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Gibt es kein Mitgefühl mehr?

23. Juni um 1:38

Am Donnerstag Nachmittag war meine Mutter spazieren, da sie den Kopf frei bekommen wollte. Aktuell ist sie sehr durch den Wind, da sie nach 40 Jahren Ehe ihren Mann und meinen Vater, verloren hat und nun eine Trauertherapie anfängt. Als ich mit ihr telefonierte, um zu fragen wo sie ist, wusste sie es nicht genau (sie ist erst vor kurzem hergezogen und war etwas verwirrt). Sie rief zurück und nannte mir die Hausnummer, vor der sie stand. Durch's Telefon hörte ich, dass ein Mann aufgebracht mit ihr sprach. Sie fragte mich nochmal, ob ich sie abhole, da sie etwas Angst bekommen hätte. Ich fuhr schnell hin und sah meine Mutter. Der aufgebrachte Mann stand mit seinem Handy ein paar Meter weiter auf dem Gehweg. Er sagte mir, meine Mutter hätte unerlaubt ihr Gelände betreten und auf deren Nachfrage, was sie hier macht, verwirrt reagiert (zu erwähnen ist, dass die Haustür mit Klingel und Hausnummer nicht unmittelbar am Gehweg sind, sondern ohne Tor oder Türchen seitlich am Haus). Er sagte, er wolle die Polizei rufen. Beide Kinder, in jugendlichem Alter, standen "Wache". Als Kurzschlussreaktion entschuldigte ich mich bei dem Mann und erklärte ihm kurz die schwierige Lebenssituation, um Ärger zu vermeiden. Er zeigte kein Mitgefühl und sagte seine Frau hätte nun schreckliche Angst und würde sich nicht mehr trauen das Haus zu verlassen. Ich sagte ihm, er könne seiner Frau ausrichten, dass alles gut ist und ich meine Mutter nach Hause bringe. Danach kam nur ein "Passen Sie gefälligst besser auf Ihre Mutter auf".Im ersten Moment sah ich tatsächlich meine Mutter als "Schuldige", da sie ihnen auf die Nachfrage was sie hier macht, keine Antwort geben konnte. Meiner Mutter gegenüber tut mir dieser Gedanke sehr leid! 
Doch ich frage mich - weshalb reagiert man so eiskalt und versucht nicht einer verwirrten Frau zu helfen. Ist denn die Gesellschaft mittlerweile wirklich so herzlos? Nicht einmal ein wenig Mitgefühl dafür, dass mein Vater gestorben ist.

Ich hoffe für ihn, dass er nie in eine ähnliche Lage kommt und auf das Verständnis seiner Mitmenschen hoffen muss.

P.S. Diese Situation hat mich so sehr beschäftigt, dass ich überlegt hatte noch einmal hinzufahren und meinen Frust abzuladen. Ich habe mich allerdings wg. unnötigem Stress dagegen entschieden und möchte lieber die Meinung anderer hören. Auch, ob evtl. schon ähnliche Erfahrungen gemacht wurden oder ich vielleicht zu aufgebracht reagiere...

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23. Juni um 2:07

Es tut mir leid, daß du deinen Vater verloren hast.
Finde ich auch sehr herzlos und unverständlich die Reaktion dieser Menschen.
Es gibt Menschen, die vor "Verrückten" ...also allem, was nicht "normal" ist, extrem viel Angst haben  und auch nichts damit zu tun haben wollen. Das ist leider so. 
Das, was du hier beschreibst, ist einer der Gründe, warum ich aus Deutschland weggezogen bin.

Ich wünsche euch alles Gute und daß deine Mutti den Verlust gut überstehen kann. Meiner Mama ging es ähnlich, als mein Vater starb.

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23. Juni um 16:39
In Antwort auf amar_18417774

Am Donnerstag Nachmittag war meine Mutter spazieren, da sie den Kopf frei bekommen wollte. Aktuell ist sie sehr durch den Wind, da sie nach 40 Jahren Ehe ihren Mann und meinen Vater, verloren hat und nun eine Trauertherapie anfängt. Als ich mit ihr telefonierte, um zu fragen wo sie ist, wusste sie es nicht genau (sie ist erst vor kurzem hergezogen und war etwas verwirrt). Sie rief zurück und nannte mir die Hausnummer, vor der sie stand. Durch's Telefon hörte ich, dass ein Mann aufgebracht mit ihr sprach. Sie fragte mich nochmal, ob ich sie abhole, da sie etwas Angst bekommen hätte. Ich fuhr schnell hin und sah meine Mutter. Der aufgebrachte Mann stand mit seinem Handy ein paar Meter weiter auf dem Gehweg. Er sagte mir, meine Mutter hätte unerlaubt ihr Gelände betreten und auf deren Nachfrage, was sie hier macht, verwirrt reagiert (zu erwähnen ist, dass die Haustür mit Klingel und Hausnummer nicht unmittelbar am Gehweg sind, sondern ohne Tor oder Türchen seitlich am Haus). Er sagte, er wolle die Polizei rufen. Beide Kinder, in jugendlichem Alter, standen "Wache". Als Kurzschlussreaktion entschuldigte ich mich bei dem Mann und erklärte ihm kurz die schwierige Lebenssituation, um Ärger zu vermeiden. Er zeigte kein Mitgefühl und sagte seine Frau hätte nun schreckliche Angst und würde sich nicht mehr trauen das Haus zu verlassen. Ich sagte ihm, er könne seiner Frau ausrichten, dass alles gut ist und ich meine Mutter nach Hause bringe. Danach kam nur ein "Passen Sie gefälligst besser auf Ihre Mutter auf".Im ersten Moment sah ich tatsächlich meine Mutter als "Schuldige", da sie ihnen auf die Nachfrage was sie hier macht, keine Antwort geben konnte. Meiner Mutter gegenüber tut mir dieser Gedanke sehr leid! 
Doch ich frage mich - weshalb reagiert man so eiskalt und versucht nicht einer verwirrten Frau zu helfen. Ist denn die Gesellschaft mittlerweile wirklich so herzlos? Nicht einmal ein wenig Mitgefühl dafür, dass mein Vater gestorben ist.

Ich hoffe für ihn, dass er nie in eine ähnliche Lage kommt und auf das Verständnis seiner Mitmenschen hoffen muss.

P.S. Diese Situation hat mich so sehr beschäftigt, dass ich überlegt hatte noch einmal hinzufahren und meinen Frust abzuladen. Ich habe mich allerdings wg. unnötigem Stress dagegen entschieden und möchte lieber die Meinung anderer hören. Auch, ob evtl. schon ähnliche Erfahrungen gemacht wurden oder ich vielleicht zu aufgebracht reagiere...

Die Reaktion dieser Menschen war wirklich übertrieben. Wie kann man denn so Angst haben vor einer offensichtlich verwirrten Frau?

Falls es dich tröstet: nicht alle Menschen sind so. Deine Mutter und du hattet lediglich Pech, auf unempathische Menschen gestoßen zu sein. Zum Glück ist alles gut ausgegangen.

Mein Beileid und viel Kraft euch allen!

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24. Juni um 8:14

hast Du mal darüber nachgedacht, dass er vielleicht gar nicht erst "in die gleiche Situation kommen muss" - sondern da schon IST?

Er hat eine Frau zu Hause, die bei einer verwirrten und nun auch nicht mehr jugendlichen Frau, die auf dem Grundstück ist, so eine Panik hat, dass sie sich nicht mehr traut, das Haus zu verlassen - in welche Situation soll er da noch KOMMEN?

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24. Juni um 8:23

P.S. die Polizei zu rufen, ist in dieser Situation auch die einfachste Form der Hilfe.

Wenn man eine Person antrifft, die zu verwirrt ist, um zu sagen, wo sie überhaupt hin möchte, was soll man tun Deiner Meinung nach? Bleiben nur Polizei oder Krankenwagen, soll man sie weiter durch die Gegend irren lassen? Taschen und Handy durchsuchen? Beides nicht.

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24. Juni um 18:47
In Antwort auf amar_18417774

Am Donnerstag Nachmittag war meine Mutter spazieren, da sie den Kopf frei bekommen wollte. Aktuell ist sie sehr durch den Wind, da sie nach 40 Jahren Ehe ihren Mann und meinen Vater, verloren hat und nun eine Trauertherapie anfängt. Als ich mit ihr telefonierte, um zu fragen wo sie ist, wusste sie es nicht genau (sie ist erst vor kurzem hergezogen und war etwas verwirrt). Sie rief zurück und nannte mir die Hausnummer, vor der sie stand. Durch's Telefon hörte ich, dass ein Mann aufgebracht mit ihr sprach. Sie fragte mich nochmal, ob ich sie abhole, da sie etwas Angst bekommen hätte. Ich fuhr schnell hin und sah meine Mutter. Der aufgebrachte Mann stand mit seinem Handy ein paar Meter weiter auf dem Gehweg. Er sagte mir, meine Mutter hätte unerlaubt ihr Gelände betreten und auf deren Nachfrage, was sie hier macht, verwirrt reagiert (zu erwähnen ist, dass die Haustür mit Klingel und Hausnummer nicht unmittelbar am Gehweg sind, sondern ohne Tor oder Türchen seitlich am Haus). Er sagte, er wolle die Polizei rufen. Beide Kinder, in jugendlichem Alter, standen "Wache". Als Kurzschlussreaktion entschuldigte ich mich bei dem Mann und erklärte ihm kurz die schwierige Lebenssituation, um Ärger zu vermeiden. Er zeigte kein Mitgefühl und sagte seine Frau hätte nun schreckliche Angst und würde sich nicht mehr trauen das Haus zu verlassen. Ich sagte ihm, er könne seiner Frau ausrichten, dass alles gut ist und ich meine Mutter nach Hause bringe. Danach kam nur ein "Passen Sie gefälligst besser auf Ihre Mutter auf".Im ersten Moment sah ich tatsächlich meine Mutter als "Schuldige", da sie ihnen auf die Nachfrage was sie hier macht, keine Antwort geben konnte. Meiner Mutter gegenüber tut mir dieser Gedanke sehr leid! 
Doch ich frage mich - weshalb reagiert man so eiskalt und versucht nicht einer verwirrten Frau zu helfen. Ist denn die Gesellschaft mittlerweile wirklich so herzlos? Nicht einmal ein wenig Mitgefühl dafür, dass mein Vater gestorben ist.

Ich hoffe für ihn, dass er nie in eine ähnliche Lage kommt und auf das Verständnis seiner Mitmenschen hoffen muss.

P.S. Diese Situation hat mich so sehr beschäftigt, dass ich überlegt hatte noch einmal hinzufahren und meinen Frust abzuladen. Ich habe mich allerdings wg. unnötigem Stress dagegen entschieden und möchte lieber die Meinung anderer hören. Auch, ob evtl. schon ähnliche Erfahrungen gemacht wurden oder ich vielleicht zu aufgebracht reagiere...

vielleicht hat deine Mutter was gemacht dass sie so reagiert haben !?

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25. Juni um 9:57
In Antwort auf amar_18417774

Am Donnerstag Nachmittag war meine Mutter spazieren, da sie den Kopf frei bekommen wollte. Aktuell ist sie sehr durch den Wind, da sie nach 40 Jahren Ehe ihren Mann und meinen Vater, verloren hat und nun eine Trauertherapie anfängt. Als ich mit ihr telefonierte, um zu fragen wo sie ist, wusste sie es nicht genau (sie ist erst vor kurzem hergezogen und war etwas verwirrt). Sie rief zurück und nannte mir die Hausnummer, vor der sie stand. Durch's Telefon hörte ich, dass ein Mann aufgebracht mit ihr sprach. Sie fragte mich nochmal, ob ich sie abhole, da sie etwas Angst bekommen hätte. Ich fuhr schnell hin und sah meine Mutter. Der aufgebrachte Mann stand mit seinem Handy ein paar Meter weiter auf dem Gehweg. Er sagte mir, meine Mutter hätte unerlaubt ihr Gelände betreten und auf deren Nachfrage, was sie hier macht, verwirrt reagiert (zu erwähnen ist, dass die Haustür mit Klingel und Hausnummer nicht unmittelbar am Gehweg sind, sondern ohne Tor oder Türchen seitlich am Haus). Er sagte, er wolle die Polizei rufen. Beide Kinder, in jugendlichem Alter, standen "Wache". Als Kurzschlussreaktion entschuldigte ich mich bei dem Mann und erklärte ihm kurz die schwierige Lebenssituation, um Ärger zu vermeiden. Er zeigte kein Mitgefühl und sagte seine Frau hätte nun schreckliche Angst und würde sich nicht mehr trauen das Haus zu verlassen. Ich sagte ihm, er könne seiner Frau ausrichten, dass alles gut ist und ich meine Mutter nach Hause bringe. Danach kam nur ein "Passen Sie gefälligst besser auf Ihre Mutter auf".Im ersten Moment sah ich tatsächlich meine Mutter als "Schuldige", da sie ihnen auf die Nachfrage was sie hier macht, keine Antwort geben konnte. Meiner Mutter gegenüber tut mir dieser Gedanke sehr leid! 
Doch ich frage mich - weshalb reagiert man so eiskalt und versucht nicht einer verwirrten Frau zu helfen. Ist denn die Gesellschaft mittlerweile wirklich so herzlos? Nicht einmal ein wenig Mitgefühl dafür, dass mein Vater gestorben ist.

Ich hoffe für ihn, dass er nie in eine ähnliche Lage kommt und auf das Verständnis seiner Mitmenschen hoffen muss.

P.S. Diese Situation hat mich so sehr beschäftigt, dass ich überlegt hatte noch einmal hinzufahren und meinen Frust abzuladen. Ich habe mich allerdings wg. unnötigem Stress dagegen entschieden und möchte lieber die Meinung anderer hören. Auch, ob evtl. schon ähnliche Erfahrungen gemacht wurden oder ich vielleicht zu aufgebracht reagiere...

Ich finde, du misst den Worten dieses Mannes zu viel Bedeutung bei. Deine Mutter war auf dem Grundstück, der Typ hat eine kurze Zündschnur, aber das alles hat mit den Problemen deiner Mutter nichts tun. 
Da wäre mir nicht eingefallen, dem Mann Details über die Situation der Mutter zu erzählen. Geht den Holzkopf gar nichts an. 
Sowohl du, als auch vermutlich deine Mutter, sollten sich bei sowas deutlicher abgrenzen. Es geht hier nicht um ein "dickes Fell", das ist etwas anderes.

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26. Juni um 8:39

naja, die wachestehenden Kinder haben durchaus auch einen anderen Sinn.

Wenn man einen völlig orientierungslosen Menschen trifft - wie kann man demjenigen helfen? Mir fiele auch nur ein: Polizei oder Krankenwagen anrufen. Man selbst hat weder die Möglichkeiten, noch die Rechte, da groß etwas zu tun. ABER man kann denjenigen auch schlecht orientierungslos, wie er / sie ist, wieder zurück auf die Straße laufen und weiter umher irren lassen. (schon allein, weil die Gefahr real ist, dass sie sich da was tut, weil sie auf Autos nicht aufpasst o.ä.) -> "Wache stehende Kinder".

Aber ja, ich sehe das auch so, die empathielose Person in dieser Geschichte war die TE.

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26. Juni um 15:47
In Antwort auf amar_18417774

Am Donnerstag Nachmittag war meine Mutter spazieren, da sie den Kopf frei bekommen wollte. Aktuell ist sie sehr durch den Wind, da sie nach 40 Jahren Ehe ihren Mann und meinen Vater, verloren hat und nun eine Trauertherapie anfängt. Als ich mit ihr telefonierte, um zu fragen wo sie ist, wusste sie es nicht genau (sie ist erst vor kurzem hergezogen und war etwas verwirrt). Sie rief zurück und nannte mir die Hausnummer, vor der sie stand. Durch's Telefon hörte ich, dass ein Mann aufgebracht mit ihr sprach. Sie fragte mich nochmal, ob ich sie abhole, da sie etwas Angst bekommen hätte. Ich fuhr schnell hin und sah meine Mutter. Der aufgebrachte Mann stand mit seinem Handy ein paar Meter weiter auf dem Gehweg. Er sagte mir, meine Mutter hätte unerlaubt ihr Gelände betreten und auf deren Nachfrage, was sie hier macht, verwirrt reagiert (zu erwähnen ist, dass die Haustür mit Klingel und Hausnummer nicht unmittelbar am Gehweg sind, sondern ohne Tor oder Türchen seitlich am Haus). Er sagte, er wolle die Polizei rufen. Beide Kinder, in jugendlichem Alter, standen "Wache". Als Kurzschlussreaktion entschuldigte ich mich bei dem Mann und erklärte ihm kurz die schwierige Lebenssituation, um Ärger zu vermeiden. Er zeigte kein Mitgefühl und sagte seine Frau hätte nun schreckliche Angst und würde sich nicht mehr trauen das Haus zu verlassen. Ich sagte ihm, er könne seiner Frau ausrichten, dass alles gut ist und ich meine Mutter nach Hause bringe. Danach kam nur ein "Passen Sie gefälligst besser auf Ihre Mutter auf".Im ersten Moment sah ich tatsächlich meine Mutter als "Schuldige", da sie ihnen auf die Nachfrage was sie hier macht, keine Antwort geben konnte. Meiner Mutter gegenüber tut mir dieser Gedanke sehr leid! 
Doch ich frage mich - weshalb reagiert man so eiskalt und versucht nicht einer verwirrten Frau zu helfen. Ist denn die Gesellschaft mittlerweile wirklich so herzlos? Nicht einmal ein wenig Mitgefühl dafür, dass mein Vater gestorben ist.

Ich hoffe für ihn, dass er nie in eine ähnliche Lage kommt und auf das Verständnis seiner Mitmenschen hoffen muss.

P.S. Diese Situation hat mich so sehr beschäftigt, dass ich überlegt hatte noch einmal hinzufahren und meinen Frust abzuladen. Ich habe mich allerdings wg. unnötigem Stress dagegen entschieden und möchte lieber die Meinung anderer hören. Auch, ob evtl. schon ähnliche Erfahrungen gemacht wurden oder ich vielleicht zu aufgebracht reagiere...

ich sage zs eindeutig: der uebertreibt  um sein ueberzogenes Verhalten rechtfertigen zu koennen. Deine Mutter ist eine aeltere Frau er ist ein Mann sekundiert von den Kindern( vermutlich
jugendlich)

Was fuer eine Gefahr geht dann von einer aelteren erichtluch verwirrten Frau fuer seine frau aus?

Richtig keine.

Er will nur Welle machen

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26. Juni um 15:49
In Antwort auf avarrassterne1

hast Du mal darüber nachgedacht, dass er vielleicht gar nicht erst "in die gleiche Situation kommen muss" - sondern da schon IST?

Er hat eine Frau zu Hause, die bei einer verwirrten und nun auch nicht mehr jugendlichen Frau, die auf dem Grundstück ist, so eine Panik hat, dass sie sich nicht mehr traut, das Haus zu verlassen - in welche Situation soll er da noch KOMMEN?

glaube ich nicht.

Viele benutzen sowas als Ausreden fuer ihre ueberzogene Reaktion

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26. Juni um 15:50

gerade dannsollte er aber auch ein bisschen mehr Einfuehlungsvermoegen haben.

ich glaube das nicht ich halte das fuer eine vorgeschobene Ausrede

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26. Juni um 16:01
In Antwort auf apolline111.222.111

glaube ich nicht.

Viele benutzen sowas als Ausreden fuer ihre ueberzogene Reaktion

für welche überzogene Reaktion denn?

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26. Juni um 16:08
In Antwort auf avarrassterne1

für welche überzogene Reaktion denn?

sich da zu dritt vor einer orientierungslosen alten Frau aufzubauen und solche gefuehllosen Antworten auf die Erklaerungen  zu geben.

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26. Juni um 16:17
In Antwort auf apolline111.222.111

sich da zu dritt vor einer orientierungslosen alten Frau aufzubauen und solche gefuehllosen Antworten auf die Erklaerungen  zu geben.

1. einer hat Hilfe angerufen
2. finde ich meine mögliche Erklärung für die beiden "Wächter" da völlig plausibel
3. Niemand, noch nicht einmal die TE weiß, was zwischen dem Betreten des Grundstückes durch die Mutter und ihrem Eintreffen passiert ist.

Ich hatte schon so einige Begegnungen mit orientierungslosen Menschen - einfach war keine einzige davon. Dass da nach geschätzen 15 min die Nerven blank liegen, würde ich daher niemandem verübeln.

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26. Juni um 16:37
In Antwort auf avarrassterne1

1. einer hat Hilfe angerufen
2. finde ich meine mögliche Erklärung für die beiden "Wächter" da völlig plausibel
3. Niemand, noch nicht einmal die TE weiß, was zwischen dem Betreten des Grundstückes durch die Mutter und ihrem Eintreffen passiert ist.

Ich hatte schon so einige Begegnungen mit orientierungslosen Menschen - einfach war keine einzige davon. Dass da nach geschätzen 15 min die Nerven blank liegen, würde ich daher niemandem verübeln.

mal ein Beispiel:
Dort wo ich vor ein paar Jahren gewohnt habe, war in der Nähe ein Heim mit Demenzkranken. Die kannten die Problematik natürlich, als mir da eine verwirrte Dame auf der Straße über den Weg lief, hatte die ein Schildchen mit dem Namen der Einrichtung am Pulli. Fein, hat es für mich wahnsinnig vereinfacht, der Dame zu helfen, ich wußte gleich, wo sie hingehört und warum sie verwirrt ist (und ich musste auch nicht erst herausfinden, DASS sie verwirrt ist) - Polizei und Krankenwagen konnte ich mir also sparen.
Dennoch - die Helfer von der Einrichtung da haben auch knappe 15 min gebraucht, bis sie bei mir waren. Ich habe keine entsprechende Ausbildung, wie ich mit verwirrten Menschen am besten umgehe. Die Dame hat überwiegend gar nicht auf mich reagiert oder total verängstigt (und nein, ich war kein bißchen böse zu ihr, nur eben ein völlig fremder Mensch) - und wollte unbedingt weiter laufen. Steuerte mehrfach auf die  Straße zu, machte Anstalten, die Straße zu überqueren - ohne rechts und links zu schauen, natürlich. Oder wohin auch immer zu laufen. Auf alles, was ich gesagt habe (ala "wir setzen uns mal paar Minuten hier hin, es kommt sie gleich jemand abholen" im besten Falle gar keine Reaktion. Oder eben eine völlig panische, wenn ich - was auch immer für einen - Trigger erwischt habe. Ich habe nun echt Erfahrungen mit Triggern, aber ich habe noch nicht mal herausgefunden, WAS sie da getriggert hat.

Da werden 15 min laaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaang. Und frage nicht, wie ich drauf war, als die Pfleger dann endlich um die Ecke kamen.

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26. Juni um 17:40

ja und?

Also ehrlich auf der Strasse waere es noch absurder.

so ist es schon absurd genug.
eine verwirrte Person als gefaehrlichrn Eindringling zu betrachten und das hier noch zu verteidigen sagt viel ueber unsere Gesellschaft

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26. Juni um 17:48
In Antwort auf apolline111.222.111

ja und?

Also ehrlich auf der Strasse waere es noch absurder.

so ist es schon absurd genug.
eine verwirrte Person als gefaehrlichrn Eindringling zu betrachten und das hier noch zu verteidigen sagt viel ueber unsere Gesellschaft

Was sagt es denn ueber unsere Gesellschaft, dass Du meinst, beurteilen zu können, ob die Frau, die Du nicht kennst und von der noch nicht einmal die TE einen kleinen Zipfel gesehen und uns beschrieben hat, jetzt Angst hatte oder es eine Ausrede war?

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26. Juni um 17:55
In Antwort auf avarrassterne1

Was sagt es denn ueber unsere Gesellschaft, dass Du meinst, beurteilen zu können, ob die Frau, die Du nicht kennst und von der noch nicht einmal die TE einen kleinen Zipfel gesehen und uns beschrieben hat, jetzt Angst hatte oder es eine Ausrede war?

Es sagt eine Menge aus. Dass Du das anders siehst wissen wir bereits.

Dir gefaellt ja das aktuell unpersoenliche harte desinteressierte Geschehen.

 

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26. Juni um 18:08
In Antwort auf apolline111.222.111

Es sagt eine Menge aus. Dass Du das anders siehst wissen wir bereits.

Dir gefaellt ja das aktuell unpersoenliche harte desinteressierte Geschehen.

 

Fuer die Dame wurde Hilfe gerufen,
das "in Schach halten" bis die Hilfe eintrifft ist bei verwirrten Menschen oft genug sinnvoll,
Ob die Frau die da wohnt, jetzt eine Angststörung hat odr nicht, kann niemand beurteilen,
die gereizte Reaktion des Herren auf die TE kann durchaus an der Zeit davor liegen. Nicht nett, aber verständlich in dem Falle. Nicht jeder Mensch kann in slchen Situationen die Gelassenheit selbst bleiben. Ich gebe es zu, ich war auch durch, als ich in der gleichen Situation war, äußerr sich bei mir nur anders, also habe ich die Pfleger nicht angemauzt, warum sie nicht besser aufpassen.

Wie haetten sie denn Deiner Meinung nach sonst bitte reagieren koennen / sollen?
 

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26. Juni um 18:20

na sicher breche ichcden Stab

Weil sowas zunimmt.  insgeamt der Egoismus zunimmt.

Heute erdt wieder gqb es eine Meldung der Baeder dass egoismus und Aggressivitet welche ja oft aus einem uebersteigerten Ego herruert extrem zugenommen habe in den letzten 10-15 jahren

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26. Juni um 18:21
In Antwort auf avarrassterne1

Fuer die Dame wurde Hilfe gerufen,
das "in Schach halten" bis die Hilfe eintrifft ist bei verwirrten Menschen oft genug sinnvoll,
Ob die Frau die da wohnt, jetzt eine Angststörung hat odr nicht, kann niemand beurteilen,
die gereizte Reaktion des Herren auf die TE kann durchaus an der Zeit davor liegen. Nicht nett, aber verständlich in dem Falle. Nicht jeder Mensch kann in slchen Situationen die Gelassenheit selbst bleiben. Ich gebe es zu, ich war auch durch, als ich in der gleichen Situation war, äußerr sich bei mir nur anders, also habe ich die Pfleger nicht angemauzt, warum sie nicht besser aufpassen.

Wie haetten sie denn Deiner Meinung nach sonst bitte reagieren koennen / sollen?
 

vielleich weniger rumbollernd und vorwurfsvoll ?

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26. Juni um 18:42
In Antwort auf apolline111.222.111

vielleich weniger rumbollernd und vorwurfsvoll ?

Bis Du Buddha, wenn Du gestresst bist? Eher nicht, denn Budna wuerde nicht von allen anderen erwarten,   unter Stress ausgeglichen zu sein.
Ihrer Beschreibung nach war es die TE ja auch nicht.

Ich wuerde auch sowieso sagen, dass die einer fremden Person geholfen haben, als die Hilfe brauchte, ist wichtig. Dass sie anschließend noch mit tadellosen Manieren reagieren, ist nebensächlich.

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