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Eine Fast-Kolumne: Mansplaining, Mengaze, Womanspreading, Paygap. Womansplaining, Femalegaze, Manspreading, Paygap.

28. Januar um 2:46

Intro:

Ich bin ein ziemlich aufgeschlossener, noch junger Mann. Ich gebe zu, dass ich mich für manche meiner Gattung fremdschäme und daher manche Frauen in bestimmten punkten sehr gut verstehen kann.

"Wieder ein weinerlicher Mann, der kein Selbstwertgefühl hat und sich deswegen mit solchen Themen auseinander setzt"

Genauso kann ich das aber auch über Frauen behaupten und so langsam, aber sicher kippt meine Stimmung in das klassische Rollenbild des Mannes aus reiner Frustration (Aha, er ist doch ein Macho, ein Player und hat sich weil er keine abkriegt mit den Themen auseinander gesetzt).
Die Frustration kommt aus purer Empirie zustande, denn im Schnitt der Dinge sind die Belange des Mannes sehr einfach gehalten in der Gesellschaft und wehe er vertritt eine weibliche Position, dann ist er entweder Schwul, ein Weichei, will keine Familie ernähren können, ein absoluter Macho oder Frau kann sich aus welchen Gründen auch immer keine Zukunft mit ihm vorstellen. Die Körperpflege eines Mannes, richtig umgesetzt, benötigt auch Stunden und kostet im Monat ungefähr dasselbe wie bei einer Frau, mit dem Unterschied, dass es andere Produkte sind.
Ich beziehe klar in manchen Dingen auch eine durchaus in der Gesellschaft als weibliche Meinung gesehene Position, da ich der Meinung bin, dass alles irgendwo kooperativ ablaufen kann, man miteinander reden muss und und und. Doch trotzdem werde ich mit dem Klischee des nicht empfindenen Mannes seitens vieler Frauen bombardiert. Was mache ich an der Stelle falsch oder ist die Zeit einfach nicht reif für eine Kultur in der man sich nicht anekeln muss?

Er hat sich mit Genderthemen belesen, aber ist ein Mann, der kann da nicht mitsprechen, oder? Er ist doch schon allein dadurch überpriviligiert, da er als Mann geboren wurde.

Ich hab wirklich viele Artikel gelesen, ich habe mich mit dem Thema Gender auseinander gesetzt, habe Ahnung von Psychologie und Soziologie, aber auch ein wenig von der Philosophie. Ich beobachte das gesellschaftliche Konstrukt in der die Stimme der Frauen an sich sehr stark ist, aber leider in manchen Punkten einfach so gehalten sind, dass das die Männerwelt nicht erreicht. - gewollt oder warum ist das so, dass man als Mann diese Themen förmlich sich aus den Fingern saugen muss um zu verstehen was da in der Welt draußen abgeht?

Männer in sogenannten Frauenberufen.

In der Arbeit wird man in "klassischen Frauenberufen" schief angesehen wenn man(n) auftritt und ist sofort im Blickpunkt aller - Versagensängste und Gradwanderung zwischen prekären Themen von denen Mann vielleicht sogar gar nichts weiß inklusive. Gut, mit der Zeit kriegt Mann den Dreh schon raus, was gern gesehen ist und was nicht, aber muss man wirklich als Mann in einem sogenannten "Frauenberuf" sich zum Macho machen lassen oder andersherum zur Zielscheibe? So einen Beruf wählt Mann meistens ja nicht aus Imagegründen, weil er eine Familie ernähren muss oder weil er sich damit profilieren muss wie ach so männlich er ist. Mal abgesehen davon, dass es ein soziales Konstrukt ist, dass Mann "jagen" geht und das Essen nach Hause bringt. Frauen leisten da auch ihren Beitrag, vielmehr müssen sie das auch ganz oft, da es keine andere Möglichkeit gibt. Dem*Der Aufmerksamen Leser*in ist hier wohl bereits eine Diskrepanz aufgefallen, die im Prinzip mit dem gefühlten Problem der Frauen gleichzusetzen sein könnte.
Es ist nicht selten sogar so, dass unterschwellig man von vielen Männern, nichtmal selten, als Mann in einem Frauenberuf sexuelle standing ovations bekommt, weil man(n) von Frauen umkleidet ist. - Sollte das das Selbstbewusstsein als Mann boosten ist das der falsche Beruf für den Mann. Das soll nicht heißen, dass sich Frau deswegen zierlich und anschmiegsam in diesen Berufen verhalten muss, im Gegenteil. Gerade hier ist eigentlich die Hilfe der empathischen Kollegin gefragt, die mit Engagement eingreift und das Wort gemeinsam mit dem Kollegen ergreift.

Tatsächlich verlieren auch Männer in einem patriachalen System.

Es gibt sie. Die gefühlvollen, die empathischen, die stilvollen, gebildeten und geschmackvollen, aber oft werden sie einfach dermaßen vergrault, dass sie damit tatsächlich in das archaische Bild zurück katapultiert werden. Dass das so gar nicht dem Idealbild einer modernen Gesellschaft entspricht, interessiert die wenigsten, dann schlussendlich nichtmal mehr die Herren, die sich ursprünglich dafür eingesetzt hatten, dass es besser wird. Aber Männer müssen leidensfähig sein, sonst entsprechen sie nicht dem Idealbild eines Mannes, um den Frau sich kümmern kann, da er den Arzt verweigert, die Zahnhygiene schmeichelhaft gesagt vernachlässigt oder lieber Bier trinkt als seine Probleme anzusprechen. Moment, ist leidensfähig und tatsächlich leiden etwas unterschiedliches oder ist es weinerlich zu sagen, dass man auch mal gerne als Mann sich um seine Knochen schert? Natürlich ist es weinerlich, wenn man wegen einer Reißzwecke in die man getreten ist gleich zum Arzt muss, aber ist es wirklich das, wenn man sich um seinen Rücken Gedanken macht, der nach 3 oder vielleicht bereits 5 Tagen am Stück immernoch stechend schmerzt? Nicht selten kommt da der Spruch - seitens der Männer -: "Stell dich nicht so an, das geht vorbei, wie ein ONS" - seitens der Frauen -: "Der heult doch nur rum, damit er wieder zum Fußballschauen mit seinen Kumpels ins Stadion kann".

Als Mann darf man keine Gefühle ansprechen.

Und Gefühle ansprechen! Als Mann darf man keine Gefühle ansprechen, bestenfalls die Gefühle des anderen mitteilslos bemerken und hinnehmen. Sowas wie Empathie ist zu viel des Guten, man begnügt sich bestenfalls mit Sympathien und selbst das wird nicht so genau genommen, denn das Bier regelt auch das schon. Irgendwie. Mittels Leberschaden und unzählbar vernichteten Hirnzellen und selbst dann wird es noch als Schmerzstiller betrachtet in dem man seine Probleme und die Schmach ertränken kann.
Es kommt nicht von ungefähr, dass Männer risikofreudiger sind, es ist nicht nur das Testosteron und letzteres ist ganz bestimmt auch nicht dafür Schuld, dass Mann Mann ist und deswegen so reagiert wie Mann reagiert.
Das Idealbild des Mannes kennt folgende Gefühlsregungen:

- Ich will Sex
- Ich habe Durst (Ich will Bier)
- Ich will Sex
- Ich will Status und Anerkennung (Ich will Sex)
- Ich will Sex
- Ich bin wütend (Ich will Sex/Ich will mit meinen Kumpels Bier trinken)
- Ich will Sex
- Ich bin hungrig (Ich will Sex)
- Ich will Sex

Er will also in nahezu jedem Fall Sex und wenn er das nicht erfüllt, dann ist er kein Mann, kann er nicht Frau erfüllen.

Der Mann ist hier aber nicht als Opfer des Systems zu verstehen, sondern war auch mit daran beteiligt dieses aufzubauen - und hinter ganz vielen Männern steht meistens auch eine Frau, die sich mit dem Mann messen kann.


Fazit:
Ich möchte darauf aufmerksam machen, dass es ebenso sexistisch, machomäßig und chauvenistisch in der Frauenwelt zugeht und es genauso Männer gibt, die deswegen sich in Frage stellen. Liebe Frauen, schimpft nicht immer nur auf die Männer, es gibt oft auch Gründe warum manche sich verhalten wie sie es machen und warum, womansplaining ist wie mansplaining längst keine Fantasie.

Action:
Wie ist eure Sicht der Dinge darauf? Ich hätte da durchaus Lust darüber auch mehr zu erfahren und vielleicht sogar zu diskutieren.

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Top 3 Antworten

28. Januar um 10:35
In Antwort auf zion51

Die Gesellschaft von heute macht den Mann zur Frau, wenn ich schon die Typen mit der Kochschürze am Herd sehe, wie sie  romantisch das Dessert rühren...

Deshalb hat Deutschland auch zwei Mal den Krieg verloren und Lothringen kann froh sein, dass es nunmehr zu Frankreich gehört👍.

 

Nun ... wenn ein Mann sich zur Frau machen lässt, scheint es ihm ja an Rückgrat, Eigenständigkeit und Selbstbewußtsein zu fehlen.

Vielleicht sollten wir mal darüber diskutieren, was ein wirklicher Mann ist?

Kriege anzuzetteln ist einfach nur dumm und somit hat Deutschland zurecht zweimal verloren.

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28. Januar um 9:35
In Antwort auf zion51

Die Gesellschaft von heute macht den Mann zur Frau, wenn ich schon die Typen mit der Kochschürze am Herd sehe, wie sie  romantisch das Dessert rühren...

Deshalb hat Deutschland auch zwei Mal den Krieg verloren und Lothringen kann froh sein, dass es nunmehr zu Frankreich gehört👍.

 

Ja, die Kriege wurden nur verloren, weil die Maenner damals so viel gekocht haben. 

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28. Januar um 6:49
In Antwort auf jaguar25

Intro:

Ich bin ein ziemlich aufgeschlossener, noch junger Mann. Ich gebe zu, dass ich mich für manche meiner Gattung fremdschäme und daher manche Frauen in bestimmten punkten sehr gut verstehen kann.

"Wieder ein weinerlicher Mann, der kein Selbstwertgefühl hat und sich deswegen mit solchen Themen auseinander setzt"

Genauso kann ich das aber auch über Frauen behaupten und so langsam, aber sicher kippt meine Stimmung in das klassische Rollenbild des Mannes aus reiner Frustration (Aha, er ist doch ein Macho, ein Player und hat sich weil er keine abkriegt mit den Themen auseinander gesetzt).
Die Frustration kommt aus purer Empirie zustande, denn im Schnitt der Dinge sind die Belange des Mannes sehr einfach gehalten in der Gesellschaft und wehe er vertritt eine weibliche Position, dann ist er entweder Schwul, ein Weichei, will keine Familie ernähren können, ein absoluter Macho oder Frau kann sich aus welchen Gründen auch immer keine Zukunft mit ihm vorstellen. Die Körperpflege eines Mannes, richtig umgesetzt, benötigt auch Stunden und kostet im Monat ungefähr dasselbe wie bei einer Frau, mit dem Unterschied, dass es andere Produkte sind.
Ich beziehe klar in manchen Dingen auch eine durchaus in der Gesellschaft als weibliche Meinung gesehene Position, da ich der Meinung bin, dass alles irgendwo kooperativ ablaufen kann, man miteinander reden muss und und und. Doch trotzdem werde ich mit dem Klischee des nicht empfindenen Mannes seitens vieler Frauen bombardiert. Was mache ich an der Stelle falsch oder ist die Zeit einfach nicht reif für eine Kultur in der man sich nicht anekeln muss?

Er hat sich mit Genderthemen belesen, aber ist ein Mann, der kann da nicht mitsprechen, oder? Er ist doch schon allein dadurch überpriviligiert, da er als Mann geboren wurde.

Ich hab wirklich viele Artikel gelesen, ich habe mich mit dem Thema Gender auseinander gesetzt, habe Ahnung von Psychologie und Soziologie, aber auch ein wenig von der Philosophie. Ich beobachte das gesellschaftliche Konstrukt in der die Stimme der Frauen an sich sehr stark ist, aber leider in manchen Punkten einfach so gehalten sind, dass das die Männerwelt nicht erreicht. - gewollt oder warum ist das so, dass man als Mann diese Themen förmlich sich aus den Fingern saugen muss um zu verstehen was da in der Welt draußen abgeht?

Männer in sogenannten Frauenberufen.

In der Arbeit wird man in "klassischen Frauenberufen" schief angesehen wenn man(n) auftritt und ist sofort im Blickpunkt aller - Versagensängste und Gradwanderung zwischen prekären Themen von denen Mann vielleicht sogar gar nichts weiß inklusive. Gut, mit der Zeit kriegt Mann den Dreh schon raus, was gern gesehen ist und was nicht, aber muss man wirklich als Mann in einem sogenannten "Frauenberuf" sich zum Macho machen lassen oder andersherum zur Zielscheibe? So einen Beruf wählt Mann meistens ja nicht aus Imagegründen, weil er eine Familie ernähren muss oder weil er sich damit profilieren muss wie ach so männlich er ist. Mal abgesehen davon, dass es ein soziales Konstrukt ist, dass Mann "jagen" geht und das Essen nach Hause bringt. Frauen leisten da auch ihren Beitrag, vielmehr müssen sie das auch ganz oft, da es keine andere Möglichkeit gibt. Dem*Der Aufmerksamen Leser*in ist hier wohl bereits eine Diskrepanz aufgefallen, die im Prinzip mit dem gefühlten Problem der Frauen gleichzusetzen sein könnte.
Es ist nicht selten sogar so, dass unterschwellig man von vielen Männern, nichtmal selten, als Mann in einem Frauenberuf sexuelle standing ovations bekommt, weil man(n) von Frauen umkleidet ist. - Sollte das das Selbstbewusstsein als Mann boosten ist das der falsche Beruf für den Mann. Das soll nicht heißen, dass sich Frau deswegen zierlich und anschmiegsam in diesen Berufen verhalten muss, im Gegenteil. Gerade hier ist eigentlich die Hilfe der empathischen Kollegin gefragt, die mit Engagement eingreift und das Wort gemeinsam mit dem Kollegen ergreift.

Tatsächlich verlieren auch Männer in einem patriachalen System.

Es gibt sie. Die gefühlvollen, die empathischen, die stilvollen, gebildeten und geschmackvollen, aber oft werden sie einfach dermaßen vergrault, dass sie damit tatsächlich in das archaische Bild zurück katapultiert werden. Dass das so gar nicht dem Idealbild einer modernen Gesellschaft entspricht, interessiert die wenigsten, dann schlussendlich nichtmal mehr die Herren, die sich ursprünglich dafür eingesetzt hatten, dass es besser wird. Aber Männer müssen leidensfähig sein, sonst entsprechen sie nicht dem Idealbild eines Mannes, um den Frau sich kümmern kann, da er den Arzt verweigert, die Zahnhygiene schmeichelhaft gesagt vernachlässigt oder lieber Bier trinkt als seine Probleme anzusprechen. Moment, ist leidensfähig und tatsächlich leiden etwas unterschiedliches oder ist es weinerlich zu sagen, dass man auch mal gerne als Mann sich um seine Knochen schert? Natürlich ist es weinerlich, wenn man wegen einer Reißzwecke in die man getreten ist gleich zum Arzt muss, aber ist es wirklich das, wenn man sich um seinen Rücken Gedanken macht, der nach 3 oder vielleicht bereits 5 Tagen am Stück immernoch stechend schmerzt? Nicht selten kommt da der Spruch - seitens der Männer -: "Stell dich nicht so an, das geht vorbei, wie ein ONS" - seitens der Frauen -: "Der heult doch nur rum, damit er wieder zum Fußballschauen mit seinen Kumpels ins Stadion kann".

Als Mann darf man keine Gefühle ansprechen.

Und Gefühle ansprechen! Als Mann darf man keine Gefühle ansprechen, bestenfalls die Gefühle des anderen mitteilslos bemerken und hinnehmen. Sowas wie Empathie ist zu viel des Guten, man begnügt sich bestenfalls mit Sympathien und selbst das wird nicht so genau genommen, denn das Bier regelt auch das schon. Irgendwie. Mittels Leberschaden und unzählbar vernichteten Hirnzellen und selbst dann wird es noch als Schmerzstiller betrachtet in dem man seine Probleme und die Schmach ertränken kann.
Es kommt nicht von ungefähr, dass Männer risikofreudiger sind, es ist nicht nur das Testosteron und letzteres ist ganz bestimmt auch nicht dafür Schuld, dass Mann Mann ist und deswegen so reagiert wie Mann reagiert.
Das Idealbild des Mannes kennt folgende Gefühlsregungen:

- Ich will Sex
- Ich habe Durst (Ich will Bier)
- Ich will Sex
- Ich will Status und Anerkennung (Ich will Sex)
- Ich will Sex
- Ich bin wütend (Ich will Sex/Ich will mit meinen Kumpels Bier trinken)
- Ich will Sex
- Ich bin hungrig (Ich will Sex)
- Ich will Sex

Er will also in nahezu jedem Fall Sex und wenn er das nicht erfüllt, dann ist er kein Mann, kann er nicht Frau erfüllen.

Der Mann ist hier aber nicht als Opfer des Systems zu verstehen, sondern war auch mit daran beteiligt dieses aufzubauen - und hinter ganz vielen Männern steht meistens auch eine Frau, die sich mit dem Mann messen kann.


Fazit:
Ich möchte darauf aufmerksam machen, dass es ebenso sexistisch, machomäßig und chauvenistisch in der Frauenwelt zugeht und es genauso Männer gibt, die deswegen sich in Frage stellen. Liebe Frauen, schimpft nicht immer nur auf die Männer, es gibt oft auch Gründe warum manche sich verhalten wie sie es machen und warum, womansplaining ist wie mansplaining längst keine Fantasie.

Action:
Wie ist eure Sicht der Dinge darauf? Ich hätte da durchaus Lust darüber auch mehr zu erfahren und vielleicht sogar zu diskutieren.

Der Mann als Opfer des Systems oder gar der Evolution?

Evolution ist die Anpassung an geänderte Lebensbedingungen und wenn man bedenkt, dass Frauen in den letzten hundert Jahren eine massive Weiterentwicklung hingelegt haben, dann kann es manche Männer schon zur Verzweiflung treiben.

Ich verstehe Dein Dilemma. Das gesellschaftliche Rollenbild hat sich in kürzester Zeit drastisch verändert. Der Mann als Beschützer und Jäger ist quasi Arbeitslos geworden und niemand hat ihn darauf vorbereitet.

Kein Wunder, dass viele Männer unter diesen Umständen der Orientierungslosigkeit zum Opfer fallen.

Um es mit Deinen Worten auszudrücken, die Wahl zwischen Weichei und Macho scheint keine wirkliche Wahl zu sein.

Würde ich in Deiner Haut stecken, würde ich es mal mit "nachdenken" versuchen. Es mag sicherlich noch Frauen geben, die den Mann als Beschützer und Jäger favorisieren, auch wenn diese Zahl immer kleiner wird.

Frau braucht den Mann nicht mehr zwingend als Ernährer und deshalb stellen viele Frauen auch höhere Ansprüche an ihre Partnerwahl.

Und da sind wir dann auch schon beim casus knacksus. Die Entwicklung wird dahin gehen, dass der Mann es lernen muss, auf Augenhöhe zu fungieren.

Lernt er das nicht, bleibt ihm nur die Wahl zwischen Pest (Macho) und Cholera (Weichei) und damit katapultiert er sich selbst in evolutorische Abseits.

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28. Januar um 2:50

*Natürlich beziehe ich das Beschriebene, das Männer in Frauenberufen ereilt, in gewisserweise auch auf Frauen in Männerberufen, auch wenn da vielleicht die Konnotationen anders sind als umgekehrt, da konnte ich bisher leider noch nicht mit einer Frau darüber reden.

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28. Januar um 6:49
In Antwort auf jaguar25

Intro:

Ich bin ein ziemlich aufgeschlossener, noch junger Mann. Ich gebe zu, dass ich mich für manche meiner Gattung fremdschäme und daher manche Frauen in bestimmten punkten sehr gut verstehen kann.

"Wieder ein weinerlicher Mann, der kein Selbstwertgefühl hat und sich deswegen mit solchen Themen auseinander setzt"

Genauso kann ich das aber auch über Frauen behaupten und so langsam, aber sicher kippt meine Stimmung in das klassische Rollenbild des Mannes aus reiner Frustration (Aha, er ist doch ein Macho, ein Player und hat sich weil er keine abkriegt mit den Themen auseinander gesetzt).
Die Frustration kommt aus purer Empirie zustande, denn im Schnitt der Dinge sind die Belange des Mannes sehr einfach gehalten in der Gesellschaft und wehe er vertritt eine weibliche Position, dann ist er entweder Schwul, ein Weichei, will keine Familie ernähren können, ein absoluter Macho oder Frau kann sich aus welchen Gründen auch immer keine Zukunft mit ihm vorstellen. Die Körperpflege eines Mannes, richtig umgesetzt, benötigt auch Stunden und kostet im Monat ungefähr dasselbe wie bei einer Frau, mit dem Unterschied, dass es andere Produkte sind.
Ich beziehe klar in manchen Dingen auch eine durchaus in der Gesellschaft als weibliche Meinung gesehene Position, da ich der Meinung bin, dass alles irgendwo kooperativ ablaufen kann, man miteinander reden muss und und und. Doch trotzdem werde ich mit dem Klischee des nicht empfindenen Mannes seitens vieler Frauen bombardiert. Was mache ich an der Stelle falsch oder ist die Zeit einfach nicht reif für eine Kultur in der man sich nicht anekeln muss?

Er hat sich mit Genderthemen belesen, aber ist ein Mann, der kann da nicht mitsprechen, oder? Er ist doch schon allein dadurch überpriviligiert, da er als Mann geboren wurde.

Ich hab wirklich viele Artikel gelesen, ich habe mich mit dem Thema Gender auseinander gesetzt, habe Ahnung von Psychologie und Soziologie, aber auch ein wenig von der Philosophie. Ich beobachte das gesellschaftliche Konstrukt in der die Stimme der Frauen an sich sehr stark ist, aber leider in manchen Punkten einfach so gehalten sind, dass das die Männerwelt nicht erreicht. - gewollt oder warum ist das so, dass man als Mann diese Themen förmlich sich aus den Fingern saugen muss um zu verstehen was da in der Welt draußen abgeht?

Männer in sogenannten Frauenberufen.

In der Arbeit wird man in "klassischen Frauenberufen" schief angesehen wenn man(n) auftritt und ist sofort im Blickpunkt aller - Versagensängste und Gradwanderung zwischen prekären Themen von denen Mann vielleicht sogar gar nichts weiß inklusive. Gut, mit der Zeit kriegt Mann den Dreh schon raus, was gern gesehen ist und was nicht, aber muss man wirklich als Mann in einem sogenannten "Frauenberuf" sich zum Macho machen lassen oder andersherum zur Zielscheibe? So einen Beruf wählt Mann meistens ja nicht aus Imagegründen, weil er eine Familie ernähren muss oder weil er sich damit profilieren muss wie ach so männlich er ist. Mal abgesehen davon, dass es ein soziales Konstrukt ist, dass Mann "jagen" geht und das Essen nach Hause bringt. Frauen leisten da auch ihren Beitrag, vielmehr müssen sie das auch ganz oft, da es keine andere Möglichkeit gibt. Dem*Der Aufmerksamen Leser*in ist hier wohl bereits eine Diskrepanz aufgefallen, die im Prinzip mit dem gefühlten Problem der Frauen gleichzusetzen sein könnte.
Es ist nicht selten sogar so, dass unterschwellig man von vielen Männern, nichtmal selten, als Mann in einem Frauenberuf sexuelle standing ovations bekommt, weil man(n) von Frauen umkleidet ist. - Sollte das das Selbstbewusstsein als Mann boosten ist das der falsche Beruf für den Mann. Das soll nicht heißen, dass sich Frau deswegen zierlich und anschmiegsam in diesen Berufen verhalten muss, im Gegenteil. Gerade hier ist eigentlich die Hilfe der empathischen Kollegin gefragt, die mit Engagement eingreift und das Wort gemeinsam mit dem Kollegen ergreift.

Tatsächlich verlieren auch Männer in einem patriachalen System.

Es gibt sie. Die gefühlvollen, die empathischen, die stilvollen, gebildeten und geschmackvollen, aber oft werden sie einfach dermaßen vergrault, dass sie damit tatsächlich in das archaische Bild zurück katapultiert werden. Dass das so gar nicht dem Idealbild einer modernen Gesellschaft entspricht, interessiert die wenigsten, dann schlussendlich nichtmal mehr die Herren, die sich ursprünglich dafür eingesetzt hatten, dass es besser wird. Aber Männer müssen leidensfähig sein, sonst entsprechen sie nicht dem Idealbild eines Mannes, um den Frau sich kümmern kann, da er den Arzt verweigert, die Zahnhygiene schmeichelhaft gesagt vernachlässigt oder lieber Bier trinkt als seine Probleme anzusprechen. Moment, ist leidensfähig und tatsächlich leiden etwas unterschiedliches oder ist es weinerlich zu sagen, dass man auch mal gerne als Mann sich um seine Knochen schert? Natürlich ist es weinerlich, wenn man wegen einer Reißzwecke in die man getreten ist gleich zum Arzt muss, aber ist es wirklich das, wenn man sich um seinen Rücken Gedanken macht, der nach 3 oder vielleicht bereits 5 Tagen am Stück immernoch stechend schmerzt? Nicht selten kommt da der Spruch - seitens der Männer -: "Stell dich nicht so an, das geht vorbei, wie ein ONS" - seitens der Frauen -: "Der heult doch nur rum, damit er wieder zum Fußballschauen mit seinen Kumpels ins Stadion kann".

Als Mann darf man keine Gefühle ansprechen.

Und Gefühle ansprechen! Als Mann darf man keine Gefühle ansprechen, bestenfalls die Gefühle des anderen mitteilslos bemerken und hinnehmen. Sowas wie Empathie ist zu viel des Guten, man begnügt sich bestenfalls mit Sympathien und selbst das wird nicht so genau genommen, denn das Bier regelt auch das schon. Irgendwie. Mittels Leberschaden und unzählbar vernichteten Hirnzellen und selbst dann wird es noch als Schmerzstiller betrachtet in dem man seine Probleme und die Schmach ertränken kann.
Es kommt nicht von ungefähr, dass Männer risikofreudiger sind, es ist nicht nur das Testosteron und letzteres ist ganz bestimmt auch nicht dafür Schuld, dass Mann Mann ist und deswegen so reagiert wie Mann reagiert.
Das Idealbild des Mannes kennt folgende Gefühlsregungen:

- Ich will Sex
- Ich habe Durst (Ich will Bier)
- Ich will Sex
- Ich will Status und Anerkennung (Ich will Sex)
- Ich will Sex
- Ich bin wütend (Ich will Sex/Ich will mit meinen Kumpels Bier trinken)
- Ich will Sex
- Ich bin hungrig (Ich will Sex)
- Ich will Sex

Er will also in nahezu jedem Fall Sex und wenn er das nicht erfüllt, dann ist er kein Mann, kann er nicht Frau erfüllen.

Der Mann ist hier aber nicht als Opfer des Systems zu verstehen, sondern war auch mit daran beteiligt dieses aufzubauen - und hinter ganz vielen Männern steht meistens auch eine Frau, die sich mit dem Mann messen kann.


Fazit:
Ich möchte darauf aufmerksam machen, dass es ebenso sexistisch, machomäßig und chauvenistisch in der Frauenwelt zugeht und es genauso Männer gibt, die deswegen sich in Frage stellen. Liebe Frauen, schimpft nicht immer nur auf die Männer, es gibt oft auch Gründe warum manche sich verhalten wie sie es machen und warum, womansplaining ist wie mansplaining längst keine Fantasie.

Action:
Wie ist eure Sicht der Dinge darauf? Ich hätte da durchaus Lust darüber auch mehr zu erfahren und vielleicht sogar zu diskutieren.

Der Mann als Opfer des Systems oder gar der Evolution?

Evolution ist die Anpassung an geänderte Lebensbedingungen und wenn man bedenkt, dass Frauen in den letzten hundert Jahren eine massive Weiterentwicklung hingelegt haben, dann kann es manche Männer schon zur Verzweiflung treiben.

Ich verstehe Dein Dilemma. Das gesellschaftliche Rollenbild hat sich in kürzester Zeit drastisch verändert. Der Mann als Beschützer und Jäger ist quasi Arbeitslos geworden und niemand hat ihn darauf vorbereitet.

Kein Wunder, dass viele Männer unter diesen Umständen der Orientierungslosigkeit zum Opfer fallen.

Um es mit Deinen Worten auszudrücken, die Wahl zwischen Weichei und Macho scheint keine wirkliche Wahl zu sein.

Würde ich in Deiner Haut stecken, würde ich es mal mit "nachdenken" versuchen. Es mag sicherlich noch Frauen geben, die den Mann als Beschützer und Jäger favorisieren, auch wenn diese Zahl immer kleiner wird.

Frau braucht den Mann nicht mehr zwingend als Ernährer und deshalb stellen viele Frauen auch höhere Ansprüche an ihre Partnerwahl.

Und da sind wir dann auch schon beim casus knacksus. Die Entwicklung wird dahin gehen, dass der Mann es lernen muss, auf Augenhöhe zu fungieren.

Lernt er das nicht, bleibt ihm nur die Wahl zwischen Pest (Macho) und Cholera (Weichei) und damit katapultiert er sich selbst in evolutorische Abseits.

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28. Januar um 7:48
In Antwort auf sophiapetrillo

Der Mann als Opfer des Systems oder gar der Evolution?

Evolution ist die Anpassung an geänderte Lebensbedingungen und wenn man bedenkt, dass Frauen in den letzten hundert Jahren eine massive Weiterentwicklung hingelegt haben, dann kann es manche Männer schon zur Verzweiflung treiben.

Ich verstehe Dein Dilemma. Das gesellschaftliche Rollenbild hat sich in kürzester Zeit drastisch verändert. Der Mann als Beschützer und Jäger ist quasi Arbeitslos geworden und niemand hat ihn darauf vorbereitet.

Kein Wunder, dass viele Männer unter diesen Umständen der Orientierungslosigkeit zum Opfer fallen.

Um es mit Deinen Worten auszudrücken, die Wahl zwischen Weichei und Macho scheint keine wirkliche Wahl zu sein.

Würde ich in Deiner Haut stecken, würde ich es mal mit "nachdenken" versuchen. Es mag sicherlich noch Frauen geben, die den Mann als Beschützer und Jäger favorisieren, auch wenn diese Zahl immer kleiner wird.

Frau braucht den Mann nicht mehr zwingend als Ernährer und deshalb stellen viele Frauen auch höhere Ansprüche an ihre Partnerwahl.

Und da sind wir dann auch schon beim casus knacksus. Die Entwicklung wird dahin gehen, dass der Mann es lernen muss, auf Augenhöhe zu fungieren.

Lernt er das nicht, bleibt ihm nur die Wahl zwischen Pest (Macho) und Cholera (Weichei) und damit katapultiert er sich selbst in evolutorische Abseits.

Das hat nichts mit Verzweiflung zu tun, sondern stellenweise mit schikane, was hier geschildert ist. Wenn Mann als Beschützer und Jäger ja quasi arbeitslos wäre, dann würde das auch quasi niemand mehr fordern, wird es aber und das nicht selten. Mehr als sonst kommen in der breiten Bevölkerung wieder die Fitnesskerle gut durch, welche mit stramm gebürsteten Bart und anderen diversen Symbolen der Potenz durch die Gegend laufen und den KfZ Mechatroniker gelernt haben als Beispiel.

"nachdenken" ist da nach reichlicher Nachdenkzeit über diese Thematiken von bis zu einem Jahrzehnt ein lieb gemeinter Rat - aber leider nicht der Input, der da mehr allein die ausreichenden Reize gibt.

Besagte höhere Ansprüche sind mir da keine aufgefallen, erst viel später, so ab ca 40+

Der Mann auf Augenhöhe wird entweder als guter Freund wahrgenommen, da er sich solidarisiert und auf derselben Seite steht in vielen Themen, als Schwul oder wie auch immer, aber nicht wirklich als der Mann, der eine Beziehung möchte und dafür bereit wäre. Mann muss sich immernoch holen was Mann will - das ist Teil eines Archetyp, keine Evolution, daher der Begriff Femalegaze im Titel. Mann soll aber gleichzeitig die Grenzen der Frau respektieren, soll einfühlsam sein, aber keine Schmerzen empfinden.

Es ist nicht nur der Mann der jetzt handeln muss, auch Frau muss den Blick auf den Mann ändern - sonst wird der Mann sich aus diesem Abseits nicht bewegen, da es evolutionär gesehen dazu keinen Anlass gibt, sondern sogar sanktioniert wird.

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28. Januar um 7:52

Da hast du was vergessen, was wären den die Frauen ohne die Helden? Da wären die ja schon ausgestorben, wie die Dinosaurier, die Männer und die Frauen. 

Viel zu pauschal dein Ansatz, undifferenziert, aber 3 Likes, Evolution macht große Füße und Ohren, damit die Damen und Herren besser Hören und schneller Flitzen können.


 

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28. Januar um 8:16
In Antwort auf jaguar25

Intro:

Ich bin ein ziemlich aufgeschlossener, noch junger Mann. Ich gebe zu, dass ich mich für manche meiner Gattung fremdschäme und daher manche Frauen in bestimmten punkten sehr gut verstehen kann.

"Wieder ein weinerlicher Mann, der kein Selbstwertgefühl hat und sich deswegen mit solchen Themen auseinander setzt"

Genauso kann ich das aber auch über Frauen behaupten und so langsam, aber sicher kippt meine Stimmung in das klassische Rollenbild des Mannes aus reiner Frustration (Aha, er ist doch ein Macho, ein Player und hat sich weil er keine abkriegt mit den Themen auseinander gesetzt).
Die Frustration kommt aus purer Empirie zustande, denn im Schnitt der Dinge sind die Belange des Mannes sehr einfach gehalten in der Gesellschaft und wehe er vertritt eine weibliche Position, dann ist er entweder Schwul, ein Weichei, will keine Familie ernähren können, ein absoluter Macho oder Frau kann sich aus welchen Gründen auch immer keine Zukunft mit ihm vorstellen. Die Körperpflege eines Mannes, richtig umgesetzt, benötigt auch Stunden und kostet im Monat ungefähr dasselbe wie bei einer Frau, mit dem Unterschied, dass es andere Produkte sind.
Ich beziehe klar in manchen Dingen auch eine durchaus in der Gesellschaft als weibliche Meinung gesehene Position, da ich der Meinung bin, dass alles irgendwo kooperativ ablaufen kann, man miteinander reden muss und und und. Doch trotzdem werde ich mit dem Klischee des nicht empfindenen Mannes seitens vieler Frauen bombardiert. Was mache ich an der Stelle falsch oder ist die Zeit einfach nicht reif für eine Kultur in der man sich nicht anekeln muss?

Er hat sich mit Genderthemen belesen, aber ist ein Mann, der kann da nicht mitsprechen, oder? Er ist doch schon allein dadurch überpriviligiert, da er als Mann geboren wurde.

Ich hab wirklich viele Artikel gelesen, ich habe mich mit dem Thema Gender auseinander gesetzt, habe Ahnung von Psychologie und Soziologie, aber auch ein wenig von der Philosophie. Ich beobachte das gesellschaftliche Konstrukt in der die Stimme der Frauen an sich sehr stark ist, aber leider in manchen Punkten einfach so gehalten sind, dass das die Männerwelt nicht erreicht. - gewollt oder warum ist das so, dass man als Mann diese Themen förmlich sich aus den Fingern saugen muss um zu verstehen was da in der Welt draußen abgeht?

Männer in sogenannten Frauenberufen.

In der Arbeit wird man in "klassischen Frauenberufen" schief angesehen wenn man(n) auftritt und ist sofort im Blickpunkt aller - Versagensängste und Gradwanderung zwischen prekären Themen von denen Mann vielleicht sogar gar nichts weiß inklusive. Gut, mit der Zeit kriegt Mann den Dreh schon raus, was gern gesehen ist und was nicht, aber muss man wirklich als Mann in einem sogenannten "Frauenberuf" sich zum Macho machen lassen oder andersherum zur Zielscheibe? So einen Beruf wählt Mann meistens ja nicht aus Imagegründen, weil er eine Familie ernähren muss oder weil er sich damit profilieren muss wie ach so männlich er ist. Mal abgesehen davon, dass es ein soziales Konstrukt ist, dass Mann "jagen" geht und das Essen nach Hause bringt. Frauen leisten da auch ihren Beitrag, vielmehr müssen sie das auch ganz oft, da es keine andere Möglichkeit gibt. Dem*Der Aufmerksamen Leser*in ist hier wohl bereits eine Diskrepanz aufgefallen, die im Prinzip mit dem gefühlten Problem der Frauen gleichzusetzen sein könnte.
Es ist nicht selten sogar so, dass unterschwellig man von vielen Männern, nichtmal selten, als Mann in einem Frauenberuf sexuelle standing ovations bekommt, weil man(n) von Frauen umkleidet ist. - Sollte das das Selbstbewusstsein als Mann boosten ist das der falsche Beruf für den Mann. Das soll nicht heißen, dass sich Frau deswegen zierlich und anschmiegsam in diesen Berufen verhalten muss, im Gegenteil. Gerade hier ist eigentlich die Hilfe der empathischen Kollegin gefragt, die mit Engagement eingreift und das Wort gemeinsam mit dem Kollegen ergreift.

Tatsächlich verlieren auch Männer in einem patriachalen System.

Es gibt sie. Die gefühlvollen, die empathischen, die stilvollen, gebildeten und geschmackvollen, aber oft werden sie einfach dermaßen vergrault, dass sie damit tatsächlich in das archaische Bild zurück katapultiert werden. Dass das so gar nicht dem Idealbild einer modernen Gesellschaft entspricht, interessiert die wenigsten, dann schlussendlich nichtmal mehr die Herren, die sich ursprünglich dafür eingesetzt hatten, dass es besser wird. Aber Männer müssen leidensfähig sein, sonst entsprechen sie nicht dem Idealbild eines Mannes, um den Frau sich kümmern kann, da er den Arzt verweigert, die Zahnhygiene schmeichelhaft gesagt vernachlässigt oder lieber Bier trinkt als seine Probleme anzusprechen. Moment, ist leidensfähig und tatsächlich leiden etwas unterschiedliches oder ist es weinerlich zu sagen, dass man auch mal gerne als Mann sich um seine Knochen schert? Natürlich ist es weinerlich, wenn man wegen einer Reißzwecke in die man getreten ist gleich zum Arzt muss, aber ist es wirklich das, wenn man sich um seinen Rücken Gedanken macht, der nach 3 oder vielleicht bereits 5 Tagen am Stück immernoch stechend schmerzt? Nicht selten kommt da der Spruch - seitens der Männer -: "Stell dich nicht so an, das geht vorbei, wie ein ONS" - seitens der Frauen -: "Der heult doch nur rum, damit er wieder zum Fußballschauen mit seinen Kumpels ins Stadion kann".

Als Mann darf man keine Gefühle ansprechen.

Und Gefühle ansprechen! Als Mann darf man keine Gefühle ansprechen, bestenfalls die Gefühle des anderen mitteilslos bemerken und hinnehmen. Sowas wie Empathie ist zu viel des Guten, man begnügt sich bestenfalls mit Sympathien und selbst das wird nicht so genau genommen, denn das Bier regelt auch das schon. Irgendwie. Mittels Leberschaden und unzählbar vernichteten Hirnzellen und selbst dann wird es noch als Schmerzstiller betrachtet in dem man seine Probleme und die Schmach ertränken kann.
Es kommt nicht von ungefähr, dass Männer risikofreudiger sind, es ist nicht nur das Testosteron und letzteres ist ganz bestimmt auch nicht dafür Schuld, dass Mann Mann ist und deswegen so reagiert wie Mann reagiert.
Das Idealbild des Mannes kennt folgende Gefühlsregungen:

- Ich will Sex
- Ich habe Durst (Ich will Bier)
- Ich will Sex
- Ich will Status und Anerkennung (Ich will Sex)
- Ich will Sex
- Ich bin wütend (Ich will Sex/Ich will mit meinen Kumpels Bier trinken)
- Ich will Sex
- Ich bin hungrig (Ich will Sex)
- Ich will Sex

Er will also in nahezu jedem Fall Sex und wenn er das nicht erfüllt, dann ist er kein Mann, kann er nicht Frau erfüllen.

Der Mann ist hier aber nicht als Opfer des Systems zu verstehen, sondern war auch mit daran beteiligt dieses aufzubauen - und hinter ganz vielen Männern steht meistens auch eine Frau, die sich mit dem Mann messen kann.


Fazit:
Ich möchte darauf aufmerksam machen, dass es ebenso sexistisch, machomäßig und chauvenistisch in der Frauenwelt zugeht und es genauso Männer gibt, die deswegen sich in Frage stellen. Liebe Frauen, schimpft nicht immer nur auf die Männer, es gibt oft auch Gründe warum manche sich verhalten wie sie es machen und warum, womansplaining ist wie mansplaining längst keine Fantasie.

Action:
Wie ist eure Sicht der Dinge darauf? Ich hätte da durchaus Lust darüber auch mehr zu erfahren und vielleicht sogar zu diskutieren.

Die Gesellschaft von heute macht den Mann zur Frau, wenn ich schon die Typen mit der Kochschürze am Herd sehe, wie sie  romantisch das Dessert rühren...

Deshalb hat Deutschland auch zwei Mal den Krieg verloren und Lothringen kann froh sein, dass es nunmehr zu Frankreich gehört👍.

 

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28. Januar um 9:35
In Antwort auf zion51

Die Gesellschaft von heute macht den Mann zur Frau, wenn ich schon die Typen mit der Kochschürze am Herd sehe, wie sie  romantisch das Dessert rühren...

Deshalb hat Deutschland auch zwei Mal den Krieg verloren und Lothringen kann froh sein, dass es nunmehr zu Frankreich gehört👍.

 

Ja, die Kriege wurden nur verloren, weil die Maenner damals so viel gekocht haben. 

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28. Januar um 9:53
In Antwort auf evaeden

Ja, die Kriege wurden nur verloren, weil die Maenner damals so viel gekocht haben. 

Wie kannst du das nur so falsch verstehen?! Eva, echt... es geht nicht darum, dass sie per se zu viel gekocht haben, sondern es geht um die gerührten Desserts. Diese romantisch entrückte Rührerei im Schokoladenpudding entmannt eindeutig, so dass er (also ER) natürlich nicht mehr in der Lage ist, eine Waffe abzufeuern, um das Vaterland zu schützen. Bestimmt hat das auch was mit dem Zucker zu tun...Teufelszeug! 

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28. Januar um 10:03
In Antwort auf evaeden

Ja, die Kriege wurden nur verloren, weil die Maenner damals so viel gekocht haben. 

Zum Thema selbst fällt dir offenbar nichts ein

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28. Januar um 10:08
In Antwort auf thilda-1978

Wie kannst du das nur so falsch verstehen?! Eva, echt... es geht nicht darum, dass sie per se zu viel gekocht haben, sondern es geht um die gerührten Desserts. Diese romantisch entrückte Rührerei im Schokoladenpudding entmannt eindeutig, so dass er (also ER) natürlich nicht mehr in der Lage ist, eine Waffe abzufeuern, um das Vaterland zu schützen. Bestimmt hat das auch was mit dem Zucker zu tun...Teufelszeug! 

Und dir auch nicht, ein Frauenforum eben, das Fach Geschichte kannst du abwählen. Nimm den Kochthread, da kannst du über den Käse weiter schreibseln oder die Glucose

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28. Januar um 10:12
In Antwort auf zion51

Und dir auch nicht, ein Frauenforum eben, das Fach Geschichte kannst du abwählen. Nimm den Kochthread, da kannst du über den Käse weiter schreibseln oder die Glucose

Hey, für den historischen Durchblick haben wir hier doch so Helden wie dich.  

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28. Januar um 10:13
In Antwort auf thilda-1978

Wie kannst du das nur so falsch verstehen?! Eva, echt... es geht nicht darum, dass sie per se zu viel gekocht haben, sondern es geht um die gerührten Desserts. Diese romantisch entrückte Rührerei im Schokoladenpudding entmannt eindeutig, so dass er (also ER) natürlich nicht mehr in der Lage ist, eine Waffe abzufeuern, um das Vaterland zu schützen. Bestimmt hat das auch was mit dem Zucker zu tun...Teufelszeug! 

Ha! Deshalb kocht mein Mann mir keinen Pudding! 

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28. Januar um 10:13
In Antwort auf thilda-1978

Wie kannst du das nur so falsch verstehen?! Eva, echt... es geht nicht darum, dass sie per se zu viel gekocht haben, sondern es geht um die gerührten Desserts. Diese romantisch entrückte Rührerei im Schokoladenpudding entmannt eindeutig, so dass er (also ER) natürlich nicht mehr in der Lage ist, eine Waffe abzufeuern, um das Vaterland zu schützen. Bestimmt hat das auch was mit dem Zucker zu tun...Teufelszeug! 

Es sind nicht nur die Schokoladenpuddings. Auch die Röcke, die Mann tragen musste. Es war das Gespött der damaligen Zeit.

Zion, der Mann wird nicht in seiner Rolle als Mann entmannt, im Gegenteil, deswegen muss man aber nicht gleich militanten Meninismus walten lassen.

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28. Januar um 10:14
In Antwort auf zion51

Zum Thema selbst fällt dir offenbar nichts ein

Zum Thema. Ich hatte noch nie eine weibliche Meinung. Ich habe ganz einfach eine Meinung. 

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28. Januar um 10:15
In Antwort auf evaeden

Ha! Deshalb kocht mein Mann mir keinen Pudding! 

Der kluge Mann hat aus den Fehlern der Weltkriege gelernt? Keine Bayrisch Creme vor der Schlacht! 

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28. Januar um 10:17
In Antwort auf thilda-1978

Der kluge Mann hat aus den Fehlern der Weltkriege gelernt? Keine Bayrisch Creme vor der Schlacht! 

Besser ist das. Sonst muss ich am Ende noch das schießen lernen. 

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28. Januar um 10:18
In Antwort auf jaguar25

Es sind nicht nur die Schokoladenpuddings. Auch die Röcke, die Mann tragen musste. Es war das Gespött der damaligen Zeit.

Zion, der Mann wird nicht in seiner Rolle als Mann entmannt, im Gegenteil, deswegen muss man aber nicht gleich militanten Meninismus walten lassen.

Wann mussten Männer Röcke tragen?

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28. Januar um 10:23
In Antwort auf thilda-1978

Wann mussten Männer Röcke tragen?

In dem Fall ist es Ironie, gab allerdings auch Zeiten in der Geschichte, da trugen Männer Röcke
Teilweise geschieht das noch heute, sogenannte Kilts werden getragen - das aber auch nur freiwillig.

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28. Januar um 10:26
In Antwort auf jaguar25

Das hat nichts mit Verzweiflung zu tun, sondern stellenweise mit schikane, was hier geschildert ist. Wenn Mann als Beschützer und Jäger ja quasi arbeitslos wäre, dann würde das auch quasi niemand mehr fordern, wird es aber und das nicht selten. Mehr als sonst kommen in der breiten Bevölkerung wieder die Fitnesskerle gut durch, welche mit stramm gebürsteten Bart und anderen diversen Symbolen der Potenz durch die Gegend laufen und den KfZ Mechatroniker gelernt haben als Beispiel.

"nachdenken" ist da nach reichlicher Nachdenkzeit über diese Thematiken von bis zu einem Jahrzehnt ein lieb gemeinter Rat - aber leider nicht der Input, der da mehr allein die ausreichenden Reize gibt.

Besagte höhere Ansprüche sind mir da keine aufgefallen, erst viel später, so ab ca 40+

Der Mann auf Augenhöhe wird entweder als guter Freund wahrgenommen, da er sich solidarisiert und auf derselben Seite steht in vielen Themen, als Schwul oder wie auch immer, aber nicht wirklich als der Mann, der eine Beziehung möchte und dafür bereit wäre. Mann muss sich immernoch holen was Mann will - das ist Teil eines Archetyp, keine Evolution, daher der Begriff Femalegaze im Titel. Mann soll aber gleichzeitig die Grenzen der Frau respektieren, soll einfühlsam sein, aber keine Schmerzen empfinden.

Es ist nicht nur der Mann der jetzt handeln muss, auch Frau muss den Blick auf den Mann ändern - sonst wird der Mann sich aus diesem Abseits nicht bewegen, da es evolutionär gesehen dazu keinen Anlass gibt, sondern sogar sanktioniert wird.

Komm wieder runter und entspann Dich erstmal.

Schikane ... aha. Also fühlst Du Dich wohl in der Opferrolle?

Nachdenken impliziert natürlich nicht nur, dass man den wahrgenommenen Ist-Zustand beschreibt, sondern nach den wirklichen Ursachen auf den Grund geht und nach Lösungsansätzen sucht.

Wenn ich Deinen Schreibstil und den von Zion51 so auf mich wirken lasse, dann ist der eine tief im Jammertal und der andere zeigt deutlich seine Verbitterung.

Kein Wunder, dass intelligente Frauen so ein Exemplar nicht als Lebenspartner an ihrer Seite haben wollen.

Beziehung kann und soll auch Spaß machen, das tut sich aber nicht, wenn Selbstmitleid und Verbitterung die fokussierte Lebenseinstellung ist.

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28. Januar um 10:35
In Antwort auf zion51

Die Gesellschaft von heute macht den Mann zur Frau, wenn ich schon die Typen mit der Kochschürze am Herd sehe, wie sie  romantisch das Dessert rühren...

Deshalb hat Deutschland auch zwei Mal den Krieg verloren und Lothringen kann froh sein, dass es nunmehr zu Frankreich gehört👍.

 

Nun ... wenn ein Mann sich zur Frau machen lässt, scheint es ihm ja an Rückgrat, Eigenständigkeit und Selbstbewußtsein zu fehlen.

Vielleicht sollten wir mal darüber diskutieren, was ein wirklicher Mann ist?

Kriege anzuzetteln ist einfach nur dumm und somit hat Deutschland zurecht zweimal verloren.

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28. Januar um 10:44
In Antwort auf jaguar25

In dem Fall ist es Ironie, gab allerdings auch Zeiten in der Geschichte, da trugen Männer Röcke
Teilweise geschieht das noch heute, sogenannte Kilts werden getragen - das aber auch nur freiwillig.

Gab es nicht! Es gab römische Tuniken, orientalische Kaftane, Mönchskutten, traditionelle Kilts (uvm), aber keinen Mann, der in den Minirock einer Frau gezwungen wurde...

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28. Januar um 10:46
In Antwort auf sophiapetrillo

Komm wieder runter und entspann Dich erstmal.

Schikane ... aha. Also fühlst Du Dich wohl in der Opferrolle?

Nachdenken impliziert natürlich nicht nur, dass man den wahrgenommenen Ist-Zustand beschreibt, sondern nach den wirklichen Ursachen auf den Grund geht und nach Lösungsansätzen sucht.

Wenn ich Deinen Schreibstil und den von Zion51 so auf mich wirken lasse, dann ist der eine tief im Jammertal und der andere zeigt deutlich seine Verbitterung.

Kein Wunder, dass intelligente Frauen so ein Exemplar nicht als Lebenspartner an ihrer Seite haben wollen.

Beziehung kann und soll auch Spaß machen, das tut sich aber nicht, wenn Selbstmitleid und Verbitterung die fokussierte Lebenseinstellung ist.


Die persönliche Schiene fahren können viele gut. Es geht hier nicht darum zu analysieren wer emotional steht, denn genau das ist das angesprochene Dilemma. Damit ist nur deinerseits die Unfähigkeit bestätigt sachlich zu bleiben um die Sprache zu sprechen die wohl verstanden wird.
Nein, ich bin nicht depressiv und ich bin ganz sicher nicht im Jammertal. Ich reflektiere hier in einem Frauenforum den Eindruck den ich gewinnen konnte bisher in der ganzen ganzen Feminismus und Genderdebatte um auf andere Lösungsansätze zu kommen als mit den Kumpels darüber in der nächsten Kneipe zu Reden. Im Gegensatz zu meinem Kollegen Zion gehe ich es sachlich an, schildere Themen in der Gesellschaft denen sich jeder irgendwo gehenübergestellt fühlen sollte.

Kein Wunder, dass manche Männer die Leine bei manchen Frauen ziehen.

Mal abgesehen davon, ich gebe dir recht, dass Beziehungen Spaß machen sollen.

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28. Januar um 10:56
In Antwort auf jaguar25


Die persönliche Schiene fahren können viele gut. Es geht hier nicht darum zu analysieren wer emotional steht, denn genau das ist das angesprochene Dilemma. Damit ist nur deinerseits die Unfähigkeit bestätigt sachlich zu bleiben um die Sprache zu sprechen die wohl verstanden wird.
Nein, ich bin nicht depressiv und ich bin ganz sicher nicht im Jammertal. Ich reflektiere hier in einem Frauenforum den Eindruck den ich gewinnen konnte bisher in der ganzen ganzen Feminismus und Genderdebatte um auf andere Lösungsansätze zu kommen als mit den Kumpels darüber in der nächsten Kneipe zu Reden. Im Gegensatz zu meinem Kollegen Zion gehe ich es sachlich an, schildere Themen in der Gesellschaft denen sich jeder irgendwo gehenübergestellt fühlen sollte.

Kein Wunder, dass manche Männer die Leine bei manchen Frauen ziehen.

Mal abgesehen davon, ich gebe dir recht, dass Beziehungen Spaß machen sollen.

Natürlich muss es "persönlich" werden, da das Problem ja ein persönliches von Dir ist, was Du mit einigen Männern teilst.

Also muss man logischerweise ganz genau hinschauen, wo denn die Ursachen für soviel Frustansammlung zu finden sein könnten.

Nein, die Gesellschaft ist nicht daran Schuld und die Frauen per se auch nicht. Wir wären längst ausgestorben, wenn dem wirklich so wäre und es würden keine gut funktionierenden Partnerschaften zwischen Mann und Frau existieren.

Man(n) könnte sich ja mal die Frage stellen, was MÄNNER, die in glücklichen Beziehungen leben anders machen, als die Männer, die in Frauenforen ihren Frust abladen und dann auch noch beratungsresistent sind?

Wobei wir wieder beim nachdenken wäre.

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28. Januar um 11:02
In Antwort auf thilda-1978

Gab es nicht! Es gab römische Tuniken, orientalische Kaftane, Mönchskutten, traditionelle Kilts (uvm), aber keinen Mann, der in den Minirock einer Frau gezwungen wurde...

"Beim Herrenrock handelt es sich um ein Herrenkleidungsstück, das sowohl schnitttechnisch als auch historisch von Jacken oder Sakkos zu unterscheiden ist. Die heute üblichen Sakkos haben sich aus der Form des Bauernkittels entwickelt, der auf das mittelalterliche Surcot zurückgeht. Das Gegenstück zu dem eigentlich, mit Ausnahme des schottischen Kilts, für Frauen typischen Rock ist dagegen der Männerrock."
Wikipedia https://de.m.wikipedia.org/wiki/Herrenrock

Männerröcke sind Röcke, die von Männern getragen werden. Der Männerrock ist nicht mit dem Herrenrock zu verwechseln.
Wikipedia https://de.m.wikipedia.org/wiki/M%C3%A4nnerrock

Es gibt sowas und den Ausdruck dazu.
Damit beschäftigt sich allerdings kaum jemand.

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28. Januar um 11:09
In Antwort auf jaguar25

"Beim Herrenrock handelt es sich um ein Herrenkleidungsstück, das sowohl schnitttechnisch als auch historisch von Jacken oder Sakkos zu unterscheiden ist. Die heute üblichen Sakkos haben sich aus der Form des Bauernkittels entwickelt, der auf das mittelalterliche Surcot zurückgeht. Das Gegenstück zu dem eigentlich, mit Ausnahme des schottischen Kilts, für Frauen typischen Rock ist dagegen der Männerrock."
Wikipedia https://de.m.wikipedia.org/wiki/Herrenrock

Männerröcke sind Röcke, die von Männern getragen werden. Der Männerrock ist nicht mit dem Herrenrock zu verwechseln.
Wikipedia https://de.m.wikipedia.org/wiki/M%C3%A4nnerrock

Es gibt sowas und den Ausdruck dazu.
Damit beschäftigt sich allerdings kaum jemand.

Ach Mensch... ja, natürlich gibt es Männerröcke! Männer wurden aber nie und werden auch in Zukunft nie dazu gezwungen, diese Röcke oder aber die Röcke der Damen zu tragen. Es geht um den Zwang; das sollte doch eigentlich klar sein?! 
Du sagtest „Männer mussten Röcke tragen.“ Stimmt nicht! 

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28. Januar um 11:24
In Antwort auf sophiapetrillo

Natürlich muss es "persönlich" werden, da das Problem ja ein persönliches von Dir ist, was Du mit einigen Männern teilst.

Also muss man logischerweise ganz genau hinschauen, wo denn die Ursachen für soviel Frustansammlung zu finden sein könnten.

Nein, die Gesellschaft ist nicht daran Schuld und die Frauen per se auch nicht. Wir wären längst ausgestorben, wenn dem wirklich so wäre und es würden keine gut funktionierenden Partnerschaften zwischen Mann und Frau existieren.

Man(n) könnte sich ja mal die Frage stellen, was MÄNNER, die in glücklichen Beziehungen leben anders machen, als die Männer, die in Frauenforen ihren Frust abladen und dann auch noch beratungsresistent sind?

Wobei wir wieder beim nachdenken wäre.

Klar, es ist ein persönliches Thema vieler Männer, dennoch bleibe ich sachlich und greife nicht gleich persönlich an.

Was wären denn deiner Meinung nach die Gründe? Warum sollte ich so viel Frust haben meine Probleme - welches dieses Thema in diesem Sinne nicht für mich ist, sondern rein dem Zweck dient andere Sichtweisen ohne persönliche Angriffe aufzunehmen und den Horizont zu erweitern - in einem Frauenforum abladen deiner Meinung nach? Warum sollte ein reflektierter Mensch sich in die Höhle der*die Löw*innen begeben?
Btw: Der erste Beitrag meinerseits ist absichtlich so geschrieben, damit etwas davon im Kopf bleibt.

Was machen die Männer denn anders? Es gibt da wohl kaum bessere Plätze das zu erfragen als ein Frauenforum, oder?

Nebenbei machst du es dir ziemlich einfach, den Spiegel raus zu holen und den anderen sich selbst gegenüber zu stellen, der bereits einige Zeit damit verbracht hat, sich Gedanken zu machen.

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28. Januar um 11:28
In Antwort auf thilda-1978

Ach Mensch... ja, natürlich gibt es Männerröcke! Männer wurden aber nie und werden auch in Zukunft nie dazu gezwungen, diese Röcke oder aber die Röcke der Damen zu tragen. Es geht um den Zwang; das sollte doch eigentlich klar sein?! 
Du sagtest „Männer mussten Röcke tragen.“ Stimmt nicht! 

Ja ich sagte das, aber zum zweiten Mal erwähne ich, dass es Ironie war, da hier mit Argumenten geworfen wird, die äquivalent zum Thema Rock irrelevant sind. Was hat ein Schokopudding oder bayrisch Creme mit dem 2. WK zu zun, der wurde weder dadurch ausgelöst noch damit beendet?

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28. Januar um 11:37
In Antwort auf jaguar25

Klar, es ist ein persönliches Thema vieler Männer, dennoch bleibe ich sachlich und greife nicht gleich persönlich an.

Was wären denn deiner Meinung nach die Gründe? Warum sollte ich so viel Frust haben meine Probleme - welches dieses Thema in diesem Sinne nicht für mich ist, sondern rein dem Zweck dient andere Sichtweisen ohne persönliche Angriffe aufzunehmen und den Horizont zu erweitern - in einem Frauenforum abladen deiner Meinung nach? Warum sollte ein reflektierter Mensch sich in die Höhle der*die Löw*innen begeben?
Btw: Der erste Beitrag meinerseits ist absichtlich so geschrieben, damit etwas davon im Kopf bleibt.

Was machen die Männer denn anders? Es gibt da wohl kaum bessere Plätze das zu erfragen als ein Frauenforum, oder?

Nebenbei machst du es dir ziemlich einfach, den Spiegel raus zu holen und den anderen sich selbst gegenüber zu stellen, der bereits einige Zeit damit verbracht hat, sich Gedanken zu machen.

Langsam kommst Du dem Ziel näher.

Es ist nicht ratsam in einem Frauenforum mit einer Provokation zu starten. Einfacher wäre es gewesen, klar und deutlich nachzufragen, hey Mädels, die in glücklichen Beziehungen leben, was machen eure Männer anders, als die, die unbeweibt durch's Leben schreiten müssen.

Ich bin mir sicher, dann wären da eine Menge konstruktiver Vorschläge und auch Erfahrungsberichte gekommen, die Dich auf jeden Fall viel weiter gebracht hätten, als diese Konfrontation.

Mach am besten nochmal einen neuen Thread auf, indem Du an wirklichem Wissen interessiert bist, weil dieser Thread völlig schief gelaufen ist. 

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28. Januar um 11:37
In Antwort auf jaguar25

Ja ich sagte das, aber zum zweiten Mal erwähne ich, dass es Ironie war, da hier mit Argumenten geworfen wird, die äquivalent zum Thema Rock irrelevant sind. Was hat ein Schokopudding oder bayrisch Creme mit dem 2. WK zu zun, der wurde weder dadurch ausgelöst noch damit beendet?

Mit dieser Frage müsstest du dich an den User Zion wenden, der die Dessert-Theorie als Grund für diverse Kriegsniederlagen anführte. Ich habe diese lediglich überzeichnet, um die Absurdität dieser Theorie zu zeigen. 

Aber mal zum Thema. Du schreibst eine ganze Menge, sagst aber nicht, was eigentlich dein Problem ist, sofern du eins hast und nicht nur allgemein zum Thema Feminismus- Emanzipation des Mannes Fragen aufwirfst. Also? Was genau hast du auf dem Herzen?

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28. Januar um 19:22
In Antwort auf sophiapetrillo

Langsam kommst Du dem Ziel näher.

Es ist nicht ratsam in einem Frauenforum mit einer Provokation zu starten. Einfacher wäre es gewesen, klar und deutlich nachzufragen, hey Mädels, die in glücklichen Beziehungen leben, was machen eure Männer anders, als die, die unbeweibt durch's Leben schreiten müssen.

Ich bin mir sicher, dann wären da eine Menge konstruktiver Vorschläge und auch Erfahrungsberichte gekommen, die Dich auf jeden Fall viel weiter gebracht hätten, als diese Konfrontation.

Mach am besten nochmal einen neuen Thread auf, indem Du an wirklichem Wissen interessiert bist, weil dieser Thread völlig schief gelaufen ist. 

Nope. Es soll provozieren, es soll über die Stränge schlagen - dass dabei mit Desserttheorien um sich geworfen wird ist dabei mehr ein Symptom als ein Ärgernis.

Wie erreicht man Menschen? Indem man provoziert, wenn man nicht gerade eine komplett herausragende Leistung erbracht hat.
Es geht mir nicht um glückliche Beziehungen die Frauen mit Männern führen, sondern darum, dass auch Männer in diesem System verlieren, der Femalegaze genauso real ist wie der Malegaze.

Ich selbst hab kein Problem das damit zu tun hat. Es ist einfach ein Hobby von mir, mich mit diesen Themen auseinander zu setzen.

Ich hätte es auch anders gestalten können, dann wäre es zwar weniger provokant, dafür sehr weinerlich gekommen - dann wären die Argumentationen hier anders ausgefallen. Nicht ohne Grund habe ich oben bereits das Klischeedenken vorneweg genommen. Dass das provoziert war mir dabei auch völlig bewusst.

Es wird dazu keinen anderen Thread geben, denn das Thema ist da, der Thread geöffnet.

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28. Januar um 19:36
In Antwort auf thilda-1978

Mit dieser Frage müsstest du dich an den User Zion wenden, der die Dessert-Theorie als Grund für diverse Kriegsniederlagen anführte. Ich habe diese lediglich überzeichnet, um die Absurdität dieser Theorie zu zeigen. 

Aber mal zum Thema. Du schreibst eine ganze Menge, sagst aber nicht, was eigentlich dein Problem ist, sofern du eins hast und nicht nur allgemein zum Thema Feminismus- Emanzipation des Mannes Fragen aufwirfst. Also? Was genau hast du auf dem Herzen?

Ich direkt habe kein Problem das damit zu tun hat Es ist nur ein Hobby mich mit diesen Themen auseinander zu setzen um Frau evtl. besser verstehen zu können.

Mir geht es um Gleichberechtigung, z.b. auch um toxische Männlichkeit und toxische Weiblichkeit. Mir geht es um Männer in Frauenberufen und Frauen in Männerberufen, wo da die Schwierigkeiten sind für beide Seiten, was man machen könnte diese Hürden aus den Weg zu räumen. Mir geht es um Mansplaining und welche Erfahrungen damit gemacht wurden, aber auch umgekehrt, sollten dazu hier Männer sich äußern wollen.

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28. Januar um 19:43
In Antwort auf jaguar25

Ich direkt habe kein Problem das damit zu tun hat Es ist nur ein Hobby mich mit diesen Themen auseinander zu setzen um Frau evtl. besser verstehen zu können.

Mir geht es um Gleichberechtigung, z.b. auch um toxische Männlichkeit und toxische Weiblichkeit. Mir geht es um Männer in Frauenberufen und Frauen in Männerberufen, wo da die Schwierigkeiten sind für beide Seiten, was man machen könnte diese Hürden aus den Weg zu räumen. Mir geht es um Mansplaining und welche Erfahrungen damit gemacht wurden, aber auch umgekehrt, sollten dazu hier Männer sich äußern wollen.

Ah, ich verstehe...dann viel Spaß weiterhin!
Nicht nur bei historischen Fakten, sondern auch zum Thema Mansplaining hast du ja hier im Thread einen Experten zu Gast. 

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29. Januar um 8:48
In Antwort auf jaguar25

Intro:

Ich bin ein ziemlich aufgeschlossener, noch junger Mann. Ich gebe zu, dass ich mich für manche meiner Gattung fremdschäme und daher manche Frauen in bestimmten punkten sehr gut verstehen kann.

"Wieder ein weinerlicher Mann, der kein Selbstwertgefühl hat und sich deswegen mit solchen Themen auseinander setzt"

Genauso kann ich das aber auch über Frauen behaupten und so langsam, aber sicher kippt meine Stimmung in das klassische Rollenbild des Mannes aus reiner Frustration (Aha, er ist doch ein Macho, ein Player und hat sich weil er keine abkriegt mit den Themen auseinander gesetzt).
Die Frustration kommt aus purer Empirie zustande, denn im Schnitt der Dinge sind die Belange des Mannes sehr einfach gehalten in der Gesellschaft und wehe er vertritt eine weibliche Position, dann ist er entweder Schwul, ein Weichei, will keine Familie ernähren können, ein absoluter Macho oder Frau kann sich aus welchen Gründen auch immer keine Zukunft mit ihm vorstellen. Die Körperpflege eines Mannes, richtig umgesetzt, benötigt auch Stunden und kostet im Monat ungefähr dasselbe wie bei einer Frau, mit dem Unterschied, dass es andere Produkte sind.
Ich beziehe klar in manchen Dingen auch eine durchaus in der Gesellschaft als weibliche Meinung gesehene Position, da ich der Meinung bin, dass alles irgendwo kooperativ ablaufen kann, man miteinander reden muss und und und. Doch trotzdem werde ich mit dem Klischee des nicht empfindenen Mannes seitens vieler Frauen bombardiert. Was mache ich an der Stelle falsch oder ist die Zeit einfach nicht reif für eine Kultur in der man sich nicht anekeln muss?

Er hat sich mit Genderthemen belesen, aber ist ein Mann, der kann da nicht mitsprechen, oder? Er ist doch schon allein dadurch überpriviligiert, da er als Mann geboren wurde.

Ich hab wirklich viele Artikel gelesen, ich habe mich mit dem Thema Gender auseinander gesetzt, habe Ahnung von Psychologie und Soziologie, aber auch ein wenig von der Philosophie. Ich beobachte das gesellschaftliche Konstrukt in der die Stimme der Frauen an sich sehr stark ist, aber leider in manchen Punkten einfach so gehalten sind, dass das die Männerwelt nicht erreicht. - gewollt oder warum ist das so, dass man als Mann diese Themen förmlich sich aus den Fingern saugen muss um zu verstehen was da in der Welt draußen abgeht?

Männer in sogenannten Frauenberufen.

In der Arbeit wird man in "klassischen Frauenberufen" schief angesehen wenn man(n) auftritt und ist sofort im Blickpunkt aller - Versagensängste und Gradwanderung zwischen prekären Themen von denen Mann vielleicht sogar gar nichts weiß inklusive. Gut, mit der Zeit kriegt Mann den Dreh schon raus, was gern gesehen ist und was nicht, aber muss man wirklich als Mann in einem sogenannten "Frauenberuf" sich zum Macho machen lassen oder andersherum zur Zielscheibe? So einen Beruf wählt Mann meistens ja nicht aus Imagegründen, weil er eine Familie ernähren muss oder weil er sich damit profilieren muss wie ach so männlich er ist. Mal abgesehen davon, dass es ein soziales Konstrukt ist, dass Mann "jagen" geht und das Essen nach Hause bringt. Frauen leisten da auch ihren Beitrag, vielmehr müssen sie das auch ganz oft, da es keine andere Möglichkeit gibt. Dem*Der Aufmerksamen Leser*in ist hier wohl bereits eine Diskrepanz aufgefallen, die im Prinzip mit dem gefühlten Problem der Frauen gleichzusetzen sein könnte.
Es ist nicht selten sogar so, dass unterschwellig man von vielen Männern, nichtmal selten, als Mann in einem Frauenberuf sexuelle standing ovations bekommt, weil man(n) von Frauen umkleidet ist. - Sollte das das Selbstbewusstsein als Mann boosten ist das der falsche Beruf für den Mann. Das soll nicht heißen, dass sich Frau deswegen zierlich und anschmiegsam in diesen Berufen verhalten muss, im Gegenteil. Gerade hier ist eigentlich die Hilfe der empathischen Kollegin gefragt, die mit Engagement eingreift und das Wort gemeinsam mit dem Kollegen ergreift.

Tatsächlich verlieren auch Männer in einem patriachalen System.

Es gibt sie. Die gefühlvollen, die empathischen, die stilvollen, gebildeten und geschmackvollen, aber oft werden sie einfach dermaßen vergrault, dass sie damit tatsächlich in das archaische Bild zurück katapultiert werden. Dass das so gar nicht dem Idealbild einer modernen Gesellschaft entspricht, interessiert die wenigsten, dann schlussendlich nichtmal mehr die Herren, die sich ursprünglich dafür eingesetzt hatten, dass es besser wird. Aber Männer müssen leidensfähig sein, sonst entsprechen sie nicht dem Idealbild eines Mannes, um den Frau sich kümmern kann, da er den Arzt verweigert, die Zahnhygiene schmeichelhaft gesagt vernachlässigt oder lieber Bier trinkt als seine Probleme anzusprechen. Moment, ist leidensfähig und tatsächlich leiden etwas unterschiedliches oder ist es weinerlich zu sagen, dass man auch mal gerne als Mann sich um seine Knochen schert? Natürlich ist es weinerlich, wenn man wegen einer Reißzwecke in die man getreten ist gleich zum Arzt muss, aber ist es wirklich das, wenn man sich um seinen Rücken Gedanken macht, der nach 3 oder vielleicht bereits 5 Tagen am Stück immernoch stechend schmerzt? Nicht selten kommt da der Spruch - seitens der Männer -: "Stell dich nicht so an, das geht vorbei, wie ein ONS" - seitens der Frauen -: "Der heult doch nur rum, damit er wieder zum Fußballschauen mit seinen Kumpels ins Stadion kann".

Als Mann darf man keine Gefühle ansprechen.

Und Gefühle ansprechen! Als Mann darf man keine Gefühle ansprechen, bestenfalls die Gefühle des anderen mitteilslos bemerken und hinnehmen. Sowas wie Empathie ist zu viel des Guten, man begnügt sich bestenfalls mit Sympathien und selbst das wird nicht so genau genommen, denn das Bier regelt auch das schon. Irgendwie. Mittels Leberschaden und unzählbar vernichteten Hirnzellen und selbst dann wird es noch als Schmerzstiller betrachtet in dem man seine Probleme und die Schmach ertränken kann.
Es kommt nicht von ungefähr, dass Männer risikofreudiger sind, es ist nicht nur das Testosteron und letzteres ist ganz bestimmt auch nicht dafür Schuld, dass Mann Mann ist und deswegen so reagiert wie Mann reagiert.
Das Idealbild des Mannes kennt folgende Gefühlsregungen:

- Ich will Sex
- Ich habe Durst (Ich will Bier)
- Ich will Sex
- Ich will Status und Anerkennung (Ich will Sex)
- Ich will Sex
- Ich bin wütend (Ich will Sex/Ich will mit meinen Kumpels Bier trinken)
- Ich will Sex
- Ich bin hungrig (Ich will Sex)
- Ich will Sex

Er will also in nahezu jedem Fall Sex und wenn er das nicht erfüllt, dann ist er kein Mann, kann er nicht Frau erfüllen.

Der Mann ist hier aber nicht als Opfer des Systems zu verstehen, sondern war auch mit daran beteiligt dieses aufzubauen - und hinter ganz vielen Männern steht meistens auch eine Frau, die sich mit dem Mann messen kann.


Fazit:
Ich möchte darauf aufmerksam machen, dass es ebenso sexistisch, machomäßig und chauvenistisch in der Frauenwelt zugeht und es genauso Männer gibt, die deswegen sich in Frage stellen. Liebe Frauen, schimpft nicht immer nur auf die Männer, es gibt oft auch Gründe warum manche sich verhalten wie sie es machen und warum, womansplaining ist wie mansplaining längst keine Fantasie.

Action:
Wie ist eure Sicht der Dinge darauf? Ich hätte da durchaus Lust darüber auch mehr zu erfahren und vielleicht sogar zu diskutieren.

Wie ist eure Sicht der Dinge darauf?

Beschränkt sich auf 2 Punkte:

1) selten so herlliche Abhandlungen zum Thema "1st World Problems" gelesen.

2) Wo warst Du die letzten 50 Jahre und warum hast Du keine Updates mehr gekriegt?

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29. Januar um 20:21
In Antwort auf avarrassterne1

Wie ist eure Sicht der Dinge darauf?

Beschränkt sich auf 2 Punkte:

1) selten so herlliche Abhandlungen zum Thema "1st World Problems" gelesen.

2) Wo warst Du die letzten 50 Jahre und warum hast Du keine Updates mehr gekriegt?

1) Es sind "1st World Problems". Wenn du richtige willst, dann geh in den Iran.

2) Ich war in den letzten 50 Jahren jedenfalls nicht in Berlin am Görli, aber ich bekomme Updates. Viele sogar - aber keines der Updates besagte, dass diese Debatten vom Tisch sind und eine Lösung gefunden wurde. Somit kann man ja mal darüber reden

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29. Januar um 21:14
In Antwort auf jaguar25

1) Es sind "1st World Problems". Wenn du richtige willst, dann geh in den Iran.

2) Ich war in den letzten 50 Jahren jedenfalls nicht in Berlin am Görli, aber ich bekomme Updates. Viele sogar - aber keines der Updates besagte, dass diese Debatten vom Tisch sind und eine Lösung gefunden wurde. Somit kann man ja mal darüber reden

Jede Frau kann jeden "Maennerberuf" erlernen und ausueben.  Jeder Mann kann jeden "Frauenberuf" erlernen und ausueben.
Ohne jedes ernsthafte Probleme. Also ja, es gibt immer Idioten Auf jedr Seite. Aber die gibt es, so lange es Menschen gibt. Mit Gender hat das nichts zu tun.

Maenner koennen Erziehungsurlaub nehmen, Frauen koennen Alleinverdiener sein - wie viel Loesung soll es denn noch sein?!?

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5. Februar um 16:40
In Antwort auf jaguar25

Intro:

Ich bin ein ziemlich aufgeschlossener, noch junger Mann. Ich gebe zu, dass ich mich für manche meiner Gattung fremdschäme und daher manche Frauen in bestimmten punkten sehr gut verstehen kann.

"Wieder ein weinerlicher Mann, der kein Selbstwertgefühl hat und sich deswegen mit solchen Themen auseinander setzt"

Genauso kann ich das aber auch über Frauen behaupten und so langsam, aber sicher kippt meine Stimmung in das klassische Rollenbild des Mannes aus reiner Frustration (Aha, er ist doch ein Macho, ein Player und hat sich weil er keine abkriegt mit den Themen auseinander gesetzt).
Die Frustration kommt aus purer Empirie zustande, denn im Schnitt der Dinge sind die Belange des Mannes sehr einfach gehalten in der Gesellschaft und wehe er vertritt eine weibliche Position, dann ist er entweder Schwul, ein Weichei, will keine Familie ernähren können, ein absoluter Macho oder Frau kann sich aus welchen Gründen auch immer keine Zukunft mit ihm vorstellen. Die Körperpflege eines Mannes, richtig umgesetzt, benötigt auch Stunden und kostet im Monat ungefähr dasselbe wie bei einer Frau, mit dem Unterschied, dass es andere Produkte sind.
Ich beziehe klar in manchen Dingen auch eine durchaus in der Gesellschaft als weibliche Meinung gesehene Position, da ich der Meinung bin, dass alles irgendwo kooperativ ablaufen kann, man miteinander reden muss und und und. Doch trotzdem werde ich mit dem Klischee des nicht empfindenen Mannes seitens vieler Frauen bombardiert. Was mache ich an der Stelle falsch oder ist die Zeit einfach nicht reif für eine Kultur in der man sich nicht anekeln muss?

Er hat sich mit Genderthemen belesen, aber ist ein Mann, der kann da nicht mitsprechen, oder? Er ist doch schon allein dadurch überpriviligiert, da er als Mann geboren wurde.

Ich hab wirklich viele Artikel gelesen, ich habe mich mit dem Thema Gender auseinander gesetzt, habe Ahnung von Psychologie und Soziologie, aber auch ein wenig von der Philosophie. Ich beobachte das gesellschaftliche Konstrukt in der die Stimme der Frauen an sich sehr stark ist, aber leider in manchen Punkten einfach so gehalten sind, dass das die Männerwelt nicht erreicht. - gewollt oder warum ist das so, dass man als Mann diese Themen förmlich sich aus den Fingern saugen muss um zu verstehen was da in der Welt draußen abgeht?

Männer in sogenannten Frauenberufen.

In der Arbeit wird man in "klassischen Frauenberufen" schief angesehen wenn man(n) auftritt und ist sofort im Blickpunkt aller - Versagensängste und Gradwanderung zwischen prekären Themen von denen Mann vielleicht sogar gar nichts weiß inklusive. Gut, mit der Zeit kriegt Mann den Dreh schon raus, was gern gesehen ist und was nicht, aber muss man wirklich als Mann in einem sogenannten "Frauenberuf" sich zum Macho machen lassen oder andersherum zur Zielscheibe? So einen Beruf wählt Mann meistens ja nicht aus Imagegründen, weil er eine Familie ernähren muss oder weil er sich damit profilieren muss wie ach so männlich er ist. Mal abgesehen davon, dass es ein soziales Konstrukt ist, dass Mann "jagen" geht und das Essen nach Hause bringt. Frauen leisten da auch ihren Beitrag, vielmehr müssen sie das auch ganz oft, da es keine andere Möglichkeit gibt. Dem*Der Aufmerksamen Leser*in ist hier wohl bereits eine Diskrepanz aufgefallen, die im Prinzip mit dem gefühlten Problem der Frauen gleichzusetzen sein könnte.
Es ist nicht selten sogar so, dass unterschwellig man von vielen Männern, nichtmal selten, als Mann in einem Frauenberuf sexuelle standing ovations bekommt, weil man(n) von Frauen umkleidet ist. - Sollte das das Selbstbewusstsein als Mann boosten ist das der falsche Beruf für den Mann. Das soll nicht heißen, dass sich Frau deswegen zierlich und anschmiegsam in diesen Berufen verhalten muss, im Gegenteil. Gerade hier ist eigentlich die Hilfe der empathischen Kollegin gefragt, die mit Engagement eingreift und das Wort gemeinsam mit dem Kollegen ergreift.

Tatsächlich verlieren auch Männer in einem patriachalen System.

Es gibt sie. Die gefühlvollen, die empathischen, die stilvollen, gebildeten und geschmackvollen, aber oft werden sie einfach dermaßen vergrault, dass sie damit tatsächlich in das archaische Bild zurück katapultiert werden. Dass das so gar nicht dem Idealbild einer modernen Gesellschaft entspricht, interessiert die wenigsten, dann schlussendlich nichtmal mehr die Herren, die sich ursprünglich dafür eingesetzt hatten, dass es besser wird. Aber Männer müssen leidensfähig sein, sonst entsprechen sie nicht dem Idealbild eines Mannes, um den Frau sich kümmern kann, da er den Arzt verweigert, die Zahnhygiene schmeichelhaft gesagt vernachlässigt oder lieber Bier trinkt als seine Probleme anzusprechen. Moment, ist leidensfähig und tatsächlich leiden etwas unterschiedliches oder ist es weinerlich zu sagen, dass man auch mal gerne als Mann sich um seine Knochen schert? Natürlich ist es weinerlich, wenn man wegen einer Reißzwecke in die man getreten ist gleich zum Arzt muss, aber ist es wirklich das, wenn man sich um seinen Rücken Gedanken macht, der nach 3 oder vielleicht bereits 5 Tagen am Stück immernoch stechend schmerzt? Nicht selten kommt da der Spruch - seitens der Männer -: "Stell dich nicht so an, das geht vorbei, wie ein ONS" - seitens der Frauen -: "Der heult doch nur rum, damit er wieder zum Fußballschauen mit seinen Kumpels ins Stadion kann".

Als Mann darf man keine Gefühle ansprechen.

Und Gefühle ansprechen! Als Mann darf man keine Gefühle ansprechen, bestenfalls die Gefühle des anderen mitteilslos bemerken und hinnehmen. Sowas wie Empathie ist zu viel des Guten, man begnügt sich bestenfalls mit Sympathien und selbst das wird nicht so genau genommen, denn das Bier regelt auch das schon. Irgendwie. Mittels Leberschaden und unzählbar vernichteten Hirnzellen und selbst dann wird es noch als Schmerzstiller betrachtet in dem man seine Probleme und die Schmach ertränken kann.
Es kommt nicht von ungefähr, dass Männer risikofreudiger sind, es ist nicht nur das Testosteron und letzteres ist ganz bestimmt auch nicht dafür Schuld, dass Mann Mann ist und deswegen so reagiert wie Mann reagiert.
Das Idealbild des Mannes kennt folgende Gefühlsregungen:

- Ich will Sex
- Ich habe Durst (Ich will Bier)
- Ich will Sex
- Ich will Status und Anerkennung (Ich will Sex)
- Ich will Sex
- Ich bin wütend (Ich will Sex/Ich will mit meinen Kumpels Bier trinken)
- Ich will Sex
- Ich bin hungrig (Ich will Sex)
- Ich will Sex

Er will also in nahezu jedem Fall Sex und wenn er das nicht erfüllt, dann ist er kein Mann, kann er nicht Frau erfüllen.

Der Mann ist hier aber nicht als Opfer des Systems zu verstehen, sondern war auch mit daran beteiligt dieses aufzubauen - und hinter ganz vielen Männern steht meistens auch eine Frau, die sich mit dem Mann messen kann.


Fazit:
Ich möchte darauf aufmerksam machen, dass es ebenso sexistisch, machomäßig und chauvenistisch in der Frauenwelt zugeht und es genauso Männer gibt, die deswegen sich in Frage stellen. Liebe Frauen, schimpft nicht immer nur auf die Männer, es gibt oft auch Gründe warum manche sich verhalten wie sie es machen und warum, womansplaining ist wie mansplaining längst keine Fantasie.

Action:
Wie ist eure Sicht der Dinge darauf? Ich hätte da durchaus Lust darüber auch mehr zu erfahren und vielleicht sogar zu diskutieren.

Kann nur in allem zustimmen. Hast du das selbst geschrieben oder wo gelesen?

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5. Februar um 16:44
In Antwort auf avarrassterne1

Jede Frau kann jeden "Maennerberuf" erlernen und ausueben.  Jeder Mann kann jeden "Frauenberuf" erlernen und ausueben.
Ohne jedes ernsthafte Probleme. Also ja, es gibt immer Idioten Auf jedr Seite. Aber die gibt es, so lange es Menschen gibt. Mit Gender hat das nichts zu tun.

Maenner koennen Erziehungsurlaub nehmen, Frauen koennen Alleinverdiener sein - wie viel Loesung soll es denn noch sein?!?

Nur wollen es halt die meisten nicht. Im Threads nebenan steht das ja sehr schön, wie das mit dem Einkommen bei Paaren so läuft. Nur bei 14% verdient sie mehr.

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5. Februar um 17:02
In Antwort auf woelfinwanda

Nur wollen es halt die meisten nicht. Im Threads nebenan steht das ja sehr schön, wie das mit dem Einkommen bei Paaren so läuft. Nur bei 14% verdient sie mehr.

ja und? Ist es also erst dann Emanzipation, wenn man schön alle dazu zwingt, das gefälligst zu wollen? Nein, Emanzipation ist, es zu KÖNNEN. Der Rest ist das Recht eines jeden Menschen, die Freiheit zur Entscheidung zu nutzen - oder eben auch nicht zu nutzen. Auch das ist eine Entscheidung und das Recht eines und einer jeden.

Wenn sich ein Paar gemeinsam entscheidet, bei einem Kind die Elternzeit zu teilen und dann beide voll arbeiten zu gehen - ist das ok. Wenn sich ein Paar gemeinsam entscheidet, dass sie arbeitet und er zu Hause bleibt oder umgekehrt, ob nun für die Elternzeit oder länger, oder eine/r von beiden in Teilzeit geht - ist das ok. Die Möglichkeiten sind alle DA - und das ist für mich der Punkt.
Welche davon man nutzen möchte, kann, darf und SOLL jeder für sich selbst entscheiden, aber NIE für andere.

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5. Februar um 23:34
In Antwort auf avarrassterne1

ja und? Ist es also erst dann Emanzipation, wenn man schön alle dazu zwingt, das gefälligst zu wollen? Nein, Emanzipation ist, es zu KÖNNEN. Der Rest ist das Recht eines jeden Menschen, die Freiheit zur Entscheidung zu nutzen - oder eben auch nicht zu nutzen. Auch das ist eine Entscheidung und das Recht eines und einer jeden.

Wenn sich ein Paar gemeinsam entscheidet, bei einem Kind die Elternzeit zu teilen und dann beide voll arbeiten zu gehen - ist das ok. Wenn sich ein Paar gemeinsam entscheidet, dass sie arbeitet und er zu Hause bleibt oder umgekehrt, ob nun für die Elternzeit oder länger, oder eine/r von beiden in Teilzeit geht - ist das ok. Die Möglichkeiten sind alle DA - und das ist für mich der Punkt.
Welche davon man nutzen möchte, kann, darf und SOLL jeder für sich selbst entscheiden, aber NIE für andere.

Ich muss mich schon wundern, dass dass du hier eine Argumentation bringst, die sonst eigentlich typisch für die konservativen ist. das ist nämlich eine der klassischen konservativen Praktiken, die ungleichverteilung von Hausarbeit und Einkommen zwischen Männern und Frauen insofern zu rechtfertigen, dass das Jahr der freie Wille der Frauen wäre. nur weil etwas der freie Wille von jemandem ist, heißt das noch lange nicht, dass das eine gute Sache sein muss. das ist so ähnlich wie bei der Demokratie. Nur weil eine Entscheidung demokratisch gefällt wurde, heißt das noch lange nicht, dass es eine gute Entscheidung war.

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6. Februar um 6:28
In Antwort auf woelfinwanda

Ich muss mich schon wundern, dass dass du hier eine Argumentation bringst, die sonst eigentlich typisch für die konservativen ist. das ist nämlich eine der klassischen konservativen Praktiken, die ungleichverteilung von Hausarbeit und Einkommen zwischen Männern und Frauen insofern zu rechtfertigen, dass das Jahr der freie Wille der Frauen wäre. nur weil etwas der freie Wille von jemandem ist, heißt das noch lange nicht, dass das eine gute Sache sein muss. das ist so ähnlich wie bei der Demokratie. Nur weil eine Entscheidung demokratisch gefällt wurde, heißt das noch lange nicht, dass es eine gute Entscheidung war.

Was soll die Bewertung? Eine Einteilung in gut und böse ist genau das, was der Emanzipation nicht gerecht wird. Die Entscheidung eines Paares, über das eigene Leben (beruflich oder privat) ist weder gut, noch böse, sondern emanzipatorisch. Eine demokratische Entscheidung ist weder das eine, noch das andere, sondern demokratisch. Punkt!

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6. Februar um 8:05
In Antwort auf woelfinwanda

Ich muss mich schon wundern, dass dass du hier eine Argumentation bringst, die sonst eigentlich typisch für die konservativen ist. das ist nämlich eine der klassischen konservativen Praktiken, die ungleichverteilung von Hausarbeit und Einkommen zwischen Männern und Frauen insofern zu rechtfertigen, dass das Jahr der freie Wille der Frauen wäre. nur weil etwas der freie Wille von jemandem ist, heißt das noch lange nicht, dass das eine gute Sache sein muss. das ist so ähnlich wie bei der Demokratie. Nur weil eine Entscheidung demokratisch gefällt wurde, heißt das noch lange nicht, dass es eine gute Entscheidung war.

also lieber Bestimmung über andere, weil man es ja so gut meint?
Bin ich in jeder Form dagegen.

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6. Februar um 10:11
In Antwort auf avarrassterne1

also lieber Bestimmung über andere, weil man es ja so gut meint?
Bin ich in jeder Form dagegen.

Wieder ein klassische Taktik der Konservativen. Merkst du das eigentlich nicht? In der konservativen Rollenaufteilung bestimmt der Mann über die Frau. Dann kommen die Konservativen und sagen: Aber man kann doch den Frauen nicht vorschreiben, wie sie zu leben haben. Lasst sie doch Hausfrau sein, dem Mann gehorchen, sich züchtig kleiden und wenig verdienen. Sie wollen das doch so! Wie zynisch und widerlich das doch ist.

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6. Februar um 10:35
In Antwort auf woelfinwanda

Wieder ein klassische Taktik der Konservativen. Merkst du das eigentlich nicht? In der konservativen Rollenaufteilung bestimmt der Mann über die Frau. Dann kommen die Konservativen und sagen: Aber man kann doch den Frauen nicht vorschreiben, wie sie zu leben haben. Lasst sie doch Hausfrau sein, dem Mann gehorchen, sich züchtig kleiden und wenig verdienen. Sie wollen das doch so! Wie zynisch und widerlich das doch ist.

Ja und? Wenn die Feministinnen über die Frauen bestimmen, ist das besser?

Mir hat in meinem Leben noch nie, nicht einmal, niemals jemand vorgeschrieben, dass ich etwas nicht tun könnte oder dürfte oder sollte, weil ich eine Frau bin. Das KANN auch gar niemand. Und da wir im Jahre 2019 in der BRD leben KANN es auch niemand bei einer anderen Frau.
Wenn also ein Mann ankommt und einer Frau vorschreiben will, sich "züchtig zu kleiden" - kann die entweder lachen und weiter gehen oder sich dafür ENTSCHEIDEN. Aber VORSCHREIBEN kann es ihr niemand, dazu ZWINGEN kann sie niemand. Und das ist FAKT, keine "Taktik".

Ich lasse mir aber auch nicht von den Femministinnen vorschreiben, was ich als Frau tun sollte oder auch nicht. Das ist nämlich genauso widerlich.

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6. Februar um 10:42
In Antwort auf avarrassterne1

Ja und? Wenn die Feministinnen über die Frauen bestimmen, ist das besser?

Mir hat in meinem Leben noch nie, nicht einmal, niemals jemand vorgeschrieben, dass ich etwas nicht tun könnte oder dürfte oder sollte, weil ich eine Frau bin. Das KANN auch gar niemand. Und da wir im Jahre 2019 in der BRD leben KANN es auch niemand bei einer anderen Frau.
Wenn also ein Mann ankommt und einer Frau vorschreiben will, sich "züchtig zu kleiden" - kann die entweder lachen und weiter gehen oder sich dafür ENTSCHEIDEN. Aber VORSCHREIBEN kann es ihr niemand, dazu ZWINGEN kann sie niemand. Und das ist FAKT, keine "Taktik".

Ich lasse mir aber auch nicht von den Femministinnen vorschreiben, was ich als Frau tun sollte oder auch nicht. Das ist nämlich genauso widerlich.

Dass "der Feminismus" den Frauen etwas "vorschreiben" würde, ist auch eine klassisch konservative Argumentation. Es ist also ein "Vorschreiben", wenn Rollenmodelle in Frage gestellt werden und genau diese Wahlfreiheit erst ermöglicht werden soll?

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6. Februar um 10:43
In Antwort auf woelfinwanda

Dass "der Feminismus" den Frauen etwas "vorschreiben" würde, ist auch eine klassisch konservative Argumentation. Es ist also ein "Vorschreiben", wenn Rollenmodelle in Frage gestellt werden und genau diese Wahlfreiheit erst ermöglicht werden soll?

wir HABEN die volle Wahlfreiheit. In JEDEM Punkt. Seit vielen, vielen, vielen Jahren.
Da gibt es nichts mehr zu "ermöglichen".

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6. Februar um 10:47
In Antwort auf avarrassterne1

wir HABEN die volle Wahlfreiheit. In JEDEM Punkt. Seit vielen, vielen, vielen Jahren.
Da gibt es nichts mehr zu "ermöglichen".

Und dennoch verdienen in nur 14% der Paare die Frauen mehr.

Wie erklärst du dir das?

Findest du das in Ordnung?

Findest du das positiv für die Frauen im allgemeinen?

Findest du, das ist ein Zustand, den eine "emanzipierte" Gesellschaft haben sollte?

Oder ist es dir einfach egal, weil du selbst eben anders lebst? Das ist dann sehr egozentrisch und auch wenig reflektiert.

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6. Februar um 10:53
In Antwort auf woelfinwanda

Und dennoch verdienen in nur 14% der Paare die Frauen mehr.

Wie erklärst du dir das?

Findest du das in Ordnung?

Findest du das positiv für die Frauen im allgemeinen?

Findest du, das ist ein Zustand, den eine "emanzipierte" Gesellschaft haben sollte?

Oder ist es dir einfach egal, weil du selbst eben anders lebst? Das ist dann sehr egozentrisch und auch wenig reflektiert.

ich bin ein leidenschaftlicher Verfechter von Eigenverantwortung und Entscheidungsfreiheit. Zu akzeptieren, dass nicht alle die gleichen Entscheidungen treffen und treffen möchten wie ich, gehört da zwingend dazu.

Aber wenn es faktische Hindernisse gäbe für Frauen, müssten die mir ja in den letzten 40 Jahren irgendwann mal begegnet sein. Sind sie aber nicht. Also wie soll ich da bitte an deren Existenz glauben?!?

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6. Februar um 17:41
In Antwort auf avarrassterne1

ich bin ein leidenschaftlicher Verfechter von Eigenverantwortung und Entscheidungsfreiheit. Zu akzeptieren, dass nicht alle die gleichen Entscheidungen treffen und treffen möchten wie ich, gehört da zwingend dazu.

Aber wenn es faktische Hindernisse gäbe für Frauen, müssten die mir ja in den letzten 40 Jahren irgendwann mal begegnet sein. Sind sie aber nicht. Also wie soll ich da bitte an deren Existenz glauben?!?

Wenn es keine Hindernisse gäbe, dann wäre die Verteilung genau 50/50. Das ist aber nicht der Fall. Es muss also einen Grund geben, dass sich Frauen und Männer so anders voneinander verhalten. Was ist für dich der Grund dafür? Es kann nur zwei Gründe geben Doppelpunkt entweder ist es die Biologie oder es ist die Kultur. Für was entscheidest du dich?

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6. Februar um 18:38
In Antwort auf woelfinwanda

Wenn es keine Hindernisse gäbe, dann wäre die Verteilung genau 50/50. Das ist aber nicht der Fall. Es muss also einen Grund geben, dass sich Frauen und Männer so anders voneinander verhalten. Was ist für dich der Grund dafür? Es kann nur zwei Gründe geben Doppelpunkt entweder ist es die Biologie oder es ist die Kultur. Für was entscheidest du dich?

Wieso fühlst du dich eigentlich so dermaßen unterdrückt?

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6. Februar um 18:50
In Antwort auf theola

Wieso fühlst du dich eigentlich so dermaßen unterdrückt?

Ich fühle mich überhaupt nicht unterdrückt und wie ich mich fühle, ist er überhaupt gar nicht das Thema.

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