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Erzählt mal... Wie war es als ihr zu Hause ausgezogen seid?

20. März 2003 um 9:45

Hallo,

mich würde mal interessieren, wie es bei euch war, als ihr von zu Hause ausgezogen seid? Habt ihr gleich mit eurem Freund oder Freundin zusammengewohnt? Wie wars als ihr die erste Wohnung eingerichtet habt? Wie konntet ihr die Kosten vorher abschätzen?

Ich bin jetzt fast 20 Jahre alt und beabsichtige in ein oder zwei Jahren von zu Hause auszuziehen. Jetzt bin ich natürlich gespannt was ihr so zu erzählen habt und was ihr so erlebt habt.

Freue mich auf Eure Erlebnisse.

Schöne Grüße
Snowgirl

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20. März 2003 um 9:57

Hallo Snowgirl,
ich bin vor gut 2 Jahren von zu Hause ausgezogen. Ich bin gleich mit meinem Freund zusammengezogen.

Kosten kamen ganz schön viele auf uns zu. Wir haben alle Möbel neu gebraucht!!! Wir hatten einen Teil gespart, ich hab dann noch mein Auto verkauft und einen kleinen Teil haben wir uns von der Bank noch geholt!
Meine Mama hat vorher schon ziemlich viel angeschleppt wie Besteck, Geschirr und den ganzen Kleinkram... das haben wir nicht mehr gebraucht... am meisten waren wir überrascht, wieviel die Lampen kosten!!! Möbel kann man ja ungefähr abschätzen... der Kleinkruscht macht viel aus, das plätschert dann alles so zusammen... aber am Anfang isses meistens schwer glaub ich, wenn man nicht von Mama und Papa alles zugesteckt bekommt! Wir verdienen zwar zu zweit und das auch nicht schlecht, aber am Anfang warn wir meistens pleite aber der monatliche Rhythmus pendelt sich schnell ein, man lernt mit den monatlichen Kosten zu leben, also sein Geld einzuteilen, das klappt mal mehr mal weniger

Liebe Grüße, Lisa

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20. März 2003 um 10:18

So richtig gern denke ich da nicht zurück
mein damaliger Freund (jetziger Mann) und ich sind zusammengezogen - ich war 19 und er 21.
Ich hatte gerade ausgelernt. Das erste was wir uns anschaffen mussten, war ein Kinderwagen, Kinderbett, ...
Alles andere haben wir zusammengeschenkt bekommen - jeder der etwas ausrangiert hat (altes Sofa von meiner Oma, Schrank von der Tante ... usw.) Wir kamen uns ziemlich ärmlich vor. Aber wir haben uns immer riesig gefreut, wenn wir uns etwas neues selber leisten konnten. Heute (18 Jahre später)sind wir ganz glücklich, dass wir uns damals so entschieden haben. Das hat uns auch ganz schön zusammengeschweißt.

Also zieh aus, wenn Du Dir die Wohnung leisten kannst - alles andere kann man sich nach und nach zusammenkaufen. Es muss am Anfang nicht alles perfekt sein.

Viele liebe Grüße und alles Gute

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20. März 2003 um 10:29

Lange her
Hallo,

ich war 18 als ich von zu Hause ausgezoegn bin (bin jetzt 27). Ich bin wegen des Studiums umgezogen.
Leider habe ich keinen Platz im Studiwohnheim mehr bekommen und ein WG-Zimmer hab ich auch nicht gefunden.
so musste ich in eine Bruchbude von 1-Zimmerwohnung ziehen, keine Dusche, Ölofen und Klo auf halber Treppe.

Meine Eltern hatten noch viele alte Möbel auf dem Dachboden stehen, so dass ich nicht viel kaufen musste.
Für den kleinkram(Teppich,Lampen) ist trotzdem noch einiges draufgegangen.
Wir haben die Wohnung trotzdem ganz gemütlich hingekiegt.
Ich fühlte mich dort aber einsam und hatte auch die schnauze volldavon, in der Sporthalle zu duschen. deswegen bin ich nach einem Jahr ins Studiwohnheim gezogen als ich endlich oben auf der Warteliste stand. Dort wurden möbel gestellt.

Vor 2Jahren bin ich in meine erste eigene wohnung gezogen. Das war noch mal richtig teuer, da ich neben Möbeln auch Sachen wie Waschmaschine, Kühlschrank etc. brauchte.
Jetzt ziehe ich mit meinem freund zusammen und wir haben alles doppelt.



LG

RedDevil

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20. März 2003 um 10:32
In Antwort auf daliya_12889550

So richtig gern denke ich da nicht zurück
mein damaliger Freund (jetziger Mann) und ich sind zusammengezogen - ich war 19 und er 21.
Ich hatte gerade ausgelernt. Das erste was wir uns anschaffen mussten, war ein Kinderwagen, Kinderbett, ...
Alles andere haben wir zusammengeschenkt bekommen - jeder der etwas ausrangiert hat (altes Sofa von meiner Oma, Schrank von der Tante ... usw.) Wir kamen uns ziemlich ärmlich vor. Aber wir haben uns immer riesig gefreut, wenn wir uns etwas neues selber leisten konnten. Heute (18 Jahre später)sind wir ganz glücklich, dass wir uns damals so entschieden haben. Das hat uns auch ganz schön zusammengeschweißt.

Also zieh aus, wenn Du Dir die Wohnung leisten kannst - alles andere kann man sich nach und nach zusammenkaufen. Es muss am Anfang nicht alles perfekt sein.

Viele liebe Grüße und alles Gute

Genau,
wir haben auch nicht alles ganz neu gekauft, haben heute im Flur und in der Küche immer noch keine Lampe, da hängt noch die Birne runter

Liebe Grüße, Lisa

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20. März 2003 um 10:42

Hi Du
Ich mußte mit 18 ausziehen aus dem Kinderheim, in dem ich war (war eine absolut super schöne Zeit!!), das Jugendamt kommt dann nicht mehr auf für einen, leider.
War also von heute auf morgen, auf mich gestellt, fand eine kleine schöne Wohnung, lieh mir die Möbel zusammen und begann mein Leben allein...es war schrecklich auf der einen Seite, völlig ungwohnt, weil auf einmal niemand mehr da war, wenn du nach Hause kommst, auf der anderen Seite hat aber auch niemand kontrolliert, was du machst, das war wiederum schön.
Ich hatte in der ersten Zeit große probleme mit der Haushaltsführung, gebe ich offen zu, es fiel mir schwer, alles immer so sauber zu halten, wie ich vorher machte, warum auch immer das so war.

Aber durch all diese Probleme bin ich auch sehr gut und früh selbständig geworden, heute ist bei mir natürlich alles blitzeblank, aber damals war es oft sehr chaotisch. War vielleicht überfordert mit allem, mußte ja das Abitur abbrechen und eine Lehre beginnen und nebenbei noch putzen gehen, das Sozialamt hat nur einen kleinen Teil übernommen von der Miete.

Ich hatte zwar immer eine feste beziehung, aber erst nach einigen jahren zogen wir zusammen.

Habe dann aber auch mal wieder alleine gelebt und das sehr genossen, hätte also auch heute keinerlei "Angst vor dem Alleinsein"...

Alles Gute!
natasha

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20. März 2003 um 10:49

Hallo snowgirl
ich bin vor 5 jahren mit 23 von zu hause ausgezogen mit einem bett und zwei komoden, 2 ikea holzregalen. den rest hab ich fast alles auf einer haushaltsauflösung gekauft. gardinen hat meine mutter bezahlt.

vor 3 jahren konnte ich mir endlich meine traumsofas kaufen. so nach und nach hat doch alles recht gut geklappt.

meine erste wohnung war ein traum: 2 zi. 75 qm, sonnendurchflutet am mittag. von der miete wurden mir 200 dm erlassen, da ich die mülltonnen rausgeschoben hab und sonst alle kleinigkeiten (schnee räumen, glühbirnen im flur wechseln usw) erledigt hab. mit den mit-mietern hatte ich riesengroßes glück.

jetzt wohnen wir ein haus weiter (auch ein 7 fh) und der kontakt ist mit beiden häuser nach wie vor genial.

lg

lily

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20. März 2003 um 11:04

Direkt nach der Ausbildung
Hallöchen!

Ich bin gleich nach Ausbildungsende daheim ausgezogen, das war kurz vor meinem 22. Geburtstag. Hatte damals ziemlich viel Stress mit meinen Eltern und wollte einfach nur raus und auf eigenen Füßen stehn.
Die erste Wohnung war eine 3er WG, jeder hatte 1 Zimmer und es gab noch ein gemeinsames Wohnzimmer. Die Möbel für mein Zimmer hatte ich, hab alles mitgenommen, was ich daheim in meinem Zimmer hatte. Die Küche mussten wir zusammen kaufen, das war schon teuer, aber ich hatte so viel es ging gespart vorher, weil meine Eltern mich nicht unterstützt haben (und das wollte ich auch nicht), weder finanziell aber auch nicht meine Entscheidung.
Naja, WG nach 2 Jahren gescheitert und jetzt wohn ich mit meinem Freund zusammen. Wir haben eine süße kleine Dachwohnung. Zum Glück war eine EBK drin, so haben wir uns eine Menge Kosten gespart. Aber der Rest war am Anfang schon ziemlich zusammen gestückelt. Mein Bett, sein Schrank, alles unterschiedliche Farben usw. Aber irgendwie hat das auch was. Schließlich sind wir Studenten und haben nicht so die Kohle.
Ach ja, und was meine Eltern angeht: mit denen versteh ich mich wieder prächtig, sie haben mich total gestärkt, als ich einfach nur raus aus der WG wollte und so gut es ging geholfen.
Wir kaufen uns jetzt nach und nach andere Sachen, ein großes Bett zB, da wir nur ein kleines hatten. Das wird schon alles ziemlich teuer, aber man muss ja nicht in einem Monat alles auf einmal kaufen, sondern lieber nach und nach. Wir legen immer was beiseite, wenns klappt, und sparen damit für eine neue Anschaffung. Neben dem neuen Bett kriegen wir noch ne neue Couch. Aber dann muss auch erst mal wieder weiter gespart werden
Ein Blick für die Kosten kriegt man übrigens super schnell, finde ich. Mein Tip: nicht nur in teure Möbelhäuser rennen, sondern ruhig auch mal in Katalogen blättern. Die Matratzen für unser Bett haben wir bei Neckermann bestellt, das waren haargenau die, die wir uns im Möbelgeschäft rausgesucht haben. Nur in so einem Extrablättchen von Neckermann für sage und schreibe 50% vom Preis!

LG von Superbugie

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20. März 2003 um 11:49

Mit 17 ausgezogen
Und dann gleich zu meinem Freund, der bei den Großeltern im Haus lebte. Nach ein paar Monaten ging der große Streit los, sein Vater und dessen Frau mischten sich immer und überall ein und beanspruchten einen Teil von "meiner" Wohnung. Es wurde unerträglich und durch einen Riesenzufall habe ich eine Wohnung in einem Zweifamilienhaus gekriegt - 100m - der Überwahnsinn und noch dazu total billig! Wir sind dort am 24. Dezember eingezogen - soll heißen, Herzinfarkt bei seiner Familie, was mir aber total wurscht war.
Sicher, wir mußten selbst ausmalen, Böden hineinlegen, Bad/WC fliesen. Stückchenweise haben wir halt die Räume sohnbar gemacht, Möbel habe ich geschenkt bekommen. War zwar, wenn man es heute betrachtet, vom Aussehen mehr wie eine Absteige, aber damals ein wahrer Palast! Und ich habe mich sooo wohlgefühlt. Zwei Jahre später kam mein Sohn zur Welt. Da wurde dann auch das Kinderzimmer von der Rumpelkammer in ein echtes Kinderzimmer verwandelt - der letzte Raum in der Wohnung.
Mittlerweile lebe ich dort schon 11 Jahre, vor zwei Jahren haben wir mit der Renovierung begonnen, weil die alten Sachen ja acuh nicht eig halten und man mal was Neues möchte. (Nebenbei, auch mein Freund wurde "ausgetauscht" )
Im Dezember waren jetzt noch die Sanitärräume dran (DIE kosten vielleicht Geld!), aber jetzt ist mein Reich so, wie ich es gerne haben möchte.
Es hat gedauert und viel gekostet, aber ich bin stolz, wenn ich mir anschaue, was ich schon alles geschafft habe.
Ich wünsche dir alles Gute!

LG
andschimaus

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20. März 2003 um 14:14

Studi-normalo-lebenslauf
Bin nach dem Abi mit 20 von daheim ausgezogen, um zum Studieren zu gehen (hatte einen Platz im Studentenwohnheim) Mein Zimmer war möbliert, ich musste nur so Kram wie Geschirr und Besteck kaufen - und natürlich geht man bei IKEA auch nie ohne Bettwäsche raus, stimmts?
Als ich dann nach diversem Hin- und Her in meine jetzige WG gezogen bin, hab ich mein Zimmer daheim ausgeräumt, also mein Bett mitgenommen und den alten Schreibtisch meiner Mutter - mein Prunkstück - und einen Minikleiderschrank, aber wer kauft schon freiwillig Schränke???
Alles in allem ist immer noch alles ganz schön gruschdelig und manche Sachen sind auch in bunten Kisten auf dem Schrank oder unterm Bett oder sonstwo, wo sie nicht hingehören, aber ich liebe mein Zimmer. Die teuren Sachen hab ich von daheim oder schenken lassen (Teppich), das billige so nach und nach selbst gekauft (Lampen von IKEA, Pappschachteln aus Italien) und außerdem habe ich einen Fimmel für alten Plunder, so dass ich wohl nie in Verlegenheit kommen werde, mir lauter schicke neue Möbel kaufen zu wollen (außer einem Bett vielleicht, meins fällt bald auseinander )
LIebe Grüße
Ernest

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20. März 2003 um 17:09

Hallo Snowgirl
Als die Eltern von meinem Mann plötzlich innerhalb von 9 Wochen starben waren wir gerade 1 Jahr zusammen.Ich 17 mein Mann 18 Jahre alt.Er übernahm mit seinen Brüdern 21 und 17 die Elterliche Wohnung .Jeder bekam ein Zimmer ,Küche war Gemeinschaftsraum .Der Älteste Bruder zog ein paar Monate später nach Bremen weil er dort bei der Marine war.Und ich zog dann zu meinem Mann.Eigentlich wollten wir uns aus dem freistehenden Zimmer ein Schlafzimmer machen .Aber es reichte nie das Geld dazu .So war es eine große Abstellkammer.Als ich dann mit 22 Jahren schwanger wurde machten wir ein Kinderzimmer daraus.1,5 Jahre später wurde ich wieder schwanger .Nun musste der jüngere Bruder meines Mannes auch ausziehen.Nun sind wir 41 und 42 Jahre alt und wohnen immer noch in der Wohnung .Mein Mann war noch ein Baby als seine Eltern hier mit ihm einzogen.Mitlerweile hat sich vieles verändert.Es erinnert nichts mehr an die Wohnung seiner Eltern .Eigentlich jeck was man aus einer Wohnung machen kann.Wenn ich Kinderfotos von meinem Mann sehe wie es da hier aussah und heute.
Meine Älteste Tochter ist 18 Jahre und möchte gerne dieses Jahr noch mit ihrem Freund zusammen ziehen wenn er in unserer Stadt eine Wohnung gefunden hat.Er wohnt auch noch zu Hause.Einerseits freue ich mich für die Beiden .Es gibt nichts schöneres als sein eigenes zu Hause zu haben.Anderseits macht mich das als Gluckenmama auch ein wenig traurig.Das erste Kind was dann nicht mehr Kind ist.
Ich wünsch dir für dein Vorhaben alles Gute.Es ist schön wenn man sein erstes Nest so gestallten kann wie man möchte.Etwas anderes als das eigene Zimmer.
Lieben Gruß Mamelick

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21. März 2003 um 10:04
In Antwort auf genna_12886650

Hallo Snowgirl,
ich bin vor gut 2 Jahren von zu Hause ausgezogen. Ich bin gleich mit meinem Freund zusammengezogen.

Kosten kamen ganz schön viele auf uns zu. Wir haben alle Möbel neu gebraucht!!! Wir hatten einen Teil gespart, ich hab dann noch mein Auto verkauft und einen kleinen Teil haben wir uns von der Bank noch geholt!
Meine Mama hat vorher schon ziemlich viel angeschleppt wie Besteck, Geschirr und den ganzen Kleinkram... das haben wir nicht mehr gebraucht... am meisten waren wir überrascht, wieviel die Lampen kosten!!! Möbel kann man ja ungefähr abschätzen... der Kleinkruscht macht viel aus, das plätschert dann alles so zusammen... aber am Anfang isses meistens schwer glaub ich, wenn man nicht von Mama und Papa alles zugesteckt bekommt! Wir verdienen zwar zu zweit und das auch nicht schlecht, aber am Anfang warn wir meistens pleite aber der monatliche Rhythmus pendelt sich schnell ein, man lernt mit den monatlichen Kosten zu leben, also sein Geld einzuteilen, das klappt mal mehr mal weniger

Liebe Grüße, Lisa

Hallo
Bei mir sind meine Eltern ausgezogen Mein damaliger Freund hatte aus familiären Gründen schon ein Jahr bei uns gewohnt. Wir hatten eine 5 Zimmer-Wohnung im 6.Stock ohne Fahrstuhl, meine Eltern haben sich dann eine kleinere Wohnung gesucht. Wir drei (mit meinem Bruder) haben dann noch 2 Jahre dort gelebt, alles richtig schön renoviert, dann hat er seine Frau kennengelernt, und wir sind alle ausgezogen. Erinner mich noch gerne an die Zeit.

LG
Pene

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