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Einkommen bei Paaren: Jede siebte Frau ist Hauptverdienerin!

7. Januar um 16:26

Einkommen bei Paaren: Jede siebte Frau ist Hauptverdienerin!

"In Deutschland verdienen etwas mehr Frauen als noch vor einigen Jahren im gemeinsamen Haushalt mindestens so viel wie ihr Partner. Bei genau einem Viertel der Paare lag das Einkommen der Frau 2017 auf dem Niveau des Mannes oder darüber. Das zeigen Daten des Statistischen Bundesamts, über die die "Welt am Sonntag" berichtet."

"Dabei überstiegen die Einkünfte der Frau in rund 14 Prozent der Fälle diejenigen des Mannes - in rund elf Prozent wurde ein ähnliches Einkommen genannt. Die Angaben der Statistiker stammen aus dem sogenannten Mikrozensus und beziehen sich auf gemischtgeschlechtliche Paare."

Ein leichter Aufwärtstrend wird wahrgenommen!

"Die Statistiker führten vor allem strukturelle Gründe an: In Berufen, die vornehmlich Frauen ergreifen, würden oft geringere Gehälter gezahlt. Zudem arbeiteten Frauen häufiger in Teilzeit und seltener in Führungspositionen. Hierbei könnten auch Erwerbspausen zum Beispiel zur Kindererziehung eine Rolle spielen."

(Quelle: ">https://www.tagesschau.de/inland/frauen-hauptverdienerinnen-101.html)

Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Könnt ihr diesen Trend bestätigen?

Wie setzt ihr Frauen euch in Gehaltsverhandlungen gegenüber euren Vorgesetzten durch?

Eure Meinungen & Erfahrungen sind gefragt!
 

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7. Januar um 16:32

Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?
=> ich bin Alleinverdiener(in)

Wie setzt ihr Frauen euch in Gehaltsverhandlungen gegenüber euren Vorgesetzten durch?
=> mit einem intakten Selbstbewußtsein - und indem ich nicht persönlich nehme, dass es sein Job ist, so preiswert (ohne das mit billig zu verwechseln) wie möglich "einzukaufen".

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7. Januar um 16:36
In Antwort auf avarrassterne1

Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?
=> ich bin Alleinverdiener(in)

Wie setzt ihr Frauen euch in Gehaltsverhandlungen gegenüber euren Vorgesetzten durch?
=> mit einem intakten Selbstbewußtsein - und indem ich nicht persönlich nehme, dass es sein Job ist, so preiswert (ohne das mit billig zu verwechseln) wie möglich "einzukaufen".

P.S.: ich sehe das schon als entscheidenden Punkt neben den o.g. (Pausen für Kinder, Jobwahl...) an, wie man ... ahm... frau sich in Gehaltsverhandlungen durchsetzt.

Im Grunde gibt es nur 2 Möglichkeiten:
- a) es gibt reinen Tariflohn - da zählen Beruf und Berufsjahre, aber nicht das Geschlecht.
- b) man handelt seinen Lohn / das Gehalt (oder Teile davon) mit dem Chef aus. Und da geht es um Durchsetzung, Selbstbewußtsein und Vertretung der eigenen Interessen.
Liegt tendenziell Männern mehr als Frauen - und das merkt man in der Summe auch.

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7. Januar um 16:42

bei mir fällt der Groschen heute auch pfennigweise...

bei Paaren dürfte schon ein Punkt sein, dass nicht wenige, Männlein wie Weiblein, sich bei der Partnerwahl an der "Gehaltsklasse" orientieren. - Und man (wie in jeder anderen Hinsicht auch) auch gesellschaftlich schon etwas "robuster" drauf sein sollte, wenn man die Außenseiterrolle wählt.
Allein seitens der LIEBEN Familie kann das schon der totale "Spaß" sein, warum man sich nicht "was besseres" sucht.

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7. Januar um 19:08

Ich verdiene auch bedeutend mehr als mein Mann.

Als Außenseiter oder irgendwie auffällig empfinde ich uns nicht.

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8. Januar um 6:28

Ich habe grundsätzlich etwas mehr verdient als mein Mann (bin mittlerweile nicht mehr im Arbeitsleben). Wir haben aber immer beide so viel verdient, dass wir beide von einem Gehalt (egal von wem) gut leben können.
Wir hatten schon Lebensphasen, wo jeweils einer von uns arbeitsunfähig war und das über einen mehrjährigen Zeitraum, so dass wir beide dadurch auch Haupt- bzw. Alleinverdiener waren, wenn der Verdienst des anderen in diesen Zeiten ausfiel bzw. geringer wurde.

Da ich nach Tarif bezahlt werde, stellt sich die Frage nach Gehaltsverhandlungen mit dem Vorgesetzten bei mir nicht.

 

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8. Januar um 12:45
In Antwort auf kariertekatze

Ich habe grundsätzlich etwas mehr verdient als mein Mann (bin mittlerweile nicht mehr im Arbeitsleben). Wir haben aber immer beide so viel verdient, dass wir beide von einem Gehalt (egal von wem) gut leben können.
Wir hatten schon Lebensphasen, wo jeweils einer von uns arbeitsunfähig war und das über einen mehrjährigen Zeitraum, so dass wir beide dadurch auch Haupt- bzw. Alleinverdiener waren, wenn der Verdienst des anderen in diesen Zeiten ausfiel bzw. geringer wurde.

Da ich nach Tarif bezahlt werde, stellt sich die Frage nach Gehaltsverhandlungen mit dem Vorgesetzten bei mir nicht.

 

ich habe viele jahre lang wesentlich mehr verdient als mein mann, und als er krank
war ein paar monate, konnten wir beide davon leben. dann verdiente er eine zeit lang so viel wie ich und jetzt wesentlich mehr (selbstständig). Aufgrunddessen
kann ich jetzt einen Tag weniger in der Woche arbeiten gehen, das geniesse ich sehr.
werde auch nach Tarif bezahlt, Verhandlungen fallen deshalb weg.

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13. Januar um 17:59

Eigene Erfahrungen: mein mann verdient momentan etwas mehr als ich. Ist nicht besonders viel mehr; wir könnten von jedem unserer Gehälter ohne das des anderen leben, deshalb würde ich ihn niemals als hauptverdiener bezeichnen. ob ich irgendwann mal mehr verdien oder zwischendurch oder wie auch immer, wird sich zeigen und ist nicht ausgeschlossen, weil sein gehalt als Beamter nicht verhandelbar ist, meins hingegen schon.

Gehaltsverhandlungen: mag ich nicht so gerne, aber leg mir vorher was zu recht was ich anbringen kann. 

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14. Januar um 13:53

ich verdiene echt sehr gut... aber ans gehalt vom meinem schatz komm ich bei weiten nicht ran

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27. Januar um 20:50
In Antwort auf kreuzunge

Ich verdiene auch bedeutend mehr als mein Mann.

Als Außenseiter oder irgendwie auffällig empfinde ich uns nicht.

Das ist bei uns ebenso , wo ist da ein Problem ? Nirgends , das ist eben heute so .

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29. Januar um 11:43

Jede siebte Frau Hauptverdienerin bedeute ja im Umkehrschluss, dass noch immer unglaubliche sechs von sieben Frauen ihrem Mann das hart verdiente Geld aus der Tasche ziehen.
Wo bleibt hier der Aufschrei der Feministinnen? 
 

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29. Januar um 12:24
In Antwort auf elterngruppe

Jede siebte Frau Hauptverdienerin bedeute ja im Umkehrschluss, dass noch immer unglaubliche sechs von sieben Frauen ihrem Mann das hart verdiente Geld aus der Tasche ziehen.
Wo bleibt hier der Aufschrei der Feministinnen? 
 

für mich ist das eine Entscheidung, die jedes Paar für sich selbst trifft.
Die Femministinnen waren (!) dafür wichtig, dass alle die Möglichkeit haben, sich frei zu entscheiden - Ziel erreicht.

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29. Januar um 15:53

Bei uns sind es momentan 3500€ für die Frau und 4700€ für den Mann. Da wir beide aber erst gerade ins Berufsleben eingestiegen sind und dazu auch beide nur über Leihbuden beschäftigt sind, wird sich da hoffentlich noch was ändern. Wer dann mehr verdient ist eig egal. 

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29. Januar um 19:24
In Antwort auf elterngruppe

Jede siebte Frau Hauptverdienerin bedeute ja im Umkehrschluss, dass noch immer unglaubliche sechs von sieben Frauen ihrem Mann das hart verdiente Geld aus der Tasche ziehen.
Wo bleibt hier der Aufschrei der Feministinnen? 
 

Hmm, heißt das, dass mir mein Mann das Geld aus der Tasche zieht, weil er weniger verdient?

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29. Januar um 22:15
In Antwort auf kreuzunge

Hmm, heißt das, dass mir mein Mann das Geld aus der Tasche zieht, weil er weniger verdient?

Schmarotzer  ironie off

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29. Januar um 22:32
In Antwort auf diedara

Schmarotzer  ironie off

Primitive Antwort

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30. Januar um 11:06
In Antwort auf atztheker.19

Primitive Antwort

wie man an den smilies sieht...spass...kennst du wohl nicht...

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30. Januar um 20:27
In Antwort auf elterngruppe

Jede siebte Frau Hauptverdienerin bedeute ja im Umkehrschluss, dass noch immer unglaubliche sechs von sieben Frauen ihrem Mann das hart verdiente Geld aus der Tasche ziehen.
Wo bleibt hier der Aufschrei der Feministinnen? 
 

Völlig daneben . Seit wann verwaltet ein Ehepartner das Geld allein ? In jeder guten Ehe werden Ausgaben gemeinsam getätigt , da gibt es kein er oder ich .

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31. Januar um 6:11
In Antwort auf goFemininTeam

Einkommen bei Paaren: Jede siebte Frau ist Hauptverdienerin!

"In Deutschland verdienen etwas mehr Frauen als noch vor einigen Jahren im gemeinsamen Haushalt mindestens so viel wie ihr Partner. Bei genau einem Viertel der Paare lag das Einkommen der Frau 2017 auf dem Niveau des Mannes oder darüber. Das zeigen Daten des Statistischen Bundesamts, über die die "Welt am Sonntag" berichtet."

"Dabei überstiegen die Einkünfte der Frau in rund 14 Prozent der Fälle diejenigen des Mannes - in rund elf Prozent wurde ein ähnliches Einkommen genannt. Die Angaben der Statistiker stammen aus dem sogenannten Mikrozensus und beziehen sich auf gemischtgeschlechtliche Paare."

Ein leichter Aufwärtstrend wird wahrgenommen!

"Die Statistiker führten vor allem strukturelle Gründe an: In Berufen, die vornehmlich Frauen ergreifen, würden oft geringere Gehälter gezahlt. Zudem arbeiteten Frauen häufiger in Teilzeit und seltener in Führungspositionen. Hierbei könnten auch Erwerbspausen zum Beispiel zur Kindererziehung eine Rolle spielen."

(Quelle: ">https://www.tagesschau.de/inland/frauen-hauptverdienerinnen-101.html)

Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Könnt ihr diesen Trend bestätigen?

Wie setzt ihr Frauen euch in Gehaltsverhandlungen gegenüber euren Vorgesetzten durch?

Eure Meinungen & Erfahrungen sind gefragt!
 

Ich bin auch die „Hauptverdienerin“ wobei es hier um wenige hundert Euro geht und mein Mann mit seiner Nebentätigkeit als selbstständiger Fotograf das meist aufholt und wir so fast gleich viel verdienen.
Mein Mann arbeitet beim Staat und ich in de freien Wirtschaft und da merkt man schon, dass ich Gehaltsmäßig schneller vorankomme. Würde mein Mann seinen Hauptberuf in der freien Wirtschaft ausüben würde er gleich oder besser als ich verdienen.

Bei meinem Arbeitgeber läuft es so lange man als Frau Vollzeit arbeitet und sich engagiert sehr gut mit der Karriere. Wobei das auch immer vom jeweiligen Chef und natürlich auch Glück abhängt. 

Bei uns wird es aber mit der Frauenförderung teilweise übertrieben. Inzwischen werden Frauen für gewisse Posten bevorzugt obwohl bessere männliche Bewerber vorhanden sind. Das ist nicht fair und finde ich total daneben. Es hat dann jetzt auch oft den Anschein, dass Frau nur wegen der Frauenförderung und nicht wegen ihres Könnens Karriere macht.

Frauenförderung gut und schön aber es sollte fair laufen.

In Teilzeit hat man bei uns leider sehr schlechte Karten. Da geht Karrieremäßig leider nichts.

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5. Februar um 16:36

Ein Fortschritt ist es allemal! Von echter Emanzipation sind wir jedoch noch meilenweit entfernt.

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5. Februar um 16:52
In Antwort auf woelfinwanda

Ein Fortschritt ist es allemal! Von echter Emanzipation sind wir jedoch noch meilenweit entfernt.

warum?

(fülltext...)

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5. Februar um 18:01
In Antwort auf woelfinwanda

Ein Fortschritt ist es allemal! Von echter Emanzipation sind wir jedoch noch meilenweit entfernt.

ach....  ist das so?  finde ich nicht

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5. Februar um 20:16
In Antwort auf woelfinwanda

Ein Fortschritt ist es allemal! Von echter Emanzipation sind wir jedoch noch meilenweit entfernt.

Mit Respekt zu deinem Beitrag , aber in einigen Punkten ist die Emanzipation schon sehr ünberspannt . Z.B. Frauen in Führungspositionen .

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5. Februar um 23:29
In Antwort auf avarrassterne1

warum?

(fülltext...)

Rein statistisch müsste es 50:50 sein.

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5. Februar um 23:30
In Antwort auf atztheker.19

Mit Respekt zu deinem Beitrag , aber in einigen Punkten ist die Emanzipation schon sehr ünberspannt . Z.B. Frauen in Führungspositionen .

Wo ist der Bogen überspannt? Soweit ich weiß, sind Frauen in Führungspositionen eine große Ausnahme.

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6. Februar um 8:07
In Antwort auf woelfinwanda

Rein statistisch müsste es 50:50 sein.

Männer und Frauen sind nicht gleich, werden es auch nie sein, können es nicht sein und sollen es nicht sein. Gleichmacherei ist Ungerechtigkeit.

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6. Februar um 10:08
In Antwort auf avarrassterne1

Männer und Frauen sind nicht gleich, werden es auch nie sein, können es nicht sein und sollen es nicht sein. Gleichmacherei ist Ungerechtigkeit.

Und woher kommen diese Ungleichheiten? Aus der Biologie? Also ist es biologisch vorgegeben, dass 2/3 der Frauen nicht Hauptverdiener sind? Das würde bedeuten, dass du keine "richtige" Frau bist.

Oder ist es doch kulturell bedingt? Ich würde schon eher annehmen, dass das der Fall ist. Und alles, was kulturell bedingt ist, kann sich ändern.

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6. Februar um 10:28
In Antwort auf woelfinwanda

Und woher kommen diese Ungleichheiten? Aus der Biologie? Also ist es biologisch vorgegeben, dass 2/3 der Frauen nicht Hauptverdiener sind? Das würde bedeuten, dass du keine "richtige" Frau bist.

Oder ist es doch kulturell bedingt? Ich würde schon eher annehmen, dass das der Fall ist. Und alles, was kulturell bedingt ist, kann sich ändern.

nun, ich weiß, dass ich darin, mit einem kleinen Kind wieder Vollzeit arbeiten gehen zu WOLLEN als Mutter eine Ausnahme war. Fehlen der entsprechend starken Mutterinstinkte? Ich weiß es nicht, aber zumindest sind die augenscheinlich bei den meisten anderen Frauen stärker.
Ich weiß auch, dass ich eine Ausnahme darin bin zu sagen: als Hausfrau bin ich eine Katastrophe und ich BRAUCHE meinen Job für mein seelisches Gleichgewicht, niemals nicht MÖCHTE ich zu Hause als Hausfrau sein. Nach meiner Erfahrung finden es viele eher angenehm, zu Hause bleiben zu können bzw. nur einen Teilzeitjob machen zu müssen.

Ich weiß auch, dass ich anno lang her von den anderen Studentinnen (nicht von den Herren wohl gemerkt) ziemlich schräg angeschaut wurde, wie ich mir sowas komisches und doofes wie Informatik als Studiengang aussuchen konnte - und da gar noch in dem Bereich irgendwann arbeiten will und das perverser Weise sogar noch interessant finde. Es gibt nun einmal tatsächlich mehr Männer als Frauen, die von reiner Logik und Abstraktion fasziniert sind.
Dafür wäre ich als Lehrerin, irgendwo im Dienstleistungsbereich oder im medizinischen Bereich die größte Fehlbesetzung aller Zeiten. Ich bin nämlich auch deswegen Informatiker, weil ich NICHT "gern was mit Menschen machen will" - und sonderlich gut wäre ich dabei auch nicht. Ich bin so gar nicht die hellste Kerze auf der Torte in Sachen Einfühlungsvermögen, Trost spenden und netten Umgang (und Geduld... und ... ) - und ja, das habe ich mit so einigen Männern gemeinsam.

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6. Februar um 10:44
In Antwort auf avarrassterne1

nun, ich weiß, dass ich darin, mit einem kleinen Kind wieder Vollzeit arbeiten gehen zu WOLLEN als Mutter eine Ausnahme war. Fehlen der entsprechend starken Mutterinstinkte? Ich weiß es nicht, aber zumindest sind die augenscheinlich bei den meisten anderen Frauen stärker.
Ich weiß auch, dass ich eine Ausnahme darin bin zu sagen: als Hausfrau bin ich eine Katastrophe und ich BRAUCHE meinen Job für mein seelisches Gleichgewicht, niemals nicht MÖCHTE ich zu Hause als Hausfrau sein. Nach meiner Erfahrung finden es viele eher angenehm, zu Hause bleiben zu können bzw. nur einen Teilzeitjob machen zu müssen.

Ich weiß auch, dass ich anno lang her von den anderen Studentinnen (nicht von den Herren wohl gemerkt) ziemlich schräg angeschaut wurde, wie ich mir sowas komisches und doofes wie Informatik als Studiengang aussuchen konnte - und da gar noch in dem Bereich irgendwann arbeiten will und das perverser Weise sogar noch interessant finde. Es gibt nun einmal tatsächlich mehr Männer als Frauen, die von reiner Logik und Abstraktion fasziniert sind.
Dafür wäre ich als Lehrerin, irgendwo im Dienstleistungsbereich oder im medizinischen Bereich die größte Fehlbesetzung aller Zeiten. Ich bin nämlich auch deswegen Informatiker, weil ich NICHT "gern was mit Menschen machen will" - und sonderlich gut wäre ich dabei auch nicht. Ich bin so gar nicht die hellste Kerze auf der Torte in Sachen Einfühlungsvermögen, Trost spenden und netten Umgang (und Geduld... und ... ) - und ja, das habe ich mit so einigen Männern gemeinsam.

Du bist eine große Ausnahme und somit eine Anekdote, mehr nicht. Das ändert überhaupt nichts an der Statistik und schon gar nichts an den gesellschaftlichen Mechanismen, die für diese schiefe Arithmetik verantwortlich sind.

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6. Februar um 10:45
In Antwort auf woelfinwanda

Du bist eine große Ausnahme und somit eine Anekdote, mehr nicht. Das ändert überhaupt nichts an der Statistik und schon gar nichts an den gesellschaftlichen Mechanismen, die für diese schiefe Arithmetik verantwortlich sind.

welche Mechanismen sollen das denn bitte sein?

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6. Februar um 10:48
In Antwort auf avarrassterne1

welche Mechanismen sollen das denn bitte sein?

Rollenbilder natürlich. Hat der OP wunderbar dargelegt.

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6. Februar um 11:03
In Antwort auf woelfinwanda

Rollenbilder natürlich. Hat der OP wunderbar dargelegt.

ja, ich auch gerade. Nur bin ich mir nicht sicher, ob ich es als "Rollenbilder" verdammen möchte, wenn eine Mutter sich ungern zu Gunsten eines Jobs von der intensiven Zeit mit ihrem Kind trennt. Oder eine Frau eben Informatik doof findet und lieber Sozialwissenschaften oder BWL studiert.

Immer noch: wenn es faktische Hindernisse gäbe, als Frau Informatik zu studieren oder in der IT zu arbeiten oder nach der Geburt eines Kindes recht bald wieder Vollzeit zu arbeiten, müssten sie mir in den letzten 40 Jahren irgendwann einmal begegnet sein. Sind sie aber nicht. Wenn ich das MÖCHTE, kann ich das auch TUN. Also sorry, ein Problem kann ich da nicht finden.

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6. Februar um 14:31

Ich sehe es wohl als Problem, wenn junge Frauen ganz selbstverständlich Rollenbilder wie in Fünfzigern leben und sich dann noch über den Feminismus beschweren, der ihnen angeblich Dinge vorschreibt. Dass dieser böse Feminismus ihnen erlaubt, dass sie überhaupt arbeiten dürfen, ohne dass der Mann es ihnen verbietet, wissen sie natürlich nicht.

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6. Februar um 16:17
In Antwort auf woelfinwanda

Ich sehe es wohl als Problem, wenn junge Frauen ganz selbstverständlich Rollenbilder wie in Fünfzigern leben und sich dann noch über den Feminismus beschweren, der ihnen angeblich Dinge vorschreibt. Dass dieser böse Feminismus ihnen erlaubt, dass sie überhaupt arbeiten dürfen, ohne dass der Mann es ihnen verbietet, wissen sie natürlich nicht.

tja, da sind wir wieder an dem Punkt, an dem unsere Diskussion in dem anderen Thread begonnen hat: Du hast ein Problem mit den Frauen, die nicht so leben wollen, wie Du es gern hättest, habe ich schon bemerkt.
Nur hat das mit Möglichkeiten nichts zu tun, mit Gesetzen nichts zu tun und mit Feminismus auch nicht. Das ist einfach nur ein Gottkomplex.

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6. Februar um 17:34
In Antwort auf elterngruppe

Jede siebte Frau Hauptverdienerin bedeute ja im Umkehrschluss, dass noch immer unglaubliche sechs von sieben Frauen ihrem Mann das hart verdiente Geld aus der Tasche ziehen.
Wo bleibt hier der Aufschrei der Feministinnen? 
 

Das Problem sind aber doch auch die Männer, die sich das gefallen lassen.

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6. Februar um 17:38
In Antwort auf avarrassterne1

tja, da sind wir wieder an dem Punkt, an dem unsere Diskussion in dem anderen Thread begonnen hat: Du hast ein Problem mit den Frauen, die nicht so leben wollen, wie Du es gern hättest, habe ich schon bemerkt.
Nur hat das mit Möglichkeiten nichts zu tun, mit Gesetzen nichts zu tun und mit Feminismus auch nicht. Das ist einfach nur ein Gottkomplex.

Und auch das ist ein klassisches argument der konservativen. Ein angriff auf die person noch dazu, ein typisches ad hominem. Erstens weißt du doch gar nicht, wie ich lebe. Zweitens ist es überhaupt kein Argument. es geht hier nicht darum, ob ich oder du oder sonst jemand als Privatperson so oder so lebt oder nicht oder gelebt hat oder nicht gelebt hat. es geht um die Tatsache, dass immer noch sechs von sieben Frauen vom Einkommen des Mannes Leben. und nicht nur, dass dass ihnen egal wäre, sondern es gibt eine ganze Menge an Frauen, die das sogar dezidiert wollen. Das  ist r ückschrittlich und  einfach schrecklich. 

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6. Februar um 18:29
In Antwort auf woelfinwanda

Das Problem sind aber doch auch die Männer, die sich das gefallen lassen.

Ja solange der Mann das okay findet dass sie den ganzen Tag zu Hause ist...

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6. Februar um 18:29
In Antwort auf woelfinwanda

Und auch das ist ein klassisches argument der konservativen. Ein angriff auf die person noch dazu, ein typisches ad hominem. Erstens weißt du doch gar nicht, wie ich lebe. Zweitens ist es überhaupt kein Argument. es geht hier nicht darum, ob ich oder du oder sonst jemand als Privatperson so oder so lebt oder nicht oder gelebt hat oder nicht gelebt hat. es geht um die Tatsache, dass immer noch sechs von sieben Frauen vom Einkommen des Mannes Leben. und nicht nur, dass dass ihnen egal wäre, sondern es gibt eine ganze Menge an Frauen, die das sogar dezidiert wollen. Das  ist r ückschrittlich und  einfach schrecklich. 

Tja und ich finde Menschen, die anderen sagen moechten, was sie zu wollen haben, einfach schrecklich. 
Und rueckschrittlich, denn mit Freiheit hat das gar nichts zu tun.

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6. Februar um 18:29
In Antwort auf woelfinwanda

Wo ist der Bogen überspannt? Soweit ich weiß, sind Frauen in Führungspositionen eine große Ausnahme.

Also ich bin ganz ehrlich: meine Erfahrungen mit Frauen in einer Führungsposition waren bis jetzt immer negativ

ich möchte keine Frau zu Vorgesetzten

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6. Februar um 18:48
In Antwort auf avarrassterne1

Tja und ich finde Menschen, die anderen sagen moechten, was sie zu wollen haben, einfach schrecklich. 
Und rueckschrittlich, denn mit Freiheit hat das gar nichts zu tun.

Du verdrehst mir die Worte im Mund und argumentierst genau gleich wie die konservativen. Nicht ich möchte jemandem etwas vorschreiben, sondern im Gegenteil. ich würde mir eine Welt wünschen, in der Männer und Frauen zu gleichen Teilen verschiedene Aufgaben wahrnehmen, weil sie das so wollen und nicht weiter Gesellschaft innen das vorschreibt. ich wünsche mir, das ist weniger gesellschaftlichen Druck gibt und nicht mehr.

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6. Februar um 18:49
In Antwort auf theola

Also ich bin ganz ehrlich: meine Erfahrungen mit Frauen in einer Führungsposition waren bis jetzt immer negativ

ich möchte keine Frau zu Vorgesetzten

Deine Befindlichkeit war aber auch nicht Thema.

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6. Februar um 18:51
In Antwort auf woelfinwanda

Du verdrehst mir die Worte im Mund und argumentierst genau gleich wie die konservativen. Nicht ich möchte jemandem etwas vorschreiben, sondern im Gegenteil. ich würde mir eine Welt wünschen, in der Männer und Frauen zu gleichen Teilen verschiedene Aufgaben wahrnehmen, weil sie das so wollen und nicht weiter Gesellschaft innen das vorschreibt. ich wünsche mir, das ist weniger gesellschaftlichen Druck gibt und nicht mehr.

Du möchtest den Frauen nichts vorschreiben, Du moechtest nur gern aendern, dass so viele nicht moechten, was sie Deiner Meinung nacht moechten sollten?!? Bitte? Da gibt es keinen Unterschied zwischen beidem.

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6. Februar um 18:59
In Antwort auf woelfinwanda

Deine Befindlichkeit war aber auch nicht Thema.

ja aber deine   weil du meinst Frauen müssen alle so handeln wie du es willst.   

unterdrückt dich dein Mann so weil du hier die Welle machst?

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6. Februar um 19:56

Ich komme aus einem Unternehmen, wo wir eine extrem weibliche Topetage haben. Aber darunter in den Führungsetagen könnten es mehr Frauen sein. Dafür fehlt aber teilweise leider auch das "Material" sprich es fehlen dem Unternehmen generell Frauen mit passender Ausbildung...

Ich persönlich denke, dass Frauen mindestens genau so gut oder schlecht wie Männer führen. Insoferne weiß ich nicht, warum es nicht wirklich näher am 50:50 ist.


Vor allem sind sicher noch nicht so viele unfähige Frauen wie Männer in Führungspositionen. Dann könnte man von Gleichberechtigung reden.

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6. Februar um 20:33
In Antwort auf woelfinwanda

Wo ist der Bogen überspannt? Soweit ich weiß, sind Frauen in Führungspositionen eine große Ausnahme.

Das kann ich nicht bestätigen 

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7. Februar um 13:51
In Antwort auf kreuzunge

Ich komme aus einem Unternehmen, wo wir eine extrem weibliche Topetage haben. Aber darunter in den Führungsetagen könnten es mehr Frauen sein. Dafür fehlt aber teilweise leider auch das "Material" sprich es fehlen dem Unternehmen generell Frauen mit passender Ausbildung...

Ich persönlich denke, dass Frauen mindestens genau so gut oder schlecht wie Männer führen. Insoferne weiß ich nicht, warum es nicht wirklich näher am 50:50 ist.


Vor allem sind sicher noch nicht so viele unfähige Frauen wie Männer in Führungspositionen. Dann könnte man von Gleichberechtigung reden.

man muss schon ehrlich bleiben...

bei frauen gibt es schon öfters zickenkrieg der bei männern nunmal ausbleibt

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7. Februar um 16:49
In Antwort auf atztheker.19

Das kann ich nicht bestätigen 

Dann google das.

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7. Februar um 16:50
In Antwort auf kreuzunge

Ich komme aus einem Unternehmen, wo wir eine extrem weibliche Topetage haben. Aber darunter in den Führungsetagen könnten es mehr Frauen sein. Dafür fehlt aber teilweise leider auch das "Material" sprich es fehlen dem Unternehmen generell Frauen mit passender Ausbildung...

Ich persönlich denke, dass Frauen mindestens genau so gut oder schlecht wie Männer führen. Insoferne weiß ich nicht, warum es nicht wirklich näher am 50:50 ist.


Vor allem sind sicher noch nicht so viele unfähige Frauen wie Männer in Führungspositionen. Dann könnte man von Gleichberechtigung reden.

Wird eben schwierig bei zwei Karenzen und dann Teilzeit.

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7. Februar um 19:20
In Antwort auf woelfinwanda

Wird eben schwierig bei zwei Karenzen und dann Teilzeit.

Teilzeit ist für Führung wirklich meist ein Knock-out. Karenzen - auch mehrere dagegen nicht.

Wobei ich zumindest eine Führungsposition bei uns kenne, die sich zwei Teilzeitkräfte teilen.

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9. Februar um 7:48
In Antwort auf woelfinwanda

Wird eben schwierig bei zwei Karenzen und dann Teilzeit.

Da liegt ja meiner Meinung nach auch das Problem warum so wenige Frauen in die Führung bzw generell weniger Karriere machen (es gibt ja auch noch anderes als eine Führungskarriere. Bei uns kann man auch ein Fachspezialist werden und ist genau so gut bezahlt wie eine Führungsposition). 
Bei uns im Unternehmen ist man sofort aus der Karriereleiter draußen, wenn man Teilzeit arbeitet. Ich bin mir aber sicher, dass man in gewissen Bereichen auch in Teilzeit gut führen kann. Ich brauche z.b. für meinen Job kaum meinen Chef. Wenn dieser nur 3 Tage die Woche da wäre oder 5 Stunden am Tag würde das für uns Mitarbeiter kaum ins Gewicht fallen. Natürlich hat man als Führungskraft noch andere Tätigkeiten als zu führen aber dafür gibt es ja auch Stellvertreter bzw. könnte man sich dann ja so eine Position teilen.

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