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Der Feminismus ist ein Macho

20. März 2014 um 17:05

Es ist bekannt das es mehr Männer gibt die Selbstmord begehen, die ihren Job verlieren oder in der Schule teilweise schlechter abschneiden. Außerdem sind mehr Männer Opfer von Gewalt als Frauen.
Was sollte man logischerweise daraus folgern? Eigentlich müsste es mittlerweile auch normal sein das es Förderprogramme für Männer gibt und das es Männerbeauftragte gibt die gegen Diskriminierung, sowie gegen die Diffamierung des männlichen Geschlechts vorgehen. Doch weit gefehlt. Frauenpolitische Themen sind deutlich stärker gewichtet und auch jedem bekannt, männerpolitische Themen hingegen sind für viele noch unbekannt.

Doch wann gibt es endlich die Emanzipation der Männer? Das ist eine frage die ich mir oft stelle in Anbetracht dessen, dass das männliche Rollenbild sich im Vergleich zum weiblichen Rollenbild noch immer kaum verändert hat. Hinzu muss auch noch erwähnt werden das Männer die diese Missstände anprangern auch häufig von Feministinnen als frauenfeindlich abgetan werden, obwohl sie nur ihre eigenen Rechte (ihre Menschenrechte) verteidigen und Echte Gleichheit wollen.

Warum hat der Feminismus solche Angst vor Männerrechtlern? Haben Feministinnen etwa ein Problem damit das Männer sich dann auch vor machohaften, sexistischen Sprüchen von Frauen effektiv verteidigen können, oder haben sie Angst davor das ihr klassischen Rollenbild zerstört wird, das Frauen als Opfer von männlicher Gewalt darstellt?

Eigentlich sollte doch in einer aufgeschlossenen Gesellschaft echte Gleichheit herrschen, und zwar bis ins kleinste Detail. Es sollte keinen geschlechtsspezifischen Rollenbilder mehr geben. Es sollte Gleichberechtigung für Frauen UND Männer geben.

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5. April 2014 um 18:06

...
Und wieder Ein klassischer Fall von schleichendem, einseitigem Feminismus.

http://www.gofeminin.de/gespraechsstoff/schluss-mit-dem-gezicke-warum-wir-frauen-aufhoren-sollten-gemein-zueinander-zu-sein-s369549.html

Es wird mal wieder nur von Frauen gesprochen (als ob es diese Probleme nicht auch bei Männern gäbe). Dazu noch extra dick aufgetragen mit feministischen Kunstbegriffen wie "Frauenpower".
Bin gespannt wie lange es noch dauert bis in den Medien auch mal was von Männerpower zu hören ist. Oder müssen wir erst mal warten bis die Männer keine Rechte mehr haben und für diese dann kämpfen?

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1. Mai 2014 um 23:45

Noch eins drauf
Männerförderung gibt es nicht weil:
- das das bestehende Männerbild das viele Männer haben es unmöglich macht sich da zu solidarisieren. Denn ein "echter " mann schafft das auch so nur weicheier usw. fühlen sich benachteiligt.

- Und FRauen erwarten von den Männer auch imer noch die starke rolle egal was sie gern sagen. Wenn man benachteiligung von männern aufzeigt sind frauen immer pikiert und können damit nicht umgehen und finden es unmännlich oder sowas...

Eine Emanzipation der Männer? Gibt es mE bisher nicht weil viele noch nicht verstanden haben, dass die Art wie die Gesellschaft aktuell läuft nicht zum Vorteil der Männer ist und das alte Männerbild von stark sehr fest in den Köpfchen ist. Auch kein Wunder - wenn man überall hört, dass Frauen benachteiligt und damit Männer bevorzugt werden, stellt man sich nicht so sehr die frage ob das wirklich der fall ist und sich da evt was ändern müsste was sich dann auch in einer anderen rolle niederschlägt. wie können wir mehr einfordern, wenn wir angeblich heute doch schon bevorteilt werden.

das es wohl nicht so ist wird ja in den medien nicht diskutiert, da dort gleichberechtigung mit gleichem durchschnittseinkommen und gleicher partizipation im vorstand verkürzt wird.

paar bsps:
- männer öfter selbstmord begehen 75% der Selbstmorde
- in der schule benachteiligt werden
- frauen für straftaten seltener verurteilt werden als männer
- frauen zwar weniger verdienen aber dennoch bzgl. ausgaben über das gros verfügen
- männer in unserer gesellschaft deutlich früher sterben als frauen, der unterschied im kloster aber deutlich geringer ist
- männer häufiger die schule abbrechen
- ...

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3. Mai 2014 um 10:58

Du machst da was falsch
SIeh das Ganze doch nicht als Problem, sieh es als Herausforderung (Hey, Du bist ein MANN!) und eine Chance!

Such im Netz mal den "mutierten Softiemacho" von Volker Pispers, sehr lehrreich.

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10. Mai 2014 um 10:18
In Antwort auf larsus

Noch eins drauf
Männerförderung gibt es nicht weil:
- das das bestehende Männerbild das viele Männer haben es unmöglich macht sich da zu solidarisieren. Denn ein "echter " mann schafft das auch so nur weicheier usw. fühlen sich benachteiligt.

- Und FRauen erwarten von den Männer auch imer noch die starke rolle egal was sie gern sagen. Wenn man benachteiligung von männern aufzeigt sind frauen immer pikiert und können damit nicht umgehen und finden es unmännlich oder sowas...

Eine Emanzipation der Männer? Gibt es mE bisher nicht weil viele noch nicht verstanden haben, dass die Art wie die Gesellschaft aktuell läuft nicht zum Vorteil der Männer ist und das alte Männerbild von stark sehr fest in den Köpfchen ist. Auch kein Wunder - wenn man überall hört, dass Frauen benachteiligt und damit Männer bevorzugt werden, stellt man sich nicht so sehr die frage ob das wirklich der fall ist und sich da evt was ändern müsste was sich dann auch in einer anderen rolle niederschlägt. wie können wir mehr einfordern, wenn wir angeblich heute doch schon bevorteilt werden.

das es wohl nicht so ist wird ja in den medien nicht diskutiert, da dort gleichberechtigung mit gleichem durchschnittseinkommen und gleicher partizipation im vorstand verkürzt wird.

paar bsps:
- männer öfter selbstmord begehen 75% der Selbstmorde
- in der schule benachteiligt werden
- frauen für straftaten seltener verurteilt werden als männer
- frauen zwar weniger verdienen aber dennoch bzgl. ausgaben über das gros verfügen
- männer in unserer gesellschaft deutlich früher sterben als frauen, der unterschied im kloster aber deutlich geringer ist
- männer häufiger die schule abbrechen
- ...

@larsus
Richtig. Und genau deshalb sollte Aufklärungsarbeit geleistet werden.

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10. Mai 2014 um 10:24
In Antwort auf bellis0815

Du machst da was falsch
SIeh das Ganze doch nicht als Problem, sieh es als Herausforderung (Hey, Du bist ein MANN!) und eine Chance!

Such im Netz mal den "mutierten Softiemacho" von Volker Pispers, sehr lehrreich.

Nein
Wo ist es eine Chane wenn Männer z.B. gezielt durchs Landesgleichstellungsgesetz benachteiligt werden? Die Männer sollten auch mal solidarisch zusammenhalten um sich nicht ihre Menschenrechte von männerfeindlichen Feministinnen nehmen zu lassen.

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10. Mai 2014 um 18:21
In Antwort auf maxxmeier

Nein
Wo ist es eine Chane wenn Männer z.B. gezielt durchs Landesgleichstellungsgesetz benachteiligt werden? Die Männer sollten auch mal solidarisch zusammenhalten um sich nicht ihre Menschenrechte von männerfeindlichen Feministinnen nehmen zu lassen.

Dürfte schwierig werden
Du wirst vermutlich keine Partei finden, die gegen eine Quote ist und derartige Dinge lassen sich nur politisch ändern.

Wie wäre es als Entschädigung mit einer Quote für Kindergärtner und Grundschullehrer?
Wäre betimmt spannend, so etwas durchzusetzen.

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17. Mai 2014 um 16:30
In Antwort auf bellis0815

Dürfte schwierig werden
Du wirst vermutlich keine Partei finden, die gegen eine Quote ist und derartige Dinge lassen sich nur politisch ändern.

Wie wäre es als Entschädigung mit einer Quote für Kindergärtner und Grundschullehrer?
Wäre betimmt spannend, so etwas durchzusetzen.

...
Schwierig ist nicht unmöglich. Es müssten nur mal die Männer in den Parteien den
Mut finden sich gegen solche Diskriminierungen zu wehren. Gleichberechtigung bedeutet Gleichbehandlung.

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