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Freundin konvertiert

16. September 2008 um 10:51

So, jetzt ist es echt passiert.
Mein Freundin konvertiert zum Islam. meine überaus atheistische Freundin, die jeglichen Aberglauben oder Spiritualität immer belächelt hat, nie auch nur ein anerkenndes Wort für irgendeine Religion jemals geäussert hat, wird muslima.

Jetzt regen sich ihre Eltern total auf. Sie hätten ihre Tochter doch emanzipiert und unabhängig (atheistisch, sind keine christen!) erzogen. Die rufen sogar mich an, dass ich sie doch davon abbringen soll.
Ich weiss jetzt gar nicht was ich tun soll. Aber ich erklär euch jetzt erstmal die Situation:

Meine Freundin hat seit 7 Jahren den gleichen Freund. Einen Türken der mit uns in die Schule gegangen ist. wir lieben ihn, wir schätzen ihn. Unser verschiedener Glaube war nie ein Thema.
Anfangs hat seine Familie schon komisch reagiert, aber sie haben wohl gedacht es würde mit "der Deutschen" nicht lange halten, doch jetzt sind es schon 7 Jahre. jetzt wollen sie eben heiraten. ich bin total ausgeflippt und hab schon Brautmagazine gekauft =)
Doch gestern ruft sie mich an und erzählt mir, das sie nur heiraten dürfen wenn sie zum Islam übertritt. Und sie wird es tun, für ihn.

Ich hab ihr dann gesagt, dass ich das nicht gut finde, dass sie in eine Religion eintritt ohne wirklich gläubig zu sein, aber sie sagt sie will ihre grosse liebe heiraten und dazu muss sie das tun. Trotzdem hat es auf mich so gewirkt als will sie einen Rat von mir. und ich weiss gar nicht was ich machen soll.

Einerseits verstehe ich sie, sie will nicht das er Probleme mit seiner Familie bekommt, aber dafür hat sie jetzt welche mit ihrer!!
Ich finde es schlimm, das ihre Familie so intolerant reagiert, aber seine tut es doch ebenso. Sie akzeptieren sie nur als Schwiegertochter wenn sie Muslima wird. Das Verhalten ist doch genauseo (entschuldigung)beschissen, wie das ihrer Eltern.
Die beiden sind so ein schönes Paar und jetzt gerät das alles ins Wanken, weil sie zwei komplett sture und weltfremde Familien gegenüberstehen.




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16. September 2008 um 10:58

Und was willst du jetzt damit sagen?

ich kann es mir selbst beantworten

- nein nein, es ist nicht io eine Religion wegen einem Mann anzunehmen und schon gar nicht den islam

- nein nein, das Mädchen ist ja doof

- die arme

- die bösen eltern, typisch Tradition der muslime

- verstehe einer die...

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16. September 2008 um 11:27
In Antwort auf sadie_12435614

Und was willst du jetzt damit sagen?

ich kann es mir selbst beantworten

- nein nein, es ist nicht io eine Religion wegen einem Mann anzunehmen und schon gar nicht den islam

- nein nein, das Mädchen ist ja doof

- die arme

- die bösen eltern, typisch Tradition der muslime

- verstehe einer die...

Häh?
du bist ja freundlich. ich wollte mir das nur von der seele reden und bisschen hören was ihr dazu denkt und vielleicht wie ich ihr helfen oder sie unterstützen kann.
manchmal ist das leben ein bisschen komplexer und man kann nicht alles in ein schublade schieben. vor ein paar jahren hätte ich das auch nie von ihr gedacht oder erwartet, aber sie liebt ihn halt, und jetzt konvertiert sie.

sie ist nicht doof, sie studiert medizin, da dürfte sie ja nicht komplett verblödet sein.

und wie du selber liest versteh ich keiner der beiden eltern. weder die seiner, noch die ihrer.

du hörst dich eher an, wie jemand mit verletztem Ego. Auf deine unqualifizierten kommentare kann ich getrost verzichten.

vielen dank.

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16. September 2008 um 11:38

Ja
sie hat es nicht ausgesprochen. aber ich kenne sie seit ich 10 bin und sie ist wirklich kein spiritueller mensch. sie ist wissenschaftlerin (medizin). sie konvertiert wirklich nur wegen ihrem freund. Er hat mit seiner familie gesprochen und zu meiner freundin gesagt, dass wenn sie nicht zustimmen er sie trotzdem heiraten würde. aber es muss ein ganz schöner Streit in der Familie losgebrochen sein. Sonst würde meine Freundin das konvertieren gar nicht in betracht ziehen.

Ich muss aber sagen, dass seine Familie schon sehr konservativ ist. die anderen türkischen freunde die ich habe, also deren familien sind schon bisschen anders drauf.
Sein Vater gibt einem z.B. nicht einmal die hand und hat uns nie eines Blickes gewürdigt. Seine Töchter dürfen nie raus. nur zu schule und zurück. ich wollte sie mal ins Kino mitnehmen, ich glaube seitdem mag mich der Vater noch weniger =)
die mädels waren immer ganz begeistert wenn wir zu besuch gekommen sind und haben (jetzt nur ein Beispiel) unsere Ohrringe oder Nagellack bewundert... wie kleine mädchen obwohl sie 2-4 Jahre älter waren als wir.
Ich kann mir schon denken, wie er reagiert hat wie sein Sohn sagte, dass er eine Nichtgläubige heiraten möchte....

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16. September 2008 um 14:49

Ja
ich hab ihnen auch gesagt,dass ich da nichts machen kann. aber ich kenn ihre familie auch schon eine ewigkeit und irgendwie kann ich doch nicht einfach den Kontakt abbrechen.
ich glaube sie sind einfach bisschen überfordert mit der Situation.

und ich weiss das sie mit ihm leben muss und nicht seiner Familie.
aber es muss ja etwas schlimmes vorgefallen sein, dass sie plötzlich auf den Gedanken kommt Muslima zu werden. und wie du unten lesen kannst ist sein Familie mehr als konservativ.
und könntet ihr wirklich einfach mit eurer Familie brechen?? Ich persönlch kann mir das nicht vorstellen. Meine Familie ist für mich das wichtigste und ich lege sehr viel Wert darauf was meine Grosseltern und Eltern zu sagen haben...

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17. September 2008 um 10:51

Naja
ich denke es ist immer leicht zu sagen "ich pfeif drauf was meine eltern wollen".
vielleicht hast du nicht so ein enges verhältnis oder so, ich denke dass es schon menschen gibt denen es schwer fällt.

naja auf jeden fall, hab ich jetzt beschlossen mir ihn mal vorzuknüpfen und ich red mal mit seiner mutter. die schien mir immer bisschen intelligenter als der Vater zu sein. der ist vollkommen verbissen.
ihr kann es doch auch nicht recht sein, dass jemand ihren Glauben animmt nur aus vorgetäuschten Gründen...

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17. September 2008 um 16:38

Das Pardadies liegt unter den Füßen der Mütter
wenn Du dieses aus dem Islam als verletzend empfindest. Oder dass sie gerecht sein sollte als Muslima, ehrlich, auf Alkohol verzichten (wie böse), ihre Eltern gut behandeln muß, überhaupt soll ein Muslim seinen Charakter immer mehr verbessern laut Islam, sie darf nicht fremdgehen (welch ein Verlust), sie soll ihren Kindern eine gute Erziehung geben und sich um sie kümmern, sie soll gesund leben ... und vieles mehr was ein Muslim den Menschen so alles antun sollte.
Ich wünsche auch meinen Eltern und der ganzen Familie das Paradies, das ist genau das Gegenteil von verletzend. Wenn sie den Islam verstehen wird, so kann sie auch ihre Eltern einladen den geraden Weg zu gehen.
Was der bauer nicht kennt ißt er nicht und sei es noch so gesund.
Erst mal informieren liebe Puppe!

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17. September 2008 um 16:56

Ich freue mich
für Deine Freundin, es ist das beste was ihr passieren kann. Wenn sie es nur für ihren Freund tut allerdings, dann hat es kaum einen Wert. Denn ein Muslim konvertiert weil er überzeugt ist, dass der Islam richtig ist und ihr müssen die fünf Säulen bekannt sein.

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17. September 2008 um 18:10
In Antwort auf lzcia_11852414

Das Pardadies liegt unter den Füßen der Mütter
wenn Du dieses aus dem Islam als verletzend empfindest. Oder dass sie gerecht sein sollte als Muslima, ehrlich, auf Alkohol verzichten (wie böse), ihre Eltern gut behandeln muß, überhaupt soll ein Muslim seinen Charakter immer mehr verbessern laut Islam, sie darf nicht fremdgehen (welch ein Verlust), sie soll ihren Kindern eine gute Erziehung geben und sich um sie kümmern, sie soll gesund leben ... und vieles mehr was ein Muslim den Menschen so alles antun sollte.
Ich wünsche auch meinen Eltern und der ganzen Familie das Paradies, das ist genau das Gegenteil von verletzend. Wenn sie den Islam verstehen wird, so kann sie auch ihre Eltern einladen den geraden Weg zu gehen.
Was der bauer nicht kennt ißt er nicht und sei es noch so gesund.
Erst mal informieren liebe Puppe!

...
kannst du dir nicht vorstellen, das auch die meisten anderen menschen, ausserhalb des islams ihren Charakter verbessern wollen, gerecht sein und ehrlich, die ihre Eltern gut behandeln und v.a. einen Partner haben wollen der ihnen treu ist? denkst du eigentlich das alle von uns "Anderen" untreue Tiere sind die sich ständig besaufen, unsere Eltern schlecht behandeln und Kinder töten und es wie die streunden Katzen treiben??
also ne bekehrung brauch ich hier nicht. und ich hoffe, nein ich weiss,dass meine freundin nie so eine Art von Muslima wird, die plötzlich denkt, dass alles andere ausser ihr Weg der falsche ist.

PS: ihr Zukünftieger ist übrigens auch nicht sehr streng gläubig. also soweit ich das als Laie beurteilen kann. Schliesslich trinkt er gerne mal ein Bier, hatte offenkundig vorehelichen Sex, hat noch nie gefastet (ich glaub dazu wär er gar nicht fähig )

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17. September 2008 um 21:49

Warum
so aggressiv
"Ich gehöre nicht zu den Menschen, die nur geradeaus schauen, was bei Dir aber der Fall ist. Du hast nur eine Sichtweite."

Ja das hast Du gut beobachtet. Es gibt auch nur einen einzigen geraden Weg. Aber ich kenne auch andere, bin noch nicht immer Muslima. Ich habe den Vergleich zwischen beidem.

"Als Muslima, sollte man doch ehrlich , und nicht bissig sein."

Natürlich inschaAllah das gehört zum Muslim sein dazu ehrlich zu sein. Und ich liebe was Allah liebt und liebe nicht was auch Allah nicht liebt.

"Ja, dass Paradies, an das ich auch glaube, wünsche ich nicht nur meiner (Familie), (Eltern), sonder jedem."

Ist bei uns auch so, wir wünschen uns für jeden die Rechtleitung und damit das Paradies.

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18. September 2008 um 10:57

.....
So wie ich das verstanden habe, will deine Freudin gar nicht konvertieren, sie will nur so tun, als würde sie konvertieren, damit seine Familie endlich Ruhe gibt. Na ja, an sich ist das gar nicht so schlimm, manchmal muss man Idioten etwas vorspielen, damit sie einen in Ruhe lassen.

Allerdings hat deine Freundin nicht alle Aspekte bedacht, denn wenn seine Familie sie erstmal für eine Muslima hält, dann ist es endgültig vorbei mit ihrer Freiheit. Sie werden ihr ganzes Leben kontrollieren: wie sie sich kleidet, wie sie ihre Kinder erzieht, wo sie hingeht, welche Freunde sie hat, ob sie mit Männern Kontakt hat und alles andere was in der muslimischen Kultur für die Familienehre so wichtig ist. Als weibliches Mitglied einer muslimischen Familie wird sie völlig unter ihre Kontrolle fallen und wird ihr Leben als Sklavin und Dienerin der Umma verbringen müssen. Sie sollte sich wirklich fragen ob sie das alles für ein unreifes Muttersöhnchen, das sich nicht gegen seine Eltern behaupten kann, auf sich nehmen will. Vielleicht wäre es besser für sie, wenn sie sich einen erwachsenen Mann suchen würde.

Warum ist ihr seine Familie wichtiger als ihre eigene?

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18. September 2008 um 15:17
In Antwort auf emmyn

.....
So wie ich das verstanden habe, will deine Freudin gar nicht konvertieren, sie will nur so tun, als würde sie konvertieren, damit seine Familie endlich Ruhe gibt. Na ja, an sich ist das gar nicht so schlimm, manchmal muss man Idioten etwas vorspielen, damit sie einen in Ruhe lassen.

Allerdings hat deine Freundin nicht alle Aspekte bedacht, denn wenn seine Familie sie erstmal für eine Muslima hält, dann ist es endgültig vorbei mit ihrer Freiheit. Sie werden ihr ganzes Leben kontrollieren: wie sie sich kleidet, wie sie ihre Kinder erzieht, wo sie hingeht, welche Freunde sie hat, ob sie mit Männern Kontakt hat und alles andere was in der muslimischen Kultur für die Familienehre so wichtig ist. Als weibliches Mitglied einer muslimischen Familie wird sie völlig unter ihre Kontrolle fallen und wird ihr Leben als Sklavin und Dienerin der Umma verbringen müssen. Sie sollte sich wirklich fragen ob sie das alles für ein unreifes Muttersöhnchen, das sich nicht gegen seine Eltern behaupten kann, auf sich nehmen will. Vielleicht wäre es besser für sie, wenn sie sich einen erwachsenen Mann suchen würde.

Warum ist ihr seine Familie wichtiger als ihre eigene?

Wenn
ich ehrlich bin, hab ich mir das auch schon so gedacht. also, dass sie v.a. wollen, dass sie sagen können "ja mein sohn hat eine muslima geheiratet. zwar eine deutsche, aber immerhin muslima" ich glaube das ansehen der familie ist da sehr wichtig. dabei finde ich, dass wenn man eine so hübsche Medizinerin in die Familie bekommt, das würde jeder andere als "gute Partie" bezeichnen... naja...

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20. September 2008 um 11:11

Hab noch was vergessen
Ein muslimischer Mann darf sehr wohl eine Nichtmuslimin heiraten, nur muslimische Frauen müssen einen Moslem heiraten. Mein zukünftiger Schwiegervater ist strenggläubiger Moslem und hat überhaupt nichts dagegen, dass ich, eine Ungläubige, seinen Sohn heirate. Vielleicht sollte deine Freundin dieser unwissenden "muslimischen" Familie ein Paar Islam-Studen spendieren.

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20. September 2008 um 11:50
In Antwort auf emmyn

Hab noch was vergessen
Ein muslimischer Mann darf sehr wohl eine Nichtmuslimin heiraten, nur muslimische Frauen müssen einen Moslem heiraten. Mein zukünftiger Schwiegervater ist strenggläubiger Moslem und hat überhaupt nichts dagegen, dass ich, eine Ungläubige, seinen Sohn heirate. Vielleicht sollte deine Freundin dieser unwissenden "muslimischen" Familie ein Paar Islam-Studen spendieren.

Naja
das ist zwar gut für sie, aber wenn ich diese Regelung höre könnte ich schon wieder kotzen. allein der Ansatz zeigt einem doch was Gleichberechtigung da bedeutet...

ich denke mal, das hat was damit zu tun, dass die Kinder die Religion des Vaters übernehmen.
Das ist bei den Juden andersrum. Mein Dad ist jüdisch geboren, ich bin aber kath getauft worden wegen meiner mom. stell dir mal vor ich würd nen muslimen heiraten, dann würd ja das religiöse Chaos schlecht hin ausbrechen... =)

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20. September 2008 um 12:39
In Antwort auf emmyn

Hab noch was vergessen
Ein muslimischer Mann darf sehr wohl eine Nichtmuslimin heiraten, nur muslimische Frauen müssen einen Moslem heiraten. Mein zukünftiger Schwiegervater ist strenggläubiger Moslem und hat überhaupt nichts dagegen, dass ich, eine Ungläubige, seinen Sohn heirate. Vielleicht sollte deine Freundin dieser unwissenden "muslimischen" Familie ein Paar Islam-Studen spendieren.

Mein zukünftiger Schwiegervater ist strenggläubiger Moslem
ein strenggläubiger Muslim glaubt an Allah und das was Er herabgesandt hat. Und würde mit Sicherheit etwas dagegen haben wenn sein Sohn eine Ungläubige heiratet. Dein Problem ist denke ich, dass Du kein Wissen über Islam hast. Denn wer gläubig ist der glaubt an Allah wie gesagt, nicht nur mit dem Herzen und schönen Worten sondern auch mit Taten. Und da genügt es längst nicht nur zu beten, sondern auch andere Dinge einzuhalten.

"Vielleicht sollte deine Freundin dieser unwissenden "muslimischen" Familie ein Paar Islam-Studen spendieren."

Das ist eine gute Idee. Das kostet aber nichts bei denen die Wissen haben. Das kann sie in jeder Moschee lernen in der sie die wissenden Geschwister findet.

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20. September 2008 um 12:54
In Antwort auf lzcia_11852414

Mein zukünftiger Schwiegervater ist strenggläubiger Moslem
ein strenggläubiger Muslim glaubt an Allah und das was Er herabgesandt hat. Und würde mit Sicherheit etwas dagegen haben wenn sein Sohn eine Ungläubige heiratet. Dein Problem ist denke ich, dass Du kein Wissen über Islam hast. Denn wer gläubig ist der glaubt an Allah wie gesagt, nicht nur mit dem Herzen und schönen Worten sondern auch mit Taten. Und da genügt es längst nicht nur zu beten, sondern auch andere Dinge einzuhalten.

"Vielleicht sollte deine Freundin dieser unwissenden "muslimischen" Familie ein Paar Islam-Studen spendieren."

Das ist eine gute Idee. Das kostet aber nichts bei denen die Wissen haben. Das kann sie in jeder Moschee lernen in der sie die wissenden Geschwister findet.

@abidah
Dein Wissen über deine eigene Religion ist ausgesprochen mangelhaft. Muslimische Männer dürfen Nichtmusliminen heiraten, und es ist beschämend dass eine Ungläubige dir das erklären muss. Als strenggläubiger Moslem hat mein Schwiegervater natürlich nichts dagegen, weil seine Religion auch nichts dagegen hat. Ein Moslem sollte nicht seine eigenen Regeln erfinden, sondern dem folgen, was seine Religion ihm gebietet. Wenn der Islam also ausdrücklich die Ehe zwischen einem muslimischen Mann und einer nichtmuslimischen Frau erlaubt, wer bist du denn, um dagegen zu protestieren? Weißt du es etwa besser als Allah?


"ein strenggläubiger Muslim glaubt an Allah und das was Er herabgesandt hat."

Das stimmt. Nur hast du offensichtlich keine Ahnung, was Allah herabgesandt hat.

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20. September 2008 um 13:01
In Antwort auf emmyn

@abidah
Dein Wissen über deine eigene Religion ist ausgesprochen mangelhaft. Muslimische Männer dürfen Nichtmusliminen heiraten, und es ist beschämend dass eine Ungläubige dir das erklären muss. Als strenggläubiger Moslem hat mein Schwiegervater natürlich nichts dagegen, weil seine Religion auch nichts dagegen hat. Ein Moslem sollte nicht seine eigenen Regeln erfinden, sondern dem folgen, was seine Religion ihm gebietet. Wenn der Islam also ausdrücklich die Ehe zwischen einem muslimischen Mann und einer nichtmuslimischen Frau erlaubt, wer bist du denn, um dagegen zu protestieren? Weißt du es etwa besser als Allah?


"ein strenggläubiger Muslim glaubt an Allah und das was Er herabgesandt hat."

Das stimmt. Nur hast du offensichtlich keine Ahnung, was Allah herabgesandt hat.

Ein Muslim darf nur
eine Muslima, Christin oder Jüdin heiraten, keine Ungläubige. So ist Islam und so bleibt Islam.

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20. September 2008 um 13:14
In Antwort auf emmyn

@abidah
Dein Wissen über deine eigene Religion ist ausgesprochen mangelhaft. Muslimische Männer dürfen Nichtmusliminen heiraten, und es ist beschämend dass eine Ungläubige dir das erklären muss. Als strenggläubiger Moslem hat mein Schwiegervater natürlich nichts dagegen, weil seine Religion auch nichts dagegen hat. Ein Moslem sollte nicht seine eigenen Regeln erfinden, sondern dem folgen, was seine Religion ihm gebietet. Wenn der Islam also ausdrücklich die Ehe zwischen einem muslimischen Mann und einer nichtmuslimischen Frau erlaubt, wer bist du denn, um dagegen zu protestieren? Weißt du es etwa besser als Allah?


"ein strenggläubiger Muslim glaubt an Allah und das was Er herabgesandt hat."

Das stimmt. Nur hast du offensichtlich keine Ahnung, was Allah herabgesandt hat.

Wen ein Muslim heiraten darf
Allâh sagt im Quran(ungefähre Bedeutung):
Heute sind euch at-Tayyibât erlaubt [alle Arten von halâl (erlaubter) Nahrung, die
Allâh erlaubt hat (Fleisch von geschlachteten essbaren Tieren, Milchprodukte, Fette,
Gemüse und Früchte)]. Und die Speise (geschlachtetes Vieh, essbare Tiere) derer,
denen die Schrift gegeben wurde (Juden und Christen), ist euch erlaubt, wie auch
eure Speise ihnen erlaubt ist. Und (zur Heirat erlaubt sind) ehrbare (keusche)
gläubige Frauen und ehrbare (keusche) Frauen unter den Leuten, denen vor euch
die Schrift gegeben wurde (Juden und Christen), wenn ihr ihnen die Brautgabe
gebt, und nur für eine Ehe und nicht für Unzucht und heimliche Liebschaften.
[al-Mâidah 5:5]


Und (zur Heirat erlaubt sind) ehrbare (muhsan, d.h. keusche) gläubige Frauen
und ehrbare (keusche) Frauen unter den Leuten, denen vor euch die Schrift
gegeben wurde (Juden und Christen) [al-Mâidah 5:5]

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20. September 2008 um 13:17
In Antwort auf lzcia_11852414

Ein Muslim darf nur
eine Muslima, Christin oder Jüdin heiraten, keine Ungläubige. So ist Islam und so bleibt Islam.

.....
Christen und Juden sind für Muslime auch Ungläubige, schon vergessen?

Nun, ich muss zugeben dass mein Schwiegervater wohl glaubt ich wäre Christin, und ich habe es nicht vor, ihm die Illusion zu nehmen, solange er nicht ausdrücklich danach fragt. Wenn er danach fragen sollte, werde ich meinen Atheismus nicht verstecken, ob er damit klarkommt oder nicht. Ich heirate schließlich nicht ihn.

Für diese Medizinerin wäre es wohl am einfachsten, wenn sie von sich behaupten würde, sie wäre Christin, als die ganze Pseudo-Konvertierung über sich ergehen zu lassen.

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20. September 2008 um 13:28
In Antwort auf emmyn

.....
Christen und Juden sind für Muslime auch Ungläubige, schon vergessen?

Nun, ich muss zugeben dass mein Schwiegervater wohl glaubt ich wäre Christin, und ich habe es nicht vor, ihm die Illusion zu nehmen, solange er nicht ausdrücklich danach fragt. Wenn er danach fragen sollte, werde ich meinen Atheismus nicht verstecken, ob er damit klarkommt oder nicht. Ich heirate schließlich nicht ihn.

Für diese Medizinerin wäre es wohl am einfachsten, wenn sie von sich behaupten würde, sie wäre Christin, als die ganze Pseudo-Konvertierung über sich ergehen zu lassen.

Denkst
du wirklich? das sie das einfach behaupten sollte? ich glaub die wissen aber schon dass sie keine Christin ist..
also mittlerweile steht sie auch wieder kritischer zu der sache. sie hat heute bei mir übernachtet und manchmal ist so ein "ganze-nacht-durchquatschen" ganz förderlich. wir sind sämtliche szenarien durchgegangen und ich hab wirklich das Gefühl bekommen, dass sie sich gar nicht wohl fühlt mit dem Gedanken Muslima zu werden. V.a weil ich ihr erzählt hab, was ihr hier alles so geschrieben habts. also dass das erst der anfang ist und das die Familie sie dann mehr kontrollieren kann bzw. möchte.
ich hab sie auch gefragt, ob sie denn ihre Kinder auch nach dem Islam erziehen will - rhetorische frage =)
naja mal sehen wie das ganze weiter geht. am montag treff ich seine Mutter, bin ja Trauzeugin da muss man schon mitplanen. bin schon gespannt was die sagt.

PS: abidah... das mit keusch. war dein mann jungfrau als er dich geheiratet hat?

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20. September 2008 um 13:34
In Antwort auf eartha_11874937

Denkst
du wirklich? das sie das einfach behaupten sollte? ich glaub die wissen aber schon dass sie keine Christin ist..
also mittlerweile steht sie auch wieder kritischer zu der sache. sie hat heute bei mir übernachtet und manchmal ist so ein "ganze-nacht-durchquatschen" ganz förderlich. wir sind sämtliche szenarien durchgegangen und ich hab wirklich das Gefühl bekommen, dass sie sich gar nicht wohl fühlt mit dem Gedanken Muslima zu werden. V.a weil ich ihr erzählt hab, was ihr hier alles so geschrieben habts. also dass das erst der anfang ist und das die Familie sie dann mehr kontrollieren kann bzw. möchte.
ich hab sie auch gefragt, ob sie denn ihre Kinder auch nach dem Islam erziehen will - rhetorische frage =)
naja mal sehen wie das ganze weiter geht. am montag treff ich seine Mutter, bin ja Trauzeugin da muss man schon mitplanen. bin schon gespannt was die sagt.

PS: abidah... das mit keusch. war dein mann jungfrau als er dich geheiratet hat?

Keusch
"PS: abidah... das mit keusch. war dein mann jungfrau als er dich geheiratet hat?"

Ja natürlich. Für viele ist es hier so normal mit andere ins Bett zu gehen, dass sich die wenigsten noch vorstellen können bis zur Ehe zu warten. Und da Du vermutlich eher in solchen Kreisen verkehrst (wie passend ) da ist dies Deine Realität. Wenn Du mit Muslimen Kontakt hättest (die nach Islam leben) so würdest Du sehen wie normal das ist bis zur Ehe zu warten. Man trifft sich nicht mal mit dem anderen Geschlecht, geschweige denn ins Bett gehen.

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20. September 2008 um 14:22
In Antwort auf eartha_11874937

Denkst
du wirklich? das sie das einfach behaupten sollte? ich glaub die wissen aber schon dass sie keine Christin ist..
also mittlerweile steht sie auch wieder kritischer zu der sache. sie hat heute bei mir übernachtet und manchmal ist so ein "ganze-nacht-durchquatschen" ganz förderlich. wir sind sämtliche szenarien durchgegangen und ich hab wirklich das Gefühl bekommen, dass sie sich gar nicht wohl fühlt mit dem Gedanken Muslima zu werden. V.a weil ich ihr erzählt hab, was ihr hier alles so geschrieben habts. also dass das erst der anfang ist und das die Familie sie dann mehr kontrollieren kann bzw. möchte.
ich hab sie auch gefragt, ob sie denn ihre Kinder auch nach dem Islam erziehen will - rhetorische frage =)
naja mal sehen wie das ganze weiter geht. am montag treff ich seine Mutter, bin ja Trauzeugin da muss man schon mitplanen. bin schon gespannt was die sagt.

PS: abidah... das mit keusch. war dein mann jungfrau als er dich geheiratet hat?

.....
Auf jeden Fall wäre es viel besser für sie wenn sie das behaupten würde. Ist sie denn getauft? Sie könnte sich bestimmt eine Geschichte ausdenken, dass sie ihre Religion wiedergefunden hat und dass sie niemals eine andere Religion annehmen könnte. Auf jeden Fall wäre es viel leichter für sie, denn ein europäischer Christ lebt ja eigentlich genauso wie ein Atheist. Sie müsste ihr Leben überhaupt nicht ändern und hätte als Christin mehr Freiheiten innerhalb dieser Familie. Sie könnten ja schwer sagen dass eine gute Christin ihren Körper bedeckt und nicht mit fremden Männern spricht.

Als Muslima müsste sie ihre Kinder nach dem Islam erziehen, das würde ihr die Familie natürlich sofort aufzwingen. Und Beschneidungen sind da natürlich Pflicht (die Familie wird das auf jeden Fall verlangen, selbst wenn sie eine Christin spielt).

Mein Freund kommt aus einer muslimischen Familie, und ich würde nie im Leben zum Schein konvertieren. Für mich ist es auch leichter weil sie nicht in Deutschland leben, aber nicht mal für zwei Wochen im Jahr würde ich eine Muslima spielen. Wenn mein Freund sich in so einer Situation nicht auf meine Seite stellen würde, müsste ich meine eigenen Wege gehen, so sehr ich ihn auch liebe. Denn ich liebe auch mich, und könnte mich niemals und für niemanden selbst verleugnen.

Hoffentlich entscheidet sich deine Freundin für das Richtige. An ihrer Stelle würde ich natürlich mit offenen Karten spielen und direkt sagen was Sache ist und was ich von meiner Ehe erwarte (die Kinder werden weder islamisch erzogen noch beschnitten, ich kleide mich wie ich will und tue was ich will), und würde heiraten ob es der Familie passt oder nicht. So weiß zumindest jeder woran er ist: die Familie weiß dass sie ihr nichts zu sagen hat, weder jetzt noch in der Zukunft, und sie wird erfahren ob sie ihrem Freund wichtig genug ist.

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20. September 2008 um 14:26
In Antwort auf lzcia_11852414

Keusch
"PS: abidah... das mit keusch. war dein mann jungfrau als er dich geheiratet hat?"

Ja natürlich. Für viele ist es hier so normal mit andere ins Bett zu gehen, dass sich die wenigsten noch vorstellen können bis zur Ehe zu warten. Und da Du vermutlich eher in solchen Kreisen verkehrst (wie passend ) da ist dies Deine Realität. Wenn Du mit Muslimen Kontakt hättest (die nach Islam leben) so würdest Du sehen wie normal das ist bis zur Ehe zu warten. Man trifft sich nicht mal mit dem anderen Geschlecht, geschweige denn ins Bett gehen.

.....
"PS: abidah... das mit keusch. war dein mann jungfrau als er dich geheiratet hat?"

Ja natürlich."

Und das weißt du weil...? ...er es dir erzählt hat? ...er beim ersten Mal geblutet hat? Wer's glaubt wird selig.

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20. September 2008 um 14:44

Trifft man sich doch ab der Verlobung offiziell
nur als verheiratete darf man sich alleine treffen als Muslim.

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21. September 2008 um 14:37
In Antwort auf lzcia_11852414

Keusch
"PS: abidah... das mit keusch. war dein mann jungfrau als er dich geheiratet hat?"

Ja natürlich. Für viele ist es hier so normal mit andere ins Bett zu gehen, dass sich die wenigsten noch vorstellen können bis zur Ehe zu warten. Und da Du vermutlich eher in solchen Kreisen verkehrst (wie passend ) da ist dies Deine Realität. Wenn Du mit Muslimen Kontakt hättest (die nach Islam leben) so würdest Du sehen wie normal das ist bis zur Ehe zu warten. Man trifft sich nicht mal mit dem anderen Geschlecht, geschweige denn ins Bett gehen.

Also
ob dus glaubst oder nicht ich kann mir das sehr wohl vorstellen, du kennst mich doch gar nicht persönlich... in meinem Freundeskreis gelte ich gar als prüde
ich finde nur, dass das 1. jeder für sich entscheiden muss, das bedeutet, dass ich niemanden egal ob Mann oder Frau wegen ihrem Sexualleben verurteile oder ihnen einen Stempel aufdrücke. wenn jemand so selbtbewusst und frei mit seiner/ihrer Sexualität umgeht dann ist doch das auch irgendwie bewunderswert.
2. denke ich, dass es keiner Religion benötig um sich zu entscheiden zu "warten". v.a bei Religionen wir dem Islam oder das Christentum, wo Sexualität verteufelt wird und va. eben Frauen auf ihre Jungfräulichkeiten achten müssen. es steht sicher in diesen schönen Büchern drin, dass beide warten müssen. aber mal ehrlich, die männer halten sich doch da wohl um einiges weniger dran als die mädchen. deiner meinug nach leben diese dann eben nicht muslimisch oder christlich, aber das tut ja dann nur ein bruchteil der männer. es steht geschrieben, aber gelebt wird es anders.
wenn du und dein mann jungfrau wart bis zur Ehe dann ist das völlig cool, aber wenn es eben nur die Frau sein muss (und zwar bedingt!!) dann musst du doch zugeben, dass es unfair ist.

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25. September 2008 um 22:26

Da gebe ich dir Recht.
Ich selber bin in einem Islamischen Haushalt geboren. Wurde im Heimatland (Pakistan) meines Vater verlobt. Als mein Vater dann dort war um die Hochzeitsvorbereitungen zu treffen und ich mich schon mit meinem Schicksal abgefunden hatte ist es passiert. Ich verliebte mich unsterblich in einen Inder der Sikh ist und damals direkt unter unserer Wohnung seine eigenes Restaurant eröffnet hatte. Aber diese Liebe hatte mich stark gemacht und ich hatte die Kraft mich zu befreien. Erst hat meine Familie es mit Drohungen versucht. Wir mussten sogar eine Zeit lang ins Ausland flüchten. Dann meinten sie irgendwann ok er solle Muslim werden dann akzeptieren sie ihn. Weißt du was ich gesagt habe "Nein". Er liebt seine Religion genauso wie ihr eure und ich liebe ihn so wie er ist gerade weil er so ist. Ich legte keinen Wert darauf das Sie ihn nur so akzeptieren. Nun sind wir auch ohne den Segen der Familie glücklich verheiratet und haben eine Tochter. Mein Vater ist vo ihrer Geburt gestorben. Seine Familie akzeptierte mich von Anfang an und lieben mich sehr. Ohne das ich z.b zu ihrem Glauben konvertieren musste.
Gruß Sukhi

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25. September 2008 um 22:51

Die Masse
meint oft sie wären die normalen. Laß Dich nie abhalten von dem was richtig ist. Ist manchmal scheinbar schwerer gegen den Strom zu schwimmen, aber man bekommt die Kraft vom Allmächtigen und noch mehr, trotz aller Spötter, negativer Reden und sogar Aggressionen. Bei Christen ist es ja normalerweise auch nicht erlaubt ohne Ehe Sex zu haben. Du weißt es ist richtig, alles andere ist doch egal.

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