktenzeichen 10 A 11717/03. OVG, dass die Ausländerbehörde der Stadt Ludwigshafen der Zweitfrau eines Irakers, der seit 1996 in der Bundesrepublik lebte, eine Aufenthaltsbefugnis zu erteilen hatte, auch wenn sie sich nicht auf das sog. Ehegattenprivileg berufen kann. Es ist ihr unzumutbar, dass nur sie aus dieser Lebensgemeinschaft herausgelöst würde, während die anderen beiden bleiben dürfen (Revision läuft). Derartige Urteile wurden von Politikern und einigen Medien jedoch heftig kritisiert."

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4. Dezember 2007 um 22:56
In Antwort auf emmyn

@felimy
"Nach deiner eigenen These lügen und täuschen Moslems andersgläubige Menschen ständig. Warum glaubst du diesem einen dann? Und warum glaubst du, mehr als eine Milliarde Menschen nach dem beurteilen bzw vorverurteilen zu können, allein aufgrund einer Aussage? Vielleicht entstammt dein Freund einfach einer gewalttätigen Familie?"

Ich bin mit meinem Freund seit 4 Jahren zusammen und weiß genau was für ein Mensch er ist. Er redet offen über seine Kultur und sagt manchmal auch Sachen die übertolerante Menschen nicht wahrhaben wollen. Ich glaube dass jemand, der 20 Jahre lang in einem islamischen Land gelebt hat und mit dieser Kultur aufgewachsen ist, mehr zu sagen hat als jemand der mal bei einer toleranten muslimischen Familie zu Besuch war.

Mein Freund entstammt keiner gewalttätigen Familie, sondern einer durschnittlichen muslimischen Familie, für die Schläge eine normale Erziehungsmaßname sind. Das heißt nicht dass Eltern ihre Kinder krankenhausreif zusammenschlagen, aber mit harten Ohrfeigen haben die meisten schon Bekanntschaft gemacht.


"Wie gesagt: ein kindliches Verhalten. Für das Niveau musst du dir andere Diskussionspartner suchen."

Gut, dann erkläre mir bitte konkret wie ich mich verhalten soll wenn ein Moslem mit mir nichts zu tun haben will. Bisher hast du noch keine Alternative für mein kindliches Verhalten vorgeschlagen.


"Auch das ist eine nachweislich falsche Behauptung, eine Lüge, die immer wieder auftaucht."

Vielleicht solltest du dich besser informieren. Ich zitiere (Wikipedia, kannst du aber auch woanders finden):

"So entschied das Oberverwaltungsgericht von Rheinland-Pfalz am 12. März 2004 unter dem Aktenzeichen 10 A 11717/03. OVG, dass die Ausländerbehörde der Stadt Ludwigshafen der Zweitfrau eines Irakers, der seit 1996 in der Bundesrepublik lebte, eine Aufenthaltsbefugnis zu erteilen hatte, auch wenn sie sich nicht auf das sog. Ehegattenprivileg berufen kann. Es ist ihr unzumutbar, dass nur sie aus dieser Lebensgemeinschaft herausgelöst würde, während die anderen beiden bleiben dürfen (Revision läuft). Derartige Urteile wurden von Politikern und einigen Medien jedoch heftig kritisiert."

Besser informieren musst du dich schon!
Irgendwelche Uralt-Urteile aus den Archiven haben in einer Diskussion über die heutigen Zustände nichts zu suchen.

Davon abgesehen hat dein Zitat nichts mit der Familienversicherung zu tun - der zitierte Abschnitt besagt lediglich, dass sie eine Aufenthaltserlaubnis bekommt. Es wird sogar ausdrücklich betont, dass sie sich auf KEINE Ehegattenprivilegien berufen kann.

Die Versicherungspflicht von Zweitfrauen gibt es auch sonst nirgends in der geltenden deutschen Rechtsprechung, das ist einfach eine Lüge.

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5. Dezember 2007 um 0:58
In Antwort auf juhana_12129472

Besser informieren musst du dich schon!
Irgendwelche Uralt-Urteile aus den Archiven haben in einer Diskussion über die heutigen Zustände nichts zu suchen.

Davon abgesehen hat dein Zitat nichts mit der Familienversicherung zu tun - der zitierte Abschnitt besagt lediglich, dass sie eine Aufenthaltserlaubnis bekommt. Es wird sogar ausdrücklich betont, dass sie sich auf KEINE Ehegattenprivilegien berufen kann.

Die Versicherungspflicht von Zweitfrauen gibt es auch sonst nirgends in der geltenden deutschen Rechtsprechung, das ist einfach eine Lüge.

Besser informieren...
... musst du dich. Wenn du mir nicht glaubst, glaubst du vielleicht der Tagesschau:

http://www.tagesschau.de/inland/meldung216546.html-

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5. Dezember 2007 um 7:17
In Antwort auf juhana_12129472

Besser informieren musst du dich schon!
Irgendwelche Uralt-Urteile aus den Archiven haben in einer Diskussion über die heutigen Zustände nichts zu suchen.

Davon abgesehen hat dein Zitat nichts mit der Familienversicherung zu tun - der zitierte Abschnitt besagt lediglich, dass sie eine Aufenthaltserlaubnis bekommt. Es wird sogar ausdrücklich betont, dass sie sich auf KEINE Ehegattenprivilegien berufen kann.

Die Versicherungspflicht von Zweitfrauen gibt es auch sonst nirgends in der geltenden deutschen Rechtsprechung, das ist einfach eine Lüge.

*lach* Dumm sind die nicht Felimy
>>>Die Versicherungspflicht von Zweitfrauen gibt es auch sonst nirgends in der geltenden deutschen Rechtsprechung, das ist einfach eine Lüge.<<<<

Das kann man u.a. ja auch ganz anders machen.

Ein Bekannter hat mir gezeigt wie.
Oh, bevor ich es vergeße, er ist Moslem und hat zwei Frauen. Und ich werde mich hüten ihn zu verpetzen. *smile*

LG
Eva

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5. Dezember 2007 um 9:40
In Antwort auf emmyn

Besser informieren...
... musst du dich. Wenn du mir nicht glaubst, glaubst du vielleicht der Tagesschau:

http://www.tagesschau.de/inland/meldung216546.html-

Die Gesetze in Deutschland
werden nicht durch irgendwelche Links vertreten, auch nicht durch die Tagesschau, sondern durch ordentliche Gerichte.
Denen vertraue ich durchaus mehr, als dir oder einer veralteten Webseite, denn wer lesen will, der leist auch dort:

"Stand: 16.10.2004 16:03 Uhr"

Du bist erheblich hinter der Zeit zurück, das ändert aber nichts an der Tatsache, dass solche Zweitfrauen in Deutschland nicht in der Familienversicherung versichert sind. Das ist GELTENDES Recht!

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5. Dezember 2007 um 13:06
In Antwort auf juhana_12129472

Die Gesetze in Deutschland
werden nicht durch irgendwelche Links vertreten, auch nicht durch die Tagesschau, sondern durch ordentliche Gerichte.
Denen vertraue ich durchaus mehr, als dir oder einer veralteten Webseite, denn wer lesen will, der leist auch dort:

"Stand: 16.10.2004 16:03 Uhr"

Du bist erheblich hinter der Zeit zurück, das ändert aber nichts an der Tatsache, dass solche Zweitfrauen in Deutschland nicht in der Familienversicherung versichert sind. Das ist GELTENDES Recht!

Was geltendes Recht ist...
... entscheiden letztendlich die Gerichte. In Deutschland ist die Polygamie verboten, doch wie kommt eine Zweit- oder Drittfrau nach Deutschland? Müsste sie nicht nach deutschem Recht zu Hause bleiben?

Wenn das Gesundheitsministerium bestätigt dass Zweitfrauen mitversichert sind, warum sollte ich das anzweifeln? So ein Fall ist noch nie vors Gericht gekommen, also können wir noch lange warten bis wir die "Bestätigung" bekommen die du brauchst. Du bist sonst nicht so misstrauisch, also warum hier?

Außerdem hast du mir noch nicht gesagt wie meine Akzeptanz gegenüber einem Moslem sein soll, der mit mir nichts zu tun haben will und mich verachtet.

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5. Dezember 2007 um 14:19
In Antwort auf emmyn

Was geltendes Recht ist...
... entscheiden letztendlich die Gerichte. In Deutschland ist die Polygamie verboten, doch wie kommt eine Zweit- oder Drittfrau nach Deutschland? Müsste sie nicht nach deutschem Recht zu Hause bleiben?

Wenn das Gesundheitsministerium bestätigt dass Zweitfrauen mitversichert sind, warum sollte ich das anzweifeln? So ein Fall ist noch nie vors Gericht gekommen, also können wir noch lange warten bis wir die "Bestätigung" bekommen die du brauchst. Du bist sonst nicht so misstrauisch, also warum hier?

Außerdem hast du mir noch nicht gesagt wie meine Akzeptanz gegenüber einem Moslem sein soll, der mit mir nichts zu tun haben will und mich verachtet.

Wie kommt eine Zweitfrau nach Deutschland?
Vielleicht mit der Bahn - wenn nicht gerade gestreikt wird.
In Deutschland ist die Mehrfachehe verboten, das ist richtig. Und da das deutsche Recht hier ebenso für Zuwanderer gilt, darf auch ein Türke hier nicht mehrfach heiraten. Schlechtes Beispiel, in der Türkei dürfen sie's ja auch nicht.
Das deutsche Recht gilt aber ebenso für einen Zuwanderer aus Saudi Arabien. Artikel 6 des EGBGB sagt ganz eindeutig, dass gesetzliche Regelungen anderer Staaten nur dann nicht anzuerkennen sind, wenn "wenn die Anwendung mit den Grundrechten unvereinbar ist". Grundrechte werden durch eine Mehrfachehe aber nicht berührt. Also muss eine rechtmäßig im Ausland geschlossene Mehrfachehe auch hier anerkannt werden. Und selbstverständlich wird das Familienbündnis auch hier anerkannt - du sorgst dich doch so sehr um die misshandelten Frauen in den moslemischen Ländern: willst du, dass Zweitfrauen dort allein und völlig unversorgt zurück bleiben?

"Wenn das Gesundheitsministerium bestätigt dass Zweitfrauen mitversichert sind, warum sollte ich das anzweifeln?"

Das Bundesgesundheitsministerium bestätigt das nicht!
Das Bundessozialministerium (imo gemeinsam mit dem Dundesgesundheitsministerium) und den Verbänden der Gesetzlichen Krankenversicherer hat vor rund drei Jahren eindeutig festgelegt, dass es eine solche Mitversicherung nicht gibt.

"Du bist sonst nicht so misstrauisch, also warum hier?"

Weil es nicht nur Misstrauen ist, sondern Wissen und weil es ein sehr schönes Beispiel ist, wie leicht zugewanderte Mitbürger verunglimpft werden.
Du findest im Internet eine ganze Reihe von Meldungen, häufig in dem gleichen Ton aufgemacht, der hier im Forum auch so oft herrscht: "Wir kapitulieren vor dem Islam - Zweitfrauen sind mitversichert", "Für Migranten gelten Extragesetze und wir müssen zahlen", "Wie schön, für Haremsfrauen zahlt die deutsche GKK " ... usw.
Und was ist tatsächlich? Nichts als heiße Luft!
Aber es wird trotzdem immer wieder behauptet, weil es meist nicht um Tatsachen, sondern ausschließlich um Meinungsmache geht. Selbst wenn es die Versicherungspflicht gäbe, wäre es zahlenmäßig in Deutschland keiner Diskussion wert - trotzdem wird das Thema immer wieder "aus dem Hut gezaubert".
Es ist das gleiche wie die haltlose Behauptung, dass die Mehrzahl der Migranten integrationsunwillig seien oder die Deutschen ablehnen würden.

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5. Dezember 2007 um 19:12
In Antwort auf emmyn

Was geltendes Recht ist...
... entscheiden letztendlich die Gerichte. In Deutschland ist die Polygamie verboten, doch wie kommt eine Zweit- oder Drittfrau nach Deutschland? Müsste sie nicht nach deutschem Recht zu Hause bleiben?

Wenn das Gesundheitsministerium bestätigt dass Zweitfrauen mitversichert sind, warum sollte ich das anzweifeln? So ein Fall ist noch nie vors Gericht gekommen, also können wir noch lange warten bis wir die "Bestätigung" bekommen die du brauchst. Du bist sonst nicht so misstrauisch, also warum hier?

Außerdem hast du mir noch nicht gesagt wie meine Akzeptanz gegenüber einem Moslem sein soll, der mit mir nichts zu tun haben will und mich verachtet.

Emmyn, warum tust Du Dir das an?
Lies doch diese Beiträge von F. mal hintereinander.

Du solltest Dir die arbeit sparen Emmyn.

Da gibts doch tatsächlich Türken, die mehr Frauen haben obwohl das ja in der Türkei wie er sagt nicht erlaubt ist. Wie der Typ hier wohl zu seinen zwei Frauen kommt. Mir ein dann ein Rätsel.

Mitversichert sind die armen nicht, sagt er. Macht den Vorwurf: Man will die armen Frauen doch nicht dort unten lassen.

Bleibt z.B. die Frage, warum haben die eine Versicherungskarte? Aber nein, die vertrauen auf Allah nicht wahr.

Ärger Dich nicht über so einen Emmyn. Diese Person merkt ja nicht mal, daß sie sich mit ihren abgeschriebenen Definitionen selbst ins Abseits stellt.

LG
Eva

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5. Dezember 2007 um 20:22
In Antwort auf juhana_12129472

Wie kommt eine Zweitfrau nach Deutschland?
Vielleicht mit der Bahn - wenn nicht gerade gestreikt wird.
In Deutschland ist die Mehrfachehe verboten, das ist richtig. Und da das deutsche Recht hier ebenso für Zuwanderer gilt, darf auch ein Türke hier nicht mehrfach heiraten. Schlechtes Beispiel, in der Türkei dürfen sie's ja auch nicht.
Das deutsche Recht gilt aber ebenso für einen Zuwanderer aus Saudi Arabien. Artikel 6 des EGBGB sagt ganz eindeutig, dass gesetzliche Regelungen anderer Staaten nur dann nicht anzuerkennen sind, wenn "wenn die Anwendung mit den Grundrechten unvereinbar ist". Grundrechte werden durch eine Mehrfachehe aber nicht berührt. Also muss eine rechtmäßig im Ausland geschlossene Mehrfachehe auch hier anerkannt werden. Und selbstverständlich wird das Familienbündnis auch hier anerkannt - du sorgst dich doch so sehr um die misshandelten Frauen in den moslemischen Ländern: willst du, dass Zweitfrauen dort allein und völlig unversorgt zurück bleiben?

"Wenn das Gesundheitsministerium bestätigt dass Zweitfrauen mitversichert sind, warum sollte ich das anzweifeln?"

Das Bundesgesundheitsministerium bestätigt das nicht!
Das Bundessozialministerium (imo gemeinsam mit dem Dundesgesundheitsministerium) und den Verbänden der Gesetzlichen Krankenversicherer hat vor rund drei Jahren eindeutig festgelegt, dass es eine solche Mitversicherung nicht gibt.

"Du bist sonst nicht so misstrauisch, also warum hier?"

Weil es nicht nur Misstrauen ist, sondern Wissen und weil es ein sehr schönes Beispiel ist, wie leicht zugewanderte Mitbürger verunglimpft werden.
Du findest im Internet eine ganze Reihe von Meldungen, häufig in dem gleichen Ton aufgemacht, der hier im Forum auch so oft herrscht: "Wir kapitulieren vor dem Islam - Zweitfrauen sind mitversichert", "Für Migranten gelten Extragesetze und wir müssen zahlen", "Wie schön, für Haremsfrauen zahlt die deutsche GKK " ... usw.
Und was ist tatsächlich? Nichts als heiße Luft!
Aber es wird trotzdem immer wieder behauptet, weil es meist nicht um Tatsachen, sondern ausschließlich um Meinungsmache geht. Selbst wenn es die Versicherungspflicht gäbe, wäre es zahlenmäßig in Deutschland keiner Diskussion wert - trotzdem wird das Thema immer wieder "aus dem Hut gezaubert".
Es ist das gleiche wie die haltlose Behauptung, dass die Mehrzahl der Migranten integrationsunwillig seien oder die Deutschen ablehnen würden.

@felimy
"Das Bundesgesundheitsministerium bestätigt das nicht!
Das Bundessozialministerium (imo gemeinsam mit dem Dundesgesundheitsministerium) und den Verbänden der Gesetzlichen Krankenversicherer hat vor rund drei Jahren eindeutig festgelegt, dass es eine solche Mitversicherung nicht gibt."

Ich zitiere (Tagesschau.de, Stand 16.10.2004):

"Von der Familienversicherung der gesetzlichen Krankenkassen profitieren auch die Zweit- und Drittfrauen eines Versicherten. Beitragsfrei mitversichert seien etwa Frauen, die mit einem Muslim nach ausländischem Recht wirksam in polygamer Ehe verheiratet seien, erklärte laut dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" das Gesundheitsministerium in einer Stellungnahme für den Petitionsausschuss des Bundestags."

Deiner Meinung nach lügen also entweder die ARD oder der Spiegel. Da diese Meldung schon 3 Jahre zurückliegt, kann es natürlich sein dass die Regelung geändert wurde weil irgendjemand zur Vernunft gekommen ist. Dafür hätte ich aber gerne irgendwelche Belege. Trotzdem zeigt dieser Artikel wie gerne wir bereit sind, aus falscher Toleranz unsere ganze Kultur aufzugeben.


"willst du, dass Zweitfrauen dort allein und völlig unversorgt zurück bleiben?"

Ehrlich gesagt will ich dass sie zusammen mit ihrem Mann dort bleiben wo sie sind. Ein polygamer Mann kann sich in unsere Gesellschaft nie integrieren, also ist es besser für ihn und für uns wenn er zu Hause bleibt.


"Grundrechte werden durch eine Mehrfachehe aber nicht berührt."

Ja, wenn du die iranischen Grundrechte meinst.

In Deutschland sind wir aber doch ein bisschen zivilisierter:

Artikel 3:

(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.


Ich warte immer noch auf die Alternative für mein kindliches Verhalten.

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6. Dezember 2007 um 16:44
In Antwort auf 666eva1

*lach* Dumm sind die nicht Felimy
>>>Die Versicherungspflicht von Zweitfrauen gibt es auch sonst nirgends in der geltenden deutschen Rechtsprechung, das ist einfach eine Lüge.<<<<

Das kann man u.a. ja auch ganz anders machen.

Ein Bekannter hat mir gezeigt wie.
Oh, bevor ich es vergeße, er ist Moslem und hat zwei Frauen. Und ich werde mich hüten ihn zu verpetzen. *smile*

LG
Eva

Nur keinen Neid,
irgendwann bekommst du sicher auch mal einen Typen ab.

"Oh, bevor ich es vergeße, er ist Moslem und hat zwei Frauen. Und ich werde mich hüten ihn zu verpetzen. *smile*"

Warum verpetzen? Er tut ja nichts Verbotenes.

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6. Dezember 2007 um 16:52
In Antwort auf 666eva1

Emmyn, warum tust Du Dir das an?
Lies doch diese Beiträge von F. mal hintereinander.

Du solltest Dir die arbeit sparen Emmyn.

Da gibts doch tatsächlich Türken, die mehr Frauen haben obwohl das ja in der Türkei wie er sagt nicht erlaubt ist. Wie der Typ hier wohl zu seinen zwei Frauen kommt. Mir ein dann ein Rätsel.

Mitversichert sind die armen nicht, sagt er. Macht den Vorwurf: Man will die armen Frauen doch nicht dort unten lassen.

Bleibt z.B. die Frage, warum haben die eine Versicherungskarte? Aber nein, die vertrauen auf Allah nicht wahr.

Ärger Dich nicht über so einen Emmyn. Diese Person merkt ja nicht mal, daß sie sich mit ihren abgeschriebenen Definitionen selbst ins Abseits stellt.

LG
Eva

WOW! Toller Rat.
"Lies doch diese Beiträge von F. mal hintereinander.
Du solltest Dir die arbeit sparen Emmyn."

Was denn nun? Lesen oder ersparen?

"Da gibts doch tatsächlich Türken, die mehr Frauen haben obwohl das ja in der Türkei wie er sagt nicht erlaubt ist."

Das sage nicht ich, sondern das türkische Gesetz. Und das seit rund 80 Jahren. Falls du nur mit 90jährigen Türken verkehrst, kann durchaus ein Mann mit mehreren Frauen dabei sein.
Es gibt sogar deutsche Männer, die mit mehreren Frauen zusammenleben - ganz legal.

"Mir ein dann ein Rätsel."

Dir ist vieles ein Rätsel, ich weiß.

"Diese Person merkt ja nicht mal, daß sie sich mit ihren abgeschriebenen Definitionen selbst ins Abseits stellt"

Nun ja, ich bin lieber in meinem "Abseits", in dem die allgemein anerkannten Definitionen gelten, als in deinem, wo man wild spekulierend mit Begriffen um sich wirft, die man selbst nicht versteht.
Jedem das Seine.

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6. Dezember 2007 um 17:03
In Antwort auf emmyn

@felimy
"Das Bundesgesundheitsministerium bestätigt das nicht!
Das Bundessozialministerium (imo gemeinsam mit dem Dundesgesundheitsministerium) und den Verbänden der Gesetzlichen Krankenversicherer hat vor rund drei Jahren eindeutig festgelegt, dass es eine solche Mitversicherung nicht gibt."

Ich zitiere (Tagesschau.de, Stand 16.10.2004):

"Von der Familienversicherung der gesetzlichen Krankenkassen profitieren auch die Zweit- und Drittfrauen eines Versicherten. Beitragsfrei mitversichert seien etwa Frauen, die mit einem Muslim nach ausländischem Recht wirksam in polygamer Ehe verheiratet seien, erklärte laut dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" das Gesundheitsministerium in einer Stellungnahme für den Petitionsausschuss des Bundestags."

Deiner Meinung nach lügen also entweder die ARD oder der Spiegel. Da diese Meldung schon 3 Jahre zurückliegt, kann es natürlich sein dass die Regelung geändert wurde weil irgendjemand zur Vernunft gekommen ist. Dafür hätte ich aber gerne irgendwelche Belege. Trotzdem zeigt dieser Artikel wie gerne wir bereit sind, aus falscher Toleranz unsere ganze Kultur aufzugeben.


"willst du, dass Zweitfrauen dort allein und völlig unversorgt zurück bleiben?"

Ehrlich gesagt will ich dass sie zusammen mit ihrem Mann dort bleiben wo sie sind. Ein polygamer Mann kann sich in unsere Gesellschaft nie integrieren, also ist es besser für ihn und für uns wenn er zu Hause bleibt.


"Grundrechte werden durch eine Mehrfachehe aber nicht berührt."

Ja, wenn du die iranischen Grundrechte meinst.

In Deutschland sind wir aber doch ein bisschen zivilisierter:

Artikel 3:

(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.


Ich warte immer noch auf die Alternative für mein kindliches Verhalten.

Frag doch
einfach mal bei irgendeiner beliebigen Krankenkasse nach, wenn es schon zuviel Mühe macht, AKTUELLE Nachrichten zu lesen.

"Ich zitiere (Tagesschau.de, Stand 16.10.2004):"

bedeutet, dass der Artikel vor mehr als 3 Jahren Gültigkeit hatte. Damals wurde es von den GKK so gehandhabt; seit einem gemeinsamen Entschluss von Bundesministerium und GKK nicht mehr.
Zitier doch mal eine Quelle von 2007.

""Grundrechte werden durch eine Mehrfachehe aber nicht berührt."
Ja, wenn du die iranischen Grundrechte meinst.
In Deutschland sind wir aber doch ein bisschen zivilisierter:"

Das war allerdings nicht meine Meinung, sondern ein Entscheid des Bundesverfassungsgerichtes. Und die sind doch zivilisiert, oder?
Und die in Deutschland garantierten Grundrechte können wohl schwerlich durch eine im Iran geschlossene Ehe berührt werden - dort gilt unser GG nämlich nicht!

"Ich warte immer noch auf die Alternative für mein kindliches Verhalten."

Erwachsenes, verantwortungsvolles Verhalten. Ganz einfach.

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6. Dezember 2007 um 18:11
In Antwort auf juhana_12129472

Frag doch
einfach mal bei irgendeiner beliebigen Krankenkasse nach, wenn es schon zuviel Mühe macht, AKTUELLE Nachrichten zu lesen.

"Ich zitiere (Tagesschau.de, Stand 16.10.2004):"

bedeutet, dass der Artikel vor mehr als 3 Jahren Gültigkeit hatte. Damals wurde es von den GKK so gehandhabt; seit einem gemeinsamen Entschluss von Bundesministerium und GKK nicht mehr.
Zitier doch mal eine Quelle von 2007.

""Grundrechte werden durch eine Mehrfachehe aber nicht berührt."
Ja, wenn du die iranischen Grundrechte meinst.
In Deutschland sind wir aber doch ein bisschen zivilisierter:"

Das war allerdings nicht meine Meinung, sondern ein Entscheid des Bundesverfassungsgerichtes. Und die sind doch zivilisiert, oder?
Und die in Deutschland garantierten Grundrechte können wohl schwerlich durch eine im Iran geschlossene Ehe berührt werden - dort gilt unser GG nämlich nicht!

"Ich warte immer noch auf die Alternative für mein kindliches Verhalten."

Erwachsenes, verantwortungsvolles Verhalten. Ganz einfach.

@felimy
"Das war allerdings nicht meine Meinung, sondern ein Entscheid des Bundesverfassungsgerichtes. Und die sind doch zivilisiert, oder?"

Was die deutschen Politiker mit unserem Land anstellen, ist wohl offensichtlich.


"Erwachsenes, verantwortungsvolles Verhalten. Ganz einfach."

Das kann man definieren wie man will. Für mich verhältst du dich nicht erwachsen, sondern wie ein Strauß der seinen Kopf in den Sand steckt und hofft, dass alles besser wird.

Da will ich schon konkrete Vorschläge. Wie soll ich mit einem Moslem umgehen der sagt dass er Juden hasst und es bedauert, dass Hitler sie nicht alle ausgerottet hat (alles schon geschehen)? Soll ich ihn etwa zum Kaffee einladen um ihm meine Toleranz zu demonstrieren?

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6. Dezember 2007 um 18:55
In Antwort auf emmyn

@felimy
"Das war allerdings nicht meine Meinung, sondern ein Entscheid des Bundesverfassungsgerichtes. Und die sind doch zivilisiert, oder?"

Was die deutschen Politiker mit unserem Land anstellen, ist wohl offensichtlich.


"Erwachsenes, verantwortungsvolles Verhalten. Ganz einfach."

Das kann man definieren wie man will. Für mich verhältst du dich nicht erwachsen, sondern wie ein Strauß der seinen Kopf in den Sand steckt und hofft, dass alles besser wird.

Da will ich schon konkrete Vorschläge. Wie soll ich mit einem Moslem umgehen der sagt dass er Juden hasst und es bedauert, dass Hitler sie nicht alle ausgerottet hat (alles schon geschehen)? Soll ich ihn etwa zum Kaffee einladen um ihm meine Toleranz zu demonstrieren?

Nein,
WOLLen tust du es nicht.
Was du willst, hast du ja geschrieben: "Ehrlich gesagt will ich dass sie zusammen mit ihrem Mann dort bleiben wo sie sind. Ein polygamer Mann kann sich in unsere Gesellschaft nie integrieren, also ist es besser für ihn und für uns wenn er zu Hause bleibt."

Du weißt, was für UNS (?) und für Menschen, die du selbst gar nicht kennst, das Beste ist? Da sind wir dem Thema "Spiritualität" aber schon wieder ganz nah.

"Was die deutschen Politiker mit unserem Land anstellen, ist wohl offensichtlich. "

Jawoll, da muss mal wieder richtig durchgegriffen werden! Allerdings findest du im Bundesverfassungsgericht unsere Verfassungsrichter, nicht Politiker.

"Wie soll ich mit einem Moslem umgehen der sagt dass er Juden hasst und es bedauert, dass Hitler sie nicht alle ausgerottet hat (alles schon geschehen)? Soll ich ihn etwa zum Kaffee einladen um ihm meine Toleranz zu demonstrieren?"

Ja, das ist sicher *schon mal* geschehen, viel häufiger allerdings von Deutschen. Aber es gibt hunderttausende von Moslems in Deutschland, die nicht so denken. Fang einfach mit denen an!
Das ist erwachsenes Verhalten und es funktioniert vieltausendfach in Deutschland.

Wohin schiebst du die Deutschen ab, die so denken? Solche Vögel gibt's ja auch. Auf Grundlage welchen Gesetzes schiebst du die - wohin auch immer - ab oder wie rechtfertigst du rechtlich die Ungleichbehandlung, wenn du sie nicht auch abschiebst?
Kopf-in-den-Sand-stecken - das entspricht doch viel mehr dem Wunsch "die sollen doch da bleiben, wo sie hingehören. Die interessieren mich nicht, ich will sie nicht, da hinten können sie tun was sie wollen".

Und nicht vergessen: ebenso oft und deutlich, wie du die falsche Behauptung über die mitversicherten Zweitfrauen gepostet hast, solltest du sie auch revidieren. Das hinterlässt sonst einen sehr schlechten - wenn auch eindeutigen - Eindruck.

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6. Dezember 2007 um 19:56
In Antwort auf juhana_12129472

Nein,
WOLLen tust du es nicht.
Was du willst, hast du ja geschrieben: "Ehrlich gesagt will ich dass sie zusammen mit ihrem Mann dort bleiben wo sie sind. Ein polygamer Mann kann sich in unsere Gesellschaft nie integrieren, also ist es besser für ihn und für uns wenn er zu Hause bleibt."

Du weißt, was für UNS (?) und für Menschen, die du selbst gar nicht kennst, das Beste ist? Da sind wir dem Thema "Spiritualität" aber schon wieder ganz nah.

"Was die deutschen Politiker mit unserem Land anstellen, ist wohl offensichtlich. "

Jawoll, da muss mal wieder richtig durchgegriffen werden! Allerdings findest du im Bundesverfassungsgericht unsere Verfassungsrichter, nicht Politiker.

"Wie soll ich mit einem Moslem umgehen der sagt dass er Juden hasst und es bedauert, dass Hitler sie nicht alle ausgerottet hat (alles schon geschehen)? Soll ich ihn etwa zum Kaffee einladen um ihm meine Toleranz zu demonstrieren?"

Ja, das ist sicher *schon mal* geschehen, viel häufiger allerdings von Deutschen. Aber es gibt hunderttausende von Moslems in Deutschland, die nicht so denken. Fang einfach mit denen an!
Das ist erwachsenes Verhalten und es funktioniert vieltausendfach in Deutschland.

Wohin schiebst du die Deutschen ab, die so denken? Solche Vögel gibt's ja auch. Auf Grundlage welchen Gesetzes schiebst du die - wohin auch immer - ab oder wie rechtfertigst du rechtlich die Ungleichbehandlung, wenn du sie nicht auch abschiebst?
Kopf-in-den-Sand-stecken - das entspricht doch viel mehr dem Wunsch "die sollen doch da bleiben, wo sie hingehören. Die interessieren mich nicht, ich will sie nicht, da hinten können sie tun was sie wollen".

Und nicht vergessen: ebenso oft und deutlich, wie du die falsche Behauptung über die mitversicherten Zweitfrauen gepostet hast, solltest du sie auch revidieren. Das hinterlässt sonst einen sehr schlechten - wenn auch eindeutigen - Eindruck.

Sag mal...
... meinst du das wirklich ernst? Die große Mehrheit der Muslime ist eindeutig antisemitisch, das ist kein Hirngespinst von ein Paar Extremisten! Es ist unglaublich dass du das bagatellisieren willst.

"Und nicht vergessen: ebenso oft und deutlich, wie du die falsche Behauptung über die mitversicherten Zweitfrauen gepostet hast, solltest du sie auch revidieren. Das hinterlässt sonst einen sehr schlechten - wenn auch eindeutigen - Eindruck."

Gerne, wenn du deine Aussage beweist.

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6. Dezember 2007 um 21:42
In Antwort auf emmyn

Sag mal...
... meinst du das wirklich ernst? Die große Mehrheit der Muslime ist eindeutig antisemitisch, das ist kein Hirngespinst von ein Paar Extremisten! Es ist unglaublich dass du das bagatellisieren willst.

"Und nicht vergessen: ebenso oft und deutlich, wie du die falsche Behauptung über die mitversicherten Zweitfrauen gepostet hast, solltest du sie auch revidieren. Das hinterlässt sonst einen sehr schlechten - wenn auch eindeutigen - Eindruck."

Gerne, wenn du deine Aussage beweist.

Ich muss nicht beweisen,
dass du lügst und zu feige bist, dies einzugestehen.

Jeder, den es interessiert, kann selbst bei der Krankenversicherung nachfragen, beim Verband der Versicherer im Internet nachlesen oder sich andere aktuelle Quellen suchen.

Ich weiß, was ich von deinen "Argumenten" zu halten habe und jeder kann es für sich selbst ebenfalls zweifelsfrei nachprüfen.

Du hast die Chance gehabt, das wenigstens selbst einzugestehen - beim Suchbegriff "vielehe + krankenversicherung" z.B. listet Google gleich als ersten Link die Aussage der Privaten Krankenversicherer,
mit dem zweiten Link die Gesetzlichen Krankenversicherer,
im 4. Link (ein alter von 2005) schon die Aktualisierung, dass diese Mitversicherung nicht mehr möglich ist und
noch einen Link tiefer das ganze von Wikipedia ... was wünscht das Herz mehr?

Ach ja, natürlich gibt es auch viele Links der ewig Gestrigen (sagt man nicht so?), die noch immer mit den "gestrigen" Links (von tagesschau.de von 2004) in Foren und Blogs Stimmungsmache betreiben.

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6. Dezember 2007 um 23:52
In Antwort auf juhana_12129472

Ich muss nicht beweisen,
dass du lügst und zu feige bist, dies einzugestehen.

Jeder, den es interessiert, kann selbst bei der Krankenversicherung nachfragen, beim Verband der Versicherer im Internet nachlesen oder sich andere aktuelle Quellen suchen.

Ich weiß, was ich von deinen "Argumenten" zu halten habe und jeder kann es für sich selbst ebenfalls zweifelsfrei nachprüfen.

Du hast die Chance gehabt, das wenigstens selbst einzugestehen - beim Suchbegriff "vielehe + krankenversicherung" z.B. listet Google gleich als ersten Link die Aussage der Privaten Krankenversicherer,
mit dem zweiten Link die Gesetzlichen Krankenversicherer,
im 4. Link (ein alter von 2005) schon die Aktualisierung, dass diese Mitversicherung nicht mehr möglich ist und
noch einen Link tiefer das ganze von Wikipedia ... was wünscht das Herz mehr?

Ach ja, natürlich gibt es auch viele Links der ewig Gestrigen (sagt man nicht so?), die noch immer mit den "gestrigen" Links (von tagesschau.de von 2004) in Foren und Blogs Stimmungsmache betreiben.

@felimy
Erstens lüge ich nicht, weil das heißen würde dass ich vorsätzlich etwas falsches erzähle nur um gewisse Ziele zu erreichen. Das ist überhaupt nicht meine Absicht. Und zweitens bin ich nicht feige irgendwelche Fehler einzugestehen, denn mit dieser Eigenschaft wäre ich in meinem Studium bestimmt nicht weit gekommen.

Ich habe doch schon gesagt dass es natürlich möglich ist, dass die Regelung geändert wurde.

Das habe ich gefunden:

11.1.2005 (tok) - Das Bundesgesundheitsministerium und die Spitzenverbände der Krankenkassen haben sich geeinigt, die entsprechenden Regelungen des Sozialgesetzbuches künftig restriktiver auszulegen. Bisher wurden Zweit- oder Drittfrauen trotz des Verbots der Polygamie bei ihrem Ehemann mitversichert. Ab April soll damit Schluss sein.

Es gibt also doch Menschen mit Vernunft die Gesetze machen. Also gebe ich natürlich zu dass Zweitfrauen nicht MEHR mitversichert sind und freue mich über diesen (wenn auch kleinen) Sieg unserer Kultur.

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21. Dezember 2007 um 14:09
In Antwort auf blumenfee5

Ähm, Smily,
du verwechselst da was!

Mitgift-Morde sind in Indien üblich. Das sind meist HINDUS.

Blumenfee5
alleinschon in indien 'üblich'. und wie du das wort hindus absichtlich in großbuchstaben schreibst, kommt wirklich provokant rüber.

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25. Dezember 2007 um 15:43
In Antwort auf juhana_12129472

Es gibt keinen richtigen Islam,
da hast du Recht. Zumindest kann niemand sagen, ob und wo der wahre Islam gelebt wird. Aber das ist mit dem Christentum nicht anders.
Katholiken, Protestanten, Orthodoxe Kirche, Kirche Jesu Christi der Letzten Tage, Baptisten, Zeugen Jehovas und noch etliche andere ... Alle berufen sich auf die Bibel und alle lehren, dass nur sie das richtige Verständnis der Bibel haben - aber wer lehrt tatsächlich die *einzig wahre* Lehre?

So ist es auch im Islam. Dabei ist der Koran noch "ungenauer" als die Bibel. Der Koran wurde zur Niederschrift diktiert, aber auch mündlich weitergegeben. Einzelne Teile wurden auch geändert. Bei dem Massaker von Yamama kamen hunderte von Korangelehrten ums Leben und es ist überliefert, dass sie Teile des Korans kannten, die keine anderen Gelehrten kannten - diese Teile sind also mit dem Tod der Leute völlig verloren gegangen. Wirklich gesammelt wurden die Aussagen von Mohammed erst 300 Jahre nach seinem Tod - niemand weiß, was bis dahin an Fehlern und Verfälschungen hinzugekommen ist. In der Niederschrift nach dem Tod Mohammeds fehlen nach Überlieferungen mindestens 3 Teile. Noch später nach der Niederschrift wurden von dem sogen. 3. Kalifen alle Versionen, bis auf seine eigene, vernichtet.

Was schon zu Mohammeds Zeiten üblich war: Die Überlieferungen wurden ganz unterschiedlich gedeutet und Mohammed selbst hat dazu gesagt, dass das legal sei, solange man nicht Gutherzigkeit in Zorn, oder umgekehrt, verdrehen würde.

Für einen Außenstehenden kann es hinsichtlich dieser Entwicklung (nach meiner Überzeugung) nur ein Urteil geben: Der Koran ist sehr ungenau, fehlerhaft, unvollständig, von Menschen wissentlich manipuliert und in seiner Geschichte immer wieder vom Urteil einzelner Menschen abhängig gewesen. Aus diesem Grund gibt es wohl auch die strengen Regeln, den Druck und due Drohungen. Damit es keine Diskussionen über diese offensichtlichen Fehler gibt, wurden sämtliche Zweifel schlicht verboten. Jede Kritik am Koran ist für einen Moslem eine Sünde.
Gleichzeitig wird der Moslem in ein System hineingeboren, in dem er von Kindheit an den Koran (und NUR den Koran) gepredigt bekommt. Kleidung, Essen, gesellschaftliches und politisches Leben - alles ist vom Glauben geprägt, dem kann sich niemand entziehen. Jeder ist auf diese eine Gemeinsamkeit eingeschworen und deshalb (Mentalität und Temperament mögen zusätzlich eine Rolle spiegeln) sind auch leicht große Menschenmengen zu mobilisieren. Ohne dem Islam irgendeine Verwandtschaft zu den Nazis unterstellen zu wollen - es ist eigentlich genau wie im damaligen Dutschland: Gleichschaltung.

Wir können auf zwei Arten reagieren. Wir können jeden Moslem in Deutschland als Verfechter eines bösen Systems ablehnen und ihn aus dem öffentlichen Leben verbannen; damit erreichen wir, dass sich "hinter geschlossenen Türen" eine islamische Gesellschaft innerhalb unserer Gesellschaft bildet. Diese Gruppe ist uns, bedingt durch die erfahrene Ablehnung, auch noch negativ eingestellt - wie würde die Zukunft in so einem Fall aussehen?

Der andere Weg ist, dass wir die Menschen mit ihrem Glauben akzeptieren. Eines besseren belehren können wir nur jemanden, indem wir ihm etwas besseres zeigen. Unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung muss sich da nicht verstecken. In Deutschland gibt es kein islamisches System, das jeden Moslem unter Druck setzt. Hier kommen die Menschen mit den verschiedensten Weltanschauungen und Religionen in Kontakt und nur solche Einflüsse können Änderungen in einem islamischen Abhängigkeitssystem bewirken. In der christlichen Kirche hat es auch Drohung und Gewalt gegeben und trotzdem haben sich die Menschen von den Zwängen der Kirche weitgehend befreit.
Wenn wir das "Feindbild" erfüllen, dass islamistische Hassprediger von uns zeichnen, dann treiben wir die Muslime direkt in die Arme dieser Prediger. Wenn wir die Moslems als Menschen und Nachbarn akzeptieren, dann werden sie auch ihre religiösen Scheuklappen verlieren.

Der freie wille
An den taten wirst du meine Brüder erkennen
Sagt Jesus,und auch du am ende wirst Feststellen das dies mein Volk .

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