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Gibts menschen die vom pech verfolgt sind?

17. Oktober 2003 um 10:50

hallo,

ich hab manchmal das gefühl, daß manche nicht nur kein glück haben sondern es trift sie immer und immer wieder.

stellt euch folgendes vor:

einem mann stirbt plötzlich (ohne vorherige anzeichen) der bruder, 2 wochen später bekommt sein schwager die mitteilung, daß er sterbenskrank ist. eine woche später bekommt der schwiegervater einen schlaganfall und 3 tage später fällt die 11 jährige nicht nach einer op ins koma und wird sehr wahrscheinlich nicht überleben.

von den anderen (m. e. nicht selbst verschuldeten) problemen mal ganz abgesehen.

stimmt der spruch: der teufel sch... niemals auf einen kleinen haufen?

wenn ich solche geschichten höre, bin ich dankbarer denn je, daß mir es doch recht gut geht.

nachdenkliche grüße

lily

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17. Oktober 2003 um 12:31

??
Ich habe eine Familie in der Verwandtschaft, da hat das Schicksal auch ziemlich hart zugeschlagen. Man kann sich wirklich nicht vorstellen, wieso manche Menschen solche Sachen erleiden müssen und andren Leuten die Sachen nur so zufliegen. Meine Tante hat in ihrer Schwangerschaft erleben müssen, wie ihr bruder bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist. Man glaubte dann, als ihr Baby taubstumm zur welt kam-daß dies durch den Schock ausgelöst worden sein könnte.
Das 2. Kind meiner Verwandten ist dann im Altern von ein paar Monaten unter der Bettdecke erstickt. Wieder ein anderer Sohn von Ihnen hat sich im Alter von 27 Jahren nach mehreren Selbstmordversuchen endgültig das Leben genommen! Wenn mir da noch einer sagen würde, ich solle an einen Gott glauben.....würde ich ihn schon fragen, wo Gott denn immer sei-wenn was passiert in ein und derselben Familie.
Kein Wunder, wenn diese Leute sich dann von der Umwelt zurückziehen und keinen mehr nah an sich heranlassen-wenn man nur Verlust im Leben kennenlernt, oder???
Da hast du wohl wirklich recht, daß man dann erst weiß-wie gut es einem selber geht im Leben, wenn man über solche Dinge nachdenkt.

Gruß von Gerli

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17. Oktober 2003 um 13:01

Pech und schwefel?
schwefel - denkt man deswegen an den teufel?
ich glaube auch daran, dass es - wenn es kommt - dann so richtig reinknallt. so als würde man es magisch anziehen, als sei es mit der person selbst verknüpft. *schauder*
vielleicht sowas wie eine sich selbst erfüllende prophezeiung? es geht einem ohnehin schon mies und davon gefärbt agiert und reagiert man auch ... teufelskreis.
dass man tode anzieht, nein, das glaube ich nicht. das ist zufall, weder pech noch dieses schicksalhafte "vom unglück verfolgt".
es gibt so viele biographien von menschen, die an vergleichbaren situationen gewachsen sind. für die es ein wichtiger schritt war, natürlich erst im nachhinein. würde ich mittendrin stecken und jemand käme zu mir und würde sagen "peas, das ist kein unglück, das ist (d)eine chance", ... wäre klar, dass die person keine guten karten hätte.
fast makaber, sein eigenes leid damit zu vergleichen und festzustellen, dass es einem doch gut geht und man dankbar sein kann ... nicht falsch verstehen lily, ich mache das auch, automatisch. makaber finde ich nur, dass man das viel besser realisiert, wenn andere leiden.

lg von peas

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17. Oktober 2003 um 18:55

7 gute und 7 schlechte
Es gibt sie wirklich: 7 gute und 7 schlechte Jahre (ok, es sind fast 8 Jahre) aber ich hab mal gelesen, dass das schon ab der Geburt anfängt. Fragt mich bitte nicht wie (ist schon länger her als ich das gelesen habe) Aber meine wenn ich jetzt danach gehe, wären meine schlechten Jahre erst mal vorbei...

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