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Glückwünsche - und die Rätsel dabei.

18. Mai 2017 um 14:00

bald ist es bei mir wieder so weit und ich habe Geburtstag.

Ich schalte alle Telefone aus,
auf Arbeit nehme ich Urlaub und Geburtstagskuchen gibt es vor dem eigentlichen Geburtstag, so dass ich auf alle "hast Du Geburtstag? / hattest Du ..." wahrheitsgemäß mit "nein" antworten kann ohne mich darum zu drücken, meinen Kollegen einen auszugeben,
früher habe ich sogar noch die Wohnungsklingel ausgeschalten
... weil ich feiere meinen Geburtstag nicht, ich möchte keine Glückwünsche und schon gar keine Geschenke.

Ok, ich bin da ... speziell. Und klar, dass mich das so stört, dass es mir jedes Mal die Nackenhaare auf links dreht, wenn mir jemand gratuliert, liegt definitiv und allein an mir.
Aber was ich mich jedes Jahr frage: es gibt nun einmal Menschen, die wissen, wann mein Geburtstag ist - und auch, dass mir eine Gratulation eher Schmerzen als Freude bereitet - aber sie können es nicht lassen. Und zwar nicht, weil sie mich damit ärgern wollen, sondern weil sie es irgendwie "gut meinen".
Ich kapiere das nicht - könnt ihr mir helfen? Wenn man genau weiß XY mag das nicht - warum muss man es tun - ohne es "böse zu meinen"?

Natürlich gibt es auch immer die, die es wissen und dann eben das gratulieren weglassen, das ganze völlig ignorieren, so wie ich es mir wünsche. Sind aber vorzugsweise diejenigen mit einer mehr oder minder ausgeprägten soziopathischen Ader

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18. Mai 2017 um 14:59

Vielleicht weil sich das einfach so gehört und die Leute, die es nicht lassen können, sich dann schlecht fühlen oder meinen etwas wichtiges vergessen zu haben. Gönn ihnen doch die Freude, sag artig Danke und dann ist gut.

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18. Mai 2017 um 15:00

Gewohnheiten, Traditionen, Sitten. Die sind stärker als du und dein individueller Wille 

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18. Mai 2017 um 15:02
In Antwort auf suahelischnurrbarthaar

Gewohnheiten, Traditionen, Sitten. Die sind stärker als du und dein individueller Wille 

Eben, und kurz zum Geburtstag gratulieren ist ja im Grunde ein relativ harmloser Vorgang, der nichts kostet und kein aua macht.

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18. Mai 2017 um 15:07
In Antwort auf suahelischnurrbarthaar

Gewohnheiten, Traditionen, Sitten. Die sind stärker als du und dein individueller Wille 

offensichtlich, ja. Sehr viel stärker, genau genommen.

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18. Mai 2017 um 15:12
In Antwort auf pommesmayo92

Vielleicht weil sich das einfach so gehört und die Leute, die es nicht lassen können, sich dann schlecht fühlen oder meinen etwas wichtiges vergessen zu haben. Gönn ihnen doch die Freude, sag artig Danke und dann ist gut.

stimmt, sie fühlen sich schlecht.

Und jetzt wüßte ich gern noch, warum man sich schlecht fühlt, wenn man die ausdrücklichen Wünsche eines Menschen achtet und sich nicht schlecht fühlt, wenn man sie halt eben völlig ignoriert, damit man die eigenen Wünsche durchsetzen kann, wenn einem dieser Mensch wichtig ist.

"Artig Danke sagen" habe ich runde 35 Jahre lang gemacht - gut war es damit nie und inzwischen sehe ich schon lange nicht mehr ein, auf die Gefühle der anderen, die mir uuuunbedingt gratulieren MÜSSEN Rücksicht zu nehmen, wenn denen meine offensichtlich egal sind. Sollen sie sich halt schlecht fühlen, wenn es sie umgekehrt auch nicht interessiert, wie schlecht ich mich andernfalls fühle. Ich habe noch paar Jahre auszugleichen, passt schon.
Aber verstehen würde ich es dennoch gern.

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18. Mai 2017 um 15:14
In Antwort auf pommesmayo92

Eben, und kurz zum Geburtstag gratulieren ist ja im Grunde ein relativ harmloser Vorgang, der nichts kostet und kein aua macht.

dann wäre es ja auch harmlos und würde kein aua machen, darauf zu verzichten

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18. Mai 2017 um 15:21
In Antwort auf avarrassterne1

stimmt, sie fühlen sich schlecht.

Und jetzt wüßte ich gern noch, warum man sich schlecht fühlt, wenn man die ausdrücklichen Wünsche eines Menschen achtet und sich nicht schlecht fühlt, wenn man sie halt eben völlig ignoriert, damit man die eigenen Wünsche durchsetzen kann, wenn einem dieser Mensch wichtig ist.

"Artig Danke sagen" habe ich runde 35 Jahre lang gemacht - gut war es damit nie und inzwischen sehe ich schon lange nicht mehr ein, auf die Gefühle der anderen, die mir uuuunbedingt gratulieren MÜSSEN Rücksicht zu nehmen, wenn denen meine offensichtlich egal sind. Sollen sie sich halt schlecht fühlen, wenn es sie umgekehrt auch nicht interessiert, wie schlecht ich mich andernfalls fühle. Ich habe noch paar Jahre auszugleichen, passt schon.
Aber verstehen würde ich es dennoch gern.

Zugegeben deine Ansichten sind schon ziemlich extrem, findest du nicht? Ich glaube das Hauptproblem liegt eher auf deiner Seite, dass du Angst hast im Mittelpunkt zu stehen, du dich bedanken musst gegenüber anderen ( und sei es nur gespielt ), es dir einfach unangenehm ist und du daher solche Wahnsinnsvorkehrungen triffst.

Dass man sich Urlaub nimmt, wenn man Geburtstag hat oder seine Ruhe haben will und keinen Stress kann ich ja noch verstehen. Aber wenn einem ( nahestehende? ) Menschen gratulieren wollen, zeugt das ja auch einen gewissen Respekt dir gegenüber und zeigt, dass sie dich schätzen und mögen. Jemandem, den man nicht mag, gratuliert man ja auch nicht.
Ansonsten stell doch die Klingel aus, mach die Rolladen runter, kapp das Internet, zieh das Telefon aus, schalt das Handy ab, mach das Licht aus und leg dich den ganzen Tag ins Bett. Happy Birthday...

Was die "eigenen Wünsche" angeht: Das kann ich schon verstehen, nach dem Motto "was du nicht willst, das man dir tut...". Aber ich finde den Anlass schon ziemlich gering so einen Aufwand zu betreiben, nur um sich nicht "schlecht zu fühlen", weil einem jemand gratuliert... Aber du wirst deine Gründe haben. Viel Erfolg, dann hast du ja wieder ein Jahr Ruhe.
 

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18. Mai 2017 um 15:43
In Antwort auf pommesmayo92

Zugegeben deine Ansichten sind schon ziemlich extrem, findest du nicht? Ich glaube das Hauptproblem liegt eher auf deiner Seite, dass du Angst hast im Mittelpunkt zu stehen, du dich bedanken musst gegenüber anderen ( und sei es nur gespielt ), es dir einfach unangenehm ist und du daher solche Wahnsinnsvorkehrungen triffst.

Dass man sich Urlaub nimmt, wenn man Geburtstag hat oder seine Ruhe haben will und keinen Stress kann ich ja noch verstehen. Aber wenn einem ( nahestehende? ) Menschen gratulieren wollen, zeugt das ja auch einen gewissen Respekt dir gegenüber und zeigt, dass sie dich schätzen und mögen. Jemandem, den man nicht mag, gratuliert man ja auch nicht.
Ansonsten stell doch die Klingel aus, mach die Rolladen runter, kapp das Internet, zieh das Telefon aus, schalt das Handy ab, mach das Licht aus und leg dich den ganzen Tag ins Bett. Happy Birthday...

Was die "eigenen Wünsche" angeht: Das kann ich schon verstehen, nach dem Motto "was du nicht willst, das man dir tut...". Aber ich finde den Anlass schon ziemlich gering so einen Aufwand zu betreiben, nur um sich nicht "schlecht zu fühlen", weil einem jemand gratuliert... Aber du wirst deine Gründe haben. Viel Erfolg, dann hast du ja wieder ein Jahr Ruhe.
 

^^ hab ich doch oben schon geschrieben
"Ok, ich bin da ... speziell. Und klar, dass mich das so stört, dass es mir jedes Mal die Nackenhaare auf links dreht, wenn mir jemand gratuliert, liegt definitiv und allein an mir.".
Ja, so schlau war ich auch schon.
Der Rest Deiner Theorie dazu trifft es nicht, aber das spielt nun gerade keine Rolle.

Du schreibst doch auch, dass man sich schlecht fühlt, wenn man NICHT gratuliert. Das erscheint Dir klar und ohne Diskussion. Aber wenn der Anlass so gering ist und alles kein Ding in die eine Richtung - warum ist es dann so ein riesen "Ding" in die andere Richtung? Für mich ist das ein solider Widerspruch. Für Dich offensichtlich nicht - warum?
Den "Aufwand" betreibe ich, weil zu sagen "möchte ich nicht" bringt nichts außer Anrufe ala "Ich weiß, dass Du das nicht möchtest, aber... ".

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18. Mai 2017 um 15:50

doch, die Hoffnung habe ich aufgegeben. Erzähle ich so einigen nämlich seit gut 20 Jahren.

Bei manchen Kollegen sind es jetzt 8 Jahre - da weiß ich aber, die beiden Kandidaten sind schlicht zu oberflächlich / zu wenig an mir als Person interessiert, um so etwas ernst zu nehmen (also auch, wenn es nicht so etwas spezielles wäre). Ist dennoch häßlich, aber kapiere ich zumindest.
Die anderen Kollegen haben es tatsächlich nach dem 3. Jahr akzeptiert - zumindest die, die sich den Tag aufgeschrieben haben

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18. Mai 2017 um 16:04
In Antwort auf avarrassterne1

^^ hab ich doch oben schon geschrieben
"Ok, ich bin da ... speziell. Und klar, dass mich das so stört, dass es mir jedes Mal die Nackenhaare auf links dreht, wenn mir jemand gratuliert, liegt definitiv und allein an mir.".
Ja, so schlau war ich auch schon.
Der Rest Deiner Theorie dazu trifft es nicht, aber das spielt nun gerade keine Rolle.

Du schreibst doch auch, dass man sich schlecht fühlt, wenn man NICHT gratuliert. Das erscheint Dir klar und ohne Diskussion. Aber wenn der Anlass so gering ist und alles kein Ding in die eine Richtung - warum ist es dann so ein riesen "Ding" in die andere Richtung? Für mich ist das ein solider Widerspruch. Für Dich offensichtlich nicht - warum?
Den "Aufwand" betreibe ich, weil zu sagen "möchte ich nicht" bringt nichts außer Anrufe ala "Ich weiß, dass Du das nicht möchtest, aber... ".

Es gibt eben zum Glück noch gewisse gesellschaftliche Werte und Normen, an die sich ein Großteil der Menschen hält und dazu gehört eben auch, dass zum Geburtstag kurz "alles Gute" gewünscht wird. Genauso, wie man "Guten Morgen" sagt, wenn man zur entsprechenden Tageszeit jemanden trifft, den man kennt.

Ich würde mir komisch vorkommen, wenn ich wüsste jemand hat Geburtstag, aber ich darf keinen Pieps dazu sagen und muss so tun, als wäre nichts. Und das ist unangenehm. Vielleicht genauso unangenehm und anstrengend, wie für dich eben einen Glückwunsch entgegenzunehmen. Von daher denke ich nicht, dass es ein Widerspruch ist, eher ein blödes Gefühl auf beiden Seiten. Kommst du dir nicht komisch vor, wenn du Geburtstag hast und zB zwei Leute triffst, die wissen dass es "dein Tag" ist und sie nichts sagen dürfen? Entstehen da nicht seltsame Situationen?

 

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18. Mai 2017 um 16:23
In Antwort auf pommesmayo92

Es gibt eben zum Glück noch gewisse gesellschaftliche Werte und Normen, an die sich ein Großteil der Menschen hält und dazu gehört eben auch, dass zum Geburtstag kurz "alles Gute" gewünscht wird. Genauso, wie man "Guten Morgen" sagt, wenn man zur entsprechenden Tageszeit jemanden trifft, den man kennt.

Ich würde mir komisch vorkommen, wenn ich wüsste jemand hat Geburtstag, aber ich darf keinen Pieps dazu sagen und muss so tun, als wäre nichts. Und das ist unangenehm. Vielleicht genauso unangenehm und anstrengend, wie für dich eben einen Glückwunsch entgegenzunehmen. Von daher denke ich nicht, dass es ein Widerspruch ist, eher ein blödes Gefühl auf beiden Seiten. Kommst du dir nicht komisch vor, wenn du Geburtstag hast und zB zwei Leute triffst, die wissen dass es "dein Tag" ist und sie nichts sagen dürfen? Entstehen da nicht seltsame Situationen?

 

nein, es entstehen eigentlich keine "seltsamen Situationen" - ich habe in all den Jahren in dieser Hinsicht tatsächlich nur zwei Arten Menschen getroffen. Die die gesagt haben, wenn sie nicht möchte, sag ich nichts - und die das auch in keiner Weise stört bzw. denen das auch nicht unangenehm ist und eben die, die es wissen, aber nicht lassen können, weil ihnen ihr "unangenehm" über mein "unangenehm" geht - oder was auch immer.

"Mein Tag"? Naja, mal abgesehen davon, dass ich das nicht mag, wüßte ich nicht, was es da zu feiern gäbe. Da habe ich ja nichts dazu getan
Ich feiere so etwas wie Hochzeitstag, auch meinen Jahrestag, wann ich in meinem Job hier angefangen habe beispielsweise, den Tag, an dem wir in unsere Wohnung eingezogen sind - aber Geburtstag, Weihnachten, Silvester / Neujahr usw. nicht. Von daher komme ich schon bei "mein Tag" nicht mehr mit, um ehrlich zu sein

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18. Mai 2017 um 16:25
In Antwort auf avarrassterne1

nein, es entstehen eigentlich keine "seltsamen Situationen" - ich habe in all den Jahren in dieser Hinsicht tatsächlich nur zwei Arten Menschen getroffen. Die die gesagt haben, wenn sie nicht möchte, sag ich nichts - und die das auch in keiner Weise stört bzw. denen das auch nicht unangenehm ist und eben die, die es wissen, aber nicht lassen können, weil ihnen ihr "unangenehm" über mein "unangenehm" geht - oder was auch immer.

"Mein Tag"? Naja, mal abgesehen davon, dass ich das nicht mag, wüßte ich nicht, was es da zu feiern gäbe. Da habe ich ja nichts dazu getan
Ich feiere so etwas wie Hochzeitstag, auch meinen Jahrestag, wann ich in meinem Job hier angefangen habe beispielsweise, den Tag, an dem wir in unsere Wohnung eingezogen sind - aber Geburtstag, Weihnachten, Silvester / Neujahr usw. nicht. Von daher komme ich schon bei "mein Tag" nicht mehr mit, um ehrlich zu sein

P.S. bei denen, wo ich weiß, dass SIE das möchten, halte ich mich auch an die "gesellschaftlichen Regeln und Normen".
Aber mir wäre es deswegen noch lange nicht unangenehm oder würde mir überhaupt auffallen, nichts zu sagen. Würde mir die Erinnerungen in min. 3 verschiedenen Kalendern sparen, damit ich nicht von irgendwem den Geburtstag vergesse und in ein Fettnäpfchen trete, welches ich nicht beabsichtigt habe

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18. Mai 2017 um 16:29
In Antwort auf avarrassterne1

nein, es entstehen eigentlich keine "seltsamen Situationen" - ich habe in all den Jahren in dieser Hinsicht tatsächlich nur zwei Arten Menschen getroffen. Die die gesagt haben, wenn sie nicht möchte, sag ich nichts - und die das auch in keiner Weise stört bzw. denen das auch nicht unangenehm ist und eben die, die es wissen, aber nicht lassen können, weil ihnen ihr "unangenehm" über mein "unangenehm" geht - oder was auch immer.

"Mein Tag"? Naja, mal abgesehen davon, dass ich das nicht mag, wüßte ich nicht, was es da zu feiern gäbe. Da habe ich ja nichts dazu getan
Ich feiere so etwas wie Hochzeitstag, auch meinen Jahrestag, wann ich in meinem Job hier angefangen habe beispielsweise, den Tag, an dem wir in unsere Wohnung eingezogen sind - aber Geburtstag, Weihnachten, Silvester / Neujahr usw. nicht. Von daher komme ich schon bei "mein Tag" nicht mehr mit, um ehrlich zu sein

Ok, bis jetzt hab ich noch niemanden getroffen, den das so dermaßen gestört hat. Ich könnte es bei Bekannten oder Personen mit denen man nicht täglich zu tun hat, wohl auch unterdrücken oder ignorieren, wenn sie es nicht wollen. Aber so bei "engeren" Menschen die ich jeden Tag sehe, könnte ich das glaube ich nicht einfach übergehen.

Tja, jedem das seine. Ich wüsste den Tag gar nicht mehr, wann ich in meine Wohnung gezogen bin. Dann happy Einzugstag.

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18. Mai 2017 um 16:36

dazu noch:

ich habe diejenigen, die es gar nicht lassen können, natürlich das gleiche auch schon gefragt - mit wenig hilfreichen Antworten. "Aber das macht man doch so" war natürlich auch dabei

Ja, die Lemminge machen das auch so, dass sie immer dem ersten hinterherrennen - ob der nun von der Klippe hupft oder nicht - das macht man eben so

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18. Mai 2017 um 16:43
In Antwort auf avarrassterne1

dazu noch:

ich habe diejenigen, die es gar nicht lassen können, natürlich das gleiche auch schon gefragt - mit wenig hilfreichen Antworten. "Aber das macht man doch so" war natürlich auch dabei

Ja, die Lemminge machen das auch so, dass sie immer dem ersten hinterherrennen - ob der nun von der Klippe hupft oder nicht - das macht man eben so

Wenn alles nichts mehr hilft, kommt dann der Spruch mit der Klippe, wahlweise auch Fenster. Aber auch du bist ein Typus, der sich einordnen lässt und zwar in die Gruppe der Anti-Typen.

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18. Mai 2017 um 16:45
In Antwort auf avarrassterne1

dazu noch:

ich habe diejenigen, die es gar nicht lassen können, natürlich das gleiche auch schon gefragt - mit wenig hilfreichen Antworten. "Aber das macht man doch so" war natürlich auch dabei

Ja, die Lemminge machen das auch so, dass sie immer dem ersten hinterherrennen - ob der nun von der Klippe hupft oder nicht - das macht man eben so

die anderen - ebenso hilfreichen - Antworten waren so etwas wie:

- zeigen, dass einem jemand wichtig ist
- Respekt zeigen
- Höflichkeit

Vielleicht bin ich ja zu blond oder zu verquer, aber seit wann zeigt man jemandem Repekt, Liebe, Höflichkeit, indem man sich bewußt und in voller Absicht über dessen Wünsche und Gefühle hinwegsetzt?! Häh?!? So etwas würde ich eher mit Unhöflichkeit und sehr vor allem mit Respektlosigkeit assoziieren. Und wenn mir jemand wichtig ist, dann bringe ich denjenigen doch nicht mit voller Absicht und sehenden Auges in eine ihm / ihr unangenehme Situation?!? (auch dann nicht, wenn diese Situation für mich nicht unangenehm wäre!)
Blöder Weise sind das aber alles Menschen, die ich so gut kenne, dass ich ihnen abkaufe, dass sie diese Punkte auch so meinen. Irgendwie.
Nur auf die Nachfragen, wo denn der Respekt ist, wenn man die Wünsche des anderen schlicht ignoriert etc. - ging es dann nicht mehr weiter

Ich kapiere es nicht

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18. Mai 2017 um 16:48
In Antwort auf pommesmayo92

Wenn alles nichts mehr hilft, kommt dann der Spruch mit der Klippe, wahlweise auch Fenster. Aber auch du bist ein Typus, der sich einordnen lässt und zwar in die Gruppe der Anti-Typen.

klar, in verschiedenen Punkten bin ich "Anti-Typ", nicht nur in diesem.
und in noch mehr Gruppen.

"Freaks" ganz sicher. "Nerds" auch irgendwie. "Goths" unbedingt.

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18. Mai 2017 um 16:52
In Antwort auf avarrassterne1

die anderen - ebenso hilfreichen - Antworten waren so etwas wie:

- zeigen, dass einem jemand wichtig ist
- Respekt zeigen
- Höflichkeit

Vielleicht bin ich ja zu blond oder zu verquer, aber seit wann zeigt man jemandem Repekt, Liebe, Höflichkeit, indem man sich bewußt und in voller Absicht über dessen Wünsche und Gefühle hinwegsetzt?! Häh?!? So etwas würde ich eher mit Unhöflichkeit und sehr vor allem mit Respektlosigkeit assoziieren. Und wenn mir jemand wichtig ist, dann bringe ich denjenigen doch nicht mit voller Absicht und sehenden Auges in eine ihm / ihr unangenehme Situation?!? (auch dann nicht, wenn diese Situation für mich nicht unangenehm wäre!)
Blöder Weise sind das aber alles Menschen, die ich so gut kenne, dass ich ihnen abkaufe, dass sie diese Punkte auch so meinen. Irgendwie.
Nur auf die Nachfragen, wo denn der Respekt ist, wenn man die Wünsche des anderen schlicht ignoriert etc. - ging es dann nicht mehr weiter

Ich kapiere es nicht

Du bewegst dich halt auf anderen Umlaufbahnen und in höheren Sphären, dass dich sowas eben auf die Palme bringt. Ich glaub du wirst es in hundert Jahren nicht verstehen, wieso ein Großteil der Menschen sich Glück wünscht, weil du es nicht verstehen kannst ( oder willst ).
Es ist eben eine Art Höflichkeit, genau wie man "Guten Morgen", "bitte" und "danke" sagt, jemandem die Tür aufhält, etc. Oder löst das auch irgendwelche Ängste bei dir aus? Soll ja auch Leute geben, die haben panische Angst davor, sich beim Bäcker ein Brötchen zu bestellen.

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18. Mai 2017 um 17:04
In Antwort auf pommesmayo92

Du bewegst dich halt auf anderen Umlaufbahnen und in höheren Sphären, dass dich sowas eben auf die Palme bringt. Ich glaub du wirst es in hundert Jahren nicht verstehen, wieso ein Großteil der Menschen sich Glück wünscht, weil du es nicht verstehen kannst ( oder willst ).
Es ist eben eine Art Höflichkeit, genau wie man "Guten Morgen", "bitte" und "danke" sagt, jemandem die Tür aufhält, etc. Oder löst das auch irgendwelche Ängste bei dir aus? Soll ja auch Leute geben, die haben panische Angst davor, sich beim Bäcker ein Brötchen zu bestellen.

oh, meine Sphären sind bestimmt nicht höher.

Es ist auch nicht so, dass ich nicht verstehe, warum man Danke sagt, auch nicht, warum man Glück wünscht - wünsche ich anderen zum Geburtstag auch, entweder, weil ich es so meine oder bei einigen auch "weil es sich so gehört" - macht mir gar nichts, ich weiß ja, dass es DIE nicht stört, im Gegenteil, sie das gut finden.

Aber wenn ich wüßte, dass jemand ein Problem mit Bitte / Danke hätte, würde ich es bei demjenigen schon weglassen, ja. Ich bin zwar bekennender Fan von Egoismus, aber nach meinen eigenen Erfahrungen kann ich nicht egoistisch genug sein, um davon auszugehen, dass jedem das, was ich toll finde, auch zu gefallen hat

Anyway, für heute ist erst einmal Schluß und ja, ich werde es wohl wirklich nicht verstehen, aber ich werde es weiter versuchen. Vielleicht ... irgendwann... hab bei einigen anderen Themen auch um die 20 Jahre gebraucht, um dahinter zu kommen, warum die meisten so reagieren, wie sie reagieren und ich nicht.

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18. Mai 2017 um 17:06
In Antwort auf avarrassterne1

oh, meine Sphären sind bestimmt nicht höher.

Es ist auch nicht so, dass ich nicht verstehe, warum man Danke sagt, auch nicht, warum man Glück wünscht - wünsche ich anderen zum Geburtstag auch, entweder, weil ich es so meine oder bei einigen auch "weil es sich so gehört" - macht mir gar nichts, ich weiß ja, dass es DIE nicht stört, im Gegenteil, sie das gut finden.

Aber wenn ich wüßte, dass jemand ein Problem mit Bitte / Danke hätte, würde ich es bei demjenigen schon weglassen, ja. Ich bin zwar bekennender Fan von Egoismus, aber nach meinen eigenen Erfahrungen kann ich nicht egoistisch genug sein, um davon auszugehen, dass jedem das, was ich toll finde, auch zu gefallen hat

Anyway, für heute ist erst einmal Schluß und ja, ich werde es wohl wirklich nicht verstehen, aber ich werde es weiter versuchen. Vielleicht ... irgendwann... hab bei einigen anderen Themen auch um die 20 Jahre gebraucht, um dahinter zu kommen, warum die meisten so reagieren, wie sie reagieren und ich nicht.

Dann viel Erfolg.

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18. Mai 2017 um 19:18

Seit wann feiern Muslime Geburtstage?

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18. Mai 2017 um 20:07

ich will die Welt nicht ändern. ^^
Ich will das VERSTEHEN - das meine ich tatsächlich wie ich es sage ^^
Das die Welt weder so ist noch so wird, wie ich mir alles wünschen würde, weiß ich schon seit 30 Jahren - und ich glaube auch nicht, dass die ganze Welt so werden sollte, wie es mir angenehm wäre.

Variante 1 habe ich probiert bis vor runden 7 Jahren. Hat es nicht gebracht. Ist auch nicht in 3 sec abgehandelt, weil es mich vorher schon beschäftigt und danach auch. Ziemlich lange danach. Meistens für Tage.
Variante 2 habe ich nie versucht, ich nehme Variante 3 - Telefon aus und keiner kann mich anrufen. Nicht auf Arbeit - nix zum Gratuilieren und vorzugsweise niemandem den Tag sagen - ist in 0 Sekunden abgehandelt.
Ich würde es nur gern verstehen. DAS ist der einzige offene Punkt.

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18. Mai 2017 um 20:09

nein - sagt zumindest die Diagnostik. Aber in einigen Punkten erkenne ich mich schon wieder.

Ich bin Borderliner. Und schizoid - was in diesem Punkt beides solide reinspielt.

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18. Mai 2017 um 22:00
In Antwort auf avarrassterne1

nein - sagt zumindest die Diagnostik. Aber in einigen Punkten erkenne ich mich schon wieder.

Ich bin Borderliner. Und schizoid - was in diesem Punkt beides solide reinspielt.

Auf Borderliner wäre ich bei dir nie gekommen. Dafür scheinst du aber dein Leben (wenn man das so den Gedanken nach, die du so in die threads schreibst, einschätzen kann) sehr gut im Griff zu haben.

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18. Mai 2017 um 22:30

Naja das ist doch in etwa so, wie wenn man dir bei einem Besuch im Ausland sagen würde, dass es komplett okay wäre, laut und vor Leuten zu pupsen. Und alle versichern dir das, dass es totaaal okay ist. Würdest du es trotzdem machen? Wahrscheinlich nicht, weil es dir dein eigenes Empfinden von Anstand verbietet.
Genau dieses eigene Empfinden treibt die Leute dazu dir zu gratulieren.

Ich hasse Geburtstage übrigens auch und nehm mir frei und schalte das Internet aus. Und am nächsten Tag bedanke ich mich bei allen brav und es ist abgehakt.

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19. Mai 2017 um 7:34
In Antwort auf suahelischnurrbarthaar

Auf Borderliner wäre ich bei dir nie gekommen. Dafür scheinst du aber dein Leben (wenn man das so den Gedanken nach, die du so in die threads schreibst, einschätzen kann) sehr gut im Griff zu haben.

mal mehr, mal minder tbh - aber wenn es mir nicht gut geht, neige ich eh dazu, mich "einzugraben" und so völlig wie möglich zu isolieren (ist einfacher und zerschlägt nicht so viel Porzellan).
Aber ich bin jetzt nahezu 42, hatte also so runde 30 Jahre Zeit, zu lernen, wie ich damit umgehen kann ...
Danke für die Blumen jedenfalls

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19. Mai 2017 um 7:41

egal, ist "mein" Thread und mich stört es gar nicht.

die schizoide Persönlichkeitsstörung hat ja schon einige Überschneidungen mit Asperger - gerade in Richtung sozialer "Kompetenz" (mit vielen "" ) - und Borderliner sind da auch grundsätzlich nicht so die Leuchte (um es mal vorsichtig zu formulieren...) - einer der Gründe, warum ich so gern in Foren schreibe - da kann ich so etwas fast am besten verstehen lernen. Auch wenn das bei Themen, wo es für die meisten nur nach "das ist eben so" geht, nicht unbedingt leicht ist.

Offenheit - hm, habe ich im gofem schon paar mal geschrieben, dass ich Borderliner bin - in all den Jahren ist mir nur ein User begegnet, der mich wirklich triggern konnte (und ich habe ziemlich lange gebraucht, bis er es nicht mehr geschafft hat) - aber ansonsten - eigentlich kann mir hier doch keiner was tun, also warum nicht?

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19. Mai 2017 um 7:49
In Antwort auf dubravushka

Naja das ist doch in etwa so, wie wenn man dir bei einem Besuch im Ausland sagen würde, dass es komplett okay wäre, laut und vor Leuten zu pupsen. Und alle versichern dir das, dass es totaaal okay ist. Würdest du es trotzdem machen? Wahrscheinlich nicht, weil es dir dein eigenes Empfinden von Anstand verbietet.
Genau dieses eigene Empfinden treibt die Leute dazu dir zu gratulieren.

Ich hasse Geburtstage übrigens auch und nehm mir frei und schalte das Internet aus. Und am nächsten Tag bedanke ich mich bei allen brav und es ist abgehakt.

hm, naturgemäß schwer nachzuvollziehen, wenn man dieses eigene Empfinden nicht hat.

Süßes Beispiel
Und genau da hänge ich schon wieder.
Ob ich es machen würde? Hm, wenn es da nach dem Motto "Warum rülpset und furzet ihr nicht, hat es euch nicht geschmecket"? geht - vielleicht (weil es heißt, dass es nicht nur "okay" wäre, sondern eine eigene Botschaft, wenn man es unterlässt). Weiß ich nicht, ob ich meine Grenze (bzw. eher "Konditionierung" da überwinden könnte.

Doch das, was mich davon abhält, würde ich sicher nicht als "Anstand" bezeichnen. "Anstand" sollte doch an sich die Dinge aus der Perspektive der anderen sehen - also das unterlassen, was anderen unangehm ist. Wenn es "okay" ist - entfällt das per se. Wenn dann eher "Scham" - weil mir die ... olfaktorischen Konsequenzen peinlich wären.

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19. Mai 2017 um 7:57

Meinst Du wirklich, es ist "nur" so eine "Höflichkeits-Konditionierung"? *kopfkratz*

Stimmt schon, die sind sehr effektiv und unglaublich schwer zu überwinden, da sind mir schon einige begegnet, die wesentlich kritischer sind (und sehr viel folgenschwerer).

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19. Mai 2017 um 8:53

ich glaube eher, diejenigen, bei denen das eigene Empfinden mit "dem üblichen" (fast) immer übereinstimmt, kommen einfach seltenst in die Verlegenheit, sich damit beschäftigen zu müssen und so etwas zu hinterfragen.

"Akzeptanz lernen" in dem Sinne, wie Du es beschreibst, tun meistens nur diejenigen, die selbst nicht in "Schema F" passen und damit schwungvoll gegen die eine oder andere Wand rennen.

An sich geht jeder Mensch meiner Meinung nach erst einmal davon aus, dass alle andere das sehen wie man selbst und deswegen "was Du willst, dass man Dir nicht tu, das füg auch keinem anderen zu" genau richtig, optimal und moralisch der Königsweg ist.
Man muss erst einmal herausfinden, dass das, was einem selbst völlig schnurz ist, zu riesen Problemen führen kann, wenn man es anderen "zufügt" - weil es denen eben nicht schnurz ist. Oder umgekehrt - man stellt fest, dass das was für andere gar kein Ding ist, einen selbst wahnsinnig verletzen kann. DANN hinterfragt man das auch. Aber es gibt naturgemäß viele Menschen, die an dem Punkt nie vorbei kommen. Unter denen sind das eher die Ausnahmen, die das hinterfragen, denke ich.

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19. Mai 2017 um 9:01

Herzlichen Glück zum Geburtstag...

Zum Tag deiner Geburt, dem Erblicken des Lichtes der Welt. Dem Wunder das jedes Lebewesen ist, dass geboren wird.

Höflichkeit sicher auch. Aber ja wir feiern das Leben, dein Leben, mein Leben, unser aller Leben.

Es ist so vergänglich dieses Leben, es kann vorbei sein in einer Sekunde. Darum feiern wir den Geburtstag - WIR sind noch da!!

Sei denen die es tun obwohl du es nicht willst nicht böse. Es ist ein Zeichen der Wertschätzung der Person der wir gratulieren, weil wir uns freuen, dass sie auf dieser Welt ist!

In diesem Sinne - Herzlichen Glückwunsch zum sich wiederholenden Tag deiner Geburt!

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19. Mai 2017 um 9:13

auch wenn ich den ganzen Höflichkeitskrams eher wie Vokabeln lernen musste, den Sinn habe ich schon verstanden.

Für die Geburtstage von anderen habe ich Termine im Kalender am PC auf Arbeit, im Kalender am PC zu Hause, in meinem Papier-offline-Kalender - mit 2-7 Tagen Vorwarnzeit. Und ich schaffe es trotzdem immer wieder, den zu vergessen, weil es in dem Moment, wo ich den sehe, gerade irgendwie nicht geht anzurufen (oder was auch immer) - und 20 min später ist das schon wieder völlig "hinten runter gefallen" Grmpf. Ist mir schon auch klar, wie das bei anderen ankommt, wenn ich nicht daran denke und so versuche ich es wirklich unbedingtestens zu vermeiden - aber eben WEIL ich weiß, wie es bei denen ankommt und nur deswegen.

Aber solche Konditionierungen... sind schon mächtig, habe ich an einem anderen Punkt schön häufiger erleben müssen.
Es ist ein Fakt, dass nicht jeder mit einem chronisch oder lang anhaltend kranken Menschen in seiner nahen Umgebung umgehen kann. Ist einfach ein Charakter-Thema. Menschen mit Helfersysdrom neigen dazu - tun aber weder sich selbst noch dem Kranken damit unbedingt einen Gefallen. Beispielsweise. Das gilt insbesondere für psychische Krankheiten, da die sich viel direkter auf die Menschen in der näheren Umgebung auswirken. Also auch und im besonderen für mich. Ein Borderliner als Partner ist für manchen Typ Mensch ganz einfach Gift - und das kann für alle Beteiligten verdammt unschön werden.
An sich ist das ein Fakt, keine Wertung.
Aber da gibt es auch eine Konditionierung, nämlich "man darf niemanden """"im Stich lassen"""", nur weil der krank ist" - ich bin schon so oft Menschen begegnet, für die es ein kompromissloses Eingeständnis der eigenen moralischen Inkontinenz gewesen wäre, auch nur darüber nachzudenken, ob sie damit umgehen KÖNNTEN - und wo ich auch nicht wirklich herausbekommen habe, wie ich sie dazu bringen könnte, BEVOR das sprichwörtliche Kind ganz, ganz, ganz tief im Brunnen steckt
In Folge davon blocke ich alle Menschen, bei denen ich auch nur den Ansatz eines Helfersyndroms zu erkennen glaube (im Bewußtsein, wieviel Konjunktiv das enthält) beispielsweise völlig ab.

Mag schon sein, das dass hier ähnliche Hintergründe hat - zumindest zeigen die Antworten, die ich hier bekommen habe (thx @all!!!) in diese Richtung.

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19. Mai 2017 um 9:20
In Antwort auf megan2405

Herzlichen Glück zum Geburtstag...

Zum Tag deiner Geburt, dem Erblicken des Lichtes der Welt. Dem Wunder das jedes Lebewesen ist, dass geboren wird.

Höflichkeit sicher auch. Aber ja wir feiern das Leben, dein Leben, mein Leben, unser aller Leben.

Es ist so vergänglich dieses Leben, es kann vorbei sein in einer Sekunde. Darum feiern wir den Geburtstag - WIR sind noch da!!

Sei denen die es tun obwohl du es nicht willst nicht böse. Es ist ein Zeichen der Wertschätzung der Person der wir gratulieren, weil wir uns freuen, dass sie auf dieser Welt ist!

In diesem Sinne - Herzlichen Glückwunsch zum sich wiederholenden Tag deiner Geburt!

ich bin ihnen nicht "böse", sorry, wenn das so rüber kam.

Tja, genau das mit der "Wertschätzung" trifft einen meiner empfindlichsten Punkte an dem Thema, leider. Auch deswegen dieser Thread, dieser Punkt muß ganz, ganz dringend unempfindlicher werden bei mir.

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20. Mai 2017 um 20:25

was interessiert mich, wer mir auf den Ar*** guckt? Ist im besten Falle ein Komplimente, im schlimmsten Falle völlig irrelevant

Ok, wenn Du es lassen könntest - weißt Du auch, warum genau das für so viele so schwer ist?

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20. Mai 2017 um 20:28

ich glaube eben nicht, dass das mit "die eigenen Empfindungen kommen dabei nicht zum Tragen" oder "angepasst sein" zu tun hat.

"Normal" ist per Definition nichts "angepasstes" sondern das Empfinden der Mehrheit. Die müssen ihr Empfinden nicht anpassen, sie sind so und gehören damit automatisch zur Mehrheit und sind als "normal" - und machen sich deswegen auch nie Gedanken darum.

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20. Mai 2017 um 20:29

was Du nich sagst ^^

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20. Mai 2017 um 20:38

Zwischen Empathie haben und sich die Probleme des anderen zu eigen machen ist ein unterschied. Wenn man sich gefühlsmässig zu tief reinversetzt , schadet es einem selbst und hilft anderen auch ni cht

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20. Mai 2017 um 20:45
In Antwort auf avarrassterne1

ich glaube eben nicht, dass das mit "die eigenen Empfindungen kommen dabei nicht zum Tragen" oder "angepasst sein" zu tun hat.

"Normal" ist per Definition nichts "angepasstes" sondern das Empfinden der Mehrheit. Die müssen ihr Empfinden nicht anpassen, sie sind so und gehören damit automatisch zur Mehrheit und sind als "normal" - und machen sich deswegen auch nie Gedanken darum.

Ich glaube, damit hast du sehr Recht!

Die Welt ist auf "normalos" abgestimmt.

Der Frontalunterricht z.Bsp.: für ADSler absolutes Gift. Alle, die nicht "neurotypisch" sond, müssen sich so gut es geht, anpassen.....leider

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21. Mai 2017 um 23:35

Der Geburtstag ist für viele Menschen ein besonderer Tag und ein Tag zum feiern, weil wir an diesem Tag unseren ersten Atemzug nahmen und unser Leben als selbstständiges Wesen begannen. Wenn man jemanden gerne mag, dann ist dieser Tag für viele ein Grund zur Freude, denn ohne diesen Tag gäbe es diese Person ja nicht. Viele möchten ihre Wertschätzung an diesem besonderen Tag gerne durch Worte oder Geschenke ausdrücken.

Wenn ich dich richtig verstehe, sind dir Glückwünsche zum Geburtstag vor allem deshalb unangenehm, weil du Probleme hast dich selbst wertzuschätzen. Ich kann mir deshalb vorstellen, dass Menschen, die darauf beharren dir zum Geburtstag zu gratulieren, dass deshalb tun, weil sie dir zeigen wollen, dass sie dich wertschätzen, auch wenn du das selbst nicht kannst. Das geht dann also ganz klar in Richtung Helfer-Syndrom. Hinzu kommt noch, dass es bei den meisten Menschen positive Gefühle hervorruft, wenn jemand an ihren Geburtstag denkt und ihnen gratuliert. Das dieses bei dir gegentelige Gefühle hervorruft, ist für viele einfach unverständlich.

Ich hätte dennoch keine Probleme damit dir nicht zum Geburtstag zu gratulieren!

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22. Mai 2017 um 8:55
In Antwort auf blaetterrascheln

Der Geburtstag ist für viele Menschen ein besonderer Tag und ein Tag zum feiern, weil wir an diesem Tag unseren ersten Atemzug nahmen und unser Leben als selbstständiges Wesen begannen. Wenn man jemanden gerne mag, dann ist dieser Tag für viele ein Grund zur Freude, denn ohne diesen Tag gäbe es diese Person ja nicht. Viele möchten ihre Wertschätzung an diesem besonderen Tag gerne durch Worte oder Geschenke ausdrücken.

Wenn ich dich richtig verstehe, sind dir Glückwünsche zum Geburtstag vor allem deshalb unangenehm, weil du Probleme hast dich selbst wertzuschätzen. Ich kann mir deshalb vorstellen, dass Menschen, die darauf beharren dir zum Geburtstag zu gratulieren, dass deshalb tun, weil sie dir zeigen wollen, dass sie dich wertschätzen, auch wenn du das selbst nicht kannst. Das geht dann also ganz klar in Richtung Helfer-Syndrom. Hinzu kommt noch, dass es bei den meisten Menschen positive Gefühle hervorruft, wenn jemand an ihren Geburtstag denkt und ihnen gratuliert. Das dieses bei dir gegentelige Gefühle hervorruft, ist für viele einfach unverständlich.

Ich hätte dennoch keine Probleme damit dir nicht zum Geburtstag zu gratulieren!

nein, ich mag mich wie ich bin
Und ich habe auch gar kein Problem, Respekt, Dank, Komplimente, Lob, ... anzunehmen - wenn ich das Gefühl habe, dass es auch so gemeint ist. Menschen, bei denen ich es als heuchlerisch o.ä. empfinde, verbanne ich aus meinem privaten Umfeld, beruflich berührt es mich nicht, das geht an mir vorbei.

Aber ich habe meine ganze Kindheit lang erlebt, wie Menschen zum Geburtstag graturliert wurde, die der Gratulant eigentlich noch nicht mal grüßen wollte, wenn er sie auf der Straße trifft. Heucherlisch und scheinheilig und sonst nichts... ähm... "höflich" meine ich.  
Deswegen reagiere ich genau auf das "weil man das eben so macht" mit tiefster Aversion.

Wertschätzung und Respekt drückt man aus meiner Sicht am ehesten damit aus, dass man die Wünsche und Grenzen des anderen achtet.
Wenn also jemand über meine persönlichen Wünsche darüber trampelt wie eine Horde Elefanten und mir dann noch mit "Wertschätzung" kommt, fühle ich mich einfach nur noch verar*** - und zwar bis zum Anschlag.
Dazu kommt, dass ich andere Menschen sehr, sehr schwer lesen kann, Intentionen und Gefühle nicht intuitiv verstehe und also nicht "sehe", ob das jetzt ernst gemeint ist oder nicht. Selbst wenn ich es "sehe" - bei meiner Mutter z.B. weiß ich schon genau, dass sie mir nichts böses will und bei meiner Schwester auch - habe ich Engelchen und Teufelchen auf den Schultern sitzen, die mir abwechselnd ins Ohr brüllen. Der eine, dass sie es nur gut meint, der andere, dass es nur egozentrische Heuchelei sein KANN.

So hat sich das Jahre aufgeschaukelt, bis ich vor einigen Jahren (und seit dem) einen ganz harten Break gemacht habe und alle abblocke.

Aber ich wollte es für mich nicht so stehen lassen - und deswegen gehe ich solchen Dingen immer mal wieder nach, bis ich das für mich "glatt ziehen" kann.

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22. Mai 2017 um 9:00

na sicher doch, ich habe in meinem privaten Umfeld eigentlich nur Menschen, die mich respektieren und mit mir klar kommen. Aber Familie ist nun einmal Zwangsbekanntschaft und beruflich kann man sich die Menschen, mit denen man sehr viel Zeit verbringt auch nur begrenzt aussuchen.

"Ärgern" ist da auch das falsche Wort, ich "ärgere" mich nicht darüber, aber es trifft eine offene Wunde bei mir und dreht das Messer darin herum - das ist nicht soooo entzückend

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22. Mai 2017 um 9:03
In Antwort auf suahelischnurrbarthaar

Ich glaube, damit hast du sehr Recht!

Die Welt ist auf "normalos" abgestimmt.

Der Frontalunterricht z.Bsp.: für ADSler absolutes Gift. Alle, die nicht "neurotypisch" sond, müssen sich so gut es geht, anpassen.....leider

"Alle, die nicht "neurotypisch" sind..." sollten sich genau überlegen, wo anpassen Sinn macht - und wo nicht, denke ich.
Klar ist die Welt auf "Normalos" abgestimmt - damit passt es zumindest für den Großteil. Wäre die Welt auf Freaks wie mich abgestimmt, hätten die meisten anderen Pech, das wäre ganz und gar nicht besser

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22. Mai 2017 um 9:05

wie schon gesagt: schizoid. Ist nicht ganz das gleiche wie "Soziophobie"

Ansonsten gebe ich Dir recht.

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22. Mai 2017 um 9:55

auch eine Phobie bezeichnet eine Erkrankung

Ich persönlich finde, da hat sich wahnsinnig viel getan und verbessert in den letzten Jahren / Jahrzehnten. Klar, es gibt immer noch das eine oder andere, was noch besser ginge - das gibt es immer und überall. Aber das ist für mich nichts mehr, wo man schreiend auf den Barrikaden stehen müsste

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22. Mai 2017 um 10:28

da ist meine Erfahrung umgekehrt. Viele mit einer sozialen Phobie leiden darunter, weil sie sich eigentlich soziale Kontakte wünschen, einsam sind.
Wer schizoid ist, ist normaler Weise nicht einsam, wenn er allein ist - ich habe mich in meinem Leben schon einige Male einsam gefühlt - aber das war ausschließlich, wenn ich gerade von Menschen umgeben war.
Anders formuliert: bei denen, von denen ich Beschreibungen sozialer Phobie kenne, ist es so: dass sie allein und in Gesellschaft leiden. Bei mir ist es so, dass allein eigentlich kein Problem ist, ich mich in Gesellschaft aber meist unwohl fühle. Ist mir zwar herzlich egal, was da wer von mir denkt (was bei sozialer Phobie im Unterschied dazu oft ein großes Problem ist), aber dieses ganze Gewusel ist einfach nur unangenehm und anstrengend. Soll kein sinnloser Schw***zvergleich ala "wer leidet mehr" werden, aber ich denke, da bin ich mit "schizoid" definitiv im Vorteil. Was natürlich den Haken hat, dass man davon auch nicht unbedingt geheilt werden will. Da diese "soziale Geschichte" für mich erkennbar nur unendlich mehr Nach- als Vorteile hat, tendiert mein Wunsch, da hinzukommen auf deutlich unter Null

Aber ehrlich, im Grunde ist es mir herzlich egal, wer da was wie nennt, in den meisten Fällen doziert eh der Kuckuck über den Nestbau. Ich suche und finde meinen Weg - unter welchem Namen auch immer.

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22. Mai 2017 um 11:09
In Antwort auf avarrassterne1

nein, ich mag mich wie ich bin
Und ich habe auch gar kein Problem, Respekt, Dank, Komplimente, Lob, ... anzunehmen - wenn ich das Gefühl habe, dass es auch so gemeint ist. Menschen, bei denen ich es als heuchlerisch o.ä. empfinde, verbanne ich aus meinem privaten Umfeld, beruflich berührt es mich nicht, das geht an mir vorbei.

Aber ich habe meine ganze Kindheit lang erlebt, wie Menschen zum Geburtstag graturliert wurde, die der Gratulant eigentlich noch nicht mal grüßen wollte, wenn er sie auf der Straße trifft. Heucherlisch und scheinheilig und sonst nichts... ähm... "höflich" meine ich.  
Deswegen reagiere ich genau auf das "weil man das eben so macht" mit tiefster Aversion.

Wertschätzung und Respekt drückt man aus meiner Sicht am ehesten damit aus, dass man die Wünsche und Grenzen des anderen achtet.
Wenn also jemand über meine persönlichen Wünsche darüber trampelt wie eine Horde Elefanten und mir dann noch mit "Wertschätzung" kommt, fühle ich mich einfach nur noch verar*** - und zwar bis zum Anschlag.
Dazu kommt, dass ich andere Menschen sehr, sehr schwer lesen kann, Intentionen und Gefühle nicht intuitiv verstehe und also nicht "sehe", ob das jetzt ernst gemeint ist oder nicht. Selbst wenn ich es "sehe" - bei meiner Mutter z.B. weiß ich schon genau, dass sie mir nichts böses will und bei meiner Schwester auch - habe ich Engelchen und Teufelchen auf den Schultern sitzen, die mir abwechselnd ins Ohr brüllen. Der eine, dass sie es nur gut meint, der andere, dass es nur egozentrische Heuchelei sein KANN.

So hat sich das Jahre aufgeschaukelt, bis ich vor einigen Jahren (und seit dem) einen ganz harten Break gemacht habe und alle abblocke.

Aber ich wollte es für mich nicht so stehen lassen - und deswegen gehe ich solchen Dingen immer mal wieder nach, bis ich das für mich "glatt ziehen" kann.

Hmm, ok, verstehe (so ein bisschen zumindest ).
Ich bin auch kein Fan von heuchlerischem Getue, auch wenn ich mir das längst nicht so zu Herzen nehme, wie du!

Ich denke aber, du kannst getrost davon ausgehen, dass zumindest ein gewisser Prozentsatz deiner Geburtstagsgratulanten (z.B. deine Mutter und deine Schwester) dir nicht deshalb gratulieren wollen, weil man das eben so macht, sondern weil sie es wirklich so meinen, weil sie dich einfach gerne haben! Das ist für diese Menschen einfach sonnenklar und nur sehr schwer nachzuvollziehen, dass es für dich eben nicht sonnenklar ist und du das deshalb nicht willst.

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22. Mai 2017 um 12:16
In Antwort auf blaetterrascheln

Hmm, ok, verstehe (so ein bisschen zumindest ).
Ich bin auch kein Fan von heuchlerischem Getue, auch wenn ich mir das längst nicht so zu Herzen nehme, wie du!

Ich denke aber, du kannst getrost davon ausgehen, dass zumindest ein gewisser Prozentsatz deiner Geburtstagsgratulanten (z.B. deine Mutter und deine Schwester) dir nicht deshalb gratulieren wollen, weil man das eben so macht, sondern weil sie es wirklich so meinen, weil sie dich einfach gerne haben! Das ist für diese Menschen einfach sonnenklar und nur sehr schwer nachzuvollziehen, dass es für dich eben nicht sonnenklar ist und du das deshalb nicht willst.

ja, das ist wahrscheinlich ungefähr so schwer nachzuvollziehen wie umgekehrt Schon klar

Dann spielen bei nahestehenden Menschen ja auch immer noch jede Menge Emotionen von beiden Seiten rein und da dachte ich mir ich mach das mal zum "Gesellschafts-Thema" - weil es heir sogar reinpaßt und ich Menschen fragen kann, die das emotional neutraler sehen können - hat mich auch durchaus weiter gebracht zu dem Thema - noch mal thx @ all daher.

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22. Mai 2017 um 15:35

Und du denkst, das weiss sie nicht?

übrigens wird geschätzt, dass  10-20 % der Leute an "Persönlichkeitsstörungen" leiden und viele Psychiater sehen es als Variation an - nur, wenn es massives persönliches Leiden mit sich zieht, wird überhaupt zur Therapie geraten...in vieeln Fällen wird dann dem "Patienten" auch gar nicht gesagt, dass er eine Persönlichkeitsstörung hat.

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22. Mai 2017 um 16:07

Dein Beitrag zeigt nur, dass Du entweder meinen Thread nicht richtig gelesen oder falsch verstanden hast.

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