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Entziehung des Sorgerechts, weil Eltern ihre Kinder nicht zur Schule schickten

4. September 2013 um 19:18

Sie wollen ihre Kinder vor "unerwünschten Einflüssen" fernhalten. Dazu zählt auch die Schule, und zwar jede Art von Schule. Weil streng religiöse Eltern aus Südhessen ihre vier Kinder partout nicht in den Unterricht schickten, wurde ihnen das Sorgerecht entzogen.

Polizei und Jugendamt holten die vier Kinder im Alter von acht bis 14 am vergangenen Donnerstag um acht Uhr morgens zu Hause ab. "Der Einsatz verlief aus unserer Sicht angemessen, es gab keine körperlichen Übergriffe", teilt Frank Horneff, Pressesprecher vom Landkreis Darmstadt-Dieburg mit. Das Sorgerecht liegt jetzt beim Jugendamt.

Die Kinder hätten, wenn überhaupt, nur wenige Wochen eine Schule besucht. "Die Eltern lehnen jegliches Schulsystem ab und wollten ihre Kinder selbst unterrichten", sagt Horneff.

Die Eltern sollen christlichen Glaubens sein und ihre Kinder hermetisch von der Außenwelt abgeschottet haben. Sie sollen es auch abgelehnt haben, die Kinder an einer staatlich anerkannten christlichen Privatschule unterrichten zu lassen, berichtet der "Hessische Rundfunk".

Mehr unter:
www.spiegel.de/schulspiegel/schulverweigerer-in-hessen-polizei-trennt-vier-kinder-von-eltern-a-920149.html


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5. September 2013 um 3:02

..unerwünschte einflüsse

ja man solle nicht vom baum der erkenntnis essen und doch lernen der versuchung standzuhalten

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12. September 2013 um 12:09

Absolut
Richtig und gut, dass hier so gehandelt wurde.

Ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen, dass die Eltern mit einem solchen Quatsch den Kindern extrem schaden und ihnen jegliche Zukunft verbauen.

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12. September 2013 um 12:15

Du verwechselst
zwei verschiedene Vorfälle. Das, was du meinst, war die Sekte der 12 Stämme, bei denen der Reporter verdeckt das Verprügeln der Kinder gefilmt hat. Bei dem von mir verlinkten Bericht gings um eine Familie in Hessen.

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12. September 2013 um 12:20
In Antwort auf chichi210812

Absolut
Richtig und gut, dass hier so gehandelt wurde.

Ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen, dass die Eltern mit einem solchen Quatsch den Kindern extrem schaden und ihnen jegliche Zukunft verbauen.

In der Tat.
Das Traurige ist, dass deren Diktion von den "Kindern als einem Geschenk Gottes" leider absolut wörtlich gemeint ist. Bei denen heißt Geschenk ungefähr "die Kinder sind mein persönliches Eigentum und ich kann mit ihnen machen, was ich will bzw. was mein imaginärer Obermax mir vorschreibt".

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