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Feminismus Zeitgemäß oder Relikt der Vergangenheit?

19. März 2014 um 17:39

Schon lange drängt sich in mir die Frage auf wie Gleichberechtigung und Gleichbehandlung durchgesetzt werden können. Anscheinend ist eine Gleichbehandlung nämlich noch nicht gegeben. Der Feminismus ist praktisch die einzige politische Gruppe die sich mit den Geschlechterfragen auseinander setzt. Leider fällt aber auf der der Feminismus oft unzeitgemäß und einseitig ist. Der Feminismus beschäftigt sich nicht mit Menschenrechten, oder Männerrechten, sondern grundsätzlich nur mit Frauenrechten. Da drängt sich doch berechtigt die Frage auf, ob Feminismus wirklich an Gleichberechtigung und Gleichbehandlung interessiert ist.
Fakt ist das z.B. Sexismus immer nur im Zusammenhang mit Frauen gebracht wird, doch was ist mit sexistischen und männerfeindlichen Vorurteilen mit denen Männer Tag Täglich konfrontiert werden? Warum wir darüber nie berichtet? Warum werden die Wenigen die sich dagegen wehren auch noch gerade von Feministinnen als Frauenfeindlich oder Macho abgestempelt, und von den anderen Männern noch als Schwach abgetan?
Eigentlich ist das ein klares Zeichen wie wichtig jetzt die Emanzipation der Männer ist. Denn Männer konnten ihr Gesellschaftliches Bild noch nicht wandeln. Wenn die Männer sich endlich aus dem gesellschaftlichen Käfig Mann befreien liefert es Vorteile für Alle. Schließlich sind wir alle nur Menschen, und so sollten Männer auch ihre Gefühle zeigen dürfen und auch Stark sein, denn das schließt sich nicht aus. Doch bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg.

Frauen dürfen schwächen zeigen und trotzdem auch stark sein, Männer nicht.

Für Frauen in männerdominierten Branchen gibt es Förderprogramme, für Männer in frauendominierten Brachen aber nicht!

Die Beschneidung von Frauen ist gesellschaftlich geächtet und Verboten, die Beschneidung von Jungen ist noch immer erlaubt!

Für Frauen gibt es je nach Branche Quoten, für Männer nicht.

Frauen können sich zwischen Hosen und Rock entscheiden, Männer nicht.

Für Frauen im Studium gibt es ebenfalls spezielle Infoveranstaltungen, für Männer nicht.

Frauen können sich zwischen MakeUp und natürlichem Aussehen entscheiden, Männer nicht.

Wenn ein Mann sich über Frauen stellt wird er sofort als Macho und/oder Sexist bezeichnet (was in einem solchen Fall korrekt ist), aber wenn Frauen ein derartiges Verhalten an den Tag legen und sich im allgemeinen über die Männer stellen, oder gar männerfeindliche Bemerkungen abgeben, muss das aber hingenommen werden. Ist das etwa Gleichheit?


Es wird immer behauptet das sich der Feminismus gesellschaftlich auch positiv auf die Männer auswirkt und sozusagen gut für jeden ist, doch leider war das bis jetzt nicht der Fall. Wenn die Gesellschaft auch weiter nach Gleichheit strebt müssten die Frauen und die Männer gemeinsam daran arbeiten und sich entwickeln, zumal die Männer dahingehend einen großen Aufholbedarf haben. Der Feminismus behandelt leider viel zu einseitig nur frauenpolitische Themen und die Männer haben bis heute niemanden der sie vor Diskriminierung und Schikanen schützt.

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20. März 2014 um 17:08

Hai bismarck
Theoretisch hast du Recht. Ich wollte mit den Beispielen eher das eingeschränkte Geschlechterbild des Mannes andeuten. Jetzt müssen sich endlich mal die Männer emanzipieren.

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23. März 2014 um 10:48

Wichtig...
ist halt das trotz dem ganzen feminismuskässe letztendlich auch die stärksten frauen sich nach einer männerschulter zum anlehnen sehnen.

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