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Einsamkeit als Au Pair - Nach 3 Monaten noch immer alleine

19. November 2019 um 22:18 Letzte Antwort: 21. November 2019 um 22:10

Hallo!

Ich bin nun seit bald 3 Monaten als Au Pair in Belgien und habe noch immer kaum Kontakte außerhalb meiner Gastfamilie.

Vorweg - ich hoffe, hier den ein oder anderen zu finden, der vielleicht auch Au Pair ist oder mal war. Ich konnte kein einziges AuPair-Forum finden, wo sich Au Pairs untereinander austauschen können (schon, aber uralt und inaktiv) und weiß auch sonst nicht, wo ich schreiben könnte - facebook ist mir für diesen Beitrag "zu persönlich".

Meine Familie habe ich über aupairworld gefunden. Das ist nicht wirklich eine Agentur, sie bieten quasi nur Leitfäden und eine Plattform für Familien, Au Pairs zu finden und anders herum. Dementsprechend gibt es auch keine organisierten Treffen etc.

Von vielen Au Pairs lese ich, dass sie schnell neue Kontakte knüpfen konnten und andere Au Pairs in der Umgebung gefunden haben. Bei mir ist das nicht der Fall! Ich habe es schon über mehrere facebook Gruppen probiert, doch bisher keine/n Einzige/n gefunden, der in der gleichen Stadt wie ich oder in der Umgebung Au Pair ist. Dabei ist die Stadt nicht gerade klein (über 100.000 Bewohner). Aber alle sind eine Stunde mit dem Zug oder weiter entfernt.

Ich habe auch schon versucht, in einer Studentengruppe auf facebook neue Leute kennen zu lernen. Und naja, mir haben ca. 30-40 Leute eine Nachricht geschrieben! Auf viele davon bin ich eingegangen und wir haben uns unterhalten, mit 2 habe ich mich auch getroffen. Aber es war einfach nur schwierig, sich zu unterhalten und sehr anstrengend für mich, da ich sehr introvertiert bin und die Unterhaltung nicht richtig in Schwung kam. Letztendlich wurde dann daraus auch nichts. Ich habe es schon noch versucht, aber sie hatten dann immer keine Zeit oder keine Lust und von ihrer Seite kamen auch keine Initiative oder Vorschläge, sodass wir schließlich nicht mehr gechattet haben. Als Student kennt man ja auch genug andere Leute denke ich. Hinzu kommt natürlich, dass ich nachmittags, wenn die Studenten Zeit hätten, gerade das Kind von der Schule holen und arbeiten muss. So sind viele Konversationen bei der Suche eines Termins schon gescheitert. Außerdem trinke ich nicht und gehe nicht gerne feiern, was für viele auch Ausschlusskriterium war.

Ich war auch bei einem Event der hiesigen Studentenorganisation, aber das war für mich hoffnungslos... Ich hab meinen Mut gepackt und bin dort hingegangen, nur um nach 10 Minuten eingeschüchtertem in der Ecke stehen wieder nach Hause zu gehen. Eine recht kleine, recht dreckige Wohnung, laute Musik, betrunkene Leute, kein freier Sitzplatz (sie saßen eher "gestapelt" auf ein paar alten Sesseln) und alle reden laut und schnell französisch und kennen sich untereinander. Da war für mich einfach nicht der geringste Raum, mich irgendwo anzuknüpfen, da ich nicht gerade die bin, die mit einem lauten "Yoooo was geht!" in eine Masse fremder Leute platzt. Vor allem halt nicht auf französisch, da ich mich ständig verhaspele oder mir Worte fehlen. Und seit dem habe ich mich zu weiteren Veranstaltungen dieser Organisation nicht mehr gewagt.

Da ich schon gut französisch spreche und somit keine Sprachkurse besuche, kann ich so auch niemanden kennen lernen. Allerdings besuche ich 3x die Woche Kunstkurse - dort sind jedoch größtenteils ältere Leute und zu den jüngeren, die dort sind, finde ich einfach keinen Kontakt.
Ich habe dort zumindest einen Jungen kennen gelernt (was mich schon Überwindung kostete), er ist Flüchtlich und wir unterhalten uns auf Englisch. Er ist bisher mein einziger Kontakt und daher hatte ich viel Hoffnung darein gelegt, dass daraus eine gute Freundschaft entstehen könnte. Aber ich merke mittlerweile, dass es einfach absolut nicht passt und er nervt mich teilweise enorm mit seiner Art.

Übrigens - in dem Haus meiner Gastfamilie wohnen auch 2 Studenten in meinem Alter, mit denen ich mir Küche und Bad teile. Als ich davon erfuhrt dachte ich mir: Toll! Dann lerne ich ja direkt jemanden kennen und bin quasi nie alleine. Pustekuchen! Und es ist nicht so, als hätte ich es nicht versucht. Den Jungen habe ich am Tage seiner Ankunft direkt freundlich begrüßt und habe ihn gefragt, ob er mit mir zusammen aufs Stadtfest gehen will. Das haben wir getan. Es war... naja, schwierig, schon! Aber irgendwie hat man sich unterhalten. Ich dachte mir "Das wird schon noch" - schließlich LEBT man zusammen im gleichen Haus! Würde man denken. Dem Mädchen habe ich beim Einzug geholfen, ihre Sachen hochzutragen. Ich habe sie Sachen gefragt, an diesem Tag habe ich sogar mit ihrer Familie (die beim Einzug half) zu Mittag gegessen. Schien alles toll. Und nun? Ich sehe die beiden, mit Glück, alle ein bis zwei Tage. Ich habe noch nie beide zugleich gesehen. Über "Hallo", "Gute Nacht" und "Guten Appetit" gehen unsere Interaktionen nicht hinaus! Ich habe öfter versucht, ein Gespräch anzufangen ("Wie war dein Tag?" "Wie war die Uni?" etc.) aber es kommt einfach nichts zurück und mittlerweile versuche ich es nicht mehr wirklich.

Nun... Ich weiß nicht mehr wirklich, was ich machen soll. Noch mehr Leute über facebook versuchen zu treffen? Das verlangt mir persönlich sehr viele Nerven ab, da solche Treffen in den meisten Fällen einfach sehr still und peinlich werden und die "Erfolgswahrscheinlichkeit" scheint nicht gerade hoch. Aber "mich aufgeben" und mich weiterhin die nächsten 8 Monate nur mit mir selbst und meinem Hund (der übrigens hier mit mir ist und mir zumindest ein wenig Gesellschaft leistet) zu unterhalten ist irgendwie auch keine Option!
Ich weiß auch gar nicht wirklich, was ich hier für Antworten lesen möchte.
Gibt es Leute, denen es genau so geht oder ging?
Wie könnte ich sonst noch Au Pairs finden? Oder Kontakt zu meinen "Mitbewohnern" knüpfen?

Mehr lesen

20. November 2019 um 10:29

Hallo liebe eenebeene,

ich möchte dir gerne Mut machen!

Ich komme aus einer Familie, in der ständig au pairs leben und arbeiten, aus einem anderen europäischen Land. 

Ich glaube, du musst dir selbst einen kleinen Schubs geben😘👍!

Geh in den Sprachkurs - notfalls C1 oder gar C2. 
Außerdem sagst du ja selbst, es klappt noch nicht so richtig mit dem F. 

Geh immer mit der family raus zu allen Aktivitäten. 
Bei uns gehören die au pairs bei allem mit dazu. Ich lade sie regelmäßig ein. 

Fahr nach Brüssel!
Das finde ich eine tolle Stadt. 1 h mit dem Zug finde ich nicht schlimm, wenn man jung ist. 

Engagiere dich vor Ort in irgendeinem Verein. 
Vllt etwas mit Hunden, da du ja deinen dabei hast!

Sei froh, dass die family das erlaubt. Ich würde keinen Hund akzeptieren, auch nicht in meiner Wohnung zu Besuch. Sorry!

Eine andere Idee:

Geh doch mal in einen Flämisch-Sprachkurs!
Belgien ist ja geteilt, dort lernst du garantiert jdn. kennen. 

Es gibt viele Immigranten dort. Das erweitert deinen Horizont. 


Hast du schon 
Antwerpen
Brügge
Waterloo !
etc. besucht??

Wunderschön. 

Fahr mal nach Holland rüber, nicht weit!

Ich mag Belgien sehr. 
Aber du persönlich musst dich öffnen. 

Viel Glück!

Und kauf dir unbedingt be Ki.pl.in.g Ta....
Du wirst wissen, was ich meine. 

Probiere die guten Pommes und Poffertjes......

und auch mal ein kleines Bier. 

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20. November 2019 um 11:05
Beste Antwort

.....übrigens:

In Brüssel gibt es jeden Sonntag einen riesigen „SOUK“ = arabischen Markt. 

Nicht weit vom Bahnhof. 
Aber pass auf deinen Rucksack etc. gut auf😉 - wie überall. 

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20. November 2019 um 22:24
In Antwort auf umminti

Hallo liebe eenebeene,

ich möchte dir gerne Mut machen!

Ich komme aus einer Familie, in der ständig au pairs leben und arbeiten, aus einem anderen europäischen Land. 

Ich glaube, du musst dir selbst einen kleinen Schubs geben😘👍!

Geh in den Sprachkurs - notfalls C1 oder gar C2. 
Außerdem sagst du ja selbst, es klappt noch nicht so richtig mit dem F. 

Geh immer mit der family raus zu allen Aktivitäten. 
Bei uns gehören die au pairs bei allem mit dazu. Ich lade sie regelmäßig ein. 

Fahr nach Brüssel!
Das finde ich eine tolle Stadt. 1 h mit dem Zug finde ich nicht schlimm, wenn man jung ist. 

Engagiere dich vor Ort in irgendeinem Verein. 
Vllt etwas mit Hunden, da du ja deinen dabei hast!

Sei froh, dass die family das erlaubt. Ich würde keinen Hund akzeptieren, auch nicht in meiner Wohnung zu Besuch. Sorry!

Eine andere Idee:

Geh doch mal in einen Flämisch-Sprachkurs!
Belgien ist ja geteilt, dort lernst du garantiert jdn. kennen. 

Es gibt viele Immigranten dort. Das erweitert deinen Horizont. 


Hast du schon 
Antwerpen
Brügge
Waterloo !
etc. besucht??

Wunderschön. 

Fahr mal nach Holland rüber, nicht weit!

Ich mag Belgien sehr. 
Aber du persönlich musst dich öffnen. 

Viel Glück!

Und kauf dir unbedingt be Ki.pl.in.g Ta....
Du wirst wissen, was ich meine. 

Probiere die guten Pommes und Poffertjes......

und auch mal ein kleines Bier. 

Hallo.

Es klappt schon mit dem Französisch - aber halt nicht so gut, dass ich mich in Konversationen an lauten Orten beteiligen kann. Der Rest, dachte ich, kommt durchs Sprechen im Alltag. Nur ist davon momentan eben nicht soo viel vorhanden... Ich habe auch schon nach Sprachkursen geguckt und es gibt hier nur welche bis B1, die außerdem meist zu Zeiten stattfinden, an denen ich nicht kann.
Flämisch wollte ich ursprünglich auch lernen aber hier ist es ebenfalls so, dass alle Anfängerkurse abends stattfinden... Genau so auch die Sportangebote der Uni, das fängt alles ab 14 Uhr an und da kann ich nie.

Meine Familie nimmt mich leider nirgendwo hin mit und es fällt mir momentan recht schwierig mit ihnen. Mein Gastvater meinte zu mir, auf die Frage hin, ob er mich denn zukünftig rechtzeitig informieren könne, ob sie denn zum Abendessen zu Hause seien oder nicht, "am Wochenende lebe jeder sein eigenes Leben". Und so werde ich nicht gefragt, ob ich irgendwo mit hin will, und esse Wochenends auch meist allein in der kleinen Küche.
Ich sollte vielleicht nochmal fragen, ob ich wohin mit kann, aber da muss ich noch etwas Mut sammeln und momentan streitet sich dauernd jeder und ich finde keinen guten Moment, irgendwas zu fragen. Ich fühle mich momentan hier nicht sehr willkommen.
Der Hund ist tatsächlich das kleinste Problem. Die Familie möchte sowieso gerne einen Hund, hat aber selbst nicht die Zeit. Es ist dann wieder eher für mich das Problem, dass ich sie halt nicht lange alleine lassen kann und somit auch gar nicht mit könnte, wenn die Familie mehr als 5 oder 6 Stunden weg ist.

Ich habe schon ein paar Städte besucht aber ich muss sagen, dass es (alleine bzw. mit Hund) einfach nicht so das gelbe vom Ei ist.

Ich habe mir schon ganz viele Schubse gegeben... momentan ist einfach die Motivation nicht mehr da, da bisher nichts gelungen ist und von anderen meist nicht zurück kommt 😓

Aber dennoch vielen Dank für deine Tipps. Ich werde mal sehen, was ich noch machen kann...

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21. November 2019 um 10:21
Beste Antwort

Ich finde es so klasse,
wie du reflektierst & schreibst. 

Schade, dass ich nicht offiziell und öffentlich hier auftrete, mir ist halt die Anonymität wichtig. 

Wir haben nämlich family in Belgien, Proviz „Löwen“, glaube ich, müsste googlen. (Lieuwen??)

Das ist eine arabische family, sehr gut integriert in B, z. T. dort geboren. 

Die Kinder sind allerdings schon über 40, also bisschen alt, schätze ich?? Sehr nett & weltoffen, würden dir sicher Brüssel zeigen. 

Natürlich perfekt zweisprachig in Wort & Schrift. 


Das Verhalten deiner Gastfamilie finde ich nicht schön, bei uns ist es halt ganz anders. 
Ich bin wie ne Omi für das au pair ( bin schon Omi😘!).

Vllt könntest du auch ne Sportart aufnehmen vor Ort?

Und du musst doch abends weg dürfen??

Unsere au pairs gehen / gingen immer aus. 
Oder bleibst du aus Sicherheitsbedenken zuhause?
Wir holen dann die au pairs z. T. ab oder zahlen ein Taxi im Notfall. 

Also, du darfst mir immer gerne schreiben. Ich versuche, dir Tipps zu geben. 

Habe gerade noch ne Idee:
Geh mal mir zur Schule des Kindes & frage dort nach Kontaktmöglichkeiten ( lycée?)

Und fahr unbedingt in die nächst größere Stadt. Dirt muss es einen Jugendclub geben. Frage auf der Mairie nach. 

Bonne chance🍀🙋🏼!

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21. November 2019 um 11:13
In Antwort auf umminti

Ich finde es so klasse,
wie du reflektierst & schreibst. 

Schade, dass ich nicht offiziell und öffentlich hier auftrete, mir ist halt die Anonymität wichtig. 

Wir haben nämlich family in Belgien, Proviz „Löwen“, glaube ich, müsste googlen. (Lieuwen??)

Das ist eine arabische family, sehr gut integriert in B, z. T. dort geboren. 

Die Kinder sind allerdings schon über 40, also bisschen alt, schätze ich?? Sehr nett & weltoffen, würden dir sicher Brüssel zeigen. 

Natürlich perfekt zweisprachig in Wort & Schrift. 


Das Verhalten deiner Gastfamilie finde ich nicht schön, bei uns ist es halt ganz anders. 
Ich bin wie ne Omi für das au pair ( bin schon Omi😘!).

Vllt könntest du auch ne Sportart aufnehmen vor Ort?

Und du musst doch abends weg dürfen??

Unsere au pairs gehen / gingen immer aus. 
Oder bleibst du aus Sicherheitsbedenken zuhause?
Wir holen dann die au pairs z. T. ab oder zahlen ein Taxi im Notfall. 

Also, du darfst mir immer gerne schreiben. Ich versuche, dir Tipps zu geben. 

Habe gerade noch ne Idee:
Geh mal mir zur Schule des Kindes & frage dort nach Kontaktmöglichkeiten ( lycée?)

Und fahr unbedingt in die nächst größere Stadt. Dirt muss es einen Jugendclub geben. Frage auf der Mairie nach. 

Bonne chance🍀🙋🏼!

Hey ☺️ Natürlich darf ich abends theoretisch (r)aus gehen, wenn die Eltern schon da sind, aber unter der Woche hole ich das Kind immer von der Schule ab und die Eltern kommen je nach dem manchmal um 16 Uhr, manchmal aber auch erst um 20 Uhr von der Arbeit. Gegessen wird auch immer erst gegen 20 oder 21 Uhr, danach muss ich mit dem Hund raus, das heißt ich bin dann so ab 22 Uhr immer erst fertig (und auch fix und fertig 😂). Da ich nie weiß, wann die Eltern heim kommen, wären regelmäßige Kurse am Abend da problematisch, da warscheinlich ich die Hälfte der Zeit nicht kommen könnte.
Das Kind geht erst in die zweite Klasse also nein, kein lycee 😁

Ich werde mich die Tage jedenfalls nochmal umsehen. Danke.

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21. November 2019 um 12:17
In Antwort auf eenebeene

Hey ☺️ Natürlich darf ich abends theoretisch (r)aus gehen, wenn die Eltern schon da sind, aber unter der Woche hole ich das Kind immer von der Schule ab und die Eltern kommen je nach dem manchmal um 16 Uhr, manchmal aber auch erst um 20 Uhr von der Arbeit. Gegessen wird auch immer erst gegen 20 oder 21 Uhr, danach muss ich mit dem Hund raus, das heißt ich bin dann so ab 22 Uhr immer erst fertig (und auch fix und fertig 😂). Da ich nie weiß, wann die Eltern heim kommen, wären regelmäßige Kurse am Abend da problematisch, da warscheinlich ich die Hälfte der Zeit nicht kommen könnte.
Das Kind geht erst in die zweite Klasse also nein, kein lycee 😁

Ich werde mich die Tage jedenfalls nochmal umsehen. Danke.

Hallo,

sie müssen dir den Besuch eines Sprachkurses ermöglichen, zumindest ist es hier so. 

Hast du das im Vertrag? Und dann müssen die sich halt organisieren, damit du loskommst!
Das abendliche Essen würde ich dann eben ausfallen lassen. 

Falls du es zubereiten musst, stell alles parat nur zum Aufwärmen. 

Das späte Abendessen stört mich auch immer im Ausland. 
GsD essen wir hier früher. Ist auch gesünder. 

Und vllt kanst du den Hund zum Kurs mitbehmen??
Einfach fragen. 
Notfalls deklarierst du ihn als Assistenzhund😉!

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21. November 2019 um 22:10
In Antwort auf eenebeene

Hallo.

Es klappt schon mit dem Französisch - aber halt nicht so gut, dass ich mich in Konversationen an lauten Orten beteiligen kann. Der Rest, dachte ich, kommt durchs Sprechen im Alltag. Nur ist davon momentan eben nicht soo viel vorhanden... Ich habe auch schon nach Sprachkursen geguckt und es gibt hier nur welche bis B1, die außerdem meist zu Zeiten stattfinden, an denen ich nicht kann.
Flämisch wollte ich ursprünglich auch lernen aber hier ist es ebenfalls so, dass alle Anfängerkurse abends stattfinden... Genau so auch die Sportangebote der Uni, das fängt alles ab 14 Uhr an und da kann ich nie.

Meine Familie nimmt mich leider nirgendwo hin mit und es fällt mir momentan recht schwierig mit ihnen. Mein Gastvater meinte zu mir, auf die Frage hin, ob er mich denn zukünftig rechtzeitig informieren könne, ob sie denn zum Abendessen zu Hause seien oder nicht, "am Wochenende lebe jeder sein eigenes Leben". Und so werde ich nicht gefragt, ob ich irgendwo mit hin will, und esse Wochenends auch meist allein in der kleinen Küche.
Ich sollte vielleicht nochmal fragen, ob ich wohin mit kann, aber da muss ich noch etwas Mut sammeln und momentan streitet sich dauernd jeder und ich finde keinen guten Moment, irgendwas zu fragen. Ich fühle mich momentan hier nicht sehr willkommen.
Der Hund ist tatsächlich das kleinste Problem. Die Familie möchte sowieso gerne einen Hund, hat aber selbst nicht die Zeit. Es ist dann wieder eher für mich das Problem, dass ich sie halt nicht lange alleine lassen kann und somit auch gar nicht mit könnte, wenn die Familie mehr als 5 oder 6 Stunden weg ist.

Ich habe schon ein paar Städte besucht aber ich muss sagen, dass es (alleine bzw. mit Hund) einfach nicht so das gelbe vom Ei ist.

Ich habe mir schon ganz viele Schubse gegeben... momentan ist einfach die Motivation nicht mehr da, da bisher nichts gelungen ist und von anderen meist nicht zurück kommt 😓

Aber dennoch vielen Dank für deine Tipps. Ich werde mal sehen, was ich noch machen kann...

" Ich sollte vielleicht nochmal fragen, ob ich wohin mit kann, aber da muss ich noch etwas Mut sammeln "

Dann mach das mal
Ist wirklich nichts gelungen, oder haben sich deine Erwartungen nicht erfüllt ?
Das ist ein Unterschied. Erwartungen muss man schon sagen

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