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Eure Meinung zu einem Entwurf über Gleichberechtigung

24. Januar 2012 um 19:14

Deine Meinung: Argumente gegen die Gleichberechtigung:
(Ich bin offen für Widerspruch, Kritik, Abneigung, Zustimmung etc., eben für jede Meinung)
*Ich habe die Nutzungsbedingungen gelesen, und hoffe einfach, dass dies noch nicht extremistisch, oder Sitten-widrig ist, als dass es hier nicht veröffentlich werden dürfte.*

Ich bin ein Mann, und kann daher wohl kaum eine unparteiische Aussage treffen; ich denke aber, da Frauen auch einer der beiden Parteien angehören, können auch diese keine unparteiische Meinung äußern.
Man müsste schon einen kastrierten Pavian fragen, wenn man es wirklich wissen wollte...^^

Ich denke aber, dass ich mit der Zeit auf einige doch relativ logische Argumente gekommen bin, die eigentlich für die "niedere Stellung" der Frau sprechen und auch für deren soziale Rolle (Frau an den Herd, Staubsaugen etc.).

1.: Körperliche Unterschiede: [Ich weiß, das ist ein alter Hut, aber trotzdem richtig, und nicht unwichtig. Wem das hier bekannt ist, der kann es ja überspringen.]
Frauen haben aufgrund ihrer 'Bauweise' offensichtliche Nachteile.
Wir wollen ein Beispiel betrachten: Ein Mensch findet sich auf einer einsamen Insel [Soll ja vorkommen..]. Dieser Mensch wird nicht gesucht, es besteht keine Chance auf Rettung.
Wer hat die größere Überlebenschance? Welches Geschlecht wird es eher Schaffen. (Ich möchte darauf hinwei-sen, dass ich von einem naturfernen Europäer ohne Survivaltraining ausgehe.)
Der Mann ist als solcher eher zum Überleben in der Wildnis geeignet. Er ist ausdauernder, kräftiger etc.
Desweiteren: Frauen haben sich evolutionär vor allem auf eines spezialisiert: Kinder.
Es ist deren evolutionär vererbte Aufgabe Kinder zu gebären und großzuziehen.
Die wesentlichen körperlichen Unterschiede zum Mann (Brüste, Gebärmutter, etc.) geben ihr dazu die zweifellos besseren Mittel. Dies zeigen auch die Qualitäten für die Frauen traditionell bekannt sind: Einfühlsam, sozial etc.
Dies kann sogar teilweise biologisch begründet werden, da viele Hormone, die speziell dieses Verhalten anregen, gerade während der ersten Zeit nach der Geburt im Körper der Frau vorkommen.
Wir halten fest: Die Frau ist, auf Grund ihrer offensichtlichen körperlichen Nachteile vom Mann abhängig, wenn es ums schiere Überleben ginge.

2.: Geistige Unterschiede: Die geistigen Fähigkeiten sind natürlich von Mensch zu Mensch verschieden, aber man kann etwas über den Durchschnitt des Geschlechtes aussagen. Man hat in jüngere Zeit festgestellt, dass die durchschnittlichen Geistesleitungen beider Geschlechter ziemlich gleich sind, wenn sowohl technische als auch sprachliche Fähigkeiten abgefragt werden. Man konnte aber noch etwas feststellen: Die Streuung (Also die Standartabweichung) ist beim Mann größer. Die Frau an sich kann zwar dümmer oder schlauer sein, als der Durchschnitt, aber meistens liegen sie relativ nahe bei einander. Beim Mann ist die Menge der viel dümmeren und viel schlaueren einfach größer. Das soll nicht heißen, dass Männer klüger sind, aber heißt, dass die Wahr-scheinlichkeit, unter den klügsten Köpfen einen Mann zu finden bedeutend größer ist als 50%. (Tatsächlich finden sich in den klügsten 2% der Bevölkerung doppelt so viele Männer wie Frauen; aber auch in den dümms-ten 2% der Bevölkerung sind die Männer doppelt so stark vertreten.) [In der Studie auf die ich mich hier beziehe wurden die Ergebnisse übrigens biologisch, evolutionär begründet. Salopp: Männer neigten demnach dazu sich aus der Masse hervorheben zu wollen, während Frauen sich mit dem Mittelfeld zufriedengäben, da es fürs Kin-derkriegen ausreiche.]
Das bedeutet, dass ein Mann mit größerer Wahrscheinlichkeit ungewöhnlich klug ist, als es bei einer Frau eintre-ten würde. (Man kann hier jetzt noch anführen, dass die meisten Nobelpreise seit jeher an Männer vergeben wurden)

3.: Soziale Unterschiede: Es zeigen sich große Unterschiede im Umgang mit anderen. Männer neigen eher zu aggressivem Verhalten, während Frauen eher die schlichtende Lösung suchen. Männer beschimpfen sich eher, als es Frauen tun würden.
Jedoch sind es gerade die Fähigkeiten, wie beispielsweise des Durchsetzungsvermögens, die durch die benannten Verhaltensmuster beim Mann stärker ausgeprägt sind. Dadurch eignet er sich besser in Führungspositionen (und auch in der Politik!).

3.1: Ich als Mann kann ich noch nennen: Aus meiner persönlichen Erfahrung, die aber alle der gefragten bekannten teilen, ist die Kommunikation zwischen zwei Männern bedeutend einfacher als zwischen Frauen. Worte wie Zickenkrieg benennen die Problemstellung Bei Männern sind Streitigkeiten eher gelegt, und man verträgt sich bedeutend schneller. (Es scheint fast unsinnig, aber Männer sind unter sich diplomatischer. Nicht, weil Männer sich gründlicher überlegen was sie wem sagen [Das tun sie wohl eher nicht!], aber weil Männer eine aggressive Aussage (Bsp.: Du Idiot!) eher einfach hinnehmen, als dass man sofort zurückgiften müsste. Männer neigen auch weniger dazu sich hinter dem Rücken anderer über Menschen zu unterhalten. Das führt insgesamt dazu, dass Männerfreundschaften auf kürzere Sicht beständiger sind. [Ich sehe wohl ein, dass Frauen eher einen Kontakt pflegen, dem ein Mann nicht mehr nachginge.]

4.: Naturgegebene Ordnung: [Ich möchte explizit darauf hinweisen, dass hier nicht Göttliche Ordnung gemeint ist!] Es ist bei fast allen Tierarten der Fall: Eines der beiden Geschlechter dominiert. Das ist evolutionär Sinnvoll. Bei Zahlreichen Tierarten ist die das Weibchen. (Bsp. Lemuren)
Die Geschichte legt aber sehr, sehr nahe, dass es beim Homo Sapiens wohl der Mann ist. [Hier kann man zahllo-se Beispiele anführen; ich spare mir das an dieser Stelle und nenne nur zwei Stichpunkte: Bibel, Islam. Beide legen Regeln für Frauen fest, die vor der allgemeinen Einführung von Grundgesetzen entstanden. Sie spiegeln also gewissermaßen den Zeitgeist wieder, da sie den direkten, ungebrochenen und absolut freien Willen des Autors zeigen.]
Man kann nun ein Experiment wagen: (Natürlich nur im Geiste!!!) Nehmen wir mal an, dass wir zwei sich ge-genseitig unbekannte Menschen (Mann und Frau) zusammen auf einer Insel aussetzen. Was würde geschehen? Sie wären von jedem gesellschaftlichen Druck befreit, und doch ist anzunehmen, dass sie die Frau mehr oder minder freiwillig zum allgemeinen Wohl unterordnet. Das ist ein Phänomen, welches auch bei Tieren zu be-obachten ist. So zeigen die erwähnten Lemurenmännchen instinktiv ein ähnliches Verhalten gegenüber Lemurenweibchen.

5. Allgemeines Wohl: [Dies ist ein sehr einseitig betrachtetes Argument. Ich möchte darauf hinweisen, dass mir die Armseligkeit des Arguments durchaus bewusst ist. Es erscheint mir aber trotzdem richtig.] Wir wollen einmal annehmen, dass die Frauenrechte nie gekommen wären. Dass wir uns also gesellschaftlich mitten im 18. Jahr-hundert befänden. Wie sähe der Alltag aus? Der Mann ginge arbeiten, die Frau bliebe zuhause. Die Frau würde einkaufen und kochen, sich um die Kinder kümmern, und dann den Mann erwarten, um ihn nach seinem harten Arbeitstag wieder aufzuheitern. [Fällt euch was auf? In Amerikanischen Fernsehserien ist es fast immer dieses Bild, das nach außen als das der glücklichen Standartehe verkauft wird!] Es gäbe bedeutend weniger Arbeiter auf dem Markt, und daher größeren drang zur Ausbildung der verbleibenden Arbeitet. Es gäbe dann unter der männlichen Bevölkerung praktisch keine Arbeitslosigkeit mehr. [Die Sippe der Schmarotzerassis will ich weder zur männlichen, noch zur weiblichen Bevölkerung zählen!] Gleichzeitig wären die täglichen Aufgaben relativ simpel gegliedert, wodurch Frauen und Männer sich womöglich besser und stärker mit ihrem Geschlecht identifizieren könnten. Es scheint an sich keine so schlechte Welt zu sein; ich kann fast annehmen, dass es sich dabei um eine bessere handelt, als die, in der wir jetzt leben.

Mein Schluss:
Es ist nachvollziehbar und wünschenswert, dass die Gleichberechtigung abgeschafft wird. Ziel könnte sein:
Geschlecht ist Grund für Ablehnung bei einer Bewerbung.
Geschlecht ist Grund für eine Kündigung.
Militär ist Männersache. [Klingt irgendwie sehr Machomäßig]

Radikaler:
Kein passives Wahlrecht für Frauen. [Dann wären wir auch die Merkel, Andrea Nahles und Kristina Schröder los^^]
Verbot des Mannes im sozialen Bereich. (Kindergarten , Grundschule etc.)
Gesetzliche Grundlage zur Geschlechterrollentrennung, zum allgemeinen Wohl. (Ich meine nicht, dass die Frau ihren freien Willen verlieren soll, oder ihr Recht auf Eigentum!) Ich meine damit aber, dass es wie be-schrieben wohl insgesamt eine positive Wirkung haben könnte, wenn man Frauen gesetzlich nahelegen würde, keine Berufliche Kariere außerhalb der genannten Berufsfelder anzustreben.

Extrem Radikal: Gesetzliche Grundlage für bestimmende Autorität des Mannes gegenüber der Frau.


Ich weise nochmals darauf hin, dass ich gerne Kritik entgegen nehme und auch dass mir die grundgesetzfeindli-chen Passagen des Textes durchaus nicht entgangen sind. Ich würde mich aber freuen, wenn man Kritik viel-leicht anders als ... ! Macho!!! Frauenhasser!!! Du kriegst nie ne Frau ab!!! formulieren könnte. Mich interessiert hier natürlich vor allem die Meinung der Frauen zum Thema, wohl aber auch die der Männer.

Fragen:
Haltet ihr die Argumente für falsch? Warum?
Könnt ihr mit meinem zweifellos radikal Schluss umgehen/ihn verstehen?
Könnt ihr Gegenargumente bringen?
Würdet ihr dem Argumentationsgang vielleicht sogar zustimmen und dann entsprechen handeln?
Könnt ihr (als Frauen) den Argumenten vielleicht ganz oder teilweise zustimmen, wollt jedoch aus persönlichen Interessen trotzdem gegen sie stimmen?

Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit, die Geduld beim Lesen, und für den gesitteten Umgang mit Sprache, auf den ich zu treffen hoffe.

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24. Januar 2012 um 23:50

Danke für die Rückmeldung
Zum ersten Teil: Wohl wahr, aus heutiger Sicht. ABER: [Ist zugegeben ein schlechtes Beispiel, aber es ist schon spät] Wollen wir dem Wolf die Wahl lassen, ob er ins Schafsgehege darf, oder nicht? Ich würde hier sagen: Zum Wohle der Schafe lassen wir den Wolf nicht rein, auch wenn er noch so will. Stattdessen schmeißen wir einfach immer wieder die schwächsten Schafe aus dem Gehege!

Zum zweiten Teil: Meine Meinung: De jure haben Frauen in Religionen wie dem Islam tatsächlich keine 'niedere Stellung'; die Regeln und Pflichten sind nachvollziehbar, und auch der Mann wird davon betroffen. De facto aber führen solche einschränkungen zu der Frauenrolle, die wir heute in arabischen Ländern TEILWEISE beobachten können, oder eben zum alten europäischen Frauenbild.

Zum Dummheit: Ich berufe mich auf eine mehr oder minder bekannte Studie: (Hier im Focus online veröffentlich) : http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/mensch/intelligenz_aid_133780.html
Ich will damit aber nicht sagen, dass es keine klugen Frauen gibt, ich gebe nur den Inhalt der Studie wieder. Und diese kam zum Schluss dass es eben mehr kluge Männer gibt, ABER AUCH MEHR DUMME!!!

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25. Januar 2012 um 18:06

Hmm, nicht falsch..
Nun, ich danke wie sonst auch, auch hier für die Rückmeldung,

ich muss zugeben, dass ich tatsächlich die "natürlichen Aufgaben der Frau" tatsächlich als etwas Niederes gesehen habe. Das war allerdings ziemlich vorschnell und wohl auch nicht richtig; Kindererziehung ist zweifellos eine der Kernaufgaben der Menschheit.

Zum ersten: (Bitte versteh mich nicht falsch): Es ist gang und gebe, dass man Vorstellungen und Gesetze gegen den Willen eines Teils des Volks einführt. Wenn alle einem Gesetz zustimmen, würde man es ja auch nicht brauchen.
Wenn man jedem Menschen die Wahl ließe Steuern zu zahlen, oder eben nicht.... Ich würde aus deinem 'MUSS' vielleicht mit deiner Zustimmung ein 'SOLL' machen; das klingt dann nicht so gemein.^^
Ich kann mir aber vorstellen, dass (wie bereits erwähnt) erstens: Viele Frauen gerne zuhause bleiben möchten und zweitens: naja... Man MUSS ja auch Steuern zahlen, und man geht ja auch nicht jeden Montag auf die Straße und demonstriert gegen das Steuernzahlen..

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25. Januar 2012 um 20:37

Da muss ich zustimmen
Ich ärgere mich, weil ich diesen Umstand nicht bemerkt habe. Es erschien mir ein guter Vergleich zu sein. Natürlich lassen sich Steuern NICHT mit einem vorgeschriebenen Leben vergleichen; ich bedaure es. Ich habe mich wohl vom Prinzip der Aufgabe gewisser Rechte zum allgemeinen Wohl blenden lassen...

Es ist weniger eine Vision, die ich habe, sondern mehr der logische Schluss, der mir selber aber utopisch erscheint.

Das einer Mutter Respekt gebührt steht außer Frage. Das sie ihn nicht immer erhält ebenfalls. Dem kann ich eigentlich nur zustimmen. Und frage mich nun: Warum kam es nie dazu? Was hat verhindert, dass diese Entwicklung eintrat? Sie hätte dann ja zur Zufriedenheit der Frauen und der meisten Männer geführt...

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