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Containern, "Müll"suchen

23. August um 19:17 Letzte Antwort: 10. September um 18:48

Hallo Leute,

gibt es unter Euch jemanden, der containern geht oder vielleicht in jungen Jahren gegangen ist? Wie findet Ihr es eigentlich, dass containern in Deutschland strafbar ist?

Betreibt Ihr sonstige Formen des "Müll"suchens bzw. "Müll"rettens.

Während des Studiums bin ich öfter mit Freunden containern gegangen. Als ich dann anfing zu arbeiten, lief das irgendwie aus. Hier wo ich jetzt wohne, habe ich wieder so ein bisschen mit "Müll"suchen angefangen. Zwar haben die Supermärkte ihre Container alle weggeschlossen; da ist kein Rankommen.

Aber trotzdem finde ich eigentlich jedes Mal, wenn ich in die Stadt gehe, irgendetwas, was andere Leute weggeworfen habe, das es in meinen Augen aber wert ist, ihm eine zweite Verwendung zu geben. Z.B. diverse alte Eimer und Pflanzkübel, in denen bei mir jetzt Tomaten, Paprika und Chili wachsen. Oder weggeworfene Teller, die nun als Untersetzer für Dutzende Pflanzentöpfe auf meiner Terrasse dienen.

Wie sieht es bei Euch aus? Muss alles immer unbenutzt sein, alles neu, oder findet sich bei Euch auch die ein oder andere Sache aus dem "Müll"?
 

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24. August um 0:27
In Antwort auf wachsperle3

Hallo Leute,

gibt es unter Euch jemanden, der containern geht oder vielleicht in jungen Jahren gegangen ist? Wie findet Ihr es eigentlich, dass containern in Deutschland strafbar ist?

Betreibt Ihr sonstige Formen des "Müll"suchens bzw. "Müll"rettens.

Während des Studiums bin ich öfter mit Freunden containern gegangen. Als ich dann anfing zu arbeiten, lief das irgendwie aus. Hier wo ich jetzt wohne, habe ich wieder so ein bisschen mit "Müll"suchen angefangen. Zwar haben die Supermärkte ihre Container alle weggeschlossen; da ist kein Rankommen.

Aber trotzdem finde ich eigentlich jedes Mal, wenn ich in die Stadt gehe, irgendetwas, was andere Leute weggeworfen habe, das es in meinen Augen aber wert ist, ihm eine zweite Verwendung zu geben. Z.B. diverse alte Eimer und Pflanzkübel, in denen bei mir jetzt Tomaten, Paprika und Chili wachsen. Oder weggeworfene Teller, die nun als Untersetzer für Dutzende Pflanzentöpfe auf meiner Terrasse dienen.

Wie sieht es bei Euch aus? Muss alles immer unbenutzt sein, alles neu, oder findet sich bei Euch auch die ein oder andere Sache aus dem "Müll"?
 

Nein, ich wühle nicht im Müll anderer Leute. Wenn ich etwas möchte, dann kaufe ich es. Wenn ich es mir nicht leisten kann, dann habe ich es eben nicht. 

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24. August um 8:46
In Antwort auf wachsperle3

Hallo Leute,

gibt es unter Euch jemanden, der containern geht oder vielleicht in jungen Jahren gegangen ist? Wie findet Ihr es eigentlich, dass containern in Deutschland strafbar ist?

Betreibt Ihr sonstige Formen des "Müll"suchens bzw. "Müll"rettens.

Während des Studiums bin ich öfter mit Freunden containern gegangen. Als ich dann anfing zu arbeiten, lief das irgendwie aus. Hier wo ich jetzt wohne, habe ich wieder so ein bisschen mit "Müll"suchen angefangen. Zwar haben die Supermärkte ihre Container alle weggeschlossen; da ist kein Rankommen.

Aber trotzdem finde ich eigentlich jedes Mal, wenn ich in die Stadt gehe, irgendetwas, was andere Leute weggeworfen habe, das es in meinen Augen aber wert ist, ihm eine zweite Verwendung zu geben. Z.B. diverse alte Eimer und Pflanzkübel, in denen bei mir jetzt Tomaten, Paprika und Chili wachsen. Oder weggeworfene Teller, die nun als Untersetzer für Dutzende Pflanzentöpfe auf meiner Terrasse dienen.

Wie sieht es bei Euch aus? Muss alles immer unbenutzt sein, alles neu, oder findet sich bei Euch auch die ein oder andere Sache aus dem "Müll"?
 

In meinen jungen Jahren gab es das "nicht", bzw nicht gesellschaftlich anerkannt, (containern ) u wir sind in meiner Generation ( die wilden 60 ) mit Arbeit u Wohlstand gross geworden, so dass wir es nicht nötig hatten.
Da hat eher die Kriegsgeneration " containert ", also geklaut.

Ich habe jetzt grade ein bisschen dazu gelesen, ..ad hoc wäre ich pro legalisierung, ( wer will ), da die Gründe ...nicht Hygienisch,Menschenunwürdig,..mehr als dünn sind.

Das Gesetz ist aber nicht einfach so vom Himmel gefallen

So lange ich nicht meinen " Müll"  wieder einsammeln muss, darf jeder in meinen Häusern " komm wir gehen müllen " sehr gerne meinen "Müll" nehmen.

Ne, es muss nicht alles unbenutzt sein. Ich habe eine Bekannte gefragt, ob ich den Blumenkübel haben kann, u ich hab auch schon mal bei jemanden der Sperr"müll" hatte gefragt, ob ich das geile Teilchen mit nehmen kann.

Ansonsten habe ich beständige Sachen die ich liebe,.. Menschen/trinken/essen/Klamotten/Tellerchen,... die ich nur ent " mülle" wenn es sein muss, wenn sie nicht zu meinem derzeitigen Standart passen, oder wenn jemand fragt.

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24. August um 8:51
In Antwort auf wachsperle3

Hallo Leute,

gibt es unter Euch jemanden, der containern geht oder vielleicht in jungen Jahren gegangen ist? Wie findet Ihr es eigentlich, dass containern in Deutschland strafbar ist?

Betreibt Ihr sonstige Formen des "Müll"suchens bzw. "Müll"rettens.

Während des Studiums bin ich öfter mit Freunden containern gegangen. Als ich dann anfing zu arbeiten, lief das irgendwie aus. Hier wo ich jetzt wohne, habe ich wieder so ein bisschen mit "Müll"suchen angefangen. Zwar haben die Supermärkte ihre Container alle weggeschlossen; da ist kein Rankommen.

Aber trotzdem finde ich eigentlich jedes Mal, wenn ich in die Stadt gehe, irgendetwas, was andere Leute weggeworfen habe, das es in meinen Augen aber wert ist, ihm eine zweite Verwendung zu geben. Z.B. diverse alte Eimer und Pflanzkübel, in denen bei mir jetzt Tomaten, Paprika und Chili wachsen. Oder weggeworfene Teller, die nun als Untersetzer für Dutzende Pflanzentöpfe auf meiner Terrasse dienen.

Wie sieht es bei Euch aus? Muss alles immer unbenutzt sein, alles neu, oder findet sich bei Euch auch die ein oder andere Sache aus dem "Müll"?
 

Was ist mit den vielen Bakterien im Müll? 

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24. August um 8:57
In Antwort auf sonnenwind4

Was ist mit den vielen Bakterien im Müll? 

Die machen wie immer was sie wollen

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24. August um 9:29

Naja... man muss, wenn man bedürftig ist, nicht klauen gehen.

Man kann sich nen Wisch holen und zu den Tafeln gehen. Dort findet man das Zeug, was nicht mehr zu verkaufen ist, aber für die Bedürftigen reicht das ja auch.

Ich weiß von unseren Geschäften geht vieles an die Tafeln. 

Und man muss nicht die verschimmelte Pack Paprika aus dem Müll klauen, weil ja die Paprika noch "gut" ist. Wenn sie noch gut wäre, wäre sie bei der Tafel.

Ich finde das nicht richtig, zu klauen. Gehört gewaltig gestraft mit ner saftigen Geldstrafe.

Was bilden sich diese Leute eingentlich ein???

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24. August um 9:36
In Antwort auf wachsperle3

Hallo Leute,

gibt es unter Euch jemanden, der containern geht oder vielleicht in jungen Jahren gegangen ist? Wie findet Ihr es eigentlich, dass containern in Deutschland strafbar ist?

Betreibt Ihr sonstige Formen des "Müll"suchens bzw. "Müll"rettens.

Während des Studiums bin ich öfter mit Freunden containern gegangen. Als ich dann anfing zu arbeiten, lief das irgendwie aus. Hier wo ich jetzt wohne, habe ich wieder so ein bisschen mit "Müll"suchen angefangen. Zwar haben die Supermärkte ihre Container alle weggeschlossen; da ist kein Rankommen.

Aber trotzdem finde ich eigentlich jedes Mal, wenn ich in die Stadt gehe, irgendetwas, was andere Leute weggeworfen habe, das es in meinen Augen aber wert ist, ihm eine zweite Verwendung zu geben. Z.B. diverse alte Eimer und Pflanzkübel, in denen bei mir jetzt Tomaten, Paprika und Chili wachsen. Oder weggeworfene Teller, die nun als Untersetzer für Dutzende Pflanzentöpfe auf meiner Terrasse dienen.

Wie sieht es bei Euch aus? Muss alles immer unbenutzt sein, alles neu, oder findet sich bei Euch auch die ein oder andere Sache aus dem "Müll"?
 

Ich bin Verfechter von Gebrauchtem, liebe Flohmärkte und stöbere gern in Kleinanzeigen. Bloß Ressourcen sparen, wo es geht. Für mich/uns soll möglichst wenig neu hergestellt werden.
Letztes Jahr wurde das Haus der Mutter meiner Nachbarin verkauft. Sie fuhr mit uns dahin, wir konnten schauen, was wir alles haben wollten, ansonsten kommt das alles zum Sperrmüll.
Wir nahmen 3 große Anhänger voller Schätze mit, u.a. eine Standuhr im Wert von mehreren 1000 Euro. Die ziert jetzt unsere Stube, sowie zwei "neue" Schränke.
Tische, Stühle, Küchenutensilien, Lebensmittel, Handtücher, Schränke (einer steht jetzt im Schlafzimmer, Wahnsinn, was da alles rein geht), noch ein Bett, Badezimmerregale/Schrank, Fön, Spiegel, Wäschetrockner..
Garderoben, Lampen, Geschirr usw.

Eine andere Nachbarin und Kollegin bot letztes Jahr kostenlos eine Couchgarnitur in der WhatAppgruppe an. Jetzt steht sie bei uns. Unser altes Sofa von 2000 steht nun unten in der Stube, das ist auch noch top in Schuss. 

Von reiner anderen Kollegin habe ich ein Laufrad und einen Kühlschrank geschenkt bekommen. Sie sagte, sonst hätte sie es weggeworfen. Läuft beides 1 A.

Klamotten brauchte ich für unsere 3 Kinder in 11 Jahren vielleicht 10x was neues kaufen, mal waren es Hosen für unsere älteste und Mittlere und paar mal Schuhe für alle drei. Ansonsten kriegen wir von allen Seiten Klamotten, Schuhe, Spiele, Spielzeuge von Freunden, Verwandten, Nachbarn, Kollegen..

Ich trage auch gern gebrauchte Kleidung. Haben da eine, die nur teure Markensachen trägt (die Schwiegermutter eines Regisseurs und Schauspielers) und diese alle paar Monate aussortiert. Dann gibt sie die meiner Mutter (ihre Freundin) und meine Schwester und ich gucken auch nochmal. Da sie nicht altbacken rumläuft, findet sich da oft was hübsches an Hosen oder Schuhen, netten Oberteilen..

Oder wir treffen uns zu dritt/viert und haben Klamotten mit, die wir aussortiert haben und probieren untereinander alles durch, so tauschen wir die quasi durch und was dann übrig bleibt gebe ich einer Schwägerin, die dafür sorgt, dass es wirklich bei bedürftigen Menschen, kostenlos für diese, ankommt!

Zum Thema containern, meine Schwester und ich nehmen seit 4-5 Jahren an zwei festen Tagen die Woche offiziell das aussortierte Obst, Gemüse und Brot eines E-Centers für je 5 Euro mit, was sonst weggeworfen würde. Die anderen Wochentage sind auch vergeben. 
WAS da immer für leckere Sachen bei sind! Etwas richte ich spontan den Speiseplan danach, was es Mittags dann gibt. Man muss sich das so vorstellen, wenn bspw 10 Tomaten (xyz = egal was) im Netz sind und eine ist matschig (nicht schimmelig), dann kann ich die restlichen 9 noch super konsumieren. Da ich seit 3 Jahren dort arbeite, sortiere ich vor Ort noch aus, was wirklich nichts mehr ist, das bekommen unsere Tiere nämlich auch nicht. 
Das sind Mengen zwischen 3 und 12 grünen Gemüsekisten pro Tag Plus 1-5 Kisten Brot, das geteilt durch zwei (meine Schwester eine Hälfte, ich eine), ist in 1-3 Tagen an Hühnern, Enten, Gänsen, Puten, Pferden und Meerschweinchen und uns selbst verfüttert.
Brauche so gut wie nie Obst oder Gemüse zu kaufen und selbst Brot, Brötchen, Baguettes, Toast, Muffins, Donuts, Kuchen, Backshoppizzen oder anders gefüllte Brötchen sind noch genießbar. Es wird nur weggeworfen, weil das MHD erreicht wurde.. ich sag ja immer: woher weiß das Lebensmittel, dass es heute ablaufen muss, es ist ja nur die MINDESThaltbarkeit!!!

Wir haben auch Kunden, die bei uns containern aber wenn sie bei 30 Grad in der Biomülltonne für Fleisch wühlen, finde ich es bedenklich, weil es gesundheitsschädlich wird! Selbst wenn wir es mit Verpackungen wegwerfen, so ist die Kühltemperatur von 4-7 Grad zu lange überschritten. Bei Geflügel oder Hackfleischprodukten lebensgefährlich ! Die hab ich dann auch schon verjagt und dem Chef geholt, weil sie Null Einsicht zeigten. Ansonsten sagt sogar unser Chef "ach lass sie..." ..auch wenn es Diebstahl ist und wir sie auf Kamera hätten. Die fahren mit Autokennzeichen aus der nächsten Stadt 20 km entfernt.

Übrigens hat das in meinem Fall nichts mit "sich nicht leisten" zu tun (klingt sehr überheblich), es ist (m)eine Lebenseinstellung! Ich könnte uns locker alles neu leisten aber wozu?! Wahnsinn, was ich an Geld (an)sparen kann dadurch und das wichtigste: so gehen weniger Lebensmittel in den Müll, meine x1000 Meerschweinchen, Hühner und Pferde freuen sich über Abwechslung und es werden Ressourcen gespart!

Autos kaufen wir auch stets gebraucht, fahren die dann paar Jahre (zwei Stück hatten wir über 10 Jahre, den letzten meines Mannes 7). Würde mir NIEMALS einen Neuwagen kaufen, zu hoch der Wertverlust im ersten Jahr!
 

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24. August um 9:38
In Antwort auf skadirux

Ich bin Verfechter von Gebrauchtem, liebe Flohmärkte und stöbere gern in Kleinanzeigen. Bloß Ressourcen sparen, wo es geht. Für mich/uns soll möglichst wenig neu hergestellt werden.
Letztes Jahr wurde das Haus der Mutter meiner Nachbarin verkauft. Sie fuhr mit uns dahin, wir konnten schauen, was wir alles haben wollten, ansonsten kommt das alles zum Sperrmüll.
Wir nahmen 3 große Anhänger voller Schätze mit, u.a. eine Standuhr im Wert von mehreren 1000 Euro. Die ziert jetzt unsere Stube, sowie zwei "neue" Schränke.
Tische, Stühle, Küchenutensilien, Lebensmittel, Handtücher, Schränke (einer steht jetzt im Schlafzimmer, Wahnsinn, was da alles rein geht), noch ein Bett, Badezimmerregale/Schrank, Fön, Spiegel, Wäschetrockner..
Garderoben, Lampen, Geschirr usw.

Eine andere Nachbarin und Kollegin bot letztes Jahr kostenlos eine Couchgarnitur in der WhatAppgruppe an. Jetzt steht sie bei uns. Unser altes Sofa von 2000 steht nun unten in der Stube, das ist auch noch top in Schuss. 

Von reiner anderen Kollegin habe ich ein Laufrad und einen Kühlschrank geschenkt bekommen. Sie sagte, sonst hätte sie es weggeworfen. Läuft beides 1 A.

Klamotten brauchte ich für unsere 3 Kinder in 11 Jahren vielleicht 10x was neues kaufen, mal waren es Hosen für unsere älteste und Mittlere und paar mal Schuhe für alle drei. Ansonsten kriegen wir von allen Seiten Klamotten, Schuhe, Spiele, Spielzeuge von Freunden, Verwandten, Nachbarn, Kollegen..

Ich trage auch gern gebrauchte Kleidung. Haben da eine, die nur teure Markensachen trägt (die Schwiegermutter eines Regisseurs und Schauspielers) und diese alle paar Monate aussortiert. Dann gibt sie die meiner Mutter (ihre Freundin) und meine Schwester und ich gucken auch nochmal. Da sie nicht altbacken rumläuft, findet sich da oft was hübsches an Hosen oder Schuhen, netten Oberteilen..

Oder wir treffen uns zu dritt/viert und haben Klamotten mit, die wir aussortiert haben und probieren untereinander alles durch, so tauschen wir die quasi durch und was dann übrig bleibt gebe ich einer Schwägerin, die dafür sorgt, dass es wirklich bei bedürftigen Menschen, kostenlos für diese, ankommt!

Zum Thema containern, meine Schwester und ich nehmen seit 4-5 Jahren an zwei festen Tagen die Woche offiziell das aussortierte Obst, Gemüse und Brot eines E-Centers für je 5 Euro mit, was sonst weggeworfen würde. Die anderen Wochentage sind auch vergeben. 
WAS da immer für leckere Sachen bei sind! Etwas richte ich spontan den Speiseplan danach, was es Mittags dann gibt. Man muss sich das so vorstellen, wenn bspw 10 Tomaten (xyz = egal was) im Netz sind und eine ist matschig (nicht schimmelig), dann kann ich die restlichen 9 noch super konsumieren. Da ich seit 3 Jahren dort arbeite, sortiere ich vor Ort noch aus, was wirklich nichts mehr ist, das bekommen unsere Tiere nämlich auch nicht. 
Das sind Mengen zwischen 3 und 12 grünen Gemüsekisten pro Tag Plus 1-5 Kisten Brot, das geteilt durch zwei (meine Schwester eine Hälfte, ich eine), ist in 1-3 Tagen an Hühnern, Enten, Gänsen, Puten, Pferden und Meerschweinchen und uns selbst verfüttert.
Brauche so gut wie nie Obst oder Gemüse zu kaufen und selbst Brot, Brötchen, Baguettes, Toast, Muffins, Donuts, Kuchen, Backshoppizzen oder anders gefüllte Brötchen sind noch genießbar. Es wird nur weggeworfen, weil das MHD erreicht wurde.. ich sag ja immer: woher weiß das Lebensmittel, dass es heute ablaufen muss, es ist ja nur die MINDESThaltbarkeit!!!

Wir haben auch Kunden, die bei uns containern aber wenn sie bei 30 Grad in der Biomülltonne für Fleisch wühlen, finde ich es bedenklich, weil es gesundheitsschädlich wird! Selbst wenn wir es mit Verpackungen wegwerfen, so ist die Kühltemperatur von 4-7 Grad zu lange überschritten. Bei Geflügel oder Hackfleischprodukten lebensgefährlich ! Die hab ich dann auch schon verjagt und dem Chef geholt, weil sie Null Einsicht zeigten. Ansonsten sagt sogar unser Chef "ach lass sie..." ..auch wenn es Diebstahl ist und wir sie auf Kamera hätten. Die fahren mit Autokennzeichen aus der nächsten Stadt 20 km entfernt.

Übrigens hat das in meinem Fall nichts mit "sich nicht leisten" zu tun (klingt sehr überheblich), es ist (m)eine Lebenseinstellung! Ich könnte uns locker alles neu leisten aber wozu?! Wahnsinn, was ich an Geld (an)sparen kann dadurch und das wichtigste: so gehen weniger Lebensmittel in den Müll, meine x1000 Meerschweinchen, Hühner und Pferde freuen sich über Abwechslung und es werden Ressourcen gespart!

Autos kaufen wir auch stets gebraucht, fahren die dann paar Jahre (zwei Stück hatten wir über 10 Jahre, den letzten meines Mannes 7). Würde mir NIEMALS einen Neuwagen kaufen, zu hoch der Wertverlust im ersten Jahr!
 

P.S. auf unserem Misthaufen wachsen grad Kürbisse, Tomaten und Kartoffeln, weil ich die Reste dort entsorge. Und WAS für Pflanzen das sind!!! WAHNSINN. Pferdemist düngt tatsächlich gut.

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24. August um 10:11
In Antwort auf skadirux

Ich bin Verfechter von Gebrauchtem, liebe Flohmärkte und stöbere gern in Kleinanzeigen. Bloß Ressourcen sparen, wo es geht. Für mich/uns soll möglichst wenig neu hergestellt werden.
Letztes Jahr wurde das Haus der Mutter meiner Nachbarin verkauft. Sie fuhr mit uns dahin, wir konnten schauen, was wir alles haben wollten, ansonsten kommt das alles zum Sperrmüll.
Wir nahmen 3 große Anhänger voller Schätze mit, u.a. eine Standuhr im Wert von mehreren 1000 Euro. Die ziert jetzt unsere Stube, sowie zwei "neue" Schränke.
Tische, Stühle, Küchenutensilien, Lebensmittel, Handtücher, Schränke (einer steht jetzt im Schlafzimmer, Wahnsinn, was da alles rein geht), noch ein Bett, Badezimmerregale/Schrank, Fön, Spiegel, Wäschetrockner..
Garderoben, Lampen, Geschirr usw.

Eine andere Nachbarin und Kollegin bot letztes Jahr kostenlos eine Couchgarnitur in der WhatAppgruppe an. Jetzt steht sie bei uns. Unser altes Sofa von 2000 steht nun unten in der Stube, das ist auch noch top in Schuss. 

Von reiner anderen Kollegin habe ich ein Laufrad und einen Kühlschrank geschenkt bekommen. Sie sagte, sonst hätte sie es weggeworfen. Läuft beides 1 A.

Klamotten brauchte ich für unsere 3 Kinder in 11 Jahren vielleicht 10x was neues kaufen, mal waren es Hosen für unsere älteste und Mittlere und paar mal Schuhe für alle drei. Ansonsten kriegen wir von allen Seiten Klamotten, Schuhe, Spiele, Spielzeuge von Freunden, Verwandten, Nachbarn, Kollegen..

Ich trage auch gern gebrauchte Kleidung. Haben da eine, die nur teure Markensachen trägt (die Schwiegermutter eines Regisseurs und Schauspielers) und diese alle paar Monate aussortiert. Dann gibt sie die meiner Mutter (ihre Freundin) und meine Schwester und ich gucken auch nochmal. Da sie nicht altbacken rumläuft, findet sich da oft was hübsches an Hosen oder Schuhen, netten Oberteilen..

Oder wir treffen uns zu dritt/viert und haben Klamotten mit, die wir aussortiert haben und probieren untereinander alles durch, so tauschen wir die quasi durch und was dann übrig bleibt gebe ich einer Schwägerin, die dafür sorgt, dass es wirklich bei bedürftigen Menschen, kostenlos für diese, ankommt!

Zum Thema containern, meine Schwester und ich nehmen seit 4-5 Jahren an zwei festen Tagen die Woche offiziell das aussortierte Obst, Gemüse und Brot eines E-Centers für je 5 Euro mit, was sonst weggeworfen würde. Die anderen Wochentage sind auch vergeben. 
WAS da immer für leckere Sachen bei sind! Etwas richte ich spontan den Speiseplan danach, was es Mittags dann gibt. Man muss sich das so vorstellen, wenn bspw 10 Tomaten (xyz = egal was) im Netz sind und eine ist matschig (nicht schimmelig), dann kann ich die restlichen 9 noch super konsumieren. Da ich seit 3 Jahren dort arbeite, sortiere ich vor Ort noch aus, was wirklich nichts mehr ist, das bekommen unsere Tiere nämlich auch nicht. 
Das sind Mengen zwischen 3 und 12 grünen Gemüsekisten pro Tag Plus 1-5 Kisten Brot, das geteilt durch zwei (meine Schwester eine Hälfte, ich eine), ist in 1-3 Tagen an Hühnern, Enten, Gänsen, Puten, Pferden und Meerschweinchen und uns selbst verfüttert.
Brauche so gut wie nie Obst oder Gemüse zu kaufen und selbst Brot, Brötchen, Baguettes, Toast, Muffins, Donuts, Kuchen, Backshoppizzen oder anders gefüllte Brötchen sind noch genießbar. Es wird nur weggeworfen, weil das MHD erreicht wurde.. ich sag ja immer: woher weiß das Lebensmittel, dass es heute ablaufen muss, es ist ja nur die MINDESThaltbarkeit!!!

Wir haben auch Kunden, die bei uns containern aber wenn sie bei 30 Grad in der Biomülltonne für Fleisch wühlen, finde ich es bedenklich, weil es gesundheitsschädlich wird! Selbst wenn wir es mit Verpackungen wegwerfen, so ist die Kühltemperatur von 4-7 Grad zu lange überschritten. Bei Geflügel oder Hackfleischprodukten lebensgefährlich ! Die hab ich dann auch schon verjagt und dem Chef geholt, weil sie Null Einsicht zeigten. Ansonsten sagt sogar unser Chef "ach lass sie..." ..auch wenn es Diebstahl ist und wir sie auf Kamera hätten. Die fahren mit Autokennzeichen aus der nächsten Stadt 20 km entfernt.

Übrigens hat das in meinem Fall nichts mit "sich nicht leisten" zu tun (klingt sehr überheblich), es ist (m)eine Lebenseinstellung! Ich könnte uns locker alles neu leisten aber wozu?! Wahnsinn, was ich an Geld (an)sparen kann dadurch und das wichtigste: so gehen weniger Lebensmittel in den Müll, meine x1000 Meerschweinchen, Hühner und Pferde freuen sich über Abwechslung und es werden Ressourcen gespart!

Autos kaufen wir auch stets gebraucht, fahren die dann paar Jahre (zwei Stück hatten wir über 10 Jahre, den letzten meines Mannes 7). Würde mir NIEMALS einen Neuwagen kaufen, zu hoch der Wertverlust im ersten Jahr!
 

Was du schreibst hat nicht mit dem Thema zu tun
Was ihr macht ist ja legal.

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24. August um 10:26
In Antwort auf febreze

Was du schreibst hat nicht mit dem Thema zu tun
Was ihr macht ist ja legal.

Naja, doch, ich bezog mich auf Wachperles letzten Absatz und ihren Blumenkübel....Sperrmüll... Von wegen benutzt oder unbenutzt.
Ok, ist zwar alles legal, da hast du recht aber benutzt und gebraucht, nicht neu.

Bei Sperrmüll fand ich auch schon tolle Sachen aber ich klingelte bei den Besitzern und fragte, ob es ok sei! Einfach weil das was mit Anstand zu tun hat.

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24. August um 10:40
In Antwort auf skadirux

Naja, doch, ich bezog mich auf Wachperles letzten Absatz und ihren Blumenkübel....Sperrmüll... Von wegen benutzt oder unbenutzt.
Ok, ist zwar alles legal, da hast du recht aber benutzt und gebraucht, nicht neu.

Bei Sperrmüll fand ich auch schon tolle Sachen aber ich klingelte bei den Besitzern und fragte, ob es ok sei! Einfach weil das was mit Anstand zu tun hat.

Naja, das lass ich dann noch ein mal durchgehen

 

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24. August um 11:38

Du brauchst nicht beleidigend zu werden!

Und ich bin gewiss keine Verkäuferin 

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24. August um 11:47

Erst mal Danke, für Eure Antworten.

Containern von Lebensmitteln ist das eine, das muss ja keiner machen, der das nicht will.

Bei Nichtlebensmitteln stellt sich doch aber erst mal die Frage, was genau ist eigentlich "Müll"? Bewusst in Anführungsstriche gesetzt, denn viele werfen Dinge, Möbel, Gebrauchsgegenstände, Kleidung weg, einfach weil sie sich etwas Neues anschaffen.

Ich klettere hier auch nicht auf Müllkippen herum, oder mache Tieftauchen in sämtlichen Großcontainern. Ich komme aber bspw, an etlichen Wertstoffinseln vorbei, wenn ich zur Arbeit oder zum Einkaufen gehe. Die sind eigentlich nur für Altglas/Blechdosen gedacht, aber einige Zeitgenossen entsorgen da quasi ihren gesamten Haushalt.

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24. August um 11:51
In Antwort auf sonnenstern

Nein, ich wühle nicht im Müll anderer Leute. Wenn ich etwas möchte, dann kaufe ich es. Wenn ich es mir nicht leisten kann, dann habe ich es eben nicht. 

Warum sollte ich mir neue Pflanzkübel kaufen, wenn meine Gemüsepflanzen in zusammengesammellten Eimern und Kübeln super gedeihen?
Der Sinn erschließt sich mir nicht wirklich.

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24. August um 12:02
In Antwort auf wachsperle33

Warum sollte ich mir neue Pflanzkübel kaufen, wenn meine Gemüsepflanzen in zusammengesammellten Eimern und Kübeln super gedeihen?
Der Sinn erschließt sich mir nicht wirklich.

Das hat ja mit Sinn nichts zu tun.

Ich kaufe mir gerne neue Sachen , weil ich es will u kann. Manchmal will ich es nicht.

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24. August um 12:02
In Antwort auf febreze

In meinen jungen Jahren gab es das "nicht", bzw nicht gesellschaftlich anerkannt, (containern ) u wir sind in meiner Generation ( die wilden 60 ) mit Arbeit u Wohlstand gross geworden, so dass wir es nicht nötig hatten.
Da hat eher die Kriegsgeneration " containert ", also geklaut.

Ich habe jetzt grade ein bisschen dazu gelesen, ..ad hoc wäre ich pro legalisierung, ( wer will ), da die Gründe ...nicht Hygienisch,Menschenunwürdig,..mehr als dünn sind.

Das Gesetz ist aber nicht einfach so vom Himmel gefallen

So lange ich nicht meinen " Müll"  wieder einsammeln muss, darf jeder in meinen Häusern " komm wir gehen müllen " sehr gerne meinen "Müll" nehmen.

Ne, es muss nicht alles unbenutzt sein. Ich habe eine Bekannte gefragt, ob ich den Blumenkübel haben kann, u ich hab auch schon mal bei jemanden der Sperr"müll" hatte gefragt, ob ich das geile Teilchen mit nehmen kann.

Ansonsten habe ich beständige Sachen die ich liebe,.. Menschen/trinken/essen/Klamotten/Tellerchen,... die ich nur ent " mülle" wenn es sein muss, wenn sie nicht zu meinem derzeitigen Standart passen, oder wenn jemand fragt.

Naja, ein wirkliches Gesetz extra zum Containern gibt es ja nicht. Es gilt das "normale" Strafrecht.

Und warum man dann Lebensmittel, die weggeworfen wurden, nicht nutzen sollen darf - hm, ich verstehe es nicht.
Bzw. doch schon - es geht darum, neu produzieren und verkaufen zu können. Viele Händler, nicht alle!, haben kein Interesse darn, dass Kunden Lebensmittel für umsonst erhalten. Das geht ja schließlich auch von ihren Umsätzen ab.
Ich finde, die Franzosen sind da wesentlich weiter. Da werden nicht die Leute bestraft, die containern, sondern die Händler und Gaststätten, die Lebensmittel in den Müll werfen.

Sperr"Müll"Sammlungen habe ich geliebt. Früher gab es ja in vielen Gemeinden feste Sperrmülltage - wo jeder seine Sachen vors Haus stellen konnte. Da hab ich zu Studizeiten auch einiges abgestaubt. Meine allererste Errungenschaft war da ein Wäscheständer. Den habe ich heute, bald 30 Jahre später, immer noch.

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24. August um 12:09
In Antwort auf sonnenwind4

Was ist mit den vielen Bakterien im Müll? 

Bei verpackten Lebensmitteln stellt sich die Frage nicht. Obst und Gemüse wird abgewaschen. Bei den Lebensmitteln im Supermarkt oder vom Wochenmarkt hat man auch keinen Einfluss darauf, ob Hersteller/Händler/Verkäufer nicht vielleicht, vorm Abpacken/Verpacken/Regaleinräumen auf dem Klo war, ohne sich anschließend die Hände zu waschen.

Bei Nichtlebensmitteln helfen helfen auch Wasser und Lappen; eventuell Essig. 
 

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24. August um 12:12
In Antwort auf wachsperle33

Naja, ein wirkliches Gesetz extra zum Containern gibt es ja nicht. Es gilt das "normale" Strafrecht.

Und warum man dann Lebensmittel, die weggeworfen wurden, nicht nutzen sollen darf - hm, ich verstehe es nicht.
Bzw. doch schon - es geht darum, neu produzieren und verkaufen zu können. Viele Händler, nicht alle!, haben kein Interesse darn, dass Kunden Lebensmittel für umsonst erhalten. Das geht ja schließlich auch von ihren Umsätzen ab.
Ich finde, die Franzosen sind da wesentlich weiter. Da werden nicht die Leute bestraft, die containern, sondern die Händler und Gaststätten, die Lebensmittel in den Müll werfen.

Sperr"Müll"Sammlungen habe ich geliebt. Früher gab es ja in vielen Gemeinden feste Sperrmülltage - wo jeder seine Sachen vors Haus stellen konnte. Da hab ich zu Studizeiten auch einiges abgestaubt. Meine allererste Errungenschaft war da ein Wäscheständer. Den habe ich heute, bald 30 Jahre später, immer noch.

Da müsste ich mich erst einlesen, warum.

Von Bestrafung, was das Thema betrifft , halte ich nichts.

SperrSammlungen kenn ich nicht so bewusst, aber Flohmärkte auf der ganzen Welt hab ich geliebt.

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24. August um 12:20
In Antwort auf wachsperle33

Bei verpackten Lebensmitteln stellt sich die Frage nicht. Obst und Gemüse wird abgewaschen. Bei den Lebensmitteln im Supermarkt oder vom Wochenmarkt hat man auch keinen Einfluss darauf, ob Hersteller/Händler/Verkäufer nicht vielleicht, vorm Abpacken/Verpacken/Regaleinräumen auf dem Klo war, ohne sich anschließend die Hände zu waschen.

Bei Nichtlebensmitteln helfen helfen auch Wasser und Lappen; eventuell Essig. 
 

Die Entstehung von Krebs soll u.a. auch von verdorbenen Lebensmitteln bzw. Kontamination mit Schimmelpilzen/Bakterien...
begünstigt werden. 

Ich wasche oftmals gekauftes Obst + Gemüse warm/heiß. 

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24. August um 13:03
In Antwort auf rosekirsche

Naja... man muss, wenn man bedürftig ist, nicht klauen gehen.

Man kann sich nen Wisch holen und zu den Tafeln gehen. Dort findet man das Zeug, was nicht mehr zu verkaufen ist, aber für die Bedürftigen reicht das ja auch.

Ich weiß von unseren Geschäften geht vieles an die Tafeln. 

Und man muss nicht die verschimmelte Pack Paprika aus dem Müll klauen, weil ja die Paprika noch "gut" ist. Wenn sie noch gut wäre, wäre sie bei der Tafel.

Ich finde das nicht richtig, zu klauen. Gehört gewaltig gestraft mit ner saftigen Geldstrafe.

Was bilden sich diese Leute eingentlich ein???

Das hat doch nur in den seltensten Fällen mit "bedürftig" zu tun.

>>>Dort findet man das Zeug, was nicht mehr zu verkaufen ist, aber für die Bedürftigen reicht das ja auch.<<<
Ohne Worte

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24. August um 13:05
In Antwort auf skadirux

Ich bin Verfechter von Gebrauchtem, liebe Flohmärkte und stöbere gern in Kleinanzeigen. Bloß Ressourcen sparen, wo es geht. Für mich/uns soll möglichst wenig neu hergestellt werden.
Letztes Jahr wurde das Haus der Mutter meiner Nachbarin verkauft. Sie fuhr mit uns dahin, wir konnten schauen, was wir alles haben wollten, ansonsten kommt das alles zum Sperrmüll.
Wir nahmen 3 große Anhänger voller Schätze mit, u.a. eine Standuhr im Wert von mehreren 1000 Euro. Die ziert jetzt unsere Stube, sowie zwei "neue" Schränke.
Tische, Stühle, Küchenutensilien, Lebensmittel, Handtücher, Schränke (einer steht jetzt im Schlafzimmer, Wahnsinn, was da alles rein geht), noch ein Bett, Badezimmerregale/Schrank, Fön, Spiegel, Wäschetrockner..
Garderoben, Lampen, Geschirr usw.

Eine andere Nachbarin und Kollegin bot letztes Jahr kostenlos eine Couchgarnitur in der WhatAppgruppe an. Jetzt steht sie bei uns. Unser altes Sofa von 2000 steht nun unten in der Stube, das ist auch noch top in Schuss. 

Von reiner anderen Kollegin habe ich ein Laufrad und einen Kühlschrank geschenkt bekommen. Sie sagte, sonst hätte sie es weggeworfen. Läuft beides 1 A.

Klamotten brauchte ich für unsere 3 Kinder in 11 Jahren vielleicht 10x was neues kaufen, mal waren es Hosen für unsere älteste und Mittlere und paar mal Schuhe für alle drei. Ansonsten kriegen wir von allen Seiten Klamotten, Schuhe, Spiele, Spielzeuge von Freunden, Verwandten, Nachbarn, Kollegen..

Ich trage auch gern gebrauchte Kleidung. Haben da eine, die nur teure Markensachen trägt (die Schwiegermutter eines Regisseurs und Schauspielers) und diese alle paar Monate aussortiert. Dann gibt sie die meiner Mutter (ihre Freundin) und meine Schwester und ich gucken auch nochmal. Da sie nicht altbacken rumläuft, findet sich da oft was hübsches an Hosen oder Schuhen, netten Oberteilen..

Oder wir treffen uns zu dritt/viert und haben Klamotten mit, die wir aussortiert haben und probieren untereinander alles durch, so tauschen wir die quasi durch und was dann übrig bleibt gebe ich einer Schwägerin, die dafür sorgt, dass es wirklich bei bedürftigen Menschen, kostenlos für diese, ankommt!

Zum Thema containern, meine Schwester und ich nehmen seit 4-5 Jahren an zwei festen Tagen die Woche offiziell das aussortierte Obst, Gemüse und Brot eines E-Centers für je 5 Euro mit, was sonst weggeworfen würde. Die anderen Wochentage sind auch vergeben. 
WAS da immer für leckere Sachen bei sind! Etwas richte ich spontan den Speiseplan danach, was es Mittags dann gibt. Man muss sich das so vorstellen, wenn bspw 10 Tomaten (xyz = egal was) im Netz sind und eine ist matschig (nicht schimmelig), dann kann ich die restlichen 9 noch super konsumieren. Da ich seit 3 Jahren dort arbeite, sortiere ich vor Ort noch aus, was wirklich nichts mehr ist, das bekommen unsere Tiere nämlich auch nicht. 
Das sind Mengen zwischen 3 und 12 grünen Gemüsekisten pro Tag Plus 1-5 Kisten Brot, das geteilt durch zwei (meine Schwester eine Hälfte, ich eine), ist in 1-3 Tagen an Hühnern, Enten, Gänsen, Puten, Pferden und Meerschweinchen und uns selbst verfüttert.
Brauche so gut wie nie Obst oder Gemüse zu kaufen und selbst Brot, Brötchen, Baguettes, Toast, Muffins, Donuts, Kuchen, Backshoppizzen oder anders gefüllte Brötchen sind noch genießbar. Es wird nur weggeworfen, weil das MHD erreicht wurde.. ich sag ja immer: woher weiß das Lebensmittel, dass es heute ablaufen muss, es ist ja nur die MINDESThaltbarkeit!!!

Wir haben auch Kunden, die bei uns containern aber wenn sie bei 30 Grad in der Biomülltonne für Fleisch wühlen, finde ich es bedenklich, weil es gesundheitsschädlich wird! Selbst wenn wir es mit Verpackungen wegwerfen, so ist die Kühltemperatur von 4-7 Grad zu lange überschritten. Bei Geflügel oder Hackfleischprodukten lebensgefährlich ! Die hab ich dann auch schon verjagt und dem Chef geholt, weil sie Null Einsicht zeigten. Ansonsten sagt sogar unser Chef "ach lass sie..." ..auch wenn es Diebstahl ist und wir sie auf Kamera hätten. Die fahren mit Autokennzeichen aus der nächsten Stadt 20 km entfernt.

Übrigens hat das in meinem Fall nichts mit "sich nicht leisten" zu tun (klingt sehr überheblich), es ist (m)eine Lebenseinstellung! Ich könnte uns locker alles neu leisten aber wozu?! Wahnsinn, was ich an Geld (an)sparen kann dadurch und das wichtigste: so gehen weniger Lebensmittel in den Müll, meine x1000 Meerschweinchen, Hühner und Pferde freuen sich über Abwechslung und es werden Ressourcen gespart!

Autos kaufen wir auch stets gebraucht, fahren die dann paar Jahre (zwei Stück hatten wir über 10 Jahre, den letzten meines Mannes 7). Würde mir NIEMALS einen Neuwagen kaufen, zu hoch der Wertverlust im ersten Jahr!
 

Mehr als Daumen hoch, fällt mir dazu nicht ein.
Hab ich aber von Dir auch nicht anders erwartet.

Ich hab Dir ja schon mal geschrieben - was Du so schreibt, erinnert mich immer an meine Oma. (Nicht wegen Alter oder altmodisch - sondern wegen so wunderbar normal.)

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24. August um 13:10
In Antwort auf aiske_20908860

Das hat doch nur in den seltensten Fällen mit "bedürftig" zu tun.

>>>Dort findet man das Zeug, was nicht mehr zu verkaufen ist, aber für die Bedürftigen reicht das ja auch.<<<
Ohne Worte

Ja soll man es wegschmeissen deiner Meinung nach? Ist doch gut, wenn das Zeug noch Verwertung findet, anstatt es wegzuschmeissen. 

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24. August um 13:13
In Antwort auf sonnenwind4

Die Entstehung von Krebs soll u.a. auch von verdorbenen Lebensmitteln bzw. Kontamination mit Schimmelpilzen/Bakterien...
begünstigt werden. 

Ich wasche oftmals gekauftes Obst + Gemüse warm/heiß. 

Naja, verschimmelte Lebensmittel wird wohl auch niemand, der containert, essen.

Ich denke, dass Lebensmittel sehr viel mehr anderen Mist enthalten, den wir alle unwissentlich zu uns nehmen, und der krank macht - da fallen ein paar Schimmelpilze mit Sicherheit nichts ins Gewicht.
 

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24. August um 13:15
In Antwort auf rosekirsche

Ja soll man es wegschmeissen deiner Meinung nach? Ist doch gut, wenn das Zeug noch Verwertung findet, anstatt es wegzuschmeissen. 

Nö, aber etwas respektvoller von Menschen, die es nicht so dicke haben, könnte man sprechen.

Deine Worte über Bedürftige sind unglaublich abwertend.

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24. August um 13:32
In Antwort auf skadirux

Ich bin Verfechter von Gebrauchtem, liebe Flohmärkte und stöbere gern in Kleinanzeigen. Bloß Ressourcen sparen, wo es geht. Für mich/uns soll möglichst wenig neu hergestellt werden.
Letztes Jahr wurde das Haus der Mutter meiner Nachbarin verkauft. Sie fuhr mit uns dahin, wir konnten schauen, was wir alles haben wollten, ansonsten kommt das alles zum Sperrmüll.
Wir nahmen 3 große Anhänger voller Schätze mit, u.a. eine Standuhr im Wert von mehreren 1000 Euro. Die ziert jetzt unsere Stube, sowie zwei "neue" Schränke.
Tische, Stühle, Küchenutensilien, Lebensmittel, Handtücher, Schränke (einer steht jetzt im Schlafzimmer, Wahnsinn, was da alles rein geht), noch ein Bett, Badezimmerregale/Schrank, Fön, Spiegel, Wäschetrockner..
Garderoben, Lampen, Geschirr usw.

Eine andere Nachbarin und Kollegin bot letztes Jahr kostenlos eine Couchgarnitur in der WhatAppgruppe an. Jetzt steht sie bei uns. Unser altes Sofa von 2000 steht nun unten in der Stube, das ist auch noch top in Schuss. 

Von reiner anderen Kollegin habe ich ein Laufrad und einen Kühlschrank geschenkt bekommen. Sie sagte, sonst hätte sie es weggeworfen. Läuft beides 1 A.

Klamotten brauchte ich für unsere 3 Kinder in 11 Jahren vielleicht 10x was neues kaufen, mal waren es Hosen für unsere älteste und Mittlere und paar mal Schuhe für alle drei. Ansonsten kriegen wir von allen Seiten Klamotten, Schuhe, Spiele, Spielzeuge von Freunden, Verwandten, Nachbarn, Kollegen..

Ich trage auch gern gebrauchte Kleidung. Haben da eine, die nur teure Markensachen trägt (die Schwiegermutter eines Regisseurs und Schauspielers) und diese alle paar Monate aussortiert. Dann gibt sie die meiner Mutter (ihre Freundin) und meine Schwester und ich gucken auch nochmal. Da sie nicht altbacken rumläuft, findet sich da oft was hübsches an Hosen oder Schuhen, netten Oberteilen..

Oder wir treffen uns zu dritt/viert und haben Klamotten mit, die wir aussortiert haben und probieren untereinander alles durch, so tauschen wir die quasi durch und was dann übrig bleibt gebe ich einer Schwägerin, die dafür sorgt, dass es wirklich bei bedürftigen Menschen, kostenlos für diese, ankommt!

Zum Thema containern, meine Schwester und ich nehmen seit 4-5 Jahren an zwei festen Tagen die Woche offiziell das aussortierte Obst, Gemüse und Brot eines E-Centers für je 5 Euro mit, was sonst weggeworfen würde. Die anderen Wochentage sind auch vergeben. 
WAS da immer für leckere Sachen bei sind! Etwas richte ich spontan den Speiseplan danach, was es Mittags dann gibt. Man muss sich das so vorstellen, wenn bspw 10 Tomaten (xyz = egal was) im Netz sind und eine ist matschig (nicht schimmelig), dann kann ich die restlichen 9 noch super konsumieren. Da ich seit 3 Jahren dort arbeite, sortiere ich vor Ort noch aus, was wirklich nichts mehr ist, das bekommen unsere Tiere nämlich auch nicht. 
Das sind Mengen zwischen 3 und 12 grünen Gemüsekisten pro Tag Plus 1-5 Kisten Brot, das geteilt durch zwei (meine Schwester eine Hälfte, ich eine), ist in 1-3 Tagen an Hühnern, Enten, Gänsen, Puten, Pferden und Meerschweinchen und uns selbst verfüttert.
Brauche so gut wie nie Obst oder Gemüse zu kaufen und selbst Brot, Brötchen, Baguettes, Toast, Muffins, Donuts, Kuchen, Backshoppizzen oder anders gefüllte Brötchen sind noch genießbar. Es wird nur weggeworfen, weil das MHD erreicht wurde.. ich sag ja immer: woher weiß das Lebensmittel, dass es heute ablaufen muss, es ist ja nur die MINDESThaltbarkeit!!!

Wir haben auch Kunden, die bei uns containern aber wenn sie bei 30 Grad in der Biomülltonne für Fleisch wühlen, finde ich es bedenklich, weil es gesundheitsschädlich wird! Selbst wenn wir es mit Verpackungen wegwerfen, so ist die Kühltemperatur von 4-7 Grad zu lange überschritten. Bei Geflügel oder Hackfleischprodukten lebensgefährlich ! Die hab ich dann auch schon verjagt und dem Chef geholt, weil sie Null Einsicht zeigten. Ansonsten sagt sogar unser Chef "ach lass sie..." ..auch wenn es Diebstahl ist und wir sie auf Kamera hätten. Die fahren mit Autokennzeichen aus der nächsten Stadt 20 km entfernt.

Übrigens hat das in meinem Fall nichts mit "sich nicht leisten" zu tun (klingt sehr überheblich), es ist (m)eine Lebenseinstellung! Ich könnte uns locker alles neu leisten aber wozu?! Wahnsinn, was ich an Geld (an)sparen kann dadurch und das wichtigste: so gehen weniger Lebensmittel in den Müll, meine x1000 Meerschweinchen, Hühner und Pferde freuen sich über Abwechslung und es werden Ressourcen gespart!

Autos kaufen wir auch stets gebraucht, fahren die dann paar Jahre (zwei Stück hatten wir über 10 Jahre, den letzten meines Mannes 7). Würde mir NIEMALS einen Neuwagen kaufen, zu hoch der Wertverlust im ersten Jahr!
 

Zu den Autos - ich hab kürzlich eine Sendung über "AltWagen" gesehen.

Dass viele alte Verbrenner von hier nach Osteuropa und Afrika gehen und dort noch Ewigkeiten gefahren werden. Allerdings bauen die dort wohl den Kat aus - wird wegen der Rohstoffe teuer separat verkauft.
Ob das so im Sinne des Erfinders ist.
Hier wird doch ständig propagandiert, die alten müssten weg, wegen der damit verbundenen Umweltbelastung.
Und dann tuckern die ohne Kat, also noch dreckiger, durch Afrika.

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24. August um 13:37
In Antwort auf wachsperle3

Hallo Leute,

gibt es unter Euch jemanden, der containern geht oder vielleicht in jungen Jahren gegangen ist? Wie findet Ihr es eigentlich, dass containern in Deutschland strafbar ist?

Betreibt Ihr sonstige Formen des "Müll"suchens bzw. "Müll"rettens.

Während des Studiums bin ich öfter mit Freunden containern gegangen. Als ich dann anfing zu arbeiten, lief das irgendwie aus. Hier wo ich jetzt wohne, habe ich wieder so ein bisschen mit "Müll"suchen angefangen. Zwar haben die Supermärkte ihre Container alle weggeschlossen; da ist kein Rankommen.

Aber trotzdem finde ich eigentlich jedes Mal, wenn ich in die Stadt gehe, irgendetwas, was andere Leute weggeworfen habe, das es in meinen Augen aber wert ist, ihm eine zweite Verwendung zu geben. Z.B. diverse alte Eimer und Pflanzkübel, in denen bei mir jetzt Tomaten, Paprika und Chili wachsen. Oder weggeworfene Teller, die nun als Untersetzer für Dutzende Pflanzentöpfe auf meiner Terrasse dienen.

Wie sieht es bei Euch aus? Muss alles immer unbenutzt sein, alles neu, oder findet sich bei Euch auch die ein oder andere Sache aus dem "Müll"?
 

Ich hab im letzten Winter aus einem städtischen Container ein Dutzend nigelnagelneue Gartenabfallsäcke gezogen.

Keine Ahnung, warum die jemand weggeworfen hatte.
Mein Vater hat sich gefreut. Hat die Hälfte gleich an Verwandte mit Garten weiterverteilt.

Außerdem schaue ich auf den Wertstoffhöfen und dem Friedhof immer nach entsorgten Pflanzen. Was man da alles finddet, ist unglaublich.

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24. August um 14:03
In Antwort auf aiske_20908860

Nö, aber etwas respektvoller von Menschen, die es nicht so dicke haben, könnte man sprechen.

Deine Worte über Bedürftige sind unglaublich abwertend.

Meine Beschreibung bezieht sich rein auf Lebensmittel, die nicht mehr zu verkaufen sind, aber zu schade zum Wegwerfen. Und diese Lebensmittel tun es allemal für die Tafel. Das hat überhaupt nichts mit abwerten zu tun. 

Es wird keiner gezwungen, zur Tafel zu gehen. Jeder hat genug Geld in Deutschland. Man muss nicht verhungern bei uns. 

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24. August um 14:48

Ich wühle auch nicht im Müll anderer Leute, finde es aber total bescheuert, dass es als Diebstahl gilt. Wenn jemand was mit meinem Müll anfangen kann: bitte!
Briefe mit sensiblen Informationen etc. kommen eh in den Altpapiercontainer und werden soweit zerstört, dass keiner etwas drauß lesen kann

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24. August um 14:58
In Antwort auf rosekirsche

Meine Beschreibung bezieht sich rein auf Lebensmittel, die nicht mehr zu verkaufen sind, aber zu schade zum Wegwerfen. Und diese Lebensmittel tun es allemal für die Tafel. Das hat überhaupt nichts mit abwerten zu tun. 

Es wird keiner gezwungen, zur Tafel zu gehen. Jeder hat genug Geld in Deutschland. Man muss nicht verhungern bei uns. 

Ich finde Deine Haltung abwertend.

>>>Und diese Lebensmittel tun es allemal für die Tafel.<<<

Allemal? Ach so! Für die "Armen" reichts dann immer noch. Man persönlich ist was Besseres, aber für die niederen Schichten ist auch unverkäufliches Zeug noch gut genug?

Und VERhungern muss in Deutschland tatsächlich kaum jemand, aber hungern durchaus.
Es gibt genügend Menschen, die von dem bisschen Almosen - Sozialleistungen, Renten - nicht menschenwürdig leben können. Genug Menshcne, die bspw. im Winter überlegen, ob das letze Geld für Essen ausgegeben wird, oder doch besser für die Miete aufgespart wird.

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24. August um 15:06
In Antwort auf aiske_20908860

Ich finde Deine Haltung abwertend.

>>>Und diese Lebensmittel tun es allemal für die Tafel.<<<

Allemal? Ach so! Für die "Armen" reichts dann immer noch. Man persönlich ist was Besseres, aber für die niederen Schichten ist auch unverkäufliches Zeug noch gut genug?

Und VERhungern muss in Deutschland tatsächlich kaum jemand, aber hungern durchaus.
Es gibt genügend Menschen, die von dem bisschen Almosen - Sozialleistungen, Renten - nicht menschenwürdig leben können. Genug Menshcne, die bspw. im Winter überlegen, ob das letze Geld für Essen ausgegeben wird, oder doch besser für die Miete aufgespart wird.

Red doch keinen Müll! Der Satz liegt bei irgendwas von 430 Euro. Also hab ich pro Woche 100 Euro für Essen und Krimskrams. Alleine wohlgemerkt.

Wenn das nicht reicht zum Essen, weiß ich auch nicht. 

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24. August um 16:07
In Antwort auf rosekirsche

Red doch keinen Müll! Der Satz liegt bei irgendwas von 430 Euro. Also hab ich pro Woche 100 Euro für Essen und Krimskrams. Alleine wohlgemerkt.

Wenn das nicht reicht zum Essen, weiß ich auch nicht. 

Für Essen und Krimskrams?

Vielleicht erst mal informieren, bevor man selber Unsinn schreibt.
Der Regelsatz ist nicht für Essen/Lebensmittel alleine gedacht!

Davon sollen/müssen diverse Sachen bezahlt werden.
Selbst wenn man sowas wie Kultur, Freizeit, Bildung, Gaststättenbenutzung wegläßt - für die Beträge im Regelsatz vorgesehen sind - andere Dinge kann man nicht vermeiden.

Was ist mit Strom, Telefon?
Wohnungseinrichtung, Herd, Kühlschrank, Waschmaschine? Braucht man nicht jeden Monat, aber wenn mal was kaputt ist, kriegt man ein neues Gerät auch nicht für nen Fünfer.
Kleidung, Schuhe.
Ab und an mal Frisör.
Verkehrsmittel - Busse und Bahnen fahren auch nicht für lau.
Was ist mit Gesundheitsleistungen? Zuzahlungen für Medikamente, Brillen, etc.  dürften die meisten kennen.

Da bleiben unterm Strich eben keine 100 Euro im Monat; wenn man das Pech hat, gesundheitlich nicht so gut dazustehen, kann man da ziemlich viel anderweitig ausgeben müssen.

Und schonmal davon gehört, dass eben nicht jedem der volle Regelsatz für den Lebensunterhalt bleibt?
Das die Jobcenter teilweise nicht die komplette Miete tragen und einfach sagen: Wohnung nicht angemessen? Die Betroffenen aber auch keine "angemessene" Wohnung finden? Es gibt viele Sozialleistungsempfänger, die deshalb einen Teil der Mietkosten über den Regelbedarf finanzieren müssen - auch denen bleiben dann eben keine 100 Euro pro Woche
 

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24. August um 16:13
In Antwort auf aiske_20908860

Für Essen und Krimskrams?

Vielleicht erst mal informieren, bevor man selber Unsinn schreibt.
Der Regelsatz ist nicht für Essen/Lebensmittel alleine gedacht!

Davon sollen/müssen diverse Sachen bezahlt werden.
Selbst wenn man sowas wie Kultur, Freizeit, Bildung, Gaststättenbenutzung wegläßt - für die Beträge im Regelsatz vorgesehen sind - andere Dinge kann man nicht vermeiden.

Was ist mit Strom, Telefon?
Wohnungseinrichtung, Herd, Kühlschrank, Waschmaschine? Braucht man nicht jeden Monat, aber wenn mal was kaputt ist, kriegt man ein neues Gerät auch nicht für nen Fünfer.
Kleidung, Schuhe.
Ab und an mal Frisör.
Verkehrsmittel - Busse und Bahnen fahren auch nicht für lau.
Was ist mit Gesundheitsleistungen? Zuzahlungen für Medikamente, Brillen, etc.  dürften die meisten kennen.

Da bleiben unterm Strich eben keine 100 Euro im Monat; wenn man das Pech hat, gesundheitlich nicht so gut dazustehen, kann man da ziemlich viel anderweitig ausgeben müssen.

Und schonmal davon gehört, dass eben nicht jedem der volle Regelsatz für den Lebensunterhalt bleibt?
Das die Jobcenter teilweise nicht die komplette Miete tragen und einfach sagen: Wohnung nicht angemessen? Die Betroffenen aber auch keine "angemessene" Wohnung finden? Es gibt viele Sozialleistungsempfänger, die deshalb einen Teil der Mietkosten über den Regelbedarf finanzieren müssen - auch denen bleiben dann eben keine 100 Euro pro Woche
 

Hab erst heute einen Beitrag gelesen, dass in Deutschland mehr als 7 Mio Sozialwohnungen (Wohnungen des unteren Mietpreissegments) fehlen.

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24. August um 16:44
In Antwort auf aiske_20908860

Für Essen und Krimskrams?

Vielleicht erst mal informieren, bevor man selber Unsinn schreibt.
Der Regelsatz ist nicht für Essen/Lebensmittel alleine gedacht!

Davon sollen/müssen diverse Sachen bezahlt werden.
Selbst wenn man sowas wie Kultur, Freizeit, Bildung, Gaststättenbenutzung wegläßt - für die Beträge im Regelsatz vorgesehen sind - andere Dinge kann man nicht vermeiden.

Was ist mit Strom, Telefon?
Wohnungseinrichtung, Herd, Kühlschrank, Waschmaschine? Braucht man nicht jeden Monat, aber wenn mal was kaputt ist, kriegt man ein neues Gerät auch nicht für nen Fünfer.
Kleidung, Schuhe.
Ab und an mal Frisör.
Verkehrsmittel - Busse und Bahnen fahren auch nicht für lau.
Was ist mit Gesundheitsleistungen? Zuzahlungen für Medikamente, Brillen, etc.  dürften die meisten kennen.

Da bleiben unterm Strich eben keine 100 Euro im Monat; wenn man das Pech hat, gesundheitlich nicht so gut dazustehen, kann man da ziemlich viel anderweitig ausgeben müssen.

Und schonmal davon gehört, dass eben nicht jedem der volle Regelsatz für den Lebensunterhalt bleibt?
Das die Jobcenter teilweise nicht die komplette Miete tragen und einfach sagen: Wohnung nicht angemessen? Die Betroffenen aber auch keine "angemessene" Wohnung finden? Es gibt viele Sozialleistungsempfänger, die deshalb einen Teil der Mietkosten über den Regelbedarf finanzieren müssen - auch denen bleiben dann eben keine 100 Euro pro Woche
 

Es gibt sehr viele Caricative EinrIchtungen in jeder Stadt. Wo jeder sich gute gebrauchte Schuhe/ Kleidung holen kann.
Darum gehts ja auch hier. z t.

Ab u an zum Friseur, das kann auch ne Freundin oder Freund machen.

Die Leistungen was Krankheit angeht, sind heftig, das Geschäft boomt aber lange schon.
 

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24. August um 17:20

Ich denke gerne an die Zeit, als früher allgemein Sperrmüll war. Da sind wir Kinder dann auch rumgezogen und haben Schätze gesammelt. Das sollte es heute noch geben.
Ich glaube da haben viele Dinge ein neues Zuhause gefunden und jemanden gefreut. So viele wie da abens immer in der Nachbarschaf unterwegs waren und sich die Haufen angeguckt haben.

Grundsätzlich sehe ich keinen Unterschied zu Kleinanzeigen oder Second Hand. Wenn das Zeug noch gut ist, ist es für mich ja kein "Müll" und ich finde das immer tragisch, wenn ich sehe, wie gute, ganze Sachen direkt an Ort und Stelle vom Müllauto verhäckselt werden.
Find ich Verschwendung.

Aber gut, so ist es halt heute. Schade drum.

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24. August um 17:44
In Antwort auf schnuckweidev

Ich denke gerne an die Zeit, als früher allgemein Sperrmüll war. Da sind wir Kinder dann auch rumgezogen und haben Schätze gesammelt. Das sollte es heute noch geben.
Ich glaube da haben viele Dinge ein neues Zuhause gefunden und jemanden gefreut. So viele wie da abens immer in der Nachbarschaf unterwegs waren und sich die Haufen angeguckt haben.

Grundsätzlich sehe ich keinen Unterschied zu Kleinanzeigen oder Second Hand. Wenn das Zeug noch gut ist, ist es für mich ja kein "Müll" und ich finde das immer tragisch, wenn ich sehe, wie gute, ganze Sachen direkt an Ort und Stelle vom Müllauto verhäckselt werden.
Find ich Verschwendung.

Aber gut, so ist es halt heute. Schade drum.

Jetzt weiss ich, warum ich anders bin. Ich durfte abends nicht mehr raus.

Ne, das ist nicht so. Ein Freund von mir versucht ein Sofa von Esprit zu verschenken. Es ist wie Neu.
Will keiner.
Also nartürlich weg.

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25. August um 11:49

Also ich finde Leute, die Containern super, aber ich finde es beschämend, dass so viele gute Sachen weggeworfen werden. Vor Jahren war ich bei einer Ausgrabung dabei und der örtliche Supermarkt hat uns jeden Tag kistenweise unverkäufliches Essen geschenkt. Joghurts, einen Tag nach MHD, Obst und Gemüse mit kleinen Dellen etc. Das wäre sonst alles im Müll gelandet.
Bei uns wird man bestraft, wenn man eigentlich gute Lebensmittel aus den Containern holt, in Frankreich werden die Geschäfte bestraft, wenn sie gute Lebensmittel nicht spenden. Das sagt ja sehr viel über die Bedeutung von Lebensmitteln in anderen Ländern aus!
Erstaunlich fand ich ja auch die Nachricht, dass wegen dem Coronalockdown die Umsätze bei Schuhen um ca 70% zurück gegangen sind, bei Kleidung war die Zahl ähnlich hoch. Komischerweise läuft aber trotzdem niemand ohne Schuhe und Kleidung rum! Man kann also die Sachen tatsächlich mehr als eine Saison anziehen ohne tot umzufallen! Für manche wohl eine völlig neue Erfahrung. Für mich zeigt das einfach, welche Mengen an Dingen völlig sinnlos eingekauft werden. Wieso muss ich z. B. ein neuwertiges Sofa loswerden? So etwas verstehe ich nicht. Passt es wegen Umzug nicht mehr in die neue Wohnung, dann ok, aber sonst fällt mir da kein vernünftiger Grund ein so eine große Anschaffung loswerden zu wollen. Unser Wirtschaftssystem basiert auf Konsum, immer mehr und immer kürzere Nutzungsdauer. Wer sich mit dem Thema genauer beschäftigt, sieht in immer mehr Bereichen die damit verbundenen Nachteile! Ausbeutung von Mensch und Natur, sinkende Qualität, Müll und CO2 worin wir versinken und uns selbst damit viel an Lebensqualität nehmen, schon jetzt und in Zukunft immer mehr! 

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25. August um 12:49
In Antwort auf mikesch07

Also ich finde Leute, die Containern super, aber ich finde es beschämend, dass so viele gute Sachen weggeworfen werden. Vor Jahren war ich bei einer Ausgrabung dabei und der örtliche Supermarkt hat uns jeden Tag kistenweise unverkäufliches Essen geschenkt. Joghurts, einen Tag nach MHD, Obst und Gemüse mit kleinen Dellen etc. Das wäre sonst alles im Müll gelandet.
Bei uns wird man bestraft, wenn man eigentlich gute Lebensmittel aus den Containern holt, in Frankreich werden die Geschäfte bestraft, wenn sie gute Lebensmittel nicht spenden. Das sagt ja sehr viel über die Bedeutung von Lebensmitteln in anderen Ländern aus!
Erstaunlich fand ich ja auch die Nachricht, dass wegen dem Coronalockdown die Umsätze bei Schuhen um ca 70% zurück gegangen sind, bei Kleidung war die Zahl ähnlich hoch. Komischerweise läuft aber trotzdem niemand ohne Schuhe und Kleidung rum! Man kann also die Sachen tatsächlich mehr als eine Saison anziehen ohne tot umzufallen! Für manche wohl eine völlig neue Erfahrung. Für mich zeigt das einfach, welche Mengen an Dingen völlig sinnlos eingekauft werden. Wieso muss ich z. B. ein neuwertiges Sofa loswerden? So etwas verstehe ich nicht. Passt es wegen Umzug nicht mehr in die neue Wohnung, dann ok, aber sonst fällt mir da kein vernünftiger Grund ein so eine große Anschaffung loswerden zu wollen. Unser Wirtschaftssystem basiert auf Konsum, immer mehr und immer kürzere Nutzungsdauer. Wer sich mit dem Thema genauer beschäftigt, sieht in immer mehr Bereichen die damit verbundenen Nachteile! Ausbeutung von Mensch und Natur, sinkende Qualität, Müll und CO2 worin wir versinken und uns selbst damit viel an Lebensqualität nehmen, schon jetzt und in Zukunft immer mehr! 

Apropos Sofa
ich hab mal gelesen, dass jemand seine Weihnachtsdeko entsorgte, und anschließend für mehrere hundert Euro neue kaufte.
Grund: die alte paßte farblich nicht zum neu gekauften Sofa.

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25. August um 15:16

Manche denken sich eben, wie toll, dass ich mir das leisten kann zur neuen Couch gleich die passende neue Weihnachtsdeko. Ich denke mir nur, wie man nur sein Geld so zum Fenster rausschmeißen kann für so etwas.
Manche orientieren sich eben daran, was man haben muss. Ich kaufe nur, was ich haben will und das ist möglichst wenig, dafür dann aber gute Qualität. 

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25. August um 18:19
In Antwort auf aiske_20908860

Für Essen und Krimskrams?

Vielleicht erst mal informieren, bevor man selber Unsinn schreibt.
Der Regelsatz ist nicht für Essen/Lebensmittel alleine gedacht!

Davon sollen/müssen diverse Sachen bezahlt werden.
Selbst wenn man sowas wie Kultur, Freizeit, Bildung, Gaststättenbenutzung wegläßt - für die Beträge im Regelsatz vorgesehen sind - andere Dinge kann man nicht vermeiden.

Was ist mit Strom, Telefon?
Wohnungseinrichtung, Herd, Kühlschrank, Waschmaschine? Braucht man nicht jeden Monat, aber wenn mal was kaputt ist, kriegt man ein neues Gerät auch nicht für nen Fünfer.
Kleidung, Schuhe.
Ab und an mal Frisör.
Verkehrsmittel - Busse und Bahnen fahren auch nicht für lau.
Was ist mit Gesundheitsleistungen? Zuzahlungen für Medikamente, Brillen, etc.  dürften die meisten kennen.

Da bleiben unterm Strich eben keine 100 Euro im Monat; wenn man das Pech hat, gesundheitlich nicht so gut dazustehen, kann man da ziemlich viel anderweitig ausgeben müssen.

Und schonmal davon gehört, dass eben nicht jedem der volle Regelsatz für den Lebensunterhalt bleibt?
Das die Jobcenter teilweise nicht die komplette Miete tragen und einfach sagen: Wohnung nicht angemessen? Die Betroffenen aber auch keine "angemessene" Wohnung finden? Es gibt viele Sozialleistungsempfänger, die deshalb einen Teil der Mietkosten über den Regelbedarf finanzieren müssen - auch denen bleiben dann eben keine 100 Euro pro Woche
 

Man kann auch gebrauchte Möbel und Kleidung sich besorgen, was andere aussortieren. Das reicht allemal für dieses Budget. 

Ich kaufe auch Lebensmittel für 4 Leute pro Woche ein. Das reicht locker. Dann wird so ein Hartz4ler doch in der Lage sein, mit 100 Euro ALLEINE auszukommen. 

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25. August um 18:25
In Antwort auf rosekirsche

Man kann auch gebrauchte Möbel und Kleidung sich besorgen, was andere aussortieren. Das reicht allemal für dieses Budget. 

Ich kaufe auch Lebensmittel für 4 Leute pro Woche ein. Das reicht locker. Dann wird so ein Hartz4ler doch in der Lage sein, mit 100 Euro ALLEINE auszukommen. 

Gut, wenn du nicht mal liest, was man dir erwidert, dann "rede" eben zukünftig einfach mit dir selbst. Auf unsinnige Diskussionen hab ich keinen Bock. 

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26. August um 21:45

Naja, ich denke, Menschen sehen gerne schöne Dinge und dass es auch die Seele erfreuen kann, die Wohnung umzustrukturieren und etwas andere schönes zu haben. Oder sich auch in neuer Kleidung schön zu fühlen.

Ich selbst bin meiner Einrichtung ja treu und sag jetzt lieber nicht, wie alt mein Sofa ist.
Aber ich komme z.B. auch gerne zu meiner Schwägerin, die immer mal wieder was neues hat und es anders ausschaut und wirklich schön.
Mir wäre es auch viel zu schade um das ganze Geld.
Und weil es ihr irgendwo auch immer schade zu sein scheint, versucht sie regelmäßig, ihr ausrangiertes Sofa uns anzudrehen.

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26. August um 21:47
In Antwort auf rosekirsche

Man kann auch gebrauchte Möbel und Kleidung sich besorgen, was andere aussortieren. Das reicht allemal für dieses Budget. 

Ich kaufe auch Lebensmittel für 4 Leute pro Woche ein. Das reicht locker. Dann wird so ein Hartz4ler doch in der Lage sein, mit 100 Euro ALLEINE auszukommen. 

Du kaufst für 100Eur in der Woche Essen für 4 Leute?

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27. August um 0:24
In Antwort auf schnuckweidev

Naja, ich denke, Menschen sehen gerne schöne Dinge und dass es auch die Seele erfreuen kann, die Wohnung umzustrukturieren und etwas andere schönes zu haben. Oder sich auch in neuer Kleidung schön zu fühlen.

Ich selbst bin meiner Einrichtung ja treu und sag jetzt lieber nicht, wie alt mein Sofa ist.
Aber ich komme z.B. auch gerne zu meiner Schwägerin, die immer mal wieder was neues hat und es anders ausschaut und wirklich schön.
Mir wäre es auch viel zu schade um das ganze Geld.
Und weil es ihr irgendwo auch immer schade zu sein scheint, versucht sie regelmäßig, ihr ausrangiertes Sofa uns anzudrehen.

Komm, erzähl, wie alt ist dein Sofa?
Mein jetziges ist 9 Jahre alt. Davor hatte ich gut 15 Jahre ein Schlafsofa.

Wohnung umstrukturieren - ja, finde ich auch toll, mache ich gerne.
Aber das gelingt ja auch mit vielen Kleinigkeiten.
Ein neuer Überwurf und neue Kissen fürs Sofa. Neue Vorhänge.
Eine neue Grünpflanze als Blickfang, eventuell noch positioniert auf einem extravaganten "Pflanzenständer"; dabei kann es sich ja z.B. auch um einen alten Stuhl, Hocker, eine Weinkiste, ein Weinfass etc. handeln, nett aufgehübscht und lackiert.
Ein neuer Teppich unterm Couchtisch ... gibt ja so viel, was man ändern kann.
Wobei "neu" ja nicht ungebraucht bedeuten muss.
 

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27. August um 11:01
In Antwort auf schnuckweidev

Du kaufst für 100Eur in der Woche Essen für 4 Leute?

Ja? Was ist daran so ungewöhnlich?

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27. August um 13:44

Aber ganz viele dekorieren doch eh schon je nach Jahreszeit ständig um, da muss ich doch nicht noch die großen Möbel wie Couch und Schränke ständig erneuern. Das geht doch auch mit den schon erwähnten Kleinigkeiten. Oder einfach mal die Möbel etwas anders hinstellen und es wirkt auch gleich anders. Meine Couch hier ist z. B. 23 Jahre alt und solange sich keine Feder in den Allerwertesten bohrt, gibt es auch keine Neue. Und wenn sie wirklich doch kaputt wäre, würde ich eher mit der Schlafcouch meiner verstorbenen Oma liebäugeln. Die ist mindestens 40 Jahre alt, sieht aber aus wie neu. Und so eine Qualitätsarbeit bekommt man heute vermutlich nicht mehr. 

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27. August um 18:27
In Antwort auf rosekirsche

Ja? Was ist daran so ungewöhnlich?

Also ich persönlich kann für so viele Leute für so wenig Geld kein gutes oder hochwertiges Essen kaufen. Würde mir nicht reichen.

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27. August um 18:34
In Antwort auf aiske_20908860

Komm, erzähl, wie alt ist dein Sofa?
Mein jetziges ist 9 Jahre alt. Davor hatte ich gut 15 Jahre ein Schlafsofa.

Wohnung umstrukturieren - ja, finde ich auch toll, mache ich gerne.
Aber das gelingt ja auch mit vielen Kleinigkeiten.
Ein neuer Überwurf und neue Kissen fürs Sofa. Neue Vorhänge.
Eine neue Grünpflanze als Blickfang, eventuell noch positioniert auf einem extravaganten "Pflanzenständer"; dabei kann es sich ja z.B. auch um einen alten Stuhl, Hocker, eine Weinkiste, ein Weinfass etc. handeln, nett aufgehübscht und lackiert.
Ein neuer Teppich unterm Couchtisch ... gibt ja so viel, was man ändern kann.
Wobei "neu" ja nicht ungebraucht bedeuten muss.
 

Ich weiß es gar nicht. Wir haben das Sofa seit 17 Jahren. Davor gehörte es einer alten Dame, die umgezogen ist. Ich mein es ist aus den 60ern. So ein schönes Teil... Chippendale. Aber am Sofa nagt mittlerweile deutlich der Zahn der Zeit und wir kämpfen mit der Entscheidung, was wir uns nun zulegen.

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27. August um 19:01
In Antwort auf schnuckweidev

Ich weiß es gar nicht. Wir haben das Sofa seit 17 Jahren. Davor gehörte es einer alten Dame, die umgezogen ist. Ich mein es ist aus den 60ern. So ein schönes Teil... Chippendale. Aber am Sofa nagt mittlerweile deutlich der Zahn der Zeit und wir kämpfen mit der Entscheidung, was wir uns nun zulegen.

Oh, da würde ich mich erkundigen, ob das vielleicht sogar noch was wert ist, bevor ich das entsorge. Ich glaube Chippendale ist so ein Stil, bei dem das ein oder andere Teil durchaus einen Wert hat. Nicht dass ich mich damit auskenne, aber Chippendale ist ja schon ein Name. 

Vielleicht kann man's ja auch restaurieren.
Ansonsten hat das gute Teil aber auch ein Alter erreicht, bei dem es sich "sein Ende" redlich verdient hat.

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27. August um 20:47
In Antwort auf schnuckweidev

Also ich persönlich kann für so viele Leute für so wenig Geld kein gutes oder hochwertiges Essen kaufen. Würde mir nicht reichen.

Hm - ich glaube, das kommt auch darauf an, wo man einkauft, was man kocht, wie "flexibel" man im Speiseplan ist. 

Ich hab z.B. immer Möhren zu Hause; die sind preiswert und gesund, Und so vielseitig einsetzbar; bei uns gibt es öfter mal Curry oder Reispfanne, und da haue ich immer Möhren mit ran. Ich versuche mit wenig Fleisch zu kochen und so läßt sich der Gemüseanteil sehr einfach erhöhen.

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27. August um 21:06
In Antwort auf schnuckweidev

Also ich persönlich kann für so viele Leute für so wenig Geld kein gutes oder hochwertiges Essen kaufen. Würde mir nicht reichen.

Doch, das geht schon. Getränke fallen so gut wie weg, da wir Leitungswasser sprudeln und selber Saft machen. Gemüse und Obst haben wir viel im Garten.

Vielleicht ists mal auch 150, wenn mal Wein oder Radler dazukommt (was auch wieder eeewig reicht, da selten getrunken).

Aber so im Großen und Ganzen kommen wir mit 100 pro Woche hin. Ich koche alles selber

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