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Das Ausländerproblem

10. Oktober 2006 um 13:52

Ich glaube, dass jeder hier sieht, dass die Zuwanderungspolitik der letzten Jahre und Jahrzehnte unsere Gesellschaft vor deutliche Probleme stellt. Es gibt teilweise eine deutlich spürbare Überfremdung bei einer gleichzeitig schwindenden Toleranz in der Bevölkerung.

Weitermachen wie bisher ist nicht möglich, die Ausweisung der Ausländer ist selbstverständlich auch keine diskutable Lösung.

Wo bieten sich Ansatzpunkte, um die Lage zu verbessern?
Was sind die Dinge, die in der Vergangenheit falsch gelaufen sind und lassen sich die gemachten Fehler künftig vermeiden?

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10. Oktober 2006 um 20:47

Unter Überfremdung verstehe ich
folgenden gruppendynamischen Effekt:

Ein Fremder wird in der Gruppe sehr gern gesehen, er wird in die Gruppe aufgenommen und als ein besonderes Gruppenmitglied den anderen geradezu hofiert.

Mehrere Fremde werden akzeptiert und in die Gruppe aufgenommen, ihr eigener Einfluß wird als eine Art Bereicherung der ursprünglichen Gruppe empfunden.

Werden es viele Fremde, dann kippt diese Akzeptanz der Gruppe irgendwann. Die Fremden werden nicht mehr als Gruppenmitglieder gesehen, sondern als "Fremdkörper", der abgelehnt wird.

Ich glaube, dass das in jeder Gruppe so funktioniert und wenn man das auf unsere Gesellschaft überträgt, bedeutet das eben, dass die Zahl der Fremden gesenkt werden muss, die Akzeptanzschwelle der Deutschen irgendwie angehoben werden muss oder dass die richtige Integrationspolitik aus den Fremden akzeptierte Mitbürger machen muss.

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10. Oktober 2006 um 22:17

Keine kopftücher UND keine kreuze oder nonnen in bildungsstätten.
Gehts noch ?
Demnach sollten alle (z.B) Bayern, also auch in ihren dörflichen Schulen, die Kreuze in den Klassenzimmern abhängen , damit eine sogenannte religiöse Gleichberechtigung entsteht ?
Finde ich falsch ! Wir leben hier in Deutschland, und da wird nun mal der christliche Glaube gelehrt, und wenn irgend eine Schule ein Kreuz aufhängen möchte, dann soll sie das tun dürfen. Ich verstehe schon die Problematik an z.b. Hauptschulen mit hohem Ausländeranteil, da sollte das m.Meinung nach abgesprochen werden können, ob man das will oder nicht, ABER per se zu verbieten, dass in einem christlichen Kulturkreis genrell keine Kreuze(Symbole) von deren Religion aufgehängt werden dürfen, fände ich grundfalsch.

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10. Oktober 2006 um 22:37

Da
Da du nur diesen einen Satz OHNE Zusammenhang ans Ende setzt, gibt es keinen größeren Zusammenhang zu erkennen.
Dennoch erneut : ich empfinde es nicht richtig, dass per Gesetz verordnet werden soll, dass grundsätzlich keine Kreuze (symbole westlichen Glaubens) an Schulen oder Kindergärtern zu sehen sein sollten.

Du kannst das ja finden wie Du willst, ebenso wie ich das finden kann wie ich will. Is klar soweit ...
d` accord ?
Das nennt man übrigens anderer Leute Meinung einfach mal so stehen zu lassen, Du musst es ja nicht gut finden, kannst es natürlich auch kommentieren, aber unterstell nicht ich hätte dein Statement aus dem Zusammenhang gerissen, wenn es keinen erkennbaren Zusammenhang gab.

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11. Oktober 2006 um 15:07

Da kann man doch mal sehen,wieviel "Ahnung" Du wirklich hast.
Wir haben schon lange einen Kirchen- und einen Rechtsstaat.Brauchst Dir nur mal die Arbeitsverträge von kirchlich Angestellten und staatlich Angestellten durchzulesen.
Außerdem: Wenn eine Glaubensgemeinschaft sich mit an der Finanzierung und dem Aufbau von Schulen und Kindergärten beteiligt,sollte sie doch auch ihr Glaubenssymbol zeigen dürfen.Was die rein staatlichen Institutionen sind,die hängen z.B. nur dann ein Kreuz an die Wand,wenn der/die Leiter/in es halt für wichtig halten.
Warum trägst Du denn Kreuz um den Hals?

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11. Oktober 2006 um 15:10
In Antwort auf christine1166

Da kann man doch mal sehen,wieviel "Ahnung" Du wirklich hast.
Wir haben schon lange einen Kirchen- und einen Rechtsstaat.Brauchst Dir nur mal die Arbeitsverträge von kirchlich Angestellten und staatlich Angestellten durchzulesen.
Außerdem: Wenn eine Glaubensgemeinschaft sich mit an der Finanzierung und dem Aufbau von Schulen und Kindergärten beteiligt,sollte sie doch auch ihr Glaubenssymbol zeigen dürfen.Was die rein staatlichen Institutionen sind,die hängen z.B. nur dann ein Kreuz an die Wand,wenn der/die Leiter/in es halt für wichtig halten.
Warum trägst Du denn Kreuz um den Hals?

Kleine Korrektur:
Zwischen "denn" und "Kreuz" fehlt das Wörtchen "Dein".
Sorry.

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11. Oktober 2006 um 15:35

Hallo kambibi,
deine Antwort gefällt mir, knapp und klar auf den Punkt gebracht. Dem stimme ich 100%ig zu.

LG

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11. Oktober 2006 um 18:34
In Antwort auf luca1810

Da
Da du nur diesen einen Satz OHNE Zusammenhang ans Ende setzt, gibt es keinen größeren Zusammenhang zu erkennen.
Dennoch erneut : ich empfinde es nicht richtig, dass per Gesetz verordnet werden soll, dass grundsätzlich keine Kreuze (symbole westlichen Glaubens) an Schulen oder Kindergärtern zu sehen sein sollten.

Du kannst das ja finden wie Du willst, ebenso wie ich das finden kann wie ich will. Is klar soweit ...
d` accord ?
Das nennt man übrigens anderer Leute Meinung einfach mal so stehen zu lassen, Du musst es ja nicht gut finden, kannst es natürlich auch kommentieren, aber unterstell nicht ich hätte dein Statement aus dem Zusammenhang gerissen, wenn es keinen erkennbaren Zusammenhang gab.

Das Bundesverfassungsgericht
hat doch bereits darüber geurteilt und festgelegt, dass in staatlichen Schulen kein Kreuz (oder anderes religiöses Symbol) in den Klassenräumen angebracht werden darf.

Mich würde ein Kreuz nicht stören, da die christliche Ethik ja auch eng mit unserer gesamten Kultur verknüpft ist; wäre jedoch das Kreuz erlaubt, müsste man auch das Kopftuch oder ähnliche Glaubenssymboe erlauben.
Vor dem Gesetz sind eben alle gleich - zumindest nach dem Gesetzestext.

Und dass die strikte Trennung von Staat und Kirche sehr wichtig und positiv ist, wird doch kaum jemand bestreiten wollen, denn dort, wo die Kirche auch die politische Macht ausübt, wird der Glaube der Menschen als Machtinstrument oder Druckmittel missbraucht.

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12. Oktober 2006 um 13:38

...
"Die Ausweisung der Ausländer ist keine diskutable Lösung."

Falsch. Der Kern des "Ausländerproblems" liegt darin, dass die überwiegenden Erscheinungformen des Islam mit einer freiheitlich-demokratischen und offenen Gesellschaft nicht vereinbar sind. Daraus resultiert nichts anderes als die Forderung nach Entfernung aller verfassungsfeindlichen Migranten aus unserem Land. Keine Toleranz den Intoleranten.

herzlichst
Baron Achatz von Thun

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12. Oktober 2006 um 14:43

Ob es Dir paßt oder nicht:
Allein in NRW befinden sich über 50% aller Schulen nicht nur in staatlicher sondern auch kirchlicher Trägerschaft.Da sich beide also ergänzen,u.a. auch in den Schulen die in kirchlicher Trägerschaft stehen die gleichen Lehrpläne eingehalten werden müssen und auch werden wie in staatlichen Schulen,ist es falsch zu behaupten die Schulen würden sich nicht an das GG halten.
Wenn Du den kirchlichen Träger nur auf Grund des Kreuzes an der Wand unterstellen möchtest sie würden andersgläubige Menschen nicht so gut behandeln wie Christen und sich somit illegal verhalten,dann ist es an der Zeit,dass Du mal über Deinen Schmuck am Hals nachdenkst.
Das Kreuz ist nun mal ein christliches Symbol und kein Schmuckding,das keine Bedeutung hat.

Nun zum Thema selbst:
Ich sehe ein Problem darin,dass die Ausländer hier viel zu lange als Asylanten leben.Teilweise zwar mit Arbeitserlaubnis,aber sie gehören immer noch nicht zu uns.Das finde ich schlimm.
Erst kürzlich las ich in unserer Zeitung über eine türkische Familie die schon 16 (!!!)Jahre hier in Deutschland lebt,dass sie nun abgeschoben werden sollen.Die zwei jüngsten Kinder können nicht mal ihre "Muttersprache"
(türkisch),der Vater hat hier schon über 10 Jahre gearbeitet und seine Steuern gezahlt,jetzt sind sie nur noch für 4 Wochen "geduldet".Das ist doch keine Lösung!
In meinen Augen wäre eine Abschiebung nur dann gewährleistet,wenn sich die gesamte Familie nicht angepaßt hätte und straffällig geworden wäre.
Mein Lösungsvorschlag:
Das Asylgesetz dahingehend ändern,dass das was den Menschen hier auf Staatskosten gegeben wird zinslos zurückgezahlt werden muß,sobald diese Menschen Arbeit haben.Die Zeit für ein Asyl muß begrenzt werden auf Maximal 5 Jahre.
Versteht mich bitte richtig,so leid wie mir diese Menschen tun,aber es kann nicht angehen,dass man diese Menschen erst sehr lange Zeit hier läßt und ihnen dann - auf gut Deutsch - einen Arschtritt verpaßt.Dann muß man in den sauren Apfel beißen und ihnen die Möglichkeit geben ihre deutsche Staatsangehörigkeit zu bekommen.

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12. Oktober 2006 um 15:54

So jetzt zu Dir *seufz*
"Dein Nick ist ja eher auffällig..."

Inwiefern???

"Ich glaube D muss Einwanderungsland werden"

Na Gott sei Dank glaubst Du nur und stellst diese These nicht mit einem Absolutheitsanspruch auf.

Die Forderung D müsse Einwanderungsland werden bereitet mir doch schon ziemliche Bauchschmerzen. Gewiss geht die Jagd nach klugen Köpfen weiter, aber spätestens wenn unsere Rentenkassen kolabieren - also in etwa 20 Jahren - werden die Alten massiv auf den Arbeitsmarkt drängen. Es ist absoluter Wahnsinn diese Verschärfung des Arbeitsmarktes durch Einwanderung noch zu forcieren.

"Wir brauchen eine Mischung aus schweizer u. amerikanischer Einwanderungspolitik"

Meine liebe Kambibi, eine solche Einwanderungspolitik wie sie die CH u. besonders die USA (aber auch Kanada, Australien, Neuseeland, also die klassischen Einwandererländer) betreiben würde insbesondere bei Leuten wie Dir eine starke Antihaltung hervorrufen, die sich in Deiner üblichen "Argumentationsweise" artikulieren würde wie "In D erstarkt der Faschismus wieder", "Ausländerfeindliche Politik", "Festung Europa" und die weiteren hohlen Phrasen der linken Nomenklatur. Die Zeiten in denen die USA jedermann offen stand, sind nämlich schon lange vorbei. Heute gibt es nur noch drei (!) Möglichkeiten legal in die USA einzuwandern:

1. Familienzusammenführung
Je nach Verwandtschaftsverhältnis, dem Status des Verwandten in den USA u. dem Alter des Auswanderers gibt es unterschiedl. Bestimmungen u. zum Teil Quoten. Achtung: Der Verwandte in den USA muss auf jeden Fall eine Petition bei der Einwanderungsbehörde einreichen!

2. Visa der Klasse E

140000 an der Zahl. Werden nur an besonders qualifizierte Arbeitnehmer oder Investoren vergeben.

Allen anderen bleibt nur die Lotterie der Greencards. Davon werden jährlich 50000 (!!!) Stück verlost. Mindestvorraussetzung für die Teilnahme: Fachhochschulreife oder eine 12jährige Schulausbildung oder mindestens zwei Jahre Erfahrung in einem Beruf dessen Ausbildung ebenfalls mindestens zwei Jahre beträgt.

Wie Du siehst sind die USA als klassisches Einwanderungsland gnadenlos bei der Auswahl der Einwanderer. Also keine Analphabeten, die anscheinend bevorzugt nach D kommen, weil sie sonst niemand auf der Welt haben will. Im übrigen existiert in den USA kein Asylrecht wie in D, über das man sich in betrügerischer Absicht einschleichen könnte.

"Als ertses müssen alle ehemaligen Kolonialmächte Weltmarktpreise an ehemalige Kolonien zahlen."

Ach du meine Güte Kambibi, jetzt wirds ja immer doller.

Selbstverständlich ergibt sich Deine Forderung daraus, dass an der Situation der dritten Welt (natürlich) der böse, böse Westen schuld ist. Weltgesetz Nummer 1. Bitte nie vergessen. Dank Kambibi weiß jetzt auch der letzte schwarzafrikanische Mohikaner wer Schuld an der Misere in Afrika hat. Also vergattern wir die ehemaligen Kolonialherren zur Verantwortung. Sollte man von jedem Land, das mal irgendwo, irgendwann auf der Welt seine Duftmarke hinterlassen hat(die Vergeltungskette dürfen wir wohl nach Deiner Lesart unendlich lang abrollen), so etwas verlangen, wäre es, wenn man Deine wirren Gedankengänge weiterspinnt, für die Bundesregierung legitim von Schweden Schadensersatzansprüche geltend zu machen, weil die Verwüstungen Mecklenburg-Vorpommerns im Dreißigjährigen Krieg durch die schwedische Soldateska, den Aufbau Ost bis heute behindern. Das wärs doch mal. Der Solibeitrag wird zukünftig auch vom schwedischen Steuerzahler entrichtet. Coool!

Aber jetzt mal ernsthaft. Weder D noch Europa sind verantwortlich für die anarchischen Verhältnisse in vielen afrikanischen Staaten u. den bemerkenwerten Fleiß afrikanischer Männer in den Ehebetten. 90% der Probleme in der Dritten Welt sind hausgemacht und können nur mit Hausmitteln beseitigt werden.

"Entwicklungshilfe muss eingestellt werden, das meinen auch afrikanische Intelektuelle."

Puh! Gott sei Dank behaupten das auch die Intelektuellen in Afrika und Gott sei Dank ist das zu Dir durchgedrungen. Nicht auszudenken welche Reaktionen dies bei Dir zur Folge hätte wenn dies nicht der Fall wäre und Du lediglich gehört hättest wie ein beispielsweise deutscher Politiker solch ein Statement hätte verlauten lassen.

"Ich weiß keine Mittel gegen Ghettoisierung"

Um das zu vermeiden müssten die hier lebenden Migranten (in erster Linie jene mit muslimischen "Migrationshintergrund") aktiv werden und sich in den Integrationsprozess der Mehrheitsgesellschaft eingliedern. Weil man sich auf Migrantenseite allerdings nicht gerade überschlägt beim "sich integrieren" müsste man offen Probleme ansprechen und Dinge beim Namen nennen. Allerdings führt die aktive Verweigerungshaltung eines großen Teils der(muslimischen) Migranten genau ins Gegenteil. Man entscheidet sich für aktive Ignoranz, betreibt wissenschaftliches Appeasement, romantisiert das Schicksal der Migranten und stellt sie als edle Wilde unter Naturschutz.

"keine Kopftücher, Kreuze und Nonnen in Bildungstätten"

Der Ansatz von einigen Bundesländern, nicht nur das Tragen des Kopftuchs sondern auch des Kruzifix und der Kipa zu verbieten wirkt wie eine salomonische Entscheidung, die auf dem Grundsatz der Gleichheit vor dem Gesetz beruht. In Wirklichkeit ist es eine Absurdität im Interesse der political correctness. Wenn ein Kruzifix oder eine Kipa eine unzulässige Provokation ist, dann hätte man sie verbieten müssen, bevor die Debatte um das Kopftuch losging. Ist sie es nicht, dann muss man über das Kopftuch und dessen Sinngebung reden, statt eine Generaldebatte um religiöse Gefühle zu führen. Es käme ja auch niemand auf die Idee, die synchrone Entwaffnung sowohl der Polizei wie der Unterwelt zu verlangen, um fair zu allen zu sein und die Gefahr bewaffneter Auseinandersetzungen zu bannen.

herzlichst
Baron Achatz von Thun

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12. Oktober 2006 um 16:01

...
"Die Ausweisung von Ausländern ist keine diskutable Lösung."

Falsch. Der Kern des Problems liegt darin, dass die überwiegenden Erscheinungsformen des Islam mit einer freiheitlich-demokratischen und offenen gesellschaft nicht kompatibel sind. Daraus resultiert die Pflicht, ich wiederhole, die Pflicht des Staates alle verfassungsfeindlichen Migranten aus unserem Land zu entfernen. Keine Toleranz der Intoleranz.

herzlichst
Baron Achatz von Thun

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12. Oktober 2006 um 19:29

Asyl???
Asyl bedeutet doch Schutz vor politischer Verfolgung.

Gibt es ein Nachbarland, in dem Menschen politisch verfolgt werden - vieleicht in Frankreich, oder in der Schweiz???

NEIN

Wofür brauchen wir also noch ein Asylrecht? Damit ein Mensch aus Afgahnistan um die halbe Welt reist, um ausgerechent hier bei uns in Deutschland aufgenommen zu werden?

Schwachsinn. Jeder - wirklich Jeder Asylant, der nach Deutschland kommt, hat bereits auf seinem Weg hierher ein sicheres Land ohne politische Verfolgung passiert (oder hätte die Möglichkeit gehabt in ein für ihn näheres Land zu entkommen, falls er mit dem Flugzeug kommt).

Es gibt also keinen Grund mehr, hier irgendwem Asyl zu gewähren. Das ganze Gesetz ist eigentlich nur noch dafür da, um illegal oder unnötig ausgenutzt zu werden.

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13. Oktober 2006 um 12:37

...
Ich weiß, dass "florianbrenzlig" gemeint war. Frage bleibt.

Polemik-Bildung? Seit wann schließt das Eine das Andere aus? Aber spar Dir eine Antwort, ich nehme für mich nicht in Anspruch gebildet zu sein, was immer man unter diesem Begriff auch versteht.

In den Stellvertreterkriegen waren die afrikanischen Länder willige Diener der Supermächte. Ihre Differenzen hätten sie onehin ausgetragen, sei es ohne die Hilfe des Auslands mit ein paar AK47, als das was es wirklich war, nämlich als Stammeskrieg, oder mit ein paar zusätzlich gesponserten Waffensystemen aus USA/UDSSR unter dem Deckmäntelchen des Kampfes der Systeme.

Die Afrikaner können sich nicht selbst helfen, weil sie es im Grunde gar nicht wollen, weil die erste Loyalität beim Stamm und beim Clan liegt und diese Mentalität drückt sich auch im Verhalten zahlloser afrikanischer Politiker aus (jedes Volk bekommt im Grunde die Regierung und Verwaltung, die es verdient).

Nach dem WK2 wurde das Selbstbestimmungsrecht der Völker hochgehalten, die ehemaligen Kolonien wurden "befreit" wie es euphemistisch hieß.

Retrospektiv gab es keine Befreiung, im Gegenteil; der vom Zeitgeist der 50er u. 60er Jahre verhasste politische Machtapparat der Kolonialmächte zog sich zurück, aber das dieser Apparat bei weitem besser war als die Selbstverantwortung, das ahnte damals niemand.

Die einzige Möglichkeit Afrika zu helfen bestünde in einer Neukolonialisierung.

Dein Rassismusvorwurf ist typisch für die Art der Diskussion wie Du sie hier beständig führst. Die User in diesem Forum kommen u. gehen u. man muss sich doch teilweise schon ganz schöner "Hämmer" anhören aber bisher kann ich mich an keinen erinnern, der die Wörter "Rassist", "Nazi", "Faschist" ect, so inflationär benutzt hat wie Du (und was das angeht tummelt(e) sich hier schon so mancher einfach strukturierter Zeitgenosse).

Mir ist wohl bekannt, dass seit den 68ern die "Faschismus-,Nazikeule" sehr gerne u. häufig geschwungen wird wenn Meinungen konträr zu jener sind, welche die political correctness gerade als legitim ausweist. Mir ist das allerdings ziemlich wurscht. Mit Deinem Rassismusgeschwamme kannst Du vieleicht Leute mundtot machen, die Dir in der Diskussion nicht gewachsen sind, bei mir wird Dir das nicht gelingen.

Ich habe an Deine ethnische Herkunft noch keinen einzigen Gedanken verschwendet und darüber auch nie etwas geschrieben.

herzlichst
Baron Achatz von Thun

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13. Oktober 2006 um 15:52

Obwohl Du mit Deinen Bedenken
sicherlich bedingt Recht hast,denke ich es ist besser Asyl auf 5 Jahre zu begrenzen,als nach 16,20 oder gar noch mehr Jahren die Familien abzuschieben.
Da wir ja - laut der Politiker - durch die Euroumstellung nun ein geeinigtes Europa haben,läßt sich garantiert auch ein europäisches Land finden wo man im Notfall dann diese Menschen hinschicken kann.Es geht doch wohl in solchen Fällen nur darum das Leben zu retten,also weniger um Integration.Wenn sich ein Land nur darauf reduziert hat,wie es bei uns bis jetzt der Fall ist,dann gibt es kaum eine andere Lösung.Es sei denn,man stellt von vorn herein klar,dass sich jeder Asylant darum bemühen muß unsere Sprache sowie Kultur zu erlernen um die Grundvoraussetzungen hier leben zu können zu erfüllen.

Maximal 5 Jahre Asyl auch aus dem Grund,weil in dieser Zeit kein Kind von Geburt bis Schulabschluß nur unsere Kultur und Lebensweise kennt und sich z.B. im Alter von 5 Jahren sehr gut noch anpassen kann,sollte es dann doch wieder in seine "Heimat" zurück müssen.
Während nämlich die Töchter aus meinem Beispiel hier ohne Kopftücher laufen durften und frei ihre Meinung äußern konnten,haben sie zukünftig in "ihrem" Land Kopftücher zu tragen und die Klappe zu halten.Und das sind nur zwei Dinge,die hier anders gehalten werden als dort und womit sie aufgewachsen bzw. nicht aufgewachsen sind.

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14. Oktober 2006 um 1:01

Guten tag
ich bin neu hier:

finde deine punkte im ansatz nicht schlecht.

schreib morgen nochmal einen ausführlichern text.

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16. Oktober 2006 um 21:47
In Antwort auf baronachatzvonthun

...
"Die Ausweisung von Ausländern ist keine diskutable Lösung."

Falsch. Der Kern des Problems liegt darin, dass die überwiegenden Erscheinungsformen des Islam mit einer freiheitlich-demokratischen und offenen gesellschaft nicht kompatibel sind. Daraus resultiert die Pflicht, ich wiederhole, die Pflicht des Staates alle verfassungsfeindlichen Migranten aus unserem Land zu entfernen. Keine Toleranz der Intoleranz.

herzlichst
Baron Achatz von Thun

Das ist absolut indiskutabel!
Das darfst du fordern, wenn du ALLE Moslems persönlich kennst, denn persönliche Handlungsweisen richten sich nicht nach deinen "überwiegenden Erscheinungsformen des Islams". Ich kenne einige Moslems, die, gemessen an deinen Auslassungen, weitaus bessere Demokraten sind, als du es bist.

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16. Oktober 2006 um 21:51

Das ist einfach:
a) Weil der soziale Friede arge Schlagseite bekommt und erkennbar ist, dass sich die Situation nur verschlimmern kann.

b) Bisher hat es jeder gesagt, den ich über das Thema habe reden gehört.

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16. Oktober 2006 um 22:41

Der Nick
hat nichts mit dem brenzligen Thema zu tun, sondern mit meinem Beruf - mir ist einfach nichts besseres eingefallen

Ganz wichtig finde ich zwei Punkte:
Die Globalisierung in dem Sinn, dass wir uns endlich auch global verantwortlich fühlen und lernen, über den Tellerrand der eigenen Interessen hinauszublicken.
Wir sind in unserem Verhältnis zu den Entwicklungsländern(die wir ja nicht entwickeln, sondern ausnutzen oder benutzen) einfach vom rechten Weg abgekommen.

Und ganz wichtig ist auch der verpflichtende Deutschkurs für jeden Ausländer in Deutschland.
Jeder muss nach einer festgesetzten Frist die Sprache alltagstauglich beherrschen, das würde ich auch unabhängig von ALG2 o.ä. fordern, sondern eher an die Aufenthaltserlaubnis koppeln, damit wirklich jeder die Sprache erlernt.

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17. Oktober 2006 um 8:28
In Antwort auf florianbrenzlig

Das ist absolut indiskutabel!
Das darfst du fordern, wenn du ALLE Moslems persönlich kennst, denn persönliche Handlungsweisen richten sich nicht nach deinen "überwiegenden Erscheinungsformen des Islams". Ich kenne einige Moslems, die, gemessen an deinen Auslassungen, weitaus bessere Demokraten sind, als du es bist.

Bedenkliche Frage
Es sind natürlich nicht alle Moslems gleich Terroristen - daher wird ja auch von einigen gefordert zu differenzieren:

Zitat: "Das darfst du fordern, wenn du ALLE Moslems persönlich kennst,..."

Doch ganz offensichtlich ist eine solche Forderung völlig unrealistisch. Man KANN nicht in diesem Maße differenzieren und man KANN einfach nicht alle Moslems so gut kennen.

=> Besser man hört auf, etwas völlig unrealistisches zu fordern, und dann zu dem Ergebnis zu kommen, dass man ja nichts tun kann!!!!! Genau das tust Du nämlich.

Wenn man folglich eine Entscheidung darüber treffen will, ob man z.B. den Islam in Deutschland haben möchte, oder ob man Moslems einreisen lassen möchte, etc... dann muss man immer JA oder NEIN sagen (und nicht "das hängt vom Einzelnen ab", weil das geht einfach nicht).

Bei einer solchen (fiktiven) Entscheidung hätte man dann IMMER das Risiko, ENTWEDER harmlose Moslems abzuweisen, ODER gefährliche Moslems gegen unsere Überzeugung hierzubehalten/hereinzulassen.

Die Frage stellt sich, was wäre schlimmer oder moralisch bedenklicher?

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