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Das älteste Gewerbe der Welt

25. Februar 2012 um 3:18

Prostitution: Pro oder Contra?

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26. Februar 2012 um 17:05

Gäbe es mehr Vertrauen auch zwischen Fremden,
dann würde sich Prostitution doch erübrigen, wenn der Zugang zu sexueller Erfüllung leichter wäre und nicht immer über den Umweg von komplizierten, langwierigen Beziehungs- und Partnerschaftsritualen endlos verschleppt würde.

Nach zahlreichen anderen Städten wird demnächst in Wien ein Bordell speziell für Frauen eröffnet. Ich frage mich, was das soll

Es ensteht eine Situation, in der ein Mann und eine Frau womöglich Tür an Tür leben, ihre sexuellen Sehnsüchte aber nicht miteinander ausleben "dürfen", da sich das in einer spießigen Heuchelgesellschaft doch nicht gehört.

Anstatt einfach hinüber zu gehen und unbefangen zu genießen, wie uns dies von der Natur vorgegeben ist, schleichen sich nun wohl beide (!) heimlich durch den Hintereingang in's Bordell und bezahlen teuer für eine natürliche Freude, die uns gratis geschenkt wurde

Un nicht zu vergessen: Unsere verlogene Dopplmoral beschimpft Prostituierte als "dreckige Huren" gerade dafür, dass sie das Opfer dieser Doppelmoral sind! Denn sie sind oft erbarmungswürdige Sexsklven im Dienste einer internationalen Sexmafie. die Milliarden umsetzt. Ihnen ist jede Möglichkeit genommen, ein glückliches Leben zu führen und eine Familie zu gründen, damit, vor allem "bürgerliche" Frauen ihren unehrlichen "Anständigkeitswahn" wie eine Maske vor sich her tragen können.

In sexuell wirklich freien Gesellschaften gibt es keine Prostitution, keine Vergewaltigungen und keinen Mißbrauch, weil sexuelle Freude immer und überall verfügbar ist.

Wer nun mit dem obligatorischen "Ja. aber . . ." antanzt, hat sich ja mit den begleitenden Mißständen der katholischen Sexual"moral" abgefunden und wird für sie wohl, gegen besseres Wissen, auch Gründe erfinden, um sie zu verteidigen.

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4. März 2012 um 18:40
In Antwort auf frauenstreichler1

Gäbe es mehr Vertrauen auch zwischen Fremden,
dann würde sich Prostitution doch erübrigen, wenn der Zugang zu sexueller Erfüllung leichter wäre und nicht immer über den Umweg von komplizierten, langwierigen Beziehungs- und Partnerschaftsritualen endlos verschleppt würde.

Nach zahlreichen anderen Städten wird demnächst in Wien ein Bordell speziell für Frauen eröffnet. Ich frage mich, was das soll

Es ensteht eine Situation, in der ein Mann und eine Frau womöglich Tür an Tür leben, ihre sexuellen Sehnsüchte aber nicht miteinander ausleben "dürfen", da sich das in einer spießigen Heuchelgesellschaft doch nicht gehört.

Anstatt einfach hinüber zu gehen und unbefangen zu genießen, wie uns dies von der Natur vorgegeben ist, schleichen sich nun wohl beide (!) heimlich durch den Hintereingang in's Bordell und bezahlen teuer für eine natürliche Freude, die uns gratis geschenkt wurde

Un nicht zu vergessen: Unsere verlogene Dopplmoral beschimpft Prostituierte als "dreckige Huren" gerade dafür, dass sie das Opfer dieser Doppelmoral sind! Denn sie sind oft erbarmungswürdige Sexsklven im Dienste einer internationalen Sexmafie. die Milliarden umsetzt. Ihnen ist jede Möglichkeit genommen, ein glückliches Leben zu führen und eine Familie zu gründen, damit, vor allem "bürgerliche" Frauen ihren unehrlichen "Anständigkeitswahn" wie eine Maske vor sich her tragen können.

In sexuell wirklich freien Gesellschaften gibt es keine Prostitution, keine Vergewaltigungen und keinen Mißbrauch, weil sexuelle Freude immer und überall verfügbar ist.

Wer nun mit dem obligatorischen "Ja. aber . . ." antanzt, hat sich ja mit den begleitenden Mißständen der katholischen Sexual"moral" abgefunden und wird für sie wohl, gegen besseres Wissen, auch Gründe erfinden, um sie zu verteidigen.

Pro!
Da ich Prostituierte bin, erachte ich dieses Gewerbe natürlich als notwendig und auch sinnvoll an.

Ich denke auch, dass unsere Gesellschaft sehr anonym geworden ist und körperliche oder auch geistige Nähe nur unter vertrauten Personen stattfindet. Meine Vorrednerin hat nicht unbedingt ganz Unrecht, aber es gibt eben Menschen, die es schwer haben auf Andere zu zugehen und Probleme haben, Kontakte zu schließen, unabhängig von falschen Moralvorstellungen.
Prostitution wird in unserer Gesellschaft ja immer ein wenig tabuisiert und von den Medien falsch und übertrieben dargestellt. Ich arbeite nun seit zwei Jahren in dem Gewerbe und wurde weder mit Drogen, Gewalt noch anderen kriminellen Aktivitäten konfrontiert.
Ich erlebe, dass die Männer, die eine Prostituierte aufsuchen oft sehr einsam sind und Sex eigentlich nur eine sekundäre Rolle spielt, vielmehr geht es um Nähe.
Vielleicht wäre die Prostitution in einer anderen, sexuell offeneren Gesellschaft weniger wichtig, aber leben wir nun mal nicht in eienr solchen.

In meinem Blog schreibe ich über mein Leben als Prostituierte und vor allem über gesellschaftliche Vorurteile. Es würde mich freuen, wenn ihn jemand besuchen und evtl. auch kommentieren würde (Es handelt sich nicht um eine Werbeseite und es werden auch keine sexuellen Dienstleistungen angeboten, sondern ist mein rein privater Blog!!!). Zu finden auf: http://www.mias-blog.com.

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9. März 2012 um 18:56

Beides
in jedem job gibt es vor- und nachteile

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3. Mai 2014 um 10:52

Ich glaube
seit den Diskussionen um den 218er sollte die Frage um das Recht am eigenen Körper augiebigst besprochen sein.
Und warum sollte man dann jemandem verbieten, den eigenen Körper für ein paar Minütchen an jemanden auszuleihen und dafür Geld zu verlangen?

Und wenn man verbieten wollen würde, mit dem Körper Geld zu verdienen, dann wäre Schluss mit Modeln, die Sportler könnten nach Hause gehen und wir würden 94% aller Menschen, die uns im Fernseheh entgegen lächeln in Kartoffelsäcke kleiden und eine Papiertüte über den Kopf ziehen müssen.

Solange sich die Geschichte im Rahmen der geltenden Gesetze bewegt, schadet fie Prostitution niemandem und es gibt keinen Grund sie zu verbieten.

(Und bevor jemand fragt, ich gehöre weder zu den Mietern noch zu den Vermietern von Körpern, ich lebe eher davon, mein Hirn zu verleihen)

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3. Mai 2014 um 19:29

Pro
Prostitution ist das älteste Gewerbe der Welt. Ein Verbot ist gar nicht durchsetzbar und meiner Meinung nach auch nicht wünschenswert. Prostituierte verdienen teilweise viel Geld und auch viel Respekt, weil sie eine wichtige Funktion in der Gesellschaft einnehmen. Für viele Männer bietet sich hier ein Ventil um weiter in sexlosen Beziehungen auszuharren zum Beispiel der Kinder wegen. In Ländern mit restriktiver Gesetzgebung bezüglich Prostitution gibt es deutlich mehr Sexualverbrechen.

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10. Mai 2014 um 20:52

Beispiel Schweden
Das einzige europäische Land, in dem Prostitution verboten ist, ist Schweden. In Schweden blüht deshalb der Sextourismus ins Baltikum und nach Deutschland. Schweden ist allerdings auch das Land mit der höchsten Rate an Vergewaltigungen und sexuellen Übergriffen. Der Zusammenhang bleibt umstritten, scheint aber doch zu bestehen.

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8. Juli 2014 um 2:14

Pro
Erst ein mal sollten die Leute mit der Doppelmoral verduften. Denn es leben sich mehr Menschen aus als wir denken. Die Prostituierten sind da nur eine Variante.

Ich kenne selbst Paare wo sie das Geld im Liegen verdient. Sorry für die Wortwahl. Aber für mich ist es ein Beruf wie jeder andere. Nur schade das manche Bereiche in diesem Business nicht als Lehrberuf gefördert werden.

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13. Juli 2014 um 2:22

Re
Mal ehrlich: Prostituierte sind versierter was Sex angeht. Und nach einer langjährigen Beziehung ist keine Frau mehr so knackig wie eine... 21-jährige bulgarische Prostituierte. Eine 20-Jährige wirst Du in Deutschland wohl kaum treffen (hat imho rechtliche Gründe). Dafür müsstest Du mal in die Niederlande rüberfahren. Da hatte ich sogar mal eine 18-Jährige Prostituierte (war aber eine Niederländerin). Keine Angst: Niedriger gehe ich aber nicht.

Ach nochwas: Für 80 gibts nur 1/2 Std, das ist ein bisschen wenig. Für 150 gibts die ganze Stunde, da ist dann auch noch kuscheln mit drin (nur rein-raus ist mir ein graus...).

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13. Juli 2014 um 2:39
In Antwort auf miamahoney

Pro!
Da ich Prostituierte bin, erachte ich dieses Gewerbe natürlich als notwendig und auch sinnvoll an.

Ich denke auch, dass unsere Gesellschaft sehr anonym geworden ist und körperliche oder auch geistige Nähe nur unter vertrauten Personen stattfindet. Meine Vorrednerin hat nicht unbedingt ganz Unrecht, aber es gibt eben Menschen, die es schwer haben auf Andere zu zugehen und Probleme haben, Kontakte zu schließen, unabhängig von falschen Moralvorstellungen.
Prostitution wird in unserer Gesellschaft ja immer ein wenig tabuisiert und von den Medien falsch und übertrieben dargestellt. Ich arbeite nun seit zwei Jahren in dem Gewerbe und wurde weder mit Drogen, Gewalt noch anderen kriminellen Aktivitäten konfrontiert.
Ich erlebe, dass die Männer, die eine Prostituierte aufsuchen oft sehr einsam sind und Sex eigentlich nur eine sekundäre Rolle spielt, vielmehr geht es um Nähe.
Vielleicht wäre die Prostitution in einer anderen, sexuell offeneren Gesellschaft weniger wichtig, aber leben wir nun mal nicht in eienr solchen.

In meinem Blog schreibe ich über mein Leben als Prostituierte und vor allem über gesellschaftliche Vorurteile. Es würde mich freuen, wenn ihn jemand besuchen und evtl. auch kommentieren würde (Es handelt sich nicht um eine Werbeseite und es werden auch keine sexuellen Dienstleistungen angeboten, sondern ist mein rein privater Blog!!!). Zu finden auf: http://www.mias-blog.com.

Re
Danke Mia.

Ich bin seit locker über 10 Jahren als Freier unterwegs und hatte noch nie mit einer Frau Sex, die keine Prostituierte war. Mein erstes Mal hatte ich dementsprechend ebenfalls mit einer Prostituierte.
Ich bin einer jener Menschen die Du erwähnt hast, denen es unmöglich ist auf andere Weise Sexualkontakte zu knüpfen.
Und es geht tatsächlich auch um Nähe. Nach dem Sex mit einer Frau zu kuscheln ist mindestens so schön wie der Sex selbst. Schade finde ich es allerdings das mittlerweile die Sprachkenntnisse der meisten Prostituierten nicht mehr für gute Gespräche ausreichen, da mittlerweile so viele Ausländerinnen in dem Bereich tätig sind von denen viele noch nicht lange hier sind. Nichts gegen die meist osteuropäischen Damen, von denen einige außergewöhnlich schön sind, aber man versteht sie so schlecht. Und man hat das Gefühl das die lieber zuhause wären (wer wäre das nicht). Aber da haben die wirtschaftlich gesehen keine Chance.
Meine Erfahrungen mit Prostituierten waren überwiegend positiv und ich bin der Ansicht das wir sie respektieren sollten. Unsere Gesellschaft geht sehr schlecht mit ihnen um, stellt sie als Drogensüchtige, Psychopatinnen und Verbrechensopfer da, was sie in der überwiegenden Anzahl sicher nicht sind. Wir müssen einmal dahin kommen das eine Prostituierte ohne Bedenken über ihr Ansehen an der Kaffeetafel ihren Beruf nennen kann. Erst dann hat unsere Gesellschaft den richtigen Umgang mit Prostitution gelernt.

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13. Juli 2014 um 19:50

Re
Hundertausende? Gibts dafür einen Beleg?

Kann mich nicht entsinnen das mir in D jemals eine unter 21-Jährige begegnet wäre.

Denke es hängt damit zusammen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Zwangsprostitution#Prostitutio n_von_Jugendlichen.2C_.C2.A7_180b_Abs._2_Nr._2.2C_Absatz_3_StGB_.28G.C3.BCltig_bis_11._Februar_2005.29

Die meisten Prostituierten kommen nach D weil ihnen von bereits dort tätigen Prostituierten erzählt wurde das man damit Geld verdienen kann. Die wollen natürlich keinen Ärger, deshalb ziehen die natürlich keine nach, die noch zu jung ist. Das dieser Paragraph geändert wurde, dürfte sich wohl noch nicht weiter herumgesprochen haben.

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14. Juli 2014 um 2:35

RE
So, so. Eine Beleidigung der Frau. Das ist doch nun wirklich die naivste Verallgemeinerung, die ich je gelesen habe.
Warum soll Frau nicht mit Spaß Geld verdienen? Ich meine, wenn sie Spaß am Sex hat. Wer den Frauen vorschreiben will, ob sie den Beruf nachgehen sollten oder nicht, dann sind es doch immer noch die Frauen selber, oder?

Der Mann, ein Anrecht auf Familie? Ach, Frau nicht. Oder wie soll das verstanden werden.
Wenn ich mir so einige Neandertaler ins Gedächtnis rufe, ist es besser die Gene sterben mit denen aus. Da schäme ich mich einfach Mann zu sein. Nicht nur wie diese Typen über Frauen sprechen, sondern auch in allen anderen Lagen des Lebens.
Soviel zu Thema Niveau und Intelligenz.

Was liegt denn in der Natur der Frau? Natürlich, jede Frau ist anders veranlagt, doch so lange sie nicht dazu gezwungen wird und es ihre Entscheidung ist. Hat sich jeder da raus zu halten, wie diese Frau ihr Geld verdient.

Das es mittlerweile auch Männer gibt , die diesen Beruf nachgehen sollte hier schon erwähnt werden. Damit heißt es doch wohl eher. Wer es sich leisten kann, lässt sich bedienen.

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14. Juli 2014 um 21:29

Pro
weil...steht schon hier im Thread.

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15. Juli 2014 um 20:42

Re
> Das ist eine Beleidigung für die Frau in sich

Du vergisst in dem Zusammenhang das es auch männliche Prostituierte gibt, sogar solche die Frauen bedienen. Die Anzahl mag gering sein, aber es gibt sie.
Eine "Beleidigung" ist es auch nur dann wenn die Gesellschaft so konservativ vestockt, ja verblödet ist, das sie die Arbeit als Prostituierte für etwas Anrüchiges hält.

> und eine schlechte Alternative für den Mann.

Da stimme ich Dir sogar als Freier zu. Besser ist es eine funktionierende gute Beziehung, eine Sexbeziehung oder gute One-Night-Stands zu haben (in der Reihenfolge). Das bekommt aber nicht jeder Mann und die hohe Nachfrage nach Prostitution belegt sogar das es sehr viele nicht bekommen. Deswegen ist es am Ende gut, das es Prostitution gibt. Eine Welt, die so gut wäre das man(n) auf Prostitution verzichten könnte, wäre zwar wünschenswert, ist aber utopisch.

> Der Mann hat Anrecht auf eine Familie

Nach welchem Recht denn? Sittengesetz der 1950er Jahre?

> und die schmutzige Wäsche werden in der Familie gewaschen, nicht im Garten des/der
> Nachbar/-in.

Was willst Du uns mit diesem komischen Vergleich eigentlich sagen?

> Alles andere bringt uns -die Menschheit und an einem intelligentem Niveau- nicht weiter.

Gegen die Prostitution zu polemisieren zeugt auch nicht gerade von Intelligenz.

> Das Gewerbe gehört abgeschafft,

Du wirst es nicht abschaffen können, nicht mit allen denkbaren gesetzlichen Regeln. Das hat uns die Geschichte gelehrt.

> so viele Mädels haben sich umgebracht.

Blödsinn. Wieviele waren es denn? Hast Du eine Statistik zu Hand oder ist das Propaganda aus der EMMA?

> Es ist unnatürlich und es liegt nicht in der Natur der Frau, so eine "Arbeit" leisten zu
> müssen/zu können.

Diese "unnatürlich" Argumentation ist Blödsinn. Wie eine andere Userin erwähnte hielt man auch mal Homosexualität für unnatürlich. Außerdem ist "Bezahlung gegen Sex" ein in der Natur durchaus gängiges Geschäftsmodell. Es wurden z.B. schon Schimpansen-Männchen beobachtet wie sie Weibchen mit Futter für Beischalf bezahlten.

> Es gibt auch andere Jobs.

Klar gibt es andere Jobs... aber vielleicht nicht in Rumänien und vielleicht nicht für eine Rumänin mit schlechter Schulbildung, geringen Deutschkenntnissen und ohne Berufsausbildung in Deutschland.

Davon abgesehen gibt es keinen Jobs in der Frau - ein bisschen Köpfchen und Arbeitswillen vorrausgesetzt - ohne Berufsausbildung soviel Geld verdienen kann.

> Dadurch wird doch von den "Arbeitnehmerinnen" nur bestätigt, dass es eine Männerwelt ist, > die Frau hat dem Mann zu bedienen.

Von "Arbeitnehmerinnen" kann da keine Rede sein, Prostituierte sind fast ausschließlich Selbstständige. Im übrigen reden die in Blogs und privat eher positiv über die Freier, die Anzahl schlechter Kunden scheint gering zu sein.

> Da ist die Emanzipation gar nicht vorhanden.

Klar ist sie das. Weibliche Prostituierte lernen sehr schnell mit ihrer männlichen Kundschaft klar zu kommen. Die sind typischerweise sehr durchsetzungsfähig gegenüber Männern, ganz im Gegensatz zu manchem grauen Büro-Mäuschen.

> Ja, eine Domina ist was anderes. Dafür ein dickes PRO!

Eine Frau die einem Mann einen bläst ist "unnatürlich" und "unemanzipiert", aber eine, die einen Mann schlägt ist emanzipiert? Kann es sein das Du männerfeindlich bist?

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15. Juli 2014 um 21:02

Re
> Bin einfach nur dagegen.

Wie wäre es denn mal mit ein paar Argumenten dagegen?

> Mal eine andere Meinung.

Tolle Abwechslung. Leute die sich ihre Ansichten zum Thema "Prostitution" von Frau Schwarzer ausgeliehen haben findet man in jedem Diskussionsforum in dem das Thema behandelt wird.

> In D gilt doch Meinungsfreiheit.

Oha! Kaum erntest Du Widerspruch, ist für Dich offenbar die Meinungsfreiheit in Deutschland in Gefahr.

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15. Juli 2014 um 23:57

Kolibri
Bitte richtig lesen.

Die Meinungen der Schreiber nehme ich ernst und habe niemanden als Neandertaler bezeichnet. Habe nur auf einige Leute aus meinem privaten Umfeld hingewiesen. Ich weis, die kennt ihr nicht. Müsst ihr auch nicht. Den Leuten gehe ich auch aus dem Weg wo ich kann. Denn bei deren Aussagen schäme ich mich Mann zu sein. Hatte ich extra dazu geschrieben.
Hoffe, ich konnte das Richtig stellen.

Ach ja, denen habe ich schon gesagt was ich von denen halte. Ich bin nicht nur mutig wenn am Rechner sitze.

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20. Juli 2014 um 17:16

Re
> Geh mal in einen FKK-Club im Frankfurter Umland, da gibts > jede Menge unter 21-jährige.
> Ich persönlich kenne mindestens 30 oder 40.

In der Gegen war ich noch nicht unterwegs. Ist mir allerdings auch egal, mir reicht es wenn die zwischen 20 und 30 sind, bin kein "Frischfleischjäger" und mache mir auch nix daraus tatsächlich oder nur gefühlt bei einer Frau "der Erste" gewesen zu sein.

> Es ist, wie gesagt, völlig legal solange man über 18 ist.

Das ist (noch) unbestritten und wahrscheinlich wird die hohe Politik das auch nicht ändern.

> Und warum genau die meisten Prostituierten nach D
> kommen und wer denen was erzählt hat kannst auch Du nur > vermuten.

Ich kannte mal Prostituierte privat (also außerhalb ihrer Arbeit) recht gut. Die bekommen von anderen Frauen, die bereits in Deutschland arbeiten, erzählt wieviel Geld man damit machen kann. Für Leute die in Osteuropa auf dem Land in der Perspektivlosigkeit leben, ist das natürlich ein super Lockmittel. Und es kann gut gehen. Mit etwas Köpfchen und Arbeitswillen kann man seine 5.000 netto im Monat haben.

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21. Juli 2014 um 1:48

Re
> Anschließend schreibst Du das Prostituition in Deuschland > unter 20 Jahren aus rechtlichen Gründen verboten ist um
> dann später klarzustellen daß es völlig unbestritten sei daß > es ab 18 legal ist.

> Getreu dem Motto "was interessiert mich mein Geschwätz > von gestern?".

Nö, ich war mir nur nicht ganz sicher. Ich schrieb:

"Eine 20-Jährige wirst Du in Deutschland wohl kaum treffen (hat imho rechtliche Gründe)"

Ich hab in Deutschland noch keine unter 21-jährige Prostituierte getroffen. Außerdem erinnerte ich mich daran gelesen zu haben dass es zwar legal ist als unter 21-Jährige in Deutschland als Prostituierte zu arbeiten, aber problematisch, weil in Zusammenhang mit Menschenhandel gebracht, wenn unter 21-Jährige einreisen um hier als Prostituierte zu arbeiten. Außerdem habe ich dazu einen Artikel verlinkt.

> Was Deinen letzten Abschnitt angeht...ja es kann sein
> daß Du mal 2-3 Prostituierte gekannt hast die aus den von Dir
> genannten Gründen nach Deutschland gekommen sind.
> Das ist aber nicht repräsentativ für alle 400.000 bis 500.000 > die es angeblich in D geben soll.

Die Zahl von 500.000 habe ich noch nicht gehört, die höchste bekannte SCHÄTZUNG liegt imho bei 400.000 - das ist aber unsicher.
Es ist aber auch egal. Einig sind sich wohl alle Seiten das die Mehrzahl der Prostituierten Ausländerinnen sind. Irgendwie werden die wohl nach Deutschland kommen und eine so hohe Einschleusung allein durch Menschenhändler ist doch arg unwahrscheinlich, dann müsste es mehr bekannte Opfer geben.

Wenn man sich die Armut und Perspektivlosigkeit im osteuropäischen Hinterland mal ansieht und dem möglichen Einkommen einer Prostituierten gegenüberstellt ist es äußerst plausibel dass nicht nur einige, sondern die meisten Prostituierten den Erzählungen vom schnellen Gelderwerb folgen.

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22. Juli 2014 um 0:52

Re
> Prostitution ist in D (außer in Bayern) ab 18 legal

Aha, es gibt also doch noch eine Ausnahme. Aber wo ist die nun wieder geregelt?

> Die höchste Schätzung der Anzahl an Prostituierten in D liegt bei 700.000 (naja, aus dem Umfeld von A. Schwarzer) , aber von mir aus können es auch 400.000 sein. Geschenkt.

Diese Schätzung von Frau Schwarzer war mir noch garnicht bekannt. Ist aber auch egal, weil irrelevant...denn sie ist von Frau Schwarzer...

> Ich meine nur daß diese Geschichte von den "Erzählungen" anderer Frauen, die bereits in D gearbeitet haben, etwas von vorgestern ist.

Nö, diesen Weg in die Prostitution gibt es.

> Erstens ist es mal so daß die meisten ausländischen Frauen, die diesen Job in D machen, zu 99% nicht wollen daß in ihrem heimatlichen Umfeld bekannt wird welchem Beruf sie wirklich nachgehen.

Dann muß ich ja seltsamerweise genau das eine Prozent kennengelernt haben. Vielleicht sollte ich bei soviel Trefferwahrscheinlichkeit auch Lotto spielen...

Ich bestreite nicht das die das vor der Familie usw. lieber verheimlichem. Es gibt aber Menschen die sich sehr vertrauen und in manchen osteuropäischen Ländern hat das Verruchte auch seinen besonderen Reiz. Das ist dann Thema in der Kultur der Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

> Sie tun sich also äußerst schwer damit das in ihrem Heimatort zu erzählen und sogar noch andere Damen "anzuwerben".

Es soll auch sowas geben wie "beste Freundin". Habe gehört das hat jede Frau...

> Zweitens sollte inzwischen bekannt sein daß es selbst im rumänischen Hinterland Internet
> und Zeitungen gibt und diese sind randvoll mit großen Werbeanzeigen ausländischer Clubs > und Agenturen. Schon seit Jahren!

Ich weiß nicht... in Rumänien ist man doch eher konservativ und christlich - und da soll es solche Zeitungsanzeigen geben? Werbung im Internet sieht man da sicher auch, aber WO im Internet? Auf den Seiten der Clubs selbst nützt es ja nix, die Seiten findet eine junge Rumänin nicht, weil die diese Clubs noch garnicht kennt.

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23. Juli 2014 um 23:13

Re
> Jetzt wird's aber (selbst für Deine Verhältnisse) komisch, oder?

Lach nicht... in Bulgarien z.B. hört die Jugend Musik in denen Mafia und Prostitution verherrlicht werden.

> -Bayern hat ein Schutzalter von 21 Jahren festgelegt, was ich in meiner ersten Antwort übrigens schon schrieb.

Es gibt also doch diese Ausnahme. Aber (Wiederholung) in welchem Gesetz steht das?

> Genauso wie es in Bayern verboten ist ohne Kondom zu blasen.

... und anderswo ists erlaubt und wird praktiziert, ohne das sich einer aufregt.

> Wen Du wann kennengelernt hast weis ich nicht, aber mit ein bißchen gesundem Menschenverstand und Logik liegt die Sache doch auch so auf der Hand.
> Stell Dir einfach mal vor Du wärst aus Rumänien und würdest aus Geldmangel in D als Stricher arbeiten.
> Würdest Du das zuhause erzählen und noch Werbung dafür machen oder lieber sagen Du arbeitest auf ner Baustelle?

Wenn ich Stricher wäre, dann wäre ich wohl auch homosexuell und hätte in meiner Heimat ebensolche Freunde. Wenn ich da einen guten Freund hätte, der händeringend Arbeit sucht, würde ich ihm das schon erzählen und empfehlen.

> Das mit der besten Freundin mag sein, aber 400.000 beste Freundinnen? Naja.

Jetzt wirst Du albern. Ich habe nie behauptet das dieser Weg in die Prostitution häufig wäre und noch weniger habe ich behauptet das alle Prostituierten so in ihr Gewerbe kamen. Also laß mal die Strohmann-Argumentation.

> Was das Internet und die Zeitungen angeht...es gibt jede Menge Agenturen und Anzeigenblätter die von nichts anderem leben. Auch in Rumänien, Bulgarien, der Slowakei usw. Eben überall da wo ein Bedarf ist.
> Das ist nunmal so selbst in einem christlichen und konservativen Land.

Du wiederholst nur deine Behauptung ohne wirklich auf mein Gegenargument einzugehen. Selbst in Deutschland habe ich in noch keiner Zeitung gesehen das Bordelle Mitarbeiterinnen anwarben, das habe ich bisher nur auf den Webseiten der Clubs gesehen.

> Bayern ist auch christlich und konservativ aber auch dort gibt es alles was mit Sex und Geld zu tun hat im Überfluß zu kaufen.

Es geht hier aber um die Anwerbung zu Prostitution, das ist etwas anderes als das Angebot von allem möglichen was mit Sex zu tun hat.

> Geh einfach morgen mal an nen Kiosk, kauf Dir die konservative Frauenzeitschrift "Heim & Welt" und schau da mal rein. Dann siehste schon ws ich meine.

Was sehe ich da? Etwa "Mitarbeiterin gesucht im Pussy-Club in Klein-Niederschwanitz"? Oder Werbung für männliche Escorts?
Ich bin gespannt. Vielleicht sollte ich da mal reinschauen.

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