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Die große Wende 2020

13. Dezember 2019 um 20:16 Letzte Antwort: 17. Januar um 23:32

Nach der politischen Wende 89 steht ja nun die ökologische Wende 2020 in's Haus. Seid Ihr bereit und finanziell in der Lage, diese erneute Wende mitzutragen und mitzufinanzieren? Auf wieviel Wohlstand seit Ihr bereit zu verzichten? 200, 300 oder mehr Euro von Eurem monatlichen Budget? Die Frage meine ich ernst, ich rechne gerade durch, wo ich die neuen Ausgaben für Energie, Dämmung und Mobilität kompensieren kann. Bei meinen Kindern? Schmalz statt Wurst und Käse? Zwei Pullover statt dicker Jacke?

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13. Dezember 2019 um 23:35

Hallo!

Ich denke entscheidend bei der ökologischen Wende ist vor allem die Politik. Die Regierungen müssen sich trauen das Netz an erneuerbaren Energien umfassend auszubauen, das Schienenetz auszubauen, CO² wirksam zu besteuern, Massentierhaltung verbieten, ökologisch sinnvoll subventionieren usw. Natürlich kostet das Geld, auch wenn diese Maßnahmen nicht grundsetzlich schlecht für die Wirtschaft sein müssen. Ich bin auch gerne bereit meinen Beitrag zur Finanzierung zu leisten und tue dies teilweise auch heute schon (z.B. beziehen wir Ökostrom). Es gibt viele Dinge, die jeder einzeln tun kann, um die persönliche CO²-Bilanz zu verbessern und ganz nebenbei bessern viele dieser Maßnahmen sogar noch den Geldbeutel auf, z.B. der Verzicht auf Flugreisen, Fahrrad/Öffis statt Auto, Verzicht auf tierische Produkte, Hinterfragen des persönlichen Konsums (Was brauche ich wirklich?) usw. Ich tue all dies nicht immer zu 100%, aber immer mehr und tatsächlich tue ich es gerne und es fühlt sich für mich nicht so an, als würde ich auf Wohlstand verzichten.

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13. Dezember 2019 um 23:35

Hallo!

Ich denke entscheidend bei der ökologischen Wende ist vor allem die Politik. Die Regierungen müssen sich trauen das Netz an erneuerbaren Energien umfassend auszubauen, das Schienenetz auszubauen, CO² wirksam zu besteuern, Massentierhaltung verbieten, ökologisch sinnvoll subventionieren usw. Natürlich kostet das Geld, auch wenn diese Maßnahmen nicht grundsetzlich schlecht für die Wirtschaft sein müssen. Ich bin auch gerne bereit meinen Beitrag zur Finanzierung zu leisten und tue dies teilweise auch heute schon (z.B. beziehen wir Ökostrom). Es gibt viele Dinge, die jeder einzeln tun kann, um die persönliche CO²-Bilanz zu verbessern und ganz nebenbei bessern viele dieser Maßnahmen sogar noch den Geldbeutel auf, z.B. der Verzicht auf Flugreisen, Fahrrad/Öffis statt Auto, Verzicht auf tierische Produkte, Hinterfragen des persönlichen Konsums (Was brauche ich wirklich?) usw. Ich tue all dies nicht immer zu 100%, aber immer mehr und tatsächlich tue ich es gerne und es fühlt sich für mich nicht so an, als würde ich auf Wohlstand verzichten.

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14. Dezember 2019 um 17:26
In Antwort auf casey_11887674

Hallo!

Ich denke entscheidend bei der ökologischen Wende ist vor allem die Politik. Die Regierungen müssen sich trauen das Netz an erneuerbaren Energien umfassend auszubauen, das Schienenetz auszubauen, CO² wirksam zu besteuern, Massentierhaltung verbieten, ökologisch sinnvoll subventionieren usw. Natürlich kostet das Geld, auch wenn diese Maßnahmen nicht grundsetzlich schlecht für die Wirtschaft sein müssen. Ich bin auch gerne bereit meinen Beitrag zur Finanzierung zu leisten und tue dies teilweise auch heute schon (z.B. beziehen wir Ökostrom). Es gibt viele Dinge, die jeder einzeln tun kann, um die persönliche CO²-Bilanz zu verbessern und ganz nebenbei bessern viele dieser Maßnahmen sogar noch den Geldbeutel auf, z.B. der Verzicht auf Flugreisen, Fahrrad/Öffis statt Auto, Verzicht auf tierische Produkte, Hinterfragen des persönlichen Konsums (Was brauche ich wirklich?) usw. Ich tue all dies nicht immer zu 100%, aber immer mehr und tatsächlich tue ich es gerne und es fühlt sich für mich nicht so an, als würde ich auf Wohlstand verzichten.

Es geht aber, wenn das alles so kommen soll wie gefordert, nicht nur um ein paar cent mehr für Ökostrom, sondern um existentiell richtig teure Massnahmen, die den Einzelnen pro Monat mehrere Hundert Euro zusätzlich kosten würden. Die Masse der Leute haben das nicht übrig und werden auch nicht bereit sein, sich das Geld abschröpfen zu lassen.

Ich sehe schlimmstenfalls einen Bürgerkrieg, der deshalb entstehen wird.

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14. Dezember 2019 um 20:18
In Antwort auf melanie4131

Es geht aber, wenn das alles so kommen soll wie gefordert, nicht nur um ein paar cent mehr für Ökostrom, sondern um existentiell richtig teure Massnahmen, die den Einzelnen pro Monat mehrere Hundert Euro zusätzlich kosten würden. Die Masse der Leute haben das nicht übrig und werden auch nicht bereit sein, sich das Geld abschröpfen zu lassen.

Ich sehe schlimmstenfalls einen Bürgerkrieg, der deshalb entstehen wird.

Ich bin ehrlich, ich weiß nicht wie viel die erforderlichen Maßnahmen den einzelnen Bürger am Ende kosten wird. Aber es gibt doch nun einmal überhaupt keine vernünftige Alternative dazu. Nichts tun würde uns am Ende doch viel teurer zu stehen kommen.

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15. Dezember 2019 um 13:31

Du weisst aber schon von den nur 2%?

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15. Dezember 2019 um 15:24
In Antwort auf melanie4131

Du weisst aber schon von den nur 2%?

Nein, ich weiß nicht auf welche 2% du anspricht und ehrlich gesagt habe ich auch langsam die Nase voll. Ich bin mir wirklich nicht zu fein dafür auch auf Stammtischparolen zu antworten, aber ich hatte schon gehofft, dass sich der ein oder andere noch an der Diskussion beteiligt. Da dies nicht der Fall ist, habe ich auch keine Lust mehr mir Mühe zu geben ausführlich zu antworten.
Deshalb bin ich nun raus und wünsche einen schönen 3. Advent!

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18. Dezember 2019 um 11:18
In Antwort auf melanie4131

Es geht aber, wenn das alles so kommen soll wie gefordert, nicht nur um ein paar cent mehr für Ökostrom, sondern um existentiell richtig teure Massnahmen, die den Einzelnen pro Monat mehrere Hundert Euro zusätzlich kosten würden. Die Masse der Leute haben das nicht übrig und werden auch nicht bereit sein, sich das Geld abschröpfen zu lassen.

Ich sehe schlimmstenfalls einen Bürgerkrieg, der deshalb entstehen wird.

So schlimm, dass gleich ein Bürgerkrieg kommen wird, sehe ich die Situation nicht. Meiner Beobachtung nach und auch in der Lokalpresse lesend sehe ich, dass Vandalismus, scheinbar von Jugendlichen verursacht, stark zunimmt.
Ich deute es als Ausdruck einer gewissen Unzufriedenheit und Unsicherheit gegenüber der Gesellschaft und deren politischen Entscheidungen. Auch die zunehmende Stigmatisierung der Kultur in Rechts oder Links und dazu noch jeweils eine Gegendemo fördert die Problematik bezüglich der persönlichen Orientierung eher negativ, so glaube ich zumindest zu wissen.

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18. Dezember 2019 um 12:16
In Antwort auf casey_11887674

Hallo!

Ich denke entscheidend bei der ökologischen Wende ist vor allem die Politik. Die Regierungen müssen sich trauen das Netz an erneuerbaren Energien umfassend auszubauen, das Schienenetz auszubauen, CO² wirksam zu besteuern, Massentierhaltung verbieten, ökologisch sinnvoll subventionieren usw. Natürlich kostet das Geld, auch wenn diese Maßnahmen nicht grundsetzlich schlecht für die Wirtschaft sein müssen. Ich bin auch gerne bereit meinen Beitrag zur Finanzierung zu leisten und tue dies teilweise auch heute schon (z.B. beziehen wir Ökostrom). Es gibt viele Dinge, die jeder einzeln tun kann, um die persönliche CO²-Bilanz zu verbessern und ganz nebenbei bessern viele dieser Maßnahmen sogar noch den Geldbeutel auf, z.B. der Verzicht auf Flugreisen, Fahrrad/Öffis statt Auto, Verzicht auf tierische Produkte, Hinterfragen des persönlichen Konsums (Was brauche ich wirklich?) usw. Ich tue all dies nicht immer zu 100%, aber immer mehr und tatsächlich tue ich es gerne und es fühlt sich für mich nicht so an, als würde ich auf Wohlstand verzichten.

was ein schlechter Witz ist.

Autofahren wird teuerer. Fein. Nur davon werden die Öffis nicht besser. Die bleiben hoffnungslos überfüllt und genauso hoffnungslos unpünktlich. Und vor allem: hier im ländlichen Raum gar nicht am WE und unzureichend in der Woche überhaupt vorhanden.
Bilanz: Genauso doof wie vorher, nur halt teuerer. Super.

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18. Dezember 2019 um 12:24
In Antwort auf avarrassterne1

was ein schlechter Witz ist.

Autofahren wird teuerer. Fein. Nur davon werden die Öffis nicht besser. Die bleiben hoffnungslos überfüllt und genauso hoffnungslos unpünktlich. Und vor allem: hier im ländlichen Raum gar nicht am WE und unzureichend in der Woche überhaupt vorhanden.
Bilanz: Genauso doof wie vorher, nur halt teuerer. Super.

genauso mit Heizung:
Ich war noch nie ein Typ, der so heizt, dass ich im Winter im T-Shirt herumlaufe. Nur so, dass ich zu Hause Mütze und Schal brauche, sollte es bitte auch nicht sein.
Tja, was solll ich da ändern? Wie die meisten bin ich Mieter, nicht Eigentümer. Ich habe keinen Einfluss darauf, ob eine Heizungsanlage mit Öl - wie bei uns oder mit öko-Zeugs wärmt. Ich könnte natürlich eine andere Wohnung beziehen, aber mal abgesehen von der Frage, wo ich das Geld für den Umzug hernehmen soll, bin ich mehr als froh im Münchner Umland überhaupt eine bezahlbare Wohnung gefunden zu haben. 10 Jahre später liegen die Chancen, eine vergleichbare Wohnung für vergleichbare Kosten zu haben nicht viel über null. Könnte ich nur noch weiter raus ziehen - 1.5h Arbeitsweg sind noch nicht genug....
Also: es bleibt beim alten, nur wird teuerer. Super.

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18. Dezember 2019 um 18:40
In Antwort auf avarrassterne1

genauso mit Heizung:
Ich war noch nie ein Typ, der so heizt, dass ich im Winter im T-Shirt herumlaufe. Nur so, dass ich zu Hause Mütze und Schal brauche, sollte es bitte auch nicht sein.
Tja, was solll ich da ändern? Wie die meisten bin ich Mieter, nicht Eigentümer. Ich habe keinen Einfluss darauf, ob eine Heizungsanlage mit Öl - wie bei uns oder mit öko-Zeugs wärmt. Ich könnte natürlich eine andere Wohnung beziehen, aber mal abgesehen von der Frage, wo ich das Geld für den Umzug hernehmen soll, bin ich mehr als froh im Münchner Umland überhaupt eine bezahlbare Wohnung gefunden zu haben. 10 Jahre später liegen die Chancen, eine vergleichbare Wohnung für vergleichbare Kosten zu haben nicht viel über null. Könnte ich nur noch weiter raus ziehen - 1.5h Arbeitsweg sind noch nicht genug....
Also: es bleibt beim alten, nur wird teuerer. Super.

Die Problematik "Heizung" ärgert mich als Mieterin in einem Mehrfamilienhaus ebenso, kann aber keine Änderung herbeiführen. Ich heize  so sparsam, so dass weitere Temperaturabsenkungen Erkältungskrankheiten verursachen könnten. Bedingt durch die 30%-Regelung zahle ich auch für die Hausbewohner mit den ständig gekippten Fenstern mit,die ihre Wohnkosten wegen H4-Bezug  von der Allgemeinheit beglichen bekommen.
Ich kann leider auch nicht mitbestimmen, ob das Haus mit Solarelementen bestückt werden könne, und wenn schon, würde der Hauseigentümer den Gewinn einstecken und ich hätte unter Umständen die Modernisierungskosten anteilig zu tragen.

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18. Dezember 2019 um 21:49
In Antwort auf avarrassterne1

was ein schlechter Witz ist.

Autofahren wird teuerer. Fein. Nur davon werden die Öffis nicht besser. Die bleiben hoffnungslos überfüllt und genauso hoffnungslos unpünktlich. Und vor allem: hier im ländlichen Raum gar nicht am WE und unzureichend in der Woche überhaupt vorhanden.
Bilanz: Genauso doof wie vorher, nur halt teuerer. Super.

Da stimme ich dir voll und ganz zu. Nur Autofahren teurer machen und nicht gleichzeitig den öffentlichen Personennahverkehr massiv ausbauen, ist natürlich Mist. Das das mit der Verkehrswende auch sehr schnell gehen kann, zeigen uns ja gerade die Chinesen. Auch wenn dort die Startbedingungen zugegebenermaßen nicht vergleichbar sind. Und nein, ich wünsche mir kein autoritäres Staatsregime wie in China!

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18. Dezember 2019 um 22:12
In Antwort auf avarrassterne1

genauso mit Heizung:
Ich war noch nie ein Typ, der so heizt, dass ich im Winter im T-Shirt herumlaufe. Nur so, dass ich zu Hause Mütze und Schal brauche, sollte es bitte auch nicht sein.
Tja, was solll ich da ändern? Wie die meisten bin ich Mieter, nicht Eigentümer. Ich habe keinen Einfluss darauf, ob eine Heizungsanlage mit Öl - wie bei uns oder mit öko-Zeugs wärmt. Ich könnte natürlich eine andere Wohnung beziehen, aber mal abgesehen von der Frage, wo ich das Geld für den Umzug hernehmen soll, bin ich mehr als froh im Münchner Umland überhaupt eine bezahlbare Wohnung gefunden zu haben. 10 Jahre später liegen die Chancen, eine vergleichbare Wohnung für vergleichbare Kosten zu haben nicht viel über null. Könnte ich nur noch weiter raus ziehen - 1.5h Arbeitsweg sind noch nicht genug....
Also: es bleibt beim alten, nur wird teuerer. Super.

Die Problematik, dass man als Mieter keinen Einfluss darauf hat, wie geheizt wird und trotzdem die Mehrkosten trägt, sehe ich auch. Ich glaube, dass dies eine der größten Herausforderungen sein wird, hier den ökologischen Wandel gleichzeitig schnell und sozialverträglich zu gestalten.

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19. Dezember 2019 um 8:03
In Antwort auf gertraude.

Die Problematik "Heizung" ärgert mich als Mieterin in einem Mehrfamilienhaus ebenso, kann aber keine Änderung herbeiführen. Ich heize  so sparsam, so dass weitere Temperaturabsenkungen Erkältungskrankheiten verursachen könnten. Bedingt durch die 30%-Regelung zahle ich auch für die Hausbewohner mit den ständig gekippten Fenstern mit,die ihre Wohnkosten wegen H4-Bezug  von der Allgemeinheit beglichen bekommen.
Ich kann leider auch nicht mitbestimmen, ob das Haus mit Solarelementen bestückt werden könne, und wenn schon, würde der Hauseigentümer den Gewinn einstecken und ich hätte unter Umständen die Modernisierungskosten anteilig zu tragen.

auch das macht mir Sorgen, ja.
Mal angenommen unser Vermieter käme auf die Idee, jetzt eine ganz tolle Öko-Heizung einzubauen... was macht das mit meiner Miete?

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19. Dezember 2019 um 8:18
In Antwort auf casey_11887674

Da stimme ich dir voll und ganz zu. Nur Autofahren teurer machen und nicht gleichzeitig den öffentlichen Personennahverkehr massiv ausbauen, ist natürlich Mist. Das das mit der Verkehrswende auch sehr schnell gehen kann, zeigen uns ja gerade die Chinesen. Auch wenn dort die Startbedingungen zugegebenermaßen nicht vergleichbar sind. Und nein, ich wünsche mir kein autoritäres Staatsregime wie in China!

oh das haben wir auch geschafft - nur in die andere Richtung.

Nehmen wir allein die unzähligen Strecken, die stillgelegt wurden... Und wenn die Bahntickets kostenlos wären - wir würden dennoch zu Weihnachten mit dem Auto zu meiner Schwiegermutter fahren, in ihre (okay: Klein-) Stadt fährt nämlich schon sehr, sehr lange kein Zug mehr. Mit überfüllten und verspäteten Zügen habe ich jeden Arbeitstag meinen Spaß, im Urlaub brauche ich das nicht auch noch - und mit Zug und Überlandbussen wird daraus eine gefühlte Weltreise. Zudem gibt es mit unserem Hund in der Bahn immer mal wieder Terz, ob die mitfahren darf oder nicht.

Der Arbeitsweg geht noch mit den Öffis - in der Theorie. In der Praxis habe ich abends 7 min vom Zug zum Bus. Der nächste dann 45 min später. Oder 90 min später, wenn ich länger arbeiten muss. Kein Ding - wenn der Zug pünktlich ist. Was aber gern auch in einer Woche 3x so aussieht, dass ich mich mit dem Auto holen lasse, weil ich den Bus nicht erreiche. Einkaufen ohne Auto ist nicht drin. Will ich zum Arzt oder zum Tierarzt (sind beides ~10km) wäre ich 2h je Richtung (!) unterwegs. Früher zur Kita vom Kind: mit dem Auto 4km - ohne Kleinkind kann man das auch laufen. Mit den Öffis früh: 1:15h je Richtung, Mittags: 2:30h je Richtung.

Der Hauptunterschied zu China ist in dem Punkt nicht, dass China eine Diktatur ist (also klar, ist es, aber in dieser Hinsicht nicht der wichtigste Punkt). Der große Unterschied ist: Wir haben eine Bahn AG. Und eine MVV GmbH (Münchner Verkehrsbetriebe).

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19. Dezember 2019 um 9:16
In Antwort auf avarrassterne1

oh das haben wir auch geschafft - nur in die andere Richtung.

Nehmen wir allein die unzähligen Strecken, die stillgelegt wurden... Und wenn die Bahntickets kostenlos wären - wir würden dennoch zu Weihnachten mit dem Auto zu meiner Schwiegermutter fahren, in ihre (okay: Klein-) Stadt fährt nämlich schon sehr, sehr lange kein Zug mehr. Mit überfüllten und verspäteten Zügen habe ich jeden Arbeitstag meinen Spaß, im Urlaub brauche ich das nicht auch noch - und mit Zug und Überlandbussen wird daraus eine gefühlte Weltreise. Zudem gibt es mit unserem Hund in der Bahn immer mal wieder Terz, ob die mitfahren darf oder nicht.

Der Arbeitsweg geht noch mit den Öffis - in der Theorie. In der Praxis habe ich abends 7 min vom Zug zum Bus. Der nächste dann 45 min später. Oder 90 min später, wenn ich länger arbeiten muss. Kein Ding - wenn der Zug pünktlich ist. Was aber gern auch in einer Woche 3x so aussieht, dass ich mich mit dem Auto holen lasse, weil ich den Bus nicht erreiche. Einkaufen ohne Auto ist nicht drin. Will ich zum Arzt oder zum Tierarzt (sind beides ~10km) wäre ich 2h je Richtung (!) unterwegs. Früher zur Kita vom Kind: mit dem Auto 4km - ohne Kleinkind kann man das auch laufen. Mit den Öffis früh: 1:15h je Richtung, Mittags: 2:30h je Richtung.

Der Hauptunterschied zu China ist in dem Punkt nicht, dass China eine Diktatur ist (also klar, ist es, aber in dieser Hinsicht nicht der wichtigste Punkt). Der große Unterschied ist: Wir haben eine Bahn AG. Und eine MVV GmbH (Münchner Verkehrsbetriebe).

Wenn man laufen kann und alles andere regelt sich von ganz allein.

Die Hälfte der Bürger wird sich ein umweltfreundliches EFahrzeug gar nicht leisten können. 

Und die pöhse Bahn legt Strecken natürlich aus Kostengründen still.

Die können sich das nicht leisten am Bahnhof JWD 1x pro Jahr zu halten und die Haltestelle das ganze Jahr zu betreuen. 

Da dürfen wir alle gespannt sein, was uns die Politiker mitteilen, wie und mit was wir dann pünktlich zur Arbeit kommen und ganz wichtig, auch wieder nach Hause.

Teilweise werden von Firmen ja schon Fahrräder für ihre Mitarbeiter  angeboten, soweit sind wir schon. 

 

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19. Dezember 2019 um 22:52
In Antwort auf avarrassterne1

oh das haben wir auch geschafft - nur in die andere Richtung.

Nehmen wir allein die unzähligen Strecken, die stillgelegt wurden... Und wenn die Bahntickets kostenlos wären - wir würden dennoch zu Weihnachten mit dem Auto zu meiner Schwiegermutter fahren, in ihre (okay: Klein-) Stadt fährt nämlich schon sehr, sehr lange kein Zug mehr. Mit überfüllten und verspäteten Zügen habe ich jeden Arbeitstag meinen Spaß, im Urlaub brauche ich das nicht auch noch - und mit Zug und Überlandbussen wird daraus eine gefühlte Weltreise. Zudem gibt es mit unserem Hund in der Bahn immer mal wieder Terz, ob die mitfahren darf oder nicht.

Der Arbeitsweg geht noch mit den Öffis - in der Theorie. In der Praxis habe ich abends 7 min vom Zug zum Bus. Der nächste dann 45 min später. Oder 90 min später, wenn ich länger arbeiten muss. Kein Ding - wenn der Zug pünktlich ist. Was aber gern auch in einer Woche 3x so aussieht, dass ich mich mit dem Auto holen lasse, weil ich den Bus nicht erreiche. Einkaufen ohne Auto ist nicht drin. Will ich zum Arzt oder zum Tierarzt (sind beides ~10km) wäre ich 2h je Richtung (!) unterwegs. Früher zur Kita vom Kind: mit dem Auto 4km - ohne Kleinkind kann man das auch laufen. Mit den Öffis früh: 1:15h je Richtung, Mittags: 2:30h je Richtung.

Der Hauptunterschied zu China ist in dem Punkt nicht, dass China eine Diktatur ist (also klar, ist es, aber in dieser Hinsicht nicht der wichtigste Punkt). Der große Unterschied ist: Wir haben eine Bahn AG. Und eine MVV GmbH (Münchner Verkehrsbetriebe).

Ich finde auch, dass der ÖPNV eine verpflichtende Daseinsvorsorge des Staates unabhängig vom Kosten-Nutzen-Denken sein sollte. Privatisierung ist sicherlich in unzähligen Alltagsgeschäften der Königsweg, aber eben nicht generell. Ich beobachte die Entwicklung der Privatisierung von Verkehrsmitteln seit etwa 30 Jahren: Vieles ist besser geworden, so die Sauberkeit in Privatbahnen. Im Hauptbahnhof meiner Stadt ( etwa 100.000 Einwohner ) gibt es weder eine Gaststätte noch eine Auskunft. Die Bahnsteigdurchsagen kommen aus einer etwa 50 km entfernten Leitstelle, Ansprechpartner vor Ort sind Fehlanzeige. Der Ticketverkauf erfolgt nur zu ausgewählten Zeiten, eben je nach Wirtschaftlichkeit.In den Abendstunden gibt es kein Wegkommen oder Ankommen mehr.
Unser Nachbarland Tschechien warb noch vor 30 Jahren in seiner Reiseliteratur vom "dichtesten Busnetz Europas". Heute, in der auch dort eingeführten privaten Marktwirtschaft blieben die Verkehrsmittel Bus und Bahn in staatlichen Besitz bzw. in dessen Kontrolle mit dem Ergebnis, dass die alten Nebenstrecken, errichtet einst vor über hundert Jahren in der kaiserlich-königlichen Donaumonarchie immernoch betrieben werden. Insofern müssen wir nicht bis nach China schauen, obwohl wir dort sicher vieles technisch Fortschrittliche abgucken könnten.

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20. Dezember 2019 um 6:43
In Antwort auf coco.lores

Nach der politischen Wende 89 steht ja nun die ökologische Wende 2020 in's Haus. Seid Ihr bereit und finanziell in der Lage, diese erneute Wende mitzutragen und mitzufinanzieren? Auf wieviel Wohlstand seit Ihr bereit zu verzichten? 200, 300 oder mehr Euro von Eurem monatlichen Budget? Die Frage meine ich ernst, ich rechne gerade durch, wo ich die neuen Ausgaben für Energie, Dämmung und Mobilität kompensieren kann. Bei meinen Kindern? Schmalz statt Wurst und Käse? Zwei Pullover statt dicker Jacke?

Fang bei den Kindern an. Heizkörper abstellen etc. Denn die gehen ja Freitags auf die Straße damit wir mehr Steuern zahlen müssen. Nur noch idiotisch in diesem Land. 

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20. Dezember 2019 um 23:47
In Antwort auf nikkiss

Fang bei den Kindern an. Heizkörper abstellen etc. Denn die gehen ja Freitags auf die Straße damit wir mehr Steuern zahlen müssen. Nur noch idiotisch in diesem Land. 

Ich denke das auch so: Die Kinder gehen auf Grund ihrer mangelhaft übermittelten Allgemeinbildung besonders auf technischem Gebiet auf die Straße, die Politiker freuen sich, indem sie die Begründung für neue Steuern formulieren ( CO2-Steuer), die neuen Steuern belasten zunächst die Jugendlichen nicht, weil sie in vielen Fällen das Auto vom Opa geschenkt bekommen und die dann  teuere Tankfüllung noch dazu, aber irgendwann versiegt die Geldquelle "Opa & Oma" natürlich bedingt und was wird dann?
..Ich weiß es leider auch nicht!...Vielleicht kommt man dann zur Besinnung und beginnt, auf die Grünen zu schimpfen.

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21. Dezember 2019 um 11:30
In Antwort auf gertraude.

Ich finde auch, dass der ÖPNV eine verpflichtende Daseinsvorsorge des Staates unabhängig vom Kosten-Nutzen-Denken sein sollte. Privatisierung ist sicherlich in unzähligen Alltagsgeschäften der Königsweg, aber eben nicht generell. Ich beobachte die Entwicklung der Privatisierung von Verkehrsmitteln seit etwa 30 Jahren: Vieles ist besser geworden, so die Sauberkeit in Privatbahnen. Im Hauptbahnhof meiner Stadt ( etwa 100.000 Einwohner ) gibt es weder eine Gaststätte noch eine Auskunft. Die Bahnsteigdurchsagen kommen aus einer etwa 50 km entfernten Leitstelle, Ansprechpartner vor Ort sind Fehlanzeige. Der Ticketverkauf erfolgt nur zu ausgewählten Zeiten, eben je nach Wirtschaftlichkeit.In den Abendstunden gibt es kein Wegkommen oder Ankommen mehr.
Unser Nachbarland Tschechien warb noch vor 30 Jahren in seiner Reiseliteratur vom "dichtesten Busnetz Europas". Heute, in der auch dort eingeführten privaten Marktwirtschaft blieben die Verkehrsmittel Bus und Bahn in staatlichen Besitz bzw. in dessen Kontrolle mit dem Ergebnis, dass die alten Nebenstrecken, errichtet einst vor über hundert Jahren in der kaiserlich-königlichen Donaumonarchie immernoch betrieben werden. Insofern müssen wir nicht bis nach China schauen, obwohl wir dort sicher vieles technisch Fortschrittliche abgucken könnten.

Deutschland mit dem modernen China zu vergleichen wäre das gleiche, wie mit Äpfeln und Birnen.
Die versuchen ihre eigenen Probleme zu lösen. In Wirklichkeit übervölkern sie die Erde mit der unkontrollierten Vermehrung und der daraus resultierenden Vergiftung von Luft und Erde und Rohstoffen.

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22. Dezember 2019 um 16:57
In Antwort auf gertraude.

Die Problematik "Heizung" ärgert mich als Mieterin in einem Mehrfamilienhaus ebenso, kann aber keine Änderung herbeiführen. Ich heize  so sparsam, so dass weitere Temperaturabsenkungen Erkältungskrankheiten verursachen könnten. Bedingt durch die 30%-Regelung zahle ich auch für die Hausbewohner mit den ständig gekippten Fenstern mit,die ihre Wohnkosten wegen H4-Bezug  von der Allgemeinheit beglichen bekommen.
Ich kann leider auch nicht mitbestimmen, ob das Haus mit Solarelementen bestückt werden könne, und wenn schon, würde der Hauseigentümer den Gewinn einstecken und ich hätte unter Umständen die Modernisierungskosten anteilig zu tragen.

also hast du keine wohlfühlTemperatur bei dir daheim?

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22. Dezember 2019 um 16:58
In Antwort auf casey_11887674

Da stimme ich dir voll und ganz zu. Nur Autofahren teurer machen und nicht gleichzeitig den öffentlichen Personennahverkehr massiv ausbauen, ist natürlich Mist. Das das mit der Verkehrswende auch sehr schnell gehen kann, zeigen uns ja gerade die Chinesen. Auch wenn dort die Startbedingungen zugegebenermaßen nicht vergleichbar sind. Und nein, ich wünsche mir kein autoritäres Staatsregime wie in China!

ich frage mich woher der Strom kommen soll wenn immer mehr auf e autoS umgestellt werden soll

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22. Dezember 2019 um 18:48
In Antwort auf melanie4131

Deutschland mit dem modernen China zu vergleichen wäre das gleiche, wie mit Äpfeln und Birnen.
Die versuchen ihre eigenen Probleme zu lösen. In Wirklichkeit übervölkern sie die Erde mit der unkontrollierten Vermehrung und der daraus resultierenden Vergiftung von Luft und Erde und Rohstoffen.

Ich denke auch, dass es so ist. Aber leider darf man das Wort mit der Überbevölkerung nicht in den Mund nehmen, weil es in der deutschen Geschichte mit zu den traurigsten Kapiteln  gehörte.  Diplomatisch agierende Leute schweigen da lieber, um nicht anzuecken.

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22. Dezember 2019 um 19:54
In Antwort auf gertraude.

Ich denke auch, dass es so ist. Aber leider darf man das Wort mit der Überbevölkerung nicht in den Mund nehmen, weil es in der deutschen Geschichte mit zu den traurigsten Kapiteln  gehörte.  Diplomatisch agierende Leute schweigen da lieber, um nicht anzuecken.

Ich denke da eher an die Kirche(n), die da blockieren.
Aber die haben in der Geschichte ja schon mehr als genug verbockt.

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22. Dezember 2019 um 20:32
In Antwort auf coco.lores

Nach der politischen Wende 89 steht ja nun die ökologische Wende 2020 in's Haus. Seid Ihr bereit und finanziell in der Lage, diese erneute Wende mitzutragen und mitzufinanzieren? Auf wieviel Wohlstand seit Ihr bereit zu verzichten? 200, 300 oder mehr Euro von Eurem monatlichen Budget? Die Frage meine ich ernst, ich rechne gerade durch, wo ich die neuen Ausgaben für Energie, Dämmung und Mobilität kompensieren kann. Bei meinen Kindern? Schmalz statt Wurst und Käse? Zwei Pullover statt dicker Jacke?

einfach keine Kinder bekommen XD
das Intelligenteste, dass man machen kann
..auch ohne irgendweine Wende XD

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22. Dezember 2019 um 22:16
In Antwort auf carina2019

ich frage mich woher der Strom kommen soll wenn immer mehr auf e autoS umgestellt werden soll

Wenn man diese Frage als e-Auto-Interessent dem Verkäufer eines Autohauses stellen würde, erhielte man die Antwort: Einfach den Stecker in die Haushaltssteckdose stecken, mehr nicht!

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23. Dezember 2019 um 0:21

Uns geht es in Deutschland einfach so verdammt gut! Unser Zuhause ist warm und trocken und wir müssen keine Angst haben, dass uns beim nächsten Hurrikan das Dach weggepustet wird oder bei der nächsten Springflut gleich das ganze Haus weggespült wird. Der Boden in unserem Garten ist nicht von ansteigendem Meerwasser versalzen. Wir sind keine Fischer. Was interessiert es uns da, wenn anderswo keine Fische mehr gefangen werden? Wir sind keine Reisbauern. Was interessiert es uns da, wenn anderswo Reisfelder verdorren oder versalzen? Dürresommer, Waldbrände, Tornados und Überflutungen gibt es zwar auch bei uns immer häufiger, aber unser Haus oder unsere Existenz sind doch nicht direkt davon bedroht. Die Supermärkte und unsere Bäuche sind immer voll - übervoll!

Unsere Sorge gilt daher allein unserem Wohlstand. Wir sind nunmal damit aufgewachsen. Auto, Smartphone, Smart-TV, Flugreisen in tropische Länder, Billigfleisch aus Massentierhaltung... machen doch alle so! Warum sollten wir da eine Ausnahme sein? Bringt doch eh nix! Deutschlands Anteil an der weltweiten CO2 Emmission liegt doch nur bei 2%. Sollen doch die Chinesen die Welt retten! Warum sollten wir auf etwas verzichten? Und überhaupt, diese Kinder, die da auf die Straße gehen und uns sagen wollen, wie wir zu leben haben, die haben doch sowieso keine Ahnung! Genauso wie diese ganzen Wissenschaftler, die angeblich schon seit den 90ern vor den Folgen des Klimawandels warnen. Die wollen uns nur in eine Ökodiktatur treiben!

Der Strom kommt aus der Steckdose und wenn man schon so blöd ist sich Kinder anzuschaffen, dann sollte man ihnen wenigstens die Heizung abdrehen!

Vielen Dank für diesen thread! Ich glaube ich habs jetzt endlich kapiert!
Gute Nacht!

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23. Dezember 2019 um 18:14
In Antwort auf casey_11887674

Uns geht es in Deutschland einfach so verdammt gut! Unser Zuhause ist warm und trocken und wir müssen keine Angst haben, dass uns beim nächsten Hurrikan das Dach weggepustet wird oder bei der nächsten Springflut gleich das ganze Haus weggespült wird. Der Boden in unserem Garten ist nicht von ansteigendem Meerwasser versalzen. Wir sind keine Fischer. Was interessiert es uns da, wenn anderswo keine Fische mehr gefangen werden? Wir sind keine Reisbauern. Was interessiert es uns da, wenn anderswo Reisfelder verdorren oder versalzen? Dürresommer, Waldbrände, Tornados und Überflutungen gibt es zwar auch bei uns immer häufiger, aber unser Haus oder unsere Existenz sind doch nicht direkt davon bedroht. Die Supermärkte und unsere Bäuche sind immer voll - übervoll!

Unsere Sorge gilt daher allein unserem Wohlstand. Wir sind nunmal damit aufgewachsen. Auto, Smartphone, Smart-TV, Flugreisen in tropische Länder, Billigfleisch aus Massentierhaltung... machen doch alle so! Warum sollten wir da eine Ausnahme sein? Bringt doch eh nix! Deutschlands Anteil an der weltweiten CO2 Emmission liegt doch nur bei 2%. Sollen doch die Chinesen die Welt retten! Warum sollten wir auf etwas verzichten? Und überhaupt, diese Kinder, die da auf die Straße gehen und uns sagen wollen, wie wir zu leben haben, die haben doch sowieso keine Ahnung! Genauso wie diese ganzen Wissenschaftler, die angeblich schon seit den 90ern vor den Folgen des Klimawandels warnen. Die wollen uns nur in eine Ökodiktatur treiben!

Der Strom kommt aus der Steckdose und wenn man schon so blöd ist sich Kinder anzuschaffen, dann sollte man ihnen wenigstens die Heizung abdrehen!

Vielen Dank für diesen thread! Ich glaube ich habs jetzt endlich kapiert!
Gute Nacht!

ich ändere meine Qualität des Lebensstils doch nicht nur weil es anderen Leuten woanders schlechter geht als mir

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23. Dezember 2019 um 19:15
In Antwort auf carina2019

ich ändere meine Qualität des Lebensstils doch nicht nur weil es anderen Leuten woanders schlechter geht als mir

Ja, ich glaube so denken viele.
Die Probleme sind einfach immer noch zu weit weg, als dass wir uns vorstellen könnten, dass uns das auch betrifft. Es gibt ja auch offiziell keine Klimaflüchtlinge. Kein Wunder! Man geht momentan von 50-150 Mio. Menschen aus, die jetzt schon aufgrund von Umweltproblemen auf der Flucht sind. Wenn diese Menschen als Flüchtling im Sinne von Artikel 1 der Genfer Flüchtlingskonvention anerkannt werden würden, dann hätten all diese Menschen ein Recht auf Asyl.
Wir können natürlich eine hohe Mauer um uns errichten und die Menschen an anderen Orten der Welt die Klimasuppe auslöffeln lassen, die wir mitverursacht haben. Die Frage ist nur, wo kommt die Mauer hin? Soll Spanien mit rein? Immerhin kommen da doch unsere leckeren Gewächshausgurken und Tomaten her. Und dann noch Malle... Andererseits schreitet die Desertifikation in Spanien rasant voran. Wenn nun die Spanier in den Norden flüchten...
Und was machen wir, wenn die Menschen in Südamerika aufhören die Regenwälder für unser Viehfutter abzuholzen? Womit füttern wir dann nur unsere zukünftigen Schnitzel? Fragen über Fragen...

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23. Dezember 2019 um 21:08
In Antwort auf carina2019

ich ändere meine Qualität des Lebensstils doch nicht nur weil es anderen Leuten woanders schlechter geht als mir

Das sehe ich auch so. Unseren Lebensstandard haben wir doch nicht "von oben" geschenkt bekommen. Er resultiert aus der harten, fleißigen, besonnenen und erfinderischen Arbeit unserer Vorfahren, zuletzt die meiner Eltern. Denn sonst wären  mir 16 Jahre Schul- und Berufsbildung nicht möglich gewesen.
In diesen 16 Jahren habe ich oft bis in die Nacht hinein gepaukt, um den hohen Anforderungen gerecht zu werden, wobei man in anderen Gegenden vielleicht auch mentalitätsbedingt Siesta gefeiert hat. So habe ich heute kein schlechtes Gewissen, wenn mein Lebensstandard in den letzten Lebensjahren als Rentner durchweg gut ist. Verzicht üben aus Solidaritätsgefühlen heraus halte ich da nicht angebracht.

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24. Dezember 2019 um 12:37
In Antwort auf casey_11887674

Ja, ich glaube so denken viele.
Die Probleme sind einfach immer noch zu weit weg, als dass wir uns vorstellen könnten, dass uns das auch betrifft. Es gibt ja auch offiziell keine Klimaflüchtlinge. Kein Wunder! Man geht momentan von 50-150 Mio. Menschen aus, die jetzt schon aufgrund von Umweltproblemen auf der Flucht sind. Wenn diese Menschen als Flüchtling im Sinne von Artikel 1 der Genfer Flüchtlingskonvention anerkannt werden würden, dann hätten all diese Menschen ein Recht auf Asyl.
Wir können natürlich eine hohe Mauer um uns errichten und die Menschen an anderen Orten der Welt die Klimasuppe auslöffeln lassen, die wir mitverursacht haben. Die Frage ist nur, wo kommt die Mauer hin? Soll Spanien mit rein? Immerhin kommen da doch unsere leckeren Gewächshausgurken und Tomaten her. Und dann noch Malle... Andererseits schreitet die Desertifikation in Spanien rasant voran. Wenn nun die Spanier in den Norden flüchten...
Und was machen wir, wenn die Menschen in Südamerika aufhören die Regenwälder für unser Viehfutter abzuholzen? Womit füttern wir dann nur unsere zukünftigen Schnitzel? Fragen über Fragen...

Ich würde ja gerne der jammernden Dame meine Gefühle näherbringen, leider würde das zu meiner Löschung führen, weil sie sofort die Meldetaste benutzt. Ist schon mal passiert.
Soviel zu Ideologie und Schreibverbot, welches wieder herrscht.

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24. Dezember 2019 um 14:34
In Antwort auf melanie4131

Ich würde ja gerne der jammernden Dame meine Gefühle näherbringen, leider würde das zu meiner Löschung führen, weil sie sofort die Meldetaste benutzt. Ist schon mal passiert.
Soviel zu Ideologie und Schreibverbot, welches wieder herrscht.

Ich muss gestehen, dass ich nicht besonders scharf darauf bin mich von dir beleidigen zu lassen. Die Meldetaste habe ich aber nicht gedrückt!

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25. Dezember 2019 um 17:30
In Antwort auf casey_11887674

Ja, ich glaube so denken viele.
Die Probleme sind einfach immer noch zu weit weg, als dass wir uns vorstellen könnten, dass uns das auch betrifft. Es gibt ja auch offiziell keine Klimaflüchtlinge. Kein Wunder! Man geht momentan von 50-150 Mio. Menschen aus, die jetzt schon aufgrund von Umweltproblemen auf der Flucht sind. Wenn diese Menschen als Flüchtling im Sinne von Artikel 1 der Genfer Flüchtlingskonvention anerkannt werden würden, dann hätten all diese Menschen ein Recht auf Asyl.
Wir können natürlich eine hohe Mauer um uns errichten und die Menschen an anderen Orten der Welt die Klimasuppe auslöffeln lassen, die wir mitverursacht haben. Die Frage ist nur, wo kommt die Mauer hin? Soll Spanien mit rein? Immerhin kommen da doch unsere leckeren Gewächshausgurken und Tomaten her. Und dann noch Malle... Andererseits schreitet die Desertifikation in Spanien rasant voran. Wenn nun die Spanier in den Norden flüchten...
Und was machen wir, wenn die Menschen in Südamerika aufhören die Regenwälder für unser Viehfutter abzuholzen? Womit füttern wir dann nur unsere zukünftigen Schnitzel? Fragen über Fragen...

haha zu geil was du einem andichtest ...  made my day  

ich bleib dabei: ich änder nix wegen anderen

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25. Dezember 2019 um 22:30

Ok, ich höre jetzt wirklich auf hier zu schreiben, denn ich merke, dass es mir nicht gut tut. Mag sein, dass ich mich hier ein bisschen zu sehr reingesteigert habe. Das Thema bewegt mich nunmal sehr. Ehrlich gesagt bin ich es auch nicht gewöhnt angefeindet zu werden.

Also, klopft euch ruhig weiter gegenseitig auf die Schulter, aber ohne mich.

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26. Dezember 2019 um 11:59

Gestern, am 1. Weihachtsfeiertag hatte ich Besuch und meine Pyramide mit den vier brennenden Kerzen sowie ein Leuchter mit ebenfalls vier Kerzen strahlten eine harmonische und festliche Atmosphäre in den Raum, wie schön. Doch gleich ging mir durch den Kopf, was würde denn die Klima-Grete jetzt hierzu sagen? Ich will auch nicht den von mir verursachten CO2-Gehalt berechnen, sondern finde es schlimm, dauernd darüber nachdenken zu müssen. Glücklich schätze ich jene Gläubigen, die wissen, dass Jesus davon sprach, er sei das Licht der Welt. Und wäre dieses Licht so klimaschädlich, hätte es der Herr seinem Sohne nicht so verkünden lassen.

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3. Januar um 8:59
In Antwort auf coco.lores

Nach der politischen Wende 89 steht ja nun die ökologische Wende 2020 in's Haus. Seid Ihr bereit und finanziell in der Lage, diese erneute Wende mitzutragen und mitzufinanzieren? Auf wieviel Wohlstand seit Ihr bereit zu verzichten? 200, 300 oder mehr Euro von Eurem monatlichen Budget? Die Frage meine ich ernst, ich rechne gerade durch, wo ich die neuen Ausgaben für Energie, Dämmung und Mobilität kompensieren kann. Bei meinen Kindern? Schmalz statt Wurst und Käse? Zwei Pullover statt dicker Jacke?

Zum einen halte ich diese sogenannte ökologische Wende für viel zu Spät.
Anstatt Ende der Sechziger ein Irres Mondfahrtprogramm zu Starten, hätte wir hier die Wende einleiten können. 

Gut könnten wir alle sagen: "Besser spät als Nie" 

Aber was würde besser? Zumal es wollen wirklich, zuwenige das es besser wird.
Eher handeln Länder, wie die USA nach der Sankt-Florian-Politik.

Oder auch viele Menschen sind eher nicht bereit von Ihrem EGO Tripp sich zuverabschieden. 
Beispiele: der 31.12 - Mehr Böller und Raketen und Dreck 
2020 - jedes vierte - fast jedes dritte neue Auto - natürlich ein SUV 
Umgebremste Reise- und Fluglust. 

 

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3. Januar um 10:07
In Antwort auf devota1977

Zum einen halte ich diese sogenannte ökologische Wende für viel zu Spät.
Anstatt Ende der Sechziger ein Irres Mondfahrtprogramm zu Starten, hätte wir hier die Wende einleiten können. 

Gut könnten wir alle sagen: "Besser spät als Nie" 

Aber was würde besser? Zumal es wollen wirklich, zuwenige das es besser wird.
Eher handeln Länder, wie die USA nach der Sankt-Florian-Politik.

Oder auch viele Menschen sind eher nicht bereit von Ihrem EGO Tripp sich zuverabschieden. 
Beispiele: der 31.12 - Mehr Böller und Raketen und Dreck 
2020 - jedes vierte - fast jedes dritte neue Auto - natürlich ein SUV 
Umgebremste Reise- und Fluglust. 

 

Mal nur so ne Frage an dich:
Was tust du persönlich, um die Welt zu retten?

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3. Januar um 10:44
In Antwort auf melanie4131

Mal nur so ne Frage an dich:
Was tust du persönlich, um die Welt zu retten?

Wir haben auf unserem Hausdach eine Solaranlage und im Garten eine Erdwärmepuppe.
Nutzen Regenwasser zur Gartenbewässerung im Sommer. 
Haben, das Jahre schon auf Böller + Co. an Silvester verzichtet.
Nutzen Kleiderkreisel 

Und DU? 

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3. Januar um 10:49
In Antwort auf devota1977

Wir haben auf unserem Hausdach eine Solaranlage und im Garten eine Erdwärmepuppe.
Nutzen Regenwasser zur Gartenbewässerung im Sommer. 
Haben, das Jahre schon auf Böller + Co. an Silvester verzichtet.
Nutzen Kleiderkreisel 

Und DU? 

bis auf den kleiderkreisel alles wie bei mir

mehr nicht?

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3. Januar um 11:50
In Antwort auf carina2019

bis auf den kleiderkreisel alles wie bei mir

mehr nicht?

Wenn das jeder macht - Sind wir alle ein dickes Stück weiter.

Klar kommen viele kleine Ding dazu. 
Von Müllvermeidung und der Trennung. Mehrweg statt Einweg. 

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3. Januar um 19:52
In Antwort auf devota1977

Wenn das jeder macht - Sind wir alle ein dickes Stück weiter.

Klar kommen viele kleine Ding dazu. 
Von Müllvermeidung und der Trennung. Mehrweg statt Einweg. 

Ich denke nicht, dass wir durch Verzicht auf so vieles bisher Übliches weiterkommen, wie devota1977 meint, weil der Staat schließlich Steuern, Steuern und Steuern braucht und eben auch die Mwst. für Böller, Benzin, Heizöl, Produktion von allen sachlichen Dingen usw.
Denn nur durch diese Steuern können wiederum Projekte für echte, wirksamwerdende Aktivitäten finanziert werden.
Bestimmte Recyceling-Maßnahmen scheinen zwar zur Schonung von Rohstoff-Resourcen sinnvoll, müssen es aber im Hinblick auf Klimabelastung nicht sein, d.h. bedürfen einer kritischen Überprüfung.

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4. Januar um 15:13
In Antwort auf devota1977

Wir haben auf unserem Hausdach eine Solaranlage und im Garten eine Erdwärmepuppe.
Nutzen Regenwasser zur Gartenbewässerung im Sommer. 
Haben, das Jahre schon auf Böller + Co. an Silvester verzichtet.
Nutzen Kleiderkreisel 

Und DU? 

Ich versuche vernünftig zu leben, da braucht es keine Vorschriften, Verbote oder sonstige Einmischungen, egal von wem.

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8. Januar um 16:42
In Antwort auf coco.lores

Nach der politischen Wende 89 steht ja nun die ökologische Wende 2020 in's Haus. Seid Ihr bereit und finanziell in der Lage, diese erneute Wende mitzutragen und mitzufinanzieren? Auf wieviel Wohlstand seit Ihr bereit zu verzichten? 200, 300 oder mehr Euro von Eurem monatlichen Budget? Die Frage meine ich ernst, ich rechne gerade durch, wo ich die neuen Ausgaben für Energie, Dämmung und Mobilität kompensieren kann. Bei meinen Kindern? Schmalz statt Wurst und Käse? Zwei Pullover statt dicker Jacke?

Bin gespannt, wie sich da in den nächsten Monaten und Jahren noch entwicken wird... 

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9. Januar um 21:59
In Antwort auf stefanie37

Bin gespannt, wie sich da in den nächsten Monaten und Jahren noch entwicken wird... 

...Ja, wie wird sich das weiter entwickeln?
Ich denke, dass es auf grund der aktuellen Nachrichten unter dem Stichwort "IRAN" viel bedenklichere Situationen geben könnte, eben wie Flugzeugabschuss, Atomabkommen, Bundeswehreinsatz dort.
Hoffen wir es nicht, aber da könnte es relativ uninteressant sein, ob ich in meiner Wohnzimmerlampe LED- Glühlampen oder herkömmliche mit Glühfaden betreibe.

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10. Januar um 12:23

eben WEIL die alte noch funktioniert.

Heizungsanlage defekt => Vermietersache.
Heizungsanlage modernisiert => wird auf die Miete umgelegt.

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10. Januar um 12:33
In Antwort auf avarrassterne1

eben WEIL die alte noch funktioniert.

Heizungsanlage defekt => Vermietersache.
Heizungsanlage modernisiert => wird auf die Miete umgelegt.

... soweit ich das verstanden habe, bin kein Fachanwalt für Mietrecht

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10. Januar um 12:50

Grundgedanke ist, dass sich mit einer Modernisierung ja immer auch die Wohn-Qualität erhöht. Und / oder die Kosten verbessern für z.B. Heizung, wenn jetzt mit ... pff.. Pallets geheizt wird, die weniger kosten als Öl oder eine Wärmedämmung eingezogen wurde oder sowas.
Für die Grundfunktionalität hingegen ist der Vermieter zuständig, also dafür, dass es eine Heizung(smöglichkeit) gibt, die auch heizt

Aber sicher gibt es auch Millionen Regelungen, was man machen kann und was nicht. Jedes Jahr halt eine neue Heizung wird nicht gehen

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10. Januar um 14:31

Ja, du hast recht.

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10. Januar um 16:59

dito!!

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10. Januar um 17:22
In Antwort auf nikkiss

Fang bei den Kindern an. Heizkörper abstellen etc. Denn die gehen ja Freitags auf die Straße damit wir mehr Steuern zahlen müssen. Nur noch idiotisch in diesem Land. 

Nicht mit Heizkörper abstellen, denn dann gibt es Schimmelpilz und der ist sehr ungesund. 
Lieber Taschengeld kürzen, Kleidungsstücke länger tragen, auch wenn sie nicht mehr dem neusten Trends entsprechen. Nicht jedes Jahr ein neues Smartphone. Und zur Schule und zum Sportverein zu Fuß oder mit dem Fahrrad fahren, auch bei Wnd und Wetter. Muttis  Auto bleibt in der Garage.
Das würde den Kids sicher gefallen.   

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10. Januar um 18:10
In Antwort auf mo_18901990

Nicht mit Heizkörper abstellen, denn dann gibt es Schimmelpilz und der ist sehr ungesund. 
Lieber Taschengeld kürzen, Kleidungsstücke länger tragen, auch wenn sie nicht mehr dem neusten Trends entsprechen. Nicht jedes Jahr ein neues Smartphone. Und zur Schule und zum Sportverein zu Fuß oder mit dem Fahrrad fahren, auch bei Wnd und Wetter. Muttis  Auto bleibt in der Garage.
Das würde den Kids sicher gefallen.   

wenn Greta nicht mehr mit ihrem Handy Twittern könnte.... 

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