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Godwins Gesetz

19. Dezember 2006 um 17:52

dank wikipedia wieder was neues gelernt..


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Godwins Gesetz
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Mike GodwinGodwins Gesetz (englisch Godwins Law) ist ein geflügeltes Wort der Internetkultur, das von Mike Godwin 1990 geprägt wurde. Es besagt, dass im Verlaufe endloser Diskussionen, beispielsweise in Usenet-Newsgroups, irgendwann jemand einen Nazivergleich oder einen Vergleich mit Hitler einbringt.

Der Begriff Gesetz wird hierbei im Sinne von Naturgesetz gebraucht. Üblicherweise wird die Diskussion nach einem Nazivergleich zwar beendet, jedoch keine Einigkeit erzielt. Derjenige, der die Nazis erwähnte oder seinen Diskussionsgegner als solchen bezeichnete, hat sich damit selbst disqualifiziert, egal worum es ging. Godwins Gesetz stellt sicher, dass jede Diskussion irgendwann ein Ende findet.

Häufig dienen solche Nazivergleiche als Totschlagargumente, um eine weitere Diskussion zu verhindern, bzw. deutlich zu erschweren. Eine absichtsvolle Beschwörung von Godwins Gesetz im Hinblick auf seine diskussionsbeendende Wirkung ist jedoch meist zum Scheitern verurteilt.


Erstmalige Formulierung

Als das vermeintliche Gesetz in den frühen 1990ern bekannt wurde, war Godwin juristischer Berater der Electronic Frontier Foundation. Richard Sexton behauptet, dass das Gesetz eine Formalisierung seines Postings vom 16. Oktober 1989 sei:

Man kann eine Usenet-Diskussion als beendet bezeichnen, wenn einer der Teilnehmer Hitler und die Nazis herauskramt.
Im strengen Sinne ist dies jedoch nicht so, da der tatsächliche Text von Godwins Gesetz nicht feststellt, dass ein solcher Verweis oder Vergleich die Diskussion alt macht oder wenn wir schon an diesem Punkt sind dass ein solcher Verweis oder Vergleich bedeutet, dass die Diskussion vorbei ist.

Weil Godwin den im Usenet weitverbreiteten Diskussionsstil, seine Diskussionsgegner mit Nazivergleichen zu diskreditieren, unlogisch und anstößig fand, richtete er das Gesetz als ein Gegen-Mem ein. Sein Ziel war es nicht, Diskussionen zu beenden (oder sie sogar als alt einzustufen), sondern Diskussionsteilnehmer dafür zu sensibilisieren, ob ein Vergleich mit den Nazis oder Hitler angemessen oder bloß eine rhetorische Übertreibung ist.



Erweiterungen und alternative Formulierungen

Wie andere Gesetze, die sich aus statistischen Beobachtungen herleiten, kann Godwins Gesetz als Beweis eines sozialen Phänomens angesehen werden. In diesem Fall: Während eine Diskussion einen wachsenden Teilnehmerkreis findet (der eine zunehmend repräsentative Stichprobe darstellt), nähert sich die Wahrscheinlichkeit dem Wert Eins dafür, dass jemand einen verabscheuungswürdigen Vergleich heranzieht, der auf die Diskussion wie eine Gedankenpolizei wirkt.

Extrapoliert man Godwins Gesetz, so besagt es, dass im Verlaufe endloser Diskussionen, beispielsweise in Usenet-Newsgroups, irgendwann jemand einen Vergleich mit [beliebigem Thema] einbringt.

Statistisch gesehen, wäre das für jedes Thema korrekt, außer jenen, die aktiv und nicht sichtbar zensiert sind.

Verschiedene Zusätze und Nachträge zu Godwins Gesetz sind von Internetnutzern vorgeschlagen worden, obwohl der Originalverweis zu den Nazis der beliebteste bleibt. Einige haben wie Godwins Gesetz einen wahren Kern, die meisten sind aber eher scherzhaft gemeint.


Addenda zum Gesetz umfassen:

Sobald ein solcher Vergleich aufkommt, wird jemand eine Nazi-Diskussion in alt.censorship beginnen.

Wenn die Usenet-Diskussion die Themen Homosexualität oder Heinlein berührt, werden die Nazis oder Hitler binnen drei Tagen erwähnt.

Wenn das Thema Heinlein oder Homosexualität ist, wird die Wahrscheinlichkeit eines auftretenden Hitler/Nazi-Vergleichs gleich Eins.

Weil die globale Vernetzung steigt, wird die Wahrscheinlichkeit eines auftretenden Hitler/Nazi-Vergleichs gleich Eins.

Während sich ein Netzwerk entwickelt, konvergiert die Zahl von Nazivergleichen, denen nicht durch Zitat von Godwins Gesetz zuvorzukommen war, gegen Null.
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gelebte wissenschaft..

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19. Dezember 2006 um 19:34

Bin gespannt was bestimmte
leute darauf antworten oder ob sie es überhaupt tun......




das gesetz hat auf jedenfall seine berechtigung...

wo hast du das gefunden??

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20. Dezember 2006 um 15:11
In Antwort auf anupam_12833133

Bin gespannt was bestimmte
leute darauf antworten oder ob sie es überhaupt tun......




das gesetz hat auf jedenfall seine berechtigung...

wo hast du das gefunden??

Habs
durch nen link in einem autoforum gefunden
..sogar dort wird die rundumkeule ausgepackt, wenn die diskussion in ungewünschte bahnen läuft. also ziemlich zutreffend - & ganz besonders natürlich hier im "kultur-forum"

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21. Dezember 2006 um 11:06

Ihr
seid doch alle Faschos!

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22. Dezember 2006 um 17:16
In Antwort auf nevil_11961815

Habs
durch nen link in einem autoforum gefunden
..sogar dort wird die rundumkeule ausgepackt, wenn die diskussion in ungewünschte bahnen läuft. also ziemlich zutreffend - & ganz besonders natürlich hier im "kultur-forum"

Hallo gofello
Dann schau Dich bitte mal im Kurden-Forum um!
Da würden sich Deine Landsleute am besten gegenseitig umbringen!

Du als selbsternannter Imam!
stutze denen mal kräftig die Hörner.


So, schöne Feiertage

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