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Erstes Mal so jung von Zuhause ausziehen? Eure Erfahrungen

30. März 2017 um 0:39

Hallo alle zusammen,
​ich hab mir schon so einige Gedanken um dieses Thema gemacht und mit Freunden und Familie diskutiert, jedoch möchte ich einfach mal die "Öffentlichkeit" fragen und eure Erfahrungen bezüglich des Themas hören
​Wie kamt ihr zurecht als ihr von Zuhause ausgezogen seid? Seid ihr erst nach eurer Ausbildung oder nach eurem Abitur ausgezogen oder seid ihr direkt weg? Und wie kamt ihr mit eurem Geld zurecht, da man ja aufeinmal wirklich viel einplanen muss was das Geld angeht, worüber man sich anfangs ja gar keine Gedanken gemacht hat.. (z.B. Versicherungen, WLAN oder Verpflegung)

​Also kurze Info zu mir: Ich bin frische 18, möchte einfach und MUSS von Zuhause weg weil ich es psychisch nicht mehr kann, mache momentan mein Abitur (welches ich aber überlege abzubrechen, da es nichts für mich ist), mache aber einen 450€ Nebenjob und müsste mit meinem Freund einfach aus finanziellem Grund zusammen ziehen

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31. März 2017 um 14:03

Ich kann jetzt nur von mir sprechen, bin damals nach dem Wehrdienst ausgezogen,
als ich meine Ausbildung begann. War eigentlich garnicht so schlimm, hatte als
allererste Bleibe eine kleine Ein-Zimmer-Whg. Habe dann mein Auto verkauft
und den ÖPNV genutzt anders hätte ich es mir nicht leisten können. An
Versicherung nicht mehr als eine Privathaftpflicht, Internet gab es zu Hause
nicht, zusammen mit dem beantragten Wohngeld kam ich im ersten Lehrjahr
gerade so über die Runden mit jeden Pfennig fünfmal umdrehen, später besserte
es sich etwas, weil man ja auch mehr verdient in folgenden Lehrjahren.
Wie heisst es doch so schön, Lehrjahre sind keine Herrenjahre.

ps. zieh dein Abi durch, du wirst es bereuen es nicht getan zu haben
 

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31. März 2017 um 14:07
In Antwort auf iku11

Hallo alle zusammen,
​ich hab mir schon so einige Gedanken um dieses Thema gemacht und mit Freunden und Familie diskutiert, jedoch möchte ich einfach mal die "Öffentlichkeit" fragen und eure Erfahrungen bezüglich des Themas hören
​Wie kamt ihr zurecht als ihr von Zuhause ausgezogen seid? Seid ihr erst nach eurer Ausbildung oder nach eurem Abitur ausgezogen oder seid ihr direkt weg? Und wie kamt ihr mit eurem Geld zurecht, da man ja aufeinmal wirklich viel einplanen muss was das Geld angeht, worüber man sich anfangs ja gar keine Gedanken gemacht hat.. (z.B. Versicherungen, WLAN oder Verpflegung)

​Also kurze Info zu mir: Ich bin frische 18, möchte einfach und MUSS von Zuhause weg weil ich es psychisch nicht mehr kann, mache momentan mein Abitur (welches ich aber überlege abzubrechen, da es nichts für mich ist), mache aber einen 450€ Nebenjob und müsste mit meinem Freund einfach aus finanziellem Grund zusammen ziehen

bin mit 18 ausgezogen, erst Studentenwohnheim, dann WG. War nicht easy finanziell, aber es ging schon.

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1. April 2017 um 13:52

Ich bin auch mit 18 ausgezogen und ich kam eigentlich ganz gut zurecht. Ich bin während der Ausbildung umgezogen.

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10. April 2017 um 0:13

mach es einfach und du wirst ein Freiheitsgefühl der superlative erreichen Deine Eltern werden dich hoffentlich immer unterstützen und dir so gut wie möglich Hilfe geben.

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10. April 2017 um 20:24

Ich bin nach dem Abi mit 19 ausgezogen. Wegen meines Studiums musste ich auch ziemlich weit weg von zu Hause. Zuerst fand ich es super - als es dann soweit war und ich alleine in meiner neuen Wohnung saß hab ich erstmal stundenlang geheult - Big Drama Ich fand es dann aber ganz schnell wieder toll auf eigenen Beinen zu stehen und meine Freiheiten zu genießen. Die Umstellung von da an alles selbst zu zahlen war schon sehr anstrengend. Ich habe während des Studiums eigentlich immer einen, teilweise sogar zwei Nebenjobs gehabt und trotzdem gab es am Ende des Monats öfter als gewollt Nudeln mit Ketchup zu essen Und der Moment in dem man das erste Mal unerwartet eine Betriebsnebenkostenabrechnung oder eine Stromnachzahlung in der Hand hält - ach, einfach unvergesslich Aber daraus lernt man und das gehört ja auch zum Erwachsenwerden dazu.
Ich würde dir nur auch raten erstmal dein Abi fertig zu machen - du bist 18 also bist du ja kurz vor dem Abschluss - zieh es durch! Und nur um Geld zu sparen würde ich nicht mit meinem Freund zusammen ziehen, mach es nur wenn du ihn wirklich liebst und dir eine gemeinsame Zukunft vorstellen kannst. Eine gemeinsame Wohnung ist für viele Paare auch erstmal eine Belastungsprobe. Überleg dir gut was du willst, wenn du wirklich aus psychischen Gründen von zu Hause weg musst, kannst du dir auch Unterstützung und Hilfe holen. Wenn du eine Ausbildung machst oder studierst, kannst du z.B. Bafög beantragen. 

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11. April 2017 um 10:19
In Antwort auf iku11

Hallo alle zusammen,
​ich hab mir schon so einige Gedanken um dieses Thema gemacht und mit Freunden und Familie diskutiert, jedoch möchte ich einfach mal die "Öffentlichkeit" fragen und eure Erfahrungen bezüglich des Themas hören
​Wie kamt ihr zurecht als ihr von Zuhause ausgezogen seid? Seid ihr erst nach eurer Ausbildung oder nach eurem Abitur ausgezogen oder seid ihr direkt weg? Und wie kamt ihr mit eurem Geld zurecht, da man ja aufeinmal wirklich viel einplanen muss was das Geld angeht, worüber man sich anfangs ja gar keine Gedanken gemacht hat.. (z.B. Versicherungen, WLAN oder Verpflegung)

​Also kurze Info zu mir: Ich bin frische 18, möchte einfach und MUSS von Zuhause weg weil ich es psychisch nicht mehr kann, mache momentan mein Abitur (welches ich aber überlege abzubrechen, da es nichts für mich ist), mache aber einen 450€ Nebenjob und müsste mit meinem Freund einfach aus finanziellem Grund zusammen ziehen

Hi, bin damals während dem Abi mit 18 mit meiner Schwester zusammengezogen. Mit ihrem Gehalt und meinem Schüler - bafög ging es eigentlich ganz gut. Jetzt mit 20 bin ich mit meinem Freund in die "erste" Eigene, er mit Bafög, ich mit einem 450€-Job. Bis jetzt kann ich mich nicht beklagen, aber mal abwarten, bis die erste dicke Nachzahlung kommt Es gibt ganz viele Muster-Beispiele, mit welchen Kosten man rechnen muss, schau Dir das einfach mal an und entscheide, ob die übriggebliebenen 100€ (als Beispiel) für dein Vergnügen reichen. Aber auf jeden Fall: mach Dein Abi zu Ende! Selbst wenn ein 4,0er Abschnitt dabei rum kommt, du hast es wenigstens in der Tasche.
g

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12. April 2017 um 22:53

Ich lebe in Tübingen. Ich bin da aufgewachsen. Meine ganze Verwandtschaft, also Opa, Tanten, Onkel, Cousinen und Vettern wohnen auch da und man hilft sich gegenseitig. Ich hab da Abitur gemacht und jetzt studiere ich da. Meine Mom hat mich alleinerziehend, aber gut ins Verwandtschaftsgefüge eingebettet, aufgezogen. Sie hat mir immer klipp und klar gesagt, dass sie will, dass ich bei ihr aus der Wohnung ausziehe wenn ich mein Abitur habe, weil erstens das zum Erwachsenwerden dazugehört, und zweitens sie dann mit ihrem Freund zusammenziehen will.
Als ich dann ausgezogen bin, hat sie geheult wie ein Schloßhund obwohl ich immer noch in der selben Stadt wohne, und die ganze Verwandtschaft hat angeboten, mir zu helfen, mein Zeug zu transportieren. Die Wohnung, in der ich jetzt wohne, ist sehr preiswert - es ist im Prinzip ein sehr großes Zimmer mit Küchenzeile und Dachschräge ganz oben in einem Altbau, und ein Bad mit Klo. Es gibt eine Steigleitung mit Kaltwasser, die in der Wand zwischen Küchenzeile und Bad verläuft. Im Bad gibt es einen mit Holz und Kohlen zu befeuernden Badofen aus Vorkriegszeiten, und der Herd in der Küche ist genauso alt und wird auch mit Holz und Kohlen befeuert. Wenn ich Warmwasser will, muss ich vorher Feuer machen. Holz- und Kohlenvorrat hab ich im Kellerabteil, muss halt immer mal wieder Meterholz kleinsägen, Holz spalten und Späne/Spächele fürs Anfeuern machen. Das Klo ist auch alt, hat noch eine Druckspülung und keinen Klokasten. Alles funktioniert tadellos und mir gefällts da. Waschmaschinen, für die man beim Vermieter Marken kaufen muss, stehen im Keller und werden von denjenigen Wohnparteien, die keine eigenen Waschmaschinen haben, nach Zeitplan benutzt. An die Wohnung gekommen bin ich, weil mein Opa, der inzwischen im Altenheim lebt, den Vermieter kennt. Er und meine Oma haben die ersten Ehejahre selber in genau dieser Wohnung in Miete gewohnt, bevor sie selber ein Haus gebaut haben, und die älteste Schwester meiner Mutter kann sich auch noch daran erinnern. Mein Opa sagt, er und meine Oma haben die schönsten Ehejahre in dieser Wohnung verlebt. Mein Opa besucht uns da im Schnitt ein- zweimal die Woche - von seinem Altenheim sinds mit dem Bus ohne Umsteigen nur ein paar Minuten, und seit ich da eingezogen bin, geht er mit größter Selbstverständlichkeit bei uns aus und ein und auch meine Mom und ihr Freund und meine Onkel und Tanten und Vettern und Cousinen kommen ab und zu vorbei wenns für sie am Weg liegt oder wenn sie mitkriegen, dass Opa grad wieder mit uns auf dem Balkon oder auf der Eckbank bei der Küchenzeile hockt und wir den Elektrogrill angeschmissen haben.
Meine Freundin hat ein Jahr nach mir Abitur gemacht und ist, nachdem ich ein Jahr allein da gewohnt habe und sie noch bei ihren Eltern gewohnt und mich da halt oft besucht hat, vor einem halben Jahr auch eingezogen. Die Kosten teilen wir auf. Sie bekommt zur Zeit ihr Studium von ihren Eltern finanziert. Ich bekomme BAFÖG und jobbe nebenher alles mögliche. Während der vorlesungsfreien Zeit bisher immer an der Kinderklinik. Außerdem hab ich auch noch ein paar Ersparnisse, weil ich schon zu Schulzeiten immer gejobbt, aber das Geld nicht komplett verjuckt hab und außerdem auch etliches von den Geldgeschenken, die man als Kind/Jugendlicher im Lauf der Zeit von der Verwandtschaft so kriegt, auf die Seite gelegt hab. Aber nächste Semesterferien werde ich etwas mehr ranklotzen müssen um mein Notpolster nicht anzugreifen und also versuchen, dann mal wieder für ein paar Wochen bei Daimler in Sindelfingen oder ähnlich zu arbeiten. Vielleicht auch mal wieder im Hotel an den Wochenenden als sogenannter Nachtportier, der nachts Wache schieben und den Hotelgästen die Türen aufsperren muss. Da kann man nebenher meistens prima lernen. Weil meine ganze Verwandtschat in der Stadt wohnt und ich zu allen ein gutes Verhältnis habe und man sich viel gegenseitig besucht und viel telefoniert wird, und ich mich außerdem in der Stadt eh überall auskenne und mich so gesehen beim Auszug nicht auch noch in einer neuen Stadt zurechtfinden musste, in der ich niemanden kenne, empfinde ich das ganze zur Zeit eher als eine Art über die Stadt verteilte Wohnraumerweiterung denn als Trennung und verlebe grad zusammen mit meiner Freundin eine ziemlich coole Zeit.
Was das Geld angeht: Meine Mom ist Buchhalterin - von ihr hab ich Buchführung gelernt. Ich bin kein Knickerling, aber ich verbuche pedantisch jeden Cent, der bei mir durchläuft, und vor allem jedes Dauerschuldverhältnis. Dadurch habe ich einen Überblick über meine Finanzen und weiss in etwa, wann ich wofür wieviel Geld brauchen werde und kann Prioritäten setzen. Meine Freundin macht das inzwischen auch und ihr Vater hat sich zB echt gefreut über die Belege, die sie ihm gegeben hat, damit er sie, der er ihre Ausbildung finanziert, von der Steuer absetzen kann.

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12. April 2017 um 23:08
In Antwort auf iku11

Hallo alle zusammen,
​ich hab mir schon so einige Gedanken um dieses Thema gemacht und mit Freunden und Familie diskutiert, jedoch möchte ich einfach mal die "Öffentlichkeit" fragen und eure Erfahrungen bezüglich des Themas hören
​Wie kamt ihr zurecht als ihr von Zuhause ausgezogen seid? Seid ihr erst nach eurer Ausbildung oder nach eurem Abitur ausgezogen oder seid ihr direkt weg? Und wie kamt ihr mit eurem Geld zurecht, da man ja aufeinmal wirklich viel einplanen muss was das Geld angeht, worüber man sich anfangs ja gar keine Gedanken gemacht hat.. (z.B. Versicherungen, WLAN oder Verpflegung)

​Also kurze Info zu mir: Ich bin frische 18, möchte einfach und MUSS von Zuhause weg weil ich es psychisch nicht mehr kann, mache momentan mein Abitur (welches ich aber überlege abzubrechen, da es nichts für mich ist), mache aber einen 450€ Nebenjob und müsste mit meinem Freund einfach aus finanziellem Grund zusammen ziehen

Mach Dein Abi. Ich hatte auch Phasen, in denen ich keinen Bock mehr drauf hatte, aber halte durch und halte Dir vor Augen, dass es ohne Abitur um einiges schwerer ist als mit Abitur, sich nach der Schulzeit im Beruf das Leben erträglicher zu machen als es während der Schulzeit grade ist.
Wieso denkst Du, dass das Abitur nichts für Dich ist? Lass Dich von niemandem entmutigen und hör nicht auf, an Dich zu glauben!

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15. April 2017 um 20:39
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Hallo alle zusammen,
​ich hab mir schon so einige Gedanken um dieses Thema gemacht und mit Freunden und Familie diskutiert, jedoch möchte ich einfach mal die "Öffentlichkeit" fragen und eure Erfahrungen bezüglich des Themas hören
​Wie kamt ihr zurecht als ihr von Zuhause ausgezogen seid? Seid ihr erst nach eurer Ausbildung oder nach eurem Abitur ausgezogen oder seid ihr direkt weg? Und wie kamt ihr mit eurem Geld zurecht, da man ja aufeinmal wirklich viel einplanen muss was das Geld angeht, worüber man sich anfangs ja gar keine Gedanken gemacht hat.. (z.B. Versicherungen, WLAN oder Verpflegung)

​Also kurze Info zu mir: Ich bin frische 18, möchte einfach und MUSS von Zuhause weg weil ich es psychisch nicht mehr kann, mache momentan mein Abitur (welches ich aber überlege abzubrechen, da es nichts für mich ist), mache aber einen 450€ Nebenjob und müsste mit meinem Freund einfach aus finanziellem Grund zusammen ziehen

Ich bin mit 16 Jahren ausgezogen gleich nach meinem Realschulabschluss. Ich habe in der Nachbarsstadt eine Ausbildung angefangen und bin in meine eigene Wohnung gezogen. In der Ausbildung habe ich BAB beantragt hatte mein Kindergeld und mein lehrlingsgeld und bin zurecht gekommen. 
(400€ lehrlingsgeld, 190€ Kindergeld und 200€ BAB)
Das meiste Geld ist auf die Miete  (300€ für ein-raum Wohnung) und für essen (mit 200 € musst rechnen) drauf gegangen) (+100€ Strom Internet handy) Haushalt hatte ich ja nicht viel zu machen (Geschirr nerven nervt am meisten) wenn Wäschekorb voll ist schmeißt in Waschmaschine und absaugen...
Ich bin so früh ausgezogen weil ich mich mit meiner Mutter nur noch gestritten habe weil jeder sein Kopf durchsetzen wollte :P
Ich für mein alter war aber auch schon ziemlich selbständig und habe vorher im Haushalt mitgenommen und konnte gut mit Geld umgehen.
Bin jetzt 18 und bin froh das bald Ausbildung zu ende ist und Kohle ins Haus kommt (bin auf mich allein gestellt da Mutti arbeitslos ist weil deutsche Sprache schwere Sprache und wir russische Familie sind  

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18. Mai 2017 um 8:59
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Hallo alle zusammen,
​ich hab mir schon so einige Gedanken um dieses Thema gemacht und mit Freunden und Familie diskutiert, jedoch möchte ich einfach mal die "Öffentlichkeit" fragen und eure Erfahrungen bezüglich des Themas hören
​Wie kamt ihr zurecht als ihr von Zuhause ausgezogen seid? Seid ihr erst nach eurer Ausbildung oder nach eurem Abitur ausgezogen oder seid ihr direkt weg? Und wie kamt ihr mit eurem Geld zurecht, da man ja aufeinmal wirklich viel einplanen muss was das Geld angeht, worüber man sich anfangs ja gar keine Gedanken gemacht hat.. (z.B. Versicherungen, WLAN oder Verpflegung)

​Also kurze Info zu mir: Ich bin frische 18, möchte einfach und MUSS von Zuhause weg weil ich es psychisch nicht mehr kann, mache momentan mein Abitur (welches ich aber überlege abzubrechen, da es nichts für mich ist), mache aber einen 450€ Nebenjob und müsste mit meinem Freund einfach aus finanziellem Grund zusammen ziehen

Hallo iku,

kenne das Thema zu gut von mir selbst. Als ich damals rauswollte, hatte ich genauso bescheidne finanzielle Bedingungen. Das ist nicht einfach, vor allem nicht im Zeitalter der absurden Mieten. Ich hab damals alles durchgeplant, das geht bei so einem knappen Budget einfach nicht anders.

Vielleicht hilft es dir, wenn ich berichte wie ich es gemacht habe
Den Gedanken an ein Auto hab ich damals schnell wieder verworfen weil eine Anschaffung inkl. Versicherung einfach zu teuer gewesen wäre, stattdessen gab es ein günstiges Rad um von A nach B zu kommen. Ich habe damals nach einer WG gesucht um die Mietkosten so gering wie möglich zu halten udn hatte Glück. Eine freundliche kleine 4er WG außerhalb der Stadt (die Preise im Zentrum waren zu hoch). Da musste ich manchmal, je nachdem wo es hinging, ein bisschen mehr radeln aber ich habe mich da sehr wohl gefühlt.

Da meine Eltern mich nicht unterstützt haben bei meinem Auszug und sie mir das wohl auch offensichtlich zeigen wollten, hat mein Vater auch alles eingestellt, was er vorher gezahlt hat für mich. Versicherungstechnisch bin ich bei Baseler Vericherungen untergekommen, die hatten da gute Angebote und ne ehrliche Beratung. Essenstechnisch hatte ich mir ein Budget von 100€ gesetzt. Das ist nicht die Welt und deswegen auch hier auf das Budget achten.

Ich weiß nicht wie knapp es mit 450€ bei dir wird, ich hatte damals ein wenig mehr zur Verfügung. Wäre es denn für dich möglich mehr zu arbeiten, falls es notwendig ist?

Ich hab mir damals auch Tipps zum Geldsparen geben lasse, beispielsweise von Freunden / Bekannten die in der selben Situation waren oder über Foren und dem Internet generell. Hier zum Beispiel was hilfreiches zum stöbern: http://www.erstewohnung24.de/mein-auszug/kosten-auszug
Da kann man sich einiges sinnvolles abgucken

Ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen und einen Einblick vermitteln, wie ich meinen erstzen Auszug so gestaltet habe. Viel Erfolg wünsche ich dir und deinem Freund!

LG  Miri

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19. Mai 2017 um 15:29
In Antwort auf iku11

Hallo alle zusammen,
​ich hab mir schon so einige Gedanken um dieses Thema gemacht und mit Freunden und Familie diskutiert, jedoch möchte ich einfach mal die "Öffentlichkeit" fragen und eure Erfahrungen bezüglich des Themas hören
​Wie kamt ihr zurecht als ihr von Zuhause ausgezogen seid? Seid ihr erst nach eurer Ausbildung oder nach eurem Abitur ausgezogen oder seid ihr direkt weg? Und wie kamt ihr mit eurem Geld zurecht, da man ja aufeinmal wirklich viel einplanen muss was das Geld angeht, worüber man sich anfangs ja gar keine Gedanken gemacht hat.. (z.B. Versicherungen, WLAN oder Verpflegung)

​Also kurze Info zu mir: Ich bin frische 18, möchte einfach und MUSS von Zuhause weg weil ich es psychisch nicht mehr kann, mache momentan mein Abitur (welches ich aber überlege abzubrechen, da es nichts für mich ist), mache aber einen 450€ Nebenjob und müsste mit meinem Freund einfach aus finanziellem Grund zusammen ziehen

Wie nützlich dir das Abitur noch sein kann, ist dir vielleicht jetzt nicht klar... An deiner Stelle würde ich das unbedingt noch durchziehen! 

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20. Mai 2017 um 12:51
In Antwort auf iku11

Hallo alle zusammen,
​ich hab mir schon so einige Gedanken um dieses Thema gemacht und mit Freunden und Familie diskutiert, jedoch möchte ich einfach mal die "Öffentlichkeit" fragen und eure Erfahrungen bezüglich des Themas hören
​Wie kamt ihr zurecht als ihr von Zuhause ausgezogen seid? Seid ihr erst nach eurer Ausbildung oder nach eurem Abitur ausgezogen oder seid ihr direkt weg? Und wie kamt ihr mit eurem Geld zurecht, da man ja aufeinmal wirklich viel einplanen muss was das Geld angeht, worüber man sich anfangs ja gar keine Gedanken gemacht hat.. (z.B. Versicherungen, WLAN oder Verpflegung)

​Also kurze Info zu mir: Ich bin frische 18, möchte einfach und MUSS von Zuhause weg weil ich es psychisch nicht mehr kann, mache momentan mein Abitur (welches ich aber überlege abzubrechen, da es nichts für mich ist), mache aber einen 450€ Nebenjob und müsste mit meinem Freund einfach aus finanziellem Grund zusammen ziehen

Ich bin damals direkt nach dem Abi ausgezogen und in die große weite Welt - gut Großstadt mit 300 000 Einwohner und etwa 150 km von Zuhause- los.
Bin in eine WG gezogen und am Anfang wars echt befreiend.
Mit Kochen, Waschen, etc hatte ich keine Probleme, weil ich schon vorher ziemlich selbstständig war und... meine Mitbewohner leider nicht. 
Es hat mich echt einige Monate Eingewöhnungszeit gekostet, bis ich mein Sauberkeitsverständnis mit dem meiner Mitbewohner auf einen Nenner bringen konnte und jetzt flippe ich manchmal noch aus
Ich beziehe Bafög und arbeite in den Semesterferien, komme so eigentlich ganz gut aus, weil meine Mutter noch so ziemlich meine Miete übernimmt.
Es hat alles seine Vor-und Nachteile.

Mach dein Abitur auf jeden Fall fertig... und bewirb dich an Universitäten. Studentenwohnheimer sind immer eine günstige Alternative und haben meist eine ziemlich positive Community

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