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Fragen zum Islam

30. Juni 2008 um 11:57

An wen kann ich mich als Frau wenden, wenn ich weitere Fragen zum Islam habe?

Manche Sachen verstehe ich einfach nicht, für die mir bekannten Moslems sind sie so selbstverständlich.

Gelesen hab ich viel, da komme ich nicht mehr weiter

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30. Juni 2008 um 14:20

Frag mich
ich kenne mich ganz gut aus und bin auch neutral. auch habe ich den islam von seiner guten und schlechten seite kennengelernt.
gruß, ties

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30. Juni 2008 um 14:29

Ich kenne mich auch gut aus
bin aber keine Gelehrte. Kannst ja ein paar PNs mit deinen Fragen an mich schicken. An sonsten kannst du dich an die Moschee in deiner nähe wenden, da wird dir sicher gerne geholfen.

LG

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30. Juni 2008 um 14:48

Was für Fragen?
z.B. wenn sich jemand an die 5 Säulen des Islams hält

- die Gebete täglich verrichtet
- wann immer möglich, zum Freitagsgebet geht
- Ramadan strikt einhält
- kein Schweinefleisch, kein Alkohol
- immer hilfsbereit ist
- sich ordentlich kleidet

Welche weitergehenden Vorschriften gibt es dann noch, die das tägliche Leben regeln (z.B. nie unhöflich sein, Deinen Nächsten zu achten)?
Welcher Umgang mit Nichtmoslems ist erlaubt?

Wie kann man ein solches Leben mit dem Leben in Deutschland in Einklang bringen, ohne eine Parallelwelt zu leben?

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30. Juni 2008 um 14:49

Hallo
wo wohnst Du denn, wenn ich fragen darf?
Es gibt sehr viele Moscheen an die Du Dich wenden kannst. Viele bieten den Unterricht in deutsch an.
Frage so lange bis Du eine befriedigende Antwort erhalten hast.

Ich kann Dir außerdem Telefonnummern geben. Dort kannst Du auch anrufen wenn es um Islam oder persönliche Dinge geht. Jeder Muslim kann Dir je nach Wissensstand auch helfen. Jedoch ist es manchmal besser zu schweigen als falsches weiterzugeben. Das ist nicht erlaubt.

--
Fragen zum Islam an Schaich Abulhussain. Für einen persönlichen Rat steht er auch zur Seite inschaa Allaah. Zur Kenntnisnahme:

* Bitte an andere Anrufer denken und die Gespräche kurz halten.
* Nur zu den angegebenen Zeiten anrufen.
* Per Email werden ab sofort keine Fragen zum Islam beantwortet.
* Rechtliche Schritte werden gegen Personen vorgenommen, die diese Nummer mißbrauchen.

Vorgegebene Anrufzeiten sind:

Montag bis Donnerstag
11:30 - 13:00 Uhr
17:00 - 19:00 Uhr
Telefonnummer: 0341/6899125 (zu normalen Festnetztarifen)

------------

Sheikh Abu Anas (für islamische Fragen oder bei Problemen) 0531 - 48 28 833
--------------

Bruder Abu Jamal
Telefon: 0228-9678297

--------------


http://www.einladungzumparadies.de/component/optio-n,com_contact/catid,12/Itemid,109/

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30. Juni 2008 um 15:04
In Antwort auf tia_12521006

Was für Fragen?
z.B. wenn sich jemand an die 5 Säulen des Islams hält

- die Gebete täglich verrichtet
- wann immer möglich, zum Freitagsgebet geht
- Ramadan strikt einhält
- kein Schweinefleisch, kein Alkohol
- immer hilfsbereit ist
- sich ordentlich kleidet

Welche weitergehenden Vorschriften gibt es dann noch, die das tägliche Leben regeln (z.B. nie unhöflich sein, Deinen Nächsten zu achten)?
Welcher Umgang mit Nichtmoslems ist erlaubt?

Wie kann man ein solches Leben mit dem Leben in Deutschland in Einklang bringen, ohne eine Parallelwelt zu leben?

Gebete
- jetzt im Sommer bete ich nur 1x auf Arbeit, da ich zu Hause immer noch Zeit habe für das Nachmittagsgebet. Im Winter ist es öfter. Aber bis jetzt habe ich immer einen Platz zum beten bekommen. In einer Firma sogar eine extra Raum.
Man muß auch nicht auf die Minute genau beten. Aber am besten ist es natürlich so nah wie möglich nach dem Athan.

- Als Frau hast Du nicht die Pflicht am Freitagsgebet teilzunehmen.

- Ramadan macht Spaß. Es scheint zwar anstrengend und ist es auch anfangs, jedenfalls für mich. Aber da gewöhnst Du Dich sehr schnell daran. Es fastet ein Fünftel der Weltbevölkerung mit Dir. Und Fastenbrechen ist dann meist in der Gemeinschaft, weil jeder jeden einlädt. Und darauf freut man sich. Gemeinsam ist es einfacher als alleine zu fasten.

- Mit dem Schweinefleisch habe ich sehr schnell aufgehört, als nächstes kam Alkohol.
Anfangs dachte ich, nie wieder Wiener und die schönen Steaks. Wiener gibt es auch beim Türken. Und die Steaks könnte ich jetzt nicht mehr runterkriegen. Nicht nur weil ich weiß wie ungesund Schwein ist. Das kann Dir jeder Arzt bestätigen.

- immer hilfsbereit sein, sich ordentlich kleiden.

Mach Dir keinen Stress. Islam ist der Weg der Mitte und er macht das Leben leicht. Setz Dich nicht selber unter Druck. Manche haben vielleicht Angst vor dem Schritt die Schahada zu sagen, weil sie nicht wissen ob sie es schaffen alles einzuhalten. Wenn man Islam erkannt hat und davon überzeugt ist, so am besten ohne Zögerung die Schahada aussprechen und schon bist Du Muslima und unsere Schwester im Islam inschaAllah, so Gott will.

Das umsetzen kommt mit der Zeit fast wie von selbst, so bald Du genügend Wissen hast und gar nicht anders kannst als es umsetzen zu wollen.

Aber da ist es sehr wichtig geduldig zu sein, vor allem mit Dir selbst.

Es genügt vorerst wenn Du weißt Islam ist richtig und die 5 Säulen kennst.

Asch-hadu anla Ilaha illa-llah wa asch-hadu
anna Muhammadan Abduhu wa Rasuluh.
4 Die Übersetzung lautet ungefähr: Ich bezeuge, dass es keinen Gott gibt, der es wert wäre,
angebetet zu werden, außer Allah und ich bezeuge, dass Muhammad Sein Diener und
Gesandter ist.

http://salaf.de/swf/fue0001.swf

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1. Juli 2008 um 10:39

Oh Du machst Dir wirklich
ganz unnötige Sorgen um uns.
Fasten ist sehr gut. Probiere es aus. Was meinst Du wie Du danach jeden Bissen genießt.

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1. Juli 2008 um 11:51

Wie sieht denn dein "richtiges" fasten
aus?

du weißt doch wieso muslime fasten, oder? schon allein diese disziplin, fast einen tag lang diese gebote bzw. verbote zu befolgen, ist doch beachtlich. es geht um ein gebot, dass wir befolgen. und muslime sehen es somit nicht als unnötig an, sondern als sehr nötig.

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1. Juli 2008 um 11:54

Hey assault
das was du von dir gibst, gebe ich an dir/euch ebenso zurück. ihr gebt MIR keine begründungen z.b. nicht an GOTT zu glauben oder desgleichen. in dieser hinsicht seid ihr argumentationsresistent für mich. naja, aber hauptsache der wille zählt.

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1. Juli 2008 um 12:06

Allah weiß es am besten
" tagsüber nicht zu essen/trinken, um sich abends oder nachts dann den magen"

fasten ist nicht nur nichts zu essen und zu trinken. Rauchen wie Du schreibst ist auch nicht erlaubt, aber rauchen ist sowieso nicht erlaubt. Das wissen auch Nichtmuslime, dass rauchen der Gesundheit schadet, steht auf jeder Packung. Und wir dürfen weder uns noch anderen schaden. Außerdem Geldverschwendung, sollte man lieber spenden wenn man zu viel davon hat.

Ja so wie Du schreibst ist fasten auch nicht gedacht, da gebe ich Dir recht.
Habe hier etwas rausgesucht über das fasten.


25 Fragen zum Fasten im Ramadan

Quelle: 25 Fragen zum Fasten, Cordoba-Verlag


1. Warum fasten die Muslime?

2. Wie wird im Islam gefastet?

3. Welchen Nutzen ziehen Muslime vom Fasten?

4. Wer ist zum Fasten verpflichtet?

5. Gibt es Personen, die vom Fasten ausgenommen sind?

6. Wann beginnt die Fastenzeit?

7. Was ist die Wortbedeutung von Ramadan?

8. Wie wirkt sich das Fasten auf den Fastenden aus?

9. Ist es nicht ungesund beim Fasten auch nichts trinken?

10. Ist es sinnvoll den ganzen Tag nichts zu essen und das alles abends wieder durch üppiges Essen nachzuholen?

11. Fasten die Muslime um abzunehmen?

12. Ist es nicht schwer hierzulande zu fasten?

13. Warum müssen die Muslime einen ganzen Monat lang fasten?

14. Wozu braucht Gott das Fasten, kommt es nicht eher auf den Glauben an?

15. Welche Mahlzeiten werden im Monat Ramadan fürs Fastenbrechen zubereitet?

16. Wie wurde das Fasten im Monat Ramadan für Muslime eine Pflicht?

17. Was für Bräuche haben die Muslime im Monat Ramadan?

18. Wie viele Muslime halten sich an das Fastengebot im Ramadan?

19. Gibt es ausserhalb des Ramadans auch Fastentage?

20. Wie können Nichtmuslime ihre fastenden muslimischen Arbeitskollegen unterstützen?

21. Gibt es besondere Ereignisse im Monat Ramadan?

22. Wird am Ende des Ramadans ein Fest begangen?

23. Gibt es Probleme der Moschee-Gemeinden mit ihren Nachbarn?

24. Welche Dinge sind beim Fasten noch zu beachten?

25. Können Nichtmuslime an muslimischen Veranstaltungen im Ramadan teilnehmen?





1. Warum fasten die Muslime?

Fasten im Islam ist eine Form des Gottesdiensts. Das Fasten im Monat Ramadan gehört zu den sogenannten fünf Säulen des Islam, also zu den Hauptpflichten, die ein Muslim als Gottesdienst durchführt. Die anderen Säulen sind das Bezeugen der Einheit Gottes und der Prophetenschaft Muhammads (s)1, das täglich fünfmalige Gebet, die Wallfahrt nach Mekka und das Entrichten der Zakat.

Das Fasten wird den Gläubigen in dem folgenden Koranvers vorgeschrieben:

Ihr, die ihr glaubt, euch ist das Fasten vorgeschrieben wie es denen vorgeschrieben war,die vor euch waren, damit ihr vielleicht gottesfürchtig werdet. (2:183).

Laut dieser Aussage im Koran, dem heiligen Buch der Muslime, soll das Fasten um Gottes (Allahs) Willen geschehen d.h. es soll dadurch die Zufriedenheit Gottes erlangt werden.

Ausserdem gehört die Praxis des Fastens zur Tradition des Propheten Muhammad (s), der den Muslimen als Vorbild dient.
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2. Wie wird im Islam gefastet?

Das Fasten im Islam heisst, dass der Muslim bzw. die Muslima von Beginn der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang nichts isst, nichts trinkt, allgemein also keine Nahrung zu sich nimmt und sich des Beischlafs mit dem Ehepartner enthält. Das ist das äussere Fasten. Das Fasten hat aber auch eine innere Dimension. Der Muslim soll demnach im Ramadan noch mehr als sonst darauf achten sich gänzlich von Sünde freizuhalten d.h. nichts Verwerfliches bewusst anschauen, nichts Schlechtes reden, auf nichts Böses hören und nichts Verabscheuungswürdiges tun. Denn Fasten heisst erkennen, dass man in Wahrheit einzig und allein von Gott abhängig ist.

Zugleich soll sich der Fastende darüber klar werden, dass er sich von vermeintlicher Abhängigkeit von anderem lossagen kann und muss. Er ist ein Pilger, der sich mit seinem Fasten zu seinem Schöpfer aufgemacht hat und alles, woran er gewöhnt ist aber nicht unbedingt benötigt, hinter sich zurücklässt. Zudem beschäftigt sich der Muslim wenn er fastet intensiver mit den restlichen Gottesdiensten wie z.B. den Gebeten oder dem Lesen des Korans.
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3. Welchen Nutzen ziehen Muslime vom Fasten?

Das Fasten ist eine direkte Angelegenheit zwischen dem Einzelnen und seinem Schöpfer, also ein Gottesdienst, der frei von Heuchelei sein muss. Die Seele des Fastenden wird gereinigt und geläutert und seine Beziehung zu Gott und seinen Mitmenschen wird gefestigt. Ohne dies bleibt das Fasten bedeutungslos und leer. So ist ein grosser Nutzen des Monats Ramadan mehr Barmherzigkeit gegenüber Armen und Bedürftigen und darüber hinaus das Erlangen einer gewissen Selbstbeherrschung und Konzentration auf das Wesentliche. Fasten schärft das Gewissen und vergrössert die Widerstandskraft.

Wer fastet denkt mehr an Gott, übt sich in wohltätiger Nächstenliebe, schmeckt die Süsse der Ergebung in Gottes Willen, die Liebe Gottes und Gottesfurcht. Die Muslime geniessen auch das besondere Miteinander in der Familie und unter Freunden im Fastenmonat. Vielleicht ist der grösste praktische Nutzen der einmonatigen geistigen und körperlichen Übung der, dass die Selbstbeherrschung und die Absage an bestimmte Dinge auch andere Aspekte des Lebens eines Muslims permanent zu durchdringen vermag. Dies wird möglich, weil dem Muslim im Ramadan eine Möglichkeit geboten wird eine innere Abrechnung durchzuführen und er somit neue Vorsätze für die nächste Zeit vornehmen kann.
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4. Wer ist zum Fasten verpflichtet?

Die Fastenvorschrift im Monat Ramadan gilt für jeden geistig zurechnungsfähigen Muslim, Mann oder Frau, der die Pubertät erreicht. Die Pubertät kennzeichnet die Mündigkeit im Islam. Kinder, die die Pubertät nicht erreicht haben, werden ermutigt so viele Tage zu fasten wie sie können. So können sie sich nach und nach mit zunehmenden Alter an dieses Gebot gewöhnen.
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5. Gibt es Personen, die vom Fasten ausgenommen sind?

Nur wer das Fasten, so wie es im Islam vorgeschrieben ist, ohne gesundheitlichen Schaden durchführen können, ist zu diesem Gebot verpflichtet. Deshalb sind Kranke, Altersschwache, Schwangere, stillende Mütter, Frauen in der Menstruation und ähnliche Personengruppen von dieser Pflicht ausgenommen. Personen, deren gesundheitliche Situation sich voraussichtlich nicht bessern wird wie z.B. chronisch Kranke oder Altersschwache, sollen für jeden im Ramadan versäumten Fastentag einen Bedürftigen speisen (die sog. Fidya). Andere, die unter die Ausnahmeregelung fallen und deren Situation sich bessern wird wie z.B. Schwangere, stillende Mütter etc. holen die versäumten Fastentage zu einem späteren Zeitpunkt nach.
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6. Wann beginnt die Fastenzeit?

Der Ramadan ist der neunte Monat im islamischen Mondkalender. Im Gegensatz zur üblichen Praxis der Verwendung des Sonnenkalenders, benutzen die Muslime einen reinen Mondkalender. So verschiebt sich der Monat Ramadan 10 oder 11 Tage pro Jahr nach vorne und durchschreitet allmählich alle Jahreszeiten. Ein Muslim wird deswegen Fastentage im Laufe seines Lebens sowohl im Winter mit kürzeren Tagen, als auch Fastentage im Sommer, an denen die Tage lang sind und das Fasten schwieriger wird erleben.

Wäre eine bestimmte feste Jahreszeit für das Fasten festgelegt, würde das für manche der Anhänger des Islam in verschiedenen Erdteilen, einen dauernden Vorteil, für andere wiederum eine ständige Benachteiligung bedeuten.
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7. Was ist die Wortbedeutung von Ramadan?

Ramadan 2 ist Arabisch und wird von der Wurzel ramida oder arramad abgeleitet, was brennende Hitze und Trockenheit, speziell des Bodens bedeutet. Aus der gleichen Wurzel kommt ramdaa - sonnengebrannter Sand. Dies deutet auf das Hitzegefühl im Magen hin, das vom Durst erzeugt wird. Manche erklären auch das damit, dass der Ramadan die Sünden ausbrennt wie die Hitze den Boden. Im Ramadan sind Herz und Seele für die Anbetung und das Gedenken an Gott empfänglicher, so wie Sand und Steine für die Hitze der Sonne. So hilft der Ramadan dem Gläubigen sich neu zu formen und seine physischen und geistigen Veranlagungen und Verhalten zu erneuern.
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8. Wie wirkt sich das Fasten auf den Fastenden aus?

Das ist unterschiedlich. Es gibt viele Muslime, die durch das Fasten zu einer inneren Einkehr und zur Ruhe kommen, die sie vielleicht durch das ganze Jahr über vermissen. Oft fühlt der Fastende auch, dass sein Körper in diesem Monat eine Art Regeneration erfährt. Einige wiederum müssen sich in Geduld üben, weil sie das Fasten, emotional und körperlich stärker belastet als andere.

Jeder empfindet das Fasten also ein wenig anders. Was allen fastenden Muslimen gemeinsam ist, ist die Tatsache, dass sie diesen Akt als Gottesdienst betrachten und die Vergeltung dafür bei ihrem Schöpfer im Jenseits erhoffen.
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9. Ist es nicht ungesund beim Fasten auch nichts trinken?

Wenn die Voraussetzung für das Fasten erfüllt ist, nämlich die körperliche Fitness, ruft die fehlende Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme vom Beginn der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang auch keine gesundheitlichen Schäden für den Fastenden hervor. Zudem bewirkt der Verzicht auf Nahrung, dass man weniger Durst verspürt
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10. Ist es sinnvoll den ganzen Tag nichts zu essen und das alles abends wieder durch üppiges Essen nachzuholen?

Nein, sicher nicht. Deshalb hat der Prophet Muhammad (s) auch geraten leichte Mahlzeiten zu sich zu nehmen. Und er erliess eine allgemeine Regel, die auch ausserhalb des Ramadans Gültigkeit besitzt: Nämlich, dass der Muslim seinen Magen mit einem Drittel Essen, einem Drittel Flüssigkeit füllen, aber das letzte Drittel leer lassen sollte.
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11. Fasten die Muslime um abzunehmen?

Die Absicht beim Fasten ist das Wohlgefallen Gottes. Es wird empfohlen keine schwere Kost zu sich zu nehmen. Es ist aber auch erlaubt die eigens zubereiteten Köstlichkeiten zu geniessen. Deshalb gibt es sowohl Muslime, die in diesem Monat abnehmen, als auch manche die an Gewicht zunehmen.
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12. Ist es nicht schwer hierzulande zu fasten?

Das Fasten hier ist unter einigen Aspekten leichter als das Fasten in klimatisch extremeren Breitengraden. Im Winter werden die zu fastenden Tage kürzer sein als die Tage im Sommer oder im Frühling. In den muslimischen Ländern fasten die meisten Menschen, so dass das Fastenbrechen kaum in die Arbeitszeit fällt und tagsüber nichts zu essen oder zu trinken angeboten wird. Viele Muslime in unserem Land hätten gerne Arbeitszeiten, die ihnen erlauben, das Fastenbrechen gemeinsam mit der Familie vorzunehmen.
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13. Warum müssen die Muslime einen ganzen Monat lang fasten?

Wie schon in den ersten Antworten erwähnt, richten sich die Muslime auch bei dieser Vorschrift nach den Worten Gottes, dem Koran, und der Vorgehensweise des Propheten Muhammad (s), der Sunna. Diese Anweisungen geben den Monat Ramadan, der 29 oder 30 Tage lang dauert, als Fastenzeit vor. Da Eintönigkeit schädlich ist, ist es im Islam nicht gestattet das ganze Jahr über ohne Unterbrechung zu fasten. Auch wer geistigen Vorteil erzielen will, hat nicht die Erlaubnis dazu. Die Erfahrung bestätigt ausserdem, dass das Fasten für den, der es fortwährend übt, zur Gewohnheit wird, zur zweiten Natur, so dass der Vorteil nicht der gleiche ist wie für den, der nur von Zeit zu Zeit fastet.
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14. Wozu braucht Gott das Fasten, kommt es nicht eher auf den Glauben an?

Es ist richtig, dass Gott nichts von uns benötigt, weil Er sich Selbst genüge ist. Von den jeweiligen gottesdienstlichen Handlungen ziehen wir Menschen selbst hier in dieser Welt und im Jenseits Nutzen. Aber Glauben ist die Voraussetzung für eine Tat, die als Gottesdienst zählt und eine Tat ohne Glauben wird als Gottesdienst bei Gott nicht angenommen werden. Deshalb gehören Glaube und Tat zusammen und sind wie zwei Seiten einer Medaille. Der Glaube wird durch die Tat gestärkt. Glaube ohne Taten kann im Extremfall zu einem leerem Glaubensbekenntnis werden.
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15. Welche Mahlzeiten werden im Monat Ramadan fürs Fastenbrechen zubereitet?

Dies hängt von den jeweiligen Essgewohnheiten und dem kulturellen Hintergrund des fastenden Muslims ab. Oft wird abends eine warme Mahlzeit zubereitet, aber viele geniessen eher die Atmosphäre des Fastenmonats und das Zusammensein mit der Familie und den Freunden und legen weniger Wert auf die Speisen.
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16. Wie wurde das Fasten im Monat Ramadan für Muslime eine Pflicht?

Die Offenbarungen Gottes an den Propheten Muhammad (s), die dann als Koran zusammengetragen wurden, begannen im Monat Ramadan im Jahre 610. Das Fasten während dieses Monats wurde den Muslimen erst im Jahre 624 zur Pflicht, als folgende Koranverse offenbart wurden:

O ihr, die ihr glaubt! Das Fasten ist euch vorgeschrieben, so wie es denen vorgeschrieben war, die vor euch waren. Vielleicht werdet ihr (Allah) fürchten. (Koran 2:183)

Der Monat Ramadan ist es, in dem der Koran als Rechtleitung für die Menschen herabgesandt worden ist und als klarer Beweis der Rechtleitung und der Unterscheidung. Wer also von euch in dem Monat zugegen ist, der soll in ihm fasten. Und wer krank ist oder sich auf einer Reise befindet, soll eine Anzahl anderer Tage (fasten) - Allah will es euch leicht, Er will es euch nicht schwer machen - damit ihr die Frist vollendet und Allahs Grösse rühmt, dass Er euch geleitet hat. Vielleicht werdet ihr dankbar sein. Koran 2:185)
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17. Was für Bräuche haben die Muslime im Monat Ramadan?

Das Fastenbrechen wird gewöhnlich mit einer Dattel oder einem Schluck Wasser durchgeführt, während das folgende vom Propheten Muhammad (s) überlieferte Bittgebet gesprochen wird: O Allah, um Deinetwillen habe ich gefastet und an Dich geglaubt und mit Deiner Versorgung breche ich das Fasten. Im Namen Allahs, des Allbarmherzigen, des Gnädigen, dann wird das Abendgebet verrichtet. Erst danach werden dann die eigentlichen Speisen gegessen. So wie der Prophet Muhammad (s) dies selbst durchführte, ist es Sitte während des Fastenmonats den ganzen Koran zu lesen. Gegenseitige Besuche und Einladungen zum Fastenbrechen sind an der Tagesordnung.

Das gemeinsame Fastenbrechen findet auch oft in den jeweiligen Moschee-Gemeinden statt, in denen manchmal sogar jeden Tag im Ramadan Essen ausgegeben wird.
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18. Wie viele Muslime halten sich an das Fastengebot im Ramadan?

Das Fasten scheint das Gebot unter den fünf Säulen zu sein, an die sich die Muslime am meisten halten. Die Moscheen sind in diesem Monat zu den abendlichen Tarâwîh-Gebeten 3 übervoll und selbst nicht praktizierende Muslime halten sich aus Respekt vor diesem Monat von Dingen fern, die der Islam verboten hat, wie z.B. dem Alkoholkonsum. In den Ländern mit mehrheitlich muslimischer Bevölkerung wirkt sich der Ramadan im alltäglichen Leben aus. Obwohl sich hier vielleicht fast die Hälfte der Muslime an das Fasten halten, fällt dies natürlich aufgrund der geringen Zahl der Muslime im öffentlichen Leben nicht gleichermassen auf.
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19. Gibt es ausserhalb des Ramadans auch Fastentage?

Das für jeden Muslim verpflichtende Fasten gibt es nur im Monat Ramadan. Darüber hinaus hat der Prophet Muhammad (s) an bestimmten Tagen das freiwillige Fasten empfohlen wie z.B. 6 beliebige Tage im darauffolgenden Monat Schawwâl.

Er lehrte, dass derjenige, der den ganzen Fastenmonat und noch 6 Tage im Schawwâl fastet, von Gott belohnt wird, als hätte er das ganze Jahr hindurch gefastet. Am 10. Muharram oder montags oder donnertags zu fasten wird angeraten.

Das ständige Fasten das ganze Jahr hindurch wird im Islam hingegen nicht erlaubt und die Maximalgrenze des freiwilligen Fastens wurde vom Propheten (s) aufgezeigt, indem er sagte, dass der Muslim, der viel fasten möchte, abwechselnd einen Tag fasten und den darauffolgenden Tag aber aussetzen solle.
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20. Wie können Nichtmuslime ihre fastenden muslimischen Arbeitskollegen unterstützen?

Arbeitgeber, Kollegen, Lehrer etc. können helfen, indem sie versuchen die Bedeutung des Ramadan zu verstehen und den betreffenden Muslim nach Möglichkeit körperlich weniger beanspruchen. Besondere Berücksichtigung könnten z.B. Anfragen nach Urlaub, der Wunsch nach flexibleren Arbeitszeiten am Morgen und am Abend, und dem Anliegen von Schülern weniger Hausaufgaben zu bekommen finden. Es ist auch sehr wichtig, dass muslimische Arbeiter, Angestellte und Schüler die Möglichkeit erhalten, nach Ende des Fastenmonats Ramadan am Festgebet teilzunehmen. Dieses Fest und ein weiteres, das ca. zwei Monate danach folgt, ist für Muslime genauso wichtig wie Weihnachten und Ostern für Christen. Über eine Gratulation und einen Glückwunsch zu diesen Festen werden sich die Muslime sehr freuen.
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21. Gibt es besondere Ereignisse im Monat Ramadan?

Es gibt spezielle Gebete, Tarâwîh genannt, die in den Moscheen oder Zuhause einige Zeit nach Sonnenuntergang, verrichtet werden. In der Lailat-ul Qadr 4 (der Nacht der Bestimmung) gedenken die Muslim der Nacht, in der dem Propheten Muhammad (s) von Gott die ersten Abschnitte des Korans offenbart wurden. Da der genaue Zeitpunkt dieser Nacht laut einer Aussage des Propheten (s) nicht bekannt ist, suchen Muslime diese Nacht in den letzten zehn ungeraden Tagen des Ramadans bzw. feiern ihn in der Nacht des 27. Ramadan. Es ist auch üblich, dass die Muslime in diesem Monat viel spenden und auch ihre Zakat-Abgabe ausrechnen und bezahlen.
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22. Wird am Ende des Ramadans ein Fest begangen?

Die Tarâwîh-Gebete finden am zweiten Abend vor dem Fest ihren Abschluss. Das Fest des Fastenbrechens, das auf arabisch Id-ul Fitr und Ramazan Bayramî auf türkisch heisst, beginnt mit einem besonderen Festgebet am ersten Tag des darauf folgenden Monats. Das Festgebet beginnt nach Sonnenaufgang und beinhaltet zwei Gebetsabschnitte und eine Ansprache. Die Muslime beglückwünschen sich gegenseitig nach dem Festgebet und drücken ihren Wunsch aus, dass Gott (Allah) ihr Fasten und ihre übrigen Gottesdienste annehmen möge. Das Fest dauert drei Tage an. An diesen Tagen werden Verwandte und Bekannte besucht, wobei gewöhnlich die Jüngeren die Älteren mit ihren Besuchen ehren. Am ersten Tag des Ramadanfestes soll aber nicht gefastet werden, da dies eine Zeit des Feierns ist.
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23. Gibt es Probleme der Moschee-Gemeinden mit ihren Nachbarn?

Da es für Muslime wenige Gebetsräume an einem Ort gibt, müssen viele mit ihren Fahrzeugen von weit her bis zu den Moscheen fahren, was mitunter zu Geräuschbelästigung führen kann. Besonders schwierig wird dies im Sommer wenn die erwähnten Tarâwîh-Gebete bis ca. 22-23 Uhr dauern. Deswegen sollten die Moschee-Gemeinden Vorkehrungen treffen, dass die Nachbarn so wenig wie möglich gestört werden und dass sie über die Besonderheit in diesem Monat informiert werden.
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24. Welche Dinge sind beim Fasten noch zu beachten?

Der Prophet Muhammad (s) hat zum Fasten viele Empfehlungen gegeben, wobei wir hier nur vier anführen wollen:

Das Fasten ist ein Schutz. So soll der (der fastet) keine unzüchtigen Reden führen und sich nicht töricht verhalten; und wenn jemand ihn bekämpft oder ihn beschimpft, soll er zweimal sagen: Ich faste. Und bei Dem, in Dessen Hand meine Seele ist: Der Mundgeruch des Fastenden ist Allah angenehmer als der Duft von Moschus, denn [Gott sagt:] er lässt ab vom Essen und Trinken und von seinen Begierden um Meinetwillen. Das Fasten ist für Mich, und Ich gewähre die Belohnung dafür. Und die gute Tat wird zehnfach belohnt.

Für alles ist Zakat zu entrichten, und die Zakat für den Körper ist das Fasten.

Wer im Ramadan in (festem) Glauben und in der Hoffnung auf Belohnung fastet, dem werden seine vergangenen Sünden vergeben; und wer im Ramadan (nachts im Gebet) steht in (festem) Glauben und in der Hoffnung auf Belohnung, dem werden seine vergangenen Sünden vergeben.

Wenn sich jemand nicht der Falschheit in Wort und Tat enthält, dann liegt Allah nichts daran, dass er sich des Essens und Trinkens enthält.
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25. Können Nichtmuslime an muslimischen Veranstaltungen im Ramadan teilnehmen?

Grundsätzlich kann jeder an einer muslimischen Veranstaltung teilnehmen, weil dies zu einem besseren gegenseitigem Verständnis beitragen kann. Deswegen sind Nichtmuslime eingeladen sich ein eigenes Bild und einen Eindruck über den Ablauf der Veranstaltungen der Muslime auch im Ramadan zu machen. So können sie z.B. wenn man das mit den Verantwortlichen der jeweiligen Moscheen abspricht, bei den allabendlichen Gebetenn anwesend sein. Muslime freuen sich auch, wenn sie Interessierte und Nachbarn zum Fastenbrechen ( der sog. Iftâr) begrüssen können.
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1. Juli 2008 um 12:11

Schwangere
denke auch nicht, dass es für Schwangere und ihre Kinder gut ist. Sie sind sowieso vom Fasten befreit. Sicher nicht ohne Grund.

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1. Juli 2008 um 12:33

Hast Du schon mal
mit Allahs Hilfe gefastet?
Ich kann nur empfehlen es zu versuchen. "Wir" fasten schon vierzehn Jahrhunderte. Richtig durchgeführt schadet es garantiert nicht.

Du fühlst Dich gut damit, auch wenn Du es Dir nicht vorstellen kannst. Wir haben auch viele Ärzte unter den Muslimen. Frage doch mal den Konvertierten Kai Lühr was er als Arzt davon hält.

Ich merke z. B. wie das essen einen anderen Geschmack bekommt. Ich ernähre mich in dieser Zeit bewußter und gesünder würde ich mal sagen.
Jeder macht da so seine Erfahrungen. Ich nasche gerne, jedoch in dieser Zeit des fastens nicht so. Und ich denke mein Magen entspannt sich in dieser Zeit auch mal, weil ich sonst gerne um mich herum esse, einfach wenn mir danach ist.
Das können die Armen nicht, alleine das ist schon ein Grund in etwa nachzuempfinden wie es ihnen ergeht.
Das fasten bringt jedem einzelnen ganz viel. Alleine das durchhalten mußt Du erst mal schaffen. Dich trainieren bis zu einer bestimmten Zeit nichts zu essen obwohl Du es könntest.

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1. Juli 2008 um 13:01

Wenn Du etwas tolles gefunden hast
so macht es Dir sicher auch Freude es mit anderen zu teilen oder?


"warum ihr fastet weiß ich"

Wir fasten weil Allah es möchte, das ist der Grund. Alles andere sind Nebeneffekte, aber nicht der Grund des fastens, das ist einzig Allah, das tun wir für Ihn.

Und mir bekommt es gut, da brauche ich auch keinen Arzt fragen ob es mir eventuell doch schlecht bekommt. Ich habe doch die Erfahrung, Du hast nur die Vermutung wie es wäre wenn. Und wenn Du wissen willst wie es wirklich ist kannst Du es nur selber probieren. Wenn nicht, auch kein Problem, aber dann sage nicht es wäre so und so für uns. Ich habe doch gefastet, Du nicht. Weißt Du was ich meine?
Dich kann niemand überzeugen, aber Du siehst wie Muslime vom Islam überzeugt sind.

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1. Juli 2008 um 13:24

Sooo unfehlbar ist der mensch nun mal nicht
das mag auf Menschen zutreffen, nicht jedoch auf Allah.
Und ich kenne meinen Körper sicher besser als jemand anderes. Da könnte man jetzt tagelang weiter diskutieren. Ich habe gefastet aber für Dich ist es reine Theorie. Aber wie gesagt, es geht nicht um die Wirkung, die nicht ausbleibt, es geht um Allah und um mich als Muslima.
Warum ist es Dir so wichtig?

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1. Juli 2008 um 15:18

Jeder ist für sich selbst verantwortlich
wenn Du krank bist (als Muslima) bist Du auch vom fasten befreit. Nehme ein anderes Wort für "probieren" wenn es Dir nicht liegt. Wie schon gesagt, so wirklich mitreden kann man nur, wenn man dieses fasten mitgemacht hat.
Und Du hast Recht, am besten man fastet für Allah. Ich weiß gar nicht was einem das probieren bringt, außer dass man in etwa weiß wie es ist. Aber wie es ist für Allah zu fasten ...

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1. Juli 2008 um 17:10

Da hast du etwas falsch verstanden
bei uns geht es um dieses gebot zu fasten. wie es christen, orthodoxe auch machen, aber halt anders. bei uns darf niemand fasten, der nicht in der lage ist zu fasten. wer sich im stande fühlt zu fasten, soll das machen. ich habe bis jetzt nicht mitbekommen, dass jemand schaden erleiden musste, weil er gefastet hat. im gegenteil. unser körper hat genügend speicher und reserve, die für den ganzen tag ausreichen und die wir wieder auffüllen können am abend.
wie gesagt GOTT hat uns gebote gegeben, die uns gut tun. würde es uns schaden, gäbe es dieses gebot nicht. gerade das fasten ist ein wichtiges gebot, was im koran genauestens beschrieben wird, wie, wo und warum man fasten muss oder nicht fasten darf. GOTT hat ausdrücklichst gesagt, die, die sich im stande fühlen, sollen es tun. also ist es jedem selbst wiederum überlassen.

ich finde es nicht richtig, unser fasten mit einer krankheit zu vergleichen.

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1. Juli 2008 um 17:18

Du brauchst deinen
standpunkt nicht erläutern, kenne den doch jetzt in und auswendig.
von der evolutionstheorie halte ich nicht wirklich viel. also die these, dass der mensch vom affen abstammt usw. das ist der größte unsinn überhaupt!!! zumal ich viele lehrer und professoren kennengelernt habe mit denen ich mich unterhalten habe, die alle zu 50% die evolutionstheorie näher bringen konnten. irgendwo fangen sie dann wieder an zu stottern und wissen nicht weiter.
ich denke schon, dass GOTT den Menschen, Tieren und Pfalnzen so erschaffen hat, dass sie sich ihrer umgebeung nach und nach anpassen können oder das neue kleinere arten entstehen usw.

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2. Juli 2008 um 11:37

Die Behandlung der Frauen im Islam
die Frage war zwar nicht dabei, wird aber oft gestellt, wegen der Unterdrückung und so.

Hier eine Antort:
http://www.webmaster-hamburg.de/ezp/seiten/video/u-ni.php?x=http://www.einladungzumparadies.de/seyretf-iles/localvideos/Yusuf_Estes/yusuf%20estes%20-%20tr-eamt%20ment.flv&typ=wmv

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2. Juli 2008 um 15:48

Stimme dir voll und ganz zu
jeder der glaubt und es für seine religion tut, sieht darin eine wohltat in irgendeine art und weise. wenn dann nicht wissende menschen oder menschen, die an nichts glauben so etwas hören wie man fastet, dann kommt die frage wie du schon meintest wozu? habe auch öfters gehört, ihr fastet den ganzen tag und dann stopft ihr euch eure bäuche voll. alles in einem soll man während seiner ganzen lebenszeit sich nicht vollstopfen und an arme menschen denken, das kommt dann alles nochmal hoch und intensiver in der fastenzeit. es ist ein monat, in dem man die wichtigeren dinge im leben wieder ins gedächtnis ruft. das können nur menschen verstehen, die an etwas glauben.
alles andere kann man der person meistens nicht übermitteln. man dreht sich da im kreis. auf beiden seiten, natürlich. mich verstehen menschen ja ebenso nicht, weil ich an GOTT glaube und meiner religion. ist halt so. man muss es akzeptieren.

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2. Juli 2008 um 15:53
In Antwort auf dahlia_12520821

Stimme dir voll und ganz zu
jeder der glaubt und es für seine religion tut, sieht darin eine wohltat in irgendeine art und weise. wenn dann nicht wissende menschen oder menschen, die an nichts glauben so etwas hören wie man fastet, dann kommt die frage wie du schon meintest wozu? habe auch öfters gehört, ihr fastet den ganzen tag und dann stopft ihr euch eure bäuche voll. alles in einem soll man während seiner ganzen lebenszeit sich nicht vollstopfen und an arme menschen denken, das kommt dann alles nochmal hoch und intensiver in der fastenzeit. es ist ein monat, in dem man die wichtigeren dinge im leben wieder ins gedächtnis ruft. das können nur menschen verstehen, die an etwas glauben.
alles andere kann man der person meistens nicht übermitteln. man dreht sich da im kreis. auf beiden seiten, natürlich. mich verstehen menschen ja ebenso nicht, weil ich an GOTT glaube und meiner religion. ist halt so. man muss es akzeptieren.

Ach ja und dieses wort vollstopfen
kann ich mir nur so herleiten, dass generell bei den muslimischen familien gerne gegessen wird und wir abends z.b. auch warm essen, statt brot und käse vielleicht kommt daher immer dieses wort ihr stopft euch voll. ich kann nur für mich sprechen. ich stopfe mich nicht voll, denn mein magen nimmt an "größe" ab während der fastenzeit, passt eh nicht so viel rein. außerdem nehme ich nie zu oder ab in der fastenzeit, dsw. kann ich sagen, es ist wie es ist und es ist auch gut so.

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2. Juli 2008 um 16:25

Blumenfee3
Blumenfee, du weißt doch, sie tragen zwar einen Kopftuch - haben aber alle studiert - sind Ärztin oder Anwältin und haben 5 Kinder

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2. Juli 2008 um 16:43

Sicher nicht SIlbertanne,
weil ich per PN schon einige Fragen bekommen habe.

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2. Juli 2008 um 16:44

Ach ihr schmeichelt mir
sooooooooooo!

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2. Juli 2008 um 21:20

Wir können ja ein experiment starten
wir kaufen uns sämtlich affenarten, am besten ein weibliches und ein männliches und geben ihnen ein ausreichendes gehege, vielleicht entstehen ja aus diesen affen irgendwann mal menschen.

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