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Gerücht oder tatsache?

13. Mai 2008 um 18:17

also was ich immer wieder zu ohren bekomme ist das frauen weniger lohn bekommen bei gleichen für tätigkeiten als männer!

stimmt das so,kann man abstriche machen oder sind das nur gerüchte?

liebe grüße

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13. Mai 2008 um 18:26

Frauen sind zum Teil selber schuld
Natürlich verdienen Frauen im Durchschnitt weniger. Sie arbeiten häufiger in schlechter bezahlten Berufen als Männer, sie haben häufiger Unterbrechungen im Berufsleben, sie arbeiten häufiger Teilzeit. Aber das heißt nicht, dass Frauen in der gleichen Tätigkeit weniger verdienen als Männer. Es gibt Frauen, die sogar mehr verdienen als ihre männlichen Kollegen. Womöglich leisten sie mehr, vielleicht haben sie aber auch nur besser verhandelt.

Die meisten Frauen jedoch verhandeln schlechter. Während die männlichen Kollegen auf Boni und Dienstwagen zielen, ist Frauen anderes wichtig. Flexible Arbeitszeiten etwa oder die Sinnhaftigkeit ihrer Arbeit. Gehaltsunterschiede sind damit wohl auch selbstverschuldet. Männer profitieren zudem noch von den unterschiedlichen Karriereverläufen. Frauen gehen Aufstiegsmöglichkeiten verloren, wenn sie für Kinder beruflich aussetzen. Auch ihr Gehalt können sie währenddessen wohl kaum steigern. Was Frauen noch falsch machen: Sie wählen schlechter bezahlte Berufe. Jahr für Jahr stehen Friseurin und Arzthelferin auf der Top-Ten der beliebtesten Ausbildungen von Mädchen. Sie entscheiden sich damit bewusst für Berufe, in denen es nicht nur wenig Gehalt, sondern auch keine Aufstiegsmöglichkeiten gibt.

Die Studentinnen machen es nicht viel besser. Der Frauenanteil in ingenieurwissenschaftlichen und IT-Studiengängen, deren Absolventen auf dem Arbeitsmarkt mit die höchsten Einstiegsgehälter haben, ist viel zu niedrig. In Informatik machen die Studienanfängerinnen nur 17 Prozent aller Erstsemester aus. Stattdessen strömen Frauen in geistes- und sozialwissenschaftliche Fächer. Hier tut ein Bewusstseinswandel not. Noch immer beschränken überkommene Rollenverständnisse die Berufswahl und damit die späteren Verdienstmöglichkeiten junger Frauen. Es gibt viel zu viele Berufsberater, die Mädchen ungläubig anstarren, wenn diese einen IT-Beruf wählen möchten. Und selbst viele wohlmeinende Eltern trauen ihren Töchtern nicht zu, dass diese einmal IT-Systeme verbessern.

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13. Mai 2008 um 18:40
In Antwort auf lucia_12038146

Frauen sind zum Teil selber schuld
Natürlich verdienen Frauen im Durchschnitt weniger. Sie arbeiten häufiger in schlechter bezahlten Berufen als Männer, sie haben häufiger Unterbrechungen im Berufsleben, sie arbeiten häufiger Teilzeit. Aber das heißt nicht, dass Frauen in der gleichen Tätigkeit weniger verdienen als Männer. Es gibt Frauen, die sogar mehr verdienen als ihre männlichen Kollegen. Womöglich leisten sie mehr, vielleicht haben sie aber auch nur besser verhandelt.

Die meisten Frauen jedoch verhandeln schlechter. Während die männlichen Kollegen auf Boni und Dienstwagen zielen, ist Frauen anderes wichtig. Flexible Arbeitszeiten etwa oder die Sinnhaftigkeit ihrer Arbeit. Gehaltsunterschiede sind damit wohl auch selbstverschuldet. Männer profitieren zudem noch von den unterschiedlichen Karriereverläufen. Frauen gehen Aufstiegsmöglichkeiten verloren, wenn sie für Kinder beruflich aussetzen. Auch ihr Gehalt können sie währenddessen wohl kaum steigern. Was Frauen noch falsch machen: Sie wählen schlechter bezahlte Berufe. Jahr für Jahr stehen Friseurin und Arzthelferin auf der Top-Ten der beliebtesten Ausbildungen von Mädchen. Sie entscheiden sich damit bewusst für Berufe, in denen es nicht nur wenig Gehalt, sondern auch keine Aufstiegsmöglichkeiten gibt.

Die Studentinnen machen es nicht viel besser. Der Frauenanteil in ingenieurwissenschaftlichen und IT-Studiengängen, deren Absolventen auf dem Arbeitsmarkt mit die höchsten Einstiegsgehälter haben, ist viel zu niedrig. In Informatik machen die Studienanfängerinnen nur 17 Prozent aller Erstsemester aus. Stattdessen strömen Frauen in geistes- und sozialwissenschaftliche Fächer. Hier tut ein Bewusstseinswandel not. Noch immer beschränken überkommene Rollenverständnisse die Berufswahl und damit die späteren Verdienstmöglichkeiten junger Frauen. Es gibt viel zu viele Berufsberater, die Mädchen ungläubig anstarren, wenn diese einen IT-Beruf wählen möchten. Und selbst viele wohlmeinende Eltern trauen ihren Töchtern nicht zu, dass diese einmal IT-Systeme verbessern.

Und wieso
hört man dann immer wieder das eine frau die die gleiche arbeit ausübt wie der mann weniger gehalt bekommt?

ich persönlich kenne mich nicht so sehr damit aus,weil ich bis zu diesem zeitpunkt nur an einem arbeitsplatz tätig war(indem wo ich auch meine ausbildung gemacht habe).

aber es stimmt mit sicherheit,das frauen auf flexible arbeitszeiten viel wert legen und die männer das nicht unbedingt tun und dadurch flexibler sind was die arbeitszeiten angeht!somit vieleicht auch willkommener(stell ich einfach mal so dahin ohne das ich mir sicher dabei bin).

und das mit den mädchen die sich für wenig bezahlte jobs bewerben kann ich nur unterschreiben!ich find natürlich muss es auch die geben und ich sehe das nicht negativ(bin schliesslich selbst friseurin)aber ich zum beispiel hätte die chance gehabt eine ausbildung zur fremdsprachen korespondentin zu machen,jedoch musste ich mir die schule selbst finanzieren und um ehrlich zu sein(bin nicht stolz drauf)war ich zu nachlässig um mich darum zu kümmern!damals war ich 17 und dem ernst der lage nicht so bewusst!
heute bereue ich es sehr,aber nochmal möchte ich keine ausbildung machen!

liebe grüße

liebe grüße

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13. Mai 2008 um 18:44

Maybe
so hab ich das noch nie gesehen!

aber es gibt doch so viele frauen die auf karriere aus sind und familien planung abgeschrieben haben.fallen die nicht als "opfer"ins bild?

weiss nicht aber ich fänd es unfähr wenn die benachteiligt werden würden,weil sie doch das selbe ziel haben wie die männer!

ich bin zwar keine feministin,aber sollte man da keine unterschiede machen?


liebe grüße

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14. Mai 2008 um 11:33


Außerdem steht es jeder Frau offen, sich selbstständig zu machen und selbst für ihr "Gehalt" zu sorgen.

Bei uns sitzen sehr viele Frauen in Führungsebenen und die haben mit Sicherheit ein ausgezeichnetes Gehalt.

Ich seh das ähnlich...

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14. Mai 2008 um 23:10

Und wieso verdient er mehr wie sie?
haben die beiden sich das schonmal gefragt?

sie arbeiten aber bestimmt nicht beim selben arbeitgeber,oder?

liebe grüße

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15. Mai 2008 um 10:03

Es stimmt auch
dass eine Frau, die schon Kinder hat, auch immer wieder verhindert sein wird "Mein Sohn ist krank".
Wir Frauen, bekommen Kinder, unsere Tage (sind zickig und launisch zu diesem Zeitpunkt) und sind emotional viel schneller am Boden. Eine Kollegin von mir kam mit Liebeskummer zur Arbeit (ihr Freund hatte sie verlassen) musste nach 2Stunden wieder heeschickt werden, weil sie wie ein Waserfall weinte und nicht aufhören konnte. Danach fehlte sie erst mal noch ein paar Tage.
Soetwas würde einen Mann nicht passieren.

Dass wir schlecht bezahlte Berufe konkret wählen, ist bewiesen. Wir Frauen möchten einen Beruf haben, der Spaß macht und der auch in 20 Jahren noch Spaß macht. Die Männer achten bei der Berufswahl vor allem aufs Geld.

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