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Emanzipation

1. Dezember 2017 um 22:04

Hallo zusammen.
zurzeit befasse ich mich im Bereich der Sozialwissenschaften mit dem Thema "Emanzipation" und würde gerne wissen, wie ihr Frauen Emanzipation für euch definiert und ob ihr euch emanzipiert fühlt, Von den Männern würde ich gerne wissen, wie eine emanzipierte Frau bei euch ankommt.
Es wäre sehr nett, wenn ihr mir antwortet, danke schonmal im vorraus.
Liebe Grüße!

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2. Dezember 2017 um 0:42

Mh lass mal sehen.... : Emanzipation, Emanze,  die emanzipierte Frau, Emma. Kampf-Lesbe, Alice Schwarzer?
Ne, ich gehe nur so meine Assoziationskette durch. Seit Ende der 90ern hört man den Begriff nicht mehr so. Irgendwie klingt er doch etwas positiver als früher. Also gerade nochmal die Definition bei Wikipedia nachgeschaut. Ja schon heftig.


Wenn man als Mann das ließt, beinhaltet das auch, dass ich als Mann schon immer die Frau unterdrückt habe. Heute nervt mich eher der Begriff Feminismus, da dieser meiner Meinung nach, benutzt wird um die Ungerechtigkeit zwischen den Geschlechtern in die andere Richtung zu kippen, durch z.B. Frauenquote in den Vorständen.


Nein eigentlich ist das, was ich für eine Beziehung suche eine emanzipierte Frau. Die würde sich dadurch offenbaren, dass sie mir, ohne gezeter oder Augenverdreh , den Knopf an mein Hemd nähen würde. Einfach so. Weil sie es kann und sie es und es für mich gerne tut. Genau so wie ich gerne für sie/uns was kochen würde oder auf sonst irgendeine Art die ich gut kann ihr helfen würde. Also ein Partner auf Augenhöhe. Ich denke das die Frauen heute schon recht emanzipiert sind, und gesellschaftlich gesehen somit auch eher mehr Freiheiten/Möglichkeiten haben als die Männer. Sicher nicht in allen Bereichen aber in vielen (Aus meiner Sicht)
Wenn man bedenkt das in den 50ern des vergangen Jahrhunderts eine Frau um ein eigenes Bankkonto zu eröffnen die Vollmacht des Ehemannes benötigt hat, merkt man, das sich viel getan hat. Eine emanzipierte Frau ist für mich z.B. Caroline Kebekus anstatt als Alice Schwarzer und somit finde ich ist die emanzipierte Frau als solche in der Gesellschaft und im speziellen als Partnerin auf jeden Fall ganz gut .
Gruß Marc
 

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2. Dezember 2017 um 10:56

Vielen Dank für die Antwort

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2. Dezember 2017 um 10:56

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2. Dezember 2017 um 15:49
In Antwort auf misslipstick3

Hallo zusammen.
zurzeit befasse ich mich im Bereich der Sozialwissenschaften mit dem Thema "Emanzipation" und würde gerne wissen, wie ihr Frauen Emanzipation für euch definiert und ob ihr euch emanzipiert fühlt, Von den Männern würde ich gerne wissen, wie eine emanzipierte Frau bei euch ankommt.
Es wäre sehr nett, wenn ihr mir antwortet, danke schonmal im vorraus.
Liebe Grüße!

wie ich den Begriff für mich definiere? Als "erledigt". Ist schon lang ein Haken dran und da ist auch schon lange keine Diskussion und nichts zu tun mehr übrig, im Gegenteil, ich würde sagen, die letzten 5-10 Jahre waren eher schon zu viel.

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4. Dezember 2017 um 4:33

Naja, also das mit den Rollenbildern ist  Meinung nach manchmal das Problem bei der die Frau dann über sich selbser stolpert.  Damit meine ich, das  es den Anschein erweckt das die Emanzipierte Frau eben nicht mehr dem Mann mal den Knopf ans Hemd näht oder sontiges unterlässt nur weill das dem alten Klischee entspricht. Auf der anderen Seite,  gibt es einen politischen  bzw geselschaftlichen Status Quo der noch durchaus patriarchaisch ist. Wie Anzahl der Vorstände in AGs (aber nicht nur da) Gehälter. Das ist ja meiner Meinung auch ok dies anzumäkeln. Aber dann qusi eine Frauenquote per Gesetzt zu fordern finde ich sehr schwach. Ein Mann wird auch nicht nur Vorstand weill er ein Mann ist.
Wegen mir Frauenquote in den Vorständen, wenn die dann auch ebenso für Gleisbauer und Stahlwerker gilt. Genauso mit den Gehältern. Kann ich gar nicht verstehen, da die HR Abteilungen meisten zu 90% mit Frauen besetzt sind.  Auch werden typische Frauenberufe (soziale Berufe) recht schlecht bezahlt. Da bittet man quasi die Männer,  (so kommt das bei mir rüber) das doch bitte schön zu ändern.  Aber so klappt das nicht wirklich mit der Emanzipation bis zum Ende. Da muss man eben doch mal den langen oder schwierigen Weg gehen und selbst eine AG gründen.  Oder es legen mal _alle_ Krankenschwestern die Arbeit für ein oder zwei Tage nieder (ich glaube in Dänemark haben Frauen mal einen Generalstreik hingelegt) .  Als Mann stört mich eher ,dass z.B. in Grundschulen nur noch Lehererinnen vorhanden sind. Gesellschaftlich gesehen finde ich wirklich  dramatischer als die Besetzung der Vorstandsriege eine privaten AG. Nicht zu letzt da es schon einige Berichte gab  in denen statistisch gesehen das dadurch die  Jungs  benachteiligt werden. 
Gruß Marc

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4. Dezember 2017 um 4:48

Tja,  da wird ja z.B.  oft gefordert, das Männer auch mal Gefühle äußern sollten. Merkwürdig ist nur, wenn man das macht wir es dann  einem in der Tat als Schwäche ausgelegt und sich (von seiten der Frau) darüber   nicht direkt  Lustig gemacht, aber gefrozelt. Wird mir so schnell nicht wieder passieren. Typisch ist ja auch das : Oh wenn mein Mann mal ne kleine Erkältung hat.. Also wenn ich bei jedem kleinen Wewehchen so jammern würde.. " .  Also wenn ich eine Erkältung habe, schaue ich zu, dass ich schnell wieder auf die Beine komme. Was ich meine ist, wenn Männer da nicht mal ihr Rollenbild pflegen kommen doch leicht Spannungen auf.  Hautpsache sie machen mehr im Haushalt....

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4. Dezember 2017 um 11:37
In Antwort auf misslipstick3

Hallo zusammen.
zurzeit befasse ich mich im Bereich der Sozialwissenschaften mit dem Thema "Emanzipation" und würde gerne wissen, wie ihr Frauen Emanzipation für euch definiert und ob ihr euch emanzipiert fühlt, Von den Männern würde ich gerne wissen, wie eine emanzipierte Frau bei euch ankommt.
Es wäre sehr nett, wenn ihr mir antwortet, danke schonmal im vorraus.
Liebe Grüße!

wie ist eigentlich Deine Ansicht dazu @TE, wenn Du Dich mit dem Thema gerade befasst?

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4. Dezember 2017 um 11:41

jeder macht das was er am besten kann... Ob meine Mutter zb mit meinem Dad auf einer Augenhöhe ist- hmmm!??? Eher nein! Mein Vater the big Boss aber irgendwo hatte doch meine Mutter die Hosen in der Family an.

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4. Dezember 2017 um 22:09

Anstatt hämisch zu lachen hättst Du vielleicht den ganzen Text lesen sollen. Klar kann ich ein Knopf annähen, nur fällt er dann  in zwei Tagen wieder ab.  Es gibt tatsächlich Sachen die ich weder gerne tue noch gut kann. Dafür koche ich gerne und putzen fällt mir jetzt auch nicht so schwer. Aber deine Reaktion  ist eben die  standard Reaktion der vermeintlichen  Emanzen. Es ist also nicht so, das ich ein Heimchen am Herd ganz toll finde. Ein  Hauptproblem ist eben doch die Arbeitsteilung im privaten. Und oft hätte man da eher  einen Gleichstellungsbeauftragen notwendig als in der Firma.
 

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5. Dezember 2017 um 14:58

naja, ich BRAUCHE nun auch wirklich keinen Mann, ich habe geheiratet und wir haben ein Kind, weil wir das MÖCHTEN.
Ist schon ein wichtiger Unterschied, finde ich.
Dass ich mich damit ins Aus schiesse ist mir so noch nicht aufgefallen

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5. Dezember 2017 um 19:28

Also eine Art Gegenstück zu vielen Männern mit Mackergehabe und sexistischen Ansichten?
Auch eine Form der Gleichberechtigung, kann nicht schaden.

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6. Dezember 2017 um 8:05

das weiß er doch. Sonst wären wir gar nicht verheiratet.
Auf einen Mann, der mich BRAUCHT, also von mir abhängig ist, würde ich genauso dankend verzichten. Entweder er ist an meiner Seite, weil er MÖCHTE, oder er lässt es, aber ganz gewiss nicht, weil es MUSS. Und genauso ist es auch umgekehrt. Paar BDSM - Spielchen sind ja ganz nice, aber auch er sucht immer eine Frau, die bei ihm ist, weil sie MÖCHTE und nicht, weil sie MUSS.

Also nein, ich BRAUCHE ihn nicht. Und das kann ich ihm auch jederzeit so sagen, denn irgendwie ist "ich bin da, weil ich Dich MÖCHTE, ganz ohne dass ich muss" doch ein unendlich grösseres Kompliment als "ich bin da weil ich halt einen Mann BRAUCHE" oder etwa nicht? :P

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