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Feminismus- mal anderes betrachtet

28. Juni um 5:51 Letzte Antwort: Gestern um 21:12

Ich interessiere mich schon lange, eigentlich seid ich in der Pubertät bin, für Frauenrechte. 

Ich komme aus einem Kulturkreis, wo immer noch oft die Frauen den Männern untergeben sind , daher finde ich es wichtig, dass solche Dinge angesprochen werden, obwohl ich weiß, dass ich nicht die Erste bin. Zudem merke ich immer mehr, dass auch in der Bundesrepublik viele Frauen viele Dinge einfach so hinnehmen, unabhängig ob dies bewusst oder unbewusst geschieht. 

Es wird ja oft darüber gesprochen, dass es nicht gerecht ist, dass Frauen im gleichen Beruf weniger verdienen als Männer,  ich stimme dem absolut zu. 

Allerdings habe ich in den letzten Monaten mehr viele Gedanken darüber gemacht und bin zu dem Entschluss gekommen, das vorher  andere Dinge gändert werden  müssen, was ich für wichtiger halte. 

Also wie ich überhaupt zu diesem Entschluss gekommen bin, möchte ich hiermit kurz schildern. Ich habe ein sehr guten Freund, der eine sehr gute Ausbildung gemacht hat und in der Stadt, wo er auch geboren und aufgewachsen ist, noch lebt. Er ist 35 und hat eine Eigentumswohnung, was seine Mutter mit finanziert hat zum Teil, seine Eltern leben auch noch in der gleichen Stadt. Als ich ihn vor paar Monaten  angerufen habe, wie es ihm geht, haben wir über das Thema Beziehung gesprochen. Ich habe gesagt, dass ich ein Mann möchte, der im Leben flexibel ist und somit natürlich auch es einfach besser passen würde.  Er meinte zu mir, da er seine Eigentumswohnung schon hat, will er, wenn er eine Partnerin hat, dass sie zu ihm zieht, auch wegen seinem Job und auch wegen seinen Eltern .

Ich muss ehrlich sagen, solche Aussagen ärgern mich wirklich maßlos. Da wird als selbstverständlich angenommen, dass eine Frau, wenn sie nicht aus der selben Stadt kommt, ihre gewohnte Umgebung verlässt und damit auch natürlich auch ihren Job, nur damit er, schön in mamis nähe wohnt und er sein Job weiterführen kann. 

Als ich dann mein Bekannten- und mein Freundeskreis im Kopf durchgegangen bin, sind viele tatsächlich zu dem Partner gezogen. Zudem kommt das Problem bei einer Eigentumswohnung des Mannes, dass man hier kein Mietvertrag machen kann, wo beide Namen stehen und somit beide Mietparteien gleichberechtigt sind. Bei einer Trennung steht somit die Frau ohne ein Dach über den Kopf und muss von Null starten. 
Warum nehmt man sowas hin? Denkt man nicht darüber nach oder ist es immer noch in der Gesellschaft so fest geankert, dass es selbtverständlich ist? 

Bei einer Eigentumswohnung kommt sogar noch das Problematik hinzu, dass die Frau, wenn es vor der Beziehung gekauft worden ist, nicht mitreden konnte, vielleicht gefällt es ihr nicht? vielleicht gefällt ihr die Stadt nicht? Solche Entcheidungen würde ich persönlich gerne zusammen fällen, ich habe abolut nichts dagegen, nicht dass man mich falsch versteht, dass ein Single Mann quasi eine Eigentumswohnung erwerbt, allerdings muss man dann, wenn man eine Beziehung hat, rückicht nehmen auf die Wünsche der eigenen Partnerin. 

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28. Juni um 11:10

najaaaaaaaaaaa, das hinkt gewaltig.

allem voran: Selbstverständlich kann man auch einen Vertrag machen, der Wohnrecht, Kündigungsfristen, Kostenbeteilungen usw. usf. regelt wenn beide in seiner Eigentumswohnung wohnen.Wenn man dabei keinen groben Mist macht, ist der auch rechtsgültig.

Noch wichtiger: nichts und niemand kann die Frau da zwingen einzuziehen. Wenn ihr die Wohnung nicht gefällt und er sie nicht in die Entscheidungen einbeziehen will, bleibt er halt Single. Sein Pech. Wenn eine Frau dort einzieht, dann, weil sie das MÖCHTE. Jede Frau hat das RECHT, diese Entscheidung zu treffen und natürlich auch zu Gunsten des Einzuges. Ist ja nicht so, als hätte sie damit nicht auch Vorteile. 
Ja, kann sein, dass sie in 3 Jahren das Wohnrecht verliert, weil die Beziehung platzt. Ja, dann hat sie 3 Jahre Miete gespart, nur Kosten für Instanthaltung, Betriebskosten usw. bezahlen müssen - wäre sie mir gegenüber, die ich immer gemeinsame Mietwohnungen mit meinem Partner hatte, gewaltig im Vorteil. Auch da wird eine/r ausziehen, wenn die Beziehung bricht und der / die andere kann die Wohnung dann wahrscheinlich solo nicht bezahlen. 

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28. Juni um 22:15
In Antwort auf lini000

Ich interessiere mich schon lange, eigentlich seid ich in der Pubertät bin, für Frauenrechte. 

Ich komme aus einem Kulturkreis, wo immer noch oft die Frauen den Männern untergeben sind , daher finde ich es wichtig, dass solche Dinge angesprochen werden, obwohl ich weiß, dass ich nicht die Erste bin. Zudem merke ich immer mehr, dass auch in der Bundesrepublik viele Frauen viele Dinge einfach so hinnehmen, unabhängig ob dies bewusst oder unbewusst geschieht. 

Es wird ja oft darüber gesprochen, dass es nicht gerecht ist, dass Frauen im gleichen Beruf weniger verdienen als Männer,  ich stimme dem absolut zu. 

Allerdings habe ich in den letzten Monaten mehr viele Gedanken darüber gemacht und bin zu dem Entschluss gekommen, das vorher  andere Dinge gändert werden  müssen, was ich für wichtiger halte. 

Also wie ich überhaupt zu diesem Entschluss gekommen bin, möchte ich hiermit kurz schildern. Ich habe ein sehr guten Freund, der eine sehr gute Ausbildung gemacht hat und in der Stadt, wo er auch geboren und aufgewachsen ist, noch lebt. Er ist 35 und hat eine Eigentumswohnung, was seine Mutter mit finanziert hat zum Teil, seine Eltern leben auch noch in der gleichen Stadt. Als ich ihn vor paar Monaten  angerufen habe, wie es ihm geht, haben wir über das Thema Beziehung gesprochen. Ich habe gesagt, dass ich ein Mann möchte, der im Leben flexibel ist und somit natürlich auch es einfach besser passen würde.  Er meinte zu mir, da er seine Eigentumswohnung schon hat, will er, wenn er eine Partnerin hat, dass sie zu ihm zieht, auch wegen seinem Job und auch wegen seinen Eltern .

Ich muss ehrlich sagen, solche Aussagen ärgern mich wirklich maßlos. Da wird als selbstverständlich angenommen, dass eine Frau, wenn sie nicht aus der selben Stadt kommt, ihre gewohnte Umgebung verlässt und damit auch natürlich auch ihren Job, nur damit er, schön in mamis nähe wohnt und er sein Job weiterführen kann. 

Als ich dann mein Bekannten- und mein Freundeskreis im Kopf durchgegangen bin, sind viele tatsächlich zu dem Partner gezogen. Zudem kommt das Problem bei einer Eigentumswohnung des Mannes, dass man hier kein Mietvertrag machen kann, wo beide Namen stehen und somit beide Mietparteien gleichberechtigt sind. Bei einer Trennung steht somit die Frau ohne ein Dach über den Kopf und muss von Null starten. 
Warum nehmt man sowas hin? Denkt man nicht darüber nach oder ist es immer noch in der Gesellschaft so fest geankert, dass es selbtverständlich ist? 

Bei einer Eigentumswohnung kommt sogar noch das Problematik hinzu, dass die Frau, wenn es vor der Beziehung gekauft worden ist, nicht mitreden konnte, vielleicht gefällt es ihr nicht? vielleicht gefällt ihr die Stadt nicht? Solche Entcheidungen würde ich persönlich gerne zusammen fällen, ich habe abolut nichts dagegen, nicht dass man mich falsch versteht, dass ein Single Mann quasi eine Eigentumswohnung erwerbt, allerdings muss man dann, wenn man eine Beziehung hat, rückicht nehmen auf die Wünsche der eigenen Partnerin. 

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Keine moderne westliche Gesellschaft verlangt von einer Frau zu einem Manne zu ziehen, wenn er schon eine Wohnung hat und sich davon nicht trennen möchte.
Also hat dieses, was Du hier berichtest nichts mit Feminismus zu tuen, sondern alleine mit der Tatsache dass er nicht ausziehen und Du dort wo er wohnt, nicht einziehen möchtest. 
Wenn Liebe mit im Spiel ist und nicht nur auf Versorgungskomponente geachtet wird, ist es unumgänglich, hier für die befriedigende Lösung beider, einen Kompromiss zu finden. 
Ist dieses nicht möglich, ist auch keine echte Liebe mit im Spiel sondern nur 
ein sturer Kampf um irgendwelche Vorteile, oder kleine Machtspielchen. 
Und bei so etwas lohnt es sich nicht, eine sogenannte Pseudobeziehung zu beginnen, wo  ein Partner immer auf der Strecke bleibt, oder frustriert seinen Alltag erlebt.
Also, wo echte Liebe hinfällt, gibt es immer einen Weg, der für beide ein Glück bedeuten kann. 
Und wo echte Liebe mit im Spiel ist, hat Feminismus keine Chance!  

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29. Juni um 18:42

Zunächst: Was die beiden Vorredner geschrieben haben, dem stimme ich absolut zu!
Das brauche und möchte ich gar nicht weiter erläutern.

Was mir jedoch seit Jahrzehnten immer wieder auffällt:
Gerade junge Frauen, die aus einem Kulturkreis kommen, in denen sie so gut wie nichts zu sagen haben und es mit Frauenrechten ziemlich schlecht bestellt ist, versuchen dann in Deutschland diese Rechte für sich in einer völlig überzogenen und den Umständen nicht angepassten Verhaltensweise für sich einzufordern. Sie glauben, daß der Staat oder andere Menschen ihnen das schuldig sind, weil sie ja nun hier leben.
Ich könnte zig Beispiele nennen, wo ich dies hautnah miterlebt habe. Das würde hier jedoch absolut den Rahmen sprengen.
Meine Meinung ist folgende: Wenn ich als Migrantin in ein fremdes Land komme, in dem eine andere Kultur herrscht, sollte ich mich distinguiert verhalten und zunächst sehr viel beobachten. Natürlich kann ich meine Meinung sagen, aber ich halte es für völlig überzogen, gleich immer auf die Pauke zu hauen. Viele Dinge erscheinen einem Ausländer nur falsch, weil oftmals das Hintergrundwissen fehlt und es auch sprachlich nicht immer paßt, u.a. deshalb, weil man vielleicht die Wörter und Sätze versteht und antworten kann, im Deutschen jedoch vieles mehrere Bedeutungen haben kann und es hier sehr oft zu Mißverständnissen kommt.
Deshalb rate ich Dir dringend, informiere Dich zunächst umfangreich über die jeweilige Sache, die Dich beschäftigt. Die Dinge sind meistens nicht so, wie sie scheinen!

Alles Gute!

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2. Juli um 17:39
In Antwort auf lini000

Ich interessiere mich schon lange, eigentlich seid ich in der Pubertät bin, für Frauenrechte. 

Ich komme aus einem Kulturkreis, wo immer noch oft die Frauen den Männern untergeben sind , daher finde ich es wichtig, dass solche Dinge angesprochen werden, obwohl ich weiß, dass ich nicht die Erste bin. Zudem merke ich immer mehr, dass auch in der Bundesrepublik viele Frauen viele Dinge einfach so hinnehmen, unabhängig ob dies bewusst oder unbewusst geschieht. 

Es wird ja oft darüber gesprochen, dass es nicht gerecht ist, dass Frauen im gleichen Beruf weniger verdienen als Männer,  ich stimme dem absolut zu. 

Allerdings habe ich in den letzten Monaten mehr viele Gedanken darüber gemacht und bin zu dem Entschluss gekommen, das vorher  andere Dinge gändert werden  müssen, was ich für wichtiger halte. 

Also wie ich überhaupt zu diesem Entschluss gekommen bin, möchte ich hiermit kurz schildern. Ich habe ein sehr guten Freund, der eine sehr gute Ausbildung gemacht hat und in der Stadt, wo er auch geboren und aufgewachsen ist, noch lebt. Er ist 35 und hat eine Eigentumswohnung, was seine Mutter mit finanziert hat zum Teil, seine Eltern leben auch noch in der gleichen Stadt. Als ich ihn vor paar Monaten  angerufen habe, wie es ihm geht, haben wir über das Thema Beziehung gesprochen. Ich habe gesagt, dass ich ein Mann möchte, der im Leben flexibel ist und somit natürlich auch es einfach besser passen würde.  Er meinte zu mir, da er seine Eigentumswohnung schon hat, will er, wenn er eine Partnerin hat, dass sie zu ihm zieht, auch wegen seinem Job und auch wegen seinen Eltern .

Ich muss ehrlich sagen, solche Aussagen ärgern mich wirklich maßlos. Da wird als selbstverständlich angenommen, dass eine Frau, wenn sie nicht aus der selben Stadt kommt, ihre gewohnte Umgebung verlässt und damit auch natürlich auch ihren Job, nur damit er, schön in mamis nähe wohnt und er sein Job weiterführen kann. 

Als ich dann mein Bekannten- und mein Freundeskreis im Kopf durchgegangen bin, sind viele tatsächlich zu dem Partner gezogen. Zudem kommt das Problem bei einer Eigentumswohnung des Mannes, dass man hier kein Mietvertrag machen kann, wo beide Namen stehen und somit beide Mietparteien gleichberechtigt sind. Bei einer Trennung steht somit die Frau ohne ein Dach über den Kopf und muss von Null starten. 
Warum nehmt man sowas hin? Denkt man nicht darüber nach oder ist es immer noch in der Gesellschaft so fest geankert, dass es selbtverständlich ist? 

Bei einer Eigentumswohnung kommt sogar noch das Problematik hinzu, dass die Frau, wenn es vor der Beziehung gekauft worden ist, nicht mitreden konnte, vielleicht gefällt es ihr nicht? vielleicht gefällt ihr die Stadt nicht? Solche Entcheidungen würde ich persönlich gerne zusammen fällen, ich habe abolut nichts dagegen, nicht dass man mich falsch versteht, dass ein Single Mann quasi eine Eigentumswohnung erwerbt, allerdings muss man dann, wenn man eine Beziehung hat, rückicht nehmen auf die Wünsche der eigenen Partnerin. 

Was meint ihr zu diesem Thema?

Du bist doch nicht ernsthaft sauer, weil er Eigentum hat und es -logischerweise- behalten will? Entschuldige bitte aber du hast echt seltsame vorstellungen. Ich würde es genauso halten, wenn ich mit Eigentum in die Partnerschaft gegangen wäre. Dein Gedankengang ist also folglich: "Ich hätte Geld für Eigentum, es bietet sich momentan an, das Objekt gefällt mir, ich plane längerfristig hier zu wohnen aber Stopp! Was wenn meine zukünftige Freundin sie nicht mag? Was wenn ihr die Fußbodenleisten nicht gefallen? Oder die Fliesen im Badezimmer? Nein, das Objekt kann ich nicht nehmen." 
Ganz tolle Logik. Wenn ich dein Partner wäre, würde ich ganz schnell reißaus nehmen. Mit Feminismus hat das bei weitem nichts zutun, sondern einfach damit, das DU über alles entscheiden möchtest und am Besten alles zu Füßen gelegt bekommen magst. 
Ganz ehrlich: Beziehungen sind Kompromisse. Wenn die Wohnung ein Loch ist und die Stadt gar nichts bietet, dann muss man einen Kompromiss finden. Geht das nicht, hat das nichts mit Feminismus zutun, sondern einfach damit, dass man andere Prioritäten hat. Aber von jemandem zu erwarten, dass er direkt sein Eigentum veräußert nur weil dir der Stuck oder das Parkett nicht gefällt ist einfach Kackendreißt. Die Welt dreht sich nicht um dich.

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2. Juli um 20:08
In Antwort auf bella171903

Du bist doch nicht ernsthaft sauer, weil er Eigentum hat und es -logischerweise- behalten will? Entschuldige bitte aber du hast echt seltsame vorstellungen. Ich würde es genauso halten, wenn ich mit Eigentum in die Partnerschaft gegangen wäre. Dein Gedankengang ist also folglich: "Ich hätte Geld für Eigentum, es bietet sich momentan an, das Objekt gefällt mir, ich plane längerfristig hier zu wohnen aber Stopp! Was wenn meine zukünftige Freundin sie nicht mag? Was wenn ihr die Fußbodenleisten nicht gefallen? Oder die Fliesen im Badezimmer? Nein, das Objekt kann ich nicht nehmen." 
Ganz tolle Logik. Wenn ich dein Partner wäre, würde ich ganz schnell reißaus nehmen. Mit Feminismus hat das bei weitem nichts zutun, sondern einfach damit, das DU über alles entscheiden möchtest und am Besten alles zu Füßen gelegt bekommen magst. 
Ganz ehrlich: Beziehungen sind Kompromisse. Wenn die Wohnung ein Loch ist und die Stadt gar nichts bietet, dann muss man einen Kompromiss finden. Geht das nicht, hat das nichts mit Feminismus zutun, sondern einfach damit, dass man andere Prioritäten hat. Aber von jemandem zu erwarten, dass er direkt sein Eigentum veräußert nur weil dir der Stuck oder das Parkett nicht gefällt ist einfach Kackendreißt. Die Welt dreht sich nicht um dich.

nicht zu vergessen, dass gerade bei den Frauen, die die Badfliesen in den Fällen einfach UNTRAGBAR finden und die Tapete sowieso, der Femminismus leider an der Stelle aufhört, wo sie nicht nur beim Aussuchen, sondern auch beim Bezahlen und Tapeten an die Wand pappen gleich berechtigt sein sollen  

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Gestern um 19:08
In Antwort auf lini000

Ich interessiere mich schon lange, eigentlich seid ich in der Pubertät bin, für Frauenrechte. 

Ich komme aus einem Kulturkreis, wo immer noch oft die Frauen den Männern untergeben sind , daher finde ich es wichtig, dass solche Dinge angesprochen werden, obwohl ich weiß, dass ich nicht die Erste bin. Zudem merke ich immer mehr, dass auch in der Bundesrepublik viele Frauen viele Dinge einfach so hinnehmen, unabhängig ob dies bewusst oder unbewusst geschieht. 

Es wird ja oft darüber gesprochen, dass es nicht gerecht ist, dass Frauen im gleichen Beruf weniger verdienen als Männer,  ich stimme dem absolut zu. 

Allerdings habe ich in den letzten Monaten mehr viele Gedanken darüber gemacht und bin zu dem Entschluss gekommen, das vorher  andere Dinge gändert werden  müssen, was ich für wichtiger halte. 

Also wie ich überhaupt zu diesem Entschluss gekommen bin, möchte ich hiermit kurz schildern. Ich habe ein sehr guten Freund, der eine sehr gute Ausbildung gemacht hat und in der Stadt, wo er auch geboren und aufgewachsen ist, noch lebt. Er ist 35 und hat eine Eigentumswohnung, was seine Mutter mit finanziert hat zum Teil, seine Eltern leben auch noch in der gleichen Stadt. Als ich ihn vor paar Monaten  angerufen habe, wie es ihm geht, haben wir über das Thema Beziehung gesprochen. Ich habe gesagt, dass ich ein Mann möchte, der im Leben flexibel ist und somit natürlich auch es einfach besser passen würde.  Er meinte zu mir, da er seine Eigentumswohnung schon hat, will er, wenn er eine Partnerin hat, dass sie zu ihm zieht, auch wegen seinem Job und auch wegen seinen Eltern .

Ich muss ehrlich sagen, solche Aussagen ärgern mich wirklich maßlos. Da wird als selbstverständlich angenommen, dass eine Frau, wenn sie nicht aus der selben Stadt kommt, ihre gewohnte Umgebung verlässt und damit auch natürlich auch ihren Job, nur damit er, schön in mamis nähe wohnt und er sein Job weiterführen kann. 

Als ich dann mein Bekannten- und mein Freundeskreis im Kopf durchgegangen bin, sind viele tatsächlich zu dem Partner gezogen. Zudem kommt das Problem bei einer Eigentumswohnung des Mannes, dass man hier kein Mietvertrag machen kann, wo beide Namen stehen und somit beide Mietparteien gleichberechtigt sind. Bei einer Trennung steht somit die Frau ohne ein Dach über den Kopf und muss von Null starten. 
Warum nehmt man sowas hin? Denkt man nicht darüber nach oder ist es immer noch in der Gesellschaft so fest geankert, dass es selbtverständlich ist? 

Bei einer Eigentumswohnung kommt sogar noch das Problematik hinzu, dass die Frau, wenn es vor der Beziehung gekauft worden ist, nicht mitreden konnte, vielleicht gefällt es ihr nicht? vielleicht gefällt ihr die Stadt nicht? Solche Entcheidungen würde ich persönlich gerne zusammen fällen, ich habe abolut nichts dagegen, nicht dass man mich falsch versteht, dass ein Single Mann quasi eine Eigentumswohnung erwerbt, allerdings muss man dann, wenn man eine Beziehung hat, rückicht nehmen auf die Wünsche der eigenen Partnerin. 

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Was du beschreibst, hat einfach nur mit praktischem Denken zu tun und nichts mit Feminismus . Wenn schon eine Wohnung vorhanden ist, die man mehr oder weniger mietfrei bewohnen kann, wieso sollte man anderswo für eine Wohnung bezahlen? Das ist doch unlogisch. 

Man kann natürlich auch privat Verträge miteinander abschließen und man kann die Einrichtung und Gestaltung der Wohnung auch im Nachhinein noch verändern. Möbel kann man verkaufen und andere in die Wohnung stellen.  Oft stellt sich außerdem das Problem gar nicht, da die Beziehungspartner möglicherweise ohnehin denselben Geschmack haben.

Ich glaube, du machst dir das gerade komplizierter, als es eigentlich ist. 

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Gestern um 21:12
In Antwort auf lini000

Ich interessiere mich schon lange, eigentlich seid ich in der Pubertät bin, für Frauenrechte. 

Ich komme aus einem Kulturkreis, wo immer noch oft die Frauen den Männern untergeben sind , daher finde ich es wichtig, dass solche Dinge angesprochen werden, obwohl ich weiß, dass ich nicht die Erste bin. Zudem merke ich immer mehr, dass auch in der Bundesrepublik viele Frauen viele Dinge einfach so hinnehmen, unabhängig ob dies bewusst oder unbewusst geschieht. 

Es wird ja oft darüber gesprochen, dass es nicht gerecht ist, dass Frauen im gleichen Beruf weniger verdienen als Männer,  ich stimme dem absolut zu. 

Allerdings habe ich in den letzten Monaten mehr viele Gedanken darüber gemacht und bin zu dem Entschluss gekommen, das vorher  andere Dinge gändert werden  müssen, was ich für wichtiger halte. 

Also wie ich überhaupt zu diesem Entschluss gekommen bin, möchte ich hiermit kurz schildern. Ich habe ein sehr guten Freund, der eine sehr gute Ausbildung gemacht hat und in der Stadt, wo er auch geboren und aufgewachsen ist, noch lebt. Er ist 35 und hat eine Eigentumswohnung, was seine Mutter mit finanziert hat zum Teil, seine Eltern leben auch noch in der gleichen Stadt. Als ich ihn vor paar Monaten  angerufen habe, wie es ihm geht, haben wir über das Thema Beziehung gesprochen. Ich habe gesagt, dass ich ein Mann möchte, der im Leben flexibel ist und somit natürlich auch es einfach besser passen würde.  Er meinte zu mir, da er seine Eigentumswohnung schon hat, will er, wenn er eine Partnerin hat, dass sie zu ihm zieht, auch wegen seinem Job und auch wegen seinen Eltern .

Ich muss ehrlich sagen, solche Aussagen ärgern mich wirklich maßlos. Da wird als selbstverständlich angenommen, dass eine Frau, wenn sie nicht aus der selben Stadt kommt, ihre gewohnte Umgebung verlässt und damit auch natürlich auch ihren Job, nur damit er, schön in mamis nähe wohnt und er sein Job weiterführen kann. 

Als ich dann mein Bekannten- und mein Freundeskreis im Kopf durchgegangen bin, sind viele tatsächlich zu dem Partner gezogen. Zudem kommt das Problem bei einer Eigentumswohnung des Mannes, dass man hier kein Mietvertrag machen kann, wo beide Namen stehen und somit beide Mietparteien gleichberechtigt sind. Bei einer Trennung steht somit die Frau ohne ein Dach über den Kopf und muss von Null starten. 
Warum nehmt man sowas hin? Denkt man nicht darüber nach oder ist es immer noch in der Gesellschaft so fest geankert, dass es selbtverständlich ist? 

Bei einer Eigentumswohnung kommt sogar noch das Problematik hinzu, dass die Frau, wenn es vor der Beziehung gekauft worden ist, nicht mitreden konnte, vielleicht gefällt es ihr nicht? vielleicht gefällt ihr die Stadt nicht? Solche Entcheidungen würde ich persönlich gerne zusammen fällen, ich habe abolut nichts dagegen, nicht dass man mich falsch versteht, dass ein Single Mann quasi eine Eigentumswohnung erwerbt, allerdings muss man dann, wenn man eine Beziehung hat, rückicht nehmen auf die Wünsche der eigenen Partnerin. 

Was meint ihr zu diesem Thema?

"Ich muss ehrlich sagen, solche Aussagen ärgern mich wirklich maßlos. Da wird als selbstverständlich angenommen, dass eine Frau, wenn sie nicht aus der selben Stadt kommt, ihre gewohnte Umgebung verlässt und damit auch natürlich auch ihren Job, nur damit er, schön in mamis nähe wohnt und er sein Job weiterführen kann."


Uhm... Solche Aussagen kenne ich von Frauen auch zu genüge. "Ich will das meine Kids ihre Großeltern haben" Womit oft nur die eigenen Eltern der Mutter gemeint sind. Schwiegermama ist ja eh grundsätzlich eine böse Hexe. Zudem erwartet wird, das bei einer Trennung  natürlich der Frau mit Kids das Haus oder die Wohnung überlassen wird, egal wer es finanziert hat, zudem du als Frau auch viel größere Chancen hast die Kinder zu bekommen. Einem Freund so passiert, sie wohnt nun mit ihrer Affaire (Sie ist damals Monate fremd gegangen mit dem Exmann ihrer besten Freundin) in SEINEM Haus, weil er seinen Kids nicht das gewohnte Umfeld nehmen wollte, die Affaire steuert finanziell garnichts bei, die beiden gehen lieber Party machen. 

Das war jetzt nur ein Beispiel von vielen.

Sorry aber das immer die Frauen benachteiligt sind, stimmt in Deutschland schon lange nicht mehr.

Zudem mir dieses "Wasch mich, aber mach mich nicht nass" einiger mittlerweile auf den Sack geht. Wenns ums Rosinen picken geht, wird immer die Karte der Gleichberechtigung gespielt. Geht es um unbequeme Dinge, kann man das "Uns armen Frauen ja nicht zumuten", siehe zb. Zivildienst etc als es das noch gab, was sprach damals dagegen, dass junge Frauen sich auch gesellschaftlich einbringen müssen?!

So funktioniert das nicht.

Dann so Beispiele wie Suzie Grime, heult das sie als Sexobjekt gesehen wird, lichtet sich dann mehrfach lassiv die Beine spreizend, massig Pornosternchenmakeup  tragend und nackt im Netz ab, zeugt ihre Brüste, mit einer Halskette auf der in Großen Buchstaben "SLUT" steht. So nimmt man Feminismus bestimmt erst *Ironie OFF*

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In Antwort auf lini000

Ich interessiere mich schon lange, eigentlich seid ich in der Pubertät bin, für Frauenrechte. 

Ich komme aus einem Kulturkreis, wo immer noch oft die Frauen den Männern untergeben sind , daher finde ich es wichtig, dass solche Dinge angesprochen werden, obwohl ich weiß, dass ich nicht die Erste bin. Zudem merke ich immer mehr, dass auch in der Bundesrepublik viele Frauen viele Dinge einfach so hinnehmen, unabhängig ob dies bewusst oder unbewusst geschieht. 

Es wird ja oft darüber gesprochen, dass es nicht gerecht ist, dass Frauen im gleichen Beruf weniger verdienen als Männer,  ich stimme dem absolut zu. 

Allerdings habe ich in den letzten Monaten mehr viele Gedanken darüber gemacht und bin zu dem Entschluss gekommen, das vorher  andere Dinge gändert werden  müssen, was ich für wichtiger halte. 

Also wie ich überhaupt zu diesem Entschluss gekommen bin, möchte ich hiermit kurz schildern. Ich habe ein sehr guten Freund, der eine sehr gute Ausbildung gemacht hat und in der Stadt, wo er auch geboren und aufgewachsen ist, noch lebt. Er ist 35 und hat eine Eigentumswohnung, was seine Mutter mit finanziert hat zum Teil, seine Eltern leben auch noch in der gleichen Stadt. Als ich ihn vor paar Monaten  angerufen habe, wie es ihm geht, haben wir über das Thema Beziehung gesprochen. Ich habe gesagt, dass ich ein Mann möchte, der im Leben flexibel ist und somit natürlich auch es einfach besser passen würde.  Er meinte zu mir, da er seine Eigentumswohnung schon hat, will er, wenn er eine Partnerin hat, dass sie zu ihm zieht, auch wegen seinem Job und auch wegen seinen Eltern .

Ich muss ehrlich sagen, solche Aussagen ärgern mich wirklich maßlos. Da wird als selbstverständlich angenommen, dass eine Frau, wenn sie nicht aus der selben Stadt kommt, ihre gewohnte Umgebung verlässt und damit auch natürlich auch ihren Job, nur damit er, schön in mamis nähe wohnt und er sein Job weiterführen kann. 

Als ich dann mein Bekannten- und mein Freundeskreis im Kopf durchgegangen bin, sind viele tatsächlich zu dem Partner gezogen. Zudem kommt das Problem bei einer Eigentumswohnung des Mannes, dass man hier kein Mietvertrag machen kann, wo beide Namen stehen und somit beide Mietparteien gleichberechtigt sind. Bei einer Trennung steht somit die Frau ohne ein Dach über den Kopf und muss von Null starten. 
Warum nehmt man sowas hin? Denkt man nicht darüber nach oder ist es immer noch in der Gesellschaft so fest geankert, dass es selbtverständlich ist? 

Bei einer Eigentumswohnung kommt sogar noch das Problematik hinzu, dass die Frau, wenn es vor der Beziehung gekauft worden ist, nicht mitreden konnte, vielleicht gefällt es ihr nicht? vielleicht gefällt ihr die Stadt nicht? Solche Entcheidungen würde ich persönlich gerne zusammen fällen, ich habe abolut nichts dagegen, nicht dass man mich falsch versteht, dass ein Single Mann quasi eine Eigentumswohnung erwerbt, allerdings muss man dann, wenn man eine Beziehung hat, rückicht nehmen auf die Wünsche der eigenen Partnerin. 

Was meint ihr zu diesem Thema?

"Ich muss ehrlich sagen, solche Aussagen ärgern mich wirklich maßlos. Da wird als selbstverständlich angenommen, dass eine Frau, wenn sie nicht aus der selben Stadt kommt, ihre gewohnte Umgebung verlässt und damit auch natürlich auch ihren Job, nur damit er, schön in mamis nähe wohnt und er sein Job weiterführen kann."


Uhm... Solche Aussagen kenne ich von Frauen auch zu genüge. "Ich will das meine Kids ihre Großeltern haben" Womit oft nur die eigenen Eltern der Mutter gemeint sind. Schwiegermama ist ja eh grundsätzlich eine böse Hexe. Zudem erwartet wird, das bei einer Trennung  natürlich der Frau mit Kids das Haus oder die Wohnung überlassen wird, egal wer es finanziert hat, zudem du als Frau auch viel größere Chancen hast die Kinder zu bekommen. Einem Freund so passiert, sie wohnt nun mit ihrer Affaire (Sie ist damals Monate fremd gegangen mit dem Exmann ihrer besten Freundin) in SEINEM Haus, weil er seinen Kids nicht das gewohnte Umfeld nehmen wollte, die Affaire steuert finanziell garnichts bei, die beiden gehen lieber Party machen. 

Das war jetzt nur ein Beispiel von vielen.

Sorry aber das immer die Frauen benachteiligt sind, stimmt in Deutschland schon lange nicht mehr.

Zudem mir dieses "Wasch mich, aber mach mich nicht nass" einiger mittlerweile auf den Sack geht. Wenns ums Rosinen picken geht, wird immer die Karte der Gleichberechtigung gespielt. Geht es um unbequeme Dinge, kann man das "Uns armen Frauen ja nicht zumuten", siehe zb. Zivildienst etc als es das noch gab, was sprach damals dagegen, dass junge Frauen sich auch gesellschaftlich einbringen müssen?!

So funktioniert das nicht.

Dann so Beispiele wie Suzie Grime, heult das sie als Sexobjekt gesehen wird, lichtet sich dann mehrfach lassiv die Beine spreizend, massig Pornosternchenmakeup  tragend und nackt im Netz ab, zeugt ihre Brüste, mit einer Halskette auf der in Großen Buchstaben "SLUT" steht. So nimmt man Feminismus bestimmt erst *Ironie OFF*

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