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Fehldiagnose: eine Chance?

11. August 2004 um 8:34

Hab da ma ne Frage: Da mein Arzt (FA)im Urlaub war, musste ich zu einer Vertretung. Dieser hat ohne zu untersuchen, nur nach meiner Schilderung (Es ging um Hautrisse) eine Diagnose gestellt und einen Mangel "diagnostiziert". Doch trotz ausgleich dessen wurde es nicht besser, sondern schlimmer. Mein Arzt zurück, ich ging sofort hin, er untersucht und stellt einen Pilz fest der sofot behandelt wurde.

Nun meine Frage: Kann ich den anderen Arzt irgendwie "anklagen"? Also ich will nicht vor Gericht, sondern einfach dass er seinen Fehler eingesteht und mir die entstandenen Kosten vergütet. Geht das irgendwie??

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11. August 2004 um 9:41

Was für Kosten
sind denn entstanden?
Da diese "Fehldiagnose" offensichtlich keinen Einfluß auf dein weiteres Leben oder deine Gesundheit hatte, stehen deine Chancen schlecht. Ein Pilz ist nicht das Ende der Welt.

Im übrigen finde ich es ziemlich unmöglich von Leuten, Ärzte wegen solcher Lapalien verklagen zu wollen - zumal du bei der Urlaubsvertretung warst, der deine komplette Krankengeschichte nicht kennen konnte und nur aufgrund deiner Sympthome eine Diagnose stellen konnte.

Hätte man dir jetzt fälschlicherweise erzählt, du hättest Brustkrebs und dir die Brust abgenommen, könnte ich deine Frage hier verstehen und dann würde ich wohl auch klagen.

Aber so finde ich dein Posting lächerlich und du wirkst einfach nur geldgeil - Hauptsache, jemandem einen reinwürgen, was?

*kopfschüttel*

parfum

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11. August 2004 um 9:59

Nein, das bringt nix!
War mal mit nem Artz zusammen - also, die sind gegen so gut wie alles abgesichert und versichert, Du wirst eh verlieren.

Ausserdem ist irren halt menschlich! Jeder macht Fehler, und Fahrlässigkeit sehe ich da so ohne weiteres nicht!

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11. August 2004 um 10:50
In Antwort auf vada_12683779

Was für Kosten
sind denn entstanden?
Da diese "Fehldiagnose" offensichtlich keinen Einfluß auf dein weiteres Leben oder deine Gesundheit hatte, stehen deine Chancen schlecht. Ein Pilz ist nicht das Ende der Welt.

Im übrigen finde ich es ziemlich unmöglich von Leuten, Ärzte wegen solcher Lapalien verklagen zu wollen - zumal du bei der Urlaubsvertretung warst, der deine komplette Krankengeschichte nicht kennen konnte und nur aufgrund deiner Sympthome eine Diagnose stellen konnte.

Hätte man dir jetzt fälschlicherweise erzählt, du hättest Brustkrebs und dir die Brust abgenommen, könnte ich deine Frage hier verstehen und dann würde ich wohl auch klagen.

Aber so finde ich dein Posting lächerlich und du wirkst einfach nur geldgeil - Hauptsache, jemandem einen reinwürgen, was?

*kopfschüttel*

parfum

HALLOO!! @Parfum
Sorry, aber ich glaube Du hast mich da falsch verstzanden:

Ich habe gesagt, ich will NICHT!!! vor Gericht oder so. Es geht mir nur darum, dass mich der Arzt NICHT UNTERSUCHT hat, also weder sich das ganze angeschaut, noch einen Abstrich genommen hat. Dann hätte er nämlich eine richtige Diagnose stellen können, aber nicht nur vom hören sagen. Kosten sind vor allem Medikamente (die ja unnötig und nicht gerade billig gewesen sind!!) sowie den weiteren Arzttermin. Ausserdem hätte ich, wenn der Pilz nicht behandelt worden währe, unfruchtbar werden können!!

Ich finde es unfair von Dir mich als lächerlich zu bezeichnen, zumal ich einfach nur eine Frage gestellt habe und für etwas gerechtigkeit gehofft habe. Aber anscheinend gibt es Leute hier, die eh alles zu wissen scheinen und Unwissen und Unsicherheit anderer zu ihrer Egostärkung brauchen und noch auf denen rumhacken.


Und noch was: Die letzte Fehldiagnose hatte mich fast das Leben gekostet, und die war von einer Notärztin. Ist die jetzt auch unschuldig weil sie meine Krankengeschichte -zumal Beide Fälle ja nichts mit vergangenem zu tun hat- nicht kannte??

Sei nicht immer so foreilig mit Deinen Antworten, Du kränkst damit Leute und tust unrecht!

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11. August 2004 um 10:56
In Antwort auf niu_12253528

HALLOO!! @Parfum
Sorry, aber ich glaube Du hast mich da falsch verstzanden:

Ich habe gesagt, ich will NICHT!!! vor Gericht oder so. Es geht mir nur darum, dass mich der Arzt NICHT UNTERSUCHT hat, also weder sich das ganze angeschaut, noch einen Abstrich genommen hat. Dann hätte er nämlich eine richtige Diagnose stellen können, aber nicht nur vom hören sagen. Kosten sind vor allem Medikamente (die ja unnötig und nicht gerade billig gewesen sind!!) sowie den weiteren Arzttermin. Ausserdem hätte ich, wenn der Pilz nicht behandelt worden währe, unfruchtbar werden können!!

Ich finde es unfair von Dir mich als lächerlich zu bezeichnen, zumal ich einfach nur eine Frage gestellt habe und für etwas gerechtigkeit gehofft habe. Aber anscheinend gibt es Leute hier, die eh alles zu wissen scheinen und Unwissen und Unsicherheit anderer zu ihrer Egostärkung brauchen und noch auf denen rumhacken.


Und noch was: Die letzte Fehldiagnose hatte mich fast das Leben gekostet, und die war von einer Notärztin. Ist die jetzt auch unschuldig weil sie meine Krankengeschichte -zumal Beide Fälle ja nichts mit vergangenem zu tun hat- nicht kannte??

Sei nicht immer so foreilig mit Deinen Antworten, Du kränkst damit Leute und tust unrecht!

Ok, mal andersrum:
Was für ein Mangel wurde festgestellt?

Und wie konnte der Arzt eine Diagnose stellen, ohne dich zu untersuchen? Warum hast du dich darauf eingelassen? Ich ging jetzt davon aus, dass zumindest untersucht wurde.

Wenn mir ein Arzt ohne Untersuchung eine Diagnose stellt, dann frag ich genauer nach. Und ich hätte das nicht so hingenommen.
Und dann hätte ich wahrscheinlich noch eine zweite Meinung eingeholt.
Als Patient habe ich auch eine gewisse Verantwortung, denn es ist meine Gesundheit und mein Körper.
Dazu gehört für mich z. B. auch, dass ich jeden Beipackzettel genau lese, bevor ich das Medikament einnehme. Und ich mich im Internet schlau mache. Oder meinen Arzt mit Fragen bombadier und ich nicht eher die Praxis verlasse, bis ich alles verstanden habe.

Wie schon gesagt: Irren ist menschlich. Ärzte sind auch Menschen.
Und heutzutage kostet Gesundheit Geld. Ich habe auch schon viel Geld für Medikamente ausgeben müssen, und ob die alle so geholfen haben, sei mal dahingestellt.

Ich hoffe, jetzt wird mein Standpunkt klarer.

Und für meine harten Worte entschuldige ich mich.

parfum

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11. August 2004 um 11:00
In Antwort auf niu_12253528

HALLOO!! @Parfum
Sorry, aber ich glaube Du hast mich da falsch verstzanden:

Ich habe gesagt, ich will NICHT!!! vor Gericht oder so. Es geht mir nur darum, dass mich der Arzt NICHT UNTERSUCHT hat, also weder sich das ganze angeschaut, noch einen Abstrich genommen hat. Dann hätte er nämlich eine richtige Diagnose stellen können, aber nicht nur vom hören sagen. Kosten sind vor allem Medikamente (die ja unnötig und nicht gerade billig gewesen sind!!) sowie den weiteren Arzttermin. Ausserdem hätte ich, wenn der Pilz nicht behandelt worden währe, unfruchtbar werden können!!

Ich finde es unfair von Dir mich als lächerlich zu bezeichnen, zumal ich einfach nur eine Frage gestellt habe und für etwas gerechtigkeit gehofft habe. Aber anscheinend gibt es Leute hier, die eh alles zu wissen scheinen und Unwissen und Unsicherheit anderer zu ihrer Egostärkung brauchen und noch auf denen rumhacken.


Und noch was: Die letzte Fehldiagnose hatte mich fast das Leben gekostet, und die war von einer Notärztin. Ist die jetzt auch unschuldig weil sie meine Krankengeschichte -zumal Beide Fälle ja nichts mit vergangenem zu tun hat- nicht kannte??

Sei nicht immer so foreilig mit Deinen Antworten, Du kränkst damit Leute und tust unrecht!

Cool down
he he... jeder vertritt hier "nur" seine Meinung

Ich verstehe, dass Dich dies ärgert. Ich hatte mal ein Taubheitsgefühl am ganzen Körper, insbesondere schmerzte meine rechte Hand ganz doll!
Ich bekam eine (TEURE) Handschiene! Dem nicht genug, ich wurde zum Psychiater überwiesen, der gab mir Psychopharmaka (HALLO!?!?).

Was war es? Vitamin B12 Mangel!

Ich ärgere mich auch oft über Ärzte - das einzige, was ich Dir raten kann ist immer mehrere Meinungen einzuholen. So mache ich es!

Take care!

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11. August 2004 um 11:01
In Antwort auf vada_12683779

Ok, mal andersrum:
Was für ein Mangel wurde festgestellt?

Und wie konnte der Arzt eine Diagnose stellen, ohne dich zu untersuchen? Warum hast du dich darauf eingelassen? Ich ging jetzt davon aus, dass zumindest untersucht wurde.

Wenn mir ein Arzt ohne Untersuchung eine Diagnose stellt, dann frag ich genauer nach. Und ich hätte das nicht so hingenommen.
Und dann hätte ich wahrscheinlich noch eine zweite Meinung eingeholt.
Als Patient habe ich auch eine gewisse Verantwortung, denn es ist meine Gesundheit und mein Körper.
Dazu gehört für mich z. B. auch, dass ich jeden Beipackzettel genau lese, bevor ich das Medikament einnehme. Und ich mich im Internet schlau mache. Oder meinen Arzt mit Fragen bombadier und ich nicht eher die Praxis verlasse, bis ich alles verstanden habe.

Wie schon gesagt: Irren ist menschlich. Ärzte sind auch Menschen.
Und heutzutage kostet Gesundheit Geld. Ich habe auch schon viel Geld für Medikamente ausgeben müssen, und ob die alle so geholfen haben, sei mal dahingestellt.

Ich hoffe, jetzt wird mein Standpunkt klarer.

Und für meine harten Worte entschuldige ich mich.

parfum

Parfum
Wie mir scheint, bist Du eine selbstbewusste Frau. Nun, da unterscheiden wir uns ganz gewaltig. Es brauchte für mich schon sehr viel Überwindung zu einem mir unbekannten Arzt zu gehen, da hatte ich nicht den Mut nach zu fragen, denn man vertraut ja den Ärzten....

Die Medikamnete waren Kombipräparate gegen allmöglichen Mängel. Ein Vitamin- und Mineralpräparat (schweineteuer und wird nicht von der Kasse bezahlt wie ich jetzt weiss) und Hormonpräparate, weil er meinte, es sei Östrogenmangel (es wurde aber auch kein Blut untersucht oder so, nur von den "Symptomen" beurteilt) Und wie gesagt, ich schüchtern und anscheinend naiv vertraue dem Arzt und stelle keine weiteren Fragen. Und mein eigentliche Arzt wollte mir nicht glauben dass es ohne Untersuch war, denn es wurde ein solcher Protoklliert und berechnet. Also auch da wieder ungerechtfertigte Kosten.

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11. August 2004 um 12:24
In Antwort auf vada_12683779

Was für Kosten
sind denn entstanden?
Da diese "Fehldiagnose" offensichtlich keinen Einfluß auf dein weiteres Leben oder deine Gesundheit hatte, stehen deine Chancen schlecht. Ein Pilz ist nicht das Ende der Welt.

Im übrigen finde ich es ziemlich unmöglich von Leuten, Ärzte wegen solcher Lapalien verklagen zu wollen - zumal du bei der Urlaubsvertretung warst, der deine komplette Krankengeschichte nicht kennen konnte und nur aufgrund deiner Sympthome eine Diagnose stellen konnte.

Hätte man dir jetzt fälschlicherweise erzählt, du hättest Brustkrebs und dir die Brust abgenommen, könnte ich deine Frage hier verstehen und dann würde ich wohl auch klagen.

Aber so finde ich dein Posting lächerlich und du wirkst einfach nur geldgeil - Hauptsache, jemandem einen reinwürgen, was?

*kopfschüttel*

parfum

Warum lächerlich?
Also ich finde das Posting nicht lächerlich!
Ich kann sie verstehen, dass sie eine pulsierende Halsschlagader hat, weil der Arzt sie nicht untersucht hat und doch eine Diagnose gestellt hat.....
Sicher hätte es schlimmer kommen / sein können, aber ich wäre an ihrer Stelle auch sauer auf den Doc und würde ihn wissen lassen wollen, das er einen schlechten Tag hatte!!!

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11. August 2004 um 12:35
In Antwort auf niu_12253528

Parfum
Wie mir scheint, bist Du eine selbstbewusste Frau. Nun, da unterscheiden wir uns ganz gewaltig. Es brauchte für mich schon sehr viel Überwindung zu einem mir unbekannten Arzt zu gehen, da hatte ich nicht den Mut nach zu fragen, denn man vertraut ja den Ärzten....

Die Medikamnete waren Kombipräparate gegen allmöglichen Mängel. Ein Vitamin- und Mineralpräparat (schweineteuer und wird nicht von der Kasse bezahlt wie ich jetzt weiss) und Hormonpräparate, weil er meinte, es sei Östrogenmangel (es wurde aber auch kein Blut untersucht oder so, nur von den "Symptomen" beurteilt) Und wie gesagt, ich schüchtern und anscheinend naiv vertraue dem Arzt und stelle keine weiteren Fragen. Und mein eigentliche Arzt wollte mir nicht glauben dass es ohne Untersuch war, denn es wurde ein solcher Protoklliert und berechnet. Also auch da wieder ungerechtfertigte Kosten.

>> denn man vertraut ja den Ärzten <<
Das ist immer ein grosser Fehler. Wie parfum schon schreibt, es hilft nichts, man muss sich ueberwinden, selbst mitdenken, und seine Ansichten und Fragen dem Arzt nachdruecklich praesentieren.

Aerzte haben halt fast nur mit aelteren Leuten zu tun, die oft uneinsichtig sind, nur zum quatschen kommen, oder den Arzt als Halbgott anhimmeln - da schleicht sich die Routine ein und jeder Patient wird gleich abgehandelt.

Wehr dich! (nicht im Nachhinein, nicht in deinem konkreten Fall - Fehler sind eben wirklich menschlich).



n

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11. August 2004 um 13:18
In Antwort auf oliver_12558894

>> denn man vertraut ja den Ärzten <<
Das ist immer ein grosser Fehler. Wie parfum schon schreibt, es hilft nichts, man muss sich ueberwinden, selbst mitdenken, und seine Ansichten und Fragen dem Arzt nachdruecklich praesentieren.

Aerzte haben halt fast nur mit aelteren Leuten zu tun, die oft uneinsichtig sind, nur zum quatschen kommen, oder den Arzt als Halbgott anhimmeln - da schleicht sich die Routine ein und jeder Patient wird gleich abgehandelt.

Wehr dich! (nicht im Nachhinein, nicht in deinem konkreten Fall - Fehler sind eben wirklich menschlich).



n

@nathan
Falls man es inzwischen nicht herausgelesen hat: Es war ein Gynäkologe, und er wird kaum alte Dämchens dort haben....*hihi*

Ja, jetzt weiss ich auch dass man sich mal wehren muss und nicht alles glauben darf, aber zum Glück hab ich das jetzt bemerkt und nicht bei etwas schlimmerem.

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11. August 2004 um 15:30

Hallo Werdandi
Hihi, guter Spruch....

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11. August 2004 um 18:10
In Antwort auf niu_12253528

@nathan
Falls man es inzwischen nicht herausgelesen hat: Es war ein Gynäkologe, und er wird kaum alte Dämchens dort haben....*hihi*

Ja, jetzt weiss ich auch dass man sich mal wehren muss und nicht alles glauben darf, aber zum Glück hab ich das jetzt bemerkt und nicht bei etwas schlimmerem.

Oops...
... kenn' mich da nicht so aus, aber scheinst recht zu haben... Tja, man muss eben doch genau lesen immer, oje...



n

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