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Das Paradoxon von Gottes Allmacht

31. Dezember 2008 um 15:00

Gott ist allmächtig.

Also müsste er dazu in der Lage sein, etwas Unveränderliches zu schaffen.
Da er aber allmächtig ist, müsste er das Unveränderliche verändern können
(1) Kann er das Unveränderliche verändern, ist er nicht allmächtig, denn er vermochte nicht etwas Unveränderliches zu erschaffen
(2) Kann er das Unveränderliche nicht verändern, ist er auch nicht allmächtig.

Schönes Paradoxon, was?

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31. Dezember 2008 um 15:40

Gott selbst ist unveränderlich
wie willst du in der Unendlichkeit Gottes nach Veränderung suchen? Oh man^^ Tja, Maybe, wir wissen bescheid, jeder wie er meint

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31. Dezember 2008 um 17:15

...
Hier geht es um die Frage, ob Gott falls er existiert überhaupt allmächtig sein kann.
Wenn dieses Gegenbeispiel stimmt, wäre der Begriff der Allmacht damit widerlegt.

Ich wähle ein passenderes Beispiel: Ein allmächtiger Gott müsste einen Stein schaffen können, den er selbst nicht heben kann. Entweder er kann es, dann ist er nicht allmächtig, sonst könnte er ihn heben. Oder er kann es nicht, auch dann ist er nicht allmächtig.

Gott schafft etwas Unzerstörbares, kann er es zerstören, ist er nicht allmächtig, kann er es nicht zerstören, ist er auch nicht allmächtig

Das hat nichts mit dem Vorstellungsvermögen zu tun. Wenn etwas ist, dann kann es nicht nicht sein. Wenn etwas unzerstörbar ist, dann kann es nicht nicht unzerstörbar (zerstörbar) sein.
Etwas ist (unzerstöbar), oder es ist nicht (unzerstörbar):

Du könntest natürlich argumentieren, dass er nicht an die Grenzen der Logik gebunden ist, aber ich denke, dass - wenn er existieren sollte selbst den Gesetzen des Seins unterworfen wäre, weil er schließlich selbst etwas Seiendes wäre.

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31. Dezember 2008 um 17:21
In Antwort auf serafkerub

Gott selbst ist unveränderlich
wie willst du in der Unendlichkeit Gottes nach Veränderung suchen? Oh man^^ Tja, Maybe, wir wissen bescheid, jeder wie er meint

Das interessiert
mich einen feuchten Dreck.
Es geht hier um die Allmacht Gottes!!!
Nicht darum, ob sein Wesen mit seinen göttlichen Eigenschaften wandelbar ist.

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31. Dezember 2008 um 17:24
In Antwort auf sinnbefreit

...
Hier geht es um die Frage, ob Gott falls er existiert überhaupt allmächtig sein kann.
Wenn dieses Gegenbeispiel stimmt, wäre der Begriff der Allmacht damit widerlegt.

Ich wähle ein passenderes Beispiel: Ein allmächtiger Gott müsste einen Stein schaffen können, den er selbst nicht heben kann. Entweder er kann es, dann ist er nicht allmächtig, sonst könnte er ihn heben. Oder er kann es nicht, auch dann ist er nicht allmächtig.

Gott schafft etwas Unzerstörbares, kann er es zerstören, ist er nicht allmächtig, kann er es nicht zerstören, ist er auch nicht allmächtig

Das hat nichts mit dem Vorstellungsvermögen zu tun. Wenn etwas ist, dann kann es nicht nicht sein. Wenn etwas unzerstörbar ist, dann kann es nicht nicht unzerstörbar (zerstörbar) sein.
Etwas ist (unzerstöbar), oder es ist nicht (unzerstörbar):

Du könntest natürlich argumentieren, dass er nicht an die Grenzen der Logik gebunden ist, aber ich denke, dass - wenn er existieren sollte selbst den Gesetzen des Seins unterworfen wäre, weil er schließlich selbst etwas Seiendes wäre.

Ergänzung
Etwas ist (unzerstöbar), oder es ist nicht (unzerstörbar): Die Gesetze des Universums.

Ich wünsche dir einen guten (Aus-) Rutscher ins neue Jahr!

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31. Dezember 2008 um 17:27
In Antwort auf sinnbefreit

Ergänzung
Etwas ist (unzerstöbar), oder es ist nicht (unzerstörbar): Die Gesetze des Universums.

Ich wünsche dir einen guten (Aus-) Rutscher ins neue Jahr!

Ich wünsche Euch allen
einen guten Rutscher ins neue Jahr!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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31. Dezember 2008 um 20:29
In Antwort auf sinnbefreit

Das interessiert
mich einen feuchten Dreck.
Es geht hier um die Allmacht Gottes!!!
Nicht darum, ob sein Wesen mit seinen göttlichen Eigenschaften wandelbar ist.

Rede ich doch von
Gott IST die Allmacht selbst.

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31. Dezember 2008 um 22:05

Liebe fühle ich. (Ein Argument des persönlichen Erlebnisses)
Die Existenz einer unvergänglichen Seele?
Ich weiß es nicht. Niemand weiß, was nach dem Tod geschieht. Das Nichts? Warum sollte ich einfach in nichts übergehen? Warum denn nicht in einen anderen Zustand?
Alles, was ist, verändert sich nach Gesetzmäßigkeiten, wechselt seinen Zustand. Zumindest alles Materielle.
Alles, was ist, beruht auf einen vorherigen Zustand, denke ich.
Und alles wechselt in einen anderen Zustand über. Erhitze Wasser bis zum Siedepunkt und du hast Wasserdampf.
Aber einfach nach dem Tod in nichts übergehen? Nein, das halte ich für unwahrscheinlich.

Gott widerlegen? Das kann niemand, ebenso wie niemand meinen erfundenen rosaroten Elefanten mit den Engelsflügeln widerlegen kann. Aber wie soll man etwas widerlegen, was nicht existiert, denn somit existiert die Beweisbarkeit nicht und somit auch die Widerlegbarkeit nicht.
Dieses Beispiel argumentiert jetzt nur gegen die Allmacht. Gegen mehr nicht. Aber wie schon gesagt, du könntest dagegenargumentieren, dass Gott nicht an die Grenzen der Logik gebunden sei. Obwohl mich das jetzt nicht überzeugen würde.

Grüße, Sinnbefreit.

Außerdem bin ich durch Zufall auf diese Seite gestoßen. Ich war hier vorher in keiner Form existent, auch nicht in der Form einer Hexe oder so.








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1. Januar 2009 um 1:30

Oh man
der Mensch bringt sich selbst den Schaden und fügt ihn sich durch seine Sünden selbst zu!

Er lässt jeden glücklich sein, wir machen uns selbst unglücklich.

In Jesaja heißt es (ich zitiere frei): Naht euch zu Gott, so naht er sich zu euch!

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1. Januar 2009 um 1:42

Gibt er jenen, die sie ernsthaft suchen
das Problem ist, die meisten suchen nur nach ihrem weltlichen Glück. Die Leute wollen auch, das Gott sich ihnen anpasst, statt sich Gott anzupassen, was aber eigentlich der Weg ist.

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1. Januar 2009 um 2:36

Ah Sarah
Du bist nun an einen Punkt gekommen, an dem du zweifelst. Das ist gut so.
Die Zweifel darf dir niemand verbieten, denn sie sind rechtens!

Warum hat Gott den Menschen unvollkommen geschaffen? Die Fehler, die der Mensch macht, sind also in seiner Natur begründet, er ist schließlich eine unvollkommene Schöpfung. Trotzdem erwartet er von ihm ein gerechtes Leben zu führen, obwohl er doch genau weiß, dass der Mensch an mindestens einer Stelle im Leben versagen wird. Das ist ein grausames Spiel.
Dazu ein Vergleich:
Stelle dir vor, du würdest einen Laufbehinderten 100 Meter laufen lassen, obwohl du GENAU weißt, dass er an mindestens einer Stelle aufgrund seiner Behinderung stürzen wird.

Ist das ... Liebe? Ist das moralisch?


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1. Januar 2009 um 2:42
In Antwort auf sinnbefreit

Ah Sarah
Du bist nun an einen Punkt gekommen, an dem du zweifelst. Das ist gut so.
Die Zweifel darf dir niemand verbieten, denn sie sind rechtens!

Warum hat Gott den Menschen unvollkommen geschaffen? Die Fehler, die der Mensch macht, sind also in seiner Natur begründet, er ist schließlich eine unvollkommene Schöpfung. Trotzdem erwartet er von ihm ein gerechtes Leben zu führen, obwohl er doch genau weiß, dass der Mensch an mindestens einer Stelle im Leben versagen wird. Das ist ein grausames Spiel.
Dazu ein Vergleich:
Stelle dir vor, du würdest einen Laufbehinderten 100 Meter laufen lassen, obwohl du GENAU weißt, dass er an mindestens einer Stelle aufgrund seiner Behinderung stürzen wird.

Ist das ... Liebe? Ist das moralisch?


Er hat die Grundgesetze des Universums geschaffen?
Warum hat er dann bewusst negative Wirkungen wie Leid und Schmerz möglich gemacht? Warum?

Die Natur ist nicht perfekt, sie ist voller Fehler und Unstimmigkeiten. Warum erschafft er etwas Fehlerhaftes, wenn er doch selbst keine Fehler macht? Will er Fehlerhaftes?

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1. Januar 2009 um 12:58

Häääääää
Er kann auch antworten:"Ich habe meine Schwiegermutter nie geschlagen!"

lg
Dante


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1. Januar 2009 um 13:02

Mmmh
@Gott kann die Menschen nicht zwingen ihn zu mögenQ

Warum nicht?

lg
Dante

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1. Januar 2009 um 18:12

Ich bin da anderer Meinung

Liebe ist nichts göttliches, sie ist menschlich.

Und man vergöttert doch nicht das Menschliche.

Das erinnert mich an den Polytheismus, dessen verschiedene Gottheiten meist menschliche Wesenszüge zeigen, sie sind Personifikationen.
Fast jede Gottheit trug eine bestimmte Eigenschaft und nimmt man alle zusammen, ergibt es das Bild eines kompletten Menschen mit all seinen einzelnen Facetten.

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1. Januar 2009 um 18:16
In Antwort auf sinnbefreit

Ich bin da anderer Meinung

Liebe ist nichts göttliches, sie ist menschlich.

Und man vergöttert doch nicht das Menschliche.

Das erinnert mich an den Polytheismus, dessen verschiedene Gottheiten meist menschliche Wesenszüge zeigen, sie sind Personifikationen.
Fast jede Gottheit trug eine bestimmte Eigenschaft und nimmt man alle zusammen, ergibt es das Bild eines kompletten Menschen mit all seinen einzelnen Facetten.

Vegötterung des Menschlichen
würde ich das nennen.

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2. Januar 2009 um 10:16

Liebe wertvoll?
Nein, nur menschlich.

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2. Januar 2009 um 11:42

Mmmhhh
Wenn Gott die Liebe selbst ist, warum braucht er dann unsere?

Hat Gott dann auch Bedürfnisse wie wir Menschen?Hat etwas Vollkommenes Bedürfnisse?

Er gibt uns seine Liebe und Vergebung nur wenn wir seine Gebote einhalten.Ist das dann Zwang, oder was oder wie?


lg
Dante

P.S:Prost Neujahr!

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2. Januar 2009 um 17:09

Naja
wenn man spitzfindig wäre könnte man sagen, dass Gott uns mit einem einzigen Gedanken wieder zu dem machen könnte was wir einst waren und zwar Kinder im Geiste.So wie der Mensch vor der Vertreibung aus dem Paradiese war.

Anders ausgedrückt, was kannst du von einer fehlerhaften Maschine erwarten?

Stellt sich die Frage, will er nicht oder kann er nicht.

Also hat Gott schon eine Mitverantwortung an den Zuständen auf der Erde, da er sie beenden könnte.Jedenfalls nach menschlichen Maßstäben.


lg
Dante

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2. Januar 2009 um 17:16

Was
waren den Adam und Eva vor dem angeblichen Sündenfall (vor der Vertreibung aus dem Paradies)?
Konnten die beiden Glück empfinden?

lg
Dante

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