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damit Kranke nicht wieder Angst haben müssen, sich helfen zu lassen...

24. April 2018 um 7:53

Bayern möchte gerade ins letzte Jahrhundert zurück fallen mit dem geplanten
Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz - als ob sie nicht mit ihrem Polizeigesetz schon genug von "Stärkung der Bürgerrechte" labern und "Einschränkung der Bürgerrechte machen würden"...

Nun - gern als Anlass für eine Diskussion über diese beiden Ansätze, in diesen Fällen stimmt meine Meinung völlig mit dem überein, was in den Links unter "Kritiker des Gesetzes..." aufgeführt wird.
https://netzpolitik.org/2018/ab-sommer-in-bayern-das-haerteste-polizeigesetz-seit-1945/
http://www.sueddeutsche.de/bayern/psychiatriegesetz-in-bayern-das-ist-eine-oeffentliche-stigmatisierung-was-die-da-mit-uns-machen-1.3947618

Und eine Bitte, sich der Petition anzuschließen:
https://www.change.org/p/markus-soeder-stoppen-und-%C3%BCberarbeiten-sie-das-bayerische-psychiatriegesetz

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24. April 2018 um 9:37

eine Frechheit sondersgleichen.

hab unterschrieben.

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24. April 2018 um 9:52
In Antwort auf michaelmoore2

eine Frechheit sondersgleichen.

hab unterschrieben.

Danke

habs heute morgen in den Nachrichten gesehen, mir ist fast der Kaffee aus dem Gesicht gefallen :/

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24. April 2018 um 10:10

es gab auf FB vor Tagen schon einen Beitrag von change.org zum bayr. Polizeigesetz.

der ist bei mir verschwunden.

schon seltsam.

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24. April 2018 um 10:10

Hab auch unterschrieben.

Also bei beiden Gesetzesentwürfen fehlen einem die Worte...

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24. April 2018 um 10:51
In Antwort auf michaelmoore2

es gab auf FB vor Tagen schon einen Beitrag von change.org zum bayr. Polizeigesetz.

der ist bei mir verschwunden.

schon seltsam.

ja, die entsprechende Peti habe ich auch schon vergeblich gesucht.

Da müssen wir wohl auf die angekündigte Verfassungsbeschwerde warten.

Zumal ich mich sowieso frage, wie das gehen soll, gibt es nicht sowas wie ein Kriegswaffenkontrollgesetz? Das gilt nicht für die Polizei in Bayern?
Eine Trennung zwischen den einzelnen Organen der Exekutive, die aus gutem Grund eingeführt wurde?

Es fehlen einem die Worte ist noch milde formuliert @puzze. Wobei mir in erster Linie die noch annähernd salonfähigen Worte fehlen. ^^

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24. April 2018 um 14:22

hm, kann da leider wenig schmunzeln, ich finde das all in all wesentlich kranker als alles, was ich je von Patienten in der Psych gehört habe, tbh.

Was meinst Du mit "in den 64er stecken"?

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24. April 2018 um 16:23

gute Nachrichten: die Petition zum Psychiatriegesetz war erfolgreich. Haben zumindest die beiden, die diese Peti gestartet haben, auf dieser Seite gepostet.

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24. April 2018 um 16:24
In Antwort auf avarrassterne1

gute Nachrichten: die Petition zum Psychiatriegesetz war erfolgreich. Haben zumindest die beiden, die diese Peti gestartet haben, auf dieser Seite gepostet.

P.S.: weiter unterschreiben hilft dennoch - noch ist weder die eine noch die andere Fassung Gesetz!

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24. April 2018 um 16:28

ich habe heute morgen auf die schnelle leider keinen Link mit / zur Original-Gesetzesvorlage gefunden und erst mal nur einen zum Thema gegriffen.

Ich hoffe, dass ich da noch Stückchen weiter komme (vllt. heute Abend, falls ich von zu Hause aus es heute schaffe, überhaupt noch meinen PC hochzufahren... ) und die ursprüngliche Fassung und genaueres zu den jetzt wohl geplanten Änderungen auftun kann.

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24. April 2018 um 18:06

Auch dann nur, wenn es bei der Straffälligkeit selbst dazu gehört. Wer mit 15 drei mal beim Schwarzfahren erwischt wurde, ist straffaellig geworden, soweit ich das gerade blicke. Dann bekommt derjenige mit 35 eine Depression und das befördert ihn auf eine Stufe mit einem Kinderschaender?!?

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24. April 2018 um 18:16

Also das mit den Handgranaten ist also wirklich...ja...da guckt man dann schon nochmal auf die Adressleiste, ob man nicht doch bei "der Postillon" gelandet ist.

Mir fällt auch absolut keine Situation ein, bei der die Polizei Handgranaten gebrazcheb

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24. April 2018 um 18:36
In Antwort auf kapuzze

Also das mit den Handgranaten ist also wirklich...ja...da guckt man dann schon nochmal auf die Adressleiste, ob man nicht doch bei "der Postillon" gelandet ist.

Mir fällt auch absolut keine Situation ein, bei der die Polizei Handgranaten gebrazcheb

Bin schon gespannt, wie sie dann auf der Pressekonferenz erklaeren, dass in München jetzt 2 Wohnbloecke fehlen, weil ein Terrorist festgenommen wurde... Irritierter Blick ueber den Brillenrand.. nein, der hat keine Bombe gezündet.

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24. April 2018 um 18:38

Eben. Bei allen andere gehoert das zur Straftat dazu. Egal ob man danach krank wird und ob es Depession oder Blinddarmentzündung ist, oder man gesund bleibt.

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24. April 2018 um 19:48
In Antwort auf avarrassterne1

Bayern möchte gerade ins letzte Jahrhundert zurück fallen mit dem geplanten
Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz - als ob sie nicht mit ihrem Polizeigesetz schon genug von "Stärkung der Bürgerrechte" labern und "Einschränkung der Bürgerrechte machen würden"...

Nun - gern als Anlass für eine Diskussion über diese beiden Ansätze, in diesen Fällen stimmt meine Meinung völlig mit dem überein, was in den Links unter "Kritiker des Gesetzes..." aufgeführt wird.
https://netzpolitik.org/2018/ab-sommer-in-bayern-das-haerteste-polizeigesetz-seit-1945/
http://www.sueddeutsche.de/bayern/psychiatriegesetz-in-bayern-das-ist-eine-oeffentliche-stigmatisierung-was-die-da-mit-uns-machen-1.3947618

Und eine Bitte, sich der Petition anzuschließen:
https://www.change.org/p/markus-soeder-stoppen-und-%C3%BCberarbeiten-sie-das-bayerische-psychiatriegesetz

so nachgereicht, der ursprüngliche Entwurf:
https://www.bayern.landtag.de/www/ElanTextAblage_WP17/Drucksachen/Basisdrucksachen/0000014000/0000014418.pdf

und die aktuell geplanten / versprochenen / in Aussicht gestellten Änderungen:
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-04/bayern-psychatriegesetz-kerstin-schreyer-csu

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24. April 2018 um 19:50

P.S.: Schwarzfahren habe ich extra gewählt, weil es KEIN Bagatelldelikt ist - steht rein rechtlich etwa auf der gleichen Stufe wie Diebstahl, wenn ich mich ohne Nachzuschlagen jetzt recht erinnere...

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24. April 2018 um 22:05

ja, darüber habe ich mich auch schon gewundert.

Wobei ich auch zu denen gehöre, die Datenschutz wichtig finden. Mal ganz simpel gesagt: das eine sind paar Tage bis paar Wochen, das andere 5 Jahre. Nicht gegenüber Fachpersonal zudem, was zumindest die Diagnosen und Informationen halbwegs einordnen könnte - sondern in den Händen von Volllaien, für die zwischen Depression und "ich bin auch mal traurig, da mache ich nicht so ein Theater" kein Unterschied besteht - von allen anderen Diagnosen ganz zu schweigen.

Das mit den Durchsuchungen ist beispielsweise auch nicht völlig neu, Zwangseinweisungen gibt es bereits heute - und das heißt u.a. dass man quasi entmündigt wird. Keine Entscheidungen mehr treffen darf, welche Medikamente man jetzt nimmt und ja, auch Durchsuchungen nach Drogen bis spitzen Gegenständen erdulden muss - geht fix, eine Frage beim Aufnahmegespräch im Krankenhaus falsch beantwortet kann reichen - oder ein wohlmeinender Freund / Bekanner / Angehöriger, der von einer Todessehnsucht weiß / eine vermutet und die Cops vorbei schickt, wie es meist empfohlen wird und man ist da nicht in der Lage, denen die richtigen Antworten zu geben / das korrekt auszudrücken. Kein Thema, was ich sonderlich rosig sehe, zumal es mir hätte selbst schon mehrfach passieren können. Ist jetzt schon eine verdammte Horrorvorstellung, mal da zu landen, ganz ohne Gesetzesänderung.

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25. April 2018 um 6:30

Grenzwertig.
Es gibt in dem Bereich definitiv Situationen, wo man selbst nicht mehr für sich entscheiden KANN, mal schlicht und einfach "nicht zurechnungsfähig ist.

Ich kenne fuer beide Seiten einige Erfahrungsberichte. Sowohl von Menschen, für die es aus ihrer Sicht das in diesem Moment beste war und sie gerettet hat, als auch von denen, die den absoluten Horror durchlebt haben damit - bis hin zu zwei Todesfällen, weil diejenigen beim nächsten Mal so viel Angst davor hatten, dass sie nicht zum Doc gegangen sind, niemandem gegenüber eine Andeutung gemacht haben und sich keine Hilfe mehr gesucht haben, die sie offensichtlich aber gebraucht hätten.

Das ist an sich durchaus ein kontroverses Thema.

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25. April 2018 um 6:36

Im übrigen wundert mich bei dem Polizeigesetz auch, dass die Leute sich nicht entsetzt zeigen, dass es da für so einiges noch nicht mal mehr einen konkreten Tatverdacht braucht. Aehmmmm? HALLO?
Ok, ist nicht so theatralisch wie Handgranaten. Aber viel weitreichender, grundlegender. Genauso wie alles, was da den Datenschutz aushebelt. Oder die Aufhebung der Trennung zwischen Geheimdienst und Polizei.

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25. April 2018 um 8:44

deswegen sprach ich auch von 3x
Alle aber auch nicht und es war ab und an im Gespräch, das restriktiver zu handhaben. Rein rechtlich ist es ab dem ersten Mal eine Strafttat, wie @ray schon schrieb, wird halt nur ohne Anzeige nicht verfolgt.

Und ja, der Plan mit dem Psychiatrie-"Hilfe"- Gesetz war die Zwangsweinweisungen mit den Einweisungen der forensischen Psych. gleichzustellen.

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25. April 2018 um 8:55

Die wollen sich Gustl Ferdinand Mollath wieder holen.

Banken und Steuerbürger wollen nicht gerne mit Schwarzgeldgeschäften in Verbindung gebracht werden.

Sieben Jahre weggesperrt-
nach dem neuen Gesetz würde er nie wieder freikommen.

Somit auch kein Skandal...

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25. April 2018 um 9:49
In Antwort auf michaelmoore2

Die wollen sich Gustl Ferdinand Mollath wieder holen.

Banken und Steuerbürger wollen nicht gerne mit Schwarzgeldgeschäften in Verbindung gebracht werden.

Sieben Jahre weggesperrt-
nach dem neuen Gesetz würde er nie wieder freikommen.

Somit auch kein Skandal...

hab mich schon gefragt, wo der Name bei diesem Thema so lange bleibt

Der ist auf immer und ewig damit verbunden, aber nein, darum geht es nicht. Kein bißchen. Ganz anderes Thema.
Es geht um Menschen, die sich gar nicht mit irgendwem angelegt haben, die einfach nur an Krankheiten leiden, die eigentlich jeden treffen können.

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2. Mai 2018 um 8:14

Lies erst mal, was ich geschrieben habe, bevor Du beleidigend wirst.

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2. Mai 2018 um 12:14

nun, ich habe diesen Thread eröffnet, weil ich genau die 4 Punkte an diesem Gesetzesentwurf kritisiert habe, die Du mir vorhälst. Also was soll Deine Beleidigung?

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2. Mai 2018 um 12:32
In Antwort auf avarrassterne1

nun, ich habe diesen Thread eröffnet, weil ich genau die 4 Punkte an diesem Gesetzesentwurf kritisiert habe, die Du mir vorhälst. Also was soll Deine Beleidigung?

mit einer Ausnahme:
diese Zwangseinweisungen gibt es heute bereits und schon sehr lange, an den Regelungen dafür sollte nichts geändert werden - und ganz so easy, dass man jeden, der einen ein Dorn im Auge ist, zwangseinweisen lassen kann, ist es zum Glück nicht.
Aber ja, es kann schnell gehen, dass man sich da wiederfindet. Auch das hatte ich hier bereits geschrieben.

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18. September 2018 um 18:00
In Antwort auf avarrassterne1

Bayern möchte gerade ins letzte Jahrhundert zurück fallen mit dem geplanten
Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz - als ob sie nicht mit ihrem Polizeigesetz schon genug von "Stärkung der Bürgerrechte" labern und "Einschränkung der Bürgerrechte machen würden"...

Nun - gern als Anlass für eine Diskussion über diese beiden Ansätze, in diesen Fällen stimmt meine Meinung völlig mit dem überein, was in den Links unter "Kritiker des Gesetzes..." aufgeführt wird.
https://netzpolitik.org/2018/ab-sommer-in-bayern-das-haerteste-polizeigesetz-seit-1945/
http://www.sueddeutsche.de/bayern/psychiatriegesetz-in-bayern-das-ist-eine-oeffentliche-stigmatisierung-was-die-da-mit-uns-machen-1.3947618

Und eine Bitte, sich der Petition anzuschließen:
https://www.change.org/p/markus-soeder-stoppen-und-%C3%BCberarbeiten-sie-das-bayerische-psychiatriegesetz

ist das wieder aktuell? Ich dachte, das war vor 1 Jahr oder so schon mal wieder vom Tisch, nachdems Protest gab??

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18. September 2018 um 18:01
In Antwort auf avarrassterne1

Grenzwertig.
Es gibt in dem Bereich definitiv Situationen, wo man selbst nicht mehr für sich entscheiden KANN, mal schlicht und einfach "nicht zurechnungsfähig ist.

Ich kenne fuer beide Seiten einige Erfahrungsberichte. Sowohl von Menschen, für die es aus ihrer Sicht das in diesem Moment beste war und sie gerettet hat, als auch von denen, die den absoluten Horror durchlebt haben damit - bis hin zu zwei Todesfällen, weil diejenigen beim nächsten Mal so viel Angst davor hatten, dass sie nicht zum Doc gegangen sind, niemandem gegenüber eine Andeutung gemacht haben und sich keine Hilfe mehr gesucht haben, die sie offensichtlich aber gebraucht hätten.

Das ist an sich durchaus ein kontroverses Thema.

sehe ich auch so. 

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19. September 2018 um 7:50
In Antwort auf werkoderko

ist das wieder aktuell? Ich dachte, das war vor 1 Jahr oder so schon mal wieder vom Tisch, nachdems Protest gab??

vor 1/2 Jahr - der Thread ist ja auch von April. Aber ja, die Petition hatte Erfolg.

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