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Die sexuellen Phantasien der Gummibärchen

16. September 2002 um 20:41

Dr. Nicola Döring ( Quelle gummibaeren-forschung.de)
(c) 1997-2001

Einführung in die Phantasiewelt der Bärchen
1. Literarische Quellen
2. Feldforschung
Die Art der Phantasien
1. Der große Tütenkleber
2. Orgien
3. Lakritzschnecken
4. Experimentalpsychologen
5. Alufolie
6. Folter
Die Gründe der Phantasien
1. Frustration
2. Angeberei
3. Einsamkeit
4. Unersättlichkeit
5. Lastwagen-Transport
6. Lektüre
Diskussion
Literatur


Einführung in die Phantasiewelt der Bärchen
Obwohl die Gummibärchen-Forschung in den letzten Jahren eine Fülle empirischer und theoretischer Beiträge hervorgebracht hat (zum Überblick s. Musch, 1997; Traxler, 1992), blieben Fragen nach der Sexualität der Gummibärchen bislang weitgehend unbeantwortet. Ja, oftmals wurden sie nicht einmal gestellt, hielt man Bärchen doch lange Zeit für "sexuelle Neutra". Daß Gummibärchen "sich paaren" gilt als gesichert; daß sie dies - wie biologistisch ausgerichtete Autoren (z.B. Lloyd, 1996) nahelegen - primär oder ausschließlich zum Zweck der "Fortpflanzung" tun, ist jedoch Spekulation.

1. Literarische Quellen
Ein Blick in die Geschichte der Gummidichtung (Bröder, 1997) - insbesondere die literarischen Werke des 20. Jahrhunderts - genügt, um die Aufmerksamkeit darauf zu lenken, daß Sexualität in der psychischen Organisation des Gummibärchens offensichtlich keinen unwichtigen Platz einnimmt. Erinnert sei nur an Romane wie "Der Liebhabär" (Duras, 1986) oder "Eine Liebhabärin" (Zeemann, 1989). Obwohl der erotischen Bärchenbelletristik von namhaften Literaturkritikern bescheinigt wird, ohne weiteres sogar beim Menschen "Bärgehren zu wecken" (Weich-Wanitzki, 1994), kann man ihr weder Sentimentalität noch Schönfärbärei vorwerfen. Welche seelischen Abgründe sich vor dem unglücklich verliebten, sexuell ausgenutzten, womöglich gar geschwängerten Gummibärchen auftun, läßt sich kaum ermessen - "Der Tod des Gummiprinzen" (Merian, 1980) bleibt eines der eindrucksvollsten und erschütternsten Dokumente bäriger Verstrickung in das Sexuelle.

2. Feldforschung
Ob einschlägige Bärchenromane tatsächlich das sexuelle Erleben und Verhalten des normalen, an Körper und Geist gesunden, Gummibärchens widerspiegeln, wird kontrovers diskutiert (Aribo, 1996; Nestlé, 1997). Daß diese Kontroverse viel zu oft in Polemik abgleitet ("außen fruchtig - innen abgeschmackt"), mag unter anderem darauf zurückzuführen sein, daß Bärchenphantasien bislang nicht in ausreichendem Umfang zugänglich waren. Das hat vor allem zwei Gründe: Zum einen stehen wir vor dem Problem, daß schlüpfrige Texte nur selten an der wasserabweisenden Tüteninnenwand haften bleiben (ein Akt sexueller Repression von Seiten papsttreuer Tütenproduzenten?). Zum anderen gibt es Hinweise darauf, daß "erotographomanisch veranlagte Bärchen überzufällig oft an Legasthenie leiden, so daß sie - fortwährendem Gruppendruck zur Orthographie ausgesetzt - letztlich aufgrund sekundärer Neurasthenie verstummen" (Fromm, 1964).
Wie können wir unter diesen Bedingungen überhaupt zu Erkenntnissen über Bärchenphantasien kommen? "Ich habe mich mit den Bärchen unterhalten", skizziert Friday (1997) ihren revolutionären Forschungsansatz, der schließlich auch der Völkerverständigung neue Perspektiven eröffnet. Nach jahrelangen Feldstudien in Süßwarenhandlungen, Kinderzimmern, Büroschränken, Küchenschubladen und Vorratskellern legt Friday (1997) nun eine umfassende Sammlung sexueller Bärchenphantasien vor. Die Autorin erschließt uns nicht nur die sexuelle Phantasiewelt des Gummibärchens in all ihren - zuweilen auch erschreckenden - Dimensionen, sondern liefert zudem eine Reihe plausibler Erklärungen für die bärige Phantasieproduktion. Die wichtigsten Befunde seien im Folgenden kurz referiert.



Die Art der Phantasien

1. Der große Tütenkleber
Ein immer wiederkehrendes Motiv sexueller Bärchenphantasien ist die orale Vereinigung mit dem großen Tütenkleber. Die für Bären typische, erstaunlich enge Verknüpfung zwischen Sexualität und Spiritualität gab der Gummibärchen-Forschung lange Zeit Rätsel auf. So deutete Gerdes (1996) das für Gummibärenträume typische, eindeutig auf den Tütenkleber gerichtete libidinöse Aufwärtsstreben profan als "schwereloses Schweben im All", während Ratzinger (1990) das orale Bärgehren zur "Vereinigung im Beten" verkürzt. Die Frage, ob Baudrillards (1990) Diktum vom "fatalen Stimulakrum" auf den großen Tütenkleber gemünzt ist oder auf das männliche Genitale des Gummibärchens anspielt, kann hier nicht abschließend geklärt werden.

2. Orgien
Die Zeiten, in denen galt: "Eine Tüte - eine Orgie" sind längst vorbei. Aber man träumt halt noch davon.

3. Lakritzschnecken
Es läßt sich nicht ignorieren, daß die Gruppe der Lakritzophilen unter den Gummibärchen in erschreckendem Tempo wächst (Focus, 1996). Interessanterweise konzentriert sich das Verlangen des lakritzophilen Gummibärchens auf die Spezies der Lakritzschnecken (Katjes, 1997). Lakritzkatzen, Lakritzpfötchen, Lakritzstäbchen, Lakritzkonfekt, Lakritzbrezeln und Lakritzpastillen werden kaum beachtet, manchmal sogar aktiv gemieden (Reaktions-Bildung). Vieles deutet darauf hin, daß traumatische Kindheitserlebnisse (speziell: Aufwachsen in einer Tüte "Color-Rado" von Haribo) dazu führen, daß Gummibärchen sexuell verwahrlosen und sich schließlich den (meist wesentlich älteren) Lakritzschnecken zuwenden, denen die Zärtlichkeiten der Gummibärchen gerade recht kommen. Während einige Lakritzophile von trantrischem Sex träumen, scheint es bei anderen eher um den Wunsch nach enger Umschlingung zu gehen (ganz offensichtliche Folge früherer Vernachlässigung). Obwohl Lakritzophile meist betont höflich und freundlich auftreten, stellen sie eine nicht unbeträchtliche Gefahr für die Gesellschaft dar. Wie die jüngsten Fälle ausgerollter und grausam verknoteter Lakritzschnecken belegen, sind lakritzophile Bärchen beim Bondage sehr ungeschickt.

4. Experimentalpsychologen
Warum ausgerechnet Experimentalpsychologen in den sexuellen Bärchenphantasien einen so großen Raum einnehmen, ist und bleibt rätselhaft. Die forschererfahrenen Bärchen selbst können ihre Obsession nicht so recht plausibel machen. Die meisten (in schwärmerischem Ton vorgebrachten) Begründungen deuten darauf hin, daß Gummibärchen sehr leicht zu beeindrucken sind: "er hat mir aus der Tüte geholfen" - "er hat mir meine Tüte gelassen" - "er war wie eine Tüte zu mir".

5. Alufolie
Wie viele Gummibärchen wirklich von Alufolie erregt werden, ist unbekannt. Schamgefühle hindern die meisten Bärchen daran, diese ungewöhnliche Neigung zuzugeben. Es muß nicht noch einmal betont werden, daß hier von Phantasien - und nur von Phantasien (ja im Grunde genommen von verdrängten Phantasien!) - die Rede ist. Schließlich verbieten es sowohl das gesunde Moralempfinden als auch der Umweltschutz, den Alufolien-Fetischismus zu praktizieren. Die folgende Fallbeschreibung stammt von Storck (1994), der seit Jahren perverse Gummibärchen psychotherapeutisch behandelt:
Der gepflegt wirkende Gummibär mittleren Alters kam auf eigenen Wunsch in meine Praxis. Er sah übermüdet aus, war blaß bis zur Farblosigkeit. Seine schweinslederne Aktentasche ließ er achtlos auf den Boden fallen, kraftlos sank er im Stuhl zusammen. Als leiblicher Sohn einer Bärengroßfamilie hatte er jahrelang unter Überbehütung und Unterforderung gleichzeitig zu leiden. Hinzu kam ein chronischer Fruchtigkeitsverlust, manifestes Symptom latenter Versagensängste. Mit keinem Wort sprach er seinen Alufolien-Fetischismus an.

6. Folter
Einige Gummibärchen gestanden ein, beim Masturbieren an Zähne (manchmal sogar: Zahnprothesen) zu denken. Andere ergötzen sich am Bild essender Menschen und stellen sich vor, selbst verspeist zu werden. Auch das Spiel mit dem Feuer ist Gummibärchen nicht fremd. Immer wieder trifft man in den bärigen Phantasie-Szenarien auf funktionsbereite Toaster, Mikrowellenherde und Backöfen, die nur darauf warten, einem lüsternen Bärchen ordentlich einzuheizen. Daß solche Spiele tödlich enden können - daran scheinen die Bärchen nicht zu denken. Fassungslos müssen wir zur Kenntnis nehmen, daß immer mehr Gummibärchen öffentlich bekennen "Ich finde M. Kelani sexy" (siehe zur Information Kelani, 1996). Da haben wir den Salat. Jetzt lacht niemand mehr über Nolte (1997), die schon beizeiten mit Nachdruck ein kelanifreies Internet forderte und deren Pionier-Arbeit nun von Bergmann (1999) dankenswerterweise fortgesetzt wird.
Warum bloß können sich Bärchen nicht einfach auf friedlich-fruchtige Phantasien beschränken? Aber da sind wir auch schon bei den Gründen der Phantasien.



Die Gründe der Phantasien

1. Frustration
Gummibärchen werden ungern darauf angesprochen, aber es stimmt: Aufgrund ihres eingeschränkten Kommunikations- und Ausdrucksverhaltens (Jusko, 1996) - gekoppelt mit gewissen anatomischen Handicaps - können sich Bärchen im Grunde nur in einer Stellung paaren. Dennoch lesen fast alle das Gummisutram des Vatsyayana. Das kann nicht gutgehen.

2. Angeberei
Da Gummibärchen schon in anderen Zusammenhängen durch Angeberei unangenehm aufgefallen sind ("ich bin das schnellste Gummibärchen der Welt", Schumacher, 1995), ist ihnen zuzutrauen, daß sie die wohlmeinende Wissenschaftswelt auch über Quantität und Qualität ihrer sexuellen Phantasien an der Nase herumführen. Die vielen Stereotype und Versatzstücke, mit denen die Gummibärchen uns abspeisen ("er war süß", "sie klebte an mir"), lassen vermuten, daß hier teilweise wohl nur drittklassige Liebesfilme nacherzählt werden.

3. Einsamkeit
In der Literatur wird ausführlich vom "Spontanschwund bei Gummibären" berichtet (z.B. Schüttauf, 1997). Während der Experimentalpsychologie durch dieses Phänomen reihenweise wertvolle Studienobjekten entzogen werden, wirkt sich der Spontanschwund auf die zurückgelassenen Bärchen noch viel verheerender aus: Sie verlieren rund 40-60% ihrer aktuellen Sexualpartner (und dabei sind die potentiellen noch gar nicht mitgerechnet). Niemand wird es einem vereinsamten Bärchen übelnehmen, in Phantasien Zuflucht zu suchen - solange es dabei nicht heimlich seinen Narzißmus befriedigt.

4. Unersättlichkeit
Allein der Gedanke daran würde den Rahmen dieser Arbeit sprengen.

5. Lastwagen-Transport
Trotz zahlreicher Proteste von Animal Peace werden Gummibärchen auch weiterhin durch stundenlange Lastwagen-Transporte gequält. Das Ruckeln des Fahrzeugs versetzt dabei die elastischen Bärchenkörper in nicht enden wollende Vibrationen. Pragmatisch orientierte Bärchen sind in der Lage, sich durch sexuelle Phantasien von ihrer Reisekrankheit abzulenken. Den anderen wird übel. Wer die "Angst vorm Lastwagenfahren" (Jong, 1995) kennt, weiß Bescheid.

6. Lektüre
Obwohl man Gummibärchen oft genug sagt: "Nun hockt doch nicht den ganzen Tag in der Tüte herum - geht auch mal raus an die frische Luft!", verharren viele lesend in der guten Stube. Haben wir je ernsthaft darüber nachgedacht, welchen Einfluß zweifelhafte Lektüre auf die Gefühls- und Gedankenwelt eines müßigen Gummibärchens ausübt? Nimmt es Wunder, daß Gummibärchen immer häufiger die schützende Tüte verlassen, um sich in den Abend- und Nachtstunden leichtbekleidet und willfährig in die Nähe von Kino-Eingängen zu begeben, wenn sie unkontrolliert mit einer Bettlektüre aufwachsen, die ganz offensichlicht von menschlichen Sittenstrolchen stammt? Möchten Sie, dass Ihre Gummibärchen mit derartigen Confessiones konfrontiert werden?
Freilebende Gummibärchen gibt es nicht. Man kauft sie in Packungen an der Kinokasse. Dieser Kauf ist der Beginn einer fast erotischen und sehr ambivalenten Beziehung zwischen Gummibärchen und Mensch. Zuerst genießt man. Dieser Genuß umfaßt alle Sinne. Man wühlt in den Gummibärchen, man fühlt sie. Gummibärchen haben eine Konsistenz wie weichgekochter Radiergummi. Die Tastempfindung geht auch ins Sexuelle. Das bedeutet nicht unbedingt, daß das Verhältnis zum Gummibärchen ein geschlechtliches wäre, denn prinzipiell sind diese geschlechtsneutral. Nun sind Gummibärchen weder wabbelig noch zäh; sie stehen genau an der Grenze. Auch das macht sie spannend. Gummibärchen sind auf eine aufreizende Art weich. Und da sie weich sind, kann man sie auch ziehen.
Ich mache das sehr gerne. Ich sitze im dunklen Kino und ziehe meine Gummibärchen in die Länge, ganz ganz langsam. Man will sie nicht kaputtmachen, und dann siegt doch die Neugier, wieviel Zug so ein Bärchen aushält. Forscherdrang und gleichzeitig das Böse im Menschen erreichen den Climax, wenn sich die Mitte des gezerrten Bärchens von Millionen Mikrorissen weiß färbt und gleich darauf das zweigeteilte Stück auf die Finger zurückschnappt. Man hat ein Gefühl der Macht über das hilflose, nette Gummibärchen.
Die nächste prickelnde Unternehmung ist das Kauen des Gummibärchens. Es ist ein Katz-und-Maus-Spiel. Man könnte zubeißen, läßt aber die Spannung noch steigen. Man quetscht das nasse Gummibärchen zwischen Zunge und Gaumen und glibscht es durch den Mund. Nach einer Zeit beiße ich zu, oft bei nervigen Filmszenen. Es ist eine animalische Lust dabei....
(Ausschnitte aus: http://comcom.de/service/texte/bt-gbaer.htm)


Diskussion
Die hier referierten Befunde von Friday (1997) liefern eine Reihe von Ansatzpunkten für die zukünftige Forschung: Warum haben Gummibärchen so einen schlechten Geschmack? Wieso manifestiert sich die bei allen Gummibärchen vorhandene Prädisposition, frivole Bemerkungen auf Tütenschnipsel zu kritzeln, so selten im Verhalten? Weshalb treten Gummibärchen bislang überhaupt nicht in Talkshows auf - sie hätten doch einiges zu erzählen? Und warum können Gummibärchen eigentlich nie genug kriegen? Die Liste der Forschungsfragen ließe sich beliebig verlängern (eine Online-Diskussion auf der Homepage von Nancy Friday ist geplant).
Ohne die Verdienste von Friday (1997) schmälern zu wollen, muß man jedoch leider konstatieren: Ihre Taxonomie der sechs Phantasie-Kategorien ist invalide. Vermutlich hat die Autorin nach dem Prinzip der Methodeninversion blindlings Clusteranalysen (wenn nicht sogar: Faktorenanalysen) eingesetzt und auf diese Weise ihre "Lösung" mit sechs Kategorien erzeugt. Jede gegenstandsangemessene Bärchenforschung geht dagegen ganz von selbst vom phänomenologischen Fünfer-Prinzip aus und kehrt zu ihm zurück. Ist die sechste Phantasie-Kategorie ein Artefakt, das wiederum zeigt, wie stark die Bärchenforschung im szientistischen (Un)Verständnis verfangen ist und deshalb an allen Ecken und Enden in die Sackgasse läuft? Läßt sich mit modernen Datenvernichtungsmethoden Abhilfe schaffen? Oder kommt die Antwort nun womöglich aus ganz anderer Richtung. Denn Schwarzer (1997) legt doch den Finger in die Wunde, wenn sie schreibt:
Lange konnten sie [die Gummibärchenforscher, N.D.] es uns als "Forschungsethik" verkaufen, "daß die überwiegende Zahl der Studien von tiefem [sic] Respekt gegenüber der physischen und psychischen Integrität der elastischen Studienobjekte gekennzeichnet ist" (Musch, 1997). Was wirklich dahintersteckt, ist nun klar: Männliche Experimentalpsychologen versuchen, sich bei den unbedarften Gummibärchen einzuschmeicheln. Sie schauen ihnen tief in die Augen und bieten sich ihnen geradezu als Sexobjekte an. Oder wie soll man es deuten, wenn Gummibärchen nach kognitionspsychologischen Untersuchungen sagen: "Ich glaube, er hat sich wirklich für mich interessiert".
Zu schrecklichen Entgleisungen, die dann in wirren Phantasien ihren Widerhall finden, kommt es jedoch nicht nur in Forschungslabors, sondern bekanntlich auch in Kinosälen und sogar in psychotherapeutischen Praxen (siehe Müll & Eimer, 1988, zit. nach Endepohls und Funke, 1997). Es scheint also, daß das Problem der sechsten Phantasie-Kategorie weder ein methodisches, noch ein theoretisches ist, sondern schlicht eine Frage des richtigen Benehmens. Das sollten wir uns alle hinter die Ohren schreiben.


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