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Fortsetzung. Gebetsraum an deutscher Schule

1. Juni 2008 um 14:54

im netz bin ich zufällig auf den beschluss des verwaltungsgerichts berlin gestoßen, indem halt alles genauere über die anklage des jungen drin steht und wie sie dazu gekommen ist.

wollte dieses wissen mit allen anderen teilen, die ein interesse in dieser sache haben. dabei ist zu erwähnen, das die medien nicht einmal die ganze geschichte dieses vorfalls geschildert haben, sprich von anfang bis ende in voller wahrheit.
da sieht man mal wieder, auf die medien ist kein 100%iger verlass. so wurde dieses thema auch zuvor in einer anderen diskussion (Gebetsraum an deutscher Schule Teil1) so dargestellt als würden die muslime immer um extra-würstchen bitten usw.

hier der link:

http://www.berlin.de/imperia/md/content/senatsverw-altungen/justiz/gerichte/vg2/entscheidungen/3_a_983-.07.beschluss.pdf

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1. Juni 2008 um 16:28

Alhamdulillah
e) Nach der hier nur möglichen summarischen Prüfung ist eine Beeinträchtigung des
Schulbetriebes auch nicht im Zusammenhang damit zu erkennen, dass die Schule verpflichtet
ist, die negative Bekenntnisfreiheit der anderen Schüler zu gewährleisten. Insbesondere
gebietet es die dem Staat obliegenden Pflicht zu weltanschaulich-religiöser Neutralität der
Schule nicht, religiöse Bekundungen von Schülern generell zu unterbinden. Zum friedlichen
Zusammenleben in einer bekenntnisfreien Schule gehört es vielmehr, dass die Schüler lernen,
die religiöse Überzeugung anderer zu tolerieren und zu respektieren (vgl. BVerwG, Urteil
vom 30. November 1973 VII C 59.72 - BVerwGE 44, 196, 200). Es ist nicht Aufgabe
heutiger Schulen, Kindern den Eindruck einer geschlossenen Welt zu vermitteln, die es in
Wirklichkeit nicht mehr gibt (vgl. Böckenförde, Kopftuchstreit auf dem richtigen Weg?,
NJW 2001, 723).
Die dem Staat gebotene weltanschaulich-religiöse Neutralität ist ohnehin nicht als eine
distanzierende, weltanschaulich-religiöse Bezüge strikt abweisende, sondern als eine offene
und übergreifende Neutralität zu verstehen (Böckenförde a.a.O., S. 725). Art. 4 Abs. 1 und 2
- 3 -
- 5 -
GG gebietet auch in positivem Sinn, den Raum für die aktive Betätigung der Glaubensüberzeugung
und die Verwirklichung der autonomen Persönlichkeit auf weltanschaulich-religiösem
Gebiet zu sichern (vgl. BVerfGE 41, 29, 49; 93, 1, 16). Diese Form der offenen, übergreifenden
Neutralität liegt im Übrigen auch den im Berliner Schulgesetz festgelegten Bildungs-
und Erziehungszielen zugrunde, wonach Schüler unter anderem befähigt werden
sollen, ,,die eigene Kultur sowie andere Kulturen kennen zu lernen und zu verstehen, Menschen
anderer Herkunft, Religion und Weltanschauung vorurteilsfrei zu begegnen, zum
friedlichen Zusammenleben der Kulturen durch die Entwicklung von interkultureller Kompetenz
beizutragen und für [] die Würde aller Menschen einzutreten ( 3 Abs. 3 Nr. 3
SchulG).

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2. Juni 2008 um 18:56

Also in der grundschule
kam der weihnachtsmann und der osterhase. wir mussten unsere schuhe ausziehen und sie vor die tür lassen, haben süßigkeiten vom nikolaus bekommen.

es ist kein extra-gebetsraum, es ist ein neutraler raum, der für paar minuten halt von schülern genutzt werden kann, ein leeres klassenzimmer z.b. oder der computerraum. es ist keinesfalls ein raum nur für muslime, die ihr gebet verrichten wollen.

viel mehr ging es doch in dem prozess darum, dass dieser junge schon immer auf dieser schule mit anderen juugendlichen das mittagsgebet verrichtet hatte, dabei haben sie einen stillen ort aufgefunden um die anderen nicht zu stören bzw. selbst nicht gestört zu werden, doch manche bekamen es mit. die schule hatte daraufhin dem jungen untersagt in der schule zu beten. das war der eigentliche grund wieso es bis zum gericht kam.

doch in den medien wurde es so hingestellt, dass der junge plötzlich aus heiterem himmel darauf bestand einen eigenen "gebetsraum" zu bekommen.

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2. Juni 2008 um 19:11

Also ob muslime an ihre moschee steuern abgeben
müssen, das sollte doch in der hand der muslime selbst liegen oder meinst du nicht?

du hast recht eine schule ist kein gotteshaus. doch eine frage an dich, findest du es nicht dann besser, dass muslime, die sowieso ihr mittagsgebet in irgendeiner ecke verrichten, dann doch lieber einen raum zu verfügung gestellt bekommen? so bleibt dann doch die neutralität der schule erhlaten, die muslime würden dann nicht sichtbar unter der treppe beten oder sonst wo.

es kostet kein geld, wenn muslime einen raum zum beten zugestellt bekommen. es ist ein einfacher raum, der sagen wir mal für eine stunde besetzt dann wäre.

wisst ihr was mir auffällt. ihr redet immer davon deutschland ist demokratisch und die islamischen länder sollten doch ein beispiel dran nehmen und so weiter. das ist doch der grund wie ihr doch sagt, dass hie alle in ffreiheit leben können. das ist doch das schöne an deutschland, wieso wollt IHR dann diese demokratsichen werte hier unterbinden. wenn ihr so weiter macht, dann werdet ihr doch das genauwe gegenteil einer demokratie und somit doch nicht besser als die länder, die ihr doch immer kritisiert.

ich verstehe manchmal die deutschen nicht. sind echt ein volk (natürlich nicht alle), die ständig rumnörgelt und permanent unzufrieden ist.

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2. Juni 2008 um 20:20

Wäre es verwerflich gewesen,
wenn du oder andere, die gerne einen leseraum in der schule haben wollten, auch einen gekriegt hätten? nein. oder?

ich kenne diesen raum in diesem gymnasium. es ist einfacher raum. ein alter raum, der für förderkurse genutzt wird, v.a. nachmittags, vormittags steht er leer. nur weil die meiden, es so hinstellen als sei es ein reiner gebetsraum für muslime, heißt es nicht, es ist reiner gebetsraum. das wolte ich doch mit dieser diskussion aufdecken. das stimmt so nicht ganz, wie es die medien berichten.

das mit der einen stunde, habe ich als maximale gesehen. kinder sollten selbst entscheiden können, was sie mit ihrer pause machen wollen.

deutschland ist multi-kulturell und weltoffen, dsw. find eich es gut das alle die hier leben sich äußern können und auch was zu sagen haben. deutschland ist sozial, christlich, frei, demokratisch und grün

anscheinend hast du meinen link nicht gelesen. der junge hat nicht aus heiterem himmel sich ans gericht gewendet, sondern nachdem er aufgefordert wurde sein gebet zu unterlassen, wandte er sich an das gericht. das ist doch sein recht. so stehts im gg.

du verstehst wohl gar nichts maybe. das ist doch das tolle an deutschland. hier leben viele menschen miteinander, verschiedener herkunft und verschiedener religionen. alle haben die gleichen rechte. das ist doch ein vorbild für alle welt. das habt ihr und prangere ich hoch an. das ist das system, welches die ganze welt haben sollte, oder nicht?
deswgen soll es doch auch so bleiben. wenn du/ihr so weiter macht, dann werden in deutschland wahrscheinlich auch die botschaften muslimischer länder in die luft gesprengt oder nicht?

also haltet eure werte und bleibt tolerant. denn jeglcihe intoleranz führt euch dann auch in die schiene, der z.b. pakistanischen oder nicht?

denkt am besten 2mal nach bevor ihr irgendwelche dinge einfordern wollt.

tischtuch? anscheinend willst du mich prvozieren. aber naja, heute hatte ich ein solch schönes tuch um den kopfgewickelt, das glaubst du kaum. wahrscheinlcih war das schon allein so toll, wie dein ganzer schrank zusammen.
nur zur info nackte haut und sonne verursacht mehr ausbrütungen, hautkrebs und sonnenbrand (v.a. bei den hellhäutigen, dazu zähl ich dich mal so vorurteilhaft).

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2. Juni 2008 um 20:29

Also liebe maybe.
wir reden vom glauben und religionsfreiheit. nicht von nacktem bauch. gäbe es vielleicht eine religion, die es in ihren grundausrichtungen sieht, bauchfrei tragen zu müssen, so könnte es tatsächlich sein, dass diese menschen dann auch dieses recht bekämen.

in meiner damaligen schule und in der uni jetzt laufen die mädels halbnackt rum, keiner hat was dagegen gesagt oder gefordert die sollen sich doch anziehen. kennst du sogar diesen trend diesen sommers? letzten sommer war der trend noch ich-bück-mich-mal-und-mein-tanga-guckt-raus. dieser sommer ist der trend ich-bück-mich-mal-und-habe-keinen-tanga-mehr-an.
naja jedem das seine. nur mal umgekehrt gefragt, wäre es mein recht, diese mädchen aufzuforden sich "mehr" anzuziehen, weil so etwas nicht in die schule gehört?

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2. Juni 2008 um 21:43
In Antwort auf dahlia_12520821

Also liebe maybe.
wir reden vom glauben und religionsfreiheit. nicht von nacktem bauch. gäbe es vielleicht eine religion, die es in ihren grundausrichtungen sieht, bauchfrei tragen zu müssen, so könnte es tatsächlich sein, dass diese menschen dann auch dieses recht bekämen.

in meiner damaligen schule und in der uni jetzt laufen die mädels halbnackt rum, keiner hat was dagegen gesagt oder gefordert die sollen sich doch anziehen. kennst du sogar diesen trend diesen sommers? letzten sommer war der trend noch ich-bück-mich-mal-und-mein-tanga-guckt-raus. dieser sommer ist der trend ich-bück-mich-mal-und-habe-keinen-tanga-mehr-an.
naja jedem das seine. nur mal umgekehrt gefragt, wäre es mein recht, diese mädchen aufzuforden sich "mehr" anzuziehen, weil so etwas nicht in die schule gehört?

@lesenlesen
Ich habe dazu eine simple Frage: warum sollte die Religion alle komischen Sachen legitimieren, die mir irgendwann einfallen? Warum sollte es akzeptabler sein, in der Schule bauchfrei rumzulaufen, wenn eine Religion dahinter steht? Für mich als Atheisten ist diese Idee geradezu lächerlich. Wenn man also an allerlei Sachen glaubt, für die man nicht die Spur eines Beweises hat, sollte man eine Sonderbehandlung genießen, im Gegensatz zu Leuten, die lieber nachdenken anstatt blind zu glauben. Gib mir einen guten Grund warum die Welt so funktionieren sollte.

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2. Juni 2008 um 21:59

Bei diesen erzählungen
von dir, sollten diese stimmen, stimme ICH dir sogar zu, das so etwas natürlich für unruhe und misstrauen in der bevölkerung sorgen.

davon habe ich nichts mitbekommen, dass muslime sonderrechte in großbritannien haben. wo hast du das denn gelesen bzw. hast du es selbst erlebt?

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3. Juni 2008 um 14:22

Wenn kein extraraum oder sonst irgendwelche aufwendungen für das gebet gefordert werden, sehe ich da
"Der Antragsgegner tritt dem Begehren entgegen und beruft sich darauf, dass die Glaubensfreiheit
des Antragstellers nicht berührt sei, da er das Gebet nach eigenem Vortrag grundsätzlich
auch nachholen könne. Das durch ihn praktizierte Gebet stelle eine Demonstration
religiöser Riten bzw. eine Werbung für seinen Glauben dar, die nicht zu dulden sei, weil die
negative Religionsfreiheit der Mitschüler verletzt werde."

"d) Eine konkrete und nicht hinnehmbare Beeinträchtigung des Bildungs- und Erziehungsauftrags
und des Schulbetriebes hat der Antragsgegner nicht dargelegt. Insbesondere ergibt
sich aus seinem Vorbringen nicht, dass Mitschüler oder Angehörige des Lehrpersonals der
Verrichtung des Gebets durch den Antragsteller unentziehbar ausgesetzt wären, selbst
wenn sich ihm einzelne Mitschüler anschließen sollten. Ersichtlich ist auch nicht, dass es
dem Antragsgegner unmöglich wäre, durch entsprechende organisatorische Vorkehrungen
und in Absprache mit dem Antragsteller zumutbare Bedingungen zu schaffen, die dem Antragsteller
ein ungestörtes Beten in einem für andere nicht ohne weiteres zugänglichen Bereich
des Schulgeländes ermöglichen und so der von ihm gesehenen Gefahr einer demonstrativen
bzw. werbenden Präsentation des Gebets zu begegnen."

Die Schüler hatten doch in einer Ecke gebetet, DAS war es was störte. Als Muslim kann man fast überall beten. Wenn sich aber die Schule gestört fühlt so ist es doch gerade in ihrem Sinne wenn es niemand sieht. Huhu wie gefährlich, jemand nähert sich Allah. Und das ist es was stört.

Ein Gebet hat nur Gültigkeit in der vorgeschriebenen Zeit. Die beste Zeit ist dabei direkt nach dem Athan (Gebetsruf), dafür gibt es die meiste Belohnung. Nur auf Reisen darf man zwei Gebete zusammenfassen.

Allah - Erhaben ist Er -sagt im Qur an:

Dann aber kamen nach ihnen Nachfahren, die das Gebet vernachlässigten und ihren Leidenschaften
folgten. So gehen sie nun sicher dem Untergang entgegen ;...[19:59]


Ein jeder wird für das aufkommen, was er vorausgeschickt hat ,[74:38] ausgenommen die von der
Rechten ,[74:39] die einander in Gärten fragen [74:40] nach den Schuldigen:[74:41] "Was hat euch in
Saqar (brennendes Feuer) gebracht?" [74:42] Sie sagen: "Wir waren nicht bei denen, die beteten
,...)[74:43]


Bereuen sie aber und verrichten sie das Gebet und entrichten sie die Zakah, so sind sie eure Brüder im
Glauben. Und Wir machen die Zeichen klar für die wissenden Leute. [9:11]


Auch sagt der Gesandte Allahs - Allahs Heil und Segen auf ihm -: Zwischen Glaube und
Unglaube liegt das Unterlassen des Gebetes. (Muslim)

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3. Juni 2008 um 14:55

Kurz und knapp:
Solange an kirchlichen Schulen keine Kapellen - was ja auch einen Gebetsraum darstellt - sind, solange sollte es an allen anderen Schulen auch keine extra Gebetsräume für Andersgläubige geben. Die Begründung liegt ganz einfach darin, dass das einfach zu teuer ist. Das würde nämlich bei der Religionsfreiheit die hier ist heißen:
Jede Schule muß einen christlich eingerichteten Raum (Kapelle),sowie einen hinduistischen, buddistischen, jüdischen und muslimisch eingerichteten Gebetsraum aufweisen, von den vielen anderen und kleineren Glaubensgruppen die dann auch einen Raum benötigen ganz zu schweigen. Wer bitteschön soll das denn bezahlen? Die Steuern sind so schon hoch genug,da brauch nicht noch mehr dazu zu kommen.
Solange an Anschaffungen für die Schulen, z.B. neuere und bessere Schulbücher und anderes Lehrmaterial sowie Ausgaben zur Lehrereinstellung gespart wird, kann ich kein Verständnis für so einen Firlefanz aufbringen.

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3. Juni 2008 um 15:11
In Antwort auf epona_12323348

Kurz und knapp:
Solange an kirchlichen Schulen keine Kapellen - was ja auch einen Gebetsraum darstellt - sind, solange sollte es an allen anderen Schulen auch keine extra Gebetsräume für Andersgläubige geben. Die Begründung liegt ganz einfach darin, dass das einfach zu teuer ist. Das würde nämlich bei der Religionsfreiheit die hier ist heißen:
Jede Schule muß einen christlich eingerichteten Raum (Kapelle),sowie einen hinduistischen, buddistischen, jüdischen und muslimisch eingerichteten Gebetsraum aufweisen, von den vielen anderen und kleineren Glaubensgruppen die dann auch einen Raum benötigen ganz zu schweigen. Wer bitteschön soll das denn bezahlen? Die Steuern sind so schon hoch genug,da brauch nicht noch mehr dazu zu kommen.
Solange an Anschaffungen für die Schulen, z.B. neuere und bessere Schulbücher und anderes Lehrmaterial sowie Ausgaben zur Lehrereinstellung gespart wird, kann ich kein Verständnis für so einen Firlefanz aufbringen.

Richtig, Muslime sollten auch bescheiden sein
Geht es Dir nur um das zu teuer? Das ist schön.

Wir brauchen nicht sonst was. Wir beten sogar unter Treppen, auf Parkplätzen oder in Parks. Überall ist Allah. Es ging doch aber genau darum, dass nicht dem Muslim der Platz störte, sondern die Schule es war, die sich daran gestört fühlte Schüler beten zu sehen.
Meinst Du das so wie Du sagst, dass Christen das Bedürfnis haben in einer Kapelle zu beten? Das wundert mich sehr, denn ich sehe sehr selten Christen eine Kirche betreten, nicht mal in der freien Zeit.

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3. Juni 2008 um 15:27
In Antwort auf lzcia_11852414

Richtig, Muslime sollten auch bescheiden sein
Geht es Dir nur um das zu teuer? Das ist schön.

Wir brauchen nicht sonst was. Wir beten sogar unter Treppen, auf Parkplätzen oder in Parks. Überall ist Allah. Es ging doch aber genau darum, dass nicht dem Muslim der Platz störte, sondern die Schule es war, die sich daran gestört fühlte Schüler beten zu sehen.
Meinst Du das so wie Du sagst, dass Christen das Bedürfnis haben in einer Kapelle zu beten? Das wundert mich sehr, denn ich sehe sehr selten Christen eine Kirche betreten, nicht mal in der freien Zeit.

Wo ist Allah?
Allah ist über den Himmeln auf Seinem Thron. Er ist nicht überall und nicht eins mit der Schöpfung.
Das nur noch als kleine Korrektur, kann sonst schnell falsch verstanden werden wie ich es aus manchen Diskussionen kenne.
Also mein "überall ist Allah" ist SO nicht wörtlich zu verstehen, sondern, dass ich überall beten kann und Ihn erreichen inschaAllah. Hauptsache erlaubte Plätze.

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3. Juni 2008 um 16:23

Es gibt viele hundert Moscheen in Deutschland
ich finde sie wunderschön, somit ist es Geschmacksache. Die meisten von ihnen sind allerdings in Häusern oder Fabrikgebäuden untergebracht, die nicht mal wie Moscheen aussehen, das Innere ist natürlich das Wichtigste.

"obwohl sie so unnötig sind?"
Na ja ist schon schöner in einer Moschee, aber möglich ist es auch woanders, wenn keine Moschee in der Nähe ist. Würde bestimmt auch nicht ins Bild passen wenn dreihundert oder zweitausend Personen gleichzeitig beten.

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3. Juni 2008 um 16:33

Seit wann gibt es Christen in Europa?
Europa ist nicht mehr und nicht weniger Dein Platz genau wie meiner. Oder ist Europa neuerdings nur Christen (mehr oder weniger) vorbehalten?

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3. Juni 2008 um 22:57

Die Christen sind auch nur hergekommen
oder willst Du sagen das Christentum gab es hier schon immer. Und nun werden immer mehr Muslime.

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3. Juni 2008 um 23:25
In Antwort auf lzcia_11852414

Die Christen sind auch nur hergekommen
oder willst Du sagen das Christentum gab es hier schon immer. Und nun werden immer mehr Muslime.

....
"Und nun werden immer mehr Muslime."

Da bist du wirklich falsch informiert. Es werden mehr Muslime geboren, ja, und deswegen wächst die muslimische Population. Das heißt aber nicht dass mehr Nichtmuslime vom Islam überzeugt werden als sonst. Die Anzahl der Konvertiten hält sich ziemlich in Grenzen, nur schreien sie heute viel mehr als vor 100 Jahren, siehe den komischen Vogel.

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4. Juni 2008 um 11:22
In Antwort auf lzcia_11852414

Die Christen sind auch nur hergekommen
oder willst Du sagen das Christentum gab es hier schon immer. Und nun werden immer mehr Muslime.

Ja eh Betschwester...
... bevor "ihr" mehr werdets, werden Atheisten wie ich eher noch zum Christentum konvertieren... eine rein politische Maßnahme sozusagen.

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4. Juni 2008 um 13:02

Thron
das war besonders für die Muslime oder die sich schon mit Islam befaßt haben.
Ich kann mit Dir darüber nicht diskutieren, da die Grundlagen fehlen. Kann für Dich auch egal sein ob so oder so ob da oder dort.

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4. Juni 2008 um 13:36
In Antwort auf lzcia_11852414

Thron
das war besonders für die Muslime oder die sich schon mit Islam befaßt haben.
Ich kann mit Dir darüber nicht diskutieren, da die Grundlagen fehlen. Kann für Dich auch egal sein ob so oder so ob da oder dort.

Ach so, wir sind ja hier ein muslimisches...
... Forum und deshalb war es auch gaaaanz besonders für die Muslime...

Naja, Thron im Himmel und so... das Krankheitsbild der Schizophrenie fällt mir
dazu ein...

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5. Juni 2008 um 15:11
In Antwort auf lzcia_11852414

Richtig, Muslime sollten auch bescheiden sein
Geht es Dir nur um das zu teuer? Das ist schön.

Wir brauchen nicht sonst was. Wir beten sogar unter Treppen, auf Parkplätzen oder in Parks. Überall ist Allah. Es ging doch aber genau darum, dass nicht dem Muslim der Platz störte, sondern die Schule es war, die sich daran gestört fühlte Schüler beten zu sehen.
Meinst Du das so wie Du sagst, dass Christen das Bedürfnis haben in einer Kapelle zu beten? Das wundert mich sehr, denn ich sehe sehr selten Christen eine Kirche betreten, nicht mal in der freien Zeit.

Was ist denn bei Dir "freie Zeit"?
Christen müssen nicht zu bestimmten Zeiten beten und brauchen dabei auch nicht in die Kirche zu gehen.
Außerdem wirst Du wohl nicht zu denjenigen gehören, die sich tagtäglich in die Nähe einer christlichen Kirche begeben, um beobachten zu können, wie gut die morgendlichen Gottesdienste dort, sowie in Altenheimkapellen besucht sind.
Außerdem sind die christlichen Gottesdienstzeiten so flexibel gestaltet, dass Du dann fast 24 Std. in eins durch vor einer solchen verbringen müßtest, um wirklich beurteilen zu können ob die Kirchen von den Christen genutzt werden oder nicht.

Dass sich die Schule, die übrigens städtischen Ursprungs meines Wissens ist, an dem Gebet stört oder nicht, tut für mich nichts zur Sache; und wenn, dann nur eben aus dem Grund, dass es sich hier um eine städtische Schule handelt. Auch diese Schule hat mit Sicherheit ein großes Treppenhaus, wo man sich dann unter einer solchen stellen könnte um zu beten. Wenn das wirklich kein Problem für den Muslim ist, dann frage ich mich warum er überhaupt so n Buhai daraus macht und sich nicht an die Pause halten kann, um dann unter besagter Treppe sein Gebet zu verrichten, sondern die deutschen Gerichte damit belästigen muß und Klage einreicht?

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5. Juni 2008 um 15:32

BETEN?????? IN DER SCHULE?????
Dazu ist eine Schule nicht da, Kinder sollen spielen, lerne, Kontakte knüpfen und sich nicht dumm beten. Alleine schon die Vorstellung, dass Kinder angeblich freiwillig beten. Ich frage mich wie die Eltern die Kinder manipulieren damit diese dann in der Schule beten müssen, hoffentlich nicht mit Schläge - leider ist das aber oft der Fall.

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5. Juni 2008 um 15:50

@scarysacred
Ja ist klar, ein 11-jähriger betet weil er tiefgläubig ist??
Ich glaube der hat eher zuhause eine Gehirnwäsche verpasst bekommen.

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5. Juni 2008 um 16:08

Das ist ist nicht dein Ernst oder?
Naja, wenn du hier den Unterschied nicht erkennst oder siehst, dann hat eine Unterhaltung mit dir auch kein Sinn.

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6. Juni 2008 um 18:46
In Antwort auf lucia_12038146

@scarysacred
Ja ist klar, ein 11-jähriger betet weil er tiefgläubig ist??
Ich glaube der hat eher zuhause eine Gehirnwäsche verpasst bekommen.

Wie kommst du auf das
beispiel 11?

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