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Der Feminismus von heute

28. April um 20:00

Hi alle zusammen, 

Ich wollte mal eine Debatte anstoßen und hoffe dabei keine Gefühle zu verletzen. Es soll um den Feminismus von heute gehen (21 JH). Nämlich habe ich das Gefühl, dass viele Frauen (Feministin) einfach nach der Nadel im Heuhaufen suchen, um ein Spannungsfeld zwischen Mann und Frau zu schaffen. Das man weniger verdiene, das man den gesellschaftsbedingten Stereotypen zum Opfer gefallen sei, sich einer männerdominierten Realität gegenüberstehen sähe usw. Viele meiner Bekannten und Freunde sehen aber in genau diesem Feminismus eine Quelle des Sexismus wie es ihn zuvor noch nie gegeben hat. Nämlich werden Frauen oftmals zu ihrem Glück gezwungen und ein Leben als Hausfrau nicht akzeptiert (ohne pauschalisieren zu wollen). Ich und viele andere empfinden den Feminismus von heute (s.o) als überflüssig. Ich bitte um keine Erfolge des Feminismus (1/2 Wave) um damit die 3rd Wave zu legitimieren. Wir müssen uns der heutigen Realität stellen und einsehen, dass es wichtigere Themen gibt und das wirklich jeder (und kommt mir bitte nicht mit nicht nachvollziehbaren Einzelfällen) die Chance hat erfolgreich zu sein. Dem Markt ist es egal ob man Mann oder Frau ist. Nur die Leistung zählt. Der Feminismus von heute braucht einen Wandel durch fachkompetentere, selektierte Kräfte, die diesen in eine helle Zukunft überführen. Ich hoffe auf gute Kritik und keine nonsense Argumentation. In dem Sinne noch einen sonnigen Tag. Eure Linda  

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28. April um 20:07
In Antwort auf user10646

Hi alle zusammen, 

Ich wollte mal eine Debatte anstoßen und hoffe dabei keine Gefühle zu verletzen. Es soll um den Feminismus von heute gehen (21 JH). Nämlich habe ich das Gefühl, dass viele Frauen (Feministin) einfach nach der Nadel im Heuhaufen suchen, um ein Spannungsfeld zwischen Mann und Frau zu schaffen. Das man weniger verdiene, das man den gesellschaftsbedingten Stereotypen zum Opfer gefallen sei, sich einer männerdominierten Realität gegenüberstehen sähe usw. Viele meiner Bekannten und Freunde sehen aber in genau diesem Feminismus eine Quelle des Sexismus wie es ihn zuvor noch nie gegeben hat. Nämlich werden Frauen oftmals zu ihrem Glück gezwungen und ein Leben als Hausfrau nicht akzeptiert (ohne pauschalisieren zu wollen). Ich und viele andere empfinden den Feminismus von heute (s.o) als überflüssig. Ich bitte um keine Erfolge des Feminismus (1/2 Wave) um damit die 3rd Wave zu legitimieren. Wir müssen uns der heutigen Realität stellen und einsehen, dass es wichtigere Themen gibt und das wirklich jeder (und kommt mir bitte nicht mit nicht nachvollziehbaren Einzelfällen) die Chance hat erfolgreich zu sein. Dem Markt ist es egal ob man Mann oder Frau ist. Nur die Leistung zählt. Der Feminismus von heute braucht einen Wandel durch fachkompetentere, selektierte Kräfte, die diesen in eine helle Zukunft überführen. Ich hoffe auf gute Kritik und keine nonsense Argumentation. In dem Sinne noch einen sonnigen Tag. Eure Linda  

Noch ergänzend. Der bereinigte Gender Pay Gap beträgt 7%, auf 0 zugehend wenn man noch andere Faktoren mit einbezieht. 
Gruß 
Linda

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29. April um 15:11

für uns in Zentraleuropa ist das Thema für mich grundsätzlich erledigt.

Da ist nichts mehr zu tun.

Frauen HABEN die gleichen Rechte, die gleichen Möglichkeiten.

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29. April um 21:41

Nein, nur ärgerlich, weil du dann schon Appetit auf Eis hast.

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3. Mai um 3:03
In Antwort auf avarrassterne1

für uns in Zentraleuropa ist das Thema für mich grundsätzlich erledigt.

Da ist nichts mehr zu tun.

Frauen HABEN die gleichen Rechte, die gleichen Möglichkeiten.

also tatsächlich zu glauben, dass der Feminisus bereits "da" ist, der
hat sich mit Feminismus orginal so beschäftigt, dass er ihn nur aus der Zeitung kennt.

Feminismus wird noch EINE LANGE ZEIT seiner Beschäftigung nachgehen.

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3. Mai um 7:42
In Antwort auf jim

also tatsächlich zu glauben, dass der Feminisus bereits "da" ist, der
hat sich mit Feminismus orginal so beschäftigt, dass er ihn nur aus der Zeitung kennt.

Feminismus wird noch EINE LANGE ZEIT seiner Beschäftigung nachgehen.

na dann sag doch mal konkret, was Deiner Meinung nach noch fehlen würde? Wo haben wir Frauen denn NICHT die gleichen Rechte und Möglichkeiten?

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3. Mai um 8:41

als ich angefangen habe, mich zu bewerben, stand da ganz selbstverständlich InformatikER gesucht. ohne /in ohne m/w/d - und ich hatte nie das Gefühl, dass ich mich da als Frau nicht bewerben kann / sollte. Und auch nicht, dass ich nicht genommen werde, weil ich eine Frau bin, denn das wurde ich.

Das einzige, was da vor 20 Jahren problematisch war, waren die Kunden. Das war echt zuweilen arg grenzwertig. Aber auch das ist eben - knapp 20 Jahre her!

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3. Mai um 9:26

was aber nicht daran liegt, dass Frauen nicht in die IT gehen KÖNNEN, sondern daran, dass viele lieber etwas anderes machen MÖCHTEN.

Es ist nicht die Aufgabe des Feminismus, den Frauen vorzuschreiben, was sie zu wollen haben.
Weder bei dieser Frage noch bei der Frage, wer in Elternzeit geht oder vllt. ganz zu Hause bleibt noch bei irgend etwas anderem.

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3. Mai um 10:18

so wie Automechaniker, dafür hast bei VS-Lehrer fast 100% Frauen. Und? Auch wenn es viele Feministinnen nicht wahr haben wohlen sich Frauen und Männer halt doch keine Kopien sondern unterschiedlich mit im Schnitt anderen Vorlieben und Fähigkeiten, was ja nichts über Wert, Pflichten und Rechte aussagt. Wir werden nie 50:50 in jedem berufsfeld haben. 

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3. Mai um 17:23
In Antwort auf jim

also tatsächlich zu glauben, dass der Feminisus bereits "da" ist, der
hat sich mit Feminismus orginal so beschäftigt, dass er ihn nur aus der Zeitung kennt.

Feminismus wird noch EINE LANGE ZEIT seiner Beschäftigung nachgehen.

im übrigen sagte ich nicht, dass der Feminismus da ist, sondern dass die GLEICHBERECHTIGUNG da ist.

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3. Mai um 18:19
In Antwort auf avarrassterne1

was aber nicht daran liegt, dass Frauen nicht in die IT gehen KÖNNEN, sondern daran, dass viele lieber etwas anderes machen MÖCHTEN.

Es ist nicht die Aufgabe des Feminismus, den Frauen vorzuschreiben, was sie zu wollen haben.
Weder bei dieser Frage noch bei der Frage, wer in Elternzeit geht oder vllt. ganz zu Hause bleibt noch bei irgend etwas anderem.

Sehe ich auch so! Gleichberechtigt bedeutet für mich nicht, dass männer und Frauen alles ganz genau gleich und mit selben prozentualen anteilen etc. machen müssen. Gleichberechtigung bedeutet für mich, dass ich die gleichen Möglichkeiten habe und in meiner Entscheidung frei bin. Und wenn frau sich aufgrund dieser Freiheit dann entscheidet Kindergärtnerin zu werden ist dies genauso legitim wie wenn sie informatikerin wird. 

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4. Mai um 0:12
In Antwort auf jim

also tatsächlich zu glauben, dass der Feminisus bereits "da" ist, der
hat sich mit Feminismus orginal so beschäftigt, dass er ihn nur aus der Zeitung kennt.

Feminismus wird noch EINE LANGE ZEIT seiner Beschäftigung nachgehen.

einer leider dummen Beschäftigung in einem Land wo das irrelevanter nicht sein könnte. 

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6. Mai um 9:16

volksschullehrer 

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7. Mai um 1:06

Das Problem ist, dass viele Frauen aus keinem Problem ein Problem machen und dann ein Problem damit haben, dass viele andere kein Problem erkennen können.
Sollen wir den Thread nicht einfach zumachen? 

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7. Mai um 5:53
In Antwort auf coquette164

Sehe ich auch so! Gleichberechtigt bedeutet für mich nicht, dass männer und Frauen alles ganz genau gleich und mit selben prozentualen anteilen etc. machen müssen. Gleichberechtigung bedeutet für mich, dass ich die gleichen Möglichkeiten habe und in meiner Entscheidung frei bin. Und wenn frau sich aufgrund dieser Freiheit dann entscheidet Kindergärtnerin zu werden ist dies genauso legitim wie wenn sie informatikerin wird. 

Ganz meine Meinung.

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7. Mai um 6:57

Verstehe als Mann nicht, dass eine Frau zu so einem Thema postet.
Ich hoffe, dass der User kein Mann ist.

Warum sollte ich als Frau dran interessiert sein mich gegen Feministinnen zu stellen?
Im Gegenteil müsste ich dran interessiert sein, dass die noch mehr Öffentlichkeit bekommen und noch mehr ihrer Forderungen durchsetzen.

Ich sage ja auch nicht zu meinem Chef: Sorry, die letzte Gehaltserhöhung war zuviel. Hätte auch weniger sein können, da ich eh weniger geleistet habe als früher.

Jetzt soll bloß keine Frau kommen und sagen, dass es ihr um die armen armen Männer geht. Lächerlich.

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7. Mai um 7:40
In Antwort auf dottir

Das Problem ist, dass viele Frauen aus keinem Problem ein Problem machen und dann ein Problem damit haben, dass viele andere kein Problem erkennen können.
Sollen wir den Thread nicht einfach zumachen? 

so siehts aus!
keine ahnung wieso so viele frauen auf einmal so drauf sind....   hauptsache gegen die männer!
bescheuert

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7. Mai um 7:41

ja. Ich glaube bei euch in D heißt es Grundschule(?) 

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7. Mai um 8:02
In Antwort auf schnell91

Verstehe als Mann nicht, dass eine Frau zu so einem Thema postet.
Ich hoffe, dass der User kein Mann ist.

Warum sollte ich als Frau dran interessiert sein mich gegen Feministinnen zu stellen?
Im Gegenteil müsste ich dran interessiert sein, dass die noch mehr Öffentlichkeit bekommen und noch mehr ihrer Forderungen durchsetzen.

Ich sage ja auch nicht zu meinem Chef: Sorry, die letzte Gehaltserhöhung war zuviel. Hätte auch weniger sein können, da ich eh weniger geleistet habe als früher.

Jetzt soll bloß keine Frau kommen und sagen, dass es ihr um die armen armen Männer geht. Lächerlich.

warum ich mich als Frau gegen Feminismus stelle?

1. Weil für mich das Ziel Gleichberechtigung sein sollte. Und das ist für uns erreicht. Also alles, was darüber hinaus geht, ist zu viel. An Bevorzugung bin ich nicht interessiert. Würde ich auch von meinem Chef nicht wollen, sorry.

2. Weil das -gerade mit dieser Verunstaltung der Sprache- inzwischen Ausmaße annimmt, die ich mich nicht nur endlos nerven, sondern die ich auch wirklich falsch finde.

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7. Mai um 8:39
In Antwort auf user10646

Hi alle zusammen, 

Ich wollte mal eine Debatte anstoßen und hoffe dabei keine Gefühle zu verletzen. Es soll um den Feminismus von heute gehen (21 JH). Nämlich habe ich das Gefühl, dass viele Frauen (Feministin) einfach nach der Nadel im Heuhaufen suchen, um ein Spannungsfeld zwischen Mann und Frau zu schaffen. Das man weniger verdiene, das man den gesellschaftsbedingten Stereotypen zum Opfer gefallen sei, sich einer männerdominierten Realität gegenüberstehen sähe usw. Viele meiner Bekannten und Freunde sehen aber in genau diesem Feminismus eine Quelle des Sexismus wie es ihn zuvor noch nie gegeben hat. Nämlich werden Frauen oftmals zu ihrem Glück gezwungen und ein Leben als Hausfrau nicht akzeptiert (ohne pauschalisieren zu wollen). Ich und viele andere empfinden den Feminismus von heute (s.o) als überflüssig. Ich bitte um keine Erfolge des Feminismus (1/2 Wave) um damit die 3rd Wave zu legitimieren. Wir müssen uns der heutigen Realität stellen und einsehen, dass es wichtigere Themen gibt und das wirklich jeder (und kommt mir bitte nicht mit nicht nachvollziehbaren Einzelfällen) die Chance hat erfolgreich zu sein. Dem Markt ist es egal ob man Mann oder Frau ist. Nur die Leistung zählt. Der Feminismus von heute braucht einen Wandel durch fachkompetentere, selektierte Kräfte, die diesen in eine helle Zukunft überführen. Ich hoffe auf gute Kritik und keine nonsense Argumentation. In dem Sinne noch einen sonnigen Tag. Eure Linda  

"dass viele Frauen (Feministin) einfach nach der Nadel im Heuhaufen suchen, um ein Spannungsfeld zwischen Mann und Frau zu schaffen"

Da bin ich ganz bei dir! Ich kann mich gluecklich schaetzen solche Leute nicht in meinem Freundeskreis zu haben. Keiner meiner Freundinnen macht auf mich den Eindruck das sie von ihrem Mann unterdrueckt wird noch das ihnen irgendwelche Chance im Leben verwehrt wurden sich selbst zu verwirklichen. Jeder ist seines Glueckes Schmied!

Zumindest bei uns in Deutschland oder in Europa ist doch alles geregelt und ich war noch nie in einer Situation wo ich mich als Frau weniger Wert gefuehlt haette. Das ist aber vermutlich auch Einstellungssache ob man sich beispielsweise wegen jedem zweideutigen Witz eines Mannes in die Hosen macht oder sich einfach mal locker macht und Kontra gibt.
Die Frauen die karrieretechnisch was erreicht haben setzen sich doch sowieso durch und ueberzeugen durch ihre Ausbildung/Studium/Berufserfahrung, dafuer braucht es keine Frauenquoten und dergleichen. Die sind schon lange dort wo sie hinwollten ohne feministischen Aufschrei.
Es ist doch aber auch so das viele Frauen gar nicht bis ganz nach oben auf die Karrierleiter wollen weil halt die vielen Stunden dranhaengen und die Verantwortung.  Mal davon abgesehen werden ja eh auch nur Quoten in den Sesselfurzerpositionen gefordert. Ich kenne keine Frau die sich als StrassenbauarbeiterIN (richtige Verwendung des Genders!!) bewerben moechte und sich diskriminiert fuehlt weil dort zuviele Maenner sind.
Meine Freundinnen die aktuell Kinder bekommen haben sind froh wenn sie "nur noch" halbtags arbeiten gehen muessen und denen ist es lieb wenn der Mann halt der Hauptverdiener ist. Wenn es fuer sie so passt dann sollen sie es doch so machen.

Was ich wirklich beunruhigend finde ist wenn mir ein Hipster mit Holzfaellerbart und engen Roehrenjeans entgegenkommt, da weiss ich was schief gelaufen ist!




 

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7. Mai um 9:49

Ich habe ziemlich lange gebraucht, um zu verstehen, worum es hier überhaupt geht. Inzwischen habe ich so eine Art Ahnung.

Normalerweise würde ich ja in den Feministinnen (ich weiß, wieviele Richtungen es da gibt) so eine Art von Interessenvertretung der Frauen sehen.

Problem ist nur: Vielleicht fühlen sich ja einige Frauen gar nicht mehr repräsentiert.

Nächste Frage von mir: Warum?

Nunja, es wird hier wohl davon ausgegangen, dass Feministinnen

a.) grundsätzlich etwas gegen Männer haben
b.) die traditionelle Rolle "Hausfrau und Mutter" mit Mann als Hauptverdiener

grundsätzlich in Frage stellen.

Jetzt bitte ich aber auch um Belege dafür (ok, ich kenne eine einzige, aber nur eine einzige, die a.) und b.) tatsächlich vertritt).

Als Mann bin ich ja hoffentlich gänzlich unverdächtig, auf der Seite der Feministinnen zu stehen. Daher darf man mir doch diese Fragen mal seriös beantworten, und ich lerne gerne dazu.
 

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7. Mai um 10:35
In Antwort auf schnell91

Ich habe ziemlich lange gebraucht, um zu verstehen, worum es hier überhaupt geht. Inzwischen habe ich so eine Art Ahnung.

Normalerweise würde ich ja in den Feministinnen (ich weiß, wieviele Richtungen es da gibt) so eine Art von Interessenvertretung der Frauen sehen.

Problem ist nur: Vielleicht fühlen sich ja einige Frauen gar nicht mehr repräsentiert.

Nächste Frage von mir: Warum?

Nunja, es wird hier wohl davon ausgegangen, dass Feministinnen

a.) grundsätzlich etwas gegen Männer haben
b.) die traditionelle Rolle "Hausfrau und Mutter" mit Mann als Hauptverdiener

grundsätzlich in Frage stellen.

Jetzt bitte ich aber auch um Belege dafür (ok, ich kenne eine einzige, aber nur eine einzige, die a.) und b.) tatsächlich vertritt).

Als Mann bin ich ja hoffentlich gänzlich unverdächtig, auf der Seite der Feministinnen zu stehen. Daher darf man mir doch diese Fragen mal seriös beantworten, und ich lerne gerne dazu.
 

c) weil Frauen im Jahre 2019 in Mitteleuropa keine "Interessensvertretung" mehr brauchen.

Immer noch.

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7. Mai um 10:50
In Antwort auf avarrassterne1

c) weil Frauen im Jahre 2019 in Mitteleuropa keine "Interessensvertretung" mehr brauchen.

Immer noch.

Ich habe Eure Beiträge gelesen - z.B. Zweifel am gender loan gap.

Ich bin skeptisch. Formal ist der Zweifel ja begründet.

Aber das Problem liegt vielleicht eher darin, dass Frauen soziale Tätigkeiten bevorzugen und diese in unserem Wirtschaftssystem nur wenig gewürdigt und schlecht entlohnt werden?

Müsste man nicht dafür kämpfen, dass sich da etwas ändert? (wovon ja dann auch ein männlicher Kinderbetreuer profitieren würde, was aber dann auch nicht verkehrt wäre).

Schüttet ihr hier das Kind nicht zu früh mit dem Bad aus?

Außerdem finde ich die klare Kante mancher Feministinnen ziemlich ehrlich.

Eigentlich ist ja auch nicht einzusehen, warum eine moderne Frau einen Mann braucht außer für den Zweck der Familiengründung und des familiären Unterhalts. Das Modell der romantischen Liebe ist schon seit langem gescheitert.

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7. Mai um 11:11

@kreuzunge

Dein Beitrag macht mich wenigstens neugierig. Bestimmt bekommst Du jetzt Dein Fett ab wegen des "Niveaus". Nicht von mir, obwohl mein Niveau bei diesem Thema auch noch etwas unterenwickelt ist. Aber wahrscheinlich denkst Du daran, dass unsere Argumente eigentlich viel weiter sein müssten.

Ich bleibe vorerst beim Konkreten.

Zwar habe ich noch nicht erlebt, dass ein Mann wegen Elternteilzeit gekündigt wurde, aber ich habe erlebt, dass alle Register gezogen wurden, damit eine Frau aus ihrer Elternteilzeit gar nicht erst zurück kommt. Die Wirtschaftsrealität ist noch weit davon entfernt, Familien mit Kindern zu fördern. 

Das Thema der alten Männerrolle ist natürlich genauso faszinierend wie das Thema der alten Frauenrolle. Sind diese beiden Rollen nicht etwa komplementär? Wäre es nicht etwa angemessen, mal darüber zu sprechen?

 

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7. Mai um 11:15
In Antwort auf schnell91

@kreuzunge

Dein Beitrag macht mich wenigstens neugierig. Bestimmt bekommst Du jetzt Dein Fett ab wegen des "Niveaus". Nicht von mir, obwohl mein Niveau bei diesem Thema auch noch etwas unterenwickelt ist. Aber wahrscheinlich denkst Du daran, dass unsere Argumente eigentlich viel weiter sein müssten.

Ich bleibe vorerst beim Konkreten.

Zwar habe ich noch nicht erlebt, dass ein Mann wegen Elternteilzeit gekündigt wurde, aber ich habe erlebt, dass alle Register gezogen wurden, damit eine Frau aus ihrer Elternteilzeit gar nicht erst zurück kommt. Die Wirtschaftsrealität ist noch weit davon entfernt, Familien mit Kindern zu fördern. 

Das Thema der alten Männerrolle ist natürlich genauso faszinierend wie das Thema der alten Frauenrolle. Sind diese beiden Rollen nicht etwa komplementär? Wäre es nicht etwa angemessen, mal darüber zu sprechen?

 

@kreuzunge.

Habe noch vergessen zu fragen, wo das "Jammerposting" steht.

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7. Mai um 11:20
In Antwort auf schnell91

Ich habe Eure Beiträge gelesen - z.B. Zweifel am gender loan gap.

Ich bin skeptisch. Formal ist der Zweifel ja begründet.

Aber das Problem liegt vielleicht eher darin, dass Frauen soziale Tätigkeiten bevorzugen und diese in unserem Wirtschaftssystem nur wenig gewürdigt und schlecht entlohnt werden?

Müsste man nicht dafür kämpfen, dass sich da etwas ändert? (wovon ja dann auch ein männlicher Kinderbetreuer profitieren würde, was aber dann auch nicht verkehrt wäre).

Schüttet ihr hier das Kind nicht zu früh mit dem Bad aus?

Außerdem finde ich die klare Kante mancher Feministinnen ziemlich ehrlich.

Eigentlich ist ja auch nicht einzusehen, warum eine moderne Frau einen Mann braucht außer für den Zweck der Familiengründung und des familiären Unterhalts. Das Modell der romantischen Liebe ist schon seit langem gescheitert.

ganz grundsätzlich gibt es in Sachen Lohn nur 2 Optionen:

a) es wird nach Tarif bezahlt. Da ist m und w (und d) per se gleich (bei gleicher Arbeit, Berufserfahrung, Qualifikation, ... natürlich)

b) man verhandelt sein Gehalt selbst mit dem Chef
=> nun, letztes braucht Selbstbewußtsein und einiges an "Alpha-Auftreten", was Frauen vielleicht im Durchschnitt etwas weniger haben als Männer. Das ist aber kein politisches Thema, sondern sind individuelle Verträge - daran zu schrauben finde ich völlig falsch.

Die Berufswahl gehört sicherlich auch mit rein, ja. Aber nein, ich finde nicht, dass man daran etwas ändern muss, es sollte jeder den Beruf ausüben können, den er MÖCHTE. Und wenn das bei Frauen nunmal eher nicht die IT ist - was soll es bitte bringen, die Frauen dahin zu zwingen?!?

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7. Mai um 11:22

hm, sowas kenne ich gar nicht, ehrlich gesagt.
Bei den mit grooooßem Abstand meisten Paaren unter Kollegen, Verwandten, Nachbarn, Bekannten, ... ist es so, dass die Elternzeit geteilt wurde / wird. Aber mir ist nicht ein Fall bekannt, dass der Vater deswegen seinen Job verloren hätte.

Hast Du die Statistiken dazu zur Hand?

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7. Mai um 11:49

ich habe das gerade gegoogelt und keine gefunden, deswegen frage ich.

Also ja, klar, Einzelfälle, bei denen das vorkommt, natürlich. Bei Männlein und Weiblein. Auch unter Arbeitgebern gibt es nicht nur nette und korrekte Menschen, da habe ich auch schon so meine Erfahrungen (und so einige Fälle in der Bekanntschaft / Verwandtschaft, aber nicht in Bezug auf die Elternzeit). Aber eine Statistik, aus der das hervorgehen würde finde ich zumindest mit 5-10 min Aufwand nicht.

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7. Mai um 12:03

weißt Du noch in welchem Rahmen / welcher Größenordnung sich das bewegte? Bei Männern und Frauen?

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7. Mai um 12:04

"Nicht so lange Männer, die in Elternzeit gehen, gekündigt werden deswegen."

Echt? Das habe ich noch nie (mit)erlebt, wobei ich meine Erfahrungen nicht als repräsentativ ansehe. Aber ich kenne mittlerweile sehr viele Männer (auch ein paar meiner Arbeitskollegen), die die Elternzeit in Anspruch genommen haben, ohne den Arbeitsplatz zu verlieren. Das erstaunt mich nun wirklich das zu lesen, hat nichts mit dem gemein, was mir bisher bekannt ist.

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7. Mai um 12:18

ja, einer meiner Ex-Chefs hat kurzerhand die jeweilige Firma aufgelöst, wenn eine Frau schwanger wurde und mit den anderen Mitarbeitern halt eine neue aufgemacht.
Die Kollegen, die zusammen in den gleichen Räumen saßen, waren bei verschiedenen Firmen angestellt, natürlich nie mehr als 14 (damalige Grenze für Kündigungsschutz-Gesetze) und in der Firma, über die die Produkte, Vermarktung, Verkauf usw. liefen, nur der Geschäftsführer und sonst niemand.

Oder bei meiner Schwiegermutter, die hat 24h-Pflege gemacht, theoretisch 2 Wochen arbeiten, 2 Wochen frei, zählten die 2 Wochen die sie gearbeitet hat auch nur 8h am Tag als "Arbeit" - dass sie auch um 2:30 in der Nacht halt springen musste, wenn was war, wurde schlicht nicht gezählt. Krankheit in der Zeit wo sie zu Hause war, natürlich auch nicht. Usw.

Es gibt auch unter Arbeitgebern Idioten. Die Illusion, dass das anders wäre, hatte ich nie.

Nur ist das so eine Sache hin, da auf einem passenden "Niveau" zu diskutieren, wenn man keine Bezugspunkte hat ^^

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7. Mai um 13:00

Statistisch gesehen müssen wir beim Gender Pay Gap zwischen einem bereinigten und einem unbereinigten unterscheiden.

Wenn tatsächlich Gleiches mit Gleichem verglichen wird, fällt der GPG erheblich geringer aus als bei einem einfachen allgemeinen Vergleich von Männer- und Frauengehältern. Das ist aber nicht der entscheidende Punkt.

Das wirklich Entscheidende ist hier, dass die überwiegend von Männern ausgeübten technischen Berufe erheblich besser bezahlt werden als die überwiegend von Frauen ausgeübten sozialen Tätigkeiten. Dies wird dann wieder durch den allgemeinen GPG besser abgebildet als durch einen bereinigten.

Die Erklärung hierfür lässt sich nicht einfach als unmittelbare Diskriminierung von Frauen etwa durch männliche Vorgesetzte, sondern durch eine strukturelle, in unserer Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung tiefer verwurzelte Ungleichheit beschreiben. Soziologen sprechen hier davon, dass der "Heiratsmarkt" Frauen immer noch besser entlohne als der Arbeitsmarkt. 

Kein Wunder also, dass für Frauen - die von Männern unabhängig bleiben möchten - das Thema Emanzipation einen höheren Stellenwert hat als für Frauen in der klassischen "Versorgungsehe" (sorry für die Wortwahl, denn ich will hierzu keine Stellung beziehen und das eine gegen das andere ausspielen. "Zerfleischen" dürft ihr Frauen euch da meinetwegen untereinander). Und ebenfalls kein Wunder, dass Frauen mit Männern als Hauptverdiener weniger Interesse an bestimmten Emanzipationsthemen haben (zumindest denen, wo es um Lohnungleichheit geht).
 

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7. Mai um 13:10
In Antwort auf schnell91

Statistisch gesehen müssen wir beim Gender Pay Gap zwischen einem bereinigten und einem unbereinigten unterscheiden.

Wenn tatsächlich Gleiches mit Gleichem verglichen wird, fällt der GPG erheblich geringer aus als bei einem einfachen allgemeinen Vergleich von Männer- und Frauengehältern. Das ist aber nicht der entscheidende Punkt.

Das wirklich Entscheidende ist hier, dass die überwiegend von Männern ausgeübten technischen Berufe erheblich besser bezahlt werden als die überwiegend von Frauen ausgeübten sozialen Tätigkeiten. Dies wird dann wieder durch den allgemeinen GPG besser abgebildet als durch einen bereinigten.

Die Erklärung hierfür lässt sich nicht einfach als unmittelbare Diskriminierung von Frauen etwa durch männliche Vorgesetzte, sondern durch eine strukturelle, in unserer Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung tiefer verwurzelte Ungleichheit beschreiben. Soziologen sprechen hier davon, dass der "Heiratsmarkt" Frauen immer noch besser entlohne als der Arbeitsmarkt. 

Kein Wunder also, dass für Frauen - die von Männern unabhängig bleiben möchten - das Thema Emanzipation einen höheren Stellenwert hat als für Frauen in der klassischen "Versorgungsehe" (sorry für die Wortwahl, denn ich will hierzu keine Stellung beziehen und das eine gegen das andere ausspielen. "Zerfleischen" dürft ihr Frauen euch da meinetwegen untereinander). Und ebenfalls kein Wunder, dass Frauen mit Männern als Hauptverdiener weniger Interesse an bestimmten Emanzipationsthemen haben (zumindest denen, wo es um Lohnungleichheit geht).
 

und was hat es mit Feminismus zu tun, dass Frauen lieber schlechter bezahlte Berufe wählen?!?

Es ist die "Geiz ist geil" - Mentalität. Die meisten Menschen gehen zu dem Frisör, wo man am wenigsten Geld auf die Theke legen muss, wenn man wieder raus geht. Ergo: die Frisöre verdienen weniger.
Versicherungen, wie auch Krankenversicherungen sollen alle sparen, sparen, sparen, so wenig wie möglich Kosten. Eine Krankenhausbehandlung soll so wenig wie möglich kosten. Altenpflege soll so wenig wie möglich kosten.

In der IT hingegen sind wir im B2B, nicht im B2C - Bereich. Will heißen: Unsere Kunden sind andere Unternehmen, nicht Endverbraucher. Denen sind Kosten jetzt nicht egal, aber definitiv sind sie eher bereit auch mal etwas auszugeben für eine Dienstleistung.

Was die männlichen Vorgesetzten angeht: Der Job wurde mir auch schon angeboten - ich habe dankend abgelehnt. Soll GERN ein Mann machen, ich hab da wirklich keinen Bock zu.

Ach ja: Ich bin Alleinverdiener(IN!).

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7. Mai um 13:24
In Antwort auf avarrassterne1

und was hat es mit Feminismus zu tun, dass Frauen lieber schlechter bezahlte Berufe wählen?!?

Es ist die "Geiz ist geil" - Mentalität. Die meisten Menschen gehen zu dem Frisör, wo man am wenigsten Geld auf die Theke legen muss, wenn man wieder raus geht. Ergo: die Frisöre verdienen weniger.
Versicherungen, wie auch Krankenversicherungen sollen alle sparen, sparen, sparen, so wenig wie möglich Kosten. Eine Krankenhausbehandlung soll so wenig wie möglich kosten. Altenpflege soll so wenig wie möglich kosten.

In der IT hingegen sind wir im B2B, nicht im B2C - Bereich. Will heißen: Unsere Kunden sind andere Unternehmen, nicht Endverbraucher. Denen sind Kosten jetzt nicht egal, aber definitiv sind sie eher bereit auch mal etwas auszugeben für eine Dienstleistung.

Was die männlichen Vorgesetzten angeht: Der Job wurde mir auch schon angeboten - ich habe dankend abgelehnt. Soll GERN ein Mann machen, ich hab da wirklich keinen Bock zu.

Ach ja: Ich bin Alleinverdiener(IN!).

@avarrassterne1
Hoffentlich habt ihr alle ein wenig Humor. Ich muss jetzt über mich selbst lachen. Warum?
Eigentlich wollte ich nie "männlicher Feminist" werden. 

Aber jetzt bleibt mir ja nichts anderes übrig als die Frage zu beantworten:

Es ist schon Sache des Feminismus eine Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung anzuprangern, die soziale Berufe im Vergleich zu den ja ach so wichtigen umweltvernichtenden technischen Berufen diskriminiert. Dabei geht es nicht nur ums Geld. Da geht es auch um grundsätzliche Werte und Wertungen.

Damit, dass Frauen solche Berufe wählen, hat das erstmal weniger zu tun. (Das ist allerdings ein schwieriges Thema für sich).

Das habe ich jetzt nicht aus einem Handbuch des Feminismus. Das ist mir als Mann sogar selbst eingefallen. Und ich bin nicht einmal stolz drauf, weil ich nie speziell für Frauen Partei ergreifen wollte.

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7. Mai um 13:39
In Antwort auf schnell91

@avarrassterne1
Hoffentlich habt ihr alle ein wenig Humor. Ich muss jetzt über mich selbst lachen. Warum?
Eigentlich wollte ich nie "männlicher Feminist" werden. 

Aber jetzt bleibt mir ja nichts anderes übrig als die Frage zu beantworten:

Es ist schon Sache des Feminismus eine Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung anzuprangern, die soziale Berufe im Vergleich zu den ja ach so wichtigen umweltvernichtenden technischen Berufen diskriminiert. Dabei geht es nicht nur ums Geld. Da geht es auch um grundsätzliche Werte und Wertungen.

Damit, dass Frauen solche Berufe wählen, hat das erstmal weniger zu tun. (Das ist allerdings ein schwieriges Thema für sich).

Das habe ich jetzt nicht aus einem Handbuch des Feminismus. Das ist mir als Mann sogar selbst eingefallen. Und ich bin nicht einmal stolz drauf, weil ich nie speziell für Frauen Partei ergreifen wollte.

dann habe ich keinen Humor. Oder ich verstehe einfach Deinen Beitrag nicht.

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7. Mai um 14:06

@santiago4671.

Starker Tobak. 
Das muss ich erstmal verdauen, es ist für mich aber auch nicht völlig unbekannt.

Das Problem sind Einordnung und Gewichtung.

Beispiel (Bitte um Geduld, bis ich zum Thema zurückkomme):

Ich bin hier (seit gestern) in einem "Frauenforum" mit hohem männlichen Anteil. Vielleicht sind ja sogar wie üblich die meisten Frauen bloße Fakes hier.

Am liebsten wäre ich (m, hetero) in einem Männerforum. Als ich mich danach umgeschaut habe, hat mich das widerliche Machogehabe in solchen Foren komplett abgeschreckt. Ich nenne hier keine Namen.
Mit den Männern, die da posten, konnte ich mich nicht im geringsten identifizieren. Daher bin ich im Augenblick hier.

Was hat das mit dem Thema zu tun?

Ganz einfach: Da schlägt einem blanker Frauenhass entgegen. Komplette Frustration. Pure Frauenverachtung.

Ich habe mir natürlich die Frage gestellt, ob Frauen- und Männerhass nicht die zwei Seiten einer Medaille sind.

Um so schwerer fällt mir eine Gewichtung.

 

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7. Mai um 14:10
In Antwort auf schnell91

@santiago4671.

Starker Tobak. 
Das muss ich erstmal verdauen, es ist für mich aber auch nicht völlig unbekannt.

Das Problem sind Einordnung und Gewichtung.

Beispiel (Bitte um Geduld, bis ich zum Thema zurückkomme):

Ich bin hier (seit gestern) in einem "Frauenforum" mit hohem männlichen Anteil. Vielleicht sind ja sogar wie üblich die meisten Frauen bloße Fakes hier.

Am liebsten wäre ich (m, hetero) in einem Männerforum. Als ich mich danach umgeschaut habe, hat mich das widerliche Machogehabe in solchen Foren komplett abgeschreckt. Ich nenne hier keine Namen.
Mit den Männern, die da posten, konnte ich mich nicht im geringsten identifizieren. Daher bin ich im Augenblick hier.

Was hat das mit dem Thema zu tun?

Ganz einfach: Da schlägt einem blanker Frauenhass entgegen. Komplette Frustration. Pure Frauenverachtung.

Ich habe mir natürlich die Frage gestellt, ob Frauen- und Männerhass nicht die zwei Seiten einer Medaille sind.

Um so schwerer fällt mir eine Gewichtung.

 

@santiago.

Sorry, noch eine Ergänzung.

Bitte meinen Beitrag nicht als Kritik verstehen. Ich wollte nur darauf aufmerksam machen, dass es in der Gesellschaft 2 gefährliche Tendenzen gibt, die sich vielleicht wechselseitig anfeuern!

Was Du da schreibst, hat schon "Hand und Fuß".

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7. Mai um 14:17
In Antwort auf avarrassterne1

dann habe ich keinen Humor. Oder ich verstehe einfach Deinen Beitrag nicht.

@Avarrassterne1.

Zunächst habe ich mal etwas zu Santiagos Beitrag geschrieben. Jetzt komme ich kurz auf Dich zurück.

Nunja, ich meine etwas ganz Simples:

Wäre ich Feministin, würde ich mich schon darüber aufregen, dass die überwiegend von Frauen ausgeübten sozialen Berufe weniger wertgeschätzt (und entsprechend auch weniger gut dotiert) werden als die überwiegend von Männern ausgeübten technischen Berufe. 

Ich meine, dass das ganz einfach zu verstehen ist. Die Gründe für diesen Unterschied sind allerdings schon etwas schwerer zu verstehen und sind tief in unserem Gesellschaftssystem begründet. Feministinnen und deren Unterstützer rühren nunmal an diesem System: siehe aktuelle Wahlwerbung der Grünen gegen das Patriarchat.

Mit Humor meinte ich nur: Ihr dürft über mich lachen, weil das ein Mann schreibt, der bisher nie als "maskuliner Feminist" in Erscheinigung getreten ist, das auch niemals wollte und es jetzt scheinbar doch tut.

Aber ich spiele hier nicht einfach den "advocatus diaboli". Wenn ich das so hinschreibe, habe ich doch das Gefühl, da gibt es immer noch eine Art von Gerechtigkeitslücke. (Über die ich bis heute nie nachgedacht habe - sage ich zu meiner Beschämung).

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7. Mai um 16:05

@santiago.

Dein Beitrag ist zwar ziemlich konsistent. Und übrigens schätze ich sehr, was ich von Dir seit gestern lesen konnte.

Da darf dann aber hoffentlich ein Einwand erlaubt sein:

Ich verstehe beim besten Willen nicht, warum eine Pflegekraft, die einem alten Menschen den Allerwertesten putzen muss und selbst dafür nur ganz wenig Zeit hat, so eklatant schlechter bezahlt wird als ein Informatiker. (Übrigens bin ich selbst einer. Aber für die oben geschilderte Tätigkeit würde ich das doppelte Gehalt verlangen wollen).

Das ist zunächst mal keine Frage des Feminismus, es wird aber leicht eine draus.
Und zwar auch oder gerade dann, wenn in einer Gesellschaft mit großer formaler Gleichberechtigung die Berufswahl geschlechtstypisch sehr ungleich ist. 

Das Argument, jeder sei hier seines Glückes eigener Schmied, ist für mich neoliberalistisch herzlos. Es ist ja klar, dass auch Männer in einem solchen System verheizt werden. Aber in einigen wichtigen Punkten sind doch Frauen eher die Leidtragenden.

Die gestrige Meldung beispielsweise, wonach Frauen die Hauptlast von Arbeit in der ganzen Welt tragen, hat mich doch schon etwas erschüttert und scheint mir total plausibel. Ich könnte danach suchen und würde die Nachricht wohl auch finden. Aber sie ist für mich ohne große Statistik evident. Vor allem in Gesellschaften, in denen Frauen auch noch ein Arbeitseinkommen neben dem von Männern mehr oder weniger verweigerten Haushalt haben, braucht es wohl kaum noch eine größere Erläuterung für diesen Sachverhalt. 

Ich habe heute erst begonnen, über so etwas tiefer nachzudenken, und bin erstaunt, wie sich irgendwas in meiner Einstellung gegenüber feministischen Fragen verändert.
 

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7. Mai um 16:27
In Antwort auf schnell91

@Avarrassterne1.

Zunächst habe ich mal etwas zu Santiagos Beitrag geschrieben. Jetzt komme ich kurz auf Dich zurück.

Nunja, ich meine etwas ganz Simples:

Wäre ich Feministin, würde ich mich schon darüber aufregen, dass die überwiegend von Frauen ausgeübten sozialen Berufe weniger wertgeschätzt (und entsprechend auch weniger gut dotiert) werden als die überwiegend von Männern ausgeübten technischen Berufe. 

Ich meine, dass das ganz einfach zu verstehen ist. Die Gründe für diesen Unterschied sind allerdings schon etwas schwerer zu verstehen und sind tief in unserem Gesellschaftssystem begründet. Feministinnen und deren Unterstützer rühren nunmal an diesem System: siehe aktuelle Wahlwerbung der Grünen gegen das Patriarchat.

Mit Humor meinte ich nur: Ihr dürft über mich lachen, weil das ein Mann schreibt, der bisher nie als "maskuliner Feminist" in Erscheinigung getreten ist, das auch niemals wollte und es jetzt scheinbar doch tut.

Aber ich spiele hier nicht einfach den "advocatus diaboli". Wenn ich das so hinschreibe, habe ich doch das Gefühl, da gibt es immer noch eine Art von Gerechtigkeitslücke. (Über die ich bis heute nie nachgedacht habe - sage ich zu meiner Beschämung).

wenn mir das Geld im Monat am wichtigsten ist, würde ich mich in ein Berufsfeld begeben, wo es viel Kohle gibt.
Wenn es mir am wichtigsten ist, dass ich mit meiner Arbeit auch glücklich bin, suche ich mir den Job danach aus.

Merkste was? Hat gar nichts mit Männern und Frauen zu tun.

Das wäre nur dann der Fall, wenn die Frauen die gutbezahlten Jobs nicht ausüben oder lernen DÜRFTEN bzw. KÖNNTEN. So ist das aber nicht. Das ist doch jetzt auch ganz einfach zu verstehen, oder?

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7. Mai um 16:32
In Antwort auf schnell91

@santiago.

Dein Beitrag ist zwar ziemlich konsistent. Und übrigens schätze ich sehr, was ich von Dir seit gestern lesen konnte.

Da darf dann aber hoffentlich ein Einwand erlaubt sein:

Ich verstehe beim besten Willen nicht, warum eine Pflegekraft, die einem alten Menschen den Allerwertesten putzen muss und selbst dafür nur ganz wenig Zeit hat, so eklatant schlechter bezahlt wird als ein Informatiker. (Übrigens bin ich selbst einer. Aber für die oben geschilderte Tätigkeit würde ich das doppelte Gehalt verlangen wollen).

Das ist zunächst mal keine Frage des Feminismus, es wird aber leicht eine draus.
Und zwar auch oder gerade dann, wenn in einer Gesellschaft mit großer formaler Gleichberechtigung die Berufswahl geschlechtstypisch sehr ungleich ist. 

Das Argument, jeder sei hier seines Glückes eigener Schmied, ist für mich neoliberalistisch herzlos. Es ist ja klar, dass auch Männer in einem solchen System verheizt werden. Aber in einigen wichtigen Punkten sind doch Frauen eher die Leidtragenden.

Die gestrige Meldung beispielsweise, wonach Frauen die Hauptlast von Arbeit in der ganzen Welt tragen, hat mich doch schon etwas erschüttert und scheint mir total plausibel. Ich könnte danach suchen und würde die Nachricht wohl auch finden. Aber sie ist für mich ohne große Statistik evident. Vor allem in Gesellschaften, in denen Frauen auch noch ein Arbeitseinkommen neben dem von Männern mehr oder weniger verweigerten Haushalt haben, braucht es wohl kaum noch eine größere Erläuterung für diesen Sachverhalt. 

Ich habe heute erst begonnen, über so etwas tiefer nachzudenken, und bin erstaunt, wie sich irgendwas in meiner Einstellung gegenüber feministischen Fragen verändert.
 

Solltest Du mal in der Situation sein, eine Pflege für einen Angehörigen bezahlen zu müssen (auch mit Pflegeversicherung summiert sich das zügig!) kannst Du sofort zu den wenigen gehören, die dafür mehr Geld ausgeben möchten, als Du selbst bekommst. Kein Problem und wird ziemlich wahrscheinlich früher oder später kommen die Gelegenheit. Ist auch kein Problem, es gibt auch entsprechende hochpreisige Pflegedienste / Einrichtungen, die da nicht sparen. Ein paar wenige in entsprechend reichen Gegenden zumindest.

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7. Mai um 16:38
In Antwort auf avarrassterne1

wenn mir das Geld im Monat am wichtigsten ist, würde ich mich in ein Berufsfeld begeben, wo es viel Kohle gibt.
Wenn es mir am wichtigsten ist, dass ich mit meiner Arbeit auch glücklich bin, suche ich mir den Job danach aus.

Merkste was? Hat gar nichts mit Männern und Frauen zu tun.

Das wäre nur dann der Fall, wenn die Frauen die gutbezahlten Jobs nicht ausüben oder lernen DÜRFTEN bzw. KÖNNTEN. So ist das aber nicht. Das ist doch jetzt auch ganz einfach zu verstehen, oder?


Männer bauen die Technik, um die Erde in einen Sarg zu verwandeln. Und Frauen erbringen sozial wertvolle Tätigkeiten, um uns den Allerwertesten zu retten.

Und dafür werden sie auch noch elend bezahlt und müssen sich vorwerfen lassen, sie hätten ja die falsche Berufswahl getroffen.

Die Berufsentscheidung hat mit Feminismus erst einmal nichts zu tun (obwohl das auch nicht ganz stimmt - aber das wäre schon wieder ein abendfüllendes Thema für sich). Das ist mehr oder weniger (eher weniger) richtig.

Aber dass bestimmte überwiegend von Frauen verrichtete Tätigkeiten so wenig wertgeschätzt werden, das sollte schon ein Anliegen von Feministinnen sein.

Vor allem vor dem Hintergrund, dass nicht Männer, sondern Frauen die Hauptlast an Arbeit auf dieser Welt tragen.

 

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7. Mai um 16:39
In Antwort auf schnell91

@santiago.

Dein Beitrag ist zwar ziemlich konsistent. Und übrigens schätze ich sehr, was ich von Dir seit gestern lesen konnte.

Da darf dann aber hoffentlich ein Einwand erlaubt sein:

Ich verstehe beim besten Willen nicht, warum eine Pflegekraft, die einem alten Menschen den Allerwertesten putzen muss und selbst dafür nur ganz wenig Zeit hat, so eklatant schlechter bezahlt wird als ein Informatiker. (Übrigens bin ich selbst einer. Aber für die oben geschilderte Tätigkeit würde ich das doppelte Gehalt verlangen wollen).

Das ist zunächst mal keine Frage des Feminismus, es wird aber leicht eine draus.
Und zwar auch oder gerade dann, wenn in einer Gesellschaft mit großer formaler Gleichberechtigung die Berufswahl geschlechtstypisch sehr ungleich ist. 

Das Argument, jeder sei hier seines Glückes eigener Schmied, ist für mich neoliberalistisch herzlos. Es ist ja klar, dass auch Männer in einem solchen System verheizt werden. Aber in einigen wichtigen Punkten sind doch Frauen eher die Leidtragenden.

Die gestrige Meldung beispielsweise, wonach Frauen die Hauptlast von Arbeit in der ganzen Welt tragen, hat mich doch schon etwas erschüttert und scheint mir total plausibel. Ich könnte danach suchen und würde die Nachricht wohl auch finden. Aber sie ist für mich ohne große Statistik evident. Vor allem in Gesellschaften, in denen Frauen auch noch ein Arbeitseinkommen neben dem von Männern mehr oder weniger verweigerten Haushalt haben, braucht es wohl kaum noch eine größere Erläuterung für diesen Sachverhalt. 

Ich habe heute erst begonnen, über so etwas tiefer nachzudenken, und bin erstaunt, wie sich irgendwas in meiner Einstellung gegenüber feministischen Fragen verändert.
 

P.S. informiere Dich mal über Einkommens- und Arbeitsverhältnisse bei Musikern. Orchestermusiker meine ich, nicht die "Stars" oder bei Journalisten.

Nicht alles Frauen, auch nicht überwiegend - aber miserabelst bezahlt, von sonstigen Arbeitsbedingungen nicht zu reden.

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7. Mai um 16:41
In Antwort auf avarrassterne1

Solltest Du mal in der Situation sein, eine Pflege für einen Angehörigen bezahlen zu müssen (auch mit Pflegeversicherung summiert sich das zügig!) kannst Du sofort zu den wenigen gehören, die dafür mehr Geld ausgeben möchten, als Du selbst bekommst. Kein Problem und wird ziemlich wahrscheinlich früher oder später kommen die Gelegenheit. Ist auch kein Problem, es gibt auch entsprechende hochpreisige Pflegedienste / Einrichtungen, die da nicht sparen. Ein paar wenige in entsprechend reichen Gegenden zumindest.

@avarrassterne1.

Die Situation kenne ich nicht nur, ich habe sie sogar zweifach "hinter mir".
Es ist schon ein Elend, was von diesem Geld die Pflegekräfte selbst bekommen.
Du darfst Dir mal die Frage stellen, welche Leute wirklich daran verdienen. Das dürften wohl kaum Frauen sein.

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7. Mai um 16:47
In Antwort auf avarrassterne1

P.S. informiere Dich mal über Einkommens- und Arbeitsverhältnisse bei Musikern. Orchestermusiker meine ich, nicht die "Stars" oder bei Journalisten.

Nicht alles Frauen, auch nicht überwiegend - aber miserabelst bezahlt, von sonstigen Arbeitsbedingungen nicht zu reden.

@avarassterne.

So ganz verstehe ich den Zusammenhang nicht. Ich muss annehmen, dass Du Orchestermusikerin bist. Mir ist klar, was da im Durchschnitt bezahlt wird. Dafür würde ich nicht einmal den kleinen Finger heben. Mir ist aber auch klar, dass das bei den Berliner Philharmonikern gleich ganz anders aussieht.

Nur verstehe ich den Zusammenhang nicht. Es gibt auch viele Männer, die miserabel bezahlt werden. Daran habe ich niemals gezweifelt. Das spricht aber immer noch nicht dagegen, dass in der Hauptsache Frauen betroffen sind.

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7. Mai um 17:06

@Avarrassterne und @violetluna und @santiago.

Die ganze Diskussion hat sich hier auf das Thema Gender Pay Gap verengt.
Da habe ich ja auch ziemlich mitgemacht.

Es gibt aber noch andere Themen, die im Eingangsposting angesprochen wurde:
Es stand dort die Annahme, dass der moderne Feminismus - egal, welcher Welle - immer noch einen Keil in die Beziehungen zwischen Mann und Frau treibt.

Das Thema ist mindestens genauso interessant und für den einzelnen vielleicht sogar wichtiger.

Auch da würde mich interessieren: Ist es wirklich so, und wer sind da die Hauptantreiber/innen?

Vielleicht verrate ich dann auch mal, weshalb ich es vorgezogen habe, meine Wenigkeit aus einem bestimmten anderen Frauenforum zu entfernen. Nicht, dass ich gezwungen worden wäre. Sondern weil es mir einfach gereicht hat.

Aber erstmal möchte ich eure Meinung hören.

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7. Mai um 17:17

@violetluna.

Was ich auch als Mann nachvollziehen kann. Ohne dass ich bis jetzt besonders große Empathie für feministische Themen gehabt hätte. 

Mich irgendwie bei Frauen anzubiedern mit Feminismus käme mir nicht in den Sinn. Das ist hier nicht meine Absicht. 

Zwei oder drei Postings weiter oben habe ich noch eine Frage zu dem "Keil" zwichen Mann und Frau gestellt. Sollten wir auch mal diskutieren, was da dran ist.

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7. Mai um 17:30

@santiago.

Ob es Frauen offensteht in technische Berufe zu gehen oder nicht, habe ich niemals bezweifelt.

Das ist aber auch nicht der entscheidende Punkt der Argumentation. 

Ich habe sehr lange in einem technischen Beruf (Informatik) gearbeitet und kann in wenigen Wochen privilegierterweise mit dem Gefühl ausscheiden, dass ich keine finanziellen Sorgen mehr haben werde. Zumindest auf gutbürgerlicher Basis mit Haus, dickem Auto und Ehefrau, die ihre Freizeit in Boutiquen, Sportstudio, mit Freundinnen, beim Coiffeur, im Schönheitssalon etc. pp. verbringt und ich das auch noch bezahlen kann. Während ich mich selbst mit Postings in solchen Foren unterhalte. Ob ich damit glücklich bin, steht auf einem anderen Blatt, aber ist hier nicht Thema.

Aber diese ganze Lebensarbeit ist nur ein Strohfeuer - gegenüber anderen Leistungen, die bei Frauen und Männern miserabel dotiert werden. Wobei es in der Regel Frauen sind, die für diese wertvollen Arbeiten schlecht entlohnt werden. 

Da kann man sich natürlich wunderbar zurechtlehnen und es toll finden, dass unsere neoliberale Wirtschaftsordnung nunmal das eine als echte Wertschöpfung betrachtet und das andere als nebensächlichen sozialen Abfall.

Und die meisten Frauen sind nach dieser Doktrin nunmal so blöd, dass sie den Abfall wegräumen statt sich an dem großen männlich dominierten Wirtschaftsspiel zu beteiligen, das unsere Erde irgendwann mal unbewohnbar macht. Spätestens dann, wenn die letzten bestäubenden Insekten vertilgt sind.

Da kann ich jetzt allmählich einige Feministinnen verstehen, auch wenn ich sie in anderer Beziehung überhaupt nicht verstehen kann.

 

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7. Mai um 17:33

@violetluna und auch alle anderen hier. Zum "Keil":

Es macht richtig Spaß mit euch zu posten. Ich werde Deine Thesen später mal aufnehmen und drüber nachdenken. Die Sache mit dem Keil wurde ja nicht von mir aufgeworfen, aber vielleicht ist ja doch etwas dran? Und zwar nicht nur für Männer, die Frauen unterdrücken möchten? Ich werde zu späterer Stunde noch etwas dazu posten, muss aber jetzt erstmal 50 km fahren. Bis bald, liebe Mitforisten.

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7. Mai um 18:17
In Antwort auf avarrassterne1

warum ich mich als Frau gegen Feminismus stelle?

1. Weil für mich das Ziel Gleichberechtigung sein sollte. Und das ist für uns erreicht. Also alles, was darüber hinaus geht, ist zu viel. An Bevorzugung bin ich nicht interessiert. Würde ich auch von meinem Chef nicht wollen, sorry.

2. Weil das -gerade mit dieser Verunstaltung der Sprache- inzwischen Ausmaße annimmt, die ich mich nicht nur endlos nerven, sondern die ich auch wirklich falsch finde.

Ich möchte wissen was in einem weiblichen Hirn vorgeht wenn man sich diskriminiert fühlt weil es keine ampelfrauen gibt

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