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Die Reaktionen der Gesellschaft auf mein Erscheinungsbild

14. Februar 2018 um 18:50

ich habe mich hier angemeldet, um ein wenig meine Enttäuschung und meine Wut über die Gesellschaft mit euch zu teilen & auch ein Stück weit zu verarbeiten. Bevor in Folge eine Verwirrung ensteht, kurz zu mir - ja, ich bin männlich. MIr ist auch bewusst dass dies ein Frauenportal ist. Nun, warum habe ich mich hier angemeldet? Naja, ich denke mein Problem verstehen Frauen um einiges besser.

Des weiteren, auch wenn es nur bedingt was mit meinem Problem zu tun hat, bin ich homosexuell, stehe aber dazu & bewältige meinen Alltag ganz gut und lebe meine Bedürfnisse einen Mann haben zu wollen ganz gut aus. Auch übernehme ich oft die Rolle der Frau. Bevor aber auch hier Missverständnisse aufkommen, ich meine hiermit keinesfalls ein klischeehaftes Verhalten mit gebrochenem Handgelenk und "schwuppsigem" Sprachgebrauch & Klang. Nein eher ist es das Bedürfniss eher die feminine Rolle einzunehmen. Nun, ich koche gerne, werde gerne von den Männern "geführt" und mag es eben > ein wenig < altmodisch mit der Frau / Mann Rollenverteilung. Nun gut... das war nur eine kurze Einführung. Jetzt zu meinem eigentlichen Problem das mich arg einschränkt und auch sehr belastet - schon immer.

Ich bin nicht nur innerlich, sondern auch äußerlich ein femininer Mann. Ich style mich gerne, zupfe mir die Augenbrauen, rasiere mich täglich, trage edle Klamotten mit Schmuck und Parfum versehen. Und ja, auch Makeup benutze ich - nicht weil ich damit provozieren möchte oder weil ich mich selbst damit unwohl fühle - nein, eher weil ich ich mich damit indentifizieren kann und es einfach zu mir gehört. Auch macht es mir eine Menge Spaß mich zu schminken. Ich sehe nicht wie eine Draq Queen aus oder bin zugespachtelt bis zur Unkenntlichkeit. Ich benutze es schon dezent, nicht jedem fällt es auf, aber manchmal kommt doch das ein oder andere Lästern in der Öffentlichkeit in mein Ohr. Es wird oft darauf rumgehakt das es ja soooo schlimm sei, ich benutze Makeup. Darüber wird sich dann minutenlang unterhalten und mit dem Kopf geschüttelt oder sie bekommen große Augen. Auch Aggressivität durfte ich hierbei schon erleben.
Sie lästern über meinen Kopf, über meinen Style, über meine Erscheinung eben. Finden es immer ziemlich widerlich das ich meine Augenbrauen zupfen lasse, wobei ich viele Männer sehe in Friseurläden die sich das machen lassen. Widerlich deshalb, weil oft ein angeekelter Blick mitschwingt oder etwa so einer wie "booaah".

Es verletzt mich so ein Verhalten, weil es meine Person angreift. Ich hab niemanden etwas getan. Es sind auch nicht unbedingt die Tatsachen das es mich verletzt das die Leute mir sagen was ich hab und was ich nicht hab. Das weiß ich selbst auch, dazu brauche ich keinen. Eher meine ich damit, dass es mich verletzt das sie so abwertend und aggressiv reagieren. Ich wurde auch schon oft angerempelt mit Absicht mitten in der Stadt auf einem Bürgersteig. Ich nehme mir so etwas sehr zu Herzen... Ich lächel darüber hinweg, aber tief im Inneren könnte ich in diesem Moment fast losheulen oder zumindest bin ich dann sehr wütend für eine Zeit lang und denke viel darüber nach. Mit meinen ca. 170 cm bin ich auch eher klein, darüber wurde sich auch ab und an schon lustig gemacht oder mit einem "boa ist der scheisse als Mann" abgetan. Ich finde mich so wie ich bin gut. Okay gut, vielleicht strahle ich Unsicherheit und Angst oft aus, mir wurde schon von Exfreunden gesagt das ich eher angereifbar wirke. Das wir natürlich oft ausgenutzt von fremden. Andere die sag ich mal auffälliger als ich sind, aber jede Menge Selbstbewusstsein haben, werden nicht so behandelt. Schade... Nun, aber bevor der Text noch länger wird, lass ich es mal gut sein und verfasse eventuell noch einen zweiten irgendwann.

Ich hoffe wirklich das eines Tages die Gesellschaft keine Menschen mehr schlecht behandelt, nur weil sie anders ticken & aussehen. Danke fürs lesen. Lg Hispanicus

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14. Februar 2018 um 22:49

Es war mal eine Kleinstadt. Da hat man aber nur leise getuschelt oder vermutet. Ganz seltene Ausnahmen die mal laut gelästert haben, das waren aber wirklich Einzelfälle die man an Hand abzählen kann. Inwzischen leb ich in einer Großstadt, man sollte denken das es so ist, aber da sind so viele Menschen und so viele verschiedene Ansichten und da man dort ja anonym ist, fällt es es ihnen wohl leichter andere anzurempeln oder lauthals zu lästern. Denn man weiß ja nicht wer sie sind, die können schließelich überall wohnen. In einer Kleinstadt wüsste dann jeder gleich bescheid und die wollen ja letztendlich ihren Ruf auch nicht völlig kaputt machen.

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15. Februar 2018 um 9:44

das muss nicht wien sein. 
das kann auch köln oder berlin sein etc.. es gibt viele städte, die bunt sind und wo
man auch bunt sein darf.
ich denke auch, dass es dem te noch an selbstsicherheit fehlt.
lass dich durch die aussagen anderer nicht irritieren. 

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15. Februar 2018 um 10:02

Denkst du das es in Berlin nicht möglich wäre ? Das würde ich aber ganz anders sehen. 

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15. Februar 2018 um 10:04
In Antwort auf femmefatal153

Denkst du das es in Berlin nicht möglich wäre ? Das würde ich aber ganz anders sehen. 

..... und in vielen anderen deutschen Städten ganz bestimmt auch.

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15. Februar 2018 um 16:56
In Antwort auf lexie_12061390

das muss nicht wien sein. 
das kann auch köln oder berlin sein etc.. es gibt viele städte, die bunt sind und wo
man auch bunt sein darf.
ich denke auch, dass es dem te noch an selbstsicherheit fehlt.
lass dich durch die aussagen anderer nicht irritieren. 

Klar, in Berlin laufen einige Leute so rum, wie sie es wollen und achten nicht auf andere bzw. gibt es dort so viele das es als eher "normal" gilt. Dennoch gibt es auch dort Leute die einen schief angehen oder anrempeln und dergleichen.
Ich habe 2 Freunde die nach Berlin gezogen sind und einer meinte das es zum Alltag gehört das man dort mal angeschrien wird oder von Obdachlosen & Jugendlichen beleidigt wird. Ich denke nicht das man da bei Groß und Kleinstadt Unterschiede machen kann.
Ich würde behaupten in einer Kleinstadt sind die Menschen nur hintenrum fies und in einer Großstadt gehen die auch mal direkt ran. Egal wo man ist, es gibt überall Menschen die einen nicht tolerieren.
 

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15. Februar 2018 um 17:58

Ich war noch niemals in ..... ähhhh,  Wien  

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18. Februar 2018 um 19:37
In Antwort auf hispanicus91

ich habe mich hier angemeldet, um ein wenig meine Enttäuschung und meine Wut über die Gesellschaft mit euch zu teilen & auch ein Stück weit zu verarbeiten. Bevor in Folge eine Verwirrung ensteht, kurz zu mir - ja, ich bin männlich. MIr ist auch bewusst dass dies ein Frauenportal ist. Nun, warum habe ich mich hier angemeldet? Naja, ich denke mein Problem verstehen Frauen um einiges besser.

Des weiteren, auch wenn es nur bedingt was mit meinem Problem zu tun hat, bin ich homosexuell, stehe aber dazu & bewältige meinen Alltag ganz gut und lebe meine Bedürfnisse einen Mann haben zu wollen ganz gut aus. Auch übernehme ich oft die Rolle der Frau. Bevor aber auch hier Missverständnisse aufkommen, ich meine hiermit keinesfalls ein klischeehaftes Verhalten mit gebrochenem Handgelenk und "schwuppsigem" Sprachgebrauch & Klang. Nein eher ist es das Bedürfniss eher die feminine Rolle einzunehmen. Nun, ich koche gerne, werde gerne von den Männern "geführt" und mag es eben > ein wenig < altmodisch mit der Frau / Mann Rollenverteilung. Nun gut... das war nur eine kurze Einführung. Jetzt zu meinem eigentlichen Problem das mich arg einschränkt und auch sehr belastet - schon immer.

Ich bin nicht nur innerlich, sondern auch äußerlich ein femininer Mann. Ich style mich gerne, zupfe mir die Augenbrauen, rasiere mich täglich, trage edle Klamotten mit Schmuck und Parfum versehen. Und ja, auch Makeup benutze ich - nicht weil ich damit provozieren möchte oder weil ich mich selbst damit unwohl fühle - nein, eher weil ich ich mich damit indentifizieren kann und es einfach zu mir gehört. Auch macht es mir eine Menge Spaß mich zu schminken. Ich sehe nicht wie eine Draq Queen aus oder bin zugespachtelt bis zur Unkenntlichkeit. Ich benutze es schon dezent, nicht jedem fällt es auf, aber manchmal kommt doch das ein oder andere Lästern in der Öffentlichkeit in mein Ohr. Es wird oft darauf rumgehakt das es ja soooo schlimm sei, ich benutze Makeup. Darüber wird sich dann minutenlang unterhalten und mit dem Kopf geschüttelt oder sie bekommen große Augen. Auch Aggressivität durfte ich hierbei schon erleben.
Sie lästern über meinen Kopf, über meinen Style, über meine Erscheinung eben. Finden es immer ziemlich widerlich das ich meine Augenbrauen zupfen lasse, wobei ich viele Männer sehe in Friseurläden die sich das machen lassen. Widerlich deshalb, weil oft ein angeekelter Blick mitschwingt oder etwa so einer wie "booaah".

Es verletzt mich so ein Verhalten, weil es meine Person angreift. Ich hab niemanden etwas getan. Es sind auch nicht unbedingt die Tatsachen das es mich verletzt das die Leute mir sagen was ich hab und was ich nicht hab. Das weiß ich selbst auch, dazu brauche ich keinen. Eher meine ich damit, dass es mich verletzt das sie so abwertend und aggressiv reagieren. Ich wurde auch schon oft angerempelt mit Absicht mitten in der Stadt auf einem Bürgersteig. Ich nehme mir so etwas sehr zu Herzen... Ich lächel darüber hinweg, aber tief im Inneren könnte ich in diesem Moment fast losheulen oder zumindest bin ich dann sehr wütend für eine Zeit lang und denke viel darüber nach. Mit meinen ca. 170 cm bin ich auch eher klein, darüber wurde sich auch ab und an schon lustig gemacht oder mit einem "boa ist der scheisse als Mann" abgetan. Ich finde mich so wie ich bin gut. Okay gut, vielleicht strahle ich Unsicherheit und Angst oft aus, mir wurde schon von Exfreunden gesagt das ich eher angereifbar wirke. Das wir natürlich oft ausgenutzt von fremden. Andere die sag ich mal auffälliger als ich sind, aber jede Menge Selbstbewusstsein haben, werden nicht so behandelt. Schade... Nun, aber bevor der Text noch länger wird, lass ich es mal gut sein und verfasse eventuell noch einen zweiten irgendwann.

Ich hoffe wirklich das eines Tages die Gesellschaft keine Menschen mehr schlecht behandelt, nur weil sie anders ticken & aussehen. Danke fürs lesen. Lg Hispanicus
 

Ich hoffe wirklich das eines Tages die Gesellschaft keine Menschen mehr schlecht behandelt, nur weil sie anders ticken & aussehen.

Hast Du das mal zu Ende gedacht? Das ist der Tag, an dem keine Gemeinschaften mehr existieren.
Auch wenn ich selbst Freak genug bin und seit bald 30 Jahren diese "Reaktionen" abbekomme, weiß ich doch, dass grenzenlose Toleranz weder richtig noch gut ist.
Sei Du selbst, leb damit und lass den anderen ihre Reaktionen

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20. Februar 2018 um 9:59

Das sehe ich auch so. Es ist aber auch in meinem Interesse das es keinen etwas angeht mit wem ich zusammenleben möchte. Ob das nun auch ne Frau oder halt eben ein Mann ist. Das sollte schon vorbehaltslos jedem selbst überlassen sein und nicht als etwas besonderes  angesehen und behandelt werden.

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20. Februar 2018 um 10:24

"wieder einmal die Privilegien von Paaren und Verheirateten abgraben wollen."

oh bitte, venus, auch ein schwules Paar ist ein Paar. Was soll denn der Text ^^

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21. Februar 2018 um 10:42

Das ganze Thema ist so breitgelatscht und von so vielen in verschiedene Richtungen interpretiert worden das ich mir dazu keinen Kopf mehr mache.

Gleichberechtigung, gleiches Recht für alle  und Freiheit in der Wahl des Partners oder der Partnerin. Mehr kann man dazu gar nicht sagen, oder wollen.
Wenns das gäbe,  gäbs diese dauernden Diskussionen nicht. Aber so aufgeklärt und Modern wie die westliche Welt gerne zu sein vorgibt ist sie noch lange nicht. Vor allem in den Köpfen von so vielen schwirren noch mittelalterliche Vorstellungen herum die sich bis heute halten.

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21. Februar 2018 um 11:25

H a w a i !!! Wie geil.  Ich will auch !!!!!

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21. Februar 2018 um 14:10

Kinder sind immer und überall unsere Zukunft. Etwas für ihre Unterstützung zu tun sollte daher auch überall gleich Wichtig gesehen werden.

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21. Februar 2018 um 14:56

Hallo Hispanicus,
​Mut? Ja, ich kenne das, dass man sich manchmal nicht traut, sich so zu zeigen, zu bekennen, wie man eigentlich ist. Ich bin Frau und liebe Männer, habe aber auch so meinen besonderen Fetisch, da gibt die "gute Gesellschaft" auch manchmal seinen Kommentar ab, hinter meinem Rücken, die Mehrheit findet mich toll, super, auch manchmal mutig - odr halt nuttig!
​Also mein Meinung: bekenne dich, bleibe wie du empfindest, mache was du gerne möchtest, alles ist gut (wenn du Niemanden belästigt der das haltr nicht möchte). Jeder soll so sein, wie er ist. Übrigens an die die es besser wissen: Was macht ihr mit denen die eine nach eurer Meinung eine "normale" Partnerschaft pflegen und keine Kinder zeugen? 

Henrietta

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21. Februar 2018 um 15:50

welche Privilegien haben denn Paare, die abgeschafft werden sollten? ^^

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21. Februar 2018 um 15:58
In Antwort auf avarrassterne1

welche Privilegien haben denn Paare, die abgeschafft werden sollten? ^^

Da würde mir die " Anerkennung " einfallen die hetero Paare haben, Steuerliche Vorteile und die Möglichkeit im Gegensatz zu Homosexuellen Paaren Kinder zu Adoptieren. Das ist wohl das gravierendste.

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21. Februar 2018 um 16:01
In Antwort auf femmefatal153

Da würde mir die " Anerkennung " einfallen die hetero Paare haben, Steuerliche Vorteile und die Möglichkeit im Gegensatz zu Homosexuellen Paaren Kinder zu Adoptieren. Das ist wohl das gravierendste.

habs in einen eigenen Thread gezogen, da hier meiner Meinung nach OT

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22. Februar 2018 um 8:44

ja, da bin ich dabei. "Vom Feminismus verraten fühlen" könnte ich für mich unterschreiben.

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26. Februar 2018 um 8:13

nee, keinen Bock auf den 48690134706ten Feminismus-Thread

Wie ich das meine? Meiner Meinung nach ist das Thema seit mindestens 10 Jahren durch, aber statt dessen wird sich jetzt auf irgendwelches Gender-Sprach-Zeugs gestürzt, was mich einfach mal nur noch nervt. Ich bezeichne mich selbst als informatikER, keine Sekunde käme ich auf die Idee, dass frau nicht gemeint wäre, wenn irgendwer einen Informatiker sucht. In 5 Jahren müssen wir dann sagen "im Wald stehen Baum und Bäumin" oder sowas, ich sehe es kommen. Oder die Männer intervenieren irgendwann, wenn sie DIE Ampel sehen und es heisst dann, dass man DEN / DIE Ampel sieht Wir haben nun einmal eine Sprache, in der jedes Wort ein Geschlecht hat. Deutsch ist nicht Englisch. Das muss man doch nicht auch noch persönlich nehmen.

Genau wie den kompletten Rest - ok, vor 20, 25 Jahren war es streckenweise noch etwas experimentell als Frau in einem "Männerberuf" Fuss zu fassen, aber auch nicht mehr wirklich ein echtes Problem. Inzwischen ist es echt gar kein Ding mehr. Männer gehen in Elternzeit, Frauen sind Alleinverdiener, alles möglich ohne jedes Problem. Da kann man das Theater echt langsam einstellen. Sogar das mit den Verdienstunterschieden, was immer so gern ins Feld geführt wird, sehe ich nicht mehr. Entweder es wird nach Tarif gezahlt, da ist es ausserhalb jeder Diskussion, dass es keine Unterschiede mehr gibt, oder es ist eine persönliche Verhandlungssache zwischen Arbeitnehmer und Chef(s) - ja, da mag es sein, dass Frauen in solchen Verhandlungen im Schnitt weniger Haare auf den Zähnen und weniger Feuer haben, aber da kann weder das System noch die Männer was dafür.

Aber nein, jetzt hat noch wer entdeckt, dass auf Bankformularen nur ein KontoinhabER erwähnt ist und das Theater geht wieder los. Aber nun ja, das sichert bestimmt viele, viele Arbeitsplätze die Nummer. Erst im juristischen, dann die Designer, Druckereien, ... woah, wenn ich darüber nachdenke, was diese Nummer für Geld verbrennen wird... ich wünschte mir, man könnte sich als KontoinhabER eine Bank bewußt wählen mit der aktiven Entscheidung dafür, dass die beim KontoinhabER bleibt und das Geld für diesen Firlefanz spart.

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26. Februar 2018 um 8:20

btw: Du warst doch auch der Meinung, dass Privilegien für Paare abgeschafft werden sollte - DAZU habe ich ein eigenes Thema eröffnet => schreib da auch mal was pls

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26. Februar 2018 um 8:31
In Antwort auf avarrassterne1

nee, keinen Bock auf den 48690134706ten Feminismus-Thread

Wie ich das meine? Meiner Meinung nach ist das Thema seit mindestens 10 Jahren durch, aber statt dessen wird sich jetzt auf irgendwelches Gender-Sprach-Zeugs gestürzt, was mich einfach mal nur noch nervt. Ich bezeichne mich selbst als informatikER, keine Sekunde käme ich auf die Idee, dass frau nicht gemeint wäre, wenn irgendwer einen Informatiker sucht. In 5 Jahren müssen wir dann sagen "im Wald stehen Baum und Bäumin" oder sowas, ich sehe es kommen. Oder die Männer intervenieren irgendwann, wenn sie DIE Ampel sehen und es heisst dann, dass man DEN / DIE Ampel sieht Wir haben nun einmal eine Sprache, in der jedes Wort ein Geschlecht hat. Deutsch ist nicht Englisch. Das muss man doch nicht auch noch persönlich nehmen.

Genau wie den kompletten Rest - ok, vor 20, 25 Jahren war es streckenweise noch etwas experimentell als Frau in einem "Männerberuf" Fuss zu fassen, aber auch nicht mehr wirklich ein echtes Problem. Inzwischen ist es echt gar kein Ding mehr. Männer gehen in Elternzeit, Frauen sind Alleinverdiener, alles möglich ohne jedes Problem. Da kann man das Theater echt langsam einstellen. Sogar das mit den Verdienstunterschieden, was immer so gern ins Feld geführt wird, sehe ich nicht mehr. Entweder es wird nach Tarif gezahlt, da ist es ausserhalb jeder Diskussion, dass es keine Unterschiede mehr gibt, oder es ist eine persönliche Verhandlungssache zwischen Arbeitnehmer und Chef(s) - ja, da mag es sein, dass Frauen in solchen Verhandlungen im Schnitt weniger Haare auf den Zähnen und weniger Feuer haben, aber da kann weder das System noch die Männer was dafür.

Aber nein, jetzt hat noch wer entdeckt, dass auf Bankformularen nur ein KontoinhabER erwähnt ist und das Theater geht wieder los. Aber nun ja, das sichert bestimmt viele, viele Arbeitsplätze die Nummer. Erst im juristischen, dann die Designer, Druckereien, ... woah, wenn ich darüber nachdenke, was diese Nummer für Geld verbrennen wird... ich wünschte mir, man könnte sich als KontoinhabER eine Bank bewußt wählen mit der aktiven Entscheidung dafür, dass die beim KontoinhabER bleibt und das Geld für diesen Firlefanz spart.

Wenn Menschen  Langeweile haben oder sonst nichts weiter wichtigeres zu tun haben, dann kommen sie auf solche Ideen wie das mit dem  Der/Die Gedöns.

Was in der letzten Zeit aktuell war/ ist, ist dieses neue geschlecht, welches es nun bal öffiziell geben soll. Der oder  Die reicht da nicht mehr aus, obwohl es doch seit was weiß ich wie vielen Jahren so geklappt hat. Und auch für Geschlechter die man nicht ohne weiteres in die eine oder andere Schublade stecken kann, gibts schon ausreichend bezeichnungen. Aber nein, es kommt ( oder soll kommen ) ein neues drittes Geschlecht dazu. Dieses ist aber gar nicht neu, es hat jetzt nur eine bestimmte Bezeichnung.  Intersexualität! 

In meinen Augen ist das auch purer Firlefanz. Ich sehe andere als Menschen an, die einen mehr weiblich, die anderen mehr männlich und mir ist auch bewusst das es da wohl ne Menge Dinge gibt die " irgendwo " dazwischen sind.
Aber brauchts da jetzt echt für jedes Tüpflechen nen extra Namen, eine spezielle Bezeichnung ?  Viele die jetzt womöglich unter die Bezeichnung  Intersexualität fallen wollen das gar nicht oder fühlen sich in ne Schublade gesteckt und hätten wahrscheinlich ne andere, wieder neue Bezeichnung lieber. Wo soll das hinführen ? 
Ich finds total Überflüssig und Unsinnig.

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12. März 2018 um 10:00
In Antwort auf hispanicus91

ich habe mich hier angemeldet, um ein wenig meine Enttäuschung und meine Wut über die Gesellschaft mit euch zu teilen & auch ein Stück weit zu verarbeiten. Bevor in Folge eine Verwirrung ensteht, kurz zu mir - ja, ich bin männlich. MIr ist auch bewusst dass dies ein Frauenportal ist. Nun, warum habe ich mich hier angemeldet? Naja, ich denke mein Problem verstehen Frauen um einiges besser.

Des weiteren, auch wenn es nur bedingt was mit meinem Problem zu tun hat, bin ich homosexuell, stehe aber dazu & bewältige meinen Alltag ganz gut und lebe meine Bedürfnisse einen Mann haben zu wollen ganz gut aus. Auch übernehme ich oft die Rolle der Frau. Bevor aber auch hier Missverständnisse aufkommen, ich meine hiermit keinesfalls ein klischeehaftes Verhalten mit gebrochenem Handgelenk und "schwuppsigem" Sprachgebrauch & Klang. Nein eher ist es das Bedürfniss eher die feminine Rolle einzunehmen. Nun, ich koche gerne, werde gerne von den Männern "geführt" und mag es eben > ein wenig < altmodisch mit der Frau / Mann Rollenverteilung. Nun gut... das war nur eine kurze Einführung. Jetzt zu meinem eigentlichen Problem das mich arg einschränkt und auch sehr belastet - schon immer.

Ich bin nicht nur innerlich, sondern auch äußerlich ein femininer Mann. Ich style mich gerne, zupfe mir die Augenbrauen, rasiere mich täglich, trage edle Klamotten mit Schmuck und Parfum versehen. Und ja, auch Makeup benutze ich - nicht weil ich damit provozieren möchte oder weil ich mich selbst damit unwohl fühle - nein, eher weil ich ich mich damit indentifizieren kann und es einfach zu mir gehört. Auch macht es mir eine Menge Spaß mich zu schminken. Ich sehe nicht wie eine Draq Queen aus oder bin zugespachtelt bis zur Unkenntlichkeit. Ich benutze es schon dezent, nicht jedem fällt es auf, aber manchmal kommt doch das ein oder andere Lästern in der Öffentlichkeit in mein Ohr. Es wird oft darauf rumgehakt das es ja soooo schlimm sei, ich benutze Makeup. Darüber wird sich dann minutenlang unterhalten und mit dem Kopf geschüttelt oder sie bekommen große Augen. Auch Aggressivität durfte ich hierbei schon erleben.
Sie lästern über meinen Kopf, über meinen Style, über meine Erscheinung eben. Finden es immer ziemlich widerlich das ich meine Augenbrauen zupfen lasse, wobei ich viele Männer sehe in Friseurläden die sich das machen lassen. Widerlich deshalb, weil oft ein angeekelter Blick mitschwingt oder etwa so einer wie "booaah".

Es verletzt mich so ein Verhalten, weil es meine Person angreift. Ich hab niemanden etwas getan. Es sind auch nicht unbedingt die Tatsachen das es mich verletzt das die Leute mir sagen was ich hab und was ich nicht hab. Das weiß ich selbst auch, dazu brauche ich keinen. Eher meine ich damit, dass es mich verletzt das sie so abwertend und aggressiv reagieren. Ich wurde auch schon oft angerempelt mit Absicht mitten in der Stadt auf einem Bürgersteig. Ich nehme mir so etwas sehr zu Herzen... Ich lächel darüber hinweg, aber tief im Inneren könnte ich in diesem Moment fast losheulen oder zumindest bin ich dann sehr wütend für eine Zeit lang und denke viel darüber nach. Mit meinen ca. 170 cm bin ich auch eher klein, darüber wurde sich auch ab und an schon lustig gemacht oder mit einem "boa ist der scheisse als Mann" abgetan. Ich finde mich so wie ich bin gut. Okay gut, vielleicht strahle ich Unsicherheit und Angst oft aus, mir wurde schon von Exfreunden gesagt das ich eher angereifbar wirke. Das wir natürlich oft ausgenutzt von fremden. Andere die sag ich mal auffälliger als ich sind, aber jede Menge Selbstbewusstsein haben, werden nicht so behandelt. Schade... Nun, aber bevor der Text noch länger wird, lass ich es mal gut sein und verfasse eventuell noch einen zweiten irgendwann.

Ich hoffe wirklich das eines Tages die Gesellschaft keine Menschen mehr schlecht behandelt, nur weil sie anders ticken & aussehen. Danke fürs lesen. Lg Hispanicus
 

Allein schon dein Frauenbild ist Grund genug dir gegenüber aggressiv aufzutreten: ...werde gern geführt von einem Mann.... koche gern.... mach ihm das Weibchen.... In welchem vergangenen Zeitalter bist DU denn zuhause ? Das ist die Vorstellung eines Mannes von einer Frau aus dem Mittelalter.
Du bist devot - das trifft s wohl eher.
In einem Punkt liegst du allerdings richtig. Frauen werden dein Anliegen eher verstehen als Männer. Wir sind ja schließlich alles Schwestern und da gehörst du natürlich dazu - egal ob du einen Penis hast oder eine Vagina. Auf die innere Einstellung kommt es an.
Ich glaube, um es mal auf den Punkt zu bringen was deine Frage betrifft, dass du keine Probleme mehr haben wirst, wenn du 100 % zu dem stehst, was du fühlst und dich dann auch so verhältst.
Wenn du unsicher bist, strahlst du das aus und dann wirst du angegriffen.
Wenn du sicher bist, wird niemand versuchen dir den Ball abzuholen

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31. August 2018 um 6:16
In Antwort auf hispanicus91

ich habe mich hier angemeldet, um ein wenig meine Enttäuschung und meine Wut über die Gesellschaft mit euch zu teilen & auch ein Stück weit zu verarbeiten. Bevor in Folge eine Verwirrung ensteht, kurz zu mir - ja, ich bin männlich. MIr ist auch bewusst dass dies ein Frauenportal ist. Nun, warum habe ich mich hier angemeldet? Naja, ich denke mein Problem verstehen Frauen um einiges besser.

Des weiteren, auch wenn es nur bedingt was mit meinem Problem zu tun hat, bin ich homosexuell, stehe aber dazu & bewältige meinen Alltag ganz gut und lebe meine Bedürfnisse einen Mann haben zu wollen ganz gut aus. Auch übernehme ich oft die Rolle der Frau. Bevor aber auch hier Missverständnisse aufkommen, ich meine hiermit keinesfalls ein klischeehaftes Verhalten mit gebrochenem Handgelenk und "schwuppsigem" Sprachgebrauch & Klang. Nein eher ist es das Bedürfniss eher die feminine Rolle einzunehmen. Nun, ich koche gerne, werde gerne von den Männern "geführt" und mag es eben > ein wenig < altmodisch mit der Frau / Mann Rollenverteilung. Nun gut... das war nur eine kurze Einführung. Jetzt zu meinem eigentlichen Problem das mich arg einschränkt und auch sehr belastet - schon immer.

Ich bin nicht nur innerlich, sondern auch äußerlich ein femininer Mann. Ich style mich gerne, zupfe mir die Augenbrauen, rasiere mich täglich, trage edle Klamotten mit Schmuck und Parfum versehen. Und ja, auch Makeup benutze ich - nicht weil ich damit provozieren möchte oder weil ich mich selbst damit unwohl fühle - nein, eher weil ich ich mich damit indentifizieren kann und es einfach zu mir gehört. Auch macht es mir eine Menge Spaß mich zu schminken. Ich sehe nicht wie eine Draq Queen aus oder bin zugespachtelt bis zur Unkenntlichkeit. Ich benutze es schon dezent, nicht jedem fällt es auf, aber manchmal kommt doch das ein oder andere Lästern in der Öffentlichkeit in mein Ohr. Es wird oft darauf rumgehakt das es ja soooo schlimm sei, ich benutze Makeup. Darüber wird sich dann minutenlang unterhalten und mit dem Kopf geschüttelt oder sie bekommen große Augen. Auch Aggressivität durfte ich hierbei schon erleben.
Sie lästern über meinen Kopf, über meinen Style, über meine Erscheinung eben. Finden es immer ziemlich widerlich das ich meine Augenbrauen zupfen lasse, wobei ich viele Männer sehe in Friseurläden die sich das machen lassen. Widerlich deshalb, weil oft ein angeekelter Blick mitschwingt oder etwa so einer wie "booaah".

Es verletzt mich so ein Verhalten, weil es meine Person angreift. Ich hab niemanden etwas getan. Es sind auch nicht unbedingt die Tatsachen das es mich verletzt das die Leute mir sagen was ich hab und was ich nicht hab. Das weiß ich selbst auch, dazu brauche ich keinen. Eher meine ich damit, dass es mich verletzt das sie so abwertend und aggressiv reagieren. Ich wurde auch schon oft angerempelt mit Absicht mitten in der Stadt auf einem Bürgersteig. Ich nehme mir so etwas sehr zu Herzen... Ich lächel darüber hinweg, aber tief im Inneren könnte ich in diesem Moment fast losheulen oder zumindest bin ich dann sehr wütend für eine Zeit lang und denke viel darüber nach. Mit meinen ca. 170 cm bin ich auch eher klein, darüber wurde sich auch ab und an schon lustig gemacht oder mit einem "boa ist der scheisse als Mann" abgetan. Ich finde mich so wie ich bin gut. Okay gut, vielleicht strahle ich Unsicherheit und Angst oft aus, mir wurde schon von Exfreunden gesagt das ich eher angereifbar wirke. Das wir natürlich oft ausgenutzt von fremden. Andere die sag ich mal auffälliger als ich sind, aber jede Menge Selbstbewusstsein haben, werden nicht so behandelt. Schade... Nun, aber bevor der Text noch länger wird, lass ich es mal gut sein und verfasse eventuell noch einen zweiten irgendwann.

Ich hoffe wirklich das eines Tages die Gesellschaft keine Menschen mehr schlecht behandelt, nur weil sie anders ticken & aussehen. Danke fürs lesen. Lg Hispanicus
 

Die haben Angst vor Deiner Freiheit, die Du Dir geschaffen hast, indem Du Schubladen hinter Dir gelassen hast. Mir fiel beim Lesen ganz spontan dieser Spruch aus "Easy Rider" ein: "Ewig erzählen sie dir und erzählen sie dir und erzählen sie dir etwas über die Freiheit des Individuums. Aber wenn sie mal ein freies Individuum sehen, macht es Ihnen eine Scheißangst."

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