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Ein ganz schwarzer Tag für Amerika und den Frieden!!!

3. November 2004 um 17:43

Ist es nicht furchtbar?

Bush entscheidet die Wahl für sich!

Dennoch finde ich nicht, dass Kerry eine Niederlage einstecken musste...er hat den Staat sehr deutlich gespalten und hoffentlich gibt das Bush zu denken...obwohl ich bezweifel, dass dieser Mensch so etwas wie Moral kennt.

Ein ganz ganz schwarzer Tag für den Frieden!!!

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3. November 2004 um 19:15

Das liegt an dem strategischen Vorgehen...
...hast du dir fahrenheit 9/11 angeschaut? Diese Doku fasst es sehr gut zusammen.

was man mit Psychologie erreichen kann, dass haben wir ja leider bei Hitler mitbekommen.

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3. November 2004 um 19:59

Oh Mann....
...du lehnst dich sehr weit aus dem Fenster!

Erstens habe ich gesagt..."fasst es sehr gut zusammen"...es ist eine Zusammenfassung...und noch eine Frage: Sind seine Bücher besser, aufgrund der Tatsache, dass es Bücher sind?
Dummerweise ist es nicht nur ein einziger Mann, sondern ein ganzes Team...mittlerweile fast die Hälfte des amerikanischen Volkes...

Nenne doch mal Gegenargumente anstatt hier Pauschalisierungen aufzustellen...aber ich glaube du möchtest nur provozieren...

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3. November 2004 um 20:27

Amerikaner
sind Patrioten und sie pfeifen auf europäische Bedenkenträger. Sie befinden sich in ihrer Selbsteinschätzung seit dem 11.September 2001 im Krieg. Irak war nur eine Schlacht.
So polarisierend der Wahlkampf auch für die Bevölkerung sein mag, sie haben den jetzigen Präsidenten bestätigt. Denn sie sagen sich, er soll den Kampf gegen den Terrorismus zu Ende führen, wir sind angegriffen worden und fühlen uns bedroht. Im Rennen wechselt man nicht die Pferde. Dieses Denken hat wohl den Ausschlag gegeben.

Außerdem sind uns in Europa angesichts des Irak-Themas wichtige Punkte weitgehend entgangen sind. Offenbar ist mit Bush ein regelrechter Kampf um die religiöse Basis des Staates entbrannt.

Hierbei ging es vor allem um die Stimmen von 60 Millionen Evangelikalen in den USA. (auch "wiedererweckte Christen genannt)
Die Wiedererweckten trennen Religion und Staat nicht, ganz im Gegenteil. Sie wollen außerdem zurück zu Werten, die vor circa 40 Jahren galten. Alles, was die Bürgerbewegung der Achtundsechziger umfasste, wird abgelehnt.

Somit kämpfen die Wiedererweckten Christen mit Bush für:

- die Einschränkung der bürgerlichen Freiheitsrechte
- die Einschränkung der Rechte von Schwulen und Lesben
- das Verbot von Sex vor und außerhalb der Ehe
- die Abkehr von einer Verurteilung von Krieg und Folter
- die Freigabe aller Waffen sowie
- das absolute Verbot der Abtreibung, auch bei Lebensgefahr der Mutter, Missbildung des Fötus oder Vergewaltigung.


Die Polarisierung zwischen Bush und Kerry bzw. deren jeweiligen Anhänger ist gar nicht so sehr eine Polarisierung bezüglich des Irakkrieges, da die US-Medien und beharrliche Gehirnwäsche der Regierung eine volle Information und Evaluierung sowieso weitgehend ausschließt.

Es geht auch nicht so sehr um die desaströse Bilanz von Bush in der Innen- und Wirtschaftspolitik.

Es geht für viele Millionen von Wählern vielmehr um die Wahl zwischen zwei total widerstreitende Weltanschauungen und Lebensauffassungen.


wolkenschaf

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3. November 2004 um 20:34

Ich denke, dass du keine kennst...
Du möchtest eine Diskussion anregen...dann diskutier auch und pfeffer nicht nur leere Parolen raus!
Eine Diskussion besteht aus Thesen-Aufstellung und anschließender Argumentation, mit denen man die Thesen unterstützt und belegt. Aber da du nur sagt..."recherchier selber" muss ich davon ausgehen, dass du keine hast...denn das ist Kindergarten Gerede.

Aber als angeblich intelektueller und gebildeter Mensch weißt du das selber...wie ich annehme.

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3. November 2004 um 20:39

Mal abgesehen vom Irak-Krieg
finde ich das religiös-fundamentalistische Weltbild, daß busch vertritt sehr bedenklich. Noch bedenklicher finde ich, daß diese weltbild soviele Anhänger hat.

Im Obersten Gerichtshof, dessen Richter auf Lebenszeit gewählt sind, stehen alters- und krankheitsbedingt mehrere Neubesetzungen an.
Diese Richter darf Busch benennen und wird damit das Land weit über seine Amtszeit hinaus prägen.
Ich male mir lieber nucht aus in welche richtung.

Mir tut deshalb jeder fortschrittliche Amerikaner leid, der mit diesem fanatisch-religiösen Weltbild nichts anfangen kann.

wolkenschaft

Was hat Bush denn positives in seiner Amtszeit erreicht, mal abgesehen von der teuer erkämpften Absetzung von Saddam hussein. Und jetzt komm mir nicht mit Steuervergünstigungen für Wohlhabene. Das sehe ich nicht wirklich als positiv.

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3. November 2004 um 20:46

Les mal die Antworten auf dein Posting
Dann siehst du Argumente.
Nicht nur von mir...aber es ist mir aufgefallen, dass du auch auf andere Fragen und Argumente nichts wirklich aussagekräftiges sagst....daraus ziehe ich Schlüsse...aber wie du bereits gesagt hast erkennt man sehr schnell, wer auf welcher Ebene diskutiert, nicht wahr?

Also du widersprichst dir selber...willst duskutieren...aber eigentlich bringt es ja nichts...und egal welche Argumente du findest...keiner hört drauf...ich hab da mal einen Tipp:

Versuch es doch mal!

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3. November 2004 um 20:48

Bush
gehört zur religiösen Rechten

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3. November 2004 um 20:55

Leider nur
FAST 50%

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3. November 2004 um 20:59

Also lesen klappt auch nicht...
nicht hier...mein Gott...du hast mich unter DEINEM Posting "Go Bush!!!..." gefragt, wie ich darauf komme, dass der Krieg wegen Öl etc. war...daraufhin habe ich dir geschrieben (nahcmals...nicht hier!!!....und nochmals...falls du auch das überlesen haben solltest....nicht hier..nein...nicht hier...)

Nu kapiert...oder soll ich es nochmals erklären...anderes psoting...dein Posting....nicht diese Diskussion....andere Diskussion...dennoch selbes Thema...

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3. November 2004 um 21:04

Gottvertrauen oder Dummheit in der Maske der Unfehlbarkeit?
Washington - Keine andere persönliche oder politische Eigenschaft George W. Bushs flößt Amerikanern so tiefes Vertrauen und so tiefe Abscheu ein wie die Zweifelsfreiheit seines Glaubens. Die Religiosität des wiedergeborenen Christen, der mit 39 Jahren in der Obhut des Predigers Billy Graham dem Alkohol abschwor und Jesus umarmte, hat seit dem 11. September 2001 Bushs Führungsstil und Entscheidungen durchdrungen. Nie ist er beseelter und beredter, ob in Interviews oder bei den Fernsehdebatten mit John Kerry, als wenn er vom Bitten um göttlichen Ratschluß und von den Gebeten seiner evangelikalen Glaubensbrüder sprechen kann. Der Präsident sieht sich, wie er kaum verhüllt zu verstehen gibt, als Vollstrecker des höchsten Willens für Amerika und gegen die Mächte der Düsternis.

"9/11" hat ihn bestimmt. An sich zu zweifeln hieße für ihn, an seinem Glauben irre zu werden. Bush verbietet es sich und anderen. Das ist der Grund, weswegen ihm die einen Amerikaner blind vertrauen. Es ist auch der Grund, weswegen die anderen fürchten, Bush führe sie, trunken von einem religiösen Drogenersatz, blind ins Verderben.

Niemand käme auf die Idee, in John Kerry einen gottgesandten Erlöser zu erkennen. Der einstige Meßdiener und aufgeklärte Katholik ging mit seinem Glauben nicht hausieren. Er machte kaum Worte darum, bis ihm Bischöfe mit der Verweigerung der heiligen Kommunion abstraften und sogar die Stimmabgabe für ihn zur beichtpflichtigen oder in die Verdammnis führenden Sünde erklärten. Kerrys liberale Haltung zur Stammzellenforschung und zur Abtreibung ("Eine Entscheidung, die eine Frau mit ihrem Arzt und mit Gott ausmachen muß") brachte ihn, der im Wahlkampf mit Rosenkranz und Bibel reist, auf den Index mancher Bischöfe.

Es ist ohne Beispiel in der amerikanischen Geschichte, die an Erweckungen und messianischen Figuren keinen Mangel hat, daß katholische Kirchenführer ihn exkommunizieren wollen, statt ihn gegen den Vatikanverdacht zu verteidigen wie 1960 John F. Kennedy. Evangelikale Aktivisten sprechen offen vom Krieg gegen die Ungläubigen in Bushs zweiter Amtszeit. Sie meinen Osama Bin Laden und John Kerry. Und der TV-Evangelist Pat Robertson meint den Präsidenten, wenn er sagt, Bush empfange seine "Weisungen vom Herrn ... es ist der himmlische Segen auf dem Kaiser".

Bushs liberalen, säkular skeptischen Kritikern wird es übel, wenn sie so etwas hören. Es verstößt nicht nur gegen das strikte Trennungsgebot von Kirche und Staat in ihrer Republik, es verhöhnt nach ihrer Überzeugung auch die Verfassung, in der Gott nicht vorkommt. Sie wissen, daß ihre Position gleichwohl an Boden verliert in einem im doppelten Sinn angegriffenen Land, in dem sich 53 Prozent der Bürger stolz als "Fundamentalisten" bezeichnen.

Bushs Verächter empören sich über das, was sie für eine Geistesverwandtschaft der Fanatiker zwischen Amerikas Staatsfeind Nummer eins und Amerikas Präsidenten halten. Es war nicht opportun, aber gewiß auch kein Versprecher, als George W. Bush in den Tagen nach "9/11" zweimal von einem "Kreuzzug" sprach. Bruce Bartlett, einst Berater Ronald Reagans und unter Bush senior im Finanzministerium, setzte seine besten republikanischen Referenzen aufs Spiel, als er Ron Suskind von der "New York Times" seine Sorge über den Präsidenten anvertraute. Bush berufe sich immer auf sein Bauchgefühl und verbitte sich jede Nachfrage: "Dieser Instinkt, von dem er immer redet, ist diese sonderbare messianische Idee von dem, was ihm Gott gesagt hat." Daher sei Bush auch über jeden Zweifel erhaben im Kampf gegen islamistische Fundamentalisten. "Er glaubt, daß man sie alle töten muß ... Er versteht sie, denn er ist genauso wie sie."

http://www.welt.de/data/2004/10/27/351752.html

Auch wenn er kein Alleinherrscher ist, kann er eine ganze menge Schaden anrichten.

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3. November 2004 um 21:11

Und du wirfst anderen Scheuklappen vor!!!
Tu mir doch den Gefallen und antworte darauf...oder kannst du etwa nicht...

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3. November 2004 um 21:16

Das Interview
ist wirklich interessant

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4. November 2004 um 19:23

Aufregung?
wie gesagt musst du Argumente fonden, damit man dich ernst nimmt...ist ja leider nicht geschehen...aber das habe ich dir ja gestern Nacht schon geschrieben...

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11. November 2004 um 19:08

Oh ja...
...ich habe dank deiner Nicht Argumente meine Meinung geändert und du konntest mich, wie die anderen in deiner Diskussion überzeugen!

Danke, dass ich das Glück hatte solch einen Nichtssagenden Menschen wie dich kennezulernen...hih...

Wie nennt sich dieser wahre Satz, der hier auf dich zutrifft...ach ja..."Einbildung ist auch eine Bildung"...

Ein Hoch auf deine Bildung!

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