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Es reicht! Wie oft müssen sich Muslime noch von der IS und Terror distanzieren??

6. November 2014 um 12:56

Egal, wie oft und wie deutlich Muslimverbände sich vom Terror der IS oder anderen Terroristen "im Namen Allahs" distanzieren und diese aufs Schärfste verurteilen.
Egal, dass 99% der Opfer des Terrors "im Namen Allahs" Muslime sind, es ist nie genug.
Erst heute schießt der AKD-Vors
itzende Schneider den Vogel ab und reiht sich ein in die stolzen Reihen von Pro-NRW, pi-news oder "Hooligans gegen Salafisten"

Am Besten laufen Moslems nur noch mit großen Plakten herum "Ich distanziere mich" -
gehts noch???

Warum distanzieren sich eigentlich nicht mal christliche Verbände von all den Verbrechen, den christliche US-Präsidenten in den vergangenen Jahrzehnten an der Menschheit begangen haben?
Also nur für den Fall, dass man ernsthaft die Ansicht vertritt, Muslime müssten sich von irgendwelche Terroristen distanzieren, nur weil diese auch angebliche (!!) Moslems sind?
Dann wäre das doch nur im Sinne der Gleichberechtigung, oder?

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6. November 2014 um 13:36

Tja
in meiner Familie sagt man schon so Sachen wie "Einem bärtigen oder einer mit Kopftuch kann ich nicht mehr trauen" oder man stichelt gegen meinen Mann weil er Moslem ist und eigentlich null mit der ISIS am Hut hat aber hey beide gehören dem gleichen Glauben an also ist wird er bestimmt auch irgendwann nach Syrien,Irak oder sonst wohin reisen um gegen die Ungläubigen zu kämpfen Warum soll er sich für solche Menschen rechtfertigen wenn man ihn ohnehin schon im Voraus verurteilt?Mir geht dieses Getue auch auf den Senkel

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6. November 2014 um 22:03

Vielleicht
weil es mit distanzieren nicht getan ist.

Aktive Mithilfe wäre gefragt und dazu würde es auch gehören, den Nachbarn oder ein Gemeindemitglied den Behörden zu melden, wenn man sieht, dass es "Unfug" vor hat.
Aber solange die (fragwürdige) Loyalität einem Glaubensbruder gegenüber mehr wiegt, als die Verantwortung gegenüber dem Rest der Menschheit (inklusive der Ungläubigen), ist es halt schwer, einigermaßen glaubwürdig distanziert oder gar ablehnend zu erscheinen.

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7. November 2014 um 13:18

Der Vergleich mit Bush & Co. hinkt tatsächlich,
denn die IS hat mehrere Tausend Zivilisten auf dem Gewissen; Bush mehrere hunderttausende, wenn nicht Millionen. So, und jetzt distanziere Dich von Bush, Obama und Konsorten, schließlich bist Du als Deutsche befreundet mit den USA, so wie ich als Moslem ja auch mit allen Moslems befreundet bin

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7. November 2014 um 13:19

Bush hat nicht selbst missioniert,
er hat zersört und vernichtet, und wenn die Leute am Verhungern waren, sind seine "Hilfsorganisationen" mit Wasser und Brot angereist und haben die Missionsarbeit übernommen. So läuft das in der heutigen Zeit.

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8. November 2014 um 12:29

Distanzierung
Genau in der Distanzierung liegt doch aber das Problem. Die Leute in der ISIS gehören sehr wohl zu den extremgläubigen Moslems. Sie lesen den Koran, beten zu Allah und begründen ihre Taten mit dem Islam. Es mag ja vielleicht sein dass die Hintermänner dies weitaus weniger religiös betrachten, Tatsache aber ist dass die große Mehrheit islamisch motiviert ist.

Und da liegt der Knackpunkt: Seitens westlicher Moslems wird sich eben nur , und das leider ständig, distanziert. Immer heißt es nur: "Das sind keine richtigen Moslems". Warum aber wird dann ständig Bezug auf Koran, den Propheten oder Allah genommen? Ständig hört man in Propaganda-Botschaften den Ausruf "Allahu Akbar", gerade dann wenn Leute irgendwie abgeschlachtet werden. Das gleiche mit "Inshallah" in irgendwelchen Drohungen.

Und was macht die islamische Glaubensgemeinschaft im Westen? Genau, "Das sind keine Moslems", Thema beendet. Egal was im Islam falsch läuft, es wird sich distanziert. Es ist gerade so als wollt ihr die Fehler eurer Religion nicht wahr haben. Aber wenn man zu euch mal nicht ganz politisch korrekt ist wird stattdessen ein riesen Aufstand angezettelt, und sei es wenn man mal ein Witz über den Islam reißt.

Das ist einfach nur noch Heuchelei. Das Christentum war auch lange Zeit nicht ganz ohne, aber dann kam die Aufklärung. Was wird im Islam passieren? Wahrscheinlich rein Garnichts, da der Koran ja so heilig und unverfälscht ist. Wie es aber dann sein kann, dass sich Moslems in aller Welt ihren Glaubensansatz so unterschiedlich zusammenbasteln können bleibt mir bis heute ein Rätsel.

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15. November 2014 um 16:13

Distanzieren bringt nichts
Menschen die einfach alle Muslime als gleich ansehen und schlecht über sie denken wollen, werden es auch weiterhin tun. Da kann man sich ruhig 1.000.000 mal distanzieren. Ich hab aufgehört mich zu rechtfertigen für schlimme Taten die im Namen des Islam geschehen oder mich zu distanzieren von radikalen. Jeder Mensch mit ein bisschen Verstand sollte in der Lage sein mir anzumerken das ich nicht radikal bin. Wenn ich das sofort erkenne, können das andere ja wohl auch, kommt halt darauf an ob sie es auch wollen. Ansonsten soll doch jeder denken was er will....

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25. November 2014 um 5:26

Son schwachsinn schnappt man vielleicht auf ner hauptschultoilette auf
Ist Unfug und ohne zusammenhang. Hier wird sich niemand für irgendwelche US verbrechen rechtvertigen, wie du sicher schon gemerkt hast sind wir hier in der brd (was man auch ganz gut an den unterschiedlichen fahnen erkennen kann) Und Gleichberechtigung ist nunmal nicht immer und in jedem fall erwünscht. Wer aufmerksam das BGB liesst wird zu der Ansicht kommen das die bundesrepublich Deutschland in ihrem Selbstverständnis ein christlich geprägtes demokratisches Abendland ist und das es eben jene werte der ethik und Moral sinnd nach denen wir leben wollen. wa übrigens für mich seinerseit ein grund war nach Deutschland zu immigrieren und nicht nach was weiss ich wohin. Und genau mit diesem Selbstverständnis finde ich geht es in Ordnung wenn ein land wie Deutschland die eigene Kultur als leitkultur ansieht. Nicht das ich mich mit irgendwelchen Hooligans o.ä. identifiziere aber s gibt mir durchaus die Freiheit und das als bürger der selber zugewandert ist zu sagen das wir hier keine sharia wollen und auch das die Gleichberechtigung nicht unbedingt im sinn ist. ebenso wie ich das vermummungsgebot für sinnvoll erachte (ja auch bei Frauen) aber die Erfahrung durften ja in den 70 schon diverse Studentenbewegungen machen die mit dem Schlagstock geräumt wurden. Und was da als "christliche verbände" bezeichnet wird ist auch nicht korrekt denn das waeren Ordensschwestern und brüder die, anders als die meisten Islamisten gewalt als mittel den eigenen glauben zu verbreiten ablehnen. Kann man nachlesen und sollte man auch bevor man so einen Unfug schreibt. ls schlussatz bleibt mir dazu zu sagen am besten laufen Moslems nicht mit "einem großen Plakat" herum sondern passen sich den Gepflogenheiten des landes an das sie mit offenen armen empfangen hat. Auch mir waere es (z.b.) in den arabischen Emiraten eine Selbstverständlichkeit der dortigen Kultur und Lebensweise soviel rspekt entgegen zu bringen wie es mir möglich ist. Aber das ist vermutlich der unterschied, aber auch der grund dafür das ich, seit ich hier lebe nicht einmal wegen meiner Herkunft diskriminiert wurde.

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