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Eine Fast-Kolumne: Mansplaining, Mengaze, Womanspreading, Paygap. Womansplaining, Femalegaze, Manspreading, Paygap.

28. Januar um 2:46

Intro:

Ich bin ein ziemlich aufgeschlossener, noch junger Mann. Ich gebe zu, dass ich mich für manche meiner Gattung fremdschäme und daher manche Frauen in bestimmten punkten sehr gut verstehen kann.

"Wieder ein weinerlicher Mann, der kein Selbstwertgefühl hat und sich deswegen mit solchen Themen auseinander setzt"

Genauso kann ich das aber auch über Frauen behaupten und so langsam, aber sicher kippt meine Stimmung in das klassische Rollenbild des Mannes aus reiner Frustration (Aha, er ist doch ein Macho, ein Player und hat sich weil er keine abkriegt mit den Themen auseinander gesetzt).
Die Frustration kommt aus purer Empirie zustande, denn im Schnitt der Dinge sind die Belange des Mannes sehr einfach gehalten in der Gesellschaft und wehe er vertritt eine weibliche Position, dann ist er entweder Schwul, ein Weichei, will keine Familie ernähren können, ein absoluter Macho oder Frau kann sich aus welchen Gründen auch immer keine Zukunft mit ihm vorstellen. Die Körperpflege eines Mannes, richtig umgesetzt, benötigt auch Stunden und kostet im Monat ungefähr dasselbe wie bei einer Frau, mit dem Unterschied, dass es andere Produkte sind.
Ich beziehe klar in manchen Dingen auch eine durchaus in der Gesellschaft als weibliche Meinung gesehene Position, da ich der Meinung bin, dass alles irgendwo kooperativ ablaufen kann, man miteinander reden muss und und und. Doch trotzdem werde ich mit dem Klischee des nicht empfindenen Mannes seitens vieler Frauen bombardiert. Was mache ich an der Stelle falsch oder ist die Zeit einfach nicht reif für eine Kultur in der man sich nicht anekeln muss?

Er hat sich mit Genderthemen belesen, aber ist ein Mann, der kann da nicht mitsprechen, oder? Er ist doch schon allein dadurch überpriviligiert, da er als Mann geboren wurde.

Ich hab wirklich viele Artikel gelesen, ich habe mich mit dem Thema Gender auseinander gesetzt, habe Ahnung von Psychologie und Soziologie, aber auch ein wenig von der Philosophie. Ich beobachte das gesellschaftliche Konstrukt in der die Stimme der Frauen an sich sehr stark ist, aber leider in manchen Punkten einfach so gehalten sind, dass das die Männerwelt nicht erreicht. - gewollt oder warum ist das so, dass man als Mann diese Themen förmlich sich aus den Fingern saugen muss um zu verstehen was da in der Welt draußen abgeht?

Männer in sogenannten Frauenberufen.

In der Arbeit wird man in "klassischen Frauenberufen" schief angesehen wenn man(n) auftritt und ist sofort im Blickpunkt aller - Versagensängste und Gradwanderung zwischen prekären Themen von denen Mann vielleicht sogar gar nichts weiß inklusive. Gut, mit der Zeit kriegt Mann den Dreh schon raus, was gern gesehen ist und was nicht, aber muss man wirklich als Mann in einem sogenannten "Frauenberuf" sich zum Macho machen lassen oder andersherum zur Zielscheibe? So einen Beruf wählt Mann meistens ja nicht aus Imagegründen, weil er eine Familie ernähren muss oder weil er sich damit profilieren muss wie ach so männlich er ist. Mal abgesehen davon, dass es ein soziales Konstrukt ist, dass Mann "jagen" geht und das Essen nach Hause bringt. Frauen leisten da auch ihren Beitrag, vielmehr müssen sie das auch ganz oft, da es keine andere Möglichkeit gibt. Dem*Der Aufmerksamen Leser*in ist hier wohl bereits eine Diskrepanz aufgefallen, die im Prinzip mit dem gefühlten Problem der Frauen gleichzusetzen sein könnte.
Es ist nicht selten sogar so, dass unterschwellig man von vielen Männern, nichtmal selten, als Mann in einem Frauenberuf sexuelle standing ovations bekommt, weil man(n) von Frauen umkleidet ist. - Sollte das das Selbstbewusstsein als Mann boosten ist das der falsche Beruf für den Mann. Das soll nicht heißen, dass sich Frau deswegen zierlich und anschmiegsam in diesen Berufen verhalten muss, im Gegenteil. Gerade hier ist eigentlich die Hilfe der empathischen Kollegin gefragt, die mit Engagement eingreift und das Wort gemeinsam mit dem Kollegen ergreift.

Tatsächlich verlieren auch Männer in einem patriachalen System.

Es gibt sie. Die gefühlvollen, die empathischen, die stilvollen, gebildeten und geschmackvollen, aber oft werden sie einfach dermaßen vergrault, dass sie damit tatsächlich in das archaische Bild zurück katapultiert werden. Dass das so gar nicht dem Idealbild einer modernen Gesellschaft entspricht, interessiert die wenigsten, dann schlussendlich nichtmal mehr die Herren, die sich ursprünglich dafür eingesetzt hatten, dass es besser wird. Aber Männer müssen leidensfähig sein, sonst entsprechen sie nicht dem Idealbild eines Mannes, um den Frau sich kümmern kann, da er den Arzt verweigert, die Zahnhygiene schmeichelhaft gesagt vernachlässigt oder lieber Bier trinkt als seine Probleme anzusprechen. Moment, ist leidensfähig und tatsächlich leiden etwas unterschiedliches oder ist es weinerlich zu sagen, dass man auch mal gerne als Mann sich um seine Knochen schert? Natürlich ist es weinerlich, wenn man wegen einer Reißzwecke in die man getreten ist gleich zum Arzt muss, aber ist es wirklich das, wenn man sich um seinen Rücken Gedanken macht, der nach 3 oder vielleicht bereits 5 Tagen am Stück immernoch stechend schmerzt? Nicht selten kommt da der Spruch - seitens der Männer -: "Stell dich nicht so an, das geht vorbei, wie ein ONS" - seitens der Frauen -: "Der heult doch nur rum, damit er wieder zum Fußballschauen mit seinen Kumpels ins Stadion kann".

Als Mann darf man keine Gefühle ansprechen.

Und Gefühle ansprechen! Als Mann darf man keine Gefühle ansprechen, bestenfalls die Gefühle des anderen mitteilslos bemerken und hinnehmen. Sowas wie Empathie ist zu viel des Guten, man begnügt sich bestenfalls mit Sympathien und selbst das wird nicht so genau genommen, denn das Bier regelt auch das schon. Irgendwie. Mittels Leberschaden und unzählbar vernichteten Hirnzellen und selbst dann wird es noch als Schmerzstiller betrachtet in dem man seine Probleme und die Schmach ertränken kann.
Es kommt nicht von ungefähr, dass Männer risikofreudiger sind, es ist nicht nur das Testosteron und letzteres ist ganz bestimmt auch nicht dafür Schuld, dass Mann Mann ist und deswegen so reagiert wie Mann reagiert.
Das Idealbild des Mannes kennt folgende Gefühlsregungen:

- Ich will Sex
- Ich habe Durst (Ich will Bier)
- Ich will Sex
- Ich will Status und Anerkennung (Ich will Sex)
- Ich will Sex
- Ich bin wütend (Ich will Sex/Ich will mit meinen Kumpels Bier trinken)
- Ich will Sex
- Ich bin hungrig (Ich will Sex)
- Ich will Sex

Er will also in nahezu jedem Fall Sex und wenn er das nicht erfüllt, dann ist er kein Mann, kann er nicht Frau erfüllen.

Der Mann ist hier aber nicht als Opfer des Systems zu verstehen, sondern war auch mit daran beteiligt dieses aufzubauen - und hinter ganz vielen Männern steht meistens auch eine Frau, die sich mit dem Mann messen kann.


Fazit:
Ich möchte darauf aufmerksam machen, dass es ebenso sexistisch, machomäßig und chauvenistisch in der Frauenwelt zugeht und es genauso Männer gibt, die deswegen sich in Frage stellen. Liebe Frauen, schimpft nicht immer nur auf die Männer, es gibt oft auch Gründe warum manche sich verhalten wie sie es machen und warum, womansplaining ist wie mansplaining längst keine Fantasie.

Action:
Wie ist eure Sicht der Dinge darauf? Ich hätte da durchaus Lust darüber auch mehr zu erfahren und vielleicht sogar zu diskutieren.

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28. Januar um 2:50

*Natürlich beziehe ich das Beschriebene, das Männer in Frauenberufen ereilt, in gewisserweise auch auf Frauen in Männerberufen, auch wenn da vielleicht die Konnotationen anders sind als umgekehrt, da konnte ich bisher leider noch nicht mit einer Frau darüber reden.

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28. Januar um 6:49
In Antwort auf jaguar25

Intro:

Ich bin ein ziemlich aufgeschlossener, noch junger Mann. Ich gebe zu, dass ich mich für manche meiner Gattung fremdschäme und daher manche Frauen in bestimmten punkten sehr gut verstehen kann.

"Wieder ein weinerlicher Mann, der kein Selbstwertgefühl hat und sich deswegen mit solchen Themen auseinander setzt"

Genauso kann ich das aber auch über Frauen behaupten und so langsam, aber sicher kippt meine Stimmung in das klassische Rollenbild des Mannes aus reiner Frustration (Aha, er ist doch ein Macho, ein Player und hat sich weil er keine abkriegt mit den Themen auseinander gesetzt).
Die Frustration kommt aus purer Empirie zustande, denn im Schnitt der Dinge sind die Belange des Mannes sehr einfach gehalten in der Gesellschaft und wehe er vertritt eine weibliche Position, dann ist er entweder Schwul, ein Weichei, will keine Familie ernähren können, ein absoluter Macho oder Frau kann sich aus welchen Gründen auch immer keine Zukunft mit ihm vorstellen. Die Körperpflege eines Mannes, richtig umgesetzt, benötigt auch Stunden und kostet im Monat ungefähr dasselbe wie bei einer Frau, mit dem Unterschied, dass es andere Produkte sind.
Ich beziehe klar in manchen Dingen auch eine durchaus in der Gesellschaft als weibliche Meinung gesehene Position, da ich der Meinung bin, dass alles irgendwo kooperativ ablaufen kann, man miteinander reden muss und und und. Doch trotzdem werde ich mit dem Klischee des nicht empfindenen Mannes seitens vieler Frauen bombardiert. Was mache ich an der Stelle falsch oder ist die Zeit einfach nicht reif für eine Kultur in der man sich nicht anekeln muss?

Er hat sich mit Genderthemen belesen, aber ist ein Mann, der kann da nicht mitsprechen, oder? Er ist doch schon allein dadurch überpriviligiert, da er als Mann geboren wurde.

Ich hab wirklich viele Artikel gelesen, ich habe mich mit dem Thema Gender auseinander gesetzt, habe Ahnung von Psychologie und Soziologie, aber auch ein wenig von der Philosophie. Ich beobachte das gesellschaftliche Konstrukt in der die Stimme der Frauen an sich sehr stark ist, aber leider in manchen Punkten einfach so gehalten sind, dass das die Männerwelt nicht erreicht. - gewollt oder warum ist das so, dass man als Mann diese Themen förmlich sich aus den Fingern saugen muss um zu verstehen was da in der Welt draußen abgeht?

Männer in sogenannten Frauenberufen.

In der Arbeit wird man in "klassischen Frauenberufen" schief angesehen wenn man(n) auftritt und ist sofort im Blickpunkt aller - Versagensängste und Gradwanderung zwischen prekären Themen von denen Mann vielleicht sogar gar nichts weiß inklusive. Gut, mit der Zeit kriegt Mann den Dreh schon raus, was gern gesehen ist und was nicht, aber muss man wirklich als Mann in einem sogenannten "Frauenberuf" sich zum Macho machen lassen oder andersherum zur Zielscheibe? So einen Beruf wählt Mann meistens ja nicht aus Imagegründen, weil er eine Familie ernähren muss oder weil er sich damit profilieren muss wie ach so männlich er ist. Mal abgesehen davon, dass es ein soziales Konstrukt ist, dass Mann "jagen" geht und das Essen nach Hause bringt. Frauen leisten da auch ihren Beitrag, vielmehr müssen sie das auch ganz oft, da es keine andere Möglichkeit gibt. Dem*Der Aufmerksamen Leser*in ist hier wohl bereits eine Diskrepanz aufgefallen, die im Prinzip mit dem gefühlten Problem der Frauen gleichzusetzen sein könnte.
Es ist nicht selten sogar so, dass unterschwellig man von vielen Männern, nichtmal selten, als Mann in einem Frauenberuf sexuelle standing ovations bekommt, weil man(n) von Frauen umkleidet ist. - Sollte das das Selbstbewusstsein als Mann boosten ist das der falsche Beruf für den Mann. Das soll nicht heißen, dass sich Frau deswegen zierlich und anschmiegsam in diesen Berufen verhalten muss, im Gegenteil. Gerade hier ist eigentlich die Hilfe der empathischen Kollegin gefragt, die mit Engagement eingreift und das Wort gemeinsam mit dem Kollegen ergreift.

Tatsächlich verlieren auch Männer in einem patriachalen System.

Es gibt sie. Die gefühlvollen, die empathischen, die stilvollen, gebildeten und geschmackvollen, aber oft werden sie einfach dermaßen vergrault, dass sie damit tatsächlich in das archaische Bild zurück katapultiert werden. Dass das so gar nicht dem Idealbild einer modernen Gesellschaft entspricht, interessiert die wenigsten, dann schlussendlich nichtmal mehr die Herren, die sich ursprünglich dafür eingesetzt hatten, dass es besser wird. Aber Männer müssen leidensfähig sein, sonst entsprechen sie nicht dem Idealbild eines Mannes, um den Frau sich kümmern kann, da er den Arzt verweigert, die Zahnhygiene schmeichelhaft gesagt vernachlässigt oder lieber Bier trinkt als seine Probleme anzusprechen. Moment, ist leidensfähig und tatsächlich leiden etwas unterschiedliches oder ist es weinerlich zu sagen, dass man auch mal gerne als Mann sich um seine Knochen schert? Natürlich ist es weinerlich, wenn man wegen einer Reißzwecke in die man getreten ist gleich zum Arzt muss, aber ist es wirklich das, wenn man sich um seinen Rücken Gedanken macht, der nach 3 oder vielleicht bereits 5 Tagen am Stück immernoch stechend schmerzt? Nicht selten kommt da der Spruch - seitens der Männer -: "Stell dich nicht so an, das geht vorbei, wie ein ONS" - seitens der Frauen -: "Der heult doch nur rum, damit er wieder zum Fußballschauen mit seinen Kumpels ins Stadion kann".

Als Mann darf man keine Gefühle ansprechen.

Und Gefühle ansprechen! Als Mann darf man keine Gefühle ansprechen, bestenfalls die Gefühle des anderen mitteilslos bemerken und hinnehmen. Sowas wie Empathie ist zu viel des Guten, man begnügt sich bestenfalls mit Sympathien und selbst das wird nicht so genau genommen, denn das Bier regelt auch das schon. Irgendwie. Mittels Leberschaden und unzählbar vernichteten Hirnzellen und selbst dann wird es noch als Schmerzstiller betrachtet in dem man seine Probleme und die Schmach ertränken kann.
Es kommt nicht von ungefähr, dass Männer risikofreudiger sind, es ist nicht nur das Testosteron und letzteres ist ganz bestimmt auch nicht dafür Schuld, dass Mann Mann ist und deswegen so reagiert wie Mann reagiert.
Das Idealbild des Mannes kennt folgende Gefühlsregungen:

- Ich will Sex
- Ich habe Durst (Ich will Bier)
- Ich will Sex
- Ich will Status und Anerkennung (Ich will Sex)
- Ich will Sex
- Ich bin wütend (Ich will Sex/Ich will mit meinen Kumpels Bier trinken)
- Ich will Sex
- Ich bin hungrig (Ich will Sex)
- Ich will Sex

Er will also in nahezu jedem Fall Sex und wenn er das nicht erfüllt, dann ist er kein Mann, kann er nicht Frau erfüllen.

Der Mann ist hier aber nicht als Opfer des Systems zu verstehen, sondern war auch mit daran beteiligt dieses aufzubauen - und hinter ganz vielen Männern steht meistens auch eine Frau, die sich mit dem Mann messen kann.


Fazit:
Ich möchte darauf aufmerksam machen, dass es ebenso sexistisch, machomäßig und chauvenistisch in der Frauenwelt zugeht und es genauso Männer gibt, die deswegen sich in Frage stellen. Liebe Frauen, schimpft nicht immer nur auf die Männer, es gibt oft auch Gründe warum manche sich verhalten wie sie es machen und warum, womansplaining ist wie mansplaining längst keine Fantasie.

Action:
Wie ist eure Sicht der Dinge darauf? Ich hätte da durchaus Lust darüber auch mehr zu erfahren und vielleicht sogar zu diskutieren.

Der Mann als Opfer des Systems oder gar der Evolution?

Evolution ist die Anpassung an geänderte Lebensbedingungen und wenn man bedenkt, dass Frauen in den letzten hundert Jahren eine massive Weiterentwicklung hingelegt haben, dann kann es manche Männer schon zur Verzweiflung treiben.

Ich verstehe Dein Dilemma. Das gesellschaftliche Rollenbild hat sich in kürzester Zeit drastisch verändert. Der Mann als Beschützer und Jäger ist quasi Arbeitslos geworden und niemand hat ihn darauf vorbereitet.

Kein Wunder, dass viele Männer unter diesen Umständen der Orientierungslosigkeit zum Opfer fallen.

Um es mit Deinen Worten auszudrücken, die Wahl zwischen Weichei und Macho scheint keine wirkliche Wahl zu sein.

Würde ich in Deiner Haut stecken, würde ich es mal mit "nachdenken" versuchen. Es mag sicherlich noch Frauen geben, die den Mann als Beschützer und Jäger favorisieren, auch wenn diese Zahl immer kleiner wird.

Frau braucht den Mann nicht mehr zwingend als Ernährer und deshalb stellen viele Frauen auch höhere Ansprüche an ihre Partnerwahl.

Und da sind wir dann auch schon beim casus knacksus. Die Entwicklung wird dahin gehen, dass der Mann es lernen muss, auf Augenhöhe zu fungieren.

Lernt er das nicht, bleibt ihm nur die Wahl zwischen Pest (Macho) und Cholera (Weichei) und damit katapultiert er sich selbst in evolutorische Abseits.

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28. Januar um 7:48
In Antwort auf dory_981615

Der Mann als Opfer des Systems oder gar der Evolution?

Evolution ist die Anpassung an geänderte Lebensbedingungen und wenn man bedenkt, dass Frauen in den letzten hundert Jahren eine massive Weiterentwicklung hingelegt haben, dann kann es manche Männer schon zur Verzweiflung treiben.

Ich verstehe Dein Dilemma. Das gesellschaftliche Rollenbild hat sich in kürzester Zeit drastisch verändert. Der Mann als Beschützer und Jäger ist quasi Arbeitslos geworden und niemand hat ihn darauf vorbereitet.

Kein Wunder, dass viele Männer unter diesen Umständen der Orientierungslosigkeit zum Opfer fallen.

Um es mit Deinen Worten auszudrücken, die Wahl zwischen Weichei und Macho scheint keine wirkliche Wahl zu sein.

Würde ich in Deiner Haut stecken, würde ich es mal mit "nachdenken" versuchen. Es mag sicherlich noch Frauen geben, die den Mann als Beschützer und Jäger favorisieren, auch wenn diese Zahl immer kleiner wird.

Frau braucht den Mann nicht mehr zwingend als Ernährer und deshalb stellen viele Frauen auch höhere Ansprüche an ihre Partnerwahl.

Und da sind wir dann auch schon beim casus knacksus. Die Entwicklung wird dahin gehen, dass der Mann es lernen muss, auf Augenhöhe zu fungieren.

Lernt er das nicht, bleibt ihm nur die Wahl zwischen Pest (Macho) und Cholera (Weichei) und damit katapultiert er sich selbst in evolutorische Abseits.

Das hat nichts mit Verzweiflung zu tun, sondern stellenweise mit schikane, was hier geschildert ist. Wenn Mann als Beschützer und Jäger ja quasi arbeitslos wäre, dann würde das auch quasi niemand mehr fordern, wird es aber und das nicht selten. Mehr als sonst kommen in der breiten Bevölkerung wieder die Fitnesskerle gut durch, welche mit stramm gebürsteten Bart und anderen diversen Symbolen der Potenz durch die Gegend laufen und den KfZ Mechatroniker gelernt haben als Beispiel.

"nachdenken" ist da nach reichlicher Nachdenkzeit über diese Thematiken von bis zu einem Jahrzehnt ein lieb gemeinter Rat - aber leider nicht der Input, der da mehr allein die ausreichenden Reize gibt.

Besagte höhere Ansprüche sind mir da keine aufgefallen, erst viel später, so ab ca 40+

Der Mann auf Augenhöhe wird entweder als guter Freund wahrgenommen, da er sich solidarisiert und auf derselben Seite steht in vielen Themen, als Schwul oder wie auch immer, aber nicht wirklich als der Mann, der eine Beziehung möchte und dafür bereit wäre. Mann muss sich immernoch holen was Mann will - das ist Teil eines Archetyp, keine Evolution, daher der Begriff Femalegaze im Titel. Mann soll aber gleichzeitig die Grenzen der Frau respektieren, soll einfühlsam sein, aber keine Schmerzen empfinden.

Es ist nicht nur der Mann der jetzt handeln muss, auch Frau muss den Blick auf den Mann ändern - sonst wird der Mann sich aus diesem Abseits nicht bewegen, da es evolutionär gesehen dazu keinen Anlass gibt, sondern sogar sanktioniert wird.

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28. Januar um 9:35

Ja, die Kriege wurden nur verloren, weil die Maenner damals so viel gekocht haben. 

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28. Januar um 9:53
In Antwort auf evaeden

Ja, die Kriege wurden nur verloren, weil die Maenner damals so viel gekocht haben. 

Wie kannst du das nur so falsch verstehen?! Eva, echt... es geht nicht darum, dass sie per se zu viel gekocht haben, sondern es geht um die gerührten Desserts. Diese romantisch entrückte Rührerei im Schokoladenpudding entmannt eindeutig, so dass er (also ER) natürlich nicht mehr in der Lage ist, eine Waffe abzufeuern, um das Vaterland zu schützen. Bestimmt hat das auch was mit dem Zucker zu tun...Teufelszeug! 

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28. Januar um 10:12

Hey, für den historischen Durchblick haben wir hier doch so Helden wie dich.  

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28. Januar um 10:13
In Antwort auf thilda-1978

Wie kannst du das nur so falsch verstehen?! Eva, echt... es geht nicht darum, dass sie per se zu viel gekocht haben, sondern es geht um die gerührten Desserts. Diese romantisch entrückte Rührerei im Schokoladenpudding entmannt eindeutig, so dass er (also ER) natürlich nicht mehr in der Lage ist, eine Waffe abzufeuern, um das Vaterland zu schützen. Bestimmt hat das auch was mit dem Zucker zu tun...Teufelszeug! 

Ha! Deshalb kocht mein Mann mir keinen Pudding! 

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28. Januar um 10:13
In Antwort auf thilda-1978

Wie kannst du das nur so falsch verstehen?! Eva, echt... es geht nicht darum, dass sie per se zu viel gekocht haben, sondern es geht um die gerührten Desserts. Diese romantisch entrückte Rührerei im Schokoladenpudding entmannt eindeutig, so dass er (also ER) natürlich nicht mehr in der Lage ist, eine Waffe abzufeuern, um das Vaterland zu schützen. Bestimmt hat das auch was mit dem Zucker zu tun...Teufelszeug! 

Es sind nicht nur die Schokoladenpuddings. Auch die Röcke, die Mann tragen musste. Es war das Gespött der damaligen Zeit.

Zion, der Mann wird nicht in seiner Rolle als Mann entmannt, im Gegenteil, deswegen muss man aber nicht gleich militanten Meninismus walten lassen.

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28. Januar um 10:14

Zum Thema. Ich hatte noch nie eine weibliche Meinung. Ich habe ganz einfach eine Meinung. 

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28. Januar um 10:15
In Antwort auf evaeden

Ha! Deshalb kocht mein Mann mir keinen Pudding! 

Der kluge Mann hat aus den Fehlern der Weltkriege gelernt? Keine Bayrisch Creme vor der Schlacht! 

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28. Januar um 10:17
In Antwort auf thilda-1978

Der kluge Mann hat aus den Fehlern der Weltkriege gelernt? Keine Bayrisch Creme vor der Schlacht! 

Besser ist das. Sonst muss ich am Ende noch das schießen lernen. 

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28. Januar um 10:18
In Antwort auf jaguar25

Es sind nicht nur die Schokoladenpuddings. Auch die Röcke, die Mann tragen musste. Es war das Gespött der damaligen Zeit.

Zion, der Mann wird nicht in seiner Rolle als Mann entmannt, im Gegenteil, deswegen muss man aber nicht gleich militanten Meninismus walten lassen.

Wann mussten Männer Röcke tragen?

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28. Januar um 10:23
In Antwort auf thilda-1978

Wann mussten Männer Röcke tragen?

In dem Fall ist es Ironie, gab allerdings auch Zeiten in der Geschichte, da trugen Männer Röcke
Teilweise geschieht das noch heute, sogenannte Kilts werden getragen - das aber auch nur freiwillig.

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28. Januar um 10:26
In Antwort auf jaguar25

Das hat nichts mit Verzweiflung zu tun, sondern stellenweise mit schikane, was hier geschildert ist. Wenn Mann als Beschützer und Jäger ja quasi arbeitslos wäre, dann würde das auch quasi niemand mehr fordern, wird es aber und das nicht selten. Mehr als sonst kommen in der breiten Bevölkerung wieder die Fitnesskerle gut durch, welche mit stramm gebürsteten Bart und anderen diversen Symbolen der Potenz durch die Gegend laufen und den KfZ Mechatroniker gelernt haben als Beispiel.

"nachdenken" ist da nach reichlicher Nachdenkzeit über diese Thematiken von bis zu einem Jahrzehnt ein lieb gemeinter Rat - aber leider nicht der Input, der da mehr allein die ausreichenden Reize gibt.

Besagte höhere Ansprüche sind mir da keine aufgefallen, erst viel später, so ab ca 40+

Der Mann auf Augenhöhe wird entweder als guter Freund wahrgenommen, da er sich solidarisiert und auf derselben Seite steht in vielen Themen, als Schwul oder wie auch immer, aber nicht wirklich als der Mann, der eine Beziehung möchte und dafür bereit wäre. Mann muss sich immernoch holen was Mann will - das ist Teil eines Archetyp, keine Evolution, daher der Begriff Femalegaze im Titel. Mann soll aber gleichzeitig die Grenzen der Frau respektieren, soll einfühlsam sein, aber keine Schmerzen empfinden.

Es ist nicht nur der Mann der jetzt handeln muss, auch Frau muss den Blick auf den Mann ändern - sonst wird der Mann sich aus diesem Abseits nicht bewegen, da es evolutionär gesehen dazu keinen Anlass gibt, sondern sogar sanktioniert wird.

Komm wieder runter und entspann Dich erstmal.

Schikane ... aha. Also fühlst Du Dich wohl in der Opferrolle?

Nachdenken impliziert natürlich nicht nur, dass man den wahrgenommenen Ist-Zustand beschreibt, sondern nach den wirklichen Ursachen auf den Grund geht und nach Lösungsansätzen sucht.

Wenn ich Deinen Schreibstil und den von Zion51 so auf mich wirken lasse, dann ist der eine tief im Jammertal und der andere zeigt deutlich seine Verbitterung.

Kein Wunder, dass intelligente Frauen so ein Exemplar nicht als Lebenspartner an ihrer Seite haben wollen.

Beziehung kann und soll auch Spaß machen, das tut sich aber nicht, wenn Selbstmitleid und Verbitterung die fokussierte Lebenseinstellung ist.

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28. Januar um 10:35

Nun ... wenn ein Mann sich zur Frau machen lässt, scheint es ihm ja an Rückgrat, Eigenständigkeit und Selbstbewußtsein zu fehlen.

Vielleicht sollten wir mal darüber diskutieren, was ein wirklicher Mann ist?

Kriege anzuzetteln ist einfach nur dumm und somit hat Deutschland zurecht zweimal verloren.

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28. Januar um 10:44
In Antwort auf jaguar25

In dem Fall ist es Ironie, gab allerdings auch Zeiten in der Geschichte, da trugen Männer Röcke
Teilweise geschieht das noch heute, sogenannte Kilts werden getragen - das aber auch nur freiwillig.

Gab es nicht! Es gab römische Tuniken, orientalische Kaftane, Mönchskutten, traditionelle Kilts (uvm), aber keinen Mann, der in den Minirock einer Frau gezwungen wurde...

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28. Januar um 10:46
In Antwort auf dory_981615

Komm wieder runter und entspann Dich erstmal.

Schikane ... aha. Also fühlst Du Dich wohl in der Opferrolle?

Nachdenken impliziert natürlich nicht nur, dass man den wahrgenommenen Ist-Zustand beschreibt, sondern nach den wirklichen Ursachen auf den Grund geht und nach Lösungsansätzen sucht.

Wenn ich Deinen Schreibstil und den von Zion51 so auf mich wirken lasse, dann ist der eine tief im Jammertal und der andere zeigt deutlich seine Verbitterung.

Kein Wunder, dass intelligente Frauen so ein Exemplar nicht als Lebenspartner an ihrer Seite haben wollen.

Beziehung kann und soll auch Spaß machen, das tut sich aber nicht, wenn Selbstmitleid und Verbitterung die fokussierte Lebenseinstellung ist.


Die persönliche Schiene fahren können viele gut. Es geht hier nicht darum zu analysieren wer emotional steht, denn genau das ist das angesprochene Dilemma. Damit ist nur deinerseits die Unfähigkeit bestätigt sachlich zu bleiben um die Sprache zu sprechen die wohl verstanden wird.
Nein, ich bin nicht depressiv und ich bin ganz sicher nicht im Jammertal. Ich reflektiere hier in einem Frauenforum den Eindruck den ich gewinnen konnte bisher in der ganzen ganzen Feminismus und Genderdebatte um auf andere Lösungsansätze zu kommen als mit den Kumpels darüber in der nächsten Kneipe zu Reden. Im Gegensatz zu meinem Kollegen Zion gehe ich es sachlich an, schildere Themen in der Gesellschaft denen sich jeder irgendwo gehenübergestellt fühlen sollte.

Kein Wunder, dass manche Männer die Leine bei manchen Frauen ziehen.

Mal abgesehen davon, ich gebe dir recht, dass Beziehungen Spaß machen sollen.

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28. Januar um 10:56
In Antwort auf jaguar25


Die persönliche Schiene fahren können viele gut. Es geht hier nicht darum zu analysieren wer emotional steht, denn genau das ist das angesprochene Dilemma. Damit ist nur deinerseits die Unfähigkeit bestätigt sachlich zu bleiben um die Sprache zu sprechen die wohl verstanden wird.
Nein, ich bin nicht depressiv und ich bin ganz sicher nicht im Jammertal. Ich reflektiere hier in einem Frauenforum den Eindruck den ich gewinnen konnte bisher in der ganzen ganzen Feminismus und Genderdebatte um auf andere Lösungsansätze zu kommen als mit den Kumpels darüber in der nächsten Kneipe zu Reden. Im Gegensatz zu meinem Kollegen Zion gehe ich es sachlich an, schildere Themen in der Gesellschaft denen sich jeder irgendwo gehenübergestellt fühlen sollte.

Kein Wunder, dass manche Männer die Leine bei manchen Frauen ziehen.

Mal abgesehen davon, ich gebe dir recht, dass Beziehungen Spaß machen sollen.

Natürlich muss es "persönlich" werden, da das Problem ja ein persönliches von Dir ist, was Du mit einigen Männern teilst.

Also muss man logischerweise ganz genau hinschauen, wo denn die Ursachen für soviel Frustansammlung zu finden sein könnten.

Nein, die Gesellschaft ist nicht daran Schuld und die Frauen per se auch nicht. Wir wären längst ausgestorben, wenn dem wirklich so wäre und es würden keine gut funktionierenden Partnerschaften zwischen Mann und Frau existieren.

Man(n) könnte sich ja mal die Frage stellen, was MÄNNER, die in glücklichen Beziehungen leben anders machen, als die Männer, die in Frauenforen ihren Frust abladen und dann auch noch beratungsresistent sind?

Wobei wir wieder beim nachdenken wäre.

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28. Januar um 11:02
In Antwort auf thilda-1978

Gab es nicht! Es gab römische Tuniken, orientalische Kaftane, Mönchskutten, traditionelle Kilts (uvm), aber keinen Mann, der in den Minirock einer Frau gezwungen wurde...

"Beim Herrenrock handelt es sich um ein Herrenkleidungsstück, das sowohl schnitttechnisch als auch historisch von Jacken oder Sakkos zu unterscheiden ist. Die heute üblichen Sakkos haben sich aus der Form des Bauernkittels entwickelt, der auf das mittelalterliche Surcot zurückgeht. Das Gegenstück zu dem eigentlich, mit Ausnahme des schottischen Kilts, für Frauen typischen Rock ist dagegen der Männerrock."
Wikipedia https://de.m.wikipedia.org/wiki/Herrenrock

Männerröcke sind Röcke, die von Männern getragen werden. Der Männerrock ist nicht mit dem Herrenrock zu verwechseln.
Wikipedia https://de.m.wikipedia.org/wiki/M%C3%A4nnerrock

Es gibt sowas und den Ausdruck dazu.
Damit beschäftigt sich allerdings kaum jemand.

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28. Januar um 11:09
In Antwort auf jaguar25

"Beim Herrenrock handelt es sich um ein Herrenkleidungsstück, das sowohl schnitttechnisch als auch historisch von Jacken oder Sakkos zu unterscheiden ist. Die heute üblichen Sakkos haben sich aus der Form des Bauernkittels entwickelt, der auf das mittelalterliche Surcot zurückgeht. Das Gegenstück zu dem eigentlich, mit Ausnahme des schottischen Kilts, für Frauen typischen Rock ist dagegen der Männerrock."
Wikipedia https://de.m.wikipedia.org/wiki/Herrenrock

Männerröcke sind Röcke, die von Männern getragen werden. Der Männerrock ist nicht mit dem Herrenrock zu verwechseln.
Wikipedia https://de.m.wikipedia.org/wiki/M%C3%A4nnerrock

Es gibt sowas und den Ausdruck dazu.
Damit beschäftigt sich allerdings kaum jemand.

Ach Mensch... ja, natürlich gibt es Männerröcke! Männer wurden aber nie und werden auch in Zukunft nie dazu gezwungen, diese Röcke oder aber die Röcke der Damen zu tragen. Es geht um den Zwang; das sollte doch eigentlich klar sein?! 
Du sagtest „Männer mussten Röcke tragen.“ Stimmt nicht! 

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28. Januar um 11:24
In Antwort auf dory_981615

Natürlich muss es "persönlich" werden, da das Problem ja ein persönliches von Dir ist, was Du mit einigen Männern teilst.

Also muss man logischerweise ganz genau hinschauen, wo denn die Ursachen für soviel Frustansammlung zu finden sein könnten.

Nein, die Gesellschaft ist nicht daran Schuld und die Frauen per se auch nicht. Wir wären längst ausgestorben, wenn dem wirklich so wäre und es würden keine gut funktionierenden Partnerschaften zwischen Mann und Frau existieren.

Man(n) könnte sich ja mal die Frage stellen, was MÄNNER, die in glücklichen Beziehungen leben anders machen, als die Männer, die in Frauenforen ihren Frust abladen und dann auch noch beratungsresistent sind?

Wobei wir wieder beim nachdenken wäre.

Klar, es ist ein persönliches Thema vieler Männer, dennoch bleibe ich sachlich und greife nicht gleich persönlich an.

Was wären denn deiner Meinung nach die Gründe? Warum sollte ich so viel Frust haben meine Probleme - welches dieses Thema in diesem Sinne nicht für mich ist, sondern rein dem Zweck dient andere Sichtweisen ohne persönliche Angriffe aufzunehmen und den Horizont zu erweitern - in einem Frauenforum abladen deiner Meinung nach? Warum sollte ein reflektierter Mensch sich in die Höhle der*die Löw*innen begeben?
Btw: Der erste Beitrag meinerseits ist absichtlich so geschrieben, damit etwas davon im Kopf bleibt.

Was machen die Männer denn anders? Es gibt da wohl kaum bessere Plätze das zu erfragen als ein Frauenforum, oder?

Nebenbei machst du es dir ziemlich einfach, den Spiegel raus zu holen und den anderen sich selbst gegenüber zu stellen, der bereits einige Zeit damit verbracht hat, sich Gedanken zu machen.

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28. Januar um 11:28
In Antwort auf thilda-1978

Ach Mensch... ja, natürlich gibt es Männerröcke! Männer wurden aber nie und werden auch in Zukunft nie dazu gezwungen, diese Röcke oder aber die Röcke der Damen zu tragen. Es geht um den Zwang; das sollte doch eigentlich klar sein?! 
Du sagtest „Männer mussten Röcke tragen.“ Stimmt nicht! 

Ja ich sagte das, aber zum zweiten Mal erwähne ich, dass es Ironie war, da hier mit Argumenten geworfen wird, die äquivalent zum Thema Rock irrelevant sind. Was hat ein Schokopudding oder bayrisch Creme mit dem 2. WK zu zun, der wurde weder dadurch ausgelöst noch damit beendet?

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28. Januar um 11:37
In Antwort auf jaguar25

Klar, es ist ein persönliches Thema vieler Männer, dennoch bleibe ich sachlich und greife nicht gleich persönlich an.

Was wären denn deiner Meinung nach die Gründe? Warum sollte ich so viel Frust haben meine Probleme - welches dieses Thema in diesem Sinne nicht für mich ist, sondern rein dem Zweck dient andere Sichtweisen ohne persönliche Angriffe aufzunehmen und den Horizont zu erweitern - in einem Frauenforum abladen deiner Meinung nach? Warum sollte ein reflektierter Mensch sich in die Höhle der*die Löw*innen begeben?
Btw: Der erste Beitrag meinerseits ist absichtlich so geschrieben, damit etwas davon im Kopf bleibt.

Was machen die Männer denn anders? Es gibt da wohl kaum bessere Plätze das zu erfragen als ein Frauenforum, oder?

Nebenbei machst du es dir ziemlich einfach, den Spiegel raus zu holen und den anderen sich selbst gegenüber zu stellen, der bereits einige Zeit damit verbracht hat, sich Gedanken zu machen.

Langsam kommst Du dem Ziel näher.

Es ist nicht ratsam in einem Frauenforum mit einer Provokation zu starten. Einfacher wäre es gewesen, klar und deutlich nachzufragen, hey Mädels, die in glücklichen Beziehungen leben, was machen eure Männer anders, als die, die unbeweibt durch's Leben schreiten müssen.

Ich bin mir sicher, dann wären da eine Menge konstruktiver Vorschläge und auch Erfahrungsberichte gekommen, die Dich auf jeden Fall viel weiter gebracht hätten, als diese Konfrontation.

Mach am besten nochmal einen neuen Thread auf, indem Du an wirklichem Wissen interessiert bist, weil dieser Thread völlig schief gelaufen ist. 

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28. Januar um 11:37
In Antwort auf jaguar25

Ja ich sagte das, aber zum zweiten Mal erwähne ich, dass es Ironie war, da hier mit Argumenten geworfen wird, die äquivalent zum Thema Rock irrelevant sind. Was hat ein Schokopudding oder bayrisch Creme mit dem 2. WK zu zun, der wurde weder dadurch ausgelöst noch damit beendet?

Mit dieser Frage müsstest du dich an den User Zion wenden, der die Dessert-Theorie als Grund für diverse Kriegsniederlagen anführte. Ich habe diese lediglich überzeichnet, um die Absurdität dieser Theorie zu zeigen. 

Aber mal zum Thema. Du schreibst eine ganze Menge, sagst aber nicht, was eigentlich dein Problem ist, sofern du eins hast und nicht nur allgemein zum Thema Feminismus- Emanzipation des Mannes Fragen aufwirfst. Also? Was genau hast du auf dem Herzen?

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28. Januar um 19:22
In Antwort auf dory_981615

Langsam kommst Du dem Ziel näher.

Es ist nicht ratsam in einem Frauenforum mit einer Provokation zu starten. Einfacher wäre es gewesen, klar und deutlich nachzufragen, hey Mädels, die in glücklichen Beziehungen leben, was machen eure Männer anders, als die, die unbeweibt durch's Leben schreiten müssen.

Ich bin mir sicher, dann wären da eine Menge konstruktiver Vorschläge und auch Erfahrungsberichte gekommen, die Dich auf jeden Fall viel weiter gebracht hätten, als diese Konfrontation.

Mach am besten nochmal einen neuen Thread auf, indem Du an wirklichem Wissen interessiert bist, weil dieser Thread völlig schief gelaufen ist. 

Nope. Es soll provozieren, es soll über die Stränge schlagen - dass dabei mit Desserttheorien um sich geworfen wird ist dabei mehr ein Symptom als ein Ärgernis.

Wie erreicht man Menschen? Indem man provoziert, wenn man nicht gerade eine komplett herausragende Leistung erbracht hat.
Es geht mir nicht um glückliche Beziehungen die Frauen mit Männern führen, sondern darum, dass auch Männer in diesem System verlieren, der Femalegaze genauso real ist wie der Malegaze.

Ich selbst hab kein Problem das damit zu tun hat. Es ist einfach ein Hobby von mir, mich mit diesen Themen auseinander zu setzen.

Ich hätte es auch anders gestalten können, dann wäre es zwar weniger provokant, dafür sehr weinerlich gekommen - dann wären die Argumentationen hier anders ausgefallen. Nicht ohne Grund habe ich oben bereits das Klischeedenken vorneweg genommen. Dass das provoziert war mir dabei auch völlig bewusst.

Es wird dazu keinen anderen Thread geben, denn das Thema ist da, der Thread geöffnet.

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28. Januar um 19:36
In Antwort auf thilda-1978

Mit dieser Frage müsstest du dich an den User Zion wenden, der die Dessert-Theorie als Grund für diverse Kriegsniederlagen anführte. Ich habe diese lediglich überzeichnet, um die Absurdität dieser Theorie zu zeigen. 

Aber mal zum Thema. Du schreibst eine ganze Menge, sagst aber nicht, was eigentlich dein Problem ist, sofern du eins hast und nicht nur allgemein zum Thema Feminismus- Emanzipation des Mannes Fragen aufwirfst. Also? Was genau hast du auf dem Herzen?

Ich direkt habe kein Problem das damit zu tun hat Es ist nur ein Hobby mich mit diesen Themen auseinander zu setzen um Frau evtl. besser verstehen zu können.

Mir geht es um Gleichberechtigung, z.b. auch um toxische Männlichkeit und toxische Weiblichkeit. Mir geht es um Männer in Frauenberufen und Frauen in Männerberufen, wo da die Schwierigkeiten sind für beide Seiten, was man machen könnte diese Hürden aus den Weg zu räumen. Mir geht es um Mansplaining und welche Erfahrungen damit gemacht wurden, aber auch umgekehrt, sollten dazu hier Männer sich äußern wollen.

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28. Januar um 19:43
In Antwort auf jaguar25

Ich direkt habe kein Problem das damit zu tun hat Es ist nur ein Hobby mich mit diesen Themen auseinander zu setzen um Frau evtl. besser verstehen zu können.

Mir geht es um Gleichberechtigung, z.b. auch um toxische Männlichkeit und toxische Weiblichkeit. Mir geht es um Männer in Frauenberufen und Frauen in Männerberufen, wo da die Schwierigkeiten sind für beide Seiten, was man machen könnte diese Hürden aus den Weg zu räumen. Mir geht es um Mansplaining und welche Erfahrungen damit gemacht wurden, aber auch umgekehrt, sollten dazu hier Männer sich äußern wollen.

Ah, ich verstehe...dann viel Spaß weiterhin!
Nicht nur bei historischen Fakten, sondern auch zum Thema Mansplaining hast du ja hier im Thread einen Experten zu Gast. 

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29. Januar um 8:48
In Antwort auf jaguar25

Intro:

Ich bin ein ziemlich aufgeschlossener, noch junger Mann. Ich gebe zu, dass ich mich für manche meiner Gattung fremdschäme und daher manche Frauen in bestimmten punkten sehr gut verstehen kann.

"Wieder ein weinerlicher Mann, der kein Selbstwertgefühl hat und sich deswegen mit solchen Themen auseinander setzt"

Genauso kann ich das aber auch über Frauen behaupten und so langsam, aber sicher kippt meine Stimmung in das klassische Rollenbild des Mannes aus reiner Frustration (Aha, er ist doch ein Macho, ein Player und hat sich weil er keine abkriegt mit den Themen auseinander gesetzt).
Die Frustration kommt aus purer Empirie zustande, denn im Schnitt der Dinge sind die Belange des Mannes sehr einfach gehalten in der Gesellschaft und wehe er vertritt eine weibliche Position, dann ist er entweder Schwul, ein Weichei, will keine Familie ernähren können, ein absoluter Macho oder Frau kann sich aus welchen Gründen auch immer keine Zukunft mit ihm vorstellen. Die Körperpflege eines Mannes, richtig umgesetzt, benötigt auch Stunden und kostet im Monat ungefähr dasselbe wie bei einer Frau, mit dem Unterschied, dass es andere Produkte sind.
Ich beziehe klar in manchen Dingen auch eine durchaus in der Gesellschaft als weibliche Meinung gesehene Position, da ich der Meinung bin, dass alles irgendwo kooperativ ablaufen kann, man miteinander reden muss und und und. Doch trotzdem werde ich mit dem Klischee des nicht empfindenen Mannes seitens vieler Frauen bombardiert. Was mache ich an der Stelle falsch oder ist die Zeit einfach nicht reif für eine Kultur in der man sich nicht anekeln muss?

Er hat sich mit Genderthemen belesen, aber ist ein Mann, der kann da nicht mitsprechen, oder? Er ist doch schon allein dadurch überpriviligiert, da er als Mann geboren wurde.

Ich hab wirklich viele Artikel gelesen, ich habe mich mit dem Thema Gender auseinander gesetzt, habe Ahnung von Psychologie und Soziologie, aber auch ein wenig von der Philosophie. Ich beobachte das gesellschaftliche Konstrukt in der die Stimme der Frauen an sich sehr stark ist, aber leider in manchen Punkten einfach so gehalten sind, dass das die Männerwelt nicht erreicht. - gewollt oder warum ist das so, dass man als Mann diese Themen förmlich sich aus den Fingern saugen muss um zu verstehen was da in der Welt draußen abgeht?

Männer in sogenannten Frauenberufen.

In der Arbeit wird man in "klassischen Frauenberufen" schief angesehen wenn man(n) auftritt und ist sofort im Blickpunkt aller - Versagensängste und Gradwanderung zwischen prekären Themen von denen Mann vielleicht sogar gar nichts weiß inklusive. Gut, mit der Zeit kriegt Mann den Dreh schon raus, was gern gesehen ist und was nicht, aber muss man wirklich als Mann in einem sogenannten "Frauenberuf" sich zum Macho machen lassen oder andersherum zur Zielscheibe? So einen Beruf wählt Mann meistens ja nicht aus Imagegründen, weil er eine Familie ernähren muss oder weil er sich damit profilieren muss wie ach so männlich er ist. Mal abgesehen davon, dass es ein soziales Konstrukt ist, dass Mann "jagen" geht und das Essen nach Hause bringt. Frauen leisten da auch ihren Beitrag, vielmehr müssen sie das auch ganz oft, da es keine andere Möglichkeit gibt. Dem*Der Aufmerksamen Leser*in ist hier wohl bereits eine Diskrepanz aufgefallen, die im Prinzip mit dem gefühlten Problem der Frauen gleichzusetzen sein könnte.
Es ist nicht selten sogar so, dass unterschwellig man von vielen Männern, nichtmal selten, als Mann in einem Frauenberuf sexuelle standing ovations bekommt, weil man(n) von Frauen umkleidet ist. - Sollte das das Selbstbewusstsein als Mann boosten ist das der falsche Beruf für den Mann. Das soll nicht heißen, dass sich Frau deswegen zierlich und anschmiegsam in diesen Berufen verhalten muss, im Gegenteil. Gerade hier ist eigentlich die Hilfe der empathischen Kollegin gefragt, die mit Engagement eingreift und das Wort gemeinsam mit dem Kollegen ergreift.

Tatsächlich verlieren auch Männer in einem patriachalen System.

Es gibt sie. Die gefühlvollen, die empathischen, die stilvollen, gebildeten und geschmackvollen, aber oft werden sie einfach dermaßen vergrault, dass sie damit tatsächlich in das archaische Bild zurück katapultiert werden. Dass das so gar nicht dem Idealbild einer modernen Gesellschaft entspricht, interessiert die wenigsten, dann schlussendlich nichtmal mehr die Herren, die sich ursprünglich dafür eingesetzt hatten, dass es besser wird. Aber Männer müssen leidensfähig sein, sonst entsprechen sie nicht dem Idealbild eines Mannes, um den Frau sich kümmern kann, da er den Arzt verweigert, die Zahnhygiene schmeichelhaft gesagt vernachlässigt oder lieber Bier trinkt als seine Probleme anzusprechen. Moment, ist leidensfähig und tatsächlich leiden etwas unterschiedliches oder ist es weinerlich zu sagen, dass man auch mal gerne als Mann sich um seine Knochen schert? Natürlich ist es weinerlich, wenn man wegen einer Reißzwecke in die man getreten ist gleich zum Arzt muss, aber ist es wirklich das, wenn man sich um seinen Rücken Gedanken macht, der nach 3 oder vielleicht bereits 5 Tagen am Stück immernoch stechend schmerzt? Nicht selten kommt da der Spruch - seitens der Männer -: "Stell dich nicht so an, das geht vorbei, wie ein ONS" - seitens der Frauen -: "Der heult doch nur rum, damit er wieder zum Fußballschauen mit seinen Kumpels ins Stadion kann".

Als Mann darf man keine Gefühle ansprechen.

Und Gefühle ansprechen! Als Mann darf man keine Gefühle ansprechen, bestenfalls die Gefühle des anderen mitteilslos bemerken und hinnehmen. Sowas wie Empathie ist zu viel des Guten, man begnügt sich bestenfalls mit Sympathien und selbst das wird nicht so genau genommen, denn das Bier regelt auch das schon. Irgendwie. Mittels Leberschaden und unzählbar vernichteten Hirnzellen und selbst dann wird es noch als Schmerzstiller betrachtet in dem man seine Probleme und die Schmach ertränken kann.
Es kommt nicht von ungefähr, dass Männer risikofreudiger sind, es ist nicht nur das Testosteron und letzteres ist ganz bestimmt auch nicht dafür Schuld, dass Mann Mann ist und deswegen so reagiert wie Mann reagiert.
Das Idealbild des Mannes kennt folgende Gefühlsregungen:

- Ich will Sex
- Ich habe Durst (Ich will Bier)
- Ich will Sex
- Ich will Status und Anerkennung (Ich will Sex)
- Ich will Sex
- Ich bin wütend (Ich will Sex/Ich will mit meinen Kumpels Bier trinken)
- Ich will Sex
- Ich bin hungrig (Ich will Sex)
- Ich will Sex

Er will also in nahezu jedem Fall Sex und wenn er das nicht erfüllt, dann ist er kein Mann, kann er nicht Frau erfüllen.

Der Mann ist hier aber nicht als Opfer des Systems zu verstehen, sondern war auch mit daran beteiligt dieses aufzubauen - und hinter ganz vielen Männern steht meistens auch eine Frau, die sich mit dem Mann messen kann.


Fazit:
Ich möchte darauf aufmerksam machen, dass es ebenso sexistisch, machomäßig und chauvenistisch in der Frauenwelt zugeht und es genauso Männer gibt, die deswegen sich in Frage stellen. Liebe Frauen, schimpft nicht immer nur auf die Männer, es gibt oft auch Gründe warum manche sich verhalten wie sie es machen und warum, womansplaining ist wie mansplaining längst keine Fantasie.

Action:
Wie ist eure Sicht der Dinge darauf? Ich hätte da durchaus Lust darüber auch mehr zu erfahren und vielleicht sogar zu diskutieren.

Wie ist eure Sicht der Dinge darauf?

Beschränkt sich auf 2 Punkte:

1) selten so herlliche Abhandlungen zum Thema "1st World Problems" gelesen.

2) Wo warst Du die letzten 50 Jahre und warum hast Du keine Updates mehr gekriegt?

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29. Januar um 20:21
In Antwort auf avarrassterne1

Wie ist eure Sicht der Dinge darauf?

Beschränkt sich auf 2 Punkte:

1) selten so herlliche Abhandlungen zum Thema "1st World Problems" gelesen.

2) Wo warst Du die letzten 50 Jahre und warum hast Du keine Updates mehr gekriegt?

1) Es sind "1st World Problems". Wenn du richtige willst, dann geh in den Iran.

2) Ich war in den letzten 50 Jahren jedenfalls nicht in Berlin am Görli, aber ich bekomme Updates. Viele sogar - aber keines der Updates besagte, dass diese Debatten vom Tisch sind und eine Lösung gefunden wurde. Somit kann man ja mal darüber reden

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29. Januar um 21:14
In Antwort auf jaguar25

1) Es sind "1st World Problems". Wenn du richtige willst, dann geh in den Iran.

2) Ich war in den letzten 50 Jahren jedenfalls nicht in Berlin am Görli, aber ich bekomme Updates. Viele sogar - aber keines der Updates besagte, dass diese Debatten vom Tisch sind und eine Lösung gefunden wurde. Somit kann man ja mal darüber reden

Jede Frau kann jeden "Maennerberuf" erlernen und ausueben.  Jeder Mann kann jeden "Frauenberuf" erlernen und ausueben.
Ohne jedes ernsthafte Probleme. Also ja, es gibt immer Idioten Auf jedr Seite. Aber die gibt es, so lange es Menschen gibt. Mit Gender hat das nichts zu tun.

Maenner koennen Erziehungsurlaub nehmen, Frauen koennen Alleinverdiener sein - wie viel Loesung soll es denn noch sein?!?

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5. Februar um 17:02

ja und? Ist es also erst dann Emanzipation, wenn man schön alle dazu zwingt, das gefälligst zu wollen? Nein, Emanzipation ist, es zu KÖNNEN. Der Rest ist das Recht eines jeden Menschen, die Freiheit zur Entscheidung zu nutzen - oder eben auch nicht zu nutzen. Auch das ist eine Entscheidung und das Recht eines und einer jeden.

Wenn sich ein Paar gemeinsam entscheidet, bei einem Kind die Elternzeit zu teilen und dann beide voll arbeiten zu gehen - ist das ok. Wenn sich ein Paar gemeinsam entscheidet, dass sie arbeitet und er zu Hause bleibt oder umgekehrt, ob nun für die Elternzeit oder länger, oder eine/r von beiden in Teilzeit geht - ist das ok. Die Möglichkeiten sind alle DA - und das ist für mich der Punkt.
Welche davon man nutzen möchte, kann, darf und SOLL jeder für sich selbst entscheiden, aber NIE für andere.

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6. Februar um 6:28

Was soll die Bewertung? Eine Einteilung in gut und böse ist genau das, was der Emanzipation nicht gerecht wird. Die Entscheidung eines Paares, über das eigene Leben (beruflich oder privat) ist weder gut, noch böse, sondern emanzipatorisch. Eine demokratische Entscheidung ist weder das eine, noch das andere, sondern demokratisch. Punkt!

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6. Februar um 8:05

also lieber Bestimmung über andere, weil man es ja so gut meint?
Bin ich in jeder Form dagegen.

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6. Februar um 10:35

Ja und? Wenn die Feministinnen über die Frauen bestimmen, ist das besser?

Mir hat in meinem Leben noch nie, nicht einmal, niemals jemand vorgeschrieben, dass ich etwas nicht tun könnte oder dürfte oder sollte, weil ich eine Frau bin. Das KANN auch gar niemand. Und da wir im Jahre 2019 in der BRD leben KANN es auch niemand bei einer anderen Frau.
Wenn also ein Mann ankommt und einer Frau vorschreiben will, sich "züchtig zu kleiden" - kann die entweder lachen und weiter gehen oder sich dafür ENTSCHEIDEN. Aber VORSCHREIBEN kann es ihr niemand, dazu ZWINGEN kann sie niemand. Und das ist FAKT, keine "Taktik".

Ich lasse mir aber auch nicht von den Femministinnen vorschreiben, was ich als Frau tun sollte oder auch nicht. Das ist nämlich genauso widerlich.

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6. Februar um 10:43

wir HABEN die volle Wahlfreiheit. In JEDEM Punkt. Seit vielen, vielen, vielen Jahren.
Da gibt es nichts mehr zu "ermöglichen".

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6. Februar um 10:53

ich bin ein leidenschaftlicher Verfechter von Eigenverantwortung und Entscheidungsfreiheit. Zu akzeptieren, dass nicht alle die gleichen Entscheidungen treffen und treffen möchten wie ich, gehört da zwingend dazu.

Aber wenn es faktische Hindernisse gäbe für Frauen, müssten die mir ja in den letzten 40 Jahren irgendwann mal begegnet sein. Sind sie aber nicht. Also wie soll ich da bitte an deren Existenz glauben?!?

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6. Februar um 18:53

Ja. Gibt es. Wuensche. Entscheidungen. Interessen. 
Wie oft noch?

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6. Februar um 19:07
In Antwort auf avarrassterne1

Ja. Gibt es. Wuensche. Entscheidungen. Interessen. 
Wie oft noch?

Oder, wenn es unbedingt in Deinen Kategorien sein muss: Biologie. Bzw. Korrekter Weise Biochemie. Wenn Du glaubst, dass es keine Rolle spielt, wie viel Östrogen man im Körper hat - der Glaube wird die Wechseljahre nicht ueberleben 😀 
Wenn Du glaubst, dass es keine Rolle spielt, wie viel ... Testosteron, Adrenalin, wie hieß dieses Bindungshormon, welches bei Frauen u.a. beim Sex so viel haeufiger ausgeschuettet wird als bei Maennern... ? Oxi-irgendwas? Schon allein das duerfte bei der Frage, wie lange man nach der Geburt zu Hause bleiben moechte, eine ziemlich große Rolle spielen. Haben nicht immer, aber oft Frauen deutlich mehr als Maenner.
Wohingegen Testosteron nun einmal (auch!) die Faehigkeit foerdert, bei einem Streit -von Konkurrenz bis Gehaltsverhandlung, nicht gerade klein bei zu geben. Was andrerseits fuer soziale Berufe und Dienstleistungen eher ein Minus ist.

Mehr davon kannst Du selbst bri Wikipedia nachlesen...

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7. Februar um 12:05

immer wieder lustig, wenn vorgeblich gebildete Frauen Grundlagen der Biochemie anzweifeln.

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7. Februar um 12:57

für die Grundlagen reicht die Allgemeinbildung vom Abi, bzw. Schule bis zur 10. sollte auch reichen. Bißchen Selbstbeobachtung und Selbstreflektion, was der eigene Körper und die eigene Psyche so im Verlauf eines Zyklus und über die Jahre anstellen, ist auch hilfreich.

Wie wäre es bei Gelegenheit mal mit Argumenten? Oder sind Deine alle?

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9. Februar um 20:01

Ladys, Ladys, Ladys.

Schön, dass die Debatte sich ja doch noch so entwickelt hat, wie ich es mir ursprünglich dachte.
Ja, der Text der Fast-Kolumne ist von mir geschrieben, ich hab dafür Jahre gebraucht.

Wir brauchen uns hier ja nicht ankeifen. Was aber stimmt ist, dass man Menschen nicht kategorisieren kann. Kategorien dienen lediglich dazu einen Messwert für etwas zu haben um ein Profil zu erstellen - und dazu zählt nunmal auch Biochemie. Es zählt, was gegessen, wie Sport gemacht wird, ob man sich bildet oder nicht, welche Charaktereigenschaften und Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kompetenzen man besitzt usw. Jeder Mensch ist ohne Zweifel anders, aber jeder Mensch ist auch ausnahmslos lernfähig - wer sich dem verweigert stellt sich bequem. Bequem zu sein ist an sich keine schlechte Eigenschaft, aber fördert auch nicht gerade ein Vorankommen in der Debatte.

Wenn wir von Rollenbildern und -verständnis reden:
Wir haben immer die Wahl. Wann immer wir wohin gehen und wie wir es machen. Wir haben nur manchmal keine Möglichkeit durch das Zeitkonstrukt uns lange Zeit für eine Entscheidung zu lassen. Demenstprechend will diese auch von vornherein überlegt sein. Kant hat hier durch den kategorischen Imperativ eigentlich perfekte Arbeit geleistet.

Der Casus Knaxus ist aber ein anderer. Wir gehen davon weg, etwas zu tolerieren, zu akzeptieren. Wir hetzen täglich, stellenweise ohne, dass es uns auffällt. Aber für welchen Preis? Für die Stabilität eines maroden patriachalen Gesellschaftssystems?
Ich will hier keine Revolution anzetteln wie Luther, das muss auch gesagt sein. Wobei Luther das ja auch nicht wollte.
Ich stelle nicht die Demokratie in Frage, wie es schon vorher mal angedeutet wurde. Irgendein Rechtssystem muss es ja geben, aber das gesellschaftliche Konstrukt ist auch nicht dasselbe.
Ich will auch nicht die Geschichte in Frage stellen, es ist großartig, was andere Menschen überhaupt geleistet haben.
Ich stelle aber sehr wohl damit auch in Frage, wie wir mit anderen Kulturen umgehen, Migration, dem anderen Geschlecht. Eine Frau ist keine Frau, weil sie Kinder hüten und kochen kann, aber ebenso ist ein Mann kein Mann, weil er mit Holz umgehen und ein Auto fahren kann. Jeder, der 4 Gliedmaßen und einen Kopf besitzt hat die grundsätzliche Fähigkeit dazu.

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9. Februar um 22:08

*hust*
Und dann gibt´s wieder Verschwörungstheorien...

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11. Februar um 14:49
In Antwort auf jaguar25

Intro:

Ich bin ein ziemlich aufgeschlossener, noch junger Mann. Ich gebe zu, dass ich mich für manche meiner Gattung fremdschäme und daher manche Frauen in bestimmten punkten sehr gut verstehen kann.

"Wieder ein weinerlicher Mann, der kein Selbstwertgefühl hat und sich deswegen mit solchen Themen auseinander setzt"

Genauso kann ich das aber auch über Frauen behaupten und so langsam, aber sicher kippt meine Stimmung in das klassische Rollenbild des Mannes aus reiner Frustration (Aha, er ist doch ein Macho, ein Player und hat sich weil er keine abkriegt mit den Themen auseinander gesetzt).
Die Frustration kommt aus purer Empirie zustande, denn im Schnitt der Dinge sind die Belange des Mannes sehr einfach gehalten in der Gesellschaft und wehe er vertritt eine weibliche Position, dann ist er entweder Schwul, ein Weichei, will keine Familie ernähren können, ein absoluter Macho oder Frau kann sich aus welchen Gründen auch immer keine Zukunft mit ihm vorstellen. Die Körperpflege eines Mannes, richtig umgesetzt, benötigt auch Stunden und kostet im Monat ungefähr dasselbe wie bei einer Frau, mit dem Unterschied, dass es andere Produkte sind.
Ich beziehe klar in manchen Dingen auch eine durchaus in der Gesellschaft als weibliche Meinung gesehene Position, da ich der Meinung bin, dass alles irgendwo kooperativ ablaufen kann, man miteinander reden muss und und und. Doch trotzdem werde ich mit dem Klischee des nicht empfindenen Mannes seitens vieler Frauen bombardiert. Was mache ich an der Stelle falsch oder ist die Zeit einfach nicht reif für eine Kultur in der man sich nicht anekeln muss?

Er hat sich mit Genderthemen belesen, aber ist ein Mann, der kann da nicht mitsprechen, oder? Er ist doch schon allein dadurch überpriviligiert, da er als Mann geboren wurde.

Ich hab wirklich viele Artikel gelesen, ich habe mich mit dem Thema Gender auseinander gesetzt, habe Ahnung von Psychologie und Soziologie, aber auch ein wenig von der Philosophie. Ich beobachte das gesellschaftliche Konstrukt in der die Stimme der Frauen an sich sehr stark ist, aber leider in manchen Punkten einfach so gehalten sind, dass das die Männerwelt nicht erreicht. - gewollt oder warum ist das so, dass man als Mann diese Themen förmlich sich aus den Fingern saugen muss um zu verstehen was da in der Welt draußen abgeht?

Männer in sogenannten Frauenberufen.

In der Arbeit wird man in "klassischen Frauenberufen" schief angesehen wenn man(n) auftritt und ist sofort im Blickpunkt aller - Versagensängste und Gradwanderung zwischen prekären Themen von denen Mann vielleicht sogar gar nichts weiß inklusive. Gut, mit der Zeit kriegt Mann den Dreh schon raus, was gern gesehen ist und was nicht, aber muss man wirklich als Mann in einem sogenannten "Frauenberuf" sich zum Macho machen lassen oder andersherum zur Zielscheibe? So einen Beruf wählt Mann meistens ja nicht aus Imagegründen, weil er eine Familie ernähren muss oder weil er sich damit profilieren muss wie ach so männlich er ist. Mal abgesehen davon, dass es ein soziales Konstrukt ist, dass Mann "jagen" geht und das Essen nach Hause bringt. Frauen leisten da auch ihren Beitrag, vielmehr müssen sie das auch ganz oft, da es keine andere Möglichkeit gibt. Dem*Der Aufmerksamen Leser*in ist hier wohl bereits eine Diskrepanz aufgefallen, die im Prinzip mit dem gefühlten Problem der Frauen gleichzusetzen sein könnte.
Es ist nicht selten sogar so, dass unterschwellig man von vielen Männern, nichtmal selten, als Mann in einem Frauenberuf sexuelle standing ovations bekommt, weil man(n) von Frauen umkleidet ist. - Sollte das das Selbstbewusstsein als Mann boosten ist das der falsche Beruf für den Mann. Das soll nicht heißen, dass sich Frau deswegen zierlich und anschmiegsam in diesen Berufen verhalten muss, im Gegenteil. Gerade hier ist eigentlich die Hilfe der empathischen Kollegin gefragt, die mit Engagement eingreift und das Wort gemeinsam mit dem Kollegen ergreift.

Tatsächlich verlieren auch Männer in einem patriachalen System.

Es gibt sie. Die gefühlvollen, die empathischen, die stilvollen, gebildeten und geschmackvollen, aber oft werden sie einfach dermaßen vergrault, dass sie damit tatsächlich in das archaische Bild zurück katapultiert werden. Dass das so gar nicht dem Idealbild einer modernen Gesellschaft entspricht, interessiert die wenigsten, dann schlussendlich nichtmal mehr die Herren, die sich ursprünglich dafür eingesetzt hatten, dass es besser wird. Aber Männer müssen leidensfähig sein, sonst entsprechen sie nicht dem Idealbild eines Mannes, um den Frau sich kümmern kann, da er den Arzt verweigert, die Zahnhygiene schmeichelhaft gesagt vernachlässigt oder lieber Bier trinkt als seine Probleme anzusprechen. Moment, ist leidensfähig und tatsächlich leiden etwas unterschiedliches oder ist es weinerlich zu sagen, dass man auch mal gerne als Mann sich um seine Knochen schert? Natürlich ist es weinerlich, wenn man wegen einer Reißzwecke in die man getreten ist gleich zum Arzt muss, aber ist es wirklich das, wenn man sich um seinen Rücken Gedanken macht, der nach 3 oder vielleicht bereits 5 Tagen am Stück immernoch stechend schmerzt? Nicht selten kommt da der Spruch - seitens der Männer -: "Stell dich nicht so an, das geht vorbei, wie ein ONS" - seitens der Frauen -: "Der heult doch nur rum, damit er wieder zum Fußballschauen mit seinen Kumpels ins Stadion kann".

Als Mann darf man keine Gefühle ansprechen.

Und Gefühle ansprechen! Als Mann darf man keine Gefühle ansprechen, bestenfalls die Gefühle des anderen mitteilslos bemerken und hinnehmen. Sowas wie Empathie ist zu viel des Guten, man begnügt sich bestenfalls mit Sympathien und selbst das wird nicht so genau genommen, denn das Bier regelt auch das schon. Irgendwie. Mittels Leberschaden und unzählbar vernichteten Hirnzellen und selbst dann wird es noch als Schmerzstiller betrachtet in dem man seine Probleme und die Schmach ertränken kann.
Es kommt nicht von ungefähr, dass Männer risikofreudiger sind, es ist nicht nur das Testosteron und letzteres ist ganz bestimmt auch nicht dafür Schuld, dass Mann Mann ist und deswegen so reagiert wie Mann reagiert.
Das Idealbild des Mannes kennt folgende Gefühlsregungen:

- Ich will Sex
- Ich habe Durst (Ich will Bier)
- Ich will Sex
- Ich will Status und Anerkennung (Ich will Sex)
- Ich will Sex
- Ich bin wütend (Ich will Sex/Ich will mit meinen Kumpels Bier trinken)
- Ich will Sex
- Ich bin hungrig (Ich will Sex)
- Ich will Sex

Er will also in nahezu jedem Fall Sex und wenn er das nicht erfüllt, dann ist er kein Mann, kann er nicht Frau erfüllen.

Der Mann ist hier aber nicht als Opfer des Systems zu verstehen, sondern war auch mit daran beteiligt dieses aufzubauen - und hinter ganz vielen Männern steht meistens auch eine Frau, die sich mit dem Mann messen kann.


Fazit:
Ich möchte darauf aufmerksam machen, dass es ebenso sexistisch, machomäßig und chauvenistisch in der Frauenwelt zugeht und es genauso Männer gibt, die deswegen sich in Frage stellen. Liebe Frauen, schimpft nicht immer nur auf die Männer, es gibt oft auch Gründe warum manche sich verhalten wie sie es machen und warum, womansplaining ist wie mansplaining längst keine Fantasie.

Action:
Wie ist eure Sicht der Dinge darauf? Ich hätte da durchaus Lust darüber auch mehr zu erfahren und vielleicht sogar zu diskutieren.

Was heißt das eigentlich alles in deiner Überschrift?

Mansplaining  und Paygap habe ich ja schon einmal gehört, aber was sind Mengaze, Womanspreading, Womansplaining, Femalegaze, Manspreading?


 

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11. Februar um 18:17

Aha. Und? Was ist daran nun problematisch?

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13. Februar um 0:56

Na und? Was ist falsch an zielgruppengerechter Werbung? Lidschatten und Lippenstiftwerbung sind dafür für Männer eher uninteressant. Männerhosen in Größe 56 vermutlich für die meisten Frauen, ebenso wie Schuhe in Größe 46.

Bei vielen Dingen werden 50% der Menschheit ausgeschlossen. Man nehme beispielsweise Menstruation oder das Gebären von Kindern. Männer und Frauen sind nunmal nicht gleich und mögen auch unterschiedliche Dinge. Diese Vorlieben kann man auch ruhig einsetzen.

Wen diese Werbung nicht anspricht, der wird das Produkt eben nicht kaufen. Dafür spricht denjenigen wieder eine andere Werbung an. Gerade in der Werbung geht es darum, möglichst viel zu verkaufen und somit bestimmte Zielgruppen gezielt anzusprechen. 

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13. Februar um 0:57

Warum ist das problematisch? Es kann sich doch jeder identifizieren, womit er möchte?

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13. Februar um 1:10
In Antwort auf hochformat

Warum ist das problematisch? Es kann sich doch jeder identifizieren, womit er möchte?

Ja nein, eben nicht und dann wieder schon. Der Punkt ist hier doch, dass die eigene Identität hier die Frage ist, nicht, womit man sich Identifiziert, das andere ist "nur" der Markt dafür, der geschaffen werden soll oder wie auch immer.

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14. Februar um 2:43

Letzteres ist unter anderem gefundenes Fressen für die Dating-Szene. Ist jetzt nichts negatives in dem Sinne, jedem Tierchen sein Plässierchen, trotzdem nicht gerade das, was man als aufgeklärt in diesem Sinne bezeichnet.
Aufgepasst: Das ist kein Angriff, sondern eine Feststellung.
Das Problem liegt doch auf der Hand und ist eigentlich sehr klar: Es müssen irgendwie doch Anreize geschaffen werden, dass etwas gekauft wird und was zieht besser als Zielgruppengerecht durch die Welt zu streifen im Marketing. Insofern sehe ich da nichts schlechtes darin. Dennoch könnte man da etwas gewiefter vorgehen als die Amorelie-Werbung um 14 Uhr auf RTL 2 laufen zu lassen. Diese Werbungen sind zwar gar nicht schlecht gestaltet, aber ganz eindeutig zur falschen Zeit gesendet.
Wo wir wieder bei den Themen Male-Gaze, Female-Gaze und nicht zuletzt sogar beim Kindeswohl ankommen.
Andererseits, who cares, wenn Mann im Spind beim Sport ein Play-boy-Heftchen liegen hat? Gibts ja auch für Frauen, also was solls, sollte halt nur nicht in Kinderhände gelangen. Aber hey, irgendwoher muss ja die Spannung doch kommen zwischen Mann und Frau

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17. Februar um 18:51

Nein, du verstehst mich nicht
Hätte nie gedacht, dass ich diesen Satz verwenden müsste...

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