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Freundschaft zerbricht?

5. August um 8:46

Hallo liebe community!
In letzter Zeit beschäftigt mich ein Thema, das mir wirklich Sorgen bereitet und vor dem ich auch ein wenig Angst habe.
Es geht um meine eigentlich beste Freundin, die ich seit der Schule kenne [d.h. wir kennen uns seit mehr als 8 Jahren (hab mein abi schon gemacht)]. Sie hatte damals vor meinem Abi die Schule gewechselt und hat eine Stufe wdh. Und ich denke das war der Punkt an dem sich alles änderte.
Sie war schon immer ein Mensch gewesen, der sich von anderen sehr schnell formen und beeinflussen lässt. Auf der neuen Schule hat sie neue Freunde kennengelernt und hat sich dementsprechend auch ein wenig verändert, aber nicht so schlimm, dass ich das angesprochen habe, da ich denke, dass sowas normal ist. Jedoch fing es damit an, dass mir ihre "Logik" wirklich auf die Nerven ging.
Eigentlich waren wir früher zu dritt, doch ich und meine andere freundin haben uns aufgrund ihres (wirklich großen!) Fehlverhaltens zerstritten. Ich habe die Freundschaft zu ihr dann schließlich endgültig beendet, sowie auch fen Kontakt. Meine jetzige Freundin gab selbst zu, dass das Verhalten von meiner anderen freundin falsch war und dass das zeigt, dass sie ein schlechter Mensch sei. Trotzdem hängt sie immernoch mit ihr rum und nennt sie ihre beste freundin, obwohl diese sich kaum um sie kümmert und sie manchmal echt scheisse behandelt. Aber über all diese sachen schaut sie hinweg. Ihr Argument dafür ist, dass sie sie schon zu lange kennt (sie kennen sich schon seit über 10 Jahren). Ich persönlich denke, dass das kompletter Schwachsinn ist, da die Dauer der Freundschaft keine Rolle spielt, wenn sie am Ende eh keine Freundschaft mehr ist. Aber naja gut, ich habe das ruhen lassen, soll sie entscheiden mit wem sie befreundet sein will.
Das nächste was mich komplett aufgeregt hat war, als ich mit meinem Freund zusammen gekommen bin. Er ist mein erster Freund und anfangs hatte sie sich sehr für mich gefreut. Allerdings sehen er und ich uns fast immer jeden Tag und da meine freundin mich immer spontan nach Treffen gefragt hat, habe ich ihr meistens absagen müssen, da ich bei meinem Freund war. Irgendwann hat sie mich komplett dumm angemacht, von wegen ich soll meinem freund mal absagen und ich sehe ihn zu oft. Nun hat sie einen freund und sie tut genau das, was sie so an mir aufgeregt hat. Sie sieht ihn fast jeden Tag! Und für alle die denken sie konnte davor nicht wissen wie es ist einen Freund zu haben: sie hatte vor ihrem jetzigen freund schon 2 Partner. Seitdem kamen immer mehr dinge zusammen die mich nerven. Früher hatte sie z. B. kaum zeit für mich und sie musste angeblich immer aufräumen oder weiß gott ich was machen und hat mir oft abgesagt. Und jetzt wo sie ihren Freund hat, hat sie plötzlich jeden Tag zeit? Mir fallen einfach immer mehr dinge auf, die mich nerven. Es ist nicht nur ihre Heuchelei, sondern auch ihre unglaubliche Naivität, ihre eigentlich ständig fehlende Logik (sie kannte ihren freund eine woche, als sie zusammen gekommen sind und sie hat gleich von ihm geschwärmt das er ein guter mensch ist und man ihm vertrauen kann. Ihr ex hat sie betrogen und sie hat am anfang das gleiche bei ihm gesagt) und ihre unorganisierte Art.
Ich habe einfach das gefühl das wir uns auseinander gelebt haben und wir beide zu komplett anderen menschen geworden sind. Ich habe jedoch angst diese Freundschaft zu beenden, weil ich angst habe das das vielleicht ein fehler ist. Rege ich mich unnötig auf? Sind das eigentlich keine Fehler oder hab ich das recht genervt zu sein? Wenn ihr mir eure meinungen dazu geben könntet, dann wär das echt lieb. Vielen Dank im voraus! LG

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5. August um 13:28

Ich hab vielleicht zu durcheinander erzählt, sorry. Es ist nicht so das ich gar nichts mehr mit ihr gemacht hab. Wir haben uns dennoch gesehen. Vor meiner beziehung haben wir uns auch selten gesehen, weil sie mir ständig abgesagt hat weil sie mit hausarbeiten beschäftigt war. Jetzt da sie aber ihren freund hat, hat sie urplötzlich immer zeit und macht auch jeden tag was mit ihm obwohl sie mich deswegen immer kritisiert hat. 

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5. August um 17:05

Hallo

Mir kommt das ziemlich bekannt vor, ich habe sowas in der Art auch schon erlebt. Seien wir ehlrich: eine Freundschaft sollte und doch gut tun, oder? Es bringt nichts, die Freunschaft künstlich am Leben zu erhalten, nur weil man Angst vor dem Verlust hat und sich jedoch schon lange auseinandergelebt hat. Ich kann dir wie oben erwähnt, schnell von mir erzählen. Ich kannte diese Freundin schon seit dem Kindergarten. Als wir zunehmend älter wurden, unsere Leben sich nicht mehr nur am Barbie spielen drehten, habe ich mich zunehmend bei unseren Treffen über sie genervt. Ich habe dann, wie du auch, mit dem Gedanken gespielt, die Freundschaft zu beenden, egal wer was wann gemacht hat. Ich hatte dann Verlustängst und auch die Angst, es zu bereuen. Nachträglich kann ich dir jedoch sagen, dass es mir danach fast besser ging. Nicht jede Freunschaft ist für immer gedacht, manche begleiten dich nur eine gewisse Zeit, bis sich die Wege wieder trennen.

Mein Rat also an dich: Hör in dich und frage dich, ob dir die Freundschaft überhaupt noch gut tut! Freunde sollten nicht dafür da sein, um dich schlechter fühlen zu lassen!

Liebe Grüsse

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