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Glückwünsche - und die Rätsel dabei.

18. Mai 2017 um 14:00

bald ist es bei mir wieder so weit und ich habe Geburtstag.

Ich schalte alle Telefone aus,
auf Arbeit nehme ich Urlaub und Geburtstagskuchen gibt es vor dem eigentlichen Geburtstag, so dass ich auf alle "hast Du Geburtstag? / hattest Du ..." wahrheitsgemäß mit "nein" antworten kann ohne mich darum zu drücken, meinen Kollegen einen auszugeben,
früher habe ich sogar noch die Wohnungsklingel ausgeschalten
... weil ich feiere meinen Geburtstag nicht, ich möchte keine Glückwünsche und schon gar keine Geschenke.

Ok, ich bin da ... speziell. Und klar, dass mich das so stört, dass es mir jedes Mal die Nackenhaare auf links dreht, wenn mir jemand gratuliert, liegt definitiv und allein an mir.
Aber was ich mich jedes Jahr frage: es gibt nun einmal Menschen, die wissen, wann mein Geburtstag ist - und auch, dass mir eine Gratulation eher Schmerzen als Freude bereitet - aber sie können es nicht lassen. Und zwar nicht, weil sie mich damit ärgern wollen, sondern weil sie es irgendwie "gut meinen".
Ich kapiere das nicht - könnt ihr mir helfen? Wenn man genau weiß XY mag das nicht - warum muss man es tun - ohne es "böse zu meinen"?

Natürlich gibt es auch immer die, die es wissen und dann eben das gratulieren weglassen, das ganze völlig ignorieren, so wie ich es mir wünsche. Sind aber vorzugsweise diejenigen mit einer mehr oder minder ausgeprägten soziopathischen Ader

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18. Mai 2017 um 14:59

Vielleicht weil sich das einfach so gehört und die Leute, die es nicht lassen können, sich dann schlecht fühlen oder meinen etwas wichtiges vergessen zu haben. Gönn ihnen doch die Freude, sag artig Danke und dann ist gut.

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18. Mai 2017 um 15:00

Gewohnheiten, Traditionen, Sitten. Die sind stärker als du und dein individueller Wille 

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18. Mai 2017 um 15:02
In Antwort auf suahelischnurrbarthaar

Gewohnheiten, Traditionen, Sitten. Die sind stärker als du und dein individueller Wille 

Eben, und kurz zum Geburtstag gratulieren ist ja im Grunde ein relativ harmloser Vorgang, der nichts kostet und kein aua macht.

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18. Mai 2017 um 15:07
In Antwort auf suahelischnurrbarthaar

Gewohnheiten, Traditionen, Sitten. Die sind stärker als du und dein individueller Wille 

offensichtlich, ja. Sehr viel stärker, genau genommen.

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18. Mai 2017 um 15:12
In Antwort auf pommesmayo92

Vielleicht weil sich das einfach so gehört und die Leute, die es nicht lassen können, sich dann schlecht fühlen oder meinen etwas wichtiges vergessen zu haben. Gönn ihnen doch die Freude, sag artig Danke und dann ist gut.

stimmt, sie fühlen sich schlecht.

Und jetzt wüßte ich gern noch, warum man sich schlecht fühlt, wenn man die ausdrücklichen Wünsche eines Menschen achtet und sich nicht schlecht fühlt, wenn man sie halt eben völlig ignoriert, damit man die eigenen Wünsche durchsetzen kann, wenn einem dieser Mensch wichtig ist.

"Artig Danke sagen" habe ich runde 35 Jahre lang gemacht - gut war es damit nie und inzwischen sehe ich schon lange nicht mehr ein, auf die Gefühle der anderen, die mir uuuunbedingt gratulieren MÜSSEN Rücksicht zu nehmen, wenn denen meine offensichtlich egal sind. Sollen sie sich halt schlecht fühlen, wenn es sie umgekehrt auch nicht interessiert, wie schlecht ich mich andernfalls fühle. Ich habe noch paar Jahre auszugleichen, passt schon.
Aber verstehen würde ich es dennoch gern.

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18. Mai 2017 um 15:14
In Antwort auf pommesmayo92

Eben, und kurz zum Geburtstag gratulieren ist ja im Grunde ein relativ harmloser Vorgang, der nichts kostet und kein aua macht.

dann wäre es ja auch harmlos und würde kein aua machen, darauf zu verzichten

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18. Mai 2017 um 15:21
In Antwort auf avarrassterne1

stimmt, sie fühlen sich schlecht.

Und jetzt wüßte ich gern noch, warum man sich schlecht fühlt, wenn man die ausdrücklichen Wünsche eines Menschen achtet und sich nicht schlecht fühlt, wenn man sie halt eben völlig ignoriert, damit man die eigenen Wünsche durchsetzen kann, wenn einem dieser Mensch wichtig ist.

"Artig Danke sagen" habe ich runde 35 Jahre lang gemacht - gut war es damit nie und inzwischen sehe ich schon lange nicht mehr ein, auf die Gefühle der anderen, die mir uuuunbedingt gratulieren MÜSSEN Rücksicht zu nehmen, wenn denen meine offensichtlich egal sind. Sollen sie sich halt schlecht fühlen, wenn es sie umgekehrt auch nicht interessiert, wie schlecht ich mich andernfalls fühle. Ich habe noch paar Jahre auszugleichen, passt schon.
Aber verstehen würde ich es dennoch gern.

Zugegeben deine Ansichten sind schon ziemlich extrem, findest du nicht? Ich glaube das Hauptproblem liegt eher auf deiner Seite, dass du Angst hast im Mittelpunkt zu stehen, du dich bedanken musst gegenüber anderen ( und sei es nur gespielt ), es dir einfach unangenehm ist und du daher solche Wahnsinnsvorkehrungen triffst.

Dass man sich Urlaub nimmt, wenn man Geburtstag hat oder seine Ruhe haben will und keinen Stress kann ich ja noch verstehen. Aber wenn einem ( nahestehende? ) Menschen gratulieren wollen, zeugt das ja auch einen gewissen Respekt dir gegenüber und zeigt, dass sie dich schätzen und mögen. Jemandem, den man nicht mag, gratuliert man ja auch nicht.
Ansonsten stell doch die Klingel aus, mach die Rolladen runter, kapp das Internet, zieh das Telefon aus, schalt das Handy ab, mach das Licht aus und leg dich den ganzen Tag ins Bett. Happy Birthday...

Was die "eigenen Wünsche" angeht: Das kann ich schon verstehen, nach dem Motto "was du nicht willst, das man dir tut...". Aber ich finde den Anlass schon ziemlich gering so einen Aufwand zu betreiben, nur um sich nicht "schlecht zu fühlen", weil einem jemand gratuliert... Aber du wirst deine Gründe haben. Viel Erfolg, dann hast du ja wieder ein Jahr Ruhe.
 

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18. Mai 2017 um 15:43
In Antwort auf pommesmayo92

Zugegeben deine Ansichten sind schon ziemlich extrem, findest du nicht? Ich glaube das Hauptproblem liegt eher auf deiner Seite, dass du Angst hast im Mittelpunkt zu stehen, du dich bedanken musst gegenüber anderen ( und sei es nur gespielt ), es dir einfach unangenehm ist und du daher solche Wahnsinnsvorkehrungen triffst.

Dass man sich Urlaub nimmt, wenn man Geburtstag hat oder seine Ruhe haben will und keinen Stress kann ich ja noch verstehen. Aber wenn einem ( nahestehende? ) Menschen gratulieren wollen, zeugt das ja auch einen gewissen Respekt dir gegenüber und zeigt, dass sie dich schätzen und mögen. Jemandem, den man nicht mag, gratuliert man ja auch nicht.
Ansonsten stell doch die Klingel aus, mach die Rolladen runter, kapp das Internet, zieh das Telefon aus, schalt das Handy ab, mach das Licht aus und leg dich den ganzen Tag ins Bett. Happy Birthday...

Was die "eigenen Wünsche" angeht: Das kann ich schon verstehen, nach dem Motto "was du nicht willst, das man dir tut...". Aber ich finde den Anlass schon ziemlich gering so einen Aufwand zu betreiben, nur um sich nicht "schlecht zu fühlen", weil einem jemand gratuliert... Aber du wirst deine Gründe haben. Viel Erfolg, dann hast du ja wieder ein Jahr Ruhe.
 

^^ hab ich doch oben schon geschrieben
"Ok, ich bin da ... speziell. Und klar, dass mich das so stört, dass es mir jedes Mal die Nackenhaare auf links dreht, wenn mir jemand gratuliert, liegt definitiv und allein an mir.".
Ja, so schlau war ich auch schon.
Der Rest Deiner Theorie dazu trifft es nicht, aber das spielt nun gerade keine Rolle.

Du schreibst doch auch, dass man sich schlecht fühlt, wenn man NICHT gratuliert. Das erscheint Dir klar und ohne Diskussion. Aber wenn der Anlass so gering ist und alles kein Ding in die eine Richtung - warum ist es dann so ein riesen "Ding" in die andere Richtung? Für mich ist das ein solider Widerspruch. Für Dich offensichtlich nicht - warum?
Den "Aufwand" betreibe ich, weil zu sagen "möchte ich nicht" bringt nichts außer Anrufe ala "Ich weiß, dass Du das nicht möchtest, aber... ".

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18. Mai 2017 um 15:50

doch, die Hoffnung habe ich aufgegeben. Erzähle ich so einigen nämlich seit gut 20 Jahren.

Bei manchen Kollegen sind es jetzt 8 Jahre - da weiß ich aber, die beiden Kandidaten sind schlicht zu oberflächlich / zu wenig an mir als Person interessiert, um so etwas ernst zu nehmen (also auch, wenn es nicht so etwas spezielles wäre). Ist dennoch häßlich, aber kapiere ich zumindest.
Die anderen Kollegen haben es tatsächlich nach dem 3. Jahr akzeptiert - zumindest die, die sich den Tag aufgeschrieben haben

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18. Mai 2017 um 16:04
In Antwort auf avarrassterne1

^^ hab ich doch oben schon geschrieben
"Ok, ich bin da ... speziell. Und klar, dass mich das so stört, dass es mir jedes Mal die Nackenhaare auf links dreht, wenn mir jemand gratuliert, liegt definitiv und allein an mir.".
Ja, so schlau war ich auch schon.
Der Rest Deiner Theorie dazu trifft es nicht, aber das spielt nun gerade keine Rolle.

Du schreibst doch auch, dass man sich schlecht fühlt, wenn man NICHT gratuliert. Das erscheint Dir klar und ohne Diskussion. Aber wenn der Anlass so gering ist und alles kein Ding in die eine Richtung - warum ist es dann so ein riesen "Ding" in die andere Richtung? Für mich ist das ein solider Widerspruch. Für Dich offensichtlich nicht - warum?
Den "Aufwand" betreibe ich, weil zu sagen "möchte ich nicht" bringt nichts außer Anrufe ala "Ich weiß, dass Du das nicht möchtest, aber... ".

Es gibt eben zum Glück noch gewisse gesellschaftliche Werte und Normen, an die sich ein Großteil der Menschen hält und dazu gehört eben auch, dass zum Geburtstag kurz "alles Gute" gewünscht wird. Genauso, wie man "Guten Morgen" sagt, wenn man zur entsprechenden Tageszeit jemanden trifft, den man kennt.

Ich würde mir komisch vorkommen, wenn ich wüsste jemand hat Geburtstag, aber ich darf keinen Pieps dazu sagen und muss so tun, als wäre nichts. Und das ist unangenehm. Vielleicht genauso unangenehm und anstrengend, wie für dich eben einen Glückwunsch entgegenzunehmen. Von daher denke ich nicht, dass es ein Widerspruch ist, eher ein blödes Gefühl auf beiden Seiten. Kommst du dir nicht komisch vor, wenn du Geburtstag hast und zB zwei Leute triffst, die wissen dass es "dein Tag" ist und sie nichts sagen dürfen? Entstehen da nicht seltsame Situationen?

 

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18. Mai 2017 um 16:23
In Antwort auf pommesmayo92

Es gibt eben zum Glück noch gewisse gesellschaftliche Werte und Normen, an die sich ein Großteil der Menschen hält und dazu gehört eben auch, dass zum Geburtstag kurz "alles Gute" gewünscht wird. Genauso, wie man "Guten Morgen" sagt, wenn man zur entsprechenden Tageszeit jemanden trifft, den man kennt.

Ich würde mir komisch vorkommen, wenn ich wüsste jemand hat Geburtstag, aber ich darf keinen Pieps dazu sagen und muss so tun, als wäre nichts. Und das ist unangenehm. Vielleicht genauso unangenehm und anstrengend, wie für dich eben einen Glückwunsch entgegenzunehmen. Von daher denke ich nicht, dass es ein Widerspruch ist, eher ein blödes Gefühl auf beiden Seiten. Kommst du dir nicht komisch vor, wenn du Geburtstag hast und zB zwei Leute triffst, die wissen dass es "dein Tag" ist und sie nichts sagen dürfen? Entstehen da nicht seltsame Situationen?

 

nein, es entstehen eigentlich keine "seltsamen Situationen" - ich habe in all den Jahren in dieser Hinsicht tatsächlich nur zwei Arten Menschen getroffen. Die die gesagt haben, wenn sie nicht möchte, sag ich nichts - und die das auch in keiner Weise stört bzw. denen das auch nicht unangenehm ist und eben die, die es wissen, aber nicht lassen können, weil ihnen ihr "unangenehm" über mein "unangenehm" geht - oder was auch immer.

"Mein Tag"? Naja, mal abgesehen davon, dass ich das nicht mag, wüßte ich nicht, was es da zu feiern gäbe. Da habe ich ja nichts dazu getan
Ich feiere so etwas wie Hochzeitstag, auch meinen Jahrestag, wann ich in meinem Job hier angefangen habe beispielsweise, den Tag, an dem wir in unsere Wohnung eingezogen sind - aber Geburtstag, Weihnachten, Silvester / Neujahr usw. nicht. Von daher komme ich schon bei "mein Tag" nicht mehr mit, um ehrlich zu sein

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18. Mai 2017 um 16:25
In Antwort auf avarrassterne1

nein, es entstehen eigentlich keine "seltsamen Situationen" - ich habe in all den Jahren in dieser Hinsicht tatsächlich nur zwei Arten Menschen getroffen. Die die gesagt haben, wenn sie nicht möchte, sag ich nichts - und die das auch in keiner Weise stört bzw. denen das auch nicht unangenehm ist und eben die, die es wissen, aber nicht lassen können, weil ihnen ihr "unangenehm" über mein "unangenehm" geht - oder was auch immer.

"Mein Tag"? Naja, mal abgesehen davon, dass ich das nicht mag, wüßte ich nicht, was es da zu feiern gäbe. Da habe ich ja nichts dazu getan
Ich feiere so etwas wie Hochzeitstag, auch meinen Jahrestag, wann ich in meinem Job hier angefangen habe beispielsweise, den Tag, an dem wir in unsere Wohnung eingezogen sind - aber Geburtstag, Weihnachten, Silvester / Neujahr usw. nicht. Von daher komme ich schon bei "mein Tag" nicht mehr mit, um ehrlich zu sein

P.S. bei denen, wo ich weiß, dass SIE das möchten, halte ich mich auch an die "gesellschaftlichen Regeln und Normen".
Aber mir wäre es deswegen noch lange nicht unangenehm oder würde mir überhaupt auffallen, nichts zu sagen. Würde mir die Erinnerungen in min. 3 verschiedenen Kalendern sparen, damit ich nicht von irgendwem den Geburtstag vergesse und in ein Fettnäpfchen trete, welches ich nicht beabsichtigt habe

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18. Mai 2017 um 16:29
In Antwort auf avarrassterne1

nein, es entstehen eigentlich keine "seltsamen Situationen" - ich habe in all den Jahren in dieser Hinsicht tatsächlich nur zwei Arten Menschen getroffen. Die die gesagt haben, wenn sie nicht möchte, sag ich nichts - und die das auch in keiner Weise stört bzw. denen das auch nicht unangenehm ist und eben die, die es wissen, aber nicht lassen können, weil ihnen ihr "unangenehm" über mein "unangenehm" geht - oder was auch immer.

"Mein Tag"? Naja, mal abgesehen davon, dass ich das nicht mag, wüßte ich nicht, was es da zu feiern gäbe. Da habe ich ja nichts dazu getan
Ich feiere so etwas wie Hochzeitstag, auch meinen Jahrestag, wann ich in meinem Job hier angefangen habe beispielsweise, den Tag, an dem wir in unsere Wohnung eingezogen sind - aber Geburtstag, Weihnachten, Silvester / Neujahr usw. nicht. Von daher komme ich schon bei "mein Tag" nicht mehr mit, um ehrlich zu sein

Ok, bis jetzt hab ich noch niemanden getroffen, den das so dermaßen gestört hat. Ich könnte es bei Bekannten oder Personen mit denen man nicht täglich zu tun hat, wohl auch unterdrücken oder ignorieren, wenn sie es nicht wollen. Aber so bei "engeren" Menschen die ich jeden Tag sehe, könnte ich das glaube ich nicht einfach übergehen.

Tja, jedem das seine. Ich wüsste den Tag gar nicht mehr, wann ich in meine Wohnung gezogen bin. Dann happy Einzugstag.

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18. Mai 2017 um 16:36

dazu noch:

ich habe diejenigen, die es gar nicht lassen können, natürlich das gleiche auch schon gefragt - mit wenig hilfreichen Antworten. "Aber das macht man doch so" war natürlich auch dabei

Ja, die Lemminge machen das auch so, dass sie immer dem ersten hinterherrennen - ob der nun von der Klippe hupft oder nicht - das macht man eben so

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18. Mai 2017 um 16:43
In Antwort auf avarrassterne1

dazu noch:

ich habe diejenigen, die es gar nicht lassen können, natürlich das gleiche auch schon gefragt - mit wenig hilfreichen Antworten. "Aber das macht man doch so" war natürlich auch dabei

Ja, die Lemminge machen das auch so, dass sie immer dem ersten hinterherrennen - ob der nun von der Klippe hupft oder nicht - das macht man eben so

Wenn alles nichts mehr hilft, kommt dann der Spruch mit der Klippe, wahlweise auch Fenster. Aber auch du bist ein Typus, der sich einordnen lässt und zwar in die Gruppe der Anti-Typen.

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18. Mai 2017 um 16:45
In Antwort auf avarrassterne1

dazu noch:

ich habe diejenigen, die es gar nicht lassen können, natürlich das gleiche auch schon gefragt - mit wenig hilfreichen Antworten. "Aber das macht man doch so" war natürlich auch dabei

Ja, die Lemminge machen das auch so, dass sie immer dem ersten hinterherrennen - ob der nun von der Klippe hupft oder nicht - das macht man eben so

die anderen - ebenso hilfreichen - Antworten waren so etwas wie:

- zeigen, dass einem jemand wichtig ist
- Respekt zeigen
- Höflichkeit

Vielleicht bin ich ja zu blond oder zu verquer, aber seit wann zeigt man jemandem Repekt, Liebe, Höflichkeit, indem man sich bewußt und in voller Absicht über dessen Wünsche und Gefühle hinwegsetzt?! Häh?!? So etwas würde ich eher mit Unhöflichkeit und sehr vor allem mit Respektlosigkeit assoziieren. Und wenn mir jemand wichtig ist, dann bringe ich denjenigen doch nicht mit voller Absicht und sehenden Auges in eine ihm / ihr unangenehme Situation?!? (auch dann nicht, wenn diese Situation für mich nicht unangenehm wäre!)
Blöder Weise sind das aber alles Menschen, die ich so gut kenne, dass ich ihnen abkaufe, dass sie diese Punkte auch so meinen. Irgendwie.
Nur auf die Nachfragen, wo denn der Respekt ist, wenn man die Wünsche des anderen schlicht ignoriert etc. - ging es dann nicht mehr weiter

Ich kapiere es nicht

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18. Mai 2017 um 16:48
In Antwort auf pommesmayo92

Wenn alles nichts mehr hilft, kommt dann der Spruch mit der Klippe, wahlweise auch Fenster. Aber auch du bist ein Typus, der sich einordnen lässt und zwar in die Gruppe der Anti-Typen.

klar, in verschiedenen Punkten bin ich "Anti-Typ", nicht nur in diesem.
und in noch mehr Gruppen.

"Freaks" ganz sicher. "Nerds" auch irgendwie. "Goths" unbedingt.

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18. Mai 2017 um 16:52
In Antwort auf avarrassterne1

die anderen - ebenso hilfreichen - Antworten waren so etwas wie:

- zeigen, dass einem jemand wichtig ist
- Respekt zeigen
- Höflichkeit

Vielleicht bin ich ja zu blond oder zu verquer, aber seit wann zeigt man jemandem Repekt, Liebe, Höflichkeit, indem man sich bewußt und in voller Absicht über dessen Wünsche und Gefühle hinwegsetzt?! Häh?!? So etwas würde ich eher mit Unhöflichkeit und sehr vor allem mit Respektlosigkeit assoziieren. Und wenn mir jemand wichtig ist, dann bringe ich denjenigen doch nicht mit voller Absicht und sehenden Auges in eine ihm / ihr unangenehme Situation?!? (auch dann nicht, wenn diese Situation für mich nicht unangenehm wäre!)
Blöder Weise sind das aber alles Menschen, die ich so gut kenne, dass ich ihnen abkaufe, dass sie diese Punkte auch so meinen. Irgendwie.
Nur auf die Nachfragen, wo denn der Respekt ist, wenn man die Wünsche des anderen schlicht ignoriert etc. - ging es dann nicht mehr weiter

Ich kapiere es nicht

Du bewegst dich halt auf anderen Umlaufbahnen und in höheren Sphären, dass dich sowas eben auf die Palme bringt. Ich glaub du wirst es in hundert Jahren nicht verstehen, wieso ein Großteil der Menschen sich Glück wünscht, weil du es nicht verstehen kannst ( oder willst ).
Es ist eben eine Art Höflichkeit, genau wie man "Guten Morgen", "bitte" und "danke" sagt, jemandem die Tür aufhält, etc. Oder löst das auch irgendwelche Ängste bei dir aus? Soll ja auch Leute geben, die haben panische Angst davor, sich beim Bäcker ein Brötchen zu bestellen.

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18. Mai 2017 um 17:04
In Antwort auf pommesmayo92

Du bewegst dich halt auf anderen Umlaufbahnen und in höheren Sphären, dass dich sowas eben auf die Palme bringt. Ich glaub du wirst es in hundert Jahren nicht verstehen, wieso ein Großteil der Menschen sich Glück wünscht, weil du es nicht verstehen kannst ( oder willst ).
Es ist eben eine Art Höflichkeit, genau wie man "Guten Morgen", "bitte" und "danke" sagt, jemandem die Tür aufhält, etc. Oder löst das auch irgendwelche Ängste bei dir aus? Soll ja auch Leute geben, die haben panische Angst davor, sich beim Bäcker ein Brötchen zu bestellen.

oh, meine Sphären sind bestimmt nicht höher.

Es ist auch nicht so, dass ich nicht verstehe, warum man Danke sagt, auch nicht, warum man Glück wünscht - wünsche ich anderen zum Geburtstag auch, entweder, weil ich es so meine oder bei einigen auch "weil es sich so gehört" - macht mir gar nichts, ich weiß ja, dass es DIE nicht stört, im Gegenteil, sie das gut finden.

Aber wenn ich wüßte, dass jemand ein Problem mit Bitte / Danke hätte, würde ich es bei demjenigen schon weglassen, ja. Ich bin zwar bekennender Fan von Egoismus, aber nach meinen eigenen Erfahrungen kann ich nicht egoistisch genug sein, um davon auszugehen, dass jedem das, was ich toll finde, auch zu gefallen hat

Anyway, für heute ist erst einmal Schluß und ja, ich werde es wohl wirklich nicht verstehen, aber ich werde es weiter versuchen. Vielleicht ... irgendwann... hab bei einigen anderen Themen auch um die 20 Jahre gebraucht, um dahinter zu kommen, warum die meisten so reagieren, wie sie reagieren und ich nicht.

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