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Eigene Kündigung und Arbeitslosengeld?

7. Juli 2005 um 9:15

Guten Morgen,

vor einigen Monaten hatte ich schon mal was über meine Arbeit erzählt. Das ich mich dort nicht wohl fühle etc. Mittlerweile ist es schon so, daß ich alles in mich reinfuttere, abends von der Arbeit nicht abschalten kann, morgens nicht mehr aufstehen mag, weil ich nur noch daran denke: Oje, jetzt fängt alles von vorne an! Ich komme mir so ausgenutzt und verarscht vor! Soll Putzarbeiten machen, am besten 5x am Tag Kaffeekochen, Zigaratten holen, Auto vom Chef saubermachen, mir irgendwelche persönlichen Kommentare anhören (die sind zwar nicht immer ernst gemeint, aber trotzdem abartig) Nach Monaten bin ich soweit, daß ich sagen kann: so nicht! Jetzt meine Frage: Wenn ich selber Kündige, habe ich ja vom Arbeitsamt diese Sperre. Also daß ich kein Arbeitslosengeld bekomme. Irgendwo hab ich aber gelesen, daß man Geld unter bestimmten voraussetzungen bekommen kann. Wie wäre das in meinem Fall? Kennt sich jemand aus?

Würd mich über Antworten freuen.
LG
E

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7. Juli 2005 um 11:18

Besondere gründe
stimmt, man kann krank werden von einem job, der unglücklich macht.
das wäre auch der einzige grund,neben mobbing, trotz kündigung arbeitslosengeld zu bekommen.
wenn du krank wärst und einen arzt hättest, der dir bescheinigt, dass du diesen job in dieser firma aus gesundheitlichen gründen nicht mehr machen kannst.
die agentur für arbeit hat zur zeit eher spärlich jobangebote in der kartei, aber es fürs erste bei einer zeitarbeitsfirma zu versuchen, ist nicht schlecht.
wer einen guten job macht, wird vielleicht auch übernommen.
eine andere möglichkeit wäre, das alles nicht mehr reinzufressen, sondern mal bei der geschäftsleitung anzusprechen, was dich so unzufrieden macht. erzähl denen doch einfach mal in moderatem ton, dass du gerne mehr verantwortung übernehemn würdest und dich über größere herausforderungen freuen würdest.
was hast du zu verlieren? schlimmstenfalls kündigen sie dir und das dürfte ja für dich kein weltuntergang sein, wenn ich es richtig verstanden habe.
vielleicht schaffst du es aber auch, bessere arbeitsbedingungen durchzusetzen und deinen job damit erträglicher zu gestalten.

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7. Juli 2005 um 18:45

Genau.....
generell gilt, wer selber kündigt bekommt auch kein Geld vom Amt.
Das kann ich auch nachvollziehen, denn wer es sich in der heutigen Zeit leisten kann zu kündigen, dem muß es gut gehen.
Zumal, was Du da tun sollst, ist auch Arbeit, viele Leute tun täglich auf der Arbeit Dinge die ihnen keinen Spaß machen aber heut zu Tage ist man nicht mehr in der Lage den Arbeitsplatz nach Spaßfaktor aus zu wählen.
Wenn Du unzufrieden bist, dann such Dir eine neue Arbeit und wenn Du die hast, dann kündige.

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9. Juli 2005 um 11:11
In Antwort auf shena_12375982

Genau.....
generell gilt, wer selber kündigt bekommt auch kein Geld vom Amt.
Das kann ich auch nachvollziehen, denn wer es sich in der heutigen Zeit leisten kann zu kündigen, dem muß es gut gehen.
Zumal, was Du da tun sollst, ist auch Arbeit, viele Leute tun täglich auf der Arbeit Dinge die ihnen keinen Spaß machen aber heut zu Tage ist man nicht mehr in der Lage den Arbeitsplatz nach Spaßfaktor aus zu wählen.
Wenn Du unzufrieden bist, dann such Dir eine neue Arbeit und wenn Du die hast, dann kündige.

Solltest Du selbst kündigen,
dann musst Du dem Arbeitsamt eine Begründung vorlegen, warum Du gekündigt hast. Dann wird das Ganze geprüft. Ich weiß nicht, ob Deine Problematik ausreicht. Ich weiß von einem Fall, da wurde eine 20jährige Frau in einem Betrieb mit 80 Männern ständig angebaggert und musste Schalldämpfer etc. schleppen. Sie hat Arbeitslosengeld bekommen, weil der Zustand unzumutbar war.

Ich würde mal zum Arbeitsamt gehen, mich dort arbeitssuchend melden und das Problem erzählen. Dann weißt Du mehr.

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