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Der Umgang mit dem Tod

13. September 2007 um 9:00


Wie geht ihr mit dem Tod um?

Ich finde es äußerst spannend wie Kulturen mit dem Tod umgehen. Da gibt es einen Stamm in Papua-Neuguinea der streut die Asche seiner Toten über die Mahlzeiten.
Ein Stamm in der Mongolei, der für seine Renntiere Rituale abhält und ihnen nicht von der Seite weicht bis sie tot sind.

Die Farbe des Todes in asiatischen Gebieten ist weiß, während wir schwarz gewählt haben.

Die Buddhisten freuen sich auf's sterben und laut Tibetanischen Totenbuch sollen sie nach ihrem Tod beim Übergang in eine bestimmte Phase der Transzendenz nicht zu tief bzw. nicht zu hoh blicken, sonst könnte es sein, dass sie als Tier der Lüfte oder als Tier unter der Erde wiedergeboren werden... schon lustig.

Wie bringen Atheisten ihren Kindern bei, dass es nichts mehr nach dem Tod gibt?

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13. September 2007 um 10:05

Ach Blumenfee...
... wenn es für Menschleins einen Himmel gibt, gibt es sicher einen viel schöneren für Tiere (allein schon deshalb weil sie mit uns so viel mitmachen müssen).

Naja, es ist eine Erfindung der Menschheit, dass Tiere minder sind, sonst müsste man ja ein schlechtes Gewissen haben wenn man sie missbraucht... das wa im Übrigen in der Sklavenhaltung nix anderes.

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13. September 2007 um 13:55
In Antwort auf elbengel1

Ach Blumenfee...
... wenn es für Menschleins einen Himmel gibt, gibt es sicher einen viel schöneren für Tiere (allein schon deshalb weil sie mit uns so viel mitmachen müssen).

Naja, es ist eine Erfindung der Menschheit, dass Tiere minder sind, sonst müsste man ja ein schlechtes Gewissen haben wenn man sie missbraucht... das wa im Übrigen in der Sklavenhaltung nix anderes.

Wollte folgendes
loswerden.

habe heute erfahren, dass vor ca. zwei mon. der mann meiner ehemaligen kollegin an einem autounfall gestorben ist, und sie zwei wochen darauf erfahren hat, dass sie schwanger ist.

ich krieg schon tränen, wenn ich nur mal daran denke.

diese frau muss super-stark sein. und ob sie das nun alleine schafft?

ps: sie ist keine muslima.. nicht dass hier komische sprüche fallen.

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13. September 2007 um 14:55

Ich
finde, dass die grosse erinnerung eben dann zu sehnsucht und schmerz an trennung wird.. oder das wäre zumindest bei mir so..

genau, mit der zeit ist dann alles anderst.. hast du recht.

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13. September 2007 um 14:59

...
... ja eh, da gibt's goa nix dran zu rütteln.

Wie hat mein Uropi immer zu mir gsagt: "Zruckkumman is no kana"

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14. September 2007 um 6:58
In Antwort auf esma85

Ich
finde, dass die grosse erinnerung eben dann zu sehnsucht und schmerz an trennung wird.. oder das wäre zumindest bei mir so..

genau, mit der zeit ist dann alles anderst.. hast du recht.

...
in so einem fall kann man schonmal an reinkarnation denken. ein unfall ist ja nicht vorhersehbar und zwei wochen später stellt sich raus, dass der verunglückte ein kind gezeugt hat... ich denke auch, dass sie mal sehr froh darüber sein wird. froh und traurig zugleich.

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14. September 2007 um 7:02

Nach dem Tod ...
ist hoffentlich Friede. *smile*

Keiner weis es, jeder kann es nur vermuten.

Wer keine Angst hat vor dem Tod, kann sich viel leichter damit abfinden, daß danach eben nichts ist.

Ich möchte z.B. lieber einen weißen Sarg oder eine weiße Urne, je nachdem was der Staat zur gegebenen Zeit vorschreibt.

An unsere Tiere bewahre ich die schönen Erinnerungen und freue mich, daß sie ein einigermaßen gutes Leben hatten. Nach ihrem Tod sind sie erlöst von allem, und das Leben geht weiter.

Das Leben besteht nun mal aus Geboren werden, Leben, Sterben.

Kindern kann man genauso beibringen, daß nichts nach dem Tod ist, genau wie andere ihnen beibringen, da sei was.

Eher sogar, wird das Thema Tod vielleicht nicht so oft angesprochen, daß es ja nicht viel darüber zu sagen gibt, als anders herum. Was wiederum möglicherweise die Angst gar nicht so hoch kommen läßt und damit die Lebensqualität verbessert.

LG
Eva

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14. September 2007 um 9:25
In Antwort auf 666eva1

Nach dem Tod ...
ist hoffentlich Friede. *smile*

Keiner weis es, jeder kann es nur vermuten.

Wer keine Angst hat vor dem Tod, kann sich viel leichter damit abfinden, daß danach eben nichts ist.

Ich möchte z.B. lieber einen weißen Sarg oder eine weiße Urne, je nachdem was der Staat zur gegebenen Zeit vorschreibt.

An unsere Tiere bewahre ich die schönen Erinnerungen und freue mich, daß sie ein einigermaßen gutes Leben hatten. Nach ihrem Tod sind sie erlöst von allem, und das Leben geht weiter.

Das Leben besteht nun mal aus Geboren werden, Leben, Sterben.

Kindern kann man genauso beibringen, daß nichts nach dem Tod ist, genau wie andere ihnen beibringen, da sei was.

Eher sogar, wird das Thema Tod vielleicht nicht so oft angesprochen, daß es ja nicht viel darüber zu sagen gibt, als anders herum. Was wiederum möglicherweise die Angst gar nicht so hoch kommen läßt und damit die Lebensqualität verbessert.

LG
Eva



Glaubst du wirklich, dass es Menschen gibt, die keine Angst vorm Tod haben?
Ich glaube, dass es Menschen gibt, die den Tod verdrängen und sich nicht damit beschäftigen.
Einige sagen wieder, dass man mit dem Tag der Geburt zu sterben beginnt...

Ich kann damit leben, dass es danach nichts mehr gibt, das heißt aber nicht, dass mir der Tod kein mulmiges Gefühl beschert.

Ja, ich geb dir recht, das Thema wird nicht gerne aufgegriffen, da es für viele so weit weg ist, dass man sich nicht damit konfrontieren will.

Trotzdem bin ich froh, dass wir alle nicht wissen was danach ist. Das ist das einzige, dass der Menschheit zeigt, dass sie ihre (Wissens)grenzen hat.

LG
Elbe

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14. September 2007 um 9:44
In Antwort auf elbengel1



Glaubst du wirklich, dass es Menschen gibt, die keine Angst vorm Tod haben?
Ich glaube, dass es Menschen gibt, die den Tod verdrängen und sich nicht damit beschäftigen.
Einige sagen wieder, dass man mit dem Tag der Geburt zu sterben beginnt...

Ich kann damit leben, dass es danach nichts mehr gibt, das heißt aber nicht, dass mir der Tod kein mulmiges Gefühl beschert.

Ja, ich geb dir recht, das Thema wird nicht gerne aufgegriffen, da es für viele so weit weg ist, dass man sich nicht damit konfrontieren will.

Trotzdem bin ich froh, dass wir alle nicht wissen was danach ist. Das ist das einzige, dass der Menschheit zeigt, dass sie ihre (Wissens)grenzen hat.

LG
Elbe

...
>>>Einige sagen wieder, dass man mit dem Tag der Geburt zu sterben beginnt...<<<


das leben ist eine krankheit, die zum tode führt... *philosophier*

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14. September 2007 um 10:13
In Antwort auf elbengel1



Glaubst du wirklich, dass es Menschen gibt, die keine Angst vorm Tod haben?
Ich glaube, dass es Menschen gibt, die den Tod verdrängen und sich nicht damit beschäftigen.
Einige sagen wieder, dass man mit dem Tag der Geburt zu sterben beginnt...

Ich kann damit leben, dass es danach nichts mehr gibt, das heißt aber nicht, dass mir der Tod kein mulmiges Gefühl beschert.

Ja, ich geb dir recht, das Thema wird nicht gerne aufgegriffen, da es für viele so weit weg ist, dass man sich nicht damit konfrontieren will.

Trotzdem bin ich froh, dass wir alle nicht wissen was danach ist. Das ist das einzige, dass der Menschheit zeigt, dass sie ihre (Wissens)grenzen hat.

LG
Elbe

Ja das Glaube ich ...
Hallo Elbe, nett Dich zu sehen.

Ja das glaube ich, denn Selbstmörder gehen ganz gezielt in den Tod, er erscheind ihnen als einzig Lösung für das Lebensproblem.
Also haben sie auf jedenfall weniger Angst vor dem Tod als vor dem Leben.

Aber auch wenn man das Wort Erlösung mal nicht auf ein Leben danach bezieht, gibt eine Zufriedenheit und keine Angst. Einfach Ausgedrück es ist eine Möglichkeit, auf die andere Menschen keinen Zugriff haben, auch nicht durch irgend eingen Gott.

Ob es viele sind, nein ich glaube nicht, daß es viele sind, aber, daß es welche gibt, glaube ich schon.

Mif fällt da noch was ein, in Sachen Kinder. Wenn ich meinem Kind vermittle, daß es das Ende ist, danach kommt nichts mehr. Wird es dann mit seinem Leben und dem Leben anderer nicht sorgsamer umgehen als,

wenn man sagt, da ist noch was. Kannst Dein Meerschweinschen ruhig erdrosseln, wirst es im Paradies ja wieder sehen (mal herb ausgedrückt, ich hätte anstatt des Meersch... auch einen Kindergartenkameraden o.ä. nehmen können).

Ich bin froh, daß der Mensch Grenzen hat, die er nicht überschreiten kann. Das ist ein Trost für mich wenn ich mir die Welt betrachte.

LG
Eva

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14. September 2007 um 10:19
In Antwort auf scarysacred

...
>>>Einige sagen wieder, dass man mit dem Tag der Geburt zu sterben beginnt...<<<


das leben ist eine krankheit, die zum tode führt... *philosophier*

@ scarysacred
>>das leben ist eine krankheit, die zum tode führt... *philosophier*<<

Lach

Geburt, Leben , Sterben. Der Lauf der Dinge.
Im Verhältnis zum Leben sind Geburt und Sterben nur ein winzig kleiner Anteil.

Ja das Problem des Pessimisten und des Optimisten.

LG
Eva

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14. September 2007 um 10:45


Ja, das ist ein Unterschied zwischen Angst vor dem Tod und Angst vor dem Sterben

Die Schwester meiner Uromi starb vor zwei Jahren bei ihrer liebsten Tätigkeit, dem Gartenarbeiten. Schwupp, umgefallen, schwupp - Tot.

Mein Uropi hingegen starb letztes Jahr. Einen Monat vorher sagte er mir noch, dass ich öfter kommen soll, da er nicht mehr viel Zeit hat... er war aber pumperlgsund. Innerhalb diesen Monats ging es rapide bergab. Und obwohl wir es ihm so sehr gewünscht haben, starb er sehr schwer... nein, es waren keine Schmerzen, es war etwas anderes.

Mir gefällt der Gedanke am besten, dass jeder das bekommt, das er sich ersehnt. Für dich der Biervulkan, gesichtet von Käptn Hook's Piratenschiff, für manche ewige Ruhe und gar nix, für mich die Möglichkeit jedes Tier zu bewundern und zu streicheln, für die Religiösen ihr Paradies und für die, die es wollen die Hölle

LG
Elbe

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14. September 2007 um 11:02
In Antwort auf 666eva1

Ja das Glaube ich ...
Hallo Elbe, nett Dich zu sehen.

Ja das glaube ich, denn Selbstmörder gehen ganz gezielt in den Tod, er erscheind ihnen als einzig Lösung für das Lebensproblem.
Also haben sie auf jedenfall weniger Angst vor dem Tod als vor dem Leben.

Aber auch wenn man das Wort Erlösung mal nicht auf ein Leben danach bezieht, gibt eine Zufriedenheit und keine Angst. Einfach Ausgedrück es ist eine Möglichkeit, auf die andere Menschen keinen Zugriff haben, auch nicht durch irgend eingen Gott.

Ob es viele sind, nein ich glaube nicht, daß es viele sind, aber, daß es welche gibt, glaube ich schon.

Mif fällt da noch was ein, in Sachen Kinder. Wenn ich meinem Kind vermittle, daß es das Ende ist, danach kommt nichts mehr. Wird es dann mit seinem Leben und dem Leben anderer nicht sorgsamer umgehen als,

wenn man sagt, da ist noch was. Kannst Dein Meerschweinschen ruhig erdrosseln, wirst es im Paradies ja wieder sehen (mal herb ausgedrückt, ich hätte anstatt des Meersch... auch einen Kindergartenkameraden o.ä. nehmen können).

Ich bin froh, daß der Mensch Grenzen hat, die er nicht überschreiten kann. Das ist ein Trost für mich wenn ich mir die Welt betrachte.

LG
Eva

Hallo Eva!
Ich hoffe, dass du meine PN bekommen hast .

Ach ja, der Suizid... natürlich haben diese Leute weniger Angst vor dem Tod, da der Leidensdruck offenbar größer ist als die Angst. Sie nehmen den Prozess des Sterbens eher auf sich, als noch weiter am großen Spiel teilzunehmen.

Ja, Erlösung ist ein sehr positives Wort, nur... was ist mit den Menschen, die gerne leben und nicht loslassen können/wollen?

Ein gutes Beispiel, das du da mit den Kindern bringst... ich habe mich unter anderem auch deshalb gegen Religiösität entschieden, da ich die Frage, ob ich mich anständig in meinem Leben benehme nicht davon abhängig machen wollte was danach passieren "könnte".

Es könnte ja auch sein, dass sich das Kind denkt:"He, ich hab eh nur eines, wurscht was mit anderen ist, ich hau jetzt voll auf den Putz", während -gerade bei Kindern- die bestrafende "Hölle" immer ein ganz gutes Drohmittel ist.

LG
Elbe

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14. September 2007 um 11:05
In Antwort auf 666eva1

@ scarysacred
>>das leben ist eine krankheit, die zum tode führt... *philosophier*<<

Lach

Geburt, Leben , Sterben. Der Lauf der Dinge.
Im Verhältnis zum Leben sind Geburt und Sterben nur ein winzig kleiner Anteil.

Ja das Problem des Pessimisten und des Optimisten.

LG
Eva



Naja, zumindest können wir alle eines von uns behaupten... wir haben schon einmal ein Rennen zwischen uns und 1.000.000.000 anderer für uns entschieden und sind somit alle Sieger

Außerdem sagt Kant (der nicht nur Mathematiker sondern auch Philosoph war)... wir wurden schon einmal geboren, warum sollte es also nicht möglich sein ein zweites Mal geboren zu werden...

LG

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14. September 2007 um 12:03



Bravo, Bravissimo - Standing Ovations *klatschklatschklatsch*

Supergut!

LG

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14. September 2007 um 12:11
In Antwort auf elbengel1


Ja, das ist ein Unterschied zwischen Angst vor dem Tod und Angst vor dem Sterben

Die Schwester meiner Uromi starb vor zwei Jahren bei ihrer liebsten Tätigkeit, dem Gartenarbeiten. Schwupp, umgefallen, schwupp - Tot.

Mein Uropi hingegen starb letztes Jahr. Einen Monat vorher sagte er mir noch, dass ich öfter kommen soll, da er nicht mehr viel Zeit hat... er war aber pumperlgsund. Innerhalb diesen Monats ging es rapide bergab. Und obwohl wir es ihm so sehr gewünscht haben, starb er sehr schwer... nein, es waren keine Schmerzen, es war etwas anderes.

Mir gefällt der Gedanke am besten, dass jeder das bekommt, das er sich ersehnt. Für dich der Biervulkan, gesichtet von Käptn Hook's Piratenschiff, für manche ewige Ruhe und gar nix, für mich die Möglichkeit jedes Tier zu bewundern und zu streicheln, für die Religiösen ihr Paradies und für die, die es wollen die Hölle

LG
Elbe

Ich
habe mal ein buch gelesen. darin war es auch so dargestellt, dass jeder genau das jenseits bekommt, an das er zu lebzeiten geglaubt hat. da war ein priester, der ein kleines mädchen umgebracht hat. er hatte deswegen ein so schlechtes gewissen, dass er nach seinem tod tatsächlich in der hölle gelandet ist. und dort hat ihn auch das mädchen schon erwartet und ihm qualen bereitet. aber nicht, weil ihn ein gott dahingeschickt hat, sondern weil so SEIN jenseits aussah. er hat es sich so ausgesucht. jeder gestaltet sich seinen tod zu lebzeiten selbst. das ist mir noch das warscheinlichste, was nach dem tod mit uns passieren könnte. seit dem wünsch ich mir natürlich sicherheitshalber das tollste nach dem tod

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14. September 2007 um 13:20

Lach Aylflo
Ich sags doch, Du wärst wirklich eine Bereicherung für jede Pary auf der glacht werden soll bis einem die Bauchmuskeln schmerzen.

*lach*

LG
Eva

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14. September 2007 um 13:40
In Antwort auf elbengel1

Hallo Eva!
Ich hoffe, dass du meine PN bekommen hast .

Ach ja, der Suizid... natürlich haben diese Leute weniger Angst vor dem Tod, da der Leidensdruck offenbar größer ist als die Angst. Sie nehmen den Prozess des Sterbens eher auf sich, als noch weiter am großen Spiel teilzunehmen.

Ja, Erlösung ist ein sehr positives Wort, nur... was ist mit den Menschen, die gerne leben und nicht loslassen können/wollen?

Ein gutes Beispiel, das du da mit den Kindern bringst... ich habe mich unter anderem auch deshalb gegen Religiösität entschieden, da ich die Frage, ob ich mich anständig in meinem Leben benehme nicht davon abhängig machen wollte was danach passieren "könnte".

Es könnte ja auch sein, dass sich das Kind denkt:"He, ich hab eh nur eines, wurscht was mit anderen ist, ich hau jetzt voll auf den Putz", während -gerade bei Kindern- die bestrafende "Hölle" immer ein ganz gutes Drohmittel ist.

LG
Elbe

@ elbengel1
Ja, vielen Dank, ich habe die PN bekommen.

>>Ja, Erlösung ist ein sehr positives Wort, nur... was ist mit den Menschen, die gerne leben und nicht loslassen können/wollen<<

Ja da kommt es natürlich drauf an, wie jeder für sich selbst dieses Wort definiert. Wer nicht loslassen will, wird auch Angst haben, klar. Aber bei denen spielt es dann auch keine Rolle ob Gläubig oder Atheist.

>>Es könnte ja auch sein, dass sich das Kind denkt:"He, ich hab eh nur eines, wurscht was mit anderen ist, ich hau jetzt voll auf den Putz", während -gerade bei Kindern- die bestrafende "Hölle" immer ein ganz gutes Drohmittel ist.<<

Das wäre natürlich auch eine Möglichkeit. Wobei ich diese eher einem Erwachsenen ohne jegliche Bindung in die Gesellschaft zutraue.
Bei Kindern gehe ich eben davon aus, daß wie Du jetzt z.B. erwähnst Drohmittel helfen, aber auch der Verlustschmerz kann zum Lerneffekt werden.

Wie sag ich das am besten hmm. Wenn ich die Möglichkeit zum Drohen nutzen kann, warum nicht auch anders herum. Den Verlust klar machen von Kindesbeinen an, das eben nur diese Zeit gegeben ist, und die sollte man gut nutzen.

Dagegen könnte man natürlich jetzt sagen, tja, wie nutzen gelle. Aber da es ja auch unter Gläubigen böse Buben gibt, ist das relativ, die bösen Buben wird es immer und überall geben (Die Gründe dafür sind vielfältig, Psychisch Kranke, Erlebnisse ect. ect.)

Bei vielen Kindern habe ich bemerkt, daß sie etwas wieder lebending machen wollten (meist waren es Fliegen). Genau davor muß man anfangen, danach ist es zu spät.

Bisher habe noch keinem Kind erklärt, daß es nicht traurig sein muß, weil das arme Tierchen oder die Oma jetzt im Himmel oder Paradies ist.
Darin sehe ich auch keinen Sinn, denn ich denke, je früher Kinder mit dem Wort Tod etwas anfangen können, desto leichter leben sie mit dem Gedanken auch mal zu sterben.

LG
Eva

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16. September 2007 um 11:21


Hallo Aylflo!

Den kenn ich schon ... und ob das bei mir auch so ist, das kann ich dir gerne beantworten.

Als selbstbestimmte Frau, die einen recht starken Mann an ihrer Seite hat (er bezeichnet sich selbst manchmal als "Dompteur" )sag ich einfach was ich will und was ich nicht will... allerdings kommt es diesbezüglich äußerst selten bis gar nicht vor

LG, dir auch einen schönen Sonntag!

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17. September 2007 um 20:52

@ aylflo *grins*
Ja ja, daß würdest Du jetzt gerne wissen.

Lach. Aber weil Adam so feig war.--

Hat eben nur Eva die Erkenntnis.

Soviel zur männlichen Überlegenheit.

*lach*

Kein Wunder *grins*, daß Deine Frau Dich immer wieder ermahnen muß. *lach*

LG
Eva

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