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Elektroautos

7. August 2017 um 10:53

Heute bekam ich Post von meinem Autohändler, er möchte, dass ich mir ein neues Auto kaufe, bzw. eines lease.
Ich brauche tatsächlich einen neuen kleinen Einkaufswagen und hatte vorgehabt mir einen elektrischen zuzulegen.

Jetzt stelle ich mir die Frage, warum soll ich mir ein E-Auto kaufen, wenn bei dem entspechenden Benzinmodell die Leasingraten deutlich niedriger sind als die Batteriemiete bei der Elektrovariante allein?

Das ist doch Wahnsinn!

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24. August 2017 um 8:12
In Antwort auf kommtessa

Heute bekam ich Post von meinem Autohändler, er möchte, dass ich mir ein neues Auto kaufe, bzw. eines lease.
Ich brauche tatsächlich einen neuen kleinen Einkaufswagen und hatte vorgehabt mir einen elektrischen zuzulegen.

Jetzt stelle ich mir die Frage, warum soll ich mir ein E-Auto kaufen, wenn bei dem entspechenden Benzinmodell die Leasingraten deutlich niedriger sind als die Batteriemiete bei der Elektrovariante allein?

Das ist doch Wahnsinn!

mir fällt bei den E-Autos im Moment auch mehr Kontra als Pro ein...
- Netz der Ladestationen
- Akku - Leistung / Reichweite
- Preis vom Auto - und vor allem vom Akku
- und in Sachen Umwelt sind die Dinger doch noch nicht mal so wirklich die Leuchten, im Gegenteil

von daher - da muss sich noch einiges tun, denke ich. Und unsere dt. Automobil-Industrie hinkt in diesem Bereich, wie auch in vielen anderen (autonomes Fahren z.B.) meilenweit hinterher

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24. August 2017 um 9:09
In Antwort auf kommtessa

Heute bekam ich Post von meinem Autohändler, er möchte, dass ich mir ein neues Auto kaufe, bzw. eines lease.
Ich brauche tatsächlich einen neuen kleinen Einkaufswagen und hatte vorgehabt mir einen elektrischen zuzulegen.

Jetzt stelle ich mir die Frage, warum soll ich mir ein E-Auto kaufen, wenn bei dem entspechenden Benzinmodell die Leasingraten deutlich niedriger sind als die Batteriemiete bei der Elektrovariante allein?

Das ist doch Wahnsinn!

Wenn du das Auto nur zum Einkaufen brauchst, dann werde doch besser Mitglied bei einem Carsharinganbieter, da würdest du doch erheblich Geld sparen. Natürlich insofern es so etwas bei dir gibt. 

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24. August 2017 um 14:46

weil ich das Thema autonomes Fahren im letzten Jahr verfolgt habe. Ja, fein, wir haben hier und da ausgewiesene Teststrecken, auch als Teil des öffentlichen Straßennetzes und es gibt hier und da einige Pilotprojekte - aber wenn man es beispielsweise mit Silikon Valley vergleicht, sind unsere Automobilhersteller dennoch weit hinterher.
Und nein, ich unterschätze die Komplexität wohl nicht, mich interessiert das, weil ich in der IT arbeite. Ich habe eine recht gute Vorstellung der Komplexität.

Und nein, ich würde mir kein Auto kaufen, mit dem ich alle 100km tanken fahren muss, schon gar nicht, wenn es kein sinnvolles Tankstellennetz gibt. Damit komme ich zwar bis zum Bahnhof, um in der Woche auf Arbeit zu fahren aber für mal einen Wochenendausflug reichen eigentlich auch 100km nicht und für eine Urlaubsfahrt schon gar nicht. Zumal das ganze stark temperatur-abhängig ist. Ein Auto, was ich bei 0° bis 22° super fahren kann, ist ja nett, aber in der Praxis wöllt ich das nicht haben.
Aber wenn man mal alles negative nicht rechnet, ist es toll, ja ^^

Es geht auch nicht in erster Linie um die Kohlekraftwerke, sondern beispielsweise um die Herstellung der Akkus. Vom Abbau der benötigten Materialien an. Bist Du da etwas hinterher, dass Du da mit Kohlekraftwerken ums Eck kommen musst? ^^

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24. August 2017 um 14:52
In Antwort auf avarrassterne1

weil ich das Thema autonomes Fahren im letzten Jahr verfolgt habe. Ja, fein, wir haben hier und da ausgewiesene Teststrecken, auch als Teil des öffentlichen Straßennetzes und es gibt hier und da einige Pilotprojekte - aber wenn man es beispielsweise mit Silikon Valley vergleicht, sind unsere Automobilhersteller dennoch weit hinterher.
Und nein, ich unterschätze die Komplexität wohl nicht, mich interessiert das, weil ich in der IT arbeite. Ich habe eine recht gute Vorstellung der Komplexität.

Und nein, ich würde mir kein Auto kaufen, mit dem ich alle 100km tanken fahren muss, schon gar nicht, wenn es kein sinnvolles Tankstellennetz gibt. Damit komme ich zwar bis zum Bahnhof, um in der Woche auf Arbeit zu fahren aber für mal einen Wochenendausflug reichen eigentlich auch 100km nicht und für eine Urlaubsfahrt schon gar nicht. Zumal das ganze stark temperatur-abhängig ist. Ein Auto, was ich bei 0° bis 22° super fahren kann, ist ja nett, aber in der Praxis wöllt ich das nicht haben.
Aber wenn man mal alles negative nicht rechnet, ist es toll, ja ^^

Es geht auch nicht in erster Linie um die Kohlekraftwerke, sondern beispielsweise um die Herstellung der Akkus. Vom Abbau der benötigten Materialien an. Bist Du da etwas hinterher, dass Du da mit Kohlekraftwerken ums Eck kommen musst? ^^

mal abgesehen davon, dass die Kohlekraftwerke natürlich weiter ihren Strom ins Netz einspeisen und dieser Strom nicht um die Steckdosen, mit denen Elektroautos geladen werden, herumfließt ^^

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24. August 2017 um 15:16

nun, was den Alttag angeht, kann ich mit einem Renault Zoe noch nicht mal meinen Wocheneinkauf machen, auch wenn da die 200km reichen würden ^^ (und wenn ich von Alltag spreche, dann nehme ich schon den Wert, den es auch im Winter noch hergibt ^^)
Auch abgesehen vom Einkaufen sind wir im Alltag selten allein oder zu zweit im Auto - da taugt die Größe halt nicht.

Bei allen Elektroautos, die ich mir im letzten Jahr so angesehen habe und die für uns auch in Frage kämen, lag die Reichweite um die 100km und das ist definitiv zu wenig.

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24. August 2017 um 15:20

btw - wie lange halten die Akkus aktuell? 3 Jahre oder so? Da würde ich never von "erheblich geringeren Wartungskosten" sprechen, auf so einen Betrag alle 3 Jahre komme ich bei einem Beniziner nicht mal im Ansatz. Öl wechslen, klar, Bremsen erneuern und Prüfen, ... auch mal paar andere Verschleißteile tauschen, beim meisten davon kommt man mit Selbsthilfewerkstatt + Materialkosten davon, wenn man sich halbwegs auskennt - und das ist überwiegend keine Raketentechnik.

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24. August 2017 um 15:43

nein, es sind 30km einfach ca. zum Einkaufen - aber dann müssen da zwei Erwachsene + Getränke für 2 Wochen, Essen für eine Woche + haltbares Essen für 2 Wochen - je für 2 Erwachsene, 1 Kind und Hund - rein passen. Ich kann Dir versichern, da kommt mehr zusammen, als der Zoe Platz hat. Und nein, öfter einkaufen fahren finde ich kein bißchen sinnvoller.

Bei fast jedem Ausflug sitzen Mann, Kind, Hund (nein, sie passt nicht auf den Schoß, also, doch: der Kopf und die Vorderpfoten) und ich im Auto - das sollte nicht nur so gehen, dass der Kopf vom einen zwischen den Beinen vom anderen steckt. Junior ist inzwischen auch ein Teenager, also Platz für eine Babyschale reicht da auch nicht. ^^

Meine Schwiegermutter wohnt 350 km von mir entfernt, meine Eltern und meine Schwester 500km, wir fahren alle mehrfach im Jahr besuchen.

Von Mo-Fr hingegen nutzen wir das Auto nur, falls Junior mal außerplanmäßig von der Schule abgeholt werden muss (da die nächste Gehörlosenschule nicht 2 Strassen weiter ist: 65km einfach) oder ich mal vom Zug, weil ich meinen Anschlußbus nicht erreiche (das sind nur ca. 15km)

Ich "verbanne" gar nichts, ich habe eine Meinung zu dem Thema und die lautet auf: völlig unpaktikabel. Und ja, natürlich für MICH unpraktikabel, ich versuche NIEMALS im Namen anderer zu urteilen, das kann ich immer nur und ausschließlich für mich selbst und ich hoffe, es passiert mir nur äußerst selten, dass ich diesen Grundsatz verlasse.
 

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24. August 2017 um 15:52

ich mache das in den letzten 3 Jahren auch kaum noch, liegt aber mehr an Faulheit.

Und ok, ich gebe zu, an die Bremsen würde ich mich allein nicht herantrauen, wenn sonst keiner dabei ist, ich würde es wahrscheinlich hinbekommen, hab das 10 Jahre lang für 2 Autos immer mitgemacht, aber ich wäre zu feige. Und ja, eines davon ist ein Jungtimer, da geht mehr zu machen als bei dem neueren, aber die übliche Wartung ala Öl, Bremsen, Schläuche, Keilriemen / Rippenriemen, ... unterscheidet sich kaum. Nur wenn irgend einer dieser *** Sensoren kaputt ist (was eigentlich das häufigste ist, wo sich der Verschleiß zeigt) - ob nun ABS, Motorelektronik oder simpel Sitzheizung wird es beim Neuen haariger - wobei ich jetzt eher weniger glaube, dass die Elektroautos weniger Sensoren haben ^^

Aber ich bin eine blonde Frau - und ich bekomme den ganzen Kram auf die Reihe, also glaube ich irgendwie nicht daran, dass nur die wenigsten Autofahrer es könnten. Zumal in jeder Selbsthilfe-Werkstatt zumindest ein Kfz -Meister ist (und sein muss), der auch hilft und noch mal drüber schaut und Rat gibt, wenn es not tut. Nach unzählen Stunden in der Selbsthilfe bin ich mir hingegen ziemlich sicher, dass nur sehr wenige Autofahrer das wollen. Aber das in eine Kostenrechnung aufzunehmen, dass man lieber bezahlt als selbst zu machen, finde wiederum ich unfair.

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24. August 2017 um 16:01

Ich finde Hybrid Wagen sind eine gute Alternative. Da spart man auch schon gut Sprit.

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24. August 2017 um 16:04

wir wohnen in einem 120 - Seelen Dorf.
Im Münchner Umland könnte ich mir eine Wohnung, wo es nur 1km zum Einkaufen ist, bestenfalls mit einer Gehaltsverdopplung leisten. Netto-Verdopplung natürlich, brutto wäre mit der Steuerprogession wohl schon wieder zu knapp ^^

Was aber auch heißt: ich kenne verdammt viele, bei denen das ganz genauso ist. Die Ausnahmen unter meinen Kollegen allein sind an einer Hand abzählbar.

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24. August 2017 um 16:17

die Spezialwerkzeuge (die man da ja teilweise selbst für einen *** Zündkerzen-Wechsel braucht) gibt es in der Selbsthilfewerkstatt auch - so um die 2Eu die Stunde. Der Haken ist eher, dass die neuen so konstruiert sind, dass Du die Stunde fürs Zündkerzen wechseln auch bald brauchst, wenns dumm kommt.
Der letzte Rippenriemenwechsel, den ich mitgemacht habe, kam auf 4h zu zweit - mit Motorkran und und jeder Menge anderem Spezialwerkzeug (u.a., weil Opel freundlicher Weise Nussgrößen einsetzt, die in keinem normalen Werkzeugkasten enthalten sind) - und danach hab ich dann gesagt: mir egal, was das in einer Werkstatt kostet (allein wegen des Zeitaufwandes ist das natürlich saftig): NIE WIEDER machen wir das selbst...

Aber das ist wirklich keine Raketentechnik und es gibt im Netz auch idiotensichere Anleitungen für alles, was Laien hinbekommen würden. Und da finde ich mal so ganz allgemeingültig: alle regelmässigen Wartungsarbeiten an einem "rüstigen Gebrauchten" würde man auch ohne Kfz-Meister-Brief definitiv hinbekommen. Ich rede ja nicht davon, das Getriebe zu überholen und am Rahmen herumzuschweißen

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24. August 2017 um 21:05

Ich bewundere Deinen Optimismus.

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24. August 2017 um 21:07
In Antwort auf femmefatalerror

Wenn du das Auto nur zum Einkaufen brauchst, dann werde doch besser Mitglied bei einem Carsharinganbieter, da würdest du doch erheblich Geld sparen. Natürlich insofern es so etwas bei dir gibt. 

Leider nicht
jedenfalls kein System, dasa mir nützen würde.

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25. August 2017 um 7:52

ich denke, dass das mit dem autonomen Fahren in die Richtung gehen könnte, dass es einen Hybriden zwischen ÖPN und Individualverkehr gibt.
Für privat bin ich da eh old school, ich finde die aktuellen & teilweise auch die älteren Assistenzssysteme zum Teil schon mehr als grenzwertig.

Ja, in x Jahren werden vielleicht andere Akkus verwendet. In x Jahren gibt es vielleicht auch ein Netz an Ladestationen, was den Namen wert ist. - Ändert aber beides nichts daran, dass das heute so nicht taugt. Oder in x Jahren gibt es ein ganz anderes Konzept und die Nummer ist ganz vom Tisch.

Ich habe 73km Arbeitsweg (womit ich in meiner Firma im oberen Mittelfeld bin) - und die fahre ich sicher nicht mit dem Fahrrad Mit dem Auto ebenso sicher genauso wenig. Nach dem, was ich in den letzten Jahren bei Kollegen, Verwandten, Bekannten, Nachbarn, ... verfolgt habe, sind die Arbeitswege durch diese Immobilienpreis-Entwicklung auch bei den meisten deutlich länger geworden. In meinem ganzen Umfeld ist nicht einer mit weniger als 10km.
 

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25. August 2017 um 8:03

hehe, ich trinke einen Filterkaffee auch viel lieber als nen Latte Macchiato. Vor allem WIRKLICH Filterkaffee, kein Kapsel-Zeugs. Zu Hause aus der tollen Jura - Maschine mit frisch gemahlenen Bohnen - auf Arbeit eine ganz klassische Filterkaffee - Maschine, so ein Latte & Co Zeugs nebst der Senseo stehen hier auch rum - ähm nein, Danke.

Was man den E-Autos sehr vor allem lassen muss: sie sind so unendlich viel leiser. Dort wo ich mit unserem Hund immer spazieren gehe, fährt oft eine Dame mit einem herum, die höre ich nicht (und mein Hund mit ihrem deutlich besseren Gehör auch nicht) bevor sie mir halb ins Bürzel fährt - und dann höre ich auch nur die Abrollgeräusche der Reifen, die da auch wesentlich geringer sind, sie hat da auch die neuen gewählt, bei denen die Abrollgeräusche sehr verbessert sind (gibt da keine Fußwege, wir laufen also zwangsläufig auf der Straße) - hab mich mit ihr paar mal unterhalten, weil ich mich entschuldigt habe, dass sie wegen uns immer halb anhalten muss - sie meint, kennt sie schon, geht ihr fast immer so.
Das finde ich schon sehr beeindruckend und da gerade Lärmessionen heutzutage echt ein Thema sind - in dem Bereich unschlagbar.

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25. August 2017 um 8:34

hab ich schon - unsere Jura kann das ja auch, ohne Chemie - Cocktail Und vom Barista auch (den Barista hab ich in der Tat nicht probiert ) aber ich mag keine Milch im Kaffee (und im Tee auch nicht, habe ich auch probiert, zu einem klassischen engl. Tee gehört die ja dazu) - von daher hat der Latte vom Start weg schon verdammt schlechte Karten

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25. August 2017 um 11:41
In Antwort auf kommtessa

Heute bekam ich Post von meinem Autohändler, er möchte, dass ich mir ein neues Auto kaufe, bzw. eines lease.
Ich brauche tatsächlich einen neuen kleinen Einkaufswagen und hatte vorgehabt mir einen elektrischen zuzulegen.

Jetzt stelle ich mir die Frage, warum soll ich mir ein E-Auto kaufen, wenn bei dem entspechenden Benzinmodell die Leasingraten deutlich niedriger sind als die Batteriemiete bei der Elektrovariante allein?

Das ist doch Wahnsinn!

Das E-Auto wird extrem gepusht, gilt als sauberer, weil es keine Abgase selbst produziert. Aber erstmal muss man sich fragen, wie wird Strom produziert? Ein großer Teil wird nicht durch Wind- oder Solarkraft hergestellt. Die Autoproduktion an sich ist auch sehr Umweltbelastend, von der Batterieherstellung und Entsorgung braucht man gar nicht sprechen. Ich denke, wenn du jetzt auf Umweltschutz setzt, dann ist ein guter Gebrauchtwagen am besten. Das ist halt nur für die Autohersteller etwas ärgerlich, weil diese daran nichts verdienen, deshalb will man ja möglichst viele Neuwagen an den Mann bringen.

Die Frage die du dir stellen solltest ist, was du möchtest, brauchst du dieses Auto unbedingt? Oder kann man das Problem mit dem Einkaufen auch anders lösen.

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25. August 2017 um 15:24

Ich ziehe einen echten Filterkaffee jederzeit den Espressoabkömmlingen vor.

Und ich würde tatsächlich gern ein E-Auto nehmen, aber das ist mir einfach zu teuer.
Am coolsten fände ich den Twizy, aber 50 Euro Batteriemiete, soviel vertanke ich nicht mal mit meinem Einkaufswagen.

Ich glaube auch, wir zwingen uns mit den Batterieautos in die falsche Bahn, es gibt schließlich noch andere Alternativen, von Erdgas oder Wasserstoff Verbrennern bis zur Brennstoffzelle,
Das größte Problem, die langen Ladezeiten wird man nicht ändern können.
Ich habe keine Lust, auch nur eine halbe Stunde an der Tanke rumzugammeln.

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25. August 2017 um 15:28
In Antwort auf jonas1989

Das E-Auto wird extrem gepusht, gilt als sauberer, weil es keine Abgase selbst produziert. Aber erstmal muss man sich fragen, wie wird Strom produziert? Ein großer Teil wird nicht durch Wind- oder Solarkraft hergestellt. Die Autoproduktion an sich ist auch sehr Umweltbelastend, von der Batterieherstellung und Entsorgung braucht man gar nicht sprechen. Ich denke, wenn du jetzt auf Umweltschutz setzt, dann ist ein guter Gebrauchtwagen am besten. Das ist halt nur für die Autohersteller etwas ärgerlich, weil diese daran nichts verdienen, deshalb will man ja möglichst viele Neuwagen an den Mann bringen.

Die Frage die du dir stellen solltest ist, was du möchtest, brauchst du dieses Auto unbedingt? Oder kann man das Problem mit dem Einkaufen auch anders lösen.

Brauche ich das Auto? Nein, ich könnte auch ein anderes nehmen, aber das ist mir zu groß zum Einparken, wenn ich in meiner Freizeit unterwegs bin, außerdem zieht es zu viel Sprit.

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29. August 2017 um 11:17

Wer weiß besser als die Auto-Industrie, wie sich Technik und Märkte aktuell und in Zukunft entwickeln?

Politiker und Journalisten natürlich!

Also Lehrer, Anwälte und Soziologen. Die lernen schon im Grundstudium alles wissenswerte über Autos, Energie und Marktwirtschaft!
Deswegen sollten Autokonzerne am besten von Politikern und Journalisten geführt werden. Nur so lässt sich der Klimawandel aufhalten und die deutsche Auto-Industrie zukunftsfähig bleiben.
Wenn das Elektroauto auf dem Automarkt nicht ankommt, dann liegt nicht am Auto, sondern am Markt! Also bei den Menschen, die lieber Diesel und Benziner fahren wollen!
Die kapieren einfach nicht was gut für sie ist.

Und da Planwirtschaft auch nie ohne Zwang funktioniert, fallen Politikern und Journalisten natürlich nur Zwangs- und Strafmaßnahmen ein, um das Elektroauto künstlich am Markt zu halten.
 

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29. August 2017 um 12:52

Beim Kaffee ging es um die These, dass man ja sich ja auch sonst das lieber das teurere Produkt leiste, weil´s einfach schöner sei.

So, ich hätte die Möglichkeit, mir eine Ladesäule in die Garage zu stellen, aber was ist mit den Unmengen an Leuten, die keinen festen Stellplatz haben?
An unseren Straßen müsste alle 10m eine Ladesäule stehen und das sehe ich nicht, nicht mal in zwanzig Jahren.

Brennstoffzellen wären eine Alternative, weil sie eben keine Akkus sind, sondern einen Kraftstoff verbrennen, den man ähnlich Benzin tanken kann. Leider sind die Dinger noch extrem teuer.

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31. August 2017 um 15:50
In Antwort auf kommtessa

Heute bekam ich Post von meinem Autohändler, er möchte, dass ich mir ein neues Auto kaufe, bzw. eines lease.
Ich brauche tatsächlich einen neuen kleinen Einkaufswagen und hatte vorgehabt mir einen elektrischen zuzulegen.

Jetzt stelle ich mir die Frage, warum soll ich mir ein E-Auto kaufen, wenn bei dem entspechenden Benzinmodell die Leasingraten deutlich niedriger sind als die Batteriemiete bei der Elektrovariante allein?

Das ist doch Wahnsinn!

Natürlich ist das Wahnsinn. Allerdings ist Raten- oder Mietkauf allgemein für Privatleute Unfug.

Besser ein (Gebraucht-)Fahrzeug mit Benzinmotor kaufen.

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31. August 2017 um 16:47
In Antwort auf dederich

Natürlich ist das Wahnsinn. Allerdings ist Raten- oder Mietkauf allgemein für Privatleute Unfug.

Besser ein (Gebraucht-)Fahrzeug mit Benzinmotor kaufen.

Das kommt für mich auch nicht in Frage, das Einzige, für das man Schulden macht, ist ein Haus.

Ich hätte aber schon gern was "Umweltfreundliches" und wenn möglich einigermaßen erschwinglich oder zumindest nicht so viel teurer als ein Normalbenziner.

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31. August 2017 um 22:00

In der Freizeit fahre ich einen VW Fox, geiles Auto, kommt aber so langsam in die Jahre und das Modell wurde durch den Up ersetzt und der gefällt mir nicht.

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1. September 2017 um 9:47

Den Picanto gibt es nicht als Zweitürer und ich mag es nicht, um die B-Säule herum auszusteigen, bzw. davor zu gucken. Bin leider ein ziemlich langes Elend und muss den Sitz immer ganz nach hinten schieben.

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1. September 2017 um 10:27

Ich muss zugeben, ich weiß es nicht.
Ich habe in der letzten Zeit in so vielen Autos gesessen.

Die Kleinen sind tatsächlich inzwischen ziemlich groß, aber stört Dich das nicht, wenn Du aus dem Seitenfenster schauen willst und vor die B-Säule guckst?
Oder beim aussteigen, immer erst mal um das Ding rundum klettern?
Kleine Viertürer finde ich furchtbar.

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8. September 2017 um 23:13

Klar reicht der, aber ich suche was Kleines, was in jede Parklücke passt und außerdem Spaß macht. Für den Weg zur Arbeit habe ich was goßes Unpraktisches.

Geleased hätte ich den sowieso nicht.

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9. September 2017 um 15:18

Warum denn nicht?
Zwei Kästen Wasser müssten in einen Smart reinpassen.

Und, wie bereits gesagt, ich lege Wert auf einen gewissen Spaßfaktor.
Wie lang ist ein Smart? 2 1/2 Meter? Den könnte man sogar quer einparken.
Schade, dass ein E-Smart doppelt so viel kostet wie ein Benziner.

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10. September 2017 um 22:43

Der Supermarkt ist weiter weg, den nehme ich allerdings meistens auf dem Weg nach Hause mit.
Der Kleine soll ein Freizeitauto sein, mal in die Disco, in die Kneipe, aufs Land oder Freunde besuchen.

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12. September 2017 um 16:49

Ich wüsste gern, wo die plötzlich die ganzen Milliarden herzaubern.
Die ganzen Geldstrafen, die Umbaukosten, die Entschädigungen für die amerikanischen Kunden und nun ist auch noch Geld für die Forschung über?

Wieviel Geld mögen die wohl durch ihre Betrügereien gemacht haben?

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23. September 2017 um 9:08

Finde ich ich nicht.
Die Ladezeiten sind erschreckend,
außerdem ist das Lenkrad auf der falschen Seite.

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1. Oktober 2017 um 6:40
In Antwort auf kommtessa

Heute bekam ich Post von meinem Autohändler, er möchte, dass ich mir ein neues Auto kaufe, bzw. eines lease.
Ich brauche tatsächlich einen neuen kleinen Einkaufswagen und hatte vorgehabt mir einen elektrischen zuzulegen.

Jetzt stelle ich mir die Frage, warum soll ich mir ein E-Auto kaufen, wenn bei dem entspechenden Benzinmodell die Leasingraten deutlich niedriger sind als die Batteriemiete bei der Elektrovariante allein?

Das ist doch Wahnsinn!

Das dauert noch, bis es gut funktioniert. In den Staaten funktioniert es mittlerweile, aber auch nicht überall. Hoffentlich dauert es nicht so lange. Es muss praktisch werden, damit wir uns alle welche kaufen.

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