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die Meldung des Tages...

29. Oktober um 9:09

... bin ja nicht so dwer Freund von Cafe´ - Threads, aber ab und an stolpere ich doch über Artikel, die eine kleine Debatte, aber keinen eigen Thread wert sind...
Also mal einen Thread dafür

Am WE / heute habe ich da 2 Meldungen gefunden:

1) Die Bahn mahnt die Alex-Betreber ab - wegen Zugverspätungen und defekter Toiletten...
=> was für ein Brüller, da nennt die Krähe den Raben einen Vogel
(link ich jetzt nicht, da gibt es zig Artikel dazu)

2) der google-Campus, der in Berlin Kreuzberg entstehen sollte und von den Anwohnern verhindert wurde. Habe ich bei t3n einen Artikel gelesen, der das ziemlich zerissen hat:
https://t3n.de/news/kreuzberg-erste-no-go-area-fuer-1119889/
So kann man mit den Sorgen der Menschen natürlich auch umgehen....

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29. Oktober um 12:10

ok, als Meldung des Tages sind hier doch glatt beide von der Grundanonymisierung der anonymen Nicks im gofem chancenlos verdrängt

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29. Oktober um 13:23
In Antwort auf avarrassterne1

... bin ja nicht so dwer Freund von Cafe´ - Threads, aber ab und an stolpere ich doch über Artikel, die eine kleine Debatte, aber keinen eigen Thread wert sind...
Also mal einen Thread dafür

Am WE / heute habe ich da 2 Meldungen gefunden:

1) Die Bahn mahnt die Alex-Betreber ab - wegen Zugverspätungen und defekter Toiletten...
=> was für ein Brüller, da nennt die Krähe den Raben einen Vogel
(link ich jetzt nicht, da gibt es zig Artikel dazu)

2) der google-Campus, der in Berlin Kreuzberg entstehen sollte und von den Anwohnern verhindert wurde. Habe ich bei t3n einen Artikel gelesen, der das ziemlich zerissen hat:
https://t3n.de/news/kreuzberg-erste-no-go-area-fuer-1119889/
So kann man mit den Sorgen der Menschen natürlich auch umgehen....

Zum zweiten Punkt:

Ich kann da nur zustimmen!

Der Verlauf der ganzen Entwicklung rund um diesen Google-Campus ist ein Musterbeispiel für eine WIN-WIN-WIN-WIN-Situation! (Mir gehen da fast die Superlative aus!)

Beginnen wir einmal mit den Interessen (und berechtigten Sorgen) der Anwohner rund um das von Google ins Auge gefasste, angemietete und teilweise auch schon umgebaute Areal. Die hatten große Angst vor irgendeiner Veränderung im Kiez.
Diese Bewohner können sich doch nur vonschreiben, dass ihre Sorgen von linken Aktivisten, Besetzern und Farbbeutelwerfern aufgegriffen und tatkräftig vorgetragen wurden.

Schließlich hat der Technologie-Konzern, der hier einen Campus für Unternehmensgründer / Technologie-Startups aufbauen wollte, nach dreijähriger Blockade und Belagerung, entnervt aufgegeben.

Was für ein Triumph!

Nicht nur, dass die vereinte Szene der Verweigerer und Bedenkenträger hier vor Ort dem Vertreter der hochtechnologisierten, digitalen Globalisierung und Durchleuchtung ( also der modernen Materialsierung Satans ) einmal gezeigt hat, wo der Barthel den Most holt (und ihnen einen Haufen Miese eingebracht hat), NEIN!

Dieser Vorfall wird in die Analen eingehen! Und er wird eine nachhaltige Wirkung für unser ganzes Land haben! Zumal die Aktivisten gleich angekündigt haben, zukünftig auch andere Startups mit ähnlichen Aktionen "zum Wohle der Bürger" zu bekämpfen.

Unter den Scouts der Hochtechnologie-Unternehmen, die auf der Suche nach Standorten sind, für einen Google- oder Apple-Campus oder ein Tesla-Entwicklungszentrum, o.Ä., wird es noch jahrzehntelang nachhallen...

"Bedenke Google Campus Berlin!"

Wenn einer von denen auch nur einen Standort in Berlin oder einen anderen deutschen Ballungsraum anregen wollen würde, wäre er seinen Job schon los, noch bevor er seinen Satz zuende gesprochen hätte!


Fahren wir mit den potenziellen Gründern und Mitarbeitern eines solchen Technologie-Standortes fort. Auch die können nur froh sein, dass man gar nicht erst versucht hat, sie dort anzusiedeln.
Solche Arbeit braucht Ruhe und Konzentration. Wie soll man tolle neue Ideen ausbrüten, wenn der tägliche Weg zum Arbeitsplatz zu einem Spießrutenlauf, vorbei an wütenden, farbbeutelschwingenden Jutesäcken, ausartet.
Dann doch lieber ins Umland von Paris, London oder gleich nach Kalifornien.


In der langen Reihe der Gewinner findet man als nächstes die Lokalpolitiker, die sich nun - über die Parteigrenzen hinweg - die Verhinderung der Übernahme des Kreuzberger Kiezes durch die feindliche Google-Macht als eigenen Verdienst und einen Ausdruck der eigenen Bürgernähe ans Revert heften wollen.


Kommen wir zum Schluss zu Google selbst:

Als Selbständiger würde ich sagen: Lieber bei einem deftigen Fehler einmalig Geld verschossen, dabei aber eine wichtige Lektion für alle Zeiten gelernt, als immer wieder den gleichen Fehler zu machen!

Und - auch wenn ich längst nicht alles gut finde, was Google so veranstaltet - wie cool ist das denn?

Wenn man jenen, die einem den Stinkefinger zeigen, zum Abschied noch dick Honig auf denselben schmiert:

Wenn ich das richtig mitbekommen habe, hat Google das angemietete und vorbereitete Areal örtlichen Initiativen für soziale Projekte langfristig kostenlos überlassen.

Die haben wirklich Stil!  

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29. Oktober um 13:42
In Antwort auf bladerunner64

Zum zweiten Punkt:

Ich kann da nur zustimmen!

Der Verlauf der ganzen Entwicklung rund um diesen Google-Campus ist ein Musterbeispiel für eine WIN-WIN-WIN-WIN-Situation! (Mir gehen da fast die Superlative aus!)

Beginnen wir einmal mit den Interessen (und berechtigten Sorgen) der Anwohner rund um das von Google ins Auge gefasste, angemietete und teilweise auch schon umgebaute Areal. Die hatten große Angst vor irgendeiner Veränderung im Kiez.
Diese Bewohner können sich doch nur vonschreiben, dass ihre Sorgen von linken Aktivisten, Besetzern und Farbbeutelwerfern aufgegriffen und tatkräftig vorgetragen wurden.

Schließlich hat der Technologie-Konzern, der hier einen Campus für Unternehmensgründer / Technologie-Startups aufbauen wollte, nach dreijähriger Blockade und Belagerung, entnervt aufgegeben.

Was für ein Triumph!

Nicht nur, dass die vereinte Szene der Verweigerer und Bedenkenträger hier vor Ort dem Vertreter der hochtechnologisierten, digitalen Globalisierung und Durchleuchtung ( also der modernen Materialsierung Satans ) einmal gezeigt hat, wo der Barthel den Most holt (und ihnen einen Haufen Miese eingebracht hat), NEIN!

Dieser Vorfall wird in die Analen eingehen! Und er wird eine nachhaltige Wirkung für unser ganzes Land haben! Zumal die Aktivisten gleich angekündigt haben, zukünftig auch andere Startups mit ähnlichen Aktionen "zum Wohle der Bürger" zu bekämpfen.

Unter den Scouts der Hochtechnologie-Unternehmen, die auf der Suche nach Standorten sind, für einen Google- oder Apple-Campus oder ein Tesla-Entwicklungszentrum, o.Ä., wird es noch jahrzehntelang nachhallen...

"Bedenke Google Campus Berlin!"

Wenn einer von denen auch nur einen Standort in Berlin oder einen anderen deutschen Ballungsraum anregen wollen würde, wäre er seinen Job schon los, noch bevor er seinen Satz zuende gesprochen hätte!


Fahren wir mit den potenziellen Gründern und Mitarbeitern eines solchen Technologie-Standortes fort. Auch die können nur froh sein, dass man gar nicht erst versucht hat, sie dort anzusiedeln.
Solche Arbeit braucht Ruhe und Konzentration. Wie soll man tolle neue Ideen ausbrüten, wenn der tägliche Weg zum Arbeitsplatz zu einem Spießrutenlauf, vorbei an wütenden, farbbeutelschwingenden Jutesäcken, ausartet.
Dann doch lieber ins Umland von Paris, London oder gleich nach Kalifornien.


In der langen Reihe der Gewinner findet man als nächstes die Lokalpolitiker, die sich nun - über die Parteigrenzen hinweg - die Verhinderung der Übernahme des Kreuzberger Kiezes durch die feindliche Google-Macht als eigenen Verdienst und einen Ausdruck der eigenen Bürgernähe ans Revert heften wollen.


Kommen wir zum Schluss zu Google selbst:

Als Selbständiger würde ich sagen: Lieber bei einem deftigen Fehler einmalig Geld verschossen, dabei aber eine wichtige Lektion für alle Zeiten gelernt, als immer wieder den gleichen Fehler zu machen!

Und - auch wenn ich längst nicht alles gut finde, was Google so veranstaltet - wie cool ist das denn?

Wenn man jenen, die einem den Stinkefinger zeigen, zum Abschied noch dick Honig auf denselben schmiert:

Wenn ich das richtig mitbekommen habe, hat Google das angemietete und vorbereitete Areal örtlichen Initiativen für soziale Projekte langfristig kostenlos überlassen.

Die haben wirklich Stil!  

hm, ich glaube, ich verstehe Deine Ironie jetzt nicht wirklich. ^^

Genau das ist nämlich mein Problem mit diesem (und anderen) Artikel(n).
Dass dieses Thema so in die "Technologieverweigerer" und "Farbbeutelwerfer" - Ecke gedrückt wird.

Im Ernst: wenn es eine Entwicklung gäbe, dass in Deiner Wohngegend die Miete in den nächsten Jahren (wieder) drastisch erhöht werden würde - würdest Du Beifall klatschen, Dich über die Technologie nebenan freuen und dann halt später ins Umland ziehen, weil Du Dir die Miete nicht mehr leisten kannst?

Gerade Kreuzberg hat in den letzten 15 Jahren locker mal Verdreifachungen bei den Mietpreisen erlebt, dass die Anwohner Sorge haben, dass sie davon nicht mehr unbegrenzt viele sich leisten können - wie es in Berlin schon generell irrsinnig schwer geworden ist, bezahlbare Wohnungen zu finden - verstehe ich glatt tatsächlich, ob mit Jute- und Farbbeutel, oder ohne.
Klar, sollen sie nach München gehen, dort sind die Leute schon gewöhnt, dass es in der Stadt keine bezahlbaren Wohnungen gibt und machen sich nix aus einem Arbeitsweg von 1-2h je Richtung

Seitens der Politik wäre es bestimmt schlauer gewesen, mal was gegen den Irrsinn der Mietpreisentwicklung zu tun, statt ein pauschales "Nein" zu unterstützen, aber klar "NEIN" ist einfacher. VIIIIIIIIIIIIIIIIEEEEEEEEEEEL einfacher.

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29. Oktober um 13:53
In Antwort auf avarrassterne1

hm, ich glaube, ich verstehe Deine Ironie jetzt nicht wirklich. ^^

Genau das ist nämlich mein Problem mit diesem (und anderen) Artikel(n).
Dass dieses Thema so in die "Technologieverweigerer" und "Farbbeutelwerfer" - Ecke gedrückt wird.

Im Ernst: wenn es eine Entwicklung gäbe, dass in Deiner Wohngegend die Miete in den nächsten Jahren (wieder) drastisch erhöht werden würde - würdest Du Beifall klatschen, Dich über die Technologie nebenan freuen und dann halt später ins Umland ziehen, weil Du Dir die Miete nicht mehr leisten kannst?

Gerade Kreuzberg hat in den letzten 15 Jahren locker mal Verdreifachungen bei den Mietpreisen erlebt, dass die Anwohner Sorge haben, dass sie davon nicht mehr unbegrenzt viele sich leisten können - wie es in Berlin schon generell irrsinnig schwer geworden ist, bezahlbare Wohnungen zu finden - verstehe ich glatt tatsächlich, ob mit Jute- und Farbbeutel, oder ohne.
Klar, sollen sie nach München gehen, dort sind die Leute schon gewöhnt, dass es in der Stadt keine bezahlbaren Wohnungen gibt und machen sich nix aus einem Arbeitsweg von 1-2h je Richtung

Seitens der Politik wäre es bestimmt schlauer gewesen, mal was gegen den Irrsinn der Mietpreisentwicklung zu tun, statt ein pauschales "Nein" zu unterstützen, aber klar "NEIN" ist einfacher. VIIIIIIIIIIIIIIIIEEEEEEEEEEEL einfacher.

Hier einmal eine Kostprobe der Bürgersorgen und der Art ihres Ausdrucks:

https://fuckoffgoogle.de/de/front-page/

Wenn diese Genossen irgendwann den Endsieg errungen haben und uns von jeder Form von "Tech-Herrschafft" befreit haben, werden sie spätestens dann feststellen, wenn die eigenen Jobs flöten gegangen sind und/oder vom Amt auch kein Geld mehr kommt das niedrige Mieten alleine keine Lebensgrundlage sind.

By the way, ich hatte bei all meinen Jobs bisher Arbeitswege von 45 Min. bis zu zwei Stunden. One - way!

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29. Oktober um 14:21
In Antwort auf bladerunner64

Hier einmal eine Kostprobe der Bürgersorgen und der Art ihres Ausdrucks:

https://fuckoffgoogle.de/de/front-page/

Wenn diese Genossen irgendwann den Endsieg errungen haben und uns von jeder Form von "Tech-Herrschafft" befreit haben, werden sie spätestens dann feststellen, wenn die eigenen Jobs flöten gegangen sind und/oder vom Amt auch kein Geld mehr kommt das niedrige Mieten alleine keine Lebensgrundlage sind.

By the way, ich hatte bei all meinen Jobs bisher Arbeitswege von 45 Min. bis zu zwei Stunden. One - way!

ich habe aktuell 1.5h je Richtung - WENN mal alles klappt. Als ich noch in Berlin gelebt habe, war es üblicher Weise auch ~1h.

Dennoch, die Entwicklung, dass man in Städten als "normaler Mensch" nicht mehr wohnen kann, weil es einfach nicht mehr bezahlbar ist, finde ich zum Speien.

Von Berlin, was immer die Stadt meines Herzens sein wird, ist auf diesem Wege schon zu viel gestorben.

Bei dem, was ich sehe, wenn ich wieder dort bin und was mir unsere Bekannten und Freunde da erzählen, packt mich echt immer ein ziemliches Stück Trauer. Zu Letzt war ich im Sommer eine Woche da - Bekannte und Freunde besucht, deren Bekannte und Freunde getroffen - und an jedem Tag kam das Thema "Mietpreise" hoch - bis hin zum Schwatz mit der Kneipenwirtin beim Billiard, die davon erzählte, dass die Kinder von Verwandten ab Herbst in Berlin studieren würden und sie angesprochen hatten, ob sie nicht eine bezahlbare Wohngelegenheit wüßte.
Unabhängig von diesem Artikel hatte ich da auch von den Kreuzberger Protesten der Anwohner gehört - und nein, das waren keine Krawallbrüder und keine Linken und keine sonstwie durchgeknallten, mit denen ich mich da unterhalten hatte. Also sorry aber, auch wenn Du eine Internet-Seite gefunden hast und ich mich nur persönlich mit den Leuten unterhalten habe - ja, es sind verschiedenste Menschen, dafür ist es ja Kreuzberg! Die sind im Thema vereint, aber die alle auf diesen Punkt zu reduzieren, ist bescheuert - und nicht annähernd wahr.

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30. Oktober um 14:54

ein interessanter Link zum Thema moralisches Dilemma
kurze Vorrede: in unserer aktuellen Situation theoretisch und konstruiert, klar.
Für die Zukunft: Maschinen werden "moralische" Entscheidungen irgendwann treffen (in dem Falle beim autonomen Fahren) - die Regeln dafür muss jemand festlegen.
http://moralmachine.mit.edu/

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30. Oktober um 18:44
In Antwort auf bladerunner64

Zum zweiten Punkt:

Ich kann da nur zustimmen!

Der Verlauf der ganzen Entwicklung rund um diesen Google-Campus ist ein Musterbeispiel für eine WIN-WIN-WIN-WIN-Situation! (Mir gehen da fast die Superlative aus!)

Beginnen wir einmal mit den Interessen (und berechtigten Sorgen) der Anwohner rund um das von Google ins Auge gefasste, angemietete und teilweise auch schon umgebaute Areal. Die hatten große Angst vor irgendeiner Veränderung im Kiez.
Diese Bewohner können sich doch nur vonschreiben, dass ihre Sorgen von linken Aktivisten, Besetzern und Farbbeutelwerfern aufgegriffen und tatkräftig vorgetragen wurden.

Schließlich hat der Technologie-Konzern, der hier einen Campus für Unternehmensgründer / Technologie-Startups aufbauen wollte, nach dreijähriger Blockade und Belagerung, entnervt aufgegeben.

Was für ein Triumph!

Nicht nur, dass die vereinte Szene der Verweigerer und Bedenkenträger hier vor Ort dem Vertreter der hochtechnologisierten, digitalen Globalisierung und Durchleuchtung ( also der modernen Materialsierung Satans ) einmal gezeigt hat, wo der Barthel den Most holt (und ihnen einen Haufen Miese eingebracht hat), NEIN!

Dieser Vorfall wird in die Analen eingehen! Und er wird eine nachhaltige Wirkung für unser ganzes Land haben! Zumal die Aktivisten gleich angekündigt haben, zukünftig auch andere Startups mit ähnlichen Aktionen "zum Wohle der Bürger" zu bekämpfen.

Unter den Scouts der Hochtechnologie-Unternehmen, die auf der Suche nach Standorten sind, für einen Google- oder Apple-Campus oder ein Tesla-Entwicklungszentrum, o.Ä., wird es noch jahrzehntelang nachhallen...

"Bedenke Google Campus Berlin!"

Wenn einer von denen auch nur einen Standort in Berlin oder einen anderen deutschen Ballungsraum anregen wollen würde, wäre er seinen Job schon los, noch bevor er seinen Satz zuende gesprochen hätte!


Fahren wir mit den potenziellen Gründern und Mitarbeitern eines solchen Technologie-Standortes fort. Auch die können nur froh sein, dass man gar nicht erst versucht hat, sie dort anzusiedeln.
Solche Arbeit braucht Ruhe und Konzentration. Wie soll man tolle neue Ideen ausbrüten, wenn der tägliche Weg zum Arbeitsplatz zu einem Spießrutenlauf, vorbei an wütenden, farbbeutelschwingenden Jutesäcken, ausartet.
Dann doch lieber ins Umland von Paris, London oder gleich nach Kalifornien.


In der langen Reihe der Gewinner findet man als nächstes die Lokalpolitiker, die sich nun - über die Parteigrenzen hinweg - die Verhinderung der Übernahme des Kreuzberger Kiezes durch die feindliche Google-Macht als eigenen Verdienst und einen Ausdruck der eigenen Bürgernähe ans Revert heften wollen.


Kommen wir zum Schluss zu Google selbst:

Als Selbständiger würde ich sagen: Lieber bei einem deftigen Fehler einmalig Geld verschossen, dabei aber eine wichtige Lektion für alle Zeiten gelernt, als immer wieder den gleichen Fehler zu machen!

Und - auch wenn ich längst nicht alles gut finde, was Google so veranstaltet - wie cool ist das denn?

Wenn man jenen, die einem den Stinkefinger zeigen, zum Abschied noch dick Honig auf denselben schmiert:

Wenn ich das richtig mitbekommen habe, hat Google das angemietete und vorbereitete Areal örtlichen Initiativen für soziale Projekte langfristig kostenlos überlassen.

Die haben wirklich Stil!  

das sind alles alte saturierte Säcke die sich da in x bg aufregen typische Grünenklientel. Ursprünglich selbst  oft Avantgarde wollen sie den für sie angenehmen Status quo beibehalten.


Am Hochtreiben der Mieten ändert sich dadurch nichts daran ist auch nicht die Firma Google  schuld, sondern Gewinnmaximierer aus der Immobilienbranche seit Jahren und das in ganz Berlin

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30. Oktober um 19:13
In Antwort auf apolline122211

das sind alles alte saturierte Säcke die sich da in x bg aufregen typische Grünenklientel. Ursprünglich selbst  oft Avantgarde wollen sie den für sie angenehmen Status quo beibehalten.


Am Hochtreiben der Mieten ändert sich dadurch nichts daran ist auch nicht die Firma Google  schuld, sondern Gewinnmaximierer aus der Immobilienbranche seit Jahren und das in ganz Berlin

und Du glaubst nicht, dass genau das in einem Bereich, der durch den google-Standort attraktiver ist, enorm zunimmt?
Und man dann nicht lieber die Gewerberäume an irgend eine hippe Sushi-Bar, die nur vom Mittagsgeschäft lebt, für den 5fachen Preis vermietet, als an den Laden, der da schon seit x Jahren ist und bei dem man noch bis 22 Uhr seine Schachtel Fluppen und paar Schrippen kaufen konnte?
Also ich würde genau davon ausgehen.

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30. Oktober um 19:56
In Antwort auf avarrassterne1

und Du glaubst nicht, dass genau das in einem Bereich, der durch den google-Standort attraktiver ist, enorm zunimmt?
Und man dann nicht lieber die Gewerberäume an irgend eine hippe Sushi-Bar, die nur vom Mittagsgeschäft lebt, für den 5fachen Preis vermietet, als an den Laden, der da schon seit x Jahren ist und bei dem man noch bis 22 Uhr seine Schachtel Fluppen und paar Schrippen kaufen konnte?
Also ich würde genau davon ausgehen.

ja und willst Du Investitionen komplett verhindern weil dann die Mietpreise steigen.

Soso Berlin ist also Deine Herzensstadt.
Aber bloss keine Jobmaschine installieren. Hat Berlin ja soviel davon^^ wir sind ja als Firmenstandort  quasi der bestbestallte  Stadtstaat und Bundesland. ever.
Davon mal abgesehen: nicht nur in xbg steigrn die Mieten kräftig  ... in ganz Berlin und das auch ohne Googleinvestition. V a liegts an den vermögenden Zuzüglern aus dem Süden und Südwesten die solche Mieten zu zahlen bereit sind.

Weisst Du  ich habe als Berlinerin  genug ,von  Möchtegernberlinern solche Wünsche zu hören.
Was Ihr Euch wünscht ist ein alternatives lebendes Museum ohne Veränderung in das ihr ab und zu kommt—  und von der eine Minderheit profitiert. An den Rest der Einwohner denkt Ihr nicht .
Die sich kn xbg aufregen stehen vom Alter her oft schon kurz vor der Rente zahlen Spottpreismieten und denken im Traum nicht an die jungen Berliner.

Und zur Bekannten deren Nachwuchs hier studieren möchte: entweder sie finden mit Glück etwas Preiswertes, akzeptieren die höheren Preise oder studieren woanders ,  Berlin wird in den meisten Fällen ja auch nicht wegen der Uni gewählt

Die Stadt  bzw ihre Bewohner finden diesen Hype auch nicht sooo prickelnd Ich finde es immer amüsant: die Leute die mit ihren Wünschen die Mietpreise so dermassen anziehen lassen, beschweren sich dann darüber.

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30. Oktober um 19:57
In Antwort auf avarrassterne1

und Du glaubst nicht, dass genau das in einem Bereich, der durch den google-Standort attraktiver ist, enorm zunimmt?
Und man dann nicht lieber die Gewerberäume an irgend eine hippe Sushi-Bar, die nur vom Mittagsgeschäft lebt, für den 5fachen Preis vermietet, als an den Laden, der da schon seit x Jahren ist und bei dem man noch bis 22 Uhr seine Schachtel Fluppen und paar Schrippen kaufen konnte?
Also ich würde genau davon ausgehen.

schachtel Fluppen und Brötchen bekommt man übrigens überall an jeder Ecke. Gerade Kreuzberg ist mit Spätis übersät und Bäckereien gibts noch genügend.

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30. Oktober um 20:19
In Antwort auf apolline122211

ja und willst Du Investitionen komplett verhindern weil dann die Mietpreise steigen.

Soso Berlin ist also Deine Herzensstadt.
Aber bloss keine Jobmaschine installieren. Hat Berlin ja soviel davon^^ wir sind ja als Firmenstandort  quasi der bestbestallte  Stadtstaat und Bundesland. ever.
Davon mal abgesehen: nicht nur in xbg steigrn die Mieten kräftig  ... in ganz Berlin und das auch ohne Googleinvestition. V a liegts an den vermögenden Zuzüglern aus dem Süden und Südwesten die solche Mieten zu zahlen bereit sind.

Weisst Du  ich habe als Berlinerin  genug ,von  Möchtegernberlinern solche Wünsche zu hören.
Was Ihr Euch wünscht ist ein alternatives lebendes Museum ohne Veränderung in das ihr ab und zu kommt—  und von der eine Minderheit profitiert. An den Rest der Einwohner denkt Ihr nicht .
Die sich kn xbg aufregen stehen vom Alter her oft schon kurz vor der Rente zahlen Spottpreismieten und denken im Traum nicht an die jungen Berliner.

Und zur Bekannten deren Nachwuchs hier studieren möchte: entweder sie finden mit Glück etwas Preiswertes, akzeptieren die höheren Preise oder studieren woanders ,  Berlin wird in den meisten Fällen ja auch nicht wegen der Uni gewählt

Die Stadt  bzw ihre Bewohner finden diesen Hype auch nicht sooo prickelnd Ich finde es immer amüsant: die Leute die mit ihren Wünschen die Mietpreise so dermassen anziehen lassen, beschweren sich dann darüber.

ahm, dass ich geschrieben habe, dass ich es besser finden würde, wenn die Politik etwas gegen diesen Wahnsinn unternimmt, statt sich mit pauschalem "Nein" feiern zu lassen, hast Du warum überlesen?

Dass ich gegen eine google-Ansiedlung bin hast Du wo gelesen? Darin, dass ich es mies finde, die Sorgen der Menschen als "Technologieverweigerer" und "Farbbeutelwerfer" abzustempeln? Ist jetzt nicht so ganz das gleiche, oder?!?

Nein, was ich mir wünsche ist kein alternatives und kein Museeum. Und wie auch schon geschrieben, haben mich gerade in diesem Jahr die Sorgen der Einwohner mehr überrollt, als ich je erwartet hätte.

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30. Oktober um 21:10
In Antwort auf avarrassterne1

ahm, dass ich geschrieben habe, dass ich es besser finden würde, wenn die Politik etwas gegen diesen Wahnsinn unternimmt, statt sich mit pauschalem "Nein" feiern zu lassen, hast Du warum überlesen?

Dass ich gegen eine google-Ansiedlung bin hast Du wo gelesen? Darin, dass ich es mies finde, die Sorgen der Menschen als "Technologieverweigerer" und "Farbbeutelwerfer" abzustempeln? Ist jetzt nicht so ganz das gleiche, oder?!?

Nein, was ich mir wünsche ist kein alternatives und kein Museeum. Und wie auch schon geschrieben, haben mich gerade in diesem Jahr die Sorgen der Einwohner mehr überrollt, als ich je erwartet hätte.

ich habe es nicht überlesen.

Aber auch nicht überlesen, dass Du diese Firmenverhinderung feierst.

Wichtiger ist, diese Immobilienspekulationen und die Höchstpreise ordentlich zu deckeln. Sind sie schon dabei aber leider mit nur mässigem Erfolg. 

Dich haben die Sorgen der Einwohner überrollt?
Ok Kreuzberger  wieviele Berliner aus anderen Bezirken kennst Du denn?

Was wir hier brauchen sind dringend Firmen weil die Grossen sich langsam zurück ziehen.
Google derart zu verprellen für den eigenen Vorteil weniger ist einfach nur dumm gewesen.

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30. Oktober um 21:29
In Antwort auf apolline122211

ich habe es nicht überlesen.

Aber auch nicht überlesen, dass Du diese Firmenverhinderung feierst.

Wichtiger ist, diese Immobilienspekulationen und die Höchstpreise ordentlich zu deckeln. Sind sie schon dabei aber leider mit nur mässigem Erfolg. 

Dich haben die Sorgen der Einwohner überrollt?
Ok Kreuzberger  wieviele Berliner aus anderen Bezirken kennst Du denn?

Was wir hier brauchen sind dringend Firmen weil die Grossen sich langsam zurück ziehen.
Google derart zu verprellen für den eigenen Vorteil weniger ist einfach nur dumm gewesen.

nein, keine Kreuzberger, da war nur eine dabei.
wir haben nicht in Kreuzberg gewohnt, unsere Freunde und Bekannten tun es auch nicht.

Wo habe ich die Firmenverhinderung gefeiert?

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2. November um 22:30

Oh man, dieser Thread ist ja voll an mir vorbei gegangen  dabei ist das eine gute Idee 

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2. November um 22:48
In Antwort auf avarrassterne1

und Du glaubst nicht, dass genau das in einem Bereich, der durch den google-Standort attraktiver ist, enorm zunimmt?
Und man dann nicht lieber die Gewerberäume an irgend eine hippe Sushi-Bar, die nur vom Mittagsgeschäft lebt, für den 5fachen Preis vermietet, als an den Laden, der da schon seit x Jahren ist und bei dem man noch bis 22 Uhr seine Schachtel Fluppen und paar Schrippen kaufen konnte?
Also ich würde genau davon ausgehen.

Ähm welcher Google Campus und wofür? Hä? Ging ja total an mir vorbei  
Wo denn in Kreuzberg? Da wo auch Idealo sitzt? Das Gelände wirkt so hipp und startup mäßig. Was ich aber irgendwie schade finde Robben und Wientjes haben ihren Kreuzberg Standort aufgegeben, weil die Miete zu teuer wurde. 

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2. November um 23:39
In Antwort auf kapuzze

Ähm welcher Google Campus und wofür? Hä? Ging ja total an mir vorbei  
Wo denn in Kreuzberg? Da wo auch Idealo sitzt? Das Gelände wirkt so hipp und startup mäßig. Was ich aber irgendwie schade finde Robben und Wientjes haben ihren Kreuzberg Standort aufgegeben, weil die Miete zu teuer wurde. 

Robben und Wientjes sagt mir jetzt gar nichts *hüstel*

der erst-beste Link zum google campus:
https://www.tagesspiegel.de/berlin/berlin-kreuzberg-aufkommender-protest-gegen-google-campus/20814414.html

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3. November um 0:51
In Antwort auf avarrassterne1

Robben und Wientjes sagt mir jetzt gar nichts *hüstel*

der erst-beste Link zum google campus:
https://www.tagesspiegel.de/berlin/berlin-kreuzberg-aufkommender-protest-gegen-google-campus/20814414.html

Wie? 
Das muss dir doch was sagen!?

Die super günstigen Mietlaster!!! 

Vielleicht solltest du doch mal öfter bei einem Umzug helfen 
Den Link schau ich mir mal an, danke. 

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3. November um 1:01

Was machen die auf so einem Google Campus? 🤨 Das ist mir irgendwie noch nicht klar...

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3. November um 8:58
In Antwort auf kapuzze

Was machen die auf so einem Google Campus? 🤨 Das ist mir irgendwie noch nicht klar...

Förderung für Start-Ups. Wer da auserwählt wird, bekommt Coaching, kostenlose Räume (So wie jetzt die 3 (?) Firmen, die statt dessen einziehen werden auch keine Miete zahlen müssen) und es gibt Gründerwettbewerbe mit Preisgeldern.

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Von: canella
neu
13. Dezember um 20:03

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