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come to the dark side - we have cookies

3. Juli 2017 um 9:00



here wie go... der "Gut und Böse - Thread" ganz für sich allein stattt OT in einem anderen Thread.

Ich übernehme mal den Aufschlag:
In unserer Kultur (und vermutlich in anderen auch) werden menschliche Eigenschaften wie Neid, Habgier, Geiz, Faulheit, ... als "schlecht", als "Laster" angesehen - Eigenschaften wie Hilfbereitschaft, Altruismus, Bescheidenheit, ... als "gut" und als "Tugend"

Dem kann ich schon sehr lange nicht mehr zustimmen.
Für mich sind diese Eigenschaften immer nur zwei Seiten der gleichen Medallie, zwei Pole - und vor allem: ich denke nicht, dass unsere Welt funktionieren würde, wenn der "schlechte" Teil fehlen würde. Wie kann es dann "schlecht" sein?

Noch einmal mein liebstes Shakespeare - Zitat:
Nichts an sich ist gut oder böse - das Denken der Menschen macht es erst dazu.

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3. Juli 2017 um 12:24
In Antwort auf avarrassterne1



here wie go... der "Gut und Böse - Thread" ganz für sich allein stattt OT in einem anderen Thread.

Ich übernehme mal den Aufschlag:
In unserer Kultur (und vermutlich in anderen auch) werden menschliche Eigenschaften wie Neid, Habgier, Geiz, Faulheit, ... als "schlecht", als "Laster" angesehen - Eigenschaften wie Hilfbereitschaft, Altruismus, Bescheidenheit, ... als "gut" und als "Tugend"

Dem kann ich schon sehr lange nicht mehr zustimmen.
Für mich sind diese Eigenschaften immer nur zwei Seiten der gleichen Medallie, zwei Pole - und vor allem: ich denke nicht, dass unsere Welt funktionieren würde, wenn der "schlechte" Teil fehlen würde. Wie kann es dann "schlecht" sein?

Noch einmal mein liebstes Shakespeare - Zitat:
Nichts an sich ist gut oder böse - das Denken der Menschen macht es erst dazu.

Hallihallo!
Das Thema finde ich gut - geht ja gerade recht "Plattitüdenlastig"zu.....im Forum. Bekomme ich Kekse?

Was Du meinst - ist Polarität und ja - die ist wichtig. Ich merke es manchmal in meiner Familie - da sagt jemand etwas und man denkt "hey wow - wie lieb....vollkommen für mich gedacht und lieb" und dann kommt noch irgendwas hinterher - wo ein gewisse Egozentrik sich doch wieder zeigt.

Mich regt das nicht mehr auf - ich kenne die Menschen und weiss es einzuordnen. Öfter ertappe ich mich auch dabei - einen gewissen Egoismus zu entdecken.
Im letzten Jahr haben mir viele Menschen gesagt - ich wäre arrogant......da habe ich jetzt wirklich mal drüber nachgedacht ...aber es stimmt schon - ich ordne Menschen sehr schnell ein in :
-interessiert mich
-uninteressant
-langweilig
.....und wenn ich meine Gedanken äusser - ist das nicht immer schön. Irgendwo habe ich mal gelesen.....mal soll sich von allen spiegeln lassen - nur so lernt man und gibt Menschen die Chance - einen kennenzulernen.

LG

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3. Juli 2017 um 12:29
In Antwort auf kriemhild3

Hallihallo!
Das Thema finde ich gut - geht ja gerade recht "Plattitüdenlastig"zu.....im Forum. Bekomme ich Kekse?

Was Du meinst - ist Polarität und ja - die ist wichtig. Ich merke es manchmal in meiner Familie - da sagt jemand etwas und man denkt "hey wow - wie lieb....vollkommen für mich gedacht und lieb" und dann kommt noch irgendwas hinterher - wo ein gewisse Egozentrik sich doch wieder zeigt.

Mich regt das nicht mehr auf - ich kenne die Menschen und weiss es einzuordnen. Öfter ertappe ich mich auch dabei - einen gewissen Egoismus zu entdecken.
Im letzten Jahr haben mir viele Menschen gesagt - ich wäre arrogant......da habe ich jetzt wirklich mal drüber nachgedacht ...aber es stimmt schon - ich ordne Menschen sehr schnell ein in :
-interessiert mich
-uninteressant
-langweilig
.....und wenn ich meine Gedanken äusser - ist das nicht immer schön. Irgendwo habe ich mal gelesen.....mal soll sich von allen spiegeln lassen - nur so lernt man und gibt Menschen die Chance - einen kennenzulernen.

LG

kriemhild, bist du hier gerade auf Männerfang? 

die Frage konnte ich mir nicht verkneifen 

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3. Juli 2017 um 12:52

Häh ? Zusammenhang?
.....also eigentlich wollte ich Kindergärtner kennenlernen - der ist immer so umwerfend charmant!

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3. Juli 2017 um 13:15
In Antwort auf kriemhild3

Hallihallo!
Das Thema finde ich gut - geht ja gerade recht "Plattitüdenlastig"zu.....im Forum. Bekomme ich Kekse?

Was Du meinst - ist Polarität und ja - die ist wichtig. Ich merke es manchmal in meiner Familie - da sagt jemand etwas und man denkt "hey wow - wie lieb....vollkommen für mich gedacht und lieb" und dann kommt noch irgendwas hinterher - wo ein gewisse Egozentrik sich doch wieder zeigt.

Mich regt das nicht mehr auf - ich kenne die Menschen und weiss es einzuordnen. Öfter ertappe ich mich auch dabei - einen gewissen Egoismus zu entdecken.
Im letzten Jahr haben mir viele Menschen gesagt - ich wäre arrogant......da habe ich jetzt wirklich mal drüber nachgedacht ...aber es stimmt schon - ich ordne Menschen sehr schnell ein in :
-interessiert mich
-uninteressant
-langweilig
.....und wenn ich meine Gedanken äusser - ist das nicht immer schön. Irgendwo habe ich mal gelesen.....mal soll sich von allen spiegeln lassen - nur so lernt man und gibt Menschen die Chance - einen kennenzulernen.

LG

mein Junior hat mich vor einiger Zeit darauf gebracht, dass es neuerdings auch "Pechkekse" - sind im Grunde inverse Glückskekse (zum xfachen Preis der Glückskekse ^^) - also, was darf es sein: Glückskeks oder Pechkeks?

Ansonsten gibt es die philosophische These "Altruismus ist eine Erscheinungsform des Egoismus" - wo meiner Meinung nach sehr viel dran ist (und ja, meine Familie bestärkt mich darin auch ständig mehr )

Warum "ertappst" Du Dich bei einem gewissen Egoismus? Hast Du das Gefühl, Dich dafür schämen zu müssen - und warum?

"mal soll sich von allen spiegeln lassen" verstehe ich wie? Dass man alle anderen erst einmal spiegelt, würde ich in diesem Kontext noch nachvollziehen können - aber sich spiegeln lassen? Man hat doch gar keinen Einfluss darauf, ob einen jemand anders spiegeln möchte / wird?

Gerade (offenen) Egoismus finde ich nicht nur eine wichtige, sondern vor allem auch bei anderen angenehme Eigenschaft - so lange er nicht maßlos ausgereizt wird, in allen Fällen, natürlich.

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3. Juli 2017 um 13:17

Puzzes Thread? *ratlos guckt* hatte sie den auch schon gemacht?
Hab ich nicht gesehen, aber ich glänze am WE überwiegend mit Abwesenheit.

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3. Juli 2017 um 13:33
In Antwort auf kriemhild3

Häh ? Zusammenhang?
.....also eigentlich wollte ich Kindergärtner kennenlernen - der ist immer so umwerfend charmant!

sag ich ja,  konnt ich mir nicht verkneifen 

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3. Juli 2017 um 13:35

aber wirklich wo ist Puzzes Thread hin...  

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3. Juli 2017 um 13:41

liebe Sekine,  ich kann deine Worte gut nachvollziehen, denn dafür ist die Netiquette eigentlich gedacht. Aber ich brauch dir ja nichts sagen. 

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3. Juli 2017 um 13:47

um zum Thema zurück zu kommen, was hinter öfter zweitrangig sein kann 

es hängt davon ab,  welchen Massstab sich der Mensch für gut und schlecht heranzieht. berufliche entwicklung und gesundheit lässt sich noch relativ gut sagen was gut oder schlecht ist. in puncto ethik und moral wird es dann schon interessanter. 

allgemein tue ich mich schwer die handlungsmotive von menschen als gut anzusehen, da sie normaleraweise von eigenprofit ausgehen. 

es gibt von sich aus selbstlose menschen,  die kommen meist aus einfacheren Verhältnissen und Ländern. die schätze ich auch am meisten. 

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3. Juli 2017 um 13:55

für mich mal ganz sicher nicht Ich bin ganz und gar kein Fan von Harmonie

Für die Welt denke ich auch nicht, das haben uns schon zahlreiche Fantasy-Romane bewiesen
Nein, im Ernst: ich denke, zu viel Harmonie würde über längere Zeit auf Stillstand hinauslaufen. - und auf Rückschritt.

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3. Juli 2017 um 14:02

Es stimmt schon: ohne Böse, kein GUT.

Oft kommt es auf den Standpunkt an - wie das vielzitierte Beispiel mit den Soldaten  sind das nun Mörder oder Freiheitskämpfer? ...je nachdem, auf wessen Seite man steht.

Ich denke, ALLE Dinge, im Extrem betrieben, sind am Ende nicht gut: extremer Egoismus ist genauso schädlich wie extreme Selbstaufgabe.

Es gibt ein sehr schönes chinesisches Gleichnis zu Gut und Böse. Ich schreib es nachher hin, da ich esimmer anstrengend finde, wenn die postings so lang sind.

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3. Juli 2017 um 14:09

nun, ohne Habgier und Geiz wäre beispielsweise die Familie Medici nie zu dem Einfluss gekommen, den sie hatte - was beispielsweise bedeutet hätte, dass Michelangelo keinen bedeutenden Förderer gehabt hätte. Die sixtinische Kapelle z.B. gäbe es so nicht - wäre die Welt ohne ein besserer Ort?

Ohne Habgier und Geiz hätte sich allgemein der Handel und das Bankwesen nie so sehr - und nie in der aktuellen Form entwickelt. Wie viele der Annehmlichkeiten unseres Alltages hätten wir dann nicht mehr? Ok, die wirklich NÖTIGEN Dinge wären vielleicht dennoch da - aber wäre das wirklich besser? Ohne Habgier keine wirtschaftliche Entwicklung bzw. nur sehr eingeschränkte. Also ich gebe es offen zu: ich finde es jetzt und hier mit allen alltäglichen Annehmlichkeiten besser. Deswegen nennt man das ja auch "Annehmlichkeiten"

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3. Juli 2017 um 14:15
In Antwort auf guardiolas

um zum Thema zurück zu kommen, was hinter öfter zweitrangig sein kann 

es hängt davon ab,  welchen Massstab sich der Mensch für gut und schlecht heranzieht. berufliche entwicklung und gesundheit lässt sich noch relativ gut sagen was gut oder schlecht ist. in puncto ethik und moral wird es dann schon interessanter. 

allgemein tue ich mich schwer die handlungsmotive von menschen als gut anzusehen, da sie normaleraweise von eigenprofit ausgehen. 

es gibt von sich aus selbstlose menschen,  die kommen meist aus einfacheren Verhältnissen und Ländern. die schätze ich auch am meisten. 

das sind genau die Menschen, mit denen ich gar nicht klar komme. Überhaupt nicht.

Ich habe auch noch nie jemanden gefunden, der von sich aus selbstlos war. Alle die ich getroffen habe, wollten immer gaaaaaaaanz gern und einfach so anderen helfen. Nur dass sie daran dann auch immer eine Erwartungshaltung haben. Nie war das wirklich ein Geschenk, immer steckte eine Erwartung dahinter. Angefangen damit, dass man diese Person als "Helden" sieht (und wehe wenn nicht) oder zumindest als Freund und / oder die Erwartung von Gegenleistungen, die natürlich vorher nicht bekannt sind und nicht geklärt werden (was bei einem Egoisten nie passieren würde) und / oder um ihr ach so weißes Selbstbild vor dem Spiegel zu rechtfertigen und / oder ...

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3. Juli 2017 um 14:17

und wenn man nicht Egoist ist? Dann lebt man sein Leben nur für andere. Tut Dinge unter denen man selbst leidet. Wenn das alle machen, wäre die Welt besser? Oh, daran glaube ich gar nicht.

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3. Juli 2017 um 14:28

eben, ich denke, was unsere Welt vor allem braucht, ist das Gleichgewicht.

Aus Gut und Böse, aus Licht und Schatten, Yin und Yang, alpha und omega, ... usw.

Ja, wie ich schon schrieb: zum Thread passen am besten Glückskekse und Pechkekse

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3. Juli 2017 um 14:33

erkläre mal bitte mir als bekennendem Egoisten was schlecht am Egoismus ist. Über wen trample ich denn hinweg?
Nicht jeder Egoist ist jemand, der den Egoismus bis zum Anschlag austobt. So lange das nicht der Fall ist, ist mir ein Egoist als Mensch immer lieber.

Ich sehe es so: ein Altruist gibt die Verantwortung für das eigene Wohlergehen immer an andere ab. Ein Egoist übernimmt diese Verantwortung selbst.

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3. Juli 2017 um 14:35
In Antwort auf suahelischnurrbarthaar

Es stimmt schon: ohne Böse, kein GUT.

Oft kommt es auf den Standpunkt an - wie das vielzitierte Beispiel mit den Soldaten  sind das nun Mörder oder Freiheitskämpfer? ...je nachdem, auf wessen Seite man steht.

Ich denke, ALLE Dinge, im Extrem betrieben, sind am Ende nicht gut: extremer Egoismus ist genauso schädlich wie extreme Selbstaufgabe.

Es gibt ein sehr schönes chinesisches Gleichnis zu Gut und Böse. Ich schreib es nachher hin, da ich esimmer anstrengend finde, wenn die postings so lang sind.

hmpf, mich kurz zu fassen ist normaler Weise nicht so meine Stärke

bin gespannt - aber da Du schon den chinesischen Weg ansprichst - das beispielsweise finde ich bei diesem berühmten Yin-Yang - Symbol immer so treffend: es ist immer ein Teil des einen im anderen enthalten.

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3. Juli 2017 um 14:42

jetzt warst Du mal einfach schneller als ich, ungefähr das hätte ich auch geschrieben.

Man opfert sich für andere auf? Naja, eher für etwas, was im eigenen Weltbild ein höheres Ziel ist, etwas besonderes. Auch das "opfern" spielt dabei eine große Rolle. Das (pardon, überzogen, ich weiß, ist Absicht) heroische daran. Zumal diese Opferungen gern auch ohne oder gar gegen den Willen derer statt finden, für die man sich angeblich opfert.

Ich glaube Du verwechselst außerdem etwas. Es ist nicht so, dass ich als Egoist nie anderen helfe. Nein, ich will nicht immer etwas dafür haben, im Gegenteil, ich möchte NIE etwas dafür haben. Es ist dennoch egoistisch und ich würde mich mich Sicherheit auch nie "aufopfern" - und ich kenne niemanden, der es gut finden würde, wenn ich mich für ihn aufopfere.
Also mal ehrlich: was für ein @rschloch muss man sein, um es ANZUNEHMEN, wenn sich jemand für einen aufopfert?!?

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3. Juli 2017 um 14:52

nein, nicht Du, das war @sekine.

Mea Culpa, wenn ich gewußt hätte, was heute für ein Tag wird, hätte ich mit dem Thread noch etwas gewartet. Wie auch unschwer an den ungefähr Millionen Tippfehler zu erkennen geht es heute bei und mit mir etwas drunter und drüber

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3. Juli 2017 um 15:01

mal als Beispiele:
Als es zeitlich noch ging, habe ich einige Jahre ehrenamtlich im Tierheim gearbeitet. War kein bißchen altruistisch, sondern egoistisch. Weil das MEIN Thema ist, das ICH unterstützen MÖCHTE. Weil es MIR wichtig ist, den Tierchen da weiter zu helfen. Weil ich Hunde und Katzen liebe und die Zeit dort wirklich Freizeit für mich war. Inzwischen wüßte ich nicht mehr, wie ich es zeitlich auf die Reihe bekommen könnte, aber ich spende regelmäßig - aus den gleichen egoistischen Gründen.
Ganz ehrlich: ehrenamtlich im Hospitz oder Pflegeheim würde ich hingegen nie machen.

Ein langjähriger behandelnder Arzt von mir war, den Bildern an seinen Wänden nach, regelmäßig über mehrere Jahre für Ärzte ohne Grenzen einige Zeit in Afrika. Ich habe ihn mal vorsichtig gefragt, warum er das gemacht hat - er hat ungefähr das gleiche geantwortet - weil das SEIN Anliegen war, das was ER tun WOLLTE.

Ich helfe Bekannten gern mal mit Berwerbungsunterlagen - weil ich das an sich interessant finde. Wenn mein Freund uns besucht, ist er jederzeit zu 100% eingeladen - weil er als Person mir dieses Geschenk wert ist, weil sein Besuch, seine Gesellschaft es mir vergilt, auch wenn er sich finanziell nie auch nur ein bißchen revanchen kann - und wohl auch nicht können wird. Und nein, er muß da auch nicht artig danke sagen, nicht zwangsläufig an meinen nächsten Geburtstag denken, nicht in 2 Jahren auch noch mein Freund sein - oder was auch immer. Das jetzt und heute an Gesellschaft ist für mich der Gegenwert.
Ich würde aber nie jemandem beim Umzug helfen - ehrlich, ich HASSE Umzüge. Nein. Dafür nehme ich bei meinem eigenen aber auch gar keine Hilfe an - oder nur welche, wo von vorn herein etwas ala "gibste mir 50 Geld und ich helf Dir" geklärt ist.

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3. Juli 2017 um 15:03

ziemlich chaotisch auf Arbeit (noch nicht mal krass viel zu tun, aber ewiges Chaos eben) und ich habe dazu dieses HERRLICHE Gefühl, dass der Inhalt meines Kopfes zu 100% aus Watte besteht

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3. Juli 2017 um 15:13

psssssssst jetzt, alle! wenn Ihr das Thema fortführen wollt, macht einen eigenen Thread auf.

Ich bin grundsätzlich kein Gegner von OT - Antworten in Threads, schon allein, weils sich spannende Diskussionen entwickeln und nicht nur an einem Punkt bleiben - aber ein Gegner von irgendwelchen Grabenkämpfen virtuller Chars schon (es sei denn, es ist offizielles Flaming, dann bin ich mit Begeisterung und Leidenschaft dabei - aber auch das bitte in eigenen Threads )

so!

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3. Juli 2017 um 15:36

noch ein Punkt dazu: aus welchen Situationen / Erlebnissen in unserem Leben haben wir denn am meisten gelernt? Aus denen, wo alles wie von selbst lief, wo es so richtig "flutschte"? Nein, aus denen, wo es eine Ohrfeige gab, anschließend einen Tritt in die Eier (für die Damen: auf die Klit.) und dann am Boden liegen noch ein ordentlicher Kübel Gülle über uns geleert wurde.

Noch ein Grund, warum ich kein Harmonie-Fan bin hat auch mit dem Lernen zu tun. Was lerne ich denn, wenn ich mit Menschen diskutiere, die meiner Meinung sind? Keine Reibungspunkte, nur Harmonie? Was lernt man aus "ja, finde ich auch toll" und "oh ja, finde ich auch ganz schrecklich"? Nix. Das wo ich am meisten lerne ist Reibung. Streit. Auseinandersetzung. Konfrontation. Ich gebe gern zu: es ist der einfachere und bequemere Weg. Man hinterfragt seinen eigenen Standpunkt, die eigenen Ansichten im Streit irgendwie einfacher als in der Harmonie - aber effektiver und bereichernder finde ich es auch.

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3. Juli 2017 um 15:43

der Thread ist irgendwie auch etwas aus dem Gleichgewicht, nur ein einziger Streiter für das Gute? Da sollte sich doch noch Unterstützung für sekine finden, oder? Wir wurden doch alle (?) so erzogen - das hat sich bei keinem sonst gehalten?

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3. Juli 2017 um 15:57

iecks, schon wieder Harmonie ^^

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3. Juli 2017 um 16:02

und darüber hinaus? Wenn beispielsweise ein Kind schwerbehindert ist und die Pflege eigentlich über die Kraft der Eltern hinausgeht?

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3. Juli 2017 um 16:18

'zefix noch eins, stfu und eröffne einen eigenen Thread über diese böse Ungerechtigkeit

Zurück zum Thema:
Ja, selbst Gott kommt ohne Teufel nicht aus Wobei die nicht-montheistischen (hab ich das jetzt richtig geschrieben?) Religionen afaik auch (alle?) Götter haben, die nicht so schön plakativ schwarz - weiß sind.

Und wie definierst Du dann "richtig" und wie "falsch"? Zeitkontext, ok. Es ist sowieso selten weise, Entscheidungen der Vergangenheit mit dem Wissen von heute zu beurteilen, finde ich. Aber davon unabhängig: wann ist denn eine Entscheidung / ein Verhalten richtig - und wann nicht?

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3. Juli 2017 um 16:36

beides.

Pflege von Kranken geht schnell sowohl psychisch als auch physisch über die eigenen Grenzen und das unterschätzt sich leicht. Außerdem ist das gesellschaftlich überhaupt nicht toleriert. Wenn jemand beispielsweise mit der Altenpflege gar nicht mehr klar kommt und die Konsequenzen zieht, landet das ganz schnell bei "ins Heim abgeschoben".

Worauf ich hinauswill? Neugier. Ich habe das erlebt, als meine Mutter und meine Schwester die Pflege meiner Großeltern übernommen haben - wie viel ... kräftezehrender das ist (psychisch und physisch) als es sich irgendwer vorgestellt hatte - und was für Folgen für alle es hatte.
Ich habe eine Schwerbehinderung von 30%, unser Kind 100% - mich interessiert die Sichtweise von anderen.

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3. Juli 2017 um 16:39

da habe ich glatt noch einen Spruch dazu, den ich sehr mag:

"Gut gemeint ist manchmal das genaue Gegenteil von gut gemacht!"

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3. Juli 2017 um 19:32

Gut und böse... ist in meinen Augen relativ. In jedem von uns steckt sicherlich beides, manchmal bringen jedoch die äußeren Umstände das eine oder andere zum vorschein. 
Mich jedenfalls erinnert es schwer an eine Indianische Weisheit die ich in der Therapie erzählt bekommen habe.
In jedem von uns tobt ein Kampf zischen 2 Wölfen. Der eine Wolf ist böse. Er kämpft mit Ärger, Neid, Eifersucht, Angst, Sorgen, Gier, Arroganz, Selbstmitleid, Lügen, Überheblichkeit, Egoismus und Missgunst. Der andere Wolf ist gut. Er kämpft mit Liebe, Freude, Frieden, Hoffnung, Gelassenheit, Güte, Mitgefühl, Großzügigkeit, Dankbarkeit, Vertrauen und Wahrheit. Gewinnen wird jener Wold den du fütterst.
 

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3. Juli 2017 um 19:56
In Antwort auf nico8411

Gut und böse... ist in meinen Augen relativ. In jedem von uns steckt sicherlich beides, manchmal bringen jedoch die äußeren Umstände das eine oder andere zum vorschein. 
Mich jedenfalls erinnert es schwer an eine Indianische Weisheit die ich in der Therapie erzählt bekommen habe.
In jedem von uns tobt ein Kampf zischen 2 Wölfen. Der eine Wolf ist böse. Er kämpft mit Ärger, Neid, Eifersucht, Angst, Sorgen, Gier, Arroganz, Selbstmitleid, Lügen, Überheblichkeit, Egoismus und Missgunst. Der andere Wolf ist gut. Er kämpft mit Liebe, Freude, Frieden, Hoffnung, Gelassenheit, Güte, Mitgefühl, Großzügigkeit, Dankbarkeit, Vertrauen und Wahrheit. Gewinnen wird jener Wold den du fütterst.
 

nun, das sagt auch, dass Neid, Habgier, Egoismus,  ... schlecht und böse sind. Sind sie das wirklich? Genau daran habe ich nämlich so meine Zweifel.

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3. Juli 2017 um 19:58

leider auch nicht aufschlußreicher.
Das Rechtsempfinden? Wessen? Meins? Deins? Das anderer Personen? Das geltende Gesetz? Da dürfte es teilweise sehr große Diskrepanzen geben.

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3. Juli 2017 um 20:09
In Antwort auf avarrassterne1

nun, das sagt auch, dass Neid, Habgier, Egoismus,  ... schlecht und böse sind. Sind sie das wirklich? Genau daran habe ich nämlich so meine Zweifel.

Ehrlich gesagt glaube ich auch nicht das es was schlechtes ist. Etwas Egoismus hat schließlich noch nie jemanden geschadet... etwas neid und Habgier sorgt das man sich anstrengt usw. Also daher... das böse ist immer relativ...  und oft genug sieht man es eben in den vermeidlich guten Personen. 

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4. Juli 2017 um 0:44

Also das kommt ganz drauf an was es für Cookies sind, ob es sich lohnt dafür zu sündigen 

Einen gesunden Egoismus empfinde ich aufjedenfall als gut und als Überlebenswichtig. Gibt man sich selbst auf für andere macht man sich nur kaputt. 

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4. Juli 2017 um 3:43
In Antwort auf avarrassterne1

erkläre mal bitte mir als bekennendem Egoisten was schlecht am Egoismus ist. Über wen trample ich denn hinweg?
Nicht jeder Egoist ist jemand, der den Egoismus bis zum Anschlag austobt. So lange das nicht der Fall ist, ist mir ein Egoist als Mensch immer lieber.

Ich sehe es so: ein Altruist gibt die Verantwortung für das eigene Wohlergehen immer an andere ab. Ein Egoist übernimmt diese Verantwortung selbst.

ein Altruist gibt die Verantwortung für das eigene Wohlergehen immer an andere ab. Ein Egoist übernimmt diese Verantwortung selbst

Wie kommst du denn darauf? Wieso gibt man als Altruist die Verantwortung für das eigene Wohlergehen ab? Das verstehe ich nicht.
Auch als Altruist bin ich selbst für mein GLück, meine Freude, mein Leben verantwortlich - denke ich. Wie könnte man diese Verantwortung abgeben?

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4. Juli 2017 um 4:00
In Antwort auf avarrassterne1

hmpf, mich kurz zu fassen ist normaler Weise nicht so meine Stärke

bin gespannt - aber da Du schon den chinesischen Weg ansprichst - das beispielsweise finde ich bei diesem berühmten Yin-Yang - Symbol immer so treffend: es ist immer ein Teil des einen im anderen enthalten.

Es ist eine Metapher. 
Ich bringe sie mal verkürzt:

Ein BAuer hat einen Sohn und das einzige Pferd Im Dorf. Alle und sagen ihm, wie glücklich er sich doch schätzen muss, dass einzige Pferd zu haben, Lasten zu transportieren können und und und. Er sagt darauf: Mag sein.

Eines Morgens, der Jammer ist gross, ist das Pferd weg. So ein Pech, schreien alle Dörfler! Mag sein, sagt der Bauer..

Drei Tage später ist das Pferd wieder da und nicht nur das, es hat sogar ein zweites, wildes Pferd mitgebracht. So ein GLück! sagen alle zum Bauern, jetzt hast du sogar 2 Pferde etc. Der BAuer sagt darauf: Mag sein.

Sein Sohn aber, versucht am nächsten Tag das wilde Pferd zuzureiten, stürzt, und bricht sich beide Beine. Sooooo ein Pech aber auch! sagen die Dörfler zum Bauern. Der sagt nur: Mag sein.

Nach Wochen...ein Krieg bricht aus...Soldaten kommen ins Dorf und zwangsrekrutieren alle jungen Männer. Nur nicht den Sohn des Bauern. Welch ein GLück du doch hast, sagen ihm alle, du darfst deinen Sohn behalten.....sagt der Bauer: Mag sein.

Ehrlich gesagt, weiss ich nicht, welches das Ende der Geschichte ist, aber wie ihr seht, könnte es ewig so weitergehen.

Und ich finde es ein exzellentes Beispiel für die Relativität von Gut und Schlecht.

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4. Juli 2017 um 4:14
In Antwort auf avarrassterne1

beides.

Pflege von Kranken geht schnell sowohl psychisch als auch physisch über die eigenen Grenzen und das unterschätzt sich leicht. Außerdem ist das gesellschaftlich überhaupt nicht toleriert. Wenn jemand beispielsweise mit der Altenpflege gar nicht mehr klar kommt und die Konsequenzen zieht, landet das ganz schnell bei "ins Heim abgeschoben".

Worauf ich hinauswill? Neugier. Ich habe das erlebt, als meine Mutter und meine Schwester die Pflege meiner Großeltern übernommen haben - wie viel ... kräftezehrender das ist (psychisch und physisch) als es sich irgendwer vorgestellt hatte - und was für Folgen für alle es hatte.
Ich habe eine Schwerbehinderung von 30%, unser Kind 100% - mich interessiert die Sichtweise von anderen.

Wir hatten ja schonmal dieses Buch erw¨hnt: Die Last die du nicht trägst.

Ich finde diese Entscheidung von den Eltern völlig legitim. Auch wenn ich selbst es wahrscheinlich nicht machen würde.

Genauso, wie die Entscheidung abzutreiben oder gar keine Kinder zu bekommen, wenn ich mich nicht in der Lage fühle, sie angemessen aufzuziehen.

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4. Juli 2017 um 4:17
In Antwort auf avarrassterne1

nun, das sagt auch, dass Neid, Habgier, Egoismus,  ... schlecht und böse sind. Sind sie das wirklich? Genau daran habe ich nämlich so meine Zweifel.

Neid an sich ist meiner Meinung nach weder gut noch schlecht. Es kommt drauf an, was man daraus macht.

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4. Juli 2017 um 4:23

Um Hilfen bitten - in ganz schweres Thema für einige Menschen!
Man "muss ja stark sein" und sein "Leben im Griff" haben....

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4. Juli 2017 um 4:43

Ja, das kriegt man nur sehr schwer aus ihnen raus - dabei ist das gar nicht selten. Zum Bsp. in der ersten Zeit nach der Geburt.

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4. Juli 2017 um 7:50

ja, eben. Und gerade dieses "in Heim abschieben" ist sowohl bei der Altenpflege als auch in Bezug auf sehr kranke / schwerbehinderte Menschen sehr stark. Wobei ich keine Sekunde das Gefühl habe, dass diese selbstgerechten Spinner auch nur eine Ahnung haben, WAS sie da sagen.
Das Thema bot sich an, weil es so oft als Paradebeispiel für Egoismus gebracht wird - und hier ja auch schon von "sich für andere aufopfern" die Rede war.

Ich sehe es auch so. Man kann nicht mehr geben als man hat - und aus falschen Idealen die eigenen Grenzen zu übergehn, bringt nur unendlich viel mehr Leid für alle Beteiligten.
 

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4. Juli 2017 um 7:54
In Antwort auf kapuzze

Also das kommt ganz drauf an was es für Cookies sind, ob es sich lohnt dafür zu sündigen 

Einen gesunden Egoismus empfinde ich aufjedenfall als gut und als Überlebenswichtig. Gibt man sich selbst auf für andere macht man sich nur kaputt. 

hatten wir doch schon: passend zum Thema gibt es Glückskekse und / oder Pechkekse
Mir fällt da gerade dieser Song vom "kleinen @rschloch" ein ... "lass uns sündigen, dem Himmel kündigen..." aber ich glaube da kamen so explizit keine Cookies vor

Ich würde sagen, man macht sich und andere kaputt, wenn man sich für andere aufopfert.

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4. Juli 2017 um 8:45
In Antwort auf suahelischnurrbarthaar

ein Altruist gibt die Verantwortung für das eigene Wohlergehen immer an andere ab. Ein Egoist übernimmt diese Verantwortung selbst

Wie kommst du denn darauf? Wieso gibt man als Altruist die Verantwortung für das eigene Wohlergehen ab? Das verstehe ich nicht.
Auch als Altruist bin ich selbst für mein GLück, meine Freude, mein Leben verantwortlich - denke ich. Wie könnte man diese Verantwortung abgeben?

in Bezug auf Grenzen setzen beispielsweise.
Ein Egoist wird immer Grenzen setzen und sich darum kümmern, dass andere diese nicht überschreiten. Ein Altruist überschreitet schnell die eigenen Grenzen, ohne sie auch nur kenntlich zu machen.

In Bezug auf den Ausgleich - ein Egoist wird und kann sich nie "ausgenutzt" fühlen, weil er sich aktiv darum kümmert, einen Gegenwert zu erhalten - was auch immer das für den Einzelnen sein mag. Ein Altruist überlässt den Gegenwert (auch hier längst nicht nur materiell gemeint!!!) zu oft den anderen - und fühlt dann ein Ungleichgewicht.

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4. Juli 2017 um 8:45
In Antwort auf suahelischnurrbarthaar

Es ist eine Metapher. 
Ich bringe sie mal verkürzt:

Ein BAuer hat einen Sohn und das einzige Pferd Im Dorf. Alle und sagen ihm, wie glücklich er sich doch schätzen muss, dass einzige Pferd zu haben, Lasten zu transportieren können und und und. Er sagt darauf: Mag sein.

Eines Morgens, der Jammer ist gross, ist das Pferd weg. So ein Pech, schreien alle Dörfler! Mag sein, sagt der Bauer..

Drei Tage später ist das Pferd wieder da und nicht nur das, es hat sogar ein zweites, wildes Pferd mitgebracht. So ein GLück! sagen alle zum Bauern, jetzt hast du sogar 2 Pferde etc. Der BAuer sagt darauf: Mag sein.

Sein Sohn aber, versucht am nächsten Tag das wilde Pferd zuzureiten, stürzt, und bricht sich beide Beine. Sooooo ein Pech aber auch! sagen die Dörfler zum Bauern. Der sagt nur: Mag sein.

Nach Wochen...ein Krieg bricht aus...Soldaten kommen ins Dorf und zwangsrekrutieren alle jungen Männer. Nur nicht den Sohn des Bauern. Welch ein GLück du doch hast, sagen ihm alle, du darfst deinen Sohn behalten.....sagt der Bauer: Mag sein.

Ehrlich gesagt, weiss ich nicht, welches das Ende der Geschichte ist, aber wie ihr seht, könnte es ewig so weitergehen.

Und ich finde es ein exzellentes Beispiel für die Relativität von Gut und Schlecht.

ja, das ist genau das Thema meines Threads, vielen Dank dafür

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4. Juli 2017 um 8:48
In Antwort auf suahelischnurrbarthaar

Um Hilfen bitten - in ganz schweres Thema für einige Menschen!
Man "muss ja stark sein" und sein "Leben im Griff" haben....

ist auch für mich ein sehr schweres Thema - aus anderen Gründen. Ich habe wohl in meinem Leben zu oft (familienbedingt) die Erfahrung gemacht, dass es unterm Strich viel teuerer kommt, die lieb gemeinte Hilfe von anderen anzunehmen, als irgendwen zu bezahlen, wenn man etwas nicht allein tun kann / möchte.

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4. Juli 2017 um 9:56

Also ich hab damit gar keine Probleme das zuzugeben 

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4. Juli 2017 um 10:03
In Antwort auf kapuzze

Also ich hab damit gar keine Probleme das zuzugeben 

damit bist Du aber tatsächlich eine der Ausnahmen. Zu viele fürchten da die Reaktion ihres Umfeldes (und wahrscheinlich oft noch nicht einmal zu Unrecht...)

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4. Juli 2017 um 10:22

Mißgunst ist aber häufig, denke ich.

Aber es ist mir zu häufig, um etwas böses zu sein. Zu "menschlich" - irgendwie sind wir Menschlein im allgemeinen doch so konstruiert, dass wir viel zu leicht das Gefühl haben, irgendwie benachteiligt zu sein. Was viel auch an der Wahrnehmung hängt.

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4. Juli 2017 um 10:25
In Antwort auf avarrassterne1

damit bist Du aber tatsächlich eine der Ausnahmen. Zu viele fürchten da die Reaktion ihres Umfeldes (und wahrscheinlich oft noch nicht einmal zu Unrecht...)

Also meine Freundinnen sind da ähnlich gestrickt wie ich. 

Auch nach den Geburten bin ich nicht direkt geplatzt vor Liebe, so wie das ja gerne dargstellt wird. Klar man liebt das Baby direkt, aber es war schon eine Kennlernphase. 
Aber die Hebamme im Geburtsvorbereitungskurs hatte uns schon darauf vorbereitet, dass das normal ist und man kein schlechtes Gewissen haben muss.

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