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Frauen im Islam

4. September 2007 um 12:19

Wie steht der Islam wirklich zur Stellung der Frau, was sagt der Koran über Gleichberechtigung und Gewalt insbesondere gegen Frauen? Welche Frauenrechte sind im Koran verankert?

Nicht gleichberechtigt, aber gleichwertig

Der Islam kennt eigentlich keine
Diskriminierung und Abstufung aufgrund des Geschlechts. Der Koran spricht davon, dass Männer und Frauen aus einem einzigen Wesen gleich geschaffen und vor Gott gleichwertig sind (51:49).

An mehreren Stellen erwähnt der Koran, dass Männer und Frauen den gleichen Lohn für ihre Taten erhalten, ihnen gleichermaßen das Paradies winkt und sie dieselben religiösen Pflichten (die fünf Grundsäulen des Islam - das Gebet, das Fasten, das Pilgern, die Wallfahrt und die Almosensteuer) zu verrichten haben. (9:71-72) Jedoch kann man im Islam faktisch nicht von einer Gleichberechtigung von Mann und Frau sprechen, sondern von einer Gleichwertigkeit.

Männer mit mehr Rechten

Nach traditionellem muslimischem Verständnis wird die Überlegenheit des Mannes über die Frau mit dem Koranvers 4:34 begründet, der ausdrücklich davon spricht, dass "die Männer für die Frauen einstehen..." So obliege dem Mann die Aufgabe, sich um den außerhäuslichen Bereich zu kümmern, nämlich die Familie zu ernähren und für den Schutz der Familie verantwortlich zu sein. Dagegen kümmert sich die Frau um den innerhäuslichen Bereich wie Haushalt oder Kindererziehung.

Eine Reihe weiterer Bestimmungen soll die nicht existierende Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau zementieren. So sind Zeugenaussagen von Frauen nur die Hälfte wert (2:282) und Frauen erben nur die Hälfte dessen, was männlichen Erben zusteht. Die männlichen Erben müssen jedoch im Gegenzug mit diesem Nachlaß ein Leben lang für das finanzielle Wohl der weiblichen Verwandten sorgen.


Zwangsehe an der Tagesordnung

Bei wenigen strenggläubigen Muslimen herrscht die Meinung vor, dass der Mann in der Ehe eine rechtliche Vormachtstellung genießt. Er hat die Möglichkeit, vier Frauen zu heiraten. (4:3) Diese Möglichkeit ist aber an die Bedingung geknüpft ist, alle Ehefrauen gleich und gerecht zu behandeln - was faktisch unmöglich ist. Daher gilt die Einehe als die im Islam einzig gebotene Eheform. Zeitgenössische Reformer leiten daraus sogar ein implizites Verbot der Polygamie ab.(4:2-3)

In wenigen islamischen Ländern ist heutzutage noch die Zwangsehe an der Tagesordnung, obwohl der Koran Zwangsehen untersagt und im Familien- und Eherecht den Frauen auch das Scheidungsrecht gestattet und es regelt. (2:228) So können Frauen heute Scheidungen gerichtlich beantragen und durchsetzen - doch in der Realität wird von diesem Recht aus Furcht vor Ausgrenzung und Ächtung kaum Gebrauch gemacht.

Frauenrechte im Koran

Trotz vieler Benachteiligungen hat der Koran im Vergleich zu vorislamischen Zeiten die Stellung der Frau in vielerlei Hinsicht auch gefördert und gestärkt. Hauptanliegen des Korans war es zur damaligen Zeit, der Frau eine gleichwertige Stellung einzuräumen. Nicht nur in religiösen Rechten und Pflichten sollte die Frau dem Mann gleichrangig sein - der Rechtsstatus der Frauen als Eigentum der Männer wurde abgeschafft, die juristische Geschäftsfähigkeit etabliert und den Frauen beispielsweise das Recht zugesprochen, die Morgengabe zu bekommen und über ihren Besitz frei zu verfügen

Außerdem wurde aus der Ehe statt eines Eigentumsverhältnisses eine vertragliche Abmachung. Doch klafft in den meisten islamischen Ländern zwischen der Theorie der Frauenrechte im Koran und der Praxis der Gleichwertigkeit eine erhebliche Lücke

Auch in der umstrittenen Frage des Kopftuchs regelt ein Koranvers (24:31), dass sich eine muslimische Frau außerhalb des Hauses schamvoll zu kleiden habe. Doch ob das Tragen des Kopftuches eine Pflicht oder eher eine Empfehlung sei, ist zwischen Theologen und Koranexperten umstritten. Einerseits wird es als Symbol der Unterdrückung der Frau betrachtet, während es andererseits in frühen Gesellschaften als Schutz vor Übergriffen diente. Heutzutage wird der Schleier häufig im Zusammenhang mit der Re-Islamisierung, aber auch als ein politisches Symbol islamischer Selbstbesinnung oder nationaler Eigenständigkeit gesehen.






Quelle: Keine Islamische Website, sondern: ZDF

http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/23/0,1872,5569655,0-0.html

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4. September 2007 um 13:26

Keiner drauf reingefallen?
Du schon oder?

Ja, ich habe diesen Beitrag kopiert! Und nicht von RTL ODER 9 Live sondern von ZDF, die-wie ich meine- ein ganz seriöser Sender ist. Übrigends kam letzten Mittwoch auch auf ARTE eine Reportage über Mohamed Sifaoui "Der aufgeklärte Islam hat das Wort" und danach "Der Prophet und seine Frauen". Sehr interessant und gar nicht negativ! Komisch! Vielleicht ist der Islam nicht so schlimm! Hast du dir den Beitrag überhaupt durchgelesen?

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4. September 2007 um 13:46

Zitat:
"Die öffentlich-rechtlichen Sender bringen,
genau wie die Privaten, das was Menschen hören und sehen WOLLEN. "

Und weisst du was die Menschen sehen wollen? Sie wollen den Bösen Islam sehen, den Medien Islam, in dem ein Flugzeug in zwei Türme fliegt oder eine Frau gesteinigt wird. Sowas wie Rechte im Islam will doch keiner sehen!

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4. September 2007 um 13:58

Da du weder
Koran NOCH Bibel kennst, ich aber beides, brauchst du doch gar nicht diskutieren! Was drinnen steht, erfahrst du woher? Selber nachgelesen und dich davon überzeugt, ob diese Sachen auch wirklich drinnen sind? Oder ist dir das zu anstrengend? Lieber einfach blöd rumschreiben und Wissen vorheucheln. Wie 95% der deutschen Bevölkerung einfach!

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4. September 2007 um 14:16

Jaja
null Plan von irgendwas haben, aber am größten die Klappe aufreissen! Ich würde nie über etwas reden, von dem ich keine Ahnung habe. Das ist doch peinlich! Das sind immer die intelligenstens Leute, die labern und labern und labern und im Grund eigentlich gar nicht wissen, über was!
Leute wie ayflo haben wenigstens Ahnung vom Islam, auch wenn ich seine Meinung nicht teile! Nimm dir mal ein Beispiel!

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4. September 2007 um 15:26

@allija
Hm, ich denke mal, dass des bei jeder Moschee anders ist. Bei unserer Moschee war es am 1.Juli ist aber auch nochmal am 3. Oktober. An deiner Stelle würde ich in eine große Moschee deiner Stadt gehen, weil die kleinen das nicht machen. In welcher Stadt wohnst du? Ich kann dir eine nennen.
Also empfehlen würde ich, wenn du in die Moschee reingehen möchtest, dass du ein Kopftuch trägst. Muss nicht total eng sein, einfach locker um den Kopf geschlungen. Am besten auch nichts enges. Muss nicht super XXL sein, aber sollte schon locker sitzen. Dein Bruder kann sich casual anziehen. Also, kommt auf die Moschee an. Manche haben keine Frauenräume. Es könnte sein, dass eine extra Frauenführung gemacht wird, kann aber auch sein, dass eine allgemeine gemacht wird.
Ihr bekommt dort zu essen und zu trinken und ihr könnt Fragen über den Islam stellen.
So war es bei unserer Moschee. Ich denke das ist verschieden.

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4. September 2007 um 15:28

Hab ich nie behauptet!
Ich denke, er kennt den Koran, aber er kann ihn einfach nicht verstehen, WEIL er ein Kafir ist. Und ich denke, er will ihn auch nicht verstehen, so wie wir ihn verstehen KÖNNEN. Und du wirst es auch nie verstehen

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4. September 2007 um 15:47

Kopftuch Tag der offenen Moschee
es gibt den meist bekannten Tag der offenen Moschee der immer am 3. Oktober stattfindet. Ansonsten sind die Moscheen die ich kenne jederzeit offen. Man kann dort einfach zu den Vorträgen hingehen auch als Nichtmuslim natürlich.
Die muslimischen Männer setzen sich in der Regel getrennt von den muslimischen Frauen. Die Nichtmuslime sitzen aber teilweise gemischt wenn so ein Tag der offenen Moschee stattfindet. Es werden dann auch oft Stühle hingestellt, ansonsten sitzen wir selber ja auf dem Fußboden.
Ein Kopftuch muß nicht sein, von sich aus kleidet sich aber jeder schon nicht zu auffällig.

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4. September 2007 um 16:12

Ja,
man darf dein Haar sehen, das ist nicht so schlimm.
Mohammed (saws) hat Kriege geführt um sich zu verteidigen. Weisst du ich will nicht sagen, dass es in Ordnung ist, dass man nicht zum Waffenstillstand aufrufen soll. Aber vor 1400 Jahren waren es andere Begebenheiten. Und mit Ungläubigen sind nicht Christen oder so gemeint, sondern Araber die 10000 Göttern nachgehangen haben, und den Islam nicht annehmen wollten.

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4. September 2007 um 16:38

Den Witz
hab ich von dir schon 1000 mal gelesen. Du wiederholst dich wie eine kaputte Schallplatte. Leg mal was neues auf, du langweilst nämlich!

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4. September 2007 um 16:52

Was für Propaganda?
Ich verteidige meine Religion vor euch Sonderschülern, weil ihr nur eure Klappe weit aufreissen könnt, aber in Wirklichkeit keine Ahnung vom Islam habt.
Hast du schon mal was von Hadithen, Sunnah oder dem Koran geschrieben? Nein, von dir liest man nur Islam=Schlecht. Was anderes hast du weder du noch Blumenfee drauf.

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4. September 2007 um 17:04

@ Alle
>>Nicht gleichberechtigt, aber gleichwertig<<

Wäre jemand so nett mir das in Klartext wieder zu geben?

Leider entgeht mir da irgendwie der Sinn der Sache. Ihr habt bestimmt eine ausführliche Erklärung dafür.

Danke

Eva

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4. September 2007 um 17:07
In Antwort auf heloua

Was für Propaganda?
Ich verteidige meine Religion vor euch Sonderschülern, weil ihr nur eure Klappe weit aufreissen könnt, aber in Wirklichkeit keine Ahnung vom Islam habt.
Hast du schon mal was von Hadithen, Sunnah oder dem Koran geschrieben? Nein, von dir liest man nur Islam=Schlecht. Was anderes hast du weder du noch Blumenfee drauf.

?
Heloua,

er hat ein Recht das zu behaupten, genauso wie Du das Recht hast zu behaupten es sei gut.

Du wertest Sonderschüler ab.

Möge Allah Dir ein Kind schenken, daß keine braucht.

GR
Eva

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4. September 2007 um 17:49
In Antwort auf 666eva1

@ Alle
>>Nicht gleichberechtigt, aber gleichwertig<<

Wäre jemand so nett mir das in Klartext wieder zu geben?

Leider entgeht mir da irgendwie der Sinn der Sache. Ihr habt bestimmt eine ausführliche Erklärung dafür.

Danke

Eva

Du kannst Äpfel nicht mit Birnen vergleichen
die gottesdienstlichen Handlungen wie beten, fasten, Hadsch gelten für beide.
Die Verbote wie
Zina, das Alkohol- und Schweineverbot u. a. gelten für Mann und Frau gleichermaßen.
Mann und Frau haben jedoch verschiedene Aufgaben. Der Mann ist verpflichtet die Familie zu versorgen und hat auch die Pflicht dafür zu sorgen, dass Frau und Kinder den Islam lernen.
Die Frau bekommt die Kinder, was beim Mann auch gar nicht möglich ist, außerdem ist sie mehr für das Innere zuständig.
Ein Mann soll trotzdem auch im Haushalt anpacken und bei der Erziehung der Kinder und eine Frau kann auch arbeiten, ist sogar wichtig in manchen Berufen.
Wichtig ist nur, dass die Familie nicht darunter leidet und sie selbst keinen Schaden nimmt.
Das ist eine große Erleichterung für alle wenn jeder die Möglichkeit hat nach Islam zu leben.

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4. September 2007 um 18:01

.....
WAS SAGT DER ISLAM ZU KRIEG UND FRIEDEN?

Die Welt wird seit Beginn der Menschheitsgeschichte von Kriegen erschüttert.
Kriege sind schlimmer als jede Naturkatastrophe.
Diese Frage, Was ist Krieg und Frieden im Islam? beschäftigt gerade heutzutage viele Menschen.
Darauf eine zutreffende, sachliche Antwort zu erhalten, ist nicht leicht. Das Wort Islam ist in aller Munde, ebenso der Krieg. Fast automatisch stellt sich da eine Verbindung her. Viele Politiker, Medien und so genannte Nahost-Experten tun ein Übriges, indem sie Ängste schüren vor dem Islam und seinem Heiligen Krieg.
( Im Koran Sure 13: 11 ) Gewiss GOTT , der einzige Gott , ändert die Lage eines Volkes nicht , ehe sie nicht selbst das ändern was in ihren Herzen ist .


ISLAM HEISST FRIEDENMACHEN

Zwar redet heutzutage fast jeder vom Islam, doch weiß kaum jemand, was das Wort in Wirklichkeit bedeutet. Für die meisten Menschen ist es einfach der Name einer Weltreligion. Darüber aber, dass schon der Name das Wesentliche über diesen Glauben mitteilt, macht man sich meist keine Gedanken. Dabei beruht gerade auf dieser Unkenntnis der wirklichen Bedeutung des Wortes Islam wohl der größte Teil der Vorurteile und Missverständnisse, die dem Islam entgegengebracht werden.
Das Wort Islam, ins Deutsche übertragen, bedeutet: Friedenmachen. Der Islam versteht sich als die Religion und Lebensweise des Friedenmachens. Das Friedenmachen, wie schon der Name sagt, ist das Programm des Islam.
Der Islam will Frieden machen in allen Bereichen, die für den Menschen von Bedeutung sind.
Der Mensch soll Frieden machen mit Gott , mit sich selbst, und mit seinen Mitmenschen. Der Muslim, d.h. einer, der Frieden macht , bedeutet Keine Anschläge und Keinen Heiligen Krieg zu verüben.
Wie passt das zusammen das Muslim sein und dem Heiligen Krieg? Die Antwort darauf ist sehr einfach: Der Heilige Krieg hat nichts mit dem Islam zu tun.
Dieser Begriff kommt im Koran, der Heiligen Schrift des Islam, überhaupt nicht vor. Er ist dem Islam fremd. Ursprünglich stammt dieser Begriff wohl aus dem Mittelalter, der Zeit der Kreuzzüge, als man im christlichen Abendland aufrief zu einer Kriegsfahrt in den Orient, auch damals gegen den Islam und die Muslime. Das nannte man einen Heiligen Krieg.
Wie wir heute wissen, waren diese Kreuzzüge alles andere als heilig. Kaum jemand im Abendland würde sich heute noch mit jenem Missbrauch von religiösen Gefühlen der Menschen identifizieren wollen. Aber der Begriff des Heiligen Krieges hat sich erhalten.


UND WAS IST DANN DSCHIHAD?

Dies ist die nächste Frage, die sich hier anschließt. Nun gut, wird man vielleicht sagen, der Heilige Krieg steht so nicht im Koran, aber den Dschihad, den gibt es doch, und ist das denn nicht dasselbe?
Nein, es ist nicht dasselbe! Dschihad ist ein Wort aus dem Koran, aber es bedeutet weder heilig noch Krieg. Am besten drückt man es im Deutschen so aus: etwas mit ganzem Einsatz tun, oder sich voll und ganz einsetzen. So ist eigentlich alles, was ein Muslim (einer, der Frieden macht) mit ganzem Einsatz tut: Dschihad.
Sein Eintreten für Frieden und Gerechtigkeit wären ohne Dschihad, d.h. ohne ganzen Einsatz, nur halbherzig und unaufrichtig. Der Prophet Muhammad (s) hat gesagt:
Der beste Dschihad ist, das Wort der Wahrheit (und des Rechts) vor einem ungerechten Herrscher oder gegen Staats-Terrorismus zu sprechen. Man sieht an dieser Aufforderung sehr deutlich, welche Art von ganzem Einsatz hier gemeint ist: die persönliche Überwindung von Angst, Eigeninteresse und Egoismus.
Dieser Dschihad ist auch ein Kampf - und zwar ein Kampf gegen das eigene Ich.
So wird dem Propheten Muhammad (s) der Ausspruch zugeschrieben, als er einmal mit seinen Gefährten von einem Feldzug zurückkehrte: Wir kehren zurück vom kleinen Dschihad zum großen Dschihad. Den Kampf mit der Waffe bezeichnete er also im Vergleich mit dem Kampf gegen das Ich als den kleineren Einsatz. Das sollte man im Blick behalten, wenn man über Krieg und Frieden im Islam spricht.


Es gibt - KEIN BLINDER PAZIFISMUS

Der Islam vertritt keinen blinden Pazifismus, d.h. er verlangt von seinen Anhängern nicht, das eigene Leben oder die Menschen, für die man verantwortlich ist, dem Prinzip einer absoluten Gewaltfreiheit zu opfern. Der Koran sagt in Sure (2:216): Euch ist der Kampf vorgeschrieben, und er ist euch zuwider, und es ist möglich, dass euch etwas zuwider ist, das gut für euch ist, und es ist möglich, dass euch etwas lieb ist, was schlecht für euch ist, und Gott weiß, aber ihr wisst nicht.
Damit erkennt der Koran wohl an, dass die gewalttätige Auseinandersetzung in der Regel unerwünscht ist, aber er untersagt sie nicht völlig, sondern stellt klare Grundsätze für Gewaltandrohung, Gewaltanwendung und Gewaltverzicht auf.


Islam GEGEN GLAUBENSZWANG

Der Kampf, der dem Muslim in der obigen Koranpassage vorgeschrieben ist, hat ein klar umrissenes Ziel. Es ist der Kampf gegen Zwang im Glauben und für die Freiheit des Bekenntnisses zu Gott. Gott sagt im Koran (2:256) : Es gibt Keinen Zwang im Glauben - das rechte Handeln und das Fehlgehen sind schon klar unterschieden.
Ein deutlicheres Bekenntnis zur religiösen Toleranz findet man in keiner heiligen Schrift.

Der Muslim hat den Auftrag, dieses Menschenrecht der Freiheit des Bekenntnisses zu Gott in jedem Fall zu schützen, notfalls auch mit Gewalt, selbst wenn damit manche bestehende Konvention gebrochen werden muss - wie im alten Arabien der heilige Monat, in dem der Kampf an sich verboten war: In Sure (2:217) Sie fragen dich nach dem heiligen Monat, dem Kämpfen darin. Sag: Kämpfen darin ist schlimm, doch Abhalten von Gottes Weg und Ihn leugnen und (Abhalten von) der Heiligen Moschee und ihre Leute von dort vertreiben, ist schlimmer bei Gott, und die Zwietracht ist schlimmer als der Kampf. Und sie hören nicht auf, euch zu bekämpfen, bis sie euch von eurem Glauben abtrünnig gemacht haben, wenn sie das können ...

Dies ist der Zusammenhang, in welchem der Koran den Kampf nicht nur erlaubt, sondern sogar vorschreibt. Der Muslim hat nicht nur das Recht, sondern er hat die Pflicht, die Freiheit des Bekenntnisses zu Gott auch mit Gewalt zu verteidigen gegenüber denjenigen Feinden, die ihrerseits den gläubigen Menschen hindern, nach Gottes Weg zu leben, an Ihn zu glauben, Seine Gebetsstätten zu besuchen und sich dort in Frieden aufzuhalten. All diese Vergehen gegen die Menschenrechte bezeichnet der Koran an anderen Stellen zusammenfassend mit dem Begriff Suulm, d.h. Unterdrückung und Gewalttätigkeit.



Islam GEGEN UNTERDRÜCKUNG

Der Kampf gegen den Glaubenszwang ist zugleich ein Kampf gegen Gewalttätigkeit und Unterdrückung. Deshalb zeigt der Koran an einer anderen Stelle diesen Zusammenhang auch unmissverständlich auf in Sure (4:75) : Und was ist mit euch dass ihr nicht auf Gottes Weg kämpft und für die Unterdrückten von den Männern und den Frauen und den Kindern, die sagen: Unser Herr, bring uns heraus aus dieser Stadt, deren Leute Tyrannen sind, und gib uns von Dir aus einen Beschützer, und gib uns von Dir aus einen Helfer ?
Der Muslim darf nicht nur, sondern er muss eintreten für den Schutz der Menschen, die Gott um Hilfe gegen die Tyrannei anrufen. Das nennt der Koran den Kampf auf Gottes Weg. Den Kampf für weltliche Ziele hingegen lehnt der Islam strikt ab.


KEIN ANDERER KRIEG

Ebenso unmissverständlich wie der Koran den Kampf gegen Glaubenszwang und Unterdrückung befiehlt, verbietet er auch jeder Krieg, der aus anderen Gründen geführt wird, sei das politische Macht, wirtschaftlicher Einfluss, Bodenschätze, National- oder Rassenstolz und was auch immer vorstellbar ist.
All dies bezeichnet der Koran mit dem Sammelbegriff der Güter dieser Welt.
Dem Diesseits steht nach islamischer Auffassung das Jenseits, das Leben nach dem Tod, gegenüber in Sure (87:17) : Und das Jenseits ist besser und bleibender.
Der Muslim richtet sein Verhalten auch im Kampf - deshalb nicht nach dem
Gütern dieser Welt aus.
Der Koran untersagt ihm das mit den Worten in Sure (4:94) : Ihr Gläubigen, wenn ihr auf Gottes Weg auszieht, dann schafft Klarheit und sagt nicht zu dem, der euch Frieden anbietet: Du bist kein Gläubiger , - und ihr erstrebt (dabei nur) die Güter des Lebens dieser Welt, und bei Gott ist vielfältiger Gewinn, (genau) so wart ihr früher, dann war Gott gütig zu euch, also schafft Klarheit, Gott kennt, was ihr tut.
Mit anderen Worten : Wer als gläubiger Mensch Krieg aus anderen als den von Gott erlaubte Gründe führen würde, handelt so wie früher, d.h. Unglaube und Verbrechen.
Der Muslim muss anders sein, denn sein Auftrag ist Friedenmachen. Streit und Krieg um die Güter dieser Welt aber bringen keinen Frieden. Deshalb rät der Koran zu bestimmten Wegen, den Krieg zu verhindern und den Frieden zu sichern.


FRIEDENSSICHERUNG

Der Koran nennt vier Prinzipien zur Friedenssicherung und Kriegsverhinderung.
Diese könnte man auch als Grundsätze der islamischen Friedenserziehung nennen.
Als erstes vertritt der Koran das schon genannte Prinzip Kein Zwang im Glauben. Das Eintreten für die Freiheit der Menschen, sich zu Gott zu bekennen, ist sein Fundament der Friedenssicherung.

Zweitens stellt der Koran den Krieg unter die härteste Bestrafung und ruft die schlimmen Folgen davon ins Bewusstsein der Menschen wie im Quran (5:34) :
Die Vergeltung für diejenigen, die mit Gott und Seinem Gesandten Krieg führen und im Land Verderben stiften, ist, dass sie getötet oder gekreuzigt werden und dass ihre Hände und ihre Füße wechselseitig abgeschlagen werden, oder sie aus dem Land verbannt werden; dies ist ihre Vergeltung in dieser Welt, und im Jenseits ist für sie schmerzliche Strafe (bestimmt).
Nach dieser Aussage des Korans ist also die Kriegsanzettelung mit der Todesstrafe oder zumindest der Verbannung bedroht. Dadurch soll der Krieg verhindert werden.
Drittens verlangt der Koran von seinen Gläubigen Friedenssicherung nicht nur durch Worte, sondern durch erkennbare Maßnahmen, die jedermann klarmachen, dass diese Ziele des Eintretens gegen Glaubenszwang und Tyrannei und für die Sicherung des Friedens nicht nur proklamiert werden, sondern auch gegen jede Bedrohung geschützt werden können wie in Sure (8:60) : Und rüstet gegen sie, wozu ihr imstande seid, an Streitmacht und den Streitrossen, damit ihr die angreifende Feinde Gottes und eure Feinde einschüchtert, und andere außer ihnen, die ihr nicht kennt.
Das Ziel dieser Maßnahme ist eindeutig angesprochen: Es geht um die Verhinderung des Krieges.
Viertens erwähnt der Koran an verschiedenen Stellen das Abschließen von Verträgen, die dazu führen, dass keine Kriege geführt werden. Ein solcher Vertrag gilt nur dann nicht mehr, wenn der Vertragspartner ihn gebrochen hat. In diesem Fall wird der Muslim das nicht hinnehmen, weil der Koran ihn aufträgt wie in Sure (9:12) :
Und wenn sie ihre Eide nach ihrem Vertrag gebrochen haben und euch wegen eurer Religion schmähen, dann kämpft gegen die Anführer des Unglaubens - für sie gibt es keine Eide, vielleicht lassen sie (dann) ab.
Auch hier wird noch einmal deutlich, dass im Mittelpunkt der islamischen Lehre von Krieg und Frieden der Schutz der Freiheit des Bekenntnisses zu Gott steht.


JA zur NOTWEHR

Schließlich sind auch die Gebote des Korans, einen Krieg nicht zu beginnen und ihn baldmöglichst zu beenden, wesentliche Mittel der Friedenssicherung. Der Muslim hat das Recht der Selbstverteidigung, wenn er angegriffen wird. Aber er hat ebenso
die Pflicht, den Kampf auch zu beenden, wenn der Feind ihn einstellt. Die Haltung des Muslims, was den Krieg betrifft, ist also immer eine Erwiderung auf das, was ihm geschieht wie Im Sure (2: 190) : Und bekämpft diejenigen auf Gottes Pfad, die euch bekämpfen und übertreten nicht (Gottes Grenzen). Gott liebt die Übertreter nicht.
Und wenn sie aufhören - Gott ist verzeihend und barmherzig, und bekämpft ihre Angeriffe, bis es keine Zwietracht mehr gibt und die Religion Gottes ist. Und wenn sie aufgehört haben, dann (gibt es) keine Feindschaft, außer gegen die Ungerechten.
Hier sind auch noch einmal die einzigen erlaubten Kriegsgründe genannt:
Selbstverteidigung gegen Angriff und Vertreibung, d.h. Suulm ( Unterdrückung, Tyrannei ) und Freiheit des Bekenntnisses zu Gott, d.h. bis die Religion Gottes ist. Noch eindeutiger heißt es im Koran (22:39) : Es ist denen erlaubt, zu kämpfen, weil ihnen Unrecht geschah, und Gott ist ihnen zu helfen schon imstande, diejenigen, die Herhausgetrieben wurden aus ihren Häusern, ohne Recht nur weil sie sagten : Unser Herr ist Gott - und würde Gott nicht die einen Menschen durch die anderen
im Zaum halten, wären gewiss Klöster und Kirchen und Synagogen und Moscheen niedergerissen worden, worin den Gottes Namens viel gedacht wird .


FRIEDEN UND GERECHTIGKEIT HERSTELLEN

Im Übrigen weist der Koranvers (2: 193) Und wenn sie aufgehört haben, dann (gibt es) keine Feindschaft, außer gegen die Ungerechten
Die Muslime haben auch nach dem Kampf, wie schon zuvor, für Frieden und Gerechtigkeit einzutreten. Diese Friedensbereitschaft fordert der Koran in jedem Fall wie im Sure (8: 61) : Und wenn sie dem Frieden zugeneigt sind, dann seid (auch) ihr ihm zugeneigt und vertraut auf Gott ...
Der Koran zwingt den Menschen nicht, den Islam anzunehmen. Die Ungläubige haben eine Steuer (Gisja) zu zahlen, weil die Muslime für sie den Schutz gewähren und die Muslime Kämpfen für sie gegen jegliche feindliche Angriffe .


Die Menschenrechte und deren Beziehung zum DSCHIHAD

Gott ist der absolute und einzige Herr der Menschen und des Universums. Er ist der höchste Herr , der Erhalter , der Barmherzige, dessen Barmherzigkeit alle Geschöpfe umschließt ; Er gab jedem Menschen menschliche Würde und Ehre und hauchte in ihn von seinem eigenen Geist ein . Es folgt daher , das die Menschen vereint in Ihm und durch Ihn , und abgesehen von ihren anderen menschlichen Eigenschaften - im wesentlichen gleich sind , und keine handfesten und tatsächlichen Unterschiede können zwischen ihnen gemacht werden aufgrund solcher Unterschiede wie Nationalität , Hautfarbe oder Rasse .
Jeder Mensch ist deshalb mit allen anderen Menschen verwandt und alle bilden eine einzige Gemeinschaft der Brüderlichkeit in ihrer ehrenhaften, erfreulichen Dienst zu dem
sich erbarmenden Herrn der Himmel, der Erde und was in ihnen ist.
In solch einem würdigen Rahmen steht das islamische Bekenntnis der Einheit Gottes dominierend und zentral, und notwendigerweise bringt es die Vorstellung von der
Einheit der Menschheit und der Brüderlichkeit der Menschen mit sich.
Der Islam setzt einige allgemeingültige Grundrechte für die Menschheit als Ganzes
fest, die unter allen Umständen eingehalten und geachtet werden müssen,
unabhängig davon, ob der Mensch innerhalb oder außerhalb des Territoriums des islamischen Staates lebt, und unabhängig davon , ob er sich mit dem Staat im ,
Friedens- oder Kriegszustand befindet .
Gott befiehlt den Gläubigen im Koran Sure 5 : 8: O ihr die ihr glaubt steht fest wenn ihr als Zeugen auftretet in Gerechtigkeit für Gott, und lasst euch durch den Hass gegen Leute nicht zur Ungerechtigkeit verleiten. Seid gerecht, das ist näher der Gottesfurcht.

Frieden und Gerechtigkeit findet man, indem man sich Gottes Gesetzen in diesem Universum unterordnet. Denn der Mensch ist ein Teil dieses Universums.
Das mächtige, allumfassende Gesetz, das alles lenkt, was das Universum einschließt, vom winzigsten Staubkörnchen bis zum Milchstraßensystem ist das Gesetz Gottes, des Schöpfers und Erhalters. Um Gott zu gehorchen, darf ein Muslim weder Menschen, noch Umwelt, noch Tiere stören. Da ein gläubiger Muslim den Frieden in sich hat und in diesem Frieden ruht, hat er keinerlei Bedürfnisse diesen Frieden zu zerstören, sei es in seiner Umgebung oder in der Umwelt oder irgendwo.
Eine ISLAMISCHE NATION ordnet sich Gottes Gesetzen unter.
Gottes Gesetze werden dort in der SCHARIA umgesetzt, die die Menschenrechte verwirklicht und verteidigt.

Diese sind:

1. SICHERHEIT DES LEBENS UND EIGENTUMS
Der Prophet sagte: Euer Blut, euer Eigentum und eure Ehre sind unantastbar.


2. SCHUTZ DER EHRE

Sure 49, Vers 11 - 12

3. UNANTASTBARKEIT und Sicherheit des Privatlebens
(49:12,24:27)

4. SICHERHEIT DER PERSÖNLICHEN FREIHEIT
(13: 11)

5. KEINE TYRANNEI und das Recht dagegen zu Protestieren (4:148)

6. Freiheit der MEINUNGSÄUSSERUNG und die Freiheit zu organisieren (9:105/6:135)

7. FREIHEIT DES GEWISSENS UND DER ÜBERZEUGUNG (S 2, V 256)

8. SCHUTZ DER RELIGIÖSEN GEFÜHLE (5: 69 / 6: 48)

9. SCHUTZ VOR WILLKÜRLICHER HAFT (Sure 17, Vers 15)

10. DAS RECHT AUF DIE GRUNDBEDÜRFNISSE DES MENSCHEN (S 51,V19)

11. GLEICHHEIT VOR DEM GESETZ GOTTES (5: 42)

12. DAS RECHT AN STAATSANGELEGENHEITEN TEILZUNEHMEN (42: 38)

13. GERECHTIGKEIT IN ALLEN BEREICHEN (4: 135)


Sollte ein islamischer Staat verwirklicht sein, der sämtliche Gesetze Gottes umsetzt, so darf bei der Verletzung eines dieser Gesetze der Dschihad ausgerufen werden.
Da es aber zurzeit auf dieser Welt keinen islamischen Staat gibt, der den Gesetzen Gottes, der Scharia bedingungslos gehorcht, ist zur Zeit auch niemand berechtigt zum Dschihad auszurufen.
DSCHIHAD ist weniger Kriegerische Auseinandersetzung als vielmehr der Kampf gegen sich selbst und den Unfrieden in sich selbst .


Der höchste DSCHIHAD ist der KAMPF gegen die eigne Triebseele.

Die Aneignung islamischen Wissens, das Sich-Bemühen auf dem Weg Gottes, Gebete, Proteste, ja sogar Demonstrationen gehören genauso zum Dschihad. Wie man also sehen kann, gehört der Dschihad nicht zu den 5 Grundsäulen des Islam, wie fälschlicherweise angenommen wird, sondern ist Bestandteil des islamischen Verhaltens.
Selbst in Verteidigungs-Kriegszeiten ist es Muslimen nicht gestattet, jemanden zu töten, der nicht in direkte Konfrontation mit ihnen verwickelt ist. Sie dürfen keine Frauen, alten Menschen und Kinder, noch nicht einmal einen Mönch in seiner Klause töten oder die Natur beschädigen.
.


.
Wie steht Islam zur Gewalt, Terror und zu Selbstopferung im Kampf ?

Der Islam, die Religion der Toleranz, schätzt die menschliche Seele sehr hoch ein und beurteilt Angriffe gegen unschuldige Menschen als schwere Sünde.
Wie aus dem Quran Sure 5 Vers 32: Wenn jemand einen Menschen tötet (...), so ist es, als hätte er die ganze Menschheit getötet; und wenn jemand einem Menschen das Leben erhält, so ist es, als hätte er der ganzen Menschheit das Leben erhalten.
Einige Leute sagten: O Gesandter Gottes ! Wer lebt den Islam am besten?
Er antwortete: Derjenige, vor dessen Zunge und Hand man sicher ist. (Bukhârî)
Der Gesandte Gottes verbot das Töten von Frauen und Kindern.
Der Prophet (s) wurde über die größten Sünden gefragt und er antwortete :
(Es sind): Die Beigesellung Gottes (Schirk), das Ungütigsein gegen die Eltern,
die Tötung eines Menschen und das falsche Zeugnis. (Bukhârî)


Was sagt der Islam zum Kampf ?

Der Quran lehrt uns zwei Begriffe:

Der erste Begriff ist Kittal im Sinne vom Kämpfen Man gegen Man auch mit Waffen und zu meiner Überraschung gibt es diesem Ausdruck im ganzen Quran in diesem Sinne nur einmal. Kämpfen ist nur zur Selbstverteidigung, und zur Verteidigung der jenigen, die gewaltsam aus ihren Heimstätten vertrieben worden sind. Genauso ist die Verteidigung gegen Angriffe von Außen erlaubt.
Das bedeutet ganz einfach Kampf ist nur nach dem gewaltsamen Angriff eines Anderen möglich.
Für diesen Kampf sind strenge Regeln festgelegt, zu denen die folgenden Verbote gehören, Zivilpersonen zu schaden und Feldfrucht, Blumen und Vieh zu vernichten.
Diese einzige Stelle im Koran ist Sure 2 Vers190 liest man: Und kämpft mit denjenigen auf dem Weg Gottes, die mit euch kämpfen, und übertreibt nicht, Gott liebt ja nicht die Maßlosen.
(auf dem Weg Gottes bedeutet hier kämpfen nicht aus persönlichem Hass, wirtschaftlichen Ziele oder aus Rache und nur kämpfen, um den Frieden wieder herzustellen.)

Gott betont, dass das Kämpfen nur mit dem Ziel, den Frieden wieder zu erlangen In (Sure 8 Vers 61) liest man : Und wenn sie dem Frieden zugeneigt sind, so seid ihr ihm zugeneigt und vertraut auf Gott, Er ist ja , Er, der Hörende, der Wissende.

Krieg heißt im Arabischen Kittal ist darum die letzte Möglichkeit und unterliegt strengen Bedingungen nach dem heiligen Gesetze des Islams.
Der oft missverstandene und übermäßig gebrauchte Ausdruck Dshihad ( ist 41 Mal im Quran vorhanden ) ist der zweiter Ausdruck im Quran bedeutet wörtlich ganzer Einsatz. Er drückt das ständige Bemühen um den Glauben und ein moralisches Handeln aus Und bedeutet nicht Heiliger Krieg oder der Krieg ist geheiligt. (Dieser Ausdruck steht nirgends wo im Koran und auch nicht einmal im entfernten Sinne).

Wie auch In Matthäus 10 : 34 sagte Jesus : ich bin nicht gekommen um den Frieden zu bringen sondern des Schwertes.
Grundsätze über Krieg und Frieden im Islam
In einer Islamischen Nation sollten unbedingt folgende zusammengefasst wichtigste Grundsätze über Krieg und Frieden im Islam verwirklicht sein: -

Dies sind

Schutz vor Glaubenszwang
Schutz vor Unterdrückung und Tyrannei
Einsatz für Freiheit und Menschenrechte
Verbot jedweder sonstigen Waffengewalt
Bemühen um Friedenssicherung
Verbot des Angriffs
Erlaubnis der Notwehr
Friedenmachen auf allen Ebenen

Der Quran gibt uns noch weitereVerhaltensregeln in diesem Zusammenhang Sure 9: 6 Und wenn einer der Götzendiener bei dir Schutz sucht, dann gewähre ihm Schutz

Auch im Quran Sure 10: 99 Und wenn dein Herr gewollt hätte, würde die, die auf die Erde sind, alle zusammen gläubig werden. Willst du also die Menschen dazu zwingen, Gläubig zu werden.

Und in Sure ( 29: 46) Und streitet nicht mit dem Volk der Schrift(Christen , Juden oder Andere) ; es sei dann auf die beste Art und Weise; doch (streitet überhaupt nicht) mit denen von ihnen.
Auch in Sure 25.63 Und die Diener des Allerbarmers sind diejenigen, die in angemessener Weise auf Erden wandeln; und wenn die Unwissenden sie anreden sprechen sie: Friede .

1. Der Islam verbietet, Gewalttaten auf unschuldige Menschen zu verüben.
2. Der Islam ist die Religion der Gerechtigkeit.
3. Der Islam gewährt jedem die Glaubensfreiheit.
Die Bezeichnungen muslemische oder islamische Extremisten ist jedoch unzutreffend, weil die Religion den Extremismus ja nicht auferlegt
Osama bin Laden wird mal als extremistischer Islamit, mal als Moslemterrorist bezeichnet. Die Moslems selbst verwenden solche Begriffe für Strömungen innerhalb ihrer Religion nicht. Deshalb haben sie das Gefühl, dass ihnen die Wortschöpfungen aufgezwungen werden. Es werden folgende Ausdrücke gebraucht FUNDAMENTALISTEN - ISLAMISMEN - TERRORISTEN - EXTREMISTISCH
Und RADIKALE .


FUNDAMENTALISTEN:
Dieser Begriff wurde vor allem in den vergangenen zwei Jahrzehnten benutzt, wenn Religion mit Gewalttätigkeit verknüpft war. Er hatte ursprünglich jedoch nichts mit dem Islam zu tun, sondern mit der protestantischen Minderheit in den USA.

ISLAMISMEN:
wird verwendet für Muslems, die den politischen Aspekt überbetonen und bei denen Gewalt eine Rolle spielt.

TERRORISTEN:
das Kennzeichen des Terrorismus sind seine politische Ziele und die Gewalt. In Deutschland wird mit ihm in Verbindung die Rote Armee (RAF) verknüpft.

EXTREMISTISCH:
Der Begriff legt die potenzielle Gewalttätigkeit nahe, religiöse Motive klingen jedoch nicht mit.

RADIKALE:
Sprachlich steht dahinter ein Vorgehen mit großer Rücksichtslosigkeit und Härte, das auch Gewaltbereitschaft einschließt.


Wir Muslime respektieren Religionen und Weltanschauungen, die sich auf die Menschenrechte und das Weltethos verpflichten, und verzichten auf Bewertungen.

Um Missverständnisse und Verurteile über den Islam abräumen zu können, ist ein Dialog zwischen der Religionen und Menschen notwendig. Das Wissen voneinander verleiht uns Sicherheit und Lässt keine Ängste, Verurteile oder Hass entstehen.
Durch diesen Dialog setzen wir ein Zeichen gegen Gewalt und Feindlichkeit, ein Zeichen gegen Missverständnis und Hass, ein Zeichen für Frieden und Freundschaft und ein Zeichen für Verständnis und Liebe. Der Quran verpflichtet die Muslime für solchen Dialog mit Anderen einzutreten. Denn Gewalt ist Stumm : Wer immer den Dialog ablehnt, ist ein Befürworter von Gewalt.

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4. September 2007 um 18:12
In Antwort auf iridina

.....
WAS SAGT DER ISLAM ZU KRIEG UND FRIEDEN?

Die Welt wird seit Beginn der Menschheitsgeschichte von Kriegen erschüttert.
Kriege sind schlimmer als jede Naturkatastrophe.
Diese Frage, Was ist Krieg und Frieden im Islam? beschäftigt gerade heutzutage viele Menschen.
Darauf eine zutreffende, sachliche Antwort zu erhalten, ist nicht leicht. Das Wort Islam ist in aller Munde, ebenso der Krieg. Fast automatisch stellt sich da eine Verbindung her. Viele Politiker, Medien und so genannte Nahost-Experten tun ein Übriges, indem sie Ängste schüren vor dem Islam und seinem Heiligen Krieg.
( Im Koran Sure 13: 11 ) Gewiss GOTT , der einzige Gott , ändert die Lage eines Volkes nicht , ehe sie nicht selbst das ändern was in ihren Herzen ist .


ISLAM HEISST FRIEDENMACHEN

Zwar redet heutzutage fast jeder vom Islam, doch weiß kaum jemand, was das Wort in Wirklichkeit bedeutet. Für die meisten Menschen ist es einfach der Name einer Weltreligion. Darüber aber, dass schon der Name das Wesentliche über diesen Glauben mitteilt, macht man sich meist keine Gedanken. Dabei beruht gerade auf dieser Unkenntnis der wirklichen Bedeutung des Wortes Islam wohl der größte Teil der Vorurteile und Missverständnisse, die dem Islam entgegengebracht werden.
Das Wort Islam, ins Deutsche übertragen, bedeutet: Friedenmachen. Der Islam versteht sich als die Religion und Lebensweise des Friedenmachens. Das Friedenmachen, wie schon der Name sagt, ist das Programm des Islam.
Der Islam will Frieden machen in allen Bereichen, die für den Menschen von Bedeutung sind.
Der Mensch soll Frieden machen mit Gott , mit sich selbst, und mit seinen Mitmenschen. Der Muslim, d.h. einer, der Frieden macht , bedeutet Keine Anschläge und Keinen Heiligen Krieg zu verüben.
Wie passt das zusammen das Muslim sein und dem Heiligen Krieg? Die Antwort darauf ist sehr einfach: Der Heilige Krieg hat nichts mit dem Islam zu tun.
Dieser Begriff kommt im Koran, der Heiligen Schrift des Islam, überhaupt nicht vor. Er ist dem Islam fremd. Ursprünglich stammt dieser Begriff wohl aus dem Mittelalter, der Zeit der Kreuzzüge, als man im christlichen Abendland aufrief zu einer Kriegsfahrt in den Orient, auch damals gegen den Islam und die Muslime. Das nannte man einen Heiligen Krieg.
Wie wir heute wissen, waren diese Kreuzzüge alles andere als heilig. Kaum jemand im Abendland würde sich heute noch mit jenem Missbrauch von religiösen Gefühlen der Menschen identifizieren wollen. Aber der Begriff des Heiligen Krieges hat sich erhalten.


UND WAS IST DANN DSCHIHAD?

Dies ist die nächste Frage, die sich hier anschließt. Nun gut, wird man vielleicht sagen, der Heilige Krieg steht so nicht im Koran, aber den Dschihad, den gibt es doch, und ist das denn nicht dasselbe?
Nein, es ist nicht dasselbe! Dschihad ist ein Wort aus dem Koran, aber es bedeutet weder heilig noch Krieg. Am besten drückt man es im Deutschen so aus: etwas mit ganzem Einsatz tun, oder sich voll und ganz einsetzen. So ist eigentlich alles, was ein Muslim (einer, der Frieden macht) mit ganzem Einsatz tut: Dschihad.
Sein Eintreten für Frieden und Gerechtigkeit wären ohne Dschihad, d.h. ohne ganzen Einsatz, nur halbherzig und unaufrichtig. Der Prophet Muhammad (s) hat gesagt:
Der beste Dschihad ist, das Wort der Wahrheit (und des Rechts) vor einem ungerechten Herrscher oder gegen Staats-Terrorismus zu sprechen. Man sieht an dieser Aufforderung sehr deutlich, welche Art von ganzem Einsatz hier gemeint ist: die persönliche Überwindung von Angst, Eigeninteresse und Egoismus.
Dieser Dschihad ist auch ein Kampf - und zwar ein Kampf gegen das eigene Ich.
So wird dem Propheten Muhammad (s) der Ausspruch zugeschrieben, als er einmal mit seinen Gefährten von einem Feldzug zurückkehrte: Wir kehren zurück vom kleinen Dschihad zum großen Dschihad. Den Kampf mit der Waffe bezeichnete er also im Vergleich mit dem Kampf gegen das Ich als den kleineren Einsatz. Das sollte man im Blick behalten, wenn man über Krieg und Frieden im Islam spricht.


Es gibt - KEIN BLINDER PAZIFISMUS

Der Islam vertritt keinen blinden Pazifismus, d.h. er verlangt von seinen Anhängern nicht, das eigene Leben oder die Menschen, für die man verantwortlich ist, dem Prinzip einer absoluten Gewaltfreiheit zu opfern. Der Koran sagt in Sure (2:216): Euch ist der Kampf vorgeschrieben, und er ist euch zuwider, und es ist möglich, dass euch etwas zuwider ist, das gut für euch ist, und es ist möglich, dass euch etwas lieb ist, was schlecht für euch ist, und Gott weiß, aber ihr wisst nicht.
Damit erkennt der Koran wohl an, dass die gewalttätige Auseinandersetzung in der Regel unerwünscht ist, aber er untersagt sie nicht völlig, sondern stellt klare Grundsätze für Gewaltandrohung, Gewaltanwendung und Gewaltverzicht auf.


Islam GEGEN GLAUBENSZWANG

Der Kampf, der dem Muslim in der obigen Koranpassage vorgeschrieben ist, hat ein klar umrissenes Ziel. Es ist der Kampf gegen Zwang im Glauben und für die Freiheit des Bekenntnisses zu Gott. Gott sagt im Koran (2:256) : Es gibt Keinen Zwang im Glauben - das rechte Handeln und das Fehlgehen sind schon klar unterschieden.
Ein deutlicheres Bekenntnis zur religiösen Toleranz findet man in keiner heiligen Schrift.

Der Muslim hat den Auftrag, dieses Menschenrecht der Freiheit des Bekenntnisses zu Gott in jedem Fall zu schützen, notfalls auch mit Gewalt, selbst wenn damit manche bestehende Konvention gebrochen werden muss - wie im alten Arabien der heilige Monat, in dem der Kampf an sich verboten war: In Sure (2:217) Sie fragen dich nach dem heiligen Monat, dem Kämpfen darin. Sag: Kämpfen darin ist schlimm, doch Abhalten von Gottes Weg und Ihn leugnen und (Abhalten von) der Heiligen Moschee und ihre Leute von dort vertreiben, ist schlimmer bei Gott, und die Zwietracht ist schlimmer als der Kampf. Und sie hören nicht auf, euch zu bekämpfen, bis sie euch von eurem Glauben abtrünnig gemacht haben, wenn sie das können ...

Dies ist der Zusammenhang, in welchem der Koran den Kampf nicht nur erlaubt, sondern sogar vorschreibt. Der Muslim hat nicht nur das Recht, sondern er hat die Pflicht, die Freiheit des Bekenntnisses zu Gott auch mit Gewalt zu verteidigen gegenüber denjenigen Feinden, die ihrerseits den gläubigen Menschen hindern, nach Gottes Weg zu leben, an Ihn zu glauben, Seine Gebetsstätten zu besuchen und sich dort in Frieden aufzuhalten. All diese Vergehen gegen die Menschenrechte bezeichnet der Koran an anderen Stellen zusammenfassend mit dem Begriff Suulm, d.h. Unterdrückung und Gewalttätigkeit.



Islam GEGEN UNTERDRÜCKUNG

Der Kampf gegen den Glaubenszwang ist zugleich ein Kampf gegen Gewalttätigkeit und Unterdrückung. Deshalb zeigt der Koran an einer anderen Stelle diesen Zusammenhang auch unmissverständlich auf in Sure (4:75) : Und was ist mit euch dass ihr nicht auf Gottes Weg kämpft und für die Unterdrückten von den Männern und den Frauen und den Kindern, die sagen: Unser Herr, bring uns heraus aus dieser Stadt, deren Leute Tyrannen sind, und gib uns von Dir aus einen Beschützer, und gib uns von Dir aus einen Helfer ?
Der Muslim darf nicht nur, sondern er muss eintreten für den Schutz der Menschen, die Gott um Hilfe gegen die Tyrannei anrufen. Das nennt der Koran den Kampf auf Gottes Weg. Den Kampf für weltliche Ziele hingegen lehnt der Islam strikt ab.


KEIN ANDERER KRIEG

Ebenso unmissverständlich wie der Koran den Kampf gegen Glaubenszwang und Unterdrückung befiehlt, verbietet er auch jeder Krieg, der aus anderen Gründen geführt wird, sei das politische Macht, wirtschaftlicher Einfluss, Bodenschätze, National- oder Rassenstolz und was auch immer vorstellbar ist.
All dies bezeichnet der Koran mit dem Sammelbegriff der Güter dieser Welt.
Dem Diesseits steht nach islamischer Auffassung das Jenseits, das Leben nach dem Tod, gegenüber in Sure (87:17) : Und das Jenseits ist besser und bleibender.
Der Muslim richtet sein Verhalten auch im Kampf - deshalb nicht nach dem
Gütern dieser Welt aus.
Der Koran untersagt ihm das mit den Worten in Sure (4:94) : Ihr Gläubigen, wenn ihr auf Gottes Weg auszieht, dann schafft Klarheit und sagt nicht zu dem, der euch Frieden anbietet: Du bist kein Gläubiger , - und ihr erstrebt (dabei nur) die Güter des Lebens dieser Welt, und bei Gott ist vielfältiger Gewinn, (genau) so wart ihr früher, dann war Gott gütig zu euch, also schafft Klarheit, Gott kennt, was ihr tut.
Mit anderen Worten : Wer als gläubiger Mensch Krieg aus anderen als den von Gott erlaubte Gründe führen würde, handelt so wie früher, d.h. Unglaube und Verbrechen.
Der Muslim muss anders sein, denn sein Auftrag ist Friedenmachen. Streit und Krieg um die Güter dieser Welt aber bringen keinen Frieden. Deshalb rät der Koran zu bestimmten Wegen, den Krieg zu verhindern und den Frieden zu sichern.


FRIEDENSSICHERUNG

Der Koran nennt vier Prinzipien zur Friedenssicherung und Kriegsverhinderung.
Diese könnte man auch als Grundsätze der islamischen Friedenserziehung nennen.
Als erstes vertritt der Koran das schon genannte Prinzip Kein Zwang im Glauben. Das Eintreten für die Freiheit der Menschen, sich zu Gott zu bekennen, ist sein Fundament der Friedenssicherung.

Zweitens stellt der Koran den Krieg unter die härteste Bestrafung und ruft die schlimmen Folgen davon ins Bewusstsein der Menschen wie im Quran (5:34) :
Die Vergeltung für diejenigen, die mit Gott und Seinem Gesandten Krieg führen und im Land Verderben stiften, ist, dass sie getötet oder gekreuzigt werden und dass ihre Hände und ihre Füße wechselseitig abgeschlagen werden, oder sie aus dem Land verbannt werden; dies ist ihre Vergeltung in dieser Welt, und im Jenseits ist für sie schmerzliche Strafe (bestimmt).
Nach dieser Aussage des Korans ist also die Kriegsanzettelung mit der Todesstrafe oder zumindest der Verbannung bedroht. Dadurch soll der Krieg verhindert werden.
Drittens verlangt der Koran von seinen Gläubigen Friedenssicherung nicht nur durch Worte, sondern durch erkennbare Maßnahmen, die jedermann klarmachen, dass diese Ziele des Eintretens gegen Glaubenszwang und Tyrannei und für die Sicherung des Friedens nicht nur proklamiert werden, sondern auch gegen jede Bedrohung geschützt werden können wie in Sure (8:60) : Und rüstet gegen sie, wozu ihr imstande seid, an Streitmacht und den Streitrossen, damit ihr die angreifende Feinde Gottes und eure Feinde einschüchtert, und andere außer ihnen, die ihr nicht kennt.
Das Ziel dieser Maßnahme ist eindeutig angesprochen: Es geht um die Verhinderung des Krieges.
Viertens erwähnt der Koran an verschiedenen Stellen das Abschließen von Verträgen, die dazu führen, dass keine Kriege geführt werden. Ein solcher Vertrag gilt nur dann nicht mehr, wenn der Vertragspartner ihn gebrochen hat. In diesem Fall wird der Muslim das nicht hinnehmen, weil der Koran ihn aufträgt wie in Sure (9:12) :
Und wenn sie ihre Eide nach ihrem Vertrag gebrochen haben und euch wegen eurer Religion schmähen, dann kämpft gegen die Anführer des Unglaubens - für sie gibt es keine Eide, vielleicht lassen sie (dann) ab.
Auch hier wird noch einmal deutlich, dass im Mittelpunkt der islamischen Lehre von Krieg und Frieden der Schutz der Freiheit des Bekenntnisses zu Gott steht.


JA zur NOTWEHR

Schließlich sind auch die Gebote des Korans, einen Krieg nicht zu beginnen und ihn baldmöglichst zu beenden, wesentliche Mittel der Friedenssicherung. Der Muslim hat das Recht der Selbstverteidigung, wenn er angegriffen wird. Aber er hat ebenso
die Pflicht, den Kampf auch zu beenden, wenn der Feind ihn einstellt. Die Haltung des Muslims, was den Krieg betrifft, ist also immer eine Erwiderung auf das, was ihm geschieht wie Im Sure (2: 190) : Und bekämpft diejenigen auf Gottes Pfad, die euch bekämpfen und übertreten nicht (Gottes Grenzen). Gott liebt die Übertreter nicht.
Und wenn sie aufhören - Gott ist verzeihend und barmherzig, und bekämpft ihre Angeriffe, bis es keine Zwietracht mehr gibt und die Religion Gottes ist. Und wenn sie aufgehört haben, dann (gibt es) keine Feindschaft, außer gegen die Ungerechten.
Hier sind auch noch einmal die einzigen erlaubten Kriegsgründe genannt:
Selbstverteidigung gegen Angriff und Vertreibung, d.h. Suulm ( Unterdrückung, Tyrannei ) und Freiheit des Bekenntnisses zu Gott, d.h. bis die Religion Gottes ist. Noch eindeutiger heißt es im Koran (22:39) : Es ist denen erlaubt, zu kämpfen, weil ihnen Unrecht geschah, und Gott ist ihnen zu helfen schon imstande, diejenigen, die Herhausgetrieben wurden aus ihren Häusern, ohne Recht nur weil sie sagten : Unser Herr ist Gott - und würde Gott nicht die einen Menschen durch die anderen
im Zaum halten, wären gewiss Klöster und Kirchen und Synagogen und Moscheen niedergerissen worden, worin den Gottes Namens viel gedacht wird .


FRIEDEN UND GERECHTIGKEIT HERSTELLEN

Im Übrigen weist der Koranvers (2: 193) Und wenn sie aufgehört haben, dann (gibt es) keine Feindschaft, außer gegen die Ungerechten
Die Muslime haben auch nach dem Kampf, wie schon zuvor, für Frieden und Gerechtigkeit einzutreten. Diese Friedensbereitschaft fordert der Koran in jedem Fall wie im Sure (8: 61) : Und wenn sie dem Frieden zugeneigt sind, dann seid (auch) ihr ihm zugeneigt und vertraut auf Gott ...
Der Koran zwingt den Menschen nicht, den Islam anzunehmen. Die Ungläubige haben eine Steuer (Gisja) zu zahlen, weil die Muslime für sie den Schutz gewähren und die Muslime Kämpfen für sie gegen jegliche feindliche Angriffe .


Die Menschenrechte und deren Beziehung zum DSCHIHAD

Gott ist der absolute und einzige Herr der Menschen und des Universums. Er ist der höchste Herr , der Erhalter , der Barmherzige, dessen Barmherzigkeit alle Geschöpfe umschließt ; Er gab jedem Menschen menschliche Würde und Ehre und hauchte in ihn von seinem eigenen Geist ein . Es folgt daher , das die Menschen vereint in Ihm und durch Ihn , und abgesehen von ihren anderen menschlichen Eigenschaften - im wesentlichen gleich sind , und keine handfesten und tatsächlichen Unterschiede können zwischen ihnen gemacht werden aufgrund solcher Unterschiede wie Nationalität , Hautfarbe oder Rasse .
Jeder Mensch ist deshalb mit allen anderen Menschen verwandt und alle bilden eine einzige Gemeinschaft der Brüderlichkeit in ihrer ehrenhaften, erfreulichen Dienst zu dem
sich erbarmenden Herrn der Himmel, der Erde und was in ihnen ist.
In solch einem würdigen Rahmen steht das islamische Bekenntnis der Einheit Gottes dominierend und zentral, und notwendigerweise bringt es die Vorstellung von der
Einheit der Menschheit und der Brüderlichkeit der Menschen mit sich.
Der Islam setzt einige allgemeingültige Grundrechte für die Menschheit als Ganzes
fest, die unter allen Umständen eingehalten und geachtet werden müssen,
unabhängig davon, ob der Mensch innerhalb oder außerhalb des Territoriums des islamischen Staates lebt, und unabhängig davon , ob er sich mit dem Staat im ,
Friedens- oder Kriegszustand befindet .
Gott befiehlt den Gläubigen im Koran Sure 5 : 8: O ihr die ihr glaubt steht fest wenn ihr als Zeugen auftretet in Gerechtigkeit für Gott, und lasst euch durch den Hass gegen Leute nicht zur Ungerechtigkeit verleiten. Seid gerecht, das ist näher der Gottesfurcht.

Frieden und Gerechtigkeit findet man, indem man sich Gottes Gesetzen in diesem Universum unterordnet. Denn der Mensch ist ein Teil dieses Universums.
Das mächtige, allumfassende Gesetz, das alles lenkt, was das Universum einschließt, vom winzigsten Staubkörnchen bis zum Milchstraßensystem ist das Gesetz Gottes, des Schöpfers und Erhalters. Um Gott zu gehorchen, darf ein Muslim weder Menschen, noch Umwelt, noch Tiere stören. Da ein gläubiger Muslim den Frieden in sich hat und in diesem Frieden ruht, hat er keinerlei Bedürfnisse diesen Frieden zu zerstören, sei es in seiner Umgebung oder in der Umwelt oder irgendwo.
Eine ISLAMISCHE NATION ordnet sich Gottes Gesetzen unter.
Gottes Gesetze werden dort in der SCHARIA umgesetzt, die die Menschenrechte verwirklicht und verteidigt.

Diese sind:

1. SICHERHEIT DES LEBENS UND EIGENTUMS
Der Prophet sagte: Euer Blut, euer Eigentum und eure Ehre sind unantastbar.


2. SCHUTZ DER EHRE

Sure 49, Vers 11 - 12

3. UNANTASTBARKEIT und Sicherheit des Privatlebens
(49:12,24:27)

4. SICHERHEIT DER PERSÖNLICHEN FREIHEIT
(13: 11)

5. KEINE TYRANNEI und das Recht dagegen zu Protestieren (4:148)

6. Freiheit der MEINUNGSÄUSSERUNG und die Freiheit zu organisieren (9:105/6:135)

7. FREIHEIT DES GEWISSENS UND DER ÜBERZEUGUNG (S 2, V 256)

8. SCHUTZ DER RELIGIÖSEN GEFÜHLE (5: 69 / 6: 48)

9. SCHUTZ VOR WILLKÜRLICHER HAFT (Sure 17, Vers 15)

10. DAS RECHT AUF DIE GRUNDBEDÜRFNISSE DES MENSCHEN (S 51,V19)

11. GLEICHHEIT VOR DEM GESETZ GOTTES (5: 42)

12. DAS RECHT AN STAATSANGELEGENHEITEN TEILZUNEHMEN (42: 38)

13. GERECHTIGKEIT IN ALLEN BEREICHEN (4: 135)


Sollte ein islamischer Staat verwirklicht sein, der sämtliche Gesetze Gottes umsetzt, so darf bei der Verletzung eines dieser Gesetze der Dschihad ausgerufen werden.
Da es aber zurzeit auf dieser Welt keinen islamischen Staat gibt, der den Gesetzen Gottes, der Scharia bedingungslos gehorcht, ist zur Zeit auch niemand berechtigt zum Dschihad auszurufen.
DSCHIHAD ist weniger Kriegerische Auseinandersetzung als vielmehr der Kampf gegen sich selbst und den Unfrieden in sich selbst .


Der höchste DSCHIHAD ist der KAMPF gegen die eigne Triebseele.

Die Aneignung islamischen Wissens, das Sich-Bemühen auf dem Weg Gottes, Gebete, Proteste, ja sogar Demonstrationen gehören genauso zum Dschihad. Wie man also sehen kann, gehört der Dschihad nicht zu den 5 Grundsäulen des Islam, wie fälschlicherweise angenommen wird, sondern ist Bestandteil des islamischen Verhaltens.
Selbst in Verteidigungs-Kriegszeiten ist es Muslimen nicht gestattet, jemanden zu töten, der nicht in direkte Konfrontation mit ihnen verwickelt ist. Sie dürfen keine Frauen, alten Menschen und Kinder, noch nicht einmal einen Mönch in seiner Klause töten oder die Natur beschädigen.
.


.
Wie steht Islam zur Gewalt, Terror und zu Selbstopferung im Kampf ?

Der Islam, die Religion der Toleranz, schätzt die menschliche Seele sehr hoch ein und beurteilt Angriffe gegen unschuldige Menschen als schwere Sünde.
Wie aus dem Quran Sure 5 Vers 32: Wenn jemand einen Menschen tötet (...), so ist es, als hätte er die ganze Menschheit getötet; und wenn jemand einem Menschen das Leben erhält, so ist es, als hätte er der ganzen Menschheit das Leben erhalten.
Einige Leute sagten: O Gesandter Gottes ! Wer lebt den Islam am besten?
Er antwortete: Derjenige, vor dessen Zunge und Hand man sicher ist. (Bukhârî)
Der Gesandte Gottes verbot das Töten von Frauen und Kindern.
Der Prophet (s) wurde über die größten Sünden gefragt und er antwortete :
(Es sind): Die Beigesellung Gottes (Schirk), das Ungütigsein gegen die Eltern,
die Tötung eines Menschen und das falsche Zeugnis. (Bukhârî)


Was sagt der Islam zum Kampf ?

Der Quran lehrt uns zwei Begriffe:

Der erste Begriff ist Kittal im Sinne vom Kämpfen Man gegen Man auch mit Waffen und zu meiner Überraschung gibt es diesem Ausdruck im ganzen Quran in diesem Sinne nur einmal. Kämpfen ist nur zur Selbstverteidigung, und zur Verteidigung der jenigen, die gewaltsam aus ihren Heimstätten vertrieben worden sind. Genauso ist die Verteidigung gegen Angriffe von Außen erlaubt.
Das bedeutet ganz einfach Kampf ist nur nach dem gewaltsamen Angriff eines Anderen möglich.
Für diesen Kampf sind strenge Regeln festgelegt, zu denen die folgenden Verbote gehören, Zivilpersonen zu schaden und Feldfrucht, Blumen und Vieh zu vernichten.
Diese einzige Stelle im Koran ist Sure 2 Vers190 liest man: Und kämpft mit denjenigen auf dem Weg Gottes, die mit euch kämpfen, und übertreibt nicht, Gott liebt ja nicht die Maßlosen.
(auf dem Weg Gottes bedeutet hier kämpfen nicht aus persönlichem Hass, wirtschaftlichen Ziele oder aus Rache und nur kämpfen, um den Frieden wieder herzustellen.)

Gott betont, dass das Kämpfen nur mit dem Ziel, den Frieden wieder zu erlangen In (Sure 8 Vers 61) liest man : Und wenn sie dem Frieden zugeneigt sind, so seid ihr ihm zugeneigt und vertraut auf Gott, Er ist ja , Er, der Hörende, der Wissende.

Krieg heißt im Arabischen Kittal ist darum die letzte Möglichkeit und unterliegt strengen Bedingungen nach dem heiligen Gesetze des Islams.
Der oft missverstandene und übermäßig gebrauchte Ausdruck Dshihad ( ist 41 Mal im Quran vorhanden ) ist der zweiter Ausdruck im Quran bedeutet wörtlich ganzer Einsatz. Er drückt das ständige Bemühen um den Glauben und ein moralisches Handeln aus Und bedeutet nicht Heiliger Krieg oder der Krieg ist geheiligt. (Dieser Ausdruck steht nirgends wo im Koran und auch nicht einmal im entfernten Sinne).

Wie auch In Matthäus 10 : 34 sagte Jesus : ich bin nicht gekommen um den Frieden zu bringen sondern des Schwertes.
Grundsätze über Krieg und Frieden im Islam
In einer Islamischen Nation sollten unbedingt folgende zusammengefasst wichtigste Grundsätze über Krieg und Frieden im Islam verwirklicht sein: -

Dies sind

Schutz vor Glaubenszwang
Schutz vor Unterdrückung und Tyrannei
Einsatz für Freiheit und Menschenrechte
Verbot jedweder sonstigen Waffengewalt
Bemühen um Friedenssicherung
Verbot des Angriffs
Erlaubnis der Notwehr
Friedenmachen auf allen Ebenen

Der Quran gibt uns noch weitereVerhaltensregeln in diesem Zusammenhang Sure 9: 6 Und wenn einer der Götzendiener bei dir Schutz sucht, dann gewähre ihm Schutz

Auch im Quran Sure 10: 99 Und wenn dein Herr gewollt hätte, würde die, die auf die Erde sind, alle zusammen gläubig werden. Willst du also die Menschen dazu zwingen, Gläubig zu werden.

Und in Sure ( 29: 46) Und streitet nicht mit dem Volk der Schrift(Christen , Juden oder Andere) ; es sei dann auf die beste Art und Weise; doch (streitet überhaupt nicht) mit denen von ihnen.
Auch in Sure 25.63 Und die Diener des Allerbarmers sind diejenigen, die in angemessener Weise auf Erden wandeln; und wenn die Unwissenden sie anreden sprechen sie: Friede .

1. Der Islam verbietet, Gewalttaten auf unschuldige Menschen zu verüben.
2. Der Islam ist die Religion der Gerechtigkeit.
3. Der Islam gewährt jedem die Glaubensfreiheit.
Die Bezeichnungen muslemische oder islamische Extremisten ist jedoch unzutreffend, weil die Religion den Extremismus ja nicht auferlegt
Osama bin Laden wird mal als extremistischer Islamit, mal als Moslemterrorist bezeichnet. Die Moslems selbst verwenden solche Begriffe für Strömungen innerhalb ihrer Religion nicht. Deshalb haben sie das Gefühl, dass ihnen die Wortschöpfungen aufgezwungen werden. Es werden folgende Ausdrücke gebraucht FUNDAMENTALISTEN - ISLAMISMEN - TERRORISTEN - EXTREMISTISCH
Und RADIKALE .


FUNDAMENTALISTEN:
Dieser Begriff wurde vor allem in den vergangenen zwei Jahrzehnten benutzt, wenn Religion mit Gewalttätigkeit verknüpft war. Er hatte ursprünglich jedoch nichts mit dem Islam zu tun, sondern mit der protestantischen Minderheit in den USA.

ISLAMISMEN:
wird verwendet für Muslems, die den politischen Aspekt überbetonen und bei denen Gewalt eine Rolle spielt.

TERRORISTEN:
das Kennzeichen des Terrorismus sind seine politische Ziele und die Gewalt. In Deutschland wird mit ihm in Verbindung die Rote Armee (RAF) verknüpft.

EXTREMISTISCH:
Der Begriff legt die potenzielle Gewalttätigkeit nahe, religiöse Motive klingen jedoch nicht mit.

RADIKALE:
Sprachlich steht dahinter ein Vorgehen mit großer Rücksichtslosigkeit und Härte, das auch Gewaltbereitschaft einschließt.


Wir Muslime respektieren Religionen und Weltanschauungen, die sich auf die Menschenrechte und das Weltethos verpflichten, und verzichten auf Bewertungen.

Um Missverständnisse und Verurteile über den Islam abräumen zu können, ist ein Dialog zwischen der Religionen und Menschen notwendig. Das Wissen voneinander verleiht uns Sicherheit und Lässt keine Ängste, Verurteile oder Hass entstehen.
Durch diesen Dialog setzen wir ein Zeichen gegen Gewalt und Feindlichkeit, ein Zeichen gegen Missverständnis und Hass, ein Zeichen für Frieden und Freundschaft und ein Zeichen für Verständnis und Liebe. Der Quran verpflichtet die Muslime für solchen Dialog mit Anderen einzutreten. Denn Gewalt ist Stumm : Wer immer den Dialog ablehnt, ist ein Befürworter von Gewalt.

@ iridina
Hmm, hört sich gut an.

Zwei fragen:

1. Lebst Du den Quran/Islam in Deutschland aus?
2. Warum funktioniert diese schöne Darstellung nicht in islamisch regierten Ländern?

Danke

Eva

Vergiß die so genannte Nahost-Experten halte Dich einfach an die Realität/Gegenwart. Merci

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4. September 2007 um 18:56
In Antwort auf 666eva1

@ iridina
Hmm, hört sich gut an.

Zwei fragen:

1. Lebst Du den Quran/Islam in Deutschland aus?
2. Warum funktioniert diese schöne Darstellung nicht in islamisch regierten Ländern?

Danke

Eva

Vergiß die so genannte Nahost-Experten halte Dich einfach an die Realität/Gegenwart. Merci

@666eva1
kluge frage beantworte ich gerne

1. ja tue ich aber ich lebe in der schweiz

2. hab zwei jahre im iran gelebt brauche keine nahost-experten

tatsache ist dass nicht jeder moslem ein guter moslem ist. allein zu behaupten man handelt in gottes name bedeutet nicht das es wirklich so ist. nun wird in diesen länder gottes wort möglichst so gedeutet dass vorteile für die regierung dabei rausspringen. aber jeder muss selbst sich für sein verhalten gegenüber gott verantworten. wenn du wie ich gesehen hättest wie eine frau bestraft wird weil sie den islamischen kleidungsvorschriften "angeblich" nicht entspricht und einfach deinen mund halten musst weil du ansonsten als nächste dran bist und dir unter umständen die todesstrafe droht weil du ja dem heiligen koran wiedersprichst und somit gott in frage stellst. genau aus diesen gründen hat uns gott in meinem beitrag suren gesandt, weil wir damals, so wie heute, nicht gottes weg gingen sondern den güter dieser welt. also ich versuch es so zu leben wie es vorgesehen ist und andere so das sie vorteile daraus erzielen können. damit meine ich nicht nur die politiker.....

ausserdem sollte religion und politik getrennt werden dafür setze ich mich auch an:

http://www.k-d-panahandegan.org/

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4. September 2007 um 21:00
In Antwort auf iridina

@666eva1
kluge frage beantworte ich gerne

1. ja tue ich aber ich lebe in der schweiz

2. hab zwei jahre im iran gelebt brauche keine nahost-experten

tatsache ist dass nicht jeder moslem ein guter moslem ist. allein zu behaupten man handelt in gottes name bedeutet nicht das es wirklich so ist. nun wird in diesen länder gottes wort möglichst so gedeutet dass vorteile für die regierung dabei rausspringen. aber jeder muss selbst sich für sein verhalten gegenüber gott verantworten. wenn du wie ich gesehen hättest wie eine frau bestraft wird weil sie den islamischen kleidungsvorschriften "angeblich" nicht entspricht und einfach deinen mund halten musst weil du ansonsten als nächste dran bist und dir unter umständen die todesstrafe droht weil du ja dem heiligen koran wiedersprichst und somit gott in frage stellst. genau aus diesen gründen hat uns gott in meinem beitrag suren gesandt, weil wir damals, so wie heute, nicht gottes weg gingen sondern den güter dieser welt. also ich versuch es so zu leben wie es vorgesehen ist und andere so das sie vorteile daraus erzielen können. damit meine ich nicht nur die politiker.....

ausserdem sollte religion und politik getrennt werden dafür setze ich mich auch an:

http://www.k-d-panahandegan.org/

Irdinia bin am Überlegen ...
Also mal sehen ob ich es richtig verstanden habe:

Du möchtest die "guten" von den "schlechten" Moslimen getrennt wissen.
Es soll sich in islamisch regierten Ländern etwas ändern.

Soweit so gut.

Aber dann müsstest Du ja nicht in Ländern damit aufwarten, die gar nicht vom Islamischen regiert werden. Denn die Schweiz ist kein Gottesstaat.

Du müsstest Dich in den entsprechenden Ländern dafür einsetzten.

Religion und Politik getrennt ... ich nehme an damit meinst Du, das der Islam nicht mehr Staatsgesetz sein soll.
Auch da ist es wieder so, daß Religion mit Staatsgesetz in Konflikt kommen kann.
Wie würdest Du das lösen?

Gruß
Eva

P.S. Dein Beitrag spiegelt die Angst der Deutschen wieder, wenn es um Islam geht. Genau das was Du geschrieben hast, befürchten diese Menschen u.a. für ihr Land. Danke Dir für die Ausführungen die nicht nur für den Iran zu treffen.

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5. September 2007 um 8:45

Kafir
Bei uns heisst es: Allah (t) gebärt nicht und wird nicht geboren. Also hat er keinen Sohn weder eine Tante noch eine Mutter. Wir haben ja auch den Propheten Issa (Jesus). Aber er ist halt nur ein Prophet und kein Sohn Gottes. Im Grunde haben Moslems und Christen den selben Gott. Bloß glauben die Christen "falsch" in unseren Augen.

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5. September 2007 um 8:48
In Antwort auf 666eva1

?
Heloua,

er hat ein Recht das zu behaupten, genauso wie Du das Recht hast zu behaupten es sei gut.

Du wertest Sonderschüler ab.

Möge Allah Dir ein Kind schenken, daß keine braucht.

GR
Eva

Es ist ein
Unterschied fachlich mit jemanden zu diskutieren, weil man wirklich Ahnung von einer Sache hat und einfach ein paar ordinäre Wörter in den Raum zu schmeissen, weil man einfach alles Schei*e findet und keine Ahnung hat, wieso eigentlich.

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