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Diskussionensthread zur anstehenden Wahl 2017

15. Februar 2017 um 12:05

Liebe Leute, jeder sollte inzwischen erkannt haben, dass das Kreuzchen setzen weitaus mehr Bedeutung hat, als nur eine Tradition alle 4 bzw. 5 Jahre per Familienausflug ins Wahllokal, um sich anschließend die 2 parteigesponsorten Brötchen beim Bäcker abzuholen.

Jeder sollte erkannt haben, dass es geradezu ein Fehler war, Politik zu verschweigen und jedes Interesse daran abzuschalten. Worüber sich die Politkaspers köstlich amüsierten, weil sie in Folge dessen tun und lassen konnten, was immer sie wollten. Bis die Uhr plötzlich 5 nach 12 schlug und die meisten nun bemerkt haben, dass das angebliche Wohlstandsland Deutschland doch nicht so heile glänzt, wie von den Lückenmedien propaguiert.

Nun, ich finde, dass wir mit den Veränderungen schon am Wahlsystem beginnen sollten.
Ich will nämlich nicht bestreiten, dass einzelne Politiker, die per Direktmandat ins Parlament gewählt wurden, ihre Wähler veruntreuen wollten. Ich denke da zum Beispiel an Wolfgang Bosbach.
Doch leider ist es so, dass die Direktmandate sich als einzelne Mandatsträger beim Abstimmverhalten nicht durchsetzen können oder sich gezwungen fühlen, entgegen dem eigenen Willen mit der Parteileitlinie abzustimmen, um keine persönlichen Konsequenzen tragen zu müssen. Diejenigen, die von den Bürgern über die Direktmandate in Parlament gewählt wurden, haben nichts zu melden. Und diejenigen, die sich den Zutritt über die Listen ergaunern, die also nicht direkt gewählt wurden, treffen die Entscheidungen.Das Listensystem ist eine demokratische Lücke und wurde systematisch ausgenutzt.
Aus diesem Grunde halte ich es für dringend erforderlich, den Parteienzwang endlich abzuschaffen und nur noch Direktmandate ins Parlament zuzulassen.
Auch sollte die Anzahl der Parlamentsmandate um den Listenanteil reduziert werden, weil gerade das Abstimmverhalten der Listenmandate für das gemeinschaftliche demokratische Interesse kein Mensch braucht, im Gegenteil, diese Mandate wirken der Demokratie entgegen und vertreten keinerlei Bürgerinteressen.

Nun noch etwas zu Schulz, auch die Gutgläubiger der Medienpropagandisten sollten sich gut überlegen, ob ein Schultz tatsächlich daran interessiert sein sollte, etwas zu v erändern und dem Bürger zu dienen. Zu Unrecht wird seine politische Karriere im Europaparlament von unseren öffentlich-rechtlichen für qualitativ annehmbar propagiert. Wer denkt, Schulz hätte ein Interesse an nationaler Gerechtigkeit, der sollte auch mal nach Alternativmedien jenseits unserer Zwangspropagandamedien googlen. Denn Schulz ist in Wahrheit ein Hardcore-Neoliberaler.

Wer daran zweifelt, sollte sich zum Beispiel dieses Video anschauen und dann gut überlegen, ob man so jemanden als Kanzler haben möchte:


=> Anhören lohnt sich, um Schulzes Kandidatur richtig einschätzen zu können.
Dieser Doktor berichtet von realistischen Tatsachen, mit denen sich Schulz entlarvte

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15. Februar 2017 um 13:18

nur noch Direktmandante? Ohne Parteien? Habe ich das jetzt richtig verstanden?
Und wie soll es da je so etwas wie eine auch nur bißchen handlungsfähige Regierung geben?

Da hat man dann ein Parlament mit so 600 verschiedenen Meinungen zu jedem Thema (und sei es die Farbe des Renderpultes und die Auswahl der Frühstücksbrötchen) und das Ergebnis wäre - nichts. Ein SEHR großes Nichts.
Die könnten sich doch noch nicht mal einigen, was sie auf die Tagesordnung setzen wollen - von Gesetzen und Beschlüssen nicht zu reden.

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15. Februar 2017 um 13:28
In Antwort auf avarrassterne1

nur noch Direktmandante? Ohne Parteien? Habe ich das jetzt richtig verstanden?
Und wie soll es da je so etwas wie eine auch nur bißchen handlungsfähige Regierung geben?

Da hat man dann ein Parlament mit so 600 verschiedenen Meinungen zu jedem Thema (und sei es die Farbe des Renderpultes und die Auswahl der Frühstücksbrötchen) und das Ergebnis wäre - nichts. Ein SEHR großes Nichts.
Die könnten sich doch noch nicht mal einigen, was sie auf die Tagesordnung setzen wollen - von Gesetzen und Beschlüssen nicht zu reden.

Okay, überzeugt. Parteibildung ja, aber keine Listen mehr, und auch keine 5%-Hürde.

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17. Februar 2017 um 13:29

Mönsch Leutz, hab mir extra die Mühe gemacht und einen Fred erstellt, um über die anstehenden Wahlen zu diskutieren, und dann schreibt keiner ..... 

Ich schieß ihn mal wieder hoch.

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17. Februar 2017 um 13:42

Selber  ! ! !
Und zwar bei dir viel mehr davon!

Ich stimmte doch avarrassternchen zu, dass Parteibildung auch bei ausschließlich Direktmandaten Sinn macht .... 

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17. Februar 2017 um 13:47
In Antwort auf kindergaertner

Selber  ! ! !
Und zwar bei dir viel mehr davon!

Ich stimmte doch avarrassternchen zu, dass Parteibildung auch bei ausschließlich Direktmandaten Sinn macht .... 

und avarrassternchen stimmt diesmal saitenmann zu - ich sehe jetzt auch nicht, was sich bei "ausschließlich Direktmandaten" ändern sollte.

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17. Februar 2017 um 14:07

Das hat man festgelegt, damit kein Minderheitenzirkus veranstaltet wird.
Ist aber falsch gedacht. Selbst ein einzelner einer Minderheit kann einen großen Denkanstoß geben, den möglicherweise viele überzeugen.
In der Praxis bei unserem derzeitigen Einheitsbrei jedoch nicht relevant, weil die mächtigen ja absichtlich auf stur schalten ....

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18. Februar 2017 um 10:10

Das Problem ist doch, dass es unter den aktuellen Politikern kaum welche gibt, die wirklich was verändern wollen und in kauf nehmen, sich die Finger schmutzig zu machen.

​Das sind alles nur Labersäcke, bei denen nix bei rum kommt. Das sieht man doch immer wieder wenn was Schlimmes passiert. Tagelang sieht man im Fernsehen irgendwelche Nasen, die mit dem Finger auf andere zeigen, sich großmäulig gegenseitig die Schuld in die Schuhe schieben und lang und breit darüber philosophieren, was man hätte besser machen können und was in der Zukunft anders gemacht werden muss.

Und was kommt dabei rum? Nix.

​Bei meinen letzten Bürgermeisterwahlen hab ich mich gut informiert, Artikel gelesen, Diskussionen der Kandidaten im Internet angesehen. Das Ende vom Lied? Wahlversprechen wurden nicht eingehalten.

​Ich kann jeden verstehen der nicht mehr wählen geht, denn selbst wenn die Partei gewinnt, die man gewählt hat heißt das noch lange nicht, dass die Versprechen auch gehalten werden.

​Und ich muss ehrlich sagen dass ich im Moment keine Ahnung habe, welche Partei ich wählen sollte, da ich zu große Kompromisse eingehen müsste.

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20. Februar 2017 um 8:09

sehe ich auch so - und das obwohl die einzige Partei, die zu wählen ich mir im Moment vorstellen könnte, vermutlich an der 5% Hürde scheitern wird.

Aber was will man diskutieren über die Wahl 2017 ... SPD ist im Aufwind, AFD auch, CDU wird noch mitreden dürfen, Linkspartei und Grüne vermutlich auch, alle anderen haben eben Pech gehabt. Demokratie ist die Herrschaft der Mehrheit über die Minderheit, so ist es halt.

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20. Februar 2017 um 8:15

Warum wollen eigentlich immer alle irgendwas verändern? Ich persönlich wäre schon sehr zufrieden, wenn vieles so bleibt, wie es ist. Denn so, wie es bei uns ist, ist es schon ziemlich gut. Wir haben fast Vollbeschäftigung, die geringste Jugendarbeitslosigkeit in Euopa, wir haben einen stark ausgeprägten gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland, die meisten Leute wollen, dass Schwächeren geholfen wird, und wir haben insgesamt eine Situation, wo die Menschen in die Lage versetzt werden, ihr Leben selbst zu gestalten und die vielen sich bietenden Chancen zu nutzen. Von daher wüsste ich gar nicht, was man da noch viel besser machen sollte...

Sebastian

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20. Februar 2017 um 11:54
In Antwort auf sebastiante

Warum wollen eigentlich immer alle irgendwas verändern? Ich persönlich wäre schon sehr zufrieden, wenn vieles so bleibt, wie es ist. Denn so, wie es bei uns ist, ist es schon ziemlich gut. Wir haben fast Vollbeschäftigung, die geringste Jugendarbeitslosigkeit in Euopa, wir haben einen stark ausgeprägten gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland, die meisten Leute wollen, dass Schwächeren geholfen wird, und wir haben insgesamt eine Situation, wo die Menschen in die Lage versetzt werden, ihr Leben selbst zu gestalten und die vielen sich bietenden Chancen zu nutzen. Von daher wüsste ich gar nicht, was man da noch viel besser machen sollte...

Sebastian

.... sagt eine, die wahrscheinlich besser entlohnt wird, als sie verdient.

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20. Februar 2017 um 12:04

Das ist doch mal konkret -interessante Thesen, muss ich mir später in Ruhe nochmals durchlesen!

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20. Februar 2017 um 13:41

Die Vorschläge von "herrentag" sind vollkommen inakzeptabel, weil sie gegen mehrere wichtige Wahlrechtsgrundsätze verstoßen, für die unsere Vorfahren gekämpft haben. Wir haben glücklicherweise ein allgemeines Wahlrecht, also jeder darf wählen, und muss sich eben nicht erst dafür qualifizieren. Dann könnte man ja auch gleich das Zensuswahlrecht wieder einführen, wo diejenigen mehr Stimmen haben, die mehr Steuern zahlen.

Und ich möchte definitiv kein Präsidialsystem haben. Wohin das führt, sieht man ja zum Beispiel in der Türkei und den USA.

Sebastian

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20. Februar 2017 um 14:52
In Antwort auf sebastiante

Die Vorschläge von "herrentag" sind vollkommen inakzeptabel, weil sie gegen mehrere wichtige Wahlrechtsgrundsätze verstoßen, für die unsere Vorfahren gekämpft haben. Wir haben glücklicherweise ein allgemeines Wahlrecht, also jeder darf wählen, und muss sich eben nicht erst dafür qualifizieren. Dann könnte man ja auch gleich das Zensuswahlrecht wieder einführen, wo diejenigen mehr Stimmen haben, die mehr Steuern zahlen.

Und ich möchte definitiv kein Präsidialsystem haben. Wohin das führt, sieht man ja zum Beispiel in der Türkei und den USA.

Sebastian

Wenn das Grundrecht nicht entgegen stünde, hätten unsere Herrschaften das Zensurwahlrechht schon längst eingeführt. Aber nicht nach Bildungskriterien, sondern nach Parteitreue. Aber irgendwann kriegen die das bestimmt auch noch hin. 
Die Chefin hat das Grundgesetz doch bereits schon gebeugt und sitzt immer noch auf ihren Thron.

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20. Februar 2017 um 16:22

Naja, ob Du nun ein eigenes Pferd brauchst (ja, ich weiß, der Zensus war mehr als das) oder Dich anderweitig qualifizieren musst, das gibt es aus gutem Grund nicht mehr.

Es wäre im schon für jeden, der gewählt werden muss oder etwas durchbringen möchte, worüber abgestimmt werden muss, eine tolle Idee, mal den Kreis derer, die wählen bzw. abstimmen, auf die richtigen Leute einzuschränken, auch das hat sich bereits im alten Rom schon reichlich bewährt.

Staatsbürgerkunde als Pflichtfach in der Schule - ja, hatte ich auch mal. Nun, in einer anderen Form, aber der ursprüngliche Gedanke dafür dürfte ziemlich ähnlich gewesen sein  
Was willst Du da vermitteln bitte? Was würde mich denn beispielsweise zum Wähler "qualifizieren"? Was ist mit Legasthenikern und überhaupt Menschen, die mit Prüfungen an sich Probleme haben? Wenn sie nicht geschäftsfähig sind, können sie nicht wählen, klar, jetzt auch schon nicht.
Warum Wahlmänner? Wo könnte da der Vorteil liegen? Nach meiner Meinung war das Wahlmänner - System eigentlich etwas, was historische, organisatorische Gründe hat, die inzwischen nicht mehr existieren. - Außerdem: wenn es nach Deinem System auch nur noch Direktmandate gibt - gleiche Frage von mir: was soll das relativ zum aktuellen System ändern? Und warum Direktmandate für den Bundestag PLUS noch Wahlmänner?

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20. Februar 2017 um 17:02

Wenn ich mir die Antwort erlauben dürfte...
3. Nach Deinem Gesellschaftskonzept, was ja primär auf Leistung beruht, schließt Du mit einem Wahlrecht per Bildungsqualifikation diejenigen, die potentiell am stärksten benachteiligt werden, damit ebenso effektiv von einer Wahlmöglichkeit aus.
Wer hat denn dann kein Wahlrecht? Diejenigen, die Schule nicht so gut können - und / oder wollen. Die haben denn halt den "Zonkus Maximus" gezogen. Die können ja unzufrieden sein, aber entweder sie können bittschön auch Gesetze verstehen, anwenden und zitieren - oder sie haben halt Pech gehabt mit ihrer Unzufriedenheit, das läuft dann unter "HEUL DOCH!"

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20. Februar 2017 um 20:54



also mal langsam für alle blonden Frauen...
Man hat ein Pflichtfach in der Schule. Ab Klasse 5. Also sagen wir im Schnitt 5 Jahre. Mit Prüfungen, Klausuren (oder wie auch immer das dieser Tage politisch korrekt heißt), Noten auf dem Zeugnis usw.
UND dann, wenn ich meine 5 Jahre Matheausbildung hatte, muss ich noch einen Kreuzchenschein machen, wo ich dann gefragt werde, wie viel 4x7 und 3x9 ist?

Und wer das zu *** findet, darf nicht wählen, weil er andernfalls das Wahlergebnis verfälschen würde?

Nette Idee, wenn man das einmal durch hat, schützt sich das System selbst, denn wer es idiotisch (oder wie auch immer sonst nicht gut) findet, darf eh nicht mitspielen...

Wie ich schon sagte: Zensus ist ein System, was die Wähler auf diejenigen einschränkt, die mit höherer Wahrscheinlichkeit auch bittschön "das richtige!" wählen. DAS hat es mit einem Zensus-System zu tun.

Meinungsfreiheit hießen hingegen, dass man auch eine Meinung haben darf, wenn man schlicht keinen Schimmer hat - es liegt in der Verantwortung der Gemeinschaft, dann damit umzugehen.

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20. Februar 2017 um 21:37

Unsere Demokratie hält es aus, dass auch Idioten wählen dürfen. Im Prinzip können wir stolz darauf sein, dass bei uns auch Idioten wählen dürfen, und wir trotzdem eine ganz vernünftige Gesellschaft haben.

Sebastian

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21. Februar 2017 um 7:52

ich geb zu, ich habe den Populismus - Thread nicht gelesen, aber mal so gaaaaaaaaaaaanz uuuuuuuuuunschuldig gefragt, was meinst Du, warum Populismus funktioniert?
Ich gehe doch richtig in der Annahme, dass das ganze Gedöhns dazu dienen soll, Erfolge durch Populismus (u.a.) zu verhindern?

Staatsbürgerkunde ist kein Fach wie Mathe. Bei Mathe gibt es keine unterschiedlichen Ansichten, keine Meinungen, keine verschiedenen Ansätze. Bei der Frage, was 369:3 ergibt oder die Wurzel aus 9 oder die Berechnung von Winkeln ich einem Dreieck, gibt es genau eine richtige Antwort. Bei Staatsbürgerkunde nicht. Ok, man kann auswendig lernen, wie viele Sitze der Bundestag hat und welche Ministerien es gibt - bei der Frage, wer da genau wofür zuständig ist, streiten die sich teilweise schon selbst. Die Frage nach der Auslegung des Grundgesetzes beschäftigt jahrein, jahraus Richter und Anwälte. Mal davon abgesehen, dass es zur Führung von Staaten, zur Struktur von Gesellschaften usw. immer noch verschiedene Ansätze gibt. Da streiten sich die Gelehrten buchstäblich seit Tausenden von Jahren.

Also was wäre da eine "qualitative Mindestanforderung"? Man muss alle Bundesländer, alle Ministerien aufzählen können und wissen, wie viele Sitze der Bundestag hat?
Wissen, wie das Bruttoinlandsprodukt berechnet wird, damit man nicht auf die Idee kommt, das BIP in $ von 1970 und 2016 zu vergleichen?
Oder man sollte alle Pflichten der Bürger für die Gesellschaft aufzählen können? Das wäre natürlich praktisch, selektiert wieder in die, die genau diese Pflichten toll und richtig finden und bloß nicht das ach so tolle System in Frage stellen - oder gar ändern wollen.

Ich gebe zu, der Vergleich vom BIP 1970 vs. 2016 fällt für mich definitiv unter "idiotisch". Aber das verhindert nicht, dass die Gesellschaft vernünftiger wird. Ich traue der Gesellschaft nämlich durchaus zu, dass ich so ganz und gar nicht die einzige bin, die darin die billigste aller Milchmädchenrechnungen erkennt. - und dann WÄCHST die Gesellschaft auch an solchen Diskussionen, denn man setzt sich viel aktiver damit auseinander. Auch wenn es jetzt nicht gerade die Hohe Schule ist, argumentativ dagegen anzukommen.
Wenn die Gesellschaft Menschen ausschließen muss, ist das ein Armutszeugnis, sonst nichts.

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21. Februar 2017 um 7:54

da bin ich jetzt auch mal gespannt.

Vielleicht, dass schlechte Egoisten und Individualisten wie ich endlich mal von der Bildfläche verschwinden?

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21. Februar 2017 um 10:28

tja... und was bitte ist daran neu, was die Bildung betrifft?

Genau so wird es doch im Moment auch schon gelehrt, oder? Wir haben in Bezug auf Bildung jetzt und hier, ganz ohne jede Änderung doch quasi unendliche Möglichkeiten.
Wir haben so viele wundervolle Bibliotheken, in der man sich jederzeit mit Wissen vollstopfen kann. Wir haben das Internet, wo man alles, was man wissen möchte nachlesen kann, sich über Gegenwart und Geschichte, Mathe und Physik, Astonomie, Staatsbürgerkunde, Marx und Schopenhauer und Sokrates Wissen über Wissen aneignen kann. Wir haben eine schulische Ausbildung, die an sich noch gar nicht mal so schlecht ist. Oh, bestimmt nicht perfekt, aber eben nicht schlecht - und sie ergibt eine Basis, auf der man alles, was man später noch lernen möchte aufbauen kann.

Wenn man Deinen Appell für Bildung so liest, dann könnte man ja glauben, wir leben im Jahre des Herren 1327 ^^ - nein tun wir nicht - wir leben in Bezug auf Bildung nun echt im Paradies. Also was glaubst Du - warum ist es dennoch nicht so paradiesisch, wie Du es Dir vorstellst?

Ich finde jetzt an meiner Bildung nichts auszusetzen, Du? Aber als gerecht verstehe ich Dein System dennoch gar nicht. Kann ich sogar mit bekannten Theorien begründen: Maslov ist überholt. SEHR überholt.

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21. Februar 2017 um 11:23

ja, als Mutter eines Teenager ist genau das mein Eindruck: MEHR DRUCK ist das, was unsere Kinder unbedingt brauchen.
Ab der 5. Klasse in ein Gymnasium zu wechseln finde ich sowieso eine der dämlichsten Ideen des aktuellen Schulsystems (mein Junior ist gerade in der 4. - wir stehen also im Moment vor der Frage, welche weitergehende Schule es sein darf - und genau das ist eines der Probleme: WIR stehen vor der Frage, unser Mini kann in seinem Alter doch da keine sinnvolle Entscheidung treffen - also mal schauen, wie viel von UNSEREM Ehrgeiz wir investieren, mit dem ER dann ggf. die nächsten x Jahre leben muss.) - aber das ist ein eigenes Thema.

Eben, niemand geht in Bibliotheken. Kaum jemand nutzt die unendlich vielen Möglichkeiten. Warum? Wegen "nicht genug Arschtritte"? DAS glaubst Du? Echt jetzt?

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21. Februar 2017 um 11:30

doch, genau das habe ich verstanden. Die altbewährte Grundidee bei Wahlen, Abstimmungen etc. mal diejenigen, die entscheiden dürfen auf die einzuschränken, die dann auch bittschön das richtige auswählen. Davon schreibe ich hier schon seit paar Beiträgen, in der Hoffnung auf Gegenargumente gegen diese Schlußfolgerung...

Ich stehe außerhalb - und ich stehe dazu Gern sogar

Abgesehen davon finde ich das aktuelle Wahlrecht und die aktuelle Gesellschaft bestimmt nicht perfekt (weil es das nicht geben kann) - aber völlig in Ordnung so.
Ich stehe voll auf diesen ganzen Egoismus und Individualismus und die Freiheiten, die wir im Moment haben.

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21. Februar 2017 um 11:38

hast Du meinen Beitrag jetzt gelesen oder halt nur geantwortet?

Nein, das kann er natürlich nicht entscheiden und exakt DAS ist mein Kritikpunkt.
Bei uns ging es nach der 10. Klasse auf das Gymnasium, nicht nach der 4. - da konnte man selbst mitentscheiden, denn dann ist es möglich, in der 4. nicht.
Weil ich es (nicht zu Letzt DANK der Erfahrungen mit meinen Eltern und auch genug anderen Eltern der Mitschüler von unserem Junior) nämlich nicht toll finden kann, wenn die Eltern so wesentliche Entscheidungen für die gesamte Zukunft des Kindes treffen - mit deren Folgen (so oder so) das Kind im Grunde ein Leben lang klar kommen muss, ohne mitentscheiden zu können. Klar, wenn man das als Kind nicht macht, hat man noch die Möglichkeit, später das Abi in der Abendschule nachzumachen, aber ich muss wohl keinem erklären, dass das nicht so ganz das gleiche ist. Wenn man sich durch eine Schule quält, die man nicht machen möchte - tja, da hat man halt Pech gehabt. Gibt als Teenager und Erwachsener halt ein paar Jahre Psychotherapie, ist doch toll, sichert viele Arbeitsplätze.

Ich habe in meinem Leben zu oft erlebt, dass die Welt mehr eine Jauchengrube ist, die Menschen, die ich lieb habe, sind wenige, die Menschen, die mich lieb haben auch.  Also wie soll ich sagen... Dein Eindruck liegt einen HAUCH daneben.

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21. Februar 2017 um 11:40

Nichts.

Ich stehe wirklich darauf.

Ganz ohne Ironie.

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21. Februar 2017 um 11:46
In Antwort auf avarrassterne1

Nichts.

Ich stehe wirklich darauf.

Ganz ohne Ironie.

eh das wieder jemand flasch verstehen möchte:
ich meine nichts am grundsätzlichen System, nichts an den Grundwerten der Gesellschaft, nichts an der grundsätzlichen Orientierung.

Ich finde nicht alle innenpolitischen und nicht alle außenpolitischen Entscheidungen toll, ich finde nicht alle wirtschaftspolitischen Entscheidungen toll, ich habe auch genug Details, wie das Festlegen der schulischen Ausbildung mit der 4. Klasse, die mich stören.
Aber nichts grundlegendes.

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21. Februar 2017 um 12:08

"immer deutlicher, dass die Menschen nie zufrieden sein werden"

Du hast aber schon gelesen, dass ich völlig zufrieden BIN?

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21. Februar 2017 um 12:44

Guten Mittag!

Ich halte auch nicht viel derzeitigen Bildungssystem - bei mir hat der Leistungsdruck kombiniert mit überforderten Lehrern dazu geführt - das ich komplett das Gymnasium verweigert habe.
In Berlin habe exemplarisch den Unterschied zu bayrischen Schulen erlebt - da ich vom bayrischen Gymnasium kam - war die Realschule ein "Klacks" für mich - ich hatte in allen Fächern so einen Vorsprung und schrieb nur Einsen und Zweien.
Die Schulen in Berlin sind extrem schlecht ausgestattet - das ist in Bayern anders.

Es gibt nirgends soviel Burn Out, wie im Lehrbereich - allgemein immer in sozialen Berufen.
Man sollte - die Berufe gesellschaftlich aufwerten - gibt ja auch immer noch das Klischee-Lehrer haben soviel Freizeit und "Urlaub".

Ich habe mich privat viel mit Pädagogik und Sozialarbeit beschäftigt - eine Freundin von mir - studierte Sozialpädagogik. Sie bekam in Berlin knapp 2000 Euro raus, studiert - musste extrem viele unbezahlte Praktika machen ( ganze Stellen werden bzw wurden in diesem Bereich mit Praktikanten besetzt).
Sie arbeitete in Neukölln - im Brennpunkt.
Hat sie zwei Jahre durchgehalten - dann war ihr Idealismus gebrochen.
Kriminalität - Bandenmafia -zu wenig Polizei.
Diese Prozesse sind lange bekannt - die Politik hat versagt.
Man denke - an einen Bürgermeister Buschkowsky - der warnte auch schon davor.
Es ist wie - mit den Pariser Vorstädten - man kann Probleme nicht lösen -indem man "Ghettos" entstehen lässt.
Gestern gelesen - das in Neukölln jetzt wieder ganz viel rechtsradikale Gewalt ist - es brennen Autos von liberalen Menschen - die sich für ein friedliches Neukölln stark machen-ein Buchhändler aus Rudow - dessen Buchhandlung wurde abgebrannt.
In Rudow gibt eine starke Neonaziszene - mein Exfreund wohnte dort - ich habe das live erlebt am U-Bahnhof.

Das was an Gewalt passiert im Moment - wegen politischer Meinung - ist irre gefährlich.
Durch das Internet können sich ganze Fronten bilden und absprechen.

Medienerziehung und Medienpädagogik müssen viel weiterausgebaut werden - wir müssen Verantwortung übernehmen - für das was schiefläuft.
Medienethik ist auch ein Thema - was gar nicht auf den Tisch kommt.

Ich erwarte - einen Zusammenschluss und Schulterschluss - in der Gesellschaft.
Dem Martin Schulz traue ich das zu - er ist authentisch und es ist gut-das er kein Abitur hat!
Auch gut - das er "nur" Bürgermeister war - da war er doch viel näher am Menschen als eine Frau Merkel oder ein Herr Seehofer.
Hannelore Kraft - macht sich auch stark - eine sehr beliebte Politikerin.
Vielleicht sollte man auch mal - über ein europäisches Schul-und Sozialsystem nachdenken.
Mit einem gemeinsamen Wertekanon - dem man sich verpflichtet.

LG
 

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21. Februar 2017 um 12:46
In Antwort auf kriemhild3

Guten Mittag!

Ich halte auch nicht viel derzeitigen Bildungssystem - bei mir hat der Leistungsdruck kombiniert mit überforderten Lehrern dazu geführt - das ich komplett das Gymnasium verweigert habe.
In Berlin habe exemplarisch den Unterschied zu bayrischen Schulen erlebt - da ich vom bayrischen Gymnasium kam - war die Realschule ein "Klacks" für mich - ich hatte in allen Fächern so einen Vorsprung und schrieb nur Einsen und Zweien.
Die Schulen in Berlin sind extrem schlecht ausgestattet - das ist in Bayern anders.

Es gibt nirgends soviel Burn Out, wie im Lehrbereich - allgemein immer in sozialen Berufen.
Man sollte - die Berufe gesellschaftlich aufwerten - gibt ja auch immer noch das Klischee-Lehrer haben soviel Freizeit und "Urlaub".

Ich habe mich privat viel mit Pädagogik und Sozialarbeit beschäftigt - eine Freundin von mir - studierte Sozialpädagogik. Sie bekam in Berlin knapp 2000 Euro raus, studiert - musste extrem viele unbezahlte Praktika machen ( ganze Stellen werden bzw wurden in diesem Bereich mit Praktikanten besetzt).
Sie arbeitete in Neukölln - im Brennpunkt.
Hat sie zwei Jahre durchgehalten - dann war ihr Idealismus gebrochen.
Kriminalität - Bandenmafia -zu wenig Polizei.
Diese Prozesse sind lange bekannt - die Politik hat versagt.
Man denke - an einen Bürgermeister Buschkowsky - der warnte auch schon davor.
Es ist wie - mit den Pariser Vorstädten - man kann Probleme nicht lösen -indem man "Ghettos" entstehen lässt.
Gestern gelesen - das in Neukölln jetzt wieder ganz viel rechtsradikale Gewalt ist - es brennen Autos von liberalen Menschen - die sich für ein friedliches Neukölln stark machen-ein Buchhändler aus Rudow - dessen Buchhandlung wurde abgebrannt.
In Rudow gibt eine starke Neonaziszene - mein Exfreund wohnte dort - ich habe das live erlebt am U-Bahnhof.

Das was an Gewalt passiert im Moment - wegen politischer Meinung - ist irre gefährlich.
Durch das Internet können sich ganze Fronten bilden und absprechen.

Medienerziehung und Medienpädagogik müssen viel weiterausgebaut werden - wir müssen Verantwortung übernehmen - für das was schiefläuft.
Medienethik ist auch ein Thema - was gar nicht auf den Tisch kommt.

Ich erwarte - einen Zusammenschluss und Schulterschluss - in der Gesellschaft.
Dem Martin Schulz traue ich das zu - er ist authentisch und es ist gut-das er kein Abitur hat!
Auch gut - das er "nur" Bürgermeister war - da war er doch viel näher am Menschen als eine Frau Merkel oder ein Herr Seehofer.
Hannelore Kraft - macht sich auch stark - eine sehr beliebte Politikerin.
Vielleicht sollte man auch mal - über ein europäisches Schul-und Sozialsystem nachdenken.
Mit einem gemeinsamen Wertekanon - dem man sich verpflichtet.

LG
 

Eine Editierfunktion wäre gut für dieses Forum - Medienethik gehört natürlich auf den Tisch 

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21. Februar 2017 um 12:48

Oh der Kotzesmilie - lange nicht mehr gesehen!
Ich wünsche Dir einen guten Tag!

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21. Februar 2017 um 13:00

Jaja - scheinen noch ziemlich viele Gehirnzellen übrig geblieben zu sein - das "Drogenbashing" ist armselig und zeugt nur davon-das den Gegner die Argumente ausgehen.
Die SPD liegt vor der CDU!

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21. Februar 2017 um 13:14

...Du musst ihn doch nicht wählen werter Herr! Dazu kann man Dich freiheitlich und demokratisch nicht zwingen!
Gut das wir eine liberale Gesellschaft haben, oder?

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21. Februar 2017 um 13:24

 gesundzerfleischen - geniales Wort!
Das ist auch notwendig - selbst der Parteigründer ( den ich auch nicht mochte ) - prangert den sehr rechtskonservativen Kurs - an!
Das mag was heissen.
Und der Herr Höcke plant schon eine noch rechtere als rechte oder "am rechtesten" Neuparteigründung!
Ich dachte ja - er geht zu NPD - schade, für die NPD - guter Mann 

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21. Februar 2017 um 13:32

...also wirklich - jetzt kann ich Dich nicht mehr politisch zuordnen!
Den "ewigen Schäuble" - hätte ich gerne weg - genauso wie "die ewige Kanzlerin".
Aber - natürlich - muss hier wie überall - der Pragmatismus siegen!
Pragmatismus stellen wir über Egointeressen und Eitelkeiten.
Und ja, ein Mann mit Berufserfahrung in der Verteidigung ist sicher sinnvoll.

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21. Februar 2017 um 13:48

Guter Beitrag!
Sehr tiefschichtig - eine wirkliche Gleichheit aller Rechte gleichzeitig für jeden Menschen - ist ein Traum - den ich ausgeträumt habe.
Im Prinzip - ist es immer ein Konsensbildung der unterscheidlichen Meinungen und Ansichten und immer auch ein Kompromiss.
Die Parteien und "Lager" müssen lernen -miteinander umzugehen - um zu lernen.
Ganz Europa muss aus den Folgen der "Meinungsmacherei" - des destruktiven virtuellen Journalismus und Manipulation - lernen.
Das geht - man muss einfach nur ganz genau hinschauen.
Das ist sicher komplex - aber jede Gesellschaft/System/ Gruppe - ist komplex.
Also lernen wir zu reflektieren und zu filtern - unsere Wahrnehmung schulen - Wahrheitsfindung fängt bei uns selbst und dann können wir mit unserer Wahrheit - ein Stück weit - die gesellschaftliche Wahrheit - ergänzen.

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22. Februar 2017 um 9:35

und wie sonst? Den Franzosen erklären, dass das Nationalkonzept ausgedient hat und sie jetzt begeisterte Europäer werden sollen?
Naja, ich nehme an, die Antwort "mit der Idee kannst Du Dir die Zähne putzen. Rektal." klingt auf französich bestimmt Klasse

Im Ernst herrentag, Du vergißt bei Deinen herrlichen Idee glaube ich grundsätzlich, dass reale Menschen nie Deinen (Pardon) hoffnungslos idealistischen Erwartungen entsprechen werden.

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22. Februar 2017 um 10:33

ich habe generell keine hohe Meinung von Idealismus. Egal welcher Art.

Kann sein, dass es eine Phase ist. Vielleicht ist aber auch diese Globalisierungs-Idee "eine Phase" und die Europa-Idee "eine Phase". - wie jede andere gesellschaftliche Entwicklung auch - und die "Entwicklung" geht in den nächsten paar hundert Jahren völlig in die andere Richtung

Ich sehe auch in 4 Generationen die Franzosen nicht ohne Einfluss höherer Gewalt Englisch
(oder Deutsch) sprechen. Und "Gewalt" meint dabei weder Bitte noch Überzeugung.

Und hoffnungslos ist Dein Idealismus, weil er - im Unterschied zur Religion im Übrigen - teilweise der menschlichen Natur zu wider läuft.

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22. Februar 2017 um 11:01

Absolute Zustimmung - die Globalisierung muss mit Einheit in Schach gehalten werden.
Europa hat da viel zu lange zugeschaut - auch die EU Osterweiterung war ein wichtiger Schritt - den ich immer absolut unterstützt habe.

Heute las ich einen Artikel -eines Psychologen in der Schweiz Zürich - er übt starke Zivilisationskritik seit der Industrialisierung.
Er sagt - unsere Gesellschaftsform "erziehe" den Menschen zu Egozentrik und zu nicht selbstdenkenden Menschen ohne Empathiefähigkeit.
Da zog ich innerlich natürlich eine Bilanz zu "Trumpschen Narzissmus".
Die Journalisten sprechen jetzt schon vom "Nexit" und ich habe Angst vor dieser Wahl.
Ich hoffe, es schliessen sich immer mehr Menschen zusammen und klären auf - gegen diesen Rechtsruck.

Schulz macht Hoffnung - Mindestlohn - Agenda zurücksetzen und überarbeiten - gerechtere Rente.

LG

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22. Februar 2017 um 11:14

Autorität - ist nicht gleichzusetzen mit Diktaktur.
Bin ich autortär - führe ich eine Gemeinschaft an/Personen/Gruppe oder auch das eigene Kind - ich bin also eine Respektsperson mit Machtbefugnissen - da impliziert aber nicht - das ich meine Macht missbrauche.
Normalerweise wird man respektiert - wenn man für das Gemeinwohl positiv handelt.
Ich zb - erziehe demokratisch-meine Tochter darf sehr viel mitentscheiden und ich bremse sie selten aus - auch wenn sie zb auf der Zugfahrt die ganze singt und rumspringt-da bin ich easy.
Sind wir aber an den Gleisen - wo es gefährlich für sie ist - kann ich durchaus auch autoritär handeln - und sie muss an meine Hand.
Prämisse bei mir ist auch - keine Gewalt - denn das würde ihre Grenzen verletzen - sowie auch meine.
Bedeutet aber auch - wer die Mama haut ( was jetzt in der Trotzphase öfter passiert)-muss aus meinem Umfeld - weil ich mich dann schütze.
Gleiches gilt - wer grob zum Hund ist - wird ebenso gemassregelt ( die beiden sind aber total harmonisch miteinander - selbst als meine Tochter über den schlafenden Hund gestolpert ist-hat mein Hund nichts gemacht).

Diktaktorisch bedeutet - nur im Sinne der eigenen Egozentrik zu handeln und nicht Empathiefähig zu sein und Leid und Tod in Kauf zu nehmen.

LG

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22. Februar 2017 um 11:20

....seitdem ich den Artikel aus der Schweizer Zeitung gelesen hab, mit den "guten Kontakten" zu dem einflussreichsten dt Verlagshaus - bin ich wenig von ihr angetan und der Meinung - es hat sich ausgemerkelt....ich wunderte mich echt über die Pressetitel - sie wurde sehr gehyped

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22. Februar 2017 um 11:33

....Du - der Schweizer "Tagesanzeiger" hat mehrfach Preise für guten investigativen Journalismus bekommen - die wissen schon, was sie schreiben 

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22. Februar 2017 um 11:37
In Antwort auf kindergaertner

Liebe Leute, jeder sollte inzwischen erkannt haben, dass das Kreuzchen setzen weitaus mehr Bedeutung hat, als nur eine Tradition alle 4 bzw. 5 Jahre per Familienausflug ins Wahllokal, um sich anschließend die 2 parteigesponsorten Brötchen beim Bäcker abzuholen.

Jeder sollte erkannt haben, dass es geradezu ein Fehler war, Politik zu verschweigen und jedes Interesse daran abzuschalten. Worüber sich die Politkaspers köstlich amüsierten, weil sie in Folge dessen tun und lassen konnten, was immer sie wollten. Bis die Uhr plötzlich 5 nach 12 schlug und die meisten nun bemerkt haben, dass das angebliche Wohlstandsland Deutschland doch nicht so heile glänzt, wie von den Lückenmedien propaguiert.

Nun, ich finde, dass wir mit den Veränderungen schon am Wahlsystem beginnen sollten.
Ich will nämlich nicht bestreiten, dass einzelne Politiker, die per Direktmandat ins Parlament gewählt wurden, ihre Wähler veruntreuen wollten. Ich denke da zum Beispiel an Wolfgang Bosbach.
Doch leider ist es so, dass die Direktmandate sich als einzelne Mandatsträger beim Abstimmverhalten nicht durchsetzen können oder sich gezwungen fühlen, entgegen dem eigenen Willen mit der Parteileitlinie abzustimmen, um keine persönlichen Konsequenzen tragen zu müssen. Diejenigen, die von den Bürgern über die Direktmandate in Parlament gewählt wurden, haben nichts zu melden. Und diejenigen, die sich den Zutritt über die Listen ergaunern, die also nicht direkt gewählt wurden, treffen die Entscheidungen.Das Listensystem ist eine demokratische Lücke und wurde systematisch ausgenutzt.
Aus diesem Grunde halte ich es für dringend erforderlich, den Parteienzwang endlich abzuschaffen und nur noch Direktmandate ins Parlament zuzulassen.
Auch sollte die Anzahl der Parlamentsmandate um den Listenanteil reduziert werden, weil gerade das Abstimmverhalten der Listenmandate für das gemeinschaftliche demokratische Interesse kein Mensch braucht, im Gegenteil, diese Mandate wirken der Demokratie entgegen und vertreten keinerlei Bürgerinteressen.

Nun noch etwas zu Schulz, auch die Gutgläubiger der Medienpropagandisten sollten sich gut überlegen, ob ein Schultz tatsächlich daran interessiert sein sollte, etwas zu v erändern und dem Bürger zu dienen. Zu Unrecht wird seine politische Karriere im Europaparlament von unseren öffentlich-rechtlichen für qualitativ annehmbar propagiert. Wer denkt, Schulz hätte ein Interesse an nationaler Gerechtigkeit, der sollte auch mal nach Alternativmedien jenseits unserer Zwangspropagandamedien googlen. Denn Schulz ist in Wahrheit ein Hardcore-Neoliberaler.

Wer daran zweifelt, sollte sich zum Beispiel dieses Video anschauen und dann gut überlegen, ob man so jemanden als Kanzler haben möchte:


=> Anhören lohnt sich, um Schulzes Kandidatur richtig einschätzen zu können.
Dieser Doktor berichtet von realistischen Tatsachen, mit denen sich Schulz entlarvte

Ich kenne den Schulz nicht persönlich, aber mal ehrlich, ich denke, es ist völlig egal, wer als Kanzlerkandidat da steht. Politik ist ein schmutziges Geschäft, da ist keiner moralisch einwandfrei. Da gibt es kaum authentische Persönlichkeiten, die eine echte Meinung haben und die auch konsequent vertreten. Solche Leute, kommen nicht mehr weit in ihren Parteien, ... deshalb bekommen auch kleinere Parteien immer mehr zuwachs. 
Und die werden dann von den Medien und der aktuellen Politik als Gefahr dargestellt.
Aber für die AFD, die ich für nicht sooo Gefährlich halte, gibt es keine anderen Möglichkeiten, mit relativ geringem Budget größer zu werden. Da müssen die Provokant und Populistisch auftreten, um halt genug Medienpresents zu erhalten.
Sie werden z.T. als Verfassungsfeindlich dargestellt. Dann hört man von anderer Seite, dass die Bundesregierung eine kleine Neue Partei finanziell unterstützt, ohne wirklichen Grund.
Eine neue Partei, die mit einer Gruppierung in Verbindung steht, die durch Gewalt und Einschüchterung versucht, die AFD zu schwächen. Indem sie beispielsweise Vermieter von räumlichkeiten unter Druck setzen, auf Demos randalieren um die AFD in ein schlechtest Licht zu rücken. Die haben teilweise große Probleme, irgendwo Räume anmieten zu können. Und sowas ist sehr undemokratisch.
In diesem Laden in Berlin, gibt es keine "Werte". In den Landtagsparlamenten haben Leute Angst um ihre Jobs dort. Denn die sind lukrativ.

Also ich würde lieber NPD, AFD, die PBC und Die Linkspartei wählen, als SPD, CDU oder die Grünen, geschweige denn die FDP.
Auch wenn ich kein Fan extremer Gesinnungen bin. Vieles sehe ich entgegen vieler Meinungen ehr locker. Was mich halt stört, wirklich der wachsende Niedriglohnsektor und die Leistungen der Sozialversicherungen. Was Schulz jetzt sagt, klingt alles sehr links und pro Arbeitnehmer, aber dass das nichts heißen muss, das ist jedem klar, der so ab und zu mal Wahlkämpfe verfolgt. Da braucht man kein Genie für sein. Dann wähle ich lieber die Extreme, um sie als Opposition zu stärken.

Also ich glaube einfach keinem etwas. Schulz, Merkel, Gabriel.... völlig Banane. Ich kann Hernn Gabriel verstehen, ich würde den Kanzlerjob auch nicht machen.

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22. Februar 2017 um 11:49
In Antwort auf jonas1989

Ich kenne den Schulz nicht persönlich, aber mal ehrlich, ich denke, es ist völlig egal, wer als Kanzlerkandidat da steht. Politik ist ein schmutziges Geschäft, da ist keiner moralisch einwandfrei. Da gibt es kaum authentische Persönlichkeiten, die eine echte Meinung haben und die auch konsequent vertreten. Solche Leute, kommen nicht mehr weit in ihren Parteien, ... deshalb bekommen auch kleinere Parteien immer mehr zuwachs. 
Und die werden dann von den Medien und der aktuellen Politik als Gefahr dargestellt.
Aber für die AFD, die ich für nicht sooo Gefährlich halte, gibt es keine anderen Möglichkeiten, mit relativ geringem Budget größer zu werden. Da müssen die Provokant und Populistisch auftreten, um halt genug Medienpresents zu erhalten.
Sie werden z.T. als Verfassungsfeindlich dargestellt. Dann hört man von anderer Seite, dass die Bundesregierung eine kleine Neue Partei finanziell unterstützt, ohne wirklichen Grund.
Eine neue Partei, die mit einer Gruppierung in Verbindung steht, die durch Gewalt und Einschüchterung versucht, die AFD zu schwächen. Indem sie beispielsweise Vermieter von räumlichkeiten unter Druck setzen, auf Demos randalieren um die AFD in ein schlechtest Licht zu rücken. Die haben teilweise große Probleme, irgendwo Räume anmieten zu können. Und sowas ist sehr undemokratisch.
In diesem Laden in Berlin, gibt es keine "Werte". In den Landtagsparlamenten haben Leute Angst um ihre Jobs dort. Denn die sind lukrativ.

Also ich würde lieber NPD, AFD, die PBC und Die Linkspartei wählen, als SPD, CDU oder die Grünen, geschweige denn die FDP.
Auch wenn ich kein Fan extremer Gesinnungen bin. Vieles sehe ich entgegen vieler Meinungen ehr locker. Was mich halt stört, wirklich der wachsende Niedriglohnsektor und die Leistungen der Sozialversicherungen. Was Schulz jetzt sagt, klingt alles sehr links und pro Arbeitnehmer, aber dass das nichts heißen muss, das ist jedem klar, der so ab und zu mal Wahlkämpfe verfolgt. Da braucht man kein Genie für sein. Dann wähle ich lieber die Extreme, um sie als Opposition zu stärken.

Also ich glaube einfach keinem etwas. Schulz, Merkel, Gabriel.... völlig Banane. Ich kann Hernn Gabriel verstehen, ich würde den Kanzlerjob auch nicht machen.

Du Jonas - mir ist schon seit geraumer Zeit aufgefallen - das Du immer dann schreibst - wenn es etwas liberaler, als gewohnt ( in diesem Forum) - zugeht.
Deinen Satz die AFD ist nicht gefährlich - halte ich für gefährlich.

PBC -bibeltreue Christen?
soso, nun dann! Wähle lieber die - als die NPD!

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22. Februar 2017 um 13:20
In Antwort auf jonas1989

Ich kenne den Schulz nicht persönlich, aber mal ehrlich, ich denke, es ist völlig egal, wer als Kanzlerkandidat da steht. Politik ist ein schmutziges Geschäft, da ist keiner moralisch einwandfrei. Da gibt es kaum authentische Persönlichkeiten, die eine echte Meinung haben und die auch konsequent vertreten. Solche Leute, kommen nicht mehr weit in ihren Parteien, ... deshalb bekommen auch kleinere Parteien immer mehr zuwachs. 
Und die werden dann von den Medien und der aktuellen Politik als Gefahr dargestellt.
Aber für die AFD, die ich für nicht sooo Gefährlich halte, gibt es keine anderen Möglichkeiten, mit relativ geringem Budget größer zu werden. Da müssen die Provokant und Populistisch auftreten, um halt genug Medienpresents zu erhalten.
Sie werden z.T. als Verfassungsfeindlich dargestellt. Dann hört man von anderer Seite, dass die Bundesregierung eine kleine Neue Partei finanziell unterstützt, ohne wirklichen Grund.
Eine neue Partei, die mit einer Gruppierung in Verbindung steht, die durch Gewalt und Einschüchterung versucht, die AFD zu schwächen. Indem sie beispielsweise Vermieter von räumlichkeiten unter Druck setzen, auf Demos randalieren um die AFD in ein schlechtest Licht zu rücken. Die haben teilweise große Probleme, irgendwo Räume anmieten zu können. Und sowas ist sehr undemokratisch.
In diesem Laden in Berlin, gibt es keine "Werte". In den Landtagsparlamenten haben Leute Angst um ihre Jobs dort. Denn die sind lukrativ.

Also ich würde lieber NPD, AFD, die PBC und Die Linkspartei wählen, als SPD, CDU oder die Grünen, geschweige denn die FDP.
Auch wenn ich kein Fan extremer Gesinnungen bin. Vieles sehe ich entgegen vieler Meinungen ehr locker. Was mich halt stört, wirklich der wachsende Niedriglohnsektor und die Leistungen der Sozialversicherungen. Was Schulz jetzt sagt, klingt alles sehr links und pro Arbeitnehmer, aber dass das nichts heißen muss, das ist jedem klar, der so ab und zu mal Wahlkämpfe verfolgt. Da braucht man kein Genie für sein. Dann wähle ich lieber die Extreme, um sie als Opposition zu stärken.

Also ich glaube einfach keinem etwas. Schulz, Merkel, Gabriel.... völlig Banane. Ich kann Hernn Gabriel verstehen, ich würde den Kanzlerjob auch nicht machen.

Nun ja, manchmal sind es auch nur einzelne Vertreter, die eine ganze Partei in den Schmutz ziehen.
Wenn ich am Höcke denke, was der sich da erlaubt hat, rauszuhauen.
Da halte ich es nur für konsequent, den auszuschließen. Ich fand ihn und seine Reden schon immer etwas seltsam und daneben .... wenn ich den Typ schon nur an seinem Rednerpult stehen sah, das sagte mir schon alles. Oder seine Aktion mit der Deutschlandfahne über die Stuhllehne 2015 in der Jauch-Sendung.
Damit hatte der sich doch bereits lächerlich gemacht.

Mir sagt das, extreme Störenfriede gibt es wohl in jeder Partei. Und irgendwo sind es alles Populisten. Und Reden und versprechen haben sie immer alle schon viel gekonnt. Hauptsache es fördert deren eigene Karriere.

Und um auf Schulz zurück zu kommen, auf das Video oben habe ich nicht ohne Grund verwiesen. Jetzt kurz vor der Wahl verspricht uns ein Kanzlerkandidat, der uns während seines Europa-Mandates ersichtlich verraten hat, sich nun auf einmal für unsere sozialen Interessen einsetzen zu wollen. Also wer daran noch glaubt, der ist auch davon überzeugt, dass Jesus über Wasser gehen konnte.

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22. Februar 2017 um 13:31

Atomwaffenpropaganda-Reschke hat auch einen Fernsehpreis bekommen, der ihrem Lobbyjournalismus eine Vorbildfunktion bestätigen sollte.
Dass der Preis nicht von den Zuschauern verliehen wurde, kriegt ja nicht jeder mit.
Ist das gleiche, wie eine Zeitschrift, die einem Produkt ihrer Tochterunternehmung eine Bestnote verleiht.

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22. Februar 2017 um 16:16

Du wechselst aber schnell die Seiten -Fähnchen im Wind?

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22. Februar 2017 um 16:22
In Antwort auf kindergaertner

Atomwaffenpropaganda-Reschke hat auch einen Fernsehpreis bekommen, der ihrem Lobbyjournalismus eine Vorbildfunktion bestätigen sollte.
Dass der Preis nicht von den Zuschauern verliehen wurde, kriegt ja nicht jeder mit.
Ist das gleiche, wie eine Zeitschrift, die einem Produkt ihrer Tochterunternehmung eine Bestnote verleiht.

Hast Du Dir ernsthaft die ganze Sendung angesehen? Also nicht - irgendwelche Blogs gelesen - sondern die Panoramasendung?
Sehe sie Dir an und dann können wir weiterdiskutieren!
Um "Aufrüstung" als Thema werden wir in Europa nicht drumherum kommen.
Das ist Fakt - und Frau Reschke hat das klug erkannt - weil sie eben nicht wie vorgeworfen - straff im Denken ist. Oder "nur links" oder "nur Gutmensch".
Sie hat sich in einer hasserfüllten Zeit gegen Diskriminierung ausgesprochen.
Das ist ihr gutes Recht gewesen und ihre Meinung. Im Übrigen hat sich auch gewählt ausgedrückt - was man von ihren "Gegnern" nicht behaupten kann.

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22. Februar 2017 um 18:28

ah, sorry - das habe ich nicht genau gelesen - kam erst später in die Diskussion....

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22. Februar 2017 um 20:01

"Ich stehe jederzeit für Erklärungen zur Verfügung!"

Na dann bin ich mal gespannt, da hatte ich in diesem Thread schon nach vielen gefragt ^^

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22. Februar 2017 um 20:19

„Häufig liegt es an den hohen Erwartungen der Eltern, dass Kinder in der Schule unter Leistungsdruck stehen“, sagt Drewes. Besonders der Trend Richtung Gymnasium sorge dafür, dass bereits in der dritten und vierten Klasse durch das Elternhaus Druck aufgebaut wird.
https://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article108785511/So-wird-der-Stress-in-der-Schule-ertraeglich.html

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/kinder-unter-leistungsdruck-das-schlimmste-sind-die-eltern-a-792682-6.html
(da will ich nicht den kompletten Artikel zitieren ^^)

Die Ursachen für Schulstress sind vielseitig. Hauptgrund ist jedoch der zunehmende Leistungsdruck und die Angst, zu versagen. Die Gesellschaft und auch die Eltern haben hohe Anforderungen an ihre Kinder. Deutlich mehr Eltern legen Wert darauf, dass ihr Sohn oder ihre Tochter das Gymnasium besucht, ohne dass das Kind dafür geeignet ist oder dies möchte.
http://www.familie-und-tipps.de/Kinder/Schule/Schulprobleme/Schulstress.html


Oftmals sind es also auch die ambitionierten Eltern, die ihre Kinder mit sehr hohen Erwartungen unter Druck setzen. Die sogenannte Überförderung in Form von Fremdsprachenunterricht, musikalischer Frühförderung oder Computer-Gruppen beginnt schon im Kleinkindalter und führt schnell zu Überlastung. Während der Grundschulzeit erreicht der Druck bereits seinen ersten Höhepunkt: Gute Noten und ein Empfehlungsschreiben fürs Gymnasium – das wünschen sich die meisten Eltern. Das Abitur gilt als Voraussetzung für eine erfolgreiche berufliche Laufbahn. Doch bei zu viel Leistungsdruck bleibt die Gesundheit der Kinder auf der Strecke, die Lernmotivation geht gegen null und Lernblockaden können auftreten.
https://www-de.scoyo.com/eltern/schule/leistungsdruck-bei-kindern-schule-als-stressfaktor

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Die Schuld an der Misere sehen Psychologen nicht nur beim Lehrpersonal und Mitschülern, sondern besonders bei den hohen Ansprüchen von Eltern, die für ihre Kinder nur das Beste wollen. Das ist heute in der Regel das Abitur. Nur zu verständlich: Lehrstellenmisere, Bildungsnotstand, Arbeitslosigkeit und Pisa-Probleme, die Hiobsbotschaften machen Eltern nervös.

So schrauben sie ihre Erwartungen an den Nachwuchs höher, damit der später alle Chancen hat. Inzwischen wünschen sich bereits 60 Prozent aller Eltern, dass ihr Kind mit dem Abitur abschließt.

Gymnasiasten besonders betroffen

Die Marschrichtung wird schon den Kleinsten vorgegeben. Doch leider ist das Gymnasium nicht für alle ideal. Tatsächlich haben nur höchstens 30 Prozent eines Jahrgangs am Ende der Schulzeit tatsächlich das Abi in der Tasche. Der Rest bleibt auf der Strecke, purzelt in die Real- oder Hauptschule, empfindet das als Demütigung. Und zu Hause gibt es nur enttäuschte Blicke. Druck pur für die Kinderseele.

Der Einbruch erfolgt oft in der siebten oder achten Klasse. „Die Sache ist tückisch“, erklärt Wolfgang Oelsner, „denn bis zu diesem Zeitpunkt kann man mit Bravheit und Fleiß viel erreichen. Dann merken die Kinder, dass sie in einer Liga spielen, in der sie nichts zu suchen haben. “Selbst wer noch durchhält, hat jeden Spaß am Lernen verloren. Oft für immer.

Was zu dem Drama passt: Schulangst ist im Gymnasium deutlich weiter verbreitet als an anderen Schultypen. Eine Erhebung des Soziologen Fritz Wandel spricht bereits von bis zu 82 Prozent verschreckter Gymnasiasten


http://www.focus.de/familie/psychologie/schulangst/druck-pur-fuer-kinderseelen-hohe-erwartungen_id_2487354.html

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das sind die ersten 5 Treffer der google - Suche. Im übrigen:
Ungefähr 4.700.000 Ergebnisse
Mag sein, dass Du noch nichts davon gehört hast. Aber bei 4,7 Mio Treffern bei google wohl auch nur Du.
Lies es Dir mal durch, die Deiner Meinung nach nicht vorhandenen Folgen gehen von ständigen Kopfschmerzen (und der damit verbundenen ständigen Einnahme von Schmerzmitteln, was in dem Alter keinesfalls harmlos ist) bis hin zu Suizid-Versuchen. Was daran "lächerlich" ist, muss ich jetzt wohl nicht verstehen, oder?!?

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