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Ein Hund kommt ins Haus

28. Oktober 2002 um 19:30

Hallo,
am Donnerstag ist es endlich so weit und wir können unseren Hund endlich vom Züchter abholen.Kann mir vielleicht jemand ein paar hilfreiche Tipps für die erste Nacht mit unserem neuen Mitbewohner geben? Ich hab gehört, das man den Hund am besten in einen kleinen,oben offenenen Karton neben das Bett stellen soll,damit er sich nicht so allein fühlt und man ihn so besser nachts beruhigen kann? Vielleicht hat ja auch einer von euch erst seid kurzem einen Hund und kann mir da ein paar Ratschläge geben.

Liebe Grüße
BumbleBee1

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28. Oktober 2002 um 20:06

He .....
Nicht doch einen Karton ... *schmoll*
Ein Körbchen muss her, was ab heute ihr (oh ich hab eine Hündin, daher das weibliche *gg*) also was der Schlafplatz sein wird. Neben dem Bett ist okay. Sie/Er wird sich schnell daran gewöhnen.

Ein Tipp. Damit sie sich gleich gut an Dich gewöhnt, sollte Dein Geruch für ihn schnell bekannt werden.
Du hast ja noch ein paar Tage Zeit. Trage ein T-Shirt oder ein Unterhemdchen (heißt das ...chen bei Frauen?*gg*) und lege es dann ins Körbchen. Sie/Er riecht Dich dann die ganze Nacht und gewöhnt sich schnell an Dich.

Aber sie/er wird in den ersten Tagen sowieso etwas ruhig sein. Nicht erschrecken, das gibt sich bald.

Ein paar Erziehungstipps die Du vom ersten Tag befolgen solltest, denn der Hund reagiert nach seinen Gesetzten und es ist wie beim Menschen. Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr.

Konsequenz ist das A und O
Nicht heute was erlauben und morgen verbieten. das versteht er nicht.

Hier die Tipps.
- Welpen füttere 4-5 x am Tag. Später dann nur ein Mal und immer nur NACH Dir.
- Nie vor Dir die Wohnung betreten lassen.
- Nur die Stimme zum Erziehen benutzen. NIE die Hand. Sie gibt nur gutes.
- Aufpassen bei Spielzeug wie Plüschtieren. Die kleinen beißen gern Nase und Augen ab, die aus Plastik sind. ACHTUNG!
- immer wenn der Welpe aufwacht, kurz zum piepie raus gehen. Später feste Zeiten wählen.
- beim Spielen NIE den Hund gewinnen lassen. Es sind auch immer kleine Rangkämpfe und wenn er gewinnt wird er Dich irgendwann unterdrücken. Das ist ganz natürlich.
- Beim Autofahren ganz behutsam vorgehen. Nur erst kurze Strecken und nicht so rasant die Kurven nehmen, sonst kommt schnell das letzte Futter wieder ans Tageslicht. *gg*
- Wenn der Hund Unfug treibt, nur SOFORT schimpfen. Schon 1 Min. später und er kapiert nix.

So das für den Anfang
Wenn Du Fragen hast, dann schreib mal. Ich bin nun schon beim zweiten Hündchen "erwachsen" machen. *g*
Lina ... meine freche Hündin ist ein besonderes Exemplar. Lass ich sie nur 3 Min. aus den Augen, wird das gnadenlos ausgenutzt.

Also viel Glück für euch
Bei Stromer

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28. Oktober 2002 um 20:39

Gratuliere
Hallo BumbleBee,

ich freue mich, dass Du Dir einen Hund anschaffst...

Ein sehr wichtiges Homöopatisches Mittel würde ich Dir ans Herz legen... Es ist Ignatia D30. Als Tabletten, dass kannst Du ihm in den Schlund drücken.

Es ist gegen Heimweh... wenn Du ihn abholst gib ihm gleich 2 Tabletten davon, dann wirkt es bis ihr zu Hause seit.

Ich würde ihn Mittags holen, so könnt Ihr den Tag noch miteinander verbringen und Abends ist er müde.

Sollte er bei der Autofahrt brechen müssen, solltest Du ihm Cocculus D6 geben, eine halbe Stunde vor Reiseantritt 1 Tablette.

Dann würde ich dir das Buch von John Fisher empfehlen " Vom Strolch zum Freund " das ist einer der besten Erziehungsbücher die ich kenne.

Übrigens bin ich seit 15 Jahren Hundebesitzer und habe 3 grosse Mischlinge.

Viel Spass mit Deinem neuen Mitbewohner

Liebe Grüsse Esterhäschen

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29. Oktober 2002 um 7:52

Hi Bumblebee1

unser Hund ist jetzt schon seit Februar bei uns.
Haben ihn auch vom Züchter.
Sie hat zwar auf der Heimfahrt die ganze Zeit gejammert, aber sobald wir zu Hause waren, war eigentlich alles in Ordnung. Ich habe eine Katzenbox mitgenommen, in der ich sie tranportiert habe. (Heute hat sie eine große Hundebox). War auf jeden Fall froh, da sie erst mal gekübelt hat im Auto.
Also würde ich dir raten, eine Unterlage oder einen entsprechenden Karton mitzunehmen, damit das nicht im Auto ist.
Für den Anfang reicht auch ein Karton zuhause.
Je nachdem, was es für eine Rasse ist, braucht der ausgewachsenen Hund einen Riesenkorb, und den
muss man ja nicht gleich für den Welpen haben, wenn überhaupt.
Unsere wollte übrigens partout nicht auf eine Decke liegen, sondern hat sich immer auf den kalten Boden gelegt.
Rausgehen sobald er aufwacht. Und nicht schimpfen, wenn's nicht klappt. Am besten lässt du den Putzeimer immer griffbereit, denn manchmal ist der Mensch gar nicht schnell genug.
Und unsere hatte auch diese Angewohnheit (was ganz natürlih ist) zu pinkeln, wenn sie sich gefreut hat. Z.B. wenn man heimkommt. Aber es vergeht !
Kann dir auch mal was übers füttern schreiben, wenn's dich interessiert, und was wir sonst so mit ihr anstellen, erziehungsmäßig.

Viele Grüße MissBumblebee

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29. Oktober 2002 um 8:33

Das wird ein Spaß
Hallo BumbleBee
Was ist das denn für eine Rasse, euer neuer Hund?
Wir haben eine Münsterländerin, Jagd und Laufen ist ihr Element. Ganz schön anstrengend manchmal.

Ich wünsche dir viel Einfühlungsvermögen, auch ein Welpe ist nur ein Hundebaby und versteht wie ein Säugling nur ganz wenig. Ein heftiges Wort, wie Pfui ist schon mal drin, aber viel mehr noch nicht. (entwickelt sich jedoch viel schneller als ein Baby)

Laß das Hundchen in der Nacht nicht alleine, so aus dem Wurf heraus vermißt es die Wärme und Nähe der anderen. Neben dein Bett stellen und mit Hand und Stimme beruhigen. Getragenes Kleidungsstück ist gut.

Und stopf es bloß nicht mit Tabletten voll, so ein Unsinn, auch wenns homöopathische sind!!!

Unsere Sissy lag die ganze Autofahrt über auf meinem Schoß und schlief, wir hatten beim Züchter erst mit ihr gespielt und sie müde gemacht.

Viel Spaß
Verzauberin

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29. Oktober 2002 um 8:38
In Antwort auf murphy_12162602

Das wird ein Spaß
Hallo BumbleBee
Was ist das denn für eine Rasse, euer neuer Hund?
Wir haben eine Münsterländerin, Jagd und Laufen ist ihr Element. Ganz schön anstrengend manchmal.

Ich wünsche dir viel Einfühlungsvermögen, auch ein Welpe ist nur ein Hundebaby und versteht wie ein Säugling nur ganz wenig. Ein heftiges Wort, wie Pfui ist schon mal drin, aber viel mehr noch nicht. (entwickelt sich jedoch viel schneller als ein Baby)

Laß das Hundchen in der Nacht nicht alleine, so aus dem Wurf heraus vermißt es die Wärme und Nähe der anderen. Neben dein Bett stellen und mit Hand und Stimme beruhigen. Getragenes Kleidungsstück ist gut.

Und stopf es bloß nicht mit Tabletten voll, so ein Unsinn, auch wenns homöopathische sind!!!

Unsere Sissy lag die ganze Autofahrt über auf meinem Schoß und schlief, wir hatten beim Züchter erst mit ihr gespielt und sie müde gemacht.

Viel Spaß
Verzauberin

Verbesserung
ich meine natürlich: Hundekorb neben dein Bett stellen
V.

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29. Oktober 2002 um 8:57
In Antwort auf murphy_12162602

Verbesserung
ich meine natürlich: Hundekorb neben dein Bett stellen
V.

Frage ?!
wie möchtest Du dann den Hund wieder entwöhnen ?

Soll er dann immer im Schlafzimmer schlafen ?

Denn auch das ist dann eine Rückstufunge im Ruder...

Nur so nebenbei

Esterhäschen

PS: Kennst Du Dich mit Homöopathie aus ?

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29. Oktober 2002 um 9:03

Danke für die Tipps!
Erst mal danke euch allen, das ihr mir geantwortet habt.
So,mit Karton hab ich nur gedacht,da fühlt sie( ich krieg eine Madame )sich einfach geborgener als in einem Körbchen,weil der Korb ja nicht so hoch ist,und sie da ja ziemlich frei liegt.Außerdem dachte ich wegen der Stubenreinheit hab ich sie da Nachts besser unter Kontrolle und merke wenn sie unruhig wird und kann dann schnell mit ihr raus.Einen Korb kriegt sie selbstverständlich!!!
Das nächste ist die Tabletten.Also ich denke auch,das ich sie nicht gleich mit den Dingern beruhigen sollte.Ich denke auch,das da ja auch jeder Hund verschieden ist.Vielleich hab ich mir ja ein ganz besonders liebes Exemplar ausgesucht,die gaaanz lieb ist.
Zur Rasse:Ich hab mit Züchter eigentlich die Leute gemeint wo ich sie her hole.Eigentlich sind es keine Züchter.Der Wurf ist entstanden aus einer Golden-Retriever-Dame und einem statlichen Altdeutschen Schäferhund. Die Mutter ist bei der Geburt gestorben ( war Pfusch von der Tierärztin)und die Leute wo ich sie her hole haben sie mit der Hand großgezogen.Ich verfolge das jetzt seit 3 Wochen mit und fahre dort oft zu Besuch hin,und ich muss sagen: Alle Achtung!!! Das ist ein mega Stress.Wie habt ihr das denn mit der Stubenreinheit hinbekommen? Ist die Zeitung am Anfang eine alternative?

Liebe Grüße
bumblebee1

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29. Oktober 2002 um 10:03
In Antwort auf esterhaeschen

Frage ?!
wie möchtest Du dann den Hund wieder entwöhnen ?

Soll er dann immer im Schlafzimmer schlafen ?

Denn auch das ist dann eine Rückstufunge im Ruder...

Nur so nebenbei

Esterhäschen

PS: Kennst Du Dich mit Homöopathie aus ?

Türlich...
...schläft der Hund im Schlafzimmer.
Ich weiß, dass viele das ablehnen. Nur muss das Bett des Herrn tabu sein, das hat sich bei meiner Hündin schnell erledigt, sie probierte das einmal als Welpe, lag auf meinem Kopfkissen und schaute schon gespannt, als ich reinkam. Ein scharfes Wort hab genügt, sie sprang raus und in sieben Jahren nicht ein einziges Mal wieder hinein.

Ich verstehe nur nicht, was du mit Rückstufung im Ruder meinst? Vielleicht Rudel?

Der Hund behält den Platz neben seinem Herrn, warum soll er sich nachts von ihm trennen? Er ist des Menschen treuer Freund und nicht sein Spielzeug, das man aufräumt.

Das ist meine Meinung. Deine drei Hunde werden wohl gar nicht Platz neben dir finden, aber sie haben einander, keiner ist alleine.

Verzauberin

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29. Oktober 2002 um 13:45
In Antwort auf murphy_12162602

Türlich...
...schläft der Hund im Schlafzimmer.
Ich weiß, dass viele das ablehnen. Nur muss das Bett des Herrn tabu sein, das hat sich bei meiner Hündin schnell erledigt, sie probierte das einmal als Welpe, lag auf meinem Kopfkissen und schaute schon gespannt, als ich reinkam. Ein scharfes Wort hab genügt, sie sprang raus und in sieben Jahren nicht ein einziges Mal wieder hinein.

Ich verstehe nur nicht, was du mit Rückstufung im Ruder meinst? Vielleicht Rudel?

Der Hund behält den Platz neben seinem Herrn, warum soll er sich nachts von ihm trennen? Er ist des Menschen treuer Freund und nicht sein Spielzeug, das man aufräumt.

Das ist meine Meinung. Deine drei Hunde werden wohl gar nicht Platz neben dir finden, aber sie haben einander, keiner ist alleine.

Verzauberin

Klar meinte ich Rudel !
meine 3 Hunde schlafen in einer wunderbaren Grossen Hundehütte draussen auf dem Hof... Weil sie als Wachhunde ihr tägliches Brot verdienen.

Denn unser 3 Katzen wohnen im Haus...

Nur zur Info !

Zur Deiner anderen Frage mit der Rückstufung, les mal ein Gutes Hundebuch... John Fisher hat ein wunderbares geschrieben und es ist sehr zu empfehlen.

Esterhäschen

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29. Oktober 2002 um 14:15
In Antwort auf esterhaeschen

Klar meinte ich Rudel !
meine 3 Hunde schlafen in einer wunderbaren Grossen Hundehütte draussen auf dem Hof... Weil sie als Wachhunde ihr tägliches Brot verdienen.

Denn unser 3 Katzen wohnen im Haus...

Nur zur Info !

Zur Deiner anderen Frage mit der Rückstufung, les mal ein Gutes Hundebuch... John Fisher hat ein wunderbares geschrieben und es ist sehr zu empfehlen.

Esterhäschen

Du kannst mir glauben, Ester
dass ich jede Menge gute Hundebücher gelesen habe, schon bevor wir den Hund bekamen und dann immer mal wieder eines.
V.

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29. Oktober 2002 um 14:49
In Antwort auf murphy_12162602

Du kannst mir glauben, Ester
dass ich jede Menge gute Hundebücher gelesen habe, schon bevor wir den Hund bekamen und dann immer mal wieder eines.
V.

Na dann musst Du das wichtigste Thema ...
immer ausgelassen haben.

Denn sonst wüsstest Du dass ein Hund n i e neben seinem Herrchen stehen darf sondern i m m e r unter ihm.

Aber vielleicht rede ich hier auch mit einem Brunnenfrosch.

Esterhäschen

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29. Oktober 2002 um 18:17

Du hast es gut...
Hätte auch sehr gerne einen Hund,ist aber in meiner Wohnung nicht erlaubt.

Aber: Hundeerfahrung habe ichtrotzdem, da wir zuhause bei meinen Elternimmer Hunde hatten, mittlerweile den dritten. Deshalb "muß" ich auch noch meinen SEnf dezugeben.

Also zum ersten: soll der Hund dauerhaft bei dir im Schlafzimmer schlafen? Wenn nicht, würde ich es nicht empfehlen, daß er am Anfang da schlafen darf. Denn wenn er dann irgendwann "rausfliegt" wird er es nicht verstehen... Er wird es als eine Art Liebesentzug betrachten.

Wir haben unsere Welpen immer im Bad schlafen lassen. Klingt fies,ist aber praktisch, denn wenn da mal ein kleines Unglück passiert, kann man esleicht wegwischen Wir haben dann sein bett (beim ersten war das noch eine alte Apfelsienenkiste, rundum mit Teppichboden beklebt und seine Decke drin... Hat er geliebt, bis zum letzten Tag seines Lebens, auch als er schon lange nicht mehr richtig reinpaßte... im Gegensatz zu seinem Körbchen, das stand verweist in der Ecke...) da reingestellt, und meist ein Spielzeug und etwas was nach uns gerochen hat. Und unter die Decke kam immer ein alter Wecker, der noch tickt. Wurde uns mal von einem Hundeerzieher empfohlen, weil das die Kleinen beruhigen soll, es erinnert sie an die Herzschläge ihrer Geschwister,mit denen sie ja vorher ihr Bett geteilt haben.

Und ich habe die Erfahrung gemacht, daß sich die Welpen da auch relativ schnell drangewöhnen, daß sie alleine schlafen. Bis auf unseren letzten, der hat geheult wie verrückt und als wir dann irgendwann doch nach ihm geguckt haben (soll man ja nicht:Konsequenz ist das wichtigste in der Hundeerziehung!), hat er sich erst vollgepieselt und dann nur noch gejappst, der Herzschlag war kaum noch spürbar... Konnten ihn aber beruhigen und nach ein paar Tagen hatte er sich auch daran gewöhnt.

Ja. Soviel zum schlafen vonmeiner Seite. Ansonsten kann ich auch empfehlen, den Hund mittags zu holen, damit er sich schon ein bischen eingewöhnen kann. Und ihn am Anfang noch nicht alleine lassen. Nicht nur wegen der Stubenreinheit, sondern weil er einfach noch sehr seinen "Beschützer" braucht. Und immer konsequent sein. Nie anschreien, sondernmit ruhiger fester Stimme mit ihn sprechen. Und vor allem: Nie schlagen! Wenn, dann höchstens im Nacken packen und einbischen schütteln. Das macht die Hundemama nämlich auch so. Und das versteht er dann auch eher. (Wobei er ja ein kleiner Waise ist...)

Ich glaube, die wenigstens Menschen schaffen es, alles richtig zu machen. Das entscheidende ist, das ihr euch gut versteht, und das er weiß, wer von euch beiden der Herr ist. Alles andere kommt dann schon.

Ich wünsche euch beiden ganz viel Spaß.

nindscha

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29. Oktober 2002 um 21:53
In Antwort auf beat_12643474

Du hast es gut...
Hätte auch sehr gerne einen Hund,ist aber in meiner Wohnung nicht erlaubt.

Aber: Hundeerfahrung habe ichtrotzdem, da wir zuhause bei meinen Elternimmer Hunde hatten, mittlerweile den dritten. Deshalb "muß" ich auch noch meinen SEnf dezugeben.

Also zum ersten: soll der Hund dauerhaft bei dir im Schlafzimmer schlafen? Wenn nicht, würde ich es nicht empfehlen, daß er am Anfang da schlafen darf. Denn wenn er dann irgendwann "rausfliegt" wird er es nicht verstehen... Er wird es als eine Art Liebesentzug betrachten.

Wir haben unsere Welpen immer im Bad schlafen lassen. Klingt fies,ist aber praktisch, denn wenn da mal ein kleines Unglück passiert, kann man esleicht wegwischen Wir haben dann sein bett (beim ersten war das noch eine alte Apfelsienenkiste, rundum mit Teppichboden beklebt und seine Decke drin... Hat er geliebt, bis zum letzten Tag seines Lebens, auch als er schon lange nicht mehr richtig reinpaßte... im Gegensatz zu seinem Körbchen, das stand verweist in der Ecke...) da reingestellt, und meist ein Spielzeug und etwas was nach uns gerochen hat. Und unter die Decke kam immer ein alter Wecker, der noch tickt. Wurde uns mal von einem Hundeerzieher empfohlen, weil das die Kleinen beruhigen soll, es erinnert sie an die Herzschläge ihrer Geschwister,mit denen sie ja vorher ihr Bett geteilt haben.

Und ich habe die Erfahrung gemacht, daß sich die Welpen da auch relativ schnell drangewöhnen, daß sie alleine schlafen. Bis auf unseren letzten, der hat geheult wie verrückt und als wir dann irgendwann doch nach ihm geguckt haben (soll man ja nicht:Konsequenz ist das wichtigste in der Hundeerziehung!), hat er sich erst vollgepieselt und dann nur noch gejappst, der Herzschlag war kaum noch spürbar... Konnten ihn aber beruhigen und nach ein paar Tagen hatte er sich auch daran gewöhnt.

Ja. Soviel zum schlafen vonmeiner Seite. Ansonsten kann ich auch empfehlen, den Hund mittags zu holen, damit er sich schon ein bischen eingewöhnen kann. Und ihn am Anfang noch nicht alleine lassen. Nicht nur wegen der Stubenreinheit, sondern weil er einfach noch sehr seinen "Beschützer" braucht. Und immer konsequent sein. Nie anschreien, sondernmit ruhiger fester Stimme mit ihn sprechen. Und vor allem: Nie schlagen! Wenn, dann höchstens im Nacken packen und einbischen schütteln. Das macht die Hundemama nämlich auch so. Und das versteht er dann auch eher. (Wobei er ja ein kleiner Waise ist...)

Ich glaube, die wenigstens Menschen schaffen es, alles richtig zu machen. Das entscheidende ist, das ihr euch gut versteht, und das er weiß, wer von euch beiden der Herr ist. Alles andere kommt dann schon.

Ich wünsche euch beiden ganz viel Spaß.

nindscha

Eigentlich......
sollte er ruhig bei uns im Schlafzimmer schlafen, weil ich mal gehört habe, da ein Hund ja ein Rudeltier ist, und wir ja jetzt sein Rudel sind,er es nicht versteht wenn er woanders schlafen soll. Sieht er das nicht als Strafe? Ich meine, ich lieg ja nicht neben den Hund. Er kriegt seinen festen Platz im Zimmer.
Leider kann ich die Kleine erst am Abend holen,aber dann wird halt ein bißchen länger wach geblieben .
Wie hast du ( oder deine Eltern ) das denn mit dem stubenrein bekommen, gemacht? Ich hab von einígen gehört, das sie ein Katzenklo oder Zeitungspapier hinstellen, wo der Hund sich dann am Anfang lösen kann. Aber ich glaube, sie gleich an ,,draussen " zu gewöhnen ist doch besser, oder?

Gruß bumblebee1

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29. Oktober 2002 um 23:05
In Antwort auf esterhaeschen

Na dann musst Du das wichtigste Thema ...
immer ausgelassen haben.

Denn sonst wüsstest Du dass ein Hund n i e neben seinem Herrchen stehen darf sondern i m m e r unter ihm.

Aber vielleicht rede ich hier auch mit einem Brunnenfrosch.

Esterhäschen

Bevor du doch wieder mit mir anlegst.
Ich weiß zwar nicht, was der Brunnenfrosch soll, aber ich sehe, dass du nicht begreifst, was ist meine.
Ester: Der Platz des Hundes ist neben seinem Herrn, das beschreibt doch nicht die Rangordnung, sondern den Ort. Du verstehen?

Verzauberin, die auf weitere Kommentare von dir lieber verzichten will.

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30. Oktober 2002 um 17:41
In Antwort auf BumbleBee1

Eigentlich......
sollte er ruhig bei uns im Schlafzimmer schlafen, weil ich mal gehört habe, da ein Hund ja ein Rudeltier ist, und wir ja jetzt sein Rudel sind,er es nicht versteht wenn er woanders schlafen soll. Sieht er das nicht als Strafe? Ich meine, ich lieg ja nicht neben den Hund. Er kriegt seinen festen Platz im Zimmer.
Leider kann ich die Kleine erst am Abend holen,aber dann wird halt ein bißchen länger wach geblieben .
Wie hast du ( oder deine Eltern ) das denn mit dem stubenrein bekommen, gemacht? Ich hab von einígen gehört, das sie ein Katzenklo oder Zeitungspapier hinstellen, wo der Hund sich dann am Anfang lösen kann. Aber ich glaube, sie gleich an ,,draussen " zu gewöhnen ist doch besser, oder?

Gruß bumblebee1

Wenn er ins Schlafzimmer soll...
dann spricht natürlich auch in der ersten Nacht nichts dagegen Wobei ich persönlich es nicht mögen würde, und auch nicht so sicher bin, ob es wirklich sooo wichtig ist für den Hund, aber ich glaube, da könnte man viel drüber streiten. Und das wollen wir nicht, ist wohl letzten Endes einfach ne Einstellungssache, oder?

Lange wach bleiben am ersten Abend ist wahrscheinlich gar nicht nötig. Wenn ihr mit ihm erst mal sein neues Zuhause erkundet habt, ein bischen gespielt und Gassi gegangen seid, dann wird euer Kleiner vermutlich von alleine ganz schnell müde sein.

Stubenrein? Ich würde sie gleich an draußen gewöhnen. Haben wir immer so gemacht und hat sich bewährt. Wir hatten aber auch immer den Vorteil, das wir unsere Hunde im Sommer bekommen haben, da war es narürlich leichter. Ansonsten: Hundi immer im Auge behalten, meist merkt man, wenn er muß. Und immer raus gehen, regelmäßig. Und fleißig loben, wenn er was gemacht hat. Wir haben am Anfang immer Leckerli gegeben, wenn er ein Geschäft verrichtet hatte. Hatte zur Folge, Daß sie es irgendwann gemacht haben, um ein Leckerli zu bekommen... Aber wenigstens haben sies draußen gemacht. Und nach und nach gab es dann halt keine Leckerlis mehr, das pendelt sich dann ein.

Ach, ich fürchte, wir haben unsere Hunde immer total "unwissenschaftlich" erzogen. Aber dafür mit Erfolg. Kam immer ein toller Hund raus. Manch einer wollte zwar immer mal testen,ob man es nicht vielleicht doch schaffen könnte, im Rudel aufzusteigen, aber das wurde immer schnell unterbunden. Ich weiß gar nicht: Hast du Kinder? Das ist nämlich bei uns früher das größte Problem gewesen. Als meine Geschwister noch klein waren, hat Hundi immer gedacht, er könne sich +über sie im Rudel stellen. da muß man echt aufpassen und sehr konsequent bleiben...

Nunja. Morgen ist der große Tag. Ich hoffe, das alles ganz toll läuft, und ihr nicht schon in der ersten nacht böse Überraschungen erlebt...

Liebe Grüße,
nindscha

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30. Oktober 2002 um 20:06
In Antwort auf beat_12643474

Wenn er ins Schlafzimmer soll...
dann spricht natürlich auch in der ersten Nacht nichts dagegen Wobei ich persönlich es nicht mögen würde, und auch nicht so sicher bin, ob es wirklich sooo wichtig ist für den Hund, aber ich glaube, da könnte man viel drüber streiten. Und das wollen wir nicht, ist wohl letzten Endes einfach ne Einstellungssache, oder?

Lange wach bleiben am ersten Abend ist wahrscheinlich gar nicht nötig. Wenn ihr mit ihm erst mal sein neues Zuhause erkundet habt, ein bischen gespielt und Gassi gegangen seid, dann wird euer Kleiner vermutlich von alleine ganz schnell müde sein.

Stubenrein? Ich würde sie gleich an draußen gewöhnen. Haben wir immer so gemacht und hat sich bewährt. Wir hatten aber auch immer den Vorteil, das wir unsere Hunde im Sommer bekommen haben, da war es narürlich leichter. Ansonsten: Hundi immer im Auge behalten, meist merkt man, wenn er muß. Und immer raus gehen, regelmäßig. Und fleißig loben, wenn er was gemacht hat. Wir haben am Anfang immer Leckerli gegeben, wenn er ein Geschäft verrichtet hatte. Hatte zur Folge, Daß sie es irgendwann gemacht haben, um ein Leckerli zu bekommen... Aber wenigstens haben sies draußen gemacht. Und nach und nach gab es dann halt keine Leckerlis mehr, das pendelt sich dann ein.

Ach, ich fürchte, wir haben unsere Hunde immer total "unwissenschaftlich" erzogen. Aber dafür mit Erfolg. Kam immer ein toller Hund raus. Manch einer wollte zwar immer mal testen,ob man es nicht vielleicht doch schaffen könnte, im Rudel aufzusteigen, aber das wurde immer schnell unterbunden. Ich weiß gar nicht: Hast du Kinder? Das ist nämlich bei uns früher das größte Problem gewesen. Als meine Geschwister noch klein waren, hat Hundi immer gedacht, er könne sich +über sie im Rudel stellen. da muß man echt aufpassen und sehr konsequent bleiben...

Nunja. Morgen ist der große Tag. Ich hoffe, das alles ganz toll läuft, und ihr nicht schon in der ersten nacht böse Überraschungen erlebt...

Liebe Grüße,
nindscha

Bin schon sehr gespannt.....
wie es morgen so läuft.Ach und das mit dem schlafen spielt sich wohl auch noch ein.Ich denke auch das man nicht alles richtig macht, aber ich werd mir die größte Mühe geben.
Zu deiner Frage ob ich Kinder habe? Ja, zwei. Sie sind aber schon realtiv groß (13 u. 14 Jahre). Denkst du, das sie da auch noch probiert sich über sie zu stellen, oder gilt das mehr für kleine Kinder?
Hab heute auch noch mal mit dem Züchter telefoniert,wegen Futter und so. Sie hat gesagt das die Mädchen alle ihr Geschäft auf der Wiese verrichtet haben, der Rüde ( der einzige im Wurf,der Arme ) pieselte natürlich überall hin.
Das war für mich auch ein Grund, weshalb ich ein Mädchen wollte. Naja,ich lass es jetzt mal auf mich zukommen, ich kann ja mal berichten wie es gelaufen ist, und für Ratschläge bin ich immer dankbar.

Gruß bumblebee1

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31. Oktober 2002 um 11:43
In Antwort auf BumbleBee1

Bin schon sehr gespannt.....
wie es morgen so läuft.Ach und das mit dem schlafen spielt sich wohl auch noch ein.Ich denke auch das man nicht alles richtig macht, aber ich werd mir die größte Mühe geben.
Zu deiner Frage ob ich Kinder habe? Ja, zwei. Sie sind aber schon realtiv groß (13 u. 14 Jahre). Denkst du, das sie da auch noch probiert sich über sie zu stellen, oder gilt das mehr für kleine Kinder?
Hab heute auch noch mal mit dem Züchter telefoniert,wegen Futter und so. Sie hat gesagt das die Mädchen alle ihr Geschäft auf der Wiese verrichtet haben, der Rüde ( der einzige im Wurf,der Arme ) pieselte natürlich überall hin.
Das war für mich auch ein Grund, weshalb ich ein Mädchen wollte. Naja,ich lass es jetzt mal auf mich zukommen, ich kann ja mal berichten wie es gelaufen ist, und für Ratschläge bin ich immer dankbar.

Gruß bumblebee1

Kein Problem...
mit großen Kindern. Nur wenn man so Grundschulzwerge hat, da versuchen Hundis gerne drüber zukommen. Kein Wunder, so ein Kind ist ja auch noch nicht besonders kräftig und meist fehlt es halt auch an Durchsetzungsvermögen... Aber in dem Alter gibts wohl keine Probleme mehr...

Hach man, ich bin ganz neidisch. Möchte doch sooo gerne auch einen Hund. Und irgendwann bekomme ich auch einen. Ganz sicher.

Bin gespannt, wie es läuft mit der Kleinen und würde mich über berichte freuen.

Viel Spaß heute abend,
nindscha

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31. Oktober 2002 um 13:42
In Antwort auf BumbleBee1

Eigentlich......
sollte er ruhig bei uns im Schlafzimmer schlafen, weil ich mal gehört habe, da ein Hund ja ein Rudeltier ist, und wir ja jetzt sein Rudel sind,er es nicht versteht wenn er woanders schlafen soll. Sieht er das nicht als Strafe? Ich meine, ich lieg ja nicht neben den Hund. Er kriegt seinen festen Platz im Zimmer.
Leider kann ich die Kleine erst am Abend holen,aber dann wird halt ein bißchen länger wach geblieben .
Wie hast du ( oder deine Eltern ) das denn mit dem stubenrein bekommen, gemacht? Ich hab von einígen gehört, das sie ein Katzenklo oder Zeitungspapier hinstellen, wo der Hund sich dann am Anfang lösen kann. Aber ich glaube, sie gleich an ,,draussen " zu gewöhnen ist doch besser, oder?

Gruß bumblebee1

Liebe Bumblebee,
muss mich nun doch noch einklinken.
Richtig und Falsch ist da schwierig zu bewerten.
Der eine so und der andere so. Kommt wohl auch auf die Rasse an.
Generell sage ich, es muss jeder selbst wissen wo er seinen Gefährten - denn das soll er ja schließlich sein - schlafen lässt. Mein Bär schläft zb. auch im Schlafzimmer und ich gestehe zum Kuscheln kommt er auch ins Bett. EGAL was andere davon halten.
Was das Pipi machen betrifft: Es hängt ganz von dir ab wann dein Baby stubenrein ist. Merke:
- nach jedem Spiel
- jedem Fresschen
automatisch ab nach draussen. Wenn er/sie sich dann gelöst hat sofort kräftig loben. Beobachten ob er/sie Anstalten macht sich drinnen hinzusetzen. Sofort ein Pfui, packen und nach draussen befördern. Danach wieder kräftig loben.

Ach - noch was. Der sog. Nackengriff d. h. auch leichtes Schütteln versetzt einen Hund in Angst.
Ich persönlich ziehe denn Griff über den Fang vor.

Aber du siehst, die Meinungen gehen da sehr auseinander.
Ich wünsche Dir viel Erfolg und viel Spaß mit
deinem Familienzuwachs.

Liebe Grüße
Froggy (die Ihren "Möpp" über alles liebt)

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31. Oktober 2002 um 15:00
In Antwort auf froggy

Liebe Bumblebee,
muss mich nun doch noch einklinken.
Richtig und Falsch ist da schwierig zu bewerten.
Der eine so und der andere so. Kommt wohl auch auf die Rasse an.
Generell sage ich, es muss jeder selbst wissen wo er seinen Gefährten - denn das soll er ja schließlich sein - schlafen lässt. Mein Bär schläft zb. auch im Schlafzimmer und ich gestehe zum Kuscheln kommt er auch ins Bett. EGAL was andere davon halten.
Was das Pipi machen betrifft: Es hängt ganz von dir ab wann dein Baby stubenrein ist. Merke:
- nach jedem Spiel
- jedem Fresschen
automatisch ab nach draussen. Wenn er/sie sich dann gelöst hat sofort kräftig loben. Beobachten ob er/sie Anstalten macht sich drinnen hinzusetzen. Sofort ein Pfui, packen und nach draussen befördern. Danach wieder kräftig loben.

Ach - noch was. Der sog. Nackengriff d. h. auch leichtes Schütteln versetzt einen Hund in Angst.
Ich persönlich ziehe denn Griff über den Fang vor.

Aber du siehst, die Meinungen gehen da sehr auseinander.
Ich wünsche Dir viel Erfolg und viel Spaß mit
deinem Familienzuwachs.

Liebe Grüße
Froggy (die Ihren "Möpp" über alles liebt)

Hallo Froggy,
habe mal ne kurze Frage: Was ist der Griff über den Fang? den kenne ich nicht...

Kann dir nur zustimmen, richtig oder falsch ist schwer zu entscheiden. Zumal man auch in jedem der sog. Ratgeber was anderes lesen kann. Ich denke das wichtigste ist, das man seinen Kleinen mit viel Liebe und
Konsequent erzieht, irgendwie paßt es dann schon.

Finde es nur witzig, daß bei euch der Hund im Schlafzimmer schläft. Wohlgemerkt witzig, nicht falsch. Denn ich gehöre zu den Leuten, die ihren Hund zwar abgöttisch lieben (unsere letzter war immer "mein Baby"), wo der Hund aber niemals nicht ins Bett dürfte. Irgendwie finde ich das eklig, trotz aller Liebe. Aber wen`s nicht stört...

Liebe Grüße,
nindscha

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31. Oktober 2002 um 15:23
In Antwort auf beat_12643474

Hallo Froggy,
habe mal ne kurze Frage: Was ist der Griff über den Fang? den kenne ich nicht...

Kann dir nur zustimmen, richtig oder falsch ist schwer zu entscheiden. Zumal man auch in jedem der sog. Ratgeber was anderes lesen kann. Ich denke das wichtigste ist, das man seinen Kleinen mit viel Liebe und
Konsequent erzieht, irgendwie paßt es dann schon.

Finde es nur witzig, daß bei euch der Hund im Schlafzimmer schläft. Wohlgemerkt witzig, nicht falsch. Denn ich gehöre zu den Leuten, die ihren Hund zwar abgöttisch lieben (unsere letzter war immer "mein Baby"), wo der Hund aber niemals nicht ins Bett dürfte. Irgendwie finde ich das eklig, trotz aller Liebe. Aber wen`s nicht stört...

Liebe Grüße,
nindscha

Hallo Nindscha,
der Griff über den Fang ist nichts anderes als der Griff von oben über die Schnauze - oder Schnauze zuhalten z.b. wenn er auf der Strasse andere Hunde grundlos anblafft.
Witzig ist gut... witzig ist, wenn der Bär (40 Kilo Altdeutscher Schäferhund) zum schmusen in meinem Arm liegt und anfängt zu schnurren wie eine Katze...
In punkto Erziehung wird mir manchmal schlecht wenn ich Sachen höre wie - lass niemals den Hund gewinnen - oder du musst als erster durch die Türe.... zu Punkt eins frag ich mich wo der Hund dann seinen Spass hat, wenn er nie gewinnen darf.
Zu Punkt zwei sehe ich ein, dass er nach seiner Lauferei als erster zum Wassertopf muss.......

Bei all dem ist dann immer zu beachten welches Wesen der Hund hat....

Liebe Grüße
Froggy
(die ihr Fellmonster bestimmt teilweise verzogen hat *schäm*

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31. Oktober 2002 um 15:32

Ach ja - Kohl treibt..
da fällt mir noch was ein...

Die kleinen Monster fressen alles was ihnen vor die Schnauze kommt. Meiner hatte seine Vorliebe für rohe Kohlrabi entdeckt. Als ich auf dem Sofa saß und diese futterte kam der Neugierling an und wollte auch. Hab gedacht - Gemüse ist gesund - also bitte.
Nach ca. 1/2 Stunde stand der Süsse breitbeinig auf dem Teppich (Beinchen heben war zu dem Zeitpunkt noch nicht) und pullerte was das Zeug hielt.
Ich war völlig geschockt, denn er war ja eigentlich schon stubenrein.

Auch vorsicht beim Gassigehen.
Pferdeköttel und Schafssch.... stehen bei denen hoch oben im Kurs.
Pferdeköttel sind nicht tragisch (müssen aber natürlich auch nicht sein - also Pfui)
Schafssch.... bringt fürchterlichen Durchfall...

Bitte auch nicht die beiden Begriffe "pfui" und "aus" verwechseln
Pfui ist immer Pfui und
aus ist nur gelegentlich aus weil Stöckchen und Spielzeug darf er ja generell haben, muss aber abgegeben werden wenn Herrchen bzw. Frauchen es verlangen...

Leider machen sich manche nicht die Mühe alles mal aus Hundesicht zu sehen....
... junge Hunde haben die Angewohnheit Leute bei der Begrüßung anzuspringen.
Das machen Sie weil sie sonst nicht hoch genug kommen. Einfach nach unten gehen um den Hund zu begrüßen. Dann springt er auch nicht mehr.

Bitte nagelt mich nicht auf den Aussagen fest.
Das alles sind meine Erfahrungen und die der Leute
die ich mit Hund kenne (Hundeschule, Nachbarn, Freundeskreis)

Liebe Grüße
Froggy

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31. Oktober 2002 um 17:23
In Antwort auf froggy

Hallo Nindscha,
der Griff über den Fang ist nichts anderes als der Griff von oben über die Schnauze - oder Schnauze zuhalten z.b. wenn er auf der Strasse andere Hunde grundlos anblafft.
Witzig ist gut... witzig ist, wenn der Bär (40 Kilo Altdeutscher Schäferhund) zum schmusen in meinem Arm liegt und anfängt zu schnurren wie eine Katze...
In punkto Erziehung wird mir manchmal schlecht wenn ich Sachen höre wie - lass niemals den Hund gewinnen - oder du musst als erster durch die Türe.... zu Punkt eins frag ich mich wo der Hund dann seinen Spass hat, wenn er nie gewinnen darf.
Zu Punkt zwei sehe ich ein, dass er nach seiner Lauferei als erster zum Wassertopf muss.......

Bei all dem ist dann immer zu beachten welches Wesen der Hund hat....

Liebe Grüße
Froggy
(die ihr Fellmonster bestimmt teilweise verzogen hat *schäm*

Schnurren wie ne Katze
Hey Froggy,

stelle es mir gerade bildlich vor: "Kleines Hunde" liegt im ARm und vergißt völlig, daß er eigentlich ein großer Starker Hund ist... Ja, sowas kenne ich nur zu gut. Wir hatten zwar nie so einen großen, aber beim Schmusen wurden sie gerne zu klitzekleinen Schoßhündchen.

Die Frage warum ich zuerst durch die Tür muß habe ich mir übrigens auch schon gestellt... Ne sinnige Antwort fiel mir nicht ein. Soll vielleicht zeigen, daß ich der Boss bin, oder wie? Ich denke, wenn man seinen Hund nach vernünftigen und vor allem für den Hund verstänfdlichen Regeln erzieht, dann ist es völlig schnurz, wenn er vor mir reinrennt. (Schafft man sowieso nur schwer, wenn sich da was zwischen den beinen durchquetscht und umbedingt trinken, herrchen begrüßen oder sofort Spielzeug holen muß...) Und auch beim spielen... unsere Hunde sind immer stolz wie Oskar wenn sie gewonnen haben. Und kommen dann sofort an und werfen sich auf den Rücken um sich den Bauch kraulen zu lassen. Kann also auch in der Hinsicht kein Problem sehen.

Nun ja. Es gibt da wie gesagt viele Wege. und wenn man einen sehr eigenwilligen Hundi hat, der immer probiert Boss zu werden, dannmuß man vielleicht wirklich härter durchgreifen... Davon abgesehen gehöre ich fürchte ich auch zu den Leuten, die etwas zum "verziehen" neigen... Aber schämen tu ich mich nicht dafür! Immerhin besser ein verschnustes Knuddeltier zu haben, als einen aggressiven Wachhund. Finde ich.

Liebe Grüße,
Nina

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31. Oktober 2002 um 17:28
In Antwort auf froggy

Ach ja - Kohl treibt..
da fällt mir noch was ein...

Die kleinen Monster fressen alles was ihnen vor die Schnauze kommt. Meiner hatte seine Vorliebe für rohe Kohlrabi entdeckt. Als ich auf dem Sofa saß und diese futterte kam der Neugierling an und wollte auch. Hab gedacht - Gemüse ist gesund - also bitte.
Nach ca. 1/2 Stunde stand der Süsse breitbeinig auf dem Teppich (Beinchen heben war zu dem Zeitpunkt noch nicht) und pullerte was das Zeug hielt.
Ich war völlig geschockt, denn er war ja eigentlich schon stubenrein.

Auch vorsicht beim Gassigehen.
Pferdeköttel und Schafssch.... stehen bei denen hoch oben im Kurs.
Pferdeköttel sind nicht tragisch (müssen aber natürlich auch nicht sein - also Pfui)
Schafssch.... bringt fürchterlichen Durchfall...

Bitte auch nicht die beiden Begriffe "pfui" und "aus" verwechseln
Pfui ist immer Pfui und
aus ist nur gelegentlich aus weil Stöckchen und Spielzeug darf er ja generell haben, muss aber abgegeben werden wenn Herrchen bzw. Frauchen es verlangen...

Leider machen sich manche nicht die Mühe alles mal aus Hundesicht zu sehen....
... junge Hunde haben die Angewohnheit Leute bei der Begrüßung anzuspringen.
Das machen Sie weil sie sonst nicht hoch genug kommen. Einfach nach unten gehen um den Hund zu begrüßen. Dann springt er auch nicht mehr.

Bitte nagelt mich nicht auf den Aussagen fest.
Das alles sind meine Erfahrungen und die der Leute
die ich mit Hund kenne (Hundeschule, Nachbarn, Freundeskreis)

Liebe Grüße
Froggy

Ähm...
Dazu fällt mir noch ein: abgesehen davon, daß Hunde eigentlich ohnehin nichts vom Tisch bekommen sollten... niemals nicht Erbsensuppe geben!!! Unser erster Hund hat die geliebt. Leider mußte er manchmal infolge dieses Genusses den Abend alleine im Flur verbringen... bei aller Liebe: Diese "Düfte" waren nicht zu ertragen. Nicht ganz so schlimm ist Wirsing...

Aber wie gesagt: eigentlich sollten Hunde sowas gar nicht bekommen. Habe da ein abschreckendes Beispiel: unser letzter Hund ist an Nierenversagen gestorben, weil er mal ein großes Stück geräucherten Schinken geklaut hat, den wir vergessen hatten wegzuräumen. Sowas verkraften Hundenieren nicht... Und das war sehr traurig. Also immer aufpassen und nicht aus Liebe das falsche füttern.

LG,
NIna

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4. November 2002 um 14:55

Hi
Hallo Bumblebee,

erzähl doch mal wie's so geht mit dem Hund ???

Übrigens, weißt Du, dass man den Hund die Treppen
rauf und runter tragen soll, bis er so ca. 1 Jahr alt ist.
Nach 4 Monaten hab ich aufgegeben. 15 kg zu schleppen ist doch etwas viel.

Grüße Missbumblebee

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4. November 2002 um 18:34
In Antwort auf pili_12879431

Hi
Hallo Bumblebee,

erzähl doch mal wie's so geht mit dem Hund ???

Übrigens, weißt Du, dass man den Hund die Treppen
rauf und runter tragen soll, bis er so ca. 1 Jahr alt ist.
Nach 4 Monaten hab ich aufgegeben. 15 kg zu schleppen ist doch etwas viel.

Grüße Missbumblebee

Meine ersten Tage!!!
Hallo,
puh ich kann dir sagen,was würde ich für einmal ausschlafen geben .Ganz schön anstrengend. Aber es macht auch riesig Spaß.Die erste Nacht verlief noch einigermaßen ruhig.Ich hab sie neben mir in einem Karton schlafen lassen.Die zweite Nacht war chaotisch.Ich glaube ich habe ihr am Tage zu große Portionen zu fressen gegeben,jedenfalls war sie total unruhig.(Habs jetzt aber mit den Portionen raus).Im Karton hat sie dann gar keine Ruhe gegeben.Also hab ich es in der Küche probiert.Das ging dann ca. eine Stunde gut.Dann wurde an der Tür gescharrt und herzzereissend gejault,bis ich weich wurde.Und das Ende vom Lied war...sie liegt jetzt am Fußende im Bett.Sie schläft dann wie ein Baby,ist voll zufrieden und beißt mir morgens wenn sie munter ist( und das ist so um 4.30 Uhr...gähn)in die Nase oder schlabbert mir durchs Gesicht.
Heute war sie dann das erste mal allein.Sie war ganz ruhig,(weiß ich von meiner Schwiegerma,die unter uns wohnt)und als ich kam lag sie im Wäschekorb und hat geschlummert.Wie machst du es denn wenn du deinen Hund alleine läßt? Läuft er in der Wohnung frei herum oder hat er einen bestimmten Raum wo er dann ist?
Und noch was:ab wann kann ich denn anfangen sie an die Leine zu gewöhnen? Hab ihr ein verstellbares Halsband geholt und eine Flexleine.

Liebe Grüße
bumblebee1

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4. November 2002 um 19:03
In Antwort auf BumbleBee1

Meine ersten Tage!!!
Hallo,
puh ich kann dir sagen,was würde ich für einmal ausschlafen geben .Ganz schön anstrengend. Aber es macht auch riesig Spaß.Die erste Nacht verlief noch einigermaßen ruhig.Ich hab sie neben mir in einem Karton schlafen lassen.Die zweite Nacht war chaotisch.Ich glaube ich habe ihr am Tage zu große Portionen zu fressen gegeben,jedenfalls war sie total unruhig.(Habs jetzt aber mit den Portionen raus).Im Karton hat sie dann gar keine Ruhe gegeben.Also hab ich es in der Küche probiert.Das ging dann ca. eine Stunde gut.Dann wurde an der Tür gescharrt und herzzereissend gejault,bis ich weich wurde.Und das Ende vom Lied war...sie liegt jetzt am Fußende im Bett.Sie schläft dann wie ein Baby,ist voll zufrieden und beißt mir morgens wenn sie munter ist( und das ist so um 4.30 Uhr...gähn)in die Nase oder schlabbert mir durchs Gesicht.
Heute war sie dann das erste mal allein.Sie war ganz ruhig,(weiß ich von meiner Schwiegerma,die unter uns wohnt)und als ich kam lag sie im Wäschekorb und hat geschlummert.Wie machst du es denn wenn du deinen Hund alleine läßt? Läuft er in der Wohnung frei herum oder hat er einen bestimmten Raum wo er dann ist?
Und noch was:ab wann kann ich denn anfangen sie an die Leine zu gewöhnen? Hab ihr ein verstellbares Halsband geholt und eine Flexleine.

Liebe Grüße
bumblebee1

Lach

Mein Hund früher hat auch bei mir im Bett geschlafen. War aber auch ne Nummer kleiner. Und gibt immer schön warme Füße !!!
Unserer darf dass nicht. Meine Tochter ist eine ganz strenge Hundemama.
Meine musste ich natürlich auch alleine lassen.
Ich hab sie dann in die Küche eingesperrt, dass ist der Raum wo sie am wenigsten kaputt machen kann, und wo man den Boden wischen kann.
Mit der Zeit, wenn du siehst was sie alles anstellt, kannst du dann auch einige Türen offen lassen.
An die Leine habe ich sie gleich gewöhnt. Es gibt halt immer Situationen, wo das am sichersten ist.
Sonst habe ich sie nur wenns notwendig ist an die Leine genommen. Es hat ziemlich lange gedauert, bis sie sich ans Halsband gewöhnt hat. Am besten den ganzen Tag dran lassen.
Hab so ein Stoffhalsband, das man verstellen kann.
Aber ich denke für ein Hund von deiner Größe wirst du schon jetzt ein kleineres und später ein größeres kaufen müssen.
Eine Flexleine hab ich nicht. Entweder sie muss bei Fuß laufen, oder sie läuft frei.
Und noch ein Tipp: Lass deine Kinder den Hund auch füttern. Und sie sollen das Futter auch wegnehmen, während der Hund frißt. Zwecks Rangordnung.
Dauert noch ein bisschen, bis sich alles eingespielt hat, aber es geht schneller als bei einem Kind.
Viel Spass weiterhin wünscht
MissBumblebee

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5. November 2002 um 10:41

Hallo Hundemama...
freut mich zu hören, das es gut läuft bei euch und alles zumindest halbwegs klappt! Das sich alles erst ein bischen einspielen muß ist doch logisch, und meist geht das wirklich ganz schnell.

Ich würde sie auch gleich an die Keine gewöhnen. Ein kleiner Hund hört zwar meist so gut, wennman mit ihm Gassi ist, das es nicht unbedingt nötig wäre, aber es kann ahlt immer mal eine Situation kommen, wo es nötig ist. Außerdem können sie sich nur viel schwerer dran gewöhnen, wenn sie älter sind. Der Hund muß halt von Anfang an lernen, was eine Leine ist, das die ihm nix Böses will (manche haben ja auch Angst), und vorallem wie man sich an der Leine zu benehmen hat.

Zu der Frage nach dem Allein lassen: Solange sie noch nicht stubenrein ist,würde ich sehen, daß ich sie wo einsperre, wo nicht viel kapuut gehen kann. Danach gucken, wie gut sie sich benimmt, ob sie zum Möbelknabbern neigt, oder ähnliches. Ansonsten würde ich den Hund immer ganz norml im Haus lassen, also in den Räumen, in die er sonst auch darf, ohne verschlossene Türen, o. ä. Ich meine, was soll er denn groß anstellen? Ich denke, er wird eher froh sein, daß er, wenn er denn schon alleine ist, nicht auch noch irgendwo eingesperrt ist, sondern in seinem Korb liegen kann, sein SPielzeug hat, etc.

Aber ich denke, da wirst du schon den richtigen Weg finden.

Liebe Grüße,
nindscha

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