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Deutschland hat gewählt...

14. Juni 2004 um 12:29

Aber wie, das ist mir unbegreiflich.

The winners are:

CDU: Sind sich die Deutschen eigentlich gar nicht bewusst, dass wir uns wegen der Ami-hörigen CDU nur allzu schnell im Irak-Krieg wiederfinden könnten? Ist niemandem aufgefallen, dass die Wahlparolen der CDU nur ein hohles Echo auf die Ängste der Deutschen sind? Dass die Stärke der CDU nur darin besteht, auf die SPD einzudreschen, ohne aber selbst gute Konzepte vorzulegen?

Grüne: Haben es die Deutschen vergessen, dass sich der Berufspendler die Autofahrt zu seinem Arbeitsplatz kaum noch leisten kann. Es waren doch wohl die Grünen, die aus "umweltfreundlichen" Gründen die Ökosteuer in die Höhe getrieben haben.

FDP: Ist immer schon eine Partei gewesen, die (wie auch die CDU) nur das Heil der Finanzkräftigen vor Augen hatte.

Batavia60

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14. Juni 2004 um 12:36

Aber was deiner meinung nach...
waere besser? welche partei gibts denn heute noch, der wir wirklich trauen koennen? hast du spd gewaehlt? so klingts naemlich aus deinem beitrag raus. die spd hat uns einfach zu sehr enttaeuscht die letzten jahre. war klar, dass die cdu/csu jetzt ihren vorteil daraus zieht. und die gruenen koennen ihre oekosteuer nicht in GANZ europa hochtreiben.
manche vergessen an dieser stelle vllt, dass es sich hier um die wahl des europaparlaments geht und nicht um den bundestag.

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14. Juni 2004 um 12:40

Mal nichts gegen ökosteuer
die leute sollen ja nicht denken, das verdrecken ist kostenlos ... die erde ist doch für viele eine kugel mit selbstreinigungsknopf.

mein persönlicher eindruck der wahl: falsch verstandene 'rache' .... blöd ist nur, dass wir mit schwarz genauso auf die schn.... fallen werden - sollte das ergebnis 2006 identisch sein.

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14. Juni 2004 um 12:51
In Antwort auf enola_11955640

Aber was deiner meinung nach...
waere besser? welche partei gibts denn heute noch, der wir wirklich trauen koennen? hast du spd gewaehlt? so klingts naemlich aus deinem beitrag raus. die spd hat uns einfach zu sehr enttaeuscht die letzten jahre. war klar, dass die cdu/csu jetzt ihren vorteil daraus zieht. und die gruenen koennen ihre oekosteuer nicht in GANZ europa hochtreiben.
manche vergessen an dieser stelle vllt, dass es sich hier um die wahl des europaparlaments geht und nicht um den bundestag.

Wahlen
Hat uns etwa Schröder enttäuscht, indem er in Fragen des Irak einen festen Standpunkt vertreten hat, am Anfang ein mutiger Alleingänger war, dessen Vorgehensweise sich aber letztendlich viele Nationen angeschlossen haben?

War jemals das Regieren eines Landes so schwer, wie nach dem 11. September? Seitdem liegt wegen der Terrorbedrohung die gesamte Weltwirtschaft am Boden, inclusive der Wirtschaft Deutschlands.

Gerade innerhalb europäischer Fragen ist Schröder ein Mann, der in sehr kritischen Fragen eine Beispielfunktion hat.

Grüne: In ganz Europa waren die Spritkosten auch nie so hoch, wie in Deutschland. Schon mal was vom Massenandrag an grenznahen Tankstellen im benachbarten Ausland gehört?

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14. Juni 2004 um 13:10
In Antwort auf shaina_12262456

Wahlen
Hat uns etwa Schröder enttäuscht, indem er in Fragen des Irak einen festen Standpunkt vertreten hat, am Anfang ein mutiger Alleingänger war, dessen Vorgehensweise sich aber letztendlich viele Nationen angeschlossen haben?

War jemals das Regieren eines Landes so schwer, wie nach dem 11. September? Seitdem liegt wegen der Terrorbedrohung die gesamte Weltwirtschaft am Boden, inclusive der Wirtschaft Deutschlands.

Gerade innerhalb europäischer Fragen ist Schröder ein Mann, der in sehr kritischen Fragen eine Beispielfunktion hat.

Grüne: In ganz Europa waren die Spritkosten auch nie so hoch, wie in Deutschland. Schon mal was vom Massenandrag an grenznahen Tankstellen im benachbarten Ausland gehört?

Okok....
es macht keinen sinn jetzt weiter zu diskutieren, da du anscheinend eine spd-waehlerin aus ueberzeugung bist. ich wollte dich nicht angreifen, du magst mit dem 11.september recht haben, aber ich bin neutral und stehe im moment hinter keiner partei. weil mich eben keine grossartig ueberzeugt hat.
fuer mich steht fest: die csu hat in bayern enorm was gegen die arbeitslosigkeit getan, was schroeder in deutschland nicht geschafft hat. aber die cdu will nicht, dass die tuerkei z.b. in die eu aufgenommen wird. das vertrete ich widerrum auch nicht. mit dem standpunkt gegen den krieg bin ich auch schroeders meinung. und ich bin autofahrerin, die auch jeden tag in die arbeit faehrt, aber ich gab meine stimme trotzdem den gruenen, weil oekosteuer fuer mich kein grosses argument ist. solange die deutschen mit ihren benz und bmws mit 200km/h ueber die autobahnen rasen koennen, solange koennen sie auch noch zahlen. jeder schimpft, aber auf ihr spritschluckendes auto und ihren geschwindigkeitsrausch zu verzichten....das will keiner. und ich habe den massenandrang in bregenz ERLEBT, ich hab 1 1/2 jahre in der naehe von lindau gewohnt. und ich muss sagen, damals wars fuer mich ein segen, aber ich hab mich nicht geaergert wieder in nbg zu wohnen.

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14. Juni 2004 um 13:18
In Antwort auf shaina_12262456

Wahlen
Hat uns etwa Schröder enttäuscht, indem er in Fragen des Irak einen festen Standpunkt vertreten hat, am Anfang ein mutiger Alleingänger war, dessen Vorgehensweise sich aber letztendlich viele Nationen angeschlossen haben?

War jemals das Regieren eines Landes so schwer, wie nach dem 11. September? Seitdem liegt wegen der Terrorbedrohung die gesamte Weltwirtschaft am Boden, inclusive der Wirtschaft Deutschlands.

Gerade innerhalb europäischer Fragen ist Schröder ein Mann, der in sehr kritischen Fragen eine Beispielfunktion hat.

Grüne: In ganz Europa waren die Spritkosten auch nie so hoch, wie in Deutschland. Schon mal was vom Massenandrag an grenznahen Tankstellen im benachbarten Ausland gehört?

Ja was denn?
du applaudierst schröder, weil er seine meinung auch gegen alle anderen vertritt - wir stehen alleine mit den hohen spritpreisen und das ist für dich nicht akzeptabel?

wir benehmen uns als wären wir die letzten - nach uns die sintflut?
ich hoffe wirklich, dass diese preise standard werden, weltweit ... in der hoffnung, dass der fokus sich endlich auf sonnen- o.a. -energieformen richtet.

meine meinung

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14. Juni 2004 um 14:59
In Antwort auf herbstzeitlose

Ja was denn?
du applaudierst schröder, weil er seine meinung auch gegen alle anderen vertritt - wir stehen alleine mit den hohen spritpreisen und das ist für dich nicht akzeptabel?

wir benehmen uns als wären wir die letzten - nach uns die sintflut?
ich hoffe wirklich, dass diese preise standard werden, weltweit ... in der hoffnung, dass der fokus sich endlich auf sonnen- o.a. -energieformen richtet.

meine meinung

Alles öko, oder was?
Wir (die Deutschen) benehmen uns wie die Letzten?

Schau Dir mal die Amis an: Sie heizen mit ihren dicken, benzinfressenden Schlitten durch die Gegend. Ohne einen Gedanken an die Umwelt zu verschwenden. Die haben es ja nicht nötig. Auf der anderen Seite kaufen sie die Rohölmärkte leer. Sie brauchen das Öl u.a., um ihren dummen Krieg führen zu können. Eine hohe Nachfrage, dazu die knappen Ressourcen erhöhen ja bekanntlich die Preise.

Wir Europäer, ganz an der Spitze Deutschland, investieren horrende Summen in den Umweltschutz. Ist ja auf der einen Seite richtig so. Dazu treibt die hohe Ökosteuer, von den Grünen gewollt, in Deutschland die Spritpreise in die Höhe.

Dann wählt im Herbst mal alle schön die CDU oder die Grünen, damit es eine Wende gibt. Und der deutsche Autofahrer noch mehr geschröpft wird.

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14. Juni 2004 um 15:08
In Antwort auf enola_11955640

Okok....
es macht keinen sinn jetzt weiter zu diskutieren, da du anscheinend eine spd-waehlerin aus ueberzeugung bist. ich wollte dich nicht angreifen, du magst mit dem 11.september recht haben, aber ich bin neutral und stehe im moment hinter keiner partei. weil mich eben keine grossartig ueberzeugt hat.
fuer mich steht fest: die csu hat in bayern enorm was gegen die arbeitslosigkeit getan, was schroeder in deutschland nicht geschafft hat. aber die cdu will nicht, dass die tuerkei z.b. in die eu aufgenommen wird. das vertrete ich widerrum auch nicht. mit dem standpunkt gegen den krieg bin ich auch schroeders meinung. und ich bin autofahrerin, die auch jeden tag in die arbeit faehrt, aber ich gab meine stimme trotzdem den gruenen, weil oekosteuer fuer mich kein grosses argument ist. solange die deutschen mit ihren benz und bmws mit 200km/h ueber die autobahnen rasen koennen, solange koennen sie auch noch zahlen. jeder schimpft, aber auf ihr spritschluckendes auto und ihren geschwindigkeitsrausch zu verzichten....das will keiner. und ich habe den massenandrang in bregenz ERLEBT, ich hab 1 1/2 jahre in der naehe von lindau gewohnt. und ich muss sagen, damals wars fuer mich ein segen, aber ich hab mich nicht geaergert wieder in nbg zu wohnen.

Die SPD...
...kann aufgrund unserer Struktur als föderalistischer Staat leider momentan nicht allzu viel machen. Dank der Zusammensetzung des BR blockieren sich alle gegenseitig. Das der BR sich nunmehr fast ausschliesslich aus der CDU zusammensetzt ist eine logische Folge, wenn man - wie die SPD - aufgrund von (notwendigen) Reformen und deren unmittelbaren Folgen, momentan eher Minus-, als Pluspunkte sammelt.
Reformen und Umstrukturierungen müssen - trotz sicher zunächst mal unangenehmer Nebenfolgen - aber sein, denn sonst existiert dieser wunderbare Sozialstaat nicht mehr lange. Nur leider verstehen das diejenigen, die momentan auf der CDU-Welle schwimmen, weil ihnen die Worte von Fr. Merkel & Co besser schmecken, nicht...und die einschlägigen Medien tragen zu dieser Situtation bei, indem sie negative Stimmungsmache betreiben und in meinem Augen zur Volksverdummung und Verblendung beitragen.

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14. Juni 2004 um 19:32

Ja, dann...
Dass die Grünen das entsprechende Gesetz verabschiedet haben, habe ich nicht behauptet. Aber sie haben es eingefordert.

Ich sehe nicht ein, dass der Umweltschutz nur einseitig zu verlaufen hat. Sprich, dass sämtliche Energieen für die hiesigen Verbraucher unerschwinglich werden, auf der anderen Seite des Ozeans wird gegenteilig verfahren.
Dass es Autos, Heizungen, Industrieen gibt, daran können wir nichts mehr ändern. Von diesen haben wir uns nun mal abhängig gemacht.

Die Deutschen stehen in Sachen Umweltschutz an der Weltspitze. Das Ergebnis darf in diesem Stadium aber nicht sein, dass sich der Pendler hier seinen Arbeitsplatz nicht mehr leisten kann, oder die Haushalte Heizung und Strom.

Auffällig ist, dass die Spritpreise immer dann erhöht werden, wenn wir erfahrungsgemäß die Autos öfter benutzen werden: Ferien, lange Wochenenden, usw. Alles nur, damit wir (aus umweltfreundlichen Gründen) das Auto in der Garage stehen lassen? Nein, nein. Öko hin, öko her: Mit uns kann man es ja machen.

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14. Juni 2004 um 19:41

@ Nathan
Wie kommst Du eigentlich darauf, dass die Tankstellen auf der anderen Seite der Grenzen nur Billigsprit abgeben. Ich wohne in direkter Nähe der nierderländischen Grenze: Dort haben sämtliche Markentankstellen, die auch bei uns vertreten sind, niedrigere Preise als bei uns.

Aber Du scheinst jemand zu sein der immer noch denkt, jenseits der Deutschen Grenze ist Entwicklungshilfe angesagt.

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14. Juni 2004 um 19:58
In Antwort auf shaina_12262456

Ja, dann...
Dass die Grünen das entsprechende Gesetz verabschiedet haben, habe ich nicht behauptet. Aber sie haben es eingefordert.

Ich sehe nicht ein, dass der Umweltschutz nur einseitig zu verlaufen hat. Sprich, dass sämtliche Energieen für die hiesigen Verbraucher unerschwinglich werden, auf der anderen Seite des Ozeans wird gegenteilig verfahren.
Dass es Autos, Heizungen, Industrieen gibt, daran können wir nichts mehr ändern. Von diesen haben wir uns nun mal abhängig gemacht.

Die Deutschen stehen in Sachen Umweltschutz an der Weltspitze. Das Ergebnis darf in diesem Stadium aber nicht sein, dass sich der Pendler hier seinen Arbeitsplatz nicht mehr leisten kann, oder die Haushalte Heizung und Strom.

Auffällig ist, dass die Spritpreise immer dann erhöht werden, wenn wir erfahrungsgemäß die Autos öfter benutzen werden: Ferien, lange Wochenenden, usw. Alles nur, damit wir (aus umweltfreundlichen Gründen) das Auto in der Garage stehen lassen? Nein, nein. Öko hin, öko her: Mit uns kann man es ja machen.

Klar...
... die Gruenen telefonieren am Freitag vor Pfingsten mal eben mit Aral&Shell und bitten um eine kleine Erhoehung, die haben ja so'n guten Draht zu denen!



n

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14. Juni 2004 um 20:05

Also...
... Fahrgemeinschaften sind mir nicht zuzumuten! Das ist fuer mich nicht verhandelbar!

geil, seit KleineEnte diesen Spruch gepraegt hat moecht ich ihn eigentlich staendig anwenden...

Dass Deutschland Europameister wird, ist fuer mich nicht verhandelbar! So.



c xxx

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14. Juni 2004 um 20:13

Nee, mail...
... geht noch nich... war heut' nochma daheim, muss mir irgendwas einfallen lassen...

England, England! Aeh... Deutschland, Deutschland!



c xxx

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14. Juni 2004 um 23:48

Polemik?
Es ist doch klar, welches Signal Deutschland aussendet, wenn hier die Ökosteuer hochgeschraubt wird, obwohl wir schon Spitzenreiter der Sparsamkeit und des Umweltschutzes sind, oder? Nämlich, dass hier weitere Bereitschaft ist, den Verbraucher zu abzuzocken.

Soweit, dass sich der Pendler die Fahrten zur Arbeitsstelle nicht mehr leisten kann, mögen wir vielleicht noch nicht sein. Wie lange noch? War es nicht ein Ziel der Grünen, die Spritpreise auf ~2,50 zu erhöhen?
Auffällig ist doch, dass die Preise für öffentliche Verkehrsmittel, durch die ja bekanntlich der Straßenverkehr verringert würde, ebenfalls in schöner Regelmäßigkeit angehoben werden. Wo ist da die Logik? Wo bleibt da der Protest der (umweltfreundlichen) Grünen?

Kann es Ziel der Ökopolitik zu sein, dass, um nur ein Beispiel zu nennen, die Spediteure hierzulande wegen der hohen Öko- und Dieselpreise existenziell gefährdet sind? Sehr zur Freude der ausländischen Konkurrenz. Und die Tankstellenpächter im benachbarten Ausland lachen sich ebenfalls kaputt: Sie verdienen wie nie zuvor an den deutschen Tanktouristen. Im Gegenzug können immer mehr deutsche Tankstellenbesitzer ihr Geschäft einpacken. War vor kurzem schön in einer Fernsehsendung zu sehen. Ist das das Ziel?

Zu keiner Zeit habe ich behauptet, dass wir unsere umweltschützerischen Bemühungen einstellen sollen. Aber alles über das Portmonnaie des Verbrauchers zu regeln, das geht einfach zu weit. Die, die es trifft, sind überwiegend Kleinbetriebe- und verbraucher. Die Großen gehen weg. Und nehmen die Arbeitsplätze gleich mit.

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15. Juni 2004 um 15:30
In Antwort auf shaina_12262456

Alles öko, oder was?
Wir (die Deutschen) benehmen uns wie die Letzten?

Schau Dir mal die Amis an: Sie heizen mit ihren dicken, benzinfressenden Schlitten durch die Gegend. Ohne einen Gedanken an die Umwelt zu verschwenden. Die haben es ja nicht nötig. Auf der anderen Seite kaufen sie die Rohölmärkte leer. Sie brauchen das Öl u.a., um ihren dummen Krieg führen zu können. Eine hohe Nachfrage, dazu die knappen Ressourcen erhöhen ja bekanntlich die Preise.

Wir Europäer, ganz an der Spitze Deutschland, investieren horrende Summen in den Umweltschutz. Ist ja auf der einen Seite richtig so. Dazu treibt die hohe Ökosteuer, von den Grünen gewollt, in Deutschland die Spritpreise in die Höhe.

Dann wählt im Herbst mal alle schön die CDU oder die Grünen, damit es eine Wende gibt. Und der deutsche Autofahrer noch mehr geschröpft wird.

Klar doch
wenn jeder nur nach dem anderen schaut ...
keine sorge, auch die amis werden bald merken, dass öl nicht auf bäumen wächst.

nach meiner meinung sind die spritpreise das letzte, worüber wir uns sorgen machen sollten.
zudem ist es seit '75 bekannt, dass es so kommen wird - die politik/wirtschaft hat (fast) nichts getan und jetzt sind die grünen die dummen??
denkfehler, wenn du mich fragst.

h.

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15. Juni 2004 um 22:23

-UNENTSCHIEDEN!-
>>>... was mich wirklich stört an dieser Steuer ist, dass sie nicht in die Entwicklung bzw. Verbesserung des Wirkungsgrades erneuerbarer Energien fließt, das fände ich nicht nur sinnvoll, sondern es wäre auch ein Stückchen Glaubwürdigkeit.<<<

So weit sind Eure Meinungen doch gar nicht auseinander in Eurem "IntellekDuell"!



Ich kann beide Argumente nachvollziehen:

Ich finde einerseits ein Einhalt-Bieten beim Öko-Raubbau auch -absolut- notwendig.
Andererseits entbehren die Methoden, wie dies geschieht, meiner Meinung nach jeglicher Logig und das Ökoargument sehe ich in Sachen "Öko"steuer nur als billigen Sloagan an, um ein nicht etwa ökoLogisches, sondern vielmehr ökoNomisches Loch zu stopfen, wo nach den Verursachern, die ungefragt aus allen verfügbaren und eigentlich zweckgebundenen Töpfen gegriffen haben, wieder einmal kein Hahn mehr kräht!

Grüße
Mati

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16. Juni 2004 um 14:14
In Antwort auf shaina_12262456

Wahlen
Hat uns etwa Schröder enttäuscht, indem er in Fragen des Irak einen festen Standpunkt vertreten hat, am Anfang ein mutiger Alleingänger war, dessen Vorgehensweise sich aber letztendlich viele Nationen angeschlossen haben?

War jemals das Regieren eines Landes so schwer, wie nach dem 11. September? Seitdem liegt wegen der Terrorbedrohung die gesamte Weltwirtschaft am Boden, inclusive der Wirtschaft Deutschlands.

Gerade innerhalb europäischer Fragen ist Schröder ein Mann, der in sehr kritischen Fragen eine Beispielfunktion hat.

Grüne: In ganz Europa waren die Spritkosten auch nie so hoch, wie in Deutschland. Schon mal was vom Massenandrag an grenznahen Tankstellen im benachbarten Ausland gehört?

Klasse!
Du hast vollkommen recht, Batalavia, wenigstens einer, der ausser mir die Situation realistisch einschätzt...
Mit dem 1. Wahlsieg der SPD, fand die Partei ein nach der langen "CDU-Vorherrschaft" verheerend marodes System vor. Ich zweifle daran, dass die Bevölkerung tatsächlich begreift, in welcher Situation sich Deutschland bereits zu dem Zeitpunkt befand. Dass Reformen eine weile brauchen und Früchte zu tragen, ist doch verständlich, v.a. nach dem jahrelang in eine und dieselbe Richtung ohne Rücksicht auf Verluste gefahren wurde. Die SPD ist bei weitem keine Heiligen-Verein, aber ist es ein Grund dafür, eine Partei zu wählen, die nichts besseres kann, als über die aktuelle Regierung mit unsachlichen propagandaähnlichen Sprüchen herziehen kann? Ist es ein Grund, eine Partei zu wählen, die hinter dem Deckmäntelchen der Christlichkeit absolut unsozial ist, die jahrelang ihre Politik lediglich auf Wahlerfolge ausgerichtet hat und dabei wohl "übersehen" hat, dass die Kassen immer leerer werden?
Noch enttäuschender ist neben der Wahlbeteiligung, die Hirnlosigkeit derer, die blind mit der Herde, zuerst zur einen Seite rennen, um dann mit dem nächsten Strom zur anderen zurück zu flüchten. Ich finde es erschreckend, wie wenig Interesse die Deutschen an der Wahl gezeigt haben. Europa ist nicht so weit weg, wie einige denken...

... Kaffeekuchen

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