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Fahrzeugverkauf ins Ausland

11. August 2004 um 15:28

Hi!
Ich hab da mal ne kleine Frage! Und ich hoffe, dass mir jemand diese Frage beantworten kann.
Ich habe ein Auto nach Spanien verkauft. Der Käufer hat mir den Betrag als Scheck zugeschickt. Nachdem ich das Geld auf meine Konto eingezahlt habe und ihm mein ok gebe (es dauert bis zu Tage bis das Geld "fest" auf meinem Konto ist), leitet er die Abholung ein.
Das heißt, dass ich den Käufer nicht zu Gesicht bekomme. Lediglich eine Spedition, die das Auto abholt.
Wie mache ich das mit dem Kaufvertrag? Kann ich ihm einen Kaufvertrag per Mail schicken. Er unterschreibt, scannt den ein und schickt ihn zurück. Ist der Vertrag dann rechtsgültig?
Oder sollte ich das lieber per Post machen. Es dauert ja sowieso einige Tag bis ich der Abholung zustimme. In der Zeit könnte ich ihm einen Vertrag per Mail schicken. Er druckt den aus, unterschreibt ihn und schickt ihn an mich per Post zurück.
Das Problem ist, dass der Herr nur english spricht. Mein Englisch ist bei weitem aber niht so gut, dass ich einen rechtlich unanfechtbaren Kaufvertrag auf englisch aufsetzen könnte. Kann ich ihm einfach einen deutschsprachigen Kaufvertrag schicken?
Vielen Dank!
Nette

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11. August 2004 um 15:42

Hallo Nette
Also so wie ich das sehe, kannst Du ihm den Vertrag mailen, er druckt ihn aus und schickt ihn Dir original unterschrieben.

Da Du ja das Geld bereits hast, gibt es für Dich eh kein Risiko. Es geht ja mit dem Vertrag vor allem darum, dass Du -nehme ich an- Haftung ablehnst, und dass der Käufer allenfalls etwas in der Hand hat, dass er das Fahrzeug tatsächlich gekauft hat.

Den Vertrag würde ich auf Deutsch verfassen, da der Kauf ja eignetlich in Deutschland stattgefunden hat/stattfindet. Vieleicht findest Du noch jemanden der ihn übersetzt, ansonsten ist es Sache des Käufer den Inhalt zu verstehen, da musst nich Du dich anpassen.

Hoffe Dir etwas geholfen zu haben.

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11. August 2004 um 17:24

Solange Du das
Geld, wie schon von dem klein/großen, meist weisem Tier *sfg* beschrieben nicht "sicher" hast, rücke auf alle Fälle den Fahrzeugbrief nicht raus. Den kannst Du nach Abmeldung hinterherschicken.

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11. August 2004 um 21:35

Hi!
Danke für die Antwort.
Ich habe mich bei meiner Bank erkundigt. Das Einlösen des Schecks kostet 10-15Euro.
Ich lasse das Fahrzeug erst abholen, wenn ich das Geld sicher habe. Meine Bank weiß hoffentlich, wann das ist. Falls es wirklich 6Wochen dauern sollte, muss er eben so lange warten. Und wenns ihm zu lange ist, dann muss er den Scheck speeren.
Im ADAC bin ich leider nicht mehr. Du? Kannst Du mir den Kaufvertrag runterladen und an inge.ip@web.de schicken? Wäre sehr nett.

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11. August 2004 um 21:53

Und...
...schreib vielleicht noch ausdrücklich in den Vertrag rein, dass der Vertrag deutschem Recht unterliegt. Weiter natürlich dann Gewährleistung ausschließen.

LG
knackboy

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11. August 2004 um 22:29

Vorsicht!
Ich habe vor kurzem erst in einem Forum bei mobile.de gelesen, dass vor solchen oder ähnlichen Fällen gewarnt wurde. Dort wurde beschrieben, dass die Autos auch immer per Scheck bezahlt wurden, manchmal wurde sogar "versehentlich" zu viel bezahlt (z.T. bis zu 1000 EUR!)und der Verkäufer wurde gebeten, diese Summe dann zurück zu überweisen. Das Geld wurde erst mal gutgeschrieben, aber bei (einigen)ausländischen Schecks gibt es die Möglichkeit, dass diese noch bis zu 3 Monaten nach vermeintlicher Gutschrift "platzen" können und dann ist das Auto meist schon lange weg und das Geld auch! Ich wäre an deiner Stelle ganz, ganz vorsichtig, wieso kann der Käufer keine Überweisung vornehmen, ist doch von Spanien aus keine Problem!

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12. August 2004 um 20:06

Also....
...Leider befürchte ich, dass ich auch ein potenzielles Opfer dieser Trickbetrüger geworden bin.
Zum Glück war ich vorsichtig. Und Ihr habt mir die Augen jetzt ganz geöffnet.
Ich habe eine Mail an autoscout geschickt, mit der Bitte allen Usern eine Warnung über diesen Trick zukommen zu lassen.
Was mich interessieren würde: Ich habe ja die IP-Adresse des Absenders. Habe ich die Möglichkeit irgendwie herauszufinden, von wo die Mail wirklich kam?

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12. August 2004 um 20:11
In Antwort auf Nette20

Also....
...Leider befürchte ich, dass ich auch ein potenzielles Opfer dieser Trickbetrüger geworden bin.
Zum Glück war ich vorsichtig. Und Ihr habt mir die Augen jetzt ganz geöffnet.
Ich habe eine Mail an autoscout geschickt, mit der Bitte allen Usern eine Warnung über diesen Trick zukommen zu lassen.
Was mich interessieren würde: Ich habe ja die IP-Adresse des Absenders. Habe ich die Möglichkeit irgendwie herauszufinden, von wo die Mail wirklich kam?

Wenn du...
... nur eine email bekommen hast, dann hast du auch nur die IP-Adresse des email-servers, nicht die des Rechners, von dem aus die mail verschickt wurde...

Vielleicht solltest du trotzdem Anzeige erstatten? Obwohl das vermutlich eher Aufgabe von autoscout waere, ich weiss nicht...



n

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8. Februar 2011 um 10:24

Fahrzeugverkauf ins Ausland"
Hallo,
ich habe fast das gleische problem. Der hat mir geschrieben das er mit chek zahlt, ich schrib das ich kein chek akzeptiere, dan habe ich das auto an andere verkauft, und jetzt kriege ein chek von ihn, der weiss das ich auto verkauft habe, ich habe email geschrieben. Was soll ich jetzt mid chek machen?

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