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Einbürgerung - wer kennt sich aus??? Bitte helfen!!!

25. Februar 2004 um 9:08

Hallo an alle Fachkundigen,

brauche mal euren Rat: Mein Verlobter ist ukrainischer Staatsbürger, und kam als "Flüchtling jüdischer Abstammung" nach Deutschland. Er lebt bereits seit 10 Jahren hier und spricht perfekt deutsch und hat einen festen Arbeitsplatz. Im September wollen wir heiraten.

Er hat allerdings keinen Pass, sondern nur ein REISEDOKUMENT, welches ihm 1995 ausgestellt und bislang alle 2 Jahre verlängert wurde. Jetzt wohnen wir in einer anderen STadt, und die zuständige Behörde will das Dokument nicht verlängern ("bemühen Sie sich um einen Nationalpass"). Jetzt hat er eine Passauflage bekommen, d.h. er muss bis 31.5. einen gültigen Pass vorlegen.
Da er aber ohnehin die deutsche Staatsangehörigkeit annehmen möchte, meine Frage:
Kann er die Einbürgerung auch mit diesem Reisedokument (als Passersatz sozusagen) beantragen, oder MUSS er einen ukrainischen Pass besitzen???

Wäre wirklich superklasse, wenn mir jemand weiterhelfen könnte. Das ist alles so kompliziert!

LG
Brunch

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25. Februar 2004 um 13:46

Er braucht nicht nur einen pass!
er benötigt auch eine abstammungsurkunde. ausserdem muss er schulzeugnisse nachweisen, und wenn er hier keine schule besucht hat, ein dokument das bestätigt, dass er deutsch in einem deutschkurs gelernt hat.
er braucht nachweise über festen wohnsitz und arbeit.
er muss mindestens acht jahre in deutschland gelebt haben. aber das erfüllt er ja schon lässig.

ich denke schon, dass er einen pass für die einbürgerung benötigt. denn sein heimatland, in diesem fall die ukraine, muss ihn aus seiner staatsangehörigkeit entlassen. und er muss ja passmäßig vorweisen, dass er die ukrainische staatsangehörigkeit hat. ich weiss ja nicht ob das auf diesem reisedokument so eindeutig steht.

aber genaueres kann dir da die ausländerstelle in eurer stadt sagen. denn da müss dein verlobter dann sowieso hin, und einen einbürgerungantrag stellen (dort muss er dann auch reinschreiben, warum er deutscher werden will, angaben zur familie, schule und arbeit machen)

ich habe letztes jahr auch einen einbürgerungsantrag gestellt. habe auch von der ausländerstelle eine zusicherung bekommen, dass ich deutsche werden kann, ich bin italienerin.
dann musste ich beim italienischen konsulat die entlassung aus der italienischen staatsbürgerschaft beantragen.
dort wurde mir dann gesagt, dass es momentan nicht geht das ich deutsche werde. es kommt nämlich auch noch darauf an, in welchem bundesland man lebt. mir wurde gesagt, wenn ich zB. in berlin oder niedersachsen leben würde, einer einbürgerung nix im wege stehen würde. da ich aber in bayern leben - und bayern hat noch kein abkommen mit italien was die einbürgerung betrifft - muss ich noch warten, bis die ministerien eine entscheidung gefällt haben, wie bayern das handhaben will. also war mein ganzer papierkrieg für den a**** naja, solange diese regierung hier in bayern an der macht ist, kann das eh noch dauern. ich denke die schreiben die ausländerfreundlichkeit nicht so groß.

bei mir ist das ärgerliche, dass ich vor 1,5 jahren noch in niedersachsen gelebt habe. hätte ich gewusst, das deutschland doch noch so geteilt ist in der politik, hätte ich die einbürgerung in niedersachsen machen lassen.

ui, jetzt ist es sehr lang geworden. und ich habe sehr viel von mir geschrieben.

da fällt mir noch etwas ein. gibt es hier in deutschland nicht ein kosulat oder eine botschaft für ukrainische bürger? denn ich beantrage zB. meinen pass immer beim italienischen konsulat.

ich wünsche euch, dass ihr viel kraft und zeit habt, um euch durch diesen behördendschungel zu kämpfen. auch für eure hochzeit. denn dann muss dein freund auch einige papiere zusammensuchen, wenn er noch kein deutscher bürger ist. das mach ich nämlich gerade. bin gerade dabei, meine papiere zusammenzusuchen um ein ehefähigkeitszeugnis beim konsulat zu beantragen. aber was man für die liebe nicht alles auf sich nimmt. nach der hochzeit denken ich bestimmt nicht mehr über den papierkram nach. dann bin ich einfach froh, dass ich mit meinem schatz eine gemeinsame zukunft vor mir habe.

lg
carrie



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25. Februar 2004 um 21:18

Meine Erlebnis und ein toller Tipp
für Dich liebe Brunch
ich habe vor 11 Jahren geheiratet.
Mein Mann ist zu diesem Zeitpunkt indischer Staatsbürger gewesen.
Mit einer zum Studium befristeten Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland.
Wir hatten in Indien geheiratet und wollten uns mit den zu diesem Zeitpunkt gültigen Dokumenten die Ehe in Deutschlabd anerkennen lassen.
Dies war nicht möglich, da sich
zwischenzeitlich Gesetzte geändert hatten.
Unsere Standesbeamtin kämpfte für uns und nachdem wir den Antrag im Januar gestellt hatten, konnten wir im Juni endlich glücklich standesamtlich heiraten.
Dazwischen mußte mein Mann sich Dokumente teuer übersetzen lassen.
Arztbesuche tätigen - die den Nachweis erbringen sollten dass er wie man so schön sagt

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25. Februar 2004 um 21:23

Entschuldige -habe das mailen verlernt
für Dich liebe Brunch
ich habe vor 11 Jahren geheiratet.
Mein Mann ist zu diesem Zeitpunkt indischer Staatsbürger gewesen.
Mit einer zum Studium befristeten Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland.
Wir hatten in Indien geheiratet und wollten uns mit den zu diesem Zeitpunkt gültigen Dokumenten die Ehe in Deutschlabd anerkennen lassen.
Dies war nicht möglich, da sich
zwischenzeitlich Gesetzte geändert hatten.
Unsere Standesbeamtin kämpfte für uns und nachdem wir den Antrag im Januar gestellt hatten, konnten wir im Juni endlich glücklich standesamtlich heiraten.
Dazwischen mußte mein Mann sich Dokumente teuer übersetzen lassen.
Arztbesuche tätigen - die den Nachweis erbringen sollten dass er wie man so schön sagt "alle Tassen im Schrank hat"
Sehr beschämend das Ganze.
Deshalb mein Tipp:
erkumdige Dich beim "Verband für binationale Partnerschaften/Familien"

www.verband-binationaler.de

dort wird dir sachkundig geholfen.

Viel Erfolg

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26. Februar 2004 um 7:54

Frau vom Fach
Hallo,

soo kompliziert ist das alles gar nicht! Na gut, ich arbeite ja auch in der Einbürgerung...
Also als allererstes möcht ich Dir sagen, dass Ihr Euch bezüglich der Einbürgerung am bestern direkt beim künftigen Sachbearbeiter erkundigen solltet. Ich zum Beispiel kann es überhaupt nicht leiden, wenn sich Einbürgerungsbewerber Ihre Informationen von irgendwelchen Leuten oder Stellen holen, die im Grunde nicht viel davon verstehen. Und ich sitz dann hier und darf den Leuten den Quatsch wieder ausreden.
Zunächst mal muss ich sagen, dass ich es irgendwie ungewöhnlich finde, dass Dein Freund noch ein Reisedokument hat!? Nur um sicher zu gehen, wir reden hier von dem grauen Teil, nicht von dem blauen Pass... Weil eigentlich kriegen alle Leute, die irgendwie in die Kategorie Kontingentflüchtlinge, jüdischer Abstammung u.ä. fallen, einen blauen Internationalen Reiseausweis. Weil nur diese IRAs die Leute als Flüchtlinge ausweisen! Ich hab jetzt selbst auch grad einen Fall mit einem grauen Reisedokument, wo mir aber die zuständige Sachbearbeiterin schon signalisiert hat, dass das Reisedokument gegen einen IRA eingetauscht werden kann... Also würd ich als erstes Mal nachfragen, wie es damit aussieht. Hintergrund des ganzen ist der, dass wenn Dein Zukünftiger einen IRA hat, er auch unter Mehrstaatigkeit eingebürgert werden kann. D.h. ihm wird die ukrainische Staatsangehörigkeit gelassen und er bekommt die deutsche Staatsangehörigkeit dazu. Wenn er aber keinen IRA bekommen sollte, dann MUSS er sich für die Einbürgerung einen ukrainischen Nationalpass ausstellen lassen. Das heißt dann aber auch, dass er sich aus der ukrainischen Staatsangehörigkeit entlassen lassen muss und dann nur noch die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt.
Soviel mal fürs Erste, ich hoffe, ich konnte Dir schon mal bisschen weiterhelfen.
Wenn Du noch Fragen hast - und davon geh ich mal aus - kannst Du mir gern auch mailen:
sonne.80@web.de

LG
die Wetterfee80

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26. Februar 2004 um 8:05

Oh je
Ist dass alles (zumindest für einen Laien ) kompliziert! Aber zumindest haben wir jetzt bis zur Hochzeit noch Zeit, um alles zu klären! JEdenfalls vielen lieben Dank für eure Antworten und Erfahrungen!

Wetterfee, ich denke ich werde dir noch mal mailen, du kannst uns ja als "Frau vom Fach" sicher weiterhelfen - vielen Dank für deine Hilfe!! Wir waren ja schon beim Ausländeramt in unserer STadt, aber die wollten ihm zur Einbürgerung leider gar nix sagen, es hieß nur: "Bemühen Sie sich um einen Nationalpass!", Infos zur Einbürgerung wollten sie uns gar keine geben, bevor er nicht einen Nationalpass hat. Bevor wir jetzt noch einmal hingehen, wollten wir uns eben eingehend über Rechte, Pflichten etc. informieren. Aber du hast recht, es sollten schon fachkundige Infos sein!
Das graue Reisedokument hat er damals bekommen, weil er ein Visum für einen Schweizurlaub gebraucht hat. Seitdem wurde das Dokument immer stillschweigend verlängert, wir wussten gar nicht, dass es noch einen anderen Pass für ihn gibt!

Aber wie gesagt, ich denke wir mailen dir mal! Habe meinem Schatz gerade deine Antwort gemailt, mal sehen was er dazu sagt!

LG und danke nochmal an alle,

Brunch

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4. Mai 2004 um 9:38
In Antwort auf wetterfee80

Frau vom Fach
Hallo,

soo kompliziert ist das alles gar nicht! Na gut, ich arbeite ja auch in der Einbürgerung...
Also als allererstes möcht ich Dir sagen, dass Ihr Euch bezüglich der Einbürgerung am bestern direkt beim künftigen Sachbearbeiter erkundigen solltet. Ich zum Beispiel kann es überhaupt nicht leiden, wenn sich Einbürgerungsbewerber Ihre Informationen von irgendwelchen Leuten oder Stellen holen, die im Grunde nicht viel davon verstehen. Und ich sitz dann hier und darf den Leuten den Quatsch wieder ausreden.
Zunächst mal muss ich sagen, dass ich es irgendwie ungewöhnlich finde, dass Dein Freund noch ein Reisedokument hat!? Nur um sicher zu gehen, wir reden hier von dem grauen Teil, nicht von dem blauen Pass... Weil eigentlich kriegen alle Leute, die irgendwie in die Kategorie Kontingentflüchtlinge, jüdischer Abstammung u.ä. fallen, einen blauen Internationalen Reiseausweis. Weil nur diese IRAs die Leute als Flüchtlinge ausweisen! Ich hab jetzt selbst auch grad einen Fall mit einem grauen Reisedokument, wo mir aber die zuständige Sachbearbeiterin schon signalisiert hat, dass das Reisedokument gegen einen IRA eingetauscht werden kann... Also würd ich als erstes Mal nachfragen, wie es damit aussieht. Hintergrund des ganzen ist der, dass wenn Dein Zukünftiger einen IRA hat, er auch unter Mehrstaatigkeit eingebürgert werden kann. D.h. ihm wird die ukrainische Staatsangehörigkeit gelassen und er bekommt die deutsche Staatsangehörigkeit dazu. Wenn er aber keinen IRA bekommen sollte, dann MUSS er sich für die Einbürgerung einen ukrainischen Nationalpass ausstellen lassen. Das heißt dann aber auch, dass er sich aus der ukrainischen Staatsangehörigkeit entlassen lassen muss und dann nur noch die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt.
Soviel mal fürs Erste, ich hoffe, ich konnte Dir schon mal bisschen weiterhelfen.
Wenn Du noch Fragen hast - und davon geh ich mal aus - kannst Du mir gern auch mailen:
sonne.80@web.de

LG
die Wetterfee80

Es geht um die Einbürgerung und die kurzfristige Staatenlosigkeit
Liebe Wetterfee80,

bei mir geht es darum, dass ich bereits eine Zusicherung habe und ich jetzt demnächst sozusagen in die nächste Phase übergehe. Ich habe aber Angst davor ohne irgendein Pass oder Ausweis dazustehen.
Ich bin Studentin und muß mit meinem Semsterticket immer einen Ausweis dabei haben. Wie wird einem da geholfen, hat man dann etwas in der Hand?

Ich würde mich sehr freuen, wenn du mir helfen könntest. )

Danke

Bryah

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13. März 2008 um 21:32
In Antwort auf wetterfee80

Frau vom Fach
Hallo,

soo kompliziert ist das alles gar nicht! Na gut, ich arbeite ja auch in der Einbürgerung...
Also als allererstes möcht ich Dir sagen, dass Ihr Euch bezüglich der Einbürgerung am bestern direkt beim künftigen Sachbearbeiter erkundigen solltet. Ich zum Beispiel kann es überhaupt nicht leiden, wenn sich Einbürgerungsbewerber Ihre Informationen von irgendwelchen Leuten oder Stellen holen, die im Grunde nicht viel davon verstehen. Und ich sitz dann hier und darf den Leuten den Quatsch wieder ausreden.
Zunächst mal muss ich sagen, dass ich es irgendwie ungewöhnlich finde, dass Dein Freund noch ein Reisedokument hat!? Nur um sicher zu gehen, wir reden hier von dem grauen Teil, nicht von dem blauen Pass... Weil eigentlich kriegen alle Leute, die irgendwie in die Kategorie Kontingentflüchtlinge, jüdischer Abstammung u.ä. fallen, einen blauen Internationalen Reiseausweis. Weil nur diese IRAs die Leute als Flüchtlinge ausweisen! Ich hab jetzt selbst auch grad einen Fall mit einem grauen Reisedokument, wo mir aber die zuständige Sachbearbeiterin schon signalisiert hat, dass das Reisedokument gegen einen IRA eingetauscht werden kann... Also würd ich als erstes Mal nachfragen, wie es damit aussieht. Hintergrund des ganzen ist der, dass wenn Dein Zukünftiger einen IRA hat, er auch unter Mehrstaatigkeit eingebürgert werden kann. D.h. ihm wird die ukrainische Staatsangehörigkeit gelassen und er bekommt die deutsche Staatsangehörigkeit dazu. Wenn er aber keinen IRA bekommen sollte, dann MUSS er sich für die Einbürgerung einen ukrainischen Nationalpass ausstellen lassen. Das heißt dann aber auch, dass er sich aus der ukrainischen Staatsangehörigkeit entlassen lassen muss und dann nur noch die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt.
Soviel mal fürs Erste, ich hoffe, ich konnte Dir schon mal bisschen weiterhelfen.
Wenn Du noch Fragen hast - und davon geh ich mal aus - kannst Du mir gern auch mailen:
sonne.80@web.de

LG
die Wetterfee80

Ich bin seit 12 jahren in Deutschland
Hallo Wetterfee80,
ich bin seit 12 Jahren in Deutschland geschieden Mutter von 2 Kinder 8 und 3 meine zweite Kind ist durch Geburt deutsch , aber meine erste Kind hat wie ich Niederlassungserlaubnis mit 9 AufenthG .wohne ich in Ludwigshafen, zurzeit kriege ich Allg. II und nur 400 Job .jetzt will ich eine Deutsche heiraten, und Einbürgerung beantragen ,1.wann kriege ich die Zusicherung? .Er ist auch zurzeit Arbeitslos 2.stimmt dass eine Ausländerin mit deutsche ehe nach 3 Jahren erst kann Einbürgerung beantragen? übrigen ich komm aus dem Irak.
liebe grüße
Tara

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14. Oktober 2008 um 22:21
In Antwort auf wetterfee80

Frau vom Fach
Hallo,

soo kompliziert ist das alles gar nicht! Na gut, ich arbeite ja auch in der Einbürgerung...
Also als allererstes möcht ich Dir sagen, dass Ihr Euch bezüglich der Einbürgerung am bestern direkt beim künftigen Sachbearbeiter erkundigen solltet. Ich zum Beispiel kann es überhaupt nicht leiden, wenn sich Einbürgerungsbewerber Ihre Informationen von irgendwelchen Leuten oder Stellen holen, die im Grunde nicht viel davon verstehen. Und ich sitz dann hier und darf den Leuten den Quatsch wieder ausreden.
Zunächst mal muss ich sagen, dass ich es irgendwie ungewöhnlich finde, dass Dein Freund noch ein Reisedokument hat!? Nur um sicher zu gehen, wir reden hier von dem grauen Teil, nicht von dem blauen Pass... Weil eigentlich kriegen alle Leute, die irgendwie in die Kategorie Kontingentflüchtlinge, jüdischer Abstammung u.ä. fallen, einen blauen Internationalen Reiseausweis. Weil nur diese IRAs die Leute als Flüchtlinge ausweisen! Ich hab jetzt selbst auch grad einen Fall mit einem grauen Reisedokument, wo mir aber die zuständige Sachbearbeiterin schon signalisiert hat, dass das Reisedokument gegen einen IRA eingetauscht werden kann... Also würd ich als erstes Mal nachfragen, wie es damit aussieht. Hintergrund des ganzen ist der, dass wenn Dein Zukünftiger einen IRA hat, er auch unter Mehrstaatigkeit eingebürgert werden kann. D.h. ihm wird die ukrainische Staatsangehörigkeit gelassen und er bekommt die deutsche Staatsangehörigkeit dazu. Wenn er aber keinen IRA bekommen sollte, dann MUSS er sich für die Einbürgerung einen ukrainischen Nationalpass ausstellen lassen. Das heißt dann aber auch, dass er sich aus der ukrainischen Staatsangehörigkeit entlassen lassen muss und dann nur noch die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt.
Soviel mal fürs Erste, ich hoffe, ich konnte Dir schon mal bisschen weiterhelfen.
Wenn Du noch Fragen hast - und davon geh ich mal aus - kannst Du mir gern auch mailen:
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die Wetterfee80

IRA bei Kontingentflüchtlingen
Hallo Wettrfee,
ich bin Kontingentflüchtling (jüdische Emigrantin 2005) und möchte mich einbürgern lassen. In Deinem Beitrag lese ich, dass über einen IRA noch die Mehrstaatigkeit möglich ist. Ich habe allerdings einen russischen Pass. Ist es trotzdem jetzt noch möglich einen IRA zu bekommen?
Danke für Die Antwort,
Nena

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30. Oktober 2013 um 21:56

Einbürgerung

Hallo Brunch,

das kliengt ja etwas kompliziert. Es ist generell etwas schwierig, wenn dein Partner aus einem anderen Land kommt und vor allem wenn die nötigen Dokumente fehlen. Da machen Behörden schon Schwierigkeiten.

Ich kenne Leute, die in benachbarten Ländern geheiratet haben, um das Problem zu lösen bzw. zu umgehen.

Hier kannst du sicherlich relevante Informationen zum Thema Einbürgerung finden: www.deutsch-werden.de

Gruß
Sam

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