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Gemeinschaftskirche 2.0

24. August 2016 um 6:33

Liebe Gemeinde!
Sehr geehrte Herren und Heiden, Weibsvolk, Pyromanen.
Heute feiern wir die Einweihung unserer neuen Kirche, größer und schöner als jene, welche der Zerstörungswut der Gottlosen zum Opfer fiel.
Menschen aller Glauben und Unglauben, seid Willommen im neuen Hort der Hoffnung!

Die Losung des heutigen Tages stammt aus dem 1.Thessalonicher (5, Vers 14 und 15)
"Weist die zurecht, die sich an keine Ordnung halten,
ermutigt die Verzagten, steht den Schwachen bei, habt Geduld mit allen!
Seht zu, dass keiner dem andern Böses mit Bösem vergelte.
Jagt vielmehr allezeit dem Guten nach, füreinander und für alle."
Welch weise und passende Worte für diesen freudigen und doch so traurigen Anlass.
Belehrung der Täter, Trost den Opfern, ein gutes Beispiel allen Menschen wird hier von uns gefordert. Einer für Alle, Alle für einen.
Nun, liebe Gemeinde, beten wir also nun um Feuer und Schwefel auf die Häupter jener Verirrten, die sich nicht einmal zu schade waren, Hand an ein Gottehaus zu legen?
JA, NATÜRLICH tun wir das und unser Herr wird uns nicht enttäuschen!
Das reinigende Feuer wird über sie kommen und im Jenseits werden sie Scharen vom Dämonen mit glühenden Mistgabeln erwarten, Kessel voll siedendem Öl, Spinnen, groß wie Hunde und die ewige Verdammnis!
Bereuet, Ihr Sünder, und tuet Buße! Reingt Eure schwarzen Seelen!

Nun kniet nieder und Flammerwerfer aus zum Gebet:
Unsere Fürbitte heute gilt den Löschteufeln:
Möge Ihnen der Herr genügend Leid bescheren,
um Ihnen eine Läuterung ihrer Seelen zu ermöglichen.

Die Kollekte am Ausgang ist für den Ankauf von Feuerholz bestimmt, da wir einen steigenden Bedarf an Scheiterhaufen erwarten dürfen.

Wir singen zum Abschluss aus dem Buche Mono Inc. das Lied "Voices Of Doom".

Und nun geht mit Gott
Er segne und behüte Euch und mache Euch feuerfest.

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25. August 2016 um 20:57

Ein
wirklich unglaublich geistreicher Beitrag von Dir.

Aus meiner Sicht sind Religionen nur dazu da, uns von Gott und vom Leben zu trennen.
Da jeder von uns Gott nur in sich selber finden kann und wir dazu keine Vermittler wie Pfarrer etc. benötigen.

Religionen hingegen spalten und herrschen.

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26. August 2016 um 0:14
In Antwort auf sonnenlicht26

Ein
wirklich unglaublich geistreicher Beitrag von Dir.

Aus meiner Sicht sind Religionen nur dazu da, uns von Gott und vom Leben zu trennen.
Da jeder von uns Gott nur in sich selber finden kann und wir dazu keine Vermittler wie Pfarrer etc. benötigen.

Religionen hingegen spalten und herrschen.

Prinzipiell richtig
Organisierter Glaube ist eine Form von Schubladendenken,
aber es ist nicht so, dass wirklich jeder dazu fähig ist,
von sich aus zu Gott zu finden.
Und da springen die Religionen ein und geben einen Leitfaden, wie man sich Gott nähern kann.

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26. August 2016 um 0:17

Das sollte kein Problem darstellen
Ich bin sicher, der Pater hat noch irgendwo ein paar Ablassbriefe versteckt.
"Wenn das Geld im Kasten klingt,
die Seele aus dem Feuer springt!"

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26. August 2016 um 7:40


Kostenlos vielleicht,
aber nicht umsonst!

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26. August 2016 um 11:23

Vielleicht
ein klein wenig altmodisch der Pater, aber Traditionen gehören zur Kirche dazu.
Ohne sie würde es doch keinen Spaß machen.

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26. August 2016 um 17:54
In Antwort auf dummschnack7

Prinzipiell richtig
Organisierter Glaube ist eine Form von Schubladendenken,
aber es ist nicht so, dass wirklich jeder dazu fähig ist,
von sich aus zu Gott zu finden.
Und da springen die Religionen ein und geben einen Leitfaden, wie man sich Gott nähern kann.

Welche
Religion meinst Du damit?
Die Evangelische die sagt: Wenn du in der Kirchengemeinde aufgenommen bist, dann musst du tun was der Pfarrer sagt.
Oder vielleicht die Kathol. die bis heute die Leibeigenschaft nicht abgeschafft hat und den Besitzanspruch bis heute!! auf jeden Menschen dieser Erde erhebt.
Was wir bei denen auch gut lernen können ist der Tanz um das goldene Kalb. Wie raffe ich am besten.
Oder vielleicht der Islam?
Wo es die Pflicht ist sich jeden Tag auf den Boden zu knien mit Blickrichtung auf einen schwarzen Steinquader?

Sorry.
Ich verstehe Religion etwas anders.

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26. August 2016 um 18:30
In Antwort auf sonnenlicht26

Welche
Religion meinst Du damit?
Die Evangelische die sagt: Wenn du in der Kirchengemeinde aufgenommen bist, dann musst du tun was der Pfarrer sagt.
Oder vielleicht die Kathol. die bis heute die Leibeigenschaft nicht abgeschafft hat und den Besitzanspruch bis heute!! auf jeden Menschen dieser Erde erhebt.
Was wir bei denen auch gut lernen können ist der Tanz um das goldene Kalb. Wie raffe ich am besten.
Oder vielleicht der Islam?
Wo es die Pflicht ist sich jeden Tag auf den Boden zu knien mit Blickrichtung auf einen schwarzen Steinquader?

Sorry.
Ich verstehe Religion etwas anders.

Dann
gehörst Du zu den Glücklichen.
Die meisten Menschen brauchen "die Krücke" der Religion um ihren Glauben zu finden.

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26. August 2016 um 19:29
In Antwort auf dummschnack7

Dann
gehörst Du zu den Glücklichen.
Die meisten Menschen brauchen "die Krücke" der Religion um ihren Glauben zu finden.

Wenn
wir die Krücke Religion nehmen, dann laufen wir immer Gefahr uns im Äußeren zu orientieren. Dort fangen wir auch gerne an uns zu vergleichen und nach Ansehen oder Positionen zu streben.
Die Alternative ist eine Frage der Ausdauer und des Trainings.
Wenn ich bereit bin zu akzeptieren, dass das Leben Gott allgegenwärtig ist, also auch in mir.
So brauche ich nur meine Augen zu schließen und zu diesem Allgegenwärtigen Leben zu beten. Ihm, diesem Leben,dem Vater/Mutter Gott kann ich alles sagen.
Antwort habe ich auch immer bekommen. Auf die eine oder andere Weise. Über Mitmenschen, durch Geschehnisse und Ereignisse. Indem mir etwas auffiel, was ich zuvor nicht bemerkte.
Geduld ist dabei ein guter Ratgeber.
(Klappt bei mir auch nicht immer.)

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28. August 2016 um 9:29

Es ist halb Zehn! Antreten zum Gottesdienst!

Liebe Gemeinde
Sehr geehrte Herren und Heiden, Weibsvolk, liebe Sonstige

Wir haben uns hier versammelt, den Tag des Herrn zu begehen.
Die Losung des heutigen Sonntags stammt aus dem 2.Korinther 4,Vers 8-9
"In allem sind wir bedrängt, aber nicht in die Enge getrieben, ratlos, aber nicht verzweifelt, verfolgt, aber nicht verlassen, zu Boden geworfen, aber nicht am Boden
zerstört."
Ja, meine lieben Schäfchen, es wird eng, wir liegen in den Unterforen in unsere Gräben und die Einschläge kommen näher. Links und rechts von uns verstummen die Kameraden und es wird leerer. Wir fühlen uns hilflos und verloren.
Aber wir sind nicht allein, wir sind viele, nun heißt es aufzustehen und dem Feind die Stirn zu bieten, immer und immer wieder. Jede einzelne Mutung muss bekämpft werden und der Herr steht an unserer Seite. Gemeinsam werden wir obsiegen!

Nun aufgestanden und Helm ab zum Gebet
Unsere Fürbitte gilt heute unseren Administratoren
Möge der Herr ihnen die Zeit und die Kreativität und die Vorgesetzten verschaffen, die es ihnen ermöglichen, ihren Job im Sinne unserer kleinen Gemeinde zu erledigen.

Die Kollekte am Ausgang ist für unser Fond zur Betreuung verwaister Foren gedacht.
Bitte gebt reichlich, die armen kleinen brauchen uns.

Wir singen zum Abschluss "Hoch die Fahnen"
(Nein, NICHT "Die Fahne hoch"! )

Und nun geht mit Gott und kämpft für die gerechte Sache!
Er segne und behüte Euch und verleihe Euren Anfragen Überzeugungskraft.

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Frühere Diskussionen
Zum Thema Gleichberechtigung und 218, vor allem @FeministInnen:
Von: carn
neu
22. August 2016 um 13:20

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