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Flüchtlingspolitik in EU und Deutschland

24. April um 13:30

Seit dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise im Herbst 2015 haben die Juncker-Kommission und die Mitgliedstaaten ihre ganze Kraft darauf gerichtet, eine der größten Herausforderungen unserer Zeit auf humane, aber dennoch effektive Weise zu meistern. Die gemeinsamen Anstrengungen zur Sicherung der EU-Außengrenzen, die Kooperation mit Partnerländern wie der Türkei und die Migrationspartnerschaften mit afrikanischen Ländern, ein verbesserter Schutz der Migranten und der Kampf gegen die Schleuser haben konkrete Ergebnisse gebracht. Die Zahl der irregulären Grenzübertritte an den wichtigsten Migrationsrouten ist 2017 um 63 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Die Europäische Union ist entschlossen, irreguläre und gefährliche Routen zu schließen und dafür sichere, legale Wege nach Europa anzubieten. So verlässt die EU allmählich den Krisenmodus und steuert jetzt Migration im Geiste der Partnerschaft und der geteilten Verantwortung innerhalb wie außerhalb der EU.

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24. April um 19:37
In Antwort auf daa07

Seit dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise im Herbst 2015 haben die Juncker-Kommission und die Mitgliedstaaten ihre ganze Kraft darauf gerichtet, eine der größten Herausforderungen unserer Zeit auf humane, aber dennoch effektive Weise zu meistern. Die gemeinsamen Anstrengungen zur Sicherung der EU-Außengrenzen, die Kooperation mit Partnerländern wie der Türkei und die Migrationspartnerschaften mit afrikanischen Ländern, ein verbesserter Schutz der Migranten und der Kampf gegen die Schleuser haben konkrete Ergebnisse gebracht. Die Zahl der irregulären Grenzübertritte an den wichtigsten Migrationsrouten ist 2017 um 63 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Die Europäische Union ist entschlossen, irreguläre und gefährliche Routen zu schließen und dafür sichere, legale Wege nach Europa anzubieten. So verlässt die EU allmählich den Krisenmodus und steuert jetzt Migration im Geiste der Partnerschaft und der geteilten Verantwortung innerhalb wie außerhalb der EU.

Ja, da hat Kanzler Sebastian Kurz mit der Schließung der Balkan-Route einiges an Vorarbeit geleistet. 

Nun sollte auch Deutschland wieder zur Verantwortungsethik zurückkehren. Wird das mit Merkel möglich sein?

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28. April um 18:31

Naja ein großer Teil der Politik bestand ja darin, Geld an Länder zu zahlen, die auf der Route liegen, die dann dies Flüchtlinge aufhalten. Das hat erstmal mit ethischem Handeln oder mit einer humanen Unterbringung nichts zu tun. Es ging schlicht darum, die Zahlen derjenigen, die hier Ankommen zu reduzieren, ist gelungen! Die Methode stelle ich gar nicht so in Frage, weil diese fast Alternativlos ist. Sie ist nur leider kein Gewinn für die Flüchtenden.
Das Problem mit den Schleppern ist erst gelöst, wenn alle Grenzen dicht sind. Und selbst dann versprechen diese den Leuten alles, um sie für viel Geld auf kleine Bote zu packen und los zu schicken.

Die Schließung der Routen und die Grenzsicherung halte ich für Richtig, jedoch ist das nur die halbe Miete. Wenn sich die Lebensumstände in den Herkunftsländern nicht verbessern, wird das Problem weiter bestehen. Da muss auf höchster Ebene Strukturell etwas geschehen, einfach nur Geld zur Verfügung zu stellen löst keine Probleme.

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24. April um 19:37
In Antwort auf daa07

Seit dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise im Herbst 2015 haben die Juncker-Kommission und die Mitgliedstaaten ihre ganze Kraft darauf gerichtet, eine der größten Herausforderungen unserer Zeit auf humane, aber dennoch effektive Weise zu meistern. Die gemeinsamen Anstrengungen zur Sicherung der EU-Außengrenzen, die Kooperation mit Partnerländern wie der Türkei und die Migrationspartnerschaften mit afrikanischen Ländern, ein verbesserter Schutz der Migranten und der Kampf gegen die Schleuser haben konkrete Ergebnisse gebracht. Die Zahl der irregulären Grenzübertritte an den wichtigsten Migrationsrouten ist 2017 um 63 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Die Europäische Union ist entschlossen, irreguläre und gefährliche Routen zu schließen und dafür sichere, legale Wege nach Europa anzubieten. So verlässt die EU allmählich den Krisenmodus und steuert jetzt Migration im Geiste der Partnerschaft und der geteilten Verantwortung innerhalb wie außerhalb der EU.

Ja, da hat Kanzler Sebastian Kurz mit der Schließung der Balkan-Route einiges an Vorarbeit geleistet. 

Nun sollte auch Deutschland wieder zur Verantwortungsethik zurückkehren. Wird das mit Merkel möglich sein?

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28. April um 18:31

Naja ein großer Teil der Politik bestand ja darin, Geld an Länder zu zahlen, die auf der Route liegen, die dann dies Flüchtlinge aufhalten. Das hat erstmal mit ethischem Handeln oder mit einer humanen Unterbringung nichts zu tun. Es ging schlicht darum, die Zahlen derjenigen, die hier Ankommen zu reduzieren, ist gelungen! Die Methode stelle ich gar nicht so in Frage, weil diese fast Alternativlos ist. Sie ist nur leider kein Gewinn für die Flüchtenden.
Das Problem mit den Schleppern ist erst gelöst, wenn alle Grenzen dicht sind. Und selbst dann versprechen diese den Leuten alles, um sie für viel Geld auf kleine Bote zu packen und los zu schicken.

Die Schließung der Routen und die Grenzsicherung halte ich für Richtig, jedoch ist das nur die halbe Miete. Wenn sich die Lebensumstände in den Herkunftsländern nicht verbessern, wird das Problem weiter bestehen. Da muss auf höchster Ebene Strukturell etwas geschehen, einfach nur Geld zur Verfügung zu stellen löst keine Probleme.

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30. April um 20:00

Als sich der Flüchtlingstrek in Bewegung setzte, konnte man gar nichts schließen, außer mit Panzern. 

Und das wäre auch inhuman gewesen. Auch hier hat ein Land Verantwortung zu tragen!

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