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Habt ihr schon mal in die Hose gepinkelt? - Toilettennutzung verweigert

Letzte Nachricht: Gestern um 6:33
C
chrissy083
22.03.22 um 14:05

Hallo ihr Lieben,

mir (w, 39) ist im Frühling letztes Jahr etwas sehr peinliches Ereignis passiert. Ich musste sehr dringend auf die Toilette, in einem Bäckerei-Café wurde mir der Zugang verweigert und ich wurde auf die öffentliche Toilette verwiesen. Die öffentliche Toilette war aufgrund der Corona-Maßnahmen jedoch geschlossen. Irgendwann blieb mir dann nichts anderes mehr übrig und ich habe mir in die Hose gepinkelt. Ich muss sicher nicht erwähnen dass mir das extrem peinlich war.
Mittlerweile habe ich es verkraftet. Ich wollte jedoch gerne wissen, ob euch etwas derartiges auch schon passiert ist und ihr eure Erfahrungen diesbezüglich mitteilen wollt.

So hat es sich bei mir zugetragen:
Ich habe meine Tochter zu einem Vorstellungsgespräch in einer entfernten Stadt gefahren. Auf der Fahrt merkte ich schon, dass ich dringend auf die Toilette muss. Da wir aufgrund des Verkehrs aber sehr spät dran waren, wollte ich nicht unterwegs anhalten, damit sie nicht zu spät kommt. Als wir nach etwa 2 Stunden Fahrt angekommen sind, musste ich bereits sehr dringend. Ich habe meine Tochter dann schnell im Industriegebiet abgesetzt und bin ca. 5 Minuten in die Innenstadt gefahren um dort auf die Toilette zu gehen und anschließend ohnehin dort die Zeit etwas zu überbrücken. Als ich in einem Bäckerei-Café nachgefragt habe ob ich auf die Toilette dürfe, wurde mir gesagt dass nur ein Personal-WC vorhanden ist, ich dieses jedoch auf keinen Fall benutzen dürfe. Obwohl ich sagte, dass es sehr dringend ist, wurde ich auf die 300m entfernte öffentliche Toilette verwiesen. Also bin ich mit zusammengepressten Beinen dorthin und musste feststellen, dass die Toilette außer Betrieb war (vermutlich aufgrund der Corona-Maßnahmen oder Reinigung). Ich war den Tränen nahe, bin zurück zur Bäckerei und habe nochmals nachgefragt und erklärt dass ich es nicht mehr aushalten kann. Doch die Mitarbeiterin blieb bei ihrem Nein. Ich habe draußen noch versucht mich nach einer anderen Möglichkeit umzusehen, aber ich konnte es dann nicht mehr aushalten und habe mir in einer Nebenstraße in die Hose gemacht. Da ich eine normale, hellblaue Jeans getragen habe, war mein Malheur auch für jeden gut sichbar und die Blicke waren alles andere als erbauend.
Ich akzeptiere, dass die Corona-Maßnahmen notwendig waren. Auch verstehe ich die Hygienemaßnahmen in der Gastronomie und mache niemandem einen Vorwurf. Aber dass man einer Frau in ihrer höchsten Verzweiflung den Zugang zur Toilette verwehrt und öffentliche Toiletten geschlossen werden, finde ich nicht in Ordnung. Hier hätte doch die Menschlichkeit über der Vorschrift stehen sollen.

Wie denkt ihr darüber, ist euch Ähnliches auch schon passiert und wie ist es euch ergangen?

LG Christina
 

M
muenchener.ego
22.03.22 um 23:29
In Antwort auf chrissy083

Hallo ihr Lieben,

mir (w, 39) ist im Frühling letztes Jahr etwas sehr peinliches Ereignis passiert. Ich musste sehr dringend auf die Toilette, in einem Bäckerei-Café wurde mir der Zugang verweigert und ich wurde auf die öffentliche Toilette verwiesen. Die öffentliche Toilette war aufgrund der Corona-Maßnahmen jedoch geschlossen. Irgendwann blieb mir dann nichts anderes mehr übrig und ich habe mir in die Hose gepinkelt. Ich muss sicher nicht erwähnen dass mir das extrem peinlich war.
Mittlerweile habe ich es verkraftet. Ich wollte jedoch gerne wissen, ob euch etwas derartiges auch schon passiert ist und ihr eure Erfahrungen diesbezüglich mitteilen wollt.

So hat es sich bei mir zugetragen:
Ich habe meine Tochter zu einem Vorstellungsgespräch in einer entfernten Stadt gefahren. Auf der Fahrt merkte ich schon, dass ich dringend auf die Toilette muss. Da wir aufgrund des Verkehrs aber sehr spät dran waren, wollte ich nicht unterwegs anhalten, damit sie nicht zu spät kommt. Als wir nach etwa 2 Stunden Fahrt angekommen sind, musste ich bereits sehr dringend. Ich habe meine Tochter dann schnell im Industriegebiet abgesetzt und bin ca. 5 Minuten in die Innenstadt gefahren um dort auf die Toilette zu gehen und anschließend ohnehin dort die Zeit etwas zu überbrücken. Als ich in einem Bäckerei-Café nachgefragt habe ob ich auf die Toilette dürfe, wurde mir gesagt dass nur ein Personal-WC vorhanden ist, ich dieses jedoch auf keinen Fall benutzen dürfe. Obwohl ich sagte, dass es sehr dringend ist, wurde ich auf die 300m entfernte öffentliche Toilette verwiesen. Also bin ich mit zusammengepressten Beinen dorthin und musste feststellen, dass die Toilette außer Betrieb war (vermutlich aufgrund der Corona-Maßnahmen oder Reinigung). Ich war den Tränen nahe, bin zurück zur Bäckerei und habe nochmals nachgefragt und erklärt dass ich es nicht mehr aushalten kann. Doch die Mitarbeiterin blieb bei ihrem Nein. Ich habe draußen noch versucht mich nach einer anderen Möglichkeit umzusehen, aber ich konnte es dann nicht mehr aushalten und habe mir in einer Nebenstraße in die Hose gemacht. Da ich eine normale, hellblaue Jeans getragen habe, war mein Malheur auch für jeden gut sichbar und die Blicke waren alles andere als erbauend.
Ich akzeptiere, dass die Corona-Maßnahmen notwendig waren. Auch verstehe ich die Hygienemaßnahmen in der Gastronomie und mache niemandem einen Vorwurf. Aber dass man einer Frau in ihrer höchsten Verzweiflung den Zugang zur Toilette verwehrt und öffentliche Toiletten geschlossen werden, finde ich nicht in Ordnung. Hier hätte doch die Menschlichkeit über der Vorschrift stehen sollen.

Wie denkt ihr darüber, ist euch Ähnliches auch schon passiert und wie ist es euch ergangen?

LG Christina
 

Zum.glück nicht passiert aber icv kann mir vorstellen,  wie furchtbar es für dich gewesen sein muss. Da kann man nur hoffen,  dass es der Dame auch mal so geht und sie spürt wie es ist, wenn man keine Hilfe bekommt. 

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D
dickunddoof
23.03.22 um 12:15

Zum Glück noch nie in der Öffentlichkeit.
Würde mir aber auch nicht passieren.

Mir wäre vor einiger Zeit fast mal ein Malheur passiert, allerdings mit dem "großen Geschäft".
Durch eine Erkrankung und diverse Medikamente ist meine Verdauung leider etwas aus dem Gleichgewicht und reagiert zur Zeit etwas "unkalkulierbar". Da bekomme ich mitunter wirklich von jetzt auf gleich Durchfall, ohne das irgendwie länger einhalten zu können. Ich habe es gerade eben noch so nach Hause und ins Bad geschafft, aber nicht mehr ganz aufs Klo - mein Slip hat leider ein bisschen abbekommen. War nicht so wild, war ja zu Hause, konnte mich also umziehen.

Ansonsten bin ich da aber mittlerweile echt schmerzfrei.
Wenn ich muss, dann muss ich. Punkt!

Ich habe inzwischen keine Probleme mehr damit, mich einfach irgendwo hinzuhocken. Gut, jetzt nicht mitten auf den Gehweg, aber ich bin in den letzten Monaten schon zwei Mal hinter einer (kleinen) Hecke verschwunden, weil ich pisseln musste. Und wäre es mal wieder ein Anfall von Durchfall, würde ich mich auch da irgendwo hinhocken, wenn keine Toilette erreichbar

Ich mache mir nicht in die Hose, weil es zu wenige öffentliche Toiletten gibt. Und ich ruiniere mir durch ewiges Einhalten (soweit möglich) meine Gesundheit nicht noch zusätzlich. 


Ich kann mir vorstellen, dass das für dich echt unangenehm war. Aber mach dir nichts draus, sowas passiert halt. Und treffen kann es wirklich jeden.

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chantal2003
chantal2003
23.03.22 um 18:58

Ich muss sagen das ich da sehr dreist bin.
Mir ist es vor einiger Zeit passiert das ich wirklich dringend auf die Toilette musste. Die öffentliche Toilette wurde umgebaut. 
Weit und breit war nichts. Bis auf die Polizeistation. Ich habe auch brav angeläutet und erklärt das es eine dringende Angelegenheit sei. 
Da die Polizeit dein Freund und Helfer ist durfte ich die Toilette benutzen bevor es ein Notfall wurde. 

Hätte ich die Gelegenheit nicht gehabt, ich hätte mich auch zum nächsten Baum gehockt. Egal ob mich jemand sieht oder nicht. 

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C
chrissy083
28.03.22 um 10:06
In Antwort auf chantal2003

Ich muss sagen das ich da sehr dreist bin.
Mir ist es vor einiger Zeit passiert das ich wirklich dringend auf die Toilette musste. Die öffentliche Toilette wurde umgebaut. 
Weit und breit war nichts. Bis auf die Polizeistation. Ich habe auch brav angeläutet und erklärt das es eine dringende Angelegenheit sei. 
Da die Polizeit dein Freund und Helfer ist durfte ich die Toilette benutzen bevor es ein Notfall wurde. 

Hätte ich die Gelegenheit nicht gehabt, ich hätte mich auch zum nächsten Baum gehockt. Egal ob mich jemand sieht oder nicht. 

Hallo Chantal,danke für deine Antwort. Ja, nachdem ich in der Bäckerei nicht durfte habe ich mir auch nach einer anderen Möglichkeit oder Büschen umgesehen. Normal bin ich da nicht so einfallslos. Leider war in dem Moment nichts in der Nähe und dann war es auch schon zu spät.

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knuddeljenny
28.03.22 um 21:54

Mir ist es auch schon passiert. Ich war mit Freunden Skilaufen in Österreich. Wir waren schon den ganzen Nachmittag auf der Piste und eigentlich war ich froh, dass wir gleich jeder in sein Hotel geht, weil meine Blase auch recht voll war. Kurz vor dem Tal , hielten wir am Hang an etwas abseits an , um uns nicht in der Menschenmenge zu verabschieden zu müssen. Und da geschah es. Ich trat auf eine Eisfläche und rutschte seitlich ein paar Meter runter, daß ich mich so erschrak und es nicht mehr halten konnte. 
Zum Glück sah man nichts von außen. Meine dicke Strumpfhose hat viel aufgenommen und der Skianzug ist relativ wasserdicht.

Peinlich war es meiner Freundin, mit der ich das Hotelzimmer teilte, es zu sagen. Die mußte lachen und hat mir für die letzten Tage nochmal schnell neue Sachen gekauft.

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10diva
10diva
28.03.22 um 22:48

Ich hätte mich in der " Nebenstraße " zwischen zwei Autos gehockt um zu pinkeln 😊
Da Du es so schön beschrieben hast , denke ich eher an einen Fetisch von Dir ...Why not 😉

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J
jana23072002
28.03.22 um 23:28

In die Hose gepinkelt hab ich das letztemal als Kind. Da war ich acht Jahre alt. Die neuen Schulkamerad/inn/en waren nachts im Rudel über mich hergefallen und hatten mich beim Einstand zum Finale im stillen Kämmerlein auf einen Stuhl gefesselt, mir unter anderem einen Liter Lebertran eingetrichtert, und mich dann dort vergessen. Leider hatten sie beim Festbinden ihre Arbeit so gut gemacht, dass ich fünf Stunden gebraucht habe, um mich zu befreien. In der Zeit konnte ich nicht aufs Klo.

Unter normalen Umständen lässt sich aber das Problem meistens lösen.

Auf  und vielen anderen Seiten kann man öffentliche Toiletten in ganz Deutschland suchen.

Wenn man mal tatsächlich keine öffentliche Toilette / kein Gebäude mit Publikumsverkehr, wo es eine Toilette gibt, findet - zB Supermarkt, Bekleidungsgeschäft, Friseur, Baumarkt, Bücherei, Rathaus, Parkhaus, Tankstelle: Einen Busch oder einen Straßenablauf, wo man notfalls hürs kleine Geschäft in die Hocke gehen kann, gibts überall.

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C
chrissy083
29.03.22 um 11:28
In Antwort auf knuddeljenny

Mir ist es auch schon passiert. Ich war mit Freunden Skilaufen in Österreich. Wir waren schon den ganzen Nachmittag auf der Piste und eigentlich war ich froh, dass wir gleich jeder in sein Hotel geht, weil meine Blase auch recht voll war. Kurz vor dem Tal , hielten wir am Hang an etwas abseits an , um uns nicht in der Menschenmenge zu verabschieden zu müssen. Und da geschah es. Ich trat auf eine Eisfläche und rutschte seitlich ein paar Meter runter, daß ich mich so erschrak und es nicht mehr halten konnte. 
Zum Glück sah man nichts von außen. Meine dicke Strumpfhose hat viel aufgenommen und der Skianzug ist relativ wasserdicht.

Peinlich war es meiner Freundin, mit der ich das Hotelzimmer teilte, es zu sagen. Die mußte lachen und hat mir für die letzten Tage nochmal schnell neue Sachen gekauft.

Danke fürs Teilen! 

Dann ging es ja noch gut aus wenn es niemand außer deiner Freundin mitbekommen hat.

Ging dir dann alles in die Hose oder konntest du wenigstens dann schnell wieder einhalten um das Schlimmste zu verhindern?

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K
knuddeljenny
29.03.22 um 12:54

Ich habe jetzt nicht meine Strumpfhose ausgewrungen und nachgemessen 😁 , aber es war ein großer Schwall.

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juliakristinabraun
juliakristinabraun
04.04.22 um 15:55

Mir tut das erstmal unununendlich leid.. sowas ist absolut schrecklich und kann einen sogar traumatisieren!! 
Ich finde aber, dass sich niemand dafür schämen sollte, auch wenn man es leider tut! 
Mir ist es in der Hauptschule passiert, als ich ca. 10 Jahre alt war. Genau vor der Toilette. Die Hose war schon unten aber es war zu spät. Wieso? Weil die Lehrerin mich ewig nichg zur Toilette gehen ließ! Ich finde sowas geht auf die Psyche und sollte bestraft werden. 
Ich finde auch, dass einem Menschen niemand verbieten darf, öffentliche Toiletten zu benutzen. Auch während einer Pandemie nicht. Mundschutz auf, fertig! 

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ninirose
ninirose
04.04.22 um 21:55
In Antwort auf jana23072002

In die Hose gepinkelt hab ich das letztemal als Kind. Da war ich acht Jahre alt. Die neuen Schulkamerad/inn/en waren nachts im Rudel über mich hergefallen und hatten mich beim Einstand zum Finale im stillen Kämmerlein auf einen Stuhl gefesselt, mir unter anderem einen Liter Lebertran eingetrichtert, und mich dann dort vergessen. Leider hatten sie beim Festbinden ihre Arbeit so gut gemacht, dass ich fünf Stunden gebraucht habe, um mich zu befreien. In der Zeit konnte ich nicht aufs Klo.

Unter normalen Umständen lässt sich aber das Problem meistens lösen.

Auf https://www.gratispinkeln.de/ und vielen anderen Seiten kann man öffentliche Toiletten in ganz Deutschland suchen.

Wenn man mal tatsächlich keine öffentliche Toilette / kein Gebäude mit Publikumsverkehr, wo es eine Toilette gibt, findet - zB Supermarkt, Bekleidungsgeschäft, Friseur, Baumarkt, Bücherei, Rathaus, Parkhaus, Tankstelle: Einen Busch oder einen Straßenablauf, wo man notfalls hürs kleine Geschäft in die Hocke gehen kann, gibts überall.

Oh nein, das tut mir sehr leid. Was für eine grausame Kindheitserinnerung. 

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ninirose
ninirose
04.04.22 um 21:57
In Antwort auf juliakristinabraun

Mir tut das erstmal unununendlich leid.. sowas ist absolut schrecklich und kann einen sogar traumatisieren!! 
Ich finde aber, dass sich niemand dafür schämen sollte, auch wenn man es leider tut! 
Mir ist es in der Hauptschule passiert, als ich ca. 10 Jahre alt war. Genau vor der Toilette. Die Hose war schon unten aber es war zu spät. Wieso? Weil die Lehrerin mich ewig nichg zur Toilette gehen ließ! Ich finde sowas geht auf die Psyche und sollte bestraft werden. 
Ich finde auch, dass einem Menschen niemand verbieten darf, öffentliche Toiletten zu benutzen. Auch während einer Pandemie nicht. Mundschutz auf, fertig! 

Ja, das finde ich auch schrecklich. Ich hatte auch teilweise Lehrer, die gesagt haben: "Warte bitte bis zur Pause." Aber wenn man so lange nicht aufhalten kann?!

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juliakristinabraun
juliakristinabraun
04.04.22 um 22:01
In Antwort auf ninirose

Ja, das finde ich auch schrecklich. Ich hatte auch teilweise Lehrer, die gesagt haben: "Warte bitte bis zur Pause." Aber wenn man so lange nicht aufhalten kann?!

Absolut! Es ist ein natürliches biologisches menschliches Bedürfnis, klar kann man seine Blase trainieren, aber irgendwann geht es halt nicht mehr. V.a. worauf bereitet uns das später im Arbeitsleben vor? Selbst bei einer sehr strengen Airline durfte ich als Lehrling jederzeit ohne zu fragen den Lehrraum verlassen um aufs Klo zu gehen. Wieso dann nicht auch damals als Schülerin??! Einfach unnötig und unmenschlich. 

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ninirose
ninirose
04.04.22 um 22:14

Das war sicher ein sehr unangenehmes Erlebnis für dich und es tut mir leid, dass dir das passiert ist.

Ich habe mir zwei mal als Jugendliche in die Hose gepinkelt.

Einmal war ich dreizehn und habe zusammen mit meiner älteren Cousine Flyer ausgetragen. Sie war sehr dominant und ich sehr schüchtern. Ich musste wirklich dringend, sie meinte aber, es wäre zu gefährlich und peinlich bei Fremden auf die Toilette zu gehen. Ich wollte dann die ganze Aktion unterbrechen und irgendwo nach einem Gebüsch suchen. "Noch eine Straße", sagte sie und auf dieser Straße habe ich mir dann in die Hose gemacht. Sie hat sich zu mir umgedreht und meinte: "Du bist ja ganz nass." Sie brauchte erst mal einen Moment um zu verstehen, was geschehen war. Ist ja auch sehr ungewöhnlich, dass sich eine Dreizehnjährige in die Hose macht.

Mit siebzehn musste ich mal in der Schule recht dringend, hab mich aber dazu entschieden, erst zuhause zu gehen (gut 20 Minuten mit dem Fahrrad). Auf dem Weg bin ich zwei mal aufgehalten worden, so dass ich viel länger für den Weg gebraucht habe. Ich habe mich schon nach einer Gelegenheit umgeschaut, aber kein wirklich gutes Versteck gefunden. Ich hatte vor, mich hinter ein parkendes Auto zu hocken, aber kam mir dann doch zu beobachtet vor. Zuhause stand ich dann vor der Toilette und hab die Hose nicht aufbekommen und während ich noch mit dem Knopf gekämpft habe, ist es passiert.

Danach hatte ich ziemlich lange Angst, dass mir das in der Öffentlichkeit passieren könnte. Ich bin eine Zeit lang immer mehrmals zur Toilette gegangen, bevor ich das Haus verlassen habe, und hab jede Gelegenheit genutzt, zur Toilette zur gehen, wenn ich unterwegs war, auch wenn ich nicht musste. Vor Unternehmungen hab ich genau überlegt, wo man dort zur Toilette gehen kann, und hatte Panik, wenn mir zwischendurch bewusst geworden ist, dass ich jetzt gerade nicht zur Toilette gehen könnte.

Diese Angst ist erst weg gegangen, als ich Mutter geworden bin. Ein Kind auszutragen, hat mir neues Vertrauen in meinen Körper gegeben.

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ninirose
ninirose
04.04.22 um 22:18
In Antwort auf juliakristinabraun

Absolut! Es ist ein natürliches biologisches menschliches Bedürfnis, klar kann man seine Blase trainieren, aber irgendwann geht es halt nicht mehr. V.a. worauf bereitet uns das später im Arbeitsleben vor? Selbst bei einer sehr strengen Airline durfte ich als Lehrling jederzeit ohne zu fragen den Lehrraum verlassen um aufs Klo zu gehen. Wieso dann nicht auch damals als Schülerin??! Einfach unnötig und unmenschlich. 

Ich stimme dir vollkommen zu. In der Uni haben auch einige im ersten Semester gefragt, ob sie auf die Toilette gehen dürfen. Die wurden dann darauf hingewiesen, dass sie nicht fragen müssten, weil wir nicht in der Schule sind. Eigentlich müsste es heißen: Niemand muss fragen, weil das ein normales menschliches Bedürfnis ist. Und auch in der Schule sollte es normal sein, einfach zu gehen.

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juliakristinabraun
juliakristinabraun
04.04.22 um 22:29
In Antwort auf ninirose

Ich stimme dir vollkommen zu. In der Uni haben auch einige im ersten Semester gefragt, ob sie auf die Toilette gehen dürfen. Die wurden dann darauf hingewiesen, dass sie nicht fragen müssten, weil wir nicht in der Schule sind. Eigentlich müsste es heißen: Niemand muss fragen, weil das ein normales menschliches Bedürfnis ist. Und auch in der Schule sollte es normal sein, einfach zu gehen.

Voll!! Einfach unnötig ohne Ende was Lehrer in Schulen verlangen! Aber das ist mit vielem so! Auch was Mobbing betrifft aber das ist wieder ein anderes Thema..

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juliakristinabraun
juliakristinabraun
04.04.22 um 22:32
In Antwort auf ninirose

Das war sicher ein sehr unangenehmes Erlebnis für dich und es tut mir leid, dass dir das passiert ist.

Ich habe mir zwei mal als Jugendliche in die Hose gepinkelt.

Einmal war ich dreizehn und habe zusammen mit meiner älteren Cousine Flyer ausgetragen. Sie war sehr dominant und ich sehr schüchtern. Ich musste wirklich dringend, sie meinte aber, es wäre zu gefährlich und peinlich bei Fremden auf die Toilette zu gehen. Ich wollte dann die ganze Aktion unterbrechen und irgendwo nach einem Gebüsch suchen. "Noch eine Straße", sagte sie und auf dieser Straße habe ich mir dann in die Hose gemacht. Sie hat sich zu mir umgedreht und meinte: "Du bist ja ganz nass." Sie brauchte erst mal einen Moment um zu verstehen, was geschehen war. Ist ja auch sehr ungewöhnlich, dass sich eine Dreizehnjährige in die Hose macht.

Mit siebzehn musste ich mal in der Schule recht dringend, hab mich aber dazu entschieden, erst zuhause zu gehen (gut 20 Minuten mit dem Fahrrad). Auf dem Weg bin ich zwei mal aufgehalten worden, so dass ich viel länger für den Weg gebraucht habe. Ich habe mich schon nach einer Gelegenheit umgeschaut, aber kein wirklich gutes Versteck gefunden. Ich hatte vor, mich hinter ein parkendes Auto zu hocken, aber kam mir dann doch zu beobachtet vor. Zuhause stand ich dann vor der Toilette und hab die Hose nicht aufbekommen und während ich noch mit dem Knopf gekämpft habe, ist es passiert.

Danach hatte ich ziemlich lange Angst, dass mir das in der Öffentlichkeit passieren könnte. Ich bin eine Zeit lang immer mehrmals zur Toilette gegangen, bevor ich das Haus verlassen habe, und hab jede Gelegenheit genutzt, zur Toilette zur gehen, wenn ich unterwegs war, auch wenn ich nicht musste. Vor Unternehmungen hab ich genau überlegt, wo man dort zur Toilette gehen kann, und hatte Panik, wenn mir zwischendurch bewusst geworden ist, dass ich jetzt gerade nicht zur Toilette gehen könnte.

Diese Angst ist erst weg gegangen, als ich Mutter geworden bin. Ein Kind auszutragen, hat mir neues Vertrauen in meinen Körper gegeben.

Das klingt echt nach einer Art Trauma das du hattest.. mir ging es auch sehr lange so. Ich hab damals nach dem Vorfall in der Hauptschule ständig das Bedürfnis gehabt zur Sicherheit aufs Klo zu gehen und bin so oft zwanghaft gegangen dass das Pinkeln irgendwann geschmerzt hatte! Kein Lehrer kapierte damals was sie mir damit angetan hatten. Jahrelang danach war ich zb bei Musicals oder Shows schrecklich angespannt..was wenn ich musste und es nicht bis zur Pause aushielt? 
Heute gehts mir auch besser damit aber würde ich nochmal meine Vergangenheit durchleben - ich würde direkt eine Traumatherapie machen! 
Würde meinem Kind sowas in der Schule passieren - ich würde den Lehrer anzeigen. 

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C
chrissy083
04.04.22 um 23:17

Danke für eure Rückmeldungen. 
Ja, es war schon sehr unangenehm und das mit dem Trauma kann ich schon nachvollziehen. 
Seit der Erlebnis, das ja schon ein Jahr her ist, gehe ich auch wenn ich unterwegs bin und gerade eine Toilette sehe nochmal, wenn ich nicht weiß wann die nächste kommt. Auch wenn ich noch gar nicht dringend muss.
Bin auch beruflich viel mit dem Auto unterwegs, wegen Corona in letzter Zeit nicht mehr so viel, aber auch dort halte ich lieber mal an einer Raststätte wenn ich schon einen leichten Druck spüre bevor ich dann in einen Stau komme oder ähnliches. 

Es ist schön mal zu lesen dass man nicht alleine ist mit so einem Malheur.

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jana23072002
04.04.22 um 23:39
In Antwort auf ninirose

Oh nein, das tut mir sehr leid. Was für eine grausame Kindheitserinnerung. 

Sieh es lieber positiv - schon Seneca schrieb:

"Der Athlet, der nie braun und blau geschlagen wird, entwickelt keinen Kampfgeist."

Wir waren damals halt übermütige Kinder.  Ich habs ausserdem gut überstanden: Ich konnte damals vor dem Rest der Bande verheimlichen, dass ich in die Hose gemacht hatte. Also hielt sich die Demütigung in Grenzen. Da ich aber, nachdem ich den Lebertran eingetrichtert bekommen hatte, ein paar Stunden lang festgebunden auf dem Stuhl saß, konnte ich mir keinen Finger in den Hals stecken und musste den Lebertran wohl oder verdauen. Zwei Tage lang hatte ich unter anderem Flatulenzen, die mir nicht weh taten - aber das damit verbundene olfaktorische Highlight hat die Zimmergenossinen, die allesamt mitgeholfen hatten, ihn mir einzuflössen, nicht wirklich erfreut, zumal der Hausmeister genug Humor hatte, mir den Gefallen zu tun, im Zimmer die Fenstergriffe abzuschliessen. Insofern hatte ich meine Rache.  

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J
jana23072002
04.04.22 um 23:50
In Antwort auf ninirose

Ich stimme dir vollkommen zu. In der Uni haben auch einige im ersten Semester gefragt, ob sie auf die Toilette gehen dürfen. Die wurden dann darauf hingewiesen, dass sie nicht fragen müssten, weil wir nicht in der Schule sind. Eigentlich müsste es heißen: Niemand muss fragen, weil das ein normales menschliches Bedürfnis ist. Und auch in der Schule sollte es normal sein, einfach zu gehen.

In der Schule sollte man sich zur Toilette abmelden müssen - für den Fall, dass zB Feueralarm oder ABC-Alarm oder Fliegeralarm oder Katastrophenalarm gegeben wird während man sich grade auf die Toilette verabsentiert hat. Für die Leute auf der Toilette war in unserem Internat im Alarmfall ein anderer Fluchtweg und Sammelpunkt vorgesehen als für die Leute in den Klassenzimmern. Und wenn man nicht registriert, wo die Leute sind, sucht man im Alarmfall unter Umständen unnötig.

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jana23072002
05.04.22 um 0:13
In Antwort auf ninirose

Ja, das finde ich auch schrecklich. Ich hatte auch teilweise Lehrer, die gesagt haben: "Warte bitte bis zur Pause." Aber wenn man so lange nicht aufhalten kann?!

Eine Mitschülerin von mir ist mit 18 an Krebs verstorben. Unter anderem hatte sie Blasenkrebs. Sie hatte Probleme mit der Kontinenz lange bevor sie richtig diagnostiziert worden ist. Etliche Lehrer/innen wollten ihr, bevor sie endlich diagnostiziert war, nicht glauben, dass sie wirklich Probleme hat, und haben sie regelmäßig nicht auf die Toilette gehen lassen. In der für die Leute unseres Internats zuständigen Hausarztpraxis hat man sie auch nie richtig untersucht und fast zwei Jahre lang alles auf ihre Psyche geschoben. Sie hat halt dick und quaddelig und verquollen ausgesehen, und so jemand wird abgestempelt, statt dass man sich überlegt, dass das von körperlicher Krankheit kommen könnte. Bis zu dem Tag, an dem sie in ihrer Not einfach aufgestanden ist und sich mitten im Klassenzimmer auf die Schultasche der Lehrerin gehockt und hineingepinkelt hat und da drin dann alles mehr in Blut als in Urin schwamm. Im Zugrunderichten von Menschen durch Ignoranz ist das Ärztinnen- und Ärztekollektiv _mindestens_ so gut wie das Lehrerinnen- und Lehrerkollektiv.

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M
mikemille1848
05.04.22 um 5:41

In die Hose gemacht nicht wirklich, aber vor kurzem war ich (m/39) so gegen Mitternacht unterwegs nach Hause und habe gemerkt dass ich dringend muss... 

Ich dachte mir: " Zum Glück kommst du gleich an einer Tankstelle vorbei, da kannst du schnell aufs Klo..."

Pustekuchen, die Tanke schließt um Mitternacht und obwohl ich etwas früher dort war, war schon geschlossen. 

Notgedrungen musste ich dann erstmals in meinem Leben draußen an einem Waldweg hinter ein paar Bäumen.....🤭

Das war nicht unbedingt schlimm,  aber trotzdem eine Erfahrung auf sie ich gerne verzichtet hätte.

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ninirose
ninirose
05.04.22 um 5:55
In Antwort auf juliakristinabraun

Das klingt echt nach einer Art Trauma das du hattest.. mir ging es auch sehr lange so. Ich hab damals nach dem Vorfall in der Hauptschule ständig das Bedürfnis gehabt zur Sicherheit aufs Klo zu gehen und bin so oft zwanghaft gegangen dass das Pinkeln irgendwann geschmerzt hatte! Kein Lehrer kapierte damals was sie mir damit angetan hatten. Jahrelang danach war ich zb bei Musicals oder Shows schrecklich angespannt..was wenn ich musste und es nicht bis zur Pause aushielt? 
Heute gehts mir auch besser damit aber würde ich nochmal meine Vergangenheit durchleben - ich würde direkt eine Traumatherapie machen! 
Würde meinem Kind sowas in der Schule passieren - ich würde den Lehrer anzeigen. 

"Jahrelang danach war ich zb bei Musicals oder Shows schrecklich angespannt..was wenn ich musste und es nicht bis zur Pause aushielt?"

Ja, das ging mir auch so. Und ich wollte immer am Rand sitzen, um notfalls gehen zu können. Ich bin so froh, dass nicht mehr zu haben. Vielleicht hätte mir auch eine Therapie helfen können, das schneller loszuwerden.

Sind deine Ängste ganz weggegangen?

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ninirose
ninirose
05.04.22 um 5:57
In Antwort auf jana23072002

Sieh es lieber positiv - schon Seneca schrieb:

"Der Athlet, der nie braun und blau geschlagen wird, entwickelt keinen Kampfgeist."

Wir waren damals halt übermütige Kinder.  Ich habs ausserdem gut überstanden: Ich konnte damals vor dem Rest der Bande verheimlichen, dass ich in die Hose gemacht hatte. Also hielt sich die Demütigung in Grenzen. Da ich aber, nachdem ich den Lebertran eingetrichtert bekommen hatte, ein paar Stunden lang festgebunden auf dem Stuhl saß, konnte ich mir keinen Finger in den Hals stecken und musste den Lebertran wohl oder verdauen. Zwei Tage lang hatte ich unter anderem Flatulenzen, die mir nicht weh taten - aber das damit verbundene olfaktorische Highlight hat die Zimmergenossinen, die allesamt mitgeholfen hatten, ihn mir einzuflössen, nicht wirklich erfreut, zumal der Hausmeister genug Humor hatte, mir den Gefallen zu tun, im Zimmer die Fenstergriffe abzuschliessen. Insofern hatte ich meine Rache.  

Gut, dass du es so positiv siehst und dass der Hausmeister dir bei deiner Rache geholfen hat.

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ninirose
ninirose
05.04.22 um 5:59
In Antwort auf jana23072002

In der Schule sollte man sich zur Toilette abmelden müssen - für den Fall, dass zB Feueralarm oder ABC-Alarm oder Fliegeralarm oder Katastrophenalarm gegeben wird während man sich grade auf die Toilette verabsentiert hat. Für die Leute auf der Toilette war in unserem Internat im Alarmfall ein anderer Fluchtweg und Sammelpunkt vorgesehen als für die Leute in den Klassenzimmern. Und wenn man nicht registriert, wo die Leute sind, sucht man im Alarmfall unter Umständen unnötig.

Ok, das ergibt Sinn. Aber ich finde, es ist ein großer Unterschied, ob der Lehrer eine kurze Mitteilung möchte oder ob man um Erlaubnis fragen muss - und diese Erlaubnis einem dann manchmal nicht erteilt wird.

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ninirose
ninirose
05.04.22 um 6:12
In Antwort auf jana23072002

Eine Mitschülerin von mir ist mit 18 an Krebs verstorben. Unter anderem hatte sie Blasenkrebs. Sie hatte Probleme mit der Kontinenz lange bevor sie richtig diagnostiziert worden ist. Etliche Lehrer/innen wollten ihr, bevor sie endlich diagnostiziert war, nicht glauben, dass sie wirklich Probleme hat, und haben sie regelmäßig nicht auf die Toilette gehen lassen. In der für die Leute unseres Internats zuständigen Hausarztpraxis hat man sie auch nie richtig untersucht und fast zwei Jahre lang alles auf ihre Psyche geschoben. Sie hat halt dick und quaddelig und verquollen ausgesehen, und so jemand wird abgestempelt, statt dass man sich überlegt, dass das von körperlicher Krankheit kommen könnte. Bis zu dem Tag, an dem sie in ihrer Not einfach aufgestanden ist und sich mitten im Klassenzimmer auf die Schultasche der Lehrerin gehockt und hineingepinkelt hat und da drin dann alles mehr in Blut als in Urin schwamm. Im Zugrunderichten von Menschen durch Ignoranz ist das Ärztinnen- und Ärztekollektiv _mindestens_ so gut wie das Lehrerinnen- und Lehrerkollektiv.

Oh nein. Hätte sie doch mal früher in die Tasche gepinkelt. Vielleicht hätte sie dann rechtzeitig ihre Diagnose gehabt.

Unser Sohn hat Krebs (zum Glück rechtzeitig erkannt und auf dem Weg der Besserung), dadurch kennen wir viele Familien mit krebskranken Kindern. Es ist wirklich schockierend, wie lange es bei manchen bis zur Diagnose gedauert hat.

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mikemille1848
05.04.22 um 6:25

Oh Mann, bei den anderen antworten fühle ich mich mit meiner eher lustigen und peinlichen Antwort irgendwie schlecht 🤔😥

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C
chrissy083
05.04.22 um 8:33
In Antwort auf mikemille1848

In die Hose gemacht nicht wirklich, aber vor kurzem war ich (m/39) so gegen Mitternacht unterwegs nach Hause und habe gemerkt dass ich dringend muss... 

Ich dachte mir: " Zum Glück kommst du gleich an einer Tankstelle vorbei, da kannst du schnell aufs Klo..."

Pustekuchen, die Tanke schließt um Mitternacht und obwohl ich etwas früher dort war, war schon geschlossen. 

Notgedrungen musste ich dann erstmals in meinem Leben draußen an einem Waldweg hinter ein paar Bäumen.....🤭

Das war nicht unbedingt schlimm,  aber trotzdem eine Erfahrung auf sie ich gerne verzichtet hätte.

Ok, dann ging es dir ähnlich wie mir dass eine Toilette quasi zu war. Glück dass ein Waldweg in der Nähe war. Aber wenn du nur pinkeln musstest habt ihr Männer es da deutlich einfacher. Wenn ein Busch in der Nähe ist einfach hinstellen und man kann nur von hinten gesehen werden.

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M
mikemille1848
05.04.22 um 11:24
In Antwort auf chrissy083

Ok, dann ging es dir ähnlich wie mir dass eine Toilette quasi zu war. Glück dass ein Waldweg in der Nähe war. Aber wenn du nur pinkeln musstest habt ihr Männer es da deutlich einfacher. Wenn ein Busch in der Nähe ist einfach hinstellen und man kann nur von hinten gesehen werden.

Das stimmt. 
Wenn es nur ums pinkeln gegangen wäre, hätte ich noch nicht einmal die Tankstelle angesteuert 🤭😵

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O
omapetra
Gestern um 4:23

Bisher habe ich immer Glück gehabt, daß niemand etwas gemerkt hat, wenn mal ein Missgeschick passiert ist. 

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walli1007
walli1007
Gestern um 6:33

Ich habe meine Tochter beim Umzug geholfen. Es war nur in den ersten Stock aber manche Teile waren sehr schwer. Ich trug mit ihr zusammen eine Schreibtischplatte und wir waren die ganze Zeit schon am kichern und als sie mich dann mit dieser blöden Platte auch noch an die Wand drängte und ich nicht um die Kurve kam. Ich musste so sehr lachen das ich es nicht mehr halten konnte und habe mir in die Hose gepinkelt. Ich weiß noch wie heute, es war eine graue Leggins und es lief mir sowas von die Beine runter. Aber es war in diesem Moment nicht schlimm sondern es war eher die lustige Variante da ich bei ihr ja direkt duschen und mich umziehen konnte.

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