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come to the dark side - we have cookies

3. Juli 2017 um 9:00



here wie go... der "Gut und Böse - Thread" ganz für sich allein stattt OT in einem anderen Thread.

Ich übernehme mal den Aufschlag:
In unserer Kultur (und vermutlich in anderen auch) werden menschliche Eigenschaften wie Neid, Habgier, Geiz, Faulheit, ... als "schlecht", als "Laster" angesehen - Eigenschaften wie Hilfbereitschaft, Altruismus, Bescheidenheit, ... als "gut" und als "Tugend"

Dem kann ich schon sehr lange nicht mehr zustimmen.
Für mich sind diese Eigenschaften immer nur zwei Seiten der gleichen Medallie, zwei Pole - und vor allem: ich denke nicht, dass unsere Welt funktionieren würde, wenn der "schlechte" Teil fehlen würde. Wie kann es dann "schlecht" sein?

Noch einmal mein liebstes Shakespeare - Zitat:
Nichts an sich ist gut oder böse - das Denken der Menschen macht es erst dazu.

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3. Juli 2017 um 12:24
In Antwort auf avarrassterne1



here wie go... der "Gut und Böse - Thread" ganz für sich allein stattt OT in einem anderen Thread.

Ich übernehme mal den Aufschlag:
In unserer Kultur (und vermutlich in anderen auch) werden menschliche Eigenschaften wie Neid, Habgier, Geiz, Faulheit, ... als "schlecht", als "Laster" angesehen - Eigenschaften wie Hilfbereitschaft, Altruismus, Bescheidenheit, ... als "gut" und als "Tugend"

Dem kann ich schon sehr lange nicht mehr zustimmen.
Für mich sind diese Eigenschaften immer nur zwei Seiten der gleichen Medallie, zwei Pole - und vor allem: ich denke nicht, dass unsere Welt funktionieren würde, wenn der "schlechte" Teil fehlen würde. Wie kann es dann "schlecht" sein?

Noch einmal mein liebstes Shakespeare - Zitat:
Nichts an sich ist gut oder böse - das Denken der Menschen macht es erst dazu.

Hallihallo!
Das Thema finde ich gut - geht ja gerade recht "Plattitüdenlastig"zu.....im Forum. Bekomme ich Kekse?

Was Du meinst - ist Polarität und ja - die ist wichtig. Ich merke es manchmal in meiner Familie - da sagt jemand etwas und man denkt "hey wow - wie lieb....vollkommen für mich gedacht und lieb" und dann kommt noch irgendwas hinterher - wo ein gewisse Egozentrik sich doch wieder zeigt.

Mich regt das nicht mehr auf - ich kenne die Menschen und weiss es einzuordnen. Öfter ertappe ich mich auch dabei - einen gewissen Egoismus zu entdecken.
Im letzten Jahr haben mir viele Menschen gesagt - ich wäre arrogant......da habe ich jetzt wirklich mal drüber nachgedacht ...aber es stimmt schon - ich ordne Menschen sehr schnell ein in :
-interessiert mich
-uninteressant
-langweilig
.....und wenn ich meine Gedanken äusser - ist das nicht immer schön. Irgendwo habe ich mal gelesen.....mal soll sich von allen spiegeln lassen - nur so lernt man und gibt Menschen die Chance - einen kennenzulernen.

LG

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3. Juli 2017 um 12:29
In Antwort auf kriemhild3

Hallihallo!
Das Thema finde ich gut - geht ja gerade recht "Plattitüdenlastig"zu.....im Forum. Bekomme ich Kekse?

Was Du meinst - ist Polarität und ja - die ist wichtig. Ich merke es manchmal in meiner Familie - da sagt jemand etwas und man denkt "hey wow - wie lieb....vollkommen für mich gedacht und lieb" und dann kommt noch irgendwas hinterher - wo ein gewisse Egozentrik sich doch wieder zeigt.

Mich regt das nicht mehr auf - ich kenne die Menschen und weiss es einzuordnen. Öfter ertappe ich mich auch dabei - einen gewissen Egoismus zu entdecken.
Im letzten Jahr haben mir viele Menschen gesagt - ich wäre arrogant......da habe ich jetzt wirklich mal drüber nachgedacht ...aber es stimmt schon - ich ordne Menschen sehr schnell ein in :
-interessiert mich
-uninteressant
-langweilig
.....und wenn ich meine Gedanken äusser - ist das nicht immer schön. Irgendwo habe ich mal gelesen.....mal soll sich von allen spiegeln lassen - nur so lernt man und gibt Menschen die Chance - einen kennenzulernen.

LG

kriemhild, bist du hier gerade auf Männerfang? 

die Frage konnte ich mir nicht verkneifen 

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3. Juli 2017 um 12:52

Häh ? Zusammenhang?
.....also eigentlich wollte ich Kindergärtner kennenlernen - der ist immer so umwerfend charmant!

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3. Juli 2017 um 13:15
In Antwort auf kriemhild3

Hallihallo!
Das Thema finde ich gut - geht ja gerade recht "Plattitüdenlastig"zu.....im Forum. Bekomme ich Kekse?

Was Du meinst - ist Polarität und ja - die ist wichtig. Ich merke es manchmal in meiner Familie - da sagt jemand etwas und man denkt "hey wow - wie lieb....vollkommen für mich gedacht und lieb" und dann kommt noch irgendwas hinterher - wo ein gewisse Egozentrik sich doch wieder zeigt.

Mich regt das nicht mehr auf - ich kenne die Menschen und weiss es einzuordnen. Öfter ertappe ich mich auch dabei - einen gewissen Egoismus zu entdecken.
Im letzten Jahr haben mir viele Menschen gesagt - ich wäre arrogant......da habe ich jetzt wirklich mal drüber nachgedacht ...aber es stimmt schon - ich ordne Menschen sehr schnell ein in :
-interessiert mich
-uninteressant
-langweilig
.....und wenn ich meine Gedanken äusser - ist das nicht immer schön. Irgendwo habe ich mal gelesen.....mal soll sich von allen spiegeln lassen - nur so lernt man und gibt Menschen die Chance - einen kennenzulernen.

LG

mein Junior hat mich vor einiger Zeit darauf gebracht, dass es neuerdings auch "Pechkekse" - sind im Grunde inverse Glückskekse (zum xfachen Preis der Glückskekse ^^) - also, was darf es sein: Glückskeks oder Pechkeks?

Ansonsten gibt es die philosophische These "Altruismus ist eine Erscheinungsform des Egoismus" - wo meiner Meinung nach sehr viel dran ist (und ja, meine Familie bestärkt mich darin auch ständig mehr )

Warum "ertappst" Du Dich bei einem gewissen Egoismus? Hast Du das Gefühl, Dich dafür schämen zu müssen - und warum?

"mal soll sich von allen spiegeln lassen" verstehe ich wie? Dass man alle anderen erst einmal spiegelt, würde ich in diesem Kontext noch nachvollziehen können - aber sich spiegeln lassen? Man hat doch gar keinen Einfluss darauf, ob einen jemand anders spiegeln möchte / wird?

Gerade (offenen) Egoismus finde ich nicht nur eine wichtige, sondern vor allem auch bei anderen angenehme Eigenschaft - so lange er nicht maßlos ausgereizt wird, in allen Fällen, natürlich.

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3. Juli 2017 um 13:17

Puzzes Thread? *ratlos guckt* hatte sie den auch schon gemacht?
Hab ich nicht gesehen, aber ich glänze am WE überwiegend mit Abwesenheit.

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3. Juli 2017 um 13:33
In Antwort auf kriemhild3

Häh ? Zusammenhang?
.....also eigentlich wollte ich Kindergärtner kennenlernen - der ist immer so umwerfend charmant!

sag ich ja,  konnt ich mir nicht verkneifen 

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3. Juli 2017 um 13:35

aber wirklich wo ist Puzzes Thread hin...  

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3. Juli 2017 um 13:41

liebe Sekine,  ich kann deine Worte gut nachvollziehen, denn dafür ist die Netiquette eigentlich gedacht. Aber ich brauch dir ja nichts sagen. 

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3. Juli 2017 um 13:47

um zum Thema zurück zu kommen, was hinter öfter zweitrangig sein kann 

es hängt davon ab,  welchen Massstab sich der Mensch für gut und schlecht heranzieht. berufliche entwicklung und gesundheit lässt sich noch relativ gut sagen was gut oder schlecht ist. in puncto ethik und moral wird es dann schon interessanter. 

allgemein tue ich mich schwer die handlungsmotive von menschen als gut anzusehen, da sie normaleraweise von eigenprofit ausgehen. 

es gibt von sich aus selbstlose menschen,  die kommen meist aus einfacheren Verhältnissen und Ländern. die schätze ich auch am meisten. 

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3. Juli 2017 um 13:55

für mich mal ganz sicher nicht Ich bin ganz und gar kein Fan von Harmonie

Für die Welt denke ich auch nicht, das haben uns schon zahlreiche Fantasy-Romane bewiesen
Nein, im Ernst: ich denke, zu viel Harmonie würde über längere Zeit auf Stillstand hinauslaufen. - und auf Rückschritt.

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3. Juli 2017 um 14:02

Es stimmt schon: ohne Böse, kein GUT.

Oft kommt es auf den Standpunkt an - wie das vielzitierte Beispiel mit den Soldaten  sind das nun Mörder oder Freiheitskämpfer? ...je nachdem, auf wessen Seite man steht.

Ich denke, ALLE Dinge, im Extrem betrieben, sind am Ende nicht gut: extremer Egoismus ist genauso schädlich wie extreme Selbstaufgabe.

Es gibt ein sehr schönes chinesisches Gleichnis zu Gut und Böse. Ich schreib es nachher hin, da ich esimmer anstrengend finde, wenn die postings so lang sind.

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3. Juli 2017 um 14:09

nun, ohne Habgier und Geiz wäre beispielsweise die Familie Medici nie zu dem Einfluss gekommen, den sie hatte - was beispielsweise bedeutet hätte, dass Michelangelo keinen bedeutenden Förderer gehabt hätte. Die sixtinische Kapelle z.B. gäbe es so nicht - wäre die Welt ohne ein besserer Ort?

Ohne Habgier und Geiz hätte sich allgemein der Handel und das Bankwesen nie so sehr - und nie in der aktuellen Form entwickelt. Wie viele der Annehmlichkeiten unseres Alltages hätten wir dann nicht mehr? Ok, die wirklich NÖTIGEN Dinge wären vielleicht dennoch da - aber wäre das wirklich besser? Ohne Habgier keine wirtschaftliche Entwicklung bzw. nur sehr eingeschränkte. Also ich gebe es offen zu: ich finde es jetzt und hier mit allen alltäglichen Annehmlichkeiten besser. Deswegen nennt man das ja auch "Annehmlichkeiten"

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3. Juli 2017 um 14:15
In Antwort auf guardiolas

um zum Thema zurück zu kommen, was hinter öfter zweitrangig sein kann 

es hängt davon ab,  welchen Massstab sich der Mensch für gut und schlecht heranzieht. berufliche entwicklung und gesundheit lässt sich noch relativ gut sagen was gut oder schlecht ist. in puncto ethik und moral wird es dann schon interessanter. 

allgemein tue ich mich schwer die handlungsmotive von menschen als gut anzusehen, da sie normaleraweise von eigenprofit ausgehen. 

es gibt von sich aus selbstlose menschen,  die kommen meist aus einfacheren Verhältnissen und Ländern. die schätze ich auch am meisten. 

das sind genau die Menschen, mit denen ich gar nicht klar komme. Überhaupt nicht.

Ich habe auch noch nie jemanden gefunden, der von sich aus selbstlos war. Alle die ich getroffen habe, wollten immer gaaaaaaaanz gern und einfach so anderen helfen. Nur dass sie daran dann auch immer eine Erwartungshaltung haben. Nie war das wirklich ein Geschenk, immer steckte eine Erwartung dahinter. Angefangen damit, dass man diese Person als "Helden" sieht (und wehe wenn nicht) oder zumindest als Freund und / oder die Erwartung von Gegenleistungen, die natürlich vorher nicht bekannt sind und nicht geklärt werden (was bei einem Egoisten nie passieren würde) und / oder um ihr ach so weißes Selbstbild vor dem Spiegel zu rechtfertigen und / oder ...

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3. Juli 2017 um 14:17

und wenn man nicht Egoist ist? Dann lebt man sein Leben nur für andere. Tut Dinge unter denen man selbst leidet. Wenn das alle machen, wäre die Welt besser? Oh, daran glaube ich gar nicht.

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3. Juli 2017 um 14:28

eben, ich denke, was unsere Welt vor allem braucht, ist das Gleichgewicht.

Aus Gut und Böse, aus Licht und Schatten, Yin und Yang, alpha und omega, ... usw.

Ja, wie ich schon schrieb: zum Thread passen am besten Glückskekse und Pechkekse

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3. Juli 2017 um 14:33

erkläre mal bitte mir als bekennendem Egoisten was schlecht am Egoismus ist. Über wen trample ich denn hinweg?
Nicht jeder Egoist ist jemand, der den Egoismus bis zum Anschlag austobt. So lange das nicht der Fall ist, ist mir ein Egoist als Mensch immer lieber.

Ich sehe es so: ein Altruist gibt die Verantwortung für das eigene Wohlergehen immer an andere ab. Ein Egoist übernimmt diese Verantwortung selbst.

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3. Juli 2017 um 14:35
In Antwort auf suahelischnurrbarthaar

Es stimmt schon: ohne Böse, kein GUT.

Oft kommt es auf den Standpunkt an - wie das vielzitierte Beispiel mit den Soldaten  sind das nun Mörder oder Freiheitskämpfer? ...je nachdem, auf wessen Seite man steht.

Ich denke, ALLE Dinge, im Extrem betrieben, sind am Ende nicht gut: extremer Egoismus ist genauso schädlich wie extreme Selbstaufgabe.

Es gibt ein sehr schönes chinesisches Gleichnis zu Gut und Böse. Ich schreib es nachher hin, da ich esimmer anstrengend finde, wenn die postings so lang sind.

hmpf, mich kurz zu fassen ist normaler Weise nicht so meine Stärke

bin gespannt - aber da Du schon den chinesischen Weg ansprichst - das beispielsweise finde ich bei diesem berühmten Yin-Yang - Symbol immer so treffend: es ist immer ein Teil des einen im anderen enthalten.

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3. Juli 2017 um 14:42

jetzt warst Du mal einfach schneller als ich, ungefähr das hätte ich auch geschrieben.

Man opfert sich für andere auf? Naja, eher für etwas, was im eigenen Weltbild ein höheres Ziel ist, etwas besonderes. Auch das "opfern" spielt dabei eine große Rolle. Das (pardon, überzogen, ich weiß, ist Absicht) heroische daran. Zumal diese Opferungen gern auch ohne oder gar gegen den Willen derer statt finden, für die man sich angeblich opfert.

Ich glaube Du verwechselst außerdem etwas. Es ist nicht so, dass ich als Egoist nie anderen helfe. Nein, ich will nicht immer etwas dafür haben, im Gegenteil, ich möchte NIE etwas dafür haben. Es ist dennoch egoistisch und ich würde mich mich Sicherheit auch nie "aufopfern" - und ich kenne niemanden, der es gut finden würde, wenn ich mich für ihn aufopfere.
Also mal ehrlich: was für ein @rschloch muss man sein, um es ANZUNEHMEN, wenn sich jemand für einen aufopfert?!?

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3. Juli 2017 um 14:52

nein, nicht Du, das war @sekine.

Mea Culpa, wenn ich gewußt hätte, was heute für ein Tag wird, hätte ich mit dem Thread noch etwas gewartet. Wie auch unschwer an den ungefähr Millionen Tippfehler zu erkennen geht es heute bei und mit mir etwas drunter und drüber

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